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Kategorie: Cosmetics.

DIY-Kosmetik für den Sommer: Apres Sun Bodylotion mit Kokos

Passend zum heißen und sonnigen Wetter ist das zweite DIY in unserer Serie rund um einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer eine Apres Sun Bodylotion mit Kokos. Das Rezept ergibt rund 100ml…

Passend zum heißen und sonnigen Wetter ist das zweite DIY in unserer Serie rund um einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer eine Apres Sun Bodylotion mit Kokos. Das Rezept ergibt rund 100ml und ist gekühlt ca. eine Woche lang haltbar. Die Inhaltsstoffe Kokos und Aloe kühlen und beruhigen die Haut und wirken feuchtigkeitsspendend und regenerierend. Minze kühlt und vitalisiert die Haut. Kokosöl hat außerdem einen Lichtschutzfaktor von 2 und der Geruch wirkt abschreckend auf Zecken – also ideal nach einem Sonnenbad, wenn man sich abends noch gemütlich im Freien aufhalten möchte.

Innere Werte

100ml Kokosmilch
1 Aloeblatt (von Aloe officinalis bzw. barbadensis oder 1 EL gekaufter Aloesaft)
1 EL Kokosöl
1 EL Minze
1 Kaffeelöffel Guarkernmehl (oder ein ähnliches Bindemittel)

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So wird’s gemacht

Das Aloeblatt längs durchschneiden und das Gel mit einem Messer herausschaben. Zusammen mit den restlichen Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren. Durch ein feines Sieb filtern und in ein Fläschchen abfüllen. Nach dem Sonnenbad direkt auf die Haut auftragen. Auch als Haarspitzen-Balsam geeignet. Vor Gebrauch schütteln!

 

Dieses Mal findet ihr bei makeupbine einen Skin & Hair Smoothie, der nicht nur superweiche Haut macht, sondern auch unglaublich gut schmeckt – ich habe ihn ausführlich getestet! makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen, hier findet ihr alle kommenden Termine. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

 

Weitere DIY-Kosmetik für den Sommer:
Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin
Bodyspray mit Minze, Orange und Zitrone

1 Kommentar zu DIY-Kosmetik für den Sommer: Apres Sun Bodylotion mit Kokos

DIY-Kosmetik für den Sommer: Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin

Diesen Sommer haben makeupbine und ich uns zusammengetan, um für euch einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer zu kreieren, die jeder von euch leicht nachmachen kann – ohne komplizierte Zutaten…

Diesen Sommer haben makeupbine und ich uns zusammengetan, um für euch einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer zu kreieren, die jeder von euch leicht nachmachen kann – ohne komplizierte Zutaten oder spezielle Geräte. Die nächsten drei Wochen werden wir euch mit unseren Kreationen versorgen, von Apres Sun Bodylotion über Deodorant bis zu einer Gesichtsmaske, die man auch als Smoothie genießen kann.

Los geht es mit einem Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin, das Rezept ergibt rund 100 Gramm und ist ein gutes Jahr lang haltbar. Der Clou an dem Peeling ist, dass es sich auch ausgezeichnet als Grillsalz oder zum Kochen eignet – achtet hier darauf, dass ihr nur Bio-Zutaten zur Herstellung verwendet. Rosmarin fördert die Durchblutung und vitalisiert die Haut. Zitrone wirkt straffend, Poren verengend, anregend und reinigend. Salz ist mineralisierend und desodorierend. Olivenöl pflegt vor allem trockenen Haut, fördert die Durchblutung und wirkt entzündungshemmend.

Innere Werte

100g feines Meersalz
Abrieb einer Zitrone
1 EL getrockneter und gemahlener Rosmarin
Einige EL Olivenöl

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So wird’s gemacht

Alle Zutaten einfach miteinander vermengen bis eine sandige Masse entsteht. Am Besten direkt unter der Dusche anwenden und die Haut damit sanft peelen. Das Peeling kann auch als Badesalz oder für Fußbäder verwendet werden.

