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    Wie man Cruffin-Cupcakes bäckt – Vegan, schnell und einfach

    Die Headline für diesen Artikel hätte auch heißen können „Wie man Croffin-Cupcakes bäckt, die eigentlich nur zehn Minuten Vorbereitungszeit brauchen, aber man trotzdem einen ganzen Abend dafür braucht“. Das waren…

    Die Headline für diesen Artikel hätte auch heißen können „Wie man Croffin-Cupcakes bäckt, die eigentlich nur zehn Minuten Vorbereitungszeit brauchen, aber man trotzdem einen ganzen Abend dafür braucht“. Das waren dann aber doch ein wenig zu viele Buchstaben. Wenn zehn Bloggerinnen gemeinsam mit Mitarbeitern der Veganen Gesellschaft Österreich und Sonja von der Easy-going Bakery backen, dann kann das schon etwas länger dauern, wenn laufend geplaudert, sich ausgetauscht und Fotos gemacht werden. Auf dem nächsten Foto seht ihr auch den Beweis für letzteres, wenn Fotos gemacht werden sind leider keine Hände mehr frei fürs Backen – mich sieht man links hinten am Bild.

    Da ich mit der Arbeit an unserer Agentur und natürlich auch an The bird’s new nest ziemlich gut ausgelastet bin, gehe ich nur noch selten auf Blogger-Events. Doch als die Einladung für das gemeinsame Backen im Lafafi in meiner Inbox ankam, war für mich ganz klar, dass ich unbedingt teilnehmen möchte. Und das aus vielen Gründen: Einerseits bin ich ein großer Fan der Veganen Gesellschaft Österreich, deren Events für mich absolute Fixpunkte im Kalender sind. Sowohl die Veganmania als auch die Vegan Planet stellen absolute Highlights dar, das gemeinsame Backen war ein Vorgeschmack auf die Vegan Planet, die von 24. bis 26. November im Wiener MAK stattfindet. Andererseits kenne ich Sonja von der Easy-going Bakery – im unteren Bild mittig beim geduldigen Erklären zu sehen – schon eine halbe Ewigkeit, komme aber viel zu selten dazu, sie in ihrem Lokal zu besuchen. Und last but not least war das Lafafi in dem das Backen stattfand mir noch unbekannt, und ich liebe es, neue Locations mit tollem veganen Angebot kennen zu lernen.

    Eine weitere positive Überraschung vor Ort waren die lieben Bloggerkolleginnen Angie von Grünspross und Bissen fürs Gewissen, Ulli von Cookies&Style sowie Angies Schwester Alex von Tortenschlaraffenland, die ich immer wieder bei veganen Events antreffe und die jeden Event versüßen – in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes. Und so wurden unter Anleitung von Sonja vegane Cruffin-Cupcakes gebacken, des Rezept dazu darf ich euch hiermit verraten.

    Rezept für acht vegane Cruffin-Cupcakes

    Zutaten

    1 Packung veganen Plunder & Croissant-Teig
    Sauerkirschmarmelade und Schokonussaufstrich für die Füllung, kann nach Belieben mit anderem ersetzt werden
    Muffinpapier für acht Muffins

    375g Maronipüree (bereits gezuckert)
    150g Margarine
    150ml veganes Schlagobers/Schlagsahne
    1-2TL Vanillepuddingpulver
    Spritzsack
    Große Spritztülle

    Die Cruffin-Cupcakes sind superleicht zuzubereiten und können auch noch schneller als Cruffins zubereitet werden, wenn das Topping weggelassen wird. Zu Beginn wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt und – bei Bedarf – alle Zutaten für das Topping aus dem Kühlschrank gelegt. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nach Anleitung ausrollen und in acht Streifen schneiden. Jeden Streifen mit gut einem Teelöffel Marmelade oder Schokonusscreme bestreichen. Danach jeden Streifen einzeln locker zu Schnecken einrollen.

    Das Muffinpapier in ein Muffinblech geben und jeweils eine Schnecke mit der Schnittfläche nach oben in ein Papier stellen. Die Schnecken von oben bis etwas unter den Rand flachdrücken und ab in in den vorgeheizten Ofen. 15 bis 20 Minuten backen bis die Cruffins schön goldbraun sind. Wenn ihr nur Cruffins ohne Topping wollt, seid ihr nun fertig!

    Für das Topping die Cruffins zuerst gut auskühlen lassen. Die Zutaten für die Creme sollten nun Zimmertemperatur haben. Die Margarine und das Maronipüree cremig mixen, danach das Puddingpulver mit 80 Milliliter Schlagobers verrühren und dem Margarine-Maroni-Mix hinzufügen. Das restliche Schlagobers nach und nach hinzufügen, bis die Creme die richtige Konsistenz für den Spritzsack hat – nicht zu fest und nicht zu flüssig. Die Creme in den Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Nach Belieben mit Marmelade, Nusscreme, Streusel oder Früchten verzieren. Die Cruffin-Cupcakes müssen wegen der Creme unbedingt im Kühlschrank lagern, sollten sie nicht noch am selber Tag gegessen werden. Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur, also gut zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Guten Appetit!

    Vielen lieben Dank an die Vegane Gesellschaft Österreich für die Einladung und an Sonja von der Easy-going Bakery für das leckere Rezept und die Backbegleitung!

    2 Kommentare zu Wie man Cruffin-Cupcakes bäckt – Vegan, schnell und einfach

    Protein und vegane Ernährung – wie geht das zusammen?

    Ihr hört es sicher des Öfteren: Sport und richtiges Muskeltraining sind gesund – eine tierisch-proteinhaltige Ernährung ist hierbei aber unverzichtbar! Doch stimmt das wirklich? Ich persönlich erlebe es in meinem Bekannten- und…

    Ihr hört es sicher des Öfteren: Sport und richtiges Muskeltraining sind gesund – eine tierisch-proteinhaltige Ernährung ist hierbei aber unverzichtbar! Doch stimmt das wirklich? Ich persönlich erlebe es in meinem Bekannten- und Freundeskreis in letzter Zeit immer häufiger, dass ich gefragt werde, welches mein Rezept für eine gesunde Fitness, einen effektiven Muskelaufbau und eine nachhaltige Gesundheit ist.

    Um dazu eines gleich vorwegzuschicken: Ich lebe seit mehreren Jahren vegan – und das mit Erfolg! Seitdem ich vor rund zehn Jahren angefangen habe, auf Fleisch- und Milchprodukte zu verzichten, fühle ich mich persönlich nicht nur „leichter“ und ausgeglichener, sondern ich konnte vor allem auch meine sportliche Leistungsfähigkeit steigern! In diesem Artikel werde ich zunächst die allgemeine Bedeutung von Protein erklären, bevor ich anschließend auf die Vorteile der pflanzlichen, sprich veganen, proteinhaltigen Ernährung eingehe.

    Sicherlich hört und lest ihr viel über spezielle, auch auf den Sport abgestimmte, Ernährungsbeispiele. Das meiste davon ist jedoch nicht unbedingt zielführend. Deshalb gibt es von mir außerdem nachweislich erfolgversprechende Ernährungstipps. Anhand von speziellen, praxisnahen Ernährungsbeispielen lässt sich belegen, dass das altbekannte Vorurteil „Proteinmangel bei veganer Ernährung“ nicht zutreffend ist.

