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Kategorie: Living.

Lebender Weihnachtsbaum mit Liefer- und Abholservice

Wer eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Christbaum sucht, wird möglicherweise mit einem lebenden Weihnachtsbaum fündig. Einen solchen Baum bekommt man in vielen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben. Ein spezielles Service ist die…

Wer eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Christbaum sucht, wird möglicherweise mit einem lebenden Weihnachtsbaum fündig. Einen solchen Baum bekommt man in vielen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben. Ein spezielles Service ist die Anlieferung und Abholung des Baumes, so muss man sich weder um den Transport nach dem Kauf kümmern, noch den Christbaum nach dem Fest entsorgen. Der Weihnachtsbaum wird angeliefert und danach wieder abgeholt und erneut eingepflanzt. Welche Anbieter ein solches Service zum Mieten bieten, habe ich für euch in diesem Artikel zusammengestellt.

Warum aber überhaupt ein lebender Christbaum? Zu Weihnachten werden alleine in Deutschland über 30 Millionen Nadelbäume für das Weihnachtsfest abgeholzt. Ein lebender Baum nadelt bei richtiger Pflege nicht – Pflegetipps findet man üblicherweise auf der Homepage der Anbieter oder direkt auf Nachfrage (und natürlich online). Lebende Christbäume sind außerdem brandsicherer als ihre wurzellosen Kollegen. Die Christbaumsuche und das Nach-Hause-Schleppen hat ein Ende, denn der Weihnachtsbaum wird geliefert und auch wieder abgeholt, und das alles zum Wunschtermin! Bei vielen Anbietern gibt es zusätzlich die Möglichkeit, jedes Jahr den gleichen Baum zu mieten, und so seinen Familienbaum von Jahr zu Jahr wachsen und gedeihen zu sehen. Oder man behält sich den Baum und pflanzt ihn im eigenen Garten ein.

Österreich

Gartenbau Wilhelm: Nordmanntannen (Lieferung und Abholung inklusive), Liefergebiet (Tillmitsch in der Steiermark): Zustellung bis 20 km gratis, bis 45 Kilometer Entfernung 15 Euro, ab 45 Kilometer Entfernung auf Anfrage, Baum kann auch abgeholt werden, auch hier kann der Baum behalten oder auch nächstes Jahr wieder zu Weihnachten ins Haus geholt werden.

GreenTree: Nordmanntannen und Rotfichte, Liefergebiet: Wien und Umgebung sowie Graz und Umgebung (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

Deutschland

GreenTree: Nordmanntannen und Rotfichte, Liefergebiet: München (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

Paderbäumchen: Liefergebiet: Ganz Deutschland (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann auch gekauft werden (günstigerer Preis).

Weihnachtsbaumfreun.de: Nordmanntanne, Liefergebiet: Ganz Deutschland (Lieferung und Abholung inklusive).

Schweiz

schutzfilisur: Nordmanntannen, Dufttannen, und Fichten Picea abies, Liefergebiet: Gesamte Schweiz (Transportkosten für Auslieferung und Abholung separat, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden), auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden.

Traumbaum: Nordmanntannen, Dufttannen, Rottannen, Blautannen, Liefergebiet: Bern und Wallis (Lieferung und Abholung inklusive).

 

Kennt ihr noch weitere Anbieter? Dann postet sie doch in den Kommentaren!

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Vegan in Schwangerschaft und Stillzeit – geht das? (inkl. Rezept für veganen Babybrei)

Carlotta und ich, Sara, haben uns 2015 nach unseren Schwangerschaften im Rückbildungsgymnastikkurs kennengelernt. Unseren Blog haben wir aus der Not heraus gegründet, selbst nirgends einen Blog wie diesen gefunden zu…

Carlotta und ich, Sara, haben uns 2015 nach unseren Schwangerschaften im Rückbildungsgymnastikkurs kennengelernt. Unseren Blog haben wir aus der Not heraus gegründet, selbst nirgends einen Blog wie diesen gefunden zu haben. Auf casavegan.de sollen alle veganen Familien und die, die es noch werden wollen, alles rund ums Thema vegane Familie finden. Von vegan in der Schwangerschaft und Stillzeit über vegane Kinderernährung (Rezepte und Co.), bis hin zur veganen Hochzeit. Wir versuchen dort den Müttern und Vätern die bereits vegan sind oder es noch werden möchten, viele wichtige und interessante Informationen zu liefern und den einen oder anderen dazu zu ermutigen, vegan zu werden oder die eigenen Kinder vegan zu erziehen. Ihr könnt dort hautnah unsere Gefühle und Gedanken miterleben, denn casavegan.de ist keine rein Informative Seite, sondern berichtet auch vom „wirklichen“ veganen Alltag mit zwei Söhnen, von den Schwierigkeiten und dem, was viel einfacher ist als gedacht.

Vegan und schwanger, geht das?

Kann ich stillen und vegan sein? Setze ich mich und mein Kind einem Risiko aus? Viele dieser Fragen stellt sich sicherlich die ein oder andere Frau die schwanger ist, stillt oder eine Schwangerschaft plant und vegan lebt. Und diese Fragen haben wir uns natürlich auch gestellt! Eine vegane Ernährung ganz ohne tierisches Eiweiß ist für jede Lebensphase geeignet. Ein Kind sollte zuerst nur mit Muttermilch ernährt werden (mindestens sechs Monate laut WHO) und anschließend sollten nach und nach die veganen Nahrungsmittel eingeführt werden. Zitat der ADA (Amerikanischen Gesellschaft für Ernährung): „Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, früher und späterer Kindheit und Adoleszenz.“ Die vegane Ernährung der Kinder sollte natürlich nicht nur vegan, sondern auch gesund und damit abwechslungsreich sein.

Unsere Söhne, mittlerweile keine Säuglinge mehr.

Macht euch keine Sorgen, es ist viel einfacher als gedacht, wenn ihr nur ein paar Dinge bedenkt. Wie auch bei omnivoren Frauen ist es wichtig, dass ihr in der Schwangerschaft und Stillzeit auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet. Des Weiteren sind folgende Nährstoffe sehr wichtig:

Folsäure: Vom ersten Tag der Schwangerschaft an liegt der Mehrbedarf an Folsäure bei circa 50 Prozent. Das Vitamin ist vor allem in der Frühschwangerschaft wichtig, um das Fehlbildungsrisiko des Embryos zu reduzieren. Veganerinnen sind häufig besser mit diesem Vitamin versorgt als Fleischesserinnen, denn Folsäure kommt hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln wie Weißkohl, Sauerkraut, Grünkohl, Rosenkohl, Fenchel, getrockneten Feigen, Brokkoli, Spinat, Feldsalat, Endivien, Tomaten, Apfelsinen, Erdbeeren, Vollkorn-Produkten oder Hülsenfrüchte vor.
Eisen: Der Eisen-Bedarf in der Schwangerschaft ist stark erhöht. Gute Eisenquellen sind zum Beispiel Wirsing, Hafer, Hirse, Roggen, Amaranth, Quinoa, Kürbiskerne, Sesam und Hülsenfrüchte. Die Eisenaufnahme wird durch Vitamin C (zum Beispiel ein Glas Orangensaft zum Haferbrei) gefördert.
B-Vitamine: Für eine gute Versorgung eignen sich Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Nüsse und Pilze.
Vitamin B12 : Eine ausreichend Vitamin-B12-Versorgung lässt sich leider fast nur über tierische Lebensmittel erreichen. Das bedeutet: Wenn ihr auf tierische Produkte verzichtet, muss die Versorgung in Form von Supplementen gesichert werden. Der Mehrbedarf in der Schwangerschaft liegt immerhin bei 12 Prozent und ein Mangel kann zu Schwangerschaftskomplikationen und Schädigungen beim Kind führen.
Omega-3-Fettsäuren: Die Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für das Wachstum von Gehirn und Augen beim Baby. Um eine gute Versorgung mit diesen essentiellen Fettsäuren bei der veganen Ernährung sicherzustellen, ist ein Teelöffel Leinöl am Tag empfehlenswert.

