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Kategorie: Media. Culture.

Herz aus Stein – eine Fabel über das Fühlen

Ein Mädchen mit einem Artischockenherz und ein Junge, der nichts fühlt? Diese seltsame Konstellation ergibt eine traurige, aber atmosphärische Fabel mit einem kleinen Funken Hoffnung. Wir lernen in „Herz aus…

Ein Mädchen mit einem Artischockenherz und ein Junge, der nichts fühlt? Diese seltsame Konstellation ergibt eine traurige, aber atmosphärische Fabel mit einem kleinen Funken Hoffnung.

Wir lernen in „Herz aus Stein“ einen kleinen Jungen kennen, der in einer düsteren Umgebung aufwächst. Er hat zudem ein Handicap: Er hat kaum einen Herzschlag! Die Eltern sind sehr betrübt und er wächst einsam und traurig auf. Zur selben Zeit lebt nicht unweit von ihm ein liebreizendes, warmherziges Mädchen, das stets Glück ausstrahlt und in dessen Nähe jeder in ihrem Umfeld gerne verweilt.

Es kommt wie es kommen muss, eines Tages stoßen die beiden aufeinander. Das Mädchen ist sofort Feuer und Flamme für den Unbekannten und will ihm ihre Liebe schenken. Sie übergibt ihm einen Teil ihres Herzens, ein Artischockenblatt. Doch er versteht nicht, was dies bedeutet und verschmäht das Geschenk.

Ein anderer Junge sieht währenddessen die innere und äußere Schönheit und Anmut des Mädchens. Er hat ein Herz aus Gold und möchte gerne auf sie acht geben. Sie hat aber nur Augen für den grummeligen, deprimierten Jungen, der nicht versteht, warum sie seine Nähe sucht und der nicht schätzt, dass sie ihm wieder und wieder Blätter ihres Artischocken-Herzens schenkt.

Irgendwann begreift das Mädchen, dass ihre Mühe vergebens ist und ihre Zuneigung nicht erwidert wird. Sie wird traurig als sie sieht, dass sie nur noch zwei kleine Blättchen ihres Herzens in sich trägt. Die Geschichte nimmt eine Wendung, die noch nicht verraten sei, nur so viel: Sie erhält ihr Herz zusammengefügt wieder zurück und erlebt eine Überraschung.

Was an dieser kurzen Fabel besonders hervor sticht, sind die unterschiedlich intensiven Farben, die den Jungen und das Mädchen bildlich trennen. Das Mädchen in ihrem Umfeld ist bunt, weich und sanft gemalt, die restliche Umgebung und der Junge in grau und schwarz, trostlos und verloren. Beide Welten haben jedoch ihren Reiz und ihre eigene Ästhetik. Eine weitere Besonderheit ist die poetische Sprache, die Panels sprechen großflächig und intensiv für sich. Es gibt keine umrahmenden Elemente der gesagten Worte, sie begleiten den Betrachtungsprozess wie nebenbei, der Text fällt aber durch Reimschema und gehobenere Sprache auf.

Die Illustrationen sind – im wahrsten Sinne des Wortes – das Herzstück des Hardcover-Comics. Der Stil ist verspielt, fantastisch und organisch. Viele Elemente sind nur angedeutet, sodass die Atmosphäre an eine Traumwelt erinnert, was den symbolischen Charakter der Fabel noch unterstreicht. Lasst euch von diesem bildgewaltigen Comic mitreißen und berühren!

Vielen Dank an den Splitter-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Willkommen im Wunderland! Die entsetzliche Angst der Epiphanie Schreck

Angst ist ein Thema, das nicht nur in Zeiten von Pandemien aktuell ist. Zusammen mit Schlagwörtern wie mentale Gesundheit und Achtsamkeit hält es immer mehr Einzug in die Medien und…

Angst ist ein Thema, das nicht nur in Zeiten von Pandemien aktuell ist. Zusammen mit Schlagwörtern wie mentale Gesundheit und Achtsamkeit hält es immer mehr Einzug in die Medien und wird nicht mehr nur als privates Thema mit Nahe stehenden besprochen. Mich interessiert vor allem der künstlerische Umgang mit Angst – in Comics, Büchern und Illustration. Séverine Gauthier (Geschichte) und Clément Lefèvre (Zeichnungen und Farben) haben gemeinsam ein elementares Werk über die Angst erschaffen. Ich war beim Lesen durchgängig begeistert, aber fangen wir von vorne an.

Der Comicband „Die entsetzliche Angst der Epiphanie Schreck“ handelt von einem jungen Mädchen, das schon seit es denken kann ihre Angst im Gepäck mit sich herumschleppt. Ihre Angst ist ein überdimensionaler Schatten, der sie immer wieder verschlingt, bedrückt und verfolgt. Eines Tages drängt sie die Angst in den Wald, in diesem begegnet sie einem seltsamen Männchen, das gerne Fragen beantwortet. Doch auch dieser kann ihr nicht richtig weiterhelfen und ist ebenfalls auf der Suche, aber nach etwas anderem, etwas das er verloren hat.

Sie trifft auf ihrem Weg durch den Wald auf so allerlei merkwürdige Gestalten, von denen sie sich immer ein wenig Erkenntnis mitnehmen kann. Alle versuchen, ihr auf ihre eigene Weise zu helfen, doch letztlich muss sie selbst lernen, mit dem Schatten umzugehen. Und so beginnt sie sich, holprig und mit viel Mühe, mit ihrer Angst auseinanderzusetzen.

Es ist immer eine große Herausforderung, solche komplexen und schwierigen Themen für Kinder, aber auch Erwachsene, umzusetzen. Epiphanie wird als eine für ihr Alter schon sehr reife Person dargestellt, die aber auch sehr unter ihrer Angst leidet. Den beiden AutorInnen ist es gelungen, eine authentische Fabel über eine allgegenwärtige Emotion zu erschaffen.

Wer selbst mit dem Thema Angststörung oder Panikattacken zu kämpfen hat, kann hier einiges für sich mitnehmen, fühlt sich verstanden und kann vieles sehr gut nachempfinden. Für Menschen, die mit der pathologischen Form der Angst noch wenig Anknüpfungspunkte hatten, ist der Band ein guter Einstieg in dieses Thema.

Die Atmosphäre im Comic erinnert etwas an Alice im Wunderland, wir tauchen in eine nicht näher beleuchtete, fantastische Welt ein, die Szenen wechseln ohne große Erklärung, die Charaktere sind teilweise grotesk und merkwürdig. Wir erfahren wenig Hintergründe zu Epiphanie selbst, aber lernen viel über ihre Gedanken und ihr Innenleben.

