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    „Dein Yoga, dein Leben – Übungen, Meditationen, Rezepte“ von Tara Stiles

    Nachdem ich nach langer Zeit der sportlichen Untätigkeit wieder mit Yoga begonnen habe, wollte ich mich nicht nur auf meinen wöchentlichen Besuch im Yoga Studio beschränken, sondern auch generell mein…

    Nachdem ich nach langer Zeit der sportlichen Untätigkeit wieder mit Yoga begonnen habe, wollte ich mich nicht nur auf meinen wöchentlichen Besuch im Yoga Studio beschränken, sondern auch generell mein Leben wieder auf einen intuitiveren und achtsameren Weg bringen. Als ich das Buch “Dein Yoga, dein Leben” von Tara Stiles in die Hände bekommen habe, war meine erste Reaktion daher: Das ist genau das Buch, das ich jetzt brauche! Tara Stiles kombiniert in ihrem neuen Buch drei Bausteine, die zu einem glücklichen Leben führen sollen: Yoga, Meditation und vegane Ernährung. Anleitungen  für Meditationen, Yogaübungen und vegane Rezepte sollen das Buch zu einer spannenden und motivierenden Quelle für Inspiration machen um diese in den eigenen Alltag zu integrieren.

    Make the rules, break the rules

    Sehr gut gefällt mir Tara Stiles Zugang zu ihrem Lebensstil: „Mach deine eigenen Regeln. Brich deine eigenen Regeln.“ Immer wieder betont sie wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu finden, der für die eigene Person funktioniert. Mit Hilfe von Yoga und Meditation soll man zu einem besseren Gefühl für die eigenen Bedürfnisse finden und die eigene Intuition und Achtsamkeit schulen. Die vegane Ernährung soll dem Körper auf eine gesunde Art und Weise Energie zuführen.

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    Für alle, die sich nicht ihre eigenen Übungsplan zusammenstellen wollen findet sich am Ende des Buches ein Sieben-Tage-Schnellstart-Programm sowie ein Dreißig-Tage-Transformationsplan, in denen jeden Tag Yogaübungen. Meditationen und Rezepte aus dem Buch kombiniert werden um den Einstieg zu erleichtern.

    Übungen

    Warum Tara Stiles empfiehlt, täglich Yoga zu machen, erklärt sie schon zu Beginn des Kapitels: „Was ich so toll an regelmäßigem Yoga finde? Dass ich mich jedes Mal, wenn ich auf die Matte trete, nachher besser fühlen werde – egal wie. Wenn ich mich schon toll fühle, fühle ich mich noch toller. Geht es mir nicht so gut, dann ist Besserung in Sicht. es klappt jedes Mal.“ Ich kann dieser Beobachtung nur zustimmen, auch ich fühle mich nach einer Yogasession wunderbar, egal ob oder wie anstrengend sie war.

    Tara Stiles hat sechs Übungsfolgen entwickelt, die uns direkt zu uns selbst zurück führen sollen – die Fokussierung auf Körper, Geist und Seele während des Yoga macht einen großen Teil der Besonderheit dieser Mischung zwischen Sport und Meditation aus. Die Übungsreihen sind Programm: „Energetisierende Übungsfolge für den Morgen – wach auf und beweg dich!“, „Heisshunger-Kontrolle“, „Übungsfolge für ein besseres Körpergefühl – widme jedem Teil von dir Aufmerksamkeit“ oder auch „Übungsfolge für einen entspannten Geist und einen ruhigen Körper – finde von Innen heraus zur Leichtigkeit“.

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    Die Übungen sind – bis auf wenige Ausnahmen – auch für Anfänger geeignet und können auch von Personen ohne sehr gute Kondition durchgeführt werden. Wie so oft beim Yoga wird man bestimmte Positionen erst mit einer gewissen Muskelkraft und Dehnung erreichen, aber auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Wichtig ist, achtsam zu üben und auf seinen eigenen Körper zu hören, alles in seinem eigenen Tempo, auf diesem Weg schult man wieder  die eigene Intuition seinem Körper gegenüber.

    Meditationen

    Auch in diesem Kapitel fasst Tara Stiles wunderbar zusammen, worum es geht: „Meditation ist eine hervorragende Übungspraxis, um uns unserer selbst bewusst zu werden.“ Acht Atem- und Meditationsübungen sollen den Einstieg in die Meditation erleichtern, auch Mantra-Meditationen werden angesprochen, generell ist dieses Kapitel im Buch eher kurz gehalten.

    Rezepte

    Tara Stiles ist bei Rezepten von allem eines wichtig – sie sollen einfach und unkompliziert sein. Ganze 50 vegane Rezepte finden sich im Buch – dass in einem davon Rohhonig verwendet wird, kann man in diesem Fall gnädig übersehen und ein anderes Süssungsmittel verwenden. Abgedeckt werden sämtliche kulinarischen Bereiche, von Säften und Smoothies, Rezepte für das Frühstück, Snacks über Suppen, Salate, Wraps bis zu Beilagen, Rezepte für Hauptgerichte und Süsses – alle Rezepte wirken ansprechend und sind zum Teil mit attraktiven Fotos bebildert.

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    Unbedingt ausprobieren möchte ich den himmlischen Pilz-Burger, aber auch die Mandelbutter-Toffees und der kalte mexikanische Wrap klingen sehr verlockend.

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    Mein Yoga, mein Leben

    Alles in allem ist “Dein Yoga, dein Leben” für mich genau das richtige, um mein Leben wieder auf den Weg zu bringen, den ich gehen möchte – Yoga und Meditation in meine tägliche Routine einzubauen und mich sowohl vegan als auch gesund zu ernähren. Das alles um letzten Endes ein intuitiveres und achtsameres Leben zu führen.

     

    Vielen Dank an den Verlag Droemer Knaur für das Buch!

    1 Kommentar zu „Dein Yoga, dein Leben – Übungen, Meditationen, Rezepte“ von Tara Stiles

    Erfolgreich Neues wagen: Porträt im Wiener Journal

    Im Zuge meiner Tätigkeit für The bird’s new nest durfte ich schon einige Interviews geben, zum Beispiel für die Online-Magazine diezeitschrift.at oder Make Yourself Move. In einer Zeitung – in…

    Im Zuge meiner Tätigkeit für The bird’s new nest durfte ich schon einige Interviews geben, zum Beispiel für die Online-Magazine diezeitschrift.at oder Make Yourself Move. In einer Zeitung – in diesem Fall dem Wiener Bezirksblatt – war The bird’s new nest bis jetzt nur einmal vertreten, und das zu einer Zeit, als das Vogelnest nur als Facebook-Seite existierte.

    Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass das Wiener Journal, die Beilage der Wiener Zeitung, ein Porträt über mich bringen wollte. Dieses ist im Februar diesen Jahres erschienen und fokussiert sich auf meinen beruflichen Werdegang bis zu der Entscheidung, meinen Job für The bird’s new nest aufzugeben. Auch Themen, die bis jetzt noch nie zur Sprache gekommen sind wurden behandelt, wie zum Beispiel mein Burnout. Das Porträt gibt es zwar nicht online, ihr könnt es hier aber trotzdem lesen – zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.

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    An dieser Stelle möchte ich mich sowohl bei Saskia für das Porträt bedanken, als auch bei unserem Team, ohne das The bird’s new nest nie zu dem geworden wäre, was es jetzt ist. Und last, but not least, auch bei allen anderen, die mich und The bird’s new nest bis jetzt unterstützt haben: Vielen, vielen lieben Dank!

    5 Kommentare zu Erfolgreich Neues wagen: Porträt im Wiener Journal

    KUNST HALLT NACH: Mensch und Ratte als Versuchstiere – Florian Mehnerts Projekt „11 Tage“

    Eine lebende Ratte als Zielobjekt im künstlerischen Experiment. Ein Einblick in die Auseinandersetzung mit dem Experiment „11 Tage“ und dem Austausch mit dem Künstler Florian Mehnert: Das Projekt „11 Tage“…

    Eine lebende Ratte als Zielobjekt im künstlerischen Experiment. Ein Einblick in die Auseinandersetzung mit dem Experiment „11 Tage“ und dem Austausch mit dem Künstler Florian Mehnert:

    Das Projekt „11 Tage“

    Ein Online-Livestream. Gezeigt wird eine Installation mit einer lebendigen, weißen Ratte. Diese befindet sich in einer weißen Box (siehe Titelbild). Am unteren Rand ragt ein Waffenlauf ins Bild. Etwas oberhalb befindet sich ein Fadenkreuz. Die UserInnen können über die Frage: „Soll die Ratte am Leben bleiben?“ abstimmen, die Waffe bewegen und bekommen in Aussicht gestellt, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Waffe scharf gestellt sein wird und die Möglichkeit entsteht, mit der Waffe auf die Ratte zu schießen.

    Das Experiment erlangte viel Aufmerksamkeit …

    Ernstzunehmend wurde vermittelt, dass die Möglichkeit zur Tötung der Ratte als ein reales und künftig stattfindendes Ereignis zu verstehen sei. Die Reaktionen der Menschen waren und sind sehr unterschiedlich. Einige begrüßten die Möglichkeit dieses realen Ego-Shooters oder gratulierten zum Mut des Künstlers, andere äußerten Beleidigungen oder Drohungen aufgrund seines Vorhabens.

    Das zentrale und gewaltsamste Element – die in Aussicht gestellte, brutale Tötung der Ratte durch UserInnen – schockierte sehr viele Menschen und veranlasste zu erstatteten Anzeigen, gestarteten Petitionen und bekundeten Protesten. Alles um zu verhindern, dass die Ratte innerhalb dieses Experiments tatsächlich zu Tode kommen könnte.

    … und nahm ein vorzeitiges Ende

    Informationen zufolge wurde die Installation von den zuständigen Behörden und der Polizei aufgesucht und der Künstler vernommen [1]. Die Ratte befand sich in einem guten gesundheitlichen Zustand und der Künstler hat diese freiwillig zur Sicherstellung ans Veterinäramt übergeben. Am selben Tag, dem 17. März 2015, wurde das Experiment vorzeitig beendet, Florian Mehnert beteuert seither: „Es war nie geplant, die Ratte zum Abschuss freizugeben, die Waffe wirklich scharf zu schalten, auch wenn der technische Aufbau der Installation dies ermöglicht.“

    Der Künstler

    Florian Mehnert widmet sich in seinen Videoarbeiten und Rauminstallationen häufig gesellschaftlichen und politischen Themen. Den Werken wohnen schwere Inhalte und grenzüberschreitende Methoden inne. Überwachung und die Konsequenzen daraus wurden bereits im Projekt „Waldprotokolle“ (2013) thematisiert. Mehnert trat selbst in die Rolle des Überwachenden und installierte in einem Wald Wanzen, um die Gespräche von PassantInnen aufzuzeichnen und diese anschließend zu veröffentlichen. Die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privaten werden dabei aufgelöst. Im Projekt „Menschentracks“ (2014) wurden diese Grenzen bewusst verletzt. Mehnert hackte Smartphones, um deren Kameras fernzusteuern, das gewonnene Videomaterial wurde in einer Installation veröffentlicht. Der Künstler will dabei die „Bedeutung, den Verlust und den Wert unserer Privatsphäre in der vernetzten Gegenwart“ [2] hinterfragen.

    In „11 Tage“ steigerte sich seine Rolle. Der Künstler erschuf eine Situation, die Online-UserInnen zu Überwachenden macht und ihnen in Aussicht stellt, von einer Schusswaffe Gebrauch machen zu können, um ein Lebewesen zu töten. Der Künstler ist Urheber, denn er schuf diese potenzielle Hinrichtungsstätte, Überwacher, weil er das Verhalten der RezipientInnen beobachtet und Anführer, da er bestimmen kann, ob eine Waffe mit tödlicher Munition zum Einsatz kommen wird oder nicht. Inwieweit hat der Künstler hier die Rolle derer (Staat, Militär etc.) eingenommen, die er selbst kritisiert? „Ich nehme als Künstler hier keinesfalls die Rolle derer ein, die ich kritisiere. Die Installation versetzt aber den Rezipienten in die Position des Überwachenden und des Drohnenpiloten.“, so Florian Mehnert.

    Für die weitere Auseinandersetzung halte ich es durchaus für wichtig, neben beispielsweise ausführenden Rollen auch zugrundeliegende Mechanismen und voraussetzende Systeme zu berücksichtigen und hinterfragen.

    Warum das alles?

    Die Intention des Künstlers ist es, auf Themen wie Überwachung, bewaffneter Drohneneinsatz, Gamification [3] und Abstumpfung durch visualisierte Gewalt in den Medien hinzuweisen. „Die Installation […] veranschaulicht abstrakte Sachverhalte […], mehr noch, sie führt in ihrer Umsetzung sogar zu der Möglichkeit, die anonyme gezielte Tötung konkret nachzuvollziehen.“, so der Künstler.

    Bild: Detail, Sicht auf Außenseite der Box mit technischen Apparaturen, Paintballwaffe verpixelt; im Innenraum dahinter befand sich die lebendige Ratte, 2015 | © Florian Mehnert

    Künstler ↔ Werk ↔ Publikum

    Welche Rolle spielt das Publikum?

