Eco. Life. Style.

Autor: Mary

Das war der Wiener Vegan Ball 2018!

Am 24. Februar fand auch dieses Jahr der Wiener Vegan Ball im ARCOTEL Kaiserwasser statt. Zum zweiten Mal war ich wieder dabei, lest gerne nochmal meinen Bericht vom vergangenen Jahr….

Am 24. Februar fand auch dieses Jahr der Wiener Vegan Ball im ARCOTEL Kaiserwasser statt. Zum zweiten Mal war ich wieder dabei, lest gerne nochmal meinen Bericht vom vergangenen Jahr. Das diesjährige Motto „Vegan in die Zukunft“ war schon ziemlich kniffelig umzusetzen. Aber nicht für mich als kleinen – nein, ok, großen – Star Trek-Fan. Ich stehe dazu, zu Hause hängt eine „The Next Generation“ Uniform mit Kommunikator und Rangabzeichen. Beides habe ich einfach an mein anderes schwarzes Kleid – zwei reichen ja auch – angebracht und mein Schiff habe ich einfach in der Umlaufbahn geparkt. Ich war aber nicht die einzige, zwei Nerds sind besser als einer und das ohne vorherige Absprache.

Star Trek Girls

Star Trek Girls

Dieses Jahr begann der Ball für mich so wie es mir gefällt: Mit Essen. Küchenchef Johann Schwarz und sein Team haben wirklich ein tolles viergängiges Menü kreiert. Als Amuse Geules wurde ein Vegan-Shot mit hausgemachtem Focaccia serviert, dies erinnerte an Gazpacho und war schon einmal ein guter Start. Zur Vorspeise gab es ein Carpaccio von der Chioggia-Rübe mit asiatischem Karfiol und Birnen-Chutney. Schrecklich die Information dazu, den Inhalt des Glases in der Mitte nicht zu trinken (ich esse sonst immer die Deko mit). In diesem war, so vermute ich, Trockeneis, das zu einem Raucheffekt geführt hat.

Carpaccio von der Chioggia-Rübe

Carpaccio von der Chioggia-Rübe

Weiter ging es mit einer Suppe von weißem und grünem Sellerie mit Affila-Kresse, auch diese war geschmacklich einwandfrei.

Suppe von weißem und grünem Sellerie

Suppe von weißem und grünem Sellerie

Wenn ich an den Hauptgang denke bekomme ich direkt wieder Appetit, es gab gebackene Quinoa-Bällchen auf Gemüsemosaik in Fenchelschaum mit Romanesco und Blaukartoffelpüree.

Quinoa-Bällchen auf Gemüsemosaik

Quinoa-Bällchen auf Gemüsemosaik

Das Dessert war der krönende Abschluss mit einer Mille Feuille von Schokolade und Nüssen mit Beerenröster. Davon hätte ich auch locker eine zweite Portion genießen können.

Mille Feuille von Schokolade

Mille Feuille von Schokolade

Eröffnet wurde der Ball auch dieses Jahr mit einer Tanzvorführung. Anders als im letzten Jahr fand diese im großen Saal statt, was platztechnisch definitiv eine gute Entscheidung war. Auf „Floor 2“ legte DJ Shinji Ito – zu sehen am Titelbild – auf, was es umso schwerer machte sich zu entscheiden, wo das Tanzbein geschwungen werden sollte. Um Mitternacht gab es traditionell wieder eine Tanzeinlage von den Tänzern und Tänzerinnen vom HSV Zwölfaxing, diese nehmen regelmäßig und erfolgreich an Meisterschaften teil. Auch die Publikumsquadrille durfte natürlich nicht fehlen und diesmal habe ich sogar mitgetanzt. Fürs erste Mal auch ganz gut denke ich, zumindest gab es keine Unfälle.

Tanzeinlage

Tanzeinlage

Das abschließende Highlight war natürlich wieder das Goodie-Bag, welches man beim Verlassen des Balls bekommen hat. Enthalten waren wieder tolle Sachen, unter anderem gab es einen Bio-Birkensaft von Absolutely Wild, Feine Kipferl von Anker, Fruity Bears von My E.Bio, einen Schoko-Chai-Tee von Lebensbaum und ein Päckchen Kokosdrink von Joya. Auch dieses Jahr mussten die Kipferl gleich um vier Uhr morgens dran glauben.

Das Goodiebag!

Mein Fazit: Auch dieses Jahr war der Wiener Vegan Ball ein voller Erfolg für mich! Das Menü war großartig, die DJs haben für super Stimmung gesorgt, es wurde viel getanzt und die tolle vegane Community macht diesen Ball zu etwas ganz Besonderem. Für mich auch nächstes Jahr wieder der Grund, einmal im Jahr ein Kleid anzuziehen.

