Eco. Life. Style.

Autor: Edda

Lamasthék: Vegane Jausenstation mit Lamas

Wie stelle ich mir das Paradies vor? Ich bin im Freien mit einer wunderbaren Aussicht, es ist schönes, warmes Wetter und die Sonne scheint. Dazu leckeres Essen und jede Menge Tiere –…

Wie stelle ich mir das Paradies vor? Ich bin im Freien mit einer wunderbaren Aussicht, es ist schönes, warmes Wetter und die Sonne scheint. Dazu leckeres Essen und jede Menge Tiere – Katzen, Hunde, Pferde, Ziegen, Schafe… Die Lamasthék im niederösterreichischen Pfaffstätten kommt meiner Vorstellung vom Paradies schon ziemlich nahe. Unglaublich, dass sich quasi hinter meiner Haustüre ein so schönes und idyllisches Fleckchen befindet, das ich bisher nur von Erzählungen gekannt habe. Zum Glück habe ich – durch die tollen Geschichten motiviert – beim Eröffnungsfest der veganen Jausenstation Lamasthék teilgenommen und so dieses neue Lieblingsfleckchen für mich entdeckt!

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Seit 1. April 2016 gibt es bei der Lamasthék vollwertig vegane Leckereien auf der Picknickwiese beim Standort von Lamasté. Lamasté wiederum bietet Lamatrekking und ist in Niederösterreich in Pfaffstätten (Einöde) beheimatet. Doch bei der Lamasthék erwarten euch nicht nur Lamas – dazu aber später mehr! Genossen werden können die Speisen sowohl auf der Picknickwiese, als auch auf den zahlreichen gemütlichen Sitzplätzen.

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Sogar ein Lagerfeuer gibt es, an dem nicht nur Speisen zubereitet werden, man kann sich bei Bedarf auch zu späterer Stunde daran aufwärmen. Inklusive ist wie überall die wunderschöne Aussicht.

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Was gibt es aber nun zu Essen? Auf euch warten rein pflanzliche Vollwertsnacks, Salate, Wildkräuter-Aufstrichbrote, Wraps, Smoothies und einiges mehr, alles von Hand frisch zubereitet.

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Sehr lecker sind auch der Kaffee und die Süßspeisen wie Palatschinken, die Lamasthék eignet sich also auch hervorragend für eine Jause. Oder einfach nur zum Entspannen und in der Sonne liegen.

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Nun aber zurück zu den Lamas. Wo Lamatrekking angeboten wird, gibt es ebensolche natürlich.

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Und keine Angst, Lamas spucken nur selten. Vielmehr sind zumindest diese eher neugierig.

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Aber das war noch nicht alles! Auf dem Gelände mit dem entzückenden Häuschen gibt es auch Ziegen und Schafe…

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…Graugänse und Pferde…

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…und eine etwas verschlafene Katze.

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Und sogar auf dem Heimweg wird man noch mit idyllischer Landschaft belohnt, die einem garantiert lange im Gedächtnis bleibt.

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Ich kann euch einen Besuch der Lamasthék nur empfehlen, gönnt euch eine Auszeit im Paradies!

 

Facebook-Seite: facebook.com/lamasthek

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Maria Enzersdorf: Die Post wird Friendly!

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bio-Laden Friendly in Maria Enzersdorf eröffnet und schon gibt es wieder Neues zu berichten! Denn ab sofort ist Friendly nicht nur regionaler Nahversorger,…

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bio-Laden Friendly in Maria Enzersdorf eröffnet und schon gibt es wieder Neues zu berichten! Denn ab sofort ist Friendly nicht nur regionaler Nahversorger, sondern auch Post-Partner für alle in und um Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling. Ich war bei der Eröffnungsfeier dabei, bei der sowohl der Bürgermeister Johann Zeiner als auch der verantwortliche Regionalleiter der Post Friendly als neuem Post-Partner begrüssen durften.

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Post-Partner – das mag für viele nicht so spannend klingen. Für einen jungen Nahversorger wie Friendly ist es aber eine wunderbare Möglichkeit, noch mehr Menschen aus der Region ihr tolles Angebot näher zu bringen. Denn egal, ob man einen Brief aufgibt, ein Paket abholt oder ein Bankgeschäft erledigt – im Anschluss lädt das liebevoll gestaltete Geschäft zu einem Rundgang ein. Sehr empfehlen kann ich ein Päuschen bei einem Kaffee oder Smoothie, dazu eine leckere Süßigkeit und nach Lust und Laune ein Pläuschchen mit den Inhabern und der Postgang wird zu einer angenehmen Pause, bei der es sich gut entspannen oder sich auch noch der eine oder andere Einkauf erledigen lässt.

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Doch nicht nur für Friendly ist die Post-Partnerschaft ein Grund zur Freude. Hat die Altstadt Maria Enzersdorf doch nun auch wieder einen sicheren Post-Standort um den viele Menschen lange gebangt haben. Mehr als 3.000 Personen werden voraussichtlich jeden Monat im Post- und Bank-Bereich von Friendly bedient werden – eine weitere wichtige Nahversorgungsfunktion, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist.

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Wenn ihr also im Bezirk Mödling wohnt und Post- oder BAWAG PSK Bank-Geschäfte zu erledigen habt, schaut doch einfach bei Friendly vorbei. Ihr findet dort alles für den täglichen Bedarf, Regionalität, biologische Erzeugung, rein pflanzliche Zutaten und faire Bedingungen stehen hier im Mittelpunkt. Viel Wert wird auch auf fundierte Beratung gelegt, sowohl zu den Themen biologisch und vegan, als auch für Menschen mit Unverträglichkeiten, Allergien oder bei Diäten. Ob glutenfrei, Naschereien ohne Zucker oder Fertigprodukte ohne Zusatzstoffe – im Friendly werdet ihr fündig!

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Für alle, die genau wissen wollen, welche Post- und Bank-Services sie bei Friendly abwickeln können, hier ein Foto der Information bei Friendly:

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Friendly

Adresse: Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf

Homepage: friendly.bio

Facebook-Seite: facebook.com/friendly.bio

Öffnungszeiten:
Montag: 8:30 – 18:00
Dienstag: 10:00 – 19:45
Mittwoch: 8:30 – 13:00
Donnerstag/Freitag: 8:30 – 18:00
Samstag: 8:30 – 13:00

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Neu! Getreidefreies Bio‐Katzenfutter von YARRAH

Ich liebe Tiere und Katzen haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! Aus privaten und beruflichen Gründen muss ich zwar zur Zeit auf einen pelzigen Mitbewohner verzichten, aber wann immer…

Ich liebe Tiere und Katzen haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! Aus privaten und beruflichen Gründen muss ich zwar zur Zeit auf einen pelzigen Mitbewohner verzichten, aber wann immer ich auf Katzen treffe – und sei es auch nur online – schlägt mein Herz gleich um ein paar Takte höher.

Als Katzenfreund, aber auch weil ich beruflich früher mit dem Katzenfuttermarkt zu tun hatte und nicht zuletzt, weil es in der veganen Community immer ein heiß diskutiertes Thema ist, interessiere ich mich dafür, was für Katzen die natürlichste und gesündeste Ernährung darstellt. Ich bin zwar noch immer weit entfernt davon, ein Experte für Katzennahrung zu sein, aber eine Voraussetzung muss für mich erfüllt sein: Das Futter muss aus biologisch zertifizierten Zutaten eines nachhaltigen Betriebes stammen. Nachdem ich selber sehr großen Wert darauf lege, nur Produkte aus biologischem Anbau in meiner Küche zu verwenden, soll dieser Anspruch bei einem Haustier für mich natürlich auch erfüllt sein.

