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The bird's new nest Adventskalender: 11. Türchen

The bird's new nest Adventskalender: 10. Türchen

KUNST HALLT NACH: Schau dir diese Vulva an!

Faltig und kraftvoll befreit sich das weibliche Genital von patriarchalen Bewertungsstrategien. Ein Festival für die Vulva. Berühmteste Vulva der Kunstgeschichte Die wohl berühmteste Vulva der Kunstgeschichte hinterließ Maler Gustave Courbet…

Faltig und kraftvoll befreit sich das weibliche Genital von patriarchalen Bewertungsstrategien. Ein Festival für die Vulva.

Berühmteste Vulva der Kunstgeschichte

Die wohl berühmteste Vulva der Kunstgeschichte hinterließ Maler Gustave Courbet im Werk „Der Ursprung der Welt“. Er, der männliche Künstler, eröffnet den geschockten Betrachter*innen von damals (s)einen Blick auf die intime Zone eines weiblichen Körpers. Zu sehen ist der Unterleib einer am Rücken liegenden, nackten Frau. Der seitlich abgelegte Schenkel eröffnet den Blick auf die dunkel behaarte Vulva. Die äußeren Vulvalippen (1) sind leicht gerötet, der kleine Spalt lässt das Innenliegende und eine zarte Erregung erahnen. Skandalös im Jahr 1866.

Gut 150 Jahre später – weniger skandalös, aber durchaus provokativ – widmet die Galerie „Die Schöne“ der Vulva ein eigenes Festival: Das Vulva Festival „Look at this Vulva! Ein unverschämter Blick“.

Im Fokus der Gruppenausstellung steht nicht der männliche, häufig sexualisierende Blick, sondern die Auseinandersetzung mit dieser omnipräsenten und dennoch tabuisierten Körperzone der Frau*. Grafisch abgebildet, bildhauerisch geformt, wortreich besprochen, interessiert betrachtet oder ganz konkret in künstlerische Aktionen mit einbezogen.

Olja Grubic, Flower Bouquet, Foto: Jacqueline Korber

Vulvische Eröffnung

Sie steckte sich eine kleine Kunststoffvase in die Vagina und arrangierte darin einen Blumenstrauß. Mit der Performance Flower Bouquet eröffnete die Künstlerin Olja Grubic das Vulva Festival.

Mit nacktem, nach oben gestreckten Unterleib und geöffneten Beinen lag die Künstlerin am Rücken, ihre Füße stützte sie an einem Fensterbrett ab. Nachdem sie in ihre Vagina ein kleines Gefäß einführte, steckte sie nach und nach Grashalme und eine rote Orchidee hinein. Sie arrangierte einen Blumenstrauß und band einen kleine Masche um die Stängel, womit der Vorgang abgeschlossen war. Danach hob sie den Blumenstrauß aus der kleinen Kunststoffvase und entfernte auch diese selbst aus der Körperöffnung zwischen ihren Schenkeln. Grubic verbeugte sich und übergab den Blumenstrauß an die Veranstalterin Nina Fountedakis.

Olja Grubic, Flower Bouquet, Foto: Jacqueline Korber

Grubics Performance erinnert daran, dass der weibliche Unterleib ein Ort ist, an dem Neues entsteht, die Vagina eine Verbindung zwischen Außen und Innen schafft. In ihren Zeichnungen still life zeigt die Künstlerin grafisch minimalistisch dargestellte Vulven in schwarz weiß, die fleischlich und lebendig wirken. Nicht nur klassisch phallische Obst und Gemüsesorten, wie Bananen oder Gurken stecken in den Vaginas, auch Wassermelonenstücke oder mehrere Karotten gleichzeitig.

Olja Grubic, Still Life, Foto: Jacqueline Korber

Zwischen Klitoris und Penis

Stefanie Grübls Kleinplastiken zeigen „realistisch geformte Genitalmodelle aus Gips-Modelliermasse“. In den bunten Objekten, lässt die Künstlerin Grauzonen kategorischer Geschlechterdefinition plastisch in Erscheinung treten. Ihre plastischen Darstellungen von „vielfältige Vulven, erigierte und nicht-erigierte Penisse sowie intergeschlechtlichen Genitalien“ dienen auch als Anschaungsmaterialien in der sexualpädagogischen Arbeit.

Vielfältige Vulven und Penisse

Stefanie Grübl, Vielma, Foto: Jacqueline Korber

„Vielfalt sicht- und begreifbar machen“ lautet das Motto von vielma. In der Galerie der Schöne zeigte Grübl auch einen Vulva, die sich aufgrund der Geburt eines Kindes verändert hat. Auf dem Zettelchen beschreibt sie in klassischer wissenschaftlicher Manier, was das Modell zeigt: Vulvamodell mit Dammnaht (Darstellung einer Geburtsverletzung) / VULVA with PERINEAL SUTURE.

Vulvamodell

Stefanie Grübl, Vielma, Vulva mit Dammnaht, Foto: Jacqueline Korber

Vulva Vulva an der Wand

Wie vielfältig Frau-Sein aussehen kann, zeigt Jacqueline Korber im Werk Ich bin nicht so schön wie du, ich bin so schön wie ich. Die Installation aus schwarz/weiß Fotografien zeigt nackte Frauenkörper unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Formen. „Das Vergleichen und Bewerten führt hier nicht zur Abwertung des eigenen oder anderen, sondern zur liebevollen Wertschätzung von beidem.“(2) An unsichtbaren Fäden hingen je zwei aneinander geklebte Fotografien von der Decke der Galerie und drehten sich in den Luftzügen, die von Bewegungen der Betrachter*innen erzeugt wurden.

