Eco. Life. Style.

Autor: Edda

Gemeinsam leben, gemeinsam arbeiten: Die Gründer von Doli Bottles im Interview

Der heißeste Tag des Jahres liegt gerade hinter uns und das Wetter gibt eine Auszeit damit wir uns etwas von der Hitze erholen können, bevor der Sommer uns mit erneuter…

Der heißeste Tag des Jahres liegt gerade hinter uns und das Wetter gibt eine Auszeit damit wir uns etwas von der Hitze erholen können, bevor der Sommer uns mit erneuter Wucht wieder ins Schwitzen und zum Stöhnen bringt. Etwas, dass ich an solchen Tagen immer an meiner Seite habe ist Wasser, denn bei diesen hohen Temperaturen geht ohne regelmäßiges Trinken bei mir gar nichts. Unterwegs habe ich deshalb fast immer Wasser bei mir – in den letzten Jahren hat sich um schicke, nachhaltige Trinkflaschen ja ein regelrechter Hype entwickelt. Bei Doli Bottles handelt es sich um genau solche nachhaltigen Glasflaschen, die schon beim ersten Blick durch ihren unverwechselbaren Style punkten. Ein anderer Pluspunkt ist, dass sie im Vergleich zu anderen Glasflaschen deutlich leichter und auch kompakter sind, was das Mitnehmen merkbar vereinfacht.

Ich durfte Sarina und Anatoli, die Gründer von Doli Bottles interviewen und habe ihnen nicht nur Fragen zu ihren Bottles, sondern auch zu ihrer Beziehung gestellt, denn die beiden arbeiten nicht nur zusammen, sondern sind auch privat ein Paar:

Edda: Vielen Dank, dass ihr euch Zeit für ein Interview genommen habt! Wollt ihr euch unseren LeserInnen kurz vorstellen?

Sarina: Wir sind Sarina und Anatoli, die Gründer von Doli. Wir arbeiten und leben zusammen in Düsseldorf. Etwas zu bewegen und durch unser Handeln positiv zu verändern, treibt uns an.

Wie seid ihr auf die Idee zu Doli Bottles gekommen?

Anatoli: Nach unserem gemeinsamen BWL-Studium sind wir einige Monate durch Asien gereist und haben dort atemberaubende Landschaften gesehen – aber leider auch immer wieder Landschaften und vor allem Strandabschnitte voller Plastikmüll.

Sarina: Auf einem Bootsausflug mussten wir zusehen, wie Plastikmüll achtlos von der Crew über Bord geworfen wurde und dann auf dem Wasser in dieser eigentlich so wunderschönen Kulisse umher trieb. Diese Eindrücke haben uns nicht mehr losgelassen. Wir wollten etwas verändern und Plastikflaschen aus unserem Leben verbannen. Die Idee: Eine schadstofffreie, hochwertige Trinkflasche aus Glas, die vor allem optisch überzeugen sollte!

Wie lange hat es von der Idee zur finalen Umsetzung gedauert?

Anatoli: Wir haben über sechs Monate mit Zeichnungen, Formen und 3D-Drucks getüftelt bis wir schließlich die Doli Trinkflasche kreiert hatten, die wir uns vorgestellt haben. Auch die Suche nach einem geeigneten Produzenten, der uns bei der Entwicklung unterstützt und damit auch ein gewisses Risiko auf sich nimmt, war eine Herausforderung und hat einige Wochen gedauert. Wir haben dabei immer sehr stark auf unser Bauchgefühl gehört und das war rückblickend auch genau der richtige Weg. Am Anfang unserer Firmengründung haben wir beide noch Vollzeit gearbeitet, sodass wir immer nur nach Feierabend und am Wochenende an unserer Idee arbeiten konnten.

Was unterscheidet die Doli Bottles von anderen wiederbefüllbaren Flaschen zum Mitnehmen?

Anatoli: Unsere Doli Bottles bestehen aus handgefertigtem Borosilikatglas, welches härter und leichter als normales Glas ist und sich perfekt für kalte, aber auch heiße Getränke eignet. Das geschmacksneutrale Glas garantiert vor allem, dass die eingefüllten Getränke immer so schmecken, wie sie schmecken sollen und keinen Nachgeschmack nach Plastik, Alu oder dem Apfelsaft von letzter Woche haben.

Sarina: Wir achten besonders darauf, dass unsere Doli aus qualitativ hochwertigen und langlebigen Materialien ohne Schadstoffe hergestellt wird. So können wir garantieren, dass jede Doli den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht wird. Das Glas der Doli Bottles ist von lebensmittelechtem Silikon umhüllt, welches zum einen das Glas vor leichten Stößen schützt, die Doli sicher in der Hand liegen lässt und vor allem auch super stylisch aussieht. Uns ist besonders wichtig, dass eine Doli Trinkflasche nachhaltig und kein Wegwerfprodukt ist. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass alle Einzelteile getauscht und bei Bedarf ersetzt werden können. So garantieren wir, dass unsere Kunden lange Spaß mit ihrer Doli Trinkflasche haben.

