Eco. Life. Style.

Autor: Edda

Drei Jahre The bird’s new nest!

Am 1. Januar 2017 hat nicht nur das neue Jahr begonnen – zugleich wurde The bird’s new nest drei Jahre alt! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, und dabei ist…

Am 1. Januar 2017 hat nicht nur das neue Jahr begonnen – zugleich wurde The bird’s new nest drei Jahre alt! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, und dabei ist das Jahr 2013, als The bird’s new nest nur als Facebook-Seite existiert hat, nicht einmal mitgezählt.  Hinter uns liegen somit drei gemeinsame Jahre, die ich auf keinen Fall mehr missen möchte.

Unser Eco. Life. Style. Magazine. haben seit Bestehen über 425.000 LeserInnen besucht und fast eine Million Mal wurde auf unsere über 1.000 Artikel zu allen Themen rund um Nachhaltigkeit geklickt oder an einem unserer bis dato fast 200 Gewinnspielen teilgenommen.

Unsere beliebtesten Artikel

Mit rund 35.000 Klicks ist Elis Artikel „Meine ersten Erfahrungen mit basischer Ernährung“ ein Beitrag, der auch drei Jahre nach Erscheinen noch täglich LeserInnen zu uns führt. Die Bereiche Ernährung und Rezepte gehören generell zu den meistgelesensten auf The bird’s new nest. Fast 20.000 Mal wurde mein Artikel „Wie nachhaltig ist es, mit RINGANA zu arbeiten? Interview mit einer selbstständigen RINGANA-Partnerin“ gelesen, auch dieser lockt noch regelmäßig Interessierte zu uns. Tagesaktuelle Themen erfreuen sich gleichfalls großer Beliebtheit, so wie Danielas Artikel „Meine Erfahrungen in Traiskirchen„, der nach wie vor häufig gelesen wird. Auf dem vierten und fünften Platz unserer beliebtesten Artikel folgen nun auch schon Rezepte, zuerst Doris‘ „Alleskönner Hommos: Wie ihn alle (machen) können und mögen“ gefolgt von meinem Kuchenrezept „Supereasy veganes Kokos-Bananenbrot„.

Der beliebteste Artikel, der 2016 veröffentlicht wurde ist mein Kuchenrezept „Supereasy veganes Haselnuss-Bananenbrot“ – nicht zu verwechseln mit dem Kokos-Bananenbrot. Auf dem zweiten Platz ist überraschender Weise ein lokaler Artikel gelandet: „Friendly in Maria Enzersdorf: Einkaufen bei Freunden“ berichtet vom bio-veganen Geschäft in meinem Nachbarort. Mit „Warum ihr nicht ehrenamtlich in Waisenhäusern oder Kinderheimen arbeiten solltet“ hat Reiniers Artikel zu diesem wichtigen Thema viele LeserInnen informiert. Am viertmeisten gelesen wurde Cats Artikel „Maskerade des Glücklichseins – Wie der Alltag uns zu geschminkten Clowns macht„, gefolgt von unserem Beitrag „#1MonatVegan: Rezepte für einen veganen Monat“ zu unserer Blogparade #1MonatVegan.

Meine Highlights aus drei Jahren

In gewisser Weise waren die drei Jahre The bird’s new nest ein gesamtes Highlight für mich, aber ich habe mich bemüht, mich an Ereignisse und Momente zu erinnern, die mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben sind. In diesem Sinn hat das erste Highlight schon vor dem Start von The bird’s new nest stattgefunden, als ich das erste Mal nach AutorInnen für die damals noch nicht existierende Magazinversion gesucht habe. Ich hatte darauf gehofft, dass sich zumindest zehn Personen melden, tatsächlich erhielt ich über 50 Meldungen von Interessierten, die gerne für The bird’s new nest schreiben wollten. Mittlerweile haben fast 100 AutorInnen Artikel für The bird’s new nest verfasst!

Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall unser Adventskalender, den wir dieses Jahr zum ersten Mal veranstaltet haben. Nicht nur die Projektgröße war im Vergleich zu unseren anderen Aktionen deutlich umfangreicher, war ich doch seit Ende August mit dem Thema beschäftigt. Auch die fast 80.000 Klicks im Dezember waren deutlich mehr als erwartet. Ich freue mich sehr darüber, dass ein Adventskalender, bei dem ausschließlich vegane und nachhaltige Gewinne verlost wurden, auf so großes Interesse gestoßen ist! Im Prinzip ist für mich jede Give-Away Verlosung ein Highlight, weil es eine spannende Möglichkeit ist, unsere LeserInnen zu beschenken. Bei den rund 250 Preisen, die in den letzten drei Jahren verlost wurden, war das jede Menge Spass!

Das größte und wichtigste Highlight, das mir The bird’s new nest beschwert hat, waren die vielen Menschen, mit denen ich in den letzten drei Jahren in Kontakt gekommen bin. Zuallererst natürlich unser wunderbares Team – einige unserer AutorInnen begleiten uns schon seit dem Start. Ein riesengroßes Dankeschön an alle unsere AutorInnen an dieser Stelle, nicht nur für die Artikel, sondern auch für den großen Einsatz, die vielen Ideen, Gespräche und nicht zuletzt Treffen. Ohne euch wäre The bird’s new nest weder möglich noch zu dem geworden, was wir bis zum heutigen Tag erreicht haben! Auch die vielen BloggerInnen, die ich im Zuge der Arbeit an The bird’s new nest kennengelernt habe, sind ein wichtiger Bestandteil geworden, nicht nur für The bird’s new nest, sondern auch für „Die BR-Agentur“, die aus der Arbeit an The bird’s new nest heraus entstanden ist und mir ermöglicht, weiterhin so viel Zeit und Energie in The bird’s new nest zu investieren. Last, but not least gehören unsere LeserInnen zum Highlight, und ich freue mich immer über persönlichen Austausch, sei es über Kommentare bei Artikeln oder auch auf unseren Social Media-Kanälen. Vielen lieben Dank für eure Unterstützunge und euer Interesse an The bird’s new nest!

Wohin geht es 2017?

Auch wenn sich The bird’s new nest mit allen Bereichen rund um Nachhaltigkeit beschäftigt, finde ich es doch wichtig, Schwerpunkte zu setzen, auch wenn das bei der Fülle an potenziellen Themen gar nicht so leicht fällt. Mehr Platz möchte ich tagesaktuellen Themen und Ereignissen einräumen, wobei die Auseinandersetzung mit diesen deutlich über eine bloße Berichterstattung hinausgehen soll. Wichtig ist mir auch, verstärkt NGOs und Initiativen zu unterstützen, die in Medien viel zu wenig Raum bekommen – auch soll es für solche Organisationen möglich werden, sich mit einem Artikel direkt unseren LeserInnen vorzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt wird alles rund um DIY werden, sei es Rezepte, Anleitungen um Dinge selber reparieren zu können oder Upcycling-DIYs – weg vom Konsum in Richtung Selbermachen. Zuguter Letzt möchte ich auch den Bereich der persönlichen Weiterentwicklung wieder aufleben lassen, denn ein nachhaltiges Leben fällt umso leichter, je mehr man mit seinem eigenen Leben zufrieden ist und so Energie für entsprechende Veränderungen hat.

