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Kategorie: Cooking.

Vegane Winter-Creme-Suppe

Wenn es im Herbst langsam kälter wird ist es für mich Zeit, mit der Suppensaison zu starten! Wenn ihr es euch bei kaltem Wetter in der Wohnung bequem machen und…

Wenn es im Herbst langsam kälter wird ist es für mich Zeit, mit der Suppensaison zu starten! Wenn ihr es euch bei kaltem Wetter in der Wohnung bequem machen und euch eine warme Suppe zubereiten möchtet, eignet sich dieses Rezept hervorragend. Es ist je nach Geschmack oder je nachdem, welchen Vorrat ihr im Haus habt, abwandelbar. Ihr könnt auch eine große Portion kochen und sie über die Woche verteilt essen oder aufwärmen. Für die Suppe könnt ihr zum Beispiel folgende Gemüsesorten verwenden: Kartoffeln, Kürbis, Möhren/Karotten, Ingwer, Schnittlauch, Kohlrabi, Fenchel und ähnliches. Im Folgenden findet ihr meine Variation:

Vorbereitung: 20 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten

Zutaten:
2 Bio-Zwiebeln
1 Bio-Knoblauchzehe
1 Scheibe Bio-Ingwer
1 Bio-Hokkaidokürbis
4 Bio-Kartoffeln
4 Bio-Möhren/-Karotten
Bio-Olivenöl zum Anrösten
700ml Wasser
200ml Bio-Orangensaft
200ml Bio-Kokosmilch
1 TL Bio-Senf
2 TL Bio-Gemüsebrühe
Gewürze nach Geschmack (Salz, Bio-Paprikapulver, Bio-Currypulver)

1. Arbeitsschritt:
Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer in kleine Stücke schneiden und mit Olivenöl in einem großen Topf anrösten.

2. Arbeitsschritt:
Das Gemüse – den Kürbis, die Kartoffeln und die Möhren – schälen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend das kleingeschnittene Gemüse in den Topf geben und das Wasser dazu gießen. Während das Gemüse kocht könnt ihr die Küche aufräumen, damit nach dem Suppengenuss schon alles wieder verstaut ist.

3. Arbeitsschritt:
Wenn das Gemüse fertig gekocht ist, könnt ihr es nach Belieben pürieren und mit dem Orangensaft, der Kokosnussmilch und den Gewürzen abschmecken.

Die Suppe ist jetzt fertig! Dazu passen selbstgemachte Croûtons. Dafür schneidet ihr ein Brötchen/eine Semmel in Würfel und bratet diese in der Pfanne in Olivenöl und mit Salz gewürzt etwas an.

Ich wünsche euch guten Appetit – seid mutig und experimentiert mit der Suppe und ihren Zutaten, es lohnt sich!

 

Lust auf noch mehr Suppenfreuden? Probiert doch mal Maronisuppe à la Larimar, Einats Pastinaken-Spinat-Kresse-Suppe, Erbsen-Kokos-Suppe oder Karotten-Ingwer-Suppe.

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Süßes veganes Apfelbrot – An Apple a day… und den verbacken im Brot

Hi, ich bin Kirsten von kiraton. Ich mag neben der Fotografie DIY-Projekte und Backen. Und ich freue mich, nun ein erstes meiner Lieblings-Rezepte auf The bird’s new nest veröffentlichen zu…

Hi, ich bin Kirsten von kiraton. Ich mag neben der Fotografie DIY-Projekte und Backen. Und ich freue mich, nun ein erstes meiner Lieblings-Rezepte auf The bird’s new nest veröffentlichen zu dürfen. Es passt zum Herbst und eigentlich auch zu jeder anderen Jahreszeit: süßes Brot mit Äpfeln.

Warum nicht mal ein süßes Brot backen, dachte ich mir und überlegte, welche Zutaten sich dafür eignen würden: Äpfel und Nüsse müssen hinein. … und Zimt. – Wie passend zur Herbstsaison. – Anstatt Wasser würde ich  Soja-Reis-Drink verwenden (alternativ ginge auch Mandel- oder Hafer-Drink). Somit standen die Grundzutaten fest. Ich nahm mir ein Grundrezept für ein Hefebrot und ersetzte Wasser durch Soja-Reis-Drink und packte einfach die restlichen Zutaten dazu. Fertig.

Süßes Apfelbrot.

Süßes Apfelbrot.

Und hier nun das Rezept für euch:

Die Zutaten

500 g Bio-Mehl (Dinkel und Weizen (voll))
2 EL Bio-Essig
2 TL Salz
2 TL Bio-Zucker
2 EL Bio-Olivenöl
1 Würfel frische Bio-Hefe
bis zu 250 ml Bio-Soja-Reis-Drink
2 EL Bio-Olivenöl
1-3 in Stücke geschnittene Bio-Äpfel (je nach Größe)
Eine Hand voll Bio-Walnusskerne, Bio-Mandeln, wer mag Bio-Rosinen
Bio-Kokosflocken
1-2 EL gemahlenen Bio-Zimt

Süßes Apfelbrot: der Teig in Form gebracht.

Süßes Apfelbrot: der Teig in Form gebracht.

Die Umsetzung

Mehl, Essig, Salz, Zucker, Öl, Zimt, die Nüsse, Kokosflocken und die geschnittenen Apfelstücke in eine Rührschüssel geben und den klein gebröselten Hefewürfel dazu geben. Nun etwas  Soja-Reis-Drink dazu geben und entweder mit der Hand oder mit dem Knethaken gut durchkneten bzw. -walken. Nach und nach den restlichen  Soja-Reis-Drink dazu geben, bis ein kompakter Teig entstanden ist. Wenn der Teig zu trocken ist: mehr  Soja-Reis-Drink hinzu geben. Sollte er zu klebrig sein: mit etwas Mehl bestäuben und durchkneten. Den fertigen Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und für mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort stellen (z.B. auf der Heizung oder bei 50 °C im Backofen). In dieser Zeit geht der Teig auf und erreicht meist das Doppelte der Ausgangsgröße.

Süßes Apfelbrot.

Süßes Apfelbrot.