In der Schwangerschaft kann es passieren, dass ihr eine Frauenärztin oder Hebamme bekommt, die nicht mit eurer Ernährungsweise oder anderen Entscheidungen von euch einverstanden ist. In Carlottas Mutterpass wurde zum Beispiel ihre vegane Ernährungsweise als Risiko eingestuft, ich habe mich während meiner Schwangerschaft von meiner Frauenärztin getrennt, weil diese absolut gegen eine Geburt im Geburtshaus war.

Was wir Anfangs gar nicht wussten ist, dass Schwangere nicht dazu verpflichtet sind, die Vorsorgetermine oder die Ultraschalltermine vom Frauenarzt durchführen zu lassen. Ihr könnt alle Vorsorge Termine auch bei einer Hebamme durchführen lassen und nur für den Ultraschall zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen oder den Ultraschall auch ganz weglassen und euch überraschen lassen. Je nachdem, womit ihr euch am wohlsten fühlt!

In der Stillzeit ist es sehr wichtig ausreichend zu trinken, sonst kann es passieren, dass ihr Probleme mit dem Milcheinschuss bekommt. Bei allen Problemen, kann euch auch hier eine Hebamme gut zur Seite stehen. Interessant ist zu wissen, dass ihr bis zum zehnten Tag nach der Geburt einen Anspruch auf mindestens einen täglichen Besuch durch die Hebamme habt. Bis euer Kind zwölf Wochen alt ist, könnt ihr darüber hinaus 16 Mal die Hebamme um Rat bitten. Bei Stillschwierigkeiten oder Ernährungsproblemen könnt ihr noch acht Mal Kontakt zu eurer Hebamme aufnehmen. Wenn euer Kind einige Monate alt ist – die WHO empfiehlt wie oben schon erwähnt mindestens sechs Monate voll zu stillen -, könnt ihr langsam beginnen Brei einzuführen. Wenn ihr keine Lust auf die typische Brei-Beikost habt, ist vielleicht Baby-Led-Weaning etwas für euch. Wenn ihr Lust habt mehr von uns und rund um die Themen Schwangerschaft, Stillen und den Alltag mit unseren zwei veganen Jungs zu erfahren, schau doch mal bei uns vorbei!

Im folgenden findet ihr ein leckeres Brei-Rezept für Babys (ab ca. acht Monaten). Ihr könnt die Menge auch erhöhen und dann etwas von dem Brei einfrieren.

Rezept für veganen Babybrei

Zutaten

100 g Bio-Gemüse, grob geschnitten
50 g Bio-Kartoffeln, grob geschnitten
10 g Bio-Haferflocken
30 ml Vitamin C-reicher Bio-Saft (zum Beispiel angereicherter naturtrüber Bio-Apfeldirektsaft)
10 ml Bio-Leinsamenöl oder Bio-Rapsöl

Zubereitung

Gemüse und Kartoffeln mit dem Saft gar kochen. Haferflocken und Rapsöl hinzugeben. Pürieren, Fertig!

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Die schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalender 2018

Ein Adventskalender ist eine schöne Möglichkeit, sich selber oder jemand anderem in der Vorweihnachtszeit jeden Tag eine kleine Freude zu bereiten. Die Auswahl an veganen Adventskalendern ist mittlerweile relativ groß,…

Ein Adventskalender ist eine schöne Möglichkeit, sich selber oder jemand anderem in der Vorweihnachtszeit jeden Tag eine kleine Freude zu bereiten. Die Auswahl an veganen Adventskalendern ist mittlerweile relativ groß, doch nicht alle Kalender sind deshalb nachhaltig, denn ohne kontrolliert biologischen Anbau oder fairem Handel ist auch das vegane Produkt nur halb so viel wert. Konventionelle Produktion schadet Mensch, Tier und Natur und Fair Trade ist gerade bei Produkten wie Schokolade ein wichtiger Faktor um soziale Ungerechtigkeit zumindest etwas auszugleichen.

Deshalb habe ich mich dieses Jahr auf die Suche nach den schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalendern gemacht. Alle Produkte in den in diesem Artikel vorgestellten Adventskalendern sind ohne Ausnahme vegan und aus kontrolliert biologischem Anbau und in einem Großteil der Fälle aus fairem Handel. Auch die Verpackung ist zumeist aus biologisch abbaubaren Materialien oder kann einfach wiederverwertet oder -verwendet werden. Ich darf euch hiermit die Crème de la Crème der nachhaltigen und veganen Adventskalender 2018 präsentieren.

Tee-Adventskalender

Tee-Adventskalender liegen seit einigen Jahren im Trend, was nicht zuletzt an der stetig steigenden Auswahl zu sehen ist. Die folgenden acht Adventskalender liefern euch Tee für jeden Tag im Advent.

Bilder: Sonnentor, Alnatura, dmBio, Lebensbaum

1. Sonnentor Tee Adventkalender: Der Tee Adventkalender von Sonnentor enthält 24 Aufgussbeutel mit Bio-Teemischungen. Die 24 unterschiedlichen Sorten – von beliebten Klassikern bis zu würzigen Neuheiten – bringen Weihnachten jeden Tag genussvoll etwas näher. Durch das Aufklappen der Flügel wird der Adventkalender zum festlichen Blickfang.

2. Alnatura Adventskalender-Tee: Im Alnatura Adventskalender-Tee stecken 24 Sorten Tee im Aufgussbeutel – von aromatischen Früchte- und Kräuter- über Gewürz- und Grün- bis hin zu Schwarztees.

3. dmBio Tee Adventskalender: Der Tee Adventskalender von dmBio bringt 24 verschiedene Teesorten im Aufgussbeutel. Ob Früchtetee, Gewürztee, Kräutertee oder weihnachtliche Teemischungen – es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

4. Lebensbaum Tee Adventskalender: Im Lebensbaum Tee Adventskalender findet ihr 24 verschiedene Tees im Aufgussbeutel für jeden Tag im Advent. Das Design des Adventskalenders stammt übrigens aus einem Design-Wettbewerb, im Zuge dessen nun schon das dritte Jahr in Folge der Adventskalender seinen Look bekommt.

Bilder: shu yao, English Tea Shop, Demmers Teehaus, Roma Kinderhilfe

5. shu yao tea advent calendar: Der Tee Adventskalender von sho yao ist mit 24 exklusiven Tee-Kompositionen in loser Blattqualität gefüllt. In 24 recycelbaren Tagesportionen aus nachwachsenden Rohstoffen kommen so die besten Tees quer durch die fernöstliche Teekultur mit über 50 Zutaten aus aller Welt zu euch.

6. English Tea Shop Tee Adventskalender „Candy Cane“: Der Tee-Adventskalender von English Tea Shop bringt 13 weihnachtlichen Teekreationen verpackt in 25 Pyramidenbeuteln. Zimtstückchen, Kardamom, Orangenschale und noch viele andere leckere Zutaten verbinden sich neben hochwertigen Tees für diesen Adventskalender zu einzigartigen wärmenden Teemischungen für Liebhaber ausgefallener Tees. Den English Tea Shop Adventskalender gibt es neben dem Design „Candy Cane“ noch in vielen weiteren Designs: Tee Adventskalender „Teebuch Rot“Tee Adventskalender „Teebuch Blau“Tee Adventskalender „25 Days“Tee Adventskalender „Christmas Ornaments“Nostalgie Tee Adventskalender „Joyous“Tee Adventskalender „Pink Christmas“  und Tee Adventskalender Christmas, letzterer exklusiv bei Weltbild.

