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    Veganer Spargel-Dinkel-Salat

    Frühlingszeit ist auch Spargelzeit und ich liebe dieses gesunde, kalorienarme Gemüse. Da es Spargel nur eine relativ kurze Zeit im Jahr aus heimischen Anbau gibt, esse ich ihn dann so…

    Frühlingszeit ist auch Spargelzeit und ich liebe dieses gesunde, kalorienarme Gemüse. Da es Spargel nur eine relativ kurze Zeit im Jahr aus heimischen Anbau gibt, esse ich ihn dann so oft wie möglich und auf verschiedenste Arten zubereitet. Eine gute Variante ist ein Risotto mit Spargel, ähnlich meinem Rezept für Fenchelrisotto, könnt ihr, wenn ihr grünen Spargel verwendet, diesen in der Pfanne mit Knoblauch anbraten und zum fertig gekochten, gewürzten Reis unterheben – falls ihr weißen Spargel verwendet, diesen einfach von Anfang an mitkochen, da er eine ähnliche Kochzeit wie der Arborio Risotto-Reis hat.

    Heute wollte ich einen Salat mit Spargel machen, da dieser sich gut vorbereiten lässt, während unser Baby schläft, und nicht ganz klar war, wann CJ und ich zum gemeinsamen Essen kommen würden. Als Basiszutat habe ich Bio-Dinkel-Körner gewählt, da diese nicht so leicht zerkochen, leicht nussig schmecken und sich daher gut für einen herzhaften Salat eignen. Außerdem macht Vollkorn-Dinkel längere Zeit satt, weil Spargel doch recht kalorienarm ist. Ihr könnt auch Vollkornreis oder Cous Cous verwenden, wenn ihr keinen Dinkel zu Hause habt. Jetzt aber zum Rezept!

    Zutaten

    200g Bio-Dinkelkörner
    500g grüner Bio-Spargel
    2-3 Bio-Knoblauchzehen
    1 Bio-Zwiebel
    3 Bio-Tomaten
    Salz, Bio-Pfeffer
    Etwas Bio-Zitronensaft
    Bio-Olivenöl
    Heller Bio-Balsamico-Essig
    Bio-Pinienkerne oder Bio-Sonnenblumenkerne

    Zubereitung

    Den Dinkel kocht ihr wie Reis in der doppelten Menge Wasser. Parallel dazu könnt ihr den grünen Spargel falls notwendig im unteren Bereich schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schält und schneidet ihr auch in kleine Stückchen. Dann röstet ihr den grünen Spargel in einer Pfanne mit Olivenöl an, bis die Stücke weich aber noch knackig im Biss sind – das dauert nur wenige Minuten. Falls ihr, so wie ich, Zwiebel und Knoblauch lieber leicht angeröstet statt roh mögt, gebt ihr diesen zum Spargel in die Pfanne dazu – die Zwiebelstückchen zuerst, Knoblauch verbrennt schneller.

    Sobald die Dinkelkörner etwas abgekühlt sind, könnt ihr die Spargelstücke mit Zwiebel und Knoblauch unterheben. Die Tomaten in Stücke schneiden und dazugeben – mit den Gewürzen, Zitronensaft, Olivenöl und Balsamico-Essig abschmecken und schon ist der Salat fertig. Ihr könnt zusätzlich noch Pinien- oder Sonnenblumenkerne dazugeben.

    Einen guten Appetit!

    2 Kommentare zu Veganer Spargel-Dinkel-Salat

    Workshop bei makeupbine: Vegan Kochen & Backen für Anfänger

    Vegan – wie geht das? Sabine Burggraf aka makeupbine zeigt in ihren Workshops, wie man es als Anfänger zu einem vollblütigen Veganer schafft, oder wie man mit ein bisschen veganer…

    Vegan – wie geht das? Sabine Burggraf aka makeupbine zeigt in ihren Workshops, wie man es als Anfänger zu einem vollblütigen Veganer schafft, oder wie man mit ein bisschen veganer Kreativität seine tägliche Routine aufpeppen kann. Ich durfte vor Ostern an einem ihrer Workshops teilnehmen: Vegan Kochen & Backen für Anfänger. Ich bin zwar keine Veganerin, mische jedoch meine Ernährung gerne auf und mag es, gesunde Abwechslung zu haben. Ich war mir natürlich nicht sicher, wen ich bei so einem Kurs antreffen würde, denn bekehrt wollte ich eigentlich nicht werden.

    Kochen mit makeupbine

    Kochen mit makeupbine

    Ich riskierte es und lernte fünf sehr nette, völlig unterschiedliche Frauen vor Ort kennen. Eine Pilatestrainerin, eine Siebdruckerin, eine Eventmanagerin und Studentinnen, die alle etwas anderes von dem Kurs erwarteten, sei es mehr Abwechslung und Inspiration als Veganerin oder eine Alternative zu den täglichen Fleischgerichten. Es war eine kunterbunte Mischung, aber die Atmosphäre war dafür umso inspirierender. Sabine erzählte uns mehr über sich selbst, ich war danach natürlich die erste Person, die ihr kleines Fleischgeheimnis beichten durfte. Zu meiner Verwunderung rief dies jedoch keine veganen Prediger auf den Plan! Die Verteilung war sehr ausgeglichen: Drei Veganerinnen und drei Nicht-Veganerinnen.

