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    Relaunch! The bird’s new nest in neuem Design

    Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem…

    Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem neuesten Stand der Technik basiert. Das Vögelchen bleibt – auch auf euren vielfachen Wunsch hin – natürlich erhalten, Logo und Design wurde eine modernere Optik verpasst, die hoffentlich euren oft geäußerten Wunsch nach mehr Farbe erfüllt und euch so gut gefällt wie mir.

    Die Technik hinter The bird’s new nest wurde nicht nur erneuert, sondern auch optimiert, was zu kürzeren Ladezeiten und generell zu einer besseren Performance führen sollte. Frühere technische Probleme wie Schwierigkeiten bei der Teilnahme zu Give-Away-Verlosungen sollten mit dem neuen Setup der Vergangenheit angehören.

    Was ist neu?

    Auf der Startseite findet ihr nun die neuesten drei Artikel auf einen Blick, darunter unsere zwei aktuellen Give-Aways. Alle weiteren Artikel sind in der Reihenfolge ihres Erscheinens und nicht mehr wie früher nach Kategorien aufgelistet. Die Kategorien findet ihr nach wie vor im Menü der Seite, angezeigt werden diese auch über jeder Überschrift. Die Suche ist ganz nach oben gewandert, zusammen mit den Links zu all unseren Social Media-Kanälen.

    Bilder und Fotos spielen ab sofort bei uns eine noch grössere Rolle. Sowohl auf der Startseite, aber vor allem in den Beiträgen selber sind Bilder und Fotos nun deutlich grösser dargestellt. Auch die Lesefreundlichkeit sollte mit neuer, grösserer Schrift verbessert worden sein, genauso wie die gesamte Usability der Seite vereinfacht wurde, was die Navigation stark erleichtern sollte. Diese Punkte gelten selbstverständlich auch für sämtliche mobilen Ansichten – von Smartphone bis Tablet -, die sich dem Auge nun deutlich angenehmer präsentieren. Am Ende jeder Seite findet ihr ein Archiv aller Beiträge geordnet nach Monaten – für alle, die lieber auf diese Weise als nach Kategorien geordnet durch die Artikel surfen.

    Datenschutz im Nest

    Die europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, die mit 25. Mai 2018 in Kraft tritt, gilt natürlich auch für uns. Im Zuge des Relaunch haben wir auch hier alles auf den rechtlich vorgeschriebenen Stand gebracht. Dazu gehört auch unsere neue Datenschutzerklärung, die mit dem heutigen Tag in Kraft tritt. Solltet ihr Fragen dazu oder zu anderen Datenschutz-Bereichen haben, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen oder mir eine E-Mail an nest@thebirdsnewnest.com senden.

    Und was jetzt?

    Nun können wir mit neuem Design wieder voll durchstarten – euch erwarten neben Wolfgang, der erst kürzlich unser Team erweitert hat, neue Autoren, die ihr Wissen, Tipps, DIYs, Rezepte, aber auch ihre Meinung und vieles mehr mit euch teilen werden. Ihr könnt euch also auf jede Menge Lesestoff und neue Aktionen freuen – zu viel möchte ich aber noch nicht verraten!

     

    Ich hoffe sehr, euch gefällt unsere neue Seite, denn in dem von Grund auf neu gebautem Nest stecken einige Monate an Arbeit, einiges an Geld, viel Energie und noch viel mehr Liebe für das Thema rund um The bird’s new nest: Nachhaltigkeit. Es würde mich sehr freuen, wenn wir mit unserem neuen Design unsere Leidenschaft für Eco. Life. Style. einen passenden Rahmen verleihen können, mit dem es noch mehr Spaß macht, unsere Inhalte zu lesen und zu teilen. Vielen Dank an euch alle für euer Feedback, Wünsche und Ideen, die mir dabei geholfen haben, das neue, neue Nest zu gestalten!

    Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche zum neuen Design oder zu unserer neuen Seite? Dann schreibt sie einfach in die Kommentare!

    9 Kommentare zu Relaunch! The bird’s new nest in neuem Design

    SALE – im LENTOS Linz: Nur mehr für kurze Zeit!

    Kennt ihr das Gefühl, wenn man* mit der besten Freundin stundenlang durch Boutiquen zieht und in aufregenden Probiersessions Zeit und einfach alles vergisst? In der Ausstellung INES DOUJAK – SALE…

    Kennt ihr das Gefühl, wenn man* mit der besten Freundin stundenlang durch Boutiquen zieht und in aufregenden Probiersessions Zeit und einfach alles vergisst?

    In der Ausstellung INES DOUJAK – SALE im Lentos Kunstmuseum erlebte ich ein Revival dieses Gefühls. Mitten im großen Saal des LENTOS laden Kleiderstangen mit Röcken, Kleidern, Overalls und Mänteln aus tollen Stoffen und in stylischen Schnitten zum Anprobieren ein und die Museumshalle verwandelt sich noch bis 21. Mai 2018 in einen Pop-up Store.

    Neben Probiersession-Feeling erzeugt Ines Doujak mehrfach angenehme Gefühle, die aber bei genauerer Betrachtung der Werke ins Stocken geraten. Die österreichische Künstlerin vernäht das Offensichtliche mit komplexen Sinnebenen und chiffriert das Politische auf modische Weise.

    Ines Doujak, Karneval

    Schmutzige Geheimnisse, blutende Pferde, freche Plünderer, brennende Nähmaschinen, gequälte Affen und dreckige Ideologien. In ihren Werken verwebt Doujak künstlerische Praxis mit kritischen Labels und formuliert mit Nadelstichen ihre vielschichtige Kritik unter anderem an der Modeindustrie. Textiler Zwirn verstrickt mit metaphorischen Fäden, die es zu entwickeln gilt.

