Eco. Life. Style.

Kategorie: Living.

Ab sofort: VEGANZ jetzt auch bei SPAR in Österreich!

VEGANZ, die erste vegane Supermarktkette Europas, ist vielen von euch sicher ein Begriff. Im Sommer 2011 wurde die erste Filiale in Berlin eröffnet, mittlerweile gibt es acht Standorte in Deutschland, sowie jeweils einen…

VEGANZ, die erste vegane Supermarktkette Europas, ist vielen von euch sicher ein Begriff. Im Sommer 2011 wurde die erste Filiale in Berlin eröffnet, mittlerweile gibt es acht Standorte in Deutschland, sowie jeweils einen in Prag und in Wien. Wer das Glück hat, eine VEGANZ-Filiale in seiner Nähe zu haben, hat eine Auswahl an rund 4.500 veganen Produkten, 80 Prozent davon sind mit dem Biosiegel gekennzeichnet.

Die eigene Produktlinie läuft unter gleichem Namen – VEGANZ – und bietet zur Zeit über 110 Produkte, bis Ende 2017 soll das Sortiment auf 300 Artikel anwachsen. Die Produkte findet man aber nicht nur in VEGANZ Supermärkten, sondern in Deutschland zum Beispiel bei dm Drogeriemarkt, Globus, Metro, Edeka und Kaiser’s Tengelmann. Und ab sofort ist eine erste Auswahl des VEGANZ Sortiments auch bei Spar in Österreich erhältlich. In jedem INTERSPAR und Maximarkt findet ihr die 40 VEGANZ Produkte, von Reis-Schokolade über Doppelkekse bis zu Crispy Nuggets und Kale Chips gibt es eine erste tolle Auswahl. Bei SPAR und EUROSPAR findet sich ein etwas reduzierteres Angebot, je nach Standort unterschiedlich.

SPAR_Veganz_Sortiment_pikant

VEGANZ stellt an seine Produkte den Anspruch, dass diese nicht nur gut, sondern besser als konventionelle Produkte schmecken und bringt hier den beliebten VEGANZ-Keks als Beispiel. Ob dies tatsächlich der Fall ist könnt ihr nun selber testen, auf den Bildern findet ihr das gesamte Sortiment, das ab morgen in allen SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten zu finden ist. Das ist aber noch nicht alles, denn das Angebot soll weiter ausgebaut werden, je nachdem wie gut die Produkte bei uns ankommen, könnten also theoretisch in Zukunft alle VEGANZ-Produkte bei SPAR in Österreich erhältlich sein.

Neugierig geworden? Eine Auswahl der ab morgen in Österreich erhältlichen VEGANZ-Produkte werden in Kürze hier auf The bird’s new nest als Give-Away verlost – stay tuned!

Keine Kommentare zu Ab sofort: VEGANZ jetzt auch bei SPAR in Österreich!

Schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung: Gazpacho

Das heutige Rezept der Serie über schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung ist ein bisschen unflexibler als die beiden ersten – Nudelsalat und Gemüsepfanne -, dafür geht es in dieser quick…

Das heutige Rezept der Serie über schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung ist ein bisschen unflexibler als die beiden ersten – Nudelsalat und Gemüsepfanne -, dafür geht es in dieser quick and dirty Version sehr schnell und ist ideal für die aktuelle Hitze. Das Gazpacho wirkt angenehm kühlend, ihr müsst nicht mal den heißen Herd anwerfen.

Gazpacho

Das sollte immer dabei sein: Vier große oder sechs kleine Tomaten, ein bis zwei gelbe und/oder rote Paprika, eine geschälte Salatgurke, Öl, Essig, Salz, Pfeffer

Das kann dabei sein: Eine Zwiebel (rot oder gelb), Knoblauch, Basilikum oder Koriander, eine Scheibe Weißbrot (oder Toast/Baguette), Chilischoten

Zubereitung

Halbiert die Tomaten und entfernt den grünen Strunk. Putzt die Paprika und schält die Gurke. Gebt diese Zutaten gegebenenfalls mit einer Scheibe Weißbrot (kann auch schon trockenes Brot sein), einer Zwiebel, Knoblauch, Kräutern und Chilischote in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Solltet ihr nur einen Pürierstab zur Hand haben, empfiehlt es sich, die Zutaten vorher klein zu schneiden. So lange mixen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl abschmecken, fertig ist das Gazpacho.

Die Zutaten des Gazpacho auf dem Titelbild sind sechs kleine Tomaten, eine gelbe Paprika, eine geschälte Salatgurke, zwei Scheiben trockenes Baguette, Basilikum, Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Guten Appetit!

Was ist euer liebstes Essen bei heißem Wetter?

1 Kommentar zu Schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung: Gazpacho

Schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung: Der Nudelsalat

Um Lebensmittel möglichst effizient und ohne Zeitdruck verarbeiten zu können, sollten schon beim Einkauf einige Regeln beachtet werden. Dazu gehört unter anderem das Checken der Vorräte vor dem Gang in…

Um Lebensmittel möglichst effizient und ohne Zeitdruck verarbeiten zu können, sollten schon beim Einkauf einige Regeln beachtet werden. Dazu gehört unter anderem das Checken der Vorräte vor dem Gang in den Supermarkt, eine darauf basierende Einkaufsliste, das Widerstehen von Lockangeboten und vor allem nie hungrig einkaufen zu gehen. Weil wir alle nur Menschen sind, kann es trotzdem passieren, dass schrumpelig werdendes Gemüse im Kühlschrank liegt, der Räuchertofu fast abgelaufen ist, oder schon fünf Packungen Nudeln im Vorratsschrank schlummern, weil ihr einfach zugreifen musstet, als die Bio-Vollkorn-Nudeln um 25 Prozent preisgesenkt waren.