Mit Freunden vergeht die Zeit wie im Flug

Mit Freunden vergeht die Zeit wie im Flug

Fotos wurden wieder von der Veganen Gesellschaft Österreich geschossen, ebenso von zwei externen Fotografen. Diese könnt ihr euch hier, hier und hier ansehen.

Vielen Dank an die Vegane Gesellschaft Österreich für die Ballkarte!

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Drei Tage Vegan Planet in Wien – Mary mittendrin

Auch dieses Jahr fand am letzten November-Wochenende zum vierten Mal die Vegan Planet, wie gewohnt von der Veganen Gesellschaft Österreich organisiert, in Wien statt. Und auch dieses Jahr hatte ich…

Auch dieses Jahr fand am letzten November-Wochenende zum vierten Mal die Vegan Planet, wie gewohnt von der Veganen Gesellschaft Österreich organisiert, in Wien statt. Und auch dieses Jahr hatte ich die Ehre, die vegane Messe im Namen von The bird’s new nest zu besuchen. Von 24. bis 26. November 2017 konnten, wie auch schon in den Vorjahren, die Messen Yoga Planet und Vegan Planet im Wiener MAK (Museum für angewandte Kunst) besucht und erkundet werden. Auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gab es eine bunte Vielfalt an veganem Essen, veganer Kosmetik und veganer Mode zu entdecken. Dieses Jahr wurde außerdem zum ersten Mal der Vegan Award verliehen, Edda, die Herausgeberin von The bird’s new nest war Teil der Jury.

Bild: Rainer

Auch dieses Jahr ist es ein „Wow“, das mir beim Revue passieren über die Lippen kommt. Ein Größeres sogar als letztes Jahr, denn diesmal war ich an allen drei Tagen anwesend, um soviel wie möglich einzufangen und zu erleben. Am Freitag bin ich direkt nach der Arbeit ohne Umweg ins MAK geflitzt. Und es war mehr ein Berieselungstag um erste Eindrücke zu sammeln, mich zu orientieren und ein Begrüßen bereits bekannter Gesichter. Ein fröhliches und herzliches Wiedersehen gab es unter anderem mit Sarah und Maggy von dem steirischen Modelabel Gary Mash (siehe Titelbild, ich bin in der Mitte zu sehen), mit Sabine von Natürliches für Haut und Sinne, mit dem Team um den Dattelbären und mit dem Libuni-Leuten. Auch das Team von Hempire war wieder mit seinen tollen Produkten mit und aus Hanf vertreten. Inzwischen gibt es von Hempire sogar einen Shop in Wien und zwar in der Neubaugasse 58. Mein entspannender Abschluss des Tages war Slow Down Yoga mit Langhana.

Am Samstag war ich zu 100 Prozent als Bloggerin und Netzwerkerin da um die mir unbekannten Sachen zu testen und natürlich auch um einiges mit nach Hause zu nehmen. Absolut positiv überrascht hat mich Serotonina, veganer Keese aus Polen. Hier habe ich ziemlich zugeschlagen und auch gleich ein paar Weihnachtsgeschenke für meine noch nicht vegane Familie gekauft. Übrigens wirklich eine Empfehlung von mir, sie liefern auch nach Österreich. Meine Lieblinge sind Gorgon – der Name verrät er erinnert an Gorgonzola -, Escobar, der wie ein Camembert schmeckt und Fetina, ein Feta auf Sojabasis. Mich hat überrascht, dass meine Favoriten auf Soja basieren, obwohl ich nicht so ein großer Soja-Fan bin. Alle anderen Keesesorten sind übrigens auf Basis von Cashewnuss. Toll finde ich auch die upgecycelten Rossi Taschen, weil ich Upcycling generell super finde und die Taschen auch wirklich schick aussehen.

Bild: Rainer

Ein weiteres Highlight war für mich Risorse Future, ein komplett veganes italienisches Modelabel, welches bunte, aber auch elegante Schuhe, Gürtel und Taschen in Handarbeit herstellt. Und natürlich ohnemit Cosmetics (siehe nächstes Bild) mit ihrer Deocreme,  bei der weniger mehr ist, sprich sie kommt ohne künstliche Inhaltstoffe, Aluminiumsalze und Zinkoxid aus und wird mit ausschließlich biologischen, naturkosmetischen Wirkstoffen wie geruchsneutralisierenden Salzen und pflegenden Ölen hergestellt. Außerdem ist das Deo umweltfreundlich und nachhaltig in Glas verpackt, was schlicht, aber edel aussieht. Auch BellaStoria Vegan waren wieder mit ihrer Auswahl an italienischen Schuhen und Bambussocken vertreten. Über die Bekanntschaft mit Anita von Roobar habe ich mich auch sehr gefreut, hier konnte man sich durch die Riegel und die neuen Kookie Cat Variationen kosten.