So manche Kreatur und die träumerischen Elemente in den Panels, wie zum Beispiel ein Zirkus der Kuriositäten, erinnern etwas an Filme von Studio Ghibli. Ein besonderes Highlight waren für mich die Extraseiten am Ende, ein Handbuch für Phobiker mit witzigen abstrusen Phobien und einem kleinen Brettspiel. Neben der Geschichte machen die Farbgestaltung, der Illustrationsstil und die Ausgewogenheit zwischen Text und Bild den Comic zu einem besonderen und außergewöhnlichen Erlebnis. Folgt Epiphanie in ihre Welt und erlebt, wie sie auf ihrer Suche nach Antworten an Stärke und Lebensmut gewinnt!

Vielen Dank an den Splitter Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Von unten – Comic über Arbeit und Punk in Schweden

„Von unten“ ist ein autobiographischer Comic (200 Seiten, erschienen 2019 im avant-verlag) aus der Hochburg der feministischen Comicszene in Schweden. Daria Bogdanska berichtet darin von Krisen in den Zwanzigern junger…

Von unten“ ist ein autobiographischer Comic (200 Seiten, erschienen 2019 im avant-verlag) aus der Hochburg der feministischen Comicszene in Schweden. Daria Bogdanska berichtet darin von Krisen in den Zwanzigern junger Leute, aber vor allem von prekären Arbeitsverhältnissen in Schweden, insbesondere für MigrantInnen. Vieles davon hat sie selbst erlebt, kann also sehr authentisch von ihrem sehr holprigen und frustrierenden Anfang in Malmö berichten.

Zu Beginn reist sie von Warschau nach Schweden, um die Kunsthochschule besuchen zu können. Doch so einfach ist das alles nicht… Um sich finanziell über Wasser zu halten, geht die junge Frau auf Jobsuche. Leichter gesagt als getan.

Sie erlebt die Bandbreite an Schwierigkeiten der Arbeitssuchen und der Ausbeutung von Arbeitskräften: Einmal stehen große bürokratische Hürden im Weg, um überhaupt eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, ein andermal wird ihr der Lohn nicht ausgezahlt. Schließlich gerät sie durch Bekannte an einen vertrauenserweckenden Ladenbesitzer eines indischen Restaurants, wo sie zu jobben beginnt.

Es sind nicht nur sprachliche Barrieren, die Daria dort bewältigen muss. Sehr schnell erfährt sie auch, dass keinerlei Transparenz oder Klarheit bezüglich der Löhne, aber auch den Arbeitsbedingungen herrscht. Ihr wird klar, dass sie in ein Raster aus strukturellem Rassismus hineingeraten ist. Sie erlebt ein unausgesprochenes Klassensystem, in dem sich der Lohn nach der Herkunft der Mitarbeitenden richtet und in dem es keine Arbeitsverträge gibt.

Doch da sind auch gute Momente, sie lernt schnell Menschen auf ihrer Wellenlänge kennen und wird immer wieder von Freunden unterstützt. Sie bekommt Zugang zur Musik- und Punkszene. Sie realisiert, dass die Schere zwischen arm und reich besonders gravierend ist: „Manche müssen arbeiten, damit andere feiern können“. Auch wenn sie in einer Art „Multikulti-Subkultur-Linke-Hipster-Blase“ lebt, empfindet sie sich feststeckend in einem System einer modernen Sklaverei.

Wie viele in ihrem Alter leidet sie unter der ständigen Unsicherheit der Zustände, ihr Wunsch nach mehr Sicherheit und weniger provisorischer Lebensumstände wächst. Sie tritt einer Gewerkschaft bei, um sich über ihre Arbeitsrechte zu informieren. Schwarzarbeit ist in Malmö keine Seltenheit. Sie wird aktiv und sammelt Informationen, ohne dass es ihr Chef erfährt, trifft sich mit einer Reporterin und versucht etwas an der prekären Lage zu ändern.

Es macht alles nicht besser, dass sie auch noch emotionale Zerrissenheit spürt, da ihr Freund noch zuhause ist, sie sich aber in einen Musiker in Malmö verliebt. Aber Daria ist fest entschlossen, etwas am real existierenden Hamsterrad der Ausbeutung zu ändern. Wie ihr das gelingt könnt ihr in diesem spannenden und sehr realitätsnahen Comic nachlesen!

Die grafische Gestaltung ist in ihrer Einfachheit sehr ansprechend, einen Einblick in den Grafik-Stil und den Comic bekommt ihr in dieser Leseprobe von „Von unten“.

Vielen Dank an den avant-verlag für das Rezensionsexemplar!

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Debüt zum Nachdenken: „Die unverhoffte Genesung der Schildkröte“

Wahrheit oder Intrige? Diese beiden Stichworte lassen auf eine spannende Geschichte hoffen. Schon das Thema Wahrheit an sich ist in Zeiten von Fake News und Skandalen wie dem Fall Claas…

Wahrheit oder Intrige? Diese beiden Stichworte lassen auf eine spannende Geschichte hoffen. Schon das Thema Wahrheit an sich ist in Zeiten von Fake News und Skandalen wie dem Fall Claas Relotius ein vielschichtiges Konstrukt. Der aus Stuttgart stammende Autor Marc Bensch hat sich in seinem Debüt-Roman „Die unverhoffte Genesung der Schildkröte“ somit ein komplexes Thema vorgenommen. Lasst uns in die Geschichte eintauchen und merkt euch gut, wer wer ist, in diesem oftmals verwirrenden Spiel rund um Identität, Wahrheit und Selbstbestimmung.

Die durchgehend männlichen Protagonisten haben neben ihren Namen auch verkürzte Bezeichnungen: der Schnüffler, der Lächler, der Schmierfink, der Intrigant. Wir machen Bekanntschaft mit einem gesichtsgelähmten Herr von Kornweg, der von den Ärzten aufgegeben wurde, er muss sich nun mit einem Dauerlächeln abfinden. Dann der Intrigant mit falschem Namen, der sich in eine Firma einschleicht, um sich zu rächen; der sein ganz eigenes Spiel mit den MitarbeiterInnen spielt. Außerdem ist da noch der sehr von sich selbst überzeugte Journalist Paul Gram, der sich die prekärsten Stories eigentlich nur ausdenkt und mit der Wahrheit spielt, und nicht ahnt wie nah er an diese herankommt. Zuletzt haben wir noch einen vom Leben enttäuschten Privatdetektiv, der stets eine mehr oder weniger stark schwelende Rebellion gegen seinen Vater, einem reichen Firmenboss, führt.

Und dann ist da noch der Erzähler der Geschichte, der sich schon von Beginn an unvermittelt an uns als Lesende wendet. Der Erzähler gibt vorerst nur hier und da einen Kommentar ab, doch je tiefer wir in die Geschichte eintauchen, desto persönlicher wird dieser und zieht uns immer mehr in die Geschehnisse hinein. Wir denken mehr über die Charaktere nach, welchen Eindruck sie auf uns machen und erfahren immer mehr, wie alle miteinander verknüpft sind.