In einer mehrteiligen Serie möchte ich euch einfache vegane Rezepte vorstellen, in denen Vorräte schnell und köstlich verwertet werden. Nudelsalat ist aktuell eines meiner Lieblingsgerichte. Vor allem deshalb, weil das Luxusproblem vieler nicht kombinierbar erscheinender Zutaten gelöst werden kann.

Das flexible Nudelsalatrezept

Das sollte immer dabei sein: Nudeln, Öl, Balsamico oder sonstiges Dressing

Das kann dabei sein: Jegliches Gemüse (gegebenfalls gekocht), Avocados, Obst (zum Beispiel Äpfel), Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Küchenkräuter, Wildkräuter…

Zubereitung

Nudeln kochen und abkühlen lassen (mit kaltem Wasser übergießen oder gekochte Reste vom letzten Pastagericht verwerten), Gemüse und gewünschte weitere Zutaten hinzufügen, mit Öl und Balsamico oder gewünschtem Dressing würzen und abschmecken.

Die Zutaten des Nudelsalats auf dem Titelbild sind Vollkornfarfalle, Cocktailtomaten, Räuchertofu, in Scheiben geschnittene und in Öl gebratene Champignons, Petersilie, Salatkörner, Rotkleeblüten, Balsamico, Olivenöl, Salz.

Guten Appetit!

Was ist eure kreativste Nudelsalat-Kombination?

Keine Kommentare zu Schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung: Der Nudelsalat

Camping in De Lakens an der Nordsee

Anfang Oktober 2015 hatte ich eine Reise nach Amsterdam geplant – ein verlängertes Wochenende um bei der Blogger Konferenz Meet The Blogger dabei zu sein. Wie es der Zufall so wollte, wurde…

Anfang Oktober 2015 hatte ich eine Reise nach Amsterdam geplant – ein verlängertes Wochenende um bei der Blogger Konferenz Meet The Blogger dabei zu sein. Wie es der Zufall so wollte, wurde ich zeitgleich vom Campingplatz De Lakens in den Niederlanden eingeladen, zwei Nächte in ihren “Backpackshacks” zu verbringen. Da Amsterdam nur rund 40 Minuten Zug- und Busfahrt von De Lakens entfernt liegt, beschloss ich, das Angebot anzunehmen. Leider ist mir meine Begleitperson kurzfristig abgesprungen, deshalb ging es alleine auf den Campingplatz.

Der Nationalpark Zuid-Kennemerland, vorwiegend bestehend aus Dünenlandschaften, umfasst eine Fläche von 38 Quadratkilometer und liegt westlich von der Stadt Haarlem. Der Campingplatz De Lakens liegt nur 200 Meter vom Bloemendaaler Strand entfernt.

Backpackshacks. Foto ©wingsaregolden.com

Backpackshacks

Der Zeitpunkt der Reise war nicht allzu optimal gewählt, denn entgegen meiner Erwartungen war auf dem Campingplatz, besonders jedoch in den “Backpackshacks”, nicht mehr viel los. Ich musste also den Bloemendaaler Strand alleine erkunden. Gleich am ersten Abend stellte ich fest, dass die Sonne relativ früh unter ging und ich pünktlich vor Ort sein musste um diese wunderschöne Erfahrung nicht zu verpassen. Ich genoss die Stille und die Natur. Ich kann euch getrost mitteilen, dass es in Wien nichts Vergleichbares gibt!

Zu den “Backpackshacks” muss ich sagen, dass ich die umgebauten Container mit den Hängematten als Alternative für Zelte fantastisch finde. Es gibt einen Grill vor der quasi Backpackshack -Haustüre und die öffentlichen Duschen und WCs sind auch gleich um die Ecke. Da ich hauptsächlich für die Konferenz in Amsterdam gepackt hatte war ich auf die Kälte nicht vorbereitet. Trotz kleinem Heizkörper im Backpackshack war mir in der Nacht recht kühl – aber die frische Luft am Morgen, sowie die Sonnenaufgänge machten das wieder wett.

Campingplatz De Lakens. Foto ©wingsaregolden.com

Campingplatz De Lakens

Es gibt einige unterschiedliche Unterkunftsarten am Campingplatz De Lakens und ich empfehle die Website genau zu durchforsten um die passende zu wählen – so wäre ein “Campingbungalow” oder ein “Beachhouse Laidbackshack” meine erste Wahl – ich bin wohl tief in meinem Herzen doch ein Glamper!

Ein tolles Angebot, welches ich leider nicht nutzen konnte, da die Saison bereits zu Ende war und die Schule geschlossen hatte, waren Surfkurse von Surfana Bloemendaal! Muss eine tolle Erfahrung sein, die ich beim nächsten Mal nicht missen möchte! Auf jeden Fall zu empfehlen ist, den Fahrradverleih zu nutzen um direkt nach Haarlem zu “treten”. Das ist schon allein als Kostenpunkt ein Must. Die Busse aus Haarlem sind ziemlich teuer, da nur eine private Buslinie den Campingplatz anfährt – die Radwege sind super ausgebaut und führen neben der Hauptstraße direkt in die Stadt hinein! Ein großer Pluspunkt des Campingplatzes: Gratis WLAN bei der Rezeption. Wir sind halt doch im 21 Jahrhundert!