Nun den Teig noch einmal durch- und in Form kneten. Den Teig in ein- und zwei Broten auf ein Backblech legen. Alternativ kann man auch Brötchen formen. Oben die Brote bzw. Brötchen mit einem Messer mehrfach leicht einschneiden, mit etwas Zimt bestäuben und nochmals für 15-30 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Backblech mit dem Teig bei 175 °C, Umluft ( 200 °C Ober- und Unterhitze) für 25-30 Minuten in Backofen schieben. Zwischendurch das Brot mal kurz heraus ziehen und mit einem, vorher in Wasser eingetauchten, Pinsel bestreichen. So trocknet das Brot nicht aus. Wenn das Brot eine leicht goldig-bronzene Farbe angenommen hat, ist es fertig. Wer mag kann es bereits jetzt anschneiden oder warten bis es abgekühlt ist. Na dann: Guten Hunger.

Leckeres Apfelbrot.

Leckeres Apfelbrot.

Habt ihr weitere Ideen für leckere Brote? Was gehört für euch in ein süßes Brot? Eure Anregungen rein in die Kommentare.

199 Kommentare zu Süßes veganes Apfelbrot – An Apple a day… und den verbacken im Brot

Superschokoladige vegane Schokocookies

Ein ganz normaler Abend unter der Woche, ich habe gerade lecker gegessen und auf einmal… habe ich riesige Lust auf superschokoladige Schokocookies. Aber leider ist weit und breit nichts Schokoladiges…

Ein ganz normaler Abend unter der Woche, ich habe gerade lecker gegessen und auf einmal… habe ich riesige Lust auf superschokoladige Schokocookies. Aber leider ist weit und breit nichts Schokoladiges in Sicht. Was also tun? Einfach selber backen – zum Glück habe ich zufällig alle notwendigen Zutaten zu Hause. Also ab in die Küche und losgebacken! Was das Rezept betrifft wird improvisiert und ich kann mit Freude berichten, dass das Experiment superschokoladige Schokocookies mehr als gelungen ist. Deshalb freut es mich sehr, dieses nun mit euch zu teilen!

Zutaten

200 g Bio-Mehl, ich habe Weizenvollkornmehl verwendet
80 g Bio-Zucker
100 ml geschmacksneutrales Bio-Öl, hier habe ich Sonnenblumenöl genommen
50 ml Bio-Pflanzenmilch, in diesem Fall Reismilch
150 g vegane Bio-Kuvertüre
2 EL Bio-Kakao
1 Pkg Bio-Vanillezucker
1 TL Bio-Backpulver
1 Prise Salz

Alle flüssigen Zutaten in eine Schüssel geben, dann alle weiteren Zutaten bis auf die Kuvertüre unterrühren. Die Kuvertüre mit einem Messer in Stückchen hacken – je grösser die Stückchen, umso mehr Schokoladestücke gibt es auch in den Cookies. Nun die Schokostückchen mit dem Teig vermischen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig mit einem Esslöffel in acht runde, flache Portionen auf dem Backblech aufteilen. Bei 150°C Umluft (160°C Ober-/Unterhitze) 30 Minuten backen. Da die Schokolade direkt nach dem Backen noch relativ flüssig ist, die Kekse am besten vor dem Essen eine gute Stunde auskühlen lassen.

Die Kekse eignen sich nicht nur für eine kleine Kaffeejause, sondern auch als Mitbringsel zu Partys oder als Süßigkeit zu Feiern. Schokocookies kann einfach fast niemand widerstehen!

Guten superschokoladigen Appetit!

Lust auf mehr supereasy Backfreuden? Dann probiert doch mal mein veganes Haselnuss-Bananenbrot, Elis vegane Schoko-Walnuss-Muffins oder ihren veganen Nuss-Nougat-Kuchen!

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Vegane Rezeptreihe: Linsenbraten

Statt dem in unserer Familie traditionellen Schweinsbraten gab es vor einigen Jahren zu Weihnachten das erste Mal einen Linsenbraten. Damit am Heiligen Abend auch wirklich alles funktioniert, wurde das Rezept…

Statt dem in unserer Familie traditionellen Schweinsbraten gab es vor einigen Jahren zu Weihnachten das erste Mal einen Linsenbraten. Damit am Heiligen Abend auch wirklich alles funktioniert, wurde das Rezept zuerst einmal ausprobiert, als gut empfunden, aber noch nicht als perfekt. Nach ein paar Abwandlungen ist es mittlerweile zu einem Lieblingsgericht von mir geworden.

Wer dieses Jahr erstmals ein veganes Weihnachtsmenü ausprobieren möchte, dem kann ich diesen Linsenbraten sehr ans Herz legen. Er lässt sich wunderbar mit einer Gewürzsauce und Knödeln oder einfach mit Rotkraut kombinieren.

Zutaten:
600 g gekochte Bio-Linsen (ganz weich kochen lassen)
3 EL gemahlene Bio-Leinsamen
9 EL Wasser
3 zerdrückte Bio-Knoblauchzehen
2 bis 3 Bio-Zwiebel gewürfelt
2 Bio-Karotten geraspelt und klein geschnitten
1 großer Bio-Apfel geraspelt und zerkleinert
50 g getrocknete Bio-Tomaten kleingeschnitten
200 g Bio-Semmelbrösel
1 TL Bio-Thymian
Salz und Bio-Pfeffer nach Belieben

Eine Stunde vor der Zubereitung die Linsen weich kochen. Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Als Bindemittel werden zuerst die Leinsamen mit dem Wasser vermengt und zum Quellen kurz stehen gelassen. Währenddessen Zwiebeln und Knoblauch leicht anbraten und anschließend die Karotten, den Apfel und die Tomatenstücke hinzufügen und für fünf Minuten dünsten lassen. In einer großen Schüssel die Linsen und alle restlichen Zutaten gut vermischen. Den Teig anschließend mit den Gewürzen abschmecken. Eine Kastenform mit Öl einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Mischung fest in die Form drücken und 50 bis 60 Minuten in das vorgeheizte Backrohr geben.

Den Linsenbraten etwas auskühlen lassen und vorsichtig mit Hilfe des Backpapiers aus der Kastenform heben. Nochmals kurz auf einem Teller auskühlen lassen, bevor er angeschnitten und serviert wird – das ist wichtig, denn sonst werden die Scheiben nicht eben!

Guten Appetit!