Ihr arbeitet nicht nur zusammen, sondern seid auch ein Paar. Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Sarina: Unsere Erfahrungen diesbezüglich sind durchweg positiv. Wir verbringen gerne Zeit miteinander und sind nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit ein super Team geworden. Wir kennen einander sehr gut und wissen um die Stärken und Schwächen des anderen. Gerade in stressigeren Zeiten ist das gegenseitige Vertrauen und die Verlässlichkeit unglaublich wertvoll. Da ein eigenes Business auch extrem viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es besonders schön, dass wir diese Zeit zusammen verbringen können und jeder Verständnis für eine Spätschicht hat.

Was könnt ihr anderen Paaren raten, die gerne gemeinsam ein Business starten wollen?

Anatoli: Wir raten anderen Paaren Unterschiede als Mehrwert wahrzunehmen und nicht als Problem. Jeder bringt andere Ideen ein und denkt anders über Dinge und das ist toll so. Auch wenn es dadurch zu Diskussionen kommt – es hat uns schon so oft geholfen Dinge von verschiedenen Seiten zu beleuchten, um dann zusammen zu einer super Lösung zu kommen. Jeder sollte die Möglichkeit haben sich auf seine Stärken zu fokussieren.

Vielen Dank für das Interview!

 

Die Doli Bottles gibt es in vielen wunderschönen Farben, aber auch in einer Tropica Edition. Zusätzlich findet ihr im Shop alle Ersatzteile und Doli Trinkhalme aus Glas.

Weitere Informationen zu Doli Bottles findet ihr hier: doli-bottles.com
Hier geht es zur Facebook-Seite von Doli Bottles: facebook.com/dolibottles
Und hier zu ihrem Instagram Account: instagram.com/dolibottles

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25. und 26. August 2018: Veganmania Summer Festival auf der Donauinsel

Die Veganmania im Juni vor dem Wiener Museumsquartier ist viel zu schnell vergangen! Obwohl ich an zwei der drei Tage anwesend war, habe ich es natürlich nicht geschafft, alles zu…

Die Veganmania im Juni vor dem Wiener Museumsquartier ist viel zu schnell vergangen! Obwohl ich an zwei der drei Tage anwesend war, habe ich es natürlich nicht geschafft, alles zu probieren, das ich mir vorgenommen hatte und auch viele der Gespräche hätte ich gerne noch länger weitergeführt. Umso schöner war kurz nach dem Ende des Sommerfests die Nachricht, dass man nicht ein Jahr lang warten muss, um in Wien nochmals in den Genuss einer Veganmania zu kommen.

Denn am 25. und 26. August 2018 findet mit dem Veganmania Summer Festival das weltweit erste vegane Street Food Festival auf der Wiener Donauinsel (Leuchtturmwiese bei der U1 Station Donauinsel) statt. Die Vegane Gesellschaft Österreich lädt nach 21 erfolgreichen Jahren mit den Veganmania-Straßenfesten in Wien erstmals auf die Donauinsel ein. Bei paradiesischem Ambiente liegt der Fokus auf Street Food: Von Fast Food über Weltküche bis zu glutenfreien Leckereien ist alles dabei. Informationen über Ernährung, Gesundheit, Umweltschutz und Tierrechte stellen verschiedenste Vereine vor. DJs sorgen mit ihrer Musik für die richtige Stimmung und Stände mit innovativer und nachhaltiger Mode und Kosmetik laden ein, die Vielfalt der veganen Lebensweise kennen zu lernen.

Gerne möchte ich an dieser Stelle meine zwei Insider-Tipps nach einigen Jahren Veganmania-Erfahrung wiederholen: Auf keinen Fall mit vollem Bauch kommen! Es gibt so unglaublich viele unterschiedlichen Sachen zu (ver)kosten, dass es unmöglich ist, alles zu probieren, selbst wenn man alle Tage auf der Veganmania verbringt. Ihr könnt ohne Probleme einen ganzen Tag von Frühstück bis zum finalen Absacker auf dem Festival verbringen und werdet nicht eine Sekunde Hunger verspüren – im Gegenteil. Das führt mich auch schon zum zweiten Tipp: Ein Tag ist zu wenig! Wenn man das kulinarische Angebot genießen, sich auf den verschiedenen Ständen umsehen und dann auch noch mit anderen Besuchern plaudern möchte ist ein Tag alleine nicht ausreichend. Plant wenn möglich beide Tage ein und scheut euch auch nicht, mit den supernetten Leuten an den Ständen der diversen Vereine und Organisationen zu plaudern.

Vorbeischauen lohnt sich – der Eintritt ist wie immer frei!

