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    Zuerst Corona, dann Intensivstation und Gehirnblutung

    Als meine Eltern Anfang diesen Jahres beide in der gleichen Woche an Covid verstorben sind, war das für mich einer der schlimmsten Momente in meinem Leben. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit…

    Als meine Eltern Anfang diesen Jahres beide in der gleichen Woche an Covid verstorben sind, war das für mich einer der schlimmsten Momente in meinem Leben. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, den Tod der eigenen Eltern irgendwann zu erleben, sind die Art und Umstände wie dies passiert ist und dass beide fast gleichzeitig gestorben sind eine Erfahrung, die für mich nur schwer zu bewältigen war. Zum Glück hatte ich viel Unterstützung von meinem Partner und Freunden, nicht nur was die Verarbeitung des Schocks direkt nach ihrem Tod betrifft, sondern auch bei Dingen wie der Räumung der Wohnung meiner Eltern wurde ich tatkräftig unterstützt.

    Trotz vieler helfender Hände hat es bis Ende Mai gedauert, bis die Wohnung gekündigt und zurückgegeben war. Der Wohnung ein letztes Mal Lebewohl zu sagen war nach Monaten des Aussortierens, Ausmistens und Aufräumens trotz aller Trauer eine Erleichterung. Eine Art Abschluss des Kapitels, eine Möglichkeit, wieder nach vorne zu blicken und langsam beginnen ein wenig Abstand zu gewinnen. Das Jahr hatte so schrecklich begonnen, deshalb konnte es jetzt ja nur noch bergauf gehen.

    Um uns ein wenig von den letzten Monaten zu erholen, wollten mein Partner Daniel und ich uns nach der Wohnungsrückgabe und zur Feier meines Geburtstags eine Woche im Wohnwagon gönnen. Der Tod meiner Eltern, das Räumen der Wohnung und nicht zuletzt das gemeinsame Geschäft waren eine sehr stressige Mischung und eine Woche in einem autarken Tiny House – nur wir beide gemeinsam – war eine paradiesische Vorstellung.

    Was dann passiert ist, damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Nicht unbedingt, weil ein schreckliches Ereignis im Jahr doch genug sein sollte oder weil es doch nicht schon wieder meine allerliebsten Menschen treffen kann. Sondern weil ich noch dabei war, mich zu erholen – den Tod der eigenen Eltern zu verkraften dauert, auch wenn es mit der Zeit tatsächlich leichter wird und sich der Schmerz immer mehr mit schönen Erinnerungen abwechselt.

    Stress dieser Art hinterlässt auch Spuren. Auf einmal werden ganze Büschel an Haaren grau, man kann in der Nacht nur schlecht einschlafen, auch mit dem Durchschlafen gibt es Probleme. Die Energiereserven sind begrenzt, man ist schneller am Ende seiner Kräfte, schneller gereizt, schneller in Tränen aufgelöst. Es wird alles schnell zu viel. Bei Daniel bemerke ich in dieser Zeit immer wieder eigenartige Aussetzer. Nur ganz kurz, fast könnte man sie übersehen, wenn wir nicht laufend Tag und Nacht zusammen verbringen würden.

    Gefühlt bemerke ich die Aussetzer eher als er selber, oder er lässt es sich nicht anmerken. Ich bitte ihn, zum Arzt zu gehen, für mich sind diese Episoden erschreckend, vor allem weil sie meinem Empfinden nach zunehmen. Zuerst fällt mit nur einmal die Woche auf, dass er plötzlich innehält, mitten in einer Bewegung, mitten im Gespräch, so als würde die Zeit stillstehen. Und kurz darauf läuft die Zeit weiter, so als wäre nichts passiert. Aber bevor ein Arzt konsultiert werden kann, ist doch noch so viel zu tun. Die Wohnung, das Geschäft, der Urlaub… Und irgendwann treten diese Anfälle täglich auf. Und doch sind sie so subtil, dass sie außer mir niemandem auffallen. Vielleicht war auch das einer der Gründe, weswegen ein Arztbesuch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stand. Außerdem war bei Daniel die Hoffnung groß, dass der Urlaub das Stresslevel deutlich senken und diese Episoden von selbst wieder verschwinden würden. Denn ja, vielleicht war es wirklich nur der Stress?

    Endlich im Wohnwagon angekommen wurde es aber nicht besser, sondern noch schlechter. Die Anfälle wurden deutlicher und kamen nun schon alle paar Stunden. Und mir wurde immer klarer, dass hier etwas definitiv nicht in Ordnung war. Und irgendwann war es dann für mich zu viel, Daniel machte immer mehr den Eindruck als würde er bei einer der nächsten Anfälle möglicherweise ohnmächtig werden und nach dem bisher größten Anfall, den ich mitbekommen hatte, habe ich die Rettung angerufen. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass es Daniel da schon so schlecht ging, dass er froh war, dass ich Hilfe geholt habe.

    Nach einer kurzen Untersuchung durch die Rettungssanitäter wurde er sofort in den Rettungswagen gepackt und ins nächstgelegene größere Krankenhaus gebracht. In der Erwartung, dass er dort untersucht und dann noch am selben Tag entlassen werden würde, bin ich mit dem Auto zu einem Park in der Nähe des Spitals gefahren, auch um dort per Handy erreichbar zu sein – beim Wohnwagon gab es kaum Handyempfang, was auch das Rufen der Rettung ziemlich problematisch gemacht hat. Vom behandelten Arzt wurde ich dann auch angerufen und noch einmal zu seinen Symptomen und anderen Details befragt. Später dann habe ich von Daniel Bescheid bekommen, dass er gerade diverse Untersuchungen durchläuft. Und dass er an diesem Tag nicht mehr entlassen werden würde. Nach Urlaub war mir definitiv nicht mehr, also habe ich die Entscheidung getroffen, zurück zum Wohnwagon zu fahren, unsere Sachen zu packen und zu Hause auf weitere Informationen zu warten. Irgendwann in der Nacht bin ich dann relativ erschöpft angekommen.

    Bei Daniel wurde in Folge der Untersuchungen ein sehr großes Gewächs in der rechten Hirnhälfte festgestellt. So groß, dass es nicht nur die Anfälle ausgelöst, sondern auch schon die Mittellinie des Hirns verschoben und dieses hat anschwellen lassen. Zu diesem Zeitpunkt war die einzige Lösung eine Operation, die möglichst bald durchgeführt werden sollte, aber da der Eingriff aufgrund der Umstände sehr komplex war, mussten die nächsten Tage entsprechende Untersuchungen durchgeführt werden, ohne die ein solcher Eingriff gar nicht möglich wäre. Mir ist bis heute nicht klar, wie kompliziert die Operation eigentlich war, ob die Schwellung des Hirns und die Größe des Tumors stark erschwerende Umstände waren oder ob die Möglichkeit, alle Untersuchungen vorher durchführen zu können den Eingriff doch etwas weniger riskant gemacht haben. Auf mich haben die Tage vor der Operation auf jeden Fall den Eindruck gemacht als wäre alles unter Kontrolle und die Operation selber zwar nicht simpel, aber trotzdem erfolgsversprechend.

    Die OP sollte einige Stunden dauern und ich nachher von der behandelnden Ärztin über den Verlauf informiert werden. Als zum erwarteten Zeitpunkt kein Telefonanruf kam, wurde ich nervös, wollte aber natürlich auch nicht gleich nachtelefonieren. Eine halbe Stunde später habe ich es nicht mehr aufgehalten, angerufen und die Information bekommen, dass die Operation noch andauert. Mir war nicht klar, ob das nun ein schlechtes Zeichen sein sollte oder es nicht doch normal sein könnte, wenn eine OP ab und zu länger dauert?

    Ich weiß nicht mehr, wie lange ich noch warten musste, bevor ich von der Ärztin angerufen wurde. Bei der Operation hätte es Komplikationen gegeben. Daniels Gehirn war doch stärker angeschwollen als vermutet und es sei zu einer Gehirnblutung gekommen. Er hat viel Blut verloren und liegt nun auf der Intensivstation im induzierten Tiefschlaf. Im Koma. Ob er wieder aufwacht? Es sieht nicht gut aus. Möglicherweise wird er die Nacht nicht überleben.