    Das Saalheftchen benennt das politische Feld der Globalisierung und daraus resultierende Konsequenzen: #Freihandelsabkommen, #Transportkosten, #Ausbeutung, #Rassismus, #Tierqual.

    Ines Doujak, Kriminalaffe

    Jedes Werk könnte Ausgangspunkt sein, um Fragen zu konkreten Entwicklungen in Gesellschaft und Politik zu eröffnen. Doch ich schließe an dieser Stelle und empfehle den Besuch der Ausstellung: SALE – nur mehr für kurze Zeit im Lentos Linz.

    Ausstellungsansicht, großer Saal im LENTOS Kunstmuseum Linz

    Danke an mein zauberhaftes Fotomodell Jasmin Maria David!

    INES DOUJAK – SALE
    LENTOS Kunstmuseum Linz
    Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz

    Über Pfingsten geöffnet!

    Kuratorin: Hemma Schmutz

    Keine Kommentare zu SALE – im LENTOS Linz: Nur mehr für kurze Zeit!

    Crowdfunding für Truly Great – Der Gründer der gesunden Pflege für glückliche Babys im Interview

    Im vergangenen September erhielt ich eine E-Mail-Anfrage von Reinhard Gamper, der kurz zuvor ein Unternehmen gründete, das sich „auf High-End Babykosmetik spezialisiert hat“. Einen Crowdfunding-Workshop sowie zahlreiche Telefonate und E-Mails später kann…

    Im vergangenen September erhielt ich eine E-Mail-Anfrage von Reinhard Gamper, der kurz zuvor ein Unternehmen gründete, das sich „auf High-End Babykosmetik spezialisiert hat“. Einen Crowdfunding-Workshop sowie zahlreiche Telefonate und E-Mails später kann seine Baby-Pflegeserie namens Truly Great via Crowdfunding auf der Plattform Startnext vorbestellt werden. Gemeinsam mit ExpertInnen, darunter Hebammen, GynäkologInnen und Eltern haben Reinhard und sein Team ein bio-veganes und nachhaltiges Produkt geschaffen. Was das Besondere daran ist und wie es von der Idee zur Umsetzung kam, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest. 

    Wolfgang: Reinhard, du bist Gründer der Truly Great Nature GmbH. Was macht dein Unternehmen?

    Reinhard: Wir entwickeln und vertreiben hochqualitative Baby-Pflegeprodukte, die die Gesundheit unserer Kleinsten fördern und den ökologischen Footprint unserer Kunden minimieren. Daher haben wir drei Grundregeln für alle unsere Produkte festgelegt: sie müssen bio, vegan und nachhaltig sein!

    Wolfgang: Wie kamst du zur Idee, eine natürliche Baby-Pflegeserie zu entwickeln?

    Reinhard: Als die ersten Paare aus meinem Freundeskreis Eltern wurden, wollte ich ihnen beziehungsweise den Babys etwas schenken. Ich habe mich umgesehen, habe mich darüber informiert, was Babys denn so brauchen, habe zu Produkten recherchiert – und zu meiner Ernüchterung festgestellt, was es denn eigentlich alles an „Schrott“ auf dem Markt gibt. Irgendwann wurde dann mein guter Freund Sascha, mit dem ich bei Ernst & Young zusammengearbeitet hatte, Vater – und ich stand vor dem gleichen Problem: Was schenke ich denn dem Kind? So wurde dann die gemeinsame Idee geboren: Wir machen selbst Baby-Produkte!

    Die Idee für die neue Baby-Pflegeserie entwickelte Reinhard Gamper, als er von den anstehenden Vaterfreuden seines Mit-Gründers Sascha Grimm erfuhr. Als dieser ihm von seinen Ängsten und Sorgen berichtete, war klar, dass sie gemeinsam eine neue Ära für Baby-Pflegeprodukte einläuten wollen.

    Wolfgang: Der Mitbewerb ist hier nicht klein. Was unterscheidet euch von anderen, nachhaltigen Baby-Pflegeprodukten?

    Reinhard: Genau. Der Markt ist tatsächlich hart umkämpft und es ist sicher nicht einfach, unsere Marke aufzubauen. Aber es ist Platz für gute Produkte. Wir wissen, dass die Konsumenten immer besser informiert sind und durch Transparenz am Markt schlechte Produkte von guten unterscheiden und so bewusste Entscheidungen treffen können. Wir arbeiten eng mit Hebammen und Gynäkologen zusammen, denn es ist uns wichtig, dass die Babys gesund sind. Unsere Produkte sollen ganzheitlich sein, das ist uns besonders wichtig.

    Wolfgang: Ihr verfolgt also einen ganzheitlichen Ansatz. Was genau bedeutet das?

    Reinhard: Das Ganzheitliche beginnt für uns schon der Verpackung. Damit die Inhaltsstoffe konserviert werden können und das Baby nicht aus Versehen an das Produkt gelangt, muss die Verpackung aus Plastik sein. Aber wir produzieren nachhaltiges Plastik: Laut Greenpeace ist Zuckerrohr der nachhaltigste Rohstoff für die Plastik-Produktion. Unsere Verpackung kommt aus Österreich und der Inhalt ist nach COSMOS Organic und V-Label zertifiziert. Wichtig ist uns auch – Mütter kennen es – , dass das Produkt mit einer Hand einfach zu bedienen ist, getreu dem Grundsatz: eine Hand am Baby, eine Hand am Produkt. Abgerundet wird alles durch ein schickes Design (uns gefällt es zumindest sehr gut und wir sind sehr happy damit).

    Wolfgang: Eure Produkte wurden ja von zahlreichen Eltern getestet. Inwiefern ist dieses Feedback in die Produktentwicklung eingeflossen?

