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Kategorie: Cooking.

Roter Power-Smoothie mit Granatapfel

Die Tage werden wieder länger. Die Sonne lacht mehrere Stunden am Tag und ich verspüre den Drang, mich viel mehr in der Natur aufzuhalten. Ich strotze vor Energie und dabei…

Die Tage werden wieder länger. Die Sonne lacht mehrere Stunden am Tag und ich verspüre den Drang, mich viel mehr in der Natur aufzuhalten. Ich strotze vor Energie und dabei helfen mir meine morgendlichen Smoothies. Um einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling zu bekommen, habe ich für euch ein Rezept für einen gesunden roten Smoothie.

Das Rezept reicht für zwei Gläser, falls ihr keinen Granatapfel bekommt, nehmt einfach 200g Heidelbeeren oder eine andere rote Frucht.

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Zutaten

1 Granatapfel
150 g Heidelbeeren (tiefgefroren)
1 Banane
1 TL Maqui-Beeren Pulver (Reformhaus)
200 ml Kokoswasser
Datteln oder Agavendicksaft zum Süßen

Alle Zutaten im Mixer pürieren. Je nach Geschmack kann auch noch mehr Kokoswasser genommen werden. Der Smoothie schmeckt auch super mit Kokosmilch. In diesem Fall ersetze ich die Hälfte vom Kokoswasser mit -milch. Probiert es aus und experimentiert!

Übrigens, falls ein Rest vom Smoothie übrig bleibt, fülle ich diesen in die schöne Glasflasche vom Kokoswasser und nehme ihn mit zur Arbeit. Die Kollegen staunen garantiert!

Viel Freude mit dem roten Kick!

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Vegane Karotten-Ingwer-Suppe

Im Winter trinke ich sehr gerne Ingwer-Tee. Ich mag den würzig-wärmenden Geschmack und bin auch überzeugt davon, dass ich dank des Tees schon so manche Grippe- und Erkältungswelle in der Arbeit…

Im Winter trinke ich sehr gerne Ingwer-Tee. Ich mag den würzig-wärmenden Geschmack und bin auch überzeugt davon, dass ich dank des Tees schon so manche Grippe- und Erkältungswelle in der Arbeit gesund überstanden habe. (Ingwer wirkt antibakteriell und antiviral. Mehr zur Wirkung und Anwendung von Ingwer findet ihr auf Gartenbista.de.) Aber auch bei meinen Gerichten verwende ich gerne Ingwer, ein alter Klassiker ist meine Karotten-Ingwer-Suppe. Diese ist nicht nur sehr einfach und schnell zubereitet, sondern auch sehr schnell gegessen. Vor allem wenn man von einem Winterspaziergang ausgekühlt, hungrig und durstig nach Hause kommt, ist dieses Rezept perfekt.

Zutaten:

500 g Karotten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Ein Stück Ingwer
Etwas Öl z.B. Kokosöl
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer und nach Geschmack Chilipulver, Currypulver

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch in Stückchen schneiden, die Karotten in etwas größere Stücke zerkleinern, da die Suppe sowieso fein püriert wird. Den Ingwer schälen und fein würfeln – hier ist es wichtiger, dass man keine Fasern in der Suppe hat. Öl in einer Pfanne erwärmen, die Zwiebelstücke anrösten, und wenn sie glasig werden die Karotten- und Knoblauchstückchen dazugeben und weiter braten. Wenn sich das Gemüse bräunt, mit Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen. Die Kokosmilch dazugeben und mit den Gewürzen verfeinern. Nach Geschmack etwas Chilipulver oder auch Currypulver dazu geben und nach etwa zwanzig Minuten mit den Stabmixer fein pürieren.

Die Suppe könnt ihr vor dem Servieren mit einem Klecks Sojasahne verzieren, oder auch mit Kürbiskernöl, das harmoniert gut mit der scharfen Würze des Ingwers und der Chilis.

Einen guten Appetit!