3 Kommentare zu Vegane Rezeptreihe: Linsenbraten

Über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen

Warum auch immer man auf den Konsum von Eiern verzichten möchte, eine Frage stellt sich auf jeden Fall: Wie soll ich ohne Eier kochen oder backen? Für all jene unter…

Warum auch immer man auf den Konsum von Eiern verzichten möchte, eine Frage stellt sich auf jeden Fall: Wie soll ich ohne Eier kochen oder backen? Für all jene unter uns, die vegan leben ist diese Frage leicht zu beantworten, schließlich stehen Eier genauso wie alle anderen Produkte tierischen Ursprungs nicht mehr auf dem Speiseplan. Doch auch vegan lebende Menschen kennen vermutlich nicht alle Möglichkeiten, Eier zu ersetzen.

Eier haben verschiedene Funktionen in einer Speise. Ob ein Kuchen locker und saftig werden und schön aufgehen soll, ob die Kekse mürbe werden, ob Sauce gebunden oder Teig zusammen gehalten werden soll – Eier sind Multitalente. Doch was Eier können, können viele andere Lebensmittel auch. Das Geheimnis? Man muss wissen, welche Eigenschaften der jeweilige Ersatz haben soll und schon ist kochen und backen ohne Ei keine Hexerei mehr.

Die folgenden Aufgaben können Eier in Rezepten erfüllen:

Binden: Durch das Erhitzen während des Kochen oder Backen verlieren Eier ihre flüssige Konsistenz und werden fest. So werden alle Zutaten miteinander verbunden. Auch mittels Emulsion können Zutaten gebunden werden, besonders solche, die normalerweise nur schwer zu verbinden sind wie Öl und Essig. Diese Aufgabe übernimmt Eigelb, es macht Fette wasserlöslich. Falls ein Rezept nur Eiweiß benötigt, wird dieses nicht zum Emulgieren der Zutaten genutzt. Wenn ein Rezept viel auf Wasser basierende Flüssigkeit sowie reichlich Öl oder andere Fette benötigt dient das Ei in diesem Fall als Emulgator.

Aufgehen: Diese Aufgabe können Treibmittel wie Backpulver, Natron oder Hefe übernehmen. Wenn das Rezept aber säurehaltige Inhaltsstoffe wie Buttermilch, Essig oder Zitronensaft benötigt, übernehmen Eier diese Aufgabe. Eigelb alleine unterstützt das Aufgehen nicht, da es zu viel Fett enthält.

Feuchtigkeit: In Rezepten ohne oder mit nur sehr wenig Flüssigkeit wirken Eier als Feuchtigkeitsspender. Falls in einem Rezept sehr wenig Flüssigkeit verwendet wird, sorgt das Ei vermutlich dafür, dass das fertige Produkt austrocknet. Eiweiß alleine liefert keine Feuchtigkeit.

Verdicken: Vor allem in Saucen und Pudding werden Eier für die nötige Dichte und Cremigkeit verwendet.

Farbe und Geschmack: Eigelb sorgt für die typisch gelbe Färbung von Speisen, in denen größtenteils Ei enthalten ist. Auch in einigen Nudelsorten sowie in Gebäck ist Eigelb ein Geschmacksgeber.

 

All diese Aufgaben können auch von den folgenden über 30 Lebensmitteln übernommen werden. Wer schon etwas Übung hat kann auch eine Kombination von Produkten verwenden, um unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen.

Obst und Gemüse

Diverse Obst- und Gemüsesorten können püriert als Ei-Ersatz dienen, Teig wird so sowohl gebunden, als auch locker und saftig. Neben den im Anschluss erwähnten Bananen, Apfelmus, Kürbismus und Tomatenmark kann prinzipiell jede Obst- und Gemüsesorte als Ei-Ersatz dienen, es eignen sich zum Beispiel auch Zwetschgen/Pflaumen, Birne oder Mango. Wenn das jeweilige Püree einen hohen Flüssigkeitsanteil besitzt, kann bei Bedarf die restliche Flüssigkeit etwas reduziert werden. Sollte der Teig durch das Püree schwerer und fester geworden sein, kann für eine lockerere Konsistenz zusätzlich noch ein halber Teelöffel Backpulver helfen. Je nach verwendeter Menge kann der Eigengeschmack des Obstes oder Gemüses sich im Aroma des Backwerks widerspiegeln, was aber üblicherweise keinen Nachteil darstellt. Am besten lassen sich mit Obst- und Gemüsepüree bis zu drei Eier ersetzen.

Bananen

Bananen sind eine der beliebtesten Substitutionen für Eier in Süßspeisen. Ein Ei wird durch die Hälfte einer möglichst reifen Banane ersetzt, wobei die Konsistenz des Teiges beeinflusst werden kann, indem man die Banane entweder püriert oder auch nur – zum Beispiel mit einer Gabel – fein oder etwas grober zerdrückt. Geeignet ist diese Methode für Rezepte bis zu vier Eier, je mehr Bananen enthalten sind, umso stärker wird die bananige Geschmacksnote. Ein Klassiker ist das Bananenbrot, in dem die Banane nicht nur Zweitbesetzung ist, sondern äußerst erfolgreich die Hauptrolle spielt.

Apfelmus

Auch Apfelmus eignet sich als Ei-Ersatz für Süßes, die Konsistenz passt optimal zu feuchterem Teig. Zwei bis vier Esslöffel (60 bis 80 Milliliter/Gramm) entsprechen einem Ei. Im Gegensatz zu Bananen ist Apfelmus relativ geschmacksneutral, der Apfelgeschmack geht durch das Backen fast vollständig verloren. Wenn das Apfelmus gesüßt ist, kann bei Bedarf die Zuckermenge entsprechend angepasst werden. Am besten eignet sich Apfelmus für Rezepte mit bis zu zwei Eiern. Mit Apfelmus zubereitet werden zum Beispiel diese Vollwert-Chiaplätzchen.

Kürbismus

Kürbismus eignet sich sowohl für Süßigkeiten, als auch für Herzhaftes, wobei Kürbis meistens einen charakteristischen Geschmack hinterlässt. Es empfiehlt sich daher, Kürbis als Ei-Ersatz nur in Backwaren zu verwenden, deren Aroma gut mit Kürbis harmoniert. Anstelle eines Eis können wie auch bei Apfelmus zwei bis vier Esslöffel (60 bis 80 Milliliter/Gramm) weiches, gut püriertes Kürbismus verwendet werden. Wie gut Kürbis mit Schokolade harmoniert, könnt ihr mit diesen Kürbis-Brownies ausprobieren.