 

Bei makeupbine findet ihr dieses Mal ein Rezept für ein Bodyspray mit Minze, Orange und Zitrone, das genauso vielfältig verwendbar ist wie das Bodypeeling. makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen, hier findet ihr alle kommenden Termine. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

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Master Lin: Der Weg zur zertifizierten Naturkosmetik

Die Marke Master Lin ist eine Luxus-Naturkosmetiklinie auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin, die die Haut mit Inhaltsstoffen wie Feingold oder fernöstlichen Heilkräutern aus handverlesener Pflückung wieder in Balance bringen soll. Nadine…

Die Marke Master Lin ist eine Luxus-Naturkosmetiklinie auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin, die die Haut mit Inhaltsstoffen wie Feingold oder fernöstlichen Heilkräutern aus handverlesener Pflückung wieder in Balance bringen soll. Nadine hat einige der Master Lin Produkte getestet, einerseits Gesichtspflege, andererseits Körper- und Haarpflege.

Jedes Produkt von Master Lin ist für jeden Hauttyp geeignet, denn die Haut nimmt aus den Produkten das auf, was sie gerade braucht. Darüber hinaus handelt es sich bei Master Lin um Naturkosmetik, somit sind die Produkte frei von Mineralölen, Paraffinen und synthetischen Duftstoffen.

Doch Naturkosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik, und um den KonsumentInnen die größtmögliche Sicherheit betreffend der hohen Qualität der Produkte und Inhaltsstoffe zu bieten, wurde der Entschluss gefasst, die Produkte von Master Lin, die seit 2006 in Österreich, Deutschland und der Schweiz verfügbar sind, als Naturkosmetik zertifizieren zu lassen. Der lange Prozess fand letztes Jahr in der Naturkosmetik-Zertfizierung des Produktsortiments auf das NATRUE-Gütesiegel entsprechend seinen Abschluss. Im Zuge der Zertifizierung wurde die gesamte Produktion nach Österreich verlegt, um eine entsprechende Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess gewährleisten zu können.

Das NATRUE-Label

Das NATRUE-Label steht für umfassende, zertifizierte Naturkosmetik aus garantiert natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen, die bis zur Quelle nachverfolgbar sein müssen. NATRUE-zertifizierte Produkte enthalten keine synthetischen Duft- oder Farbstoffe, keine Inhaltsstoffe aus der Erdölchemie (Paraffine, PEG, -propyle, etc.) und keine Silikonöle oder genetisch modifizierte Inhaltsstoffe. Endprodukte oder pflanzliche Stoffe werden nicht bestrahlt und es werden, wie in der EU vorgeschrieben, keine Tierversuche gemacht. Die Produktionsanlagen werden regelmäßig durch den Zertifizierer geprüft, eine Rezertifizierung ist alle zwei Jahre notwendig. NATRUE ist international gültig, und als Organisation nicht gewinnorientiert.

Merkmale des NATRUE Labels

  • Festgelegter Mindestgehalt an authentischen Naturstoffen (ätherische Öle, Bienenwachs, Extrakte)
  • Festgelegter Maximalgehalt an naturnahen Rohstoffen (Emulgatoren, Tenside, Glycerin)
  • Keine synthetischen Duft- oder Farbstoffe, keine Inhaltsstoffe aus der Erdölchemie (Paraffine, PEG, -propyle-, -alkyle-, etc.)
  • Keine Silikonöle und -derivate, keine genetisch modifizierten Inhaltsstoffe (auf Grundlage der EU-Regelungen)
  • Keine Bestrahlung von Endprodukten oder pflanzlichen Inhaltsstoffen
  • Keine Tierversuche (laut EU-Regelung)
  • Herkunftsnachweis jedes einzelnen Rohstoffes erforderlich
  • Regelmäßige Prüfung der Produktionsanlagen durch den Zertifizierer
  • Rezertifizierung nach zwei Jahren notwendig

 

Im Interview: Tamara Vecera und Viviane Handler-Kunze

Ich habe mit Tamara Vecera, M.Sc. aus der Research & Development-Abteilung (links im Bild) und Dipl. Ing. Viviane Handler-Kunze aus dem Quality Management, der für die Umstellung verantwortlichen Expertinnen, gesprochen und ihnen meine Fragen zum Zertifizierungsprozess von Master Lin gestellt.