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Vegane Schoko-Walnuss-Muffins

Am Wochenende waren Gäste zum Mittagessen bei uns und da sie auch ihre beiden Kinder mitgenommen haben, gab es als Nachspeise Schoko-Muffins. Das Rezept ist eines meiner Klassiker und lässt…

Am Wochenende waren Gäste zum Mittagessen bei uns und da sie auch ihre beiden Kinder mitgenommen haben, gab es als Nachspeise Schoko-Muffins. Das Rezept ist eines meiner Klassiker und lässt sich nach Belieben abwandeln, dieses Mal habe ich noch Walnuss-Stückchen mitgebacken, sonst gebe ich manchmal Fruchtstücke dazu – zum Beispiel, falls ich keine frischen habe, abgetropfte Kirschen aus dem Glas. Die Muffins sind so gut angekommen, dass gerade mal ein Muffin fürs Frühstück am nächsten Tag über geblieben ist – nicht nur Kinder lieben diese schokoladigen Muffins!

Jetzt geht es zum Rezept. Die Mengenangaben sind ungefähr, ich wiege nur die Basis-Zutaten ab, bei der Flüssigkeit könnt ihr einfach darauf achten, wie viel der Teig braucht, damit eine zähflüssige Masse entsteht.

Rezept (für zwölf Stück Muffins):

300 g Mehl
1 Packung Natron oder 2 TL Backpulver
200 g Zucker
100 g grob gehackte Bitterschokolade (z.B. von Alnatura)
5 TL Kakaopulver (das Dunkle zum Backen)
1 Packung Vanillezucker oder etwas Vanilleschote
100 g Margarine (zum Beispiel Soyola), vegane Butter (zum Beispiel Alsan) oder Sonnenblumenöl
150 g gehackte Walnussstücke
200 ml Soja-, Reis- oder Mandelmilch

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen. Zuerst mixt ihr die Margarine mit dem Zucker schaumig – wenn ihr Öl verwendet, entfällt dieser Schritt. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen, dann den Margarine-Zucker und die anderen Zutaten dazugeben und entweder mit einer Gabel verrühren oder kurz mit dem Mixer. Achtung: Nicht zu lange rühren, damit der Teig noch schön aufgeht. Den Teig in die Muffinformen gießen und ab geht es in den Ofen für ungefähr 25 bis 30 Minuten. Wer ungeduldig ist, zwischendurch mit einem Zahnstocher probieren, ob noch Teig kleben bleibt oder die Kleinen schon durch sind. Wer mag, kann die Schoko-Walnuss-Muffins mit veganer Sahne dekorieren oder mit einer Schokoglasur überziehen. Ich spare mir diesen Schritt meistens, schmeckt auch so sehr lecker!

Einen guten Appetit!

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Grießbrei 2.0

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks…

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben

Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks Butter gemacht. Später hab ich dann ehrlich gesagt ganz auf dieses simple und köstliche „Wohlfühlessen“ vergessen. Erst vor kurzem habe ich Grießbrei wieder für mich entdeckt.

Kennt ihr das, wenn man bestimmte Lebensmittel oder Gerichte nie isst und einfach vergisst, dass sie überhaupt existieren? So ging es mir mit Grießbrei. Doch dann hatte ich vergangenen Sommer ziemliche Probleme mit meinem Bauch und habe nur noch breiige Sachen gut vertragen. Da kam er natürlich wie gerufen, der liebe Grießbrei. Weil ich aber mittlerweile ziemlich gesundheitsbewusst und auch überwiegend vegan lebe, gibt es ein paar kleine Änderungen zum Brei von früher: Grießbrei 2.0 eben.

Grießbrei 2.0 – So esse ich ihn am liebsten

Meistens bereite ich den Brei aus Dinkelgrieß zu, weil ich diesen besser vertrage. Und statt Kuhmilch nehme ich eine Mischung aus Wasser und Sojamilch – meist im Mischverhältnis 1:2. Das ist die Basis. Die Variationen sind facettenreich. Meine Lieblings-Version möchte ich euch jetzt hier vorstellen: Schoko-Grießbrei mit Banane. Diese „verfeinerte“ Grießbrei-Version ist ebenfalls im Handumdrehen zubereitet. In die Brei-Mischung (bestehend aus circa 1/4 Liter Pflanzen-Milch und 30 Gramm Grieß) einfach ein bis zwei Stück vegane Schokolade (z.B. Conscious Chocolate) einrühren. Die Banane schneiden und auf den noch warmen Brei legen. Mit etwas Zimt bestäuben, fertig!