7. Demmers Teehaus Bio Tee-Adventkalender: 24 Tees im Aufgussbeutel erwarten euch jeden Tag im Tee-Adventkalender von Demmers Teehaus. Pro Sorte sind je zwei Beutel im Kalender verpackt.

8. Roma Kinderhilfe Tee Adventskalender: Der Roma Kinderhilfe Tee Adventskalender kommt mit 24 verschiedenen Tee von English Tea Shop zu euch. Sechs Euro pro Kalender geht an den Verein „Kinderhilfe für Siebenbürgen e. V.“. Der Kalender wurde von den Roma-Kindern in Sibiu selbst gestaltet und enthält 24 feine Bio-Teesorten. Die Gründerin Jenny Rasche und ihr Team setzen sich uneigennützig und mit hohem Einsatz für Roma-Kinder in Siebenbürgen ein. Dort, mitten in Europa, leben Menschen noch in unvorstellbarer Armut, hausen in Hütten und Erdlöchern, ohne Strom, ohne Wasser, ohne Essen, ohne Chancen. 2003 gründete Jenny Rasche die Hilfsorganisation „Kinderhilfe für Siebenbürgen e. V.“ und zog mit ihrem Mann und drei Kindern nach Rumänien, um direkt vor Ort zu helfen. Seitdem haben sich die Lebensumstände der Roma dort erfolgreich verbessert, jedoch muss täglich neu dafür gekämpft werden.

Adventskalender mit Schokolade

Der Klassiker mit Schokolade, trotzdem aber alles andere als langweilig! Ob mit den kreativen Kreationen von Zotter, mit weißer Schokolade und natürlich mit Nicht-Milch-Schokolade, unter diesen vier schokoladigen Adventskalendern findet sich hoffentlich jeder seinen Favoriten.

Bilder: Zotter, Moo Free, Plamil

1. Zotter Nashis Adventkalender: Der vegane Nashis-Adventkalender von Zotterist mit 24 puren Mini-Schokoladen (13 unterschiedliche Sorten) gefüllt. Von rein pflanzlichen Milchschokoladen über hochprozentige dunkle Schoko-Klassikern bis hin zur hundertprozentigen Schokolade ist alles dabei, sogar eine Lebkuchen-Schokolade.

2. Moo Free Adventskalender: Der Moo Free Adventskalender enthält 24 Mal fünf verschiedene Tiere, die gemeinsam mit euch milchfreie Weihnachten feiern.

3. Plamil Sofree Adventkalender weiße vegane Schokolade: In diesem Plamil Adventskalender wartet weiße Schokolade aus Reismilch auf euch.

4. Plamil Sofree Adventkalender braune vegane Schokolade: Diese Variante des Adventkalender von Plamil enthält braune Reismilch-Schokolade.

Adventskalender mit (Super-)Food

Wer weder Tee noch Schokolade im Adventskalender finden möchte, der hat die Auswahl unter diesen sieben Kalendern. Rohkost, Süßigkeiten oder sogar Gewürze überraschen euch hier jeden Tag.

Bilder: Govinda, gleem, foodloose, sho yao

1. Govinda Adventskalender: Der Adventskalender von Govinda bringt jeden Tag in der Adventszeit Fruchtkugeln und Konfekte in Rohkost-Qualität.

2. gleem Adventskalender: Die gleem Manufaktur füllt ihren Adventskalender mit 24 Rawnies und Pralinen für alle, die auch zu Weihnachten auf glutenfreie und zuckerfreie Süßigkeiten Wert legen. Rawnies (Raw Food Brownies) sind kleine Kuchenpralinen, die nicht gebacken werden, sondern roh bleiben. Diese veganen Brownies bestehen aus Kokosflocken und werden mit frischen Datteln gesüßt, im Kalender findet ihr mindestens acht verschiedene Sorten Rawnies zum Probieren – mit roher Schokolade, Kaffeebohnen und Guaranasamen, Zimt und Chufas oder Nüssen. Auch die Pralinen werden nur mit frischen Früchten gesüßt und kommen ohne Mehl aus. Natürlich auch mit veganer FSC-zertifizierter Verpackung aus 60 Prozent Gras und 40 Prozent Recycling-Faser.

3. foodloose Adventskalender: Im foodloose Adventskalender findet ihr Nussriegel in vielen unterschiedlichen Sorten, Fruchtherzen aus 97,5 Prozent Frucht, einen Erdnuss-Schoko-Brotaufstrich sowie weitere Überraschungen, alles ohne raffinierten Zucker. Der Adventskalender kommt mit zwei unterschiedlichen Motiven, einerseits einem Bus mit Eichhörnchen, die einen Weihnachtsbaum und Geschenke transportieren (wie am Bild zu sehen), andererseits mit weihnachtlichen Elementen wie Sterne, Tannenbäume, Christbaumkugeln, Lebkuchenfiguren und dem Schriftzug „Merry Christmas“. Die Motive befinden sich vorna und hinten auf den Schächtelchen, so könnt ihr den Kalender im nächsten Jahr mit dem alternativen Motiv wiederverwenden.

4. sho yao tea & superfood advent calendar: Der Tee und Superfood Adventkalender von sho yao enthält Superfood Shakes und Snacks in Rohkost-Qualität, Flavours – vitalstoffreiche Würz-Kompositionen – und Tee in loser Blattqualität, der drei bis fünf Mal aufgegossen werden kann, ohne bitter zu werden. Alles in recycelbaren Döschen aus nachwachsenden Rohstoffen verpackt.

Bilder: Sonnentor, BecksCocoa, HEJ

5. Sonnentor Gewürz Adventkalender: Im Sonnentor Gewürz Adventkalender findet ihr 24 verschiedene Gewürze und Gewürzmischungen gemeinsam mit einer Rezeptfibel verpackt in einem weihnachtlichen Aufsteller.

6. BecksCocoa Adventskalender: Jeden Tag eine Tasse Überraschungskakao gibt es beim BecksCocoa Adventskalender. Mit zwölf verschiedenen Sorten Kakao, je zwei Mal hinter den Türchen versteckt.

7. HEJ Riegel-Adventskalender: HEJ hat 24 glutenfreie Snacks in ihrem Adventskalender verpackt – proteinreiche, nussige, zuckerarme und schokoladige Überraschungen warten auf euch.

 

Ich hoffe, euch gefällt meine Auswahl an nachhaltigen und veganen Adventskalendern! Welcher dieser Adventskalender ist euer Favorit? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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Superschokoladige vegane Schokocookies

Ein ganz normaler Abend unter der Woche, ich habe gerade lecker gegessen und auf einmal… habe ich riesige Lust auf superschokoladige Schokocookies. Aber leider ist weit und breit nichts Schokoladiges…

Ein ganz normaler Abend unter der Woche, ich habe gerade lecker gegessen und auf einmal… habe ich riesige Lust auf superschokoladige Schokocookies. Aber leider ist weit und breit nichts Schokoladiges in Sicht. Was also tun? Einfach selber backen – zum Glück habe ich zufällig alle notwendigen Zutaten zu Hause. Also ab in die Küche und losgebacken! Was das Rezept betrifft wird improvisiert und ich kann mit Freude berichten, dass das Experiment superschokoladige Schokocookies mehr als gelungen ist. Deshalb freut es mich sehr, dieses nun mit euch zu teilen!