    Proteine – aufgepasst: So funktionieren sie!

    Wie ihr sicherlich wisst, ist die optimale Eiweißversorgung für den menschlichen Körper ein wichtiger Faktor. Aber inwiefern eigentlich? Ganz einfach: Proteine sind deshalb so essentiell für uns, weil der Körper – im Gegensatz zu anderen Nährstoffen, wie etwa Fett – selber keine Proteinreserven bildet. Außerdem sind Proteine an vielen Körperfunktionen beteiligt. So werden aus Proteinen beispielsweise Gerinnungsfaktoren für die Blutgerinnung, Antikörper für die Immunabwehr, Transportproteine für den Eisen- und Sauerstofftransport im Blutkreislauf und vieles mehr produziert.

    Jede einzelne Zelle kann bis zu 5.000 verschiedene Eiweißsorten haben! Jedoch gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Eiweißbausteinen. Dies sind die oft genannten und berühmten Aminosäuren. Proteine entstehen also durch die Vernetzung von Aminosäuren und bestehen in ihrer Grundsubstanz aus Stickstoff, Schwefel, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff.

    Vegane Ernährung und ausreichende Versorgung mit Proteinen – das passt einfach super zusammen!

    Wie schaffe ich es als Veganer, meinen täglichen Bedarf an Proteinen zu decken? Meine Antwort hierzu wird euch sicherlich überraschen: Allgemein bekannt sind tierische Produkte wie Fleisch oder Milchprodukte als eiweißhaltige Quellen. Was viele jedoch nicht wissen: Auch Pflanzen sind erstklassige Eiweißlieferanten! Bereits im Jahr 2009 veröffentlichten Forscher im American Journal of Clinical Nutrition hierzu einen Forschungsbericht, der nachwies, dass eine vegane Ernährung deutlich gesünder als eine „normale“ Ernährung ist. Auch zeigte sich, dass Veganer ein reduziertes Herz-Kreislauf-Risiko aufweisen, seltener anfällig für Übergewicht sind und kaum an Diabetes Typ 2 leiden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen auch belgische Forscher im Jahr 2014. Dies sind Forschungsergebnisse, die allen zu denken geben sollten, die in tierischen Produkten die bessere – oder gar „einzig wahre“ – Alternative sehen!

    Wer benötigt wie viel Protein?

    Wer hat welchen Protein-Bedarf? Gibt es da Unterschiede? Ja! Aber warum? Weil es eine Rolle spielt, wer sich wie betätigt. Es macht einen Unterschied, ob man sich so gut wie nie körperlich betätigt oder mehrmals pro Woche Sport treibt. Also ob der Tagesablauf nur aus Autofahren, Im-Büro-Sitzen und dem abendlichen Entspannen auf der Couch besteht oder ob man sich trotz einseitiger Büroarbeit körperlich fit hält, in der Freizeit Fahrrad fährt oder im Fitness-Studio trainiert. Ist man körperlich aktiver sind zum einen die Glykogenspeicher schneller entleert, zum anderen wird Protein zur Muskelneubildung benötigt. Will man dann die eigens antrainierten Muskeln nicht wieder einbüßen, muss weiterhin der Mehrbedarf an Protein gedeckt werden.

    Ein Nicht-Sportler benötigt in etwa ein Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht am Tag, ein Ausdauersportler ca. 1,5 Gramm. Damit man als Kraftsportler sein volles Potenzial ausschöpfen, weiterhin stetig Erfolge feiern und seine Muskelmasse erhalten kann, sind zwei Gramm Protein zwingend notwendig. Ausgenommen sind hierbei Personen mit starkem Übergewicht. Bringt man zum zum Beispiel 120 Kilogramm auf die Waage und der Großteil des Gewichtes besteht aus überschüssigem Körperfett und nicht aus Muskelmasse und würde nun ins Fitness-Studio trainieren gehen, bräuchte man natürlich nicht täglich 240 Gramm Eiweiß zu konsumieren.

    Proteine mit veganer Ernährung – meine besten Ernährungstipps

    Hülsenfrüchte wie Bohne, Erbse oder auch Lupine weisen mit ca. 20 Prozent einen hohen Anteil an pflanzlichem Protein auf. Auch in Getreide, Dinkel und Reis ist Pflanzenprotein in signifikanten Mengen enthalten, ebenso in Hanf. Mein Tipp an dieser Stelle: Die Aminosäureprofile von Lupinenprotein und Getreideprotein ergänzen sich optimal. Werden zum Beispiel beim Backen zehn bis 15 Prozent des herkömmlichen Mehls durch Lupinenprotein ersetzt, ergibt sich dadurch eine ideale Aminosäure-Zusammensetzung. Zudem ist Lupinenprotein reich an Antioxidantien! Jeder, der Lupine noch nicht probiert hat, sollte dies unbedingt nachholen. Weitere News, facts und spannende Hintergrundinfos zur Lupine findest du in diesem Buch.

    Eine Hülsenfrucht mit hohem Proteinanteil ist wie schon erwähnt die Erbse. Durch ihren hohen Anteil an den verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin gilt sie als optimale Nahrungsaufnahme für Sportler. Die genannten Aminosäuren sind an der Energieversorgung der Muskeln und am Muskelaufbau beteiligt und werden daher bei körperlicher Aktivität vorrangig eingebaut.

    Ein weiteres, nahrhaftes Protein ist das Reisprotein. Mit einem Proteinanteil von bis zu 80 Prozent ist Reisprotein besonders gut verträglich und insbesondere auch für Allergiker geeignet. Reisprotein zeichnet sich durch seinen neutralen Geschmack aus und kann sowohl für süße als auch für deftige Speisen, sowie für Shakes und Smoothies verwendet werden. Hervorzuheben ist beim Reisprotein darüber hinaus sein ausgewogenes Aminosäureprofil und sein hoher Anteil an Tryptophan, welches die Vorstufe des Glückshormons Serotonin darstellt. Hülsenfrüchte sind nicht nur gut für Magen und Darm, sondern können auch psychisch „pushen“.

    Hier eine Übersicht der proteinhaltigsten Pflanzen:
    – Quinoa, Amaranth, echter Buchweizen, Hanfsamen, Sojasamen und Spirulina
    – Hülsenfrüchte wie Sojabohnen und deren Erzeugnisse (Miso, Natto, Tempeh, Tofu), Bohnen allgemein, Linsen, Erbsen, Süsslupine, Erdnüsse
    – Nüsse und Samen wie Walnüsse, Cashewkerne, Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkrerne und Kürbiskerne
    – Getreide, insbesondere Reis, Mais, Hafer, Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hirse
    – Sprossen

    Haltet euch an folgende Regeln und erlebt den maximalen Genuss bei bester Gesundheit!

    Nun wisst ihr, dass erstens Proteine ein essentieller Bestandteil der menschlichen Ernährung sind und zur Erhaltung und zum weiteren Aufbau der Muskelmasse sowie zur Erhaltung der Knochen beitragen. Zweitens habt ihr erfahren, dass es Untersuchungen und Studien zufolge erwiesen ist, dass pflanzliche Proteine im direkten Vergleich mit tierischen Proteinen mindestens genauso gut abschneiden, wenn nicht sogar besser – gerade wenn man an die bereits erwähnten stabilisierenden Herz- und Kreislaufuswirkungen denkt.