 

So werdet ihr zum Grießbrei-Profi

Ich mache den Brei nie nach Rezept, sondern immer nach Gefühl. Meistens wird er dann genau so, wie ich ihn gerne mag. Und weil die einen ihn breiiger, die anderen flüssiger mögen, würde ich euch auch empfehlen: Findet durch Ausprobieren heraus, welches Mischverhältnis euch persönlich am besten schmeckt. Generell kann ich aber raten: Lieber erst weniger Grieß nehmen, denn mehr Grieß kann man immer noch einrühren.

Wichtig: Topf und leer gegessene Schüssel immer sofort auswaschen! Denn eingetrockneter Grieß ist einfach nur fies auszuwaschen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

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Gebratene Udon-Nudeln mit Tofu (vegan)

Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch…

Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch grüne Bohnen zu Hause, die ich zubereiten wollte und dieses Mal nicht klassisch als Salat oder Eintopf (hier geht es zu meinem Rezept für einen Fisolen-Eintopf) , sondern gut gewürzt und angebraten aus dem Wok. Entstanden ist eine leckere Udon-Nudel-Pfanne, deren Rezept ich euch nicht vorenthalten will. Fertig war das Gericht in etwa einer halben Stunde und kurze Zeit später schon verspeist. Ihr könnt je nach Jahreszeit und nach dem was ihr zu Hause habt auch andere Gemüsesorten nehmen, gut passen zum Beispiel auch Paksoi, Pilze, Brokkoli, Karotten oder Frühlingszwiebel – mengenmäßig reicht es dann für eine Großfamilie oder den nächsten Tag.

Zutaten

400g Udon-Nudeln (aus dem Asialaden)
200g Tofu
400g grüne Bohnen
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Zehen Knoblauch
1 kleines Stück Ingwer
Chilipulver oder eine kleine Schote
Sojasauce
Mirin (japanischer Reiswein, alternativ Sherry oder einfach weglassen)
Eine Prise Zucker
1 bis 2 EL Sesamsaat
Sesamöl

Zubereitung

Da es bei mir schnell gehen sollte, habe ich damit angefangen, die grünen Bohnen zu putzen – die längeren habe ich halbiert, während ich Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht habe. Anschließend kocht ihr die grünen Bohnen, bis sie noch bissfest sind. Ein Tipp für die Optik: Wenn ihr zum Kochwasser der grünen Bohnen etwas Natron dazugebt und sie fertig gekocht mit kaltem Wasser abschreckt, behalten sie ihre Farbe besser. Während die Bohnen im Kochtopf sind, könnt ihr den Tofu in Stücke schneiden und in etwas Sesamöl von allen Seiten knusprig anbraten, wer mag kann den Tofu vorher noch marinieren (z.B. Sojasauce-Knoblauch), ich habe mir diesen Schritt gespart. Den Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke schneiden und die Paprika oder welches Gemüse ihr sonst noch habt in dünne Streifen. Sobald die grünen Bohnen gekocht sind, könnt ihr die Udon-Nudeln für etwa zwei Minuten im Wasser kochen. Dann geht es schon ans Anbraten im Wok: Sesamöl erhitzen, dann die Gemüsestreifen mit Knoblauch, Ingwer und der Sesamsaat kurz anbraten, die Udon-Nudeln und Gewürze dazugeben, weiterbraten und gut vermischen. Mit Sojasauce und Mirin ablöschen und fertig ist die Pfanne. Auf den Tellern mit den Tofustücken garnieren und genießen!

Guten Appetit!

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Vegane Erbsen-Kokos-Suppe

Hätte mir vor drei Monaten jemand gesagt, dass Erbsensuppe zu einer meiner Lieblingssuppen wird, hätte ich es nur belächeln können. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Durch einen veganen Kochkurs…

Hätte mir vor drei Monaten jemand gesagt, dass Erbsensuppe zu einer meiner Lieblingssuppen wird, hätte ich es nur belächeln können. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Durch einen veganen Kochkurs im Happenpappen in Hamburg, habe ich diese köstliche Suppe kennengelernt und ich möchte euch dieses Rezept nicht vorenthalten. Außerdem sind die kleinen grünen Kugeln sehr gesund. Sie sind ballaststoffreich und enthalten unter anderem viel Vitamin B1 und B2 sowie die Spurenelemente Eisen, Zink, Kupfer, Kalium und Kalzium. Also genau richtig, um uns für diese kalte und nasse Jahreszeit zu wappnen.