Nachdem wir letzes Jahr nicht nach neuen AutorInnen gesucht haben, möchte ich dieses Jahr nicht nur nach neuen Teammitgliedern, sondern erstmals auch nach GastautorInnen suchen, um all diese Bereiche mit Leben füllen zu können. Habt ihr Ideen und Wünsche für uns? Dann postet sie doch in den Kommentaren!

Folgt uns!

Wenn ihr dieses Jahr nichts verpassen wollt, folgt uns auf unseren Social Media-Kanälen. Unsere neuen Beiträge findet ihr auf unserer Facebook-Seite, auf unserer Google+-Seite und auf Pinterest. Auf unserem Twitter-Account plaudere ich außerdem immer wieder aus dem Nähkästchen, auf Instagram hingegen gibt es einen Blick hinter die Kulissen und auch mehr Privates von mir. Wenn ihr keines unserer Give-Aways verpassen und über unsere Artikel-Highlights informiert werden wollt, ist unser Newsletter das Richtige für euch. Eintragen könnt ihr euch dafür rechts in der Seitenleiste.

Auf ein gemeinsames 2017!

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Xmas DIY: Weihnachtliche Seifenkekse

DIY liegt nach wie vor im Trend und zu Weihnachten bietet sich außerdem an, seine Liebsten mit etwas Selbstgemachtem unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen. Deshalb habe ich für euch heute…

DIY liegt nach wie vor im Trend und zu Weihnachten bietet sich außerdem an, seine Liebsten mit etwas Selbstgemachtem unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen. Deshalb habe ich für euch heute wieder ein DIY für vegane Naturkosmetik von makeupbine, mit dem ihr euch oder auch anderen die Weihnachszeit verschönern könnt.

Seifenkekse sind eine Abwandlung der Seifenbälle, auch „Savonettes“ genannt, die vor allem im 19. Jahrhundert sehr beliebt waren und bestimmt auch damals schon gerne verschenkt wurden. Für die Herstellung der kleinen Seifenstücke wird ein Teig aus Seifenspänen geknetet, der passend zur Weihnachtszeit zu Keksen geformt wird. Seifenkekse sind einfach und schnell zubereitet und die Herstellung macht auch Kindern Spaß. Pro 100 Gramm Seife erhält man je nach Größe und Form fünf bis zehn Kekse, die rund sechs Monate haltbar sind.

Zutaten

100g neutrale Bio-Seife

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50g Speisestärke (Mais oder Kartoffel)
10ml Pflanzenöl (zum Beispiel Kokos- oder Sonnenblumenöl)
Bis zu 10ml warmes Wasser
1/2 TL fein gemahlene, getrocknete Blüten (zum Beispiel von Rose, Ringelblume, Kamille)
10 Tropfen reines ätherisches Öl, das für Kosmetik-Anwendungen geeignet ist

So wird’s gemacht

Das Seifenstück mit einer feinen Küchenreibe zu dünnen Spänen reiben. Je feiner, umso glatter wird später der Teig.

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Die Seifenspäne in eine Rührschüssel geben, Stärke hinzufügen und gut durchmischen. Öl und Wasser dazu gießen und mit den Fingern kräftig durchkneten. Wer möchte, kann einen halben Teelöffel gemahlene und getrocknete Blüten dazu mischen sowie ca. 10 Tropfen ätherisches Öl zugeben. Dabei – vor allem wenn Kinder mitarbeiten – darauf achten, dass das ätherische Öl nicht direkt auf die Haut oder in die Augen gelangt.

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Die Masse so lange kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Je gründlicher geknetet wird und je wärmer die Hände sind, umso glatter wird der Teig. Wenn der Teig sehr klebrig ist, einfach noch etwas Stärke, wenn er zu fest ist, noch etwas Wasser zugeben. Dann den Seifenteig auswalken und mit Keksformen oder Keksstempeln ausstechen. Damit die Kekse nicht kleben bleiben, die Unterlage und den Teig mit etwas Stärke bestauben.

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Die Kekse zum Trocknen auf Backpapier auflegen, die Trockenzeit beträgt je nach Menge der verwendeten Flüssigkeit rund einen Tag. Nun die Seifenkekse hübsch verpacken und unbedingt als Seife beschriften, damit keiner irrtümlich hineinbeißt. Merry Xmas!

Lust auf weitere weihnachtliche DIYs? Wie wäre es mit Bade-CupcakesGingerbread Bodyscrub oder “Gute Besserung” Kräuter-Badesalz?

 

Dieses Tutorial wurde von Sabine Burggraf, Grüne Kosmetik Pädagogin & Make up Artist, zur Verfügung gestellt. In Workshops und auf ihrem Blog zeigt sie Erwachsenen und Kindern wie man vegane Naturkosmetik schnell und einfach selber herstellen kann. Dabei lässt sie sich von Beauty-Rezepten aus Großmutters Zeit inspirieren und legt bei der Umsetzung Wert auf die Verwendung unkomplizierter Zutaten und die Kraft der Pflanzen. 

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#1MonatVegan: Alle Beiträge zur Blogparade mit Challenge

Die #1MonatVegan Blogparade mit Challenge ist fast vorbei, ich hoffe, dass das vegane Monat möglichst viele von euch dazu inspiriert hat, euch weiter mit dem Thema Veganismus zu beschäftigen. Hier findet…

Die #1MonatVegan Blogparade mit Challenge ist fast vorbei, ich hoffe, dass das vegane Monat möglichst viele von euch dazu inspiriert hat, euch weiter mit dem Thema Veganismus zu beschäftigen. Hier findet ihr alle Artikel der Blogparade zu #1MonatVegan, um den einen oder anderen Artikel an Freunde weiterzuleiten, euch immer wieder Inspiration zu holen oder auch ein veganes Monat zu starten, solltet ihr die Challenge verpasst haben.

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Challenge und alle BloggerInnen, die die Blogparade mit ihren inspirierenden Artikeln gefüllt haben!

Alle Beiträge zur #1MonatVegan Challenge mit Blogparade:

1. Rezepte für einen veganen Monat
2. Warum vegan? (M)eine Motivation
3. Low Budget Food-Baukasten
4. Das sind die gesundheitlichen Vorteile veganer Ernährung!
5. Veganismus – ein Selbstversuch mit der #1MonatVegan Blogparade
6. Keine Angst vorm Veganismus!
7. #1MonatVegan Blogparade mit Challenge: Erklärung
8. Vegan werden auf Probe – Tipps für den Einstieg
9. Vegan durch den Supermarkt-Dschungel
10. Vegane Kochbücher für Einsteiger
11. Pflanzliches Protein – Wo Du als Veganer Dein Protein herbekommst…
12. Vegan Frühstücken – Pikante und süße Frühstücksrezepte
13. Was, wenn nicht Milch…?
14. Wo bekommt ihr euer Eisen her?
16. Veganismus und Fructoseunverträglichkeit
17. Ei got an alternative
19. Vegan Reisen: Backpacken & Low-Budget-Reisen in Asien
20. Kosmetik und Körperpflege
22. Meine liebsten veganen und rohveganen Back- und Kochbücher
23. Warum Yoga und Veganismus zusammen gehören
24. Gemüse als Heilnahrung
25. Warum ich vegan geworden bin
26. Einfach vegan backen – Tipps, Tricks und Ersatzmöglichkeiten
27. Manuela Gauck: „Vegane Ernährung heilte den Diabetes meines Mannes!“
28. Advent und Weihnachten ohne Tierleid

1 Kommentar zu #1MonatVegan: Alle Beiträge zur Blogparade mit Challenge

#1MonatVegan: Rezepte für einen veganen Monat

„Du lebst vegan? Was kannst du denn dann noch essen?“ Mag einem als vegan lebender Mensch diese Frage kurios erscheinen, so war auch ich zu Beginn meiner veganen Laufbahn etwas…

„Du lebst vegan? Was kannst du denn dann noch essen?“ Mag einem als vegan lebender Mensch diese Frage kurios erscheinen, so war auch ich zu Beginn meiner veganen Laufbahn etwas hilflos, was die rein pflanzliche Kulinarik mir denn so bieten könnte. Klar, Pasta mit Tomatensoße ist schnell und einfach gemacht, wird auf Dauer aber doch etwas eintönig. Damit euch das bei der #1MonatVegan Challenge nicht passiert, findet ihr hier ausreichend Rezepte für einen ganzen Monat.

