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Autor: Kirsten

Rucola-Paprika-Pesto mit Kerne-Mix

Kennst du diese Tage, an denen du in den Kühlschrank schaust und überlegst, was du mit den Dingen anstellst, die du vor einigen Tagen einfach mal gekauft hast – ohne…

Kennst du diese Tage, an denen du in den Kühlschrank schaust und überlegst, was du mit den Dingen anstellst, die du vor einigen Tagen einfach mal gekauft hast – ohne einen rechten Plan zu haben, was du damit anstellst? Ich hatte einen solchen Tag heute, als ich eine Packung Rucola und die rote Paprika im Kühlschrank fand. Eine Lösung für dieses Problem war allerdings auch sehr schnell gefunden: Leckeres Rucola-Paprika-Pesto. Und das Beste daran – es passt so wunderbar zum aktuellen Wetter, noch Frühling (=Rucola) und doch bald Sommer (=Paprika).

Zutaten

250 g (eine Packung) Rucola
1 rote Paprika
1 Lauch-Zwiebel
1 Handvoll Kerne-Mix (zum Beispiel von Rapunzel)
1 Handvoll Pinien-Kerne
4 bis 5 EL Oliven-Öl
Salz, Pfeffer und etwas Chili zum Würzen

Zubereitung

Rucola, Paprika und die Lauch-Zwiebel waschen. Das Kerngehäuse der Paprika und die Wurzel der Lauch-Zwiebel entfernen. Alles in einen Mixer geben und pürieren. Nun die Kerne (dabei eine kleine Menge zur Deko aufheben) und die Gewürze dazu geben und erneut den Mixer einschalten. Das Öl dazu gießen und vermengen. Jetzt muss das Pesto noch etwas durchziehen.

Pasta, zum Beispiel Spaghetti, passen hervorragend zu Pesto. Wenn die Spaghetti al dente gekocht wurden, das Wasser abgießen und die Pasta mit dem Pesto auf einem Teller anrichten. Die restlichen Kerne zum Garnieren darüber streuen. Für die leichte Rohkost-Küche ersetzt die Pasta einfach mit Gemüsenudeln, zum Beispiel aus Zucchini.

Guten Appetit!

 

Habt ihr Pesto schon einmal selber hergestellt? Welches ist euer liebstes Pesto-Rezept? Verrate es mir doch in den Kommentaren – Vielen Dank!

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Topinambur-Kartoffel-Karotten-Püree

Kennt ihr eigentlich die Wunderknolle Topinambur? Nicht? Nicht schlimm – ich habe sie auch erst im vergangenen Herbst kennen und lieben gelernt. Aber was macht dieses nussig-süß schmeckende Wurzelgemüse eigentlich…

Kennt ihr eigentlich die Wunderknolle Topinambur? Nicht? Nicht schlimm – ich habe sie auch erst im vergangenen Herbst kennen und lieben gelernt. Aber was macht dieses nussig-süß schmeckende Wurzelgemüse eigentlich so besonders? Topinambur (lateinisch: Helianthus tuberosus), mit der Sonnenblume verwandt, zeigt im Sommer eine sonnig-gelbe Blütenpracht, der Sonnenblume nicht unähnlich. Geerntet werden allerdings die unter der Erde liegenden Knollen, die den Ingwer-Wurzeln sehr ähnlich sehen. Diese sollen beim Abnehmen helfen, da sie gut sättigen und wenig Kalorien enthalten. Und da Topinambur den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst, wird das Gemüse in manchen Kreisen auch DiabetikerInnen-Kartoffel genannt. Mehr dazu erfahrt ihr unter anderem in diesem Artikel. Zum Glück muss ich noch nicht auf meinen Blutzucker achten, aber ich mag die Knolle trotzdem sehr.

Und hier nun ein ganz einfaches Rezept, welches du als Hauptmahlzeit oder Beilage essen kannst.