Bild: Rainer

Kulinarisch verwöhnt wurde man außerdem mit afrikanischen Bio-Leckereien von Ténéré, mit dem wie immer tollen Essen vom Loving Hut, mit delikaten Baumkuchen sowie mit phänomenal leckeren Cupcakes von Nebeske dorticky. Bei SparVeggie konnte man sich durchs vegane Sortiment kosten, bei Vegini gab es vegane Burger mit ihrem Patty auf Erbsenbasis. Man konnte in das tolle Sortiment von Bioveganversand und der Kochmarie heineinschnuppern und vieles, vieles mehr. Dieses Jahr gab es im Foodcorner-Bereich auch Sitzmöglichkeiten und man konnte es sich zum Naschen und Plaudern gemütlich machen.

Bild: Mary

Leider nicht geschafft habe ich es zur Vorführung der veganen Käsealternativen Vegaggio von Robert Hipfinger (der Andrang war sehr groß), aber ich habe mir sagen lassen, man findet ihn auch beim veganen Adventmarkt zur Allee in Wien. Nicht nehmen lassen habe ich mir allerdings den Auftritt von Gordon und Aljosha, dem sympathischen Youtuber-Duo von Vegan ist ungesund – wie immer mit viel Witz und Charme im Gepäck. Ein Foto musste natürlich auch sein, sie haben sich viel Zeit für ihre Fans genommen und jeder konnte ein Foto und eine Umarmung einsacken. Das abschliessende Mantra-Konzert mit Janin Devi und André Maris, war wundervoll schön, schwierig in Worte zu fassen, einfach toll.

Bild: Mary

Sehr viel Zeit hat sich auch der stärkste Mann Deutschlands 2011, Patrik Baboumian, genommen, der bereits am Samstag für Fragen, Fotos und Autogramme zur Verfügung stand. Seinen Vortrag am Sonntag habe ich mir zum Glück nicht entgehen lassen, denn er hat mich wirklich positiv überrascht. Zugegebenen hatte ich mich bisher noch nicht viel mit ihm befasst, aber seine Präsentation hat mich wirklich bewegt. Sie war sehr interessant, witzig, informativ, umrahmt mit viel Gefühl. Einfach nur super sympathisch der Mann, auch er musste für ein Foto herhalten.

Bild: Mary

Die Kochshows mit Haubenkoch Siegfried Kröpfl und später mit seiner Tochter Melanie Kröpfl, waren sicher auch grandios, leider habe ich es zeitlich einfach nicht geschafft. Ich hatte mir auch vorgenommen, viel mehr Yoga auf der Yoga Planet im Obergeschoss zu machen, aber es war einfach zu viel los und der Platz auch zu gering für die hohe Teilnehmeranzahl. Zumindest beim Faszien-Yoga war ich am Samstag noch. Apropos Faszien, am Sonntag habe ich dann noch Rollholz kennen lernen dürfen und mir direkt einen Ball von ihnen gekauft. Faszienrollen kannte ich ja schon, aber eben nicht aus Holz. Diese Variante gefällt mir aber viel besser und ich kann sie nur empfehlen. Auch bei der Verleihung des Vegan Awards war ich anwesend, wer die Preise für die besten veganen Innovationen mit nach Hause nehmen durfte, verrät euch Edda in einem separaten Artikel.

Bild: Mary

Im großen und ganzen habe ich mich hauptsächlich im Erdgeschoss, dem Bereich der Vegan Planet aufgehalten. Es ist einfach immer sehr familiär, denn die meisten Menschen kennen sich untereinander und die man noch nicht kennt, lernt man dann kennen. Diese Messen sind immer wie ein großes Wohnzimmer und man fühlt sich angekommen. Ein großes Danke an die Organisatoren, die sich viele Monate vorher mit der Planung befassen und an die vielen Helfer, die in ihrer Freizeit unentgeltlich an allen Ecken unterstützen und diese großen Veranstaltungen, zu einem unvergesslichen Erlebnis machen, immer wieder aufs Neue. Vielen Dank auch an die Vegane Gesellschaft Österreich für die Freikarte!

Wir sehen uns spätestens auf der Veganmania!

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Das war der 5. Wiener Vegan Ball!