Der Autor zeichnet die Entwicklungen der Protagonisten durch das punktuelle Einflechten ihrer Vorgeschichte ziemlich genau nach. Wir können somit Beweggründe besser verstehen, können uns auch ein wenig mit ihnen identifizieren, obwohl sie sonst eher negativ dargestellt sind – zumindest in meinen Augen. Jeder der Charaktere verfolgt sein eigenes, meist egoistisches Interesse, jeder bringt eher unsympathische Wesenszüge mit, aber doch erscheinen die Personen menschlich, nachvollziehbarer in ihren Handlungen, indem wir ihre persönliche Wahrheit kennen.

Dann wird es schwieriger, der Handlung zu folgen, es mischen sich gefälschte Namen, Intrigen, gegenseitiges Aushorchen und wechselseitige Interessen wild durcheinander. Das Verwechselspiel nimmt seinen Lauf. Bis sich plötzlich der Erzähler wieder meldet, nachdem ein geheimes Treffen – durch mehrere der vier Personen arrangiert – völlig aus dem Ruder läuft. Er bittet uns um Hilfe, eben weil sich einige der Charaktere nun völlig ungeplant verhalten und er die Kontrolle über sie verloren hat. Lest selbst, wie es für die Protagonisten weitergeht, nachdem sie völlig den Boden unter den Füßen verloren haben und welche Auswirkungen es hat, wenn man sich fragen muss, ob man der aktive Gestalter seines Lebens ist oder nur begrenzt Möglichkeiten hat, dieses zu verändern…

Meiner Meinung nach wurde das Buch erst so richtig spannend, als die vier Protagonisten zunächst verloren schienen. Als die ganzen Intrigen ans Licht kommen und sich die Geschichte zu einer Art Krimi entwickelt. Mir fiel es längere Zeit schwer, die Personen auseinander zu halten, weil sie für mich alle sehr ähnlich wirkten. Stellenweise waren mir die Geschehnisse auch dadurch zu verwirrend – was auch einen Teil der Dynamik des Buches ausmacht. Das Ende ist nicht ganz so einfach zu verstehen, es bleiben definitiv Fragen offen.

Bild: Verena

Letztendlich zeigt dieses Erstlingswerk aber, dass wir unsere Wahrheit in großen Teilen selbst erschaffen. Das kann zum einen erschreckend sein, zum anderen sieht jeder von uns die Welt anders. Dies kann man, anders als die Protagonisten, auch kreativ und zum gemeinsamen Nutzen einsetzen. Es zeigt aber auch, wie unmöglich es ist, eine ultimative Wahrheit zu finden. „Die unverhoffte Genesung der Schildkröte“ ist ein ungewöhnlicher und besonderer Debütroman, der zum Nachdenken anregt und definitiv in Erinnerung bleibt.

Vielen Dank an Marc und den Carpathia Verlag für das Rezensionsexemplar!

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KUNST HALLT NACH: Schau dir diese Vulva an!

Faltig und kraftvoll befreit sich das weibliche Genital von patriarchalen Bewertungsstrategien. Ein Festival für die Vulva. Berühmteste Vulva der Kunstgeschichte Die wohl berühmteste Vulva der Kunstgeschichte hinterließ Maler Gustave Courbet…

Faltig und kraftvoll befreit sich das weibliche Genital von patriarchalen Bewertungsstrategien. Ein Festival für die Vulva.

Berühmteste Vulva der Kunstgeschichte

Die wohl berühmteste Vulva der Kunstgeschichte hinterließ Maler Gustave Courbet im Werk „Der Ursprung der Welt“. Er, der männliche Künstler, eröffnet den geschockten Betrachter*innen von damals (s)einen Blick auf die intime Zone eines weiblichen Körpers. Zu sehen ist der Unterleib einer am Rücken liegenden, nackten Frau. Der seitlich abgelegte Schenkel eröffnet den Blick auf die dunkel behaarte Vulva. Die äußeren Vulvalippen (1) sind leicht gerötet, der kleine Spalt lässt das Innenliegende und eine zarte Erregung erahnen. Skandalös im Jahr 1866.

Gut 150 Jahre später – weniger skandalös, aber durchaus provokativ – widmet die Galerie „Die Schöne“ der Vulva ein eigenes Festival: Das Vulva Festival „Look at this Vulva! Ein unverschämter Blick“.

Im Fokus der Gruppenausstellung steht nicht der männliche, häufig sexualisierende Blick, sondern die Auseinandersetzung mit dieser omnipräsenten und dennoch tabuisierten Körperzone der Frau*. Grafisch abgebildet, bildhauerisch geformt, wortreich besprochen, interessiert betrachtet oder ganz konkret in künstlerische Aktionen mit einbezogen.

Olja Grubic, Flower Bouquet, Foto: Jacqueline Korber

Vulvische Eröffnung

Sie steckte sich eine kleine Kunststoffvase in die Vagina und arrangierte darin einen Blumenstrauß. Mit der Performance Flower Bouquet eröffnete die Künstlerin Olja Grubic das Vulva Festival.

Mit nacktem, nach oben gestreckten Unterleib und geöffneten Beinen lag die Künstlerin am Rücken, ihre Füße stützte sie an einem Fensterbrett ab. Nachdem sie in ihre Vagina ein kleines Gefäß einführte, steckte sie nach und nach Grashalme und eine rote Orchidee hinein. Sie arrangierte einen Blumenstrauß und band einen kleine Masche um die Stängel, womit der Vorgang abgeschlossen war. Danach hob sie den Blumenstrauß aus der kleinen Kunststoffvase und entfernte auch diese selbst aus der Körperöffnung zwischen ihren Schenkeln. Grubic verbeugte sich und übergab den Blumenstrauß an die Veranstalterin Nina Fountedakis.

Olja Grubic, Flower Bouquet, Foto: Jacqueline Korber

Grubics Performance erinnert daran, dass der weibliche Unterleib ein Ort ist, an dem Neues entsteht, die Vagina eine Verbindung zwischen Außen und Innen schafft. In ihren Zeichnungen still life zeigt die Künstlerin grafisch minimalistisch dargestellte Vulven in schwarz weiß, die fleischlich und lebendig wirken. Nicht nur klassisch phallische Obst und Gemüsesorten, wie Bananen oder Gurken stecken in den Vaginas, auch Wassermelonenstücke oder mehrere Karotten gleichzeitig.

Olja Grubic, Still Life, Foto: Jacqueline Korber

Zwischen Klitoris und Penis

Stefanie Grübls Kleinplastiken zeigen „realistisch geformte Genitalmodelle aus Gips-Modelliermasse“. In den bunten Objekten, lässt die Künstlerin Grauzonen kategorischer Geschlechterdefinition plastisch in Erscheinung treten. Ihre plastischen Darstellungen von „vielfältige Vulven, erigierte und nicht-erigierte Penisse sowie intergeschlechtlichen Genitalien“ dienen auch als Anschaungsmaterialien in der sexualpädagogischen Arbeit.