Zutaten

200 g Bio-Mehl, ich habe Weizenvollkornmehl verwendet
80 g Bio-Zucker
100 ml geschmacksneutrales Bio-Öl, hier habe ich Sonnenblumenöl genommen
50 ml Bio-Pflanzenmilch, in diesem Fall Reismilch
150 g vegane Bio-Kuvertüre
2 EL Bio-Kakao
1 Pkg Bio-Vanillezucker
1 TL Bio-Backpulver
1 Prise Salz

Alle flüssigen Zutaten in eine Schüssel geben, dann alle weiteren Zutaten bis auf die Kuvertüre unterrühren. Die Kuvertüre mit einem Messer in Stückchen hacken – je grösser die Stückchen, umso mehr Schokoladestücke gibt es auch in den Cookies. Nun die Schokostückchen mit dem Teig vermischen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig mit einem Esslöffel in acht runde, flache Portionen auf dem Backblech aufteilen. Bei 150°C Umluft (160°C Ober-/Unterhitze) 30 Minuten backen. Da die Schokolade direkt nach dem Backen noch relativ flüssig ist, die Kekse am besten vor dem Essen eine gute Stunde auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Lust auf mehr supereasy Backfreuden? Dann probiert doch mal mein veganes Haselnuss-Bananenbrot!

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Nachhaltig shoppen geht überall!

Ich bin ein großer Fan von Second Hand und kaufe mittlerweile nur noch sehr selten neue Kleidung ein. Hin und wieder ist das aber nötig, wenn unerwartet etwas kaputt geht…

Ich bin ein großer Fan von Second Hand und kaufe mittlerweile nur noch sehr selten neue Kleidung ein. Hin und wieder ist das aber nötig, wenn unerwartet etwas kaputt geht oder man schon so lange nach etwas Gebrauchtem gesucht hat und einfach nicht fündig wird. Wenn ich aber neu kaufe, dann soll es so nachhaltig wie möglich sein, Materialien wie Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau und vegane Ausstattung – sprich kein Leder, Horn oder ähnliches – sind für mich die Grundvoraussetzung.

Die gute Nachricht? Kleidung, die diesen Voraussetzungen entspricht gibt es mittlerweile schon überall. Wie im Fashion ID Online-Shop. Ob ihr also mit dem Service des Shops extrem zufrieden seid oder noch einen Gutschein habt, ihr werdet hier fündig. Als Beispiel habe ich zwei Outfits zusammengestellt, die mir extrem gut gefallen – das eine für den Casual Look in der Freizeit und das andere für einen etwas schickeren Auftritt. Die Suche nach nachhaltiger Kleidung ist wie überall supereasy: Einfach „bio vegan“ in die Suche eingeben und los geht’s!

Für das erste Outfit habe ich ganz frech als Oberteil ein Männershirt ausgewählt, weil ich einerseits Farbe und Schnitt sehr schick finde, andererseits gefällt mir Trend, als Frau Männershirts zu tragen und sie nur vorne in die Jeans zu stecken. Das wird also mit dem Selected Homme T-Shirt mit Webmuster in Rot meliert (1) gemacht, die schon erwähnten Jeans sind die Armedangels Stone Washed Slim Fit Jeans (2). Dazu habe ich Birkenstock Arizona in Olivgrün (3) ausgewählt. Früher als modischer Fauxpas verschrien, habe ich in letzter Zeit gefallen an den Sandalen gefunden – natürlich nur in der veganen Variante, ganz klar. Für mich ein perfekter Casual Look, weiteres Oberteil, engere Jeans und lässige Schuhe!

Das zweite Outfit mag wie eine gewagte Kombination erscheinen, gerade deswegen habe ich es aber lieb gewonnen, weil es aufgrund der gedeckteren Farben trotzdem gut miteinander harmoniert. Das Basisteil ist hier das Armedangels Strickkleid aus Bio-Baumwolle in Schwarz (4), darüber kommt – sollte es etwas kühler sein – die Armedangels Sweatsjacke mit Schalkragen in Altrosa (5). Dazu gibt es dann einen kleinen Stilbruch mit den Birkenstock Arizona in Ecru (6), deren Farbe sich aber im Kleid wiederfindet. Ich liebe diese Kombination und würde sie sofort ausführen!

Sämtliche Teile beider Outfits sind vegan beziehungsweise im Falle der Kleidung aus Bio-Baumwolle gefertigt – wie ihr seht ist es also gar nicht schwer, nachhaltige Looks zusammenzustellen, egal wo man shoppt. Probiert es einfach selber aus!

Wie findet ihr die beiden von mir zusammengestellten Outfits? Würdet ihr diese Kombinationen tragen? Ich bin schon gespannt auf euer Feedback zu meiner Auswahl!

 

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Gibt es auch Nachhaltigkeit beim Thema Selbstwert?

Ja! Und genau darum plädiere ich für einen Selbstwert auf 10! Damit wir nicht Opfer des Glaubens „Mir wurde leider nicht so viel Selbstwert in die Wiege gelegt!“ bleiben ,…

Ja! Und genau darum plädiere ich für einen Selbstwert auf 10! Damit wir nicht Opfer des Glaubens „Mir wurde leider nicht so viel Selbstwert in die Wiege gelegt!“ bleiben , sondern wir aktiv diese Sache mit dem Selbstwert „in Ordnung“ bringen. Denn wie der Begriff schon besagt, der Selbst-Wert ist der Wert, den wir uns selbst geben. Da stellt sich dann natürlich schon die erste Frage: Warum um Himmels Willen, geben wir uns dann selbst oft so einen niedrigen Selbst-Wert?

Meine Lieblingsantwort ist: Weil uns die Wirtschaft manipuliert. Denn umso unfähiger wir uns fühlen, desto öfter fallen wir in einen Kaufrausch, um dies zu verstecken. Umso „hässlicher“ wir uns selbst erleben, desto mehr Produkte bis hin zu optimierenden Operationen, kaufen wir zu. Und umso weniger wir „charakterlich wert“ sind, desto leichter glauben wir, was uns die Konsumgesellschaft an Minderwertigkeitsgefühlen suggeriert. Und dann kaufen wir wieder. Immer in der Hoffnung, dass…

Darum sehe ich beim Thema Selbstwert folgendes als die zwei wichtigsten Grundsätze:
1. Investiere so lange in die Höhe deines Selbstwerts, bis du dich nachhaltig bei 10 ansiedelst. Und zwar unabhängig davon, was in deinem Leben für Dinge passieren. Sprich ob du die Arbeit verlierst, die Beziehung in Brüche geht, du zehn Kilo zunimmst oder ob sich dem Alter entsprechend Falten im Gesicht niederlegen. Sodass du so sicher zu dir selbst und zu deinem Wert stehst, sodass du unabhängig von den Herausforderungen im Außen innerlich auf 10 bleibst. Gemäß dem Motto: Ich bin. Also bin ich wertvoll!
2. Steige aus jeglicher medialer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Gehirnwäsche aus! Egal wer dir suggerieren will, du seist nicht gut genug, du seist nicht schön, nicht erfolgreich, nicht liebenswert genug, mache dir bewusst, das Ziel dahinter heißt: Konsumenten erzeugen!

„Ich bin. Also bin ich wertvoll!“ Sieben Tipps, warum du nichts leisten musst, um wertvoll zu sein!