Zuerst gibt es Basics wie Mandelmilch oder Rosinenbrötchen, die ihr als ständige Begleiter durch den Monat in eurer Küche brauchen könnt. Dann geht es auch schon los mit dem Frühstück – wer es leicht mag findet Smoothie-Rezepte, ansonsten könnt ihr unter der Woche zum Beispiel mit Bio-Ahorn-Granola in den Tag starten oder am Wochenende Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen schlemmen.

Dann starten wir auch schon in den veganen Monat! Für jeden Wochentag wird ein Rezept vorgeschlagen, in der Annahme, dass nur einmal am Tag gekocht wird. Ausnahmen sind sehr leichte Rezepte wie Suppen oder Salate, hier gibt es als Ergänzung ein Dessert-Rezept. Übriggebliebenes könnt ihr am nächsten Tag zu Mittag essen, wenn ihr nicht so wie ich mittags einen – reichlichen und großen – Salat esst. Unter der Annahme, dass ihr am Wochenende mehr Zeit habt zu kochen gibt es für Samstag Rezepte für mittags und abends, am Sonntag dafür nur ein Rezept für ein Abendessen, weil Sonntag Mittag sehr oft auswärts gegessen oder gebruncht wird. Dafür habt ihr die Wahl für zwei Sonntagskuchen, die sich aber natürlich auch an jedem anderen Tag der Woche backen lassen.

Natürlich könnt ihr die Abfolge der Rezepte abändern, wie es euch beliebt. Schreckt auch nicht davor zurück, Zutaten auszutauschen, wenn ihr zum Beispiel ein bestimmtes Obstoder Gemüse gar nicht mögt. Oder ihr nutzt die Rezepte, um dem einen oder anderen bisher Ungeliebten eine neue Chance zu geben. Und wenn ihr etwas sehr lecker findet, kann es durchaus auch öfter gekocht werden – wieso auch nicht.

Jeder von euch ist außerdem herzlich dazu eingeladen, in den Kommentaren Links zu veganen Rezepten oder – bitte nru komplett veganen – Foodblogs zu hinterlassen. So gibt es einerseits weitere Alternativen zu den hier vorgestellten Rezepten, andererseits jede Menge Anregungen und Ideen für viele weitere vegane Monate.

Ich wünsche euch allen viel Erfolg bei der #1MonatVegan Challenge!

Basics

Erfrischungsgetränke
Müsliriegel

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Cracker
Mandelmilch
Matcha-Shake
Brot
Rosinenbrötchen
Süßes Apfelbrot
Rhabarber-Marmelade

Frühstück

Kiwi-Banane-Smoothie
Bananen-Kokosmilch-Smoothie
Roter Power-Smoothie mit Granatapfel

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Bio-Ahorn-Granola
Buchweizen-Porridge
Overnight Kokos-Buchweizen Parfait
Buchweizen-Kürbis-Porridge mit lauwarmem Kompott und Kakao-Nibs
Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen

Partyfood

Räuchertofuschnecken
Nuss-Schokolade-Herzen
Mango-Kokos-Muffins
Kürbis-Brownies
Kürbiscupcakes mit Zitronentopping
Jede Menge Kekse
Grüne Vollwert-Chiaplätzchen
Schoko-Walnuss-Muffins

1. Woche

Samstag

Mittag: Ratatouille

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Abend: FenchelrisottoRhabarber-Pudding

Sonntag

Sonntagskuchen: Zwetschgenkuchen oder Nuss-Nougat-Kuchen

Abend: MaronisuppeJemput-Jemput

2. Woche

Montag

Abend: Französische Zwiebelsuppe, Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen

Dienstag

Abend: Hirse-Salat

Mittwoch

Abend: Krautstrudel

Donnerstag

Abend: Warmer Zucchinisalat

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Freitag

Abend: Kürbis-Broccoli-Curry mit Tofu

Samstag

Mittag: Sobanudeln mit grünen Bohnen und Zucchini-Mandel-Krusteln

Abend: Tibetische MomosSchoko-Bananen-Gofio-Kugeln

Sonntag

Sonntagskuchen: Blätterteig-Rhabarberkuchen oder Kokos-Bananenbrot

Abend: Marokkanischer KichererbsensalatMousse au Chocolat

3. Woche

Montag

Abend: Pasta mit Rucola-Paprika-Pesto

Dienstag

Abend: Gnocchi-Pfanne mit Champignons

Mittwoch

Abend: Sojaschnitzel Stroganoff

Donnerstag

Abend: Kürbisrisotto

Freitag

Abend: Spargel-Dinkel-Salat

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Samstag

Mittag: Kunterbunter sommerlicher Nudelsalat mit gegrillten Tomaten

Abend: Spinat-Kartoffel-MomosMochi

Sonntag

Sonntagskuchen: Kürbis-Cashew-Kuchen oder Erdbeerkuchen

Abend: Grüne Papaya SuppeSüße Momos

4. Woche

Montag

Abend: Karotten-Ingwer-SuppeGrießbrei

Dienstag

Abend: Gebratene Udon-Nudeln mit Tofu

Mittwoch

Abend: Moussaka

Donnerstag

Abend: Kürbis-Süßkartoffel-Eintopf

Freitag

Abend: Orientalische Gemüsepfanne

Samstag

Mittag: Nudelsalat

Abend: Kalte GurkensuppeMarillenknödel

Sonntag

Sonntagskuchen: Haselnuss-Bananenbrot oder Panettone

Abend: Rohveganes Menü

5. Woche

Montag

Abend: Erbsen-Kokos-SuppeFalafelbällchen mit Soja-Minz-Joghurtdip

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Dienstag

Abend: Fisolen-/Grüne Bohnen-EintopfWeihnachts-Zimt-Apfel

Mittwoch

Abend: GazpachoWassermelonen-Cashew-Salat mit Chiasamen

Donnerstag

Abend: Nudeln mit grüner Soße

Freitag

Abend: Spinat- und Brunnenkresse-Salat mit Himbeer-VinaigretteBananen-Schoko-Melt

Samstag

Mittag: Kalte Platte mit Tofu-FetaFruchtiger Chiapudding

Abend: Brot mit Hummus und Herbstlichem Aufstrich (Möhre-Kürbis-Süßkartoffel)

Sonntag:

Sonntagskuchen: Bananenbrot mit Nüssen nach Wunsch oder Rhabarberkuchen

Abend: Risotto mit Zutat nach Wunsch

6. Woche

Montag

Abend: Strudel mit Füllung nach Wunsch

53 Kommentare zu #1MonatVegan: Rezepte für einen veganen Monat

#1MonatVegan: Blogparade mit Challenge (plus Gewinnspiel!)