    Die Involvierung des Publikums könnte als werkimmanenter Teil verstanden werden. Die Rollen der/des Einzelnen sind unterschiedlich; beispielsweise unsichtbarer Zuseher, aktive Umfragenteilnehmerin, potenzieller Waffenbenutzer oder außerhalb des Werks aktiv werdende Unterzeichnerin einer Petition. „Die vielen Petitionen zeigen, dass Menschen, wenn sie tatsächlich einmal Einfluss nehmen können, sich konsequent engagieren, auch wenn es dann nur darum geht eine einzige Ratte zu retten.“, so Mehnert.

    RezipientInnen legen Fokus falsch

    „12% der User haben die Rettung der Ratte fokussiert, 82% haben dies nicht getan, sondern den tatsächlichen Impetus des Projekts erkannt und setzen sich in Folge dessen mit der Thematik auseinander.“, rechnet Florian Mehnert vor.

    Florian Mehnerts Einschätzung gegenüber den RezipientInnen seines Projekts erzeugt Irritationen. Der Künstler schlussfolgert, dass „diese Rezipienten“ die leicht zu verstehenden Komponenten des Projekts, nämlich die „vermeintliche Rettung“ der Ratte und den „bösen Künstler“ zum Ventil benutzt haben für „die aufgestaute Wut und Hilflosigkeit aufgrund all der tausenden armen Laborraten, die man nicht zu retten vermag.“ Es dürfte sich laut Mehnert um „ein bestimmtes, relativ kleines, dafür aber umso lauteres ‚Klientel‘“ handeln, dass „auch für andere Laborratten protestieren“ würde, so Mehnert. [4]

    Es ist doch nur eine Ratte

    Die weiße Ratte ist als „klassisches Versuchstier“ zu betrachten, verwendet „um auf real existierende menschliche Opfer aufmerksam zu machen“, erklärt der Künstler und gibt an, dass von RezipientInnen differenziert werden muss, weil „eine Ratte in der Regel keineswegs die gleiche Wertigkeit wie die eines Mensch einnimmt.“ Doch wenn die Ratte im Experiment symbolisch für einen Mensch steht, wäre der Einsatz, der den Tod verhindern will nicht wünschenswert?

    Was meint das Tierschutzgesetz? TierSchG §1: „[…] Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Stellt ein Kunstexperiment für die GesetzgeberIn diesen „vernünftigen Grund“ dar?

    Bild: Stahlkonstruktion, Box aus Polyethylen, Servomotoren, Ardiuno Board, Webcam, Paintballwaffe, lebende Ratte (hier nicht sichtbar) 2015, 195 x 60 x 145 cm | © Florian Mehnert

    Bild: Stahlkonstruktion, Box aus Polyethylen, Servomotoren, Ardiuno Board, Webcam, Paintballwaffe (200 Bar), lebende Ratte (hier nicht sichtbar) 2015, 195 x 60 x 145 cm | © Florian Mehnert

    Fazit

    Aufmerksamkeit um jeden Preis – wer profitiert davon?

    Ein aufsehenerregendes Projekt mit erheblichem Potenzial, Auseinandersetzungen und Diskussionen zu verschiedenen Themen hervorzurufen. Doch können diese reißerischen Methoden und vorsätzlichen Polarisierungen eine seriöse Auseinandersetzung ermöglichen? Ist das Konzept des Projekts ausgearbeitet genug, um schwierigen Inhalten und moralischen Fragen tatsächlich gerecht zu werden? Wo und wie grenzt sich das Experiment von den Elementen ab, die es versucht zu kritisieren? Wird die zerstörerische Gewalt an Lebewesen, die Abstumpfung und Senkung der Hemmschwellen durch Visualisierung von Gewalt, der Prozess Gamification, die Taten rücksichtsloser Machtpositionen und das Töten unschuldiger Lebewesen durch das Projekt „11 Tage“ tatsächlich in Frage gestellt oder vielmehr bekräftigt?

    Kunst kann sichtbar machen

    Es gibt viele Themen, die Aufmerksamkeit, Hinterfragung und Veränderung erfordern, Kunst kann eine Möglichkeit sein, um uns auf diese Themen aufmerksam zu machen. Fest steht, dass viele Menschen bereit sind zu handeln, wenn Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden. Die Not von Betroffenen, ob Menschen oder andere Tiere, gegeneinander auszuspielen ist dem Engagement für gesellschaftsrelevante Themen nicht dienlich. Vielmehr wird dadurch sichtbar, wo die Grenzen und Barrieren im Denken derer sind, die in herrschaftlichen Systemen ganz selbstverständlich die Rolle der/des Unterdrückenden einnehmen.

    Tiere in der Kunst

    Kunst, die lebende Tiere zu Objekten erklärt und auf anthropozentrische Weise benutzt, reflektiert das, was oft unhinterfragt, tagtäglich in unsere Gesellschaft passiert. Die Freiheit der Kunst sollte aber dort enden, wo Rechte und Schutz anderer Lebewesen von künstlerischen Umsetzungen bedroht werden.

    Vielen Dank an Florian Mehnert für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen und die zur Verfügung gestellten Bilder!

    Was denkst du über den Verlauf des Experiments? Kennst du andere künstlerische Projekte, in denen lebende Tiere verwendet werden?

     

    [1] Laut Auskunft der Tierschutzpartei ist ein Verfahren gegen den Künstler anhängig und die Staatsanwaltschaft hat eigene Ermittlungen aufgenommen.
    [2] Website des Künstlers
    [3] Als Gamification wird der Prozess bezeichnet, der Prinzipien aus Spielen (bspw. Mechanik, Design, Denken) in spielfremde Kontexte überführt.
    [4] Hier wird Bezug genommen auf Reaktionen von RezipientInnen, die den Tod der Ratte innerhalb des Projekts zu verhindern versuchten. Die Differenzierung von an den Künstler gerichtete Beleidigungen, Drohungen, etc. wurde klar kommuniziert.

     

    Quellen
    Website zum Projekt 11 Tage
    Online-Zeitungsberichte und Blogbeiträge
    E-Mail Interview mit Florian Mehnert
    E-Mail Kontakt mit Vorsitzender vom Landesverband Hamburg von Partei Mensch Umwelt Tierschutz
    Stoppen Sie das Rattenexperiment, Keine Ausstellungen für Tierquäler (Auszug Petitionen)
    Website Partei Mensch Umwelt Tierschutz

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    Illegaler Welpenhandel, Teil 3: Erfolge im Kampf gegen den illegalen Tierhandel

    In den vergangenen Artikeln zum illegalen Welpenhandel, Teil 1: Was kann ich tun? und Teil 2: Was muss ich beim Kauf beachten?, habe ich bereits die grundlegenden Informationen zum Thema mit euch geteilt….