Jacqueline Korber, ich bin nicht so schön wie du, ich bin so schön wie ich, Foto: Jacqueline Korber

Zwischen den weißen Pobackenabdrücken funkelt ein goldener Vulvaabdruck. „Mit ihren Fingern strich sie die goldene Farbe auf ihre Vulvalippen und setzte sich aufs Leinen“, erzählt Jacqueline Korber über die Entstehung des Werks Footprints of Joy „die Farbe Gold steht für Wertvolles und besonders Ehrwürdiges“.

Jacqueline Korber, Footprints of Joy, Foto: Jacqueline Korber

Soviel Vulva und kein Porno

Den Besucher*innen bot das Vulva Festival ein vielseitiges Programm zur wertschätzenden Auseinandersetzung mit dem weiblichen Genital. Kunst von zeitgenössischen Künstler*innen eröffneten neue Denk-, Sichtweisen und Wahrnehmungsweisen. Empowerment auf vielen Ebenen. Viva la Vulva!

Alle Infos zum Vulva-Festival 2019

Konzept und Organisation: Nina Fountedakis
25. – 29.6.2019 in der Galerie Die Schöne, Wien

(1) Es wird bewusst das Wort Vulvalippen anstatt „Schamlippen“ gebraucht. Zum Thema Viva la Vulva – Endlich Schluss mit Scham! sprach FRO-Redakteurin Astrid Dober  in der Radiosendung FROzine auf Radio FRO.

(2) Victoria Windtner, Texte zu den Werken im Portfolio Jacqueline Korber, 2019

(3) Weitere Kolumne zum Thema: Vulva Vulva! Das geniale Genital als Kunstobjekt gegen das Schubladen-Denken

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Alle Beiträge zur Blogparade „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“

Zu Beginn dieses Sommers hat The bird’s new nest zu einer Blogparade mit dem Thema „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“ aufgerufen. Über die letzten Monate wurden zahlreiche…

Zu Beginn dieses Sommers hat The bird’s new nest zu einer Blogparade mit dem Thema „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“ aufgerufen. Über die letzten Monate wurden zahlreiche Beiträge verfasst – von BloggerInnen, deren Blog sich um Nachhaltigkeit und verwandte Themen dreht, aber auch von vielen, die sich selber noch zu Neulingen in diesem Bereich zählen.

Warum eine Blogparade?

Täglich erreichen uns Hiobsbotschaften über unsere Umwelt, sei es der Klimawandel, das Artensterben – alleine der Bestand der Wildtiere ist seit 1970 um rund 60 Prozent (!) zurückgegangen -, Mikroplastik in Meer und Boden und viele weitere Nachrichten, die verdeutlichen, wie sich der Zustand unserer Erde dramatisch verschlechtert. Die Ursachen hinter den unzähligen Problemen sind vielfältig und doch haben sie alle eines gemeinsam: Sie sind durch den Menschen verursacht. Immer mehr wird uns dies auch bewusst und in vielen regt sich der Wunsch, nachhaltiger zu leben.

So breit gestreut die Gründe hinter der Problematik sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, sein Leben nachhaltiger zu gestalten. Unsere Ernährung, der Kauf von Kleidung, unser Haushalt, die Freizeitgestaltung, Reisen, Mobilität, Unterhaltungs-Technik und alle anderen nur denkbaren Bereiche bieten Spielraum für ein Überdenken seiner Handlungen und Kaufentscheidungen. Wo also beginnen? Und wo bekommt man die notwendigen Informationen um entscheiden zu können, was genau man verändern möchte? Natürlich, online findet man massenhaft Input. Doch gerade wenn man sich neu mit einem Thema beschäftigt kann die enorme Menge an Infos überwältigend sein und dazu führen, dass die anfängliche Motivation in Überforderung endet.

Im Zuge dieser Blogparade können BloggerInnen ihr Wissen und ihre Leidenschaft für Nachhaltigkeit an Interessierte weitergeben. Hilfestellung bei den ersten Schritten, grundlegende Informationen für bestimmte Bereiche – das Ziel ist EinstergerInnen zu helfen, sich im Dschungel der Informationen nicht zu verirren.

Alle Beiträge zur Blogparade

Hier findet ihr nun alle Beiträge zur Blogparade – ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle BloggerInnen, die sich an der Blogparade beteiligt haben! Wenn ihr Ergänzungen, Fragen oder Feedback zu einzelnen Artikeln habt, hinterlasst bitte einen Kommentar direkt am Blog beim jeweiligen Beitrag. Wenn ihr selber einen Blogbeitrag verfasst habt, der zum Thema Nachhaltigkeit passt, könnt ihr ihn gerne in die Kommentare zu diesem Artikel posten. Viel Spaß beim Lesen – let the adventure begin!