Obwohl ich seit meinem 17. Lebensjahr vegetarisch lebe, wusste ich den Großteil meines Lebens nicht, was vegan überhaupt bedeutet. Mehr noch, ich kannte diesen Begriff noch nicht einmal. Als ich dann…

Obwohl ich seit meinem 17. Lebensjahr vegetarisch lebe, wusste ich den Großteil meines Lebens nicht, was vegan überhaupt bedeutet. Mehr noch, ich kannte diesen Begriff noch nicht einmal. Als ich dann – Facebook sei Dank! – das erste Mal über diesen Lebensstil gestolpert bin, war mir klar, dass es für mich der ethisch logischste Lebensstil war. Schließlich war ich damals schon aus Tierschutzgründen zur Vegetarierin geworden. Doch der Umstieg auf vegan gestaltete sich für mich schwierig. Überall las ich, wie ungesund der komplette Verzicht auf tierische Lebensmittel doch wäre. Und wo konnte ich auswärts überhaupt noch etwas essen? Und was mit Partys oder Einladungen bei Freunden? Wollte ich wirklich zu der Person werden, die immer fragen muss: „Ist das vegan?“

Mittlerweile lebe ich seit zwei Jahren vegan und frage mich oft, wieso ich mit der Umstellung jemals Schwierigkeiten hatte. Ich bin nicht nur auf eine Fülle an spannenden neuen Gerichten gestoßen, auch habe ich die Freude am Backen wiedergefunden (ich habe es immer schon gehasst, Eiklar von Eigelb zu trennen), meine Blutwerte versetzen meine Hausärztin in Euphorie (ja, ich muss B12 supplementieren, weil ich es durch den Magen gar nicht aufnehmen kann, auch nicht aus tierischen Produkten) und auswärts finde ich mir immer etwas zu essen. Mittlerweile traue ich mich auch zu fragen, ob etwas vegan ist, und das ohne Angst unangenehm aufzufallen. Was meine Freunde und Familie dazu gesagt haben? Die haben begonnen sich auch mit dem Thema zu beschäftigen und kochen nun zum Teil selber schon vegan. Und bei Partys oder Einladungen ist für mich auch immer genug zu Essen da – so erfährt man von anderen Partygästen zum Beispiel auch, dass diese Hummus so sehr lieben, wie ich.

#1MonatVegan Blogparade

Ich kenne einige Menschen, die sich für die vegane Lebensweise interessieren, aber noch nicht genau wissen, wie sie den Umstieg angehen sollen. Vielleicht fehlen die nötigen Informationen, ansprechende Rezepte oder auch die finale Inspiration. Bei der #1MonatVegan Blogparade bekommt ihr all das – und mehr! Auf euch warten den ganzen Oktober lang jede Menge Artikel rund um das Thema Vegan, die euch diese Lebensweise näher bringen, etwaige Fragen beantworten und euch bei der Challenge unterstützen sollen.

Jeden Tag findet ihr auf The bird’s new nest und auf allen teilnehmenden Blogs einen verlinkten Artikel, der euch durch den Monat führen wird. Habt ihr Themenwünsche,  -ideen oder erste Fragen? Postet sie doch als Kommentar zu diesem Artikel!

Du bist BloggerIn und möchtest an der Blogparade teilnehmen? Dann bitte folgender Facebook-Gruppe beitreten: #1MonatVegan: Blogparade mit Challenge

#1MonatVegan Challenge

Nicht nur lesen, sondern auch mitmachen ist das Motto! Ziel der #1MonatVegan Challenge ist – nomen est omen! – einen Monat lang vegan zu leben. Die Regeln dafür macht ihr selber – egal ob ihr den veganen Lebensstil für dieses Monat nur zu Hause ausprobieren möchtet oder auch auswärts, ob ihr auch beim Kosmetik-Einkauf darauf achten wollt, nur zu veganen Produkten zu greifen oder das auch auf Kleidung oder mehr auszudehnen, die Rahmenbedingungen bleiben euch überlassen.

Jedes Mal, wenn ihr im Zuge der Challenge handelt, könnt ihr dies – im optimalen Fall mit Bild – auf euren Social Media Profilen posten und so noch mehr Menschen dazu motivieren, sich näher mit dem veganen Lebensstil auseinander zu setzen. Gerne könnt ihr auch diesen Artikel verlinken.

Die Challenge startet am 1. Oktober 2016 und endet mit 1. November 2016, dem Weltvegantag.

#1MonatVegan Gewinnspiel

Weil ein bisschen Extra-Motivation nie schaden kann, wird die #1MonatVegan Challenge mit einem Gewinnspiel beendet, das am 1. November 2016 stattfindet. Zu gewinnen gibt es ein veganes Package mit Produkten von Veganz und einer DVD von Rohgenuss.

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Wie kann man an der Verlosung teilnehmen? Jeder Social-Media-Post mit dem Hashtag #1MonatVegan, der auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram gepostet wird, nimmt an der Verlosung teil. Je öfter ihr postet, umso grösser eure Gewinnchance.

Viel Spaß und Erfolg allen Teilnehmern!

3 Kommentare zu #1MonatVegan: Blogparade mit Challenge (plus Gewinnspiel!)

Lush Haarexperte Daniel Campbell über Silikon im Shampoo

Schönes, geschmeidiges Haar – für diesen Traum greifen viele Menschen zu Shampoo mit Silikonen. Was aber noch immer viel zu wenige wissen: Silikone lassen sich nur schwer abbauen. Zuerst die…

Schönes, geschmeidiges Haar – für diesen Traum greifen viele Menschen zu Shampoo mit Silikonen. Was aber noch immer viel zu wenige wissen: Silikone lassen sich nur schwer abbauen.

Zuerst die gute Nachricht: Es gibt noch keine offizielle Bestätigung, dass uns Silikone aktiv schaden können. Trotzdem gibt es genügend gute Gründe die Finger davon zu lassen, denn Geschmeidigkeit und Glanz sind nicht der einzige Effekt. Bei jeder Anwendung legen sich die Silikone auf das Haar und verschaffen so den schönen Glanz. Eine übermäßige Nutzung bewirkt jedoch den gegenteiligen Effekt und trocknet die Haare aus.

Mit der Zeit lagern sich immer mehr Silikone ab. Sie verhindern nicht nur den natürlichen Schwung des Haares, sondern sammeln sich auch auf der Kopfhaut an oder dringen in den Körper ein. Zum Glück reagiert Silikon normalerweise nicht mit dem Organismus und wird später wieder ausgeschieden. Bis zu fünf Kilo Kosmetik nimmt der Mensch im Laufe seines Lebens durch die Haut auf – jede unnötige Belastung sollte hier vermieden werden. Mindestens genauso wichtig auch im Hinblick auf die Natur, denn das, was da im Abfluss landet ist in Sachen „natürliche Zersetzung“ der reinste Kraftakt für die Umwelt. Außerdem sind Silikone nicht tierversuchsfrei, deshalb verzichtet Lush auf diesen Inhaltsstoff.

