Eco. Life. Style.

Kategorie: Aus der Redaktion

Aus der Redaktion. Back to the roots!

In meinem letzten Kolumnenbeitrag zu Aus der Redaktion. habt ihr erfahren, warum diese Kolumne so lange pausiert hat und was sich sonst bei mir hinter den Kulissen getan hat. Heute…

In meinem letzten Kolumnenbeitrag zu Aus der Redaktion. habt ihr erfahren, warum diese Kolumne so lange pausiert hat und was sich sonst bei mir hinter den Kulissen getan hat. Heute geht es nun nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft und meine Pläne für The bird’s new nest.

DAS Projekt

Dazu muss ich aber noch einmal ausholen und einige Monate zurückreisen – genauer gesagt in den November letzten Jahres. Denn da wurde unsere Agentur vom Team einer sehr bekannten Persönlichkeit wegen eines Projektes kontaktiert. Nach einem ersten Treffen in personam war für uns klar, dass es sich bei der Anfrage um ein sehr spannendes Thema mit einem großen Potenzial handelt. Nicht zu sprechen von dem deutlich größeren Budget im Vergleich zu ähnlichen Projekten. Dazu käme noch ein Boost in Bekanntheit für unsere Agentur, denn die Kooperation mit einer so bekannten Person hätte uns auch entsprechend in die Medien gebracht.

Klingt alles super, oder? Nun, wie alles im Leben hat auch diese Anfrage zwei Seiten. Durch die Größe des Projekts wären wir voll ausgelastet gewesen und hätten dieses Jahr einerseits für die Agentur keine weiteren Aufträge annehmen können, andererseits hätte ich auch die Zeit, die in The bird’s new nest fliesst stark reduzieren müssen. Dagegen stand eine Vollauslastung für mindestens ein Jahr ohne sich über neue Projekte oder Finanzen den Kopf zerbrechen zu müssen. Die Konsequenz war also klar: Entweder das eine oder das andere, beides zusammen war nicht möglich.

Die Entscheidung

Es war also nötig, eine Entscheidung zu treffen, und wofür ich mich entschieden habe ist offensichtlich, oder? Die finanzielle Sicherheit und die Bekanntheit, die das große Projekt versprochen hätte war äußerst verlockend. Abgesehen davon, dass es mir enormen Spaß macht, an solchen Themen vom Start weg mitzuarbeiten und etwas von Grund auf aufzubauen. Trotzdem haben wir uns letzten Endes gegen das Projekt entschieden. Der für mich entscheidende Faktor war, dass das Thema Nachhaltigkeit in diesem Fall nicht im Vordergrund stehen würde und ich realisiert habe, dass meine Leidenschaft für diesen Bereich einerseits der Antrieb war, unsere Agentur zu gründen um nachhaltige Unternehmen zu unterstützen und andererseits meine restliche Zeit und Energie in The bird’s new nest zu stecken um möglichst viele andere Menschen dafür zu begeistern.

Das war aber nicht die einzige Entscheidung, die im Zuge der Überlegungen zu dieser Anfrage gefallen ist. Bei den vielen Gedanken zu Für und Wider ist mir klar geworden, wie wichtig mir meine eigenen Projekte sind und dass ich wieder bewusst mehr Zeit und Energie in diese investieren möchte. Denn auch wenn es sich um eigene Unternehmungen handelt, schleicht sich unweigerlich irgendwann Routine ein. Oder man verliert den Fokus. Oder beides. Mir wurde klar, dass es Zeit ist für einen Relaunch. Und zwar so richtig! Eine Art Lebens-Relaunch, bei dem ich mich wieder darauf besinne, was mir im Leben wirklich wichtig ist, was ich im Leben erreichen möchte und mit wem und was ich meine Zeit verbringe. Das hat in erster Instanz zu einem erneuten Interesse an Minimalismus und zu einer Mega-Ausmist-Aktion meiner Wohnung geführt, die noch immer läuft – und zu einigem anderen, das ist aber Material für einen anderen Artikel. Und zu der Erkenntnis, dass es Zeit ist, The bird’s new nest zu relaunchen. Nach vier Jahren kann unser Eco.Life.Style.Magazine. eine Überarbeitung vertragen, und nachdem ich kein Freund von halben Sachen bin wird alles neu. Logo, Seite, Konzept – alles wird hinterfragt und bei Bedarf erneuert.

Back to the roots!

Nach diesem Beschluss erlebte ich einen Schwung an Energie und Motivation, der mir gezeigt hat, dass diese Entscheidung die richtige war. So heißt es nun zurück zu den Wurzeln, zu dem, was mir wirklich am Herzen liegt. Und das ist und bleibt The bird’s new nest! Die Relaunch-Phase ist offiziell gestartet, in Kürze wird es auch einen Beitrag im News-Bereich mit weiteren Infos geben, in dem ihr euer Feedback und eure Wünsche deponieren könnt.

Ich freue mich nicht nur sehr auf das neue neue Nest, sondern auch darüber, dass ich mich nicht in einem vermeintlich verlockenden Projekt verloren, sondern für mich die richtige Entscheidung getroffen habe!

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Aus der Redaktion. Wo war ich?

Als The bird’s new nest Anfang 2014 gestartet ist, war das Verfassen von Beiträgen für meine Kolumne „Aus der Redaktion.“ eine meiner liebsten Tätigkeiten. Aus dem Nest zu plaudern, einen…

Als The bird’s new nest Anfang 2014 gestartet ist, war das Verfassen von Beiträgen für meine Kolumne „Aus der Redaktion.“ eine meiner liebsten Tätigkeiten. Aus dem Nest zu plaudern, einen Blick hinter die Kulissen von The bird’s new nest zu bieten und auch Einblicke über mein Leben und Arbeiten zu liefern hat mir viel Freude bereitet und scheint auch bei vielen unserer LeserInnen auf Interesse gestoßen zu sein. Dass mein letzter Kolumnenbeitrag im Februar 2015 erschienen ist, mag in dem Zusammenhang durchaus verwundern. Dieser Beitrag soll jetzt, über zwei Jahre später, nicht nur die Kolumne wiederbeleben, sondern auch die Frage klären: Wo war ich?

Nun, diese Frage ist theoretisch relativ leicht zu beantworten, denn ich war nie weg. Doch hat sich seit meinem letzten Beitrag so viel getan, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist. Vor allem aber war so viel zu tun, dass ich neue Beiträge für diese Kolumne hintenangestellt habe. Warum das keine gute Idee war, darauf komme ich noch zu sprechen, vorab möchte ich aber darauf eingehen, womit ich die letzten zwei Jahre beschäftigt war.

Ungefähr zur selben Zeit als der letzte Kolumnenbeitrag online ging, bin ich in meine Selbstständigkeit gestartet. Allen, die sich schon einmal selbstständig gemacht haben bzw. selbstständig sind brauche ich nicht zu erklären, wie viel Zeit und Energie eine solche Unternehmung verschlingt. Ich hatte zwar schon vorher sämtliche Zeit in The bird’s new nest gesteckt, aber eine Selbstständigkeit erfordert nicht nur viel Arbeitseinsatz, sondern bringt auch weitere Anforderungen mit sich, von Administrativem bis hin zu der Tatsache, dass man nun komplett ohne Netz und doppeltem Boden für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen muss. Nachdem dies kein Beitrag über Selbstständigkeit werden soll – bei Interesse kann ich diesem Thema aber durchaus einen eigenen Artikel widmen – sei nur gesagt, dass die Prioritäten sich entsprechend verschieben. Denn die grösste Reichweite oder die meistgelesensten Artikel bringen nichts, wenn man im nächsten Monat nicht mehr weiß, wie man seine Lebenserhaltungskosten decken soll.

So lässt sich nun auch praktisch sehr leicht erklären, womit ich mich die letzten zwei Jahre und mehr sehr intensiv beschäftigt habe, nämlich mit dem Aufbau unserer Agentur namens Die BR-Agentur. Im Oktober 2015 gestartet beschäftigen wir uns nun schon seit fast zwei Jahren mit Blogger Relations, Marktforschung und Social Media Management. Dass ich nicht mit The bird’s new nest mein Geld verdiene, sondern nebenbei einen „richtigen“ Job habe, mag einige überraschen, auch dies ist aber leicht erklärt. The bird’s new nest ist und war noch nie kostendeckend, was unter anderem daran liegt, dass unser Fokus auf einem nachhaltigen Lebensstil liegt und ein Großteil potenzieller Kooperationen für uns deshalb nicht in Frage kommt. Zusätzlich ist das Budget von nachhaltig agierenden Unternehmen um ein vielfaches geringer, was selbst bei einer Vielzahl an Kooperationen nicht garantieren würde, am Ende des Monats genug Umsatz gemacht zu haben, um Versicherungen, Steuer und die eigenen Kosten zu decken.