Ich lebe vegan, ob man Katzen aber auch vegan ernähren kann und darf wird vielerorts diskutiert. Was bei Hunden aufgrund ihrer Darmbeschaffenheit einfacher ist, ist bei Katzen etwas komplizierter. Deshalb ernähren meiner Erfahrung nach die meisten vegan lebenden Katzenbesitzer ihre Katzen konventionell. Doch auch hier gibt es große Unterschiede, denn nicht nur dass sich bekannte Großkonzerne mit Katzenfutter eine goldene Nase verdienen, stecken im Futter oft alles andere als hochwertige Inhaltsstoffe. Es gibt einen einfachen ersten Schritt, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheide: Jedes Futter, das im Supermarkt oder Diskonter erhältlich ist, ist minderwertig.

Was in der Zutatenliste mit „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ beschrieben wird sind oft billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel – der Fleischanteil ist üblicherweise sehr gering und vier Prozent Huhn bedeutet zum Beispiel nur, dass sich im Futter vier Prozent Abfall von dem entsprechenden Tier befindet. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Fast alle Inhaltsstoffe in konventionellem Katzenfutter sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Für Katzen schmackhaft macht man dieses Gemenge mit zugesetzten Fetten wie altem Bratfett sowie mit Geschmacksstoffen, Lockmitteln und Zucker. Geruchs- und Geschmacksstoffen sowie der oft reichlich zugesetzte Zucker sind auch der Grund, warum Katzen billigeres Futter oft geradezu verschlingen. Katzen werden durch die beigesetzten Lockstoffe geradezu süchtig danach.

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Auch „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und Getreide finden sich in Katzenfutter. Damit gemeint sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art – doch anders als Hunde benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Proteine. Jede zweite Katze stirbt an Nierenversagen, entsprechende Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler. Auch Katzen – nicht nur wir Menschen – können an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, beispielsweise gegenüber Gluten. Getreide löst in diesem Fall Blähungen bei den Tieren aus, führt zu Verdauungsproblemen oder auch zu Durchfall.

Getreidefreies Katzenfutter ist nicht nur gesünder für Katzen, sondern entwickelt sich als „Grain Free“ zu einem neuen Trend in der Katzenernährung. YARRAH, ein Spezialist für ökologisches Tierfutter hat deshalb ein neues getreidefreies Produkt auf den Markt gebracht, ein Trockenfutter für Katzen in Bio-Qualität. Das neue „Grain Free“ Trockenfutter besteht aus zertifiziertem Bio‐Huhn und MSC‐zertifiziertem Fisch. Weizen und Getreide werden durch Kartoffelstärke, grüne und gelbe Erbsen ersetzt. Hochwertige tierische und pflanzliche Proteine sowie ein ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen und Mineralien machen das Futter zu einem leicht bekömmlichen und vollwertigen Hauptfutter für Katzen mit und ohne Unverträglichkeiten. Die beigegebenen Sonneblumenkernschalen enthalten einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die das Verdauungssystem fördern und Verstopfungen verhindern, die enthaltenen Meeresalgen sind reich an Vitaminen sowie Mineralien wie Jod und Kalzium.

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YARRAH wurde 1992 in den Niederlanden gegründet und zählt zu den Pionieren für ökologische Tiernahrung. Das Unternehmen bietet hochwertiges, natürliches und zertifiziertes Bio‐Futter für Hunde und Katzen aus nachhaltiger Produktion. Das Sortiment von YARRAH umfasst 52 Produkte: Von Nass‐ bis Trockenfutter über Paté‐Schälchen, diverse Snacks und Leckerlis bis hin zu Katzenstreu. Und was ich persönlich sehr interessant findet: YARRAH bietet auch vegane Produkte an, diese tragen zusätzlich das Vegan-Siegel.

Bei Tiernahrung von YARRAH handelt es sich um eine natürliche und artgerechte Ernährung. Das Futter enthält keinerlei künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe, oder Konservierungsmittel, ebenso ist es frei von künstlichen Aromen oder Lockstoffen. Verarbeitet wird nur hochwertiges, zertifiziertes Bio‐Fleisch, keinerlei Schlachtabfälle oder minderwertiges Fleisch, durch die Bio-Zertifizierung ist es auch frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).

YARRAH Tiernahrung durchläuft strenge Qualitätskontrollen – nach EU‐Lebensmittelrecht, sowie nach EU‐Bio‐Verordnung. YARRAH geht aber über die regulären Bio‐Qualitätskontrollen hinaus. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den gesetzlichen Kontrollen sowohl im hauseigenen, als auch in unabhängigen Laboratorien zusätzliche Kontrollen stattfinden. YARRAH kennt seine Lieferanten persönlich und kauft die Rohwaren ohne Zwischenlieferanten stets direkt beim Erzeuger. So ist die Herkunft der Inhaltsstoffe jederzeit bis zur ihrer Quelle zurückverfolgbar.

Als VeganerIn Fleischprodukte zu verwenden, auch wenn es nur für die Fütterung der eigenen Haustiere ist, stellt immer eine Gratwanderung dar. Ein möglicher Kompromiss als Alternative zur veganen Fütterung ist, dass das von YARRAH verarbeitete Bio‐Fleisch von Tieren stammt, die eine längere Lebensdauer und mehr Auslaufmöglichkeiten in der freien Natur haben, als in der konventionellen Tierhaltung. Die Tiere fressen frisches Gras, ansonsten erhalten sie Bio‐Futter. Wie in der Bio-Produktion üblich erhalten die Tiere keine prophylaktische Vergabe von Antibiotika, haben außerdem ausreichend freien Auslauf und eine geringe Stallbesatzmenge. Dieser Kompromiss mag für einige vegan lebende Menschen nicht ausreichend sein, nachdem ich aber viele VeganerInnen kenne, die ihre Haustiere mit konventionellen Produkten aus dem Supermarkt füttern, möchte ich zumindest diesen ans Herz legen, auf artgerechtere, biologisch produzierte Futtermittel für die eigenen Tiere umzusteigen.

Wenn eure Katzen bisher Futter bekommen haben, das mit Lockstoffen versehen war, kann es mitunter ein wenig dauern, bis sie sich ans neue Bio-Futter gewöhnt haben. Bei einem spontanen Test an einer zugegeben etwas verfressenen Katze war das zwar überhaupt kein Thema, aber gerade bei der vorherigen Fütterung von billigem Supermarktfutter kann es eine kurze Gewöhnungsphase geben. Langfristig sollte die Katze durch das getreidefreie Futter ein glänzenderes Fell bekommen und sich die Verdauung verbessern. Dies sieht man aber erst nach einer gewissen Zeit, wenn das alte Futter und dessen Zusätze aus dem Organismus der Katze zum Großteil verschwunden sind.

Das Produkt ist im Beutel mit 0,8 Kilogramm für 6,95 Euro (UVP) sowie mit drei Kilogramm um 24,50 Euro (UVP) erhältlich. Es ist somit ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Bio‐Futter zu einem fairen Preis, denn für hochwertiges Futter habt ihr keine höheren Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick zwar teurer, aber da ihr nicht dieselbe Menge braucht, wirkt es sich finanziell kaum aus. Wichtig: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist das Futter.

Qualitativ hochwertiges Futter kommt euch letzten Endes sogar günstiger, denn ihr habt durch weniger Ausscheidungen einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe wird auch die Gefahr gesenkt, dass die Katze an Niere, Leber oder Basenproblemen leidet. Am besten ist natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn eure Katze schon älter ist, eine Umstellung lohnt sich immer!

