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Kategorie: Shopping.

Crowdfunding für UMS EGG – Das innovative ComebEGG des Greißlers

Vor ein paar Wochen habe ich durch Zufall das Projekt UMS EGG auf Startnext entdeckt, damals noch in der Startphase – also der Feedbackphase vor dem Crowdfunding-Launch. Ich fand die…

Vor ein paar Wochen habe ich durch Zufall das Projekt UMS EGG auf Startnext entdeckt, damals noch in der Startphase – also der Feedbackphase vor dem Crowdfunding-Launch. Ich fand die Idee super, als gemeinwohl-orientierte Dorfgenossenschaft ein Geschäft zu eröffnen und bin gleich Fan des Projekts geworden. Prompt bedankte sich Barbara Gruber aus dem Projektteam via Direktnachricht bei mir und bat mich, UMS EGG weiterzuempfehlen. Weil ich solch ein Engagement im Rahmen von Crowdfunding-Projekten immer wieder bemerkenswert finde und mich „das innovative ComebEGG des Greißlers“ selbst interessiert, habe ich angeboten sie zu interviewen. Wie es zur Projektidee kam, welche Visionen die LosensteinerInnen verfolgen und warum sie sich für Crowdfunding entschieden haben, erzählt Barbara im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Liebe Barbara, ihr wollt in Losenstein als gemeinwohlorientierte Dorfgenossenschaft einen Laden eröffnen. Wie kam es dazu?

Barbara: In Losenstein gab es bis vor einigen Jahren noch einen kleinen Nahversorger, der von vielen Leuten in und um Losenstein gut genutzt und für sein regionales und Bio-Sortiment sehr geschätzt wurde. Nach der Eröffnung eines Supermarktes am Ortsrand musste das Geschäft leider zusperren. Eine Gruppe engagierter LosensteinerInnen hat daraufhin die Initiative für einen neuen Laden gestartet, mit neuem Konzept und frischen Ideen.

Euer Projekt nennt ihr „UMS EGG – Die Zukunft des Nahversorgers“. Was ist eure Vision?

Mit dem Pionierprojekt „UMS EGG“ wollen wir uns aktiv gegen das Greißlersterben und für lebendige Ortskerne einsetzen. Unser Geschäft soll nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit für Menschen in und um Losenstein sein, als Pilotprojekt kann es auch Inspiration und Motivation für andere Gruppen und Gemeinden sein. Wir sind davon überzeugt, dass Kunden und Lieferanten vom Genossenschaftsprinzip gleichermaßen profitieren können und diese Form der Zusammenarbeit Zukunft hat.

Besondere Highlights bei unserem Konzept ist die 24-Stunden-Einkaufsmöglichkeit für Mitglieder mit speziellem Zutrittssystem und Selbstbedienungskasse, ein Großteil der Produkte soll aus der Region kommen und auch möglichst verpackungsarm verkauft werden. Mittels modernem Logistikkonzept wollen wir außerdem den Verderb von Lebensmitteln auf ein Minimum reduzieren.

Als eine der Finanzierungsvarianten habt ihr euch für Crowdfunding entschieden. Warum?

Die Crowdfunding-Plattform bietet uns einerseits die Möglichkeit, Menschen mit ähnlichen Interessen und Visionen auf unser Projekt aufmerksam zu machen, andererseits haben wir so auch die Möglichkeit, Warengutscheine und Abos mit einer lukrativen Verzinsung an zukünftige Kunden zu verkaufen. Damit können wir die Erstausstattung des Geschäfts mit Waren finanzieren.

Wie habt ihr euch auf die Kampagne vorbereitet? Welche Aktionen habt ihr geplant?

Unsere Initiative zum Aufbau des Konzepts läuft bereits seit mehr als einem Jahr, in dem sich das Projektteam unter anderem mit einer Umfrage im Ort, Besichtigungen und Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Initiativen und mit der Gründung der Genossenschaft beschäftigt hat. Auf die Crowdfunding-Kampagne im Speziellen haben wir uns mit dem Dreh diverser Videos, der Zusammenstellung der Dankeschöns und Infoveranstaltungen, Flugblättern et cetera vorbereitet.

Richtet ihr euch nur an regionale UnterstützerInnen oder können auch andere teilnehmen?

Als zukünftige KundInnen und NutzerInnen des Geschäfts in Losenstein richten wir uns natürlich in erster Linie an regionale UnterstüterInnen. Gleichzeitig merken wir aber, dass sich viele Menschen in unterschiedlichen Regionen für unser Projekt interessieren und wir hier in gewisser Weise auch Pionierarbeit leisten. Natürlich freuen wir uns daher über jede Unterstützung, in welcher Form auch immer.

Ich habe gesehen, ihr habt sehr viele unterschiedliche Dankeschöns. Welche Goodies erwarten die UnterstützerInnen?

Unsere Goodies reichen von Einkaufstaschen über T-Shirts und Schmankerlpakete – die wir gerne auch versenden -, aber auch Erlebnis- und Einkaufsgutscheine sind erhältlich. Es ist praktisch für jeden etwas dabei, für zukünftige KundInnen genauso wie für Unterstützer unserer Idee.

Nach dem erfolgreichen Ende der Kampagne, wie soll es dann weitergehen mit dem Projekt?

Unser Ziel ist es, im Herbst/Winter 2018 das Geschäft möglichst schuldenfrei zu eröffnen. Bis dahin stehen noch Umbauarbeiten, Förderansuchen, Verträge mit Lieferanten/Produzenten und vieles mehr am Programm.

Vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche euch eine lebendige Dorfgemeinschaft und natürlich viel Erfolg!

 

Noch bis 23. September 2018 könnt ihr UMS EGG auf Startnext unterstützen, weitere Informationen findet ihr auf der Homepage von UMS EGG.

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Gemeinsam leben, gemeinsam arbeiten: Die Gründer von Doli Bottles im Interview

Der heißeste Tag des Jahres liegt gerade hinter uns und das Wetter gibt eine Auszeit damit wir uns etwas von der Hitze erholen können, bevor der Sommer uns mit erneuter…

Der heißeste Tag des Jahres liegt gerade hinter uns und das Wetter gibt eine Auszeit damit wir uns etwas von der Hitze erholen können, bevor der Sommer uns mit erneuter Wucht wieder ins Schwitzen und zum Stöhnen bringt. Etwas, dass ich an solchen Tagen immer an meiner Seite habe ist Wasser, denn bei diesen hohen Temperaturen geht ohne regelmäßiges Trinken bei mir gar nichts. Unterwegs habe ich deshalb fast immer Wasser bei mir – in den letzten Jahren hat sich um schicke, nachhaltige Trinkflaschen ja ein regelrechter Hype entwickelt. Bei Doli Bottles handelt es sich um genau solche nachhaltigen Glasflaschen, die schon beim ersten Blick durch ihren unverwechselbaren Style punkten. Ein anderer Pluspunkt ist, dass sie im Vergleich zu anderen Glasflaschen deutlich leichter und auch kompakter sind, was das Mitnehmen merkbar vereinfacht.

Ich durfte Sarina und Anatoli, die Gründer von Doli Bottles interviewen und habe ihnen nicht nur Fragen zu ihren Bottles, sondern auch zu ihrer Beziehung gestellt, denn die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch privat ein Paar:

Edda: Vielen Dank, dass ihr euch Zeit für ein Interview genommen habt! Wollt ihr euch unseren LeserInnen kurz vorstellen?