„Nachhaltiger Leben?“ Aber wo damit anfangen? von Unterwegs ist das Ziel

Nachhaltigkeit – wo fange ich an? von BeziehungsweiseLiebe

Plastikfrei – meine ersten 10 Schritte zur Reduzierung im Alltag von Frau Freigeist

Nachhaltiger Leben – Wie fange ich an? von Wendlandrand

Ich bin viel nachhaltiger als du – nachhaltiger leben und leben lassen von TheSoulfoodTraveller

Zehn schnelle Kleinigkeiten für die Umwelt von Herzensweg

Wie ihr ein Stück veganer leben könnt… von Herzensweg

Minimalismus und Nachhaltigkeit – die Capsule Wardrobe von TheSoulfoodTraveller

Blogparade: Nachhaltiges Leben – wo fange ich an? von Warum ned?

Wege zu einem nachhaltigeren Badezimmer von Wendlandrand

Nachhaltig einkaufen im Supermarkt, less waste style von the green walnuts

Energiesparend kochen – leicht gemacht von Sketchnet

Von nachhaltiger Mode. Oder: Ein paar Einsteiger-Tipps für einen nachhaltigeren Kleiderschrank von Wir essen Pflanzen

Nachhaltigkeit auf Balkonien von Turbohausfrau

Nachhaltig durchstarten von moyosgarten

Ohne Unverpackt unverpackt leben! von Mützenschaf

Meine Tipps für eine nachhaltige Tischdekoration zur Hochzeit von Tischlein deck dich

5 Ideen für mehr Nachhaltigkeit beim Autofahren von vecartec

Reithosen – wie fair und nachhaltig ist die Produktion? von TRABERBLOG

Nachhaltig Leben mit Kindern – 10 total einfache Tipps für Beginner von Kuchenerbse

Shoppen gegen das Müllproblem: Wie Nachhaltigkeit absurd wird von Nitas Pleasures

Wie jeder die Welt ein bisschen besser machen kann von PiusLucius

Ein Jahr Zero Waste – Der Anfang von Starke Mama

Wenn du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst – so gelingt dir der Start in ein nachhaltiges Hundeleben garantiert! von HundSinn

Ganz einfach. Zero Waste. von Adventure & Mo

Von nachhaltigem Minimalismus von Inhalte, die von Herzen kommen!

Plastikfrei(er) Einkaufen von Adventure & Mo

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Nachhaltigkeit, Minimalismus und DIY im Schlafzimmer

Guter und erholsamer Schlaf ist für mich die allerwichtigste Basis für körperliche und seelische Gesundheit. Das Schlafzimmer sollte daher auch ein Ort sein, an dem man sich wohl fühlt –…

Guter und erholsamer Schlaf ist für mich die allerwichtigste Basis für körperliche und seelische Gesundheit. Das Schlafzimmer sollte daher auch ein Ort sein, an dem man sich wohl fühlt – ein Ort der Entspannung und Regeneration. Neben der Gemütlichkeit sind für mich hier zwei weitere Punkte wichtig. Einerseits achte ich auf Minimalismus, denn vollgeräumte Schlafzimmer mit Stapeln an Wäsche und Bergen an Krimskrams stressen oft mehr, als man es sich eingestehen möchte. Weniger ist vor allem an Orten der Entspannung mehr. Andererseits ist Ökologie und Schadstoff-Freiheit ein wesentlicher Faktor für guten Schlaf. Möbel aus nachhaltig produziertem und behandeltem Vollholz sind quasi ein Must-Have, wenn man den eigenen Körper gerade in Phasen der Regeneration mit möglichst wenig Schadstoffen belasten will.

Das Bett ist das Herzstück eines Schlafzimmers und sich nachhaltig zu betten muss nicht teuer sein. Das beweist das Bett „Swebe“ von ekomia, das mit ökologischer weißer Lasur behandelt und sehr holzsparend gebaut wird. So erfüllt es nicht nur den Anspruch an Nachhaltigkeit, sondern überzeugt mit zeitloser minimalistischer Optik. Wie der Name schon verrät handelt es sich um ein Schwebebett – durch eingerückte Beine wirkt es schwebend und luftig. „Swebe“ ist ab 300 Euro zu haben und somit auch für ein kleines Budget eine leistbare und sinnvolle Investition in die persönliche Wohlfühloase.

Zum Bett passt der weiß lasierten Nachttisch „Swebe“ perfekt, auch er fügt sich leicht und wie schwebend in das Gesamtbild des Schlafzimmers ein. Der Nachttisch kann übrigens auch einfach an die Wand montiert werden, so kann man die Höhe des Möbels selbst bestimmen. Gerade beim Nachttisch ist regelmäßiges Reinigen und Entrümpeln sehr wichtig, denn vor dem Einschlafen schnell Abgelegtes kann sich hier manchmal zu längerfristigen Sammlungen verdichten, die im schlimmsten Fall mitten in der Nacht laut krachend zu Boden fallen. Ja, ich spreche aus Erfahrung – wie bei vielen anderen Menschen startete mein Weg zum Minimalismus in einem sehr großen Chaos.

