Eco. Life. Style.

Autor: Edda

MyEy – Biologisch zertifizierter, veganer Ei-Ersatz

Auf der Veganmania 2015 in Wien hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Christian, dem – man kann es schon so nennen – Erfinder von MyEy zu unterhalten. Es war…

Auf der Veganmania 2015 in Wien hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Christian, dem – man kann es schon so nennen – Erfinder von MyEy zu unterhalten. Es war nicht nur sehr interessant, von Christian über seinen Hintergrund zu erfahren, sondern auch mehr über MyEy erzählt zu bekommen, denn das Produkt ist im wahrsten Sinne des Worts EInzigartig – es ist nicht nur bio- und vegan-zertifiziert, sondern auch, wie von einem echten Ei-Ersatz natürlich zu erwarten ist, voll aufschlagbar. Das macht MyEy weltweit einzigartig!

Zu viel über Christian möchte ich nicht verraten, denn ich will ihn euch im Zuge eines Interview noch näher vorstellen. Nur so viel: Christian gilt als einer der Pioniere der veganen modernen Küche, bereits 1999 hat er Europas erste vegane Vollwertkonditorei eröffnet – und sogar im österreichischen Parlament vegan aufgetischt! Sein Motto ist „Kein Verzicht, sondern Genuss auf rein pflanzlicher Basis.“, und so hat er mit der innovativen Idee des perfekten veganen Ei-Ersatzes, getrieben von Erfindergeist und seiner Erfahrung als Konditormeister und Bäcker, aber vor allem mit dem Wunsch der Welt etwas Gutes zu tun, nach vielen Monaten des Probierens und Tüftelns MyEy entwickelt.

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MyEy ist eine vegane, rein pflanzliche Alternative zum Backen, Braten und Kochen mit Eiern. Das Produkt basiert auf einer Mischung aus pflanzlichen Proteinen, Stärke, Gewürzen und Mineralien. MyEy ist nicht nur aufschlagbar, sondern darüber hinaus auch noch vegan- und bio-zertifiziert (für mich die Voraussetzung, ein Lebensmittel in meiner Küche willkommen zu heißen), es enthält keine tierischen Fette, keinen Zuckerzusatz und ist frei von Gentechnik, Cholesterin, Gluten und Soja. Pflanzlicher Ei-Ersatz ist übrigens nicht nur für vegan lebende Menschen interessant, sondern auch für jene, die die Aufnahme von Cholesterin und tierischen Fetten zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen vermeiden wollen.

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MyEy vereint das gesamte Spektrum an Funktionalität – von Schaummassen, Aufschlagen und Backen bis zum veganen Spiegelei, denn das Backverhalten, die Konsistenz, die Farbe, der gewohnte Geschmack und die Funktionalität sollen natürlich auch bei einem pflanzlichen Ei-Ersatz erhalten bleiben. Die MyEy Produktpalette umfasst zur Zeit drei Produkte – VollEy, EyWeiß und EyGelb. MyEy VollEy eignet sich besonders gut zum Anreichern von Speisen, zur Erhöhung des Nährwertes und zum Verfeinern und Verbessern der Krumenstruktur – Backprofis wissen, wovon die Rede ist. Das Einsatzgebiet reicht von Backwaren, Hefegebäck, Spätzle, Süßem und Pikantem, Eierspeise, Frenchtoast, Baiser, Schaummassen, Panaden und Kuchen bis hin zu Mayonnaise, Saucen und Dessertcremes. Ich sage nur: Mousse au Chocolat!

Noch dazu ist MyEy denkbar leicht anzuwenden (für Nicht-Backprofis wie mich besonders wichtig), denn es ist einfach mit der fünffachen Menge an Wasser anzurühren. Es ist einige Monate lang ungekühlt haltbar und in 200g Dosen sowie im Großgebinde für Weiterverarbeiter erhältlich. Weitere Informationen findet ihr auf myey.info

Habt ihr von MyEy schon gehört oder es auch schon probiert? Wäre diese Form des Ei-Ersatzes etwas für euch?

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ODEM.eu – Der TENCEL Online-Shop

Nachhaltige Mode muss nicht immer aus Bio-Baumwolle oder Leinen sein. Ein Material, das mittlerweile an Bekanntheit gewinnt ist TENCEL, eine natürliche Faser aus Eukalyptusholz der Gattung Lyocell, hergestellt mit einem EU-Umweltpreis…

Nachhaltige Mode muss nicht immer aus Bio-Baumwolle oder Leinen sein. Ein Material, das mittlerweile an Bekanntheit gewinnt ist TENCEL, eine natürliche Faser aus Eukalyptusholz der Gattung Lyocell, hergestellt mit einem EU-Umweltpreis gekrönten neuen Verfahren. TENCEL zeichnet sich durch sein einmaliges Feuchtigkeits- und Wärmemanagement aus – es nimmt Körperfeuchtigkeit sehr leicht auf und gibt diese auch wieder ab. Die Faser ist sanfter als Seide und kühler als Leinen, daher besonders hautverträglich und auch für Menschen mit sensibler Haut oder Neurodermitis interessant.

Wo bekommt man aber nun Kleidung aus TENCEL? Zum Beispiel bei ODEM.eu, dem TENCEL Online-Shop. ODEM steht für das althochdeutsche Wort „Atem“. Der Shop bietet atmungsaktive und hautsympathische Kleidung bestehend aus der Faser TENCEL an. Die von ODEM.eu geführten Marken wie Bleed, CHILLAZ und Mandala erfüllen dessen hohen Anforderungen betreffend Nachhaltigkeit.

Das alles klingt sehr verlockend, aber ist das Material auch in der Praxis ein Alleskönner? Um diese Frage beantworten zu können hat uns ODEM zwei Shirts zugesendet, die Nadine und ich testen durften. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um Nadine zu einem Shooting zu bitten, damit die Shirts auch entsprechend zur Geltung kommen.