    Danach ging es auch schon in die Küche. Diese bot einen sehr interessanten Einblick in das Leben einer Veganerin. Überall standen Glasbehälter mit unterschiedlichsten Arten von Bohnen, Samen, Weizenprodukten oder eingelegten Pflänzchen. Alles wird bei Sabine umweltfreundlich, bevorzugt in Glasbehältern, aufbewahrt.

    Zucchini Nudeln mit Amaranth-Bolognese

    Zucchini-Nudeln mit Amaranth-Bolognese

    Die Rezepte waren auch schon vorbereitet und luden zum einfachen Nachkochen ein: Bärlauchsuppe, Zucchini-Nudeln mit Amaranth-Bolognese, veganem Parmesan und Salat als Beilage. Und Bärlauch Maki. Als Dessert war ein Karottenkuchen geplant.

    So ging es auch schon ans Schnippeln, Rühren, Wiegen und Fragen stellen, denn vegane Küche erfordert doch einiges an zusätzlichem Ernährungswissen. Mit meiner Vorliebe für Süßigkeiten konnte ich auch nicht lange hinterm Berg halten. Ich war “Waage und Rührgerät” für den Karottenkuchen, Maki habe ich auch “gerollt”. Damit war der Abend perfekt, denn ich durfte bei den von mir favorisierten Gerichten Hand anlegen.

    Sabine erklärte während des ganzen Abends leidenschaftlich Interessantes über vegane Ernährung, gab Tipps und verriet Tricks und betonte die Wichtigkeit der Geschmacksrichtung „Umami“ bei der Zubereitung. „Umami“ ist der typische Geschmack von proteinreicher Nahrung, der eine Speise „fleischig“ und „wohlschmeckend“ werden lässt.

    Ein faszinierendes Küchengerät, welches ich zum ersten Mal gesehen habe, war der Lurch. Es erlaubt, eine Zucchini einfach und schnell in Nudeln zu verwandeln, und eröffnet somit neue, interessante Möglichkeiten für die Gemüseverarbeitung.

    Lurch

    Der Lurch

    Ein anderer Trick, den Sabine uns verraten hat, ist die Zubereitung von veganem Parmesan. Ich war überrascht, wie ähnlich das Endprodukt einem echten Parmesan kam. Das Rezept ist nämlich ganz einfach: 50g Gomasio (gemahlener Sesam und Salz) und 50g Hefeflocken vermahlen. Probiert aus, wie lecker eine selbst gemachte Parmesanalternative schmecken kann!

    Ich muss sagen, das komplett vegane Essen war überraschend lecker und ich werde einige Erkenntnisse in meinen Speiseplan aufnehmen. Allerdings bin ich noch nicht so weit, meine Gewohnheiten ganz aufzugeben und auf tierische Produkte zu verzichten.

    veganer Parmesan & Bärlauch Maki

    Veganer Parmesan & Bärlauch Maki

    Zu meiner positiven Überraschung erhielt ich nach dem Kochkurs eine detaillierte Basic-Vegan-Informationsmappe zugeschickt. Zusammenfassend kann ich den Kurs wärmstens empfehlen, ob nun zum Erweitern des Ernährungshorizonts oder um neue Leute und vor allem Sabine persönlich kennen zu lernen.

    Ich habe euer Interesse geweckt und ihr wollt nun auch in die vegane Welt eintauchen? Dann nichts wie hin zu makeupbine.com, dort könnt ihr detaillierte Informationen zu ihren Workshops finden – von veganer DIY-Naturkosmetik bis hin zu Kräuterwanderungen ist alles vertreten. Einen weiteren Erfahrungsbericht findet ihr hier, Tanja hat den Workshop“Naturkosmetik selber machen X-MASpecial“ besucht.

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    The bird’s new nest jetzt auch auf Instagram

    Die Social-Media-Kanäle von The bird’s new nest sind um einen weiteren Channel reicher – wir sind nun auch auf Instagram vertreten! Dort versorge ich euch mit Einblicken hinter die Kulissen, sei…

    Die Social-Media-Kanäle von The bird’s new nest sind um einen weiteren Channel reicher – wir sind nun auch auf Instagram vertreten! Dort versorge ich euch mit Einblicken hinter die Kulissen, sei es aus dem Redaktionsalltag oder auch aus meinem privaten Leben. Auf Instagram folgen könnt ihr uns hier.

     

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    Unfuck the world? Unfuck the world! (Un)konferenz zu Nachhaltigkeit im Kulturbereich im Tanzquartier Wien

    Wie nachhaltig ist der Kulturbereich? Welche nachhaltigen Konzepte könnten auf diesen übertragen werden? Und macht das überhaupt Sinn? Diese und ähnliche Fragen stellten sich Kunstschaffende, VeranstalterInnen, WissenschaftlerInnen und interessiertes Publikum vergangenen…

    Wie nachhaltig ist der Kulturbereich? Welche nachhaltigen Konzepte könnten auf diesen übertragen werden? Und macht das überhaupt Sinn? Diese und ähnliche Fragen stellten sich Kunstschaffende, VeranstalterInnen, WissenschaftlerInnen und interessiertes Publikum vergangenen Freitag bei der (Un)conference on the question of sustainability in relation to artistic production between autonomy and participation im Tanzquartier Wien. Die (Un)konferenz, die dort gemeinsam mit dem European Dancehouse Network und in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland am 24. und 25. April 2015 stattfand, widmete sich in Keynotes und nachmittäglichen Open Spaces den Verbindungslinien zwischen Nachhaltigkeit und Kulturproduktion und den Herausforderungen, die einem nachhaltigen Agieren im Kunst- und Kulturbereich zuwiderlaufen.