Damit der luftige Eindruck bestehen bleibt, geht der Trend in letzter Zeit weg von Kleiderschränken hin zu Kleiderstangen – vor allem für Capsule Wardrobes oder ähnliches eine perfekte Option. Hier kommt der DIY-Aspekt von Minimalismus ins Spiel, denn eine schwebende Kleiderstange lässt sich leicht selber machen. Sucht im Wald nach einem geeigneten Ast, der schon abgefallen ist. Er sollte nicht dicker als vier Zentimeter sein um Kleiderbügel noch gut aufhängen zu können. Mit einem Seil und einer Deckenbefestigung lässt sich der ästhetische Hingucker einfach umsetzen. Mit der Aufbauanleitung und dem DIY-Set „Walden“ von ekomia hängt eure Kleiderstange in nur 20 Minuten und ist zusätzlich noch ein ästhetisches Highlight.

Für Bücherwürmer wie mich ist eine schicke Nachttischlampe sehr wichtig. Inspirationen zum Selberbauen von Lese- und Hängelampen aus Beton, Ästen oder einfach nur mit Bechern oder einem Schraubglas gibt es ebenfalls bei ekomia. Die DIY-Sets eignen sich auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk, mit einem Preis ab 15 Euro sprengen sie auch kein Budget.

Habt ihr weitere Tipps und Ideen zu Nachhaltigkeit, Minimalismus oder DIY im Schlafzimmer? Hinterlasst sie doch in den Kommentaren!

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24 Türchen Vorfreude: The bird’s new nest Adventskalender 2019

Wir freuen uns sehr, euch den The bird’s new nest Adventskalender 2019 ankündigen zu können! Ab 1. Dezember 2019 hält unser Adventskalender an dieser Stelle 24 Türchen mit täglichem Gewinnspiel…

Wir freuen uns sehr, euch den The bird’s new nest Adventskalender 2019 ankündigen zu können! Ab 1. Dezember 2019 hält unser Adventskalender an dieser Stelle 24 Türchen mit täglichem Gewinnspiel für euch bereit. Hinter jedem Türchen verstecken sich nachhaltige und vegane Gewinne im Wert von jeweils über 50 Euro – insgesamt gibt es Preise im Gesamtwert von über 1.250 Euro zu gewinnen!

In unserem Adventskalender findet ihr Inspiration für Weihnachtsgeschenke, die nicht nur den Beschenkten, sondern auch Tier und Umwelt freuen. So wollen wir auch dieses Jahr mit dem The bird’s new nest Adventskalender eure Vorfreude auf Weihnachten steigern und die Adventszeit zu einem Highlight für euch machen.

Dieses Jahr gibt es übrigens etwas Neues: Hinter vielen Türchen warten auf euch nicht nur tolle Gewinne, sondern auch Aktions- und Promocodes für die jeweiligen Online-Shops. So könnt ihr euch eure Lieblings bei Gefallen gleich für Weihnachtenn sichern – für eure Lieben oder auch einfach für euch selber!

Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem Adventskalender und eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit!

Damit ihr kein Türchen des Adventskalenders verpasst, könnt ihr euch hier eintragen und bekommt von 1. bis 24. Dezember 2019 jeden Tag eine Mail mit dem aktuellen Türchen zugesendet:

* Pflichtfeld

Datenschutzhinweis

Das Formular wird per SSL verschlüsselt an unseren Server gesendet. Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich einverstanden, dass wir deine Angaben für die Bestätigung deiner E-Mail-Adresse und für den Versand des Adventskalender-Newsletters verwenden. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt sofern dies nicht auf Grund geltender Datenschutzvorschriften notwendig ist oder wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Du kannst diese erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden deine personenbezogenen Daten umgehend gelöscht oder deinen Wünschen entsprechend angepasst. Hier findest du unsere Datenschutzerklärung und Widerrufhinweise.

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Crowdfunding für greenroot – Der Gründer des Innsbrucker Zero Waste Shops im Interview

Verpackungslose Läden gibt es in Österreich bereits einige, viele davon findet man auf der Webseite von Zero Waste Austria. In Innsbruck hat im Sommer 2018 mit greenroot ebenfalls ein Unverpackt-Shop…

Verpackungslose Läden gibt es in Österreich bereits einige, viele davon findet man auf der Webseite von Zero Waste Austria. In Innsbruck hat im Sommer 2018 mit greenroot ebenfalls ein Unverpackt-Shop eröffnet, der sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut. Weil der Platz allerdings sehr beschränkt ist, hat sich Geschäftsführer Engin Dogan auf die Suche nach einer Alternative gemacht. In der Nachbarschaft hat er eine passende Immobilie gefunden, die es ihm ermöglichen würde, sein Geschäft und sein Sortiment zu vergrößern.

Aus diesem Grund hat er eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen und lädt alle Zero Waste Einkäuferinnen und Einkäufer ein, das Projekt bis 7. November 2019 zu unterstützen und sich so für weniger Plastikmüll und mehr Regionalität einzusetzen. Wie es dazu kam und warum er sich dafür entschieden hat, erzählt Engin im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Lieber Engin, du hast vergangenes Jahr in Innsbruck den Zero Waste Shop greenroot eröffnet. Wie kam es dazu?