Das NFNTY Damen TENCEL Miles Tanktop Open Sides ist ein locker fallendes Tanktop mit weitem Hals- und Armausschnitt und coolem Grafik-Print.

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Auch die Rückenpartie ist weit und locker geschnitten und lässt einen Blick auf Nadines Tattoos zu.

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Das Tanktop hat Nadine so gut gefallen, dass sie es am Ende des Tages gar nicht mehr hergeben wollte. Deshalb ist sie nun dessen stolze Besitzerin: „Ich finde das Shirt von NFNTY super. Es hat eine tolle Qualität und ist sehr angenehm zu tragen. Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen macht sich das feine Material bezahlt. Abgesehen von der Qualität finde ich auch den Print sehr ansprechend. Er ist nicht zu auffällig, aber trotzdem ein Eyecatcher. Ich werd mir sicher noch das eine oder andere TENCEL-Shirt kaufen.“

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Das Continental Batwing Tunic T-Shirt (auch zu sehen auf dem Titelbild) ist mein Favorit – obwohl es kurze Ärmel hat und relativ lang ist, trägt es sich sehr leicht. Das Material ist tatsächlich unglaublich weich, was natürlich auch für das Tanktop von NFNTY gilt.

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Mittlerweile besitze ich nun schon einige Shirts aus Lyocell bzw. TENCEL – Kleidung aus diesem Material finde ich mittlerweile am angenehmsten, deshalb suche ich nun generell nach Produkten, die mit Lyocell/TENCEL produziert wurden.

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Natürlich sind diese beiden Shirts nur ein kleiner Teil des Angebots von ODEM.eu. Deshalb habe ich euch hier meine weiteren Lieblinge aus der aktuellen Kollektion herausgesucht. Den Anfang macht hier die Continental Curved Hem Jersey Vest, von der mir sowohl der Schnitt als auch die Farbe sehr gut gefällt. Vorstellen kann ich mir das Top sehr gut zu Jeans oder auch unter einem Blazer.

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Wenn es wieder kühler wird, wäre der CHILLAZ Spitzbergen W’s Hoody Woman etwas für mich. Der weiße Kapuzenpullover wirkt durch die karierten Details sowohl schlicht als auch trendy.

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Mein Traum wäre Bettwäsche aus TENCEL – natürlich mit einem schönen Design, so wie die Fleuresse TENCAl Bettwäche „White Dream“. Mein Favorit war bis jetzt Bauwoll-Satin, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Lyocell/TENCEL auch bei Bettwäsche meine Nummer Eins werden wird.

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Bei der Anmeldung zum ODEM.eu Newsletter bekommt ihr übrigens einen Startbonus von fünf Euro für den nächsten Einkauf.

Hier geht es zur Homepage von ODEM.eu: odem.eu
Und hier zur Facebook-Seite: facebook.com/odem.eu

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„Täglich vegan – Vegan leicht gemacht“ von Daniel Pack

Hin und wieder werde ich gefragt, ob wir auf The bird’s new nest ein neues veganes Kochbuch vorstellen wollen. Das alleine klingt schon verlockend, doch wirklich interessiert war ich, als…

Hin und wieder werde ich gefragt, ob wir auf The bird’s new nest ein neues veganes Kochbuch vorstellen wollen. Das alleine klingt schon verlockend, doch wirklich interessiert war ich, als ich erfahren habe, dass der Kochbuchautor steirische Wurzeln hat. Ob sich das auch auf das Kochbuch übertragen hat?

Über das Buch

Mit „Täglich vegan – Vegan leicht gemacht“ möchte Daniel Pack zeigen, wie einfach und leicht es ist, vegan zu kochen. Auf insgesamt 120 Seiten finden sich 90 Rezepte, von Vorspeisen und Suppen über Hauptspeisen bis zu hin Nachspeisen. Zusätzlich gibt es obendrauf noch Cocktails und Basics – Basisrezepte für zum Beispiel Pizza- oder Nudelteig, Mayonnaise, Pesto und Saucen.

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Unter den Vorspeisen hat mich der Fenchel-Birnen-Blüten-Traum am meisten angesprochen, eine originelle Mischung an Zutaten, die einfach, aber auch sehr lecker klingt.

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Der steirische Einfluss hat sich tatsächlich ein wenig auf den Inhalt des Kochbuchs ausgewirkt, so findet man ein Buschenschank Brot, Liptauer und Kürbiskernaufstrich sowie steirische Kürbiscremesuppe. Und nicht zuletzt meine beiden Favoriten unter den Hauptspeisen, das Sellerieschnitzel und Serviettenknödel. Zwei Gerichte, die es auch bei uns Zuhause gab und die mich daher an meine Kindheit erinnern.

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Ich persönlich hätte mich über weitere typisch steirische Rezepte gefreut, wie zum Beispiel Bohnensterz oder gebackene Mäuse. Vielleicht lässt sich auch der Faschingskrapfen zu besagten Mäusen adaptieren – ich werde es versuchen! Weitere vegane Rezepte, die sich auch im Buch finden, könnt ihr hier nachlesen.

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Über den Autor

Daniel Pack berät Restaurants und Buschenschänke in Sachen Veganismus und kocht als PEACE-FOOD-Koch im TamanGa, dem Gesundheitszentrum von Rüdiger Dahlke. Außerdem hält er regelmäßig Kochkurse ab, kommt aber auch gerne mit „Sack und Pack“ zu einem privaten Kochkurs zu euch nach Hause.

Sehr interessant ist Daniel Packs Weg zum Veganismus, den ihr auch im Kochbuch nachlesen könnt – er selbst hat durch die Umstellung auf rein pflanzliche Nahrung 20 Kilogramm abgenommen. 105 Kilogramm schwer wurde Daniel Pack zuerst Vegetarier und nach zwei Jahren stiegen er und seine Familie schließlich auf eine vegane Lebensweise um.