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    Ein Punkt, der dabei immer wieder zur Sprache kam, war die Schnelllebigkeit des aktuellen Kulturbetriebs, vor allem im (freien) Tanz- und Performancebereich. Gemeint ist damit die konstante Beschleunigung der Produktionsbedingungen, unter denen KünstlerInnen häufig gezwungen sind, innerhalb immer kürzerer Zeitabschnitte, immer mehr neue Projekte zu verwirklichen. Erstens um die konstante Lust nach Neuem der KulturbesucherInnen zu befriedigen („das Recht auf die Premiere“), aber auch um das eigene Auskommen sichern zu können. Prekäre Lebensbedingungen im Kunst- und Kulturbereich sind leider nach wie vor keine Seltenheit. Erschwerend kommt hinzu, dass es aufgrund fehlender Netzwerke oft keine Möglichkeiten gibt, die Stücke mehrmals an verschiedenen Orten zu zeigen – Stücke werden also oft nur für ein bis zwei Vorstellungen kreiert. Das ist nicht nur frustrierend für die KünstlerInnen selbst, besteht doch wenig Möglichkeit eine Arbeit jemals völlig reifen zu lassen, auch im Sinne einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen (Zeit, Geld, Energie, Rohstoffe etc.) ist dieses Vorgehen zu hinterfragen.

    Auch das Förderwesen ist nicht unbedingt auf Langlebigkeit ausgerichtet. Projekte, wie sie der slowenische Konzeptkünstler Janez Janša (früher bekannt als Emil Hrvatin) realisiert, und in seiner Keynote auch vorstellte, hätten es zum Beispiel wahnsinnig schwer, eine öffentliche Förderung zu bekommen. So dauert sein gemeinsam mit zwei anderen Künstlern realisiertes Projekt um die offizielle Namensänderung in den Namen des rechten Politikers Janez Janša mittlerweile acht Jahre und kann somit kaum mehr überhaupt als Projekt bezeichnet werden, zumal auch nicht klar ist, ob und wann es jemals enden wird (weitere Informationen zum name change findet ihr hier und hier).

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    Nach dem Motto „Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht das bedingungslose Grundeinkommen. Bedingungsloses Grundeinkommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit.“ propagierte Diplompsychologin und Kuratorin Adrienne Goehler das bedingungslose Grundeinkommen als Ausweg aus dem Beschleunigungsstrudel, nicht nur als adäquates Mittel zur Armutsbekämpfung, sondern auch als Demokratisierungsinstrument, das Möglichkeiten zur Selbstermächtigung in sich trägt. Jacob Bilabel von der Green Music Initiative, einer der Keynote-Speaker vom zweiten Konferenztag, wollte in der Diskussion von Entschleunigung hingegen nichts wissen und sprach sich ganz im Gegenteil sogar für eine Beschleunigung aus, allerdings für ein Mehr vom Guten und ein Weniger vom Schlechten (Utopie vs. Dystopie).

    Schlussendlich stand auch die Frage im Raum, welche (inhaltliche) Rolle die Kunst in unserer Gesellschaft heute einnimmt und mit welchen Mitteln sie dazu beitragen kann, eine bessere Gesellschaft zu etablieren und ob sie das überhaupt sollte („die Verantwortung des/r KünstlerIn als BürgerIn vs. die Freiheit der Kunst“). Sicher ist auf jeden Fall, dass KünstlerInnen immer wieder verschiedene Krisen als Ausgangspunkt für ihre Arbeit nehmen, um so Ereignisse in den Mittelpunkt zu stellen, die längst aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden sind. An diesem Punkt anzuknüpfen könnte für diesen produktiv sein. Wie Adrienne Göhler meinte: „Leute, die aus dem System heraustreten, verändern damit immer auch das System“. Eventuell bietet sich in diesem Zusammenhang ja nicht ausschließlich die Möglichkeit, den Finger in offene Wunden zu legen, sondern stattdessen auch alternative Lebens- und Handlungsentwürfe in den Fokus zu rücken, die bereits jetzt ein nachhaltigeres, entschleunigteres Leben möglich machen.

     

    Weitere Informationen zur Konferenz, insbesondere zum zweiten Tag, der hier nicht abgedeckt wurde, stehen auf der Website des Tanzquartier Wien (hier und hier) zur Verfügung. Auf dem Youtube-Channel des Tanzquartiers kann man außerdem die Video-Dokumentation der Konferenz online nachsehen.