Engin: Als ich neben meiner Tätigkeit als Bankangestellter berufsbegleitend am Management Center Innsbruck studiert habe, wurde eines immer und immer wieder betont: Der Erfolg eines Gründers basiert auf seiner Leidenschaft und dem großen Interesse etwas besser machen zu wollen. Deswegen habe ich beschlossen, ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen. Mit meiner Selbstständigkeit begab ich mich zurück zu meinen Wurzeln, den landwirtschaftlichen Erzeugnissen und natürlichen Produkten. Durch greenroot konnte ich nicht nur meine Ideen erfolgreich verwirklichen, sondern auch mehr Erfahrung sammeln.

Wolfgang: In Innsbruck gab es schon vor euch Läden, in denen man verpackungsfrei einkaufen konnte. Ist das Potenzial groß genug für mehrere Shops?

Engin: Wir haben ein ganz spezielles Sortiment und heben uns auch im Allgemeinen von unseren Mitanbietern ab. Wir führen fast ausschließlich Bio-Lebensmittel, nach Möglichkeit sogar in Demeter-Qualität. Gerade bei Produkten, die etwas weiter weg sind, versuchen wir diese neben Bio- auch in Fair Trade-Qualität zu beziehen.

Wolfgang: Der Fokus bei greenroot liegt auf Lebensmittel, die unter anderem aus der Region kommen. Ist diese Beschränkung gewollt?

Engin: Ja, gerade am Anfang war es uns wichtig einen Fokus auf Lebensmittel zu haben, um zu schauen wie überhaupt die Reaktion der Kundinnen und Kunden auf unverpacktes Einkaufen ist. Die Kooperation mit regionalen Landwirtschaftsbetrieben führt nicht nur zu einer Stärkung der heimischen Wirtschaft, sondern bedeutet für uns alle einen ökologischen Mehrwert. Der direkte Kontakt zu den Produzentinnen und Produzenten ist für unser Team eine großartige Sache und ermöglicht authentische Produktberatung.

Wolfgang: In eurem ersten Jahr habt ihr stetig Kundinnen und Kunden dazugewonnen. Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Engin: Wir wollen in Zukunft unser Sortiment mit Hygiene und Kosmetik sowie mit Obst und Gemüse erweitern. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess ist für uns unausweichlich, da sehen wir unsere Stärke, ständig up-to-date zu sein und immer Ausschau nach besseren Möglichkeiten zu halten und einzuführen. Die Zero Waste-Bewegung ist noch eine sehr junge Bewegung. Wir wollen uns ständig weiterentwickeln, um unsere ganze Wertschöpfungskette zu ökologisieren.

Wolfgang: Für die Finanzierung dieser nächsten Schritte habt ihr euch für Crowdfunding entschieden. Was können sich Interessierte dabei erwarten?

Engin: Interessierte ermöglichen uns die Erweiterung und können sich auf ein größeres Sortiment freuen. Außerdem können wir dann noch mehr Services wie zum Beispiel frisch gemahlenen Kaffee anbieten. Insgesamt ermöglicht es uns, generell auf die verschiedensten Kundenwünsche noch besser zu reagieren.

Wolfgang: Eure Kampagne läuft nur mehr wenige Tage. Wie soll es – nach hoffentlich erfolgreicher Beendigung – weitergehen?

Engin: Die nächsten Wochen stehen ganz im Zeichen der Vorbereitungsarbeiten von den neuen Räumlichkeiten. Unser Ziel ist es, mit der Eröffnung Anfang Dezember allen Kundinnen und Kunden in der Vorweihnachtszeit ein verpackungsfreies Einkaufserlebnis zu bieten. Es ist großartig zu erleben, dass auch beim Fest der Liebe der ökologische Aspekt immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wolfgang: Danke für das Interview und viel Erfolg!

 

Noch bis 7. November 2019 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von greenroot unterstützen und euch Gutscheine und andere Goodies als Dankeschön sichern. Weitere Informationen zur Geschichte, zum Shop sowie Updates zum Crowdfunding findet ihr auf der Kampagnen-Seite.

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Lebender Weihnachtsbaum mit Liefer- und Abholservice

Wer eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Christbaum sucht, wird möglicherweise bei einem lebenden Weihnachtsbaum fündig. Einen solchen Baum bekommt man in vielen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben. Ein spezielles Service ist die…

Wer eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Christbaum sucht, wird möglicherweise bei einem lebenden Weihnachtsbaum fündig. Einen solchen Baum bekommt man in vielen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben. Ein spezielles Service ist die Anlieferung und Abholung des Baumes, so muss man sich weder um den Transport nach dem Kauf kümmern, noch den Christbaum nach dem Fest entsorgen. Der Weihnachtsbaum wird angeliefert und danach wieder abgeholt und erneut eingepflanzt. Welche Anbieter ein solches Service zum Mieten bieten, habe ich für euch in diesem Artikel zusammengestellt.

Warum aber überhaupt ein lebender Christbaum? Zu Weihnachten werden alleine in Deutschland über 30 Millionen Nadelbäume für das Weihnachtsfest abgeholzt. Ein lebender Baum nadelt bei richtiger Pflege nicht – Pflegetipps findet man üblicherweise auf der Homepage der Anbieter oder direkt auf Nachfrage (und natürlich online). Lebende Christbäume sind außerdem brandsicherer als ihre wurzellosen Kollegen. Die Christbaumsuche und das Nach-Hause-Schleppen hat ein Ende, denn der Weihnachtsbaum wird geliefert und auch wieder abgeholt, und das alles zum Wunschtermin! Bei vielen Anbietern gibt es zusätzlich die Möglichkeit, jedes Jahr den gleichen Baum zu mieten, und so seinen Familienbaum von Jahr zu Jahr wachsen und gedeihen zu sehen. Oder man behält sich den Baum und pflanzt ihn im eigenen Garten ein.