    Was eine solche Nachricht mit einem macht ist nicht nur schwer zu beschreiben, ich glaube nicht, dass irgendwelche Worte ausreichen um jemanden begreifbar zu machen, was in einem solchen Moment passiert. Genauso wie ein Mensch kein Schmerzgedächtnis hat, können vielleicht auch Empfindungen dieser Art nur in ganz extremen Situationen ausgelöst werden. Zu sagen bekommen, dass der eigene Lebenspartner mit dem man den Rest seines Lebens verbringen wollte möglicherweise in einigen Stunden nicht mehr leben wird war unbeschreiblich schrecklich. Was ich mit dem Wort „emotionaler Schmerz“ beschreiben würde war so unerträglich, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, diesen Zustand keine Sekunde länger aushalten zu können.

    Meine Erinnerung an die darauffolgenden Tage ist ein Durcheinander von Telefonaten mit dem Krankenhaus – Daniel hatte die Nacht wie durch ein Wunder überlebt, aber der Gehirndruck war viel zu hoch -, stundenlanges Liegen im Bett – ich hatte kaum Kraft irgendetwas zu tun, auch nicht zu Essen – und endlose Tränen. Dann Besuche auf der Intensivstation. Daniel mit komplett verbundenem Kopf und Körper, in einer schrägen Liegeposition, gefühlt hunderte Schläuche im und am Körper, Unmengen an Monitore, Maschinen, künstliche Beatmung. Wie geht es dir? Hast du Schmerzen? Erkennst du mich, weißt du, wer ich bin? Ich liebe dich, ich liebe dich so sehr. Ich berühre dich ganz vorsichtig an der Hand, spürst du das? Ich bin’s, ich bin bei dir.

    In der Nacht kann ich nicht schlafen, ich bin ständig darauf gefasst, einen Anruf mit einer schlechten Nachricht aus dem Krankenhaus zu bekommen. So wie vor einigen Monaten meine Eltern betreffend. „Ihr Vater… er hat es leider nicht geschafft.“ Und ein paar Tage später: „Ihre Mutter ist leider auch gestorben.“ Jeden Tag kommt im Laufe des Vormittags ein Anruf von der diensthabenden Ärztin oder dem diensthabenden Arzt um mich über Daniels Zustand zu informieren. Der leider nicht besser wird, der Hirndruck sinkt nicht und auch die Blutung wird vom Körper nicht abgebaut. Möglicherweise muss nochmals operiert werden, um das Blut aus dem Kopf direkt abzusaugen, man will sich den Verlauf die nächsten Tage ansehen.

    Tags darauf werde ich darüber informiert dass sich Daniels Zustand über Nacht so verschlechtert hat, dass er notoperiert werden musste um das Blut sofort abzusaugen. Leider hatte die OP nicht den gewünschten Effekt, die Werte sind nun noch schlechter und als ich in der Intensivstation neben seinem Bett stehe zeigt mir eine Ärztin die aktuellen Bilder und meint, dass man sich aufs Schlimmste gefasst machen muss.

    Vor sieben Jahren hatte meine Mutter eine Gehirnblutung. Wodurch diese damals ausgelöst wurde und warum sie so massiv war haben wir nie erfahren, aber auch sie ist einige Wochen in künstlichem Tiefschlaf gelegen. Damals war es nicht nur schrecklich das mit zu erleben, sondern auch zu sehen wie sehr mein Vater darunter gelitten hat. Aber zumindest habe ich damals schon Tipps bekommen, wie man mit jemandem, der im Koma liegt, am besten umgehen sollte. Und zwar dass man mit der Person sprechen kann und soll, sie mag zwar das Gesagte vielleicht nicht zu 100 Prozent mitbekommen, aber dass mit einem gesprochen wird hat definitiv einen Effekt. Ob nun ein direktes (einseitiges) Gespräch oder Erzählungen, leichte Berührungen und andere positive Sinneseindrücke wie Musik können helfen, den Patienten positiv zu beeinflussen.

    Auch wenn man mir quasi gesagt hatte, dass ich mir keine Hoffnungen mehr machen sollte, konnte ich definitiv nicht aufgeben. Ich habe also meine letzten Kräfte zusammengekratzt und mich nach dieser Hiobsbotschaft an Daniels Bett gesetzt und mit ihm gesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn über alles liebe und ihn bitte zu mir zurückzukommen, wenn er das möchte. Ich habe ihm ganz deutlich gesagt: Du bist für mich das Wichtigste auf dieser Welt. Ich brauche dich. Bitte komm zu mir zurück!

     

    Gerne hätte ich alles auf einmal niedergeschrieben, aber es ist fast Mitternacht, ich bin erschöpft und habe beim Schreiben auch die meiste Zeit geweint. Bevor es für mich zu viel wird, beende ich den Artikel hier, gehe ins Bett und schreibe ein anderes Mal weiter. Vielen Dank an alle, die schon bis hierhin gelesen haben!

    10 Kommentare zu Zuerst Corona, dann Intensivstation und Gehirnblutung

    Lebender Weihnachtsbaum mit Liefer- und Abholservice

    Wer eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Christbaum sucht, wird möglicherweise bei einem lebenden Weihnachtsbaum fündig. Einen solchen Baum bekommt man in vielen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben. Ein spezielles Service ist die…

    Wer eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Christbaum sucht, wird möglicherweise bei einem lebenden Weihnachtsbaum fündig. Einen solchen Baum bekommt man in vielen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben. Ein spezielles Service ist die Anlieferung und Abholung des Baumes, so muss man sich weder um den Transport nach dem Kauf kümmern, noch den Christbaum nach dem Fest entsorgen. Der Weihnachtsbaum wird angeliefert und danach wieder abgeholt und erneut eingepflanzt. Welche Anbieter ein solches Service zum Mieten bieten, habe ich für euch in diesem Artikel zusammengestellt.

    Warum aber überhaupt ein lebender Christbaum? Zu Weihnachten werden alleine in Deutschland über 30 Millionen Nadelbäume für das Weihnachtsfest abgeholzt. Ein lebender Baum nadelt bei richtiger Pflege nicht – Pflegetipps findet man üblicherweise auf der Homepage der Anbieter oder direkt auf Nachfrage (und natürlich online). Lebende Christbäume sind außerdem brandsicherer als ihre wurzellosen Kollegen. Die Christbaumsuche und das Nach-Hause-Schleppen hat ein Ende, denn der Weihnachtsbaum wird geliefert und auch wieder abgeholt, und das alles zum Wunschtermin!

    Bei vielen Anbietern gibt es zusätzlich die Möglichkeit, jedes Jahr den gleichen Baum zu mieten, und so seinen Familienbaum von Jahr zu Jahr wachsen und gedeihen zu sehen. Oder man behält sich den Baum und pflanzt ihn im eigenen Garten ein.

    Hier findet ihr alle Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz:

    Deutschland

    Baumschule Schwanenland: Nordmanntannen, Liefergebiet: Ganz Deutschland, Anlieferung im Großraum München/Radius 50 Kilometer um die Schwanenland Baumschule (20 Euro Anlieferung ODER Abholung, 35 Euro Anlieferung UND Abholung), ansonsten Anlieferung per GLS (25 Euro Anlieferung, 45 Euro Anlieferung UND Abholung), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden, bei Rückgabe gibt es einen Gutschein über 15 Euro, der im nächsten Jahr beim Erwerben des ursprünglichen oder auch eines anderen Weihnachtsbaumes eingelöst werden kann.

    Paderbäumchen: Liefergebiet: Ganz Deutschland (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann auch gekauft werden (günstigerer Preis).

    Weihnachtsbaumfreun.de: Nordmanntannen, Liefergebiet: Ganz Deutschland (Lieferung und Abholung inklusive).

    Weihnachtsurwald: Nordmanntannen, Liefergebiet: Berlin (Lieferung und Abholung inklusive).

    Wundertree.co: Nordmanntannen, Liefergebiet: Berlin und Potsdam (Lieferung und Abholung inklusive).