The bird’s new nest ist und bleibt daher für mich, was es immer war, ein Herzensprojekt, in das ich jede freie Minute investiere, um so viele Menschen wie möglich für einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern. Zugleich ist die Anzahl der freien Minuten aber mittlerweile durch die Agentur-Arbeit begrenzt, was sich unter anderem darin geäußert hat, dass ich weniger Artikel schreiben konnte. Artikel wie die Kolumnenbeiträge zu „Aus der Redaktion.„. Warum das aber nun keine gute Idee war? Meine Leidenschaft für das Schreiben ist fast so groß wie für das Thema Nachhaltigkeit an sich. Ich habe ein Notizbuch voller Themen, die mir unter den Nägeln brennen und in den letzten zwei Jahren habe ich mich laufend eingebremst um statt meiner Leidenschaft zu folgen Aufgaben zu bearbeiten, die objektiv gesehen tatsächlich wichtiger waren. Mittlerweile ist aber der Zeitpunkt gekommen, an dem ich wieder meiner Leidenschaft folgen möchte, denn letzten Endes gäbe es ohne sie heute weder The bird’s new nest noch unsere Agentur.

Ich bin also wieder ganz da – voller Ideen und Motivation, die ihr zukünftig wieder in mehr meiner Worte zu lesen bekommen werdet. Solltet ihr Wünsche für Themen haben, egal ob für diese Kolumne oder generell für The bird’s new nest, schreibt sie in die Kommentare, ich freue mich, von euch zu lesen!

P.S.: Wo war ich? Auf dem Titelbild bin ich in Madrid unterwegs, um das vegane Angebot zu testen – davon aber mehr in einem separaten Artikel fernab dieser Kolumne.

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Aus der Redaktion. Liebes 2015!

Liebes 2015, Schön, dass du da bist! Schon einen Monat hast du mich begleitet und ich muss sagen, du gefällst mir deutlich besser als 2014. Ich würde das letzte Jahr…

Liebes 2015,

Schön, dass du da bist! Schon einen Monat hast du mich begleitet und ich muss sagen, du gefällst mir deutlich besser als 2014. Ich würde das letzte Jahr zwar nicht durchwegs als schlecht, aber doch als äußerst schwierig bezeichnen.  Dabei fing es sehr vielversprechend an, am 1. Januar 2014 ist The bird’s new nest gestartet und ich war glücklich und motiviert mit einem tollen Team von über 40 Personen den Traum eines Online-Magazins rund um das Thema Nachhaltigkeit zu verwirklichen. Außerdem hatte ich noch viele weitere Pläne – ich wollte in diesem Jahr umziehen und mich aus meinem neuen Home Office heraus selbstständig machen. Das erste Monat verging wie im Flug, denn seit dem Start von The bird’s new nest als Online-Magazin herrscht hier Hochbetrieb – Nachhaltigkeit ist offenbar kein Thema, das nur uns interessiert, sondern auch viele interessierte Leser angesprochen hat.

Im Februar 2014 waren dann aber alle Pläne auf Eis gelegt. Meine Mutter hatte eine Gehirnblutung und lag fast sechs Wochen im Koma. Noch dazu kam die Information, dass die Wohnung, die ich im Mai beziehen wollte nicht rechtzeitig fertiggestellt werden könnte, weil die Gemeinde die Bewilligung zum Bau nun doch nicht erteilt hatte. Des weiteren hatte ich mich schon 2013 für das Unternehmensgründungsprogramm beworben, das Personen in Österreich hilft, sich selbstständig zu machen – doch beim Erstgespräch war mein zukünftiger Betreuer nicht sonderlich begeistert davon, dass ich ihm einerseits nicht sagen konnte, wann ich ein funktionierendes Home Office haben würde, denn noch war unklar, wann meine Wohnung nun fertiggestellt werden würde. Und dass ich mindestens drei Tage die Woche bei meiner Mutter im Spital oder mit meinem Vater verbrachte, um meinen Eltern emotional beizustehen oder wichtige Angelegenheiten zu regeln, war auch keine gute Voraussetzung für eine Selbstständigkeit. Deshalb war die Antwort auf meine Bewerbung auch nicht überraschend: Abgelehnt!

Und was jetzt? Wir wussten damals nicht, ob meine Mutter das Koma überhaupt überleben würde, auf einmal war auch die Finanzierung meiner Wohnung in Gefahr und ich wusste nicht mehr, ob ich überhaupt umziehen würde. Nach dem Schock über die Ablehnung wurde mir klar: In dieser Situation ist es mir so und so nicht möglich, mich selbstständig zu machen. Denn neben der Unsicherheit und Hilflosigkeit, die ich empfand, habe ich auch sehr darunter gelitten, dass es meiner Mutter immer wieder sehr schlecht ging und ich trotz allem meinen Vater entsprechend unterstützen wollte. An manchen Tagen hatte ich das Gefühl, ich schaffe es einfach nicht mehr.

Und so war Abwarten die Devise. Abwarten, wie sich der Zustand meiner Mutter entwickeln würde. Abwarten, was mit der Finanzierung meiner Wohnung passiert. Abwarten, ob und wann die Wohnung fertiggestellt wird. Aber einfach abwarten und nichts tun ist nicht mein Fall. Außerdem benötigte ich dringend Ablenkung und so habe ich mich entschieden, die Zeit zu nutzen um mich ganz The bird’s new nest zu widmen. Diese Entscheidung, das tolle Team und meine Freunde haben dazu beigetragen, dass ich 2014 überstanden habe und auf einmal du vor der Tür standest, das hoffnungsbringende 2015!

Und du hast tatsächlich wunderbar begonnen! Meiner Mutter geht es auf einmal besser, sie kann sogar wieder ein wenig schreiben! Und obwohl sie ein schwerstbehinderter Pflegefall bleiben wird, gibt es nichts Schöneres für mich, als meine Mutter lächeln zu sehen, wenn ich vor ihr stehe. Ich bin umgezogen! Trotz aller finanziellen Probleme, die sich im letzten Jahr ergeben haben, war es möglich, die Wohnung zu behalten. Den gesamten Dezember letzten Jahres habe ich mit meinem Umzug verbracht und nun sitze ich in meinem neuen Home Office und schreibe diese Zeilen. The bird’s new nest hat sich wunderbar entwickelt! Die Entscheidung, mich voll auf The bird’s new nest zu konzentrieren hat mir nicht nur durch eine sehr schwere Zeit geholfen, sondern hat auch dazu geführt, dass wir die sehr ambitionierten Ziele, die ich für 2014 festgelegt hatte, alle erreicht haben. Ich wurde in das Unternehmensgründungsprogramm aufgenommen! Nachdem klar war, dass ich ab 2015 ein funktionierendes Home Office haben würde, und nach zwei leider missglückten Versuchen der Heimpflege – meine Mutter ist nun gut in einem Geriatriezentrum aufgehoben -, wurde ich zum Programm zugelassen. Dort habe ich nicht nur viele interessante zukünftige Selbstständige kennengelernt, sondern auch sehr viel Zuspruch erfahren, was meine Pläne betrifft. Mit so vielen Menschen zusammenzutreffen, die sich auf den spannenden und sehr herausfordernden Weg der Selbstständigkeit begeben war sehr inspirierend.

In deinem ersten Monat hast du mir also gezeigt, dass die Welt auch wieder besser aussehen kann. Und ich setze große Hoffnungen auf dich! Denn im zweiten Halbjahr diesen Jahres ist geplant, das Unternehmen zu gründen, das so lange auf Realisierung warten musste. The bird’s new nest wird daneben natürlich bestehen bleiben – auch hier wartet noch einiges Spannendes auf euch! Außerdem gibt es Pläne für ein weiteres sehr interessantes Projekt, und ich würde mich sehr freuen, wenn ich dieses in ein paar Wochen vorstellen könnte. Es wird also ein ereignisreiches Jahr werden, und ich freue mich schon darauf!

Schön, dass du da bist, 2015!

Alles Liebe,

Edda

PS: Ein unglaublich großes Dankeschön an alle, die mich und The bird’s new nest in 2014 unterstützt haben. Vielen, vielen Dank!

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Aus der Redaktion. Hört die Trauer jemals auf?

Heute geht die Kolumne „Aus der Redaktion.“ aus der Sommerpause. „Nach Mitte Oktober?“ denken sich nun vermutlich viele von euch, „Der Sommer ist doch schon lange vorbei.“ Das stimmt, und…

Heute geht die Kolumne „Aus der Redaktion.“ aus der Sommerpause. „Nach Mitte Oktober?“ denken sich nun vermutlich viele von euch, „Der Sommer ist doch schon lange vorbei.“ Das stimmt, und eigentlich sollte der heutige Kolumnenbeitrag sich auch darum drehen, welche – zum Teil ausgefallenen – Fragen ich immer wieder zu The bird’s new nest gestellt bekomme. Und dieses Thema ist in gewisser Weise auch der Grund, wieso der Beitrag so lange auf sich warten ließ. Denn „Aus der Redaktion.“ dreht sich ja um The bird’s new nest, unsere Online-Redaktion und die Dinge, mit denen ich mich zur Zeit beschäftige. Und das war diesen Sommer und auch jetzt meine familiäre Situation.