    In den vergangenen Artikeln zum illegalen Welpenhandel, Teil 1: Was kann ich tun? und Teil 2: Was muss ich beim Kauf beachten?, habe ich bereits die grundlegenden Informationen zum Thema mit euch geteilt. Sowohl Fakten zum Welpenhandel, als auch was man selbst beim Kauf eines Welpen beachten muss, um diese Machenschaften nicht zu unterstützen. Es gibt aber auch positive Nachrichten zu vermelden: 2014 sind in Österreich mehrere Meilensteine gegen den illegalen Welpenhandel gesetzt worden.

    Keine privaten Tierverkäufe auf bazar.at und tieranzeigen.at mehr

    Seit September werden auf bazar.at keine Privatanzeigen in der Kategorie „Tiere“ mehr geschalten. Damit setzt die Seite als erstes Kleinanzeigenportal einen wichtigen Schritt im Kampf gegen den illegalen Online-Handel von Welpen. Anfang 2015 durfte sich bazar.at über einen Verbündeten in diesem Kampf freuen. Das Onlineportal tieranzeigen.at zog jetzt nach und geht ebenfalls neue Wege in der Online-Tiervermittlung, um den illegalen Tierhändlern die Möglichkeit zu nehmen, ihre lukrativen Privatanzeigen online zu stellen.

    Ganz konkret bedeutet das, dass nur noch behördlich gemeldete Züchter, landwirtschaftliche Betriebe und Tierschutzvereine mit einer gültigen Vereinsregisternummer Tiere auf diesem Weg verkaufen dürfen. Verlangt wird eine behördliche Bestätigung der Zuchtmeldung, nur dann erfolgt eine Freigabe für die entsprechenden Anzeigenkategorien.

    Privatpersonen dürfen weiterhin verschenken

    Privatpersonen dürfen natürlich weiterhin Tiere verschenken. Somit hat nach wie vor jeder die Möglichkeit, ein gutes Plätzchen für sein Tier zu finden. Illegalen Tierhändlern nimmt es aber die Möglichkeit, auf diesem Weg Geschäfte zu machen.

    Verurteilung im Welpenhändler-Prozess

    Im März 2014 wurden im Wiener Landesgericht für Strafsachen zwei Welpenhändler aus Wien nicht rechtskräftig verurteilt. Nach einer Berufung wurde zwar der Tatbestand des schweren Betrugs auf einfachen Betrug geändert, gemeinsam mit der bereits rechtskräftigen Strafe wegen Tierquälerei und einfachen Betrugs ergäbe sich dennoch für jeden der Angeklagten eine Freiheitsstrafe von insgesamt vier Jahren. Der Richter begründete seine Strenge damit, dass das Paar keine Reue gezeigt hatte und noch dazu bereits wegen desselben Delikts verurteilt worden war. Zudem erklärte er, dass die Tierquälerei sich auf jedes individuelle Tier bezieht und dies im gegenständlichen Fall ebenso erschwerend zu beurteilen sei, da ja mehrere Welpen betroffen waren.

    Das Besondere an diesem Urteil ist, dass neben dem Tatbestand des gewerblichen Betrugs am Konsumenten erstmals auch die Tierquälerei berücksichtigt wurde. Die Verurteilten haben sich auf Kosten der Tiere bereichert und dafür großes Leid in Kauf genommen. In Massenzuchtanlagen geboren, werden Hunde in finsteren und schmutzigen Unterkünften gehalten und bekommen nur unzureichend Wasser und Futter. Welpenhandel ist also kein Kavaliersdelikt!

    Das Urteil ist vor allem auch ein wichtiges Signal in Richtung Welpenhändler. Es soll signalisieren, dass dieser Geschäftszweig zu riskant und nicht mehr lukrativ ist, da man nicht mehr mit kleinen Geldbußen davon kommt, sondern die Gerichte auch saftige Freiheitsstrafen verhängen.

    Das Angebot bestimmt die Nachfrage

    Aber auch in Zukunft gilt: Das Angebot bestimmt die Nachfrage. Wenn keine Welpen mehr aus unseriösen Quellen gekauft werden, rentiert sich dieses Geschäft auch nicht und das Leid nimmt ein Ende. Deshalb ist es so wichtig, sich unbedingt vor dem Kauf gut zu informieren und auch Freunde, Verwandte und Bekannte über dieses Thema aufzuklären. Was ihr beim Verdacht auf illegalen Welpenhandel tun könnt und was ihr beim Kauf eines Welpen beachten müsst, könnt ihr in den ersten beiden Teilen nachlesen:
    Teil 1: Was kann ich tun?
    Teil 2: Was muss ich beim Kauf beachten?

     

    Weitere Informationen:
    www.illegalerwelpenhandel.at
    www.stopptwelpendealer.org
    www.peta.de/welpenhandel
    www.tierschutzbund.de/kampagne-welpenhandel.html

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    Frohraum – Nachhaltige Vollholzmöbel mit Stil

    Als ich Ende letzten Jahres umgezogen bin, hatte ich schon monatelang nach passenden Möbeln gesucht, die meine neue Wohnung zu einem Zuhause machen sollten. Zwei Dinge sind mir dabei klar…

    Als ich Ende letzten Jahres umgezogen bin, hatte ich schon monatelang nach passenden Möbeln gesucht, die meine neue Wohnung zu einem Zuhause machen sollten. Zwei Dinge sind mir dabei klar geworden: Ich bin ein Vollholz-Fan. Es gibt so viele wunderschöne Holzarten, die alle ihr eigene Optik und ihren eigenen Stil haben, und selbst wenn das Holz farbig lackiert wird, gibt es keine bessere Basis für eine nachhaltige Wohnungseinrichtung. Und zweitens: Meine neue Wohnung ist zu klein. Zwar doppelt so groß wie meine frühere, aber mein Traum einer loftartigen Wohnung mit großflächigen Fenstern und den passenden Möbeln dazu wird fürs Erste ein Traum bleiben.

    Meine Idealvorstellung ist stark geprägt von aktuellen Wohnzeitschriften und den neuesten Trends, große Räume mit weiß gestrichenen Wänden und Holzböden, natürliche Materialien, dezente Farben – so stelle ich mir eine entspannte Wohnatmosphäre vor. Besonders gut gefällt mir die Kombination von Räumen, um eine offenere Wohnlandschaft zu gestalten. Wohnzimmer, Esszimmer und Küche zu kombinieren ist nicht mehr so ausgefallen, Schlaf- und Badezimmer in einem findet man aber noch nicht sehr häufig vor. Alles in allem habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung von meiner Traumwohnung, und die passenden nachhaltigen Vollholzmöbel hätte ich auch schon gefunden – bei Frohraum.