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Es gibt natürliche Alternativen, deren Inhaltsstoffe auf bewährte Weise Haare pflegen. Honig schließt beispielsweise die Feuchtigkeit in den Haaren ein und bekämpft durch seine antiseptische Eigenschaft auch noch Mikro-Entzündungen in der Kopfhaut. Honig hilft auch bei dünnem Haar, denn er lässt die Schuppenschicht der Haare anschwellen und damit sehen diese voluminöser aus. Wer so wie ich – als Veganer oder einfach weil man den Geruch nicht mag – auf Honig verzichtet, setzt auf Olivenöl. Es bewahrt die Elastizität und verleiht dem Haar einen schönen Glanz. Die Umstellung auf silikonfreie Produkte mag anfangs ungewohnt sein, aber nach einigen Wochen sollten sich die Haare wieder im natürlichen Gleichgewicht befinden.

 

Über Daniel Campbell

Beim gebürtigen Briten stimmt die Chemie. Das ist auch zu erwarten, denn der jetzige Lush-Produktentwickler und Haarexperte hat gleich mehrere Abschlüsse im Bereich der Biomedizin vorzuweisen. Er wurde sogar für ein Projekt in der Alzheimerforschung ausgezeichnet, nur um sogleich alles über Bord zu werfen und Musiker zu werden. Bei Lush jobbte er als Mitarbeiter im Shop, um dann bei einem zweiwöchigen internen Praktikum in der Produktentwicklung hinter die Kulissen zu schauen. Das Praktikum hat sich mittlerweile zum Fulltimejob entwickelt. Daniel rockt seit vier Jahren nur noch in der Freizeit, aber seine Produktkreationen die Badezimmer in aller Welt.

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Neu von Master Lin: Shower Balm, Facial Tonic und Hand Balm

Ich habe in den letzten Monaten meine Kosmetikverwendung stark eingeschränkt und vor allem im Gesicht eine starke Verbesserung meines Hautbildes bemerkt. Vermutet – oder besser gesagt befürchtet – hatte ich…

Ich habe in den letzten Monaten meine Kosmetikverwendung stark eingeschränkt und vor allem im Gesicht eine starke Verbesserung meines Hautbildes bemerkt. Vermutet – oder besser gesagt befürchtet – hatte ich schon länger, dass zu viele Kosmetikprodukte meiner Haut mehr schaden als nützen, aber lange habe ich mich um den Praxistest gedrückt. Trotzdem war ich äußerst überrascht, wie stark der Unterschied zu früher zu sehen ist – mittlerweile habe ich mich auf einige Must-Haves an hochwertigen Kosmetikprodukten beschränkt. Dazu gehören die drei neuen Produkte von Master Lin, der Gotu Kola & Water Lily Shower Balm, das Wu-Zhu-Yu & Bergamot Facial Tonic und der Gold & Dang Gui Hand Balm.

Die Marke Master Lin ist eine Luxus-Naturkosmetiklinie auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die die Haut mit Inhaltsstoffen wie Feingold oder fernöstlichen Heilkräutern aus handverlesener Pflückung wieder in Balance bringen soll. Das Sortiment von Master Lin bietet Gesichts-, Haar- und Körperpflege sowie Nahrungsergänzungsmittel und wird laufend um neue Produkte erweitert. Bei der Entwicklung arbeiten Kosmetik- und TCM-Experten zusammen, um den Verwendern die bestmögliche Anwendung und Wirkung bieten zu können.

Was ich besonders toll finde: Jedes Kosmetikprodukt von Master Lin ist für jeden Hauttyp geeignet, denn der Körper soll aus den Produkten das aufnehmen, was er gerade benötigt. Um größtmögliche Sicherheit betreffend der hohen Qualität der Produkte und Inhaltsstoffe zu bieten, wurde das Produktsortiment von Master Lin, das seit 2006 in Österreich, Deutschland und der Schweiz verfügbar ist, mit dem NATRUE-Gütesiegel als Naturkosmetik-Zertifizierung ausgestattet. Im Zuge der Zertifizierung wurde die gesamte Produktion nach Österreich verlegt, um eine entsprechende Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess gewährleisten zu können. Master Lin findet ihr in Apotheken, Drogeriemärkten und im gut sortierten Fachhandel.

Gotu Kola & Water Lily Shower Balm

Worauf ich nicht verzichten möchte ist ein Shower Balm, der meine Haut sanft reinigt ohne einen Film zu hinterlassen. Sehr wichtig ist mir auch ein ansprechender Duft, und hier punktet der vegane Gotu Kola & Water Lily Shower Balm mit einem angenehm frischen-zitronigen Geruch. Extrakt aus Gotu Kola, auch bekannt als Wassernabelkraut, soll der Haut intensiv Feuchtigkeit spenden und zugleich eine beruhigende Wirkung haben. Water Lily – Seerosenwurzel – verleiht zusätzlich ein samtiges Hautbild. Stimulierendes Ginsengwurzel-Extrakt soll den Zellstoffwechsel anregen, regenerierend wirken und die Haut klären und vitalisieren. Pflegendes Granatapfelkern-Öl wirkt ausgleichend, soll die Neubildung von Zellen unterstützen und so die Hautelastizität erhöhen und das Gewebe regenerieren.

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Abgesehen von den hochwertigen Inhaltsstoffen interessiert mich auch sehr, was alles nicht in Produkten enthalten ist. Als Naturkosmetik ist das gesamte Master Lin Sortiment frei von Mineralölen, Paraffinölen und synthetischen Duftstoffen. Und auch von weiteren Stoffen, die ich bei Kosmetik komplett vermeide: Parabene und SLS (Sodium Lauryl Sulfate/Natriumlaurylsulfat). Beide sind in vielen konventionellen Produkten enthalten – Parabene werden zur Konservierung verwendet, SLS um Schaum zu erzeugen. Obwohl SLS die Haut reizen und austrocknen kann, findet man diesen Inhaltsstoff in konventioneller Gesichtsreinigung, Shampoos, Duschgels und sogar Zahncreme. Weil ich sämtliche Kosmetik aufbrauchen wollte, hatte ich auch noch einige Produkte mit SLS in Verwendung. Seit ich auf diese verzichte, ist meine Haut vor allem im Gesicht weniger gereizt und fühlt sich auch weniger ausgetrocknet an als früher. Aus meiner Sicht sind die vielen nicht erlaubten Inhaltsstoffe eine der wesentlichsten Argumente für zertifizierte Naturkosmetik!

Gleichzeitig achte ich darauf, nicht unnötig viel Produkt zu verbrauchen, was bei diesem reichhaltigen Duschbalsam zwar einfach ist, trotzdem muss ich mich manchmal daran erinnern, nicht zu viel zu verwenden, da der Shower Balm aufgrund des fehlenden SLS nur leicht schäumt. Als Belohnung fühlt sich die Haut nach dem Duschen dafür gepflegt und weich an.

Wu-Zhu-Yu & Bergamot Facial Tonic

Ein Produkt, das ich für mich wiederentdeckt habe, ist Facial Tonic. Wie ich es verwende wird euch vielleicht überraschen – ich nehme es als Ersatz für Tagespflege. In der Früh gibt es für mich zum Gesichtwaschen nämlich nur mehr Wasser, dafür achte ich darauf, abends Make-up bei Bedarf gründlich zu entfernen. Dadurch fühlt sich meine Haut nicht nur viel besser an, auch der Pflegebedarf ist zurückgegangen und das Wu-Zhu-Yu & Bergamot Facial Tonic ist hier für mich absolut ausreichend.