    Reinhard: Wir haben uns von Anfang an Feedback von Experten, also den Eltern, eingeholt und jede einzelne Anregung sehr ernst genommen. Wir wollten ja ein Produkt für Eltern schaffen, welches wir auch selbst an uns und unseren Kindern anwenden würden. Daher haben wir das Produkt quasi mit den Mamis und Papis gemeinsam entwickelt – es war eine große Teamarbeit und wir haben versucht jegliches Feedback ins Produkt aufzunehmen. Ich glaube, das ist uns auch ganz gut gelungen. Als sie dann nämlich die Proben erhalten haben, waren alle restlos begeistert. Und das macht uns sehr glücklich und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

    Wolfgang: Aktuell läuft ja eure Crowdfunding-Kampagne auf Startnext. Warum sollte man sie unterstützen?

    Reinhard: Im Grunde wenden wir uns an eine breite Masse der Gesellschaft, denn wir alle benutzen Pflegeprodukte: Ob Shampoo, Duschgel oder auch nur Zahnpasta. Dabei handelt es sich um Produkte, die in direkten Kontakt mit unserem Körper kommen. Warum dann nicht nur ausschließlich Artikel verwenden, die gesund für einen selbst und auch noch gut für den Planeten Erde sind? Und genau das ist unser Standard, den wir so gern bei allen Waren hätten. Wir fangen bei unseren Kleinsten an und wollen langfristig die gesamte Branche grüner machen. Natürlich richten sich unsere Produkte primär an Eltern, aber es gibt auch tolle Dankeschöns für Leute, die keine Kinder haben und dennoch mithelfen wollen, die Welt ein wenig besser zu machen. Und ganz nebenbei kann man unser Baby-Öl auch für die Massage von Erwachsenen verwenden, da spreche ich aus eigener Erfahrung.

    Wolfgang: Danke für das Interview und viel Erfolg noch für’s Crowdfunding!

     

    Noch bis 27. Mai 2018 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von Truly Great unterstützen und euch die ersten Truly Great Produkte oder auch diverse Goodies als Dankeschön sichern. Auf der Webseite von Truly Great findet ihr weitere Informationen zur nachhaltigen Baby-Marke.

     

    Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

    3 Kommentare zu Crowdfunding für Truly Great – Der Gründer der gesunden Pflege für glückliche Babys im Interview

    Willkommen im Team, Wolfgang!

    Ich freue mich sehr, ein neues Teammitglied bei uns begrüssen zu dürfen! Wolfgang wird zukünftig regelmäßig als Crowdfunding-Experte bei The bird’s new nest über aktuelle nachhaltige Crowdfunding-Projekte berichten und vor allem…

    Ich freue mich sehr, ein neues Teammitglied bei uns begrüssen zu dürfen! Wolfgang wird zukünftig regelmäßig als Crowdfunding-Experte bei The bird’s new nest über aktuelle nachhaltige Crowdfunding-Projekte berichten und vor allem innovative Produkte vorstellen bzw. deren ProduzentInnen in Form von Interviews zu Wort kommen lassen.

    Wolfgang Gumpelmaier-Mach unterstützt mit seiner digital media agentur gumpelmedia Unternehmen, Kreativschaffende und Kulturbetriebe sowie Organisationen und Institutionen bei der Einbindung digitaler Medien in ihre Kommunikationsstrategien. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Crowdfunding und hat seither über 100 Projekte beraten, betreut und mehrere eigene Projekte auf diese Weise erfolgreich finanziert. Seit 2010 ist er als Crowdfunding-Berater in Österreich, Deutschland und der Schweiz aktiv und begleitet angehende Crowdfunder bei der Planung ihrer Kampagnen. Auf seiner Webseite Crowdfunding-Service.com und im monatlich erscheinenden Crowdfunding-Newsletter informiert er über laufende Crowdfunding-Projekte, kommende Events und News aus der Crowdfunding-Branche.

    Crowdfunding ist eine Form von Crowdsourcing, also die Auslagerung von Aufgaben und Tätigkeiten an eine Gruppe von freiwilligen, oft anonymen Internetnutzern. Beim Crowdfunding wird diese Auslagerung um den finanziellen Aspekt erweitert und für künstlerische Projekte, Unternehmensgründungen und Geschäftsideen oder Sozialprojekte Geld gesammelt. Die Online-Crowd, also die breite Masse der Internet-NutzerInnen, unterstützt dabei ein Projekt finanziell und ermöglicht somit dessen Durchführung. Man unterscheidet dabei zwischen vier Arten von Crowdfunding, wobei sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausprägungen vor allem auf die Art der Unterstützer-Motivation beziehen:

    • Beim Beteiligungsmodell (Equity-based Crowdfunding) bestehen die Gegenleistungen aus Erfolgsbeteiligungen am unterstützten Start-up bzw. Unternehmen.
    • Beim Darlehensmodell (Lending-based Crowdfunding) werden Mikrokredite zwischen Privatpersonen/Unternehmen vergeben, die verzinst zurückgezahlt werden.
    • Beim Belohnungsmodell (Reward-based Crowdfunding) erhalten die Unterstützer ideelle oder materielle Gegenleistungen, abhängig von der Höhe des beigesteuerten Betrags.
    • Beim Spendenmodell (Donation-based Crowdfunding) geht es vor allem um das gute Gefühl und die Unterstützer erhalten für ihre Unterstützung gegebenenfalls eine Spendenquittung.

    Wolfgang arbeitet im Zuge seiner Tätigkeit immer wieder mit Projekten in nachhaltigen Bereichen und ist Beobachter und Kenner der Crowdfunding-Szene. Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das bei uns berichtet werden sollte? Dann sendet ihm eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

    Willkommen im Team, Wolfgang!