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    Der ökologische Fußabdruck – Definition, Berechnung, Ziel

    Der ökologische Fußabdruck wird oftmals verschieden definiert, wobei diesen Definitionen überwiegend dieselbe Bedeutung innewohnt. „Der Indikator „Ökologischer Fußabdruck“ ist weltweit einer der erfolgreichsten Indikatoren zur Vermittlung des Konzeptes der ökologischen…

    Der ökologische Fußabdruck wird oftmals verschieden definiert, wobei diesen Definitionen überwiegend dieselbe Bedeutung innewohnt. „Der Indikator „Ökologischer Fußabdruck“ ist weltweit einer der erfolgreichsten Indikatoren zur Vermittlung des Konzeptes der ökologischen Nachhaltigkeit und der physischen Begrenztheit des Planeten Erde.“ (Giljum und andere 2007:2). Wie auch in diesem Zitat angeführt, liest man diesen Fußabdruck als Messwert.

    Warum beschäftige ich mich nun mit diesem Fußabdruck? Um genauer darauf einzugehen, werde ich davor eine neue Frage aufwerfen. Oft wird uns aufgezeigt, dass es immer noch das Denken des „Sollen doch die anderen machen, denn wenn ich als Einzelner es nicht mache, dann stirbt schon niemand davon.“. Natürlich kann man hier auch abermals die Debatte lostreten bezüglich des „Wenn das jeder sagt, macht es niemand.“, aber worauf ich hinweisen will ist, dass es nicht darum geht, sofort Ergebnisse erwarten zu können, sondern vorausblickend zu denken.

    Somit kommen wir auch zu meiner Fragestellung. Wie ist die Definition des ökologischen Fußabdrucks, was soll er bewirken, was sind seine Ziele und wie wird er gemessen.

    Die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks

    Wie kommt man auf die Ergebnisse dieses speziellen Abdruckes? Hierbei werde ich nur auf die klassische Berechnungsmethode zurückgreifen. Es ist natürlich ebenfalls möglich, einige Faktoren zu ändern. Dies ist zum Beispiel dann erforderlich, wenn man diese Berechnung für ein bestimmtes Land durchführen will. Die klassische Methode beinhaltet die Ausarbeitung der „ […] globalen Durchschnittserträge, [dafür] wurden nur diese berücksichtigt“ (Erb-Krausmann-Schulz 2002).

    Der ökologische Fußabdruck wird nun dadurch berechnet, dass man das Inlandsaufkommen mit dem Import addiert und die Exporte abzieht. Dieses Ergebnis teilt man durch den Ertrag im Weltdurchschnitt. Die Werte nehmen Bezug auf die Elemente im Jahr. Jenen Wert stellt man nun den Ertragsfaktoren gegenüber. Diese bekommt man, indem man den lokalen Ertrag der jeweiligen Kategorie mit dem Weltertrag der jeweiligen Kategorie dividiert. Diese Werte gelten nur für Ackerland, Grünland, Wald und versiegelte Flächen (Erb-Krausman-Schulz 2002).

    Soviel zu der Berechnung des ökologischen Fußabdrucks. Dies soll helfen zu verstehen, wie sich diese Werte zusammensetzen. Dennoch finden Kritiker auch hier schnell neuen Nährboden für ihre Beanstandungen sowie fehlerhafte Berechnungen. So wurden auch gesondert unabhängige Untersuchungen durchgeführt. „Die Regierung hatte ein Panel aus fünf skandinavischen Akademikern beauftragt, eine externe, unabhängige Evaluation einiger umstrittener Berichte des Instituts vorzunehmen, darunter auch der zum ökologischen Fußabdruck, und sie kamen zu dem Schluss, dass alle Berichte oder Methoden mehr oder weniger fehlerbehaftet sind.“ (URL 1 Nachhaltigkeit.info).

    Ob manche Berichte Fehler enthalten oder eventuell auch Zahlen gefälscht werden, will ich hier gar nicht weiter thematisieren, sondern nun weiterführen zu dem eigentlichen Ziel des ökologischen Fußabdrucks. Dazu noch ein Untersuchungsergebnis, das von Greenpeace veröffentlicht wurde: „In Deutschland verursacht jeder Mensch zurzeit durchschnittlich 12,5 Tonnen. Dabei wäre sparen so einfach.“ (URL2: greenpeace.de).

    Das Ziel – Wo wollen wir hin?

    Die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks zeigt uns, welche Komponenten dafür gebraucht werden. Obwohl Kritiker darauf hinweisen, dass es zu fehlerhafter Berechnung beziehungsweise zu Missbrauchn kommen kann, gibt es dennoch ein Ziel, welches verfolgt wird, Nachhaltigkeit. „Nachhaltigkeit ist vielmehr ein ganzheitlicher Entwurf. Er zielt auf das große Ganze. Er verbindet die drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales organisch. Und zwar so eng, dass neue Muster des Produzierens und Konsumierens sichtbar werden.“ (URL 3: Grober 2012).

    Das Ziel ist, für mehr Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit zu sorgen. Der Fußabdruck soll versinnbildlicht ein Spiegel unseres Selbst sein. Er soll uns zeigen, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder ob wir uns mehr bemühen müssen. „Der Ökologische Fußabdruck ist kein allumfassender Indikator für Nachhaltigkeit, sondern wird von seinen Proponenten als ein wichtiges Kriterium für ökologische Nachhaltigkeit gesehen.“ (Giljum und andere 2007).