 

Veganmania Donauinsel

Leuchtturmwiese bei U1 Station Donauinsel

Samstag, den 25. August 2018 von 12 bis 21 Uhr
Sonntag, den 26. August 2018 von 10 bis 19 Uhr

 

Hier geht es zum Facebook-Event, alle Informationen zum Event findet ihr auf der Veganmania-Homepage.

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Warum ich Veganer nicht leiden kann. Ein Gespräch.

Ich habe kürzlich ein sehr interessantes Gespräch auf Facebook mitverfolgt, in dem es darum ging, dass Veganer radikal seien. „Warum sind Veganer denn radikal?“, habe ich mich neugierig in das…

Ich habe kürzlich ein sehr interessantes Gespräch auf Facebook mitverfolgt, in dem es darum ging, dass Veganer radikal seien. „Warum sind Veganer denn radikal?“, habe ich mich neugierig in das Gespräch eingeklingt. „Weil sie Bilder von Tierquälerei zeigen.“, war die Antwort. Etwas verwirrt war ich unsicher, wie ich diese Antwort interpretieren sollte. Radikal ist kein schönes Wort. Konkret bedeutet es, mit Rücksichtslosigkeit und Härte vorzugehen. Es ist also soweit nachzuvollziehen, dass man jemanden, den man radikal nennt, nicht unbedingt leiden kann. Aber was genau hat das nochmals mit Bildern von Tierquälerei zu tun? Ich frage nach.

Die Antwort: „Veganer posten auf Facebook Bilder aus Schlachthöfen oder ähnliches, mit dem Kommentar, dass Fleischesser daran Schuld wären.“ „Aber das ist doch auch so…“, schießt es mir in den Kopf. Gäbe es keinen Fleischkonsum, dann gäbe es keine Schlachthäuser. „Aber die Bilder aus Schlachthöfen zeigen doch die Realität.“, sage ich. „Ja, aber ich will diese Bilder nicht sehen.“, bekomme ich als Antwort. „Aus meiner Sicht handelt es sich hier um das pure Teilen von Informationen. Ich verstehe, dass diese Bilder sehr unangenehm anzusehen sind. Aber ich halte es für wichtig, dass Informationen über Missstände jeglicher Art verbreitet werden.“, lege ich meinen Standpunkt dar. „War ja klar, dass du das sagst.“, wird mir zurückgeworfen.

„Natürlich.“, denke ich mir. Und danke im stillen dem Internet, denn ohne die Informationen, die ich über Facebook bekommen habe, wäre ich vermutlich noch immer Vegetarier, weil ich einfach nicht wusste, wie problematisch Milch- und Eiproduktion sind. Und dann erinnere ich mich daran zurück, wie unangenehm es mir war, die Informationen darüber zu sehen und zu lesen und dass auch ich wütend wurde. Ich dachte doch schon, dass ich etwas Gutes tue mit einem vegetarischen Leben. Und dann diese Information! Stimmt das überhaupt? Wird das nicht nur aufgebauscht? Oder sind das vielleicht sogar Lügen? Ich war traurig, frustriert und verfluchte innerlich die Menschen, die mir das Bild meines aus meiner Sicht rücksichtsvollen und ökologischen Lebensstils zerstört hatten.

Ich wollte herausfinden, was hinter diesen Behauptungen steckt und begann zu recherchieren. Und erfuhr Dinge wie Qualzuchten, Kükenschreddern, Antibiotikamissbrauch und noch so vieles mehr. Und war entsetzt. Wieso informierte niemand über diese Themen? Dann erinnerte ich mich aber, doch ab und zu darüber gelesen zu haben. Der eine Zeitungsbericht, die eine Doku im Kino, die eine Fernsehsendung. Doch ich hatte das alles verdrängt, denn ich war der Meinung, dass das mit mir nicht wirklich etwas zu tun hatte. Denn ich wollte das alles doch nicht, wie sollte es also mit mir zusammenhängen?

Lange Rede, kurzer Sinn, nun bin ich selber Veganer. Und stehe auf der anderen Seite. Auf der Seite, die versteht, warum solche Informationen geteilt werden. Und die es wichtig findet, so viele Menschen wie möglich darüber zu informieren. Und es dafür hinzunehmen, als Spinner, radikal und noch zig anderes bezeichnet zu werden. Aber ich verstehe auch die Seite meines Gegenübers. Die, auf der ich früher stand. Und hoffe, dass irgendwann auch die Neugier dieser Menschen überwiegt und sie erkennen, dass sie mit diesen Bildern zu tun haben. Und dass das auch bedeutet, dass das eigene Handeln relevant ist. Dass die eigenen Entscheidungen einen Unterschied machen. Dass es möglich ist, etwas zu ändern. Und vielleicht verstehen sie mich dann eines Tages auch.