Wenn du in der Schule gute Noten hast, dann…
Wenn du brav im Haushalt mithilfst, dann…

…bist du wertvoll! So lernen wir als Kinder schon, wir sind nur wertvoll, wenn wir dies und das geleistet haben. Und weil wir so brave Kinder waren, sind wir auch so brave Erwachsene. Zwar nicht im außen in der Gesellschaft. Nein, da wehren wir uns und rufen „Ich funktioniere sicher nicht!“ oder „Mit mir doch nicht!“. Aber wenn wir dann zuhause sind, alleine, dann packen wir genau dieses Muster wieder aus:

Wenn ich fünf Kilos abgenommen habe, dann…
Wenn ich ein Haus, einen BMW und einen Swimmingpool habe, dann…

…bin ich wertvoll! Weil jetzt mit diesen Kilos, die ich (noch) habe, bin ich einfach zu dick. Und dick ist nicht wertvoll! Und mit den Status-Symbolen, die ich mir bis jetzt erarbeitet habe, kann ich höchstens mit meinem Hausmeister mithalten, obwohl der schon einen BMW fährt. Also vertagen wir unser Leben auf später:

Wenn ich in der Pension bin, dann…
Wenn ich endlich alles erledigt habe, dann…

…bin ich wertvoll, weil dann habe ich alles geschafft, das ich mir für mein Leben vorgenommen habe. Nur blöde, wenn ich doch nicht alles gemacht habe, was ich mir vorgenommen hatte. Was dann? Bin ich dann immer noch nicht wertvoll genug? Nein, denn dann muss ich wenigstens den Garten in seinen Bestzustand bringen. Die Wohnung perfekt sauber in Schuss halten…

Seht ihr, wohin dieser Mechanismus des „Immer noch nicht genug!“ führt? Ins Land der Wertlosigkeit! Und im Land der Wertlosigkeit könnt ihr schuften, abnehmen, verdienen so viel ihr wollt, denn eines bleibt immer gleich: Es ist nie genug! Also, wo geht es zum Ausgang?

Bild: pixabay.com / jill111

Du musst nichts leisten, um wertvoll zu sein. Darum sage ich:
1. Du „bist“. Und alleine das „Sein“ ist ein sehr wertvoller Zustand!
2. Jeder Grashalm, deine Katze, jeder Baum, dein Nachbar, deine Kollegin ist wertvoll, alleine deshalb, weil sie „ist“. Deine Kollegin ist vielleicht wertvoll für dich, weil sie so nett ist. Und dein Nachbar ist vielleicht wertvoll für dich, weil er so schwierig ist. So oder so, du bekommen eine Lernchance, in deiner Persönlichkeit zu wachsen und dazu zu lernen. Also ist jeder und jedes wertvoll.
3. Der Selbstwert setzt sich aus mindestens zwei Säulen zusammen: Das „Leisten“ und das „Sein“. Beim „Leisten“ kennen wir uns alle aus: Möglichst viel! Möglichst schnell! Möglichst oft! Und das am besten in jedem Bereich! Inzwischen sogar auch schon beim Aussehen! Wir haben eines gelernt in unserer Kindheit und in unserem Erwachsenenleben: Leistung ist immer gut! Beim „Sein“ sieht es schon anders aus. Da gibt es die Faulenzer, die Nichts-Tuer, die Schmarotzer… Wir kennen alle diese Begriffe, die verwendet werden, um zum Ausdruck zu bringen, dass es sich um ein wertloses „Subjekt“ unserer Gesellschaft handelt! Das Problem dabei: Wenn wir Menschen nie „Seins“-Zeiten haben, werden wir krank: Depression, Burn-Out, Sinnlosigkeitsgefühle…
4. Unsere Leistungsgesellschaft sitzt in einer Sackgasse! Weil wir unsere zweite Säule für Selbstwert verloren haben. Wenn es einmal im Beruf, im „Leisten“, nicht so gut läuft, dann kann uns die zweite Säule nicht mehr auffangen: Spazieren gehen, Freunde treffen, Urlaub machen, malen, Sport betreiben sind für viele wertlose Zeitvertreibe. Wäre die Säule des „Sein“ gesellschaftlich gesehen wertvoll, dann könnten wir uns dort auftanken, ausruhen, auffangen lassen, wenn das Leisten zu viel wird.
5. Wir Menschen laden im „Sein“ unsere Batterien für das „Leisten“ wieder auf. Wenn das Aufladen unserer Batterien als wertlos verbrachte Zeit gilt, dann haben wir ein Problem. Weil wir dann unsere „Maschine“ fahren und fahren, ohne sie jemals aufzutanken. Und was passiert? Sie bleibt stehen. Manchmal für immer!
6. Gehe in die Selbst-Verantwortung: Gebe dem „Sein“ wieder einen Wert! Wenn unsere Leistungsgesellschaft in einer Einbahnstraße steckt, steige aus diesem Zug aus. Und sorge für dich! Schreite in eine Welt, in der das „Sein“ wieder Wert hat!
7. Denn du bist bereits wertvoll, so wie du bist! Und wenn die Gedanken „Naja, aber fünf Kilos schon…“ oder „Ein BMW wäre doch…“ kommen, erinnere dich:

Du bist, also bist du wertvoll! 

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Crowdfunding für nupro – Wer gewinnt den dmSTART! Contest?

Aktuell rittern im Rahmen des dmSTART! Contests 20 Projekte aus den Bereichen Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung und Baby um die Gunst der Crowd. Die drei Projekte, die nach Ablauf der Finanzierungsphase ihr…

Aktuell rittern im Rahmen des dmSTART! Contests 20 Projekte aus den Bereichen Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung und Baby um die Gunst der Crowd. Die drei Projekte, die nach Ablauf der Finanzierungsphase ihr Fundingziel auf Startnext erreicht haben und die meisten UnterstützerInnen begeistern konnten, bekommen die Möglichkeit, einen Lieferantenvertrag mit dm abzuschließen und mit ihrem Produkt einen Listungsplatz in bis zu 2.000 dm-Märkten und/oder im dm-Onlineshop zu erhalten.

Auch Christian Fenner und sein Team nutzen diese Chance, um für ihren Proteinshake nupro Geld zu sammeln und Aufmerksamkeit zu erzeugen. In der Projektbeschreibung heißt es dazu: „nupro hilft Dir deine Speicher nach dem Sport wieder aufzufüllen und ist für Dich da, wenn mal keine Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit ist. Mit drei leckeren Sorten aus pflanzlichen Proteinen und hochwertigen Ballaststoffen ist im Handumdrehen ein leckerer, gesunder Shake zubereitet. nupro ist jedoch mehr als nur gut für Dich. Die Verpackung kommt komplett ohne Plastik aus und für jede Box werden drei Bäume in Madagaskar gepflanzt. Sei Teil unserer Bewegung für eine gesündere und grünere Welt!“

Mit dem nachhaltigen Schoko-Riegel nucao haben Christian und seine KollegInnen bereits eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich und auch dieses Mal ist die Fundingschwelle bereits erreicht. Wie es dazu kam und welche Visionen Christian und sein Team verfolgen, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Gemeinsam mit deinen Partnern hast du den Proteinshake nupro entwickelt. Erzähl doch kurz, was das Besondere daran ist.

Christian: nupro ist kurz gesagt der erste 100 Prozent nachhaltige Proteinshake. Nachhaltigkeit ist aber zugegebenermaßen ein etwas überstrapaziertes Wort. Wir meinen es trotzdem ernst damit. nupro ist aus pflanzlichen, ressourcenschonenden Proteinquellen in Bioqualität, verpackt in einer kompostierbaren Folie und für jede im Handel verkaufte Box pflanzen wir drei Mangroven in Madagaskar. Der Proteinshake ist für Menschen, die fit und bewusst unterwegs sind und ab und zu ihre Ernährung sinnvoll ergänzen möchten. Mit unseren leckeren und besonderen Sorten Pumpkin Chai und Kakao Zimt soll es auch noch möglichst viel Spaß machen.

Wie kommt man auf die Idee einen pflanzlichen Proteinshake zu produzieren?