Sarina: Wir sind Sarina und Anatoli, die Gründer von Doli. Wir arbeiten und leben zusammen in Düsseldorf. Etwas zu bewegen und durch unser Handeln positiv zu verändern, treibt uns an.

Wie seid ihr auf die Idee zu Doli Bottles gekommen?

Anatoli: Nach unserem gemeinsamen BWL-Studium sind wir einige Monate durch Asien gereist und haben dort atemberaubende Landschaften gesehen – aber leider auch immer wieder Landschaften und vor allem Strandabschnitte voller Plastikmüll.

Sarina: Auf einem Bootsausflug mussten wir zusehen, wie Plastikmüll achtlos von der Crew über Bord geworfen wurde und dann auf dem Wasser in dieser eigentlich so wunderschönen Kulisse umher trieb. Diese Eindrücke haben uns nicht mehr losgelassen. Wir wollten etwas verändern und Plastikflaschen aus unserem Leben verbannen. Die Idee: Eine schadstofffreie, hochwertige Trinkflasche aus Glas, die vor allem optisch überzeugen sollte!

Wie lange hat es von der Idee zur finalen Umsetzung gedauert?

Anatoli: Wir haben über sechs Monate mit Zeichnungen, Formen und 3D-Drucks getüftelt bis wir schließlich die Doli Trinkflasche kreiert hatten, die wir uns vorgestellt haben. Auch die Suche nach einem geeigneten Produzenten, der uns bei der Entwicklung unterstützt und damit auch ein gewisses Risiko auf sich nimmt, war eine Herausforderung und hat einige Wochen gedauert. Wir haben dabei immer sehr stark auf unser Bauchgefühl gehört und das war rückblickend auch genau der richtige Weg. Am Anfang unserer Firmengründung haben wir beide noch Vollzeit gearbeitet, sodass wir immer nur nach Feierabend und am Wochenende an unserer Idee arbeiten konnten.

Was unterscheidet die Doli Bottles von anderen wiederbefüllbaren Flaschen zum Mitnehmen?

Anatoli: Unsere Doli Bottles bestehen aus handgefertigtem Borosilikatglas, welches härter und leichter als normales Glas ist und sich perfekt für kalte, aber auch heiße Getränke eignet. Das geschmacksneutrale Glas garantiert vor allem, dass die eingefüllten Getränke immer so schmecken, wie sie schmecken sollen und keinen Nachgeschmack nach Plastik, Alu oder dem Apfelsaft von letzter Woche haben.

Sarina: Wir achten besonders darauf, dass unsere Doli aus qualitativ hochwertigen und langlebigen Materialien ohne Schadstoffe hergestellt wird. So können wir garantieren, dass jede Doli den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht wird. Das Glas der Doli Bottles ist von lebensmittelechtem Silikon umhüllt, welches zum einen das Glas vor leichten Stößen schützt, die Doli sicher in der Hand liegen lässt und vor allem auch super stylisch aussieht. Uns ist besonders wichtig, dass eine Doli Trinkflasche nachhaltig und kein Wegwerfprodukt ist. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass alle Einzelteile getauscht und bei Bedarf ersetzt werden können. So garantieren wir, dass unsere Kunden lange Spaß mit ihrer Doli Trinkflasche haben.

Ihr arbeitet nicht nur zusammen, sondern seid auch ein Paar. Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Sarina: Unsere Erfahrungen diesbezüglich sind durchweg positiv. Wir verbringen gerne Zeit miteinander und sind nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit ein super Team geworden. Wir kennen einander sehr gut und wissen um die Stärken und Schwächen des anderen. Gerade in stressigeren Zeiten ist das gegenseitige Vertrauen und die Verlässlichkeit unglaublich wertvoll. Da ein eigenes Business auch extrem viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es besonders schön, dass wir diese Zeit zusammen verbringen können und jeder Verständnis für eine Spätschicht hat.

Was könnt ihr anderen Paaren raten, die gerne gemeinsam ein Business starten wollen?

Anatoli: Wir raten anderen Paaren Unterschiede als Mehrwert wahrzunehmen und nicht als Problem. Jeder bringt andere Ideen ein und denkt anders über Dinge und das ist toll so. Auch wenn es dadurch zu Diskussionen kommt – es hat uns schon so oft geholfen Dinge von verschiedenen Seiten zu beleuchten, um dann zusammen zu einer super Lösung zu kommen. Jeder sollte die Möglichkeit haben sich auf seine Stärken zu fokussieren.

Vielen Dank für das Interview!

 

Die Doli Bottles gibt es in vielen wunderschönen Farben, aber auch in einer Tropica Edition. Zusätzlich findet ihr im Shop alle Ersatzteile und Doli Trinkhalme aus Glas.

Weitere Informationen zu Doli Bottles findet ihr hier: doli-bottles.com
Hier geht es zur Facebook-Seite von Doli Bottles: facebook.com/dolibottles
Und hier zu ihrem Instagram Account: instagram.com/dolibottles

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Le Shop Vegan – Riesige Auswahl an veganen Taschen und Fair Fashion

Seid ihr auf der Suche nach einem veganen Onlineshop, der den veganen Lifestyle mit Stilsicherheit in Modefragen vereint? Dann ist Le Shop Vegan, ein mit Liebe kuratierter, eco-chic und cruelty-free Onlineshop…

Seid ihr auf der Suche nach einem veganen Onlineshop, der den veganen Lifestyle mit Stilsicherheit in Modefragen vereint? Dann ist Le Shop Vegan, ein mit Liebe kuratierter, eco-chic und cruelty-free Onlineshop für Mode, Design und Essentials, etwas für euch,

Bei Le Shop Vegan habt ihr mit über 3.000 Produkten jede Menge Auswahl für jeden Geschmack. Das Sortiment besteht aus nachhaltiger, schicker Kleidung, Schuhen und Accessoires handverlesener Marken-Hersteller, die alle eines vereint: Die Produkte wurden tierfrei, umweltschonend und unter fairen Produktionsbedingungen hergestellt. Das wird von den Herstellern durch anerkannte Qualitätssiegel wie GOTS und Standards wie Fair Trade noch zusätzlich belegt.

Im Shop stechen besonders die stylischen Taschen von MATT & NAT aus Kanada hervor, denn die verschiedenen Kollektionen setzen auf feminine Eleganz und eine klare Linie. Ich liebäugle schon lange mit den schicken Taschen, vor allem weil ich tatsächlich Bedarf an einer Business-Tasche habe, in der sich nicht nur Unterlagen, sondern auch mein Laptop gut und trotzdem stylisch transportieren lassen. Mein Lieblingsstück ist hier die MATT & NAT Kintla in zeitlosem Schwarz. Ich finde sie extrem schick, da sie außerdem robust und langlebig sein soll wäre sie die ideale Business-Tasche. Das Innenfutter von Matt & Nat Taschen besteht übrigens zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen. Ich glaube, ich bin verliebt!

Neben MATT & NAT gibt es natürlich noch weitere Marken, die ihren Weg in den Shop gefunden haben. So gesellen sich unter anderem Kaliberfashion, Denise Roobol und Ina Koelln dazu. Die Designer-Tasche von Ina Koelln zum Beispiel besticht nicht nur durch ihre edle Optik, sondern ebenfalls durch ihr Material, denn sie besteht aus Pinatex, einem Naturmaterial aus Ananas-Fasern und nachhaltig produziertem Lederersatz. Ein wunderschönes Accessoire für jede Feier. Und ja, ich gebe es zu: Ich besitze keine Clutch. Noch nicht!