    Das Thema Protein ist insgesamt zwar recht komplex, jedoch braucht man sich nicht unnötig verrückt machen. Denn wer die hier vermittelten Basics kennt und die entsprechenden Kombinationen der einzelnen Lebensmittel bei der veganen Ernährung beachtet und sich ab und zu vergewissert, wie viel Eiweiß in den Produkten enthalten ist, ist immer auf der sicheren Seite. Und wenn man als aktiver Sportler hin und wieder einmal einen hochwertigen Protein-Shake trinkt, schafft man es damit auch ganz easy, seinen Eiweiß-Bedarf umfassend zu decken.

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    #xmaschallenge: Nachhaltiges Schenken zu Weihnachten

    Das Weihnachtsgeschäft ist nicht nur für den Handel in vielen Branchen die wichtigste Zeit des Jahres. Im Schnitt geben Deutsche für Weihnachtsgeschenke rund 300, ÖsterreicherInnen sogar rund 400 Euro aus….

    Das Weihnachtsgeschäft ist nicht nur für den Handel in vielen Branchen die wichtigste Zeit des Jahres. Im Schnitt geben Deutsche für Weihnachtsgeschenke rund 300, ÖsterreicherInnen sogar rund 400 Euro aus. Insgesamt werden zur Weihnachtszeit in beiden Ländern über 90 Milliarden Euro (!) für Geschenke ausgegeben.

    Nachhaltiges Schenken steht bei den meisten Kaufentscheidungen noch nicht im Vordergrund. Aus Mangel an Zeit oder Ideen verschenken die meisten Menschen Gutscheine oder – noch unpersönlicher – Geld. Auch die klassischen Verlegenheitsgeschenke wie Parfum oder Socken sind für viele immer noch ein Weg heraus aus dem Geschenkedilemma. Dabei kann persönliches und natürlich auch nachhaltiges Schenken zu Weihnachten so einfach sein!

    #xmaschallenge Blogparade

    Die #xmaschallenge soll zu nachhaltigem Schenken motivieren und zugleich entsprechende Ideen und Inspiration liefern. Bis 23. Dezember 2017 könnt ihr mit eurem Blog bei der #xmaschallenge mitmachen und eure Artikel rund um nachhaltige Weihnachtsgeschenke veröffentlichen. Der Fantasie sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt: Ob Ideen und Rezepte für DIYs, Inspiration für persönliche Geschenke, Geschäfte oder Online-Shops mit nachhaltigem Sortiment, nachhaltige Produkte wie Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik oder Kleidung aus nachhaltigen Materialien… Natürlich könnt ihr auch eure nachhaltige Wunschliste mit anderen teilen. Bitte achtet im Sinne eines schönen Weihnachten für alle nur darauf, dass alle eure Ideen ohne Tierisches auskommen, sprich neben nachhaltig auch vegan sind.

    Mit dem zum Teil sehr großen Einfluss unserer Blogs können wir so Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, aber auch gegenüber unseren LeserInnen übernehmen, die unserem Urteil und unseren Empfehlungen vertrauen. Als BloggerInnen können wir so auch unsere Reichweite nachhaltig und sinnvoll nutzen und so gemeinsam positive Veränderung bewirken.

    Postet eure Blogbeiträge zur #xmaschallenge in den Kommentaren unter diesem Artikel und wir teilen ihn auf unserer Facebook-Seite!

    Jeder kann mitmachen!

    Nicht nur lesen, sondern auch mitmachen ist das Motto! Jedes Mal, wenn ihr im Zuge der Challenge handelt, könnt ihr dies – im optimalen Fall mit Bild – auf euren Social Media Profilen posten und so noch mehr Menschen dazu motivieren, zu Weihnachten nachhaltig zu schenken.

    Auf ein nachhaltiges Weihnachten!

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    Blogger Relations, Agentur und Online-Magazin: Im Interview mit Julia Burget

    Julia Burget, die auf ihrer Seite juliaburget.de Menschen unterstützen möchte ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, hat mich zu einem Interview über das Bloggen, Blogger Relations und meine Agentur gebeten. Wer erfahren…

    Julia Burget, die auf ihrer Seite juliaburget.de Menschen unterstützen möchte ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, hat mich zu einem Interview über das Bloggen, Blogger Relations und meine Agentur gebeten. Wer erfahren möchte, was die grösste Herausforderung bei der Arbeit an The bird’s new nest ist, was Unternehmen von einer Zusammenarbeit mit Bloggern erwarten oder was bis jetzt meine grössten Herausforderungen in der Selbstständigkeit waren, kann das Interview hier nachlesen.

    Vielen lieben Dank an Julia für die interessanten Fragen!

     

    Frühere Interviews durfte ich übrigens unter anderem der Agentur 1min30, dem Magazin SOCIETY sowie den Online-Magazinen diezeitschrift.at und Make Yourself Move geben.

     

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    Lähmende Endlosschleifen durchbrechen – Radikalkunst von Chris Moser

    Ein Gipsschädel als Perpentuum Mobile der „Denk“-Bewegung. Flexischläuche verbinden die Gesichtsöffnungen mit der Wirbelsäule und vice versa. Chris Moser veranschaulicht in seiner neuesten Skulptur einen Kreislauf der vermeintlichen Ohnmächtigkeit und…

    Ein Gipsschädel als Perpentuum Mobile der „Denk“-Bewegung. Flexischläuche verbinden die Gesichtsöffnungen mit der Wirbelsäule und vice versa. Chris Moser veranschaulicht in seiner neuesten Skulptur einen Kreislauf der vermeintlichen Ohnmächtigkeit und fordert Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.

    Von den Augen in den Hinterkopf, aus dem Ohr zum Mund, aus der Nase ins Rückenmark, aus dem Hinterkopf ins Auge, aus dem Mund zum Ohr, aus dem Rückenmark in die Nase. Sinneseindrücke und Wahrnehmungswelten sind auf einen in sich rotierenden Mechanismus beschränkt.

    Solo-Bubble-Performance

    Der Bildhauer Chris Moser nimmt Bezug auf das sich im Kreis drehende Denken von Menschen, auch im Sinne einer Unabrückbarkeit von Überzeugungen und ideologischen Glaubensystemen. Im Gegensatz zum Werk „homo ABER„[1] argumentiert diese Figur nicht gegen Reflexionen der Außenwelt, sondern entzieht sich völlig der Auseinandersetzung mit dieser. Die Wahrnehmungswelt dieses Wesens wird auf die eigene Vorstellungswelt reduziert und (Selbst-)Reflexion ist damit unmöglich.

    Bestehende Ansichten, Meinungen, Glaubenssätze und Denkformen zirkulieren unentwegt. Es scheint, als könnte nichts neues, anderes in diesen Kreislaufs hinzu kommen. Eine skulpturale Gestaltung der soziokulturellen Filterblase #Bubble? Eine Art Endlosschleife einer Solo-Bubble-Performance?