Die Dünenlandschaft des Nationalparks habe ich an einem Tag ein Stück zu Fuß erkundet – da ich mich schnell und einfach verlaufe war mir die alleinige Fahrt mit dem Rad etwas zu abenteuerlich. Das habe ich jedoch auf nächstes Mal verschoben. Zum Ausgleich beschloss ich an einem Tag Haarlem zu erkunden – für mich das “kleine” Amsterdam. Diese Stadt ist einfach niedlich. Alle Häuser haben dieses typisch niederländische Aussehen und die kleinen Seitengassen verbergen interessante kleine Designateliers und Cafés. Die Hauptstraße bietet eine tolle Atmosphäre und besteht aus einer breiten Fußgängerzone. Die kleinen Brücken und viele Menschen auf Fahrrädern gaben mir sofort ein Gefühl des Wohlfühlens.

Haarlem von oben. Foto ©wingsaregolden.com

Haarlem von oben

Zu Mittag ging ich ins V&D Haarlem Centrum um im Dachgeschoss etwas Leckeres zu Essen und dabei einen wunderschönen Panoramablick zu erhaschen. Eine andere Empfehlung, die ich euch nicht vorenthalten möchte, bezieht sich auf die St. Bavokirche Haarlem. Als ich hörte, dass dort in 1766 der zehnjährige Mozart auf der Christian-Müller-Orgel spielte, welche 5.068 Pfeifen und fast 30 Meter Höhe hat, musste ich sie sehen. Wissenswertes: Der Fußboden der Kirche besteht aus etwas 1.500 Grabplatten – die älteste stammt aus dem 15. Jahrhundert!

Ich hatte leider nur zwei Nächte am Campingplatz De Lakens und habe einige Angebote nicht in Anspruch nehmen können, deshalb will ich auf jeden Fall zurück kommen, jedoch dieses Mal im vollen Glampingmode und mit Mitglampern/-campern, damit mehr Lagerfeuerfeeling entsteht.

Keine Kommentare zu Camping in De Lakens an der Nordsee

Maria Enzersdorf: Die Post wird Friendly!

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bio-Laden Friendly in Maria Enzersdorf eröffnet und schon gibt es wieder Neues zu berichten! Denn ab sofort ist Friendly nicht nur regionaler Nahversorger,…

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Bio-Laden Friendly in Maria Enzersdorf eröffnet und schon gibt es wieder Neues zu berichten! Denn ab sofort ist Friendly nicht nur regionaler Nahversorger, sondern auch Post-Partner für alle in und um Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling. Ich war bei der Eröffnungsfeier dabei, bei der sowohl der Bürgermeister Johann Zeiner als auch der verantwortliche Regionalleiter der Post Friendly als neuem Post-Partner begrüssen durften.

friendly-1

Post-Partner – das mag für viele nicht so spannend klingen. Für einen jungen Nahversorger wie Friendly ist es aber eine wunderbare Möglichkeit, noch mehr Menschen aus der Region ihr tolles Angebot näher zu bringen. Denn egal, ob man einen Brief aufgibt, ein Paket abholt oder ein Bankgeschäft erledigt – im Anschluss lädt das liebevoll gestaltete Geschäft zu einem Rundgang ein. Sehr empfehlen kann ich ein Päuschen bei einem Kaffee oder Smoothie, dazu eine leckere Süßigkeit und nach Lust und Laune ein Pläuschchen mit den Inhabern und der Postgang wird zu einer angenehmen Pause, bei der es sich gut entspannen oder sich auch noch der eine oder andere Einkauf erledigen lässt.

friendly-5

Doch nicht nur für Friendly ist die Post-Partnerschaft ein Grund zur Freude. Hat die Altstadt Maria Enzersdorf doch nun auch wieder einen sicheren Post-Standort um den viele Menschen lange gebangt haben. Mehr als 3.000 Personen werden voraussichtlich jeden Monat im Post- und Bank-Bereich von Friendly bedient werden – eine weitere wichtige Nahversorgungsfunktion, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist.

friendly-2

Wenn ihr also im Bezirk Mödling wohnt und Post- oder BAWAG PSK Bank-Geschäfte zu erledigen habt, schaut doch einfach bei Friendly vorbei. Ihr findet dort alles für den täglichen Bedarf, Regionalität, biologische Erzeugung, rein pflanzliche Zutaten und faire Bedingungen stehen hier im Mittelpunkt. Viel Wert wird auch auf fundierte Beratung gelegt, sowohl zu den Themen biologisch und vegan, als auch für Menschen mit Unverträglichkeiten, Allergien oder bei Diäten. Ob glutenfrei, Naschereien ohne Zucker oder Fertigprodukte ohne Zusatzstoffe – im Friendly werdet ihr fündig!

friendly-6

Für alle, die genau wissen wollen, welche Post- und Bank-Services sie bei Friendly abwickeln können, hier ein Foto der Information bei Friendly:

friendly-4

 

Friendly

Adresse: Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf

Homepage: friendly.bio

Facebook-Seite: facebook.com/friendly.bio

Öffnungszeiten:
Montag: 8:30 – 18:00
Dienstag: 10:00 – 19:45
Mittwoch: 8:30 – 13:00
Donnerstag/Freitag: 8:30 – 18:00
Samstag: 8:30 – 13:00

1 Kommentar zu Maria Enzersdorf: Die Post wird Friendly!

Neu! Getreidefreies Bio‐Katzenfutter von YARRAH

Ich liebe Tiere und Katzen haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! Aus privaten und beruflichen Gründen muss ich zwar zur Zeit auf einen pelzigen Mitbewohner verzichten, aber wann immer…

Ich liebe Tiere und Katzen haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen! Aus privaten und beruflichen Gründen muss ich zwar zur Zeit auf einen pelzigen Mitbewohner verzichten, aber wann immer ich auf Katzen treffe – und sei es auch nur online – schlägt mein Herz gleich um ein paar Takte höher.