Das führte bei Daniel Pack nicht nur zu einer Gewichtsabnahme auf 85 Kilogramm, sondern auch zu mehr Energie und Motivation. Im Konkreten heißt das für ihn, dass er durch den Energie- und Motivationsschub mit einer viel positiveren Lebenseinstellung durchs Leben geht, wieder sportlich aktiv ist und seitdem nicht mehr krank war. So schreibt Daniel Pack im Nachwort des Kochbuchs: „Im Grunde geht es darum, dass du mit einer veganen Ernährung die Welt um dich herum ein wenig besser machst. Durch jedes vegane Gericht, das gekocht wird, verändert sich nicht nur das Leben eines Tieres, nein, es verändert das Leben vieler Menschen und natürlich auch dich.“

Täglich vegan – Vegan leicht gemacht“ könnt ihr hier kaufen.

 

Zur Homepage von Daniel Pack: taeglich-vegan.com
Zu seiner Facebook-Seite: facebook.com/TaeglichVEGAN

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Der 5. vegane Stammtisch Mödling – ich war dabei!

In vielen größeren Städten werden regelmäßig vegane Stammtische organisiert, so auch in Wien. Als Nicht-mehr-Wienerin und Bewohnerin des Stadtrandes habe ich eine aktivere vegane Szene in meinem Wohnbezirk Mödling bis…

In vielen größeren Städten werden regelmäßig vegane Stammtische organisiert, so auch in Wien. Als Nicht-mehr-Wienerin und Bewohnerin des Stadtrandes habe ich eine aktivere vegane Szene in meinem Wohnbezirk Mödling bis vor kurzem vermisst. Das hat sich aber rasant geändert, als Harald Anfang April diesen Jahres die Gruppe Veganer Stammtisch Mödling auf Facebook eröffnet hat. Der erste Stammtisch wurde am Dienstag, den 21. April 2015 organisiert, rund zehn Personen sind im IKEA Vösendorf zusammengetroffen – das war der Start des veganen Stammtisch Mödling.

Mittlerweile wurde der zweite Dienstag jeden Monats als Stammtisch-Tag auserkoren und plötzlich stand auch schon der fünfte Stammtisch vor der Türe, wieder in besagtem IKEA. Ich hatte bis dato an keinem Stammtisch teilgenommen, weil ich außer zu beruflichen Terminen kaum aus dem Haus komme (bei der Veganmania in Wien war ich natürlich schon), denn das Vogelnest möchte laufend gehegt und gepflegt werden. Nachdem ich aber das Wachsen der Facebook-Gruppe mit großem Interesse verfolgt habe und mich auch schon mit Harald online unterhalten hatte, wollte ich mir den Stammtisch dieses Mal nicht entgehen lassen. Vor allem nachdem zusätzlich noch angekündigt wurde, dass IKEA aufgrund der ständig steigenden Teilnehmeranzahl dieses Mal mehrere vegane Speisen anbieten würde.

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Um 18 Uhr sollte es losgehen und als ich kurz danach im für den Stammtisch reservierten Bereich im IKEA eintraf, waren schon jede Menge Leute vor Ort – nachdem ich niemanden persönlich kannte, war mein Stresslevel deshalb schon etwas erhöht, denn auch wenn ich gerne neue Leute kennen lerne sind so viele unbekannte Gesichter auf einmal für mich trotzdem eine Herausforderung. Zum Glück setzte sich kurz nach meiner Ankunft jemand auf den Sitz mir gegenüber, der mir bekannt vorkam. Tatsächlich, ich war mit Carina, der früheren Veranstalterin des veganen Stammtisch Wien, schon länger auf Facebook vernetzt. Und daneben sass Birgit, YouTuberin und vegane Ernährungsberaterin, mit der ich auch schon über Facebook verbunden war. Leute persönlich kennen zu lernen, mit denen man bisher nur online Kontakt hatte ist jedes Mal wieder spannend! Dann verkündete Harald auch schon, dass wir uns unser Essen sichern sollten, denn die veganen Speisen waren auch für alle anderen IKEA Restaurant-Besucher zugänglich.

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Der folgende Ansturm auf die Essensausgabe war für einen Dienstag Abend wohl eher ungewöhnlich.

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IKEA bezeichnete das erweiterte vegane Speisenangebot als „veganen Dienstag“, insgesamt gab es mit den veganen Gemüsebällchen – Grönsaksbullar -, die seit einiger Zeit als Alternative zu den bekannten Fleischbällchen erhältlich sind, vier vegane Speisen zur Auswahl.

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Die Wahl war für mich nicht leicht zu treffen, denn es klang alles lecker: Hausgemachte Grillgemüsepfanne, Pasta all’arrabiata, besagte Grönsaksbullar…

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…oder grünes Curry mit Räuchertofu und Wasserkastanien. Gewonnen hat letzten Endes das Curry, weil mich die Wasserkastanien neugierig gemacht hatten.

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Für alle, die wissen wollen, was in den veganen Gemüsebällchen genau steckt, gibt es bei der Essensausgabe eine genaue Information über das enthaltene Gemüse.

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Auch vegane Desserts wurden angeboten, Obstsalat oder Schokomousse um jeweils einen Euro. Das Getränkeangebot lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig, mit ChariTea und Lemonaid gibt es zwei biovegane Fair Trade Getränke-Marken zur Auswahl (außer ChariTea green mit Ingwer und Honig). Ich habe mich für ChariTea black, Schwarzer Tee mit Zitrone, entschieden.

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Rein optisch bleibt IKEA Essen natürlich IKEA Essen, aber das Curry war durchaus lecker. Eine große Überraschung war aber mein erstes Grönsaksbullar, das mir Carina zum Kosten überlassen hatte, denn das schmeckte wirklich gut. Ich hatte mir zugegebenermaßen nicht wirklich viel von den veganen Gemüsebällchen erwartet, ich werde aber definitiv in Bälde eine ganze Portion verkosten! Auch das Schokomousse war sehr gut, so gut, dass mein linker Sitznachbar vier davon konsumiert hat. Obwohl sogar noch etwas nachprodziert wurde, war es schon vor Ende der Veranstaltung ausverkauft.