    Obwohl, ober vielleicht gerade weil ich dort am seltensten Zeit verbringen würde, ist das Wohnzimmer der wichtigste Raum für mich. Und in diesem liegt der Fokus auf Sofa und Couchtisch. Zur Couch meiner Wahl – heller Baumwollstoff mit integrierter Chaiselounge – würde ich diesen Couchtisch auswählen, und zwar mit keilgezinkten Lamellen in Buche. Diese Couchtischform – in diesem Fall sogar schwebend – ist mein absoluter Traum.

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    Ein Couchtisch alleine reicht aber natürlich nicht, direkt neben der Couch ist ein kleines Ablagetischchen praktisch, und auch wenn dieser Hocker eigentlich ein Sitzmöbel ist, wäre er in diesem Fall mit durchgehenden Lamellen in Kernbuche mein erste Wahl. Es mag unüblich sein, verschiedene Holzarten auf eine solche Art und Weise zu kombinieren, aber genauso wie ich in meiner jetzigen Wohnung für jeden Raum passend zum Verwendungszweck einen anderen Holzboden gewählt habe, kombiniere ich auch generell gerne unterschiedliche Holzarten – erlaubt ist, was gefällt!

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    Natürlich braucht man auch im Wohnzimmer etwas Stauraum, sehr gut gefallen mir Anrichten, auch Sideboards genannt, und nachdem es nicht wie Couch- und Beistelltisch in der Raummitte, sondern an einer Wand stehen würde, habe ich in diesem Fall ein Modell mit durchgehenden Lamellen in Eiche ausgewählt. Also noch ein wenig dunkler als Buche oder Kernbuche. Eiche habe ich früher als eine altmodische Holzart abgetan, aber im Zuge des neuen Landhausstils ist Eiche wieder sehr modern geworden und auch ich habe mittlerweile Gefallen daran gefunden. Eiche hat meinem Gefühl nach eine relativ edle Anmutung, ohne zu lebhaft zu wirken, das macht vermutlich auch seinen soliden Charme aus.

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    Eiche ist auch im Schlafzimmer das Thema. Weil ich in diesem Raum Ruhe und Entspannung als vorrangig ansehe, habe ich hier alle Möbel mit durchgehenden Lamellen in Eiche ausgewählt, um keine Unruhe zu erzeugen. Auch das schwebende Bett mit dem großen Kopfteil ist ein Traum, es massiv und leicht zugleich wirken zu lassen ist eine Kunst.

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    Passend dazu gibt es einen schwebenden Nachttisch mit einer Schublade, der perfekt zum puristischen Stil des Bettes passt.

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    Und auch ein Sideboard gehört für mich ins Schlafzimmer – für Bettbezüge, denn meine Kleidung ist natürlich im begehbaren Wandschrank untergebracht. In dieser Kombination harmonieren die schwebenden Möbel meiner Meinung nach wunderbar und ich kann mich schon entspannt im Bett liegen sehen.

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    Wenn man es trotzdem etwas belebter möchte und Platz hat, kann ein Hocker als Beistelltisch in durchgehenden Lamellen aus Wildeiche nicht schaden. Abzulegen gibt es doch immer etwas.

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    Der Essplatz ist für mich auch ein sehr wichtiger Wohnbereich, aber nicht, weil ich dort esse, sondern weil das der Bereich wäre, wo ich mich mit Gästen am ehesten aufhalten würde. Deshalb ist ein grösserer Tisch mit entsprechend vielen Sitzplätzen Pflicht. Damit dieses große Möbel nicht zu dominant wirkt, habe ich in diesem Fall durchgehende Lamellen im hellsten Holz, Ahorn, gewählt.

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    Stühle müssen nicht zwangsweise sein, ich bevorzuge – zumindest auf einer Seite des Tisches – eine Bank. Das lockert den Essbereich auf und man kann im Notfall auch etwas enger zusammenrutschen. In diesem Fall bleibt der Holztyp gleich, damit die etwas filigran wirkende Bank sich nicht zu sehr vom Esstisch abhebt.

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    Last, but not least, wird die andere Seite des Esstisches mit Hockern bestückt. Im Stil und Holz passend zu Tisch und Bank runden die Hocker den Sitzbereich ab.

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    Somit wären die wesentlichsten Räume, Wohnzimmer mit Sitz- und Essbereich sowie das Schlafzimmer mit den wichtigsten Möbeln eingerichtet – und das alles von einem einzigen Anbieter, Made in Germany und aus hochwertigen Laubhölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Mir persönlich sagt der Stil der Vollholzmöbel von Frohraum sehr zu, denn neben nachhaltigen Rohstoffen und einer entsprechenden Produktion soll natürlich auch das Endergebnis ansprechend sein, und das ist es auf jeden Fall. So hat man mit diesen stilvollen Möbeln nicht nur eine wunderschöne Wohnraumausstattung sondern auch Begleiter fürs Leben gefunden, denn solche handgefertigten Möbelstücke halten und behalten ihren Charme über Jahrzehnte.

     

    In Kooperation mit Frohraum

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    Fruchtiger Chiapudding: Fit in den Tag starten

    Chiasamen stehen im Moment ganz oben auf der Beliebtheitsskala unter den Superfoods. Es handelt sich hierbei um kleine Samenkörner, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Protein, Omega-3-Fettsäuren, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Calcium und…

    Chiasamen stehen im Moment ganz oben auf der Beliebtheitsskala unter den Superfoods. Es handelt sich hierbei um kleine Samenkörner, die aufgrund ihres hohen Gehalts an Protein, Omega-3-Fettsäuren, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Calcium und Antioxidantien schon bei den Maya als wertvolles Nahrungsmittel galten. Gerade zum Frühstück eignet sich dieser Energybooster, um fit in den Tag zu starten und auch nach dem Sport bieten Chiasamen eine gute Möglichkeit, die Energiereserven wieder aufzutanken. Ich esse die kleinen Samen gerne als Pudding zum Frühstück.

    Grundrezept für Chiapudding

    Zutaten:
    3-4 EL Chiasamen
    200 ml Sojamilch oder andere Pflanzenmilch (wer den Pudding dünnflüssiger mag, gibt mehr Milch dazu)

    Chiasamen und Sojamilch mischen – am besten mit einem Schneebesen oder in einem Shaker. 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ab und zu umrühren oder schütteln, damit die Chiasamen nicht klumpen.

    Fruchtiger Chiapudding

    Da Chiasamen relativ geschmacksneutral sind, mische ich sie mit Sojajoghurt.