Vielfältige Vulven und Penisse

Stefanie Grübl, Vielma, Foto: Jacqueline Korber

„Vielfalt sicht- und begreifbar machen“ lautet das Motto von vielma. In der Galerie der Schöne zeigte Grübl auch einen Vulva, die sich aufgrund der Geburt eines Kindes verändert hat. Auf dem Zettelchen beschreibt sie in klassischer wissenschaftlicher Manier, was das Modell zeigt: Vulvamodell mit Dammnaht (Darstellung einer Geburtsverletzung) / VULVA with PERINEAL SUTURE.

Vulvamodell

Stefanie Grübl, Vielma, Vulva mit Dammnaht, Foto: Jacqueline Korber

Vulva Vulva an der Wand

Wie vielfältig Frau-Sein aussehen kann, zeigt Jacqueline Korber im Werk Ich bin nicht so schön wie du, ich bin so schön wie ich. Die Installation aus schwarz/weiß Fotografien zeigt nackte Frauenkörper unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Formen. „Das Vergleichen und Bewerten führt hier nicht zur Abwertung des eigenen oder anderen, sondern zur liebevollen Wertschätzung von beidem.“(2) An unsichtbaren Fäden hingen je zwei aneinander geklebte Fotografien von der Decke der Galerie und drehten sich in den Luftzügen, die von Bewegungen der Betrachter*innen erzeugt wurden.

Jacqueline Korber, ich bin nicht so schön wie du, ich bin so schön wie ich, Foto: Jacqueline Korber

Zwischen den weißen Pobackenabdrücken funkelt ein goldener Vulvaabdruck. „Mit ihren Fingern strich sie die goldene Farbe auf ihre Vulvalippen und setzte sich aufs Leinen“, erzählt Jacqueline Korber über die Entstehung des Werks Footprints of Joy „die Farbe Gold steht für Wertvolles und besonders Ehrwürdiges“.

Jacqueline Korber, Footprints of Joy, Foto: Jacqueline Korber

Soviel Vulva und kein Porno

Den Besucher*innen bot das Vulva Festival ein vielseitiges Programm zur wertschätzenden Auseinandersetzung mit dem weiblichen Genital. Kunst von zeitgenössischen Künstler*innen eröffneten neue Denk-, Sichtweisen und Wahrnehmungsweisen. Empowerment auf vielen Ebenen. Viva la Vulva!

Alle Infos zum Vulva-Festival 2019

Konzept und Organisation: Nina Fountedakis
25. – 29.6.2019 in der Galerie Die Schöne, Wien

(1) Es wird bewusst das Wort Vulvalippen anstatt „Schamlippen“ gebraucht. Zum Thema Viva la Vulva – Endlich Schluss mit Scham! sprach FRO-Redakteurin Astrid Dober  in der Radiosendung FROzine auf Radio FRO.

(2) Victoria Windtner, Texte zu den Werken im Portfolio Jacqueline Korber, 2019

(3) Weitere Kolumne zum Thema: Vulva Vulva! Das geniale Genital als Kunstobjekt gegen das Schubladen-Denken

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No more Bullshit! Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten.

Es passiert so nebenbei im Alltag, da fallen Sätze wie „Ihr seid nur Frauen im Büro? Na da ist dann wohl Zickenkrieg angesagt.“. Oder Bekannte machen sexistische Witze, auf die…

Es passiert so nebenbei im Alltag, da fallen Sätze wie „Ihr seid nur Frauen im Büro? Na da ist dann wohl Zickenkrieg angesagt.“. Oder Bekannte machen sexistische Witze, auf die man abwehrend reagiert und darauf nur ein „Verstehst du keinen Spaß?“ entgegen geschleudert bekommt. Das kommt euch möglicherweise bekannt vor. Genauso wie Behauptungen, die als Fakten oder Wahrheiten präsentiert werden, wie dass Frauen zu emotional für Führungspositionen wären und deshalb für solche nicht geeignet sind.

In all diesen Situationen ist cleveres Argumentieren und eine schlagfertige Reaktion nötig. Hierfür greift euch „No more Bullshit!“ unter die Arme. Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten wie solche, die ihr weiter oben gelesen habt, hat ein engagiertes Frauenkollektiv namens Sorority verfasst, und enthält viele unterschiedliche weibliche Stimmen aus den Bereichen Wissenschaft, Musik, Kunst, Wirtschaft und einigen mehr.

Im Buch könnt ihr für viele typische Sprüche ein entsprechendes Kapitel finden, euch Fakten und Meinungen dazu durchlesen und gute Argumentationentipps aneignen. Ihr habt euch schon immer gefragt, ob eine Frauenquote eine sinnvolle Lösung ist? Oder warum Feminismus nicht Humanismus heißen kann? Diese und viele weitere Fragen thematisiert „No more Bullshit!“ sehr kurzweilig in knappen Kapiteln, teils humorvoll, teils mit prägnanten Tipps zum jeweiligen Thema.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, zunächst gibt es euch eine Übersicht zu Gesprächsdynamiken und Kommunikation bei aufeinander prallenden Meinungen. Kontern will geübt sein, daher gibt euch das Werk einige Basics an die Hand, wie beispielsweise Gesprächstaktiken funktionieren oder auch welche Macht Sprache haben kann. Im zweiten Teil geht es direkt zur Sache mit Sprüchen zum Pay Gap, vermuteten Eigenschaften bei Frauen (Stereotypen) oder auch zur Diskriminierung von Männern. Die Mischung aus Studien, Statistiken und Merkkästen gemeinsam mit einem übersichtlichen, einheitlichen Layout macht das Lesen flüssig und on point, Geistesblitze und erhellende Momente bleiben hier nicht aus.

Mir fehlen lediglich die Quellenangaben der jeweiligen Studien als Anhang im Buch, AutorInnen dieser werden genannt, jedoch gibt es beispielsweise keine Fußzeilen. Zudem sind mir manche Aussagen zu allgemein oder zu vage formuliert, sprich in meinen Augen nicht ausreichend im Buch belegt. Hier gilt aber auch wieder: Wissen wird manchmal auch einfach nur dadurch produziert, Meinungen von vielen Personen einzuholen (oder Statistiken zu erheben), was nicht per se unwissenschaftlich ist, sondern tatsächlich eine Wahrheit darstellt… dazu aber mehr im Buch!

Insgesamt fasst „No more Bullshit!“ sehr bekannte Aussagen und wichtige Themen kurzweilig und interessant zusammen, daher eine große Empfehlung von mir! Auch wenn man manche Fakten oder Tatsachen schon einmal gehört hat, ist das Buch ist für AnfängerInnen und Fortgeschrittene im Feminismus aber auch im (Argumentations-)Kampf gegen Sexismus gleichermaßen geeignet. Los geht’s!

Vielen Dank an den Verlag Kremayr & Scheriau für das Rezensionsexemplar!

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Gewinnt zwei Exemplare von „Unnützes ÖsterreichWissen“!

