Eco. Life. Style.

Autor: Edda

Haus am Semmering zu verkaufen: Einfamilienhaus im Luftkurort mit Stuhleck-Blick

Einfamilienhaus am Semmering mit Stuhleck-Blick: Wohnfläche: 71 m² · Grundstück: 651 m² · Zimmer: 3 Ort: Steinhaus am Semmering (Steiermark) · Lage: Ruhige Lage mit Blick auf den Stuhleck Baujahr: 1992 ·…

Einfamilienhaus am Semmering mit Stuhleck-Blick:
Wohnfläche: 71 m² · Grundstück: 651 m² · Zimmer: 3

Ort: Steinhaus am Semmering (Steiermark) · Lage: Ruhige Lage mit Blick auf den Stuhleck
Baujahr: 1992 · Zustand: gepflegt / sofort beziehbar · Heizung: Kaminofen/Gas
Verkehrsanbindung: 1 Stunde nach Wien, 30 Minuten nach Wiener Neustadt

Kaufpreis Verhandlungsbasis: 330.000 Euro

 

Wir verkaufen unser „Haus am Semmering“, das neben vielem anderen einen Blick auf den Stuhleck bietet. Hier der Blick auf den Berg von der Terrasse des Hauses aus:

Warum verkaufen wir das Haus?

Das Haus wurde als Zweitwohnsitz von meinen Eltern bewohnt, seit ihrer Pensionierung haben sie gut die Hälfte jedes Jahres dort verbracht. Im Sommer um von der Hitze Wiens zu flüchten, für Ausflüge ins Umland oder in eines der Bäder oder Badeseen; im Winter um Schi zu fahren, die Ski-Rennen am Semmering zu besuchen oder einfach nur das winterliche Wetter zu genießen.

Leider ist das Haus nicht barrierefrei und durch Daniels fortschreitender Erkrankung benötigen wir ein komplett barrierefreies Zuhause. Um dieses finanzieren zu können, möchten wir dieses Haus verkaufen.

Über das Haus

Das „Haus am Semmering“ wurde 1992 von ELK als Fertigteilhaus in der ausbaufähigen Variante erbaut, der Innenausbau wurde von meinem Vater fertig gestellt. Das Grundstück ist 651 m² groß, die Wohnfläche im Erdgeschoß (3 Zimmer, 2 Toiletten) beträgt 71m².

Der gesamte Wohnbereich im Erdgeschoss ist mit Massivholzmöbeln ausgestattet, auch die Küche hat Massivholz-Verkleidung, der Boden im Wohnbereich ist aus Massivholz-Parkett und sämtliche Türstöcke und Türblätter sind ebenfalls aus Massivholz.

Im Badezimmer befindet sich eine Toilette und eine Badewanne, zusätzlich gibt es ein zweites WC mit Waschbecken.

Dachgeschoss und Keller wurden mangels Bedarf im Rohzustand belassen, können aber jederzeit nach Wunsch ausgebaut werden. Die Wohnfläche kann so von den jetzigen 71m² auf rund 200m² erhöht werden.

Geheizt wird mit einer Gaszentralheizung in Erdgeschoss und Keller, im Wohnzimmer befindet sich außerdem ein Kaminofen. Das exzellente Hochquellwasser stammt aus der neuen autarken Wasserversorgung der Gemeinde Spital am Semmering. Die Warmwasseraufbereitung läuft elektrisch mit separatem Nachtstromzähler. Die Holzfenster sind 3-fach verglast

Im Keller befindet sich wie damals gesetzlich vorgeschrieben ein Strahlenschutzbunker mit einer Stahltüre, die Belüftungstechnik wurde nicht eingebaut, kann aber jederzeit nachgerüstet werden.

Sowohl das Haus als auch Terrasse (ca. 15 m²) und Garten (ca. 400 m²) sind durch die gepflanzten Bäume sichtgeschützt – wertvoll für alle, die ihre Privatsphäre schätzen. Es ist aber natürlich möglich, die Bäume je nach Wunsch zu stutzen oder ganz zu entfernen, hierzu ist keine Genehmigung nötig.

Auf dem Grundstück befinden sich zahlreiche Brombeersträucher, die jedes Jahr reichlich tragen, sowie Walderdbeeren, die über das ganze Grundstück verteilt wachsen.

Neben dem Haus liegt eine kleine Wiese, die zum Entspannen, Lesen oder Sonnenbaden einlädt, auch diese ist durch die umliegenden Pflanzen sichtgeschützt.

Die direkt anliegenden Nachbarn sind sehr nett, viele der Häuser in der Siedlung werden nur als Wochenendhaus genutzt oder stehen leer, die Siedlung ist daher sehr ruhig, aber trotzdem gepflegt.

Parkplatzmöglichkeiten am Grundstück gibt es für zwei Fahrzeuge, wenn diese hintereinander parken.

Energieausweis
HWB F, 181.1 kWh/m2a
fGEE C, 1,71
gültig bis 17.02.2035

Zustand des Hauses

Das gesamte Haus ist in sehr gutem Zustand ohne Sanierungsbedarf. ELK hat hier exzellente Arbeit geleistet, auch nach fast 34 Jahren ist alles intakt, Fenster und Dach dicht, es bestand nie die Notwendigkeit, irgendetwas am Haus zu reparieren. Der Keller wurde von einem Bauunternehmen aus der Gegend errichtet und ist ebenfalls in sehr gutem Zustand. Es gab niemals irgendwelche strukturelle Probleme oder irgendeine Art von Feuchtigkeitseintritt.

Wasser und Strom sind vorhanden, Kaminofen und Heizung funktionieren, auch die Warmwasseraufbereitung ist voll funktionsfähig. Sämtliche Vollholzmöbel sind in einem sehr guten Zustand, alle Elektrogeräte sind vorhanden und funktionsfähig: Kühlschrank, Geschirrspüler, Herd mit Backrohr, Waschmaschine.

Wie so oft, wenn Privatleistung mit im Spiel ist, wurden manche Projekte leider nicht fertig gestellt. In einigen Bereichen fehlen die Sockelleisten/Sesselleisten, in Diele und Flur hätten Terracotta-Fliesen verlegt werden sollen, zur Zeit befindet sich an deren Stelle noch ein PVC-Boden, die Fliesen sind aber schon vorhanden und lagern im Keller. Bei der Badewanne fehlt die Abdeckung und Verfliesung, Material dazu lagert ebenfalls im Keller. Zwei Heizungskörper (in Küche und WC) waren defekt und wurden entfernt, das Haus konnte auch so gut beheizt werden, also wurden diese bis jetzt nicht ersetzt.

Ein paar der wetterseitig gelegenen Holzfenster sind optisch nicht mehr perfekt, zwar noch voll funktionsfähig, aber ein umfassendes Service kann sicher nicht schaden. Vor einigen Jahren gab es auch ein Problem mit der Toilette im WC, das zu einem von einem Küchenkasten verdeckten Wasserfleck in der Küche geführt hat. Da das Haus zwei Toiletten hat, wurde die im WC stillgelegt – es könnte nötig sein, die Toilette auszutauschen.

Das Haus ist im aktuellen Zustand sofort bezugsbereit.

Grundriss

Die drei Zimmer im Erdgeschoss wurden als kombinierter Wohn- und Essraum, Schlafzimmer und Home Office genutzt. Weitere Räume sind die Küche, die Diele/Vorzimmer, der Flur mit dem Einstieg zum Dachboden, das Bad und das WC.

Der Keller teilt sich in drei Räume: zwei große Räume sowie der Bunker. Aus dem Keller führt eine Türe ins Freie, theoretisch könnte hier auch ein Wohnbereich mit einem separaten Eingang realisiert werden. Heizung und Wasser im Keller sind vorhanden, nur ein kleiner Teilbereich wurde als Waschküche genutzt.

Luftkurort

Das Semmering-Gebiet gilt aufgrund seiner feinstaubfreien Höhenluft und speziellen klimatischen Bedingungen als Heilklimatischer Kurort. Das Semmeringer Klima ist als Heilmittel auch heute noch relevant: bei neurovegetativen Dysregulationen, Kreislauflabilität, funktionellen Durchblutungsstörungen, Harnsäureablagerungen, Fettsucht, Beschwerden des Klimakteriums, Neurasthenie, essentieller Hypertonie und Stresskrankheiten. Bewährt hat sich das Klima auch bei Rekonvaleszenz sowie subakuten und chronischen Erkrankungen der Atemwege. Von spezifischer Wirkung ist der Höhenaufenthalt auch bei der Basedowschen Krankheit.

Zu den bekannten Wirkungen zählt, dass die Muskelleistung erhöht, der Kreislauf angeregt und so die Tätigkeit der Lungen durch Steigerung der Atemtätigkeit und der Wasserausscheidung begünstig wird. Aufgrund der geringeren Höhe von rund 1.000 Meter, besitzt das Semmering-Gebiet klimaphysiologische Vorzüge gegenüber den Hochgebirgskurorten der Zentralalpen. Da das Gebiet nicht ein geschlossenes Hochtal, sondern die Umgebung eines Passüberganges mit zahlreichen, sehr verschiedenen Taleinschnitten und Gebirgsformationen ist, kommt es aufgrund dieser freien offenen Lage zu einer ausgiebigen Luftventilation.

Heilklimatische Kurorte und Luftkurorte haben mindestens alle zehn Jahre ein Gutachten einzuholen, aus dem ersichtlich ist, dass sich die Bioklimatischen Grundlagen nicht wesentlich
geändert haben und sich das Klima des Ortes auch in entscheidenden Punkten nicht verändert hat. Aber auch wer nicht an einer bestimmten Krankheit leidet, kann von dem besonderen Klima des Luftkurorts profitieren, die reine und feinstaubfreie Luft ist immer ein Genuss.

In der Umgebung

Das Haus befindet sich im oberen Drittel der Stuhleckblicksiedlung, einer äußerst ruhigen und sonnigen Siedlung kurz nach der niederösterreichischen Grenze. Direkt über der Siedlung beginnt der Wald, der zu langen Spaziergängen oder noch längeren Wanderungen einlädt – hier begegnet man stundenlang keinem einzigen Menschen.

Die Stuhleckblicksiedlung ist eine Siedlung in der Ortschaft Steinhaus am Semmering (Gemeinde Spital am Semmering, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) in der Steiermark:

Der Ortskern von Steinhaus am Semmering ist vom Grundstück drei Minuten mit dem Auto entfernt. Im Ort gibt es einen Gasthof, einen Tennisclub und den Bahnhof.

In Richtung Niederösterreich liegt fünf Minuten mit dem Auto entfernt der Ort Semmering mit dem Schigebiet “Zau[:ber:]g Semmering Hirschenkogel”. Hier befindet sich außerdem ein Billa, sowie diverse Restaurants und Cafés wie die sehr empfehlenswerte Kaffeehalle.

Weitere Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im mit dem Auto ebenfalls fünf Minuten entfernten Spital am Semmering (1.783 Einwohner). Neben einem Nah & Frisch gibt es eine Trafik, einen Gasthof, ein Restaurant mit Bar, ein Hotelrestaurant, ein SB-Servicecenter der Raiffeisenbank, eine Volksschule, eine Bücherei und natürlich das bekannte Schigebiet “Stuhleck am Semmering”.

Die Stadt Mürzzuschlag (8.047 Einwohner) ist zwölf Minuten mit dem Auto zu erreichen und bietet alle Einrichtungen und Geschäfte, die man sich in einer Stadt erwartet, noch vor Mürzzuschlag befinden sich ein Forstinger und McDonald’s. Des weiteren gibt es zahlreiche Kultureinrichtungen, höhere Schulen und das LKH Mürzzuschlag.

Neben Wintersport ist die Gegend bekannt für Wander- und Mountainbike-Strecken und zahlreiche Freizeit- und Kultureinrichtungen. In die Region soll zukünftig auch wieder vermehrt investiert werden.

Das Klima

Das Haus liegt auf rund 950 Meter Seehöhe und bietet so wettertechnisch viele Vorteile. Der Sommer ist deutlich milder, je nach Wetterlage rund sieben bis zehn Grad weniger als in Wien. Die Temperaturen an heißen Tagen liegen zwischen 25 und 30 Grad, warm genug für einen Besuch am nahe gelegenen Badesee, aber nicht unerträglich heiß wie es dann mit 37 Grad in Wien wäre.

Zugleich sind die Winter nicht mehr so schneereich wie früher, was zwar immer noch eine winterliche Landschaft garantiert, aber ohne stundenlanges Schneeschaufeln. Die rund 160 Regentage im Jahr garantieren eine üppige Vegetation ohne lange Trockenphasen und sorgen so auch für das Klima, das den Ort Semmering als Luftkurort berühmt gemacht hat.