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#ThisIsMyEurope: The bird’s new nest goes Europa

Mit The bird’s new nest wollen wir euch neben Lifestyle- auch tagesaktuelle und politische Themen näherbringen, um euch – auch über den deutschsprachigen Tellerrand hinaus – über europäische Anliegen zu informieren….

Mit The bird’s new nest wollen wir euch neben Lifestyle- auch tagesaktuelle und politische Themen näherbringen, um euch – auch über den deutschsprachigen Tellerrand hinaus – über europäische Anliegen zu informieren. Deshalb sind unsere Redakteure in ganz Europa unterwegs, um für The bird’s new nest zu berichten, zum Beispiel bei Rimini Protokolls “Welt-Klimakonferenz” des SPIELART Festivals in München oder bei der Klimakonferenz COP21 in Paris.

Die europäische Einheit und vor allem die Europäische Union werden immer wieder in Frage gestellt. Flüchtlingskrise, Brexit, Terroranschläge: Es mag den Anschein haben, als würde der europäische Gedanke ins Wanken geraten. Doch was denken die Menschen in Europa über ihren Kontinent?

In der Interview-Serie #ThisIsMyEurope stellt Reinier – ansässig in den Niederlanden – jede Woche Menschen aus ganz Europa Fragen, um deren Wünsche und Werte, Sorgen und Ängste zu identifizieren. „Was bedeutet Europa für dich?“, das beantworten Europäer aus Polen, Deutschland, Frankreich, Ungarn oder Österreich.

Die Interviewreihe erscheint originär auf Niederländisch im Magazin OneWorld. OneWorld ist mit seinem Magazin, den Events und der Website die größte Multimedia-Plattform zu den Themen weltweite Entwicklung und Nachhaltigkeit in den Niederlanden.

Ab sofort könnt ihr #ThisIsMyEurope auf The bird’s new nest auf Deutsch mitverfolgen, wir freuen uns, die Artikel exklusiv als einziges deutschsprachiges Magazin veröffentlichen zu dürfen.

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Friendly in Maria Enzersdorf: Einkaufen bei Freunden

Einkaufen im Supermarkt ist praktisch: Riesige Auswahl, durch das Geschäft laufen und alles einsammeln und dann ab zur Kasse. Wobei – wenn man so wie ich nur vegane Bio-Produkte kauft…

Einkaufen im Supermarkt ist praktisch: Riesige Auswahl, durch das Geschäft laufen und alles einsammeln und dann ab zur Kasse. Wobei – wenn man so wie ich nur vegane Bio-Produkte kauft ist die Auswahl gleich nicht mehr so groß. Und nachdem viele vegane Produkte nicht als solche ausgezeichnet werden, stehe ich doch immer relativ lange vor den Regalen, um die Inhaltsstoffe zu entziffern. Und an der Kasse wartet man sich dann die Beine in den Bauch um auf einmal in einem Höllentempo die Produkte einräumen zu müssen, weil manche Ketten die Zeit messen, die die Mitarbeiter zum Kassieren brauchen.  Aber so ist das nun einmal mit dem Einkaufen heutzutage. Greißler sind doch nicht ohne Grund ausgestorben, das passt doch einfach nicht mehr zur heutigen Zeit, oder?

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Zumindest habe ich so gedacht, bevor ich zum ersten Mal von Friendly erfahren habe. Friendly hat Ende November in Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling eröffnet und ist ein Bio-Laden, der alles für den täglichen Gebrauch bietet: Frisches Obst und Gemüse, Getreide, Mehl und Teig-Waren, Frucht- und Gemüsesäfte, eingelegtes Gemüse und Konserven, Fertig-Gerichte, Bohnen und Hülsenfrüchte, Backzutaten, Naschereien, Hygiene-Artikel, Reinigungs-Produkte, Naturkosmetik, Textilien sowie Lektüre und Kochbücher. Außerdem gibt es Kaffee, Kurkuma-Milch, Smoothies, frische Snacks und Süßes zum Mitnehmen oder einfach vor Ort genießen. Und das alles nicht nur bio, sondern auch komplett vegan!

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Zugegeben, der erste Einkauf war ungewohnt. Aber auch sehr angenehm. Endlich einmal nicht die Inhaltsstoffe checken, sondern nur gustieren und zugreifen. Egal, was im Einkaufskorb landet, ich weiß, es ist „Gut zum Menschen, gut zu Erde.“ genau wie der Friendly-Slogan verspricht. Und natürlich auch gut zum Tier, was mir persönlich auch ein sehr großes Anliegen ist. Aber auch wenn man sich einfach nur nachhaltiger und gesünder ernähren möchte, ist man bei diesem freundlichen Nahversorger an der richtigen Stelle.

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Das ist aber bei weitem noch nicht alles, was mich an Friendly begeistert. Ich habe es mir mittlerweile schon zur Gewohnheit gemacht, spontan bei Friendly vorbeizufahren, wenn ich in der Nähe bin und Hunger habe, was relativ oft vorkommt – Parkplatzmangel gibt es zum Glück nie in dieser Gegend. Und dann lande ich jedes Mal am Stehtisch, um mit einem oder beiden Betreibern von Friendly zu plaudern. Ganz ehrlich, ein netteres Einkaufserlebnis hatte ich noch nie, und daher ist der Titel des Artikeln nicht nur treffend, sondern auch ernst gemeint. Im Anschluss nutze ich die Gelegenheit um mich mit frischem Obst und Gemüse und dem einen oder anderen weiteren Artikel einzudecken, denn teuer ist Friendly nicht, es ist also sowohl für Wochenend- als auch für spontane Einkäufe zu empfehlen.

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Einen meiner Besuche bei Friendly habe ich dazu genutzt, um Silvia und Daniel einige Fragen zu ihnen und Friendly zu stellen:

Edda: Stellt euch doch bitte einmal kurz vor!

Silvia: Wir sind Daniel und Silvia, 27 und 24 Jahre jung. Ich wohne seit Kurzem in Wien, Daniel in Altenmarkt an der Triesting. Seit einem Jahr lebe ich vegetarisch und interessiere mich sehr für vegane Ernährung, probiere auch gerne Neues aus.

Daniel: Ich lebe seit über einem Jahr vegan, davor habe ich eineinhalb Jahre vegetarisch gelebt. Wir interessieren uns beide für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit, dies – gemeinsam mit der Idee sich selbstständig zu machen – hat uns auch schlussendlich auch zusammengeführt.

Was habt ihr gemacht, bevor ihr euch entschlossen habt, im Bezirk Mödling einen neuen Nahversorger zu eröffnen?

Silvia: Nach meiner Matura habe ich als Sekretärin in einer Rechtsanwaltskanzlei begonnen. Dort war ich fast vier Jahre angestellt. Es war eine schöne Zeit, aber ich wusste schnell, dass ich hier nicht hingehörte.

Daniel: Ich war nach der HTL siebeneinhalb Jahre IT-Systemadministrator in einem stahlverarbeitenden Industriebetrieb. Wir waren beide nicht mehr glücklich im Job und mit den Strukturen, uns war beiden nach Veränderung und wir wollten einen Job machen, der für uns Sinn ergibt.

Warum ist eure Wahl gerade auf Maria Enzersdorf gefallen?

Daniel: Uns fehlte persönlich das bio(-vegane) Angebot im ländlicheren Raum. Wir wollen auch den Kunden außerhalb von Wien eine gute Einkaufsmöglichkeit von veganen Bio-Produkten bieten.