Tomatenmark

Für pikante Speisen kann auch ein Esslöffel Tomatenmark anstelle von Ei verwendet werden.

Stärke

Mehl oder anderes Stärkehaltiges wie Kartoffel, Reis, Semmelbrösel (Paniermehl) oder Haferflocken dienen sowohl zum Binden als auch zum Verdicken. Zusätzlich sind diese Optionen geschmacksneutral und können daher sowohl für Süßigkeiten als auch für Pikantes verwendet werden. Stärke eignet sich optimal für alle Rezepte, die einen hohen Ei-Anteil benötigen. Sollte im Rezept schon viel Flüssigkeit enthalten sein, kann das Wasser auch weglassen werden. Wenn sehr viele Eier ersetzt werden, könnte es wiederum nötig sein, den Anteil der anderen Flüssigkeiten etwas zu erhöhen. Generell gilt: Ein bis zwei Esslöffel Stärke mit zwei bis drei Esslöffel Wasser mischen um ein Ei zu ersetzen.

Stärkemehl

Stärkemehl ist unter anderem als Mondamin oder Gustin bekannt. Üblicherweise stammt der Stärkeanteil aus Weizen, es kann aber auch Mais oder Kartoffel enthalten sein.

Sojamehl

Sojamehl in der Variante vollfett ist eine weitere Option. Obwohl Stärkemehl generell geschmacksneutral ist, wird Sojamehl manchmal nachgesagt, trotzdem einen charakteristischen Nachgeschmack zu hinterlassen.

Maisstärke

Je ein Esslöffel Maisstärke und ein Esslöffel Wasser ersetzen ein Ei.

Kichererbsenmehl

Statt einem Ei kann ein Esslöffel Kichererbsenmehl verrührt mit zwei Esslöffel Wasser verwendet werden.

Johannisbrotkernmehl

Ein Teelöffel Johannisbrotkernmehl verrührt mit 40 Milliliter Wasser ersetzt ein Ei. Johannisbrotkernmehl bindet übrigens auch ohne dass es erhitzt wird.

Pfeilwurzelmehl

Als Ei-Ersatz nimmt man pro Ei drei Esslöffel Pfeilwurzelmehlstärke, verrührt mit einem Esslöffel Wasser.

Kartoffelpüree

In pikanten Gerichten können zwei bis drei Teelöffel Kartoffelpüree anstelle eines Eis hinzugefügt werden. Verwendet werden kann sowohl selber zubereitetes Kartoffelpüree – auch aus Süßkartoffeln -, als auch eines aus der Tüte.

Reis

Ein Ei kann auch durch zwei bis drei Teelöffel Reis ersetzt werden.

Semmelbrösel

Mit zwei bis drei Teelöffel Semmelbrösel kann jeweils ein Ei ersetzt werden.

Haferflocken

Zwei bis drei Teelöffel gekochte Haferflocken oder Schnellkoch-Haferflocken ersetzen ein Ei.

Samen

Samen eignen sich sowohl zum Binden als auch zum Emulgieren. Die Samen werden fein gemahlen, am besten in einem Mixer oder einer Küchenmaschine, da eine Kaffee- oder Gewürzmühle verkleben könnte.

Leinsamen

Ein bis zwei Esslöffel frisch gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser gemischt ersetzt ein Ei. Die Mischung muss ja nach Menge bis 30 Minuten ruhen, bis sie eine dicke, geleeartige Konsistenz hat. Fertig gemahlene Leinsamen sind nicht sehr empfehlenswert, da die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Saat schnell oxidieren. Leinsamen haben einen leicht nussigen Geschmack und eignen sich deshalb besonders für herzhafteres Gebäck.

Chia-Samen

Wie auch bei Leinsamen ersetzen ein bis zwei Esslöffel frisch gemahlene Chia-Samen mit drei Esslöffeln Wasser gemischt ein Ei. Auch hier die Mischung 30 Minuten ruhen lassen, falls das Ei im Rezept als Triebmittel verwendet wird, kann nach Bedarf noch etwas Backpulver hinzugefügt werden. Im Gegensatz zu Leinsamen haben Chia-Samen aber keinen Eigengeschmack.

Flohsamen

Ein bis zwei Esslöffel Flohsamen werden frisch gemahlen mit 200 Milliliter kaltem Wasser im Mixer vermischt. Die Mischung dann rund zehn Minuten ruhen lassen.

Sojaprodukte

In Sojabohnen ist wie auch in Eiern viel Lecithin enthalten, deshalb eignen sich Sojaprodukte sehr gut als Ei-Ersatz. Über Sojamehl als Ei-Ersatz ist weiter oben unter „Stärke“ zu lesen.

Tofu

Mit Tofu können Eier in Gerichten ersetzt werden, in denen diese den Großteil des Rezeptes ausmachen. Ein Ei kann durch rund 60 Gramm fein pürierten weichen Tofu, ungewürzt und nicht geräuchert, ersetzt werden. Für Rührei/Eierspeise wird fester Tofu zerbröselt und angebraten, Kala Namak – weitere Informationen dazu gibt es weiter unten unter „Gewürze“ – sorgt für den typischen Ei-Geschmack.

Seidentofu

Der weiche Seidentofu eignet sich zum Binden, als Emulgator und für Feuchtigkeit für süße als auch herzhafte Speisen. 50 bis 60 Gramm Seidentofu, cremig gerührt oder püriert, ersetzen ein Ei. Manchmal wird Seidentofu ein leichter Eigengeschmack nachgesagt, was möglicherweise auch von der verwendeten Menge abhängt.

Soja-Joghurt

Soja-Joghurt bindet den Teig und macht ihn schön saftig. Ein Ei wird gegen einen Esslöffel Soja-Joghurt ausgetauscht.

Soja-Sahne/-Schlagobers

Gebäck kann anstelle von Ei vor dem Backen mit einer Mischung aus einem Esslöffel Soja-Sahne/-Schlagobers und einem Esslöffel Öl bestrichen werden.

Soja-Sauerrahm/Saure Sahne

Ein Ei lässt sich auch mit rund 60 Gramm Soja-Sauerrahm/Saure Sahne ersetzen.