Verkaufspreis Verhandlungsbasis: 330.000,- Euro

Wir verkaufen provisionsfrei, da Privatverkauf ohne Makler. Mietkauf ist leider nicht möglich. Die Eintragung ins Grundbuch ist beim Erwerb von Wohneigentum bis zu einer Bemessungsgrundlage von 500.000 Euro noch bis 30. Juni 2026 gebührenfrei (das betrifft auch eine potenzielle Pfandrechtsgebühr), wenn der Hauptwohnsitz dort gemeldet wird.

Das Haus ist ab sofort verfügbar und kann entweder komplett möbliert, teilmöbliert oder geräumt übergeben werden.

Bei Fragen oder ernsthaftem Interesse sendet bitte eine Mail an hausamsemmering@gmail.com – vielen Dank!

 

8 Kommentare zu Haus am Semmering zu verkaufen: Einfamilienhaus im Luftkurort mit Stuhleck-Blick

Kaffee mit Katze: Katzencafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Kaffee trinken, während eine Katze auf der Fensterbank döst oder neugierig zwischen den Tischen entlangstreift – Katzencafés verbinden Gastronomie mit Tierbegegnung. Für manche sind sie ein besonderer Ausflug, für andere…

Kaffee trinken, während eine Katze auf der Fensterbank döst oder neugierig zwischen den Tischen entlangstreift – Katzencafés verbinden Gastronomie mit Tierbegegnung. Für manche sind sie ein besonderer Ausflug, für andere ein kleiner Ersatz für das eigene Haustier.

Das Konzept stammt ursprünglich aus Japan, hat sich aber längst auch im deutschsprachigen Raum etabliert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es inzwischen zahlreiche Betriebe, die Katzen dauerhaft im Café leben lassen.

Tierwohl im Katzencafé

Katzen sind domestizierte Tiere, viele suchen aktiv den Kontakt zu Menschen. Ob ein Katzencafé tiergerecht geführt wird, hängt nicht vom Konzept allein ab, sondern von der konkreten Umsetzung.

Wichtige Aspekte sind unter anderem:
Rückzugsmöglichkeiten: Können sich die Katzen jederzeit in für Gäste nicht zugängliche Bereiche zurückziehen?
Begrenzte Besucher:innenzahlen: Wird Stress durch zu viele Gäste vermieden?
Klare Regeln im Umgang mit den Tieren: Gibt es Hinweise zu Anfassen, Hochheben oder Fotografieren?
Ruhezeiten: Haben die Tiere feste Zeiten ohne Publikumsverkehr?
Tierärztliche Betreuung: Werden regelmäßige Gesundheitskontrollen durchgeführt?
Herkunft der Tiere: Arbeiten Betreiber:innen mit Tierschutzorganisationen zusammen?

Nicht jede Katze eignet sich für ein solches Umfeld. Ruhige, menschenbezogene Tiere kommen mit wechselnden Situationen oft besser zurecht als sehr scheue oder geräuschempfindliche Katzen. Ein verantwortungsvoll geführtes Katzencafé versteht sich daher nicht als Attraktion, sondern als dauerhaft organisierter Lebensraum für die Tiere.

Katzencafés im deutschsprachigen Raum

In dieser Liste findet ihr alle Katzencafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz inklusive Adresse und Website. Ein wichtiger Faktor ist für uns natürlich auch die vegane Verpflegung, deshalb habe ich für jedes Café, soweit es für mich ersichtlich war, den Vegan-Faktor definiert: rein vegan, viele vegane Optionen oder einige vegane Optionen.

Deutschland

Aachen

Milou – Das Katzencafé in Aachen
Adresse: Alexanderstraße 55, 52062 Aachen
Website: http://www.katzencafe-aachen.de/
Vegan-Faktor: viele vegane Optionen

Augsburg

Katzentempel Augsburg
Adresse: Jakoberstraße 6, 86152 Augsburg
Website: https://katzentempel.de/standorte/augsburg/
Vegan-Faktor: rein vegan

Berlin

Catnip Coffee
Adresse: Raumerstraße 36, 10437 Berlin
Website: https://catnipcoffee.de
Vegan-Faktor: viele vegane Optionen

Katzentempel Berlin Mitte
Adresse: Friedrichstraße 153A, 10117 Berlin
Website: https://katzentempel.de/standorte/berlin-mitte/
Vegan-Faktor: rein vegan

Pee Pee’s Katzencafé
Adresse: Thomasstraße 53, 12053 Berlin
Website: https://peepeeskatzen.cafe
Vegan-Faktor: viele vegane Optionen

Zur Mieze – Katzenmusikcafé
Adresse: Wilmersdorfer Straße 158, 10585 Berlin
Website: https://zur-mieze.de
Vegan-Faktor: einige vegane Optionen

Bielefeld

Katzencafé Miezhaus
Adresse: Arndtstraße 10, 33602 Bielefeld
Website: https://miezhaus-bielefeld.de
Vegan-Faktor: rein vegan

Bochum

Katzentempel Bochum
Adresse: Huestraße 10, 44787 Bochum
Website: https://katzentempel.de/standorte/bochum/
Vegan-Faktor: rein vegan

Bremen

Katzentempel Bremen
Adresse: Bahnhofstraße 8, 28195 Bremen
Website: https://katzentempel.de/standorte/bremen/
Vegan-Faktor: rein vegan

Chemnitz

Ciao Mau
Adresse: Zietenstraße 40, 09130 Chemnitz
Website: https://ciaomau.de
Vegan-Faktor: rein vegan

Dortmund

Katzentempel Dortmund
Adresse: Kampstraße 96, 44137 Dortmund
Website: https://katzentempel.de/standorte/dortmund/
Vegan-Faktor: rein vegan

Hamburg

Katers Köök
Adresse: Kleiner Schäferkamp 24, 20357 Hamburg
Website: https://katerskoeoek.de
Vegan-Faktor: rein vegan

Katzentempel Hamburg HafenCity
Adresse: Überseeboulevard 2-4, 20457 Hamburg
Website: https://katzentempel.de/standorte/hamburg-hafencity/
Vegan-Faktor: rein vegan

Katzentempel Hamburg Holstenwall
Adresse: Ludwig-Erhard-Straße 32, 20459 Hamburg
Website: https://katzentempel.de/standorte/hamburg-holstenwall/
Vegan-Faktor: rein vegan

Heidelberg

Katzentempel Heidelberg
Adresse: Galileistraße 1, 69115 Heidelberg
Website: https://katzentempel.de/standorte/heidelberg/
Vegan-Faktor: rein vegan

Leipzig

Katzentempel Leipzig Mitte
Adresse: Katharinenstraße 17, 04109 Leipzig
Website: https://katzentempel.de/standorte/leipzig-mitte/
Vegan-Faktor: rein vegan

Katzentempel Leipzig Ost
Adresse: Nürnberger Straße 11, 04317 Leipzig
Website: https://katzentempel.de/standorte/leipzig-ost/
Vegan-Faktor: rein vegan

Minden

Katzentempel Minden
Adresse: Bäckerstraße 39, 32423 Minden
Website: https://katzentempel.de/standorte/minden/
Vegan-Faktor: rein vegan

München

Katzentempel München Freiham
Adresse: Amalie-Nacken-Straße 4, 81248 München
Website: https://katzentempel.de/standorte/muenchen-freiham/
Vegan-Faktor: rein vegan

Katzentempel München Maxvorstadt
Adresse: Türkenstraße 29, 80799 München
Website: https://katzentempel.de/standorte/muenchen/
Vegan-Faktor: rein vegan

Nürnberg

Katzentempel Nürnberg
Adresse: Peter-Vischer-Straße 21, 90403 Nürnberg
Website: https://katzentempel.de/standorte/nuernberg/
Vegan-Faktor: rein vegan

Regensburg

Katzentempel Regensburg
Adresse: Obermünsterstraße 19, 93047 Regensburg
Website: https://katzentempel.de/standorte/regensburg/
Vegan-Faktor: rein vegan

Rosenheim

Katzentempel Rosenheim
Adresse: Bahnhofstraße 17, 83022 Rosenheim
Website: https://katzentempel.de/standorte/rosenheim/
Vegan-Faktor: rein vegan

Trier

Katzentempel Trier
Adresse: Brotstraße 6, 54290 Trier
Website: https://katzentempel.de/standorte/trier/
Vegan-Faktor: rein vegan

Österreich

Klagenfurt

Das Katzencafé
Adresse: Paulitschgasse 9, 9020 Klagenfurt
Website: https://www.daskatzencafe.com/
Vegan-Faktor: einige vegane Optionen

Wien

Barista Cats
Adresse: Kandlgasse 35, 1070 Wien
Website: https://www.baristacats.at/
Status: seit April 2025 geschlossen, Crowdfunding zur Wiedereröffnung in einer neuen Location im Sommer/Herbst 2026 läuft
Vegan-Faktor: viele vegane Optionen

Das House – Restaurant & Café
Adresse: Gumpendorfer Straße 51, 1060 Wien
Website: https://dashouse.at/
Vegan-Faktor: viele vegane Optionen

Nekopoint (ehemals Café Neko)
Adresse: Blumenstockgasse 5, 1010 Wien
Website: https://www.facebook.com/nekopoint.2023
Vegan-Faktor: einige vegane Optionen

Tieschen

Café Katzengarten
Adresse: Patzen 7, 8355 Tieschen
Website: https://katzengarten.easyname.website/
Vegan-Faktor: keine veganen Optionen ausgewiesen

Schweiz

Zürich

Café CASA DEL GATO
Adresse: Zähringerstrasse 43, 8001 Zürich
Website: https://casadelgato.ch
Vegan-Faktor: viele vegane Optionen

 

Katzencafés vs. „Exotencafés“

International existieren auch Cafés mit Wildtieren wie Eulen, Waschbären oder Igeln. Wildtiere haben komplexe Bedürfnisse, die in einem gastronomischen Betrieb in der Regel kaum artgerecht erfüllt werden können. Auch wenn die Neugier groß ist, ist aus ethischer Sicht ein Besuch in einem Exotencafé absolut abzulehnen.

Das Leben in einem solchen Café kann die Wildtiere sehr großem Stress aussetzen. Der Einsatz von Beruhigungsmitteln als systematisches Mittel zur Ruhigstellung der Tiere ist zwar nicht direkt belegt, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, da die Praktiken in diesen Cafés oft nicht transparent sind.

Zwischen Begegnung und Verantwortung

Katzencafés können Orte der Ruhe sein – für Menschen ebenso wie für die Tiere -, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das gilt nicht nur für das Café selber, sondern auch für die Besucher:innen.

Katzen in Katzencafés sind keine Attraktion, sondern Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Auch wenn sie an Menschen gewöhnt sind, entscheiden sie selbst, wann und wie viel Nähe sie möchten. Gäste sollten Katzen niemals hochheben, festhalten oder im Schlaf stören. Rückzugsorte und erhöhte Liegeflächen sind tabu, ebenso das Füttern ohne Erlaubnis des Personals. Laute Geräusche, hektische Bewegungen oder Blitzlichtfotografie können Stress auslösen.

Wer ein Katzencafé besucht, übernimmt Verantwortung: Respekt gegenüber den anderen Lebewesen ist wichtiger als Interaktion um jeden Preis. Oft ist es das Schönste, Katzen einfach nur zu beobachten. Wenn sie es möchten, suchen sie Interaktion mit Menschen in ihrem eigenen Tempo.

Wart ihr schon einmal in einem Katzencafé? Wie hat es euch gefallen? Welches Lokal könnt ihr besonders empfehlen und warum?

 

Sollte ein Katzencafé in dieser Übersicht fehlen, ihr eine ergänzende Information zum Vegan-Faktor haben oder irgendeine der Angaben zu einem Café nicht mehr aktuell oder inkorrekt sein, postet das bitte als Kommentar zu diesem Beitrag. Vielen Dank!

6 Kommentare zu Kaffee mit Katze: Katzencafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz

An den Rand der Verzweiflung: Unsere Erfahrungen im Zuge des Antrags auf Pflegegeld

Rechtlicher Disclaimer: Dieser Text schildert persönliche Erfahrungen. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit. ACHTUNG: Dieser Artikel ist sehr lang und behandelt Themen wie schwere Erkrankungen, Krebs, Suizidgedanken und…

Rechtlicher Disclaimer: Dieser Text schildert persönliche Erfahrungen. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit.

ACHTUNG: Dieser Artikel ist sehr lang und behandelt Themen wie schwere Erkrankungen, Krebs, Suizidgedanken und Depression. Ich bin jedem dankbar, der sich die Zeit nimmt, meinen Beitrag zu lesen, verstehe aber auch, wenn die Seite an dieser Stelle wieder geschlossen wird.