    Chris Moser bei der Arbeit am Werk: EIGENverantwortlich! VERschwörung? SELBSTbestimmt, Sockelbüste, Gips und Accessoires, 2017

    Selbstbestimmt den Kreislauf durchbrechen

    Selbstreflexion und das ausdrückliche Hinterfragen von „eingespielten Abläufen“ fordert Chris Moser. Um die konfrontative Wirkung zu verstärken steht die Büste auf einem Sockel und wird damit auf Augenhöhe der Betrachter*innen gesetzt. Moser wendet sich direkt an die Betrachter*innen seiner Werke und konfrontiert sie mit provokanten Fragen:

    „Sind immer die ANDEREN das problem?
    oder eigene gewohnheiten?
    teil des problems oder teil der lösung?
    … sind die einfachsten erklärungen tatsächlich die besten?
    – beeinflussen, manipulieren & versklaven euch wirklich ‚die medien‘ – die ihr doch freiwillig konsumiert?
    – haben ‚die grosskonzerne‘ wirklich zuviel macht
    – dennoch kauft ihr freiwillig ihre produkte?
    – fristet ihr wirklich euer dasein im ‚erzwungenen materialismus‘ während ihr materialistische bedürfnisse stillt?
    – ist am ende vielleicht gar keine ‚verschwörung‘ verantwortlich für dieses kranke leben, sondern ihr selbst?
    – scheissen euch womöglich gar nicht die ‚mainstreammedien‘ den kopf voll, sondern ihr selbst?“

    Chris Moser, Skizze der Arbeit: EIGENverantwortlich! VERschwörung? SELBSTbestimmt!, Sockelbüste, Gips und Accessoires, 2017

    Schläuche rausreißen!

    Chris Moser wendet sich direkt an die Akteur*innen im gesellschaftlichen System. Diese Akteur*innen sind wir. Jeder und Jede einzelne*n von uns, die dieser Gesellschaft angehören und durch das eigene, oft unreflektierte Verhalten, zum Bestehen problematischer Zustände beitragen. Mit enormer Dichte konfrontiert uns der politische Künstler mit Themen wie Konsumverhalten, Materialismus, Kapitalismus, medialer Manipulation und Verschwörungstheorien. Indirekt nimmt er Bezug auf vorherrschende Ideologien, deren prägende Wirkung und Dominanz, die meist unerkannt und unsichtbar bleiben und ermutigt zum Durchbrechen der eigenen Denk- und Handlungsgrenzen.

    Danke an Chris Moser für die Erlaubnis, die ersten Fotografien des Werkes „EIGENverantwortlich! VERschwörung? SELBSTbestimmt!“ in diesem Kolumnenbeitrag zu veröffentlichen.

    Chris Moser lebt und arbeitet als Künstler, Buchautor und politischer Aktivist in Tirol.
    Künstlerische Medien: Bildhauerei, Grafik, Collage/Assemblage
    Facebook
    Website

    Neueste Publikation: Chris Moser, Viva la Rebellion. Ein Aufruf zum Widerstand, 978-3-902873-58-3, Kyrene, 2016 – gelesen von Victoria Windtner.

    [1] Bist du ein Homo ABER? – Radikalkunst von Chris Moser

    1 Kommentar zu Lähmende Endlosschleifen durchbrechen – Radikalkunst von Chris Moser

    Das Schenna Resort – Ruhe und Entspannung in Südtirol

    Das Schenna Resort, bestehend aus dem Hotel Rosengarten, dem Hotel Schwefelbad und dem Hotel Mitterplatt, war so freundlich mich einzuladen, das Hotel Rosengarten zu besuchen um mir einen umfassenden Eindruck zu dessen…

    Das Schenna Resort, bestehend aus dem Hotel Rosengarten, dem Hotel Schwefelbad und dem Hotel Mitterplatt, war so freundlich mich einzuladen, das Hotel Rosengarten zu besuchen um mir einen umfassenden Eindruck zu dessen Service und Angeboten machen zu können. Da ich schon seit langem nach Südtirol reisen wollte, beschloss ich die Einladung anzunehmen und mir die Südtiroler Schmankerl nicht entgehen zu lassen.

    Die Lage

    Das Schenna Resort liegt im malerischen Südtirol in der Nähe von Bozen. Auf einer Seite sehen wir Berge, die sich scheinbar an Höhe übertrumpfen wollen, auf der anderen Seite gibt es Hügel voll mit schmackhaft riechenden Apfelplantagen und kleinen, niedlichen Wanderwegen, die zum Erkunden einladen. Schenna geht auf das italienische Wort “scaene” zurück, was so viel bedeutet wie bühnenhafter Aufbau. Ich vermute, die Bezeichnung bezieht sich auf die Landschaftsplateaus der Gegend. Der Ort hat um die 3.000 Einwohner und liegt zwischen Meran, das drei Kilometer entfernt ist, und Bozen in 25 Kilometern Entfernung.

    Die Fahrt von Wien aus dauert rund sechseinhalb Stunden. Mit dem Auto ist das Ressort relativ einfach zu erreichen, aber Achtung: Mautgebühren von ungefähr 15 Euro fallen wegen des Befahrens der Brennerautobahn an. Spannend wurde es dann kurz vor der Ankunft, als mich mein GPS netterweise auf einen sehr engen Weg lotste, der mich abschnittsweise die Luft anhalten ließ und meinte, mir die wunderschönen Apfelplantagen bereits vorab aus der Nähe zeigen zu müssen. Nichtsdestotrotz war das wohl der kürzeste Weg. Keine Sorge, es gibt wenn ihr weiter der Hauptstraße folgt auch eine Abfahrt direkt zum Hotel. So könnt ihr das kleine Abenteuer vermeiden!

    Apfelplantagen - Schenna Resort (c) Corinna Stabrawa

    Das Hotel als Familienbetrieb

    Vater Luis und Mutter Rosa gründeten 1968 eine Frühstückspension und setzten so den Grundstein für das Schenna Resort. Die Geschwister Heidi Pföstl-Wörndle, Stefan Pföstl, sowie Priska Pföstl sind allesamt im Hotelbetrieb tätig. Stefan Pföstl ist für den Service, die Küche und die Weinproduktion verantwortlich, Priska Pföstl betreut den SPA sowie das Body and Mind Programm. Heidi Pföstl-Wörndle ist im Büro und im Marketing tätig. Sie ergänzen sich in ihren Positionen, haben diese jedoch auch sehr gut abgesteckt. Mit den wöchentlichen Sitzungen bringt jeder das ein, was in seinem Kernbereich ansteht und erfährt von den anderen wo es Schwachpunkte und wo es Grund zur Freude gab.

    Das Zimmer

    Nach der Ankunft und dem Check-in wurde ich direkt von einer freundlichen Praktikantin aufs Zimmer gebracht. Das Zimmer war sehr groß, aber trotzdem sehr gemütlich. Bedeckte Farben wie grün und violett verschmolzen mit der sonst in Holz gehaltenen Einrichtung. Auch das Steinwaschbecken im offenen Bad mit Dusche bot einen angenehmen Kontrast zu den ansonsten weicheren Tönen. Das Highlight der Einrichtung war der Kleiderkasten. Er war nicht, wie in so vielen Hotels, in Richtung Schlafzimmer ausgerichtet, sondern nahm einerseits die Rolle der Zimmertrennung ein und andererseits konnte ich direkt nach dem Duschen auf meine Kleidung zugreifen. Das Bett war in meinen Augen auch so ein Südtiroler Schmankerl. Die Polster waren zur Abwechslung einmal nicht zu hoch gehalten und die Matratze sehr bequem und wie gemacht für ein paar Tage völlige Entspannung.