Wer diesen Kolumnenbeitrag von mir gelesen hat, weiß, dass meine Mutter Anfang Februar eine Gehirnblutung hatte und seitdem schwerstbehindert ist. Bis kurz vor dem Sommer war sie im Krankenhaus, dann ging es darum, ob sie in ein Pflegeheim kommt, oder ob wir mit Unterstützung einer 24-Stunden-Pflege sie auch zu Hause betreuen können. Die Wahl fiel auf letzteres und die Hoffnung war groß, dass sich der Zustand meiner Mutter zu Hause verbessern würde. Aber leider war das Gegenteil der Fall. Die von der Organisation beauftragte Pflegekraft hatte – abgesehen von weiteren Problemen – das Gerät für die Sauerstoffzufuhr falsch bedient, anstatt es täglich zu desinfizieren und neues Wasser einzufüllen, hatte sie das Wasser immer wieder nur nachgefüllt. Das kam leider erst dann heraus, als meine Mutter mit einer schweren Bakterieninfektion ins Krankenhaus gekommen war. Genauso wie die Tatsache, dass die Pflegekraft meiner Mutter nur die Hälfte der benötigten Flüssigkeit verabreicht hatte. Als meine Mutter nach einem Monat Heimpflege wieder ins Krankenhaus kam, war sie komplett dehydriert und lebensgefährlich erkrankt. „Sie wird es vermutlich nicht überleben.“ war die Diagnose der Ärzte. Mein Vater war verzweifelt und machte sich große Vorwürfe. Hätte er die Pflegekraft besser kontrollieren müssen? War die Entscheidung, meine Mutter nach Hause zu nehmen ein Fehler? Und was passiert jetzt?

Man könnte meinen, dass es eine Erleichterung für uns hätte sein sollen, dass meine Mutter nun wieder unter kompetenter ärztlicher Aufsicht war. Leider war die Abteilung, in der meine Mutter lag, nicht erfahren mit schwerbehinderten Patienten, die eine bestimmte Pflege benötigen. Mehrmals kam mein Vater zu meiner Mutter ins Zimmer – er war jeden Tag zu beiden Besuchszeiten bei ihr – und fand sie mit hochrotem Kopf und kaum Luft bekommend vor, weil wieder einmal niemand den Schleim aus ihrer Luftröhre abgesaugt hatte. Eine Ärztin meinte überhaupt zu meinem Vater „man solle meine Mutter doch einfach sterben lassen, weil das ist doch kein Leben mehr“. Mein Vater, der mit seinen bald 80 Jahren den zweiten Weltkrieg mitbekommen hatte, fand sich an das Dritte Reich erinnert, und bestand darauf, dass meine Mutter nicht einfach in ein Zimmer zum Sterben abgeschoben wird, sondern dass der Schlauch in ihrer Luftröhre wie erforderlich betreut wird. Denn das Argument der Ärztin, „wenn das verschmutzt ist bemerken wir es eh, wenn sie dann eine Lungenentzündung bekommt“, war für ihn einfach nur eine Katastrophe. Genauso wie für mich, und das war es auch, was mich neben The bird’s new nest den gesamten Sommer (und danach) beschäftigt hat. „Mir geht es so schlecht.“, sagt mein Vater oft zu mir. Mir ging es auch schlecht, aber das will ich ihm nicht sagen, ich will ihn nicht noch mehr belasten. Also tue ich das, was viele in so einer Situation tun – mich in die Arbeit vergraben um mich abzulenken. Und mich immer mehr zu überarbeiten.

„Warum mache ich zur Entspannung nicht einfach Yoga oder meditiere, so wie früher?“ habe ich mich oft gefragt. Und habe es darauf geschoben, dass ich einfach zu viel zu tun habe. Heute ist mir das erste Mal klar geworden, dass ich es deshalb nicht mache, weil ich sofort an meine Mutter denke, sobald ich nicht mit etwas beschäftigt bin. Ich muss daran denken, wie oft ich sie um Luft ringend im Krankenhaus angetroffen habe. Wie sie sich vor Schmerzen krümmt, wenn ihr der lange Schlauch in die Luftröhre eingeführt wird, um ihr den Schleim abzusaugen – mehrmals täglich. Wie sie versucht, zu sprechen, aber nichts sagen kann, weil der Schlauch in der Luftröhre verhindert, dass sie einen Laut von sich geben kann. Wenn sie den Kopf schüttelt, wenn mein Vater sie fragt: „Kennst du mich?“ Wenn mein Vater an ihrem Bett steht und zu ihr sagt „Ich liebe dich, du bist du schönste Frau der Welt.“ und sie ihn mit verwunderten Augen groß ansieht. Sie weiß nicht, wer wir sind. Sie erkennt uns nicht. Sie weiß nicht, wieso sie im Krankenhaus liegt, warum ihr Ärzte ständig Spritzen geben, ihr Schlauche einführen und sie damit täglich quälen. Warum sie nicht mehr sprechen kann, sich nicht mehr bewegen kann, nicht mehr weiß wo sie ist oder wer sie ist. Und damit war ich den ganzen Sommer beschäftigt und bin es immer noch. Ein Kolumnenbeitrag über Fragen zu The bird’s new nest zu schreiben war für mich deshalb undenkbar. Und ich habe es immer weiter hinausgeschoben. Und heute beschlossen, darüber zu schreiben, was mich tatsächlich beschäftigt.

Eine Frage stellt sich mir aber: Hört die Trauer jemals auf? Kann ich mich mit dem Leiden meiner Mutter abfinden? Wäre sie gestorben, wäre es auch sehr schlimm gewesen, aber so sehe ich sie und meinen Vater und sehe, wie beide leiden – jeder auf seine Weise. Und ich stehe daneben und fühle mich hilflos und überfordert. Letzte Woche hat mein Vater erkannt, dass er mit der Pflege meiner Mutter zu Hause überfordert ist. Denn meine Mutter hat die schwere Bakterieninfektion überlebt und kam wieder nach Hause, wo das Problem mit einer anderen Pflegekraft weiterging. Wieder wurden die Geräte nicht richtig bedient und innerhalb kürzester Zeit war meine Mutter erneut im Krankenhaus. Pflegeheim, das bedeutet nicht nur das Gefühl, dass wir versagt haben – wir haben es nicht geschafft, meine Mutter gemeinsam zu pflegen. Es bedeutet auch Kosten von über 7.000 Euro im Monat. Die Pension meiner Mutter geht bis zu 300 Euro an die Institution, genauso wie ihr Erspartes bis auf 4.000 Euro. Mein Vater ist als ihr Ehemann unterhaltspflichtig. Von seiner Pension muss er jedes Monat 700 Euro zahlen. Ich hoffe, es bleibt ihm genug für die Miete und alle anderen Ausgaben. Das Haus, das meine Eltern gebaut haben, müssen wir verkaufen. Auch alle Ersparnisse meines Vaters fließen ins Pflegeheim. Mein Vater möchte aber noch ein neues (gebrauchtes) Auto kaufen. Grösser als das jetzige, „damit er mit meiner Mutter einen Ausflug zum Haus machen kann“. „Papa, das Haus gibt es dann nicht mehr.“, sage ich.  „Das macht nichts,“ sagt er, „dann fahren wir einfach so hin“. „Aber wie willst du das machen,“ sage ich, „sie kann doch gar nicht selbstständig im Auto sitzen.“ Er antwortet mir nicht, sondern blickt irgendwo in die Ferne.

Was mir bleibt ist die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Das es besser werden muss. Wie genau das aussehen kann, weiß ich nicht. Ich wurde aber von so vielen Menschen in ähnlichen Situationen angeschrieben, sodass ich weiß, dass viele andere Menschen auch gelernt haben, damit umzugehen. Wird es leichter werden? Wird der erste Gedanke in einer ruhigen Minute irgendwann einmal nicht mehr meiner Mutter gelten? Werde ich irgendwann einmal kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn ich mich wegen etwas freue, weil ich gleich darauf daran denken muss, dass es meiner Mutter vielleicht gerade schlecht geht?

Das sind die Fragen, die mich zur Zeit beschäftigen. Aber jetzt, wo der Einstieg wieder geschafft ist, wird es nächstes Mal das angekündigte Thema geben, damit es weitergeht. Denn irgendwie geht es immer weiter und aufgeben ist einfach keine Option.

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Aus der Redaktion. Give-Aways

In meinem letzten Kolumnenbeitrag ging es darum, wie The bird’s new nest entstanden ist, wozu untrennbar auch die regelmäßige Verlosung von Give-Aways gehört. Heute möchte ich ein wenig aus dem…

In meinem letzten Kolumnenbeitrag ging es darum, wie The bird’s new nest entstanden ist, wozu untrennbar auch die regelmäßige Verlosung von Give-Aways gehört. Heute möchte ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, was unsere Give-Away Verlosungen betrifft.

Die Idee, Give-Aways mit nachhaltigen Produkten zu verlosen, kam spontan, als ich überlegt habe, wie ich nachhaltige Produkte noch unterstützen könnte, abgesehen von der Vorstellung dieser auf The bird’s new nest. Die erste Verlosung ist 2013 auf der Facebook-Seite bei Erreichen der ersten 100 Likes gestartet – damals haben flotte 14 Personen an der Verlosung teilgenommen. Das hatte zwar keine großen Auswirkungen auf die facebook-Seite, aber auf mich, denn ich habe festgestellt, dass mir das Zusammenstellen und Verlosen der Give-Aways unglaublich viel Spaß macht. Deshalb gab es ab 200 Likes zwei Give-Aways pro Monat und ab 500 Likes drei, und irgendwann hat sich daraus die wöchentliche Give-Away-Verlosung entwickelt. Damals liefen die Verlosungen auch nur 24 Stunden lang, und nicht wie jetzt die gesamte Woche.