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Relaunch! The bird’s new nest in neuem Design

Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem…

Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem neuesten Stand der Technik basiert. Das Vögelchen bleibt – auch auf euren vielfachen Wunsch hin – natürlich erhalten, Logo und Design wurde eine modernere Optik verpasst, die hoffentlich euren oft geäußerten Wunsch nach mehr Farbe erfüllt und euch so gut gefällt wie mir.

Die Technik hinter The bird’s new nest wurde nicht nur erneuert, sondern auch optimiert, was zu kürzeren Ladezeiten und generell zu einer besseren Performance führen sollte. Frühere technische Probleme wie Schwierigkeiten bei der Teilnahme zu Give-Away-Verlosungen sollten mit dem neuen Setup der Vergangenheit angehören.

Was ist neu?

Auf der Startseite findet ihr nun die neuesten drei Artikel auf einen Blick, darunter unsere zwei aktuellen Give-Aways. Alle weiteren Artikel sind in der Reihenfolge ihres Erscheinens und nicht mehr wie früher nach Kategorien aufgelistet. Die Kategorien findet ihr nach wie vor im Menü der Seite, angezeigt werden diese auch über jeder Überschrift. Die Suche ist ganz nach oben gewandert, zusammen mit den Links zu all unseren Social Media-Kanälen.

Bilder und Fotos spielen ab sofort bei uns eine noch grössere Rolle. Sowohl auf der Startseite, aber vor allem in den Beiträgen selber sind Bilder und Fotos nun deutlich grösser dargestellt. Auch die Lesefreundlichkeit sollte mit neuer, grösserer Schrift verbessert worden sein, genauso wie die gesamte Usability der Seite vereinfacht wurde, was die Navigation stark erleichtern sollte. Diese Punkte gelten selbstverständlich auch für sämtliche mobilen Ansichten – von Smartphone bis Tablet -, die sich dem Auge nun deutlich angenehmer präsentieren. Am Ende jeder Seite findet ihr ein Archiv aller Beiträge geordnet nach Monaten – für alle, die lieber auf diese Weise als nach Kategorien geordnet durch die Artikel surfen.

Datenschutz im Nest

Die europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, die mit 25. Mai 2018 in Kraft tritt, gilt natürlich auch für uns. Im Zuge des Relaunch haben wir auch hier alles auf den rechtlich vorgeschriebenen Stand gebracht. Dazu gehört auch unsere neue Datenschutzerklärung, die mit dem heutigen Tag in Kraft tritt. Solltet ihr Fragen dazu oder zu anderen Datenschutz-Bereichen haben, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen oder mir eine E-Mail an nest@thebirdsnewnest.com senden.

Und was jetzt?

Nun können wir mit neuem Design wieder voll durchstarten – euch erwarten neben Wolfgang, der erst kürzlich unser Team erweitert hat, neue Autoren, die ihr Wissen, Tipps, DIYs, Rezepte, aber auch ihre Meinung und vieles mehr mit euch teilen werden. Ihr könnt euch also auf jede Menge Lesestoff und neue Aktionen freuen – zu viel möchte ich aber noch nicht verraten!

 

Ich hoffe sehr, euch gefällt unsere neue Seite, denn in dem von Grund auf neu gebautem Nest stecken einige Monate an Arbeit, einiges an Geld, viel Energie und noch viel mehr Liebe für das Thema rund um The bird’s new nest: Nachhaltigkeit. Es würde mich sehr freuen, wenn wir mit unserem neuen Design unsere Leidenschaft für Eco. Life. Style. einen passenden Rahmen verleihen können, mit dem es noch mehr Spaß macht, unsere Inhalte zu lesen und zu teilen. Vielen Dank an euch alle für euer Feedback, Wünsche und Ideen, die mir dabei geholfen haben, das neue, neue Nest zu gestalten!

Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche zum neuen Design oder zu unserer neuen Seite? Dann schreibt sie einfach in die Kommentare!

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Kommt hin! 8. bis 10. Juni 2018: Veganmania Wien 2018

Es ist wieder soweit! Das meistbesuchte und längste vegane Sommerfest Europas findet endlich wieder statt. Von 8. bis 10. Juni steht vor dem Wiener Museumsquartier alles im Zeichen von Party, Musik und…

Es ist wieder soweit! Das meistbesuchte und längste vegane Sommerfest Europas findet endlich wieder statt. Von 8. bis 10. Juni steht vor dem Wiener Museumsquartier alles im Zeichen von Party, Musik und umweltfreundlichem, gesundem und tierleidfreiem Genießen. Wie jedes Jahr dürft ihr euch über ein breites kulinarisches Angebot freuen – vom deftigen Döner über Burger und NotDogs bis hin zur gesunden Rohkost und vollwertigen veganen Küche ist alles dabei. Auch für den süßen Hunger ist bestens gesorgt, Köstlichkeiten von veganen Bäckereien und Eis warten auf euch. So vielfältig wie das kulinarische Angebot ist auch das Programm. Während Eltern das DJ-Line-Up mit einem erfrischenden Getränk genießen, können sich die Kinder in der Hüpfburg so richtig austoben. Außerdem informieren zahlreiche Vereine und Organisationen über Tierrechte, Gesundheit und die vielen Facetten der veganen Lebensweise.