    Ob wir nun den Zahlen Glauben schenken oder nicht, soll nicht der springende Punkt für jene sein, die sich um Nachhaltigkeiten bemühen, sondern aufzeigen, ob wir genug an uns arbeiten oder ob wir bewusster dafür sorgen müssen, dass auch langfristig gesehen der Wohlstand, irrelevant dessen, wie jeder einzelne diesen für sich definiert, gegeben ist.

    Dabei will ich auch nochmals darauf hinweisen, dass Nachhaltigkeit keine „gute Tat“ ist, deren Folgen man sofort nach Beendigung dieser sieht, sondern es ist eine Entscheidung, die uns begleitet und der ökologische Fußabdruck ist dabei ein Richtwert, der uns helfen soll.

     

    Urlographie

    URL 1, LEXIKON DER NACHHAILTIGKEIT, Nachhaltigkeit.info, http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/kologischer_fussabdruck_733.htm (14.12.2014, 23:52)
    URL 2, GREENPEACE, http://www.greenpeace.de/presse/publikationen/unser-co2-fussabdruck-2014 (14.12.2014, 23:56)
    URL 3, ULRICH GROBER DIE ENTDECKUNG DER NACHHALTIGKEIT – KULTURGESCHICHTE EINES BEGRIFFS, http://freiraum-godelmann.de/uploads/media/Ulrich_Grober_Entdeckung_der_Nachhaltigkeit.pdf (15.12.2014, 0:05)

    Literaturverzeichnis

    GILJUM Stefan, HAMMER Mark, STOCKER Andrea, LACKNER Maria, BEST Aaron, BLOBEL Daniel, INGWERSEN Wesley, NAUMANN Sandra, NEUBAUER Alexander, SIMMONS Craig, LEWIS Kevin, SHMELEV Stanislav. Dessau-Roßlau. Wissenschaftliche Untersuchung und Bewertung des Indikator „Ökologischer Fußabdruck“. Umweltbundesamt.de. 2007
    ERB Karlheinz, KRAUSMANN Fridolin, SCHULZ B. Niels. Wien. Der Ökologische Fußabdruck des österreichischen Außenhandels. Synthesebericht. WWF Österreich. 2002

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    El Hogar ProVegan – Eine andere Welt ist möglich!

    Alleine in Spanien werden jedes Jahr 150.000 Haustiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Frettchen ausgesetzt, von denen nur ein kleiner Teil in einem der vielen Auffangzentren aufgenommen wird. Der Rest muss auf…

    Alleine in Spanien werden jedes Jahr 150.000 Haustiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Frettchen ausgesetzt, von denen nur ein kleiner Teil in einem der vielen Auffangzentren aufgenommen wird. Der Rest muss auf der Straße an Krankheit, Erschöpfung oder nach einem Verkehrsunfall sterben oder wird in einem der vom Staat subventionierten Tierheime umgebracht. Gleichzeitig werden auch andere Tiere ausgesetzt. Darüber gibt es allerdings keine Statistiken, da diese nicht zur Gruppe der Haustiere zählen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als einsam und langsam zu sterben.

    Die Tierindustrie bleibt aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Erfolge bestehen und der einzige Grund für die Existenz dieser Unternehmen ist der Profit. Das bedeutet, dass Tiere trotz ihrer individuellen Bedürfnisse wie Güter betrachtet und so behandelt werden, wie es für die Intensivtierhaltung am effektivsten ist. Diejenigen, die krank werden, einen Unfall erleiden oder vom LKW fallen, der sie transportiert, sind die Zeit und das Geld nicht wert, das den betriebwirtschaflichen Berechnungen zufolge benötigt wird. Immer wieder lässt man sie einfach sterben, man ignoriert sie oder wirft sie wie ein Paar alte Schuhe in den Müll.

    Angesichts dieser aktuellen Problematik ist es zu einer gesellschaftlichen Notwendigkeit geworden, neue Tierrettungshöfe zu gründen. Dies spiegelt eine Veränderung der Denkweise von vielen Menschen wider, die anfangen zu begreifen, dass alle Tiere Respekt verdienen und das Recht haben müssen, nicht einfach eingesperrt, gefoltert und getötet zu werden.

    Im Bewusstsein der tragischen Realität dieser Nutztiere, die nicht nur täglich für den Konsum ausgenutzt und ermordet werden, sondern auch über keinen Ort verfügen, der den wenigen, die befreit oder gerettet werden können, Schutz bietet, entstand auch El Hogar ProVegan, der erste Tierrettungshof in Spanien, gegründet im Jahr 2007. El Hogar ProVegan ist zu einem wichtigen Projekt geworden, das konstant gegen die Ungerechtigkeit des Speziezismus ankämpft und Informationen in verschiedenen Bereichen anbietet. Dazu zählen Studien über vegane Ernährung, Artikel über das wahre Gesicht der Viehhaltungsbetriebe und Erziehung, die sich auf Gleichheit und Respekt gegenüber anderen Spezies stützt. Außerdem wollen wir dazu beitragen, dass auch andere Menschen die wahre Natur der „großen Unbekannten“ kennen lernen: Derjenigen, die eingeschlossen in der Dunkelheit der Zuchtbetriebe leben müssen und die man als verpacktes Fleisch im Supermarktregal nicht einmal wiedererkennt. So wird jedes gerettet Individuum zum Botschafter seiner Spezies. Indem wir die Geschichte und das tägliche Leben dieser Teier teilen, bietet sich die einmalige Möglichkeit eine Verbindung herzustellen und Mitgefühl zu empfinden.