Der Extrakt aus der Wu-Zhu-Yu Pflanze soll das natürliche Strahlen der Haut unterstützen und sie rosiger und frischer machen. Duftende Bergamotte hilft, die Talgproduktion zu regulieren – sehr wichtig für meine Mischhaut. Das Tragant-Extrakt, Huang Qi, wirkt laut TCM ausleitend auf die Haut. Das enthaltene Algenextrakt soll gegen Hautalterung wirken und vor Umwelteinflüssen schützen. Das Facial Tonic stellt den natürlichen pH-Wert der Haut nach der Reinigung wieder her, wichtig für alle, die ein umfassenderes Reinigungsritual haben.

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Die Verpackung hat einen Sprühaufsatz, das Tonic kann so direkt ins Gesicht gesprüht werden, natürlich ist es aber auch möglich, das Produkt auf ein Wattepad aufzusprühen und so auf das Gesicht aufzutragen. Empfohlen wird, das Tonic bei geschlossenen Augen auf das Gesicht zu sprühen und den Überschuss abschließend mit einem Wattebausch abzunehmen. Ich habe für mich eine andere Technik entwickelt: Ich sprühe mir zwei Pumpstösse in die Handfläche, und trage dann das Tonic so auf, wie ich auch eine Gesichtscreme aufbringen würde. So kann ich das Produkt einerseits möglichst effizient verwenden, andererseits sicherstellen, dass auch wirklich das gesamte Gesicht etwas vom Tonic abbekommen hat.

Verwenden lässt sich das vegane Facial Tonic übrigens auch als erfrischendes Gesichtsspray für heiße Sommertage für Zuhause oder auch unterwegs in der Handtasche, das Produkt eignet sich mit seinem frischen, würzigen Duft ideal dafür.

Gold & Dang Gui Hand Balm

Das Produkt, auf das ich von all meinen Kosmetika am wenigsten verzichten kann und will ist Handcreme. Auch in diesem Fall sind mir die Inhaltsstoffe sehr wichtig, da ich mit den Händen leider viel zu oft mein Gesicht berühre, sei es auch nur um meinen Kopf am Kinn zum Nachdenken abzustützen.

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Der Gold & Dang Gui Hand Balm soll intensiv pflegen und für schöne Hände sorgen. Das im Bambus enthaltene Silizium stärkt die Nägel und hat laut TCM einen leicht kühlenden Effekt, der speziell im Sommer feuchte Hitze ausleitet. Unterstützt wird dieser Frische-Effekt auch durch den belebenden Duft – generell finde ich die Duftkompositionen aller Master Lin Produkte, die ich bis jetzt getestet habe sehr gelungen. Der Hand Balm enthält übrigens Perlen aus nachhaltiger Zucht und gilt daher nicht als vegan.

Eine kleine Menge – maximal Erbsengröße – an Hand Balm reicht, damit sich die Hände eingecremt und gepflegt anfühlen, ohne zu kleben. Auch längere Zeit nach dem Auftragen ist der fühlbare Pflegeeffekt noch vorhanden, ich verwende die Creme daher nur nach dem Hände waschen, weil sich meine Hände danach immer ziemlich trocken anfühlen.

Aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit einer Reduzierung der Pflegeprodukte auf wenige qualitativ hochwertige Naturkosmetik-Produkte, kann ich nur jeden ermutigen, das eigene Badezimmer einer Detox-Kur zu unterziehen und alle Produkte, die bedenkliche Stoffe enthalten auszusortieren. Vor allem, wenn ihr an trockener oder fettiger Haut – sprich an einer Imbalance – oder unter Hautirritationen jeglicher Art leidet. Es zahlt sich aus!

 

In Kooperation mit Master Lin

4 Kommentare zu Neu von Master Lin: Shower Balm, Facial Tonic und Hand Balm

ROHGENUSS – Jeder Tag ein Fest

Diesen Sommer hatte ich mir eigentlich vorgenommen, meine Neugier auf die rohvegane Küche zu stillen und so viel als möglich rohvegan zu kochen. Doch wenn dann beruflich und privat einige unerwartete Dinge…

Diesen Sommer hatte ich mir eigentlich vorgenommen, meine Neugier auf die rohvegane Küche zu stillen und so viel als möglich rohvegan zu kochen. Doch wenn dann beruflich und privat einige unerwartete Dinge passieren, lassen sich gute Vorsätze oder einfach nur Änderungen im eigenen Verhalten nicht mehr so leicht umsetzen oder werden kurzzeitig sogar komplett vergessen. Doch dann kam die nötige Erinnerung und mit ihr eine wunderbare Motivation, das Thema rohvegan wieder aufzugreifen – in Form des neuen Kochbuchs von Michaela Russmann „ROHGENUSS – Jeder Tag ein Fest„.

Warum rohvegan?

Einige von euch fragen sich nun möglicherweise, warum mich rohvegane Ernährung interessiert, und bevor ich näher auf das Buch eingehe, möchte ich diese Frage beantworten. Eine Speise ist dann rohvegan, wenn bei der Verarbeitung eine Temperaturgrenze von 42 Grad Celsius nicht überschritten wurde. Ab dieser Temperatur werden in Lebensmitteln Prozesse ausgelöst, die dazu führen, dass wesentliche Inhaltsstoffe verloren gehen. Unter 42 Grad Celsius bleiben die natürlichen Bestandteile wie Vitamine und Enzyme erhalten. Zusätzlich soll der Organismus weniger belastet werden und die bekannte Müdigkeit nach dem Essen wegfallen – etwas, das ich persönlich als sehr störend empfinde. Rohkost ist außerdem reich an Ballaststoffen und wirkt sich deshalb positiv auf die Verdauung aus.

Natürlich gilt, was auch die vegane Ernährung charakterisiert: Rohvegan ist eine optimale Vorbeugung gegen klassische Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder einige Krebs-Erkrankungen. Effizient ist diese Form der Ernährung nicht nur, weil die in Lebensmittel enthaltenen Inhaltsstoffe so erhalten bleiben, sondern auch weil nur ein Bruchteil der Energie benötigt wird, die ansonsten von Industrie und Haushalten benötigt wird, um Speisen herzustellen. Darüber hinaus wird auf diese Weise weniger Abfall produziert. Zu guter Letzt kann mit einer rohveganen Ernährung die lokale und biologische Landwirtschaft optimal unterstützt werden, wenn man beim Einkauf den entsprechenden Produkten einen Vorzug gibt.

Klingt doch alles zu schön, um wahr zu sein, oder? Zugegeben, einen Haken hat die Sache, zumindest für mich. Und das ist meine Vorstellungskraft. Ich bin zwar in der veganen Küche schon relativ geübt, doch sobald es um rohvegane Speisen geht, habe ich nur Unmengen an Salatvariationen im Kopf. Und genau hier schließt sich der Kreis zum neuen ROHGENUSS-Kochbuch. Denn mit den über 100 enthaltenen Rezepten ist auch die Frage der Abwechslung geklärt.

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Wie auch schon das vorige Kochbuch „ROHGENUSS – Die vier Jahreszeiten“ ist auch dieses eine Augenweide – vom Einband über das Design bis zu den Fotos macht schon das Schmökern eine große Freude. Dieses Mal sind die einzelnen Kapitel nach Anlass beziehungsweise Verwendungszweck angelegt, was ich persönlich praktischer finde, weil es mir das Finden eines passenden Rezeptes stark erleichtert. Zusätzlich sind in diesem Buch alle nussfreien Rezepte extra gekennzeichnet, um diese auf einen Blick identifizieren zu können, unter die Rezepte gemischt sind außerdem Tipps und Tricks rund um die rohe Küche.