Mit der vermehrten Anzahl der Verlosungen häuften sich bei mir die Anfragen, ob ich die verlosten Produkte von Unternehmen gesponsert bekomme oder Geld dafür, dass ich Produkte in ein Give-Away packe. Dass ein Unternehmen einer Facebook-Seite Produkte schenkt oder sogar etwas dafür zahlen würde, diese zu verlosen, war für mich eine absurde Vorstellung. Und tatsächlich hat sich im gesamten Jahr 2013 nur ein Unternehmen gegen Jahresende bei mir gemeldet. Ich habe aber auch selber keine Unternehmen kontaktiert, für mich war The bird’s new nest ein Hobby, und für Hobbys gibt man üblicherweise auch des Öfteren Geld aus. Also habe ich mir jedes Mal beim Einkaufen im Laden oder online überlegt, welche Produkte ich gerne für die Give-Aways mitkaufen würde. An der Zusammenstellung mancher Give-Aways habe ich doch ziemlich lange getüftelt, weil es für mich jedes Mal wie ein Geschenk war, von dem ich nur noch den Beschenkten nicht kannte. Also wurde immer alles mit viel Liebe und Mühe ausgewählt.

Natürlich erlebt man auch bei Gewinnspielen so einiges Kurioses. Sehr spannend sind diverse E-Mail-Adressen, die hoffentlich nur zu diesem Zweck verwendet werden, wie zum Beispiel „geile.schlampe69@xyz.com“ oder auch „laengsteemailadressediedujemalsgesehenhast@xyz.com“. Das Verwenden von eigens für Gewinnspiele angelegte E-Mails führt leider auch dazu, dass immer wieder auf Gewinnbenachrichtigungen nicht geantwortet wird. Wenn ihr für Gewinnspiele separate Email-Adressen verwendet, vergesst nicht, diese regelmäßig zu checken. Und schaut auch in euren Spamfolder, denn Emails mit dem Betreff „Du hast gewonnen!“ werden sehr gerne als Spam klassifiziert und aussortiert. Sehr schade fand ich, dass vor allem bei einigen grösseren Gewinnen ich die Gewinner sogar mehrmals angeschrieben habe – ohne Erfolg -, bevor ich es aufgegeben und einen neuen Gewinner ausgelost habe. Interessanterweise habe ich von den Gewinnern, die sich auf meine Mail nicht gemeldet haben, auch nach Monaten keine Antwort bekommen. Ob meine Mails im Spam gelandet sind oder die Email-Adressen einfach nicht verwendet werden, werde ich wohl nie erfahren.

Manchmal bin ich auch etwas enttäuscht über diverse Reaktionen. Zum Beispiel habe ich kürzlich ein Give-Away versendet, das einen ziemlich großen Warenwert enthielt. Ein paar Wochen später fand ich das Paket vor meiner Haustüre wieder – die Empfängerin hatte das Give-Away nicht von der Post abgeholt. Natürlich werde ich das Package wieder verlosen, zum Glück war nichts verderbliches enthalten, aber wieso man an einem Gewinnspiel teilnimmt und dann seinen Gewinn nicht abholt ist mir nach wie vor ein Rätsel. (Nachtrag: Die Person war übrigens weder krank noch auf Urlaub, auf weitere Anschreiben von mir hat sie aber nicht mehr reagiert.) Dafür freut sich dann aber hoffentlich jemand anderer über diesen Gewinn. Aber selbst diese wohl nicht vermeidbaren kleinen Zwischenfälle sind vergessen, wenn ich sehe, wie sehr sich jemand über seinen Gewinn freut, wenn ich eine Rückmeldung bekomme, dass alles gut angekommen ist und gefällt oder jemand sogar auf unserer Facebook-Seite postet und ein Foto des Gewinnes hinterlässt.

Seit 2014 kann ich nun auch den Großteil der Give-Aways mit gesponserten Produkten füllen – und das kam zur rechten Zeit, denn nachdem ich meinen Job aufgegeben habe, um mich zu 100 Prozent The bird’s new nest widmen zu können hat sich auch mein Budget entsprechend verkleinert. Trotzdem ist es mir nun durch die gestiegene Bekanntheit von The bird’s new nest möglich, größere Give-Aways verlosen zu können – und je mehr Leute uns kennen und lesen, umso spannender und toller werden auch die Give-Aways! Das aktuelle Give-Away findet ihr immer rechts in der Navigation von The bird’s new nest – viel Spaß euch allen beim Mitspielen!

Habt ihr noch Fragen, Wünsche oder Feedback zum Thema Give-Aways? Schreibt einfach ein Kommentar unter diesen Beitrag!

 

P.S.: Alle Give-Aways werden übrigens in wiederverwendetes Verpackungsmaterial eingepackt und mit der österreichischen Post klimaneutral versendet.

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Aus der Redaktion. Wie der Vogel ins Nest kam

Wie ihr vielleicht in meinem letzten Kolumnenbeitrag gelesen habt, gibt es zur Zeit bei mir einige persönliche Turbulenzen, die auch dazu geführt haben, dass ich mit meiner Kolumne eine kurze…

Wie ihr vielleicht in meinem letzten Kolumnenbeitrag gelesen habt, gibt es zur Zeit bei mir einige persönliche Turbulenzen, die auch dazu geführt haben, dass ich mit meiner Kolumne eine kurze Pause einlegen musste. An dieser Stelle vielen Dank an euch alle für die lieben Worte und die Unterstützung! Doch wie sagt man so schön – the show must go on, und deshalb möchte ich heute die eigentlich für den letzten Beitrag gedachte Frage beantworten, wie The bird’s new nest entstanden ist.

Dazu müssen wir einige Jahre zurück, und zwar zu Februar 2010. Damals wollte ich meine Idee verwirklichen, eine Homepage zu gestalten, auf der nachhaltige Produkte vorgestellt werden. Ich hatte dieses Projekt schon fast wieder vergessen, bin aber kürzlich auf Planungsunterlagen gestoßen, die mir auch verraten haben, wie lange das mittlerweile schon her ist. Die Begriffe Sustainability und LOHAS waren in aller Munde und ich wollte meine Leidenschaft für einen nachhaltigen Lebensstil mit anderen teilen, zeigen, dass Naturkosmetik trendy, Bio-Food lecker und umweltbewusst Leben Spaß machen kann. Der angedachte Name war Das neue Schwarz, als Referenz zu „Grün ist das neue Schwarz“ und sollte vom Stil her auch in stylischem Schwarz-Weiß gehalten werden. Gescheitert ist die Idee dann relativ früh an dem Content Management System Joomla. Es war mir nicht möglich, mit Joomla eine Seite aufzubauen, und zusätzlich war ich privat und beruflich schon ziemlich ausgelastet.

Im November 2012 hatte ich dann den alle paar Jahre wiederkehrenden kreativen Energieschub, ein eigenes Projekt umzusetzen, und diesmal war es auch mit Privat- und Berufsleben einfacher zu koordinieren. Der Wunsch nach einer Seite für nachhaltige Produkte war nach wie vor vorhanden, genauso wie die Erinnerung an meine Erfahrungen mit Joomla. Dieses Mal wollte ich aber nicht mehr vergeblich an einer Homepage arbeiten, sondern möglichst schnell eine Plattform haben, um mich und meine Idee ausprobieren zu können. Und was geht schneller als das Erstellen einer facebook-Seite? Ich hatte zwar etwas mehr Zeit zur Verfügung, aber an umfassenden Konzepten oder Strategien war ich nicht interessiert, sondern daran, mein Konzept umzusetzen und quasi „on the go“ zu optimieren. Die Grundidee war simpel: Jeden Tag werden eines oder mehrere Produkte vorgestellt, die dem Kriterium „ökologisch und nachhaltig“ entsprechen. In regelmäßigen Abständen gibt es eine Verlosung, bei der einige der vorgestellten Produkte gewonnen werden können. Wieso ich auf die Idee gekommen bin, Produkte zu verlosen kann ich leider nicht mehr sagen – vermutlich weil es ein relativ spontaner Einfall war, und ich die Vorstellung, regelmäßig etwas zu verschenken, nett fand.

Und weil ohne Zeitplanung die nötige Action fehlt, hatte ich mir zum Ziel gesetzt, mit der facebook-Seite am 1. Januar 2013 zu starten. Ich bin so und so kein großer Freund von Silvester, wieso dieses Datum also nicht mit etwas anderem positiv aufladen? Die Zeit zwischen meinem Entschluss, das Projekt umzusetzen und dem Launch habe ich damit verbracht, meine Idee mit anderen zu diskutieren, einen Namen zu finden – auch der Name The bird’s new nest war ein spontaner Einfall -, ein Logo zu kreieren und die ersten Beiträge zu planen und zu schreiben. Am 1. Januar 2013 ist dann wie geplant The bird’s new nest auf facebook gestartet.