    Zutaten:
    3 EL Chiapudding
    3 EL Sojajoghurt
    1 EL Mangopüree
    2 EL Nussmischung
    Früchte nach Wahl

    Chiapudding, Sojajoghurt und Mangopüree gut verrühren. Früchte nach Wahl unterheben. Nussmischung über den Pudding streuen und genießen. Mir ist es durch den Zucker im Joghurt süß genug. Wer möchte, kann mit Ahornsirup nachsüßen. Wer es nussiger haben möchte, kann statt des Mangopürees Mandelmus unterrühren.

    2 Kommentare zu Fruchtiger Chiapudding: Fit in den Tag starten

    Kritischer Konsum: Auf den Spuren des Fairtrade-Ingwers

    Wie schwer ist es, als österreichisches Jungunternehmen Fairtrade-Richtlinien einzuhalten, ein nachhaltiges Bio-Produkt zu produzieren und dennoch erfolgreich zu sein? Ein Vorzeige-Unternehmen, das diese Herausforderungen erfolgreich gemeistert hat, ist der österreichische Getränkehersteller all…

    Wie schwer ist es, als österreichisches Jungunternehmen Fairtrade-Richtlinien einzuhalten, ein nachhaltiges Bio-Produkt zu produzieren und dennoch erfolgreich zu sein? Ein Vorzeige-Unternehmen, das diese Herausforderungen erfolgreich gemeistert hat, ist der österreichische Getränkehersteller all i need. Im November 2014 gingen die beiden Gründer und Geschäftsführer, Tom und Alex, sogar noch einen Schritt weiter und flogen persönlich nach Sri Lanka, um sich von den Bio-, Fairtrade- sowie menschenrechtlich einwandfreien Bedingungen vor Ort mit eigenen Augen zu überzeugen. „Wir möchten mit unserem Produkt globale Verantwortung übernehmen und allen, die es interessiert, zeigen, welche Zutaten in all i need enthalten sind und woher sie kommen“, erklärt Tom die Motivation, auf diese Art und Weise einen Blick hinter die Kulissen von all i need anzubieten.

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    In einem immer noch von den Nachwirkungen des Tsunamis gezeichneten Land möchten Tom und Alex zur Verbesserung der Lebenssituation ihrer Produzenten und deren Kinder beitragen. Für die beiden Jungunternehmer ist klar: Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Deshalb werden mit jeder verkauften Palette ihres Getränks verschiedene Schulprojekte unterstützt. Mit eigenen Augen konnten sie sich davon überzeugen, dass zur Verarbeitung des für all i need benötigten Ingwers in der Spice Factory von Biofood in Jamesvally alle Verarbeitungsschritte unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften durchgeführt werden.

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    Der Ingwer gedeiht inmitten eines biodivers nachhaltig angelegten Grund und Bodens, frei von schädlichen Düngemitteln und Pestiziden. Dank der Fairtrade-Bedingungen und der so genannten Fairtrade-Prämie können Kleinbauern demokratisch für die Verbesserung ihrer Infrastruktur, Wassergewinnung, Bepflanzung oder auch für eigene Sozialaktivitäten wie zum Beispiel Schulbildung abstimmen und diese fördern. Die verschiedenen Maßnahmen ermöglichen es den Kleinbauern, den vor allem anfangs schwierigeren Weg des biologischen Anbaus zu gehen. Somit werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen der lokalen Bauern verbessert und gleichzeitig Bio-Landwirtschaft gefördert.

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    Auf dem Blog von all i need findet ihr einen detaillierten Bericht inklusive Fotos der viertägigen Reise. Von einer Schuleröffnung zum Besuch eines Kindergartens und einer Nachmittagsschule bis zur Besichtigung der Spice Factory des all i need Partners Biofood und den Anbaufeldern des Ingwer könnt ihr euch ein Bild von den Ergebnissen des fairem Handels im Zuge der all i need Produktion machen.

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    Roter Power-Smoothie mit Granatapfel

    Die Tage werden wieder länger. Die Sonne lacht mehrere Stunden am Tag und ich verspüre den Drang, mich viel mehr in der Natur aufzuhalten. Ich strotze vor Energie und dabei…

    Die Tage werden wieder länger. Die Sonne lacht mehrere Stunden am Tag und ich verspüre den Drang, mich viel mehr in der Natur aufzuhalten. Ich strotze vor Energie und dabei helfen mir meine morgendlichen Smoothies. Um einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling zu bekommen, habe ich für euch ein Rezept für einen gesunden roten Smoothie.

    Das Rezept reicht für zwei Gläser, falls ihr keinen Granatapfel bekommt, nehmt einfach 200g Heidelbeeren oder eine andere rote Frucht.

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    Zutaten

    1 Granatapfel oder rund 300 g tiefgekühlte Granatapfelkerne
    150 g Heidelbeeren
    1 Banane
    200 ml Kokoswasser
    Datteln oder Agavendicksaft zum Süßen

    Alle Zutaten im Mixer pürieren. Je nach Geschmack kann auch noch mehr Kokoswasser genommen werden. Der Smoothie schmeckt auch super mit Kokosmilch. In diesem Fall ersetze ich die Hälfte vom Kokoswasser mit Kokosmilch. Probiert es aus und experimentiert!

    Übrigens, falls ein Rest vom Smoothie übrig bleibt, fülle ich diesen in die schöne Glasflasche vom Kokoswasser und nehme ihn mit zur Arbeit. Die Kollegen staunen garantiert!

    Viel Freude mit dem roten Kick!

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    1 Kommentar zu Roter Power-Smoothie mit Granatapfel

    Illegaler Welpenhandel, Teil 2: Was muss ich beim Kauf beachten?

    Im ersten Teil meiner Serie über illegalen Welpenhandel habe ich bereits beschrieben, weshalb das Geschäft mit illegalen Welpen boomt und was man tun sollte, wenn einem etwas Verdächtiges auffällt. Nachdem…

    Im ersten Teil meiner Serie über illegalen Welpenhandel habe ich bereits beschrieben, weshalb das Geschäft mit illegalen Welpen boomt und was man tun sollte, wenn einem etwas Verdächtiges auffällt.

    Nachdem man leider auch in Österreich oder Deutschland nicht automatisch sicher sein kann, an einen seriösen Züchter geraten zu sein, möchte ich euch in diesem Artikel einige Tipps geben, worauf ihr achten solltet, wenn ihr euch einen Welpen zulegt. Auch wenn hier hauptsächlich von Hundewelpen die Rede ist, so gelten die meisten Regeln generell beim Kauf eines Tieres.