Auf unserem Instagram-Account könnt ihr noch bis 25. Juli 2019 zwei Exemplare des Buches „Unnützes ÖsterreichWissen“ gewinnen. Skurriles aus allen neun Bundesländern wartet auf euch – die perfekte Urlaubslektüre! Wisst…

Auf unserem Instagram-Account könnt ihr noch bis 25. Juli 2019 zwei Exemplare des Buches „Unnützes ÖsterreichWissen“ gewinnen. Skurriles aus allen neun Bundesländern wartet auf euch – die perfekte Urlaubslektüre! Wisst ihr zum Beispiel, wo in Österreich der Arschlochwinkel liegt?

Wie ihr an der Verlosung teilnehmen könnt, findet ihr in diesem Instagram-Beitrag. Viel Spaß und Erfolg allen TeilnehmerInnen!

 

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„Die Liebe zu den nicht perfekten Dingen“ von Haemin Sunim

Manche Bücher sprechen mich schon im Geschäft optisch sehr an. Oft ist es dann leider so, dass der Inhalt nicht ganz den Erwartungen entspricht. Bei „Die Liebe zu den nicht…

Manche Bücher sprechen mich schon im Geschäft optisch sehr an. Oft ist es dann leider so, dass der Inhalt nicht ganz den Erwartungen entspricht. Bei „Die Liebe zu den nicht perfekten Dingen“ von Haemin Sunim ist es aber anders. Es ist so ein schmuckes Buch, das man immer mal wieder irgendwo aufschlägt und sich an den schönen Illustrationen erfreut. Und nebenbei kann man dann noch etwas Lebensweisheit aufsaugen oder einen Ratschlag zu einem Thema bekommen.

Haemin Sunim ist ein koreanischer Mönch, der Zen-Buddhismus lehrt und buddhistische Bücher schreibt. Er tourt mit Lehrveranstaltungen durch die Welt und hat die „Schule der gebrochenen Herzen“ ins Leben gerufen, die Beratung und Meditation für Menschen mit diversen Problemen anbietet. Ziel dieses Buches ist, mehr Mitgefühl sich selbst und der Welt gegenüber zu entwickeln. Es soll Hoffnung machen in einer unvollkommenen Welt. Haemin Sunim hat Anregungen und Fragen von allen möglichen Menschen, denen er bei seinen Reisen begegnet ist, aufgenommen – seine Ratschläge finden sich ebenfalls in diesem Buch wieder.

Die acht Kapitel des Buches handeln zum Beispiel von Familie, Selbstliebe, Zusammenleben und Mut. Man findet sich beim Lesen der kleinen, gedichtartigen Textblöcke sehr häufig wieder. Jedes Überthema leitet Haemin Sunim mit einer kleinen persönlichen Erfahrungsgeschichte ein. Seine eigene spirituelle Reise stellt er im letzten Kapitel dar, dabei wirkt er aber nicht abgehoben, überheblich oder esoterisch. In seinen Texten beschreibt er häufig uns nur allzu bekannte Situationen und Gefühlslagen und gibt uns Handlungsanregungen. Zum einen bietet er Rat zur Umgangsweise mit Menschen in unserer Umgebung, von Partner bis Familie. Aber auch Inspiration und Hinweise zum Umgang mit uns selbst, unseren Gefühlen, Schwächen und Sorgen. Dabei wird er aber nie dogmatisch oder aufdringlich, sondern setzt kleine Impulse, die Gedanken anstoßen.

So erwischt Haemin Sunim die unbewussten Regungen und entlarvt auf sanfte Weise die menschlichen Gedankenprozesse und ihr Verhalten. Besonders angesprochen hat mich der Part zu Beginn des Buches, in dem er dazu aufruft, nicht zu nett zu sein. Hier geht es ihm vor allem darum, dass dieses allzu brave Verhalten darin ausartet, dass man jeden Ärger und jede Frustration nur herunterschluckt, was sich irgendwann in Depression oder Ängsten äußern kann.

In wenigen Fällen kann ich seinem Rat nicht zustimmen, doch zum Großteil finde ich seine Weisheiten modern und auf unser alltägliches Leben übertragbar. Insgesamt ist „Die Liebe zu den nicht perfekten Dingen“ ein sehr lohnenswertes und schönes Buch, das jeden von uns ein Stück weiterbringt und lehrt, der Welt und sich selbst mehr Mitgefühl entgegen zu bringen.

Vielen Dank an den Scorpio Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Girlsplaining – Was es bedeutet, eine Frau zu sein

Feminismus ist – nicht zuletzt wegen der #metoo-Bewegung – wieder in aller Munde, aber eine Feministin zu sein wird bei weitem nicht immer als etwas Positives gesehen. Auch die Comic-Szene…

Feminismus ist – nicht zuletzt wegen der #metoo-Bewegung – wieder in aller Munde, aber eine Feministin zu sein wird bei weitem nicht immer als etwas Positives gesehen. Auch die Comic-Szene hat sich des Themas „Feminismus“ angenommen: Mit „Girlsplaining“ führt uns die in Berlin lebende Katja Klengel in ihre sehr persönliche, aber auch erschreckend nachempfindbare Lebenswelt und prägenden Erlebnisse ein und zeigt damit, wie wichtig es ist, sich auch im Alltag mit Feminismus auseinanderzusetzen. Der Titel bezieht sich auf das sogenannte „Mansplaining„, bei dem Männer davon ausgehen, dass sie über etwas besser Bescheid wissen als ihre Gesprächspartnerin(nen).

Die Graphic Novel mit reduzierter Farbpalette in Rot-Rosa-Tönen ist ein Rückblick der Autorin auf einige Schlüsselmomente in ihrem Leben. Zunächst berichtet sie, wie diese tatsächlich abgelaufen sind, dann wie sie die Situation aus feministischer Brille gerne gelöst hätte. Da erlebt sie zum Beispiel die Verurteilung von Klassenkameraden für ihren etwas haarigeren Körper, aber berichtet auch über ihr erstes Mal oder die Meinungen der Gesellschaft über männliche und weibliche Geschlechtsteile. Es wird explizit und selbstironisch, ohne Frage. Uns begegnen nur allzu bekannte und nachvollziehbare Situationen, die jedoch teilweise ins Absurde abdriften. Klengel bringt zentrale Themen wie Bodyshaming, Geschlechterklischees und Diskriminierung unterhaltsam und konkret zur Sprache.