Ab dann habe ich jeden Tag ein nachhaltiges Produkt vorgestellt, was mir nicht schwer gefallen ist, weil ich selber keine anderen Produkte kaufe und somit meine Erfahrungen mit den Produkten weitergeben konnte. Außerdem gab es täglich einen weiteren Beitrag für einen grünen Lebensstil, entweder DIY-Tipps oder Rezepte, Informationen zu nachhaltigen Organisationen oder Inspirierendes. Am 13. Januar hatte die Seite 100 Likes erreicht – für mich der Startschuss, um mit den Verlosungen zu beginnen. Zuerst gab es nur einmal im Monat ein Give-Away zu gewinnen, aber das Verlosen hat mir so viel Spaß gemacht, dass sich relativ schnell das wöchentliche Give-Away etabliert hat. Jeden Tag zwei Beiträge zu schreiben war doch etwas aufwändiger als gedacht, aber die Freude über das viele positive Feedback war so groß, dass ich bis auf wenige Ausnahmen dieses Konzept das ganze Jahr 2013 durchgezogen habe. Zu Beginn war mein Ziel 3.000 Likes in 2013 zu erreichen – nachdem ich mich am 14. März schon über 1.000 „Daumen hoch“ freuen durfte, war dann auch klar, dass ich etwas zu tief gestapelt hatte. Bis zum Ende des Jahres 2013 hatte The bird’s new nest fast 8.000 Likes erreicht – was ich mir nie im Leben hätte vorstellen können, als ich mit der Seite gestartet bin.

Soviel zur (Vor-)Geschichte – wie kam es aber nun zum Online-Magazin? Ich wollte mich schon länger selbstständig machen – nur die zündende Idee fehlte noch. Beziehungsweise gab es mehrere Ideen, aber ich wusste nicht, welche ich nun konkret verfolgen wollte. Damit nun nicht tatenlos Zeit verging, habe ich mich im November 2013 dazu entschlossen, The bird’s new nest mit einer eigenen Homepage auszustatten, denn das wäre so oder so ein wichtiger nächster Schritt gewesen. So vorteilhaft eine facebook-Seite zum schnellen Start war, haben sich in dem einen Jahr doch auch deutliche Nachteile gezeigt: Eine facebook-Seite bietet nur die auf facebook beschränkten Funktionen, für den Anfang ausreichend, aber langfristig nicht genug. Wer nur auf facebook existiert, wird von Unternehmen nicht wahrgenommen. Ich wurde oft gefragt, wie viele Produkte ich von Unternehmen zum Testen geschickt bekomme oder wie viele der Give-Aways gesponsert sind. Abgesehen von der Fairy-Box, bei der ich die Geschäftsführerin persönlich kannte und Dr. Taffi – ein Kontakt über die Fairy-Box – ist nie ein Unternehmen an mich herangetreten. Sämtliche getesteten Produkte und verlosten Give-Aways wurden von mir selber gekauft. Das war für mich auch in Ordnung, weil ich The bird’s new nest als Hobby neben meinem Job gesehen habe, und sein Hobby lässt man sich doch ab und zu etwas kosten. Aber in punkto Unternehmenswahrnehmung war mir klar, dass ich mit facebook ziemlich unter dem Radar fliege. Und zu guter letzt wird man, egal wie viel Arbeit man in eine solche Seite steckt, von vielen nicht ernst genommen. Weil mir The bird’s new nest aber sehr am Herzen liegt wollte ich nun auch einen Rahmen dafür, der das besser widerspiegelt. Natürlich habe ich als Launchtermin wieder den 1. Januar gewählt, old habits die hard.

Von einer eigenen Homepage bis zu einem Magazin war es dann nur noch ein Gedankenschritt mehr, denn Nachhaltigkeit hat so viel mehr zu bieten als nur nachhaltige Produkte. Aber alleine ein Magazin zu füllen, in dem täglich Artikel erscheinen sollen, ist für eine Person ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb habe ich mich im November auf facebook auf die Suche nach Personen gemacht, die sich dafür interessieren würden, für ein Online-Magazin zum Thema Nachhaltigkeit zu schreiben. Die Resonanz war um einiges größer, als ich mir erhofft hatte. Und mit WordPress gab es nun auch endlich die Möglichkeit, eine professionelle Homepage zu erstellen, ohne an seinen nicht existenten html- oder CSS-Kenntnissen zu verzweifeln. Bis zum Launch habe ich jeden Tag außer Weihnachten vor dem Computer verbracht, um rechtzeitig fertig zu werden. Die Online-Redaktion wurde aufgebaut, die Redakteure willkommen geheißen, die Kategoriestruktur erstellt, Grafiken gebastelt und vieles mehr. Nach den eineinhalb Monaten auf 110% war ich ziemlich k.o., ich kann eine solchen Zeitplan daher nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich war aber auch sehr stolz und froh über das, was letzten Endes am 1. Januar 2014 als The bird’s new nest | Eco. Life. Style. Magazin. gelauncht wurde.

Das war also die Geschichte zu The bird’s new nest. Wenn ihr weitere Fragen zu mir, dem Team oder The bird’s new nest habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren hinterlassen. Wenn euch weitere Hintergrundinfo interessiert, kann ich euch die anderen Beiträge meiner Kolumne Aus der Redaktion. empfehlen.

Warum ich mich mit The bird’s new nest noch nicht selbstständig gemacht habe und wir daher zur Zeit alle ehrenamtlich arbeiten, hebe ich mir für einen anderen Kolumnenbeitrag auf. Bis dahin alles Liebe!

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Aus der Redaktion: Plan und Realität

Eigentlich wollte ich in diesem Kolumnenbeitrag die oft gestellte Frage beantworten, wie The bird’s new nest entstanden ist. Möglicherweise ist einigen von euch auch aufgefallen, dass dieser Beitrag schon vor…

Eigentlich wollte ich in diesem Kolumnenbeitrag die oft gestellte Frage beantworten, wie The bird’s new nest entstanden ist. Möglicherweise ist einigen von euch auch aufgefallen, dass dieser Beitrag schon vor einer Woche auf dem Plan gestanden wäre. Aus aktuellem Anlass möchte ich deshalb heute erklären, warum sich der Beitrag verspätet hat und wie oft sich Pläne nicht mit den tatsächlichen Geschehnissen vereinbaren lassen und man zeitweise sehr flexibel planen und immer wieder umplanen muss, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Einiges zu der Geschichte von The bird’s new nest werdet ihr hier aber trotzdem lesen.

Dafür möchte ich nun etwas weiter ausholen, und zwar zurück zum Juni 2012. Damals hatte ich nach über vier Jahren in einem großen internationalen Konzern den Wunsch, mein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen, und wollte mir die Zeit nehmen, herauszufinden, in welche Richtung es gehen sollte. Doch dann lag auf einmal ein Jobangebot auf meinem Tisch, und nachdem ich auf eine zündende Idee vergeblich gewartet hatte, war ich in Kürze wieder mit einer neuen Aufgabe beschäftigt und das eigene Projekt wurde beiseite gelegt.

Um Weihnachten 2012 herum hatte ich auf einmal wieder die schon viele Jahre zurückliegende Idee im Kopf, eine Homepage für nachhaltige Produkte zu machen. Offenbar der richtige Zeitpunkt, die Energie und Motivation waren so groß, dass ich sofort loslegen wollte. Und weil es einige Wochen dauert, um eine gute Homepage zu erstellen, bin ich auf facebook ausgewichen, und so entstand am 1. Januar 2013 The bird’s new nest. Und wieder wurde ich so daran erinnert, dass ich eigentlich mein eigenes Projekt verfolgen wollte, wobei The bird’s new nest für mich nur ein Hobby war, an dem ich mich ausprobieren und eigene Ideen leicht umsetzen konnte.

Nach einem Jahr war der Wunsch wieder so groß geworden, dass ich beschloss, ab Juli 2013 den Plan wieder aufzunehmen, mir etwas eigenes aufzubauen. Leider zerbrach genau zu dem Zeitpunkt meine damalige Beziehung, und anstatt dass ich wie geplant motiviert am Schreibtisch Pläne schmiedete, fühlte ich mich nicht mehr in der Lage kreative Ideen zu verfolgen – ganz ohne Job und Beziehung kam ich mir einfach nur verloren vor.

Liebe Freundinnen in Deutschland und der Schweiz boten mir über die Sommermonate an, sie besuchen zu kommen, und nachdem ich mir eingestehen musste, dass ich erst einmal Abstand zu allem brauchte, war ich im Sommer unterwegs und die Pläne mussten warten. Als ich Anfang September aus Deutschland zurückkehrte um voll loszulegen, wurde mir wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ich bekam eine Kehlkopfentzündung, mit der ich schon früher immer wieder zu kämpfen hatte. Und diese war so stark, dass ich über längere Zeit meine Stimme komplett verlor und bis zu 20 Stunden am Tag nur schlief. An Arbeit war überhaupt nicht zu denken, und jedes Mal, wenn es so aussah, als würde es etwas besser werden, kam die Krankheit am nächsten Tag mit voller Wucht zurück. Erst nach zwei Monaten wurde es besser und richtig gesund war ich Mitte November.

Nun überkam mich aber nicht Erleichterung, sondern Panik. Anstatt die letzten vier Monate an eigenen Projekten zu arbeiten, hatte ich praktisch nichts Brauchbares zustande gebracht. Und noch schlimmer – abgesehen von der verschwendeten Zeit hatte ich noch immer keine Idee, wohin es gehen sollte. Ich hatte das Gefühl, absolut ziellos herumzuirren. Trotz fehlender zündender Idee wollte ich aber endlich Nägel mit Köpfen machen, also beschloss ich, The bird’s new nest eine eigene Homepage zu bescheren, denn das wollte ich auf jeden Fall umsetzen. Und daraus wurde die Seite, auf der ihr nun diesen Beitrag lest.