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Nachdem wir mit dem Essen fertig waren – manche holten sich noch einen Nachschlag und zum Kaffee wurde für uns Sojamilch bereit gestellt -, gab es eine Rede von Harald, die ich als sehr gelungen und ansprechend empfunden habe. Abgesehen vom Inhalt war nämlich deutlich zu erkennen, wie sehr ihm das Thema Veganismus am Herzen liegt und wie sehr er sich freute, dass so viele TeilnehmerInnen zusammengefunden hatten. Eine Zählung unsererseits ergab über 60 Personen!

Nun aber zurück zur Rede. Wie auch schon auf den Zetteln zu lesen war, die zu Beginn verteilt wurden, soll der vegane Stammtisch Mödling allen offen stehen, die sich für die vegane Ernährung interessieren. Deshalb war der Stammtisch auch bunt gemischt, von VeganerInnen über VegetarierInnen bis zu „Keines-von-beidem, möchte es aber mal probieren“. Harald hat die Facebook-Gruppe deshalb gegründet, weil seinem Empfinden nach das vegane Angebot in Mödling viel zu gering ist, er auch keine Veganer im Mödlinger Gebiet kannte und deshalb für vegane Treffen nach Wiener Neustadt gefahren ist. Nun hat er sich zum Ziel gesetzt, das Angebot an veganen Speisen in Mödling zu vergrößern, Menschen, die vegan leben, zu verbinden und Personen, die sich für eine vegane Lebensweise interessieren einen einfachen Einstieg zu ermöglichen. Außerdem rief Harald zu Unterstützung auf, veganes Angebot jeglicher Art in Mödling in die Facebook-Gruppe zu posten, um somit die Information über derartige Angebote besser zugänglich zu machen.

Tatsächlich waren zum Stammtisch nicht nur viele Menschen aus Mödling, sondern auch aus Wien gekommen, was sich im Anschluss beim Plaudern mit den diversen TeilnehmerInnen herausstellte. Und weil das Plaudern so nett war, wurde der Stammtisch auch nicht beendet, nachdem IKEA seine Pforten für den Tag geschlossen hatte, sondern ein großer Teil der Gruppe begab sich Richtung Light City – ehemals Multiplex, umgangssprachlich aber immer nur UCI genannt. Dort landeten wir in einer Cocktailbar, wo wir das gesamte obere Stockwerk bevölkerten und uns erst um Mitternacht auf nach Hause machten.

Der fünfte vegane Stammtisch Mödling war mein allererster Stammtisch dieser Art und ich war positivst überrascht. Einerseits von der Mühe seitens des IKEA Management, einen gelungenen Abend zu gestalten – abgesehen von dem für uns reservierten Restaurant-Bereich und den zusätzlichen veganen Speisen wurde laufend nachgefragt, ob alles in Ordnung sei oder ob wir noch Wünsche hätten -, die Organisation des Treffens von Haralds Seite war gleichermaßen gelungen, denn bei vielen Veranstaltungen ab einer bestimmten Teilnehmergröße nimmt manchmal doch das Chaos überhand. Die TeilnehmerInnen, mit denen ich mich unterhalten habe waren alle äusserst nett, und alles in allem hat der Stammtisch einfach Spaß gemacht. Sprich, ich bin nächstes Mal auf jeden Fall wieder dabei!

Vielen Dank an Harald und IKEA Vösendorf für die tolle Organisation!

 

Für zukünftige vegane Stammtische in Mödling und weitere Informationen rund um das vegane Angebot in und um Mödling besucht die folgenden Facebook-Gruppen:
Veganer Stammtisch Mödling
Mödling Vegan
Mödling kocht bäckt und schraubt VEGAN

Alle Termine zu veganen Stammtischen in ganz Österreich findet ihr hier: facebook.com/VeggieTreffen

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benecos – Vegane Make-up Neuheiten

Wie ihr vielleicht schon in meinem Artikel über das vegane Produktquartett von Love Me Green gelesen habt, ist mein Anspruch an Kosmetik mittlerweile ziemlich streng geworden. Beim Kauf achte ich…

Wie ihr vielleicht schon in meinem Artikel über das vegane Produktquartett von Love Me Green gelesen habt, ist mein Anspruch an Kosmetik mittlerweile ziemlich streng geworden. Beim Kauf achte ich nicht nur darauf, dass die Produkte Naturkosmetik-zertifiziert sind, sondern auch ob diese vegan sind. Das gilt natürlich nicht nur für Haar- und Körperpflege, sondern auch für Make-up. Wie gerufen kam deshalb das Angebot von benecos, ihre neuen veganen Make-up Neuheiten zu testen – alle Produkte tragen hier das BDIH-Siegel. Und weil ich zur gleichen Zeit auch ein Shooting mit unserer Autorin Nadine geplant hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt, die Produkte für ihr Make-up zu verwenden. Das Titelbild ist dabei eines der vielen schönen Bilder, die an diesem Tag entstanden sind.

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Für die Augenbrauen kam der benecos NATURAL EYEBROW-DESIGNER in blonde zum Einsatz. Man möge meinen, blonde ist nicht der richtige Farbton, denn auch in natura sieht der Stift sehr hell aus.

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Doch beim Swatch und auch bei der Anwendung offenbart sich eine dunklere Farbe als erwartet – obwohl ich braune Haare und Augenbrauen habe, verwende ich selbst diesen Augenbrauenstift auch sehr gerne, weil mir Produkte, die für braunes oder dunkles Haar geeignet sein sollen meist viel zu dunkle Augenbrauen bescheren. Vor allem wenn das Haar wie bei mir einen leichten Aschton hat, passt dieser Augenbrauenstift umso besser. Auch die kleine Bürste am Stiftende ist hier ein sehr praktisches Tool, um nach dem Füllen und Nachzeichnen der Augenbrauen den Look durch leichtes Verwischen entsprechend natürlich zu gestalten.