Die Zutaten

Eine Handvoll Topinambur
Eine Handvoll Kartoffeln
Eine Handvoll Karotten
Eine Prise Salz
(Wer mag, etwas Kreuzkümmel)
200 bis 300 ml Soja-Reis-Drink
Salz, Pfeffer, Muskat zum Würzen

Topinambur-Kartoffel-Karotten-Püree

Die Zubereitung

Gemüse gut waschen und – wer mag, muss oder will – schälen. Ich habe darauf verzichtet, da ich alles aus dem Biomarkt habe. So kann ich auch die Schale dran lassen, denn da stecken ja bekanntlich viele Vitamine. In etwas größere Würfel schneiden, in gesalzenes Wasser geben und aufkochen lassen. Bei kleiner Flamme etwa 20 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Nun das Wasser abgießen, etwas Soja-Reis-Drink dazu geben und mit einem Kartoffelstampfer alles breit drücken bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und bei Bedarf noch etwas Soja-Reis-Drink dazu geben. Fertig.

Ich hab mir dazu noch veganes Mutter Paneer (oder auch Mater Paneer geschrieben) gekocht, indem ich den Käse durch Tofu ersetzt habe.  Lecker.

Topinambur-Kartoffel-Karotten-Püree

 

Hast du schon einmal mit Topinambur gekocht? Was magst du besonders daran? Hast du Rezepttipps, die du mir in den Kommentaren verraten willst?

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Ein letzter Spätsommergruß: Nudeln mit grüner Soße (vegan)

Bei einem sonnigen Herbst-Spaziergang durch den Garten hinterließ dieser mir noch einen kleinen Spätsommergruß. So fand ich noch drei Zucchini sowie leuchtende rote und gelbe Tomaten. Wieder daheim überlegte ich, was…

Bei einem sonnigen Herbst-Spaziergang durch den Garten hinterließ dieser mir noch einen kleinen Spätsommergruß. So fand ich noch drei Zucchini sowie leuchtende rote und gelbe Tomaten. Wieder daheim überlegte ich, was ich wohl daraus leckeres zaubern würde. So entstand dieses tolle Rezept für Nudeln mit grüner Soße – natürlich vegan.

Nudeln mit grüner Soße

Nudeln mit grüner Soße: die Grundzutaten

Die Zutaten

  • 500 g Nudeln (ich verwende hier Spaghetti)
  • 3 Zucchini
  • 9 Tomaten (hier 6 gelbe und 3 rote Tomaten)
  • 1 handvoll frischer Basilikum-Blätter
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika-Gewürz
  • 2 kleine Chili-Schoten
  • Gemahlener Koriander
  • Oliven-Öl

Zubereitung

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln dazu geben. Währenddessen anderthalb bis zwei Zucchini, zwei Drittel der Tomaten, den Basilikum, Salz, Pfeffer, Paprika-Gewürz sowie die zwei kleinen Chili-Schoten pürieren. Die restlichen Tomaten und Zucchini würfeln und mit gehackter Zwiebel, Salz, Pfeffer, Paprika-Gewürz und gemahlenem Koriander in einem etwas kleineren Topf mit Öl anbraten. Sobald das Gemüse weich ist, das Püree dazugeben und als Soße aufkochen. Abschmecken nicht vergessen.

Zum Schluss auf einem Teller schön anrichten. Guten Appetit!

 

Übrigens benutze ich zum Pürieren am liebsten meinen Mr. Magic. Auf kiraton verrate ich ein bisschen mehr über ihn, als Bonus findet ihr dort auch ein paar super-leckere Smoothie-Rezepte von mir.

Was würdet ihr noch mit drei Zucchini und neun Tomaten anstellen? Verratet es mir in den Kommentaren! Euch hat der Beitrag gefallen? Fandet ihr diesen Artikel hilfreich? Teilt ihn und empfehlt ihn weiter – Danke!