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Silvia: Bei der Suche nach einem Geschäftslokal hatten wir in Maria Enzersdorf von Anfang an ein gutes Gefühl! Wir sind heuer auch großräumig umgezogen, und da liegt Maria Enzersdorf noch dazu ziemlich genau in der geografischen Mitte unserer beiden Wohnorte.

Wieso habt ihr euch für das Konzept bio und vegan entschieden?

Daniel: Für uns sind vegan und bio eng miteinander verbunden. Einerseits wollen wir Veganern und Personen mit Unverträglichkeiten das lästige Durchlesen der Inhaltsangaben abnehmen, andererseits ist es uns auch wichtig, dass die Produkte nachhaltig produziert und ohne ausufernden Chemie-Einsatz erzeugt werden.

Silvia: Bio ist gut für die Umwelt, vegan ist gut für Mensch und Tier. Das unterstreicht unseren Slogan „Gut zum Menschen, gut zur Erde“ Der Umwelt-Gedanke spiegelt sich auch bei unseren Verpackungsmöglichkeiten wieder. So bieten wir ausschließlich kompostierbare Obst-Sackerl sowie Papiertüten an. Auch die Smoothie- und Kaffee-Becher, sowie die Snackteller für unser To Go Angebot bestehen aus pflanzlichem Material.

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Wie viele und welche Produkte habt ihr im Sortiment? Wie entscheidet ihr, welche Produkte ihr aufnehmt?

Silvia: Zur Zeit umfasst unser Sortiment rund 700 verschiedene Artikel – stetig steigend, da wir auch gerne auf die Wünsche und Empfehlungen von Kunden eingehen. Unsere Produktgruppen sind Obst und Gemüse, Getreide-Produkte, Teigwaren, Bohnen und Hülsenfrüchte, Kühl-Sortiment (Fertiggerichte, Tofu, Joghurt), Superfoods, Süßes und Knabbereien, Naturkosmetik und Körperpflege, Getränke, Geschenkartikel sowie Bücher.

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Daniel: Das Basis-Sortiment haben wir aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen und Präferenzen erstellt. Auf zahlreichen Messe-Besuchen haben wir viele neue Produkte und Produzenten kennen gelernt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben. Viel Eigenrecherche über vegane und nachhaltig produzierte Lebensmittel hatte ebenfalls großen Einfluss auf das Grundsortiment.

Silvia: Damit ein Produkt in unser Sortiment kommt müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Es soll nachweislich nachhaltig – wenn möglich auch regional – produziert sein, vegan sein, also pflanzliche Zutaten, keine Tierversuche, und von Erzeugern mit fairen Arbeitsbedingungen stammen, sprich keine Großkonzerne oder Abspaltungen davon.

Was unterscheidet einen Einkauf im Supermarkt von einem Einkauf bei euch?

Silvia: Friendly – der Name ist Programm! Bei uns zählt der persönliche Kontakt und wir heißen jeden herzlich in unserem Friendly willkommen. Wir können Menschen, die Lebensmittelunverträglichkeiten haben oder spezielle Diäten halten, beim Einkauf helfen und beraten. Außerdem geben wir fundierte Beratung, sowohl zu unseren Produkten wie auch zur veganen Lebensweise. Wir kennen viele der Lieferanten und Produzenten persönlich und können somit auch die Werte zu den Produkten vermitteln.

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Daniel: Wir gehen individuell auf Kundenwünsche ein, das heißt wir sprechen gerne mit Kunden über neue Produkte und deren Aufnahme ins Sortiment. Obst und Gemüse liegt lose, daher kann der Kunde selbst entscheiden, wie viel er braucht. Außerdem bieten wir frische Snacks und Smoothies hergestellt aus unserem Bio-Gebäck und Bio-Gemüse an. Unser Stehtisch lädt überdies zum Verweilen, Genießen und Plaudern ein.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Ich kann nur empfehlen, einmal selbst bei Friendly vorbeizuschauen und sich vielleicht auch auf ein Pläuschchen zum Stehtisch zu stellen um danach ganz entspannt seinen Einkauf zu tätigen. Aber Achtung: Es kann eure Vorstellung von eurem besten Einkaufserlebnis für immer verändern!

 

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Adresse: Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf

Homepage: friendly.bio
Facebook-Seite: facebook.com/friendly.bio

Öffnungszeiten:
Montag: 8:30 – 18:00
Dienstag: 8:30 – 19:00
Mittwoch: 8:30 – 13:00
Donnerstag/Freitag: 8:30 – 18:00
Samstag: 8:30 – 13:00

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The bird’s new nest: Das war 2015!

Am 1. Januar 2014 ist The bird’s new nest als Eco. Life. Style. Magazine. gestartet. 2015 war somit das zweite Jahr für unser Online-Magazin und wir freuen uns nicht nur über…

Am 1. Januar 2014 ist The bird’s new nest als Eco. Life. Style. Magazine. gestartet. 2015 war somit das zweite Jahr für unser Online-Magazin und wir freuen uns nicht nur über unser zweijähriges Bestehen, sondern auch über die stark gewachsenen Leserzahlen! Im letzten Jahr haben 206.991 Personen auf The bird’s new nest gelesen und uns ganze 300.725 Mal besucht. Insgesamt wurde unser Magazin von euch allen 425.380 Mal angeklickt. 68 Prozent aller unserer LeserInnen kommen übrigens aus Deutschland, 28 Prozent aus Österreich und 3 Prozent aus der Schweiz.

Auch auf unseren Social Media Kanälen tut sich einiges – Danke für mehr als 11.000 Likes auf unserer Facebook-Seite und über 4.000+ Follower auf unserem Twitter-Account. Auch auf Instagram sind wir seit kurzem vertreten! Wir freuen uns sehr über diese zahlreichen Besuche und Likes und möchten uns herzlichst bei euch allen für euer Interesse an The bird’s new nest bedanken!

Zu Lesen gibt es bei uns übrigens jede Menge: Über 1.800 Beiträge zu allen Themen rund um Nachhaltigkeit sind zur Zeit online – und es werden täglich mehr! Doch welche Artikel und Kolumnenbeiträge haben unsere LeserInnen im letzten Jahr am stärksten interessiert? Hier findet ihr unsere meistgelesenen Artikel aus allen Kategorien.

Living. Life.

Zu unseren beliebtesten Beiträgen zählen die veganen Rezepte in der Kategorie Living. Life., die von unseren kochbegeisterten AutorInnen mit euch geteilt werden. Sehr freut mich, dass das beliebteste Rezept des letzten Jahres von mir stammt, und zwar das ausgesprochen leckere Supereasy veganes Kokos-Bananenbrot. Mein Interview mit Alexandra, Wie nachhaltig ist es, mit RINGANA zu arbeiten? Interview mit einer selbstständigen RINGANA-Partnerin, folgt – obwohl schon in 2014 erschienen – an zweiter Stelle in dieser Kategorie. Einer unserer Rezept-Klassiker erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, Alleskönner Hommos: Wie ihn alle (machen) können und mögen von Doris hat es auch in die Top 3 geschafft.

Beauty. Style.

In Beauty. Style. hat euch Eli mit dem Beitrag über die alverde Selbstbräunungs-Gesichtscreme am meisten begeistert. Und Hautpflege steht offensichtlich hoch im Kurs, denn gleich danach folgt mein Artikel lavera BB-Cream: Der bio-vegane Beauty Balm im Test. Sehr interessiert hat auch Henna – eine vielfältige Pflanze mit vielen Rezepten rund um Henna von Yvonne.

Body. Soul.