Nüsse

Nussmus

Auch mit Nussmus lässt sich Teig binden. Drei Esslöffel Mandel-, Cashew- oder Erdnussmus ersetzen ein Ei. Der Eigengeschmack ist je nach Nussart unterschiedlich, Erdnuss hinterlässt den stärksten Beigeschmack, was sich aber durchaus positiv auf das Gekochte oder Gebackene auswirken kann.

Kokosmilch

Kokosmilch ist geeignet, um dem Teig Feuchtigkeit zu geben. 60 Milliliter dienen als Ersatz für ein Ei.

Gewürze

Kurkuma

Wer Gerichten die typische Gelbfärbung von auf Eiern basierenden Speisen verleihen will, kann dies mit Hilfe von Kurkuma bewerkstelligen. Eine Prise des Gewürzes, das auch tatsächlich als Färbemittel verwendet wird, ist ausreichend – für den Geschmack kann aber natürlich auch mehr hinzugefügt werden.

Kala Namak

Wer den typischen Geschmack von Eiern mag, kann seine Speisen mit Kala Namak (auch Schwarzsalz genannt) würzen.

Backpulver und Natron

Backpulver oder Natron sorgen dafür, dass Teig aufgeht. Sie unterscheiden sich chemisch, funktionieren aber auf die gleiche Weise, wobei in Backpulver Natron enthalten ist. Natron reagiert mit den säurehaltigen Inhaltsstoffen im Rezept und setzt Kohlendioxid frei. Dadurch geht der Teig auf. Backpulver geht gleich zwei Mal doppelt auf, einmal wenn es feucht wird, ein zweites Mal wenn es erhitzt wird.

Backpulver

Backpulver ist eine vorgefertigte Mischung aus Natron, Stärke sowie einem Säuerungsmittel. Pures Backpulver eignet sich optimal als Ei-Ersatz für Rezepte, die nur ein Ei benötigen. Ein halber bis ein Teelöffel ist hier ausreichend. Für das Ersetzen von mehr als einem Ei können ein bis zwei Teelöffel Backpulver, zwei bis vier Teelöffel Wasser und ein bis zwei Teelöffel Öl – bei Bedarf noch ein bis zwei Teelöffel Mehl – vermengt werden.

Natron und Essig

Eine Alternative zu Backpulver ist Natron und Essig. Ein Ei wird hier mit einem Esslöffel Essig und einem Teelöffel Natron ersetzt. Der Essiggeschmack verflüchtigt sich komplett.

Anderes

Ei-Ersatz-Pulver

Ei-Ersatz-Pulver gibt es in verschiedenen Varianten – um Vollei zu ersetzen oder auch nur für die Substitution von Eigelb oder Eiweiß. Üblicherweise enthält dieser Ei-Ersatz in Pulverform Stärke aus Mais oder Kartoffeln sowie Mehle wie Lupinen-, Tapioka- oder Johannisbrotkernmehl. Das Pulver wird je nach Anleitung mit Wasser angerührt.

Agar-Agar

Für Rezepte, in denen nur Eiweiß benötigt wird, kann als Ersatz Agar-Agar verwendet werden. Agar-Agar ist eine Alge, die auch als Geliermittel benutzt wird und sich ähnlich wie Eiweiß aufschlagen lässt. Ein Teelöffel Agar-Agar gemischt mit einem Teelöffel Wasser ergibt den Ersatz für ein Ei. Die Mischung wird aufgeschlagen und muss dann im Kühlschrank ruhen, danach wird sie nochmals aufgeschlagen. Agar-Agar ist geschmacksneutral.

Bohnen- oder Kichererbsenwasser

Das Abtropfwasser von Bohnen oder Kichererbsen in der Dose ist ein perfekter Ersatz für Eiweiß. Es lässt sich wie Eiweiß aufschlagen und auch genauso verwenden. Beim Panieren können die Eier durch eine Mischung von Abtropfwasser und normalem Wasser ersetzt werden.

Kein Ei

Wenn die Eier im Rezept nicht als Bindemittel benötigt werden, den Teig nur luftiger machen oder ihm mehr Flüssigkeit geben sollen, kann auf die Eier auch verzichtet werden. Wenn der Teig zu trocken ist, kann man mit Wasser oder Pflanzenmilch nachhelfen.

 

Viel Erfolg beim Kochen und Backen und guten Appetit!

Vermisst ihr in dieser Auflistung ein Lebensmittel? Welchen Ei-Ersatz/Eiersatz könnt ihr besonders empfehlen? Schreibt eure Tipps in die Kommentare!

182 Kommentare zu Über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen

Buchweizen – starke Flocken, grundlos unterschätzt! Meine 3 Lieblings-Rezepte!

Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen…

Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen den dreikantigen Körnern verdankt, die an Bucheckern erinnern, ursprünglich aus der russischen oder polnischen Küche. Es wird Zeit, ihm auch in unseren Küchenschränken mehr Platz einzuräumen!

Buchweizen hat einen leicht bitteren, kräftigen Geschmack, der sich aber in den verschiedenen Zubereitungsarten dennoch gut einfügt. Auch seine inneren Werte überzeugen – mit rund zehn Prozent hochwertigem Eiweiß sollten gerade Sportler dem grauen Korn einen Freundschaftsantrag stellen. Vitamin E, B1, B2 und Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium bringen zusammen mit der enthaltenen Kieselsäure für Haut und Haare zusätzlichen Schwung in die Müslischale. Mit rund 350 Kalorien auf 100 Gramm ist Buchweizen vergleichbar mit anderen natürlichen Frühstücks-Zerealien und kann daher mengenmäßig mit anderen Kohlehydrat-Quellen in Rezepten ausgetauscht werden. Buchweizen gibt es als ganzes Korn zu kaufen, aber auch als Flocken, Grütze oder Mehl – es empfiehlt sich die lichtgeschützte Aufbewahrung im Vorratsschrank.

Für die kalte Jahreszeit findet ihr meine drei aktuellen Lieblings-Rezepte für Buchweizen in Kombination mit Chiasamen, als Porridge und als Protein-Pfannkuchen.