2 Kommentare zu Ein letzter Spätsommergruß: Nudeln mit grüner Soße (vegan)

Süßes veganes Apfelbrot – An Apple a day… und den verbacken im Brot

Hi, ich bin Kirsten von kiraton. Ich mag neben der Fotografie DIY-Projekte und Backen. Und ich freue mich, nun ein erstes meiner Lieblings-Rezepte auf The bird’s new nest veröffentlichen zu…

Hi, ich bin Kirsten von kiraton. Ich mag neben der Fotografie DIY-Projekte und Backen. Und ich freue mich, nun ein erstes meiner Lieblings-Rezepte auf The bird’s new nest veröffentlichen zu dürfen. Es passt zum Herbst und eigentlich auch zu jeder anderen Jahreszeit: süßes Brot mit Äpfeln.

Warum nicht mal ein süßes Brot backen, dachte ich mir und überlegte, welche Zutaten sich dafür eignen würden: Äpfel und Nüsse müssen hinein. … und Zimt. – Wie passend zur Herbstsaison. – Anstatt Wasser würde ich  Soja-Reis-Drink verwenden (alternativ ginge auch Mandel- oder Hafer-Drink).
Somit standen die Grundzutaten fest. Ich nahm mir ein Grundrezept für ein Hefebrot und ersetzte Wasser durch Soja-Reis-Drink und packte einfach die restlichen Zutaten dazu. Fertig.

Süßes Apfelbrot.

Süßes Apfelbrot.

Und hier nun das Rezept für euch:

Die Zutaten

  • 500 g Mehl (Dinkel und Weizen (voll))
  • 2 EL Essig
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • bis zu 250 ml Soja-Reis-Drink
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-3 in Stücke geschnittene Äpfel (je nach Größe)
  • Eine Hand voll Wallnusskerne, Mandeln, wer mag Rosinen
  • Kokosflocken
  • 1-2 EL gemahlenen Zimt

 

Süßes Apfelbrot: der Teig in Form gebracht.

Süßes Apfelbrot: der Teig in Form gebracht.

Die Umsetzung

Mehl, Essig, Salz, Zucker, Öl, Zimt, die Nüsse, Kokosflocken und die geschnittenen Apfelstücke in eine Rührschüssel geben und den klein gebröselten Hefewürfel dazu geben. Nun etwas  Soja-Reis-Drink dazu geben und entweder mit der Hand oder mit dem Knethaken gut durchkneten bzw. -walken. Nach und nach den restlichen  Soja-Reis-Drink dazu geben, bis ein kompakter Teig entstanden ist. Wenn der Teig zu trocken ist: mehr  Soja-Reis-Drink hinzu geben. Sollte er zu klebrig sein: mit etwas Mehl bestäuben und durchkneten.
Den fertigen Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und für mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort stellen (z.B. auf der Heizung oder bei 50 °C im Backofen). In dieser Zeit geht der Teig auf und erreicht meist das Doppelte der Ausgangsgröße.

Süßes Apfelbrot.

Süßes Apfelbrot.

Nun den Teig noch einmal durch- und in Form kneten. Den Teig in ein- und zwei Broten auf ein Backblech legen. Alternativ kann man auch Brötchen formen. Oben die Brote bzw. Brötchen mit einem Messer mehrfach leicht einschneiden, mit etwas Zimt bestäuben und nochmals für 15-30 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Backblech mit dem Teig bei 175 °C, Umluft ( 200 °C Ober- und Unterhitze) für 25-30 Minuten in Backofen schieben. Zwischendurch das Brot mal kurz heraus ziehen und mit einem, vorher in Wasser eingetauchten, Pinsel bestreichen. So trocknet das Brot nicht aus.
Wenn das Brot eine leicht goldig-bronzene Farbe angenommen hat, ist es fertig.

Wer mag kann es bereits jetzt anschneiden oder warten bis es abgekühlt ist. Na dann: Guten Hunger.

Leckeres Apfelbrot.

Leckeres Apfelbrot.

Habt ihr weitere Ideen für leckere Brote? Was gehört für euch in ein süßes Brot? Eure Anregungen rein in die Kommentare.

10 Kommentare zu Süßes veganes Apfelbrot – An Apple a day… und den verbacken im Brot

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