    1 Kommentar zu Willkommen im Team, Wolfgang!

    Raw Soul Food – Vegane Rohkost macht glücklich

    Manchmal kommt das Besondere erst zum Schluss. Das Rezeptbuch „Raw Soul Food – Vegane Rohkost macht glücklich“ des Ulmer Verlags habe ich das erste Mal bei einem der Vegan Street Days in…

    Manchmal kommt das Besondere erst zum Schluss. Das Rezeptbuch „Raw Soul Food – Vegane Rohkost macht glücklich“ des Ulmer Verlags habe ich das erste Mal bei einem der Vegan Street Days in Stuttgart entdeckt. Da fand ich das Buch schon ansprechend, hatte damals aber noch kein so großes Interesse an Rohkost.

    Seit einer Weile liegt das Buch nun in meinem Regal, nachge“kocht“ habe ich aber tatsächlich schon einige Rezepte. Besonders schön ist die kreative Aufmachung des Hardcover-Werks. Es ist voll mit leckeren Bildern von Früchten und Gemüse und macht sofort Lust auf das Zubereiten der Rezepte. Wie bei den meisten Rohkost-Kochbüchern braucht ihr eine gewisse Grundausstattung an Geräten, um wirklich alle Rezepte nachzuzaubern. Unter anderem eben vor allem einen Mixer und/oder eine Küchenmaschine. „Raw Soul Food“ deckt eine breite Palette an unterschiedlichen Gerichten ab und möchte so alltagstaugliche vegane Rohkost-Rezepte für geschmackliche Highlights bieten. Fettfreie vielfältige und abwechslungsreiche Gerichte für morgens, mittags oder abends, für unterwegs oder zu Hause, deftig oder süß, einfach oder anspruchsvoll – Salate, Suppen, Hauptgerichte, Rohkost to go, Desserts, Kuchen, Torten und Pralinen bis Smoothies, Shakes und Cocktails finden sich in „Raw Soul Food“. Allerdings ist die Auswahl pro Kategorie nicht überwältigend, somit stellt das Buch kein Grundlagenwerk dar, eher eine Ergänzung zu bereits vorhandenen Rohkost-Rezepten.

    Zu Beginn führen uns die Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann in das Thema Rohkost ein – kurz gesagt: Rohkost bedeutet, dass nichts über 42 Grad Celsius erhitzt wird -, sie erklären warum sie sich vegan ernähren und den Unterschied zwischen „Nahrungsmittel“ und „Lebensmittel“. Nach einer weiteren kurzen Einweisung zu benötigten Geräten, aber auch dem Prozess des Einweichens von Samen, Nüssen und Sprossen geht es los mit den Rezepten. Ganz besondere Highlights sind für mich das Rezept für die Schokocreme, der Paradise Cake und das Tirawmisu.

    Ausprobiert hatte ich in der Kategorie „Torten, Kuchen und Pralinen“ die Rohgurette, ein aufwändiges Rezept, das relativ gut funktioniert hat. Als nächstes möchte ich unbedingt das Getränk „Mango Lemon Booster“ ausprobieren. Zwischendurch erhalten wir im Buch immer wieder wertvolle Tipps, die das Wissen rund um Rohkost erweitern, zum Beispiel zu Salz, Ölen oder Eiweiß („Rohkost extended“). Die benötigten Zutaten sind meistens aus regionaler Herkunft und die Autoren machen nicht übermäßig Gebrauch von exotischen Superfoods, was ich für besonders erwähnenswert halte.

    „Raw Soul Food – Vegane Rohkost macht glücklich“ schafft mit den im Buch enthaltenen 74 Rezepten den Spagat zwischen relativ einfachen, für Einsteiger in das Thema geeigneten und trotzdem interessanten, neuen Rezepten. Vor allem die Kategorie der süßen Speisen spricht mich besonders an, da mir persönlich die Hauptgerichte doch etwas zu rustikal und wenig sättigend anmuten. Ein großes Plus gibt es für die fotografische Darstellung aller Rezepte – leider noch immer nicht selbstverständlich bei Kochbüchern.

    Vielen Dank an den Ulmer Verlag für das Rezensionsexemplar!

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    Das neue, neue Nest: The bird’s new nest Relaunch

    Alle, die unseren Newsletter bekommen, wissen es schon: The bird’s new nest wird relauncht! Etwas mehr als vier Jahre nach dem Start am 1. Januar 2014 wird alles neu. The…

    Alle, die unseren Newsletter bekommen, wissen es schon: The bird’s new nest wird relauncht!

    Etwas mehr als vier Jahre nach dem Start am 1. Januar 2014 wird alles neu. The bird’s new nest bekommt einen komplett neuen Look, sprich ein neues Logo, eine neue Webseite und auch sonst wartet einiges Neues auf euch. Natürlich wollen wir hier auch eure Wünsche, Ideen und Feedback berücksichtigen, deshalb könnt ihr unter diesem Beitrag in den Kommentaren alles hinterlassen, das wir im Zuge des Relaunches berücksichtigen sollen.

    Was hat euch bis jetzt super an The bird’s new nest gefallen? Was sollen wir zukünftig anders machen? Was würdet ihr gerne noch bei uns sehen? Und was hat euch nicht so gut gefallen? Egal was es ist, hier könnt ihr alles deponieren!

    Hinter den Kulissen wird schon seit einigen Wochen fleißig gewerkt, um die Technik auf den topaktuellsten Stand zu bringen, und so die perfekte Basis für den Relaunch bereit zu stellen. Wer sich für die Hintergründe zum Relaunch interessiert, kann hier mehr nachlesen. Stattfinden wird dieser im Laufe des Mai, denn es ist noch so einiges zu tun.

    Wir freuen uns schon alle sehr auf das neue, neue Nest! Vielen lieben Dank vorab für euer Feedback!