Meine zwei Insider-Tipps nach einigen Jahren Veganmania-Erfahrung: Auf keinen Fall mit vollem Bauch kommen! Es gibt so unglaublich viele unterschiedlichen Sachen zu (ver)kosten, dass es unmöglich ist, alles zu probieren, selbst wenn man alle drei Tage auf der Veganmania verbringt. Ihr könnt ohne Probleme einen ganzen Tag von Frühstück bis zum finalen Absacker auf dem Festival verbringen und werdet nicht eine Sekunde Hunger verspüren – im Gegenteil. Das führt mich auch schon zum zweiten Tipp: Ein Tag ist zu wenig! Wenn man das kulinarische Angebot genießen, sich auf den verschiedenen Ständen umsehen und dann auch noch mit anderen Besuchern plaudern möchte ist ein Tag alleine nicht ausreichend. Plant mindestens zwei Tage ein und scheut euch auch nicht, mit den supernetten Leuten an den Ständen der diversen Vereine und Organisationen zu plaudern. Bei gutem Wetter kann man sich auch direkt auf der Wiese vor dem Museumsquartier gemütlich in der Sonne entspannen.

Wenn ihr noch genauer wissen wollt, was euch erwartet, könnt ihr hier meinen Bericht von der Veganmania 2015 nachlesen.

Vorbeischauen lohnt sich – der Eintritt ist wie immer frei!

 

Veganmania Wien 2018

Museumsplatz Ecke Mariahilfer Straße, 1070 Wien
direkt vor dem MuseumsQuartier (MQ) Wien

Freitag, den 8. Juni 2018 von 14 bis 22 Uhr
Samstag, den 9. Juni 2018 von 10 bis 22 Uhr
Sonntag, der 10. Juni 2018 von 10 bis 18 Uhr

Hier geht es zum Facebook-Event, alle Informationen zum Event findet ihr auf der Veganmania-Homepage.

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Willkommen im Team, Wolfgang!

Ich freue mich sehr, ein neues Teammitglied bei uns begrüssen zu dürfen! Wolfgang wird zukünftig regelmäßig als Crowdfunding-Experte bei The bird’s new nest über aktuelle nachhaltige Crowdfunding-Projekte berichten und vor allem…

Ich freue mich sehr, ein neues Teammitglied bei uns begrüssen zu dürfen! Wolfgang wird zukünftig regelmäßig als Crowdfunding-Experte bei The bird’s new nest über aktuelle nachhaltige Crowdfunding-Projekte berichten und vor allem innovative Produkte vorstellen bzw. deren ProduzentInnen in Form von Interviews zu Wort kommen lassen.

Wolfgang Gumpelmaier-Mach unterstützt mit seiner digital media agentur gumpelmedia Unternehmen, Kreativschaffende und Kulturbetriebe sowie Organisationen und Institutionen bei der Einbindung digitaler Medien in ihre Kommunikationsstrategien. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Crowdfunding und hat seither über 100 Projekte beraten, betreut und mehrere eigene Projekte auf diese Weise erfolgreich finanziert. Seit 2010 ist er als Crowdfunding-Berater in Österreich, Deutschland und der Schweiz aktiv und begleitet angehende Crowdfunder bei der Planung ihrer Kampagnen. Auf seiner Webseite Crowdfunding-Service.com und im monatlich erscheinenden Crowdfunding-Newsletter informiert er über laufende Crowdfunding-Projekte, kommende Events und News aus der Crowdfunding-Branche.

Crowdfunding ist eine Form von Crowdsourcing, also die Auslagerung von Aufgaben und Tätigkeiten an eine Gruppe von freiwilligen, oft anonymen Internetnutzern. Beim Crowdfunding wird diese Auslagerung um den finanziellen Aspekt erweitert und für künstlerische Projekte, Unternehmensgründungen und Geschäftsideen oder Sozialprojekte Geld gesammelt. Die Online-Crowd, also die breite Masse der Internet-NutzerInnen, unterstützt dabei ein Projekt finanziell und ermöglicht somit dessen Durchführung. Man unterscheidet dabei zwischen vier Arten von Crowdfunding, wobei sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausprägungen vor allem auf die Art der Unterstützer-Motivation beziehen:

  • Beim Beteiligungsmodell (Equity-based Crowdfunding) bestehen die Gegenleistungen aus Erfolgsbeteiligungen am unterstützten Start-up bzw. Unternehmen.
  • Beim Darlehensmodell (Lending-based Crowdfunding) werden Mikrokredite zwischen Privatpersonen/Unternehmen vergeben, die verzinst zurückgezahlt werden.
  • Beim Belohnungsmodell (Reward-based Crowdfunding) erhalten die Unterstützer ideelle oder materielle Gegenleistungen, abhängig von der Höhe des beigesteuerten Betrags.
  • Beim Spendenmodell (Donation-based Crowdfunding) geht es vor allem um das gute Gefühl und die Unterstützer erhalten für ihre Unterstützung gegebenenfalls eine Spendenquittung.