Durch unser erstes Produkt nucao setzen wir uns natürlich viel mit gesunder Ernährung auseinander und reden mit vielen Menschen darüber – ob auf Messen mit unseren Kunden oder unter Gründern in der Food-Startup-Szene. Wir haben für uns selbst einfach gemerkt, dass wir nach dem Sport manchmal gerne eine Stärkung hätten, die wir mit gutem Gewissen zu uns nehmen. Und die nicht nur auf Proteine ausgelegt ist, sondern auf eine ganzheitliche Versorgung – also auch mit Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Hinzu kommt, dass es kein Proteinshake auf dem Markt gibt, der unseren Ansprüchen bei the nu company gerecht wird. Oft sind synthetische Zutaten im Spiel und immer sind sie in Plastik oder Alu verpackt. Das wollten wir ändern.

Ihr habt für die Serienproduktion eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gelauncht. Welche Ziele verfolgt ihr dabei?

Wir haben zwei Ziele mit dieser Kampagne. Mit dem ersten Ziel wollen wir finanziell den Markteintritt erreichen, mit allem was dazu gehört. Dazu ist die erste Schwelle von 20.000 Euro ausreichend, um die erste Zutaten-Bestellung mit akzeptablen Preisen zu tätigen und die Verpackungsmaterialien zu beschaffen. Bei unserem eigentlichen Ziel von 50.000 Euro können wir dann einen satten Launch hinlegen, inklusive Marketingbudget für Messen, Online-Werbekampagnen und einen vorsichtigen Start im deutschen Einzelhandel. Das zweite Ziel ergibt sich aus dem dmSTART! Contest. Denn mit unserer Kampagne battlen wir uns gleichzeitig mit 19 anderen Start-ups, um in Deutschlands dm-Regale zu gelangen. Die drei Start-ups mit den meisten Unterstützern erhalten diese Chance. Das ist natürlich ein riesiger Ansporn.

Vor zwei Jahren habt ihr schon mal euren Snack-Riegel nucao via Crowdfunding finanziert. Inwiefern hilft euch diese Kampagne jetzt bei nupro?

In der Konzeptionierung und der Strategieerarbeitung hat uns die erste Kampagne natürlich geholfen. Man weiß besser, wie man seine Community aktiviert und begeistert. Trotzdem muss ich sagen, dass das meiste genauso schwierig wie bei der ersten Kampagne ist – man muss bei Null anfangen was Kreativität und Innovation angeht.

Ihr unterstützt mit eurem Projekt auch die Aufforstungsinitiative edenprojects.org. Wie wichtig ist euch ein gesamtheitlicher Ansatz in Bezug auf Nachhaltigkeit?

Der ganzheitliche Ansatz ist das Herz unseres Unternehmens. Direkter Handel bei kritischen Rohstoffen wie Kakao, Bioqualität, Ökostrom in der Produktion, eine plastikfreie Verpackung – das alles sind Bausteine für nachhaltiges Wirtschaften. Wir wollten jedoch mehr als den Fußabdruck möglichst gering zu halten. Wir wollten die Bilanz zum Positiven wenden. Deshalb haben wir einem Hebel gesucht, der das möglich macht – und haben uns dafür entschieden Bäume zu pflanzen. Als soziales Start-up verpflichten wir uns, dass die soziale und grüne Bilanz immer positiv ist – die Wirtschaftlichkeit ist natürlich überlebenswichtig, muss sich aber danach einreihen.

Bild: edenprojects.org

Wenn ihr eure Kampagne erfolgreich abgeschlossen habt, wie geht es dann weiter? Was sind die nächsten Schritte?

Wir werden hoffentlich viele, viele Pakete packen und mit dm über die Einlistung sprechen. Das wäre der Traum. Danach geht es darum, die Marke nupro ordentlich zu positionieren und nucao nicht aus den Augen zu verlieren. Die größte Herausforderung besteht darin eine Marke aufzubauen, denen Menschen vertrauen. Wenn das gelingt können wir zeigen, dass Kapitalismus auch anders funktioniert und die Welt besser machen kann.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

Noch bis 14. September 2018 könnt ihr nupro auf Startnext unterstützen, weitere Informationen zu den Projekten von Christian findet ihr auf der Webseite von nucao.

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Crowdfunding für UMS EGG – Das innovative ComebEGG des Greißlers

Vor ein paar Wochen habe ich durch Zufall das Projekt UMS EGG auf Startnext entdeckt, damals noch in der Startphase – also der Feedbackphase vor dem Crowdfunding-Launch. Ich fand die…

Vor ein paar Wochen habe ich durch Zufall das Projekt UMS EGG auf Startnext entdeckt, damals noch in der Startphase – also der Feedbackphase vor dem Crowdfunding-Launch. Ich fand die Idee super, als gemeinwohl-orientierte Dorfgenossenschaft ein Geschäft zu eröffnen und bin gleich Fan des Projekts geworden. Prompt bedankte sich Barbara Gruber aus dem Projektteam via Direktnachricht bei mir und bat mich, UMS EGG weiterzuempfehlen. Weil ich solch ein Engagement im Rahmen von Crowdfunding-Projekten immer wieder bemerkenswert finde und mich „das innovative ComebEGG des Greißlers“ selbst interessiert, habe ich angeboten sie zu interviewen. Wie es zur Projektidee kam, welche Visionen die LosensteinerInnen verfolgen und warum sie sich für Crowdfunding entschieden haben, erzählt Barbara im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Liebe Barbara, ihr wollt in Losenstein als gemeinwohlorientierte Dorfgenossenschaft einen Laden eröffnen. Wie kam es dazu?

Barbara: In Losenstein gab es bis vor einigen Jahren noch einen kleinen Nahversorger, der von vielen Leuten in und um Losenstein gut genutzt und für sein regionales und Bio-Sortiment sehr geschätzt wurde. Nach der Eröffnung eines Supermarktes am Ortsrand musste das Geschäft leider zusperren. Eine Gruppe engagierter LosensteinerInnen hat daraufhin die Initiative für einen neuen Laden gestartet, mit neuem Konzept und frischen Ideen.

Euer Projekt nennt ihr „UMS EGG – Die Zukunft des Nahversorgers“. Was ist eure Vision?

Mit dem Pionierprojekt „UMS EGG“ wollen wir uns aktiv gegen das Greißlersterben und für lebendige Ortskerne einsetzen. Unser Geschäft soll nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit für Menschen in und um Losenstein sein, als Pilotprojekt kann es auch Inspiration und Motivation für andere Gruppen und Gemeinden sein. Wir sind davon überzeugt, dass Kunden und Lieferanten vom Genossenschaftsprinzip gleichermaßen profitieren können und diese Form der Zusammenarbeit Zukunft hat.

Besondere Highlights bei unserem Konzept ist die 24-Stunden-Einkaufsmöglichkeit für Mitglieder mit speziellem Zutrittssystem und Selbstbedienungskasse, ein Großteil der Produkte soll aus der Region kommen und auch möglichst verpackungsarm verkauft werden. Mittels modernem Logistikkonzept wollen wir außerdem den Verderb von Lebensmitteln auf ein Minimum reduzieren.

Als eine der Finanzierungsvarianten habt ihr euch für Crowdfunding entschieden. Warum?

Die Crowdfunding-Plattform bietet uns einerseits die Möglichkeit, Menschen mit ähnlichen Interessen und Visionen auf unser Projekt aufmerksam zu machen, andererseits haben wir so auch die Möglichkeit, Warengutscheine und Abos mit einer lukrativen Verzinsung an zukünftige Kunden zu verkaufen. Damit können wir die Erstausstattung des Geschäfts mit Waren finanzieren.

Wie habt ihr euch auf die Kampagne vorbereitet? Welche Aktionen habt ihr geplant?