Overnight Kokos-Buchweizen Mix

parfait

Zutaten

60 g Bio-Buchweizenflocken
15 g Bio-Chiasamen
20 g Bio-Kokosraspeln
1 TL Bio-Erdnussmus
Bio-Süßungsmittel nach Wahl
Bio-Pflanzenmilch (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
½ Bio-Granatapfel

Buchweizenflocken über Nacht mit Pflanzenmilch, Kokosraspeln, einem Teelöffel Erdnussmus, Chiasamen und Süßungsmittel nach Wunsch in den Kühlschrank stellen und quellen lassen. Am nächsten Morgen fünf Minuten anwärmen und Buchweizen nachgaren, danach weitere fünf Minuten quellen lassen. Den MIx mit Granatapfelkernen garnieren.

Buchweizen-Kürbis-Porridge mit lauwarmem Kompott und Kakao-Nibs

kuerbisporridge

Zutaten

50 g Bio-Buchweizenflocken
20 g Bio-Haferflocken
ca. 120 ml Wasser
Bio-Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
4 EL Bio-Kürbispüree
Bio-Süßungsmittel nach Wahl
1 Bio-Apfel
1 Bio-Birne
Rohe Bio-Kakao-Nibs

Buchweizen (wer mag auch gemischt mit Haferflocken) mit Wasser zehn Minuten köcheln lassen, bis das Wasser fast verkocht ist. Den warmen Brei mit einem Schuss Pflanzenmilch cremig rühren und mit Kürbispürree mischen. Mit Zimt, einer Süßungsquelle (Kokosblütenzucker, Xylit und ähnlichem) nach Wunsch süßen und weitere fünf Minuten quellen lassen. In einem zweiten Topf Apfel- und Birnenstücke mit ein wenig Wasser für zehn Minuten kochen, bis das Obst weich wird und nach Wunsch süßen. Das warme Kompott auf den Buchweizen-Porridge geben und für den extra Crunch beim Essen noch mit rohen Kakao-Nibs und Nüssen garnieren.

Tipp: Wer am Morgen nicht extra den Herd anwerfen möchte, kann auch am Vorabend die Zutaten für den Porridge über Nacht mit Pflanzenmilch zum Quellen in den Kühlschrank geben und den Porridge am nächsten Morgen nur kurz erhitzen.

Kürbispüree und Kompott lassen sich auch super auf Vorrat produzieren und in Einmachgläsern lagern. Für hausgemachtes Kürbispüree einen Hokkaido in Wasser kochen, abgießen, mit sehr wenig Wasser pürieren und mit Zimt, Süßungsmittel nach Wahl sowie Zitronenschale, einem Hauch Ingwer und Nelken abschmecken, noch heiß in Einmachgläser füllen.

Das Porridge schmeckt auch super mit warmen Bananen und Kokosmilch.

Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen

pancakes

Zutaten

120 g Bio-Buchweizenmehl oder Bio-Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl weiterverarbeitet
1 reife Bio-Banane
45 g veganes Bio-Proteinpulver
20 g Bio-Nüsse, z.B. Cashews
250 ml Bio-Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
1 TL Bio-Backpulver
Eine Hand voll Bio-Blaubeeren

Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl verarbeiten. Bananen, Backpulver, Proteinpulver sowie nach Wunsch Nüsse und einige Blaubeeren zusammen mit dem Pflanzendrink im Mixer zu einem cremigen Teig verarbeiten. Den Teig einige Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne Kokosöl erhitzen. Den Teig portionsweise zu Pfannkuchen verbacken, dabei jeweils ein paar Blaubeeren in den Pfannkuchen einbacken. Pfannkuchen servieren und mit den restlichen Beeren garnieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wir ihr Buchweizen kombiniert!

96 Kommentare zu Buchweizen – starke Flocken, grundlos unterschätzt! Meine 3 Lieblings-Rezepte!

Veganer Nuss-Nougat-Kuchen

Dieses Rezept widme ich allen Schoko- und NussfanatikerInnen unter euch. Dieser Kuchen hat es in sich und erreicht fast Brownie-Qualität, das Nougat verleiht ihm aber die ganz besondere Note. Perfekt…

Dieses Rezept widme ich allen Schoko- und NussfanatikerInnen unter euch. Dieser Kuchen hat es in sich und erreicht fast Brownie-Qualität, das Nougat verleiht ihm aber die ganz besondere Note. Perfekt als Geburtstagskuchen, für eine schöne Kaffeejause oder als Abschluss zu einem festlichen Menü.

Zutaten für einen großen Kuchen (Springform):

200 ml Bio-Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
5 EL Bio-Leinsamen
250 g Bio-Rohrzucker
150 g Bio-Nougatmasse
100 g Bio-Schokolade
1 TL Bio-Vanille
2 Prisen Salz
350 g Bio-Mehl
200 g gemahlene Bio-Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver

Für die Glasur:
150 g Bio-Kuvertüre
100 g Bio-Nougatmasse

Die Leinsamen mit dem dreifachen Volumen heißen Wassers übergießen und kurz stehen lassen. In der Zwischenzeit Öl und Zucker abmessen. Die Leinsamen werden mit dem Wasser püriert bis eine schleimige Masse entsteht. Diese wird zu dem Öl und dem Zucker gegeben und schaumig gerührt. Dann wird das Nougat mit der Schokolade geschmolzen, entweder im Wasserbad oder auf niedriger Stufe in der Mikrowelle, und unter die Masse gerührt.

Salz und Vanille hinzufügen, das Mehl mit den Nüssen und dem Backpulver mischen und kurz unterrühren. So viel Wasser hinzufügen, dass ein klebriger Teig entsteht. In eine gefettete Form geben und bei 175 Grad Celsius backen, bis die Einstechprobe positiv ist (ungefähr 45 Minuten). Den abgekühlten Kuchen mit der Glasur – Kuvertüre und Nougat werden im Wasserbad geschmolzen – überziehen und nach Belieben verzieren. Natürlich kann die Masse auch für Muffins verwendet werden.

Wer einen anderen Ei-Ersatz als Leinsamen probieren möchte, findet hier über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen.

Guten Appetit!

Weitere Rezepte für Kuchenliebhaber und Krümelmonster: Vegane Kürbis-Brownies, Vegane Schoko-Walnuss-Muffins, superschokoladige vegane Schokocookies und supereasy veganes Kokos-Bananenbrot

5 Kommentare zu Veganer Nuss-Nougat-Kuchen

Vegane Kürbis-Brownies

Zuerst eine kurze Vorstellung: Wir sind Kathi und Rudi von Kathie’s Cloud. Wir freuen uns sehr, heute das erste Rezept auf The bird’s new nest veröffentlichen zu dürfen. Passend zur…

Zuerst eine kurze Vorstellung: Wir sind Kathi und Rudi von Kathie’s Cloud. Wir freuen uns sehr, heute das erste Rezept auf The bird’s new nest veröffentlichen zu dürfen. Passend zur Jahreszeit und unserer Vorliebe für Kürbis gibt es unsere veganen Kürbis-Brownies.