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Nadines Augenbrauen kamen alleine durch die Verwendung des benecos NATURAL EYEBROW-DESIGNER in blonde wunderbar zur Geltung.

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Das benecos NATURAL QUATTRO EYESHADOW in coffee&cream wurde für das Augen Make-up genutzt – ich habe alle der vier Farbtöne hier miteinander kombiniert.

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Zwei der Farben sind matt, zwei schimmernd und keine davon ist sehr stark pigmentiert, sie lassen sich aber relativ gut aufbauen und auch in unterschiedlichen Variationen miteinander kombinieren.

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Ich habe das Quartett mittlerweile schon des öfteren verwendet und auch auf Geschäftsreisen mitgenommen und war mit dem Ergebnis immer sehr zufrieden, vor allem weil sich sowohl ein Nude-Look für untertags als auch ein dunkleres Smokey Eye für den Abend mit all diesen Farben sehr einfach bewerkstelligen lässt.

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Die Wimpern zu tuschen stellte mich vor eine kleine Herausforderung, denn ich hatte von benecos zwei Mascaras zugesendet bekommen. Welche sollte ich nun für Nadines Look verwenden? Das Problem löste sich aber wie von selbst, denn die schwarze Mascara, die benecos NATURAL MASCARA VEGAN VOLUME in magic black, wirkte wie ausgetrocknet, es ließ sich praktisch keine Farbe auf die Wimpern übertragen. Zufällig hatte ich genau die gleiche Mascara noch einmal bei mir, denn diese war auch schon in der Love Beauty Box von April zu finden. Und leider war auch diese Wimperntusche nicht zu gebrauchen, sie war genauso ausgetrocknet wie die andere.

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Graue Wimperntusche – ob das gut aussieht? Ich hatte ja schon diverse Farben an meinen Wimpern ausprobiert: Braun, schwarzblau, aubergine… Auch der Applikator sah relativ ungewöhnlich aus. Aber ein Augen-Make-up ohne Mascara geht natürlich gar nicht – dann also in grau. Die Überraschung war nach der anfänglichen Skepsis umso größer. Die benecos NATURAL MASCARA VEGAN WONDER in steel grey ließ sich gut auftragen und betont die Wimpern deutlich, aber dennoch natürlich. Eine tolle Alternative zu braunen Mascaras!

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Ich war mit dem Outcome des Tages sehr zufrieden, nicht nur hatte ich jede Menge Bilder für einen zukünftigen Artikel, sondern auch drei neue vegane Naturkosmetik-Favoriten entdeckt, und nicht zuletzt hat es jede Menge Spaß gemacht, gemeinsam mit Nadine den Tag zu verbringen – eine absolut gelungene Kombination!

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Vegane Kosmetikbehandlung in Wien: Diamond Beauty and More

Meine Haut hatte dringend Entspannung nötig. Warum? Weil ich meinem Gesicht in Sachen Produkttests leider etwas zu viel zugemutet habe. Revanchiert hat es sich mit Unreinheiten, Rötungen und einer perioralen…

Meine Haut hatte dringend Entspannung nötig. Warum? Weil ich meinem Gesicht in Sachen Produkttests leider etwas zu viel zugemutet habe. Revanchiert hat es sich mit Unreinheiten, Rötungen und einer perioralen Dermatitis, die ich zum Glück mit strikter Abstinenz und einigen Besuchen bei meiner Hautärztin wieder losgeworden bin. Doch die Unreinheiten und Rötungen sind geblieben. Deshalb wollte ich einen Besuch in einem Kosmetikstudio wagen, um mit professioneller Hilfe meine Gesichtshaut wieder ins Lot zu bringen. Also habe ich mich auf Facebook nach einem veganen Kosmetikstudio in oder um Wien umgehört. Empfohlen wurde mir Diamond Beauty and More im neunten Wiener Gemeindebezirk und ehe ich es mich versah, war ich auch auf eine Gesichtsbehandlung zum Testen eingeladen.

Meine Gesichtshaut ist ziemlich sensibel, und deshalb war ich doch etwas nervös, ob ich die Produkte vertragen würde und wie mein Gesicht auf so eine Portion Pflege reagieren wird. Aber gleichzeitig war ich auch so unzufrieden mit den nicht weniger werden wollenden Unreinheiten und Unregelmäßigkeiten meiner Haut, dass ich einen Versuch wagen wollte – in der Hoffnung, dass ich die Behandlung gut vertrage und die periorale Dermatitis nicht wieder ausbrechen würde.

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Diamond Beauty and More wird von Kinga betrieben, die sich zu Beginn viel Zeit genommen hat, um abzuklären, welche Behandlung ich brauche und welche Produkte die geeignetsten dafür sind. Kinga betreibt ihr Studio seit fast zwei Jahren und bietet Kosmetikdienstleistungen von Kopf bis Fuß an. Sie ist Kosmetikerin und Fußpflegerin und hält sich regelmäßig mit Weiterbildungen am Laufenden – Kinga ist mittlerweile schon seit mehr als zehn Jahren im Kosmetikbusiness.