Wolfgang arbeitet im Zuge seiner Tätigkeit immer wieder mit Projekten in nachhaltigen Bereichen und ist Beobachter und Kenner der Crowdfunding-Szene. Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das bei uns berichtet werden sollte? Dann sendet ihm eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

Willkommen im Team, Wolfgang!

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Das neue, neue Nest: The bird’s new nest Relaunch

Alle, die unseren Newsletter bekommen, wissen es schon: The bird’s new nest wird relauncht! Etwas mehr als vier Jahre nach dem Start am 1. Januar 2014 wird alles neu. The…

Alle, die unseren Newsletter bekommen, wissen es schon: The bird’s new nest wird relauncht!

Etwas mehr als vier Jahre nach dem Start am 1. Januar 2014 wird alles neu. The bird’s new nest bekommt einen komplett neuen Look, sprich ein neues Logo, eine neue Webseite und auch sonst wartet einiges Neues auf euch. Natürlich wollen wir hier auch eure Wünsche, Ideen und Feedback berücksichtigen, deshalb könnt ihr unter diesem Beitrag in den Kommentaren alles hinterlassen, das wir im Zuge des Relaunches berücksichtigen sollen.

Was hat euch bis jetzt super an The bird’s new nest gefallen? Was sollen wir zukünftig anders machen? Was würdet ihr gerne noch bei uns sehen? Und was hat euch nicht so gut gefallen? Egal was es ist, hier könnt ihr alles deponieren!

Hinter den Kulissen wird schon seit einigen Wochen fleißig gewerkt, um die Technik auf den topaktuellsten Stand zu bringen, und so die perfekte Basis für den Relaunch bereit zu stellen. Wer sich für die Hintergründe zum Relaunch interessiert, kann hier mehr nachlesen. Stattfinden wird dieser im Laufe des Mai, denn es ist noch so einiges zu tun.

Wir freuen uns schon alle sehr auf das neue, neue Nest! Vielen lieben Dank vorab für euer Feedback!

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Aus der Redaktion. Back to the roots!

In meinem letzten Kolumnenbeitrag zu Aus der Redaktion. habt ihr erfahren, warum diese Kolumne so lange pausiert hat und was sich sonst bei mir hinter den Kulissen getan hat. Heute…

In meinem letzten Kolumnenbeitrag zu Aus der Redaktion. habt ihr erfahren, warum diese Kolumne so lange pausiert hat und was sich sonst bei mir hinter den Kulissen getan hat. Heute geht es nun nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft und meine Pläne für The bird’s new nest.

DAS Projekt

Dazu muss ich aber noch einmal ausholen und einige Monate zurückreisen – genauer gesagt in den November letzten Jahres. Denn da wurde unsere Agentur vom Team einer sehr bekannten Persönlichkeit wegen eines Projektes kontaktiert. Nach einem ersten Treffen in personam war für uns klar, dass es sich bei der Anfrage um ein sehr spannendes Thema mit einem großen Potenzial handelt. Nicht zu sprechen von dem deutlich größeren Budget im Vergleich zu ähnlichen Projekten. Dazu käme noch ein Boost in Bekanntheit für unsere Agentur, denn die Kooperation mit einer so bekannten Person hätte uns auch entsprechend in die Medien gebracht.

Klingt alles super, oder? Nun, wie alles im Leben hat auch diese Anfrage zwei Seiten. Durch die Größe des Projekts wären wir voll ausgelastet gewesen und hätten dieses Jahr einerseits für die Agentur keine weiteren Aufträge annehmen können, andererseits hätte ich auch die Zeit, die in The bird’s new nest fliesst stark reduzieren müssen. Dagegen stand eine Vollauslastung für mindestens ein Jahr ohne sich über neue Projekte oder Finanzen den Kopf zerbrechen zu müssen. Die Konsequenz war also klar: Entweder das eine oder das andere, beides zusammen war nicht möglich.

Die Entscheidung

Es war also nötig, eine Entscheidung zu treffen, und wofür ich mich entschieden habe ist offensichtlich, oder? Die finanzielle Sicherheit und die Bekanntheit, die das große Projekt versprochen hätte war äußerst verlockend. Abgesehen davon, dass es mir enormen Spaß macht, an solchen Themen vom Start weg mitzuarbeiten und etwas von Grund auf aufzubauen. Trotzdem haben wir uns letzten Endes gegen das Projekt entschieden. Der für mich entscheidende Faktor war, dass das Thema Nachhaltigkeit in diesem Fall nicht im Vordergrund stehen würde und ich realisiert habe, dass meine Leidenschaft für diesen Bereich einerseits der Antrieb war, unsere Agentur zu gründen um nachhaltige Unternehmen zu unterstützen und andererseits meine restliche Zeit und Energie in The bird’s new nest zu stecken um möglichst viele andere Menschen dafür zu begeistern.