Als Katzenfreund, aber auch weil ich beruflich früher mit dem Katzenfuttermarkt zu tun hatte und nicht zuletzt, weil es in der veganen Community immer ein heiß diskutiertes Thema ist, interessiere ich mich dafür, was für Katzen die natürlichste und gesündeste Ernährung darstellt. Ich bin zwar noch immer weit entfernt davon, ein Experte für Katzennahrung zu sein, aber eine Voraussetzung muss für mich erfüllt sein: Das Futter muss aus biologisch zertifizierten Zutaten eines nachhaltigen Betriebes stammen. Nachdem ich selber sehr großen Wert darauf lege, nur Produkte aus biologischem Anbau in meiner Küche zu verwenden, soll dieser Anspruch bei einem Haustier für mich natürlich auch erfüllt sein.

Ich lebe vegan, ob man Katzen aber auch vegan ernähren kann und darf wird vielerorts diskutiert. Was bei Hunden aufgrund ihrer Darmbeschaffenheit einfacher ist, ist bei Katzen etwas komplizierter. Deshalb ernähren meiner Erfahrung nach die meisten vegan lebenden Katzenbesitzer ihre Katzen konventionell. Doch auch hier gibt es große Unterschiede, denn nicht nur dass sich bekannte Großkonzerne mit Katzenfutter eine goldene Nase verdienen, stecken im Futter oft alles andere als hochwertige Inhaltsstoffe. Es gibt einen einfachen ersten Schritt, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheide: Jedes Futter, das im Supermarkt oder Diskonter erhältlich ist, ist minderwertig.

Was in der Zutatenliste mit „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ beschrieben wird sind oft billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel – der Fleischanteil ist üblicherweise sehr gering und vier Prozent Huhn bedeutet zum Beispiel nur, dass sich im Futter vier Prozent Abfall von dem entsprechenden Tier befindet. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Fast alle Inhaltsstoffe in konventionellem Katzenfutter sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Für Katzen schmackhaft macht man dieses Gemenge mit zugesetzten Fetten wie altem Bratfett sowie mit Geschmacksstoffen, Lockmitteln und Zucker. Geruchs- und Geschmacksstoffen sowie der oft reichlich zugesetzte Zucker sind auch der Grund, warum Katzen billigeres Futter oft geradezu verschlingen. Katzen werden durch die beigesetzten Lockstoffe geradezu süchtig danach.

CAT_Black cat

Auch „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und Getreide finden sich in Katzenfutter. Damit gemeint sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art – doch anders als Hunde benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Proteine. Jede zweite Katze stirbt an Nierenversagen, entsprechende Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler. Auch Katzen – nicht nur wir Menschen – können an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, beispielsweise gegenüber Gluten. Getreide löst in diesem Fall Blähungen bei den Tieren aus, führt zu Verdauungsproblemen oder auch zu Durchfall.

Getreidefreies Katzenfutter ist nicht nur gesünder für Katzen, sondern entwickelt sich als „Grain Free“ zu einem neuen Trend in der Katzenernährung. YARRAH, ein Spezialist für ökologisches Tierfutter hat deshalb ein neues getreidefreies Produkt auf den Markt gebracht, ein Trockenfutter für Katzen in Bio-Qualität. Das neue „Grain Free“ Trockenfutter besteht aus zertifiziertem Bio‐Huhn und MSC‐zertifiziertem Fisch. Weizen und Getreide werden durch Kartoffelstärke, grüne und gelbe Erbsen ersetzt. Hochwertige tierische und pflanzliche Proteine sowie ein ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen und Mineralien machen das Futter zu einem leicht bekömmlichen und vollwertigen Hauptfutter für Katzen mit und ohne Unverträglichkeiten. Die beigegebenen Sonneblumenkernschalen enthalten einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die das Verdauungssystem fördern und Verstopfungen verhindern, die enthaltenen Meeresalgen sind reich an Vitaminen sowie Mineralien wie Jod und Kalzium.

YARRAH_Grain Free_Getreidefreies Katzenfutter_trocken

YARRAH wurde 1992 in den Niederlanden gegründet und zählt zu den Pionieren für ökologische Tiernahrung. Das Unternehmen bietet hochwertiges, natürliches und zertifiziertes Bio‐Futter für Hunde und Katzen aus nachhaltiger Produktion. Das Sortiment von YARRAH umfasst 52 Produkte: Von Nass‐ bis Trockenfutter über Paté‐Schälchen, diverse Snacks und Leckerlis bis hin zu Katzenstreu. Und was ich persönlich sehr interessant findet: YARRAH bietet auch vegane Produkte an, diese tragen zusätzlich das Vegan-Siegel.

Bei Tiernahrung von YARRAH handelt es sich um eine natürliche und artgerechte Ernährung. Das Futter enthält keinerlei künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe, oder Konservierungsmittel, ebenso ist es frei von künstlichen Aromen oder Lockstoffen. Verarbeitet wird nur hochwertiges, zertifiziertes Bio‐Fleisch, keinerlei Schlachtabfälle oder minderwertiges Fleisch, durch die Bio-Zertifizierung ist es auch frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).

YARRAH Tiernahrung durchläuft strenge Qualitätskontrollen – nach EU‐Lebensmittelrecht, sowie nach EU‐Bio‐Verordnung. YARRAH geht aber über die regulären Bio‐Qualitätskontrollen hinaus. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den gesetzlichen Kontrollen sowohl im hauseigenen, als auch in unabhängigen Laboratorien zusätzliche Kontrollen stattfinden. YARRAH kennt seine Lieferanten persönlich und kauft die Rohwaren ohne Zwischenlieferanten stets direkt beim Erzeuger. So ist die Herkunft der Inhaltsstoffe jederzeit bis zur ihrer Quelle zurückverfolgbar.