    Der einzige Schwachpunkt war die Lage meines Hotelzimmers, das sich in Richtung Eingang des Hotels befand. Schöner wäre es gewesen, in einem Zimmer mit Sonnenuntergangsaussicht zu schlafen, denn der Ausblick der Einfahrt begeistert wenig im Vergleich zur wunderbaren Natur. Dies beim Buchen immer unbedingt erwähnen, denn die richtige Aussicht lässt Instagram-Herzen höher schlagen und steigert das Urlaubsfeeling.

    Hotelzimmer im Schenna Resort (c) Corinna Stabrawa

    Die Nachhaltigkeit

    Im Schenna Resort wird viel Wert auf lokale Produkte gelegt, besonders bei Lebensmitteln. Kurze Transportwege spielen ebenfalls eine große Rolle. Auch die Beauty-Produkte im SPA kommen aus Südtirol und Deutschland – Team Dr. Joseph und Pharmos Natur – und sind biologisch zertifiziert. Aus Nachhaltigkeitsgründen wird auch Großteils auf Shampoos und andere Goodies in den Zimmern verzichtet. Bereitgestellt werden eine kleine Seife, ein nachfüllbares Body- und Haarshampoo sowie Wattepads und Wattestäbchen.

    Der neueste Zuwachs besteht aus einer E-Tankstelle, welche in der Garage montiert wurde und E-Bikes, die gegen Gebühr verliehen werden. Sonnenkollektoren sind am Dach zu finden und durch ein lokales Blockheizkraftwerk wird der Energieverbrauch vor Ort geregelt und dadurch gering gehalten.

    Das Angebot

    Das Hotel legt einen starken Fokus auf die körperliche wie auch geistige Entspannung. Es bietet deshalb fünf Mal die Woche Yoga an, die Einheiten finden entweder in einem der Seminarräume oder auf der Panoramaterrasse statt. Desweiteren kann Aqua Fitness betrieben werden, Pilates und Stretching werden ebenfalls angeboten. Angeboten werden außerdem Wanderungen jeglicher Art sowie privates Persönlichkeits- sowie Transformationscoaching. Der Wellnessbereich – siehe Titelbild – besteht aus einem ganzjährig beheizten Sole-Außenpool sowie einem Indoorpool, finnischer Sauna, Biosauna, Rosen- und Weinbergsauna, türkischem Dampfbad, Infrarotkabine und täglichen Sauna-Aufgüssen.

    Der Wellnessbereich hat meine Erwartungen definitiv übertroffen. Viel Ruhe, entspannende Musik und genug Raum, um unter sich zu sein, kreieren die perfekte Atmosphäre zum Aufatmen und Genießen. Warmer Tee sowie kalte Getränke, Nüsse und getrocknete Apfelringe stehen zur freien Entnahme bereit und runden das Angebot ab. Beim Aqua Fitness habe ich zwar den Altersdurchschnitt erheblich gedrückt, aber es war ein lustiges Unterfangen und auch für mich ein Vergnügen.

    Das vegane Angebot

    Beim Abendessen wird man auf einem Tisch mit eigenem Namensschild platziert, der dann für den ganzen Aufenthalt zu einem gehört. Das tägliche 5-Gänge Menü wird einzeln serviert, es gibt mehrere Optionen, aus denen man wählen kann. Wer ein veganes Menü möchte, meldet sich am besten vor der Anreise oder kommuniziert das gleich nach Ankunft. Der Koch stellt hier gerne individuell etwas zusammen.

    vegane Ernährung (c) Corinna Stabrawa

    Ich hatte das Vergnügen eines veganen Galadinners, welches folgendes Menü zum Besten gab:

    Mediterranes Olivenöl aus der Toskana mit Ciabatta
    Gruß aus der Küche
    Zweierlei Bruschetta mit Rucola
    Tomatencremesuppe
    Risina-Bohnen mit Radicchio
    Gersten-Kräuter Risotto
    Sorbet Variation mit frischen Früchten

    Im großen und ganzen war das Menü sehr lecker, bis auf die Risina-Bohnen mit Radicchio, welche ein wenig trocken erschienen. Alle anderen Speisen waren sehr schmackhaft – obwohl ich nicht vegan lebe, kann ich die vegane Küche des Hotels absolut weiterempfehlen.

    Beim Frühstücksbuffet gab es reichlich Auswahl, darunter auch frische Smoothies und unterschiedliche Sorten von veganer Milch und veganem Joghurt. Ein veganes Frühstück lässt hier keine Wünsche offen.

    Der SPA

    Während meines Aufenthaltes durfte ich auch ein SPA-Treatment genießen und zwar das Südtiroler Badl mit anschließender Fußmassage. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir wärmeres Badewasser und eine stärker ausgeprägte Fußmassage gewünscht hätte. Dazu möchte ich jedoch hinzufügen, dass ich normal sehr heiß bade und relativ schmerzvolle Fußreflexzonenmassagen gewohnt bin. Um zu Entspannen und Abzuschalten ist diese Behandlung sicherlich zu empfehlen. Geboten werden eine große Auswahl an traditionellen Südtiroler Wellnesserlebnissen – unter anderem Silberquarzit-Massagen, hier ist sicherlich für jeden etwas Interessantes dabei.

    Südtiroler Badln (c) Corinna Stabrawa

    Priska Pföstl im Interview

    Am Tag meiner Abreise hatte ich noch die Gelegenheit, mit Priska Pföstl, der Verantwortlichen für die Lebensglückseminare, Persönlichkeits- sowie Transformationscoachings und den SPA-Bereich, zu sprechen.

    Corinna: Was ist so besonders am Schenna Resort und vielleicht nicht sofort ersichtlich?

    Priska Pföstl: Wir sind an der Hotelrezeption von einem Kristall ausgegangen. Und diese kristalline Form findet man hier auch immer wieder, wir haben auch Kristalle in den Unterboden eingegossen. Überall in den Ecken des Hauses befinden sich richtig große Bergkristalle, welche die Energien immer wieder regenerieren, klären und wieder stärken. Wir haben auch in jedem Zimmer, in jedem Raum des Hotels geweihte Marienmedallions in den Unterboden eingegossen. Die kann man nicht sehen, vielen Menschen, die feinfühlig sind – und es werden immer mehr Menschen – sagen, man kann es im Haus fühlen.

    Wo siehst du eure Aufgaben im Hotel?

    Ein großes Anliegen ist für uns, den Menschen nicht nur körperlich abzuholen, ihn nicht nur als Kunde Nummer X oder Y zu sehen, sondern ihn wirklich auch in seiner Seele zu erreichen. Ihm eine Wertschätzung zu geben. Entspannung und Erholung findet in uns statt. Wir Menschen fahren in Urlaub, damit wir uns innerlich erholen können. Viele Menschen fahren in den Urlaub und sind trotzdem gestresst und können nicht abschalten.