    Überlegungen vor dem Kauf

    Mit dem Kauf eines Tieres übernimmt man die Verantwortung für dieses Lebewesen. Daher sollte man sich vor dem Kauf einige Fragen stellen:

    • Habe ich die nötige Zeit um mich um das Tier zu kümmern?
    • Kann ich dem Tier ein artgerechtes und rassegerechtes Leben bieten?
    • Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu? (Ernährung, Tierarzt, Steuern, Versicherung…)
    • Welche Rasse passt zu mir? (Temperament, Veranlagung, zu welchem Zweck wurde die Rasse gezüchtet…)
    • Soll es ein junges oder ein älteres Tier sein?
    • Habe ich mich zur Lebenslänge informiert und kann mich diese gesamte Zeit um das Tier kümmern? Auch im Urlaub oder bei Krankheit?

    Wenn all diese Fragen positiv beantwortet werden können, kann man sich auf die Suche nach seinem Begleiter machen.

    Ein Tier aus dem Tierheim

    Tiere aus dem Tierheim haben leider vielerorts einen schlechten Ruf. Sie gelten als schwierig oder gestört. Natürlich leben sehr viele Tiere im Tierheim, die eine unschöne Vergangenheit hinter sich haben und die dadurch einige Probleme mit sich bringen. Auch wenn man ein Problemtier nicht leichtfertig zu sich nehmen sollte: Viele dieser Tiere entwickeln sich mit einiger Geduld zu wahren Schätzen und tollen Begleitern.

    Genauso sitzen aber auch viele Tiere im Tierheim, die ein ganz normales Leben hatten und durch unglückliche Begebenheiten dort gelandet sind. Manchmal entwickeln sich Allergien in einer Familie und das Tier muss aus diesem Grund abgegeben werden oder der Besitzer stirbt. Die Gründe sind sehr vielfältig. Sehr viele Tierheimtiere haben in ihrer Vergangenheit also nichts Negatives erlebt und sind dem Menschen gegenüber genauso aufgeschlossen, wie ein Tier vom einem guten Züchter. Der Gang ins Tierheim lohnt sich also immer!

    Dont’s beim Tierkauf

    Niemals einen Hund auf der Straße, auf Märkten im Urlaub oder wahllos im Internet kaufen. Auf gar keinen Fall einen Welpen aus Mitleid kaufen! So kurbelt man dieses grausame Geschäft weiter an und macht sich für die weitere Zucht der Tiere mitverantwortlich! Wie ihr euch verhalten solltet, wenn euch etwas Verdächtiges auffällt, findet ihr im ersten Artikel zum illegalen Welpenhandel.

    Checkliste: Wie erkenne ich einen seriösen Züchter?

    Wenn es wirklich kein Tier aus dem Tierheim sein soll, fängt die Suche nach einem guten Züchter an. Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich hier wirklich genau informieren. Vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich später oft als Problemtiere, da sie entweder gesundheitliche oder psychische Probleme mitbringen, etwa durch schlechte Sozialisierung.

    1. Die Übergabe sollte nur beim Züchter zu Hause stattfinden

    Es ist wichtig, dass man die genaue Herkunft der Welpen kennt und ihre Geburtsstätte besichtigen darf. Wenn sich der Anbieter stattdessen irgendwo treffen oder den Welpen zum zukünftigen Besitzer nach Hause bringen möchte, hat er sehr wahrscheinlich etwas zu verheimlichen. Ebenso kann man bei einer Besichtigung das Umfeld beurteilen, in dem die Tiere aufwachsen – Werden die Tiere an verschiedene Umwelteinflüsse gewöhnt? Werden sie gut gepflegt und artgerecht gehalten? – und kann gegebenenfalls die Tiere schon öfter besuchen, bevor man seinen Welpen abholt.

    2. Sieh dir die Elterntiere an

    Für die Welpen ist der Kontakt zur Mutter und den Geschwistern überaus wichtig. Gemeinsam lernen sie soziales Verhalten und bekommen die nötige Geborgenheit. Aber auch Verhalten und Ängste können von der Mutter erlernt und übernommen werden. Daher sollten auch die Elterntiere einen aufgeschlossenen und gesunden Eindruck vermitteln. Weigert sich der Anbieter, kann das verschiedene Gründe haben: Oftmals werden Hündinnen als reine „Gebärmaschinen“ missbraucht und vegetieren nicht selten in armseligen Verschlägen vor sich hin. Es kann aber auch sein, dass die Welpen aus dem Ausland kommen, wo sie ihrer Mutter vorzeitig entnommen wurden.

    3. Keine riesige Anzahl an Tieren nur derselben Rasse

    Aufgrund des großen Zeitaufwands einer verantwortungsvollen und individuellen Betreuung der Mutter und Welpen, zieht ein seriöser Züchter nur ein bis drei Würfe pro Jahr auf. Außerdem spezialisieren sich Züchter im Normalfall auf eine bestimmte Rasse. Bei einer großen Auswahl an Welpen verschiedenen Alters ist daher Vorsicht geboten. Bietet ein und derselbe Verkäufer sogar Welpen verschiedener Rassen an, ist davon auszugehen, dass er lediglich als Zwischenhändler fungiert.

    4. Die Welpen sollten bei der Abgabe mindestens acht Wochen oder älter sein

    Auch wenn sie noch so süß sind: Gib deinem Welpen die nötige Zeit, die er braucht. Laut Gesetz darf ein Welpe bei der Abgabe nicht jünger als acht Wochen sin. Deutlich besser ist aber ein Abgabealter von neun oder zehn Wochen. Bei Katzenwelpen sollten es sogar 12 Wochen sein. Erst dann sind sie in ihrer Entwicklung soweit, dass sie von ihren Wurfgeschwistern und von der Mutter getrennt werden können.

    Achtet ebenfalls darauf, dass die Welpen bei der Abgabe mehrfach entwurmt, altersmäßig geimpft und gechipt sind und einen EU-Pass haben. Je nach Rasseverband kommen Augenuntersuchungen oder andere Tests hinzu. Dies lässt sich beim jeweiligen Rassehundeclub erfragen.

    Hände weg von Tieren aus Zoofachhandlungen

    Der Verkauf von Welpen in Zoofachhandlungen ist leider nicht gänzlich verboten. Zwar bedarf es einer speziellen Bewilligung und ein paar Auflagen, die zu erfüllen sind, dennoch bedeutet die Zurschaustellung in Zoofachhandlungen vor allem eines für die Tiere: Stress!

    Jedem sollte klar sein, dass ein Tier in einer Zoofachhandlung nie artgerecht gehalten werden kann. Nicht nur deshalb kann man nur davon abraten, dieses Geschäft zu unterstützen. Vor allem kann man in einer Zoofachhandlung keinen der oben genannten Punkte beachten, die man bei der Auswahl seines Züchters eigentlich berücksichtigen sollte.