Das Kochbuch startet wenig überraschend mit „FRÜHSTÜCK und BRUNCH“, unbedingt probieren muss ich aus diesem Kapitel den steirischen Apfelcrumble, wobei dieser danach klingt, als wäre er nicht nur zum Frühstück sehr lecker. Weiter geht es mit „LOWBUDGET und STUDENTENKÜCHE“, ein Thema, dem wie ich finde ein eigenes Buch gebühren würde. Denn oft genug hört man das Vorurteil, dass es sehr teuer wäre, vegan zu kochen. Dem kann ich absolut nicht zustimmen und ein entsprechendes Buch für den rohveganen Part wäre ein gutes Argument dagegen. Die Stangenselleriecremesuppe mit Dille wird auf jeden Fall in Bälde ausprobiert!

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Perfekt für den Sommer ist das Kapitel „PICKNICK und DRAUSSEN“, das so viele lecker klingende Rezepte bietet, dass ich mich kaum entscheiden kann, was ich zuerst ausprobieren soll. Tabouleh vom Karfiol (Blumenkohl) oder doch die scharfe Avocadosuppe? „BUNT GEMISCHT und ALLERLEI“ liefert unterschiedliche Ideen für Drinks, Aufstriche oder Süßes und ist das umfassendste Kapitel im Buch. Von den pikanten Rezepten eignen sich meiner Meinung nach viele fürs Mittagessen – die Thai Karottensupper mit Mango als Vorspeise, die gefüllten Cremechampignons mit Kräutersalat als Hauptspeise und der Bananen-Erdnuss-Shake als Nachtisch klingt für mich nach einer traumhaften Kombination.

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Auch „HOCHZEIT und ROMANTIK“ kommt in diesem Buch nicht zu kurz – viele der Rezepte sind optisch für entsprechende Festlichkeiten geeignet und generell in der Farbe Weiß gehalten. Genauso verhält es sich mit „KINDER und PARTY“, nur dass hier die Speisen bunt gestaltet sind und zum Zugreifen einladen. Auch für „ADVENT und WINTER“ ist vorgesorgt, unter anderem mit vielen Rezepten für Süßes, die einerseits das Kekse backen ersetzen können, sich andererseits auch als Mitbringsel für Advents- oder Weihnachtsfeiern eignen. Wer kann zu Schokotrüffel, Pistazien-Zitronenkonfekt oder Lebkuchenwürfel mit Sesam denn schon Nein sagen?

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Das Buch schliesst mit dem Kapitel „ARBEIT und UNTERWEGS“, auch hier sehe ich das Potenzial für ein eigenständiges Buch mit Speisen, die sich schnell zubereiten lassen und sich einfach in die Arbeit beziehungsweise außer Haus mitnehmen lassen. Die minzige Gurkencremesuppe zum Beispiel lässt sich gut in einem verschließbaren Glas transportieren, wobei auch viele andere Rezepte im Buch sich gut zum auswärtigen Essen eignen – einfach ausprobieren!

ROHGENUSS – Jeder Tag ein Fest“ ist sowohl für Rohkost-Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet, die sich neue Inspiration holen wollen. Und natürlich für alle, die „einmal etwas anderes“ probieren möchten. Durch die hochwertige Aufmachung ist das Buch auch ein perfektes Geschenk für Vegan- oder Rohkost-Interessierte. Mein Fazit: Kaufempfehlung!

 

Michaela Russmann

ROHGENUSS
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Im Interview: Melanie Fraunschiel, vegane olympische Boxerin

Wenn ich Melanie Fraunschiel mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich nicht „Veganerin“ sagen oder „Boxerin“, auch nicht „Staatsmeisterin“, obwohl alles das auf sie zutrifft. Meine Beschreibung für Melanie wäre…

Wenn ich Melanie Fraunschiel mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich nicht „Veganerin“ sagen oder „Boxerin“, auch nicht „Staatsmeisterin“, obwohl alles das auf sie zutrifft. Meine Beschreibung für Melanie wäre „Vorbild“. Und das in vielerlei Hinsicht. Sich als Frau in der Boxszene einen Namen zu machen mag für viele schon etwas Unübliches sein. Dies als Veganerin erreicht zu haben und so ein weiteres Argument gegen das Klischee zu liefern, dass Sport und Veganismus einander ausschließen, macht sie für mich zu einer Inspiration in einer Welt, die leider noch viel zu sehr von Vorurteilen und Stereotypen geprägt ist.

Mit dem Boxen hat Melanie 2010 begonnen, mittlerweile ist sie dreifache österreichische Staatsmeisterin, boxt für das Nationalteam und hat bis dato 55 Kämpfe absolviert. Wir durften Melanie zum Interview bitten und haben ihr alle eure Fragen gestellt. Vielen Dank an euch für den interessanten und spannenden Input!

Edda: Melanie, wie lange lebst du schon vegan?

Melanie: Vegan ernähre ich mich seit Mitte 2014. Veganen Geburtstag habe ich leider keinen, da der Übergang fließend war.

Was hat dich zum Boxsport geführt?

Nach zehn Jahren Kyokushinkai-Karate wechselte ich während meiner Bundesheerlaufbahn nach dem Studium an der Technischen Universität Wien über zum Boxsport. Dort habe ich meinen Boxtrainer Gerald Pelikan kennen gelernt und war bereit für eine neue Herausforderung. Allerdings ist das Umlernen auf eine andere Kampfsportart ein schwieriger Prozess, aber genau diese Herausforderung war für mich eine starke Motivation.

Und was hat dich zur veganen Lebensweise gebracht?

Mit der Ernährung auseinandergesetzt habe ich mich, seit ich in den Boxsport gewechselt bin um abzunehmen um in der olympischen Klasse bis 60 Kilogramm antreten zu können. Leider haben sich die mir empfohlenen unterschiedlichen Ernährungsformen wie Low Carb und Metabolic Balance sehr negativ auf meine Haut, Regenerationsfähigkeit und Gesundheit ausgewirkt. Dank des Tipps eines Freundes, das Buch „THRIVE“ von Brendan Brazier zu lesen, habe ich auf die vegane Ernährungsform umgeschwenkt und bin diese Probleme losgeworden.

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Sport und vegan, geht das? Was muss man dabei beachten? Welche veganen Energiequellen kannst du empfehlen?

Die vielen Trainingseinheiten und die Leistungsfähigkeit halte ich nicht trotz der pflanzenbasierten Ernährung, sondern gerade deswegen aufrecht. Durch Training im hoch-laktaziden Bereich entstehen Säuren welche mit Hilfe von basenbildenden Vitalstoffen zu Neutralsalzen neutralisiert werden. Dadurch, dass ich keine säurebildenden Lebensmittel esse, sondern nur basische entstehen keine Säuren durch die Verdauung und mein Körper kann sich auf die Neutralisierung von Säuren, die durch das Training entstanden sind, kümmern. Ich bringe damit eine bessere Leistung mit geringerem Aufwand und regeneriere schneller.

Ich achte darauf, dass meine Nahrungsmittel so natürlich, regional und biologisch wie möglich sind. Je natürlicher die Lebensmittel, desto effizienter kann der Körper die Vitalstoffe nutzen. Empfehlen kann ich jegliches Obst und Gemüse und vor allem Datteln als Energiequelle. Zwecks Proteinversorgung braucht man sich auch keine Sorgen zu machen, da jede Pflanze Aminosäuren enthält. Ich integriere zusätzlich Hanfsamen in meine Ernährung, da diese alle essentiellen Aminosäuren abdecken.