    Ich finde gezielte Meditationen und Yoga Sessions sind wirklich eine gute Möglichkeit, in ganz kurzer Zeit bei sich selbst anzukommen. Ich glaube, wenn der Rahmen gegeben ist, kann man die eigene innere Ruhe sehr schnell erreichen. So organisiere ich zum Beispiel Bewusstseins- und Transformationstage, das sind drei Tage, wo ich die Menschen begleite bei sich anzukommen, sich bewusst zu werden, was für ein Leben sie führen und wohin sie wollen, sich wirklich neu auszurichten und auch in dieses Fühlen kommen zu können. Ich mache auch Seminare für Frauen, mein Bruder bietet im Gegenzug etwas für Herren an, das ist ein Wochenendprogramm. Ich gehe ein wenig mehr in die Tiefe mit den Frauen und mein Bruder nimmt die Männer in seine Weinkellerei mit.

    Wie bist du dazu gekommen?

    Ich komme aus dem Gastgewerbe und für uns war immer klar, der Gast ist König. Ich war verheiratet mit einem Gastwirt, habe zwei kleine Kinder gehabt und dann ist die Beziehung auseinander gegangen und ich bin auf die Suche nach mir selbst gegangen. Schon seit 15 Jahren beschäftige ich mich ausschließlich mit diesem Thema, ich habe viele Ausbildungen gemacht – Reiki, Transformationstherapie, Mediale Ausbildung, Channeling-Ausbildung, Schwitzhüttenausbildung und begleite seit sieben Jahren Menschen auf ihrem eigenen Bewusstseinsweg. Wir sind ja meistens betriebsblind und sehen nur einen kleinen Radius von unserem Leben. Durch meine Arbeit kann ich Menschen helfen, den ganzen Radius zu sehen und zu erkennen, warum gewisse Themen präsent sind im Leben.

    Wenn Menschen auf einem Tiefpunkt angelangt sind, dann suchen sie nach Licht, dann kommen genau die richtigen Menschen, die richtigen Bücher ins Leben. Du wirst bekommen was du brauchst. Damals war es für mich ziemlich dunkel, ich habe Zwillinge, die waren damals zwei Jahre alt. Ich habe alles verlassen, was mir ans Herz gewachsen ist, der Hotelbetrieb, meine Schwiegereltern, den gesamten geschützten Rahmen, den ich da hatte. Ich war damals zwölf Jahre verheiratet und habe mich ins kalte Wasser geschmissen, mit zwei kleinen Kindern, wo man oft mit einem schon genug hat. Und dann habe ich wirklich nach Licht suchen dürfen. So bin ich auch auf meinen Bewusstseinsweg gekommen. Der Weg durchs Dunkel führt einfach ins Licht.

    Heute freue ich mich, Menschen dabei begleiten zu dürfen, denn ich glaube, die Arbeit kann man nur insofern gut machen, wenn man es selber auch durchlaufen hat. Ansonsten kannst du zwar über etwas sprechen, aber du kannst Menschen nicht abholen, wenn du nicht selber diese Gefühle durchlebt hast.

    Worin siehst du die Zukunft eines Hotels?

    Ich glaube, die Hotels der Zukunft werden auch die Krankenhäuser der Zukunft sein. Vielleicht greife ich da zu weit vor, weil heilen kann man energetisch auch, Heilung muss nicht nur in Krankenhäusern geschehen, Heilung kann auch in der Seele geschehen, es kann im Urlaub geschehen. Ich schätze die Schulmedizin sehr und benutze sie auch, wenn ich sie brauche. Aber trotzdem ist es gleich wichtig, parallel zu schauen, was kann ich für meine Gesundheit tun? Denn ansonsten bleibt man immer in einer Opferhaltung. Ich muss zum Arzt gehen. Hoffentlich bekommt dieser mich gesund. Anstatt zu sagen, ich nutze die Schuldmedizin, aber trotzdem schaue ich, was kann ich tun, wo kann ich noch weiter wachsen – in mein eigenes Heil hineinwachsen.

    Das Fazit

    Obwohl das Hotel einige Details noch perfektionieren könnte, ist es bereits auf bestem Wege, eine meiner Lieblingsunterkünfte zu werden. Die Atmosphäre ist sehr familiär, Probleme werden mit einem Lächeln gelöst und die Ernährung ist ausgewogen und mit traditioneller Südtiroler Kost besprenkelt.

    Geeignet ist das Hotel Rosengarten für Personen, die Ruhe und Erholung suchen. Im Wellnessbereich sind Kinder erst ab 16 Jahren zugelassen, deshalb spricht es eher DINKs (double income, no kids) im Alter von 25 bis 45 Jahren an, welche sich vielleicht auch auf Selbstfindung befinden oder nach etwas Glück Ausschau halten. Bei Letzterem kann Priska Pföstl behilflich sein, und obwohl ich leider keines ihrer Seminare besuchen konnte, würde ich dies gerne nachholen.

    Adresse

    Schenna Resort
    Alte Straße 14
    39017 Schenna bei Meran
    Italien

    Instagram: instagram.com/schennaresort
    Facebook: facebook.com/SchennaResort

    12 Kommentare zu Das Schenna Resort – Ruhe und Entspannung in Südtirol

    Kunst verändert den Blick – ANIMAL UTOPIA

    „Die letzte Tierfabrik wurde geschlossen. Ehemalige Tierproduktionsstätten verfallen zu Ruinen.“ So, oder so ähnlich könnte eine News-Meldung aussehen, wenn Hartmut Kiewerts >ANIMAL UTOPIA< wahr wird und Menschen den Blick auf…

    „Die letzte Tierfabrik wurde geschlossen. Ehemalige Tierproduktionsstätten verfallen zu Ruinen.“ So, oder so ähnlich könnte eine News-Meldung aussehen, wenn Hartmut Kiewerts >ANIMAL UTOPIA< wahr wird und Menschen den Blick auf das Tier nachhaltig veränderten.

    Utopische Kunst als Gesellschaftskritik

    Der Künstler Hartmut Kiewert schafft seit mehreren Jahren politische Kunst und legt in seiner künstlerischen Auseinandersetzung den Fokus auf gesellschaftsrelevante Themen. Im speziellen beschäftigt ihn das herrschaftliche Ausbeutungssystem von sogenannten „Nutztieren“. Seine Kunst bezieht Stellung zur Problematik der vorherrschenden Mensch-Tier-Beziehung und verdeutlicht mit emanzipatorischer Kraft: „Schau mal, so könnten wir auch mit Tieren umgehen“.

    Kiewert zeigt, wie es sein könnte, wenn sich die von Objektivierung und Herrschaft geprägte Beziehung zwischen Mensch und Tier verändert und ein friedliches Zusammenleben möglich wird. So manche Unbequemlichkeit in Zusammenhang mit dieser Veränderung spricht Kiewert klar an, wenn er beispielsweise in Interviews sagt: “Menschen sollten aufhören Schweine zu züchten, gefangen zu halten und zu töten.”[1]

    Bild: Hartmut Kiewert, Teppich III, Öl auf Leinwand, 160 x 190 cm, 2017

    Inhaltlich nimmt Kiewert bei manchem Werk Bezug auf historische Anhaltspunkte, die den aktuellen Blick auf das Tier geprägt haben. Beispielsweise im Werk „Gewährsmänner“, wo er den Philosophen René Descartes und den Gegenwartskünstler Damian Hirst in ein Jagdgemälde von Gustave Courbet des 19. Jahrhunderts setzt. Mit diesen Aneignungen und Reinszenierungen kunsthistorischer Werke, wie auch in den Gemälden „Im Freien“ oder „Evolution of Revolution „, rüttelt er an gegenwärtigen Konventionen und stellt historische Bezüge her, die entschlüsselt werden wollen.