Der Einstieg war für mich anfangs etwas holprig zu lesen, bis ich erfuhr, dass die ersten Kapitel des Buches in einem Online-Magazin veröffentlicht worden waren. Mit diesem Wissen macht der Anfang auch mehr Sinn. Die Message der Comic-Novel ist klar: Sexuelle Selbstbestimmung, mehr feministisches Selbstbewusstsein im Umgang mit doofen Sprüchen und unangenehmen Situationen. Einfach die kleinen und großen Stolpersteine des Frau-Seins. Aber was bedeutet das eigentlich, das Frau-Sein? Auch hier unternimmt die Autorin Versuche, das zu umschreiben: Es heißt wohl auch, für seine eigenen Bedürfnisse Sorge zu tragen. Scharf kritisiert Klengel die (oft) unbewussten Vorgaben, nach denen Mädchen und Frauen in der Gesellschaft leben und handeln sollen. Dabei kommt aber der Spaß auch nicht zu kurz, immer wieder gibt es Verweise zur Pop- (oder Geek-)Kultur und – insbesondere im handgeschriebenen Anhang – viele Tipps und weitere Empfehlungen, unter anderem zum Thema starke Frauenfiguren.

Für LeserInnen, die schon etwas mehr im Thema sind, ist „Girlsplaining“ eine unterhaltsame, bestärkende Lektüre. Für alle anderen ein Augenöffner, zum Beispiel wie viel Druck es macht, wenn man als Pärchen immer wieder Anspielungen zu hören bekommt, ob nicht bald Nachwuchs ins Haus steht. Ich frage mich jedoch, ob die Ernsthaftigkeit und der kritische Charakter des Themas durch das Abdriften ins Absurde ausreichend Gewicht bekommt. Manchmal steht die Autorin für mich etwas zu sehr im Mittelpunkt – einerseits mutig, die eigenen recht intimen Erlebnisse darzustellen und eben auch ein gutes Beispiel, seine Frau zu stehen, andererseits sind die Geschichten der Autorin für mich etwas zu intim, hier ist die Frage inwiefern solche einzelnen Erfahrungen immer auf generelle Probleme zurückzuführen sind. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass man auch Verantwortung für sich selbst übernehmen muss und sich nicht in der Opferrolle verliert. So sehen wir aber zumindest, wie man selbstbewusst und schlagfertig reagieren könnte.

Wir sollten alle mehr Heldinnen und Vorbilder füreinander sein!

Vielen Dank an den REPRODUKT für das Rezensionsexemplar! Eine Leseprobe von „Girlsplaining“ findet ihr hier.

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Vegane Advents- und Weihnachtsmärkte 2018

Genauso wie das Angebot an veganen und nachhaltigen Adventskalendern stetig grösser wird, gibt es auch mehr und mehr vegane Advents- und Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum. Und zwar so viele, dass…

Genauso wie das Angebot an veganen und nachhaltigen Adventskalendern stetig grösser wird, gibt es auch mehr und mehr vegane Advents- und Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum. Und zwar so viele, dass ich diesen einen eigenen Artikel widmen möchte, der eine vollständige Übersicht über all die besuchbaren veganen Winterfreuden in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet.

Deutschland

Aschaffenburg

3. Veganer Weihnachtsmarkt Aschaffenburg 2018

Auch dieses Jahr veranstaltet JUKUZ gemeinsam mit dem DO IT YOURSELF Markt einen veganen Weihnachtsmarkt.

Wo? JUKUZ – Jugend- und Kulturzentrum, Kirchhofweg 2, 63739 Aschaffenburg
Wann? 9. Dezember, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Hier der Link zum Facebook-Event.

Berlin

Bild: The Green Market Berlin

The Green Market Berlin – Winter Edition 2018

Berlins erster vegane Lifestyle Markt geht in die „WINTER EDITION 2018“ und feiert sein 4. Jubiläum! In der neuen Location könnt ihr indoor wie outdoor wieder nachhaltig Shoppen, Stöbern und Schlemmen. Es erwartet euch ein bunter Mix aus Street Food, Musik, Mode, Kosmetik, Koch-Shows, kreativen Geschenkideen und vieles mehr. Bei der Auswahl der Aussteller legt The Green Market Berlin sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und unabhängige Manufakturen, Hersteller, Händler und Designer. Verbringt in angenehmer, familiärer Atmosphäre eine schöne Zeit!

Wo? Alte Münze Berlin, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin
Wann? Samstag, 24. November 12 bis 22 Uhr; Sonntag, 25. November 12 bis 20 Uhr
Eintritt: 4 Euro, 2 Euro für Berlin Pass InhaberInnen, frei für Kinder bis 12 Jahre
Weitere Informationen findet ihr auf greenmarketberlin.com, hier der Link zum Facebook-Event.

Veganer Weihnachtsmarkt

Der vegane Weihnachtsmarkt wird an allen vier Adventssonntagen stattfinden.

Wo? Winterfeldtplatz Schöneberg, 10781 Berlin
Wann? 2., 9., 16. und 23. Dezember, 11 bis 18:30 Uhr
Eintritt frei
Hier der Link zum Facebook-Event.

Bremen

2. Veganer Weihnachtsmarkt Bremen

Der 2. Vegane Weihnachtsmarkt Bremen läuft unter dem Motto „Vegan Christmas – Factory Style“. Es wird rund 45 Stände aus den Bereichen vegan Food und fairer Handel geben. An Essen gibt es Kuchen und Gebäck sowie Rohkosttorten mit weihnachtlichen Gewürzen, heiße Belgische Waffeln, Crêpes, Burger, Döner, Gulasch, Bratlinge, Eintöpfe – alles was das Herz begehrt und natürlich Kaffee- und Teespezialitäten, Glühwein und Früchtepunsch. Dazu kommen Stände mit Kleidung, Schuhen, Accessoires, Schmuck, Büchern, Kalendern, Kosmetik, Gewürzen und anderen fairen und nachhaltigen Geschenkideen für Weihnachten. Außerdem erwarten euch kreative Workshops, eine faire Modenschau, interessante Vorträge, Live Musik, eine Kochshow sowie für die kleinen BesucherInnen den Weihnachtsmann, einen Adventskalender und mehr. Der Weihnachtsmarkt ist indoor, aber unbeheizt – warme Kleidung ist angesagt!

Wo? Energieleitzentrale BLG-Forum und Generatorenhalle, Am Speicher XI 11, 28217 Bremen
Wann? 2. Dezember, 12 bis 20 Uhr
Eintritt: 4 Euro, frei für Kinder bis 12 Jahre
Hier der Link zum Facebook-Event.

Dresden

Bild: 4. Veganer Wintermarkt Dresden

4. Veganer Wintermarkt Dresden

Der 4. Vegane Wintermarkt Dresden bietet euch eine Mischung aus veganen Köstlichkeiten und politischem Input. Neben weihnachtlichen Köstlichkeiten und tierfreien Produkten wie Schmuck und Kleidung könnt ihr euch über Themen wie Tierrechte, gesellschaftliche Befreiung der Tiere, Tierschutz und Veganismus informieren. In enger Zusammenarbeit mit der tierbefreiung dresden werden Vorträge und ein Workshop angeboten. Daneben gibt es Live-Musik mit Andy Jones und Knüppelteig am Lagerfeuer. Essenstechnisch erwarten euch leckere Burger, heiße Waffeln, feurige Burritos und andere warme Köstlichkeiten von Falscher Hase, Invictus Crew, Chemiefabrik, Kitchen Riot, Undine Lanetzky, Veg-Ruf-Mobil und Millet’s. Eine Vielzahl an liebevoll handwerklich und künstlerisch gestalteten Dingen gibt es von Hartmut Kiewert, Bio Bellis Naturkosmetik, Matabooks, MiaLunArt, Manapuna, NaturWunderbar, MinoLiveart und origasmus.