 

Es ist Mittwoch Nachmittag, Daniel und ich haben eben ein Interview mit einer Journalistin, Doreen Brumme, abgeschlossen, das im Zuge der Kampagne „Seltene Erkrankungen“ anlässlich des Rare Disease Day unter anderem als Themenzeitung im Standard erscheinen wird. Gesprochen wurde über Daniels Erkrankung und Leben mit einem Hirntumor, von den ersten Symptomen über die Diagnose bis hin zu seiner jetzigen Lebensqualität.

Ein Thema waren hier auch unsere Erfahrungen mit dem System an sich, das Menschen mit Erkrankungen jeglicher Art heilen – oder wenn das nicht (mehr) möglich ist – entsprechend unterstützen sollte. Weder im Zuge dieses Interviews noch in diesem Beitrag wird es möglich sein, alle unsere Erlebnisse gesammelt zu beschreiben, so dass man dem Horror der Erkenntnis gerecht wird, plötzlich einem System ausgeliefert zu sein, das in vielen Situationen nicht so agiert, als würde es das Beste für Betroffene im Blick haben. Von mehrmaligen lebensbedrohlichen Fehldiagnosen über Unmengen an falschen oder unterlassenen Informationen von Seiten des Krankenhauses und Behörden bis hin zu Erlebnissen, die im Nachhinein skurril klingen mögen, für mich aber einfach nur schrecklich waren.

Nach dem Interview greife ich aus Gewohnheit zum Handy und sehe in meinem Feed einen Artikel des Standard über ME/CFS-Betroffene, die eine Anzeige gegen die PVA und deren Gutachterinnen und Gutachter eingebracht haben. Wegen des Vorwurfs der falschen Beweisaussage und des Amtsmissbrauchs. Meine Gedanken wandern sofort zu unseren Erfahrungen mir der PVA, und ich denke mir: Ich wollte schon lange über unsere Erlebnisse berichten. Irgendwo muss man ja anfangen, warum also nicht mit dem gerade aktuellen Thema.

Wer ist die PVA und warum haben wir mit ihr zu tun?

Für alle, die noch nie von der PVA gehört haben: Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ist Österreichs größter Sozialversicherungsträger für Arbeiter und Angestellte, der rund 3,4 Millionen Versicherte betreut. Ihre Hauptaufgabe ist die finanzielle Absicherung im Alter, bei geminderter Arbeitsfähigkeit sowie für Hinterbliebene. Zudem bietet die PVA Rehabilitationsmaßnahmen, Kuren und Gesundheitsvorsorge an. In ihr Aufgabengebiet fällt auch medizinische Begutachtung, sprich Feststellung von Invalidität, Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit.

Wir haben die PVA kontaktiert um Pflegegeld nach Daniels dritter Operation inklusive geplanter Chemotherapie zu beantragen, weil wir nach den ersten beiden Operationen und der nachfolgenden Chemo mit Bestrahlung wussten, wie viel Betreuung notwendig ist. Die zweite Chemotherapie war ambulant geplant, bei ersterer war er fast durchgehend im Krankenhaus und erst gegen Ende der Chemo zu Hause. Auch hier haben wir Pflegegeld bekommen, dieses wurde aber durch das Krankenhaus beantragt und sofort genehmigt.

Daniel war damals noch mit dem Rollator unterwegs, konnte nur kurze Strecken gehen, wurde von mir gewaschen und auch sonst entsprechend betreut. Diese Zeit war für uns beide psychisch und physisch sehr belastend, für Daniel natürlich noch mehr als für mich. Wir wissen daher beide nicht mehr, welche Stufe Pflegegeld er erhalten hat, nachdem ich aber 24 Stunden am Tag für ihn da war kann ich mit Sicherheit garantieren, dass mein Verdienstausfall als Selbstständige nicht abgedeckt war. Ich habe daran aber ehrlich gesagt keinen Gedanken verschwendet, ich war voll auf Daniel und seine Betreuung konzentriert und hatte einfach keine geistige Kapazität für irgendetwas anderes.

Wochen und Wochen bis zum Termin

Der Antrag auf Pflegegeld wurde von uns im März 2025 eingereicht, zusammen mit Unterlagen zu Diagnosen und der verordneten Chemotherapie. Einige Wochen später erhielten wir einen Brief mit einem Terminvorschlag, der sich aber mit einem Operationstermin überschnitten hat und wir deshalb um eine Verschiebung gebeten haben. (Wir haben am Tag davor erfahren, dass die OP nicht durchgeführt werden kann.) Wiederum einige Wochen darauf erhielten wir dann einen weiteren Terminvorschlag, der sich wieder mit einem Krankenhaustermin überschnitten hat, in diesem Fall einem PET-MRT-Termin.

Nun fingen die Probleme an. Wir wollten nicht nochmals um eine Terminverschiebung bitten um dann erneut einige Wochen auf einen Terminvorschlag zu warten, der sich dann vielleicht wieder mit einem Termin im Krankenhaus überschneidet. In einem Fall wie Daniels ist man oft im Krankenhaus oder bei anderen Ärzten. Deshalb haben wir versucht, den Arzt telefonisch zu kontaktieren, denn eine Art Plattform zur Terminabstimmung oder ähnlichem gibt es leider nicht.

Terminfindung aus der Hölle

Die Telefonate mit dem betreffenden Arzt waren für uns alarmierend und deshalb habe ich bei der PVA angerufen und um die Zuteilung eines neuen Arztes gebeten. Die Person am Telefon bat mich, meine Bitte per E-Mail zu senden. Anstatt die stattgefundenen Telefonate nun zu schildern, könnt ihr hier den Originaltext meiner E-Mail lesen. Den Namen des Arztes habe ich entfernt, ich möchte keine Klage von Seiten der PVA oder des Arztes riskieren. „[…]“ bedeutet, dass ich hier etwas weggelassen habe, zum Beispiel den Namen des Arztes aber auch den Namen von Krankenhäusern. Genauso wie die Sozialversicherungsnummer von Daniel. „(sic!)“ bedeutet, dass ich dieses Wort tatsächlich so geschrieben habe. Auch wenn es falsch geschrieben wurde, zum Beispiel ein Tippfehler, führe ich es der Korrektheit halber genau so an, wie es auch von mir geschrieben wurde, aber eben markiert mit einem „(sic!)“:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie heute telefonisch besprochen, schreibe ich Ihnen mit der Bitte und Begründung, meinem Lebensgefährten Daniel Essletzbichler (SVNr. […]) einen anderen Arzt als Dr. […] für die Untersuchung betreffend Zuweisung des Pflegegeldes zuzuteilen. Uns wurde zuvor Dr. […] zugeteilt und wir hatten auch jetzt telefonischen Kontakt mit ihm, generell wäre uns aber jeder andere Arzt recht.

Es ist uns seit mehreren Wochen nicht möglich, einen Termin mit Dr. […] auszumachen und sein Verhalten belastet meinen Lebensgefährten, der sich zur Zeit wieder einer Chemotherapie unterziehen muss, sehr stark. Dr. […] hört sehr schlecht, man muss alles mehrmals wiederholen, auch er selber ist am Telefon kaum zu verstehen und hinterlässt unverständliche Sprachnachrichten. Er ruft zu teils sehr unangenehmen Zeiten an wie Sonntag Abend nach 21 Uhr, wo mein Lebensgefährte schon schläft und das Telefon auf lautlos gestellt ist, und beschwert sich dann, dass nicht abgehoben wird. Er ruft mit unterdrückter Nummer an, was uns unmöglich macht, den Anruf als wichtig zu identfizieren (sic!).

Wir sind laufend im Krankenhaus oder bei Ärzten, Dr. […] wird auch – sofern es uns möglich ist – über diese Termine informiert, er ruft dann exakt zu diesen Zeiten an, letztens diesen Dienstag, zuerst als wir im […] zu einem Termin bestellt waren, danach als wir auf dem Weg zu einem Termin im Krankenhaus […] waren und fragt ob er jetzt vorbeikommen kann, obwohl wir ihn mehrfach auf diese Termine hingewiesen haben. Terminvorschläge unsererseits ignoriert er immer mit den Worten, er wüsste nicht, wo er zu dieser Zeit sei, und legt danach mit den Worten „Ich melde mich“ auf, ohne dass es uns möglich ist, einen Termin auszumachen. Das geht nun schon seit über einem Monat so. Obwohl er informiert wurde, wenn/dass wir nicht zu Hause sind, reagiert er vorwurfsvoll und zum Teil aggressiv, wenn wir nicht sofort abheben. An frühere Telefongespräche bzw. besprochene Informationen kann er sich üblicherweise nicht erinnern, notiert sich aber auch Besprochenes (offensichtlich) nicht.

Das alles ist für meinen Lebensgefährten und mich sehr belastend, die laufenden Anrufe, teils drei/vier Mal an manchen Tagen, auch an Sonntagen und Feiertagen / in der Nacht / zu Terminen, bei denen er vorab informiert wurde (zum Teil gibt es auch in Krankenhausern (sic!) in bestimmten Bereichen keinen Empfang und wir sehen erst nach Verlassen des Gebäudes, dass wir wieder angerufen wurden), gemeinsam mit dem Unwillen, sich einen Termin mit uns auszumachen, sondern immer nur zu hören, dass er sich wieder meldet, ist in unserer Situation kaum erträglich.

Wir haben die nächsten sieben Tage keine Arzttermine und sind daher durchgehend zu Hause und können uns hier gerne mit einem anderen Arzt einen Termin ausmachen, aber ich bitte Sie inständig, uns einen anderen Arzt zuzuweisen, mit dem es möglich ist, einen konkreten Termin auszumachen und der sich auch dessen bewusst ist, dass es meinem Lebensgefährten sehr schlecht geht und ein Anruf oder Besuch nach 21 Uhr nicht möglich ist.

Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung, vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit besten Grüßen,
Edda Pascher

 

Wie zu lesen ist, war ich zu dieser Zeit wirklich verzweifelt. Beim Telefongespräch mit der PVA habe ich fast durchgehend nur geweint, weil ich das Gefühl hatte, dass wir all dem – für mich schon als empfundenem Telefonterror – ausgeliefert sind und ich mich komplett hoffnungslos gefühlt habe. Ich bin schon seit langem mit Depressionen und einer generalisierten Angststörung diagnostiziert. Die schon existente Belastung durch die schwere Erkrankung meines Partners in Kombination mit solchen Ereignissen kann schon vorbelastete Menschen in den Suizid treiben. In diesem Fall war mein Partner für mich Grund genug, diesen Gedanken nicht nachzugeben, aber wenn Menschen, die diesen Situationen alleine ausgeliefert sind, aufgrund der Belastung den Freitod wählen, wundert mich das absolut nicht.

Der PVA Hausbesuch

Die PVA hat uns aufgrund meiner E-Mail zwar einen neuen Arzt zugeteilt, das wurde aber von dem von uns abgezogenem Arzt ignoriert, obwohl dieser laut PVA darüber schon informiert worden war. Einen Tag nach meiner E-Mail an die PVA rief dieser wieder an, ob wir denn zu Hause seien. Dieses Mal waren wir tatsächlich zu Hause und zu dem Zeitpunkt wollten wir den Termin einfach nur noch hinter uns bringen und haben inständig gehofft, dass dieser besser verlaufen würde als die Telefonate.

Kurz gesagt: Der Termin war einfach nur entsetzlich. Und eigentlich wird dieses Wort dem Erlebten auch nicht gerecht. Für mich war absolut klar, dass dieser Termin in keiner Weise in die gesundheitliche Beurteilung meines Partners einfließen darf. Hätte mir jemand früher von so einem Erlebnis erzählt, ich hätte gedacht, dass hier stark übertrieben worden wäre und dass unser System nicht derartig versagen kann. Ja, ich war sehr naiv.

Auch hier kopiere ich der Einfachheit und Transparenz halber wiederum meine E-Mail an die PVA hinein:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 8. Mai habe ich Ihnen eine E-Mai (sic!) mit der Bitte um einen Arztwechsel gesendet, weil es uns nicht möglich war, mit Dr. […] einen Termin zu finden und die Kommunikation mit ihm auch sehr unangenehm war. Am 9. Mai wurden wir von Dr. […] trotzdem noch einmal kontaktiert mit der Information, dass er am Nachmittag Zeit hätte. Nachdem wir den Prozess nicht noch weiter verzögern wollten – was ja schon durch den Unwillen von Dr. […], sich einen Termin auszumachen und stattdessen immer nur anzurufen und zu fragen, ob es „jetzt“ geht passiert ist – haben wir dem Besuch zugestimmt.