Tamara Vecera und Viviane Handler-Kunze_2

Wieso hat sich Master Lin dazu entschieden, sich Naturkosmetik-zertifizieren zu lassen?

Viviane Handler-Kunze: Viele KonsumentInnen sind bei der großen Menge an Neu-Lancierungen am Kosmetikmarkt zusehends verunsichert, was die Qualität der Produkte anbelangt und orientieren sich vermehrt an Richtlinien. Verschiedene Zertifizierungs-Siegel bieten entsprechende Richtlinien. Die Marktentwicklung zeigt, das als nur„naturnahe“ ausgewiesene Produkte nicht so stark wachsen wie zertifizierte Produkte, also solche, bei denen die KonsumentInnen eine Garantie dafür haben, dass eine neutrale Stelle die Güte des Produkts beurteilt hat. Wir wollten für Master Lin eine Garantie für die hunderprozentige Naturprodukt-Qualität haben, daher haben wir uns für die Zertifizierung entschieden.

Wie lange hat der Umstellungsprozess von der Entscheidung, Master Lin Naturkosmetik-zertifizieren zu lassen bis zur Verleihung des Zertifikates gedauert?

Tamara Vecera: Vom ersten Schritt, dem Entwicklungs-Briefing an die Produktentwickler bis zum Launch dauerte es über zwei Jahre. Es wurden TCM-Spezialisten in den Prozess involviert, die uns hinsichtlich der Ingredienzien beraten haben. Auch sind Konsumententests sowie zahlreiche Haltbarkeits- und Keimbelastungs-Tests nötig, bis ein Produkt auf den Markt kommen darf.

Wieso hat sich Master Lin für NATRUE und nicht für ein anderes Zertifikat entschieden?

Viviane Handler-Kunze: Nach Prüfung verschiedener Labels haben wir uns für NATRUE entschieden, weil die Maßstäbe hier sehr hoch und unseres Ermessens nach gut sind. Auch ist die Dachorganisation nicht kommerziell orientiert ist, das heißt man zahlt zwar den Gutachter für die Zertifizierung, aber darüber hinaus ist NATRUE nicht gewinnorientiert. Nachdem der Begriff „Naturkosmetik“ nicht eindeutig geregelt ist, war es uns wichtig, ein Label zu verwenden, bei dem für den Konsumenten transparent ist, welche Kriterien sich dahinter befinden. Zudem sollte das Label beim Konsumenten bekannt und anerkannt sein.

Wie groß ist die Investition in so eine Umstellung?

Viviane Handler-Kunze: Wenn man all die Arbeitsstunden zusammenrechnen würde, die in das Projekt gelaufen sind, das alleine schon Tausende von Euros, dazu kommt noch entsprechende Werbe- und Verkaufsunterstützung. Die externen Kosten, die pro Zertifizierung anfallen, sind mit rund 1.000 Euro vergleichsweise gering. Die wesentlichste Investition sind somit die unzähligen Arbeitsstunden der MitarbeiterInnen in der Produktentwicklung, der Qualitätssicherung, im Einkauf und an vielen weiteren Bereichen im Unternehmen.

Welche Belege oder Nachweise muss ein Unternehmen bringen, um das NATRUE-Zertifikat zu erhalten?