Neben der großen Taschenauswahl gibt es auch Schuhe bei Le Shop Vegan. Auch die Chelsea Boots stammen von MATT & NAT und sind für mich die perfekte Wahl. Durch den verspielten Elastikbund sehen die etwas sportlicher aus als klassische Boots und der niedrige Absatz wirkt edel ist aber nicht zu hoch – ich trage aus Prinzip schon seit langem keine Schuhe mit Absatz mehr. Das Hauptmaterial besteht zu 100 Prozent aus veganem Kunstleder. Selbstverständlich für Schuhe, die man in der kälteren Jahreszeit trägt sollen die Stiefeletten äußerst strapazierfähig und witterungsbeständig sein. Kein Schaden, wenn man so wie ich nicht in einer Großstadt wohnt und der Schnee hier durchaus etwas länger liegenbleiben kann. Ich kombiniere übrigens sehr gerne schwarze Accessoires wie Taschen mit braunen Schuhen – oder umgekehrt – um dem Look die Strenge zu nehmen und ihn etwas aufzulockern.

Als letztes Stück kann ich euch den figurbetonten Pulli vom Newcomer-Label Ignore ans Herz legen. Dieser wird aus recyceltem Denim hergestellt und hat eine schöne, grobe Strick-Struktur. Ich liebe Teile, die sowohl lässig als auch schick aussehen und die man so sowohl für den Business-Look als auch für die Freizeit kombinieren kann. Ein nachhaltig und fair produziertes Slow-Fashion Must-Have für jeden umweltbewussten Kleiderschrank. Sämtliche dieser Kleidungsstücke passen aufgrund ihres zeitlosen Designs übrigens wunderbar in jede Capsule Wardrobe oder können – falls ihr eine solche noch nicht zusammengestellt habt.

Bei Le Shop Vegan findet ihr außerdem noch Portemonnaies/Geldbörsen, Tops, Jacken und stylische Accessoires. Der Shop aus Deutschland will mit schnellen Lieferzeiten überzeugen, bietet sowohl kostenlosen Versand als auch Rückversand und legt jedem Paket vegane Goodies bei. Hier geht es zu Le Shop Vegan – viel Spaß beim Stöbern!

Le Shop Vegan

Homepage: le-shop-vegan.de
Facebook: facebook.com/LeShopVegan
Instagram: instagram.com/leshopvegan/
Pinterest: pinterest.de/leshopvgn

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Cosa Kosmetik – Online-Shop für tierversuchsfreie Kosmetik

Zurzeit eröffnen immer mehr Online-Shops, die nachhaltige Alternativen zum gewöhnlichen Angebot anbieten. Genauso auch in der Kosmetikbranche, wo die Anzahl der Shops, die ein rein tierversuchsfreies Sortiment anbieten, stetig wächst….

Zurzeit eröffnen immer mehr Online-Shops, die nachhaltige Alternativen zum gewöhnlichen Angebot anbieten. Genauso auch in der Kosmetikbranche, wo die Anzahl der Shops, die ein rein tierversuchsfreies Sortiment anbieten, stetig wächst. So wie Cosa Kosmetik.

Zunächst einige Fakten zum Shop: Ihr findet ein bunt gefächertes Sortiment an tierversuchsfreien Kosmetikprodukten, vieles davon auch zertifizierte Naturkosmetik und/oder vegan. Cosa Kosmetik wird von zwei langjährigen Freundinnen geführt, der Shop wirkt aufgeräumt und verbreitet eine familiäre Atmosphäre, da alle geduzt werden. Der Standort liegt in Österreich, der Versand nach Deutschland hält sich aber mit fast sechs Euro wirklich im Rahmen.

Die Tierversuchsfreiheit wird unter anderem durch Peta bestätigt, zudem muss laut der beiden Gründerinnen jedes Unternehmen, dessen Produkte im Shop geführt werden, ein Dokument unterschreiben, mit dem bestimmte Kriterien eingehalten werden müssen. Im Shop habt ihr die Möglichkeit nach Kriterien wie vegan, fair oder bio zu filtern. Mir ist aufgefallen, dass der Filter noch nicht ganz funktioniert, da in der Seitenleiste immer die gleichen Marken zu sehen sind, zudem fehlt mir eine komplette Markenübersicht, da ich auch gerne nach spannenden neuen Produkten suche, die ich noch nicht kenne.

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Was noch praktisch ist: Im Suchfeld wird bei Eingabe eines Produktnamens das Produktbild mit angezeigt. Außerdem toll: Man kann als Gast bestellen und ist nicht verpflichtet, einen Account anzulegen. Super ist auch die Wunschlistenfunktion, bei der man Produkte abspeichern kann. Zudem ist die Produktbeschreibung sehr übersichtlich aufgebaut – ich sehe auf einen Blick, welche Eigenschaften ein Produkt hat oder welche Inhaltsstoffe nicht enthalten sind.

Das Sortiment reicht von Pinseln bis Make-Up Zubehör über dekorative Kosmetik hin zu Hygieneprodukten und Pflegeprodukten für den ganzen Körper sowie Haarpflege. Dazu kommen Produkte für Nagelpflege und Sonnenschutz. Der Shop führt eine Auswahl aus bekannten Marken wie benecos, I+M, GO&HOME und weniger bekannten Marken wie Nablus oder jung+schön.

Ganz toll finde ich die festen Seifen, die wiederverwendbaren Abschminkpads und die vielen veganen Sachen. Meine persönlichen Highlights: Die Marken Lamazuna, avril und BWC. Als Clou kann man auf Instagram das Angebot der Woche wählen, hierbei wird aus einigen Produkten abgestimmt, welches dann eine Woche im Shop im Angebot ist. Eine weitere Besonderheit sind die liebevollen Geschenkverpackungen, die als Bestelloption mit angeboten werden.

Nun zu den Produkten, die ich testen durfte. Cosa Kosmetik hat mir eine Cosa’s Probebox zur Verfügung gestellt. Enthalten sind vier Produkte der österreichischen Marke GO&HOME in einem Reiseset. Alle vier Produkte sind vegan, GMO-free und tragen das NATRUE-Siegel.

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Im Set findet sich das Arnica Gel, ein wohlriechendes Gel, perfekt nach dem Sport oder bei Verspannungen. Außerdem das angenehm duftende Hair&Body Wash, ein 2in1 Produkt mit einem nicht ganz optimalen Inhaltstoff (laut Codecheck enthält es ein reizendes Tensid). Als nächstes in diesem Set: Der Shave&Conditioner. Ich habe diesen noch nicht getestet, ist aber sicher ein praktisches Produkt mit doppelter Funktion. Einzig die Hand&Bodylotion fällt bei mir in dieser Reihe leider durch, da sie etwas künstlich nach Melone oder auch nach Kaugummi riecht.

In der Box enthalten war außerdem eine Zahnbürste von Hydrophil, meine erste Bambuszahnbürste (bisher hatte ich eine Wechselkopfbürste). Mir ist der Kopf etwas zu schmal und die Borsten, die bei mir relativ schnell sehr krumm werden, etwas zu weich. Dazu gab es eine Zahnpasta von benecos, diese enthält unter anderem Stevia und Aloe Vera. Leider schmeckt diese für mich viel zu süß und hinterlässt nur wenig frisches Gefühl im Mund. Dennoch bestimmt für einige interessant, da fluoridfrei. Das Produkt trägt außerdem das BDIH-Siegel.