    ANIMAL UTOPIA, Verlag compassion media, erscheint im Herbst 2017

    Kommenden Herbst erscheint im Verlag compassion media ein Katalog, der über 100 Werke des Malers Hartmut Kiewert zeigen wird. Das gemeinschaftliche Projekt des zeitgenössischen Künstlers mit dem Verlag, >ANIMAL UTOPIA<, soll dazu beitragen „langfristig eine neue Sicht auf Tiere zu etablieren“, den „rein anthropozentrischen Blick zu relativieren“ und den Betrachtenden ermöglichen, „diesen fühlenden sozialen Lebewesen auf eine neue, empathische Art zu begegnen.“

    Das Vorwort im Katalog stammt von Philosophin und Journalistin Hilal Sezgin, die Begleittexte von Kunsthistorikerin und Tierstudienherausgeberin Jessica Ullrich.

    Bild: Harmut Kiewert, Herbst, Öl auf Leinwand, 60 x 100 cm, 2012

    >ANIMAL UTOPIA< unterstützen

    Zur Finanzierung des Projekts wurde die Crowdfunding Kampagne >ANIMAL UTOPIA< gestartet, die sehr erfolgreich angelaufen ist. Bis 20. August 2017 kann jede*r das Projekt unterstützen und damit dazu beizutragen, dass „aus der Utopie eines friedlichen Zusammenlebens im Idealfall ein Ist-Zustand“ wird.

    Denkst du politische Kunst kann unseren Blick verändern?

     

    Zur Crowdfunding Kampagne >ANIMAL UTOPIA<
    Website des Künstlers Hartmut Kiewert
    Statement des Künstlers zu Theorie und Praxis seiner Maltechnik

    Weitere Artikel zur Kunst von Hartmut Kiewert auf The bird’s new nest:
    Da sitzt ein Schwein am Sofa! Nachhal(l)tige Kunst von Hartmut Kiewert
    Herrschaft und Gewalt im Fadenkreuz – Hartmut Kiewerts „Gewährsmänner“

    [1] Da sitzt ein Schwein am Sofa! Nachhal(l)tige Kunst von Hartmut Kiewert

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    Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten

    Mit 23 Jahren ein Lokal in Wien gegründet, mit 26 Jahren das erste Buch veröffentlicht und ein eigenes Business gestartet – Maja Elena Scheid hat in ihren jungen Jahren schon…

    Mit 23 Jahren ein Lokal in Wien gegründet, mit 26 Jahren das erste Buch veröffentlicht und ein eigenes Business gestartet – Maja Elena Scheid hat in ihren jungen Jahren schon einiges beachtliches geleistet. Mit „Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten“ packt die gelernte Konditorin ihre besten Rezepte für vegane Rohkost-Kuchen und -torten in ein geniales Buch, das jedem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

    Was genau bedeutet aber eigentlich Rohkost? Als roh bezeichnet werden Speisen, bei denen keine Zutat über 42 Grad erhitzt wird – auch nicht das Endprodukt. Meistens werden für Rohkost sehr hochwertige Zutaten benutzt, die naturbelassen und vollwertig sind und so die geballte Power an Nährstoffen für den Körper beinhalten. Das Besondere an diesem Kochbuch ist aber nicht nur die Rohphilosophie, sämtliche Rezepte sind vegan, gluten-, soja-, laktose- und industriezuckerfrei. Rohkost eignet sich für das ganze Jahr, aber gerade im Sommer bieten die rohen Leckereien zusätzliche Erfrischung.

    „Sweet & Raw“ startet mit einem kurzen Einführungsteil. Auf was sollte man bei den Zutaten achten? Brauche ich besonderes Zubehör? Hier sei vorab erwähnt, dass auf jeden Fall ein Mixer benötigt wird, der bei der Rohkostzubereitung aber so oder so zum Standard gehört, da viel mit Nüssen und Trockenobst gearbeitet wird. Und schon geht es ans Eingemachte, sprich an die Grundrezepte, die für einige der Torten und Kochen verwendet werden wie zum Beispiel Kokossahne.

    Im ersten Kapitel „Klassiker“ sind Varianten von bekannten Köstlichkeiten zu finden, zum Beispiel Sachertorte, Käsekuchen oder Apfelstrudel. Wichtig: Die meisten Mengenangaben werden in Cups gemessen. Einige der Rezepte sind nach Schwierigkeit von einfach bis anspruchsvoll bewertet.

    All jenen, die Schokolade lieben und für die Orangen-Schoko-Törtchen sehr verlockend klingen oder denen, die Fruchtiges wie Wassermelonentörtchen vorziehen ist jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet. Aber auch Rezepte für Kekse oder Energy Balls finden sich im Buch. Von Cupcakes über Tiramisu bis zu einfachen Obstkuchen – hier ist für jede Naschkatze etwas dabei. Meine Favoriten sind der Marmor-Gugelhupf und die Nougattorte.

    „Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten“ könnte ohne Übertreibung das neue Standardwerk für die Kuchentafel werden. Die Beschreibungen zur Zubereitung der einzelnen Rezepte ist bewusst kurz gehalten, es kommen nur sehr wenige exotisch klingende Zutaten in den Rezepten vor und die ansprechende Optik macht direkt Lust auf Nachmachen. Auf 144 Seiten warten über 60 rohveganen Köstlichkeiten. Eine klare Empfehlung für alle Freunde der süßen Küche!

    2 Kommentare zu Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten

    Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle

    Das Thema Zero Waste zieht sich ja momentan vermehrt durch die Medien – super! Im Zuge dessen erscheinen auch immer mehr Bücher, die helfen, Zero Waste in unser aller Alltag umsetzbar…

    Das Thema Zero Waste zieht sich ja momentan vermehrt durch die Medien – super! Im Zuge dessen erscheinen auch immer mehr Bücher, die helfen, Zero Waste in unser aller Alltag umsetzbar zu machen. Wenn ihr euch auch für diesen Lebensstil interessiert, dürfte die Neuerscheinung „Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle“ von Hannah Sartin und Carlo Krauss interessant sein.

    Durch entsprechende Medien-Berichte ist wohl den meisten von uns mittlerweile bekannt, dass wir viel zu viel Müll produzieren. Wer die wichtigsten Fakten zu diesem Thema nachlesen möchte, kann sich zu Beginn des Buches darüber informieren. Das Paar Sartin und Krauss erklärt anfangs auch die eigene Reise zu Zero Waste und warum sie sich dafür entschieden haben, diesen Weg einzuschlagen. Das Buch fokussiert sich relativ stark auf Zero Waste mit der ganzen Familie, vor allem mit Kleinkindern, wer Zero Waste im Familienverbund umsetzen möchte, findet hier entsprechende Ideen und Inspiration.