Am 18. Februar diesen Jahres wurde zum 5. Wiener Vegan Ball ins ARCOTEL Kaiserwasser geladen. Ich war zuletzt mit 15 Jahren auf dem Abschlussball meiner Tanzschule – kein Scherz. Das ist nun schon…

Am 18. Februar diesen Jahres wurde zum 5. Wiener Vegan Ball ins ARCOTEL Kaiserwasser geladen. Ich war zuletzt mit 15 Jahren auf dem Abschlussball meiner Tanzschule – kein Scherz. Das ist nun schon ein Weilchen her, außerdem bin ich nicht unbedingt eine Shopping-Queen, aber zum Glück hatte ich ein passendes Kleid zum Motto „Feiern im Stil der 20er Jahre in Schwarz und Gold“ zu Hause.

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Und so haben meine liebe Freundin Edda – euch möglicherweise als Chefredakteurin von The bird’s new nest bekannt – und ich uns in Ballkluft geschmissen und uns hübsch gemacht, um zum ersten Mal den Wiener Vegan Ball zu besuchen. Für die entsprechende Kulinarik sorgten die Spitzenköche Siegfried Kröpfl und Johann Schwarz mit ihrem Team, geboten wurden ein exklusives Vier-Gang-Menü im Restaurant, sowie eine ausgefeilte vegane Snack- und Cocktailkarte an der Bar.

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Bei veganem Essen mussten wir natürlich zugreifen, und so haben wir uns erfolgreich durch dreierlei Teigtaschen, Vegi-Burger mit Kürbislaibchen und Mohn-Creme Brûlée gesnackt. Die Bar und das Restaurant waren äusserst gut besucht, wir konnten nur mit Mühe einen Platz ergattern. Vom Menü, das wir zu Gunsten des Speisens an der Bar ausgelassen haben, wurde uns auch nur Gutes erzählt. Eröffnet wurde der Ball übrigens mit einer Tanzvorführung von und mit Dancing Star Andy Pohl, die wirklich toll war und zum Mittanzen animiert hat.

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Energiegeladen ging es danach auf die Tanzfläche, wo ich dann auch die meiste Zeit verbracht habe. Aufgelegt wurde Musik für Standardtänze, aber auch aktuelle Beats aus den Charts, RnB und auch einiges aus den Achtzigern und Neunzigern, es war also für fast jeden etwas dabei. Die Tanzfläche war demnach bis spät in die Nacht gut gefüllt.

Wie schon von einigen Veganmanias bekannt gab es eine Art Fotobooth – man konnte sich auf einem roten Thron im Vintage Look fotografieren lassen. Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und die Fotos sind wirklich sehr schön geworden – eine tolle Idee! Alle Bilder in Farbe sowie im Vintage Look könnt ihr euch hier ansehen.

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Am Dancefloor mit Elektro-Musik habe ich mich nicht sonderlich lange aufgehalten, da es nicht ganz mein Musikgeschmack war und ich es auch am Mainfloor lustiger fand.

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Um Mitternacht gab es nochmals eine Tanzeinlage, die aus verschiedenen Tanzstilen bestand und sehr beeindruckend anzusehen war – die Tänzer und Tänzerinnen vom HSV Zwölfaxing  nehmen regelmäßig und erfolgreich an Meisterschaften teil. Anschließend wurde eine Publikumsquadrille getanzt, geführt durch Andy Pohl. Ich habe das ganze aus sicherer Entfernung beobachtet, denn das zum Teil nicht allzu geübte Ballpublikum hat die Quadrille doch ziemlich chaotisch werden lassen.

Ein abschließendes Highlight war das Goodie-Bag, das man beim Verlassen des Balls bekommen hat. In dem Bag waren viele tollen Sachen wie ein (natürlich veganer) Krapfen von Anker, Ravioli von Wilmersburger, eine Smoothie-Bowl von Feinstoff und noch einiges mehr. Den Krapfen habe ich gleich zu Hause verdrückt, um halb vier Uhr früh!

Mein Fazit: Für mich war der 5. Wiener Vegan Ball ein voller Erfolg! Wir haben gut gegessen und hatten sehr viel Spaß, was will man mehr? Ich für meinen Teil bin nächstes Jahr gerne wieder dabei, man kann ja ruhig einmal im Jahr ein Kleid anziehen.