Nun aber nochmals schnell zurück ins Jahr 2013. Im Frühling letzten Jahres hatte ich nach jahrelanger Suche endlich eine neue Wohnung gefunden, denn dass ich aus meiner jetzigen Wohnung ausziehen wollte, war mir schon länger ein Anliegen. Schon arbeitstechnisch war es sehr mühsam, mit nur einem Raum zurechtzukommen – die gesamte Wohnung misst 34 Quadratmeter. Und im Sommer steigen die Temperaturen auf fast 40 Grad an, was das Arbeiten mehr zu einem Bio-Sauna Besuch macht. Die Wohnung sollte im Mai 2014 fertig sein, insofern ein perfekter Zeitpunkt, um noch vor dem Sommer umzuziehen und endlich ein eigenes Home-Office zu haben.

Zurück zum Februar diesen Jahres. Die Resonanz nach dem Start von The bird’s new nest war viel höher als ich es mir erwartet hatte und mir wurde bewusst, dass genau dieses Projekt, das quasi nebenher entstanden ist, genau das war, was ich machen wollte. Der Plan sah nun wie folgt aus: Februar, März und April sollte die Seite fertiggestellt werden, vor allem was die Struktur im Hintergrund und einiges an Finetuning betrifft, im Mai würde der Umzug stattfinden und ab Juni 2014 wollte ich The bird’s new nest von einem Hobby zu einem Unternehmen verwandeln.

Aber wieder kam es erstens anderes und zweitens als man denkt. Aufgrund von Problemen mit der Bauzulassung wurde die Fertigstellung der Wohnung immer weiter nach hinten verschoben. Zur Zeit rechne ich mit einer Übergabe im Oktober diesen Jahres – genaueres erfahre ich hoffentlich noch diesen Monat. Also wieder umplanen, natürlich mit der entsprechenden Flexibilität, da noch kein fixer Termin feststeht. Und mit entsprechenden Verzögerungen, da ein Mietbüro oder Shared Office für mich nicht leistbar ist – der Sommer wird also nicht zu den produktivsten Zeiten zählen. Juni 2014 war als Startzeitpunkt also passé, durch den angenommenen Umzug im Oktober wurde aus Juni 2014 nun November 2014. Einerseits waren die ständigen Änderungen und Verzögerungen ziemlich frustrierend, andererseits war mir mittlerweile schon klar geworden, dass kaum ein Plan so durchgeführt wird, wie anfangs erstellt. Denn die Änderungen, von denen ihr hier lest, waren nur die großen, praktisch täglich ändern sich irgendwelche kleineren oder größeren Dinge, von Kooperationsmöglichkeiten, über neue Teammitglieder bis zu technischen Änderungen oder Problemen die Homepage betreffend, ist ständiges Umdenken gefragt.

Wieso ist nun aber der Kolumnenbeitrag zu spät? Vor einem Monat hatte meine Mutter eine schwere Gehirnblutung, ein Ereignis, das sowohl mich als auch meine Pläne erst einmal vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Meine Mutter war auf der Intensivstation im Koma und ich war komplett arbeitsunfähig und versuchte irgendwie zu begreifen, dass meine Mutter im Sterben liegt. Gleichzeitig die Sorge um meinen Vater, der mit seinen bald 76 Jahren nun ohne meine Mutter zurechtkommen muss, die alles geregelt hatte: Essen kochen, Wäsche waschen, aber auch Dinge wie Finanzen oder Arztbesuche.

Es ist schwer zu beschreiben, wie so ein Ereignis jemanden aus der Bahn werfen kann, aber die emotionale Belastung kann so groß sein, dass es schwer ist, einen klaren Gedanken fassen zu können. Es fühlt sich an, als hätte man einem das Herz herausgerissen. Im Schock taumelt man durch den Tag und ist dankbar, dass es noch möglich ist, sich Essen zubereiten zu können, auch wenn man sonst nichts mehr auf die Reihe bekommt. Dann die Nachricht aus dem Krankenhaus: Meine Mutter könnte die Gehirnblutung überleben. Eine gewisse Erleichterung macht sich breit. Vermutlich wird sie aufgrund der zu erwartenden schweren Hirnschäden aber im Rollstuhl sitzen und ein schwerer Pflegefall werden. Trotzdem ist Hoffnung da, man möchte nicht das Schlimmste annehmen.

Endlich schaffe ich es, das Redaktions-Team zu informieren, alle reagieren sehr verständnisvoll und unterstützend auf die Information, dass dies nun auch bedeutet, dass es wieder zu Verzögerungen kommen wird. Schuldgefühle machen sich breit – ich fühle mich dem mittlerweile über 60 Personen starken Team gegenüber verpflichtet, so gut und effizient zu arbeiten wie möglich, und im Moment fühle ich mich davon so weit entfernt wie noch nie in meinem Leben.

Mein Ziel: Trotz allem die Homepage weiterhin mit Artikeln zu befüllen, damit The bird’s new nest weiter läuft. Und gleichzeitig so oft wie möglich bei meiner Mutter im Krankenhaus zu sein. Dann eine Nachricht aus dem Spital – meine Mutter hat eine Infektion, was bei Komapatienten beziehungsweise bei einem langen Aufenthalt im Krankenhaus nicht unüblich ist. Oft endet so eine Infektion tödlich, weil das Immunsystem durch das Koma schon sehr stark angegriffen ist. Doch die Infektion verschwindet wieder und eine Operation steht an – die künstliche Beatmung soll über einen Luftröhrenschnitt durchgeführt werden, denn bei einer zu langen Beatmung über den Hals können die Stimmbänder irreparabel geschädigt werden. Kurz vor der OP kommt es wieder zu einer Infektion, die OP wird verschoben. Die Infektion legt sich wieder und es wird operiert, alles verläuft gut.

Endlich können die Narkosemittel, die das künstliche Koma aufrechterhalten haben, damit sich das Gehirn leichter regenerieren kann, zurückgefahren werden. Ich habe mittlerweile komplett aufgehört zu planen und versuche einen Tag nach dem anderen zu bewältigen. Dann die nächste Hiobsbotschaft: Meine Mutter reagiert nicht schnell genug, die so genannte Aufwachphase verläuft nicht ordnungsgemäß und es besteht die Gefahr, dass sie zu einem Wachkomapatienten wird. Nach dieser Nachricht geht bei mir auf einmal gar nichts mehr. Ich bringe alles durcheinander, übersehe alles mögliche und bei den einfachsten Routinetätigkeiten schleichen sich Fehler ein. Ich habe das Gefühl gar keine Kraft mehr zu haben und nicht mehr zu wissen, wie es weitergehen soll.

Wieder kann ich mich durch die Unterstützung von lieben Freunden halbwegs erholen. Meine Mutter beginnt, die Augen zu öffnen. Doch sie sieht ins Leere und scheint nichts zu erkennen. „Weißt du, wer wir sind?“, fragt mein Vater. Meine Mutter schließt als Antwort nur wieder die Augen.

Noch ist unklar, ob meine Mutter jemals wieder das Krankenhaus verlassen wird. Das wird sich erst in den nächsten Monaten herausstellen, denn je länger jemand im Koma liegt, umso länger kann die Aufwachphase daraus dauern. Jetzt steht die nächste Operation an, eine Magensonde wird gelegt. Wenn das gut verläuft, wäre der nächste wichtige Schritt, dass sie wieder soweit zu Bewusstsein kommt, dass sie mit der Rehabilitation beginnen kann. Bis dahin kann noch viel Zeit vergehen. Die Reha selber dauert soweit ich mich erinnern kann auch an die sechs Monate. Und ich möchte natürlich weiterhin meine Besuche fortsetzen.

Auch mit dem Planen habe ich wieder begonnen. Unter der Annahme, dass Oktober oder November 2014 dem Umzug gewidmet sind, verschiebt sich der angedachte Start nun auf Januar 2015. Immer mit den Worten meiner Vaters im Kopf: „Dein Projekt ist wichtig, ich möchte nicht, dass du es vernachlässigst.“ Ich versuche, mein Bestes zu geben, auch wenn das an manchen Tagen nicht viel ist, denn The bird’s new nest liegt mir nach wie vor sehr am Herzen.

An dieser Stelle möchte ich all meinen lieben FreundInnen danken, die in dieser Zeit für mich da sind, dem gesamten Team von The bird’s new nest für das Verständnis und die Mithilfe sowie bei allen anderen für die Geduld, wenn sie auf die Antwort auf Mails oder anderen Dinge zur Zeit etwas länger warten müssen. Danke euch allen!

Und danke auch allen, die den langen Beitrag bis zum Ende gelesen haben. Was mir in letzter Zeit auch geholfen hat, war das Wissen, nicht allein zu sein mit solchen Problemen. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere, der sich in einer ähnlichen Situation befindet sich dadurch auch weniger alleine mit seinen Problemen fühlt.

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Aus der Redaktion: Wie nachhaltig sind wir?

Dass The bird’s new nest den Zusatz Eco. Life. Style. Magazine. trägt, bedeutet nicht nur, dass sich alle Artikel – abgestimmt auf den jeweiligen Themenbereich – rund um das Thema…

Dass The bird’s new nest den Zusatz Eco. Life. Style. Magazine. trägt, bedeutet nicht nur, dass sich alle Artikel – abgestimmt auf den jeweiligen Themenbereich – rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen, sondern dass auch im Hintergrund alles möglichst ökologisch ablaufen soll.