    15 Kommentare zu Das neue, neue Nest: The bird’s new nest Relaunch

    ANIMAL UTOPIA – Hoffnungsvoll nach vorne malen

    Das Buch ANIMAL UTOPIA beleuchtet das künstlerische Schaffen von Maler Hartmut Kiewert und schenkt Hoffnung ohne die Realität zu verklären. Kunst mit gegenwärtigen Praktiken verknüpfen Im Vorwort eröffnet Publizistin und…

    Das Buch ANIMAL UTOPIA beleuchtet das künstlerische Schaffen von Maler Hartmut Kiewert und schenkt Hoffnung ohne die Realität zu verklären.

    Kunst mit gegenwärtigen Praktiken verknüpfen

    Im Vorwort eröffnet Publizistin und Journalistin Hilal Sezgin die Auseinandersetzung mit Kiewerts Gemälden anhand ihrer assoziativen Betrachtung. Sie stellt klare Bezüge her zwischen den utopischen Malereien Kiewerts, den realen Praktiken der Tierproduktionsindustrie und den Verhaltensweisen von Schweinen. Das Gemälde Herbst (2012) erinnert Sezgin an ein reales Ereignis, das sich 1959 in Australien ereignete. Beim Unfall eines Tiertransporters mit Schweinen konnten „etliche von ihnen entkommen und bildeten im Namadgi National Park eine beständige Population“. (ANIMAL UTOPIA, 12)

    Bild: Harmut Kiewert, Herbst, Öl auf Leinwand, 60 x 100 cm, 2012

    Was-wäre-Wenn in Bild und Text

    Mit Worten bringt Sezgin auf Papier, was Kiewert mit Pinseln auf der Leinwand festhält, wenn sie beschreibt, was alles möglich wäre, wenn ein Schwein den gegenwärtigen Haltungssystem entkommen könnte. „Schweinemütter würden sich bequem hinlegen, um ihre Jungen zu säugen. Sie würden ihnen Nester in kleinen, mit Laub gepolsterten Gruben anlegen und müssten die Nase nicht in traurigen Ersatzhandlungen über den leeren Spaltenboden schieben.“ (ANIMAL UTOPIA, 13)

    Kiewerts Gemälde spielen laut Sezgin „mit einem Was-wäre-wenn, aber es ist kein naives Was-wäre-wenn, sondern eines, in dem Absperrungen und Schranken und Wunden noch sichtbar sind.“

    Bild: Hartmut Kiewert, Nest, Öl auf Leinwand, 150 x 190 cm, 2013

    Kunstgeschichte schreiben

    Die Texte zu Kiewerts Werken hat Kunsthistorikerin und Herausgeberin der Fachzeitschrift Tierstudien, Jessica Ullrich, verfasst. Ullrich beschreibt Werke und die künstlerische Entwicklung Kiewerts, stellt kunsthistorische Bezüge her, vollzieht eine Einordnung der bildlichen Darstellungen in Kiewerts Werkkomplex und zeichnet ein ausführliches Porträt seines Schaffens. Auf vermittelnde Art eröffnet Ullrich den Rezipient*innen den Zugang zu Kiewerts Kunst.

    Bild: Hartmut Kiewert, Randstreifen, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2015

    Kunst als Medium der Hoffnung

    Am Ende des Textteils, bevor der 100-seitige Farbbildteil beginnt, verweist Jessica Ullrich auf die Bedeutung des Begriffs Utopie und präsentiert zwei Begriffsdefinitionen. Die des Philosophen Max Horkheimer, für ihn ist Utopie „die Kritik dessen, was ist und die Darstellung dessen, was sein soll“ und die Definition des Philosophen Ernst Bloch, für ihn steht Utopie für das „Denken nach vorn“. (ANIMAL UTOPIA, 85) Die Essenz von Kiewerts künstlerischer Postition fasst Ullrich an mehreren Textstellen und konstatiert zu guter Letzt: „Die auf seinen Tableaus realisierten Ziele einer imaginierten, aber sich tatsächlich gesellschaftlich vorbereitenden Revolution der Tier-Mensch-Beziehung sind Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Spezies. Und so bleibt auch für Hartmut Kiewert der Geist der Utopie dem Prinzip Hoffnung verbunden.“ (ANIMAL UTOPIA, 85)

    ANIMAL UTOPIA ist eine Künstlermonografie mit gesellschaftlicher Relevanz. Ausführlich und erkenntnisreich gelingt die Auseinandersetzung mit herrschafts- und gesellschaftskritisch Kunst. Kunst, die den Mut hat sich den tief verwurzelten karnisitischen und speziesistischen Denktraditionen in der Gesellschaft kritisch gegenüber zu stellen.

    ANIMAL UTOPIA
    Verlag compassion media, 2017
    Hardcover, 28 Euro
    ISBN 978-3-9816425-6-8

    Website des Künstlers Hartmut Kiewert
    Statement des Künstlers zu Theorie und Praxis seiner Maltechnik

    Vielen Dank für das Rezeptionsexemplar an compassion media!

    ANIMAL UTOPIA ist hier erhältlich.

     

    Wer jetzt gleich noch mehr über einzelne Kunstwerke und Hartmut Kiewerts Kunst lesen möchte, sei auf folgende KUNST HALLT NACH Kolumnen verwiesen:
    Kunst verändert den Blick – ANIMAL UTOPIA

    Da sitzt ein Schwein am Sofa – Nachhalltige Kunst von Hartmut Kiewert

    Herrschaft und Gewalt im Fadenkreuz – Hartmut Kiewerts Gewährsmänner

     

    Was magst du an Kunstbüchern/Katalogen besonders?

    1 Kommentar zu ANIMAL UTOPIA – Hoffnungsvoll nach vorne malen

    Aus der Redaktion. Back to the roots!