Viviane Handler-Kunze: Zu Beginn des Projektes wird durch den Zertifizierer für jeden einzelnen Rohstoff überprüft, ob die Herstellungsverfahren den NATRUE-Kriterien entsprechen und der Rohstoff auch GVO-frei, das heißt nicht gentechnisch modifiziert, ist. Für alle Rohstoffe müssen daher die entsprechenden Dokumente vom Lieferanten angefordert werden. Während einer Betriebsüberprüfung kontrolliert der externe Zertifizierer vor Ort, ob in der Produktionsstätte die Voraussetzungen vorhanden sind, um hygienisch einwandfrei Produkte zu produzieren. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass es zu keinen Verwechslungen von Rohstoffen kommen kann.

Welche Maßnahmen musste Master Lin ergreifen, um diese Voraussetzungen zu erreichen?

Tamara Vecera: Baulich waren zum Glück keinerlei Maßnahmen notwendig weil wir auch nach GLP-Richtlinien produzieren. Ansonsten hatten wir einige Vorbereitungszeit bei der Auswahl der Rohstoffe und bei der Formulierung.

Was musste im konkreten Fall alles umgestellt werden?

Tamara Vecera: Alle Inhaltsstoffe, die bisher in Master Lin Produkten enthalten waren, mussten auf NATRUE-konforme Inhaltsstoffe umgestellt werden. Dies beinhaltet die Suche nach Lieferanten, die diese Pflanzenextrakte und Öle anbieten, sowie die Re-Formulierung, damit diese Stoffe auch stabil sind.

Mussten auch Produkte neu formuliert werden? Wenn ja, wie lange dauert so eine Umstellung eines Produktes ungefähr?

Tamara Vecera: Ein paar Inhaltsstoffe, darunter auch jene, die für den Duft mitgestaltend waren, gibt es auf dem Weltmarkt nicht in NATRUE-Qualität, hier mussten wir auf Stoffe ausweichen, die laut TCM die gleiche Wirkung haben.

Hatte die Umstellung auf zertifizierte Naturkosmetik noch andere Auswirkungen auf die Marke?

Tamara Vecera: Die eben angesprochene Änderung des Duftes war für viele unserer langjährigen KundInnen ein sehr ungeliebter Seiteneffekt – ich finde aber, dass man sich an den neuen Duft sehr schnell gewöhnt und mit der Zertifizierung hat man dabei das gute Gefühl, dass das Produkt von einer unabhängigen Stelle qualitätsgeprüft ist!

 

Weitere Informationen zu Master Lin findet ihr auf der Homepage: masterlin.at

Hier geht es zur Homepage von NATRUE: natrue.org

 

In Kooperation mit Master Lin

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DIY-Kosmetik: Heilerde-Shampoo

Vielleicht kennt ihr das auch: Im Badezimmer stapeln sich Fläschchen, Tiegelchen und so weiter? Ihr kauft immer wieder Neues, seid euch aber nicht sicher, wie und ob die Produkte überhaupt…

Vielleicht kennt ihr das auch: Im Badezimmer stapeln sich Fläschchen, Tiegelchen und so weiter? Ihr kauft immer wieder Neues, seid euch aber nicht sicher, wie und ob die Produkte überhaupt wirken? Ihr sehnt euch nach ein paar Basics, die locker zum „Heiligen Gral“ werden könnten? Dann probiert doch mal Selfmade-Kosmetik aus. Hier bestimmt ihr, was auf eure Haut darf und was nicht. Zudem lernt man einiges über Wirkstoffe von Kräutern, Gemüse und weiterem. Seit einer Weile probiere ich immer wieder neue Sachen aus und möchte euch hier von meinen Erfahrungen berichten.

Heilerde-Shampoo

Eigentlich sollte ich hier mit einem Erfolgserlebnis anfangen, um euch zu ermutigen, aber leider war es, zumindest bei mir, nicht so. Ich hatte zwei Varianten eines Heilerde-Shampoos ausprobiert, doch ich habe gleich die wichtigste Regel beim Benutzen von selbstgemachter Kosmetik gelernt: Nicht alles wirkt gleich gut bei jedem! Zu meinen Haaren passt es leider nicht. Das heißt, probiert es gerne aus, bei jedem kann das Resultat anders ausfallen.