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Mary und das vegane Dresden

Wie einige von euch bereits wissen bin ich gebürtige Dresdnerin und versuche zumindest zwei bis drei Mal im Jahr nach Hause zu fahren um meine Familie und alte Freunde zu…

Wie einige von euch bereits wissen bin ich gebürtige Dresdnerin und versuche zumindest zwei bis drei Mal im Jahr nach Hause zu fahren um meine Familie und alte Freunde zu sehen. So auch letzten Dezember zur Weihnachtszeit. Für euch habe ich einige Eindrücke aus dem veganen Dresden festgehalten. Die meisten veganen Lokale befinden sich in der Dresdener Neustadt, dies ist quasi der vegane Hotspot. Vier davon habe ich mir nochmals näher angesehen, denn sie waren mir alle schon bekannt – es war gar nicht so einfach, offene Lokale zu finden. Drei, die ich eigentlich kennen lernen wollte, waren im Weihnachtsurlaub, aber oft sind es ja sowieso die Bewährten, die man gerne vorstellt und empfiehlt, also alles kein Problem!

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Ich habe mich mit meinem Papa zum Mittagessen verabredet, und da Plan A und B geschlossen waren, habe ich meinen Vater Plan C wählen lassen. Der Dicke Schmidt wurde ausgewählt. Schon alleine wegen dem Namen, sollte man mindestens einmal hier gewesen sein. Mein Papa, der übrigens auch tolle, interessante und individuelle Stadtführungen in Dresden macht, hatte das „Gyros“, dazu aus nostalgischen Gründen eine Himbeerbrause und ich den „Dicken Schmidt“.

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Der enthustiastische Kommentar meines nicht vegan lebenden Papas: „Lecker, kann man hingehen!“ Das Sojageschnetzelte fand er besser als Seitan, aber es hat ihm wirklich gut geschmeckt und er hat brav aufgegessen. Ich war auch sehr zufrieden und komme gerne wieder. Der Dicke Schmidt eignet sich super um den schnellen Hunger zu stillen, denn die Wartezeit ist sehr gering. Zum länger verweilen empfehle ich aber andere Lokale, da es sich hier eher um einen Imbiss handelt. Außerdem kann man auch hausgemachte vegane Speisen vorbestellen und mitnehmen. Zu Weihnachten gab es zum Beispiel Rouladen, Rotweinbraten und Spinat-Rollbraten.

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Schon seit Oktober 2014 kann man im Dicken Schmidt rein vegan schlemmen. Wie der Name zustande kam? Das habe ich leider noch nicht herausgefunden. Ich habe zumindest keinen Dicken gesehen und auch keinen Schmidt, aber ich bleibe dran für euch und vielleicht weiß ich bei meiner nächsten Dresdentour mehr.

Weiter ging es, immer noch den Papa im Schlepptau, zum Tiki im Hecht. Tikki ist in Dresden mehrmals vertreten, so auch im Hechtviertel, einen Steinwurf vom Dicken Schmidt entfernt. Tikki ist nicht rein vegan, aber es gibt alle Kaffeespezialitäten mit Sojamilch zudem zwei vegane Eisbechervarianten und auch immer vegane Snacks.

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Hier ist es sehr gemütlich, das Ambiente lädt zum verweilen in diese kleine Cafébar mit hawaiianischen Flair ein – eine warme Atmosphäre mit jazziger Musik. Der Kaffee und auch der Eisbecher waren lecker, wenn auch kein Vergleich zum Veganista-Eis, aber da kommt sowieso meiner Meinung nach niemanden ran. Frühstücken kann man hier übrigens auch, aber ich würde vorher nach einem veganen Frühstück fragen, sicher ist sicher.

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Wir hätten gleich weiter gehen können zum Falschen Hasen, denn dieser ist in der gleichen Straße, aber das Lokal war noch nicht offen. Also habe ich mich von meinem Papa verabschiedet, um mich mit Patrick aka der Artgenosse zu treffen. Das Lokal, wo wir ursprünglich hin wollten, hatte zum Tag passend natürlich geschlossen. Also sind wir einfach ins Sprout Food abgebogen.

Ich war noch gut gefüllt von den vorigen Lokalen, also habe ich nur einen Tee genossen. Wie schon erwähnt kenne ich auch dieses Lokal und überraschenderweise wurde auch ich wieder erkannt. Man hat sich noch an einen Besuch mit meinem Papa erinnert, der schon acht Monate zurück liegt, auch dass ich in Wien wohne wusste man noch. Ich war sehr positiv überrascht darüber.

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Im Sprout Food (siehe Titelbild) werden ausschließlich Bio-Lebensmittel verarbeitet und so regional wie möglich eingekauft. „Eat Well, Feel Good“ ist hier das Motto. Der Charakter eines Fast-Food-Restaurant wird mit dem Anspruch an gesunde Ernährung verbunden, sprich hochwertige Speisen in kurzer Zeit. Man kann sich seine Gerichte individuell zusammenstellen oder eines der Tagesgerichte wähle, es ist immer fast alles vegan.