Deutschland

GreenTree: Nordmann-Tannen und Fraser-Tannen, Liefergebiet: München (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

Paderbäumchen: Liefergebiet: Ganz Deutschland (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann auch gekauft werden (günstigerer Preis).

Weihnachtsbaumfreun.de: Nordmanntanne, Liefergebiet: Ganz Deutschland (Lieferung und Abholung inklusive).

Österreich

Gartenbau Wilhelm: Nordmanntannen (Lieferung und Abholung inklusive), Liefergebiet (Tillmitsch in der Steiermark): Zustellung bis 20 km gratis, bis 45 Kilometer Entfernung 15 Euro, ab 45 Kilometer Entfernung auf Anfrage, Baum kann auch abgeholt werden, auch hier kann der Baum behalten oder auch nächstes Jahr wieder zu Weihnachten ins Haus geholt werden.

GreenTree: Nordmann-Tannen und Fraser-Tannen, Liefergebiet: Wien und Umgebung sowie Graz und Umgebung (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

Schweiz

schutzfilisur: Nordmanntannen, Dufttannen, Fichten, Serbische Fichten, Blautannen, Liefergebiet: Gesamte Schweiz (Transportkosten für Auslieferung und Abholung separat, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden), auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden.

Traumbaum: Nordmanntannen, Dufttannen, Rottannen, Blautannen, Liefergebiet: Bern und Umgebung sowie Wallis (Lieferung und Abholung inklusive), auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden.

Kennt ihr noch weitere Anbieter? Dann postet sie doch in den Kommentaren!

 

Apropos Weihnachten – nur noch wenige Tage und der The bird’s new nest Adventskalender ist wieder da! Ihr könnt euch auf nachhaltige und vegane Gewinne im Wert von über 1.250 Euro freuen.

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No more Bullshit! Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten.

Es passiert so nebenbei im Alltag, da fallen Sätze wie „Ihr seid nur Frauen im Büro? Na da ist dann wohl Zickenkrieg angesagt.“. Oder Bekannte machen sexistische Witze, auf die…

Es passiert so nebenbei im Alltag, da fallen Sätze wie „Ihr seid nur Frauen im Büro? Na da ist dann wohl Zickenkrieg angesagt.“. Oder Bekannte machen sexistische Witze, auf die man abwehrend reagiert und darauf nur ein „Verstehst du keinen Spaß?“ entgegen geschleudert bekommt. Das kommt euch möglicherweise bekannt vor. Genauso wie Behauptungen, die als Fakten oder Wahrheiten präsentiert werden, wie dass Frauen zu emotional für Führungspositionen wären und deshalb für solche nicht geeignet sind.

In all diesen Situationen ist cleveres Argumentieren und eine schlagfertige Reaktion nötig. Hierfür greift euch „No more Bullshit!“ unter die Arme. Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten wie solche, die ihr weiter oben gelesen habt, hat ein engagiertes Frauenkollektiv namens Sorority verfasst, und enthält viele unterschiedliche weibliche Stimmen aus den Bereichen Wissenschaft, Musik, Kunst, Wirtschaft und einigen mehr.

Im Buch könnt ihr für viele typische Sprüche ein entsprechendes Kapitel finden, euch Fakten und Meinungen dazu durchlesen und gute Argumentationentipps aneignen. Ihr habt euch schon immer gefragt, ob eine Frauenquote eine sinnvolle Lösung ist? Oder warum Feminismus nicht Humanismus heißen kann? Diese und viele weitere Fragen thematisiert „No more Bullshit!“ sehr kurzweilig in knappen Kapiteln, teils humorvoll, teils mit prägnanten Tipps zum jeweiligen Thema.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, zunächst gibt es euch eine Übersicht zu Gesprächsdynamiken und Kommunikation bei aufeinander prallenden Meinungen. Kontern will geübt sein, daher gibt euch das Werk einige Basics an die Hand, wie beispielsweise Gesprächstaktiken funktionieren oder auch welche Macht Sprache haben kann. Im zweiten Teil geht es direkt zur Sache mit Sprüchen zum Pay Gap, vermuteten Eigenschaften bei Frauen (Stereotypen) oder auch zur Diskriminierung von Männern. Die Mischung aus Studien, Statistiken und Merkkästen gemeinsam mit einem übersichtlichen, einheitlichen Layout macht das Lesen flüssig und on point, Geistesblitze und erhellende Momente bleiben hier nicht aus.

Mir fehlen lediglich die Quellenangaben der jeweiligen Studien als Anhang im Buch, AutorInnen dieser werden genannt, jedoch gibt es beispielsweise keine Fußzeilen. Zudem sind mir manche Aussagen zu allgemein oder zu vage formuliert, sprich in meinen Augen nicht ausreichend im Buch belegt. Hier gilt aber auch wieder: Wissen wird manchmal auch einfach nur dadurch produziert, Meinungen von vielen Personen einzuholen (oder Statistiken zu erheben), was nicht per se unwissenschaftlich ist, sondern tatsächlich eine Wahrheit darstellt… dazu aber mehr im Buch!