    In den letzten Jahren haben sich des Öfteren Geschädigte gemeldet, deren Hund kurz nach dem Kauf erkrankte oder sogar verstarb. Es ist daher nicht auszuschließen, dass auch Zoofachhandlungen Hunde von unseriösen Züchtern aus dem Ausland beziehen. Somit besteht die Gefahr, dass man ungewollt den illegalen Welpenhandel unterstützt und folglich ein krankes Tier erwirbt oder sogar mit dem Verlust des Welpen konfrontiert wird.

     

    Im dritten und damit letzten Teil über illegalen Welpenhandel möchte ich euch einige positive Schritte vorstellen, die bereits im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel gelungen sind. -> Jetzt weiter lesen <-

    Weitere Informationen:
    www.illegalerwelpenhandel.at
    www.stopptwelpendealer.org
    www.peta.de/welpenhandel
    www.tierschutzbund.de/kampagne-welpenhandel.html

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    Illegaler Welpenhandel, Teil 1: Was kann ich tun?

    Leider boomt der illegale Welpenhandel, der vor allem im Internet eine perfekte Plattform für seine betrügerischen Machenschaften gefunden hat. Besonders Rassewelpen werden preiswert und unter falschen Angaben online angeboten. Am öftesten sind…

    Leider boomt der illegale Welpenhandel, der vor allem im Internet eine perfekte Plattform für seine betrügerischen Machenschaften gefunden hat. Besonders Rassewelpen werden preiswert und unter falschen Angaben online angeboten. Am öftesten sind davon Hundewelpen betroffen, aber auch Katzenwelpen wechseln oft auf diese Weise ihren Besitzer.

    In Osteuropa werden die armen Tiere unter schlimmsten Bedingungen produziert. Sowohl die Welpen, aber auch die Mütter, die als Gebärmaschinen missbraucht werden, leiden unvorstellbare Qualen. Die Tiere werden nicht gepflegt, bekommen unzureichend Nahrung und Wasser und keine tierärztliche Versorgung. Viel zu früh werden die Welpen von ihrer Mutter getrennt um anschließend hunderte von Kilometer durch Europa gekarrt zu werden. Verluste kalkulieren die Händler dabei ein.

    Die neuen, ahnungslosen Besitzer hingegen, die sich ein Schnäppchen erhofft haben, werden oft mit hohen Tierarztkosten oder dem frühen Tod der Welpen konfrontiert. Psychische Schäden tragen viele Welpen ihr Leben lang mit sich, da sie viel zu früh von ihrer Mutter und ihren Wurfgeschwistern getrennt werden und keinerlei vernünftige Sozialisierung erleben durften.

    Illegaler Welpenhandel wird oftmals unbewusst unterstützt

    Viele Menschen unterstützen mit ihrem Kaufverhalten oftmals ganz unbewusst den illegalen Welpenhandel, indem sie sich aus verschiedenen Gründen für einen Kauf entscheiden. Manchmal ist es das Schnäppchen im Internet, ein anderes Mal ein süßes Hunde- oder Katzen-Baby auf einem Wochenmarkt im Ausland, wieder ein anderes Mal eine vermeintliche Rettungsaktion eines armen Welpen durch einen Spontankauf.

    Genau diese Situationen sind von der Welpenmafia messerscharf kalkuliert und bringen ihr lukrative Geschäfte ein! Das Leben und die Gesundheit des Hundes selbst spielen für sie dabei keine Rolle.

    Einen kleinen Leitfaden, was beim Hundekauf und bei der Züchterauswahl beachtet werden muss, findest du in Teil 2 der Artikelserie. So kannst du vermeiden das Leid zu unterstützen.

    Wie soll ich mich also verhalten?

    Eine verdächtige Anzeige im Internet

    Wenn dir eine verdächtige Anzeige im Internet auffällt, melde dies dem örtlichen Tierschutzverein (z.B. www.tierschutzverein.at, Tel: 01/897 33 46) oder bei der Tierschutz-Helpline der Stadt Wien (Tel: 01/400 080 60). Die Polizei ist in so einem Fall ebenfalls zuständig oder in Deutschland die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Tierschutzbundes.

    Direkt bei einem Verkaufsgespräch

    Stellst du beim Kauf vor Ort fest, dass du es anscheinend mit einem illegalen Welpenhändler zu tun hast, heißt es schnell reagieren. Die Person in ein Gespräch verwickeln, Kennzeichen notieren, sofort die Polizei verständigen (Tel: 133), diese informiert in der Folge den Amtstierarzt.

    Auf gar keinen Fall sollte man den Welpen aus Mitleid kaufen. Dadurch würde man die Welpen-Mafia unterstützen und finanzieren. Geschätzt wird, dass für jeden verkauften Welpen fünf neue nachproduziert werden. Ein Teufelskreislauf, der unbedingt beendet gehört. Zeigt man den Händler hingegen an, werden die Welpen ins Tierschutzhaus gebracht, medizinisch versorgt und an gute Plätze vermittelt. Der Händler hat somit nichts an seinen Welpen verdient und erhält stattdessen eine Strafe. Leider sind die Strafen oft viel zu niedrig, aber auch hier tut sich tierschutzrechtlich einiges. Sogar unbedingte Freiheitsstrafen wurden bereits für Welpendealer verhängt.

    Der Tierarzt äußert einen Verdacht bei einem Welpen

    In diesen Fall gibt es ein von der Polizei zur Verfügung gestelltes Formular. Dieses kann gemeinsam mit dem Tierarzt ausgefüllt und der Fall der Bundeskriminalpolizei gemeldet werden.

    Dokumentiere so viel wie möglich mit Fotos, Videos, Screenshots von Internet-Anzeigen, Impfpass und wenn vorhanden mit Kontaktdaten des Händlers oder Züchters sowie Autokennzeichen oder ähnliches. Alle Hinweise können wichtig sein, um Welpendealer vor Gericht zu bringen!

    Aber Achtung!

    So wichtig es ist, illegale Welpendealer anzuzeigen, brauchst du dafür unbedingt Beweise beziehungsweise wirklich ganz eindeutige Indizien. Solltest du tatsächlich an einen illegalen Welpenhändler geraten, sollte dein eigener Schutz oberste Priorität haben. Es gibt durchaus Leute, die nicht vor Maßnahmen gegen vermeintliche Aufklärer zurückschrecken.

     

    Im zweiten Teil über illegalen Welpenhandel erfahrt ihr mehr darüber, was ihr beim Kauf eines Welpen beachten müsst und wie ihr einen seriösen Züchter erkennt. -> Jetzt weiter lesen <-

    Weitere Informationen:
    www.illegalerwelpenhandel.at
    www.stopptwelpendealer.org
    www.peta.de/welpenhandel
    www.tierschutzbund.de/kampagne-welpenhandel.html

    12 Kommentare zu Illegaler Welpenhandel, Teil 1: Was kann ich tun?

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