Wie ist die Reaktion anderer BoxerInnen, wenn sie erfahren, dass du vegan lebst? Gibt es noch weitere vegane BoxerInnen? Und wie ist das Interesse an Veganismus generell in der Boxszene?

Viele sind verwundert und fragen mich, wie ich mit pflanzlicher Ernährung meinen Proteinbedarf decke oder ob ich Mängel habe, da leider noch immer der Gedanke vertreten ist, dass Sportlernahrung vorwiegend aus tierischen Produkten zu bestehen hat. Allerdings habe ich eben keinen Mangel mehr, da ich keine Produkte mehr esse, die Mineralstoffe und Spurenelemente daran hindern, aufgenommen zu werden. Mike Tyson und David Haye machen es vor! Weltbekannte Profiboxer, einer nicht mehr aktiv, der andere aktiv, ernähren sich vegan. Unter den Box-Kollegen ist Interesse vorhanden, aber auch begleitet von Skepsis. Ich lebe vor, wie gut diese Art der Ernährung funktioniert und gebe Auskunft, wenn ich darauf angesprochen werde.

Mit welchen Klischees wirst du im Alltag konfrontiert?

Klischees im Bereich des Boxsports oder der veganen Ernährung? Oder als vegane Boxerin, die sich vorwiegend rohköstlich ernährt? Die Resonanz ist meistens sehr positiv, wenn auch erstaunt. Mir wird meistens die Frage gestellt, wie ich meinen Proteinbedarf decke. Scheinbar ist der Gedanke eines Proteinmangels in vielen Köpfen stark verankert, wobei in unseren Breitengraden so eine Krankheit nicht einmal auftaucht. Im Gegenteil. Es werden zu viele und für den Körper sehr schlecht verwertbaren Proteine gegessen. Ansonsten bediene ich glaube ich keine Klischees.

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Wie hat sich deine Box-Leistung verändert, seit du vegan lebst? Hast du konkrete Unterschiede festgestellt?

Den größten Unterschied erkenne ich im Bereich der Leistungsfähigkeit auf Turnieren und im Training zwischen „Low Carb“ mit Tierprodukten und „High Carb“ pflanzenbasiert. Der Energielevel könnte unterschiedlicher nicht sein. Ich muss mich auch nicht mehr so quälen um auf die geforderten 60 Kilogramm zu kommen. Das hat früher viel Energie gezehrt. Die vier Runden beim Boxen halte ich auch leichter durch, da sich die Fließeigenschaft des Blutes verbessert hat. Ich kann dadurch mehr und intensiver trainieren, und nicht zu vergessen länger! Ich trainiere mehr und mir geht es immer besser, obwohl ich älter werde.

Verwendest du vegane Boxhandschuhe?

Leider wird teilweise noch Rindsleder verarbeitet. Einige Modelle sind aber auch schon aus Kunstleder. Ich verwende beides, da es momentan noch nicht anders umsetzbar ist.

Wie sieht ein typischer Tag in der Wettkampfvorbereitung aus?

Mein Tag beginnt um 6 Uhr früh. Bevor ich außer Haus gehe bereite ich einen Green Smoothie zu und packe den Rucksack für den Tag. Ich laufe ins CrossFIT Pantheon, trainiere dort eine Stunde oder mache einen Intervall-Lauf und laufe dann weiter ins Büro. Im Büro angekommen trinke ich meinen Green Smoothie mit Superfoods und viel Obst. Dort wartet ein achtstündiger Arbeitstag im IT-Bereich auf mich. Mittags esse ich einen großen Salat mit zum Beispiel einer Kartoffel. Nachmittags esse ich wieder Obst bevor ich abends in den Boxclub fahre. Nach dem Training mixe ich mir zuhause einen Regenerationsdrink. Spätestens zwei Wochen vor einem Turnier oder einem Boxkampf achte ich ganz genau auf die Mengen, die ich esse, und trainiere nur noch mit langem Trainingsgewand. Je näher der Wettkampf rückt, desto spezieller werden die Trainingseinheiten. Weg von allgemeinen Workouts hin zu wettkampfnahen Trainingseinheiten wie Sparring.

Kannst du vom Boxen leben oder hast du einen anderen Hauptjob?

Ich betreibe olympisches Boxen und habe einen Vollzeitjob an der MedUni Wien im IT-Bereich. Beim olympischen Boxen verdient man zwar kein Geld, aber man muss dafür auch nichts ausgeben.

Welche Hobbys hast du neben dem Boxen?

Meine Leidenschaft gilt den Sportarten mit einem Brett unter den Füßen! Ich liebe Wakeboarden und Snowboarden! Ist dafür gerade keine Saison gehe ich Mountainbiken.

Welche Produkte nutzt du als Veganerin zur Körperpflege?

Ich bin begeistert von den Shampoos und Duschgels von O’Right. Ansonsten verwende ich immer wieder Naturseifen und als Zahnpasta Kokosöl mit Xylit oder die Zahncreme von Santé.

Vielen Dank für das Interview, Melanie!

 

Wenn ihr Melanie folgen wollt, klickt euch hier hinein:

Melanie Fraunschiel:
Homepage: veganwolf.at
Facebook: facebook.com/melaniefraunschiel
Instagram: instagram.com/vegan.wolf
Twitter: twitter.com/_VeganWolf_

2 Kommentare zu Im Interview: Melanie Fraunschiel, vegane olympische Boxerin

Jetzt stellt ihr die Fragen!

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir auf The bird’s new nest interessante und inspirierende Menschen zu einem Interview willkommen heißen dürfen. So konnten wir zum Beispiel Karikaturist Bruno Haberzettl, Srdjan und Claudia…

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir auf The bird’s new nest interessante und inspirierende Menschen zu einem Interview willkommen heißen dürfen. So konnten wir zum Beispiel Karikaturist Bruno HaberzettlSrdjan und Claudia von Bikram Yoga Wien Süd oder einer buddhistische Nonne Fragen zu Themen stellen, die uns am Herzen liegen und euch die betreffenden Personen so auch näher vorstellen.

Doch welche Fragen brennen euch unter den Nägeln? Ab sofort könnt ihr die Interviews auf The bird’s new nest nicht nur lesen, sondern auch mitgestalten! Bevor wir mit jemanden ein Interview führen, wird diese Person bei uns vorgestellt und ihr könnt eure Fragen an unseren Interviewpartner bei uns deponieren. Und wir legen auch schon los!

Unser nächstes Interview führen wir mit Melanie Fraunschiel (siehe Titelbild), sie ist dreifache österreichische Staatsmeisterin im olympischen Boxen und lebt vegan. Was möchtet ihr von Melanie wissen? Egal ob es ums Boxen, vegane Ernährung oder etwas anderes geht, schreibt eure Fragen einfach in die Kommentare.

Aber das ist noch nicht alles! Wir würden uns auch noch sehr auf Ideen und Wünsche von euch freuen, wen wir zu einem Interview einladen sollen. Egal ob es sich um eine bekannte Persönlichkeit, um eine Jungunternehmerin oder um einen Freund von euch handelt, schreibt uns ein Kommentar, warum wir ein Interview mit der- oder demjenigen führen sollten.

Wir freuen uns schon auf eure Ideen und euer Feedback!

5 Kommentare zu Jetzt stellt ihr die Fragen!

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