Ich kann an dieser Stelle leider kein komplettes Rezept preisgeben, da ich mich von einem Buch habe inspirieren lassen. Hier aber eine grobe Auflistung der Inhaltsstoffe, mit denen ich unter anderem mein Shampoo gemixt habe:

– Heilerde
– Kräuter, die gut fürs Haar sind (je nach Haartyp gibt es viele Variationen, zum Beispiel Lindenblätter oder auch Basilikum)
– Eine Ölkomponente (z.B. Olivenöl)

Anwendung

Ich habe leere Gläser und Shampooflaschen gesammelt und meinen Mix beim Haarewaschen ausprobiert. (Vorher schütteln!) Leider ist die Sache mit der Heilerde eine ziemliche Sauerei, welche die Dusche nicht gerade sauber hinterlässt. Nach dem Auswaschen des Shampoos, das natürlich nicht schäumt und lieber warm angerührt werden sollte (nur als Tipp am Rande), habe ich nochmals gründlich mit Wasser nachgespült.

Resultat

Meine Haare sahen sehr hübsch und samtig aus, aber nur in den Spitzen, denn der Rest der Haare war ziemlich ölig. Ich hatte bei beiden Varianten dasselbe Resultat und somit sind diese Rezepte, in denen Heilerde und Öl als Basis verwendet werden, für mich erst einmal gestorben. Auch mit Spülung oder Rinse wurde es nicht besser.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Heilerde-Shampoos gemacht? Kommt ihr gut damit klar? Das nächste Mal stelle ich euch mein Lieblingsrezept vor, in dem zwar auch Heilerde vorkommt, das aber nicht für die Haarpflege gedacht ist. Seid gespannt!

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Review: Organicum Shampoo

Gerade in der Übergangszeit von Winter auf Frühling ist das Thema Haare waschen für mich ein besonders kompliziertes. Durch trockene Heizungsluft und das ständige Tragen von Mützen sind Haare und…

Gerade in der Übergangszeit von Winter auf Frühling ist das Thema Haare waschen für mich ein besonders kompliziertes. Durch trockene Heizungsluft und das ständige Tragen von Mützen sind Haare und Kopfhaut extrem strapaziert und fühlen sich fast schon wie ein Fremdkörper an. Die Kopfhaut neigt in dieser Zeit dazu, schneller nachzufetten und leicht zu schuppen, was dazu führt, dass ich am Liebsten jeden Tag Haare waschen, das Problem damit aber nur verschlimmern würde.

Darum hat es mich sehr gefreut, zwei Pröbchen vom Organicum Shampoo für normales bis trockenes Haar in den Händen halten und ausprobieren zu dürfen.

Das Shampoo mit Wildkräutern ist laut Hersteller für den täglichen Gebrauch geeignet. Probleme wie Schuppen, Ekzeme, Dermatitis, Schuppenflechte und Haarausfall können damit verringert und sogar dauerhaft beseitigt werden. Es kommt ohne künstliche Farbstoffe aus, ohne ALS, SLS, SLES, Parabene, Silikon und Glycerin. Alle enthaltenen Hydrolate stammen aus gentechnisch unveränderten Pflanzen. Außerdem ist es vegan und wurde ohne Tierversuche entwickelt und hergestellt. Klingt doch schon mal gut, meint ihr nicht auch?