Wo? Chemiefabrik, Petrikirchstraße 5, 01097 Dresden
Wann? 1. Dezember, 11 bis 19 Uhr, ab 21 Uhr Livemusik
Eintritt frei
Weitere Informationen findet ihr auf veganer-wintermarkt-dresden.jimdofree.com, hier der Link zum Facebook-Event.

Duisburg

Uhr: Anis & Zauber – der vegane Wintermarkt

„Anis & Zauber – der vegane Wintermarkt“

„Anis & Zauber – der vegane Wintermarkt“ ist der erste rein vegane Wintermarkt, der rund sechs Wochen lang stattfinden wird. Neben leckerem Essen und schönen Hütten mit tollem Warenangebot wird es auch ein spannendes, wöchentlich wechselndes Bühnenprogramm, DJs, Kunstausstellungen und Workshops geben. Die komplette Fläche wird von einem erfahrenen Künstlerkollektiv durch Dekorationen und Installationen mit einem besonderen Licht- und Flächenkonzept gestaltet! Achtung: Am 25. November sowie am 24. und 25. Dezember bleibt der Wintermarkt geschlossen!

Wo? Platz an der Münzstraße, 47051 Duisburg
Wann? 22. November bis 30. Dezember 2018, Freitags und Samstags: 11 bis 22 Uhr, Sonntags bis Donnerstags: 11 bis 21 Uhr
Eintritt frei
Weitere Informationen findet ihr auf veganer-wintermarkt.de, hier der Link zum Facebook-Event.

Veganer Weihnachtsmarkt Duisburg

Ihr habt Lust auf Waffeln, Kuchen, Glühwein, heißen Kakao und andere Leckereien? Euch fehlt noch die eine oder andere Geschenkidee für das anstehende Weihnachtsfest? Ihr lebt vegan oder interessiert euch für die vegane Lebensweise? Auf dem veganen Weihnachtsmarkt in Duisburg erwartet euch an zahlreichen Info- und Verkaufsständen ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot. Food gibt es von Che Vegan, Las Vegans, Kimbap Spot, Krümelküche, Marla & Mathilda’s Genusswerkstatt und Urban Mamas Kitchen. Auf Ständen stellen unter anderem aus: Ariwa, Fleischlos,  Clarana, Schwarzer Kater, Weltladen Walsum, Veganverlag, Veganbox, Roka, Das Bernsteinzimmer, Thermomix, V!, Nuts n spicy und Kong Island.

Wo? Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade, Schulstraße 2, 47179 Duisburg
Wann? 1. Dezember, 13 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Weitere Informationen findet ihr auf vegangebiet-ruhr.de, hier der Link zum Facebook-Event.

Düsseldorf

MAMPF – Der vegane Adventsbasar

Bei der mittlerweile sechsten Ausgabe des MAMPF Könnt ihr euch auf Weihnachten einstimmen. In gemütlicher Atmosphäre stellen eine Vielzahl an Organisationen ihre Arbeit und Projekte vor. Restaurants aus der Region zaubern unterschiedlichste Köstlichkeiten und bringen den Besuchern so die vegane Küche näher. Kinder können in einem weiteren Raum malen und lesen – Broschüren und Ausmalhefte werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem wird ein Upcycling-Workshop von Mitarbeiterinnen des Caritas-Projekts „vielfalt. viel wert.“ angeboten. Euch erwarten folgende Aussteller: Carrot Cake, Clarana, Das Bernsteinzimmer, Dattelmanufaktur, Elimba, Grünersinnverlag, Veganverlag, Hempro, Kimbap Spot, Las Vegans, #LevityParlour, Marla & Mathildas Tourbus, #MiteinanderVegan, Motte Klamotte, PETA ZWEI, Raccoon, Schwarzer Kater, Sea Shepherd Deutschland, Shoezuu, Sveet, Tanz auf Ruinen, die tierbefreier e.V. und Vegablum.

Wo? zakk, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf
Wann? 25. November, 18 bis 22 Uhr
Eintritt: 3 Euro, frei für Kinder unter 12 Jahre
Weitere Informationen findet ihr auf mampf-vegan.de, hier der Link zum Facebook-Event.

Hagen

4. Alternativer Weihnachtsmarkt

Nachdem einem Jahr Pause findet der Alternative Weihnachtsmarkt wieder statt. Im Außenbereich gibt es Stände, die ein buntes kulinarisches, informatives und handwerkliches Angebot präsentieren. Auch das Café Bistro Mundial und der Weltladen werden für die Zeit des Weihnachtsmarkts die Pforten öffnen. Unterhalten werdet ihr von musikalischen Beiträgen verschiedener Künstler.

Wo? AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, 58095 Hagen
Wann? 1. Dezember, 14 bis 20 Uhr
Eintritt frei
Hier der Link zum Facebook-Event.

Hamburg

Veganer Wintermarkt St. Pauli 2018

Wie auch in den letzten Jahren wird es eine bunte Mischung aus Infoständen, Essen, Kunsthandwerk, Glühwein, Feuertonnen und vielem mehr geben. Stände gibt es unter anderem von Land der Tiere, Free Animal, Vegan Guide Hamburg, PETA ZWEI, Brutal Lokal, Dnkn Hlft Illustration, it’s cowtime und Einskommasechsdesign.

Wo? Twelve Monkeys – Vegankrams, Hopfenstraße 15b, 20359 Hamburg
Wann? 15. Dezember, 13 bis 21 Uhr
Eintritt frei
Hier der Link zum Facebook-Event.

Hannover

Wunder Wandel Weihnachtsmarkt

Zum dritten Mal findet der Lindener „Wunder Wandel Weihnachtsmarkt“ statt – Kunst, Kultur, Nachhaltigkeit und Veganes erwarten euch. Das musikalische Programm verteilt sich über alle drei Veranstaltungstage. Samstag und Sonntag jeweils um 18 Uhr gibt es einen Auftritt des Staatstheater Hannover Kunst, Künstler bekommen die Möglichkeit sich in der Open-Galerie zu präsentieren. Des weiteren gibt es eine Ausstellung des Londoner Künstlers Richard Walker, nachhaltige Workshops für Kinder mit der Künsterlin Ombeni Agatha Ngonyani und natürlich veganes Essen und Getränke von den Klugbeissern und dem ältesten vegetarischen – mittlerweile veganen – Restaurant Hiller.