Zutaten für zwei Personen

450 g Erbsen (tiefgekühlt)
1 Zwiebel
5 g Ingwer
400 ml Kokosmilch
200 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
25 g Pinienkerne
Basilikum nach Belieben
Kresse nach Belieben
Kokosöl

Zubereitung

Zwiebel und Ingwer schälen und klein würfeln. Kokosöl in einem größeren Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Ingwer anbraten. Achtet darauf, das sie nicht braun werden. Nun die tiefgekühlten Erbsen hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze fünf Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse eingekocht ist, Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzufügen und alles circa 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Im Anschluss alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parallel die Pinienkerne anrösten und dann zusammen mit dem Basilikum und der Kresse die Suppe anrichten.

Lasst es euch schmecken!

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Sojaschnitzel Stroganoff

Ich esse, wie ihr wisst, gerne verschiedenste saisonale Gemüsegerichte und Salate, aber hin und wieder darf es auch ein Schnitzel sein, ein veganes natürlich. Die fertigen veganen Fleischersatzprodukte, die man…

Ich esse, wie ihr wisst, gerne verschiedenste saisonale Gemüsegerichte und Salate, aber hin und wieder darf es auch ein Schnitzel sein, ein veganes natürlich. Die fertigen veganen Fleischersatzprodukte, die man nur mehr in der Pfanne braten muss, mag ich nicht so besonders. Besser schmeckt mir texturiertes Soja („Sojafleisch“), welches aus entfettetem Sojamehl hergestellt wird und viel Protein enthält, jedoch wenig Fett. Zu kaufen gibt es dieses in Bio- oder veganen Supermärkten in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel als Granulat für Bolognese (auch erhältlich von Alnatura), als Schnetzel oder auch Steaks. Die trockenen Sojastücke werden eingeweicht, kurz gekocht und könnten nach Belieben gewürzt und weiterverarbeitet werden. Ich finde es praktisch, dass die Sojastückchen sehr lange haltbar sind und wenig Eigengeschmack haben. Auch meine Mutter konnte ich schon davon begeistern, hin und wieder Sojaschnitzel zuzubereiten – sie war beeindruckt wie schnell das trockene Soja zubereitet ist, und schätzt auch die festere Konsistenz. Wenn ihr also mit Tofu nichts anfangen könnt, probiert mal ob die Sojaschnitzel euch zusagen.

Wie ihr wisst, mag ich Champignons (siehe auch mein Rezept Gnocchi-Pfanne mit Champignons) und hatte wieder mal Appetit auf Sojaschnitzel und so habe ich am Wochenende Sojaschnitzel Stroganoff gekocht. Das Gericht schmeckt lecker und eignet sich gut, wenn Gäste zu Besuch kommen, die Gemüsegerichte nicht so mögen und denken, dass die vegane Küche nur wenig Abwechslung zu bieten hat.

Zutaten

100g Sojamedallions (Trockengewicht, z.B. von Vegetalis)
400 g Champignons
1 Zwiebel
5 Gewürzgurken
1 TL Kapern (könnt ihr auch weglassen, wenn ihr sie nicht mögt)
Etwas Sonnenblumenöl
250 ml Sojasahne
Zitronensaft
1 EL Senf (mittelscharf)
Etwas Speisestärke
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst könnt ihr die Sojamedaillons zubereiten. Ich gebe die trockenen Stückchen in einen Topf, übergieße sie mit heißem Wasser und lasse sie etwa eine Viertelstunde quellen. Ihr könnt statt des Wassers auch Gemüsebrühe nehmen, dann zieht etwas vom Geschmack ein. Anschließend gut auspressen und in etwa zwei Zentimeter dicke Streifen schneiden – bei meinen Medaillons sind es drei Streifen pro Stück geworden. Diese in einer Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl anbraten. Ich lösche die knusprigen Schnetzel gerne mit Sojasauce ab, dann nehmen sie den salzigen Geschmack auf und bekommen etwas mehr Farbe. Die fertigen Stückchen gebt ihr beiseite.