Als VeganerIn Fleischprodukte zu verwenden, auch wenn es nur für die Fütterung der eigenen Haustiere ist, stellt immer eine Gratwanderung dar. Ein möglicher Kompromiss als Alternative zur veganen Fütterung ist, dass das von YARRAH verarbeitete Bio‐Fleisch von Tieren stammt, die eine längere Lebensdauer und mehr Auslaufmöglichkeiten in der freien Natur haben, als in der konventionellen Tierhaltung. Die Tiere fressen frisches Gras, ansonsten erhalten sie Bio‐Futter. Wie in der Bio-Produktion üblich erhalten die Tiere keine prophylaktische Vergabe von Antibiotika, haben außerdem ausreichend freien Auslauf und eine geringe Stallbesatzmenge. Dieser Kompromiss mag für einige vegan lebende Menschen nicht ausreichend sein, nachdem ich aber viele VeganerInnen kenne, die ihre Haustiere mit konventionellen Produkten aus dem Supermarkt füttern, möchte ich zumindest diesen ans Herz legen, auf artgerechtere, biologisch produzierte Futtermittel für die eigenen Tiere umzusteigen.

Wenn eure Katzen bisher Futter bekommen haben, das mit Lockstoffen versehen war, kann es mitunter ein wenig dauern, bis sie sich ans neue Bio-Futter gewöhnt haben. Bei einem spontanen Test an einer zugegeben etwas verfressenen Katze war das zwar überhaupt kein Thema, aber gerade bei der vorherigen Fütterung von billigem Supermarktfutter kann es eine kurze Gewöhnungsphase geben. Langfristig sollte die Katze durch das getreidefreie Futter ein glänzenderes Fell bekommen und sich die Verdauung verbessern. Dies sieht man aber erst nach einer gewissen Zeit, wenn das alte Futter und dessen Zusätze aus dem Organismus der Katze zum Großteil verschwunden sind.

Das Produkt ist im Beutel mit 0,8 Kilogramm für 6,95 Euro (UVP) sowie mit drei Kilogramm um 24,50 Euro (UVP) erhältlich. Es ist somit ein ernährungsphysiologisch hochwertiges Bio‐Futter zu einem fairen Preis, denn für hochwertiges Futter habt ihr keine höheren Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick zwar teurer, aber da ihr nicht dieselbe Menge braucht, wirkt es sich finanziell kaum aus. Wichtig: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist das Futter.

Qualitativ hochwertiges Futter kommt euch letzten Endes sogar günstiger, denn ihr habt durch weniger Ausscheidungen einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe wird auch die Gefahr gesenkt, dass die Katze an Niere, Leber oder Basenproblemen leidet. Am besten ist natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn eure Katze schon älter ist, eine Umstellung lohnt sich immer!

4 Kommentare zu Neu! Getreidefreies Bio‐Katzenfutter von YARRAH

LUSH neu in der SCS! Oder: Das Geheimnis der Furoshiki

Es gab wieder etwas zu feiern! LUSH hat nun endlich auch einen Store in Niederösterreich eröffnet, und zwar in der SCS in Vösendorf bei Wien. Und zufällig liegt die SCS…

Es gab wieder etwas zu feiern! LUSH hat nun endlich auch einen Store in Niederösterreich eröffnet, und zwar in der SCS in Vösendorf bei Wien. Und zufällig liegt die SCS nicht einmal zehn Minuten von meinem Nest entfernt – noch ein Grund mehr, das Blogger-Event von LUSH zu besuchen, um gemeinsam mit anderen Bloggerinnen die Eröffnung des Geschäftslokals zu feiern.

Genau wie die im Dezember eröffnete LUSH-Filiale im Donauzentrum wurde dieser Store im nachhaltigen Stil des weltweit größten LUSH Store in der Oxford Street in London gestaltet. Die Inneneinrichtung wird komplett aus aufgearbeiteten Altholzbeständen gefertigt und setzt so ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit und gegen den Holzraubbau. Alle Filialen werden nach und nach in diesem Stil eingerichtet.

Nachdem ich euch schon in diesem Artikel die neue LUSH-Einrichtung näher gebracht habe, gibt es dieses Mal eine Antwort auf die Frage „Was macht man eigentlich als Blogger bei so einem LUSH-Event?“ Hier muss ich gleich einmal vorweg sagen, dass jede Veranstaltung natürlich etwas anders ist, es ist aber immer sehr nett, sich mit den lieben LUSH-MitarbeiterInnen zu unterhalten und man erfährt auch immer wieder interessante neue Dinge über LUSH – dazu aber später noch mehr!

Zu Beginn des LUSH-Event wurden wir von den MitarbeiterInnen, die zukünftig den Shop in der SCS führen, herzlich begrüsst und durch den neuen Store geführt, um uns alles in Ruhe ansehen zu können.

lush-scs-9

Die einzelnen Produktbereiche wurden aber nicht nur vorgestellt, sondern es konnte auch ausführlich getestet und ausprobiert werden. Man durfte sich auch mit einer Handmassage verwöhnen lassen – kann ich nur empfehlen!

lush-scs-12

Natürlich hatte man zwischendurch auch Zeit, Fotos zu machen und sich das eine oder andere Produkt noch genauer anzusehen, um es sich für einen zukünftigen Kauf zu notieren, denn eingekauft werden kann bei solchen Events nicht, da diese nach Kassenschluss stattfinden.

lush-scs-11

Auch die genialen Badebomben durften getestet werden, wir bewundern das Farbspiel im Becken, das leider auf Kamera nie so wunderschön festgehalten werden kann – abgesehen davon, dass es leider auch keine Duftfotografie gibt.