Wo? Küchengärten Linden im ersten Obergeschoss, Ihme-Zentrum, Ihmeplatz, 30449 Hannover
Wann? 14. Dezember, 17 bis 22 Uhr; 15. Dezember, 12 bis 22 Uhr; 16. Dezember, 12 bis 20 Uhr
Eintritt frei
Weitere Informationen findet ihr auf wunderwandelweihnachtsmarkt.de, hier der Link zum Facebook-Event.

Koblenz

4. Veganer Weihnachtsmarkt

Die Ortsgruppe von ARIWA Koblenz organisiert zum vierten Mal einen veganen Weihnachtsmarkt.

Wo? Im Hof der ehemaligen Bibliothek, Dreikönigenhaus, Kompfortstaße 15, 56068 Koblenz
Wann? 8. Dezember, 15 bis 22 Uhr, 9. Dezember, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Leipzig

6. Veganer Weihnachtsmarkt

Am 6. veganen Weihnachtsmarkt in Leipzig erwarten euch süße und herzhafte Köstlichkeiten, Handwerks- und Informationsstände und Shows. Ein weiteres Highlight: Ihr könnt gemeinsam mit anderen MarktbesucherInnen Wichteln!

Wo? Feinkost eG, Karl-Liebknecht-Straße 36, 04107 Leipzig
Wann? 8. Dezember, 11 bis 20 Uhr
Eintritt frei
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Nürnberg

Adventsmarkt 100% VEGAN

Der vegane Adventsmarkt in Nürnberg findet wieder statt. Auch diesmal mit der „besten Bratwurst Nürnbergs“ aus dem Mariposa, leckerem Chilli, Gebäck, Pancakes, Bratwurstvegglas und vielem mehr. Der Gewinn geht an das Spendenprojekt Tsunami-Opfer Indonesien.

Wo? Innenhof der Adventsgemeinde Nürnberg Mitte, Hinterm Bahnhof 30, 90459 Nürnberg
Wann? 2. Dezember, 15 bis 20 Uhr
Eintritt frei

Reilingen

2. Veganer und glutenfreier Weihnachtsmarkt

Auf dem bio-veganen und glutenfreien Weihnachtsmarkt erwarten euch unglaublich viele vegane Leckereien wie Kaiserschmarrn, Vanillekipferl, Zimtsterne, Linzertorte und Rotweinkuchen. Von Weihnachtsplätzchen über deftigen Flammkuchen bis hin zu einer Glühweinschaumtorte könnt Ihr euch satt essen. Die eine oder andere Überraschung bleibt noch offen! Wer einen Vorgeschmack haben möchte, kann Blootz im Sauerbruch jeden Samstag von 13 bis 20 Uhr in der Besenwirtschaft in Reilingen besuchen.

Wo? Blootz im Sauerbruch, Sauerbruchstr. 3, 68799 Reilingen
Wann? 1. Dezember, 13.00 bis 20.00 Uhr
Eintritt frei
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Österreich

Rehberg bei Krems

Veganer Adventkeller Krems-Rehberg

Im Rahmen des Rehberger Adventmarktes gibt es zum fünften Mal Veggie-X-Mas mit rein pflanzlichen Schmankerln und nachhaltigen Geschenksideen. Romantisch: Die idyllische Location in einem Weinkeller der Rehberger Kellergasse. Geschmackvoll: Rustikale Feuerflecken mit Knoblauch-Schmalz und Seitan-Burger oder – für die Süßen – frische Cupcakes und Palatschinken. Dazu werden vegane Weihnachtskekse – auch zum Mitnehmen, Marmeladen, Liköre wie Eierlikör ohne Eier, Adventsuppe, Palatschinken, Kuchen, Torten, Rohkost, Säfte, Wein, Punsch und Glühwein für einen guten Zweck angeboten. Kaffee und Tee dürfen natürlich auch nicht fehlen. An beiden Tagen gibt es auch Programm: Am Samstag weihnachtliches Basteln für Kinder und am Sonntag eine Lesung mit der heimischen Autorin Lisa Gallauner. Auch das wunderbare vegane Schmalz von Rinderwahnsinn wird an beiden Tagen an der Schank angeboten. Schaut vorbei – jeder Cent geht in den Tierschutz!

Wo? Rehberger Kellergasse 41, 3500 Krems
Wann? 24. und 25. November, 14 bis 21 Uhr
Eintritt frei
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Wien

Bild: Weihnachtsmarktvegan

Veganer Weihnachtsmarkt

Am veganen Weihnachtsmarkt in Wien erwarten euch zwei Tage Information über Veganismus, Gesundheit, Ethik und Spaß – ein buntes Rahmenprogramm und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten sowie viele Geschenkideen. Der Markt ist eine Benefizveranstaltung zugunsten des Lebenshofes von Rinderwahnsinn, eine Initiative von Hubert Gassinger und Stefanie Buchinger, zwei Bio-Bauern in Österreich die vor fünf Jahren insgesamt 50 Kühe und zwölf Schweine vor dem Schlachthof gerettet haben und diesen jetzt einen wunderbaren Lebenshof ermöglichen. An Ausstellern und Essen erwarten euch unter anderem Natürliches für Haut und Sinne, nu-cycl, Kenny’s, Superflash, Jenonne, Cositas Veganas, Weingut Salomon und VeganSTOSS. Auch jede Menge interessante Vorträge und Workshops gibt es zu besuchen, das Programm zieht sich durch die kompletten zwei Tage.

Wo? ARCOTEL Kaiserwasser Wien, Wagramer Straße 8, 1220 Wien
Wann? 8. und 9. Dezember, 10 bis 19 Uhr
Eintritt: 2 Euro (inklusive Los für das Gewinnspiel)
Weitere Informationen findet ihr auf weihnachtsmarktvegan.at, hier der Link zum Facebook-Event.

Schweiz

Egg

Bild: Mimis Weihnachtsmarkt

Mimis Weihnachtsmarkt

Mimi und all ihre Freunde laden ein zum Weihnachtsmarkt auf dem Hof Narr, wenn sich der Lebenshof in ein einzigartiges, fröhliches Weihnachtsmärchen verwandelt. Viele bunte Stände mit tollen Geschenkideen, Weihnachtsschlemmereien und vielem mehr lassen die Vorweihnachtsfreude in unsere Herzen einziehen. In der zauberhaften Atmosphäre rund um die Tierindividuen, erwartet die BesucherInnen nicht nur ein liebevoll gestaltetes Angebot für Klein und Gross, sondern auch eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte.

Wo? Hof Narr, Güetlistrasse 45, 8132 Egg
Wann? 25. November, 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Hier der Link zum Facebook-Event.

Zumikon

The Green Christmas

Bei The Green Christmas erwarten euch Essen und spannende neue Produkte, die sich auch wunderbar als Geschenke eignen.

Wo? Gemeindesaal, Dorfplatz 11, 8126 Zumikon
Wann? 15. Dezember, 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Hier der Link zum Facebook-Event.

 

Welche dieser Wintermärkte werdet ihr besuchen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

2 Kommentare zu Vegane Advents- und Weihnachtsmärkte 2018

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