    In meinem letzten Kolumnenbeitrag zu Aus der Redaktion. habt ihr erfahren, warum diese Kolumne so lange pausiert hat und was sich sonst bei mir hinter den Kulissen getan hat. Heute…

    In meinem letzten Kolumnenbeitrag zu Aus der Redaktion. habt ihr erfahren, warum diese Kolumne so lange pausiert hat und was sich sonst bei mir hinter den Kulissen getan hat. Heute geht es nun nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft und meine Pläne für The bird’s new nest.

    DAS Projekt

    Dazu muss ich aber noch einmal ausholen und einige Monate zurückreisen – genauer gesagt in den November letzten Jahres. Denn da wurde unsere Agentur vom Team einer sehr bekannten Persönlichkeit wegen eines Projektes kontaktiert. Nach einem ersten Treffen in personam war für uns klar, dass es sich bei der Anfrage um ein sehr spannendes Thema mit einem großen Potenzial handelt. Nicht zu sprechen von dem deutlich größeren Budget im Vergleich zu ähnlichen Projekten. Dazu käme noch ein Boost in Bekanntheit für unsere Agentur, denn die Kooperation mit einer so bekannten Person hätte uns auch entsprechend in die Medien gebracht.

    Klingt alles super, oder? Nun, wie alles im Leben hat auch diese Anfrage zwei Seiten. Durch die Größe des Projekts wären wir voll ausgelastet gewesen und hätten dieses Jahr einerseits für die Agentur keine weiteren Aufträge annehmen können, andererseits hätte ich auch die Zeit, die in The bird’s new nest fliesst stark reduzieren müssen. Dagegen stand eine Vollauslastung für mindestens ein Jahr ohne sich über neue Projekte oder Finanzen den Kopf zerbrechen zu müssen. Die Konsequenz war also klar: Entweder das eine oder das andere, beides zusammen war nicht möglich.

    Die Entscheidung

    Es war also nötig, eine Entscheidung zu treffen, und wofür ich mich entschieden habe ist offensichtlich, oder? Die finanzielle Sicherheit und die Bekanntheit, die das große Projekt versprochen hätte war äußerst verlockend. Abgesehen davon, dass es mir enormen Spaß macht, an solchen Themen vom Start weg mitzuarbeiten und etwas von Grund auf aufzubauen. Trotzdem haben wir uns letzten Endes gegen das Projekt entschieden. Der für mich entscheidende Faktor war, dass das Thema Nachhaltigkeit in diesem Fall nicht im Vordergrund stehen würde und ich realisiert habe, dass meine Leidenschaft für diesen Bereich einerseits der Antrieb war, unsere Agentur zu gründen um nachhaltige Unternehmen zu unterstützen und andererseits meine restliche Zeit und Energie in The bird’s new nest zu stecken um möglichst viele andere Menschen dafür zu begeistern.

    Das war aber nicht die einzige Entscheidung, die im Zuge der Überlegungen zu dieser Anfrage gefallen ist. Bei den vielen Gedanken zu Für und Wider ist mir klar geworden, wie wichtig mir meine eigenen Projekte sind und dass ich wieder bewusst mehr Zeit und Energie in diese investieren möchte. Denn auch wenn es sich um eigene Unternehmungen handelt, schleicht sich unweigerlich irgendwann Routine ein. Oder man verliert den Fokus. Oder beides. Mir wurde klar, dass es Zeit ist für einen Relaunch. Und zwar so richtig! Eine Art Lebens-Relaunch, bei dem ich mich wieder darauf besinne, was mir im Leben wirklich wichtig ist, was ich im Leben erreichen möchte und mit wem und was ich meine Zeit verbringe. Das hat in erster Instanz zu einem erneuten Interesse an Minimalismus und zu einer Mega-Ausmist-Aktion meiner Wohnung geführt, die noch immer läuft – und zu einigem anderen, das ist aber Material für einen anderen Artikel. Und zu der Erkenntnis, dass es Zeit ist, The bird’s new nest zu relaunchen. Nach vier Jahren kann unser Eco.Life.Style.Magazine. eine Überarbeitung vertragen, und nachdem ich kein Freund von halben Sachen bin wird alles neu. Logo, Seite, Konzept – alles wird hinterfragt und bei Bedarf erneuert.

    Back to the roots!

    Nach diesem Beschluss erlebte ich einen Schwung an Energie und Motivation, der mir gezeigt hat, dass diese Entscheidung die richtige war. So heißt es nun zurück zu den Wurzeln, zu dem, was mir wirklich am Herzen liegt. Und das ist und bleibt The bird’s new nest! Die Relaunch-Phase ist offiziell gestartet, in Kürze wird es auch einen Beitrag im News-Bereich mit weiteren Infos geben, in dem ihr euer Feedback und eure Wünsche deponieren könnt.

    Ich freue mich nicht nur sehr auf das neue neue Nest, sondern auch darüber, dass ich mich nicht in einem vermeintlich verlockenden Projekt verloren, sondern für mich die richtige Entscheidung getroffen habe!

    7 Kommentare zu Aus der Redaktion. Back to the roots!

    Shades Tours – Spaziergang mit Tiefsinn

    Wenn ein Tourist oder Reisender nach Wien kommt, dann wird von der musikalischen Tradition und den schönen Bauten geschwärmt. Das Schloss Schönbrunn und seine Gärten werden besucht, aber auch nach…

    Wenn ein Tourist oder Reisender nach Wien kommt, dann wird von der musikalischen Tradition und den schönen Bauten geschwärmt. Das Schloss Schönbrunn und seine Gärten werden besucht, aber auch nach einigen moderneren Sehenswürdigkeiten, wie den Kunstausstellungen im Leopold Museum, wird gegoogelt.