Unsere Initiative zum Aufbau des Konzepts läuft bereits seit mehr als einem Jahr, in dem sich das Projektteam unter anderem mit einer Umfrage im Ort, Besichtigungen und Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Initiativen und mit der Gründung der Genossenschaft beschäftigt hat. Auf die Crowdfunding-Kampagne im Speziellen haben wir uns mit dem Dreh diverser Videos, der Zusammenstellung der Dankeschöns und Infoveranstaltungen, Flugblättern et cetera vorbereitet.

Richtet ihr euch nur an regionale UnterstützerInnen oder können auch andere teilnehmen?

Als zukünftige KundInnen und NutzerInnen des Geschäfts in Losenstein richten wir uns natürlich in erster Linie an regionale UnterstüterInnen. Gleichzeitig merken wir aber, dass sich viele Menschen in unterschiedlichen Regionen für unser Projekt interessieren und wir hier in gewisser Weise auch Pionierarbeit leisten. Natürlich freuen wir uns daher über jede Unterstützung, in welcher Form auch immer.

Ich habe gesehen, ihr habt sehr viele unterschiedliche Dankeschöns. Welche Goodies erwarten die UnterstützerInnen?

Unsere Goodies reichen von Einkaufstaschen über T-Shirts und Schmankerlpakete – die wir gerne auch versenden -, aber auch Erlebnis- und Einkaufsgutscheine sind erhältlich. Es ist praktisch für jeden etwas dabei, für zukünftige KundInnen genauso wie für Unterstützer unserer Idee.

Nach dem erfolgreichen Ende der Kampagne, wie soll es dann weitergehen mit dem Projekt?

Unser Ziel ist es, im Herbst/Winter 2018 das Geschäft möglichst schuldenfrei zu eröffnen. Bis dahin stehen noch Umbauarbeiten, Förderansuchen, Verträge mit Lieferanten/Produzenten und vieles mehr am Programm.

Vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche euch eine lebendige Dorfgemeinschaft und natürlich viel Erfolg!

 

Noch bis 23. September 2018 könnt ihr UMS EGG auf Startnext unterstützen, weitere Informationen findet ihr auf der Homepage von UMS EGG.

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Gemeinsam leben, gemeinsam arbeiten: Die Gründer von Doli Bottles im Interview

Der heißeste Tag des Jahres liegt gerade hinter uns und das Wetter gibt eine Auszeit damit wir uns etwas von der Hitze erholen können, bevor der Sommer uns mit erneuter…

Der heißeste Tag des Jahres liegt gerade hinter uns und das Wetter gibt eine Auszeit damit wir uns etwas von der Hitze erholen können, bevor der Sommer uns mit erneuter Wucht wieder ins Schwitzen und zum Stöhnen bringt. Etwas, dass ich an solchen Tagen immer an meiner Seite habe ist Wasser, denn bei diesen hohen Temperaturen geht ohne regelmäßiges Trinken bei mir gar nichts. Unterwegs habe ich deshalb fast immer Wasser bei mir – in den letzten Jahren hat sich um schicke, nachhaltige Trinkflaschen ja ein regelrechter Hype entwickelt. Bei Doli Bottles handelt es sich um genau solche nachhaltigen Glasflaschen, die schon beim ersten Blick durch ihren unverwechselbaren Style punkten. Ein anderer Pluspunkt ist, dass sie im Vergleich zu anderen Glasflaschen deutlich leichter und auch kompakter sind, was das Mitnehmen merkbar vereinfacht.

Ich durfte Sarina und Anatoli, die Gründer von Doli Bottles interviewen und habe ihnen nicht nur Fragen zu ihren Bottles, sondern auch zu ihrer Beziehung gestellt, denn die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch privat ein Paar:

Edda: Vielen Dank, dass ihr euch Zeit für ein Interview genommen habt! Wollt ihr euch unseren LeserInnen kurz vorstellen?

Sarina: Wir sind Sarina und Anatoli, die Gründer von Doli. Wir arbeiten und leben zusammen in Düsseldorf. Etwas zu bewegen und durch unser Handeln positiv zu verändern, treibt uns an.

Wie seid ihr auf die Idee zu Doli Bottles gekommen?

Anatoli: Nach unserem gemeinsamen BWL-Studium sind wir einige Monate durch Asien gereist und haben dort atemberaubende Landschaften gesehen – aber leider auch immer wieder Landschaften und vor allem Strandabschnitte voller Plastikmüll.

Sarina: Auf einem Bootsausflug mussten wir zusehen, wie Plastikmüll achtlos von der Crew über Bord geworfen wurde und dann auf dem Wasser in dieser eigentlich so wunderschönen Kulisse umher trieb. Diese Eindrücke haben uns nicht mehr losgelassen. Wir wollten etwas verändern und Plastikflaschen aus unserem Leben verbannen. Die Idee: Eine schadstofffreie, hochwertige Trinkflasche aus Glas, die vor allem optisch überzeugen sollte!

Wie lange hat es von der Idee zur finalen Umsetzung gedauert?

Anatoli: Wir haben über sechs Monate mit Zeichnungen, Formen und 3D-Drucks getüftelt bis wir schließlich die Doli Trinkflasche kreiert hatten, die wir uns vorgestellt haben. Auch die Suche nach einem geeigneten Produzenten, der uns bei der Entwicklung unterstützt und damit auch ein gewisses Risiko auf sich nimmt, war eine Herausforderung und hat einige Wochen gedauert. Wir haben dabei immer sehr stark auf unser Bauchgefühl gehört und das war rückblickend auch genau der richtige Weg. Am Anfang unserer Firmengründung haben wir beide noch Vollzeit gearbeitet, sodass wir immer nur nach Feierabend und am Wochenende an unserer Idee arbeiten konnten.

Was unterscheidet die Doli Bottles von anderen wiederbefüllbaren Flaschen zum Mitnehmen?

Anatoli: Unsere Doli Bottles bestehen aus handgefertigtem Borosilikatglas, welches härter und leichter als normales Glas ist und sich perfekt für kalte, aber auch heiße Getränke eignet. Das geschmacksneutrale Glas garantiert vor allem, dass die eingefüllten Getränke immer so schmecken, wie sie schmecken sollen und keinen Nachgeschmack nach Plastik, Alu oder dem Apfelsaft von letzter Woche haben.

Sarina: Wir achten besonders darauf, dass unsere Doli aus qualitativ hochwertigen und langlebigen Materialien ohne Schadstoffe hergestellt wird. So können wir garantieren, dass jede Doli den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht wird. Das Glas der Doli Bottles ist von lebensmittelechtem Silikon umhüllt, welches zum einen das Glas vor leichten Stößen schützt, die Doli sicher in der Hand liegen lässt und vor allem auch super stylisch aussieht. Uns ist besonders wichtig, dass eine Doli Trinkflasche nachhaltig und kein Wegwerfprodukt ist. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass alle Einzelteile getauscht und bei Bedarf ersetzt werden können. So garantieren wir, dass unsere Kunden lange Spaß mit ihrer Doli Trinkflasche haben.

Ihr arbeitet nicht nur zusammen, sondern seid auch ein Paar. Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Sarina: Unsere Erfahrungen diesbezüglich sind durchweg positiv. Wir verbringen gerne Zeit miteinander und sind nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit ein super Team geworden. Wir kennen einander sehr gut und wissen um die Stärken und Schwächen des anderen. Gerade in stressigeren Zeiten ist das gegenseitige Vertrauen und die Verlässlichkeit unglaublich wertvoll. Da ein eigenes Business auch extrem viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es besonders schön, dass wir diese Zeit zusammen verbringen können und jeder Verständnis für eine Spätschicht hat.

Was könnt ihr anderen Paaren raten, die gerne gemeinsam ein Business starten wollen?