    GreenTree: Nordmanntannen und Fraser-Tannen, Liefergebiet: München (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

    Österreich

    GreenTree: Nordmanntannen und Fraser-Tannen, Liefergebiet: Wien und Umgebung sowie Graz und Umgebung (Lieferung und Abholung inklusive), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

    Grünbaum: Nordmanntannen, Liefergebiet: Wien und Umgebung (Lieferung und Abholung inklusive)

    Gartenbau Kamper: Nordmanntannen, Liefergebiet: Im Umkreis von 15 Minuten ab Hirtenberg (Bezirk Baden), Lieferung und Abholung jeweils 5 Euro.

    Gartenbau Wilhelm: Nordmanntannen, Liefergebiet (Tillmitsch in der Steiermark): Zustellung bis 20 km gratis, bis 45 Kilometer Entfernung 15 Euro, ab 45 Kilometer Entfernung auf Anfrage, Baum kann auch abgeholt werden, auch hier kann der Baum behalten oder auch nächstes Jahr wieder zu Weihnachten ins Haus geholt werden.

    Schweiz

    Baumfreunde.ch: Nordmanntannen, Liefergebiet: Gesamte Schweiz, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden, auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden.

    Ecosapin: Liefergebiet: Gesamte Schweiz (Entweder durch Logistikpartner oder die Post, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden)

    Schutz Filisur: Nordmanntannen, Dufttannen, Fichten, Serbische Fichten, Blautannen, Liefergebiet: Gesamte Schweiz (Transportkosten für Auslieferung und Abholung separat, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden), auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden.

    Traumbaum: Nordmanntannen, Dufttannen, Rottannen, Blautannen, Liefergebiet: Bern und Umgebung sowie Wallis (Lieferung und Abholung inklusive), auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden.

    BachserMärt: Nordmanntannen, Auswahl des Baumes direkt vor Ort an vier Standorten, Liefergebiet: Via Flash Kurier in Zürich (Kosten nicht inklusive), Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden.

    Gärtnerei Niederberger: Nordmanntannen, Liefergebiet: Region Luzern (Transportkosten für Auslieferung und Abholung separat, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden), auf Wunsch kann der selbe Baum auch im Folgejahr wieder gemietet werden. Baum kann gegen eine Aufzahlung von 20 Prozent des Mietpreises behalten werden.

    LBB Gärtnerei: Nordmanntannen, Liefergebiet: Grossraum Basel, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden.

    Christbäume.ch: Nordmanntannen, Blaufichten, Liefergebiet: Region Thurgau, Baum kann auch selber abgeholt und zurückgegeben werden.

     

    Habe ich einen Anbieter übersehen? Dann postet ihn bitte in den Kommentaren und ich nehme ihn in die Liste auf – vielen Dank!

     

    20 Kommentare zu Lebender Weihnachtsbaum mit Liefer- und Abholservice

    Superschokoladige vegane Schokocookies

    Ein ganz normaler Abend unter der Woche, ich habe gerade lecker gegessen und auf einmal… habe ich riesige Lust auf superschokoladige Schokocookies. Aber leider ist weit und breit nichts Schokoladiges…

    Ein ganz normaler Abend unter der Woche, ich habe gerade lecker gegessen und auf einmal… habe ich riesige Lust auf superschokoladige Schokocookies. Aber leider ist weit und breit nichts Schokoladiges in Sicht. Was also tun? Einfach selber backen – zum Glück habe ich zufällig alle notwendigen Zutaten zu Hause. Also ab in die Küche und losgebacken! Was das Rezept betrifft wird improvisiert und ich kann mit Freude berichten, dass das Experiment superschokoladige Schokocookies mehr als gelungen ist. Deshalb freut es mich sehr, dieses nun mit euch zu teilen!

    Zutaten

    200 g Bio-Mehl, ich habe Weizenvollkornmehl verwendet
    80 g Bio-Zucker
    100 ml geschmacksneutrales Bio-Öl, hier habe ich Sonnenblumenöl genommen
    50 ml Bio-Pflanzenmilch, in diesem Fall Reismilch
    150 g vegane Bio-Kuvertüre
    2 EL Bio-Kakao
    1 Pkg Bio-Vanillezucker
    1 TL Bio-Backpulver
    1 Prise Salz

    Alle flüssigen Zutaten in eine Schüssel geben, dann alle weiteren Zutaten bis auf die Kuvertüre unterrühren. Die Kuvertüre mit einem Messer in Stückchen hacken – je grösser die Stückchen, umso mehr Schokoladestücke gibt es auch in den Cookies. Nun die Schokostückchen mit dem Teig vermischen.

    Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig mit einem Esslöffel in acht runde, flache Portionen auf dem Backblech aufteilen. Bei 150°C Umluft (160°C Ober-/Unterhitze) 30 Minuten backen. Da die Schokolade direkt nach dem Backen noch relativ flüssig ist, die Kekse am besten vor dem Essen eine gute Stunde auskühlen lassen.

    Die Kekse eignen sich nicht nur für eine kleine Kaffeejause, sondern auch als Mitbringsel zu Partys oder als Süßigkeit zu Feiern. Schokocookies kann einfach fast niemand widerstehen!

    Guten superschokoladigen Appetit!

    Lust auf mehr supereasy Backfreuden? Dann probiert doch mal mein veganes Haselnuss-Bananenbrot, Elis vegane Schoko-Walnuss-Muffins oder ihren veganen Nuss-Nougat-Kuchen!

    9 Kommentare zu Superschokoladige vegane Schokocookies

    Vegane Rezeptreihe: Linsenbraten

    Statt dem in unserer Familie traditionellen Schweinsbraten gab es vor einigen Jahren zu Weihnachten das erste Mal einen Linsenbraten. Damit am Heiligen Abend auch wirklich alles funktioniert, wurde das Rezept…

    Statt dem in unserer Familie traditionellen Schweinsbraten gab es vor einigen Jahren zu Weihnachten das erste Mal einen Linsenbraten. Damit am Heiligen Abend auch wirklich alles funktioniert, wurde das Rezept zuerst einmal ausprobiert, als gut empfunden, aber noch nicht als perfekt. Nach ein paar Abwandlungen ist es mittlerweile zu einem Lieblingsgericht von mir geworden.

    Wer dieses Jahr erstmals ein veganes Weihnachtsmenü ausprobieren möchte, dem kann ich diesen Linsenbraten sehr ans Herz legen. Er lässt sich wunderbar mit einer Gewürzsauce und Knödeln oder einfach mit Rotkraut kombinieren.

    Zutaten:
    600 g gekochte Bio-Linsen (ganz weich kochen lassen)
    3 EL gemahlene Bio-Leinsamen
    9 EL Wasser
    3 zerdrückte Bio-Knoblauchzehen
    2 bis 3 Bio-Zwiebel gewürfelt
    2 Bio-Karotten geraspelt und klein geschnitten
    1 großer Bio-Apfel geraspelt und zerkleinert
    50 g getrocknete Bio-Tomaten kleingeschnitten
    200 g Bio-Semmelbrösel
    1 TL Bio-Thymian
    Salz und Bio-Pfeffer nach Belieben

    Eine Stunde vor der Zubereitung die Linsen weich kochen. Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Als Bindemittel werden zuerst die Leinsamen mit dem Wasser vermengt und zum Quellen kurz stehen gelassen. Währenddessen Zwiebeln und Knoblauch leicht anbraten und anschließend die Karotten, den Apfel und die Tomatenstücke hinzufügen und für fünf Minuten dünsten lassen. In einer großen Schüssel die Linsen und alle restlichen Zutaten gut vermischen. Den Teig anschließend mit den Gewürzen abschmecken. Eine Kastenform mit Öl einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Mischung fest in die Form drücken und 50 bis 60 Minuten in das vorgeheizte Backrohr geben.

    Den Linsenbraten etwas auskühlen lassen und vorsichtig mit Hilfe des Backpapiers aus der Kastenform heben. Nochmals kurz auf einem Teller auskühlen lassen, bevor er angeschnitten und serviert wird – das ist wichtig, denn sonst werden die Scheiben nicht eben!

    Guten Appetit!