Die folgende Beschwerde ist unabhängig von dem daraus resultierenden Bescheid zu sehen und bezieht sich nicht nur auf Dr. […] selber, sondern auf alle Verantwortlichen, die eine Person, die objektiv gesehen nicht mehr arbeitsfähig scheint, für so wichtige Gutachtungsleistungen zu beauftragen.

Dr. […] kam direkt nach einem Termin im Krankenhaus […] zu uns. Er betrat unsere Wohnung ohne Maske, ohne Handschuhe und ohne Schutz für die Strassenschuhe (sic!)! Und das nach einem Termin in einem Krankenhaus. Mein Partner ist schwer krebskrank und war gerade mitten in einem Chemozyklus (sic!), ich leide an einer Autoiummunerkrankung (sic!) und nehme Immunsuppressiva. Zusätzlich war mein Partner schon eimal (sic!) an MRSA schwer erkrankt. Kein einziges Mal in den letzten Jahren hat irgendjemand – nicht einmal Handwerker – unsere Wohnung ohne Maske und Handschuhe betreten und das immer von selber und unaufgefordert! Zusätzlich wurde die Untersuchung an meinem Partner ohne Handschuhe durchgeführt, obwohl mein Partner von Dr. […] mehrmals mit direktem Hautkontakt berührt wurde! Direkt nach dem Betreten unserer Wohnung hat er sich darüber hinaus noch einmal beschwert, dass wir so selten zu Hause wären. Was daran lag, dass wir oft mehrmals täglich Arzttermine wahrzunehmen hatten und deshalb bei ÄrztInnen oder in Krankenhäusern waren und nicht zu Hause!

Des weiteren stellte Dr. […] an mich Fragen, sobald ich begann, diese zu beantworten, drehte er sich zu meinem Partner um mit ihm weiterzureden und hörte mir nicht mehr zu. Unterlagen, die ihm von uns vorgelegt wurden, hat er nur zum Teil durchgesehen, obwohl wir ihn mehrfach darauf hingewiesen haben, dass es sich hier um wichtige Informationen und Diagnosen handelt. Stattdessen hat er andere medizinische Unterlagen auf unserem Tisch in die Hand genommen, die absolut nicht relevant für diesen Besuch waren und hat begonnen, diese durchzulesen! Ist ein Arzt bei einem Hausbesuch befugt, Handlungen dieser Art zu setzen? Er hat die erste Diagnose eines Astrozytoms Grad II notiert, hat aber dann nicht mehr reagiert, als wir ihn darauf hingewiesen haben, dass sich im Januar diesen Jahres die Diagnose auf Grad IV geändert hat. Unseres Wissens nach ist die aufgenommene Diagnose in seinem Bericht somit veraltet und damit falsch. Genauso gehen wir davon aus, dass er nicht alle Medikamente notiert hat, die mein Partner einnehmen muss, da er uns immer wieder während der Beantwortung seiner Fragen begonnen hat zu ignorieren. Nachdem er die notierten Informationen zum Ende des Gesprächs nicht noch einmal mit uns durchgegangen ist, sondern auf einmal aufgestanden, sich verabschiedet hat und dann sehr schnell die Wohnung verlassen hat, hatten wir auch keine Möglichkeit, etwaige falsch aufgenommene Informationen zu korrigieren.

Dafür wurde von Dr. […] eine absolut inakzeptable Ausdrucksweise verwendet, um mit meinem schwerkranken Partner zu sprechen. „Was für einen Hirntumor hat er denn ghabt?“ und „Ein Astrozytom hat er ghabt, gell?“ sind nur zwei Beispiele, wie er mit meinen Partner gesprochen hat. Mein Partner hat das Astrozytom nicht „gehabt“, sondern er hat es immer noch und in einem höheren Grad.

Sollte das noch nicht ausreichend sein, um die Untauglichkeit von Dr. […] zu untermauern, ist das folgende genug Beleg, dass er nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf entsprechend auszuüben. Mein Partner hat einen angeborenen Ventrikelseptumdefekt, was man auch als absoluter Laie hört, wenn man nur das Ohr an seine Brust legt, da es deutlich anders klingt, als ein normal schlagendes Herz. Jede Ärztin und jeder Arzt, der meinen Partner jemals abgehört hat, hat meinen Partner sofort darauf angesprochen. Dr. […] hat meinen Partner ebenfalls abgehört, auf der Brust und am Rücken und hat genickt, so als ob alles in Ordnung wäre. Entweder konnte er den Herzschlag nicht hören oder ihm ist der absolut auffällige Herzton nicht aufgefallen. Ein Arzt, der nicht einmal Dinge bemerkt, die einem Laien auffallen ist absolut inakzeptabel als Person, die über so wichtige Dinge wie Pflegegeld entscheidet.

Der gesamte Besuch ist deshalb von unserer Seite aus nichtig, da Dr. […] nicht in der Lage ist, seinen Beruf überhaupt auszuüben, vermutlich eine falsche Diagnose aufgenommen hat, nicht alle Medikamente notiert hat und auch sonst unseren Antworten kaum Aufmerksamkeit geschenkt hat. Darüber hinaus hat er mehrmals insistierend nachgefragt, ob mein Partner noch Auto fährt, wann er das letzte Mal gefahren ist und ob er sich noch in der Lage sieht, Auto zu fahren. Die Frage zum Autofahren wurde uns in mehreren Varianten fast zehn Mal gestellt, obwohl wir ihn jedes Mal darauf hingewiesen haben, dass im Arztbrief zur Entlassung nach der letzten Operation im Januar steht, dass mein Partner mindestens ein Jahr lang nicht Auto fahren soll, worauf wir Dr. […] nach jeder Frage hingewiesen haben. Das Thema des Autofahrens hat einen grossen (sic!) Teil des Besuchs in Anspruch genommen, er wollte meinen Partner quasi dazu überreden zuzugeben, dass er sich dazu fähig fühlt, Auto zu fahren oder jetzt noch Auto fährt. Ist ein Beeinflussungsversuch bei einem Besuch dieser Art normal?

Ich möchte darauf hinweisen, dass wir uns weitere Schritte vorbehalten, da es aus meiner Sicht ein grober Verstoss (sic!) gegen die Sorgfaltspflicht ist, einerseits als Arzt, der deutlich verwirrt und selber schon berufsunfähig wirkt, den Beruf weiterhin auszuüben, andererseits diesen äusserst (sic!) offensichlichen (sic!) Zustand als Auftraggeber zu ignorieren und ihn weiterhin zu beauftragen. Im schlimmsten Fall nehmen Sie so den Tod der besuchten Patienten durch grobe hygienische Verstösse (sic!) in Kauf.

Edda Pascher

 

Wie man der E-Mail ansieht war ich sehr aufgebracht, und auch wenn manches wie eine Übertreibung klingen mag, ist es tatsächlich so vorgefallen. Darüber hinaus habe ich nicht einmal alles erwähnt, das passiert ist, weil die E-Mail so und so schon sehr lang war. Neben dem schon Erwähnten konnte der Arzt sich Daniels Namen nicht merken und hat ihn immer wieder in unterschiedlichen Namensvariationen angesprochen, auch hat er mit mir über Daniel in dritter Person gesprochen, so als ob Daniel nicht anwesend wäre. Der von mir erwähnte direkte Hautkontakt ist übrigens nicht als Händeschütteln oder ähnliches zu verstehen, sondern Daniel wurde von dem Arzt ausgezogen untersucht, das heißt er hat Daniel ohne Handschuhe vom Gesicht über die Brust bis zum Rücken berührt.

Warum habt ihr nicht gleich etwas gesagt?

Wenn ich das Geschriebene jetzt lese, ist mein erster Gedanke auch, dass man hier sofort einschreiten müsste. Aber zu dieser Zeit und in diesen Momenten waren wir beide schon im Ausnahmezustand und hatten nicht die Stärke hier etwas entgegenzusetzen. Gleichzeitig hatte ich auch Angst vor einer Ablehnung des Pflegegeldes, wenn wir den gutachtenden Arzt hier irgendwie verärgern. Erst nach dem Besuch ist mir klar geworden, dass das, was hier passiert ist absolut inakzeptabel war.

Wer meint, ich wäre der Hygiene betreffend übervorsichtig: Nicht nur hat Daniel selber die Umstände als genauso gesundheitsbedrohlich empfunden, sondern er war wie in der E-Mail erwähnt schon einmal an MRSA erkrankt, was in seiner Situation oft zum Tod führt. Auch meine Mutter war vor einigen Jahren an MRSA erkrankt und uns wurde damals gesagt, dass sie die Nacht nicht überleben wird, weil der Keim für ältere Personen oft tödlich ist. (Sie hat überlebt, aber laut Ärzten sehr unerwartet.) Und last, but not least sind meine Eltern in der selben Woche an Corona verstorben, weil vermutlich jemand die Hygienevorschriften nicht so genau genommen hatte. (Meine Mutter konnte die Wohnung nicht verlassen und mein Vater war nur ganz selten außer Haus, es gab eine 24-Stunden-Pflege für meine Mutter. Die Impfung existierte zum Zeitpunkt ihrer Covid-Erkrankung noch nicht, ich selber hatte aber schon Antikörper, weil ich 2020 einer der ersten Corona-Erkrankten in Österreich war – unwissentlich.) Ausreichend Erfahrung mit den tödlichen Konsequenzen von Viren und Bakterien also, um hier sehr vorsichtig zu sein.

Antwortschreiben der PVA und neuer Termin

Die Antwort der PVA kam Wochen später per Post und las sich wie eine Standardantwort. Ich möchte aus rechtlichen Gründen hier nicht die gesamte Antwort abbilden, sondern nur zitieren: „Wir […] ersuchen […] um Verständnis, dass eine vollständige Aufklärung – mangels eigener Wahrnehmung – nicht immer möglich ist […].“ Für mich liest sich das als „ihr habt keine Beweise, also könnt ihr uns nichts“. Mangels juristischem Wissen kann ich das zwar nicht empfehlen, aber im Nachhinein habe ich mir sehr gewünscht, ich hätte diese (und andere) Gespräche aufgezeichnet.

Eines tat sich aber trotzdem, uns wurde eine neue Ärztin zugeteilt. Auch dieser Besuch war suboptimal, aber nach dem Erlebten waren wir froh, dass der Termin zumindest im Vergleich zum vorigen besser lief. Aber auch diese Ärztin betrat unsere Wohnung ohne irgendeinen Schuh-Schutz und ihre erste Bemerkung mir gegenüber, als ich die Türe öffnete war: „Darf ich Ihnen die Hand geben oder lieber nicht?“ Das aber in einem sehr sarkastischen Ton, sodass gleich klar war, dass sie die von mir verfasste Beschwerde gelesen hatte. Handschuhe hatte sie übrigens auch keine an, weder beim Handgeben, noch während Daniels Untersuchung.

Und nein, auch hier haben wir nichts gesagt, einerseits weil wir froh waren, dass es zumindest eine neu zugeteilte Ärztin gab, andererseits weil ich auch hier die Ärztin nicht verärgern wollte. Ihr Ton änderte sich interessanterweise im Zuge des Lesens der Diagnosen. Irgendwann sah sie dann sogar betroffen aus und beim Gehen, als ich sie an der Türe verabschiedete, sagte sie zu mir: „Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Sie können es brauchen!“

Das Sahnehäubchen der Geschichte soll an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben. Ich hatte Kontakt mit einer Person, die den betreffenden Arzt kennt und auch in der PVA arbeitet. Diese Person hat mir im Vertrauen erzählt – rechtlicher Disclaimer: ich behaupte hier nicht, dass das mir Erzählte stimmt, sondern ich gebe nur wieder, was mir erzählt wurde -, dass der Arzt intern als dement bezeichnet wird, er aber trotzdem weiterhin als Sachverständiger zu Terminen geschickt wird. Liebe Person, bitte entschuldige, dass ich diese Information an die Öffentlichkeit bringe – diese Zustände müssen aber bekannt werden. Ich hoffe, du verstehst!

Was machen solche Erlebnisse mit einem?

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass diese und ähnliche Erlebnisse für mich traumatisierend waren. Ich hatte sehr lange regelrechte Panik davor, irgendwelche Institutionen zu kontaktieren. Zusätzlich gab es noch viele weitere Vorfälle dieser Art, allerdings nicht mehr mit der PVA. Warum ich bis jetzt nichts unternommen habe ist einfach: Ich hatte keine Kraft und Energie dazu, im Gegenteil habe ich mich nur von Tag zu Tag gehangelt.

Mir geht es besser, allerdings nicht, weil sich die Umstände gebessert haben, sondern weil mein neuer Psychiater den Ernst der Lage erkannt hat und mir zu meinen bestehenden Psychopharmaka noch ein weiteres verschrieben hat, das mir tatsächlich sehr hilft, den Alltag zu bewältigen. Ich habe zwar immer noch reichlich Symptome, zum Beispiel Brainfog, Wortfindungsstörungen und weiteres, aber ich kann das erste Mal seit langem wieder ohne ständige Panik auch mit etwas Zuversicht an die nähere Zukunft denken.