Jetzt geht es ans Gemüse schnippeln, die Champignons in Streifen schneiden, die Gurkerl ebenso, die Zwiebel in kleinere Würfelchen. Im nächsten Schritt wird zuerst die Zwiebel in etwas Öl angebraten, bis sie glasig wird, dann gebt ihr die Champignonstreifen dazu und rührt weiter gut um. Bevor etwas anzubrennen droht, gebt die Sojasahne dazu und lasst es etwas köcheln. Sollte die Sauce etwas zu dünn sein, rührt in einem Glas ein paar Löffel Speisestärke mit kaltem Wasser an, falls es zu dick wird, einfach mehr Sojasahne oder Sojamilch dazu geben. Im nächsten Schritt kommen die Gurkenscheiben, die Kapernwürfelchen, die angebratenen Sojastreifen und die Gewürze dazu. Schmeckt die Sauce mit Zitronensaft und Senf ab, je nach Geschmack könnt ihr auch etwas Zucker dazugeben. Dazu passt Reis (zum Beispiel Vollkornreis), Pasta oder Hirse.

Einen guten Appetit!

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Buchweizen-Porridge

Frühstück ist meine liebste Mahlzeit am Tag, ich könnte morgens, mittags und abends nur frühstücken und und mir würde nichts abgehen. Weil ich es so gerne mag und und auch…

Frühstück ist meine liebste Mahlzeit am Tag, ich könnte morgens, mittags und abends nur frühstücken und und mir würde nichts abgehen. Weil ich es so gerne mag und und auch täglich zubereite, arbeite ich ständig an neuen Porridge-Kreationen. So wie dieses Rezept für Buchweizen-Porridge.

Erst letztes Jahr habe ich die warmen Frühstücks-Mahlzeiten auch unter der Woche für mich entdeckt. Wenn man sich gut organisiert, dauert das gar nicht lange und man hat eine vollwertige Mahlzeit, mit der man gut in den Tag starten kann. Ihr könnt zum Beispiel den Buchweizen köcheln lassen, während ihr euch für die Arbeit oder Schule fertig macht.

Zutaten für eine Portion

50 g Buchweizen
2 EL Rosinen oder Cranberries
2 EL Kokosflocken
2 EL Mandeln
1/2 Apfel
1/2 Banane
1 EL Agavendicksaft
1 TL Zimt
1 Prise Vanillepulver
ca. 200 ml Pflanzenmilch (Mandel-, Reis- oder Hafermilch)
ca. 125 ml Wasser

Zubereitung

In einem kleinem Topf das Wasser zuerst zum Kochen bringen. Den Buchweizen abspülen und ebenfalls in den Topf geben. Während dieser weichgekocht wird, könnt ihr das Obst in kleine Stücke schneiden. Rund fünf bis zehn Minuten muss der Buchweizen kochen, bis er sich leicht mit einem Löffel zerdrücken lässt. Das Wasser müsste nun auch ganz verdampft und aufgesogen sein – aufpassen, dass nichts anbrennt! Die restlichen Zutaten und die Pflanzenmilch werden im Topf mit dem Buchweizen zusammengemischt und noch mal für circa fünf Minuten gekocht. Hier ist es wichtig, öfter umzurühren, damit die Masse nicht anbrennt.

Buchweizen Porridge

Den Porridge könnt ihr dann etwas auskühlen lassen und sofort mit noch ein bisschen frischem Obst essen. Oder ihr macht es so wie ich und füllt den Porridge in ein Thermo-Geschirr und nehmt euch euer leckeres Frühstück fürs Büro oder die Schule mit. In meinem Thermobecher bleibt der Porridge sehr lange warm.

Ihr könnt natürlich die unterschiedlichsten Zutaten daruntermischen und herumexperimentieren- guten Appetit!

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Grüne Vollwert-Chiaplätzchen

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich…

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich besonders auf einen kleinen süßen Happen. Wenn ihr gute Vorsätze bezüglich eurer Gesundheit für das neue Jahr gefasst habt, sind diese Kekse damit durchaus kompatibel.