    1 Kommentar zu Vegane Rezeptreihe: Linsenbraten

    Über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen

    Warum auch immer man auf den Konsum von Eiern verzichten möchte, eine Frage stellt sich auf jeden Fall: Wie soll ich ohne Eier kochen oder backen? Für all jene unter…

    Warum auch immer man auf den Konsum von Eiern verzichten möchte, eine Frage stellt sich auf jeden Fall: Wie soll ich ohne Eier kochen oder backen? Für all jene unter uns, die vegan leben ist diese Frage leicht zu beantworten, schließlich stehen Eier genauso wie alle anderen Produkte tierischen Ursprungs nicht mehr auf dem Speiseplan. Doch auch vegan lebende Menschen kennen vermutlich nicht alle Möglichkeiten, Eier zu ersetzen.

    Eier haben verschiedene Funktionen in einer Speise. Ob ein Kuchen locker und saftig werden und schön aufgehen soll, ob die Kekse mürbe werden, ob Sauce gebunden oder Teig zusammen gehalten werden soll – Eier sind Multitalente. Doch was Eier können, können viele andere Lebensmittel auch. Das Geheimnis? Man muss wissen, welche Eigenschaften der jeweilige Ersatz haben soll und schon ist kochen und backen ohne Ei keine Hexerei mehr.

    Die folgenden Aufgaben können Eier in Rezepten erfüllen:

    Binden: Durch das Erhitzen während des Kochen oder Backen verlieren Eier ihre flüssige Konsistenz und werden fest. So werden alle Zutaten miteinander verbunden. Auch mittels Emulsion können Zutaten gebunden werden, besonders solche, die normalerweise nur schwer zu verbinden sind wie Öl und Essig. Diese Aufgabe übernimmt Eigelb, es macht Fette wasserlöslich. Falls ein Rezept nur Eiweiß benötigt, wird dieses nicht zum Emulgieren der Zutaten genutzt. Wenn ein Rezept viel auf Wasser basierende Flüssigkeit sowie reichlich Öl oder andere Fette benötigt dient das Ei in diesem Fall als Emulgator.

    Aufgehen: Diese Aufgabe können Treibmittel wie Backpulver, Natron oder Hefe übernehmen. Wenn das Rezept aber säurehaltige Inhaltsstoffe wie Buttermilch, Essig oder Zitronensaft benötigt, übernehmen Eier diese Aufgabe. Eigelb alleine unterstützt das Aufgehen nicht, da es zu viel Fett enthält.

    Feuchtigkeit: In Rezepten ohne oder mit nur sehr wenig Flüssigkeit wirken Eier als Feuchtigkeitsspender. Falls in einem Rezept sehr wenig Flüssigkeit verwendet wird, sorgt das Ei vermutlich dafür, dass das fertige Produkt austrocknet. Eiweiß alleine liefert keine Feuchtigkeit.

    Verdicken: Vor allem in Saucen und Pudding werden Eier für die nötige Dichte und Cremigkeit verwendet.

    Farbe und Geschmack: Eigelb sorgt für die typisch gelbe Färbung von Speisen, in denen größtenteils Ei enthalten ist. Auch in einigen Nudelsorten sowie in Gebäck ist Eigelb ein Geschmacksgeber.

     

    All diese Aufgaben können auch von den folgenden über 30 Lebensmitteln übernommen werden. Wer schon etwas Übung hat kann auch eine Kombination von Produkten verwenden, um unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen.

    Obst und Gemüse

    Diverse Obst- und Gemüsesorten können püriert als Ei-Ersatz dienen, Teig wird so sowohl gebunden, als auch locker und saftig. Neben den im Anschluss erwähnten Bananen, Apfelmus, Kürbismus und Tomatenmark kann prinzipiell jede Obst- und Gemüsesorte als Ei-Ersatz dienen, es eignen sich zum Beispiel auch Zwetschgen/Pflaumen, Birne oder Mango. Wenn das jeweilige Püree einen hohen Flüssigkeitsanteil besitzt, kann bei Bedarf die restliche Flüssigkeit etwas reduziert werden. Sollte der Teig durch das Püree schwerer und fester geworden sein, kann für eine lockerere Konsistenz zusätzlich noch ein halber Teelöffel Backpulver helfen. Je nach verwendeter Menge kann der Eigengeschmack des Obstes oder Gemüses sich im Aroma des Backwerks widerspiegeln, was aber üblicherweise keinen Nachteil darstellt. Am besten lassen sich mit Obst- und Gemüsepüree bis zu drei Eier ersetzen.

    Bananen

    Bananen sind eine der beliebtesten Substitutionen für Eier in Süßspeisen. Ein Ei wird durch die Hälfte einer möglichst reifen Banane ersetzt, wobei die Konsistenz des Teiges beeinflusst werden kann, indem man die Banane entweder püriert oder auch nur – zum Beispiel mit einer Gabel – fein oder etwas grober zerdrückt. Geeignet ist diese Methode für Rezepte bis zu vier Eier, je mehr Bananen enthalten sind, umso stärker wird die bananige Geschmacksnote. Ein Klassiker ist das Bananenbrot, in dem die Banane nicht nur Zweitbesetzung ist, sondern äußerst erfolgreich die Hauptrolle spielt.

    Apfelmus

    Auch Apfelmus eignet sich als Ei-Ersatz für Süßes, die Konsistenz passt optimal zu feuchterem Teig. Zwei bis vier Esslöffel (60 bis 80 Milliliter/Gramm) entsprechen einem Ei. Im Gegensatz zu Bananen ist Apfelmus relativ geschmacksneutral, der Apfelgeschmack geht durch das Backen fast vollständig verloren. Wenn das Apfelmus gesüßt ist, kann bei Bedarf die Zuckermenge entsprechend angepasst werden. Am besten eignet sich Apfelmus für Rezepte mit bis zu zwei Eiern. Mit Apfelmus zubereitet werden zum Beispiel diese Vollwert-Chiaplätzchen.

    Kürbismus

    Kürbismus eignet sich sowohl für Süßigkeiten, als auch für Herzhaftes, wobei Kürbis meistens einen charakteristischen Geschmack hinterlässt. Es empfiehlt sich daher, Kürbis als Ei-Ersatz nur in Backwaren zu verwenden, deren Aroma gut mit Kürbis harmoniert. Anstelle eines Eis können wie auch bei Apfelmus zwei bis vier Esslöffel (60 bis 80 Milliliter/Gramm) weiches, gut püriertes Kürbismus verwendet werden. Wie gut Kürbis mit Schokolade harmoniert, könnt ihr mit diesen Kürbis-Brownies ausprobieren.

    Tomatenmark

    Für pikante Speisen kann auch ein Esslöffel Tomatenmark anstelle von Ei verwendet werden.

    Stärke

    Mehl oder anderes Stärkehaltiges wie Kartoffel, Reis, Semmelbrösel (Paniermehl) oder Haferflocken dienen sowohl zum Binden als auch zum Verdicken. Zusätzlich sind diese Optionen geschmacksneutral und können daher sowohl für Süßigkeiten als auch für Pikantes verwendet werden. Stärke eignet sich optimal für alle Rezepte, die einen hohen Ei-Anteil benötigen. Sollte im Rezept schon viel Flüssigkeit enthalten sein, kann das Wasser auch weglassen werden. Wenn sehr viele Eier ersetzt werden, könnte es wiederum nötig sein, den Anteil der anderen Flüssigkeiten etwas zu erhöhen. Generell gilt: Ein bis zwei Esslöffel Stärke mit zwei bis drei Esslöffel Wasser mischen um ein Ei zu ersetzen.

    Stärkemehl

    Stärkemehl ist unter anderem als Mondamin oder Gustin bekannt. Üblicherweise stammt der Stärkeanteil aus Weizen, es kann aber auch Mais oder Kartoffel enthalten sein.

    Sojamehl

    Sojamehl in der Variante vollfett ist eine weitere Option. Obwohl Stärkemehl generell geschmacksneutral ist, wird Sojamehl manchmal nachgesagt, trotzdem einen charakteristischen Nachgeschmack zu hinterlassen.

    Maisstärke

    Je ein Esslöffel Maisstärke und ein Esslöffel Wasser ersetzen ein Ei.