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Ich hab mich danach entschieden, doch noch den Falscher Hasen zu besuchen, diesmal alleine. Was eine wunderbare Möglichkeit war, Ideen und Eindrücke zu sammeln. Der Falsche Hase ist ein kleines, gemütliches und rein veganes Restaurant, im Sommer kann man im grünen Innenhof entspannen. Eine Tischreservierung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Von Vorspeisen, Suppen und Salaten über Kartoffel- und Nudelgerichte bis Burger und Nussbraten und natürlich auch Süßspeisen, ist hier alles dabei. Außerdem wird auch regelmäßig Kunst ausgestellt, während meines Besuches waren die Kunstwerke von Anne Brandt zu bewundern. Ich finde, das gibt diesem Restaurant noch zusätzlich Charme.

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Zum Abendessen habe ich mich für die Soljanka nach „Oberlausitzer Art“ entschieden. Meine Mutter hat als ich noch ein Kind war oft Soljanka zubereitet. Die veganisierte Variante kommt dem sehr sehr nahe.

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Danach hab ich „Plinsen“ bestellt. In Österreich als Palatschinken oder in anderen Teilen Deutschlands als Eierkuchen oder Pfannenkuchen bekannt. Es war wirklich schön, einmal wieder Gerichte aus der Kindheit anzutreffen. An die Sachsen: Habt ihr schon einmal Quarkkeulchen veganisiert? Wenn ja, ich wäre an einem Rezept interessiert. Das habe ich als Kind auch so gerne gegessen. Es war ein schöner Abschluss dieses Tages und ich werde auf jeden Fall wieder kommen, denn der Service ist freundlich, die Speisen sehr lecker und das Lokal gemütlich.

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Wart ihr schon einmal in Dresden? Welche Lokale könnt ihr für den veganen Genuss empfehlen?

 

Webseiten, Adressen und Öffnungszeiten

Der Dicke Schmidt
Rudolf Leonhard 32
01097 Dresden
Tel: +49 1575 2363641

Montag bis Freitag: 12 bis 22 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 11 bis 22 Uhr
Facebook: facebook.com/derdickeschmidt

Tikki im Hecht
Rudolf Leonhard 26
01097 Dresden
Tel: +49 1512 5644818

Täglich 9 bis 19 Uhr
Facebook: facebook.com/tikiimhecht

Sprout Food
Rothenbuger Straße 12
01099 Dresden
Tel: +49 351 21093510

Montag bis Samstag: 11 bis 21 Uhr
Free WiFi
Website: sproutfood.de
Facebook: facebook.com/sproutfood

Falscher Hase
Rudolf Leonhard 3
01097 Dresden

Montag bis Donnerstag: 16 bis 22 Uhr
Freitag und Samstag: 12 bis 23 Uhr
Sonntag: 12 bis 22 Uhr
Website: falscher-hase.com
Facebook: facebook.com/falscher.hase.39

Der Artgenosse
Bitte unterstützen! patreon.com/artgenosse
YouTube: youtube.com/channel/UC1LTWhnte4f7XrkLQvkdRug
Website: der-artgenosse.de
Facebook für Comics: facebook.com/artgenosse
Facebook: facebook.com/der.artgenosse

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Auf der Vegan Planet 2016 in Wien!

Wie mittlerweile jedes Jahr fand auch diesjährig am letzten November-Wochenende bereits das dritte Mal die Vegan Planet, wie gewohnt von der VGÖ organisiert, in Wien statt. Nachdem Edda letztes Jahr…

Wie mittlerweile jedes Jahr fand auch diesjährig am letzten November-Wochenende bereits das dritte Mal die Vegan Planet, wie gewohnt von der VGÖ organisiert, in Wien statt. Nachdem Edda letztes Jahr vom Event berichtet hat, hatte ich dieses Jahr die Ehre, die vegane Messe im Namen von The bird’s new nest zu besuchen. Von 25. bis 27. November 2016 konnten, wie auch schon in den Vorjahren, die Messen Yoga Planet und Vegan Planet im Wiener MAK (Museum für angewandte Kunst) besucht und erkundet werden. Auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gab es eine bunte Vielfalt an veganem Essen, veganer Kosmetik und veganer Mode zu entdecken.