    Shades Tours und die Obdachlosigkeit

    In meinem langjährigen beruflichen Kontakt mit Besuchern der österreichischen Hauptstadt wurde ich noch nie nach einer Tour betreffend Obdachlosigkeit oder anderer „Randgruppen“ in Wien gefragt. Noch nie wollte jemand mehr über die Problematik der Flüchtlinge in Erfahrung bringen, außer es hätte etwas mit eigener Sicherheit zu tun. Wien, die lebenswerteste Stadt der Welt, scheint immer nur ein Ort des schönen Vergangenen zu sein. Natürlich ist das etwas Wunderschönes, aber auch die Schattenseiten gehören zu unserer Stadt und sollten auf Neugierde stoßen.

    Shades Tours veranstaltet Touren für interessierte Einzelpersonen oder Gruppen. Das Thema Obdachlosigkeit wird dabei von Menschen, die sich gerade in dieser Situation befinden oder es hautnah erlebt haben, während eines Spaziergang in der Stadt erklärt. Die 34-jährige Österreicherin Perrine Schober, die Tourismusmanagement in Deutschland studiert und sich während ihres Erasmus-Semesters in England auf die Thematik „Tourismus als volkswirtschaftliches Instrument der Armutsbekämpfung“ spezialisiert hat, gründete SHADES TOURS im April 2015.

    Wien einmal anders erkunden

    “Wusstet ihr, dass es in Notschlafstellen Zimmer mit bis zu 60 Betten gibt?”, fragt uns Barbara, unsere Guide an jenem Nachmittag. Ich bin ehrlich, nein, ich hatte noch nie wirklich darüber nachgedacht, wo obdachlose Menschen übernachten und vieles andere ist mir auch neu. Wir finden uns am Heldenplatz ein, wo die SHADES TOUR ihren Anfang nimmt und uns zu unterschiedlichen Orten im ersten Bezirk führen wird. Vom Treffpunkt aus gehen wir in Richtung Burggarten um dann vor der Franziskaner Kirche zu enden, wo es unter anderem von 9 bis 11 Uhr eine Armenausspeisung gibt.

    Am Weg dorthin erzählt uns Barbara von ihrem persönlichen Schicksal. Sie war Galeristin bevor ihr Leben eine unglückliche Wendung nahm und ihr Brustkrebs diagnostiziert wurde. In Folge dessen wurde sie obdachlos und erkrankte an Depressionen. Doch jetzt geht es wieder bergauf, versichert sie kurz und so zufrieden, wie ein Mensch mit ihren Erfahrungen und Schicksalsschlägen in solch einem Moment eben sein kann.

    Im Sommer gibt es in der Stadt Wien um die 800 Notschlafstellen, im Winter 1.500, erfahren wir. Sieben Tageszentren bietet die Stadt. Die Tageszentren sind offen für alle Betroffenen unabhängig ob Anspruch oder nicht. Einzige Ausnahme hier bildet die Gruft, diese ist nur für Anspruchsberechtigte Personen zugänglich deswegen wurde auch die zweite Gruft gegründet die ebenfalls offen für alle ist, mit dem Fokus auf Nichtanspruchsberechtigte. Anders verhält es sich bei den Notschlafquartieren die sind nur im Winter auch für nichtanspruchsberechtigte Personen offen. Meistens gibt es zwei abgetrennte Bereiche – einen für Frauen und einen für Männer. Somit sind Duschen, Schlafsäle, Räume mit Waschmaschinen und Begegnungsräumlichkeiten nach Geschlecht getrennt und Barbara bestätigt, dass es aus ihrer Sicht eine gute Idee sei. Denn dies vermeide Übergriffe, vor allem auch verbaler Natur.

    Obdachlos in Wien

    “Hungern muss niemand, man muss sich nur durch die Stadt bewegen”, denn Essen wird an vielen Orten verteilt unter anderem im Canisibus, auch Suppenbus genannt, und bei den Barmherzigen Schwestern. Auch auf medizinische Versorgung wird Wert gelegt. So gibt es nicht nur den Louise-Bus, der sich jede Woche durch die Stadt bewegt und an bestimmten Stationen Halt macht, im Akutfall müssen Spitäler unversicherte Menschen aufnehmen und behandeln. Eine Zahnklinik gibt es im zweiten Wiener Bezirk bei den Barmherzigen Brüdern, im neunerhaus findet sich ein praktischer Arzt sowie eine Tierklinik, die Tiernahrung abgibt. Eine andere Initiative, die erwähnt wurde ist der Kulturpass, mit dem Obdachlose Kulturhäuser besuchen und sich dadurch am Kulturgeschehen beteiligen können.

    Interessant fand ich auch die Erläuterungen zu den Ursachen von Obdachlosigkeit: Jobverlust ist mit 50 Prozent der Vorreiter, darauf folgen Verschuldung, Süchte wie Alkohol- und Spielsucht, Krankheiten physischer und psychischer Natur, soziale Probleme und abschliessend die freiwillige Obdachlosigkeit. Viele weitere Informationen wurden vermittelt und auf viele Fragen eine Antwort gegeben.

    Die SHADES TOURS sind absolut wert, gebucht und besucht zu werden! Sie sind nicht nur für Touristen, sondern vielleicht besonders auch für Einheimische, wertvoll. Es geht nicht unbedingt darum die Stadt zu erkunden, sondern dieser Stadt und ihren Bauten ein besseres Verständnis für Obdachlosigkeit einzuhauchen. Es war eine spannende und augenöffnende Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde.

    TEDx in der TUWien über Social Entrepreneurship

    In diesem englischsprachigen Video hält Perrine Schober eine inspirierende Rede über soziale Initiativen und ihre persönlichen Erfahrungen. Die Gründerin der SHADES TOURS erzählt, wie ihre Träume in Form eines Businesses Gestalt annahmen und wie sie zu dem Thema der Obdachlosigkeit steht: “Think about it, we don’t focus on their strengths we focus on their weaknesses and that’s a pattern in our society.”