    Kichererbsenmehl

    Statt einem Ei kann ein Esslöffel Kichererbsenmehl verrührt mit zwei Esslöffel Wasser verwendet werden.

    Johannisbrotkernmehl

    Ein Teelöffel Johannisbrotkernmehl verrührt mit 40 Milliliter Wasser ersetzt ein Ei. Johannisbrotkernmehl bindet übrigens auch ohne dass es erhitzt wird.

    Pfeilwurzelmehl

    Als Ei-Ersatz nimmt man pro Ei drei Esslöffel Pfeilwurzelmehlstärke, verrührt mit einem Esslöffel Wasser.

    Kartoffelpüree

    In pikanten Gerichten können zwei bis drei Teelöffel Kartoffelpüree anstelle eines Eis hinzugefügt werden. Verwendet werden kann sowohl selber zubereitetes Kartoffelpüree – auch aus Süßkartoffeln -, als auch eines aus der Tüte.

    Reis

    Ein Ei kann auch durch zwei bis drei Teelöffel Reis ersetzt werden.

    Semmelbrösel

    Mit zwei bis drei Teelöffel Semmelbrösel kann jeweils ein Ei ersetzt werden.

    Haferflocken

    Zwei bis drei Teelöffel gekochte Haferflocken oder Schnellkoch-Haferflocken ersetzen ein Ei.

    Samen

    Samen eignen sich sowohl zum Binden als auch zum Emulgieren. Die Samen werden fein gemahlen, am besten in einem Mixer oder einer Küchenmaschine, da eine Kaffee- oder Gewürzmühle verkleben könnte.

    Leinsamen

    Ein bis zwei Esslöffel frisch gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser gemischt ersetzt ein Ei. Die Mischung muss ja nach Menge bis 30 Minuten ruhen, bis sie eine dicke, geleeartige Konsistenz hat. Fertig gemahlene Leinsamen sind nicht sehr empfehlenswert, da die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Saat schnell oxidieren. Leinsamen haben einen leicht nussigen Geschmack und eignen sich deshalb besonders für herzhafteres Gebäck.

    Chia-Samen

    Wie auch bei Leinsamen ersetzen ein bis zwei Esslöffel frisch gemahlene Chia-Samen mit drei Esslöffeln Wasser gemischt ein Ei. Auch hier die Mischung 30 Minuten ruhen lassen, falls das Ei im Rezept als Triebmittel verwendet wird, kann nach Bedarf noch etwas Backpulver hinzugefügt werden. Im Gegensatz zu Leinsamen haben Chia-Samen aber keinen Eigengeschmack.

    Flohsamen

    Ein bis zwei Esslöffel Flohsamen werden frisch gemahlen mit 200 Milliliter kaltem Wasser im Mixer vermischt. Die Mischung dann rund zehn Minuten ruhen lassen.

    Sojaprodukte

    In Sojabohnen ist wie auch in Eiern viel Lecithin enthalten, deshalb eignen sich Sojaprodukte sehr gut als Ei-Ersatz. Über Sojamehl als Ei-Ersatz ist weiter oben unter „Stärke“ zu lesen.

    Tofu

    Mit Tofu können Eier in Gerichten ersetzt werden, in denen diese den Großteil des Rezeptes ausmachen. Ein Ei kann durch rund 60 Gramm fein pürierten weichen Tofu, ungewürzt und nicht geräuchert, ersetzt werden. Für Rührei/Eierspeise wird fester Tofu zerbröselt und angebraten, Kala Namak – weitere Informationen dazu gibt es weiter unten unter „Gewürze“ – sorgt für den typischen Ei-Geschmack.

    Seidentofu

    Der weiche Seidentofu eignet sich zum Binden, als Emulgator und für Feuchtigkeit für süße als auch herzhafte Speisen. 50 bis 60 Gramm Seidentofu, cremig gerührt oder püriert, ersetzen ein Ei. Manchmal wird Seidentofu ein leichter Eigengeschmack nachgesagt, was möglicherweise auch von der verwendeten Menge abhängt.

    Soja-Joghurt

    Soja-Joghurt bindet den Teig und macht ihn schön saftig. Ein Ei wird gegen einen Esslöffel Soja-Joghurt ausgetauscht.

    Soja-Sahne/-Schlagobers

    Gebäck kann anstelle von Ei vor dem Backen mit einer Mischung aus einem Esslöffel Soja-Sahne/-Schlagobers und einem Esslöffel Öl bestrichen werden.

    Soja-Sauerrahm/Saure Sahne

    Ein Ei lässt sich auch mit rund 60 Gramm Soja-Sauerrahm/Saure Sahne ersetzen.

    Nüsse

    Nussmus

    Auch mit Nussmus lässt sich Teig binden. Drei Esslöffel Mandel-, Cashew- oder Erdnussmus ersetzen ein Ei. Der Eigengeschmack ist je nach Nussart unterschiedlich, Erdnuss hinterlässt den stärksten Beigeschmack, was sich aber durchaus positiv auf das Gekochte oder Gebackene auswirken kann.

    Kokosmilch

    Kokosmilch ist geeignet, um dem Teig Feuchtigkeit zu geben. 60 Milliliter dienen als Ersatz für ein Ei.

    Gewürze

    Kurkuma

    Wer Gerichten die typische Gelbfärbung von auf Eiern basierenden Speisen verleihen will, kann dies mit Hilfe von Kurkuma bewerkstelligen. Eine Prise des Gewürzes, das auch tatsächlich als Färbemittel verwendet wird, ist ausreichend – für den Geschmack kann aber natürlich auch mehr hinzugefügt werden.

    Kala Namak

    Wer den typischen Geschmack von Eiern mag, kann seine Speisen mit Kala Namak (auch Schwarzsalz genannt) würzen.

    Backpulver und Natron

    Backpulver oder Natron sorgen dafür, dass Teig aufgeht. Sie unterscheiden sich chemisch, funktionieren aber auf die gleiche Weise, wobei in Backpulver Natron enthalten ist. Natron reagiert mit den säurehaltigen Inhaltsstoffen im Rezept und setzt Kohlendioxid frei. Dadurch geht der Teig auf. Backpulver geht gleich zwei Mal doppelt auf, einmal wenn es feucht wird, ein zweites Mal wenn es erhitzt wird.

    Backpulver

    Backpulver ist eine vorgefertigte Mischung aus Natron, Stärke sowie einem Säuerungsmittel. Pures Backpulver eignet sich optimal als Ei-Ersatz für Rezepte, die nur ein Ei benötigen. Ein halber bis ein Teelöffel ist hier ausreichend. Für das Ersetzen von mehr als einem Ei können ein bis zwei Teelöffel Backpulver, zwei bis vier Teelöffel Wasser und ein bis zwei Teelöffel Öl – bei Bedarf noch ein bis zwei Teelöffel Mehl – vermengt werden.

    Natron und Essig

    Eine Alternative zu Backpulver ist Natron und Essig. Ein Ei wird hier mit einem Esslöffel Essig und einem Teelöffel Natron ersetzt. Der Essiggeschmack verflüchtigt sich komplett.

    Anderes

    Ei-Ersatz-Pulver

    Ei-Ersatz-Pulver gibt es in verschiedenen Varianten – um Vollei zu ersetzen oder auch nur für die Substitution von Eigelb oder Eiweiß. Üblicherweise enthält dieser Ei-Ersatz in Pulverform Stärke aus Mais oder Kartoffeln sowie Mehle wie Lupinen-, Tapioka- oder Johannisbrotkernmehl. Das Pulver wird je nach Anleitung mit Wasser angerührt.

    Agar-Agar

    Für Rezepte, in denen nur Eiweiß benötigt wird, kann als Ersatz Agar-Agar verwendet werden. Agar-Agar ist eine Alge, die auch als Geliermittel benutzt wird und sich ähnlich wie Eiweiß aufschlagen lässt. Ein Teelöffel Agar-Agar gemischt mit einem Teelöffel Wasser ergibt den Ersatz für ein Ei. Die Mischung wird aufgeschlagen und muss dann im Kühlschrank ruhen, danach wird sie nochmals aufgeschlagen. Agar-Agar ist geschmacksneutral.