    Ohne unseren Tierrettungshof hätte sich Felix, der Widder, – siehe Titelbild – niemals von seinen fast tödlichen Wunden erholt, die ihm mehrere Hunde zugefügt hatten. Sein Leben war dem Bauern, dem er gehörte nur 10 Euro wert, aber El Hogar ProVegan kämpfte dafür, dass er mit der ihm gebührenden Würde und Respekt in einem richtigen Operationssaal operiert werden konnte. Heute ist er glücklich und das zeigt er uns durch seine Zärtlichkeiten, seine Gesten und seine Stimme und obwohl seine Beine nicht richtig verheilen konnten, läuft er sicher und fröhlich auf dem Hof hin und her.

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    Amelia hätte ebenfalls keine Chance gehabt, zu überleben. Ihr Körper wurde durch den jahrelangen Missbrauch in der Eierproduktion schwer geschädigt und sie war zutiefst traurig und erschöpft und hatte keine Kraft mehr zu kämpfen. Sie kam schwach, blass und ohne Federn zu uns und in ihren schwarzen, mutlosen Augen war nicht einmal Platz für Angst oder Erschrecken, nur dieser resignierte Blick ohne Hoffnung. Aber bei El Hogar ProVegan erhielt sie die Pflege, die sie brauchte, und mit jedem Happen Essen, jeder Zärtlichkeit für ihren zerbrechlichen Körper, kam ein bisschen Glanz zurück in ihre Augen. Amelia bekam neuen Lebensmut und kann nun eine Welt entdecken, die ihr bisher verwehrt blieb.

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    Ohne die Vermittlung von El Hogar ProVegan, wäre Ruby kurz nach der Geburt ihrer Mutter Lucille entrissen worden, so wie es mit ihren Geschwister geschah, damit Lucille gemolken und ihr bis zur nächsten Schwangerschaft soviel Milch wie möglich entzogen werden kann. Zum Glück wird man ihr nie wieder das Herz brechen und Mutter und Tochter können gemeinsam auf dem Tierrettungshof, der einzigen Hoffnung für viele Tiere, alt werden.

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    Wir stehen vor einem wichtigen, gesellschaftlichen Wandel und obwohl wir noch am Anfang des Weges stehen, entscheiden sich immer mehr Menschen wie Elena und Jonas, die beiden Direktoren von El Hogar ProVegan dazu, nicht mehr Teil der Ungerechtigkeit sein zu wollen und die Realität nicht so zu akzeptieren, wie sie oft vorgelebt wird.

    El Hogar ProVegan ist der reale Beweis dafür, dass eine andere Welt möglich ist und dass wir durch Zusammenarbeit eine Realität schaffen können, in der die Tiere frei und glücklich sind. Du selbst kannst heute mitarbeiten, indem du unser Projekt unterstützt und uns hilfst, mehr Leben zu retten. So können wir gemeinsam der Welt zeigen, dass wir alle gleich sind.

    Weitere Informationen findest du auf unserer deutschen Facebook-Seite, wir sind auch sehr aktiv auf YouTube – komm uns besuchen!

    1 Kommentar zu El Hogar ProVegan – Eine andere Welt ist möglich!

    Veganer Rhabarberkuchen

    Im Vorjahr habe ich euch meine Rezepte für Rhabarber-Pudding und Rhabarber-Marmelade vorgestellt. Diesen Frühling bin ich auf den Geschmack von Rhabarberkuchen gekommen und habe herumexperimentiert, um einen leckeren veganen Kuchen damit…

    Im Vorjahr habe ich euch meine Rezepte für Rhabarber-Pudding und Rhabarber-Marmelade vorgestellt. Diesen Frühling bin ich auf den Geschmack von Rhabarberkuchen gekommen und habe herumexperimentiert, um einen leckeren veganen Kuchen damit zu backen. Bei meinem ersten Versuch habe ich etwas zu viel des Guten verwendet, sprich mit fast einem Kilo Rhabarber war das Resultat außen durch, in der Mitte jedoch teigig – und wurde dennoch mit Genuss verzehrt. Mittlerweile habe ich das Rezept mengenmäßig besser abgestimmt und der Kuchen wird nicht mehr matschig, sondern durch den weichgebackenen Rhabarber schön saftig, wie es sein soll. Heute Mittag sind meine Eltern nach München zu Besuch gekommen, und da mein Papa gerne Süßes ist, habe ich am Vormittag die Schlafphase meines Babys zum Kuchen backen genützt. Meine Eltern waren begeistert und zum Kaffee haben wir fast den ganzen Kuchen aufgegessen. Gut, dass es noch eine Zeit lang Rhabarber geben wird – alternativ schmeckt dieses Rezept sicher auch lecker mit Äpfeln oder Birnen.