Weil der Butternusskürbis schon sehr süß und saftig ist, kann bei Öl und Zucker etwas gespart werden. Die Zartbitterschokolade, welche die Brownies so richtig schmackhaft macht, ist normalerweise vegan. Wenn ihr euch nicht sicher seid, überprüft das einfach anhand der Inhaltsstoffe.

Kürbis Brownies vegan

Zutaten für rund 16 bis 20 Stück:

150 g glattes Bio-Mehl
200 ml Bio-Pflanzenmilch (z.B. Soja-, Hafer- oder Mandelmilch)
200 g dunkle Bio-Schokolade (mindestens 70 % Kakaoanteil)
80 g Bio-Rohrzucker
20 g Bio-Kokosblüten- oder Bio-Rohrzucker
1/2 kleinen Bio-Butternusskürbis (ca. 150 g Fruchtfleisch)
200 g Bio-Walnüsse
40 ml Bio-Sonnenblumenöl
3 EL Bio-Kakaopulver
1 TL Bio-Backpulver
1 Bio-Vanilleschote
1 TL Salz

Zubereitung

Zuerst geht es an den Kürbis. Dieser wird halbiert und mit einem Löffel von den Kernen befreit. Die beiden Kürbishälften kommen anschließend für 30 bis 45 Minuten bei 200°C in den Backofen, bis sie weich sind. Sollte der Kürbis zu schnell braun werden, einfach mit einem Stück Alufolie bedecken. Während der Kürbis gebacken wird, 150 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen und leicht auskühlen lassen.

Die Vanilleschote wird anschließend halbiert und das Mark mit dem Messer ausgekratzt. Die Vanille mit Zucker, Kakao, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel zusammen geben und das Mehl darüber sieben. Alles miteinander vermischen.

Wenn der Kürbis weich und leicht abgekühlt ist, kann das Fruchtfleisch mit einem großen Löffel aus der Schale gekratzt und in die Schüssel zu dem Mehl gegeben werden. Anschließend noch die Schokolade, das Öl und die Pflanzenmilch in die Schüssel gegeben und alles zu einem Teig vermengen. Der Teig sollte halbwegs glatt werden.

150 g der Walnüsse und die Schokolade grob mit dem Messer hacken und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig gleichmäßig in eine geölte, ofenfeste Backform gießen und die restlichen Walnüsse darüberstreuen. Die Brownie-Masse bei 180°C rund 30 bis 40 Minuten backen.

Da Brownies nicht komplett fertig gebacken werden, sondern in der Mitte noch weich sein sollen, wendet man hier auch keine Nadelprobe an um zu sehen, ob der Teig durch ist. Die Brownies müssen noch für zehn bis 15 Minuten abkühlen bevor sie in kleine, quadratische Stücke geschnitten werden können – sonst bröselt alles. Am Besten schmecken die Brownies wenn sie noch ein bisschen warm sind.

Kürbis Brownies vegan PO

Wir haben diese Brownies einmal zu einer Feier mitgenommen – sie sind sehr gut angekommen und waren auch zwei Tage später noch sehr lecker.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

8 Kommentare zu Vegane Kürbis-Brownies

Österreichische Klassiker in vegan: Gebackene Mäuse

Der Wochenend-Besuch bei den Schwiegereltern in spe ist immer ein Grund zur Freude. Warum? Weil es neben netten Gesprächen und lustigen Anekdoten immer vegane Leckereien gibt. Obwohl ich die einzig…

Der Wochenend-Besuch bei den Schwiegereltern in spe ist immer ein Grund zur Freude. Warum? Weil es neben netten Gesprächen und lustigen Anekdoten immer vegane Leckereien gibt. Obwohl ich die einzig vegan Essende am Tisch bin, macht sich die liebe Schwimu in spe – Nein, ich weiß leider nicht, wo ich diesen Ausdruck her habe, vermutlich auf Instagram aufgeschnappt… – immer die Mühe, etwas neues Tierproduktfreies zu kochen oder zu backen. Und nachdem ich sehr gerne esse, bin ich davon natürlich absolut begeistert!

Letztes Wochenende gab es beim Kaffee dann eine besonders große Überraschung! Zum Kaffee kredenzt wurde nämliche eine meiner liebsten Süßspeisen, der leider schon ziemlich in Vergessenheit geratene österreichische Klassiker „Gebackene Mäuse“. Verglichen werden diese oft mit Krapfen (zu deutsch auch Berliner oder Pfannkuchen), was ich aber nicht bestätigen kann – gebackene Mäuse sind einfach tausendmal leckerer! Und weil sie mir so gut geschmeckt haben, habe ich um das Rezept gebeten, natürlich gemeinsam mit der Erlaubnis, dieses hier auf The bird’s new nest mit euch teilen zu dürfen.

Zutaten

250 g glattes Bio-Mehl
1 Packung Bio-Trockengerm/-Trockenhefe
1 Prise Salz
20 g Bio-Margarine (Zimmertemperatur)
250 ml Bio-Sojamilch oder eine andere Bio-Pflanzenmilch (lauwarm)
4 EL Bio-Kristallzucker
1 Packung Bio-Vanillezucker
Etwas Rum

2 Packungen Bio-Kokosfett (à 250 g) zum Herausbacken

Alle Zutaten außer dem Kokosfett in eine Schüssel geben zu einem Teig verarbeiten. Wer hier ganz professionell vorgehen möchte kann den Trockengerm in der Sojamilch auflösen und diese Mischung dann zur schon geschmolzenen Margarine hinzufügen. In einer separaten Schüssel Mehl, Salz und Zucker vermischen, den Rum und dann die restlichen flüssigen Zutaten beifügen und zu einem homogenen Teig verkneten.

Den Teig zudecken, zum Beispiel mit einem warmfeuchten Geschirrtuch, und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Wem es an warmen Orten mangelt kann die zugedeckte Teigschüssel bei 30 bis 40 Grad ins Backrohr stellen bis der Teig fast das doppelte Volumen erreicht hat.