    Bohnen- oder Kichererbsenwasser

    Das Abtropfwasser von Bohnen oder Kichererbsen in der Dose ist ein perfekter Ersatz für Eiweiß. Es lässt sich wie Eiweiß aufschlagen und auch genauso verwenden. Beim Panieren können die Eier durch eine Mischung von Abtropfwasser und normalem Wasser ersetzt werden.

    Kein Ei

    Wenn die Eier im Rezept nicht als Bindemittel benötigt werden, den Teig nur luftiger machen oder ihm mehr Flüssigkeit geben sollen, kann auf die Eier auch verzichtet werden. Wenn der Teig zu trocken ist, kann man mit Wasser oder Pflanzenmilch nachhelfen.

     

    Viel Erfolg beim Kochen und Backen und guten Appetit!

    Vermisst ihr in dieser Auflistung ein Lebensmittel? Welchen Ei-Ersatz könnt ihr besonders empfehlen? Schreibt eure Tipps in die Kommentare!

    9 Kommentare zu Über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen

    Essen retten, Müll reduzieren: Was ist foodsharing und wie funktioniert es?

    foodsharing wurde im Jahr 2012 in Berlin aus der Idee geboren, noch essbare aber nicht mehr verkäufliche Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren. Denn auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten…

    foodsharing wurde im Jahr 2012 in Berlin aus der Idee geboren, noch essbare aber nicht mehr verkäufliche Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren. Denn auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten oder die Verpackung beschädigt ist, sind Lebensmittel üblicherweise noch genießbar. Auch Überproduktionen müssen so nicht im Müll landen. Über foodsharing werden diese Lebensmittel ohne Gegenleistung weiterverschenkt.

    Der Gründer Raphael Fellmer, der ursprünglich Lebensmittel aus Mülltonnen von Bio-Supermärkten gedumpstert hatte, kam mit seiner Idee auf Supermärkte zu und fruchtbare Kooperationen nahmen ihren Lauf. Eines der Prinzipien von foodsharing ist, dass sämtliche Arbeit ehrenamtlich abläuft und gleichzeitig niemand für die Mitgliedschaft oder die abgeholten Lebensmittel zahlen muss.

    Auf den jeweiligen Online-Plattformen foodsharing.de, foodsharing.at und foodsharingschweiz.ch können sich foodsharing-Mitglieder organisieren und durch private Nachrichten mit jedem anderen Mitglied in Kontakt treten. Über 200.000 Menschen sind auf den foodsharing-Plattformen registriert.

    Ein mobiler Fair-Teiler voll mit gerettetem Essen.

    Wie kann ich mich beteiligen?

    Der erste Schritt ist, sich auf der foodsharing-Seite seines Landes mit Namen und E-Mail-Adresse zu registrieren. Durch diese Registrierung ist man offizieller Foodsharer und kann sich mit anderen Mitgliedern vernetzen, Lebensmittel auf der Plattform einstellen und so verschenken oder auch angebotene Lebensmittel abholen. Hier gilt immer die Regel: „Gib‘ nur weiter, was du auch noch essen würdest.“

    Vom Foodsharer zum Foodsaver

    Möchte ein Foodsharer sich noch mehr einbringen, kann er Foodsaver werden. Foodsaver holen Essen direkt von Unternehmen wie Supermärkten, Restaurants oder Bäckereien ab, mit denen foodsharing eine Kooperation hat. Um Foodsaver zu werden, ist es nötig, sich Wissen zu den Richtlinien und Regeln des Foodsavings anzueignen. Das Foodsharing-Wiki informiert über alles, was Foodsaver wissen müssen – hier muss auch ein Online-Test mit Zeitlimit absolviert werden, der zehn Fragen umfasst. Wenn man lieber unbegrenzt Zeit haben möchte, versucht man sich am Quiz mit 20 Fragen.

    Ist das Quiz geschafft, müssen drei Einarbeitungsabholungen in unterschiedlichen Betrieben mit erfahrenen Foodsavern absolviert werden. So kann man direkt von erfahrenen Mitgliedern lernen und alle aufkommenden Fragen sofort besprechen. Wenn alle drei Abholungen gut verlaufen, bekommt man einen Foodsaver-Ausweis, den man bei jeder Abholung vorzeigen muss. Nun kann man sich auf der foodsharing-Plattform für die Aufnahme in ein Team bewerben, wenn dieses noch Unterstützung für den Betrieb sucht, den es betreut. Die kooperierenden Betriebe sind auf der jeweiligen foodsharing-Plattform auf einer Landkarte eingetragen. Auf dieser Landkarte ist auch ersichtlich, für welche Betriebe noch Foodsaver gesucht werden. Wird der Foodsaver vom Betriebsverantwortlichen ins Team aufgenommen, kann er sich offiziell für Abholtermine im jeweiligen Unternehmen anmelden.

    Wer denkt, es geht hier nur um kleine Mengen, irrt.

    Was passiert mit dem abgeholten Essen?

    Die vom Unternehmen bereitgestellten Lebensmittel müssen vollständig abgeholt werden, auch wenn das eine oder andere Stück vielleicht nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Nun ist der jeweilige Foodsaver dafür verantwortlich, nicht mehr Genießbares auszusortieren. Natürlich kann man sich von dem geretteten Essen auch selber etwas behalten, wobei darauf zu achten ist, dass man das Essen auch entsprechend ohne Überschuss verbrauchen kann.

    In Folge gibt es viele kreative Möglichkeiten, das gerettete Essen zu verteilen. Das kann direkt über die foodsharing-Seite passieren oder es kann in einen Fair-Teiler gebracht werden. Manche Foodsaver verschenken Essen an ihre Nachbarn, fair-teilen es über Facebook-Gruppen oder organisieren gemeinsame Koch-Events. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

    Was sind Fair-Teiler?

    Fair-Teiler sind Orte, zu denen Lebensmittel gebracht und auch abgeholt werden können. Sie sind meistens mit Kühlschrank und Regal oder zumindest einem von beiden ausgestattet. Fair-Teiler können auf privatem Grund und Boden, in Vereinsräumen, einer Uni, einem Café oder einem Geschäft stehen – es gibt unzählige Möglichkeiten. Für einen Fair-Teiler ist ein konkreter betriebsverantwortlicher Foodsaver zuständig. Er überprüft, ob der Hygieneplan eingehalten wird und beteiligt sich selber daran.

    Das Besondere an Fair-Teilern: Jeder, auch Menschen, die nicht auf foodsharing registriert sind, kann Essen aus einem Fair-Teiler abholen oder hinbringen. Jeder Fair-Teiler hat eine eigene Seite auf der jeweiligen foodsharing-Plattform mit Informationen zur Organisation und neu eingelangten Lebensmitteln. Via Mailingliste kann man sich auch per Mail über Neuigkeiten im jeweiligen Fair-Teiler informieren lassen.

    Beispielhaft: Ein Fair-Teiler im zehnten Wiener Gemeindebezirk.

    Was macht ein betriebsverantwortlicher Foodsaver?

    Ein betriebsverantwortlicher Foodsaver muss dafür sorgen, dass die Kooperation mit einem Betrieb reibungslos funktioniert und den Kontakt zu Betrieb und den Foodsavern, die vom Betrieb abholen pflegen. Er muss zudem überprüfen, ob für jeden Abholungstermin ein Foodsaver eingetragen ist. Wenn das nicht der Fall ist oder ein Foodsaver eine Abholung kurzfristig absagt, muss der Betriebsverantwortliche einspringen. Um betriebsverantwortlicher Foodsaver zu werden, muss man bereits Foodsaver sein. Zusätzlich muss ein Quiz bestehend aus zehn Fragen über die Aufgaben eines betriebsverantwortlichen Foodsavers absolviert werden. Auch um sich eines Fair-Teilers anzunehmen ist ein Status als betriebsverantwortlicher Foodsaver nötig.

    Neben Foodsavern, Foodsharern und betriebsverantwortlicher Foodsavern gibt es noch Botschafter. Diese koordinieren die Betriebsverantwortlichen und stellen die Ausweise für neue Foodsaver aus. Des weiteren unterstützen sie bei der Akquisition neuer Betriebe, organisieren Treffen und repräsentieren foodsharing in deren Region.