    Jetzt zum Rezept – wie bei meinen anderen Back-Rezepten sind die Mengenangaben nur so ungefähr, da ich gerne improvisiere.

    Zutaten

    300g Bio-Weizenmehl (ich habe helles Weizenmehl verwendet)
    500g Bio-Rhabarber
    150g Bio-Zucker
    2 Packungen Bio-Vanillezucker
    1 Packung Bio-Backpulver
    120ml Bio-Rapsöl oder Bio-Sonnenblumenöl (alternativ 160g Bio-Margarine, die ihr mit dem Zucker schaumig mixt)
    200 – 250ml Bio-Hafermilch (oder andere Bio-Pflanzenmilch)

    Zubereitung

    Zuerst könnt ihr eine runde Backform mit etwas Öl einfetten und das Backrohr auf etwa 170° Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Weizenmehl vermengt ihr mit dem Zucker, Backpulver und einer Packung Vanillezucker. Dann kommen das Öl und die Pflanzenmilch dazu und ihr mixt oder verrührt die Zutaten mit der Hand zu einem Teig. Da mein Mixer seit einiger Zeit den Geist aufgegeben hat, habe ich festgestellt, dass ich mit einer Mixer-Rute mit der Hand rührend, auch gut ohne Gerät zurechtkomme. Achtung: Rührt oder mixt nicht zu lange, sondern nur bis der Teig durchgemischt und weich ist, sonst geht er nicht mehr so schön auf.

    Anschließend gebt ihr einen Teil des Teiges auf den Boden der Backform, dann Rhabarberstücke darauf, wieder etwas Teig und am Schluss drückt ihr noch die restlichen Stücke oben in den Teig. Abschließend habe ich eine Packung Vanillezucker darüber gestreut, das riecht im Backofen, wenn der Zucker leicht karamellisiert, sehr lecker. Dann geht es schon ins Backrohr, bei 170 Grad Ober-und Unterhitze benötigt der Kuchen etwa 50 Minuten. Wie immer beim Backen, zwischendurch ins Backrohr schauen, ob der Kuchen oben braun wird und ihr lieber nur mit Unterhitze weiter backt und mit der Stäbchenprobe testen, ob der Teig durch ist. Dass ein wenig Teig kleben bleibt, kann bei diesem Kuchen schon mal sein, da er durch den Rhabarber saftig wird.

    Guten Appetit!

     

    Lust auf noch mehr Rhabarberkuchen? Dann probiert mein Rezept für Blätterteig-Rhabarberkuchen hier auf The bird’s new nest!

    Wenn es noch mehr Süßes sein darf, empfehle ich unsere folgenden Rezepte: Veganer Nuss-Nougat-Kuchen, Veganer Erdbeerkuchen oder Veganer Zwetschgenkuchen

    28 Kommentare zu Veganer Rhabarberkuchen

    We proudly present: The bird’s new box

    Boxen liegen im Trend, seien es Food-Boxen, Fashion-Boxen oder auch Boxen zu vielen anderen Themen. Wer regelmäßig neue Produkte zu einem bestimmten Bereich kennen lernen möchte, findet unter den unzähligen Angeboten mit…

    Boxen liegen im Trend, seien es Food-Boxen, Fashion-Boxen oder auch Boxen zu vielen anderen Themen. Wer regelmäßig neue Produkte zu einem bestimmten Bereich kennen lernen möchte, findet unter den unzähligen Angeboten mit ziemlicher Sicherheit etwas passendes. Am beliebtesten sind aber nach wie vor Beauty-Boxen, und auch diese kommen mit diversen Eigenschaften ausgestattet zu den Käufern und Abonnenten nach Hause.

    Ab sofort könnt ihr euch auf eine neue Beauty-Box freuen: The bird’s new box. Wir packen in unsere Box nur das Beste vom Besten, vegane Naturkosmetik und nachhaltige Beautyaccessoires warten auf euch! Das ist aber nicht der einzige Unterschied zu vielen anderen Beauty-Boxen. Denn The bird’s new box könnt ihr nirgendwo kaufen oder bestellen, sondern nur auf The bird’s new nest in regelmäßigen Abständen gewinnen. In Kürze enthüllen wir den Inhalt der ersten Box und starten mit der Verlosung – stay tuned!

    Viel Spaß mit The bird’s new box!

    4 Kommentare zu We proudly present: The bird’s new box

    Vegane Bärlauch-Cashew-Creme

    Frühlingszeit ist auch Bärlauchzeit! Eigentlich perfekt – man kann Bärlauch in der freien Natur pflücken und frisch verarbeiten. Ich gehe da jedoch lieber auf Nummer sicher und kaufe Bio-Bärlauch im…

    Frühlingszeit ist auch Bärlauchzeit! Eigentlich perfekt – man kann Bärlauch in der freien Natur pflücken und frisch verarbeiten. Ich gehe da jedoch lieber auf Nummer sicher und kaufe Bio-Bärlauch im Gemüseladen, um nicht doch ein giftiges Maiglöckchen mit dabei zu haben. Letzte Woche habe ich meinen ersten Versuch einen veganen Bärlauch-Aufstrich herzustellen gestartet und seitdem bereits drei Mal wiederholt – so lecker schmeckt er, so schnell ist er verzehrt und zum Glück auch super einfach in der Zubereitung.