Deshalb dreht sich mein heutiger Kolumnenbeitrag darum, wie „eco“ The bird’s new nest hinter den Kulissen ist. Und wie wir den Öko-Faktor noch höher schrauben können. Der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf meinem eigenen Home-Office, andererseits auf der Online-Redaktion. Nachdem man ja immer zuerst vor der eigenen Türe kehren soll, beginne ich mal mit meinem Arbeitsplatz zu Hause.

Wie es oft bei Start-ups üblich ist, ist das Budget knapp bemessen. Deshalb ist mein Schreibtisch ein Vollholz-IKEA-Teil, das ich vor über zehn Jahren gebraucht gekauft habe. Auch wenn er optisch kein Glanzstück (mehr) ist, erfüllt der Tisch doch alle Aufgaben, die man an oder auf ihn stellt. Für Vollholz und Second Hand bekommt der Schreibtisch schon einmal eine gute Öko-Note.

Mein Computer, der sich auf dem Schreibtisch befindet, hat schon einige Jährchen auf dem Buckel, was man vor allem bei Bild- und Videobearbeitung merkt. Auch wenn es schon einige Schwachstellen wie kaputte USB-Ports gibt, sollte der Computer noch einige Zeit seinen Dienst erfüllen. Es wird sicher spannend werden, wenn ich mich irgendwann einmal auf die Suche nach einem nachhaltigen Computer machen muss.

Geheizt wird in meinem Home-Office nicht, da ich mich im Dachgeschoss befinde und es immer überdurchschnittlich warm ist. Beispielsweise hat es jetzt, Mitte Februar gegen 20:30 genau 26,5 Grad. Das hat auch Auswirkungen auf meine Arbeitskleidung, im Moment sitze ich hier in Boxershorts und Tank-Top. Das bedeutet auch, dass weniger Stoffmenge gewaschen werden muss. Der Strom, mit dem Waschmaschine und natürlich auch Computer, Licht, Musikanlage – ich höre fast immer Musik beim Arbeiten – betrieben werden, kommt vom Ökostrom-Anbieter AAE, Alpen Adria Energie: aae-energy.at

Natürlich brauche auch ich Energie, um durch den Arbeitstag zu kommen. Deshalb nun zu meiner üblichen Nahrungszufuhr. Den Tag starte ich üblicherweise mit einem Kaffee und Marmeladebrot, dazu gibt es ein großes Glas Wasser. Zubereitet wird der Kaffee in einer Espressokanne auf dem Herd, der Kaffee selber stammt von Alnatura, meiner Meinung nach der mit Abstand beste Espresso. Das Wasser stammt aus der Leitung und Brot und Marmelade sind immer vegan und bio, auf Margarine verzichte ich schon seit Jahren. Mittags gibt es üblicherweise nur einen kleinen Snack, da ich sonst für gute zwei Stunden nicht arbeitsfähig wäre, weil sich mein gesamter Körper auf Verdauungsmodus stellt. Mein All-Time-Klassiker ist Brot mit Hummus, und dazu einen Salat, natürlich wieder alles bio und vegan. Am Nachmittag gibt es dann nochmals einen Kaffee und abends wird dann warm gegessen, und das in deutlich grösseren Portionen, da ich komischerweise später am Tag durch reichliches Essen nicht so müde werde wie zu Mittag. Gekocht wird, was der Kühlschrank hergibt, zum Beispiel gebratenen Tofu mit Paprika und Reis, Pasta mit Tomatensoße, Polenta mit Rotkohl, Linsensuppe, Linsencurry mit Reis, Gebratene Zucchini mit Tofu oder – mein Abendessen nachdem ich diesen Artikel geschrieben hatte – Vogerlsalat (Feldsalat) mit Apfel und gebratenem Tofu.

Welche Bereiche lassen sich noch näher beleuchten? Was den Anfahrtsweg zu Meetings, Besprechungen und anderen Terminen angeht bin ich mit meinem Auto relativ unökologisch unterwegs. Zwar versuche ich, so wenig wie möglich mit dem Auto zu fahren, wenn ich aber etwas zu transportieren habe, oder der Anfahrtsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln dreimal so lang wäre, siegt das Auto – und damit letzten Endes die Zeitersparnis. Nachdem das ökologischste Auto das ist, das nicht produziert wird, bin ich mit meinem 13 Jahre alten Gebrauchtwagen im Vergleich zumindest besser unterwegs als mit einem Neuwagen.

Alle Give-Aways werden mit wiederverwendetem Versandmaterial verpackt, an dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die für mich gebrauchtes Verpackungsmaterial sammeln und mich immer wieder damit versorgen! Versandt wird mit der Österreichischen Post, alle Sendungen werden hier CO2 neutral zugestellt: post.at/co2neutral Listen und Notizen werden auf Schmierpapier gemacht, Blöcke und Büromaterial habe ich zum Teil noch vom Studium und auch von Freunden bei Tauschpartys ertauscht.

Nun noch zur Online-Redaktion. Der Anfahrtsweg ist für alle Teammitglieder denkbar kurz. Die Online-Redaktion liegt auf einem anderen Server als The bird’s new nest, und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich erst vor kurzem erfahren habe, dass es auch ökologische Provider gibt. Sobald sich die Möglichkeit eines Wechsels ergibt, werde ich mir diese Thematik näher ansehen. Nachdem die Redaktion nur virtuell existiert, ist das aus meiner Sicht auch der einzige Faktor bei der ökologischen Bewertung.

Ich hoffe, ich habe alle Bereiche bedacht und nichts vergessen – falls euch noch etwas einfällt oder ihr Tipps habt, wie ich The bird’s new nest noch umweltfreundlicher gestalten kann, hinterlasst mir bitte einen Kommentar, ich freue mich sehr über eure Ideen und Anregungen!

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Aus der Redaktion: Home Office

Ich schreibe diesen Kolumnenbeitrag, während ich neue Autoren auf der Teamseite anlege und eine Statistik über die Artikel und Beiträge, die bis jetzt verfasst wurden, erstelle. Es ist Montagabend, 23…

Ich schreibe diesen Kolumnenbeitrag, während ich neue Autoren auf der Teamseite anlege und eine Statistik über die Artikel und Beiträge, die bis jetzt verfasst wurden, erstelle. Es ist Montagabend, 23 Uhr, ich esse Schokolade und aus dem Radio dröhnt Dance-Musik. Das ist ein typischer Abend, seit ich nicht mehr als Angestellte in einem Unternehmen mit einem Schreibtisch fernab meines Heimes arbeite. Ich sitze aber nicht nur unter der Woche vor dem Computer, sondern auch am Wochenende. Jeden Tag. Wenn mich Freunde fragen, was ich mache, antworte ich manchmal: „Arbeits-Party!“ Das klingt dann nicht ganz so nach „vor dem Computer vereinsamen“.

Womit wir schon bei der ersten Nebenwirkung des Arbeiten von zu Hause, auf neudeutsch auch Home-Office genannt, zu sprechen kommen, dem Alleinsein. Ich habe prinzipiell nichts gegen Zeit für mich alleine, aber wo man früher jeden Tag automatisch zig Leute persönlich getroffen und mit ihnen interagiert hat, muss man nun außer Haus gehen – und das kommt bei mir zur Zeit recht selten vor. Deshalb habe ich begonnen, mit mir selber zu sprechen. Wenn ich etwas absende, rufe ich: „Und ab die Post!“ Wenn etwas funktioniert, schmeiße ich die Arme in die Luft und schreie: „YES!!!“ Das Problem dabei ist, dass man sich diese Verhaltensweisen angewöhnt, und sie dann ganz automatisch aus einem herausbrechen. Den Ok-Button beim Bankomaten an der Kasse gedrückt? „Ab die Post!“ Die letzte Packung Sojamilch im Supermarkt aus dem Regal gefummelt? „YES!!!“ Alleine von zu Hause aus zu arbeiten macht nicht zwingend traurig. Aber ziemlich sicher komisch.

Ein weiterer Nachteil des Arbeitens von zu Hause ist, dass Arbeit und Freizeit verschwimmen, sie lösen sich quasi ineinander auf. Vor allem, wenn man wie ich nur in einer Ein-Zimmer-Wohnung gelebt hat. Mit Ausnahme von Essenspausen wird rund um die Uhr gearbeitet. Wenn die große Motivation einsetzt, ist es ein Leichtes, den ganzen Tag vor dem Computer zu verbringen, denn der Computer läuft von früh bis spät und zu tun ist genug. Wenn aber einmal Flaute herrscht, dann ist Ablenkung sofort in Reichweite. Die Wäsche muss gemacht werden, das Geschirr stapelt sich in der Küche, der Staub tanzt zum Takt der Musik im Radio. Zum Glück bin ich nun meiner neuen Wohnung, in der ich ein Zimmer zum Arbeitsraum auserkoren habe. Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht ihr meine Vision von einem zukünftigen Home-Office – das ist aber wieder eine andere Geschichte.