    Wie kooperieren Unternehmen mit foodsharing?

    Ein kooperierender Betrieb kann ein Restaurant, ein Hotel, eine Kantine, eine Bäckerei, ein Bauernhof, eine Supermarktfiliale und noch vieles mehr sein. Nicht jedoch konventionelle Supermarktketten, da hier mit anderen Organisationen wie zum Beispiel Sozialmärkten Kooperationen existieren. Unternehmen können alle Lebensmittel spenden, so lange diese genießbar sind. Interessierte Betriebe finden hier weitere Informationen, unter anderem welche Vorteile ihnen eine Kooperation mit foodsharing bringt.

    Warum sollte ich mich bei foodsharing engagieren?

    Weltweit landet ein Drittel aller Lebensmittel im Müll. Ein großer Teil davon sind Überproduktionen oder Lebensmittel, die der Besitzer nicht mehr verwenden will oder kann. Neben anderen Maßnahmen wie bewussterem Einkaufen kann mit der Verteilung noch genießbarer Lebensmittel ein wertvoller Beitrag gegen diese Verschwendung geleistet werden. Auch Menschen, die finanziell schlechter gestellt sind, können sich so mit Essen versorgen. Sich ehrenamtlich zu engagieren bringt natürlich auch die üblichen Vorteile: Man lernt neue Fähigkeiten und neue Menschen kennen und findet im besten Fall eine Leidenschaft für das ganze Leben.

    Weitere Informationen findet ihr auf den foodsharing-Seiten für das jeweilige Land:

    Deutschland: foodsharing.de
    Österreich: foodsharing.at
    Schweiz: foodsharingschweiz.ch

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    Wohin mit alten Shampoos, Duschgels & Co? Die 7 besten Recycling-Tipps!

    Kennt ihr das auch? Man hat das ganze Badezimmer voll mit unzähligen Shampoo-, Duschgel- und Conditioner-Flaschen und geht trotzdem immer wieder shoppen, weil man entweder noch nicht das richtige Produkt…

    Kennt ihr das auch? Man hat das ganze Badezimmer voll mit unzähligen Shampoo-, Duschgel- und Conditioner-Flaschen und geht trotzdem immer wieder shoppen, weil man entweder noch nicht das richtige Produkt gefunden hat oder einfach süchtig nach Beautyartikeln ist. Und nebenbei stauben die alten Flaschen ein. Ich meine, wer kann schon das ganze Zeug komplett aufbrauchen? Und dazu kommen noch Geschenke und Pröbchen. Wohin das alles? Einen zusätzlichen Schrank einbauen oder wegwerfen?

    Wer nachhaltig leben möchte, kann auch mit diesen überflüssigen Produkten noch so einiges anstellen. Ich habe hier die sieben besten Tipps gesammelt und freue mich natürlich auch, wenn von euch noch ein paar Ideen hinzukommen.

    1. Tipp, Duschgel: Shampoos, die man nicht für den Kopf verwenden mag, kann man prima als Duschgel benutzen.

    2. Tipp, Rasiergel: Die meisten Shampoos, Duschgele und auch Conditioner eignen sich bestens als Rasiergel, denn sie sind dickflüssig und auch sanft zur Haut. Ich benutze sie sogar lieber als Rasierschaum, denn damit sind die Beine hinterher oft richtig trocken.

    3. Tipp, Haarkur: Oft benutzt man ja manche Conditioner nicht mehr, weil sie nicht so reichhaltig sind und nicht so schnell wirken wie andere Produkte. Dabei hilft es meist mehr, wenn man sie länger einwirken lässt und sich die Inhaltsstoffe in Ruhe entfalten können. Wer keine Lust hat, eine halbe Stunde oder länger mit nassem Kopf herumzulaufen, kann zum Beispiel vor dem Schlafen ein paar Kleckse im trockenen Haar verteilen, etwas anfeuchten und dann mit Zopf oder auf einem Handtuch schlafen gehen. Am nächsten Morgen wie gewohnt waschen und sich überraschen lassen!

    4. Tipp, Badezusatz: Sowohl Shampoo als auch Duschgel kann man bestens als Badezusatz verwenden. Das riecht oft auch überraschend gut!

    5. Tipp, Putzmittel: Manchmal hat man ganz aggressive Shampoos, die man nicht mehr benutzen kann, weil die Kopfhaut irritiert reagiert oder Duschgele, die die Haut extrem austrocknen. Wer sich ein wenig auskennt, weiß: Oft werden Tenside verwendet, die in Reinigungsmitteln vorkommen. Warum also nicht zum Beispiel die Badewanne damit schrubben, den Boden oder meinetwegen das Katzenklo? Habe ich alles schon ausprobiert, funktioniert einwandfrei.

    6. Tipp, Seife: Die aggressivere Waschkraft der Shampoos und Duschgele funktioniert natürlich auch bestens zum Händewaschen – und riecht meist besser als viele Seifen.

    7. Tipp, Gegenstände reinigen: Auch eine gute Idee ist, Pinsel und Bürsten mit Shampoo zu reinigen! Gerade Make-up Tools sollten regelmäßig gesäubert werden, wenn sie oft in Verwendung sind.

    Für alle Tipps gilt: Wer sich an der Verpackung stört, kann die Produkte auch in andere Gefäße umfüllen, dann sieht es auch optisch gleich besser aus!

    Ich wünsche euch viel Spaß beim Reduzieren eurer Shampoo- und Duschgelvorräte!

    12 Kommentare zu Wohin mit alten Shampoos, Duschgels & Co? Die 7 besten Recycling-Tipps!

    Buchweizen – starke Flocken, grundlos unterschätzt! Meine 3 Lieblings-Rezepte!

    Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen…

    Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen den dreikantigen Körnern verdankt, die an Bucheckern erinnern, ursprünglich aus der russischen oder polnischen Küche. Es wird Zeit, ihm auch in unseren Küchenschränken mehr Platz einzuräumen!

    Buchweizen hat einen leicht bitteren, kräftigen Geschmack, der sich aber in den verschiedenen Zubereitungsarten dennoch gut einfügt. Auch seine inneren Werte überzeugen – mit rund zehn Prozent hochwertigem Eiweiß sollten gerade Sportler dem grauen Korn einen Freundschaftsantrag stellen. Vitamin E, B1, B2 und Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium bringen zusammen mit der enthaltenen Kieselsäure für Haut und Haare zusätzlichen Schwung in die Müslischale. Mit rund 350 Kalorien auf 100 Gramm ist Buchweizen vergleichbar mit anderen natürlichen Frühstücks-Zerealien und kann daher mengenmäßig mit anderen Kohlehydrat-Quellen in Rezepten ausgetauscht werden. Buchweizen gibt es als ganzes Korn zu kaufen, aber auch als Flocken, Grütze oder Mehl – es empfiehlt sich die lichtgeschützte Aufbewahrung im Vorratsschrank.

    Für die kalte Jahreszeit findet ihr meine drei aktuellen Lieblings-Rezepte für Buchweizen in Kombination mit Chiasamen, als Porridge und als Protein-Pfannkuchen.

    Overnight Kokos-Buchweizen Mix

    parfait

    Zutaten

    60 g Bio-Buchweizenflocken
    15 g Bio-Chiasamen
    20 g Bio-Kokosraspeln
    1 TL Bio-Erdnussmus
    Bio-Süßungsmittel nach Wahl
    Bio-Pflanzenmilch (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
    ½ Bio-Granatapfel

    Buchweizenflocken über Nacht mit Pflanzenmilch, Kokosraspeln, einem Teelöffel Erdnussmus, Chiasamen und Süßungsmittel nach Wunsch in den Kühlschrank stellen und quellen lassen. Am nächsten Morgen fünf Minuten anwärmen und Buchweizen nachgaren, danach weitere fünf Minuten quellen lassen. Den MIx mit Granatapfelkernen garnieren.