„Wow“ ist das erste Wort, das mir beim Rückblick auf die Veranstaltung einfällt. Am ersten Tag, Freitag, war ich nur kurz dabei, um der Diskussionsrunde „Vegan im Recht“ mit Irene Schillinger (Gastronomievertreterin), Dr. Elisabeth Gottwald (Rechtsanwältin und Ernährungstrainerin), Angelika Rutard (Expertin für Nahrungsmittelunverträglichkeiten und spezielle Ernährungsformen), Nikolaus Bösch (Präsidiumsmitglied der Atheistischen Religionsgemeinschaft) und Petr Kudelka (Jurist, Projektkoordinator bei der Veganen Gesellschaft Österreich), moderiert von Ruth Rybarski), zuzuhören – einem wie ich finde sehr wichtigem und nach wie vor aktuellem Thema. Habt ihr euch aufgrund eurer veganen Lebensweise schon einmal diskriminiert gefühlt? Die VGÖ interessiert sich für eure Erfahrungen aus dem Berufsleben, bei Krankenhausaufenthalten, aus dem Grundwehrdienst, Zivildienst oder aus der Schule. Sendet eure Erlebnisse, Erfahrungsberichte und Beobachtungen an petr.kudelka@vegan.at.

Am Sonntag war ich hingegen den ganzen Tag anwesend und habe festgestellt, dass es wirklich drei Tage braucht, um alles zu entdecken und wirklich aufzunehmen, weil es wie jedes Jahr viel zu sehen, zu naschen, zu hören und zu erleben gab. Begonnen habe ich den Tag mit dem Vortrag „Lebensmittel gegen Krebs“ von Dr. Rosa Aspalter, welcher wirklich sehr interessant und informativ war. Anschließend habe ich mir einen kleinen Überblick über die Messe geschaffen, mir eine zehnminütige Shiatsu Massage bei Hara Shiatsu gegönnt und bin dann gleich zum nächsten Vortrag gehüpft „Vegane Ernährung: Kritische Nährstoffe unter der Lupe“ von Katharina Petter. Auch dieser war wirklich sehr interessant, ich konnte einiges zum Thema Vitamine und Spurenelemente auffrischen und ein paar für mich neue Informationen waren auch dabei. Danach habe ich mich ein wenig im Yoga versucht und habe mich einfach ins Familienyoga geschlichen. Das war sehr witzig, wer weiß, vielleicht werde ich ja noch eine Yogini.

Dann ging es erst richtig los, denn ich habe mich um den kulinarischen Teil gekümmert. Zuerst besuchte ich Isi Simon und Hubert Stoss, die ich seit dem Ostermarkt kenne und als Freunde betrachte. Hier habe ich eine super leckere Fladenpizza mit Räucherletscho gegessen, beim Gedanken daran bekomme ich schon wieder Hunger.

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Außerdem habe ich mich wieder mit Senf und veganem Honig von VegANstoss eingedeckt. Lange halten werden diese bei mir allerdings nicht. Was für ein Glück, dass ich kommendes Wochenende den veganen Adventmarkt zur Allee besuche. Die Produkte von VegANstoss sind übrigens auch eine tolle Geschenkidee, ich habe zu diesem Zweck schon eine Kiste vorbestellt.

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Aber wieder zurück zur Vegan Planet. Wenig verwunderlich war es, dass ich doch einige Zeit beim Dattelbär verbracht habe. Ich stehe offen zu meiner Dattelsucht und der Dattelbär hat hervorragenden Stoff. Es gab auch einen Gutschein, den ich natürlich eingelöst habe. Denn das Horrorszenario war eingetreten: I’m out of dates!

Die Weine von Weinbau Fürnkranz habe ich dieses Mal nur von weitem bewundert, denn meine mir selbst auferlegte alkohol- und industriezuckerfreie Challenge läuft noch bis 31. Dezember, aber ich kenne die Weine sehr gut und kann sie absolut empfehlen. Bei der vegan bakery Nom Nom und den anderen tollen Ständen, die Desserts angeboten haben, bin ich deshalb auch mit Scheuklappen vorbei gelaufen.

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An solchen Köstlichkeiten musste ich leider vorübergehen.

Bei Anki Slani und ihrer Zuckerbäckerwerkstatt habe ich wenig hoffnungsvoll nach einer zuckerfreien Alternative gefragt. Und siehe da, ich konnte das letzte Stück einer Avocado-Cheesecake-Rohkosttorte ergattern. Mein Urteil: Fabelhaft! Auch Anki findet man beim veganen Adventmarkt in Wien.

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Es gab auch wieder leckere Burger und mehr von Veggiezz, dem ehemaligen I love Veggie Burger. In Kürze findet die Neueröffnung mit neuem Konzept statt. Ich bin schon gespannt!

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Länger verweilt und geplaudert habe ich auch beim Stand von Sabine Tatzber, bei dem wir super beraten und toll betreut wurden. Hier gab es verschiedene Salben, Badezusätze und Deos zu entdecken. Geliebäugelt habe ich mit dem Rückenfitbalsam, den ich dann doch nicht gekauft habe, mir aber zusammen mit dem Brust-Kräuterbalsam definitiv bestellen werde. Denn kleine Verspannungen habe ich vom Sport oder von der Bildschirmarbeit immer wieder und die nächste Erkältung kommt bestimmt.