Anatoli: Wir raten anderen Paaren Unterschiede als Mehrwert wahrzunehmen und nicht als Problem. Jeder bringt andere Ideen ein und denkt anders über Dinge und das ist toll so. Auch wenn es dadurch zu Diskussionen kommt – es hat uns schon so oft geholfen Dinge von verschiedenen Seiten zu beleuchten, um dann zusammen zu einer super Lösung zu kommen. Jeder sollte die Möglichkeit haben sich auf seine Stärken zu fokussieren.

Vielen Dank für das Interview!

 

Die Doli Bottles gibt es in vielen wunderschönen Farben, aber auch in einer Tropica Edition. Zusätzlich findet ihr im Shop alle Ersatzteile und Doli Trinkhalme aus Glas.

Weitere Informationen zu Doli Bottles findet ihr hier: doli-bottles.com
Hier geht es zur Facebook-Seite von Doli Bottles: facebook.com/dolibottles
Und hier zu ihrem Instagram Account: instagram.com/dolibottles

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Crowdfunding für Mösl’s Bio Smoothie – Der Gründer des Fruchtgetränks im Glas im Interview

Ende letzten Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit Reinhard Mösl getroffen. Nach einem Rundgang in seiner Smoothie-Produktion in Haag in Niederösterreich hat er mir von seinem neuen Vorhaben…

Ende letzten Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit Reinhard Mösl getroffen. Nach einem Rundgang in seiner Smoothie-Produktion in Haag in Niederösterreich hat er mir von seinem neuen Vorhaben erzählt: Bio-Smoothies im Glas. Meine erste Frage: „Gibt’s das nicht schon?“ Selten im Glas und vor allem nur schwer beziehbar, so seine Antwort damals. Damit seine Smoothies direkt zu den richtigen Menschen kommen, hat sich Reinhard Mösl gegen den Verkauf im herkömmlichen Handel und für eine Direktzustellung via Bio-Kisten entschieden. Mit dem Biohof Adamah hat er den ersten wichtigen Partner für sein Vorhaben gewonnen. Mit Hilfe einer Crowdinvesting-Kampagne soll nun die notwendige Aufmerksamkeit geschaffen, aber auch eine letzte Finanzierungslücke geschlossen werden. Wie es dazu kam und wie Reinhards Visionen aussehen, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Reinhard, du produzierst seit über zehn Jahren Smoothies. Wie kam es dazu?

Reinhard: Mein Sohn Julian brachte mich dazu. Er ist von Kind auf ein beharrlicher Obstverweigerer und bei einem Australien-Aufenthalt versuchten wir es mit einem Smoothie. Überraschenderweise liebte er diese Mischung aus Fruchtsaft und Fruchtpüree zum Trinken und der Erfolg von Smoothies begeisterte mich so sehr, dass ich in Österreich damit startete Smoothies zu produzieren. Mittlerweile stellen wir in unserer modernen, manufakturartigen Produktionshalle monatlich rund 400.000 bis 500.000 Flaschen Smoothies als Eigenmarken für in- und ausländische Handelsketten her.

Wolfgang: Mit Mösl’s Bio Smoothie startest du jetzt mit eigener Marke. Erzähl doch bitte kurz davon.

Reinhard: Wir wollten wieder unter eigener Marke auftreten und etwas Besonderes schaffen, mit meiner persönlichen Philosophie. So entstand unser Bio-Smoothie in Glas und mittlerweile sind wir mitten in der Umsetzung. Soeben wurde unser Kühltunnel versandbereit gemacht, in dem die heiß abgefüllten Smoothies mit Wasser besprenkelt und innerhalb einer halben Stunde runtergekühlt werden. Diese neue Anschaffung bringt Mösl’s Bio Smoothie einen großen Schritt weiter ans Ziel.

Wolfgang: Was wird das Besondere an Mösl’s Bio Smoothie sein? Auch in Abgrenzung zu anderen Bio-Smoothies.

Reinhard:  Unser Bio-Fruchtsaft kommt im Glas, noch dazu in einem höchst individuellen, extra entwickelten Flaschendesign. Zudem kommt ein regionaler Charakter durch die Verwendung von österreichischem Apfel- und Traubensaft. Exotische Früchte wie zum Beispiel Mango kommen aus kontrolliert biologischen Betrieben. Außerdem setzen wir auf den Vertrieb über Bio-Kisten sowie über den Bio-Handel und die Bio-Gastronomie. Diese Kombination ist in Österreich einzigartig.

Wolfgang: Nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne vor eineinhalb Jahren sammelst du nun auf Conda nochmal Geld. Warum?

Reinhard: Das Geld wurde für die technische Umsetzung verwendet und wir werden vor dem Sommer technisch produktionsbereit sein. Allerdings haben wir uns für eine teurere Variante bezüglich der Produktion der Glasflasche entschieden. Mit dieser größeren Maschine können wir große Mengen von Glasflaschen produzieren und die einzelne Flasche wird dadurch billiger. Aufgrund der Anschaffung dieses Werkzeugs – eine Blasschale – haben wir aber höhere Ausgaben als geplant. Die Zinsen aus der letzten Kampagne wurden an die Lion Rocket InvestorInnen im Jänner bereits das erste Mal bezahlt, wobei wir die Zinsen mit unserem bestehenden Geschäft verdienen. Jetzt geht es darum den Markt zu bearbeiten und das Produkt für den Vertrieb vorzubereiten.

Wolfgang: Bereits vor dem Produktionsstart hast du namhafte Partner für dein Projekt gewinnen können, unter anderem den Biohof Adamah. Welche Rolle werden diese spielen?

Reinhard: Sie sind für uns wichtige Botschafter und Vertriebspartner gleichzeitig. Das Bio-Kistl der Familie Zoubek passt zu uns und gemeinsam wollen wir diese Nischen bedienen. Ab Herbst kann Mösl’s Bio Smoothie direkt über den Biohof Adamah bestellt werden und unsere drei Geschmacksrichtungen Birne, Himbeere und Mango werden dann zusammen mit anderen regionalen Bio-Leckereien direkt ins Haus geliefert. Wir freuen uns auf die Kooperation und hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.

Wolfgang: Was erwartest du dir von der Crowdinvesting-Kampagne? Wie können sich die Menschen beteiligen?

Reinhard: Neben dem Einsammeln von Geld ist es die mediale Aufmerksamkeit, die wir bis in den Herbst für den tatsächlichen Start mitnehmen wollen. Wir möchten die Marke gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden groß machen und freuen uns über jede Unterstützung und natürlich viele Vorbestellungen. Unsere Crowdinvesting-Kampagne ist noch bis Anfang Juli online und eine Beteiligung auf Conda ist bereits ab 100 Euro möglich. Insofern freuen wir uns über alle, die uns dabei unterstützen und den Link mit ihren Freundinnen und Freunden teilen. Und natürlich ist jedes Feedback zu unseren Produkten jederzeit willkommen.

Wolfgang: Viel Erfolg weiterhin und vielen Dank für das Interview!

 

Noch bis Anfang Juli 2018 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von Mösl’s Bio Smoothie unterstützen und euch Zinsen in der Höhe von mindestens 4,5 Prozent sichern. Denn Reinhard Mösl hat sich zur Finanzierung seiner Bio-Smoothies für das sogenannte Darlehensmodell (Lending-based Crowdfunding) entschieden. Hier werden Mikrokredite zwischen Privatpersonen und Unternehmen vergeben, die verzinst zurückgezahlt werden. Mehr zu den unterschiedlichen Crowdfunding-Arten findet ihr hier. Weitere Informationen zur Geschichte, zur Herstellung und zum Produkt sowie Updates zum Crowdfunding findet ihr auf der Kampagnen-Seite.

 

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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