    Buchweizen-Kürbis-Porridge mit lauwarmem Kompott und Kakao-Nibs

    kuerbisporridge

    Zutaten

    50 g Bio-Buchweizenflocken
    20 g Bio-Haferflocken
    ca. 120 ml Wasser
    Bio-Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
    4 EL Bio-Kürbispüree
    Bio-Süßungsmittel nach Wahl
    1 Bio-Apfel
    1 Bio-Birne
    Rohe Bio-Kakao-Nibs

    Buchweizen (wer mag auch gemischt mit Haferflocken) mit Wasser zehn Minuten köcheln lassen, bis das Wasser fast verkocht ist. Den warmen Brei mit einem Schuss Pflanzenmilch cremig rühren und mit Kürbispürree mischen. Mit Zimt, einer Süßungsquelle (Kokosblütenzucker, Xylit und ähnlichem) nach Wunsch süßen und weitere fünf Minuten quellen lassen. In einem zweiten Topf Apfel- und Birnenstücke mit ein wenig Wasser für zehn Minuten kochen, bis das Obst weich wird und nach Wunsch süßen. Das warme Kompott auf den Buchweizen-Porridge geben und für den extra Crunch beim Essen noch mit rohen Kakao-Nibs und Nüssen garnieren.

    Tipp: Wer am Morgen nicht extra den Herd anwerfen möchte, kann auch am Vorabend die Zutaten für den Porridge über Nacht mit Pflanzenmilch zum Quellen in den Kühlschrank geben und den Porridge am nächsten Morgen nur kurz erhitzen.

    Kürbispüree und Kompott lassen sich auch super auf Vorrat produzieren und in Einmachgläsern lagern. Für hausgemachtes Kürbispüree einen Hokkaido in Wasser kochen, abgießen, mit sehr wenig Wasser pürieren und mit Zimt, Süßungsmittel nach Wahl sowie Zitronenschale, einem Hauch Ingwer und Nelken abschmecken, noch heiß in Einmachgläser füllen.

    Das Porridge schmeckt auch super mit warmen Bananen und Kokosmilch.

    Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen

    pancakes

    Zutaten

    120 g Bio-Buchweizenmehl oder Bio-Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl weiterverarbeitet
    1 reife Bio-Banane
    45 g veganes Bio-Proteinpulver
    20 g Bio-Nüsse, z.B. Cashews
    250 ml Bio-Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
    1 TL Bio-Backpulver
    Eine Hand voll Bio-Blaubeeren

    Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl verarbeiten. Bananen, Backpulver, Proteinpulver sowie nach Wunsch Nüsse und einige Blaubeeren zusammen mit dem Pflanzendrink im Mixer zu einem cremigen Teig verarbeiten. Den Teig einige Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne Kokosöl erhitzen. Den Teig portionsweise zu Pfannkuchen verbacken, dabei jeweils ein paar Blaubeeren in den Pfannkuchen einbacken. Pfannkuchen servieren und mit den restlichen Beeren garnieren.

    Viel Spaß beim Ausprobieren! Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wir ihr Buchweizen kombiniert!

    4 Kommentare zu Buchweizen – starke Flocken, grundlos unterschätzt! Meine 3 Lieblings-Rezepte!

    Veganer Nuss-Nougat-Kuchen

    Dieses Rezept widme ich allen Schoko- und NussfanatikerInnen unter euch. Dieser Kuchen hat es in sich und erreicht fast Brownie-Qualität, das Nougat verleiht ihm aber die ganz besondere Note. Perfekt…

    Dieses Rezept widme ich allen Schoko- und NussfanatikerInnen unter euch. Dieser Kuchen hat es in sich und erreicht fast Brownie-Qualität, das Nougat verleiht ihm aber die ganz besondere Note. Perfekt als Geburtstagskuchen, für eine schöne Kaffeejause oder als Abschluss zu einem festlichen Menü.

    Zutaten für einen großen Kuchen (Springform):

    200 ml Bio-Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
    5 EL Bio-Leinsamen
    250 g Bio-Rohrzucker
    150 g Bio-Nougatmasse
    100 g Bio-Schokolade
    1 TL Bio-Vanille
    2 Prisen Salz
    350 g Bio-Mehl
    200 g gemahlene Bio-Haselnüsse
    1 Päckchen Backpulver

    Für die Glasur:
    150 g Bio-Kuvertüre
    100 g Bio-Nougatmasse

    Die Leinsamen mit dem dreifachen Volumen heißen Wassers übergießen und kurz stehen lassen. In der Zwischenzeit Öl und Zucker abmessen. Die Leinsamen werden mit dem Wasser püriert bis eine schleimige Masse entsteht. Diese wird zu dem Öl und dem Zucker gegeben und schaumig gerührt. Dann wird das Nougat mit der Schokolade geschmolzen, entweder im Wasserbad oder auf niedriger Stufe in der Mikrowelle, und unter die Masse gerührt.

    Salz und Vanille hinzufügen, das Mehl mit den Nüssen und dem Backpulver mischen und kurz unterrühren. So viel Wasser hinzufügen, dass ein klebriger Teig entsteht. In eine gefettete Form geben und bei 175 Grad Celsius backen, bis die Einstechprobe positiv ist (ungefähr 45 Minuten). Den abgekühlten Kuchen mit der Glasur – Kuvertüre und Nougat werden im Wasserbad geschmolzen – überziehen und nach Belieben verzieren. Natürlich kann die Masse auch für Muffins verwendet werden.

    Wer einen anderen Ei-Ersatz als Leinsamen probieren möchte, findet hier über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen.

    Guten Appetit!

    Weitere Rezepte für Kuchenliebhaber und Krümelmonster: Vegane Kürbis-Brownies, Vegane Schoko-Walnuss-Muffins, superschokoladige vegane Schokocookies und supereasy veganes Kokos-Bananenbrot

    5 Kommentare zu Veganer Nuss-Nougat-Kuchen

    Gewinnt 25 „Grundeinkommen“ im Wert von jeweils 12.000 Euro!

    In Zeiten immer höherer Arbeitslosenquoten, der Auslagerung von Tätigkeiten an Roboter und künstliche Intelligenz und nicht zuletzt Wirtschaftskrisen wie die jetzige durch Corona wird das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens verstärkt…

    In Zeiten immer höherer Arbeitslosenquoten, der Auslagerung von Tätigkeiten an Roboter und künstliche Intelligenz und nicht zuletzt Wirtschaftskrisen wie die jetzige durch Corona wird das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens verstärkt diskutiert. Aber worum handelt es sich bei einem Bedingungslosen Grundeinkommen überhaupt?

    Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein politisches Konzept, im Zuge dessen jeder monatlich eine finanzielle Zuwendung vom Staat erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen oder Anforderungen erfüllen zu müssen. So soll Menschen unabhängig von ihrer Leistung am Arbeitsmarkt ein würdevolles Leben ermöglicht werden. Alleinerziehende, Menschen, die Angehörige pflegen oder Personen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme keinen regulären Beruf ausüben können kann die Möglichkeit gegeben werden, über dem Existenzminimum zu leben. Dieses liegt in Deutschland übrigens bei 812 Euro pro Monat.

    Die Initiative Mein Grundeinkommen sammelt per Crowdfunding Geld für Bedingungslose Grundeinkommen. Immer wenn 12.000 Euro zusammen sind, werden sie an eine Person verlost. Mittlerweile haben so über 900 Personen ein Grundeinkommen von ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat gewonnen. Am 29. September 2021 werden wieder 25 Grundeinkommen verlost – und zwar im Doppelpack! Das heißt, man nimmt nicht nur alleine an der Verlosung teil, sondern kann sich auch im Team in den Lostopf begeben. Wenn ein Team gewinnt, erhalten beide jeweils die betreffenden 12.000 Euro im Jahr.

    Was ich mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen dieser Art machen würde? Als Selbstständige wäre der finanzielle Druck nicht mehr ganz so groß, und ich könnte mich zusätzlich verstärkt um meine Familie kümmern.

    Mit diesem Link könnt ihr gemeinsam mit mir an der nächsten Verlosung am 29. September 2021 teilnehmen und so eure Chancen auf einen Gewinn erhöhen. Ich drücke uns die Daumen!

    Was würdet ihr mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen machen?

    148 Kommentare zu Gewinnt 25 „Grundeinkommen“ im Wert von jeweils 12.000 Euro!

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