Nun zurück zur Gesichtsbehandlung! Nachdem Kinga mit mir die Art der Behandlung – eine große, zwei Stunden lange Gesichtsbehandlung – abgeklärt hat, durfte ich auf dem Behandlungsstuhl Platz nehmen. Die Schuhe werden ausgezogen und das Oberteil abgelegt, einen etwaigen BH kann man entweder auch ausziehen oder die Träger zur Seite schieben. Wenn man es sich bequem gemacht hat, was relativ leicht geht, da man bei der Behandlung mehr liegt als sitzt, gibt es bei Bedarf auch noch eine Kuscheldecke, sollte man eher zu den erfrorenen Personen zählen. Üblicherweise kühlt man während der zwei Stunden stärker als angenommen aus, so dass die Kuscheldecke sehr angenehm ist, wenn es draußen nicht gerade tropische Temperaturen hat. Ich bin ein großer Fan von Entspannungsmusik bei der Kosmetik, und natürlich hat Kinga auch diese parat.

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Zu Beginn wird die Haut mit Reinigungsmilch und Tonic gesäubert. Es folgt ein auf den Hautzustand abgestimmtes Peeling, danach kommt mein Lieblingspart jeder Gesichtsbehandlung: Die Gesichtsmassage! Diese Massage kann in den meisten Kosmetiksalons auch weggelassen werden, aber ich rate euch: Tut es nicht! Es gibt kaum etwas Entspannenderes als eine Gesichtsmassage! Bei dieser Gesichtsbehandlung dauert die Massage eine halbe Stunde, gleichzeitig werden mit einem Verdampfer, aus dem einem warmer Dampf ins Gesicht strömt, die Poren geöffnet und durch die Massage Produkte in die Haut eingearbeitet. Nach diesen 30 Minuten schwebt man auf einer unvergleichlichen Wolke der Entspannung.

Weiter geht es dann leider mit dem wohl am wenigsten beliebten Teil, der Tiefenreinigung oder auf gut Deutsch, das Ausdrücken von Unreinheiten. Meine Haut ist wie schon erwähnt sehr empfindlich, und üblicherweise sehe ich nach einer Gesichtsbehandlung durch das Ausdrücken nicht mehr gesellschaftsfähig aus. Abgesehen davon hat mir das Prozedere nicht nur einmal den kalten Schweiß ausbrechen lassen, gerade die Partie auf und um die Nase herum ist bei mir sehr empfindlich. Umso erstaunter war ich, dass das Ausdrücken dieses Mal kaum weh tat. Auszureinigen gab es definitiv genug, aber trotz allem war das die angenehmste Tiefenreinigung, die ich bis jetzt erlebt habe.

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Nun ging es zur Hochfrequenzbehandlung, die eine bakterizide und sterilisierende sowie stärkende und anregende Wirkung hat. Hierbei wird ein Glasaufsatz über die Haut bewegt, der ein leichtes Britzeln verursacht. Ein etwas ungewohntes Gefühl, aber perfekt nach dem Ausdrücken, da die Hochfrequenzbehandlung eine abschwellende Wirkung hat und gereizte Haus beruhigt. Danach folgt eine Wirkstoffampulle plus Packung abgestimmt auf den Hauttyp und den Zustand der Haut, die mit Ultraschall in die Haut eingearbeitet werden. Ultraschall sorgt für einen erhöhten Zellstoffwechsel, Wirkstoffe können so tiefer in die Haut eingeschleust werden. Die Haut soll so feinporiger und deutlich elastischer werden, die Festigkeit zu nehmen, dafür die Tiefe etwaiger Falten abnehmen. Zusätzlich wird die hauteigenen Collagen- und Elastinproduktion angeregt und die Wirkstoffe werden noch besser von der Haut aufgenommen. Zum Abschluss folgt eine Tagespflege, außerdem werden mir noch die Augenbrauen gezupft. Hier habe ich auch schon sehr böse Überraschungen erlebt, aber was soll’s, heute gehe ich aufs Ganze!

Als ich mich nach der Behandlung im Spiegel betrachte, sehe ich nicht nur äußerst entspannt aus, sondern bin auch positiv überrascht. Meine Haut sieht viel glatter und ebenmäßiger aus, die Unreinheiten sind kaum mehr sichtbar. Das Ausdrücken hat nicht wie sonst deutliche Spuren hinterlassen, meine Haut sieht frisch und entspannt aus. Auch meine Augenbrauen sind sprichwörtlich wieder in Form, das Risiko hat sich auch in diesem Fall gelohnt. Eine Frage stellt sich mir aber noch: Wird meine Haut nicht vielleicht doch in den nächsten Tagen negativ auf die Behandlung reagieren? Nach einigen Tagen ist klar – meine Haut hat die Behandlung gut vertragen und ich bin sehr zufrieden über mein geklärtes Hautbild.

Das Bemerkenswerte neben der Qualität der Behandlung, mit der ich – wie ihr sicher schon vermutet habt – sehr zufrieden bin, ist, dass obwohl vegane Qualitäts-Kosmetik verwendet wird, die Preise von Diamond Beauty and More auch deutlich zur Entspannung beitragen. So kostet die von mir getestete große Gesichtsbehandlung mit Grundbehandlung, Massage, Ampulle mit Ultraschall und Augenbrauen zupfen insgesamt nur 90 Euro. Alle Leistungen und Preise findet ihr auf der Facebook-Seite von Diamond Beauty and More – die Website befindet sich noch im Aufbau.

Wer auf der Suche nach einem Kosmetikstudio ist, dass auf Wunsch auch vegane Behandlungen durchführt, ist mit Diamond Beauty and More bestens beraten. Auch alle, die auf ihr Budget achten müssen, werden hier fündig werden, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut. Ich bin auf jeden Fall eine neue Stammkundin!