Ein Pluspunkt ist, dass man sich die Arbeit frei einteilen kann. Freiheit, juhu! Leider erfordert das auch jede Menge Disziplin. Ohne eine umfassende Planung und selbst gesetzte Deadlines, bunte ToDo-Listen und einen akribisch geführten Kalender würde ich im Chaos versinken. Und ich muss zugeben, auch mit diesen Tools kann es ab und zu vorkommen, dass man die erledigten Tasks vor lauter weiteren ToDos nicht mehr sieht. Und dann beginnt, keine Essenspausen mehr zu machen, sondern am Computer zu essen. Und private Termine abzusagen, weil man das Gefühl hat, dass man noch mehr erledigen muss. Der innere Chef ist oft strenger als gedacht, und genauso wie Disziplin benötigt wird, um die Aufgaben effizient zu erledigen, ist nun auch bei der Erholung Disziplin gefragt. Mein Tipp: Arbeiten, bis man vor lauter Erschöpfung nicht mehr kann, ist keine gute Idee!

Ein weiterer eindeutiger Vorteil ist der stark verkürzte Arbeitsweg. Bei mir betrug er zu Beginn ungefähr vier Meter – vom Bett um den Lesesessel und den Couchtisch herum zum Computer. Und ja, obwohl ich nicht jeden Tag aus dem Haus gehe oder andere Menschen treffe, wasche ich mich täglich zwei Mal. Die Kleidung wiederum hat Stay-at-home-Style – zur Zeit eine graue Jogginghose und ein rostfarbenes Tanktop. Meine Ausgaben für schicke Business-Teile haben sich seitdem auch stark reduziert, was wiederum gut für mein etwas strapaziertes Budget ist. Freizeitlook ist doch deutlich günstiger als Business-Dresscode.

Ein zusätzlicher Vorteil ist die Abwesenheit von lästigen Chefs und mühsamen Arbeitskollegen. Wobei ich von diesen in den letzten Jahren zum Glück relativ verschont geblieben bin – doch aus früheren Jahren habe ich noch so einiges in Erinnerung. Zum Beispiel die Kollegin, die schon so lange in der Firma war, dass es ihr gestattet war, im Büro zu rauchen. Als Nichtraucherin mit trockenen Augen und häufigen Atemwegsproblemen trauere ich dieser Episode meines Arbeitslebens keineswegs nach. Oder die Zeit, als ich zwei Chefs hatte, mit beiden im Zimmer saß und den Streitereien zuhören durfte, ob ich nun zuerst die Aufgaben des einen oder doch die des anderen erledigen soll. Auch über die Raumtemperatur gibt es nun keine Diskussionen mehr. Nicht mehr ständig den Thermostat kontrollieren, wenn die Klimaanlage im Sommer mal wieder von überhitzten Kollegen auf 18 Grad gestellt wurde. Wobei ich zugeben muss, dass die 40 Grad, die es in meiner Dachgeschosswohnung im Sommer bekommen hat, auch ein sehr alternatives Arbeitserlebnis geboten hat.

Was man auch nicht außer Acht lassen darf: Man kann sich sein eigenes Essen zubereiten. Nachdem ich jeden Tag mit Kollegen essen gegangen bin, war Kantinenessen an der Tagesordnung – und das war leider oft hart an der Grenze der Genießbarkeit. Jetzt kann ich ohne Probleme meinen veganen Gelüsten frönen. Dies trifft auch auf die Qualität des Kaffees zu, den ich nun in meiner Espressokanne am Herd zubereite. Der Automat in der Kaffeeküche, der lösliches Kaffeepulver mit heißem Wasser vermischt hat, und für die widerliche Brühe auch noch Geld wollte, ist somit Geschichte!

Mein Fazit zum Home-Office: Es ist definitiv anders als das Arbeiten mit Kollegen in einem Büro, und es ist schwer, die Vor- und Nachteile abzuwiegen. Den Vorteil, den ich habe ist, dass ich mehr oder weniger ständig mit unserem Team in Kontakt bin, sei es per Mail, Facebook, Twitter, Google+, Skype und natürlich über die Online-Redaktion. Denn auch wenn unsere Gespräche primär im virtuellen Raum stattfinden ist es beim Plaudern fast genauso wie früher in der Kaffeeküche, wenn die Kollegen von der Nachbarabteilung dazugestoßen sind um zu schauen, wieso die Edda denn wieder so laut lacht. In diesem Sinne: Let’s Arbeits-Party!

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Aus der Redaktion: Unser Team

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“ Wer kennt diesen Spruch nicht? Doch bevor jetzt Beschwerden zu sexistischem Inhalt kommen – ich möchte diesen Spruch für The bird’s new…

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“ Wer kennt diesen Spruch nicht? Doch bevor jetzt Beschwerden zu sexistischem Inhalt kommen – ich möchte diesen Spruch für The bird’s new nest passend umformuliert verwenden: Hinter jedem erfolgreichen Online-Magazin steht ein starkes Team! Wie ihr soeben erkannt habt, geht es im heutigen Beitrag zu dieser Kolumne um das Team hinter The bird’s new nest.

Ein Team zusammenzustellen ist nie einfach. Schon gar nicht, wenn man nichts anzubieten hat als eine Idee – die Idee ein Online-Magazin zum Thema Nachhaltigkeit. Das war zumindest mein Gedanke als ich mit der Suche nach Schreibfreudigen für The bird’s new nest begonnen habe. Mit Gruseln habe ich an frühere Teambildungsversuche zurückgedacht: Das Volleyball-Team beim Schulsport, die Arbeitsgruppe auf der FH, das Projekt-Team im vorletzten Job. Mein Wunschziel war, beim Start von The bird’s new nest 20 Leute gefunden zu haben, die gerne Artikel oder Kolumnen zum breiten Feld der Nachhaltigkeit schreiben wollen würden. Und das außerdem ehrenamtlich, da The bird’s new nest als Hobbyprojekt läuft. Wäre das überhaupt möglich?

Es ist möglich!

Als die ersten E-Mails von Interessenten eingetrudelt sind, habe ich mich sehr darüber gefreut. Natürlich habe ich damit gerechnet, dass ein großer Teil dankend absagt, wenn ich mit detaillierten Informationen antworte. Noch nichts vorzuzeigen als eine Facebook-Seite? Nur eine einzige Person hinter dem ganzen Projekt? Keine Bezahlung? Keine echte Redaktion sondern nur eine virtuelle? Doch das Gegenteil war der Fall. Mit großem, fassungslosen Staunen habe ich am 13. Dezember 2013 alle Interessanten zusammengezählt: 22 Personen. 19. Dezember: 31 Personen. Das Staunen weicht einer großen, noch etwas ungläubigen Freude. So viele Meldungen! 26. Dezember: Die Liste wächst auf 36. Nur noch sechs Tage bis zum Start. Endspurt – man hat sich schon etwas kennengelernt, aber in Kürze folgt die Probe aufs Exempel. Wird das geäußerte Interesse sich auch in Artikel und Kolumnenbeiträge verwandeln? Werden wir genügend Lesestoff veröffentlichen können?

29. Dezember: 40 Personen. Drei Tage bis zum Start und… alles läuft! Ich freue mich nicht mehr – ich bin begeistert! Noch nie habe ich irgendwo so ein motiviertes und energetisches Team gesehen. Das sich in so kurzer Zeit formiert hat und trotzdem so zusammenarbeitet, als würde man sich schon jahrelang kennen. Das viele tolle Ideen liefert, sich gegenseitig hilft und auch bei Diskussionen immer respektvoll und produktiv bleibt. Ein Team, das ich so fantastisch finde, dass ihm ein eigener Kolumnenbeitrag gebührt.

Vor den Vorhang

Zuguter letzt möchte ich noch die für mich faszinierende Heterogenität des Teams hervorheben. Nun, nicht unbedingt was das Geschlecht betrifft, von den gestarteten 49 Redaktionsmitgliedern waren 40 weiblichen Geschlechts. Was aber aufgrund der Thematik nicht so verwunderlich ist, viele Bereiche der Nachhaltigkeit ziehen eher Frauen als Männer an – noch. Rund die Hälfte des Teams kommt aus Österreich, die andere Hälfte aus Deutschland und eine einzelne Schweizerin hat sich auch eingefunden. Das ist zwar keine repräsentative Verteilung, aber zumindest wäre der gesamte deutschsprachige Raum abgedeckt.

Richtig spannend wird es dann bei der Altersstruktur. Unser jüngster Autor ist 16, unsere Autorin mit den meisten Lebensjahren ist 67 Jahre alt. Generationskonflikt? Nicht die Spur, im Gegenteil – durch die große Streuung an Lebensjahren ergeben sich viele spannende Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu betrachten und über die eigenen Erfahrungen berichten zu können. Mich freut sehr, dass so viel verschiedene und interessante Menschen zu The bird’s new nest gefunden haben und das Magazin mit ihren Ideen, Artikeln und Kolumnen mit Leben und Lesestoff füllen. An diesem Punkt ein grosses Dankeschön an alle Teammitglieder, schön, dass ihr hier seid!

Meet the team, join the team!

Neugierig geworden? Die Teammitglieder findet ihr hier mit Foto und kurzer Beschreibung. Lust bekommen, auch für The bird’s new nest zu schreiben? In das Leben hinter dem Magazin zu blicken? Eure Leidenschaft für Nachhaltigkeit auszuleben? Dann bitte hier entlang – ich freue mich über eure Mails.

Nach diesem etwas gefühlsbetonteren Artikel wird es in meinem nächsten Kolumnenbeitrag um das Arbeiten im Home-Office, also von zu Hause aus, gehen. Um die Vor- und Nachteile und Herausforderungen, die beim eigenen Schreibtisch lauern.

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