Das war aber nicht die einzige Entscheidung, die im Zuge der Überlegungen zu dieser Anfrage gefallen ist. Bei den vielen Gedanken zu Für und Wider ist mir klar geworden, wie wichtig mir meine eigenen Projekte sind und dass ich wieder bewusst mehr Zeit und Energie in diese investieren möchte. Denn auch wenn es sich um eigene Unternehmungen handelt, schleicht sich unweigerlich irgendwann Routine ein. Oder man verliert den Fokus. Oder beides. Mir wurde klar, dass es Zeit ist für einen Relaunch. Und zwar so richtig! Eine Art Lebens-Relaunch, bei dem ich mich wieder darauf besinne, was mir im Leben wirklich wichtig ist, was ich im Leben erreichen möchte und mit wem und was ich meine Zeit verbringe. Das hat in erster Instanz zu einem erneuten Interesse an Minimalismus und zu einer Mega-Ausmist-Aktion meiner Wohnung geführt, die noch immer läuft – und zu einigem anderen, das ist aber Material für einen anderen Artikel. Und zu der Erkenntnis, dass es Zeit ist, The bird’s new nest zu relaunchen. Nach vier Jahren kann unser Eco.Life.Style.Magazine. eine Überarbeitung vertragen, und nachdem ich kein Freund von halben Sachen bin wird alles neu. Logo, Seite, Konzept – alles wird hinterfragt und bei Bedarf erneuert.

Back to the roots!

Nach diesem Beschluss erlebte ich einen Schwung an Energie und Motivation, der mir gezeigt hat, dass diese Entscheidung die richtige war. So heißt es nun zurück zu den Wurzeln, zu dem, was mir wirklich am Herzen liegt. Und das ist und bleibt The bird’s new nest! Die Relaunch-Phase ist offiziell gestartet, in Kürze wird es auch einen Beitrag im News-Bereich mit weiteren Infos geben, in dem ihr euer Feedback und eure Wünsche deponieren könnt.

Ich freue mich nicht nur sehr auf das neue neue Nest, sondern auch darüber, dass ich mich nicht in einem vermeintlich verlockenden Projekt verloren, sondern für mich die richtige Entscheidung getroffen habe!

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Österreichische Klassiker in vegan: Gebackene Mäuse

Der Wochenend-Besuch bei den Schwiegereltern in spe ist immer ein Grund zur Freude. Warum? Weil es neben netten Gesprächen und lustigen Anekdoten immer vegane Leckereien gibt. Obwohl ich die einzig…

Der Wochenend-Besuch bei den Schwiegereltern in spe ist immer ein Grund zur Freude. Warum? Weil es neben netten Gesprächen und lustigen Anekdoten immer vegane Leckereien gibt. Obwohl ich die einzig vegan Essende am Tisch bin, macht sich die liebe Schwimu in spe – Nein, ich weiß leider nicht, wo ich diesen Ausdruck her habe, vermutlich auf Instagram aufgeschnappt… – immer die Mühe, etwas neues Tierproduktfreies zu kochen oder zu backen. Und nachdem ich sehr gerne esse, bin ich davon natürlich absolut begeistert!

Letztes Wochenende gab es beim Kaffee dann eine besonders große Überraschung! Zum Kaffee kredenzt wurde nämliche eine meiner liebsten Süßspeisen, der leider schon ziemlich in Vergessenheit geratene österreichische Klassiker „Gebackene Mäuse“. Verglichen werden diese oft mit Krapfen (zu deutsch auch Berliner oder Pfannkuchen), was ich aber nicht bestätigen kann – gebackene Mäuse sind einfach tausendmal leckerer! Und weil sie mir so gut geschmeckt haben, habe ich um das Rezept gebeten, natürlich gemeinsam mit der Erlaubnis, dieses hier auf The bird’s new nest mit euch teilen zu dürfen.

Zutaten

250 g glattes Mehl
1 Packung Trockengerm/-hefe
1 Prise Salz
20 g Margarine (Zimmertemperatur)
250 ml Sojamilch (lauwarm)
4 EL Kristallzucker
1 Packung Vanillezucker
Etwas Rum

2 Packungen Kokosfett (à 250 g) zum Herausbacken

Alle Zutaten außer dem Kokosfett in eine Schüssel geben zu einem Teig verarbeiten. Wer hier ganz professionell vorgehen möchte kann den Trockengerm in der Sojamilch auflösen und diese Mischung dann zur schon geschmolzenen Margarine hinzufügen. In einer separaten Schüssel Mehl, Salz und Zucker vermischen, den Rum und dann die restlichen flüssigen Zutaten beifügen und zu einem homogenen Teig verkneten.