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Beraten lassen habe ich mich auch bei Little Rabbit. Einige Produkte der österreichischen Manufaktur wie Lidschatten und Foundation verwende ich bereits gelegentlich und ich bin sehr zufrieden. Die Mädels konnten mir super weiterhelfen und ich weiß schon, was ich bei meiner nächsten Bestellung in den Warenkorb packen werde.

Bei Veganista wurde ich trotz meiner Abstinenz genötigt, bei einer lieben Freundin von einem Inbetwiener Eis-Sandwich abzubeißen. Da ich bisher noch nicht die Gelegenheit hatte, ein solches zu kosten, habe ich mich dazu hinreißen lassen. Was soll ich sagen, außer genial?

Ich werde 2017 auf jeden Fall wieder dabei sein und freue mich schon auf das nächste Jahr der dreifachen Veganmania in und um Wien. Gratulation an die VGÖ für diese gelungene Veranstaltung und weiter so – für mehr tolle vegane Events!

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Schlemmen in der Bio-Pizzeria Vero in Wien

Mein erster Beitrag auf The bird’s new nest handelt – wie soll es anders sein – von meiner absoluten Lieblings-Pizzeria, der bisher einzigen Bio-Pizzeria in Wien: Vero. Schon als ich das erste…

Mein erster Beitrag auf The bird’s new nest handelt – wie soll es anders sein – von meiner absoluten Lieblings-Pizzeria, der bisher einzigen Bio-Pizzeria in Wien: Vero. Schon als ich das erste Mal im Veros war, fühlte ich mich sofort willkommen. Das Ambiente ist überaus einladend, Blickfänger sind die vielen kleinen Lampen, der außergewöhnlich schöne, mit Mosaiken besetzte Pizzaofen und die Kunstwerke von Kawa Kafruschy, zusammen mit Hamdi Canan einer der beiden Geschäftsführer. Der Service ist herzlich, zuvorkommend und ich fühle mich immer, als würde ich bei Freunden einkehren. Vielleicht meint ihr ich übertreibe, aber ich komme, wenn ich an die Bio-Pizzeria Vero denke, einfach nur ins Schwärmen und wer mich einmal begeistert, wird mich nicht mehr so schnell wieder los.

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Alle Suppen, vier Salate und drei Pasta-Gerichte sind vegan und auch auf der Karte entsprechend gekennzeichnet. Außerdem gibt es drei pflanzliche Pizzen, unter anderem mit veganem Käse, die ich alle wärmstens empfehlen kann. Als veganen Nachtisch bietet das Vero eine „Nutella“-Pizza (mit veganem Bio-Aufstrich von Alnavit) zum süßen Abschluss, die zu meinen absoluten Favoriten zählt. Wer eine solche süße Pizza noch nie gegessen hat, sollte sie unbedingt probieren! Sämtliche Zutaten aller Speisen stammen übrigens aus biologischem Anbau.

Bio-Pizza

Ab und an werden auch Specials angeboten, die nicht auf der Karte stehen, zum Beispiel durfte ich kürzlich eine grandiose Kürbispizza genießen. Also keine Scheu und einfach mal nachfragen – mittlerweile bestelle ich nur noch nach Empfehlung! Für den Teig wird Bio-Dinkelsauerteig, wahlweise auch mit Bio-Dinkelvollkornmehl verwendet, welcher sehr gut sättigt, aber nicht schwer im Magen liegt wie man es sonst von den meisten Pizzen kennt. Man schmeckt und spürt, dass der neapolitanische Pizza-Meister Vincenzo sein Handwerk versteht und mit Freude ausübt. Vegane Weine von Weinbau Fürnkranz, Eistee von Charitea sowie weitere Bio-säfte und -bier und natürlich Bio-Kaffee und -tee runden das Speisenangebot ab. Besonders empfehlen kann ich für alle Weinliebhaber den Zweigelt von Weinbau Fürnkranz.

Kurzum im Veros gibt es mehr zu entdecken als „nur“ Pizza und das Restaurant ist immer wieder einen Besuch wert!

 

Bio-Pizzeria Vero
Währinger Gürtel 162/2 (Ecke Sobieskigasse)
1090 Wien

Gegenüber U6 Station Nußdorferstraße
Öffentliche Verkehrsanbindungen: U6, 37, 38, 35A, 37A

Geöffnet:
Montag bis Sonntag, 11 bis 24 Uhr (Warme Küche bis 23 Uhr)

Website: vero.co.at
Facebook: facebook.com/biopizzeriavero

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