Auch körperliche und seelische Gesundheit und Wohlbefinden stehen als Themen bei unseren LeserInnen hoch im Kurs. Meine ersten Erfahrungen mit basischer Ernährung von Eli war das Highlight des Jahres in der Kategorie Body. Soul.. Auch Hoch die Tassen! Menstruationstassen im Test von Tanja wurde begeistert gelesen. Meine Woche im buddhistischen Kloster von Eli schliesst die Top 3 ab – und der eine oder andere Erholungssuchende hat vielleicht seine Ruhe in einem Kloster gefunden.

Knowledge.

Der Bereich Knowledge. wurde 2015 sehr stark von der Flüchtlingskrise geprägt. So behandeln alle drei Top-Artikel, geschrieben von Daniela, dieses Thema. In Meine Erfahrungen in Traiskirchen beschreibt Daniela ihre Eindrücke im Flüchtlingslager, in Traiskirchen – Der Weg der Spenden geht es um die Ausgabe der (Kleidungs-)Spenden, bei der Daniela gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen mitgeholfen hat. Und Mein Leben mit einem Syrer: Kulturelle Unterschiede zwischen Syrien und Österreich dreht sich um verschiedene Lebensbereiche und die Unterschiede zwischen den Kulturen. Der Artikel wurde von Daniela gemeinsam mit ihrem Freund geschrieben – einem Syrer, den sie in Traiskirchen kennengelernt hat.

Media. Culture.

In Media. Culture. findet sich eine bunte Mischung in den Top 3. Tübingen – Studieren in Grün oder: Was die jüngste Stadt Deutschlands so besonders macht von Cat dreht sich um die schöne „Studenten-Stadt“ in Deutschland, Jan schreibt in EARTHLINGS – Schau es dir an! über die gleichnamige Dokumentation – lesenswert! Und last, but not least hat Tanja mit der Rezension des Kochbuchs Pionierinnen der neuen Eiszeit: Veganista-Eis zum Selbermachen vielen von euch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

 

All diese Artikel sind natürlich nur ein kleiner Einblick in die Vielfalt, die unser Team euch mit Leidenschaft für ein nachhaltiges Leben hier auf The bird’s new nest präsentiert, und auch alle anderen Beiträge kann ich euch wärmstens ans Herz legen! Habe ich den Rückblick auf das letzte Jahr The bird’s new nest mit einem Dank an alle LeserInnen begonnen, so möchte ich ihn mit einem großen Dankeschön an das tolle Team von The bird’s new nest abschließen, die mit Ideen, Motivation, Mithilfe und den zahlreichen Artikeln The bird’s new nest möglich machen!

Ich freue mich auf ein gemeinsames 2016!

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Verbraucherkredite: Kenne und nutze deine Rechte!

Weihnachten steht vor der Tür und die Wunschlisten vieler Menschen sind lang. Smartphones, Fernseher, Tablets und vieles andere liegt bald unter dem Christbaum – für den Einzelhandel ist die Vorweihnachtszeit…

Weihnachten steht vor der Tür und die Wunschlisten vieler Menschen sind lang. Smartphones, Fernseher, Tablets und vieles andere liegt bald unter dem Christbaum – für den Einzelhandel ist die Vorweihnachtszeit die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Sehr beliebt sind im Weihnachtsgeschäft traditionell Spielzeug, Uhren und Schmuck sowie Unterhaltungselektronik. Und mittlerweile werden den potenziellen Käufern nicht nur das Produkt, sondern auch gleich der dazu passende Verbraucherkredit angeboten.

Über ein Viertel der befragten ÖsterreicherInnen haben laut einer EU-Studie in den letzten zwei Jahren mindestens einen Verbraucherkredit aufgenommen. Männliche Befragte zwischen 29 und 35, solche mit weniger Jahren an Ausbildung und solche, die mehr Schwierigkeiten haben, ihre Rechnungen zu begleichen, haben sich in der Vergangenheit am ehesten für einen Kredit entschieden. Neun Prozent der Befragten haben oft Schwierigkeiten, ihre Raten rechtzeitig zu zahlen.

Drei von zehn Befragten haben zudem angegeben, dass ihnen ein Kredit die Möglichkeit eröffnet, sich Dinge zu kaufen, die sie sich andernfalls nicht hätten leisten können. Und für fast ein Viertel war die Motivation sich einen Kredit aufzunehmen, dass sie über das Produkt oder die Dienstleistung sofort verfügen wollten. Für Autos, Möbel, Computer, elektronische Geräte und Haushaltsgeräte wurden am ehesten Kredite aufgenommen. Und all jene, die Schwierigkeiten haben, ihre Rechnungen zu begleichen und die bereits einen Kredit aufgenommen haben, sehen es eher als wahrscheinlich an, in Zukunft einen Kredit aufzunehmen.

65 Prozent der Österreicher fühlen sich laut besagter Studie nicht gut bezüglich ihrer Verbraucherkreditrechte informiert. Daher hat die Europäische Kommission eine Informationskampagne ins Leben gerufen, um darüber aufzuklären, welche Rechte Konsumenten bei Aufnahme eines Verbraucherkredits in der Europäischen Union haben und welche Konsumentenrechte durch die Verbraucherkreditrichtlinie garantiert werden.

Ein Test bei verschiedenen Banken in Österreich hat darüber hinaus ergeben, dass in keiner einzigen Bank ohne dezidierte Nachfrage die verpflichtenden Informationen bereitgestellt wurden. Wer also nicht weiß, welche Rechte er beim Abschluss eines Kredites hat, fällt hier um wertvolle Möglichkeiten um. Eure Rechte als Kreditnehmer:

Das Recht auf Informationen zu eurem Kreditvertrag in einem kundenfreundlichen Format

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Vor der Unterzeichnung eines Kreditvertrages ist der Kreditanbieter verpflichtet, rechtzeitig die wichtigsten Informationen zum Vertrag bereitzustellen. Diese Informationen müssen in standardisierter Form auf Papier oder einem anderen dauerhaften Datenträger verfügbar gemacht werden – als sogenannte „Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite“ -, um Verträge für Konsumenten besser vergleichbar zu machen. So kann der Kredit ausgewählt werden, der am besten zur jeweiligen Situation passt.

Egal wie groß die Summe des Kredits ist: Fordert diese Informationen ein und vergleicht verschiedene Angebote, bevor ihr einen Kreditvertrag unterschreibt. Mit oben erwähntem Formular könnt ihr die wichtigsten Aspekte eines Kreditvertrags wie Art und Kosten des Kredits, Sollzinssatz und effektiven Jahreszins, Anzahl und Häufigkeit der Raten und wichtige rechtliche Fragen einfach vergleichen. Außerdem habt ihr das Recht, kostenlos eine Kopie des Kreditvertragsentwurfs zu erhalten.

Das Recht auf Rücktritt vom Kreditvertrag innerhalb von 14 Tagen

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KreditnehmerInnen haben das Recht, innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsunterzeichnung schriftlich von einem Kreditvertrag zurückzutreten – ein Grund für den Rücktritt muss nicht angegeben werden. Dem Kreditanbieter muss das geliehene Geld plus die beim Rücktritt angelaufenen Zinsen spätestens 30 Tage nach dem schriftlichen Rücktritt zurückgezahlt werden. Außerdem kann der Kreditanbieter sich für nicht rückzahlbare Gebühren entschädigen lassen, die in dem Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung des Kredits angefallen sind. Achtung, das Rücktrittsrecht gilt nicht für Hypothekenkredite!