Inhaltsstoffe gemäß INCI

Ammonium Laureth Sulfate**, Aqua, Decyl Glucoside, Urtica Dioica*, Salvia Officinalis*, Lavandula Angustifolia*, Rosmarinus Officinalis*, Laurus Nobilis*, Humulus Lupulus*, Disodium Cocoamphodiacetate, Cocamidopropyl Betaine, Magnesium Sulfate, C12-15 Alkyl Lactate, Hydrolyzed Wheat Protein, Climbazole, Polyquaternium-10, D-Panthenol, Citrus Sinensis Oil, Sodium Benzoate, Citric Acid, Sodium Chloride (* = 100% organisch; ** = aus Kokosöl gewonnen)

Anwendung

Das Organicum Shampoo ist an sich wie jedes andere Shampoo für empfindliche Kopfhaut anzuwenden: Sanft in das feuchte Haar und die Kopfhaut einmassieren und ein bis drei Minuten einwirken lassen, anschließend mit lauwarmem Wasser ausspülen. Zur Trocknung wird empfohlen, das Haar nicht trocken zu rubbeln, sondern lediglich trocken zu tupfen und das Haar beim Föhnen nicht zu stark zu erhitzen. Das kann man aber durchaus als generellen Tipp zur Haarpflege betrachten.

Fazit

Ich führe grundsätzlich immer zwei Waschgänge durch, weil sich meine unglaublich vielen Haare nach der ersten Spülung nie wirklich gereinigt anfühlen. Das Gefühl der Kopfhaut nach der zweiten Spülung ist gut, sie wirkt frisch und beruhigt. Auch nach der zweiten Anwendung kann ich nur positives berichten. Ich kann mir vorstellen, dass Kopfhautprobleme bei regelmäßiger Anwendung wirklich vermindert oder sogar beseitigt werden, vor allem in Kombination mit den anderen Produkten (Conditioner und Haarmaske) aus dem Organicum Haarpflege-Sortiment.

Der einzige negative Punkt ist meiner Meinung nach der Geruch des Produkts, der mich stark an Vitamin-Brausetabletten erinnert – einen Geruch, den ich gar nicht mag und an den ich mich auch nicht gewöhnen kann.

Den Preis von 15,90 Euro für 350ml empfinde ich persönlich als relativ hoch, vor allem, wenn man bedenkt, dass eine Flasche bei täglichem Gebrauch bei mir nicht einmal für einen Monat ausreichen würde. Da das Shampoo aber auch für die Haarpflege in Verbindung mit diversen Krankheitsbildern gedacht ist, denke ich, dass Betroffene durchaus gewillt sind, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, wenn die Wirkung dafür spricht.

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Im Test: UND GRETEL Tunkal Concealer

Gar nicht verzopft kommt die neue, nach BDIH-Standards zertifizierte Naturkosmetikmarke UND GRETEL aus Berlin daher. Corinna hat uns hier schon vom Produktlaunch berichtet. Bei meinem letzten Besuch in der Naturparfümerie Staudigl in…

Gar nicht verzopft kommt die neue, nach BDIH-Standards zertifizierte Naturkosmetikmarke UND GRETEL aus Berlin daher. Corinna hat uns hier schon vom Produktlaunch berichtet.

Bei meinem letzten Besuch in der Naturparfümerie Staudigl in Wien ist mir UND GRETEL gleich wegen des cleanen Designs aufgefallen. Da ich nach einem effizienten Concealer für meine Augenschatten gesucht habe, wurde mir der Tunkal Concealer von UND GRETEL in der Farbe „Light Beige“ von der netten Verkäuferin empfohlen. Gekauft – ich möchte schließlich keine Chemie an meine empfindliche Augenpartie heran lassen.

Und Gretel Concealer in "light beige"

UND GRETEL  Tunkal Concealer in „Light Beige“

Laut Hersteller lässt das Produkt dunkle Schatten und Hautirritationen verschwinden und zaubert ein strahlendes Aussehen mit einem wachen und frischen Blick. Die feuchtigkeitspendende Texturformel pflegt mit dem enthaltenen Avocado-Öl die sensible Augenumgebung und beruhigt mit Hilfe von Kamillenextrakten empfindliche und gereizte Haut, sowie Schwellungen, ohne sich abzusetzen.