 

Diamond Beauty and More
Kinderspitalgasse 10
1090 Wien
facebook.com/DiamondBeautyandMore
Tel.: 0676 402 26 48

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DIY-Kosmetik für den Sommer: Beruhigendes Lavendel-Tonic

Heute gibt es den dritten und letzten Teil unserer Reihe „DIY-Kosmetik für den Sommer“.  Bevor ich euch das Rezept für das beruhigende Lavendel-Tonic verrate, gibt es zum Abschluss der Serie…

Heute gibt es den dritten und letzten Teil unserer Reihe „DIY-Kosmetik für den Sommer“.  Bevor ich euch das Rezept für das beruhigende Lavendel-Tonic verrate, gibt es zum Abschluss der Serie noch ein paar Informationen über grüne Kosmetik. Bei den Rezepturen der grünen Kosmetik stehen die Urkraft der Pflanzen sowie essbare und frische Rohstoffe aus der Natur und Küche im Vordergrund. Sie unterscheiden sich zwar manchmal in der gewohnten Handhabung, Konsistenz, Haltbarkeit oder im Geruch, stehen dafür aber für Reinheit und frische Wirkung und ermöglichen es Haut und Haar durch sanfte Unterstützung sich wieder selbst zu versorgen. Die Zubereitung aus simplen Zutaten ist einfach und rasch und ermöglicht somit auch von außen gesunde und frische Nahrung zuzuführen.

Das Rezept ergibt rund 100ml Lavendel-Tonic und ist gekühlt ca. ein bis zwei Wochen haltbar. Es kann als Gesichtstonic, Deo, Bodyspray und auch als Haarpflege verwendet werden. Lavendel wirkt antibakteriell, beruhigend und entspannend sowie lindernd bei Verbrennungen. Kokos und Aloe kühlen und beruhigen die Haut und wirken feuchtigkeitsspendend und regenerierend. Apfelessig erfrischt, wirkt aktivierend, entgiftend, verfeinert das Hautbild und kühlt und regeneriert bei zu viel Sonne. Essig wirkt außerdem leicht konservierend und neutralisiert Gerüche durch seine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Körpergeruch verursachenden Bakterien. Auf den Haaren angewendet sorgt Essig für Glanz und leichte Kämmbarkeit.

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Innere Werte

125ml Wasser
1 EL ungespritzte Lavendelblüten (getrocknet oder frisch)
1 Aloeblatt (von Aloe officinalis bzw. barbadensis oder 1 EL gekaufter Aloesaft)
1 EL Kokosöl
10ml Apfelessig

So wird’s gemacht

Lavendelblüten mit Wasser aufkochen und rund 15 Minuten köcheln lassen, im Anschluss Kokosöl zugeben. Das Aloe Blatt längs durchschneiden und das Gel mit einem Messer herausschaben. Wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, Essig und Aloe zugeben. Mit einem Pürierstab nun alles fein pürieren, durch ein feines Sieb filtern und in ein Sprühfläschchen abfüllen.

 

Dieses Mal findet ihr bei makeupbine ein Ruck Zuck Salbei Deo, das man auch als Mund- und Fußspray verwenden kann. makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

 

Weitere DIY-Kosmetik für den Sommer:
Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin
Bodyspray mit Minze, Orange und Zitrone
Apres Sun Bodylotion mit Kokos
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Amanprana Mundöl Menta – Ölziehen als Zahnpflege

Hin und wieder bekomme ich Mails mit dem Angebot, Produkte für einen Test anzufordern. Meistens ist das betreffende Produkt weder für mich noch für The bird’s new nest interessant oder…

Hin und wieder bekomme ich Mails mit dem Angebot, Produkte für einen Test anzufordern. Meistens ist das betreffende Produkt weder für mich noch für The bird’s new nest interessant oder passend. Doch ab und zu weckt etwas definitiv mein Interesse. So wie die Mail von Amanprana, ob ich eines ihrer beiden Mundöle testen wollen würde. Zur Auswahl standen Menta mit Minze und Foeniculum mit Fenchel. Nachdem ich schon Erfahrung mit Ölziehen hatte, aber bis jetzt immer nur Bio-Speiseöl verwendet habe, war ich sehr interessiert daran, ein Öl zu testen, das speziell nur für diesen Zweck konzipiert wurde.

Amanprana Mundöl Menta

Entschieden habe ich mich für das Amanprana Mundöl Menta, nicht nur weil ich den Geschmack von Minze dem von Fenchel vorziehe, sondern auch weil weiße Zähne als eines der Effekte des Öls versprochen wurden. Weiße Zähne ohne Bleichmittel oder abrasive Inhaltsstoffe? Das klingt doch sehr verlockend!

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Das Mundöl Menta steckt in einer Glasflasche mit 200ml Inhalt, Verpackung und Öl wirken sehr hochwertig. Das Produkt ist vegan und sowohl bio- als auch NATRUE-zertifiziert, das Öl hat (Bio-)Lebensmittelqualität, das heißt man kann es im Prinzip auch essen. Das essentielle Öl aus Nelken, Zimt und Oregano sowie das Kokosöl sorgen für eine ausreichende antiseptische Wirkung, um eine bakterielle Überwucherung auszuschließen, Minze sorgt für einen guten Geschmack und einen frischen Atem. Wer es genau genau wissen möchte, hier die prozentuellen Angaben der enthaltenen Inhaltsstoffe: 49,2% Olivenöl, 40% Hanföl, 9,2% Kokosöl, 0,6% Zimt, 0,4% Nelke, 0,8% Minze und 0,2% Oregano.

Was ist Ölziehen?

Ölziehen ist eine ayurvedische Heilmethode, bei der Öl im Mundraum durch die Zähne gezogen und gedrückt wird. Dabei soll das Öl Giftstoffe und Mikroorganismen aus dem Körper entfernen. Bereits vor 2.000 Jahren wurde das Ölziehen in den ayurvedischen medizinischen Texten „Charaka-Samhita“ und „Sushrutas Arthashastra“ beschrieben. Die Anhänger des Ayurveda reinigten ihren Mund durch Gurgeln mit pflanzlichem Öl, nicht nur für die Mundhygiene, sondern auch, um den Körper wieder gesund zu machen.