Das Recht auf vorzeitige Rückzahlung des Kredits

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Ihr habt das Recht, den Kredit jederzeit während der Vertragslaufzeit, vorzeitig ganz oder teilweise zurückzuzahlen. In letzterem Fall habt ihr Anspruch auf eine Senkung der Gesamtkreditkosten einschließlich Gebühren und Zinsen. Der Kreditanbieter muss für entgangene Einnahmen entschädigt werden, aber die Entschädigung darf nicht höher sein als die Zinsen, die dem Kreditgeber entgangen sind. Gemäß dem österreichischen Verbraucherkreditgesetz können variabel verzinste Kredite jederzeit ohne Spesen zurückbezahlt werden. Nur bei fix verzinsten Krediten kann der Kreditgeber eine Entschädigung verlangen, die maximal ein Prozent betragen darf. Bei Hypothekarkrediten kann zusätzlich eine Kündigungsfrist von maximal sechs Monaten oder die Dauer eines fixen Sollzinssatzes vereinbart werden.

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Ich habe es immer vermieden, mir einen Kredit aufzunehmen oder auch nur mein Konto zu überziehen. Wann immer ich mit dem Gedanken spiele, mir etwas zu kaufen – nicht nur zu Weihnachten -, stelle ich mir die folgenden Fragen:

Brauche ich es wirklich?

Wenn ich mir diese Frage stelle, bevor ich eine Kaufentscheidung treffe, ist die Antwort meistens „Nein“. Und das nicht nur bei Dingen wie einem neuen Smartphone, sondern auch im Supermarkt vor dem Regal mit den Kartoffelchips. Natürlich kaufe ich auch ab und zu Dinge, die ich nicht wirklich brauche, einfach weil sie mir eine Freude bereiten, aber diese Frage hat mich schon vor so manchem unüberlegten Kauf bewahrt.

Gibt es auch eine günstigere Variante?

Muss es der SUV sein, wenn es ein Kombi auch tut? Oder der Smart-TV mit der grössten Bildschirmdiagonale, wenn auch die kleineren Varianten noch ziemlich groß sind? Wenn man die Entscheidung getroffen hat, ein Produkt wirklich zu wollen oder zu brauchen, stellt sich nun die Frage, ob es nicht auch eine günstigere Variante gibt. Ein kleineres Modell, eine ältere Ausgabe – es muss nicht immer das Grösste und Neueste sein.

Kann ich es auch gebraucht kaufen?

Abgesehen von der offensichtlichen Ausnahme von Dienstleistungen gibt es mittlerweile fast alles auch gebraucht zu kaufen. Vom Auto über Elektrogeräte bis zu Kleidung kann man auch durch die Wahl eines Second Hand Produktes Geld sparen. Das ist neben dem Verzicht auch die nachhaltigste Variante – und die schonendste für die Geldbörse. Mein Auto und mein früherer Geschirrspüler waren zum Beispiel Gebrauchtkäufe.

Kann man es ausleihen?

Nicht immer habe ich mir diese Frage gestellt. Deshalb besitze ich auch zwei Paar Ski, obwohl ich seit Jahren nicht mehr Ski fahre, und zwei Räder, obwohl ich nicht gerne mit dem Rad fahre. Inzwischen ist mir klar geworden, dass man nicht alles, das man nutzen will auch besitzen muss. Deshalb leihe ich mir bestimmte Dinge aus, entweder von Familie, Freunden oder bei einem Verleihservice, denn neben Geld kosten solche Anschaffungen auch Platz. Das hat mich auch gelehrt, dass ich die meisten Dinge nur sehr selten verwenden würde. In meinem Fall waren das Schlittschuhe, Schneeschuhe, Langlaufski, Schlagbohrer und noch so einiges mehr, das ich mir erspart habe.

Kann ich es mir leisten?

Meine Devise ist: Was ich mir nicht leisten kann, kaufe ich nicht. Das kann manchmal hart sein, aber noch härter ist es, wenn man Kreditraten nicht mehr zahlen kann, oder die Höhe der Raten zu finanzieller Knappheit führt. Noch dazu bedeutet die Aufnahme eines Kredits meistens, dass man nicht in der Lage ist, etwas anzusparen – im schlimmsten Fall muss dann zu einem weiteren Kredit gegriffen werden, wenn wichtige Investitionen ins Haus stehen. Nicht selten führt dieser Weg in den Privatkonkurs.

Solltet ihr euch also nach sorgfältiger Überlegung für einen Kredit entschieden haben, findet ihr hier alle notwendigen Informationen über das Verbraucherkreditrecht in Österreich, außerdem Links zu weiterführenden Informationen und zu euren nationalen Konsumentenstellen. Die Angaben auf der Website gelten für fast alle Arten von Verbraucher- und Hypothekenkrediten mit einem Mindestkreditbetrag von 200 Euro, eine Obergrenze gibt es nicht.

 

In Kooperation mit der Europäischen Kommission

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Das war die Vegan Planet und Yoga Planet 2015!

Am letzten November-Wochenende diesen Jahres fand die Vegan Planet, organisiert von der VGÖ, zum zweiten Mal in Wien statt. Letztes Jahr hat Kathi von der größten veganen Messe Österreichs berichtet, dieses…

Am letzten November-Wochenende diesen Jahres fand die Vegan Planet, organisiert von der VGÖ, zum zweiten Mal in Wien statt. Letztes Jahr hat Kathi von der größten veganen Messe Österreichs berichtet, dieses Mal habe ich die Veranstaltung gemeinsam mit Tanja besucht, weil mir die Veganmania in Wien diesen Sommer so gut gefallen hat, dass ich mir die Vegan Planet auf keinen Fall entgehen lassen wollte.

Von 27. bis 29. November 2015 konnten wie auch schon im Vorjahr die Messen Vegan Planet und Yoga Planet unter einem Dach im Gebäude des Museums für angewandte Kunst in Wien besucht werden. Auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gab es auf der Messe für pflanzliches Genießen unter anderem eine bunte Vielfalt an veganem Essen, veganer Kosmetik und veganer Mode zu entdecken. Bunt darunter gemischt gab es jede Menge zum Thema Yoga, aber auch Ayurveda, Shiatsu und Co.

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Am Samstag, früher Nachmittag, ging es also auf ins MAK – und gefühlt hatte halb Wien den gleichen Plan an diesem Tag um die gleiche Uhrzeit die Messe zu besuchen. Schon beim Eintreten war klar: Die Messe ist mehr als gut besucht! Die Wartezeit an der Garderobe war trotzdem minimal, aber die Temperatur im unteren Bereich war unerwartet warm.

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Deshalb führte uns unser erster Weg direkt zum Eis, denn Abkühlung war wirklich dringend nötig. Und das Angebot von Freiraum sah außerdem unglaublich lecker aus, also gab es ein exzellentes Mango-Eis am Stiel. Nachdem für die nötige Erfrischung gesorgt war, machten wir uns nun auf die Suche nach weiteren kulinarischen Köstlichkeiten.

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Denn eines habe ich mittlerweile gelernt, auf veganen Veranstaltungen gibt es Unmengen an leckerem Essen. Und obwohl ich mit einem sehr gesunden Appetit gesegnet bin, ist es unmöglich, sich bei einem Besuch durch alles durchzukosten. Alleine aus diesem Grund wäre es angeraten, mehr als einen Tag für den Besuch einzuplanen, wenn es die Zeit zulässt (was in meinem Fall leider nicht möglich war).