Nach einigen Wochen des Testens kann ich Folgendes berichten: Der Concealer lässt sich aufgrund des eingebauten Pinsels gut entnehmen und riecht sehr dezent nach Kokos und einem Hauch Bergamotte. Ich trage ihn mit dem Finger auf und verwische ihn dann leicht nach außen. Leider finde ich die Farbe etwas zu hell für meinen Hautton und so entsteht leider ein etwas „kalkiger“ Effekt.

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Das Produkt lässt sich zwar gut verblenden, nur wird die Deckkraft dann geringer. Was ich gut gefunden hätte, wäre ein leichter Schimmer gewesen, der die Augenpartie zum Strahlen bringt. So wirkt der Concealer ein bisschen maskenhaft, eben „kalkig“. Er setzt sich aber zumindest nicht in Fältchen ab, ich habe allerdings auch keine sehr trockene Haut.

Die Haltbarkeit war bei mir mit rund sechs Stunden in Ordnung, bei Naturkosmetik muss man manchmal schon einige Abstriche machen. Alles in allem kein schlechtes Produkt, für den Preis von 38 Euro hätte ich allerdings mehr erwartet. Da es mein erster Naturkosmetik-Concealer war, werde ich wohl noch weiter nach dem für mich perfekten Produkt suchen.

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UND GRETEL – Neue Naturkosmetik aus Berlin

Mein Kurztrip nach Berlin letzte Woche führte mich direkt zu den Berliner Modewochen. Eines meiner Highlights war der UND GRETEL Launch, wo Stephanie Dettmann und Christina Roth ihre Naturkosmetik präsentierten. Es gab…

Mein Kurztrip nach Berlin letzte Woche führte mich direkt zu den Berliner Modewochen. Eines meiner Highlights war der UND GRETEL Launch, wo Stephanie Dettmann und Christina Roth ihre Naturkosmetik präsentierten. Es gab die Möglichkeit, sich schminken zu lassen und somit die Produkte zu testen (leider ging sich das bei mir nicht aus).

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UND GRETEL Make-Up

Ein Produkt, welches mir dennoch ins Auge gestochen ist, und sicherlich hohen Anklang finden wird, ist das SUNNE Lifting Modellage Powder – perfekt für Contouring geeignet. Die Kollektion bestand weiters aus Lippenstiften, Mascara, hoch pigmentierten Lidschatten und einigem mehr.

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Produkte konnten vor Ort gekauft werden

Die beiden Damen legen hohen Wert auf kontrollierte Naturkosmetik und erfüllen deswegen auch die BDIH Standards, welche eine hohe Qualität, regelmäßige Kontrollen und unbedenkliche Inhaltsstoffe garantieren.

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TAGAROT Lippenstift in Pink Blossom

Mir gefielen die Produkte, weil sie nicht nur ökologisch, sondern auch sehr ansprechend gestaltet sind. Und die gute Nachricht: Es gibt sie auch bereits in Wien zu kaufen.

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O’right – das grünste Shampoo der Welt

Heute erzähle ich euch eine Geschichte. Es geht um meine Kopfhaut, welche extrem empfindlich ist. Seit einiger Zeit habe ich Juckreiz und fettiges Haar, trotz regulärer Haarwäsche. Natürlich habe ich…

Heute erzähle ich euch eine Geschichte. Es geht um meine Kopfhaut, welche extrem empfindlich ist. Seit einiger Zeit habe ich Juckreiz und fettiges Haar, trotz regulärer Haarwäsche. Natürlich habe ich mich nun durch alle möglichen Produkte getestet. Um dem Problem nachzugehen, war ich sogar beim Hautarzt, der nichts Unnatürliches entdecken konnte. Somit ging meine Suche weiter und jetzt bin ich endlich bei O’right fündig geworden. O’right ist ein Kosmetikprodukt, welches aus 100% kompostierfähigem Material besteht.