Natürlich wäre Daniels Sicht auf die Dinge an dieser Stelle interessant. Ich weiß aus unseren Gesprächen aber, dass er alles ähnlich empfunden hat, und möchte ihn nicht um eine Stellungnahme bitten, weil das Interview heute schon anstrengend genug für ihn war und ich ihn auch beim Schreiben dieses Artikels einiges fragen musste. Nachdem er mittlerweile wieder in Chemotherapie ist, reicht das für heute.

Was kann ich hier tun?

Was kann man als Betroffene:r tun, wenn direkte Beschwerden im Sand verlaufen? Zum Anwalt? Mit welchem Geld, welcher Energie, welchem Ergebnis? An die Medien gehen? Aber an wen und wie wird dies dann dargestellt? Das Comeback von The bird’s new nest ist nicht nur meiner Leidenschaft fürs Schreiben geschuldet, sondern erlaubt mir, unsere Erlebnisse im Zuge von Daniels Erkrankung und weitere Themen an die Öffentlichkeit zu bringen.

Auch wenn unsere Reichweite nicht mehr die jährlichen 250.000 Leser:Innen sind, die es vor der Pause waren, erreicht dieser Artikel hoffentlich Menschen in ähnlichen Situationen, die sich  durch meine Schilderungen vielleicht etwas weniger allein(gelassen) fühlen. Ich wünschte mir, ich könnte euch in den schon so schwierigen Situationen in denen ihr euch befindet, zumindest diese Erlebnisse ersparen. Ich weiß, wie schlecht es vielen von euch geht und es tut mir von Herzen leid.

 

Unserem Antrag auf Gewährung des Pflegegeldes wurde übrigens stattgegeben. Pflegestufe 1. Das sind ab diesem Jahr 206,20 Euro monatlich für einen Pflegebedarf von mehr als 65 Stunden pro Monat. Theoretisch ein maximaler Stundensatz für die Pflege meines Partners von 3,17 Euro. Praktisch verbrauchen Benzin, Nahrungsergänzungsmittel, Kostenanteile für Physiotherapie und ähnliche Ausgaben schon deutlich mehr als 200 Euro im Monat. Dabei haben wir noch Glück gehabt, unser Antrag hätte auch abgelehnt werden können. Eine exakte, öffentliche Statistik darüber, wie vielen Menschen in Österreich das Pflegegeld nach einem Antrag verwehrt wird gibt es nicht.

12 Kommentare zu An den Rand der Verzweiflung: Unsere Erfahrungen im Zuge des Antrags auf Pflegegeld

Gewinnt 25 „Grundeinkommen“ im Wert von jeweils über 43.000 Euro!

Steigende Lebenshaltungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit, Automatisierung und der rasante Fortschritt von künstlicher Intelligenz verändern unsere Arbeitswelt spürbar. Immer mehr Menschen fragen sich, wie finanzielle Sicherheit in Zukunft aussehen kann – und…

Steigende Lebenshaltungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit, Automatisierung und der rasante Fortschritt von künstlicher Intelligenz verändern unsere Arbeitswelt spürbar. Immer mehr Menschen fragen sich, wie finanzielle Sicherheit in Zukunft aussehen kann – und genau deshalb rückt das Bedingungslose Grundeinkommen mehr und mehr in den Fokus öffentlicher Debatten.

Doch was bedeutet ein Bedingungsloses Grundeinkommen eigentlich?

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist ein gesellschaftliches und politisches Konzept, bei dem alle Menschen regelmäßig eine finanzielle Zahlung vom Staat erhalten – ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne Gegenleistung und unabhängig von ihrer Erwerbstätigkeit. Ziel ist es, allen ein würdevolles Leben zu ermöglichen und Existenzängste zu reduzieren.

Besonders für Menschen, deren Lebensrealität nicht in klassische Vollzeiterwerbsmodelle passt – etwa Alleinerziehende, pflegende Angehörige, chronisch Erkrankte oder Selbstständige -, kann ein Grundeinkommen eine enorme Entlastung darstellen. Es schafft Freiräume, wo bisher oft permanenter Druck herrscht. Viele dieser Menschen leben knapp am oder sogar unter dem Existenzminimum. Dieses liegt in Deutschland bei 1.032 Euro pro Monat.

Grundeinkommen gewinnen – über 43.000 Euro pro Person!

Die Initiative Mein Grundeinkommen setzt dieses Konzept praktisch um. Über Crowdfunding werden reale Grundeinkommen finanziert und per Los vergeben. Am 18. Februar 2026 ist es wieder soweit: 25 Grundeinkommen werden verlost – und zwar im Doppelpack! Das heißt, man nimmt nicht nur alleine an der Verlosung teil, sondern kann sich auch im Team in den Lostopf begeben. Wenn ein Team gewinnt, erhalten beide ein Grundeinkommen. Im Fall des realistischen Grundeinkommens gibt es jeweils bis zu über 43.000 Euro pro Person, genauer gesagt drei Jahre lang bis zu 1.200 Euro im Monat.

Was würde ein Grundeinkommen verändern?

Ein Grundeinkommen bedeutet nicht „nichts mehr tun“, sondern vor allem: weniger Existenzangst. Mehr Freiheit bei Entscheidungen. Mehr Raum für Care-Arbeit, kreative Projekte, Weiterbildung oder schlicht Erholung. Für mich persönlich würde es als Selbstständige vor allem eines bedeuten: weniger finanziellen Druck. Und damit mehr Energie für die Dinge, die wirklich zählen – Arbeit mit Sinn, Verantwortung füreinander und Zeit für Menschen in meinem Leben, die Unterstützung brauchen.

Und du?

Was würdest du mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen machen? Weniger arbeiten, um gesünder zu leben? Etwas Neues lernen? Ein Risiko eingehen, das sonst unmöglich wäre? Oder einfach ruhiger schlafen?

Mit diesem Link kannst du gemeinsam mit mir an der nächsten Verlosung teilnehmen und so unsere Chancen auf einen Gewinn erhöhen. Ich drücke uns die Daumen!

 

Teilnahmebedingungen findest du direkt bei Mein Grundeinkommen.

281 Kommentare zu Gewinnt 25 „Grundeinkommen“ im Wert von jeweils über 43.000 Euro!

Give-Aways bei The bird’s new nest: Wie es mit unseren Gewinnspielen weitergeht

Unsere wöchentlichen Give-Aways waren quasi von Anfang an ein fixer Bestandteil von The bird’s new nest. Für die verlosten Gewinne galten dabei dieselben strengen Richtlinien wie für alle Inhalte im…

Unsere wöchentlichen Give-Aways waren quasi von Anfang an ein fixer Bestandteil von The bird’s new nest. Für die verlosten Gewinne galten dabei dieselben strengen Richtlinien wie für alle Inhalte im Vogelnest: nachhaltig auf allen Ebenen – aus kontrolliert biologischem Anbau, vegan, ohne Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs, keine Großkonzerne, (zertifizierte) Naturkosmetik und Fair Trade, soweit es möglich ist.

Einerseits, weil das meinen eigenen Prinzipien entspricht, wenn es um Kauf- oder andere Entscheidungen geht. Andererseits, um zu zeigen, dass nachhaltiger Konsum nicht bedeutet, dass dann „nichts mehr übrig bleibt“, sondern dass es eine riesige Auswahl an verantwortungsvollen Alternativen gibt. Oder anders gesagt: Ein nachhaltiges Leben bedeutet nicht Verzicht, sondern eine ganz neue Welt an Möglichkeiten.

Mit der Pause von The bird’s new nest haben auch unsere Give-Aways eine Auszeit eingelegt. Nachdem das Comeback des Vogelnests eine relativ spontane Entscheidung war, hatte ich dementsprechend noch keine konkreten Pläne, wie es mit unseren Gewinnspielen weitergehen soll. Auch wenn es nicht so aussehen mag, erfordern Give-Aways einiges an organisatorischem und technischem Aufwand – abgesehen davon, dass sie vom Vogelnest selbst finanziert werden, was natürlich entsprechende Kosten verursacht.

Die Zukunft der Give-Aways

Für The bird’s new nest schreiben zu können, hat mir in den letzten Jahren sehr gefehlt. Nach dem Comeback habe ich mich aber auch daran erinnert, wie viel Freude mir Give-Aways immer bereitet haben – von der Auswahl der Produkte über die Umsetzung des Gewinnspiels bis zur Verlosung selbst, nicht zu vergessen das Benachrichtigen der Gewinner:innen. Ich habe tatsächlich große Lust, wieder Give-Aways zu veranstalten, und mir in den letzten Tagen viele Gedanken darüber gemacht, wie sich das gut umsetzen lässt, ohne mich dabei zu übernehmen. Die Motivation ist da, ich stehe gefühlt schon in den Startlöchern – also habe ich eine Entscheidung getroffen, die sich für mich realistisch und machbar anfühlt.

Zukünftig wird es Give-Aways zwei Mal im Monat geben, jeweils am ersten und am 15. Tag. Das ist auch der perfekte Anlass, den Newsletter wieder zu aktivieren, den ich ab sofort ebenfalls zwei Mal monatlich verschicken möchte. Wenn ihr keines der kommenden Give-Aways verpassen wollt, ist die Anmeldung zum The bird’s new nest Newsletter die sicherste und einfachste Variante. Los geht es also wieder am 15. Januar 2026, was es zu gewinnen geben wird, wird natürlich noch nicht verraten.

Ich freue mich und bin schon gespannt,…

…ich hoffe, ihr auch! Die Give-Aways unterstützen könnt ihr übrigens am besten, wenn ihr allen, die an Nachhaltigkeit und nachhaltigen Gewinnen interessiert sein könnten, Bescheid gebt, dass The bird’s new nest wieder mit Gewinnspielen startet – zum Beispiel durch das Weiterleiten des Links zu diesem Beitrag. Der The bird’s new nest Adventskalender fällt übrigens nicht in den Bereich Give-Aways, sondern ist ein eigenständiges Projekt. Je nachdem, wie sich das Interesse an den jetzigen Give-Aways entwickelt, werde ich mich dann auch mit der Zukunft unseres Adventskalenders befassen, das ist aber ein Thema für ein anderes Mal.

Für ein Sponsoring von Gewinnen für unsere Give-Aways meldet euch gerne per Mail unter nest@thebirdsnewnest.com bei mir!

43 Kommentare zu Give-Aways bei The bird’s new nest: Wie es mit unseren Gewinnspielen weitergeht

Jetzt aber wirklich: The bird’s new nest kommt zurück!

Nach zehn Jahren The bird’s new nest habe ich Anfang 2023 für das Online-Magazin eine Pause angekündigt, ohne zu wissen, wie lang diese dauern würde. Aber die Pause war unvermeidlich,…

Nach zehn Jahren The bird’s new nest habe ich Anfang 2023 für das Online-Magazin eine Pause angekündigt, ohne zu wissen, wie lang diese dauern würde. Aber die Pause war unvermeidlich, ich war durch alles, was in den Jahren davor passiert ist einfach nur ausgebrannt, ohne Energie und überfordert mit allem, was mir das Leben abverlangt hat. Trotzdem habe ich The bird’s new nest laufend vermisst und habe deshalb ein gutes Jahr später ein Comeback geplant.

Hello, Goodbye!

Offensichtlich ist dieses vor fast zwei Jahren angekündigte Comeback nie passiert. Und ich muss gestehen, dass ich gar nicht genau sagen kann, was damals passiert – oder eher nicht passiert ist -, sodass letzten Endes das Comeback nie stattgefunden hat. Mir ist erst jetzt klar geworden, dass der Neustart von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Denn mein Plan war, „einfach so weiterzumachen wie bisher“, ohne zu realisieren, dass ich nicht mehr die Kapazitäten hatte, um nahtlos an die Pause anzuknüpfen. Zeitlich nicht, denn mein Einsatz in unserem veganen Bio-Laden war zu einem Vollzeit-Job geworden, ich war durch meine Autoimmunerkrankung bei weitem nicht mehr so fit wie früher und trotz aller Motivation war ich einfach noch immer zu erschöpft und überlastet. Aber weniger Einsatz zu zeigen und da oder dort etwas zurückzuschrauben war für mich auch nicht vorstellbar. Und nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ wurde es dann leider auch „gar nicht“.