Insgesamt fasst „No more Bullshit!“ sehr bekannte Aussagen und wichtige Themen kurzweilig und interessant zusammen, daher eine große Empfehlung von mir! Auch wenn man manche Fakten oder Tatsachen schon einmal gehört hat, ist das Buch ist für AnfängerInnen und Fortgeschrittene im Feminismus aber auch im (Argumentations-)Kampf gegen Sexismus gleichermaßen geeignet. Los geht’s!

Vielen Dank an den Verlag Kremayr & Scheriau für das Rezensionsexemplar!

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Gewinnt zwei Exemplare von „Unnützes ÖsterreichWissen“!

Auf unserem Instagram-Account könnt ihr noch bis 25. Juli 2019 zwei Exemplare des Buches „Unnützes ÖsterreichWissen“ gewinnen. Skurriles aus allen neun Bundesländern wartet auf euch – die perfekte Urlaubslektüre! Wisst…

Auf unserem Instagram-Account könnt ihr noch bis 25. Juli 2019 zwei Exemplare des Buches „Unnützes ÖsterreichWissen“ gewinnen. Skurriles aus allen neun Bundesländern wartet auf euch – die perfekte Urlaubslektüre! Wisst ihr zum Beispiel, wo in Österreich der Arschlochwinkel liegt?

Wie ihr an der Verlosung teilnehmen könnt, findet ihr in diesem Instagram-Beitrag. Viel Spaß und Erfolg allen TeilnehmerInnen!

 

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Ein neues Kapitel: The bird’s new nest goes Friendly

Dieses Jahr habe ich mir zu meinem 40. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Zumindest fühlt es sich für mich so an, denn es ist weit mehr als ein zufälliges…

Dieses Jahr habe ich mir zu meinem 40. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Zumindest fühlt es sich für mich so an, denn es ist weit mehr als ein zufälliges terminliches Zusammentreffen, sondern der Wunsch, mit 40 nochmals einen neuen Weg einzuschlagen, etwas Neues anzugehen und mir einen weiteren lange gehegten Traum zu erfüllen.

Friendly – Einkaufen bei Freunden

Wie einige von euch wissen, lebe ich in Brunn am Gebirge – nicht in den Bergen, sondern angrenzend an den südlichen Teil Wiens. Freunde von mir, Silvia und Daniel, betreiben im Nachbarort Maria Enzersdorf seit 2015 den bioveganen Nahversorger Friendly, in dem ich von Beginn an Stammkunde war. Wer Friendly kennt weiß, wie angenehm ein Einkauf dort ist – vor allem wenn man ihn mit einer Plauderei mit den Inhabern bei einem Kaffee und Linzeraugen kombiniert.

Bei einem solchen Gespräch kam das Thema auf die zukünftigen Pläne des Friendly-Teams. Diese Pläne klangen sehr spannend und ich erwischte mich bei dem Gedanken, wie gerne ich mich hier einbringen, mitgestalten und mitarbeiten würde. Vielleicht träumt auch ihr von einem kleinen Laden, einem schnuckeligen Café oder einem schicken Bistro? Dann könnt ihr vermutlich nachempfinden, wie man sich fühlt, wenn dieser Traum auf einmal in greifbare Nähe rückt. Aber nachdem ich mit The bird’s new nest und unserer Agentur voll ausgelastet war, habe ich mein Interesse nicht geäußert. Bis irgendwann die Sprache darauf kam, dass Silvia und Daniel mit dem Daily Business voll ausgelastet wären und deshalb überlegen würden, das Team zu vergrößern. Diese Aussage hat nicht nur merkbar mein Herz höher schlagen lassen, sondern auch mein Hirn angeworfen. Möchte ich wirklich in diese Richtung gehen? Und was mache ich mit meinen anderen Projekten?

The bird’s new nest goes Friendly

Um zu sehen ob sich mein Wunsch nicht doch wieder verflüchtigt, habe ich eine Nacht darüber geschlafen. Am nächsten Morgen war er tatsächlich immer noch vorhanden. Aber wie soll sich das alles denn ausgehen? Nun, gute Planung ist die halbe Miete, kombiniert mit sinnvoller Zeiteinteilung und überlegter Prioritätensetzung. Und der Einstellung, dass es irgendwie schon funktionieren wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe Silvia und Daniel mein Interesse bekundet, im Friendly mitzuarbeiten und gemeinsam zukünftige Projekte umzusetzen.

Seit Juni 2019 bin ich nun – diverse Meetings und Gespräche später – offiziell Mitglied im Friendly-Team. Um das Business umfassend kennen zu lernen arbeite ich auch vor Ort im Laden –  zur Zeit Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 13 Uhr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich besuchen kommt – auf einen Kaffee, ein Gespräch oder auch nur ein Hallo. Was euch erwartet? Ein supernetter Laden mit einem motivierten Team. Nachhaltige Produkte, fast ausschließlich in Bio-Qualität und komplett vegan, bei Obst und Gemüse ist praktisch alles unverpackt. Einen kleinen „Stammtisch“, an dem sich wunderbar bei einem Kaffee, Bier, Smoothie oder anderem plaudern lässt. Oder einen Snack, Mittag- oder Abendessen serviert bekommen – ja, das gibt es auch! Außerdem Bücher, Räucherwerk, Pflanzensamen, alles zum Keimen und vieles mehr. Klingt wunderbar? Ist es auch!