lush-scs-8

Natürlich gab es auch eine leckere Verköstigung – unter anderem alkoholfreien Hugo und tolle vegane Sandwiches, Wraps und Bagel, was mich als Veganerin natürlich besonders gefreut hat. In meiner Euphorie habe ich natürlich vergessen, Fotos zu machen, deshalb gibt es nun ein Bild meiner liebsten Produkte bei LUSH, den Badebomben.

lush-scs-1

Apropos Badebomben, im Anschluss durften wir selber Hand anlegen und Badebomben herstellen.

lush-scs-14

Gemeinsam wurden die Inhaltsstoffe zusammengeleert und gut vermischt, was zum Teil eine etwas staubige Angelegenheit war.

lush-scs-16

Dann wurden die Kugeln gepresst. Was leichter aussieht als es war, denn dazu ist ziemlich viel Kraft von Nöten. Zu sehen, was alles genau in einer Badebombe steckt und den ganzen Produktionsprozess mitzuerleben war sehr interessant, aber mein Talent dafür ist leider begrenzt. Statt DIY werde ich mich wohl weiterhin lieber von LUSH mit Badebomben versorgen lassen.

lush-scs-17

Sehr interessant ist auch, sich mit den MitarbeiterInnen zu unterhalten, denn es gibt immer wieder Neues zu erfahren. Sehr fasziniert hat mich die Geschichte hinter den Vintage Furoshikis. Was ein Furoshiki ist, wisst ihr vielleicht schon – die Tücher, die es bei LUSH zu kaufen gibt, sind eine wiederverwendbare Alternative zu herkömmlichem Geschenkpapier. Sie sind aus der japanischen Tradition entstanden, Geschenke in kunstvoll verknoteten Tüchern zu verstauen. Wie man diese Tücher knoten kann, könnt ihr euch hier ansehen.

lush-scs-2

Viele der Furoshiki-Tücher sind aus Greenspun, Stoff aus recycelten Flaschen, hergestellt, einige andere werden von der gemeinnützen Organisation re-wrap in Indien produziert. Das klingt schon mal super, doch es gibt auch noch Vintage Furoshikis, die aus Second Hand Stoffen bestehen. Deshalb sind im folgenden Bild rechts auch nur Unikate zu sehen, denn jedes der Vintage Furoshikis gibt es hier nur einmal zu kaufen. Das finde ich genial!

lush-scs-3

Wenn ihr auch einmal im LUSH in der SCS oder in einem anderen LUSH Store vorbeischaut, haltet doch Ausschau nach den Vintage Furoshikis, vielleicht findet ihr ja so ein ganz tolles Einzelstück. Ich trage mein Vintage Furoshiki übrigens als Halstuch – das gebe ich nicht mehr so schnell her!

1 Kommentar zu LUSH neu in der SCS! Oder: Das Geheimnis der Furoshiki

Supereasy veganes Haselnuss-Bananenbrot

Ich habe mich sehr gefreut, dass mein supereasy veganes Kokos-Bananenbrot so gut bei euch angekommen ist. Nachdem ich es natürlich auch sehr lecker finde, habe ich mich an weiteren Kreationen…

Ich habe mich sehr gefreut, dass mein supereasy veganes Kokos-Bananenbrot so gut bei euch angekommen ist. Nachdem ich es natürlich auch sehr lecker finde, habe ich mich an weiteren Kreationen für Bananenbrot-Rezepte gewagt. Nicht alles ist so gut gelungen, dass ich es auf The bird’s new nest als Rezept veröffentlichen wollte – dazu muss es schon richtig gut sein!

Und das ist mir nach einigen missglückten Versuchen mit diversen Experimenten von Mohn über Walnuss auch gelungen, deshalb präsentiere ich euch heute stolz mein supereasy veganes Haselnuss-Bananenbrot. Supereasy deshalb, weil es wie sein Kokos-Vorgänger nicht mehr als zehn Minuten braucht, um es zuzubereiten. Und es ist kinderleicht, man braucht dazu tatsächlich nichts außer eine Schüssel und die eigenen Hände – und einen Messbecher und eine Backform, aber das war es dann auch wirklich!

haselnuss-bananenbrot-2

Zutaten

2 reife Bananen
2 TL Backpulver
100g Rohrohrzucker
250g Mehl nach Wahl
200g geriebene, geröstete Haselnüsse
100ml Pflanzenmilch (am Besten Hafer- oder Reismilch)
100ml Sonnenblumenöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl)
Etwas Öl für die Backform

Zubereitung

Ich beschreibe hier meine vielleicht etwas unkonventionelle Art der Zubereitung. Wer das Ganze professioneller oder mit mehr Küchengeräten angehen möchte ist dazu natürlich herzlich eingeladen.

Die Bananen in ca. drei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Dann die Schüssel auf eine Waage stellen, das Gewicht auf Null setzen und Rohrohrzucker, Mehl und Haselnüsse dazuwiegen. Danach Backpulver hinzufügen. In einen Messbecher das Öl und die Pflanzenmilch abmessen und in die Schüssel gießen. Nun einfach alles mit feucht-nassen Händen (damit nicht so viel kleben bleibt) vermengen, die Bananen dürfen durchaus noch in kleineren Stückchen vorhanden sein.

Den Teig in eine zuvor mit dem Öl eingefettete Form geben, ich verwende gerne eine Brot-Kastenform. Dann für eine Stunde ab ins vorgeheizte Backrohr bei 160 Grad. Danach auskühlen lassen und genießen!