Zusätzlich kamen aber noch weitere gedankliche Hürden hinzu. Das Thema KI kam ins Rollen und plötzlich hieß der Autor jedes zweiten Artikels LLM. Warum sich noch die Mühe machen, viele Stunden an einem Artikel zu schreiben oder sogar wochenlang zu recherchieren, wenn andere Medien innerhalb von Sekunden einen Text erstellen lassen und diesen noch nicht einmal Korrektur lesen? Warum zurück auf Social Media, wenn die Nutzerzahlen nicht nur teils rückläufig sind, sondern der Umgangston der noch dort Aktiven oft einfach nur inakzeptabel ist? Wie ist es überhaupt noch möglich, die Leserschaft zu erweitern, wenn Googles KI die Antworten auf Fragen schon direkt liefert und dadurch kaum jemand mehr auf Links zu Websites klickt? Und zu guter Letzt: Liest überhaupt noch jemand irgendetwas im Internet, das länger ist als nur ein paar Worte? Wie kann man unter diesen Umständen überhaupt auf die Idee kommen, hier erneut Zeit, Energie und nicht zuletzt Geld zu investieren?

Was hat sich geändert?

Geändert hat sich so einiges, leider nicht alles zum Guten. Die relevanteste Änderung im Hinblick auf das Comeback ist aber, dass wir uns dazu entschlossen haben, unser Ladengeschäft mit Mitte diesen Jahres nicht weiterzuführen. Ich bereue den Einstieg ins Friendly absolut nicht, aber ich habe nach den sechseinhalb Jahren als Geschäftsführerin im Lebensmittel-Einzelhandel ein komplett anderes Bild von diesem Business als zuvor. Wie sehr so eine Art der Selbstständigkeit (mit einem Ladengeschäft) belasten kann, merke ich erst jetzt, fast ein halbes Jahr nach dem letzten Verkaufstag. Mit dem entsprechenden Abstand wächst nun auch wieder der Wunsch, meine Kreativität und die Liebe fürs Schreiben in einem neuen (oder nicht ganz so neuen) Projekt ein- und umsetzen zu können.

Und da haben wir auch schon den Zirkelschluss zu all meinen vorigen Bedenken. Denn auch wenn das Internet mittlerweile voller AI Slop ist, Falschinformationen auf Social Media nicht nur gerne geteilt, sondern dann auch mit Dunning-Krugerscher Vehemenz verteidigt werden; wenn es immer schwerer wird, KI-generierte Texte und Bilder von durch Menschen verfasste zu unterscheiden und der von lebendiger Intelligenz produzierte Content leider auch kein Garant für irgendeine Form von Qualität ist (oder noch viel schlimmer, es den Konsumierenden egal ist, ob das, was sie konsumieren echt oder gefaked ist), sind wir dann nicht gerade jetzt dazu verpflichtet, dieser Entwicklung entgegenzuwirken?

Denn zumindest habe ich etwas, das sonst niemand hat: Meine eigenen Erfahrungen, Emotionen, Meinungen und die nicht enden wollende Motivation mich in einer Gesellschaft, die immer mehr in Schieflage gerät für all jene einzusetzen, die keine Stimme haben. Gegen Missstände anzugehen und diese aufzuzeigen, auch wenn sie nur einen kleinen Teil der Lesenden interessiert. Und in den letzten Jahren habe ich sowohl privat als auch beruflich Dinge erlebt, die an die Öffentlichkeit gehören. Immer und immer wieder, bis sich irgendwann genug Menschen für eine Änderung einsetzen. Und das müssen gar nicht viele sein – vereinfacht gesagt reichen 3,5 Prozent der Bevölkerung.

Comeback, Schritt für Schritt

Ich habe mir eben im vorigen Absatz bewiesen, dass die Leidenschaft definitiv noch vorhanden ist, aber auch, dass ich mich selber im Zaum halten muss, um nicht wieder in alte Muster zu rutschen. Der perfekte Zeitpunkt also, um in diesem Artikel darauf hinzuweisen, dass das Comeback von mir anders geplant werden muss, um tatsächlich nachhaltig zu sein. Deshalb kommt das Vogelnest Schritt für Schritt zurück, nicht nur um mich nicht zu überlasten, sondern auch um mich an das neue Umfeld anpassen zu können. Die Reichweite unserer Social Media-Kanäle ist quasi auf Null, unsere Redaktion ist inaktiv, die Website mittlerweile vermutlich das Grauen jedes SEO-Experten. Ein Comeback dieser Art ist zwar kein Neuanfang, aber ähnlich zeitintensiv.

Der erste Schritt des Comeback ist die Wiederbelebung unserer Social Media-Kanäle. Ziel wäre, täglich mehrere Social Media-Beiträge online zu stellen, wobei ich auch hier nicht sofort voll durchstarten möchte, sondern mir Zeit für den Inhalt und eine umfassende Planung nehmen möchte. Parallel dazu will ich die Website auf den neuesten Stand bringen und Administratives erledigen, das natürlich auch bearbeitet werden will. Artikel rund um alle Themen mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit direkt auf der Website wird es genauso wie Give-Aways und den Newsletter wieder geben, allerdings fürs Erste nicht oft und nicht regelmäßig. Wenig überraschend wird es dieses Jahr auch keinen Adventskalender geben, für 2026 möchte ich ihn allerdings nicht absagen, sondern mir ansehen, wie sich das erste Halbjahr entwickelt und entsprechend die nächsten Schritte setzen.

Mein neues Leben, meine neuen Themen

Die Schließung unseres Bio-Ladens war ein wesentlicher Einschnitt, der den Weg für vieles andere freigeräumt hat. Meine absolute Priorität hat nach wie vor mein Lebenspartner Daniel, der nach einem schweren Rückfall bei seiner Krebserkrankung mit einem Behindertengrad von 70 Prozent lebt und offiziell als berufsunfähig gilt. Aus diesem und einigen anderen Gründen haben wir uns entschlossen in ein anderes Bundesland umzuziehen, um unseren Traum von einem autarken Leben zumindest zum Teil soweit umzusetzen, wie es für uns unter diesen Umständen möglich ist.  Neben meiner Autoimmunerkrankung hatte ich schon mit 40 Jahren die Freude einer verfrühten Menopause und neben der Diagnose Depression und generalisierte Angststörung stehen nun auch die Optionen CPTDS und ADHS im Raum.

Über lange Zeit war ich ziemlich verzweifelt aufgrund der Umstände – neben Daniels schwieriger Diagnose hat mich parallel dazu der verfrühte Wechsel in Kombination mit den anderen psychischen Herausforderungen halb um den Verstand gebracht. Diverse Erlebnisse mit der Gemeindepolitik, unserem Gesundheitssystem, der Sozialversicherung und dem Pensionssystem haben mich vor allem letztes Jahr ohne Übertreibung praktisch an den Rand des Wahnsinns gebracht. Nachdem ich nun die Möglichkeit hatte, etwas Zeit vergehen zu lassen und darüber zu reflektieren, habe ich mich dazu entschlossen, diese Erlebnisse und Erfahrungen als Themen mit auf The bird’s new nest aufzunehmen. Einerseits ist das Schreiben für mich eine Art Therapie, andererseits kann ich vielleicht so eine positive Veränderung unterstützen, wenn nicht für mich, dann vielleicht für andere.

Das Thema Nachhaltigkeit ist weiterhin mein Kernthema und ich lebe auch nach wie vor vegan, mittlerweile seit über zwölf Jahren. Die vielen neue Themen werden zusätzlich zu jenen, die wir bislang schon behandelt haben unsere Themenvielfalt erweitern. So sollten sich noch mehr Menschen hier in Themen wiederfinden, denn auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen, die meisten Themen betreffen uns in der einen oder anderen Art. Kein Mensch ist eine Insel. Und somit kann auch jeder Mensch etwas bewegen, sowohl als einzelner, als auch als Teil der 3,5 Prozent.

Es geht los! Was wollt ihr?

Folgt uns auf unserer Facebook-Seite und unserem Instagram-Kanal, wo ihr ab sofort neue Beiträge und natürlich Links zu neuen Artikeln und Give-Aways findet. Mir ist bewusst, dass beide Plattformen problematisch sind, aber im Moment sehe ich keine bessere Option – ihr könnt hier aber gerne ein Kommentar hinterlassen, ob ihr auf Social Media noch aktiv seid und wenn ja, wo.

Auch wenn ich jede Menge neuer Themen und Ideen mitbringe, interessiert mich, was euch zur Zeit beschäftigt und zu welchen Themen ihr hier oder auf Social Media etwas lesen wollt. Wenn ihr irgendwelche anderen Wünsche an uns habt, könnt ihr das auch unter dem Artikel als Feedback hinterlassen – ich freue mich über alle Kommentare und lese natürlich jedes einzelne!

Dieser Artikel ist wieder deutlich länger geworden als gedacht und das, obwohl ich versucht habe, mich kurz zu fassen. Zu Schreiben ist – das habe ich jetzt wieder erlebt – nicht nur eine essentielle Ausdrucksweise, sondern die Möglichkeit mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Weit über das bloße Teilen von Informationen hinaus möchte ich so einen Beitrag zu einer Gemeinschaft leisten, die trotz allen Widrigkeiten positiv in die Zukunft blicken kann und sich auch soweit als möglich aktiv für eine bessere Zukunft einsetzen will.

Jetzt aber wirklich: Auf in die Zukunft!

 

34 Kommentare zu Jetzt aber wirklich: The bird’s new nest kommt zurück!

Yes, we are back: The bird’s new nest ist zurück!

Vor etwas über einem Jahr, am 15. Januar 2023, habe ich The bird’s new nest für unbestimmte Zeit pausiert – aus vielen unterschiedlichen Gründen, aber immer mit der Option, die…

Vor etwas über einem Jahr, am 15. Januar 2023, habe ich The bird’s new nest für unbestimmte Zeit pausiert – aus vielen unterschiedlichen Gründen, aber immer mit der Option, die Seite weiterzuführen. Den Großteil des letzten Jahres war das kein Thema, an zu viel anderes war zu denken, zu viel anderes war zu tun. Aber gegen Jahresende habe ich mich – wieder aus vielen unterschiedlichen Gründen – dazu entschlossen, The bird’s new nest aufleben zu lassen, wenn auch mit einigen Abstrichen.

Was sich das letzte Jahr alles getan hat, warum ich The bird’s new nest weiterführen möchte und wie genau die angesprochenen Abstriche aussehen, könnt ihr in diesem Beitrag lesen.

Das letzte Jahr: Arbeit, Arbeit, Arbeit

Der Hauptgrund für meine Pause war, dass ich aufgrund der Ereignisse der letzten Jahre einfach ausgebrannt war. Zurückschalten war dringend notwendig, wobei der Traum einer langen Auszeit irgendwo am Strand auch nur das blieb: ein Traum. Die viele offenen Baustellen wollten ja trotz allem bearbeitet werden und die Pause im Nest hat geholfen, sich auf die Projekte zu konzentrieren, die wirklich unaufschiebbar waren.

Das war einerseits meine Gesundheit – für meine Autoimmunerkrankung sind wir weiterhin am Experimentieren mit diversen Medikamenten, andererseits natürlich Daniels Gesundheit, die im letzten Jahr so gut es ging im Vordergrund gestanden ist. Schritt für Schritt wieder fitter werden, mehr auf den eigenen Körper hören und die eigenen Grenzen nicht überschreiten, rechtzeitig für Erholung sorgen… Wir sind darin auf jeden Fall besser geworden, haben aber auch noch einen langen Weg vor uns.

Vor allem die etwas wärmere Jahreszeit war gefüllt mit dem Projekt, das Haus meiner Eltern zu räumen. Die Vorstellung, das Ende August abschließen zu können, war leider illusorisch, aber wir sind gut weitergekommen und sind jetzt definitiv auf der Zielgerade. Mir die Zeit zu geben, das Haus selber zu räumen, hat mir auch geholfen, den plötzlichen Tod meiner Eltern zu verarbeiten und war wie eine Zeitreise durch ihre und unsere gemeinsame Vergangenheit.

Auch unserer Laden Friendly hat eine große Änderung hinter sich: Einige – wie man so schön sagt – unüberbrückbare Differenzen haben dazu geführt, dass wir mit Ende Januar 2023 unsere Partnerschaft mit der Österreichischen Post aufgekündigt haben. Das restliche Jahr war geprägt von vielen Umstellungen und Umbauten, Änderungen und Anpassungen um das Geschäft entsprechend zukunftsfit zu machen. Auch hier sind wir natürlich noch nicht fertig, wobei ich auf zwei Dinge sehr stolz bin. Das ist einerseits unser Newsletter, der obwohl erst seit kurzem gestartet, ständig wächst und sehr gutes Feedback bekommt, andererseits unser neues Logo, das irgendwann in einem komplett neuen Design münden soll:

Warum ein Comeback?