Als letztes habe ich den Hurraw Lipbalm unscented getestet. Ganz ohne Duft ist er nicht, da man das Aroma der Kakaobutter wahrnehmen kann. Hurraw-Produkte haben immer gute Inhaltsstoffe und sind dazu raw, vegan, bio und GMO-free. Toll!

Alles in allem waren in dieser Box gute Basics von Marken, die man für gewöhnlich schon kennt. Für mich ist die Zahnbürste, die Zahnpasta und die Hand&Bodylotion leider nichts, alle anderen Produkte sind aber solide und praktische Basics. Die Box, deren Inhalt sich auch sehr gut auf Reisen eignet, war liebevoll verpackt und mit einem kleinen Gruß versehen.

Fazit: Ich mag den Shop sehr und finde vor allem das angebotene Sortiment und die Tierversuchsfreiheit sehr ansprechend. Die Box hat mir nicht ganz so gut gefallen, allerdings finde ich genügend Produkte im Shop, die ich mir bestellen würde. Sehr toll finde ich (neben den oben genannten Dingen), dass auch wiederverwendbare Produkte angeboten werden. Meine Empfehlung: Schaut bei Cosa Kosmetik vorbei!

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Ab sofort: VEGANZ jetzt auch bei SPAR in Österreich!

VEGANZ, die erste vegane Supermarktkette Europas, ist vielen von euch sicher ein Begriff. Im Sommer 2011 wurde die erste Filiale in Berlin eröffnet, mittlerweile gibt es acht Standorte in Deutschland, sowie jeweils einen…

VEGANZ, die erste vegane Supermarktkette Europas, ist vielen von euch sicher ein Begriff. Im Sommer 2011 wurde die erste Filiale in Berlin eröffnet, mittlerweile gibt es acht Standorte in Deutschland, sowie jeweils einen in Prag und in Wien. Wer das Glück hat, eine VEGANZ-Filiale in seiner Nähe zu haben, hat eine Auswahl an rund 4.500 veganen Produkten, 80 Prozent davon sind mit dem Biosiegel gekennzeichnet.

Die eigene Produktlinie läuft unter gleichem Namen – VEGANZ – und bietet zur Zeit über 110 Produkte, bis Ende 2017 soll das Sortiment auf 300 Artikel anwachsen. Die Produkte findet man aber nicht nur in VEGANZ Supermärkten, sondern in Deutschland zum Beispiel bei dm Drogeriemarkt, Globus, Metro, Edeka und Kaiser’s Tengelmann. Und ab sofort ist eine erste Auswahl des VEGANZ Sortiments auch bei Spar in Österreich erhältlich. In jedem INTERSPAR und Maximarkt findet ihr die 40 VEGANZ Produkte, von Reis-Schokolade über Doppelkekse bis zu Crispy Nuggets und Kale Chips gibt es eine erste tolle Auswahl. Bei SPAR und EUROSPAR findet sich ein etwas reduzierteres Angebot, je nach Standort unterschiedlich.

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VEGANZ stellt an seine Produkte den Anspruch, dass diese nicht nur gut, sondern besser als konventionelle Produkte schmecken und bringt hier den beliebten VEGANZ-Keks als Beispiel. Ob dies tatsächlich der Fall ist könnt ihr nun selber testen, auf den Bildern findet ihr das gesamte Sortiment, das ab morgen in allen SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten zu finden ist. Das ist aber noch nicht alles, denn das Angebot soll weiter ausgebaut werden, je nachdem wie gut die Produkte bei uns ankommen, könnten also theoretisch in Zukunft alle VEGANZ-Produkte bei SPAR in Österreich erhältlich sein.

Neugierig geworden? Eine Auswahl der ab morgen in Österreich erhältlichen VEGANZ-Produkte werden in Kürze hier auf The bird’s new nest als Give-Away verlost – stay tuned!

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Maria Enzersdorf: Die Post wird Friendly!

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bio-Laden Friendly in Maria Enzersdorf eröffnet und schon gibt es wieder Neues zu berichten! Denn ab sofort ist Friendly nicht nur regionaler Nahversorger,…

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bio-Laden Friendly in Maria Enzersdorf eröffnet und schon gibt es wieder Neues zu berichten! Denn ab sofort ist Friendly nicht nur regionaler Nahversorger, sondern auch Post-Partner für alle in und um Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling. Ich war bei der Eröffnungsfeier dabei, bei der sowohl der Bürgermeister Johann Zeiner als auch der verantwortliche Regionalleiter der Post Friendly als neuem Post-Partner begrüssen durften.

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Post-Partner – das mag für viele nicht so spannend klingen. Für einen jungen Nahversorger wie Friendly ist es aber eine wunderbare Möglichkeit, noch mehr Menschen aus der Region ihr tolles Angebot näher zu bringen. Denn egal, ob man einen Brief aufgibt, ein Paket abholt oder ein Bankgeschäft erledigt – im Anschluss lädt das liebevoll gestaltete Geschäft zu einem Rundgang ein. Sehr empfehlen kann ich ein Päuschen bei einem Kaffee oder Smoothie, dazu eine leckere Süßigkeit und nach Lust und Laune ein Pläuschchen mit den Inhabern und der Postgang wird zu einer angenehmen Pause, bei der es sich gut entspannen oder sich auch noch der eine oder andere Einkauf erledigen lässt.

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Doch nicht nur für Friendly ist die Post-Partnerschaft ein Grund zur Freude. Hat die Altstadt Maria Enzersdorf doch nun auch wieder einen sicheren Post-Standort um den viele Menschen lange gebangt haben. Mehr als 3.000 Personen werden voraussichtlich jeden Monat im Post- und Bank-Bereich von Friendly bedient werden – eine weitere wichtige Nahversorgungsfunktion, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist.

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Wenn ihr also im Bezirk Mödling wohnt und Post- oder BAWAG PSK Bank-Geschäfte zu erledigen habt, schaut doch einfach bei Friendly vorbei. Ihr findet dort alles für den täglichen Bedarf, Regionalität, biologische Erzeugung, rein pflanzliche Zutaten und faire Bedingungen stehen hier im Mittelpunkt. Viel Wert wird auch auf fundierte Beratung gelegt, sowohl zu den Themen biologisch und vegan, als auch für Menschen mit Unverträglichkeiten, Allergien oder bei Diäten. Ob glutenfrei, Naschereien ohne Zucker oder Fertigprodukte ohne Zusatzstoffe – im Friendly werdet ihr fündig!

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Für alle, die genau wissen wollen, welche Post- und Bank-Services sie bei Friendly abwickeln können, hier ein Foto der Information bei Friendly:

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Friendly

Adresse: Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf

Homepage: friendly.bio

Facebook-Seite: facebook.com/friendly.bio

Öffnungszeiten:
Montag: 8:30 – 18:00
Dienstag: 10:00 – 19:45
Mittwoch: 8:30 – 13:00
Donnerstag/Freitag: 8:30 – 18:00
Samstag: 8:30 – 13:00

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Neu! Getreidefreies Bio‐Katzenfutter von YARRAH

Ich liebe Tiere und Katzen haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! Aus privaten und beruflichen Gründen muss ich zwar zur Zeit auf einen pelzigen Mitbewohner verzichten, aber wann immer…

Ich liebe Tiere und Katzen haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! Aus privaten und beruflichen Gründen muss ich zwar zur Zeit auf einen pelzigen Mitbewohner verzichten, aber wann immer ich auf Katzen treffe – und sei es auch nur online – schlägt mein Herz gleich um ein paar Takte höher.