Ich versuche bei meinen Backrezepten stets leckere, aber dennoch möglichst gesunde Kreationen zu zaubern. So auch mit diesen Plätzchen – sie sollten vollwertig und zuckerfrei sein, und ich hatte mir vorgenommen, Spinat darin zu verarbeiten. Keine Angst, sie sind trotzdem süß und lecker, aber haben dadurch eine interessante Farbe und passen mit ihrem grünen Kleid in jede nachhaltige und gesundheitsbewusste Keksdose.

Der Geschmack der Plätzchen ist sehr mild geworden, was entgegen meiner Sorgen auch bei anderen gut angekommen ist. Die Kekse schmecken unverwechselbar zart und lieblich. Wer dennoch mehr Süße haben möchte, kann natürlich etwas mehr Datteln und Apfelmus dazugeben.

Zutaten

2 EL (ca. 60 g) ungesüßtes Apfelmus
130 g Datteln
500 g Dinkel-Vollkornmehl
195 g Kokosöl
1 Prise Salz
1,5 TL Vanille
130 ml Pflanzenmilch eurer Wahl
30 g Chia
20 g Spinat

Zubereitung

Das Apfelmus mit den Datteln pürieren, bis eine weiche Masse entstanden ist. Mehl, Kokosöl, Salz, Vanille und Pflanzenmilch mit dem Dattelmus zusammen mixen. Die Chia Samen mit einem Löffel darunter mischen. Etwa zwei Drittel des Teiges abspalten und in den Kühlschrank stellen. Den Spinat mit dem anderen Drittel des Teiges pürieren und ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 30 bis 45 Minuten die beiden Teigteile aus dem Kühlschrank holen und Plätzchen formen: Eine flachen runden Kreis mit dem braunen Teig formen. Einen etwas kleineren grünen Kreis formen und auf den braunen drücken. Alternativ kann man auch eine große Fläche mit dem braunen Teig formen, dann eine grüne Schicht darauf legen, zu einer Rolle zusammen rollen und dann mit dem Messer Kekse abschneiden. Ich haben beide Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert. Die Plätzchen etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen.

Guten Appetit!

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Veganer Nuss-Nougat-Kuchen

Dieses Rezept ist für alle Schoko- und NussfanatikerInnen unter euch. Dieser Kuchen hat es in sich und erreicht fast Brownie-Qualität. Der Nougat verleiht ihm aber die ganz besondere Note. Zutaten…

Dieses Rezept ist für alle Schoko- und NussfanatikerInnen unter euch. Dieser Kuchen hat es in sich und erreicht fast Brownie-Qualität. Der Nougat verleiht ihm aber die ganz besondere Note.

Zutaten für einen großen Kuchen (Springform):

200 ml Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
5 EL Leinsamen
250 g Rohrzucker
150 g Nougatmasse
100 g Schokolade
1 TL Vanille
2 Prisen Salz
350 g Mehl
200 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver

Für die Glasur:
150 g Kuvertüre
100 g Nougatmasse

Die Leinsamen mit dem dreifachen Volumen heißen Wassers übergießen und kurz stehen lassen. In der Zwischenzeit Öl und Zucker abmessen. Die Leinsamen werden mit dem Wasser püriert bis eine schleimige Masse entsteht. Diese wird zu dem Öl und dem Zucker gegeben. Alles wird schaumig gerührt. Dann wird das Nougat mit der Schokolade geschmolzen (im Wasserbad oder auf niedriger Stufe in der Mikrowelle) und unter die Masse gerührt. Salz und Vanille hinzufügen. Das Mehl mit den Nüssen und dem Backpulver mischen und kurz unterrühren. So viel Wasser dazugeben, dass ein klebriger Teig entsteht. In eine gefettete Form geben und bei 175 Grad Celsius backen, bis die Einstechprobe positiv ist (ungefähr 45 Minuten). Den abgekühlten Kuchen mit der Glasur (Kuvertüre und Nougat werden im Wasserbad geschmolzen) überziehen. Nach Belieben verzieren. Natürlich kann die Masse auch für Muffins verwendet werden.

Guten Appetit!

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