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

7 Kommentare zu Supereasy veganes Haselnuss-Bananenbrot

Friendly in Maria Enzersdorf: Einkaufen bei Freunden

Einkaufen im Supermarkt ist praktisch: Riesige Auswahl, durch das Geschäft laufen und alles einsammeln und dann ab zur Kasse. Wobei – wenn man so wie ich nur vegane Bio-Produkte kauft…

Einkaufen im Supermarkt ist praktisch: Riesige Auswahl, durch das Geschäft laufen und alles einsammeln und dann ab zur Kasse. Wobei – wenn man so wie ich nur vegane Bio-Produkte kauft ist die Auswahl gleich nicht mehr so groß. Und nachdem viele vegane Produkte nicht als solche ausgezeichnet werden, stehe ich doch immer relativ lange vor den Regalen, um die Inhaltsstoffe zu entziffern. Und an der Kasse wartet man sich dann die Beine in den Bauch um auf einmal in einem Höllentempo die Produkte einräumen zu müssen, weil manche Ketten die Zeit messen, die die Mitarbeiter zum Kassieren brauchen.  Aber so ist das nun einmal mit dem Einkaufen heutzutage. Greißler sind doch nicht ohne Grund ausgestorben, das passt doch einfach nicht mehr zur heutigen Zeit, oder?

image001

Zumindest habe ich so gedacht, bevor ich zum ersten Mal von Friendly erfahren habe. Friendly hat Ende November in Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling eröffnet und ist ein Bio-Laden, der alles für den täglichen Gebrauch bietet: Frisches Obst und Gemüse, Getreide, Mehl und Teig-Waren, Frucht- und Gemüsesäfte, eingelegtes Gemüse und Konserven, Fertig-Gerichte, Bohnen und Hülsenfrüchte, Backzutaten, Naschereien, Hygiene-Artikel, Reinigungs-Produkte, Naturkosmetik, Textilien sowie Lektüre und Kochbücher. Außerdem gibt es Kaffee, Kurkuma-Milch, Smoothies, frische Snacks und Süßes zum Mitnehmen oder einfach vor Ort genießen. Und das alles nicht nur bio, sondern auch komplett vegan!

friendly

Zugegeben, der erste Einkauf war ungewohnt. Aber auch sehr angenehm. Endlich einmal nicht die Inhaltsstoffe checken, sondern nur gustieren und zugreifen. Egal, was im Einkaufskorb landet, ich weiß, es ist „Gut zum Menschen, gut zu Erde.“ genau wie der Friendly-Slogan verspricht. Und natürlich auch gut zum Tier, was mir persönlich auch ein sehr großes Anliegen ist. Aber auch wenn man sich einfach nur nachhaltiger und gesünder ernähren möchte, ist man bei diesem freundlichen Nahversorger an der richtigen Stelle.

friendly4

Das ist aber bei weitem noch nicht alles, was mich an Friendly begeistert. Ich habe es mir mittlerweile schon zur Gewohnheit gemacht, spontan bei Friendly vorbeizufahren, wenn ich in der Nähe bin und Hunger habe, was relativ oft vorkommt – Parkplatzmangel gibt es zum Glück nie in dieser Gegend. Und dann lande ich jedes Mal am Stehtisch, um mit einem oder beiden Betreibern von Friendly zu plaudern. Ganz ehrlich, ein netteres Einkaufserlebnis hatte ich noch nie, und daher ist der Titel des Artikeln nicht nur treffend, sondern auch ernst gemeint. Im Anschluss nutze ich die Gelegenheit um mich mit frischem Obst und Gemüse und dem einen oder anderen weiteren Artikel einzudecken, denn teuer ist Friendly nicht, es ist also sowohl für Wochenend- als auch für spontane Einkäufe zu empfehlen.

SONY DSC

Einen meiner Besuche bei Friendly habe ich dazu genutzt, um Silvia und Daniel einige Fragen zu ihnen und Friendly zu stellen:

Edda: Stellt euch doch bitte einmal kurz vor!

Silvia: Wir sind Daniel und Silvia, 27 und 24 Jahre jung. Ich wohne seit Kurzem in Wien, Daniel in Altenmarkt an der Triesting. Seit einem Jahr lebe ich vegetarisch und interessiere mich sehr für vegane Ernährung, probiere auch gerne Neues aus.

Daniel: Ich lebe seit über einem Jahr vegan, davor habe ich eineinhalb Jahre vegetarisch gelebt. Wir interessieren uns beide für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit, dies – gemeinsam mit der Idee sich selbstständig zu machen – hat uns auch schlussendlich auch zusammengeführt.

Was habt ihr gemacht, bevor ihr euch entschlossen habt, im Bezirk Mödling einen neuen Nahversorger zu eröffnen?

Silvia: Nach meiner Matura habe ich als Sekretärin in einer Rechtsanwaltskanzlei begonnen. Dort war ich fast vier Jahre angestellt. Es war eine schöne Zeit, aber ich wusste schnell, dass ich hier nicht hingehörte.

Daniel: Ich war nach der HTL siebeneinhalb Jahre IT-Systemadministrator in einem stahlverarbeitenden Industriebetrieb. Wir waren beide nicht mehr glücklich im Job und mit den Strukturen, uns war beiden nach Veränderung und wir wollten einen Job machen, der für uns Sinn ergibt.

Warum ist eure Wahl gerade auf Maria Enzersdorf gefallen?

Daniel: Uns fehlte persönlich das bio(-vegane) Angebot im ländlicheren Raum. Wir wollen auch den Kunden außerhalb von Wien eine gute Einkaufsmöglichkeit von veganen Bio-Produkten bieten.

friendly1

Silvia: Bei der Suche nach einem Geschäftslokal hatten wir in Maria Enzersdorf von Anfang an ein gutes Gefühl! Wir sind heuer auch großräumig umgezogen, und da liegt Maria Enzersdorf noch dazu ziemlich genau in der geografischen Mitte unserer beiden Wohnorte.