Als Katzenfreund, aber auch weil ich beruflich früher mit dem Katzenfuttermarkt zu tun hatte und nicht zuletzt, weil es in der veganen Community immer ein heiß diskutiertes Thema ist, interessiere ich mich dafür, was für Katzen die natürlichste und gesündeste Ernährung darstellt. Ich bin zwar noch immer weit entfernt davon, ein Experte für Katzennahrung zu sein, aber eine Voraussetzung muss für mich erfüllt sein: Das Futter muss aus biologisch zertifizierten Zutaten eines nachhaltigen Betriebes stammen. Nachdem ich selber sehr großen Wert darauf lege, nur Produkte aus biologischem Anbau in meiner Küche zu verwenden, soll dieser Anspruch bei einem Haustier für mich natürlich auch erfüllt sein.

Ich lebe vegan, ob man Katzen aber auch vegan ernähren kann und darf wird vielerorts diskutiert. Was bei Hunden aufgrund ihrer Darmbeschaffenheit einfacher ist, ist bei Katzen etwas komplizierter. Deshalb ernähren meiner Erfahrung nach die meisten vegan lebenden Katzenbesitzer ihre Katzen konventionell. Doch auch hier gibt es große Unterschiede, denn nicht nur dass sich bekannte Großkonzerne mit Katzenfutter eine goldene Nase verdienen, stecken im Futter oft alles andere als hochwertige Inhaltsstoffe. Es gibt einen einfachen ersten Schritt, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheide: Jedes Futter, das im Supermarkt oder Diskonter erhältlich ist, ist minderwertig.

Was in der Zutatenliste mit „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ beschrieben wird sind oft billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel – der Fleischanteil ist üblicherweise sehr gering und vier Prozent Huhn bedeutet zum Beispiel nur, dass sich im Futter vier Prozent Abfall von dem entsprechenden Tier befindet. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Fast alle Inhaltsstoffe in konventionellem Katzenfutter sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Für Katzen schmackhaft macht man dieses Gemenge mit zugesetzten Fetten wie altem Bratfett sowie mit Geschmacksstoffen, Lockmitteln und Zucker. Geruchs- und Geschmacksstoffen sowie der oft reichlich zugesetzte Zucker sind auch der Grund, warum Katzen billigeres Futter oft geradezu verschlingen. Katzen werden durch die beigesetzten Lockstoffe geradezu süchtig danach.

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Auch „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und Getreide finden sich in Katzenfutter. Damit gemeint sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art – doch anders als Hunde benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Proteine. Jede zweite Katze stirbt an Nierenversagen, entsprechende Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler. Auch Katzen – nicht nur wir Menschen – können an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, beispielsweise gegenüber Gluten. Getreide löst in diesem Fall Blähungen bei den Tieren aus, führt zu Verdauungsproblemen oder auch zu Durchfall.

Getreidefreies Katzenfutter ist nicht nur gesünder für Katzen, sondern entwickelt sich als „Grain Free“ zu einem neuen Trend in der Katzenernährung. YARRAH, ein Spezialist für ökologisches Tierfutter hat deshalb ein neues getreidefreies Produkt auf den Markt gebracht, ein Trockenfutter für Katzen in Bio-Qualität. Das neue „Grain Free“ Trockenfutter besteht aus zertifiziertem Bio‐Huhn und MSC‐zertifiziertem Fisch. Weizen und Getreide werden durch Kartoffelstärke, grüne und gelbe Erbsen ersetzt. Hochwertige tierische und pflanzliche Proteine sowie ein ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen und Mineralien machen das Futter zu einem leicht bekömmlichen und vollwertigen Hauptfutter für Katzen mit und ohne Unverträglichkeiten. Die beigegebenen Sonneblumenkernschalen enthalten einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die das Verdauungssystem fördern und Verstopfungen verhindern, die enthaltenen Meeresalgen sind reich an Vitaminen sowie Mineralien wie Jod und Kalzium.

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YARRAH wurde 1992 in den Niederlanden gegründet und zählt zu den Pionieren für ökologische Tiernahrung. Das Unternehmen bietet hochwertiges, natürliches und zertifiziertes Bio‐Futter für Hunde und Katzen aus nachhaltiger Produktion. Das Sortiment von YARRAH umfasst 52 Produkte: Von Nass‐ bis Trockenfutter über Paté‐Schälchen, diverse Snacks und Leckerlis bis hin zu Katzenstreu. Und was ich persönlich sehr interessant findet: YARRAH bietet auch vegane Produkte an, diese tragen zusätzlich das Vegan-Siegel.

Bei Tiernahrung von YARRAH handelt es sich um eine natürliche und artgerechte Ernährung. Das Futter enthält keinerlei künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe, oder Konservierungsmittel, ebenso ist es frei von künstlichen Aromen oder Lockstoffen. Verarbeitet wird nur hochwertiges, zertifiziertes Bio‐Fleisch, keinerlei Schlachtabfälle oder minderwertiges Fleisch, durch die Bio-Zertifizierung ist es auch frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).

YARRAH Tiernahrung durchläuft strenge Qualitätskontrollen – nach EU‐Lebensmittelrecht, sowie nach EU‐Bio‐Verordnung. YARRAH geht aber über die regulären Bio‐Qualitätskontrollen hinaus. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den gesetzlichen Kontrollen sowohl im hauseigenen, als auch in unabhängigen Laboratorien zusätzliche Kontrollen stattfinden. YARRAH kennt seine Lieferanten persönlich und kauft die Rohwaren ohne Zwischenlieferanten stets direkt beim Erzeuger. So ist die Herkunft der Inhaltsstoffe jederzeit bis zur ihrer Quelle zurückverfolgbar.

Als VeganerIn Fleischprodukte zu verwenden, auch wenn es nur für die Fütterung der eigenen Haustiere ist, stellt immer eine Gratwanderung dar. Ein möglicher Kompromiss als Alternative zur veganen Fütterung ist, dass das von YARRAH verarbeitete Bio‐Fleisch von Tieren stammt, die eine längere Lebensdauer und mehr Auslaufmöglichkeiten in der freien Natur haben, als in der konventionellen Tierhaltung. Die Tiere fressen frisches Gras, ansonsten erhalten sie Bio‐Futter. Wie in der Bio-Produktion üblich erhalten die Tiere keine prophylaktische Vergabe von Antibiotika, haben außerdem ausreichend freien Auslauf und eine geringe Stallbesatzmenge. Dieser Kompromiss mag für einige vegan lebende Menschen nicht ausreichend sein, nachdem ich aber viele VeganerInnen kenne, die ihre Haustiere mit konventionellen Produkten aus dem Supermarkt füttern, möchte ich zumindest diesen ans Herz legen, auf artgerechtere, biologisch produzierte Futtermittel für die eigenen Tiere umzusteigen.

Wenn eure Katzen bisher Futter bekommen haben, das mit Lockstoffen versehen war, kann es mitunter ein wenig dauern, bis sie sich ans neue Bio-Futter gewöhnt haben. Bei einem spontanen Test an einer zugegeben etwas verfressenen Katze war das zwar überhaupt kein Thema, aber gerade bei der vorherigen Fütterung von billigem Supermarktfutter kann es eine kurze Gewöhnungsphase geben. Langfristig sollte die Katze durch das getreidefreie Futter ein glänzenderes Fell bekommen und sich die Verdauung verbessern. Dies sieht man aber erst nach einer gewissen Zeit, wenn das alte Futter und dessen Zusätze aus dem Organismus der Katze zum Großteil verschwunden sind.