Das Kokosfett auf rund 170 Grad erhitzen, hier hilft der Holzstäbchen-Test: Ein Holzstäbchen ins Fett halten, wenn das Fett kleine Bläschen um das Stäbchen bildet hat es die richtige Temperatur erreicht. Mit einem Esslöffel kleine Portionen des Teigs aufnehmen und im heißen Fett goldbraun backen. Schwiemu-Pro-Tipp: Die Teigstücke immer wieder mit dem heißen Fett übergießen, damit sie innen nicht teigig bleiben. Die gebackenen Mäuse auf Küchenrolle gut abtropfen lassen, am besten auch über die gebackenen Mäuse legen, damit noch weniger Fett auf ihnen hängen bleibt.

Die gebackenen Mäuse können noch warm gegessen werden, nach Geschmack mit Puderzucker oder feinerem Kristallzucker bestreuen.

Guten Appetit!

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Vegane Keksrezepte: Auf die Plätzchen, fertig, los!

Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar nicht backen, aber nachdem mich ein Kollege auf der Arbeit gefragt hat, ob es denn „überhaupt vegane Plätzchen“ gebe, war mein Ehrgeiz natürlich geweckt. Zu…

Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar nicht backen, aber nachdem mich ein Kollege auf der Arbeit gefragt hat, ob es denn „überhaupt vegane Plätzchen“ gebe, war mein Ehrgeiz natürlich geweckt. Zu meinem Glück kam dann – wie es der Zufall will – mein backaffiner Freund am Adventswochenende vorbei und wir legten los. Die drei Plätzchensorten (im Stuttgarter Raum nennen wir sie übrigens „Gutsle“) will ich euch nicht vorenthalten. Eine weitere Sorte hat meine The bird’s new nest-Kollegin Coco mir noch zukommen lassen. Sie hat sie selbst gebacken, aber leider waren sie so schnell weg, dass keiner von uns sie probieren konnte. Jetzt aber: Schürze an, Schüsseln bereitstellen und auf die Plätzchen, fertig, los!

Ausstecherle

Ja, so heißen diese Plätzchen im Schwäbischen! Weil man sie aussticht, nennt man sie „Ausstecherle“. Ich habe sie dieses Jahr mit verschiedenen unweihnachtlichen Motiven ausgestochen – siehe Titelbild. Als leidenschaftliche VW-Käfer-Fahrerin und -Schrauberin kam ich natürlich daran nicht vorbei.

Zutaten

320 g Bio-Mehl
100 g Bio-Zucker
200 g Bio-Margarine
2 TL Bio-Backpulver
Inhalt aus 1 Bio-Vanilleschote
1 Schuss Bio-Zitronenaroma

Zubereitung

Die Zutaten alle miteinander verkneten und den Teig ungefähr eine Stunde im Kühlschrank (oder zugedeckt auf dem Balkon) ruhen lassen. Danach auf viel Mehl ausrollen und mit den Formen ausstechen. Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im 180 °C heißen Backofen ungefähr zehn bis zwölf Minuten backen. Nach Belieben können die Kekse danach auch mit Zuckerstreuseln, Schokolade oder ähnlichem verziert werden.

Vanillekipferl

Vanillekipferl sind an sich schon vegan, wenn man statt Butter Margarine nimmt, denn Eier gehören in die leckeren Hörnchen ohnehin nicht hinein.

Zutaten

200 g Bio-Margarine
250 g Bio-Mehl
50 g Bio-Zucker
20 g Bio-Vanillezucker
100 g gemahlene Bio-Mandeln
1 Prise Salz
1 Schuss Bio-Zitronenaroma
Inhalt aus 2 Bio-Vanilleschoten
100 g Bio-Puderzucker
3 Päckchen Bio-Vanillezucker

Zubereitung

Mehl, Zucker, 20 g Vanillezucker, Salz, Zitronenaroma, Mandeln und ausgekratzte Vanilleschoten vermischen. Kalte Margarine in Flöckchen hinzugeben und kräftig verkneten. Den Teig zwei Stunden im Kühlschrank oder zugedeckt auf dem Balkon ruhen lassen. Danach kleine Hörnchen formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im 180 °C heißen Backofen ungefähr zehn bis zwölf Minuten backen. Die noch warmen Kipferl im Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch wenden und auf ein Gitter legen zum Abkühlen.

Kokos-Schoko-Kekse

Zutaten

200 g Bio-Margarine
150 g brauner Bio-Rohrzucker
175 g Bio-Mehl
1,5 TL Bio-Backpulver
80 g Bio-Kokosraspel
80 g Bio-Schokoraspel

Zubereitung

Die Zutaten miteinander verkneten und den Teig zugedeckt eine Stunde im Kühlschrank oder auf dem Balkon ruhen lassen. Danach den Teig zu einer Rolle formen (Durchmesser ungefähr drei bis fünf Zentimeter) und in Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Vorsicht – nicht zu eng legen, bei uns sind sie ziemlich verlaufen im Backofen. Nicht, dass man dann am Ende einen Riesenkeks hat. Die Kekse bei 200 °C zehn bis zwölf Minuten backen. Danach auf dem Backblech gut auskühlen lassen.

Cocos Zimtlokomotiven

Zutaten

9 EL Wasser
250 g Bio-Puderzucker
1 Päckchen Bio-Vanillezucker
2-3 TL Bio-Zimt
375 g gemahlene Bio-Mandeln (am besten schmeckt’s, wenn mit Schale gemahlen wurde)

Zubereitung

Den Puderzucker durchsieben, löffelweise zum Wasser zugeben und gut mit dem Handrührgerät vermischen. Anschließend auf Knethaken wechseln, den Rest dazugeben und nochmals ordentlich durchkneten. Dann wird der Teig auf etwa einen Zentimeter Dicke ausgerollt. Für den Zuckerguss einfach etwas Wasser und Puderzucker verrühren bis es richtig schön klebrig ist. Diesen dann auf die ausgestochenen Kekse pinseln. Bei 100 °C etwa zehn Minuten lang backen lassen, anschließend auf 80 Grad Celsius herunterschalten und nochmals circa zehn Minuten backen lassen. Abkühlen lassen und zuschlagen.

Guten Appetit und eine großartige Adventszeit euch allen!

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