    Das erste Mal hatten wir die Bärlauch-Cashew-Creme zu Mittag zu frischen, mit der Schale gekochten Kartoffeln. Die weiteren Aufstriche wurden mit Freunden im Biergarten zu Brezen verzehrt. Demnächst werde ich die Creme statt Pesto mit Pasta essen, schmeckt sicher auch lecker. Jetzt aber zum Rezept!

    Zutaten

    Eine Schale Bärlauch
    Basilikumblätter
    120g Cashew (ungeröstet, können leicht gesalzen sein)
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer
    Würz-Hefeflocken (z.B. von Naturata oder Rapunzel, bekommt ihr im Bio-Supermarkt oder Reformladen)

    Zubereitung

    Ihr weicht die Cashews mit etwas Salz in Wasser für etwa drei Stunden ein. Anschließend gießt ihr das Wasser ab und püriert die Cashews mit einem Stabmixer zu einer Creme. Schrittweise Bärlauchblätter, Basilikum und Olivenöl dazugeben und mixen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Hefeflocken abschmecken. In einem Glas mit Deckel hält die Cashew-Bärlauch-Creme einige Tage im Kühlschrank, am Besten ihr gebt oben noch eine Schicht Olivenöl darüber.

    Guten Appetit!

    4 Kommentare zu Vegane Bärlauch-Cashew-Creme

    biohelp – Nützlinge auch im Haushalt

    Schon vor längerem habe ich euch die Firma biohelp vorgestellt und euch meine Erfahrungen mit der Schädlingsbekämpfung in meinem Balkongarten mitgeteilt. In diesem Artikel erfahrt ihr also wie ihr lästigem Lausbefall mit…

    Schon vor längerem habe ich euch die Firma biohelp vorgestellt und euch meine Erfahrungen mit der Schädlingsbekämpfung in meinem Balkongarten mitgeteilt. In diesem Artikel erfahrt ihr also wie ihr lästigem Lausbefall mit Nützlingen zu Leibe rückt, wie ihr Nützlinge im Garten fördern könnt und was es noch an Nährstoffextrakten oder Möglichkeiten zur Belebung und Vitalisierung des Bodens gibt.

    Aber nicht nur im Garten, sondern auch in der Wohnung habe ich einige nützliche Helferleins bei biohelp entdeckt. Auf der Hand liegt natürlich, dass auch Zimmerpflanzen Schädlinge bekommen können, welchen mit Nützlingen einhalt geboten werden kann. Richtig aufmerksam geworden bin ich aber durch eine Mottenplage eines Bekannten, der sich ein Set von speziellen, ganz kleinen Schlupfwespen für die Bekämpfung von Kleidermotten zuschicken ließ.

    Schlupfwespen gegen Motten?

    Auf den ersten Blick etwas paradox, dass man eine Mottenplage beendet, indem man weiter Tierchen in seinem Kasten ausbringt, aber es wirkt. Dieses Set ist zwar nicht gerade billig, aber man hat so keinerlei Chemie in seinem Kleiderkasten und dementsprechend auch nicht auf der Kleidung, die man trägt. Außerdem werden die Schlupfwespen automatisch vier Mal im Abstand von zwei Wochen geliefert, um tatsächlich den gesamten Bestand zu eliminieren. Mit Lebensmittelmotten funktioniert das genauso.

    Von der Hausstaubmilbe bis zum Abfluss

    Neugierig geworden habe ich mich also nach weiteren nützlichen Helferleins umgesehen. Neben klassischen Mottenfallen, Ameisen- und Insektensprays, die hier allerdings alle auf natürlicher Basis sind, ist für mich besonders das Milbenspray interessant. Allen Hausstaubmilbenallergikern sei dieser Spay mit dem Extrakt des indischen Neembaumes ans Herz gelegt, welcher die Eiablage der Milben unterbricht. Für Mensch und Haustier ist er völlig ungiftig und kommt außerdem ohne Treibgas aus.

    Weiter geht es mit verschiedenen Düngern. Vom Zimmerpflanzendünger über einen eigenen Gründünger bis hin zu speziellen Orchideen- oder Blütendüngern ist alles dabei. Meine Zimmerpflanzen müssen zwar hart im Nehmen sein, da ich nicht regelmäßig dahinter bin sie zu düngen, aber von Zeit zu Zeit bekommen auch sie ihre Extraportion Nährstoffe.

    Erst kürzlich bin ich auf den Bio-Taurus-Abflussreiniger gestoßen. Hier sollen Mikroorganismen für einen sauberen Abfluss sorgen indem sie die organischen Ablagerungen in den Rohren zersetzen. Das klingt auf jeden Fall vielversprechend und ich bin schon sehr gespannt, wie dieses Produkt wirkt. Mit verstopften Abflüssen habe ich zwar nicht zu kämpfen, aber schlechten Gerüchen habe ich bis jetzt weder mit Chemie noch mit Hausmitteln Abhilfe verschaffen können. Vielleicht habe ich ja nun meinen passenden Helfer gefunden.

    Der Shop
    biohelp – biologischer Pflanzenschutz, Nützlingsproduktions-, Handels- und Beratungs-GmbH
    Kapleigasse 16
    1110 Wien

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