Das Produkt ist im Beutel mit 0,8 Kilogramm für 6,95 Euro (UVP) sowie mit drei Kilogramm um 24,50 Euro (UVP) erhältlich. Es ist somit ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Bio‐Futter zu einem fairen Preis, denn für hochwertiges Futter habt ihr keine höheren Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick zwar teurer, aber da ihr nicht dieselbe Menge braucht, wirkt es sich finanziell kaum aus. Wichtig: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist das Futter.

Qualitativ hochwertiges Futter kommt euch letzten Endes sogar günstiger, denn ihr habt durch weniger Ausscheidungen einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe wird auch die Gefahr gesenkt, dass die Katze an Niere, Leber oder Basenproblemen leidet. Am besten ist natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn eure Katze schon älter ist, eine Umstellung lohnt sich immer!

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LUSH neu in der SCS! Oder: Das Geheimnis der Furoshiki

Es gab wieder etwas zu feiern! LUSH hat nun endlich auch einen Store in Niederösterreich eröffnet, und zwar in der SCS in Vösendorf bei Wien. Und zufällig liegt die SCS…

Es gab wieder etwas zu feiern! LUSH hat nun endlich auch einen Store in Niederösterreich eröffnet, und zwar in der SCS in Vösendorf bei Wien. Und zufällig liegt die SCS nicht einmal zehn Minuten von meinem Nest entfernt – noch ein Grund mehr, das Blogger-Event von LUSH zu besuchen, um gemeinsam mit anderen Bloggerinnen die Eröffnung des Geschäftslokals zu feiern.

Genau wie die im Dezember eröffnete LUSH-Filiale im Donauzentrum wurde dieser Store im nachhaltigen Stil des weltweit größten LUSH Store in der Oxford Street in London gestaltet. Die Inneneinrichtung wird komplett aus aufgearbeiteten Altholzbeständen gefertigt und setzt so ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit und gegen den Holzraubbau. Alle Filialen werden nach und nach in diesem Stil eingerichtet.

Nachdem ich euch schon in diesem Artikel die neue LUSH-Einrichtung näher gebracht habe, gibt es dieses Mal eine Antwort auf die Frage „Was macht man eigentlich als Blogger bei so einem LUSH-Event?“ Hier muss ich gleich einmal vorweg sagen, dass jede Veranstaltung natürlich etwas anders ist, es ist aber immer sehr nett, sich mit den lieben LUSH-MitarbeiterInnen zu unterhalten und man erfährt auch immer wieder interessante neue Dinge über LUSH – dazu aber später noch mehr!

Zu Beginn des LUSH-Event wurden wir von den MitarbeiterInnen, die zukünftig den Shop in der SCS führen, herzlich begrüsst und durch den neuen Store geführt, um uns alles in Ruhe ansehen zu können.

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Die einzelnen Produktbereiche wurden aber nicht nur vorgestellt, sondern es konnte auch ausführlich getestet und ausprobiert werden. Man durfte sich auch mit einer Handmassage verwöhnen lassen – kann ich nur empfehlen!

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Natürlich hatte man zwischendurch auch Zeit, Fotos zu machen und sich das eine oder andere Produkt noch genauer anzusehen, um es sich für einen zukünftigen Kauf zu notieren, denn eingekauft werden kann bei solchen Events nicht, da diese nach Kassenschluss stattfinden.

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Auch die genialen Badebomben durften getestet werden, wir bewundern das Farbspiel im Becken, das leider auf Kamera nie so wunderschön festgehalten werden kann – abgesehen davon, dass es leider auch keine Duftfotografie gibt.

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Natürlich gab es auch eine leckere Verköstigung – unter anderem alkoholfreien Hugo und tolle vegane Sandwiches, Wraps und Bagel, was mich als Veganerin natürlich besonders gefreut hat. In meiner Euphorie habe ich natürlich vergessen, Fotos zu machen, deshalb gibt es nun ein Bild meiner liebsten Produkte bei LUSH, den Badebomben.

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Apropos Badebomben, im Anschluss durften wir selber Hand anlegen und Badebomben herstellen.

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Gemeinsam wurden die Inhaltsstoffe zusammengeleert und gut vermischt, was zum Teil eine etwas staubige Angelegenheit war.

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Dann wurden die Kugeln gepresst. Was leichter aussieht als es war, denn dazu ist ziemlich viel Kraft von Nöten. Zu sehen, was alles genau in einer Badebombe steckt und den ganzen Produktionsprozess mitzuerleben war sehr interessant, aber mein Talent dafür ist leider begrenzt. Statt DIY werde ich mich wohl weiterhin lieber von LUSH mit Badebomben versorgen lassen.

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Sehr interessant ist auch, sich mit den MitarbeiterInnen zu unterhalten, denn es gibt immer wieder Neues zu erfahren. Sehr fasziniert hat mich die Geschichte hinter den Vintage Furoshikis. Was ein Furoshiki ist, wisst ihr vielleicht schon – die Tücher, die es bei LUSH zu kaufen gibt, sind eine wiederverwendbare Alternative zu herkömmlichem Geschenkpapier. Sie sind aus der japanischen Tradition entstanden, Geschenke in kunstvoll verknoteten Tüchern zu verstauen. Wie man diese Tücher knoten kann, könnt ihr euch hier ansehen.

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Viele der Furoshiki-Tücher sind aus Greenspun, Stoff aus recycelten Flaschen, hergestellt, einige andere werden von der gemeinnützen Organisation re-wrap in Indien produziert. Das klingt schon mal super, doch es gibt auch noch Vintage Furoshikis, die aus Second Hand Stoffen bestehen. Deshalb sind im folgenden Bild rechts auch nur Unikate zu sehen, denn jedes der Vintage Furoshikis gibt es hier nur einmal zu kaufen. Das finde ich genial!

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Wenn ihr auch einmal im LUSH in der SCS oder in einem anderen LUSH Store vorbeischaut, haltet doch Ausschau nach den Vintage Furoshikis, vielleicht findet ihr ja so ein ganz tolles Einzelstück. Ich trage mein Vintage Furoshiki übrigens als Halstuch – das gebe ich nicht mehr so schnell her!

1 Kommentar zu LUSH neu in der SCS! Oder: Das Geheimnis der Furoshiki

Friendly in Maria Enzersdorf: Einkaufen bei Freunden

Einkaufen im Supermarkt ist praktisch: Riesige Auswahl, durch das Geschäft laufen und alles einsammeln und dann ab zur Kasse. Wobei – wenn man so wie ich nur vegane Bio-Produkte kauft…

Einkaufen im Supermarkt ist praktisch: Riesige Auswahl, durch das Geschäft laufen und alles einsammeln und dann ab zur Kasse. Wobei – wenn man so wie ich nur vegane Bio-Produkte kauft ist die Auswahl gleich nicht mehr so groß. Und nachdem viele vegane Produkte nicht als solche ausgezeichnet werden, stehe ich doch immer relativ lange vor den Regalen, um die Inhaltsstoffe zu entziffern. Und an der Kasse wartet man sich dann die Beine in den Bauch um auf einmal in einem Höllentempo die Produkte einräumen zu müssen, weil manche Ketten die Zeit messen, die die Mitarbeiter zum Kassieren brauchen.  Aber so ist das nun einmal mit dem Einkaufen heutzutage. Greißler sind doch nicht ohne Grund ausgestorben, das passt doch einfach nicht mehr zur heutigen Zeit, oder?