Im Großteil des letzten Jahres war ein Wieder-Aufleben-Lassen vom Vogelnest für mich nicht denkbar. Zu viel anderes war zu tun und das vielleicht wichtigste, Inspiration und Motivation, waren einfach nicht vorhanden.

Das hat sich im Herbst gewandelt, nachdem es Daniel nun doch wieder besser ging und mir so eine große Last fürs erste einmal von den Schultern genommen wurde. Gleichzeitig haben wir mit Friendly das Tief nach dem Wegfall der Post Partnerschaft übertaucht, und langsam wieder einen Aufwärtstrend gesehen. (Ein sehr großes Problem war hier, dass durch die teils etwas missverständliche Kommunikation in den Medien viele Menschen der Meinung waren, unser Laden hätte komplett geschlossen.)

Nachdem ich den letzten Beitrag vor der Pause geschrieben hatte, war nicht einmal mehr genug Energie in mir, einen Newsletter auszusenden. Ich habe jede Menge Nachrichten und Mails bekommen, konnte aber nicht antworten, auch weil mir irgendwie im wahrsten Sinne die Worte gefehlt haben. Aber die Mails sind nicht abgerissen, immer wieder kam die Frage ob und wann wir weitermachen, von LeserInnen, KooperationspartnerInnen oder FreundInnen.

Natürlich kamen auch Anfragen zum The bird’s new nest Adventskalender und ganz kurz war ich verleitet, vielleicht eine abgespeckte Version davon umzusetzen. Das habe ich aber zum Glück wieder verworfen, denn der Adventskalender ist nicht nur im Vogelnest die anstrengendste Zeit im Jahr, sondern auch bei uns im Laden ist natürlich in der Advents- und Weihnachtszeit Hochsaison. Und beides parallel zu managen hätte ich letztes Jahr definitiv noch nicht wieder geschafft.

Zu guter Letzt kam auch wieder der Drang, zu bestimmten Themen Artikel zu verfassen. Fragen zu beantworten, die ich auf Social Media immer wieder sehe, Fehlinformationen zu berichtigen und ihnen die entsprechenden Fakten gegenüber zu stellen oder einfach nur meine Erfahrungen in bestimmten Bereichen zu teilen. Hier und da war ich versucht, mich auf Facebook zu diversen Thematiken einzubringen, aber dort gehen Argumente, Quellen und ähnliches oft in der Flut der Beiträge unter und irgendwann verschwindet alles im Sumpf der Timeline.

Vermisst habe ich tatsächlich auch das Schreiben des Newsletters, auch wenn er oft aus Zeitmangel eher kurz gehalten war. Nachdem ich aber nun wöchentlich für Friendly einige Zeilen verfasse, fehlt mir das Schreiben des Nest-Newsletters. Wie so oft ist es also eine Mischung aus vielen verschiedenen Ursachen, aufgrund derer ich mich dazu entschlossen habe, mit dem Vogelnest wieder durchzustarten. Und natürlich darf die Sache als Ganzes nicht fehlen, nämlich dass The bird’s new nest mir nach wie vor sehr am Herzen liegt.

Wie geht es weiter?

Ich fühle mich alles in allem wieder fit genug, um The bird’s new nest weiterzuführen, aber ich muss mehrere Gänge zurückschalten, um weder mich noch meine anderen Projekte nicht zu vernachlässigen. Was bedeutet das genau? Die Give-Aways und den Newsletter wird es zukünftig nicht mehr wöchentlich geben, sondern in größeren Abständen, fürs erste vermutlich monatlich. Natürlich wird auch das Comeback von The bird’s new nest von einem Give-Away begleitet. Von mir geschriebene Artikel kann ich dafür hoffentlich öfter online stellen, wobei ich mich hier auf nichts festlegen kann und will. Den Adventskalender möchte ich dieses Jahr wieder veranstalten, dafür werde ich mir aber Unterstützung aus unserem Team holen, damit ich nicht das gesamte Projekt alleine umsetzen muss.

Ein weiterer Grund, The bird’s new nest wieder aufleben zu lassen, den ich noch nicht angesprochen habe ist, dass ich zukünftig auch projektübergreifende Ideen umsetzen möchte. Genauer gesagt sollen das Kooperationen zwischen The bird’s new nest und Friendly werden, aber auch andere Kooperations-Ideen stehen auf der Liste.

Was wollt ihr?

Ich hoffe, ihr habt im letzten Jahr The bird’s new nest noch nicht ganz vergessen oder könnt euch jetzt zumindest wieder daran erinnern. Wie immer bin ich auf eure Wünsche und Ideen gespannt und würde mich freuen, wenn ihr mir diese in einem Kommentar zu diesem Artikel hinterlasst. Über welche Themen würdet ihr hier zukünftig gerne lesen? Auch ganz konkrete Artikelwünsche sind willkommen! Habt ihr Vorschläge für Kooperationen mit bestimmten Unternehmen, Personen oder Aktionen? Was wünscht ihr euch sonst zukünftig von The bird’s new nest?

Vielen Dank für das Lesen dieses langen Beitrags – ich freue mich, zurück zu sein und ich hoffe, ihr freut euch auch!

38 Kommentare zu Yes, we are back: The bird’s new nest ist zurück!

Zeit für eine Pause: The bird’s new nest verabschiedet sich!

Am 1. Januar 2023 ist The bird’s new nest zehn Jahre alt geworden. Eigentlich sollte nun schon ein Beitrag zu unserem zehnjährigen Jubiläum online sein, zusammen mit einem Ausblick, was…

Am 1. Januar 2023 ist The bird’s new nest zehn Jahre alt geworden. Eigentlich sollte nun schon ein Beitrag zu unserem zehnjährigen Jubiläum online sein, zusammen mit einem Ausblick, was das nächste Jahr für Ideen, Pläne und Projekte für uns bereit hält. Stattdessen gibt es hier einen ganz anderen Beitrag, was sich leider schon seit längerem abzeichnet: Ich bin ausgebrannt und brauche dringend eine Pause.

Corona, Corona und Corona

Der sprichwörtliche Anfang vom Ende war wohl schon 2020, als ich zu Jahresbeginn an Corona erkrankt bin, zu einer Zeit, als die Erkrankung noch ausschließlich in Asien vermutet wurde. Ich habe mich zwar danach wieder erholt, aber Corona hat in Folge vermutlich eine Autoimmun-Erkrankung getriggert, die bei mir zwar früher oder später ausgebrochen wäre, so aber früher beziehungsweise auch stärker als erwartet. Dass eine Covid-Infektion diese Folgen haben kann ist nun bekannt, aber auch das erspart nicht viele Monate an Arztbesuchen, Google-Suchen und ähnlichem, bis eine Diagnose gefunden war. Und zum Glück auch eine Behandlung, die bei mir aber nicht ganz so anschlägt wie erhofft. Ich weiß nicht, wie oft ich nun schon bei diversen Ärzten war, zum Glück gibt es noch weitere Behandlungsmöglichkeiten, aber wer mit einer – oder sogar mehreren – Autoimmunerkrankung(en) zu kämpfen hat weiß, wie kräftezehrend das alles sein kann.

Als Corona dann schlussendlich in Europa angekommen war, war eines der anstrengendsten Aspekte das Verhalten der anderen Menschen, insbesondere in unserem Laden, denn fast jeder wollte mit uns diskutieren, sich über etwas beschweren oder sonstwie seine oder ihre Angst, Wut, Unsicherheit bei uns abladen. Einen kleinen Laden zu führen, das wird in Romanen oft als romantisch dargestellt und das kann es sicher auch sein, aber mit Corona wurde deutlich, wie rücksichtslos Menschen miteinander umgehen, nicht nur generell untereinander, sondern auch mit den Personen, die die angeblich so wichtige Grundversorgung – im Falle unseres Ladens Lebensmittel und Post-Service – sicherstellen. Diese zwei Jahre haben uns viel Kraft gekostet und uns an die Grenze unserer Belastbarkeit gebracht.

Tod meiner Eltern, schwere Erkrankung meines Partners

Die größte Spur, die Corona in meinem Leben hinterlassen hat, ist der Tod meiner Eltern, die beide im Januar 2021 in der selben Woche aufgrund von Covid verstorben sind. Der Tod der eigenen Eltern ist wohl für viele Menschen ein einschneidendes Erlebnis, die Eltern aber so unerwartet und plötzlich zur selben Zeit zu verlieren war ein riesiger Schock. Ohne meinen Partner Daniel und seine Unterstützung wäre ich hier vollkommen verloren gewesen. Sowohl die emotionale als auch die tatkräftige Unterstützung war unersetzlich, denn nach dem Tod eines Menschen ist so viel zu erledigen und zu guter Letzt muss natürlich auch das Zuhause geräumt werden.

Im Mai war es so weit und wir konnten die Wohnung meiner Eltern zurückgeben. Danach wollten wir uns ein paar Tage Ruhe gönnen, aber statt der gewünschten Erholung wurde es leider noch schlimmer. Daniel ist quasi vor meinen Augen zusammengebrochen und bei der darauffolgenden Notoperation fast gestorben. Mehrmals habe ich in dieser Zeit gehört, dass ich mich auf alles gefasst machen müsste, dass er diese oder jene Nacht nicht überleben wird. Oder dass er, sollte er es überleben schwer behindert sein könnte. Den zweiten Teil zum verlinkten Artikel konnte ich bis jetzt nicht schreiben, weil das Thema für mich so unglaublich anstrengend und aufwühlend ist. Aber ich will es hier kurz zusammenfassen.

Daniel hat überlebt, musste aber nach einigen Wochen im Koma alles wieder neu lernen. Essen, gehen, jede kleine Bewegung, die wir als selbstverständlich erachten. In dieser Zeit war ich so oft wie nur möglich bei ihm. Sobald er wieder halbwegs ansprechbar war, kam dann die nächste Hiobsbotschaft. Das Gewächs in seinem Kopf, das den Zusammenbruch ausgelöst hat, ist ein Hirntumor. Während der Zeit in der Reha um alles wieder zu erlernen also nun auch Chemotherapie, Bestrahlung, Medikamente. Zum Glück hat Daniel die Chemotherapie gut vertragen und auch sonst sämtliche Prognosen übertroffen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wesentlich und die Angst vor diesen ist zumindest bei mir ständiger Begleiter.

Alles wieder gut?

Rein theoretisch war letztes Jahr nun alles wieder so wie früher. Ich war jede Woche einige Zeit in unserem Laden und ansonsten vor dem Computer um an The bird’s new nest zu arbeiten. Nur dass dann noch meine Autoimmunerkrankung beziehungsweise die Suche nach einer korrekten Diagnose und einer Behandlung hinzukam. Und die regelmäßigen Arzt- und Kontrollbesuche mit Daniel, zu denen ich ihn natürlich begleitet habe. Und der Nachlass meiner Eltern, denn mit dem Räumen der Wohnung war es noch nicht getan, denn es existiert noch ein Wochenendhaus, das ebenso geräumt werden muss. Der Versuch, dies letzten Sommer zu erledigen ist fehlgeschlagen, weil das Haus zu voll war, das Pendeln zwischen Wohnung, Haus und Laden aufwändiger als gedacht und unserer beider Energielevel relativ niedrig.

Alles in allem also das Gefühl unzähliger unerledigter Baustellen und viel zu wenig Energie um sich um alles zu kümmern. Die Wohnung, die im Chaos versinkt, weil wir kaum zu Hause sind. Das Haus, das jedes Monat hunderte Euro kostet und endlich fertig geräumt werden muss. Der Laden, in dem immer mehr los ist, und natürlich The bird’s new nest wo ich so viele Themen und Ideen für Artikel habe, die mir am Herzen liegen, aber keine Energie um sie niederzuschreiben.

Es geht nicht mehr!

Irgendwann kommt dann – meistens relativ gesehen zu spät – der Punkt, an dem man sich eingestehen muss, dass es nicht mehr geht. Dass einem alles zu viel ist, dass man die einschneidenden Erlebnisse der letzten Jahre nie richtig verarbeitet hat, sondern einfach mal nur weitergemacht hat, weil irgendwie muss es ja weiter gehen. Doch weitermachen kostet Kraft und Energie und unter diesen Umständen sind die Reserven irgendwann einmal komplett erschöpft. Nicht nur das, ist die Aussicht darauf, einfach nur so weiterzumachen eine absolute Horrorvorstellung. Es geht einfach nicht mehr.

Die Konsequenzen betreffen nicht nur The bird’s new nest, aber die Entscheidung, mit dem Vogelnest zu pausieren ist nach zehn Jahren durchaus eine sehr einschneidende. Pläne und Ideen gibt es nach wie vor reichlich, aber die Tatsache, dass ich zur Zeit keine Energie habe um irgendetwas davon umzusetzen ist für mich zu belastend und es ist daher die sinnvollste Entscheidung, offiziell zu pausieren anstatt ständig unzufrieden über die nicht umgesetzten Pläne zu sein.