Wieso habt ihr euch für das Konzept bio und vegan entschieden?

Daniel: Für uns sind vegan und bio eng miteinander verbunden. Einerseits wollen wir Veganern und Personen mit Unverträglichkeiten das lästige Durchlesen der Inhaltsangaben abnehmen, andererseits ist es uns auch wichtig, dass die Produkte nachhaltig produziert und ohne ausufernden Chemie-Einsatz erzeugt werden.

Silvia: Bio ist gut für die Umwelt, vegan ist gut für Mensch und Tier. Das unterstreicht unseren Slogan „Gut zum Menschen, gut zur Erde“ Der Umwelt-Gedanke spiegelt sich auch bei unseren Verpackungsmöglichkeiten wieder. So bieten wir ausschließlich kompostierbare Obst-Sackerl sowie Papiertüten an. Auch die Smoothie- und Kaffee-Becher, sowie die Snackteller für unser To Go Angebot bestehen aus pflanzlichem Material.

friendly5

Wie viele und welche Produkte habt ihr im Sortiment? Wie entscheidet ihr, welche Produkte ihr aufnehmt?

Silvia: Zur Zeit umfasst unser Sortiment rund 700 verschiedene Artikel – stetig steigend, da wir auch gerne auf die Wünsche und Empfehlungen von Kunden eingehen. Unsere Produktgruppen sind Obst und Gemüse, Getreide-Produkte, Teigwaren, Bohnen und Hülsenfrüchte, Kühl-Sortiment (Fertiggerichte, Tofu, Joghurt), Superfoods, Süßes und Knabbereien, Naturkosmetik und Körperpflege, Getränke, Geschenkartikel sowie Bücher.

friendly3

Daniel: Das Basis-Sortiment haben wir aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen und Präferenzen erstellt. Auf zahlreichen Messe-Besuchen haben wir viele neue Produkte und Produzenten kennen gelernt. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben. Viel Eigenrecherche über vegane und nachhaltig produzierte Lebensmittel hatte ebenfalls großen Einfluss auf das Grundsortiment.

Silvia: Damit ein Produkt in unser Sortiment kommt müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Es soll nachweislich nachhaltig – wenn möglich auch regional – produziert sein, vegan sein, also pflanzliche Zutaten, keine Tierversuche, und von Erzeugern mit fairen Arbeitsbedingungen stammen, sprich keine Großkonzerne oder Abspaltungen davon.

Was unterscheidet einen Einkauf im Supermarkt von einem Einkauf bei euch?

Silvia: Friendly – der Name ist Programm! Bei uns zählt der persönliche Kontakt und wir heißen jeden herzlich in unserem Friendly willkommen. Wir können Menschen, die Lebensmittelunverträglichkeiten haben oder spezielle Diäten halten, beim Einkauf helfen und beraten. Außerdem geben wir fundierte Beratung, sowohl zu unseren Produkten wie auch zur veganen Lebensweise. Wir kennen viele der Lieferanten und Produzenten persönlich und können somit auch die Werte zu den Produkten vermitteln.

friendly6

Daniel: Wir gehen individuell auf Kundenwünsche ein, das heißt wir sprechen gerne mit Kunden über neue Produkte und deren Aufnahme ins Sortiment. Obst und Gemüse liegt lose, daher kann der Kunde selbst entscheiden, wie viel er braucht. Außerdem bieten wir frische Snacks und Smoothies hergestellt aus unserem Bio-Gebäck und Bio-Gemüse an. Unser Stehtisch lädt überdies zum Verweilen, Genießen und Plaudern ein.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Ich kann nur empfehlen, einmal selbst bei Friendly vorbeizuschauen und sich vielleicht auch auf ein Pläuschchen zum Stehtisch zu stellen um danach ganz entspannt seinen Einkauf zu tätigen. Aber Achtung: Es kann eure Vorstellung von eurem besten Einkaufserlebnis für immer verändern!

 

Friendly

Adresse: Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf

Homepage: friendly.bio
Facebook-Seite: facebook.com/friendly.bio

Öffnungszeiten:
Montag: 8:30 – 18:00
Dienstag: 10:00 – 19:45
Mittwoch: 8:30 – 13:00
Donnerstag/Freitag: 8:30 – 18:00
Samstag: 8:30 – 13:00

1 Kommentar zu Friendly in Maria Enzersdorf: Einkaufen bei Freunden

Bio-Geschenksets von Fandler

Ich liebe meine kleine Ölbar in meiner Küche – und ich finde, dass qualitativ hochwertige Öle ein tolles Geschenk abgeben, natürlich auch entsprechend verpackt! Ich liebe Nussöle, daher finde ich…

Ich liebe meine kleine Ölbar in meiner Küche – und ich finde, dass qualitativ hochwertige Öle ein tolles Geschenk abgeben, natürlich auch entsprechend verpackt!

Ich liebe Nussöle, daher finde ich das Bio-Geschenkset 3 von Fandler einfach wunderbar. In einer schicken Metalldose stecken drei leckere Öle, ein Bio-Walnussöl, ein Bio-Macadamianussöl und ein Bio-Haselnussöl. Fandler ist übrigens eine der bekanntesten Ölmühlen Österreichs und steht für hohe Qualität. Dieses Geschenk kommt bei Feinschmeckern und Müttern sicher super an. Und bei mir natürlich auch!

Hier findet ihr alle Bio-Geschenksets von Fandler.

Welches Bio- Geschenkset gefällt euch am Besten?

1 Kommentar zu Bio-Geschenksets von Fandler

Was möchtest du finden?