Bei Dancing Shiva Superfoods, die roh-vegane Vitalküche und Getränke in Bio-Qualität mit jeder Menge Superfood-Power anbieten, gab es Smoothies, Kakaoelixiere, Snacks, Wraps, Torten, Desserts und vieles mehr – hier haben wir uns nur mit einer leckeren Limonade gestärkt, aber nachdem wir eines unserer Redaktionstreffen bei Dancing Shiva abgehalten haben, kann ich auch das Restaurant wärmstens empfehlen.

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I love Veggie Burger sah sehr interessant aus, dem Lokal werde ich auf jeden Fall in näherer Zukunft einen Besuch abstatten, denn für einen guten veganen Burger bin ich immer zu haben. Entschieden habe ich mich aber letzten Endes für die Falafeln mit Hummusvariationen (Bio und Fair Trade!) von Lemberona – Elmiras vegane, glutenfreie Bio-Schmankerln. Superlecker!

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Gerade als wir uns einen Stehplatz zum Essen gesichert hatten ging die Kochshow mit „Vegana Indiana“ Andreas Bilgeri los, der zeigte, wie man ohne viel Aufwand Soja und Seitan kochen kann, als Beilage gab es Creme-Polenta mit Kürbiskernen. Zum Dessert folgte ein Kokos-Grießschmarren mit Datteln. Das alles konnte von den Zusehern auch probiert werden, ich musste leider passen, war ich doch mit meinen Falafeln mit Humus beschäftigt.

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Gestärkt starteten wir dann mit einen Rundgang durch die Messe, wobei sowohl die Gänge zu schmal als auch der Andrang zu groß war, denn das Weiterkommen war etwas mühsam und es war kaum möglich, sich alles in Ruhe anzusehen. Zum Glück war im oberen Stockwerk etwas weniger los, was nicht heißt, dass wenig los war, denn es wurde in zwei Bereichen fleißig Yoga betrieben.

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Eine große Anziehung verübte der Shiatsu-Stand auf uns, deshalb gab es für jeden von uns zehn Minuten Entspannung zwischendurch. Danach waren wir uns einig, die Massage hätte ruhig noch um einiges länger dauern können, aber es gab ja auch noch so viel mehr zu entdecken!

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Zum Beispiel die Vegan Heroes aus Berlin – eine geniale Idee! In Filmen werden die Heldinnen und Helden bewundert, aber die ZuseherInnen vergessen dabei oft, dass sie selbst stark und einflussreich sein können. Die Vegan Heroes wollen auf untypische und unbeschwerte Weise zu einem veganen Lebensstil ermutigen und inspirieren. Unter dem Motto „Go Vegan – Be A Hero“ konnte man sich mit den Vegan Heroes fotografieren lassen, diese selber ablichten oder sie einfach nur bewundern.

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Zum Glück hatten wir trotz des Trubels etwas Zeit, neue Bekantschaften zu schliessen, wie zum Beispiel mit dem Team von animal.fair. animal.fair ist eine unabhängige und gemeinnützige NPO, die sich für ethischen, nachhaltigen und verantwortungsvollen Konsum einsetzt – zum Wohle von Mensch, Tier und Umwelt. Das supernette Gespräch wurde dann mit einem Foto abgeschlossen.

Aber auch „alte“ Bekannte wurden angetroffen, ich habe mich sehr gefreut, mal wieder mit Karin von Beechange.com plaudern zu können, die ja schon ein paar Mal auf The bird’s new nest vertreten war. Bei Beechange.com gibt es alles für ein grünes Leben: Von Edelstahl-Lunchboxen über Bambus-Zahnbürsten bis zu einpflanzbaren Samen-Bleistiften, nach dem Motto „Fair zu Umwelt, Mensch & Tier“. Einen Besuch der Homepage kann ich genau wie bei animal.fair sehr empfehlen!

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Den Preis für den schönsten Stand verleihe ich hiermit übrigens Freiraum, denn dieser war so liebevoll und ansprechend gestaltet, dass sich hier so mancher Messebauer eine Scheibe abschneiden kann. Alle Daumen hoch dafür!

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In den Freiraum Coffeeshop-Delis bekommt ihr ausschließlich selbstgemachte Produkte wie Kaffee, Pitas, Kuchen, Salate, Eis am Stiel und vieles mehr, sehr vieles davon vegan. Alles wird frisch und ohne Zusatzstoffe zubereitet – ich werde mir Freiraum auf jeden Fall noch genauer ansehen.

Einer der Gründe, warum es am Samstag zur Vegan Planet ging war Martin Balluchs Vortrag zum Thema „Warum ich vegan bin“. Obwohl ich Martin Balluch als Person quasi schon ewig kenne, habe ich es bis jetzt nicht geschafft, ihn irgendwo öffentlich sprechen zu hören und das wollte ich auf jeden Fall nachholen.

DDr. Martin Balluch, Obmann des VGT, lebt mittlerweile seit über 26 Jahren vegan – und das aus Überzeugung: Tiere sind Persönlichkeiten mit eigenem Willen, der respektiert werden muss. Sie zu nutzen und gar zu töten, um sie zu essen, widerspricht diesem Respekt. Noch spannender wurde es, als der Vortrag auf die globalen Auswirkungen des Konsums von Tierprodukten einging. Martin Balluch war jahrelang als Wissenschaftler an vorderster Front in der Klimaforschung aktiv – den Zusammenhang zwischen Tierproduktion und dem Klimawandel hier nochmals aufbereitet zu sehen war sehr interessant. Und beängstigend.

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Komplett neu war für mich die Erkenntnis des absurden Verhältnis zwischen dem Anteil an Menschen und Nutztieren im Vergleich zu Wildtieren. Die Welt ist zu mehr als der Hälfte von Nutztieren bevölkert, den Rest macht die Menschheit aus. Nur noch ein verschwindend geringer Teil sind Wildtiere – und es werden immer weniger. Schlüssig wurde von Martin Balluch erklärt, wieso vegane Ernährung Raum schaffen kann, Wildnisgebiete zu erhalten und den Wildtieren wieder einen Freiraum zu bieten, selbstorganisiert und vom Menschen unabhängig zu leben.

Der Vortrag hat mich ein weiteres Mal darin bestärkt, dass der vegane Lebensstil für mich der richtige ist, ich kann jedem empfehlen, Vorträge von Martin Balluch zu besuchen, solltet ihr irgendwann einmal die Gelegenheit dazu haben.

Mein Fazit zur Vegan Planet? Ein Tag ist nicht genug! Die Menge an Ausstellern, Vorträgen und nicht zuletzt das kulinarische Angebot würde locker einen täglichen Besuch rechtfertigen. Noch besser fände ich, wenn die Yoga Planet von der Vegan Planet abgekoppelt oder zumindest räumlich komplett getrennt werden würde. Bei dem enormen Ansturm liegt die Vermutung nahe, dass sich das MAK nächstes Jahr alleine durch die Vegan Planet füllen lassen könnte. Super wären auch mehr Plätze zum Hinsetzen und Relaxen gewesen, hier hat mir von der Aufteilung die Veganmania sehr gut gefallen. Stände im unteren Bereich und Vorträge, Kulinarik und Sitzgelegenheiten im oberen Stockwerk könnte ich mir gut vorstellen.

Und was sagt Tanja als Nicht-Veganerin dazu? „Ich fand die Vielfalt des Angebots toll, das beweist, dass ein Bewusstsein für vegane Ernährung längst im Mainstream angekommen ist. Ich kann die Messe auch für nicht vegan lebende Menschen empfehlen!“

Wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei und freuen uns schon auf die Veganmania im Sommer! Gratulation an die VGÖ für diese gelungene Veranstaltung und weiter so – für mehr tolle vegane Events!