    Der Einstieg erfolgt mit dem Thema Recycling. Hier geht es vor allem um Papier, Kleidung und Glas. Einem kurzen Infoblock folgt eine Auflistung an Ideen und Denkanstößen, wie wir unser Handeln konkret verändern können. Der Zero Waste Einkauf wird sehr praxisnah beschrieben – inklusive DIY für eigene Stoffbeutel. Und wie koche ich eigentlich weitestgehend müllfrei? Auch hier finden sich sowohl Rezepte als auch Inspirationen für eine müllfreiere Küche, zum Beispiel was Hygieneprodukte angeht. Die Rezepte im Kapitel „Zero-Waste-Küche“ sind leider nicht alle vegan, bei einigen sind aber zumindest vegane Alternativen aufgeführt.

    Mein persönliches All-Time-Favorite Thema ist und bleibt das Zero Waste Bad. Im Bad lässt sich schnell und unkompliziert Müll einsparen, sei es durch Stückseife oder selbstgemachte Pflegeprodukte. Die nächsten Kapitel behandeln den müllfreien Alltag, weniger Müll im Job sowie im Urlaub. Mit den beiden Themen „Reparieren“ und „Urban Gardening“ schließt das Buch ab.

    „Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle“ ist eine gelungene Mischung aus Erfahrungsbericht und Praxisanleitungen. Mit seinen 176 Seiten ist das Buch ausführlicher als gedacht, man merkt, dass die beiden Autoren mit Herzblut und Erfahrung bei der Sache sind. Viele Rezepte zum Selbermachen runden das Buch ab und Motivieren so nicht nur das Thema gleich direkt anzugehen sondern liefern auch konkrete Ansätze, die den Einstieg stark vereinfachen.

    Vielen Dank an die Münchner Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

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    Aus der Redaktion. Wo war ich?

    Als The bird’s new nest Anfang 2014 gestartet ist, war das Verfassen von Beiträgen für meine Kolumne „Aus der Redaktion.“ eine meiner liebsten Tätigkeiten. Aus dem Nest zu plaudern, einen…

    Als The bird’s new nest Anfang 2014 gestartet ist, war das Verfassen von Beiträgen für meine Kolumne „Aus der Redaktion.“ eine meiner liebsten Tätigkeiten. Aus dem Nest zu plaudern, einen Blick hinter die Kulissen von The bird’s new nest zu bieten und auch Einblicke über mein Leben und Arbeiten zu liefern hat mir viel Freude bereitet und scheint auch bei vielen unserer LeserInnen auf Interesse gestoßen zu sein. Dass mein letzter Kolumnenbeitrag im Februar 2015 erschienen ist, mag in dem Zusammenhang durchaus verwundern. Dieser Beitrag soll jetzt, über zwei Jahre später, nicht nur die Kolumne wiederbeleben, sondern auch die Frage klären: Wo war ich?

    Nun, diese Frage ist theoretisch relativ leicht zu beantworten, denn ich war nie weg. Doch hat sich seit meinem letzten Beitrag so viel getan, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Vor allem aber war so viel zu tun, dass ich neue Beiträge für diese Kolumne hintenangestellt habe. Warum das keine gute Idee war, darauf komme ich noch zu sprechen, vorab möchte ich aber darauf eingehen, womit ich die letzten zwei Jahre beschäftigt war.

    Ungefähr zur selben Zeit als der letzte Kolumnenbeitrag online ging, bin ich in meine Selbstständigkeit gestartet. Allen, die sich schon einmal selbstständig gemacht haben bzw. selbstständig sind brauche ich nicht zu erklären, wie viel Zeit und Energie eine solche Unternehmung verschlingt. Ich hatte zwar schon vorher sämtliche Zeit in The bird’s new nest gesteckt, aber eine Selbstständigkeit erfordert nicht nur viel Arbeitseinsatz, sondern bringt auch weitere Anforderungen mit sich, von Administrativem bis hin zu der Tatsache, dass man nun komplett ohne Netz und doppeltem Boden für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen muss. Nachdem dies kein Beitrag über Selbstständigkeit werden soll – bei Interesse kann ich diesem Thema aber durchaus einen eigenen Artikel widmen – sei nur gesagt, dass die Prioritäten sich entsprechend verschieben. Denn die grösste Reichweite oder die meistgelesensten Artikel bringen nichts, wenn man im nächsten Monat nicht mehr weiß, wie man seine Lebenserhaltungskosten decken soll.

    So lässt sich nun auch praktisch sehr leicht erklären, womit ich mich die letzten zwei Jahre und mehr sehr intensiv beschäftigt habe, nämlich mit dem Aufbau unserer Agentur namens Die BR-Agentur. Im Oktober 2015 gestartet beschäftigen wir uns nun schon seit fast zwei Jahren mit Blogger Relations, Marktforschung und Social Media Management. Dass ich nicht mit The bird’s new nest mein Geld verdiene, sondern nebenbei einen „richtigen“ Job habe, mag einige überraschen, auch dies ist aber leicht erklärt. The bird’s new nest ist und war noch nie kostendeckend, was unter anderem daran liegt, dass unser Fokus auf einem nachhaltigen Lebensstil liegt und ein Großteil potenzieller Kooperationen für uns deshalb nicht in Frage kommt. Zusätzlich ist das Budget von nachhaltig agierenden Unternehmen um ein vielfaches geringer, was selbst bei einer Vielzahl an Kooperationen nicht garantieren würde, am Ende des Monats genug Umsatz gemacht zu haben, um Versicherungen, Steuer und die eigenen Kosten zu decken.

    The bird’s new nest ist und bleibt daher für mich, was es immer war, ein Herzensprojekt, in das ich jede freie Minute investiere, um so viele Menschen wie möglich für einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern. Zugleich ist die Anzahl der freien Minuten aber mittlerweile durch die Agentur-Arbeit begrenzt, was sich unter anderem darin geäußert hat, dass ich weniger Artikel schreiben konnte. Artikel wie die Kolumnenbeiträge zu „Aus der Redaktion.„. Warum das aber nun keine gute Idee war? Meine Leidenschaft für das Schreiben ist fast so groß wie für das Thema Nachhaltigkeit an sich. Ich habe ein Notizbuch voller Themen, die mir unter den Nägeln brennen und in den letzten zwei Jahren habe ich mich laufend eingebremst um statt meiner Leidenschaft zu folgen Aufgaben zu bearbeiten, die objektiv gesehen tatsächlich wichtiger waren. Mittlerweile ist aber der Zeitpunkt gekommen, an dem ich wieder meiner Leidenschaft folgen möchte, denn letzten Endes gäbe es ohne sie heute weder The bird’s new nest noch unsere Agentur.

    Ich bin also wieder ganz da – voller Ideen und Motivation, die ihr zukünftig wieder in mehr meiner Worte zu lesen bekommen werdet. Solltet ihr Wünsche für Themen haben, egal ob für diese Kolumne oder generell für The bird’s new nest, schreibt sie in die Kommentare, ich freue mich, von euch zu lesen!

    P.S.: Wo war ich? Auf dem Titelbild bin ich in Madrid unterwegs, um das vegane Angebot zu testen – davon aber mehr in einem separaten Artikel fernab dieser Kolumne.

    3 Kommentare zu Aus der Redaktion. Wo war ich?

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