    SHADES TOURS bietet Touren in deutscher und auch englischer Sprache, unter diesem Link kann direkt gebucht werden. Eine Tour dauert rund zwei Stunden und kostet 15 Euro pro Person. Private Gruppentouren können für Unternehmen und Schulen organisiert werden. Das neueste Angebot von SHADES TOURS ist das Afterwork Kochen im VinziPort.

    Vielen Dank an SHADES TOURS für die Möglichkeit an der Stadtführung kostenlos teilnehmen zu können!

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    Das war der Wiener Vegan Ball 2018!

    Am 24. Februar fand auch dieses Jahr der Wiener Vegan Ball im ARCOTEL Kaiserwasser statt. Zum zweiten Mal war ich wieder dabei, lest gerne nochmal meinen Bericht vom vergangenen Jahr….

    Am 24. Februar fand auch dieses Jahr der Wiener Vegan Ball im ARCOTEL Kaiserwasser statt. Zum zweiten Mal war ich wieder dabei, lest gerne nochmal meinen Bericht vom vergangenen Jahr. Das diesjährige Motto „Vegan in die Zukunft“ war schon ziemlich kniffelig umzusetzen. Aber nicht für mich als kleinen – nein, ok, großen – Star Trek-Fan. Ich stehe dazu, zu Hause hängt eine „The Next Generation“ Uniform mit Kommunikator und Rangabzeichen. Beides habe ich einfach an mein anderes schwarzes Kleid – zwei reichen ja auch – angebracht und mein Schiff habe ich einfach in der Umlaufbahn geparkt. Ich war aber nicht die einzige, zwei Nerds sind besser als einer und das ohne vorherige Absprache.

    Star Trek Girls

    Star Trek Girls

    Dieses Jahr begann der Ball für mich so wie es mir gefällt: Mit Essen. Küchenchef Johann Schwarz und sein Team haben wirklich ein tolles viergängiges Menü kreiert. Als Amuse Geules wurde ein Vegan-Shot mit hausgemachtem Focaccia serviert, dies erinnerte an Gazpacho und war schon einmal ein guter Start. Zur Vorspeise gab es ein Carpaccio von der Chioggia-Rübe mit asiatischem Karfiol und Birnen-Chutney. Schrecklich die Information dazu, den Inhalt des Glases in der Mitte nicht zu trinken (ich esse sonst immer die Deko mit). In diesem war, so vermute ich, Trockeneis, das zu einem Raucheffekt geführt hat.

    Carpaccio von der Chioggia-Rübe

    Carpaccio von der Chioggia-Rübe

    Weiter ging es mit einer Suppe von weißem und grünem Sellerie mit Affila-Kresse, auch diese war geschmacklich einwandfrei.

    Suppe von weißem und grünem Sellerie

    Suppe von weißem und grünem Sellerie

    Wenn ich an den Hauptgang denke bekomme ich direkt wieder Appetit, es gab gebackene Quinoa-Bällchen auf Gemüsemosaik in Fenchelschaum mit Romanesco und Blaukartoffelpüree.

    Quinoa-Bällchen auf Gemüsemosaik

    Quinoa-Bällchen auf Gemüsemosaik

    Das Dessert war der krönende Abschluss mit einer Mille Feuille von Schokolade und Nüssen mit Beerenröster. Davon hätte ich auch locker eine zweite Portion genießen können.

    Mille Feuille von Schokolade

    Mille Feuille von Schokolade

    Eröffnet wurde der Ball auch dieses Jahr mit einer Tanzvorführung. Anders als im letzten Jahr fand diese im großen Saal statt, was platztechnisch definitiv eine gute Entscheidung war. Auf „Floor 2“ legte DJ Shinji Ito – zu sehen am Titelbild – auf, was es umso schwerer machte sich zu entscheiden, wo das Tanzbein geschwungen werden sollte. Um Mitternacht gab es traditionell wieder eine Tanzeinlage von den Tänzern und Tänzerinnen vom HSV Zwölfaxing, diese nehmen regelmäßig und erfolgreich an Meisterschaften teil. Auch die Publikumsquadrille durfte natürlich nicht fehlen und diesmal habe ich sogar mitgetanzt. Fürs erste Mal auch ganz gut denke ich, zumindest gab es keine Unfälle.

    Tanzeinlage

    Tanzeinlage

    Das abschließende Highlight war natürlich wieder das Goodie-Bag, welches man beim Verlassen des Balls bekommen hat. Enthalten waren wieder tolle Sachen, unter anderem gab es einen Bio-Birkensaft von Absolutely Wild, Feine Kipferl von Anker, Fruity Bears von My E.Bio, einen Schoko-Chai-Tee von Lebensbaum und ein Päckchen Kokosdrink von Joya. Auch dieses Jahr mussten die Kipferl gleich um vier Uhr morgens dran glauben.

    Das Goodiebag!

    Mein Fazit: Auch dieses Jahr war der Wiener Vegan Ball ein voller Erfolg für mich! Das Menü war großartig, die DJs haben für super Stimmung gesorgt, es wurde viel getanzt und die tolle vegane Community macht diesen Ball zu etwas ganz Besonderem. Für mich auch nächstes Jahr wieder der Grund, einmal im Jahr ein Kleid anzuziehen.

    Mit Freunden vergeht die Zeit wie im Flug

    Mit Freunden vergeht die Zeit wie im Flug

    Fotos wurden wieder von der Veganen Gesellschaft Österreich geschossen, ebenso von zwei externen Fotografen. Diese könnt ihr euch hier, hier und hier ansehen.

    Vielen Dank an die Vegane Gesellschaft Österreich für die Ballkarte!

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