Den Teig zudecken, zum Beispiel mit einem warmfeuchten Geschirrtuch, und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Wem es an warmen Orten mangelt kann die zugedeckte Teigschüssel bei 50 Grad ins Backrohr stellen bis der Teig fast das doppelte Volumen erreicht hat.

Das Kokosfett auf rund 170 Grad erhitzen, hier hilft der Holzstäbchen-Test: Ein Holzstäbchen ins Fett halten, wenn das Fett kleine Bläschen um das Stäbchen bildet hat es die richtige Temperatur erreicht. Mit einem Esslöffel kleine Portionen des Teigs aufnehmen und im heißen Fett goldbraun backen. Schwiemu-Pro-Tipp: Die Teigstücke immer wieder mit dem heißen Fett übergießen, damit sie innen nicht teigig bleiben. Die gebackenen Mäuse auf Küchenrolle gut abtropfen lassen, am besten auch über die gebackenen Mäuse legen, damit noch weniger Fett auf ihnen hängen bleibt.

Die gebackenen Mäuse können noch warm gegessen werden, nach Geschmack mit Puderzucker oder feinerem Kristallzucker bestreuen.

Guten Appetit!

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Siebenzahl: Ein kriminell veganer Roman

Schon seit meiner Kindheit liebe ich Bücher und habe Unmengen gelesen. Das Studium versetzte meiner Leselust einen Dämpfer, aber einige Jahre später kam ich wieder auf den Geschmack und stecke…

Schon seit meiner Kindheit liebe ich Bücher und habe Unmengen gelesen. Das Studium versetzte meiner Leselust einen Dämpfer, aber einige Jahre später kam ich wieder auf den Geschmack und stecke meinen Kopf seitdem wieder begeistert zwischen die Seiten vieler unterschiedlicher Bücher. Krimis begeistern mich üblicherweise am meisten, insbesondere skandinavische Kriminalliteratur, von Hakan Nesser über Henning Mankell zu Karin Fossum gibt es hier Stoff für viele spannende Stunden.

„Siebenzahl“ ist der erste Schritt des GrünerSinn-Verlags, bisher bekannt für Koch- und Sachbücher, in das Belletristik-Segment. Der hier besprochene Roman ist zwar nicht dem Krimi-Genre zuzuordnen, bedient sich aber in Teilen bei diesem. Das und die Tatsache, dass sich das Buch um Veganismus und Tierrechte dreht haben meine Neugier geweckt. „Siebenzahl“ dreht sich um die Entwicklung zweier Menschen, eines Mannes, der auf extreme Art und Weise auf die Konsequenzen seines Handeln aufmerksam gemacht wird, sowie einer Frau, die auf der anderen Seite steht – durch radikale Maßnahmen möchte sie andere Menschen zu einem Umdenken bewegen.

Das Buch, das selbstverständlich auch vegan und nachhaltig produziert wurde, ist relativ kurz gehalten und war in eineinhalb Stunden ausgelesen. Wer nicht so schnell liest wie ich, braucht aber vermutlich trotzdem nicht mehr als zwei, maximal zweieinhalb Stunden dafür. Wer vor zu langen, komplizierten Büchern eher zurückschreckt, kann hier ohne Furcht zugreifen, und findet trotzdem mehr als einen typischen Kriminalroman. Die Kürze des Buches macht es aber auch relativ schwer, tiefer auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Nach dem Lesen ist das Thema aber auch nicht zwingend abgeschlossen, sondern bietet jede Menge Diskussionsstoff, was die Entwicklung der Protagonisten und deren Handlungen betrifft. So ist das Buch auch optimal geeignet für Leserunden, denn es zu Lesen benötigt nur wenig Zeit, bietet aber jede Menge Potenzial für nachfolgende Gespräche rund um Recht, Moral und Ethik

Die Autorin, Daniela M. Spitzer, lebt seit vielen Jahren vegan – inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit philosophischen und ethischen Grundfragen unserer Gesellschaft und Mitwelt – und ist zuständig für Marketing & PR im GrünerSinn-Verlag, in dem auch ihr Buch erschienen ist. Die gelernte Restaurantmeisterin und Ernährungsberaterin begann nach langen Jahren in diesen Berufen ein Studium der Kulturwissenschaften und zog sich in die bayrischen Berge zurück um zu schreiben. Ihr Debütroman „Siebenzahl“ sowie das E-Book „Das Kalb“ erschienen 2017, ihr zweiter Roman „Placebo“, der Nachfolger zu „Siebenzahl“ sowie ein Hörbuch sollen 2018 erscheinen.

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