Die Nicht-Mehr-Pläne fürs Vogelnest

Die Pause ist tatsächlich nur das: eine Pause. Allerdings auf unbestimmte Zeit, denn ich kann nicht sagen, wann ich wieder genug Energie haben werde, weiterzumachen. Und wann die diversen anderen Baustellen in meinem Leben erledigt oder zumindest in einem besseren Zustand sind. Aber natürlich sind die Pläne und Ideen deswegen nicht verschwunden und für alle, die neugierig sind, was diese gewesen wären, gibt es hier nun die Nicht-Mehr-Pläne, die vielleicht wieder tatsächliche Pläne werden, wenn es weiter geht.

Für dieses Jahr wären einige große Veränderungen angestanden. Einerseits eine Umbenennung auf einen etwas einfacheren, leichter zu merkenden Namen. Andererseits ein Re-Design, um auch die Optik und Usability wieder zu verbessern. Angestanden wäre auch der Umzug auf einen größeren Server, der The bird’s new nest nicht nur schneller gemacht hätte, sondern hoffentlich auch das Problem des Versandes der Bestätigungsmails für die Give-Aways gelöst hätte. Im Zuge dieser Änderungen hätte es möglicherweise dann auch noch andere Veränderungen gegeben, aber so ist alles in der Recherche- beziehungsweise Vorbereitungsphase stehengeblieben.

Was bedeutet eine Pause nun genau?

Eines vorweg: The bird’s new nest wird nicht offline gehen! Die gesamte Seite bleibt bestehen inklusive aller Artikel, genauso wie alle Social Media Kanäle. Das bedeutet natürlich auch, dass die Seite laufend gewartet werden muss, was ich aber natürlich gerne mache, da mir das Vogelnest nach wie vor am Herzen liegt. Auch neue Artikel wird es geben, aber nicht regelmäßig und vermutlich nur in größeren Abständen. Einen Beitrag zu unserem 10-Jahres-Jubiläum möchte ich aber sehr gerne noch schreiben.

Was mit 1. Januar eingestellt wurde sind die Give-Aways, die – obwohl mir das Umsetzen sehr viel Spaß macht – relativ aufwändig zu organisieren geworden sind, auch was die technische Administration dahinter durch die immer größere Teilnehmeranzahl betrifft. Der wöchentliche Newsletter ist ebenfalls eingestellt, möglicherweise wird es alle paar Monate ein Update geben, falls es etwas Updatewürdiges gibt. Auch auf Social Media wird es geplant nichts Neues geben, außer es geht tatsächlich ein neuer Artikel online. Die Pause bedeutet leider auch, dass es in 2023 keinen The bird’s new nest Adventskalender geben wird.

Wie ihr erfährt, wann und wie es weiter geht

Wer wissen möchte, wie es weitergeht und wann die Pause zu Ende ist, abonniert am besten unseren Newsletter. Denn auch wenn unsere Facebook-Seite und unser Instagram-Account bestehen bleiben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass neue Beiträge nach einer längeren Pause den FollowerInnen angezeigt werden relativ gering. Mit dem Newsletter und einer E-Mail-Adresse, die ihr auch regelmäßig checkt, die die Chance am höchsten, nicht zu verpassen, wenn die Pause zu Ende ist!

Für alle, die in oder um Mödling bei Wien wohnen, bin ich durch unseren Laden Friendly in Maria Enzersdorf nicht aus der Welt. Ihr findet uns in der Grenzgasse 7 in Maria Enzersdorf, direkt angrenzend an Mödling, ein paar Minuten von der SCS entfernt. Wir sind auch auf Social Media, auf Facebook und auf Instagram. Auch hier wird es dieses Jahr einiges Neues geben, alle die dies interessiert, können das nun direkt selber mit verfolgen.

 

Nun, am Ende dieses Beitrags kommt das große Dankeschön! Danke für euer Verständnis, vielen liebsten Dank fürs Dabeisein. Fürs Lesen, Kommentieren, Mitmachen, Posten, Teilen und alles, was dazu gehört. Allen Autorinnen und Autoren für die unzähligen Artikel. Unsere Kooperationspartner über die vielen Jahre. Und natürlich auch an alle, die The bird’s new nest auf andere Weise unterstützt haben. Es ist ein erschöpftes Dankeschön, aber nichts desto trotz eines voller Dankbarkeit.

Und weil es kein Abschied für immer ist, verabschiede ich mich hiermit nicht, sondern sage nur: Bis bald!

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Suppe mit Sinn: Wo gibt es die Charity-Suppe in vegan?

Obwohl Österreich eines der reichsten Länder weltweit ist, gibt es jedes Jahr viel zu viele Menschen, die es sich nicht leisten können, ihre Wohnung zu heizen oder sich Essen zu…

Obwohl Österreich eines der reichsten Länder weltweit ist, gibt es jedes Jahr viel zu viele Menschen, die es sich nicht leisten können, ihre Wohnung zu heizen oder sich Essen zu kaufen. Durch die enormen Preissteigerungen bei Strom und Gas, aber auch bei Lebensmitteln sind dieses Jahr noch mehr Personen in Österreich von Armut betroffen. Schon in 2021 waren 17,3 Prozent der Bevölkerung armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, 1,8 Prozent – rund 160.000 Menschen – zählten zu den erheblich sozial und materiell benachteiligten Personen.

 

Was ist die „Suppe mit Sinn“?

Die „Suppe mit Sinn“ ist die jährliche Winterhilfsaktion der österreichischen Tafeln. Über 200 engagierte Gastronomiebetriebe in Österreich widmen jedes Jahr vom 1. November bis 31. Dezember – in vielen Lokalen sogar bis Ende Februar – eine Suppe auf ihrer Speisekarte der WIENER TAFEL. Von jeder verkauften Suppe wird ein Euro an die Organisation gespendet. So kann man nicht nur selbst eine wärmende Suppe genießen, sondern auch zehn (!) Menschen in Armut mit einer Mahlzeit versorgen.

Seit dem Projektstart in 2007 wurden durch diese Aktion rund 500.000 „Suppen mit Sinn“ gegessen, was 500.000 gespendeten Euro beziehungsweise fünf Millionen Mahlzeiten für bedürftige Menschen entspricht.

 

Wo gibt es vegane „Suppen mit Sinn“?

Unter den rund 200 sozial engagierten Gastronomiebetrieben gibt es natürlich auch Lokale mit veganem Angebot. Damit ihr schneller zu eurer veganen „Suppe mit Sinn“ kommt, findet ihr hier alle Locations, bei denen die Charity-Suppe explizit vegan gekocht wird:

Wien

burg.ring1: In der Wiener City wurde die Linsensuppe zur „Suppe mit Sinn“ erkoren und kann mit Blick auf die Ringstraße genossen werden.

bröselei: Jede verkaufte Suppe wird hier eine „Suppe mit Sinn“, zusätzlich werden Spenden für die WIENER TAFEL gesammelt und der Gesamtbetrag am Ende der Aktion auf die nächsten 100 Euro aufgerundet.

das café: Im ehemaligen „das möbel“ wird die tägliche Suppe zur „Suppe mit Sinn“.

ditta: Die (mit)tägliche Suppenschüssel ist hier die „Suppe mit Sinn“, Vorbestellung wird empfohlen!

Karma Food: Bei allen vier Wiener Standorten wird aus jedem an einem Montag verkauften Dal eine „Suppe mit Sinn“.

lafafi: Das Bio-Bistro zeigt mit seiner „Suppe mit Sinn“, dass auch vegane Suppen echte Sattmacher sind, wie in diesem Fall die Rote Rüben-Suppe.

Niederösterreich

Karma Food: Bei allen drei Standorten in Klosterneuburg wird aus jedem an einem Montag verkauften Dal eine „Suppe mit Sinn“.

Kochkiste: In Mödling könnt ihr die „Suppe mit Sinn“ im kleinen Bistro genießen oder sie einfach nach Hause oder ins Büro mitnehmen. Jede Spende wird hier außerdem verdoppelt!

Wir haben unsere „Suppe mit Sinn“, die Mangold-Suppe am Titelbild, in der Kochkiste gegessen, die nur wenige Minuten von unserem Laden Friendly in Maria Enzersdorf entfernt ist:

 

Spenden als Suppenkasper

Wer Suppen nicht mag, kein/e LokalgeherIn ist oder aus anderen Gründen nicht zu einer „Suppe mit Sinn“ kommt, kann natürlich auch direkt spenden. Per Online-Formular geht das nicht nur ganz einfach, sondern ist euch steuerlich absetzbar – einfach euer Geburtsdatum, sowie Vor- und Nachnamen angeben, dann wird die Spende automatisch steuerlich berücksichtigt. Jeder einzelne Euro zählt!

 

Was genau passiert mit den Spenden?

Die WIENER TAFEL sorgt mit deren Winterhilfsaktion „Suppe mit Sinn“ jedes Jahr dafür, dass bedürftige Menschen im Winter eine heiße Suppe essen können. Doch die WIENER TAFEL ist nicht nur in der kalten Jahreszeit aktiv, sondern bietet armutsbetroffenen Personen das ganze Jahr über die Möglichkeit, ihren Hunger zu stillen. Denn die Tafeln retten genusstaugliche Lebensmittel vor der Vernichtung und versorgen damit armutsbetroffene Menschen. Die Spenden werden nicht nur für die Verteilung der geretteten Lebensmittel an die rund 90 Sozialeinrichtungen in Wien genützt, sondern es werden damit auch Produkte besorgt, die sich üblicherweise nicht unter den gespendeten Lebensmitteln befinden.

Da sich die Anzahl jener Menschen, die auf kostenlose Lebensmittel angewiesen sind, ständig erhöht, ist die WIENER TAFEL deshalb mehr als zuvor auf Hilfe angewiesen. Jede Spende rettet also Lebensmittel und unterstützt armutsbetroffene Menschen das ganze Jahr über mit Lebensmitteln.

Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützen!

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24 Türchen Vorfreude: The bird’s new nest Adventskalender 2022

Wir freuen uns sehr, euch den The bird’s new nest Adventskalender 2022 präsentieren zu können, den größten nachhaltigen Adventskalender im deutschsprachigen Raum! Damit ihr kein Türchen im Kalender verpasst, könnt…

Wir freuen uns sehr, euch den The bird’s new nest Adventskalender 2022 präsentieren zu können, den größten nachhaltigen Adventskalender im deutschsprachigen Raum! Damit ihr kein Türchen im Kalender verpasst, könnt ihr euch in diesem Artikel in unseren Adventskalender-Newsletter eintragen.

Was erwartet euch dieses Jahr?

Hinter jedem Türchen warten nachhaltige und vegane Gewinne im Wert von jeweils mindestens 50 Euro auf euch – insgesamt gibt es Preise im Gesamtwert von über 1.500 Euro zu gewinnen. Über sämtliche Gewinne freuen sich nicht nur die zukünftigen GewinnerInnen, sondern auch Tier und Umwelt. Denn unser Kalender versteckt nur wirklich nachhaltige Produkte hinter seinen Türchen. Diese sind immer vegan, Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischer Produktion, Beauty-Produkte sind Naturkosmetik, Kleidung ist aus Bio-Baumwolle hergestellt und so weiter.

Hinter jedem Türchen versteckt sich… Inspiration!

Immer mehr Menschen erkennen wie wichtig es ist, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen, sich für nachhaltige Produkte zu entscheiden und somit verantwortungsvoll agierende Unternehmen zu unterstützen. Mit dem The bird’s new nest Adventskalender 2022 könnt ihr nicht nur jeden Tag gewinnen, sondern ihr bekommt auch Inspirationen für nachhaltige Weihnachtsgeschenke und lernt neue nachhaltige Marken kennen.

Damit ihr kein Türchen des The bird’s new nest Adventskalender 2022 verpasst, könnt ihr euch hier in unseren Adventskalender-Newsletter eintragen und bekommt von 1. bis 24. Dezember 2022 jeden Tag eine Mail mit dem aktuellen Türchen zugesendet, danach endet der Adventskalender-Newsletter automatisch:

 

Diese Marken befüllen unter anderem dieses Jahr den The bird’s new nest Adventskalender – ein Klick auf das Logo führt euch direkt zur jeweiligen Website:

Jeden Tag im Advent öffnet sich um Mitternacht ein Türchen und offenbart den jeweiligen Gewinn. Damit die so und so schon stressige Weihnachtszeit nicht noch hektischer wird, könnt ihr immer eine Woche lang an der Verlosung teilnehmen:

Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem Adventskalender und eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit!

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