Die Zukunft bringt…

The bird’s new nest bleibt natürlich weiterhin bestehen, durch die Kooperation mit Friendly ergeben sich langfristig auch sehr spannende Möglichkeiten. Dasselbe gibt für Die BR-Agentur, auch hier sind viele Synergien vorhanden, die wir nützen möchten. Außerdem bin ich nicht der einzige Zuwachs im Friendly – ein mehr als doppelt so großes Team steht in den Startlöchern! Was die zukünftigen Projekte betrifft könnt ihr für weitere Information Friendly auf Facebook oder auf Instagram folgen, denn dazu kann ich hier und jetzt leider noch nichts verraten.

Für mich beginnt nun quasi ein neues Kapitel und ich bin unglaublich gespannt, aufgeregt, motiviert und voller Vorfreude auf die Zukunft mit Friendly. Und natürlich freue ich mich auch darauf, euch bald im Geschäft persönlich begrüssen zu dürfen. Bis bald, wir sehen uns!

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Aus der Redaktion. Happy Birthday to me!

Ich bin 40! Das zu schreiben fühlt sich – wenig überraschend – etwas eigenartig an. Gerade erst war ich noch 30, gefühlt würde ich mich irgendwo um Mitte 20 ansiedeln….

Ich bin 40! Das zu schreiben fühlt sich – wenig überraschend – etwas eigenartig an. Gerade erst war ich noch 30, gefühlt würde ich mich irgendwo um Mitte 20 ansiedeln. Und doch habe ich nun schon seit 40 Jahren mein Leben gelebt. Ich lege nicht viel Wert auf meinen Geburtstag, für mich ist es in erster Linie eine Möglichkeit, Zeit gemeinsam mit lieben Menschen zu verbringen. Trotzdem möchte ich mir zum 40er gratulieren, als Anerkennung und Rückblick auf die letzten 40 Jahre.

Fühle ich mich alt? Keineswegs, auch wenn mich mittlerweile niemand mehr jünger als 30 schätzen würde – diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Das vorrangige Gefühl ist Dankbarkeit, dafür dass ich zur Zeit sehr zufrieden mit meinem Leben bin. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich an einem Punkt bin, an dem ich nichts mehr ändern möchte. Sondern dass ich weiß, in welche Richtung ich gehen und was ich (ver)ändern will. Genauso wie das Wissen, dass ich Veränderung bewirken kann, auch wenn es manchmal viel Zeit und Geduld braucht.

Neben Dankbarkeit ist da aber auch das Gefühl des Stolzes. Dass ich heute hier sitze habe ich mit viel Arbeit erreicht. Und damit meine ich nicht die Arbeit an The bird’s new nest, meiner Selbstständigkeit oder ähnlichem. Sondern die Arbeit an mir selber. Mit 13 Jahren war ich das erste Mal in therapeutischer Behandlung, und viele Jahre lang waren schwere Depressionen, Panikattacken, eine generalisierte Angststörung und Selbstmordgedanken meine Begleiter. Aber da war auch noch etwas anderes, nämlich der Wille trotzdem immer wieder weiter zu machen, immer wieder aufzustehen, nie aufzugeben.

Warum ich über all dies noch nie auf The bird’s new nest geschrieben habe? Weil ich selber noch zu sehr an diesen Themen zu arbeiten hatte – gut 15 Jahre in therapeutischer Behandlung haben mir nicht nur sehr geholfen, sondern mir vermutlich auch mein Leben gerettet. Trotzdem lerne ich jeden Tag dazu, stehe vor neuen – oder alten – Problemen und das kostet mitunter viel Energie. Energie, die ich benötigt hätte, um schon früher darüber zu schreiben. Doch genauso wie Tag für Tag vergeht und auf einmal ist man in seinem 41. Lebensjahr angekommen, bewältigt man Herausforderung für Herausforderung und der Wunsch zu sich selber zu stehen und anderen Mut auf ihrem Weg zuzusprechen wird grösser als die Angst, von anderen aufgrund der eigenen Unzulänglichkeiten verurteilt zu werden.

Und so erlaube ich es mir nicht nur, nein, ich verdiene es sogar mir selber zuzujubeln! Du hast es bis hierher geschafft! Du hast dich selber kennen gelernt, dich lieben gelernt, gelernt deine Gefühle wahrzunehmen und sie anzuerkennen. Du bist deinen Träumen gefolgt, hast dich deinen Ängsten gestellt und deine Ziele beharrlich verfolgt. Und ja, du machst noch immer Fehler. Kämpfst mit Panikattacken. Bist erschöpft von Gefühlsschwankungen. Könntest so vieles besser machen. Aber wenn man selber sein größter Kritiker ist, dann sollte man zumindest auch sein bester Freund sein.

Deshalb rufe ich mir in Gedanken zu: Happy Birthday to me! Auf die nächsten 40 Jahre! Auf die Zukunft, auf mich!

Alles Gute zum 40. Geburtstag, Edda!

43 Kommentare zu Aus der Redaktion. Happy Birthday to me!

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