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Brunch vegan! – Das vegane Kochbuch rund ums Brunchen

Immer mehr vegane Foodblogger veröffentlichen ihre eigenen Kochbücher, und das finde ich genial. Einerseits, weil es schön ist zu sehen, in welche Richtungen sich Blogs und Blogger weiterentwickeln können. Andererseits weil die…

Immer mehr vegane Foodblogger veröffentlichen ihre eigenen Kochbücher, und das finde ich genial. Einerseits, weil es schön ist zu sehen, in welche Richtungen sich Blogs und Blogger weiterentwickeln können. Andererseits weil die vegane Küche – so sehr sie zur Zeit auch im Trend liegen mag – noch viel mehr Fürsprecher benötigen kann und zu guter Letzt, weil ich so hin und wieder in den Genuss eines Rezensionsexemplares komme und meine Sammlung an veganen Kochbüchern Schritt für Schritt ausbauen kann.

Eine spannende Nische für ein veganes Kochbuch hat Michaela Marmulla ausgewählt, die in der veganen Szene schon mit ihrem Blog Veganilicious Bekanntheit erlangt hat. Ihr Kochbuch „Brunch vegan!“ dreht sich rund um – richtig erraten – veganes Brunchen. 75 Rezepte laden Brunch-Fans und alle, die es noch werden wollen zum veganen Brunchen ein – lecker, schneller und unkompliziert!

Ob ihr nun gerne drinnen oder im Sommer auch draußen brunchen wollt, die einzelnen Speisen eher klassisch oder auch ausgefallen sein dürfen, ob pikant, herzhaft oder süß, in „Brunch vegan! finden sich abwechslungsreiche Aufstriche und verlockendes Fingerfood ebenso wie verschiedenste Frühstücksbrötchen, vegane Bratenvariationen, Salate, Suppen, Smoothies, Shakes und Drinks, und natürlich auch jede Menge süße Köstlichkeiten.

Die Rezepte bieten nicht nur Inspiration für den Genuss in kleiner oder grösserer Runde zu Hause, sondern eignen sich auch als Mitbringsel für Partys oder Picknicks. Und wenn ihr nicht alles alleine auf den Tisch zaubern wollt, ladet doch einfach zu einem Gemeinschafts-Brunch ein, bei dem jeder sein liebstes Rezept aus dem Kochbuch nachkocht und mitbringt.

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Zur Einführung beginnt das Kochbuch neben der Einleitung mit Tipps und Tricks rund um den gelungenen Brunch und erklärt, dass Brunchen mehr ist als nur ein spätes Frühstück. Die LeserInnen erfahren, wie man einen Brunch am besten organisiert, was die wichtigsten veganen Zutaten sind und welche nützlichen Küchenhelfer bei der Zubereitung nicht fehlen sollten.

Als ich das Buch in Händen hielt, wurde mir erst bewusst, dass ich schon lange nicht mehr mehr gebruncht habe, weder in einem Lokal, noch zu Hause. Zeit also, um mir zumindest in Gedanken meinen idealen Brunch zusammenzustellen!

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Der Rezeptteil von „Brunch vegan!“ startet mit „Aufstriche & Dips“, besonders angesprochen haben mich hier die pikanten Rezepte – veganes Zwiebel-Mett, Paprika-Hummus, Avocado-Dip und Aioli würden bei meinem idealen Brunch auf jeden Fall am Tisch stehen. Weiter geht es mit „Fingerfood“, hier sind meine Favoriten die Tortilla Chips mit Mexican Layer Dip und die pikanten Linsen-Blätterteig-Taschen. Als nächstes stehen „Salate“ auf dem Plan, meine Wahl fällt auf den Toskanischen Brotsalat, den ich auf jeden Fall, so wie einige andere Rezepte aus dem Buch auch ohne Brunch nachkochen werde.

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Von „Suppen & Eintöpfe“ wähle ich Gazpacho, die eiskalte Gurken-Minz-Suppe klingt aber auch sehr lecker. Im Kapitel „Warm & herzhaft“ finde ich die gebackenen Kartoffelspalten mit Tofu-Kräuter-Dip, und unter „Herzhaft gebacken“ wähle ich mir gleich mehrere Dinge aus, denn (frisch) Gebackenes finde ich einfach nur superlecker. Für meinen idealen Brunch wären das Mini-Focaccia mit Rosmarin und Oliven, Rucola-Pesto-Brot sowie Oliven-Tomatenbrötchen. Das klingt alles wunderbar!

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Süße Leckereien gibt es in „Süß & lecker“, der Klassiker Belgische Waffeln darf auf keinen Fall fehlen, die Schoko-Erdnussbutter-Cupcakes und das Schoko-Erdnuss-Mousse klingen ebenfalls sehr verlockend. Last, but not least enden die Rezepte mit „Getränke“, und hier ist mein Favorit die Zitronen-Limonade mit frischer Minze.

Das wäre er also, mein idealer Brunch, den ich mit Hilfe von „Brunch vegan!“ auf jeden Fall auch in die Realität umsetzen werde, denn jetzt habe ich so richtig Lust bekommen, wieder regelmäßig zu brunchen!

Vielen Dank an Michaela für das Buch und Gratulation zu so einem liebevoll gestalteten Werk, bei dem einem schon bei der Betrachtung des Titelbildes das Wasser im Mund zusammenläuft!

 

Weitere Informationen zu „Brunch vegan!“ findet ihr hier bei Unimedica. News und Updates gibt es auf der Facebook-Seite von „Brunch vegan!“.

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Exklusiv auf The bird’s new nest: Mobilität von Morgen

The bird‘s new nest breitet seine Flügel aus und erweitert die Themenlandschaft um das spannende Thema Mobilität. Zu Recht sehen immer mehr Menschen, dass wir es uns nicht mehr lange…

The bird‘s new nest breitet seine Flügel aus und erweitert die Themenlandschaft um das spannende Thema Mobilität. Zu Recht sehen immer mehr Menschen, dass wir es uns nicht mehr lange leisten können, über unsere Verhältnisse zu leben. Erdöl ist hier für die meisten Menschen das Mahnmal schlechthin und so sind AutofahrerInnen zum Feindbild vieler Umweltschützer geworden.

Viele Menschen sind in den letzten Jahrzehnten sukzessive in die Abhängigkeit von Autos getrieben worden. Doch akzeptable Alternativen waren und sind bis heute für viele nicht vorhanden. Doch Industrie und Politik verkaufen uns das anders. Von der absoluten Klimaneutralität bis hin zur Weltrettung versprechen Autohersteller mittlerweile fast alles. Im immer undurchschaubareren Dschungel von Gesetzen und Normen verstrickt sich die Politik in immer mehr Entscheidungen welche nicht einmal ein grünes Deckmäntelchen wert sind. Die reine Fokussierung auf den CO-Ausstoß verbirgt die wahren Umweltschäden, der Kern der Probleme mit allen Auswirkungen wird kaum durchleuchtet. Versucht man dieses stellt man schnell fest, hier stimmt etwas nicht.

„Die Umwelt muss vor der Umweltpolitik geschützt werden.“, hat einmal ein scheidender Autoboss verkündet. Wie man utopische Versprechungen durchschaut, dabei Geld spart, der Umwelt tatsächlich hilft und dennoch mobil bleibt, wird ab sofort hier auf The bird’s new nest von einem Insider der österreichischen Autobranche zu lesen sein. Aufgrund seiner Position in dieser wird er bei uns anonym unter dem Namen „Mr. Autonym“ auftreten um offen und ehrlich über die Machenschaften der Autoindustrie berichten zu können.

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