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Zumindest habe ich so gedacht, bevor ich zum ersten Mal von Friendly erfahren habe. Friendly hat Ende November in Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling eröffnet und ist ein Bio-Laden, der alles für den täglichen Gebrauch bietet: Frisches Obst und Gemüse, Getreide, Mehl und Teig-Waren, Frucht- und Gemüsesäfte, eingelegtes Gemüse und Konserven, Fertig-Gerichte, Bohnen und Hülsenfrüchte, Backzutaten, Naschereien, Hygiene-Artikel, Reinigungs-Produkte, Naturkosmetik, Textilien sowie Lektüre und Kochbücher. Außerdem gibt es Kaffee, Kurkuma-Milch, Smoothies, frische Snacks und Süßes zum Mitnehmen oder einfach vor Ort genießen. Und das alles nicht nur bio, sondern auch komplett vegan!

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Zugegeben, der erste Einkauf war ungewohnt. Aber auch sehr angenehm. Endlich einmal nicht die Inhaltsstoffe checken, sondern nur gustieren und zugreifen. Egal, was im Einkaufskorb landet, ich weiß, es ist „Gut zum Menschen, gut zu Erde.“ genau wie der Friendly-Slogan verspricht. Und natürlich auch gut zum Tier, was mir persönlich auch ein sehr großes Anliegen ist. Aber auch wenn man sich einfach nur nachhaltiger und gesünder ernähren möchte, ist man bei diesem freundlichen Nahversorger an der richtigen Stelle.

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Das ist aber bei weitem noch nicht alles, was mich an Friendly begeistert. Ich habe es mir mittlerweile schon zur Gewohnheit gemacht, spontan bei Friendly vorbeizufahren, wenn ich in der Nähe bin und Hunger habe, was relativ oft vorkommt – Parkplatzmangel gibt es zum Glück nie in dieser Gegend. Und dann lande ich jedes Mal am Stehtisch, um mit einem oder beiden Betreibern von Friendly zu plaudern. Ganz ehrlich, ein netteres Einkaufserlebnis hatte ich noch nie, und daher ist der Titel des Artikeln nicht nur treffend, sondern auch ernst gemeint. Im Anschluss nutze ich die Gelegenheit um mich mit frischem Obst und Gemüse und dem einen oder anderen weiteren Artikel einzudecken, denn teuer ist Friendly nicht, es ist also sowohl für Wochenend- als auch für spontane Einkäufe zu empfehlen.

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Einen meiner Besuche bei Friendly habe ich dazu genutzt, um Silvia und Daniel einige Fragen zu ihnen und Friendly zu stellen:

Edda: Stellt euch doch bitte einmal kurz vor!

Silvia: Wir sind Daniel und Silvia, 27 und 24 Jahre jung. Ich wohne seit Kurzem in Wien, Daniel in Altenmarkt an der Triesting. Seit einem Jahr lebe ich vegetarisch und interessiere mich sehr für vegane Ernährung, probiere auch gerne Neues aus.

Daniel: Ich lebe seit über einem Jahr vegan, davor habe ich eineinhalb Jahre vegetarisch gelebt. Wir interessieren uns beide für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit, dies – gemeinsam mit der Idee sich selbstständig zu machen – hat uns auch schlussendlich auch zusammengeführt.

Was habt ihr gemacht, bevor ihr euch entschlossen habt, im Bezirk Mödling einen neuen Nahversorger zu eröffnen?

Silvia: Nach meiner Matura habe ich als Sekretärin in einer Rechtsanwaltskanzlei begonnen. Dort war ich fast vier Jahre angestellt. Es war eine schöne Zeit, aber ich wusste schnell, dass ich hier nicht hingehörte.

Daniel: Ich war nach der HTL siebeneinhalb Jahre IT-Systemadministrator in einem stahlverarbeitenden Industriebetrieb. Wir waren beide nicht mehr glücklich im Job und mit den Strukturen, uns war beiden nach Veränderung und wir wollten einen Job machen, der für uns Sinn ergibt.

Warum ist eure Wahl gerade auf Maria Enzersdorf gefallen?

Daniel: Uns fehlte persönlich das bio(-vegane) Angebot im ländlicheren Raum. Wir wollen auch den Kunden außerhalb von Wien eine gute Einkaufsmöglichkeit von veganen Bio-Produkten bieten.

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Silvia: Bei der Suche nach einem Geschäftslokal hatten wir in Maria Enzersdorf von Anfang an ein gutes Gefühl! Wir sind heuer auch großräumig umgezogen, und da liegt Maria Enzersdorf noch dazu ziemlich genau in der geografischen Mitte unserer beiden Wohnorte.

Wieso habt ihr euch für das Konzept bio und vegan entschieden?

Daniel: Für uns sind vegan und bio eng miteinander verbunden. Einerseits wollen wir Veganern und Personen mit Unverträglichkeiten das lästige Durchlesen der Inhaltsangaben abnehmen, andererseits ist es uns auch wichtig, dass die Produkte nachhaltig produziert und ohne ausufernden Chemie-Einsatz erzeugt werden.

Silvia: Bio ist gut für die Umwelt, vegan ist gut für Mensch und Tier. Das unterstreicht unseren Slogan „Gut zum Menschen, gut zur Erde“ Der Umwelt-Gedanke spiegelt sich auch bei unseren Verpackungsmöglichkeiten wieder. So bieten wir ausschließlich kompostierbare Obst-Sackerl sowie Papiertüten an. Auch die Smoothie- und Kaffee-Becher, sowie die Snackteller für unser To Go Angebot bestehen aus pflanzlichem Material.

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Wie viele und welche Produkte habt ihr im Sortiment? Wie entscheidet ihr, welche Produkte ihr aufnehmt?

Silvia: Zur Zeit umfasst unser Sortiment rund 700 verschiedene Artikel – stetig steigend, da wir auch gerne auf die Wünsche und Empfehlungen von Kunden eingehen. Unsere Produktgruppen sind Obst und Gemüse, Getreide-Produkte, Teigwaren, Bohnen und Hülsenfrüchte, Kühl-Sortiment (Fertiggerichte, Tofu, Joghurt), Superfoods, Süßes und Knabbereien, Naturkosmetik und Körperpflege, Getränke, Geschenkartikel sowie Bücher.

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Daniel: Das Basis-Sortiment haben wir aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen und Präferenzen erstellt. Auf zahlreichen Messe-Besuchen haben wir viele neue Produkte und Produzenten kennen gelernt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben. Viel Eigenrecherche über vegane und nachhaltig produzierte Lebensmittel hatte ebenfalls großen Einfluss auf das Grundsortiment.

Silvia: Damit ein Produkt in unser Sortiment kommt müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Es soll nachweislich nachhaltig – wenn möglich auch regional – produziert sein, vegan sein, also pflanzliche Zutaten, keine Tierversuche, und von Erzeugern mit fairen Arbeitsbedingungen stammen, sprich keine Großkonzerne oder Abspaltungen davon.

Was unterscheidet einen Einkauf im Supermarkt von einem Einkauf bei euch?