Mundöl zur Mundhygiene und Zahnpflege

Beim Zähneputzen werden nur 60 Prozent der Zahnfläche und zehn Prozent der gesamten Mundhöhle erreicht. In unserem Mund leben zehn Milliarden Mikroorganismen – Bakterien, Viren, Pilze und Protozoa. Diese können das Zahnfleisch entzünden und Plaque sowie Karies verursachen. Durch schlechte Mundhygiene können diese Mikroorganismen über Zahnabszesse, Löcher und Zahnfleischentzündungen in die Blutbahn gelangen, wo sie in Folge Organe und Zellen schädigen können. Mit einem Mundöl wird der Mundraum großflächiger erreicht und die speziellen Öle können ihre Wirkung entfalten.

Fürs Ölziehen wird häufig Sesam- oder Sonnenblumenöl verwendet, weil diese Speiseöle verhältnismäßig günstig sind. Sie oxidieren jedoch sehr schnell durch den Sauerstoff, der beim Ölziehen im Mund vorhanden ist. Amanprana verwendet in ihren Mundölen drei extra native Öle: Kokosöl, das antiseptisch wirkt, eine stärkere Saugwirkung sowie eine kleine Molekularstruktur hat (und so die Hautschranke durchdringt); Olivenöl, das reich an Chlorophyll ist und etwaigen Mundgeruch schnell beseitigt und schließlich Hanföl, das eine therapeutische Wirkung und einen guten Geschmack hat.

Die Anwendung

Das Mundöl zu verwenden ist – wie Ölziehen generell – sehr einfach. Amanprana empfiehlt nach jedem Zähneputzen einen Kaffeelöffel (5 ml) Öl in den Mund zu nehmen und zwei bis fünf Minuten lang durch den Mund zu ziehen und damit zu gurgeln. Danach wird das Öl komplett ausgespuckt und der Mundraum mit Wasser ausgespült. Was anfangs etwas ungewohnt sein mag, wird relativ schnell zur Gewohnheit, wobei ich das Ölziehen immer nur abends angewendet habe. Das Mundöl schmeckt wesentlich angenehmer als das Sonnenblumenöl, das ich früher verwendet habe.

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Die Wirkung von Ölziehen ist wie bei vielen alternativen Heilmethoden nicht wissenschaftlich bewiesen, verglichen wird diese mit anderen Mundwaschflüssigkeiten. Den finalen Beweis kann ich zwar auch nicht liefern, aber ich war in den letzten Monaten weder krank – nicht einmal ein Schnupfen – noch hatte ich irgendwelche Mundprobleme wie Karies, Aphten oder ähnliches. Deshalb empfehle ich hier wie bei vielen anderen Dingen auch, es einfach selber auszuprobieren. Ein spezielles Mundöl wie das von Amanprana eignet sich hier besonders gut, weil der Geschmack von normalem Speiseöl den Einstieg ins Ölziehen doch etwas erschweren kann. Für mich ist Ölziehen zu einer angenehmen Routine geworden – ich mag den abschließenden Geschmack von Mundöl nach der Zahnpflege mittlerweile mehr als den von Zahncreme.

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DIY-Kosmetik für den Sommer: Apres Sun Bodylotion mit Kokos

Passend zum heißen und sonnigen Wetter ist das zweite DIY in unserer Serie rund um einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer eine Apres Sun Bodylotion mit Kokos. Das Rezept ergibt rund 100ml…

Passend zum heißen und sonnigen Wetter ist das zweite DIY in unserer Serie rund um einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer eine Apres Sun Bodylotion mit Kokos. Das Rezept ergibt rund 100ml und ist gekühlt ca. eine Woche lang haltbar. Die Inhaltsstoffe Kokos und Aloe kühlen und beruhigen die Haut und wirken feuchtigkeitsspendend und regenerierend. Minze kühlt und vitalisiert die Haut. Kokosöl hat außerdem einen Lichtschutzfaktor von 2 und der Geruch wirkt abschreckend auf Zecken – also ideal nach einem Sonnenbad, wenn man sich abends noch gemütlich im Freien aufhalten möchte.

Innere Werte

100ml Kokosmilch
1 Aloeblatt (von Aloe officinalis bzw. barbadensis oder 1 EL gekaufter Aloesaft)
1 EL Kokosöl
1 EL Minze
1 Kaffeelöffel Guarkernmehl (oder ein ähnliches Bindemittel)

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So wird’s gemacht

Das Aloeblatt längs durchschneiden und das Gel mit einem Messer herausschaben. Zusammen mit den restlichen Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren. Durch ein feines Sieb filtern und in ein Fläschchen abfüllen. Nach dem Sonnenbad direkt auf die Haut auftragen. Auch als Haarspitzen-Balsam geeignet. Vor Gebrauch schütteln!

 

Dieses Mal findet ihr bei makeupbine einen Skin & Hair Smoothie, der nicht nur superweiche Haut macht, sondern auch unglaublich gut schmeckt – ich habe ihn ausführlich getestet! makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen, hier findet ihr alle kommenden Termine. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

 

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Der frühe Vogel: Interview im Magazin SOCIETY

Aller guten Dinge sind drei – im wahrsten Sinne des Wortes! Denn nach der Vorstellung im Wiener Bezirksblatt – zu der Zeit, als das Vogelnest nur als Facebook-Seite existierte – und…

Aller guten Dinge sind drei – im wahrsten Sinne des Wortes! Denn nach der Vorstellung im Wiener Bezirksblatt – zu der Zeit, als das Vogelnest nur als Facebook-Seite existierte – und meinem Porträt im Wiener Journal, ist The bird’s new nest nun zum dritten Mal in einem Printmedium vertreten.

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Ich durfte dem Magazin SOCIETY ein Interview geben und wurde unter anderem zur Entstehung von The bird’s new nest sowie zu meinen langfristigen Zielen mit unserem Eco. Life. Style. Magazine. befragt. Mit einem Klick auf das Bild könnt ihr den ganzen Artikel lesen.

Vielen lieben Dank an SOCIETY für die interessanten Fragen!

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