Silvia: Friendly – der Name ist Programm! Bei uns zählt der persönliche Kontakt und wir heißen jeden herzlich in unserem Friendly willkommen. Wir können Menschen, die Lebensmittelunverträglichkeiten haben oder spezielle Diäten halten, beim Einkauf helfen und beraten. Außerdem geben wir fundierte Beratung, sowohl zu unseren Produkten wie auch zur veganen Lebensweise. Wir kennen viele der Lieferanten und Produzenten persönlich und können somit auch die Werte zu den Produkten vermitteln.

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Daniel: Wir gehen individuell auf Kundenwünsche ein, das heißt wir sprechen gerne mit Kunden über neue Produkte und deren Aufnahme ins Sortiment. Obst und Gemüse liegt lose, daher kann der Kunde selbst entscheiden, wie viel er braucht. Außerdem bieten wir frische Snacks und Smoothies hergestellt aus unserem Bio-Gebäck und Bio-Gemüse an. Unser Stehtisch lädt überdies zum Verweilen, Genießen und Plaudern ein.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Ich kann nur empfehlen, einmal selbst bei Friendly vorbeizuschauen und sich vielleicht auch auf ein Pläuschchen zum Stehtisch zu stellen um danach ganz entspannt seinen Einkauf zu tätigen. Aber Achtung: Es kann eure Vorstellung von eurem besten Einkaufserlebnis für immer verändern!

 

Friendly

Adresse: Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf

Homepage: friendly.bio
Facebook-Seite: facebook.com/friendly.bio

Öffnungszeiten:
Montag: 8:30 – 18:00
Dienstag: 10:00 – 19:45
Mittwoch: 8:30 – 13:00
Donnerstag/Freitag: 8:30 – 18:00
Samstag: 8:30 – 13:00

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Lebender Weihnachtsbaum mit Liefer- und Abholservice

Letztes Weihnachten ist für mich quasi ausgefallen, dieses Jahr möchte ich aber unsere Familientradition des Weihnachtsbaums wieder aufleben lassen, denn ein schön geschmückter Christbaum ist für mich eines der Highlights…

Letztes Weihnachten ist für mich quasi ausgefallen, dieses Jahr möchte ich aber unsere Familientradition des Weihnachtsbaums wieder aufleben lassen, denn ein schön geschmückter Christbaum ist für mich eines der Highlights des Weihnachtsfestes. Außerdem möchte ich meinem Vater so zumindest ein wenig Freude machen, auch wenn meine Mutter noch immer (und für immer) im Pflegeheim ist. Der Weihnachtsbaum darf dann auch gerne so lange wie möglich stehen bleiben – ich liebe den Duft, den der Tannenbaum in der Wohnung verströmt.

Der Plan war auch schon geschmiedet, gemeinsam mit meinem Vater zu einem Baumarkt in der Nähe zu fahren und dann einen schönen Baum auszusuchen. Und ab damit auf den Balkon, damit er kurz vor Weihnachten noch frisch ist. Doch dann habe ich auf Facebook einen geteilten Beitrag gesehen: Lebender Christbaum inklusive An- und Abholung. Perfekt! Weder muss ich mich um den Kauf kümmern, noch den Christbaum nach dem Fest entsorgen. Der Christbaum wird angeliefert und danach wieder abgeholt und erneut eingepflanzt. Das ist natürlich teurer als ein „normaler“ Baum, aber für mich trotzdem die optimale Alternative.

Warum? Zu Weihnachten werden alleine in Deutschland über 30 Millionen von Nadelbäumen abgeholzt. Ein lebender Baum nadelt bei richtiger Pflege nicht – Pflegetipps findet man üblicherweise auf der Homepage der Anbieter oder direkt auf Nachfrage (und natürlich online). Lebende Christbäume sind außerdem brandsicherer als ihre wurzellosen Kollegen. Die Christbaumsuche und das Nach-Hause-Schleppen hat ein Ende, denn der Weihnachtsbaum wird geliefert und auch wieder abgeholt, und das alles zum Wunschtermin!

Bei vielen Anbietern gibt es zusätzlich die Möglichkeit, jedes Jahr den gleichen Baum zu mieten, und so seinen Familienbaum von Jahr zu Jahr wachsen und gedeihen zu sehen. Oder man behält sich den Baum und pflanzt ihn im eigenen Garten ein.

Und weil dieses Angebot vermutlich nicht nur mich interessieren wird, nutze ich die Gelegenheit um meine Suche nach dem Anbieter mit euch zu teilen. Natürlich nicht nur für Österreich, sondern auch für Deutschland und die Schweiz!

 

Österreich

GreenTree: Nordmanntannen, 80 bis 100 cm: 65 Euro, 120 bis 140 cm 78 Euro (einschließlich Lieferung und Abholung), Liefergebiet: Wien (Für Lieferungen außerhalb des Liefergebiets nachfragen), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

Gartenbau Wilhelm: Nordmanntannen, 80 bis 100 cm: 49 Euro, 120 bis 140 cm: 59 Euro, 160 bis 180 cm: 69 Euro (einschließlich Lieferung und Abholung), Liefergebiet: Zustellung bis 20 km gratis (Tillmitsch in der Steiermark), bis 45 km 15 Euro, ab 45 km auf Anfrage.

Deutschland

GreenTree: Nordmanntannen, 80 bis 100 cm: 65 Euro, 120 bis 140 cm 78 Euro (einschließlich Lieferung und Abholung), Liefergebiet: München (Für Lieferungen außerhalb des Liefergebiets nachfragen), Baum kann ohne Aufpreis behalten werden.

HAPPY TREE (erst 2017 wieder verfügbar): Nordmanntannen, 125 bis 150 cm: 65 Euro, 150 bis 175 cm: 72 Euro, 175 bis 200 cm: 78 Euro, 200 bis 225 cm: 80 Euro (einschließlich Lieferung und Abholung), Liefergebiet: Großraum Düsseldorf, Großraum Köln, Großraum Bremen, Großraum Hamburg, Großraum Hannover, Großraum Dortmund, Großraum Bochum, Großraum Wuppertal, Großraum Duisburg, Großraum Münster, Großraum Essen, Großraum Bonn.

Zeremonia: Nordmanntannen/deutsche Fichten, Blautannen, Kegelfichten, bis 150 cm ab 109 Euro, bis 200 cm ab 129 Euro, bis 250 cm ab 159 Euro, bis 300 cm ab 209 Euro, bis 350 cm ab 239 Euro, bis 400 cm ab 279 Euro (einschließlich Lichternetzen, Lieferung, Aufstellen/Befestigung, Anschluss Lichternetzen, Abbau und Abholung), Liefergebiet: Anlieferung bis 10 km Umkreis Dohna (Sachsen) frei, ab 11 km bis 20 km im Umkreis von Dohna 10 Euro bzw. kostenlos bei einer Bestellsumme über 200 Euro, ab 21 km Verhandlungsbasis nach Bestellsumme.

Paderbäumchen: 100 bis 120 cm: 50 Euro, 130 bis 160 cm: 60  Euro (einschließlich Lieferung und Abholung), für jedes Folgejahr werden 25 Euro Service-Pauschale berechnet, Liefergebiet: Paderborner Raum.

Schweiz

schutzfilisur: Nordmanntannen, Dufttannen, Fichten Picea abies ab 59 Franken, alle Preise hier (Transportkosten für Auslieferung und Abholung separat), Liefergebiet; Gesamte Schweiz.

 

Kennt ihr noch weitere Anbieter? Dann postet sie doch in den Kommentaren!

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