Es ist:

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Bild: O’right

Das Extravagante: Es ist bei ausgewählten Produkten ein Baumsamen in der Verpackung enthalten. Somit kann die Flasche, nachdem sie leer und nutzlos geworden ist, eingepflanzt werden. Nach 12 Monaten sollten die ersten Sprossen sichtbar werden.

Meine Probleme haben sich in Luft aufgelöst – die Umstellung hat natürlich ein wenig gedauert, immerhin war meine Kopfhaut kein Bioprodukt gewöhnt. Ich habe nun weiches und glänzendes Haar und das Produkt schäumt sogar ganz ausgezeichnet, ich hatte davor ein gutes Shampoo getestet, welches jedoch kein bisschen Schaum bildete und dadurch die Haarreinigung mühsam erschien. Der Geruch sagt mir persönlich auch zu.

O’right bietet Produkte für alle Haartypen – mein Lieblingsprodukt ist das Goji Berry Shampoo, weil es den Stoffwechsel der Kopfhaut fördert und für feines Haar geeignet ist. Den Conditioner konnte ich bislang noch nicht testen, werde es jedoch heute gleich tun, da er bereits in meinem Zimmer steht und nur darauf wartet verwendet zu werden.

Wann fangt ihr eure Haardetoxkur an? Habt ihr eigene Erfahrungen mit den Produkten von O’right? Oder auch Probleme mit der Kopfhaut?

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OMBIA NATURE – Einstieg in die Naturkosmetik leicht gemacht

Vor ein paar Wochen hatte Hofer (in Deutschland bekannt unter dem Namen Aldi) einige Naturkosmetikprodukte der Eigenmarke OMBIA im Angebot. Nachdem ich immer wieder Probleme mit meiner Haut habe, und…

Vor ein paar Wochen hatte Hofer (in Deutschland bekannt unter dem Namen Aldi) einige Naturkosmetikprodukte der Eigenmarke OMBIA im Angebot. Nachdem ich immer wieder Probleme mit meiner Haut habe, und es schrecklich finde, wie viel Kunststoff in unseren alltäglichen Kosmetika enthalten ist, habe ich mich entschlossen, Naturkosmetik eine Chance zu geben. Als ich dann gelesen habe, dass in den neuen Produkten kein Mikroplastik enthalten ist, sondern Bambuskörner für den Peeling-Effekt, war ich sofort begeistert und habe ein paar der Produkte sofort auf meine Einkaufsliste gesetzt. Eigentlich habe ich fast alle gekauft, da ich auch vom Preis alles andere als abgeschreckt war. Zugegeben, die Anti-Age-Creme habe ich dann doch ausgelassen, da ich diese mit meinen 24 Jahren ja hoffentlich noch nicht brauche. Ich habe mich für Seife, Peeling sowie eine Creme entschieden. Jetzt hatte ich schon genügend Zeit, die Produkte ausgiebig zu testen und möchte euch gerne an meiner Erfahrung teilhaben lassen.

Folgende Produkte gab es unter der Linie OMBIA NATURE, die mit den Gütesiegeln für naturreine Kosmetik, BDIH und Natrue, zertifiziert ist, zu erwerben:
• Gesichtscreme Anti-Faltenpflege Grüner Tee, 50 ml
• Gesichtscreme Feuchtigkeitspflege Aloe Vera, 50 ml
• Gesichtspeeling Aloe Vera, 50 ml
• Gesichtspeeling Grüner Tee, 50 ml
• Stückseife Aloe Vera mit Peeling-Effekt, 3 Stk. à 100 g
• Stückseife Limette mit Lavendelblüten, 3 Stk. à 100 g
• Stückseife Grüner Tee, 3 Stk. à 100 g

ombia_naturkosmetik_ausgepackt

 

Die Preise sind absolut angemessen, ich finde sie sogar sehr günstig. Die Cremen kosten 2,99 Euro pro Stück, die Peelings 1,99 Euro und für drei Stück Seife zahlt man 2,49 Euro – also wirklich alles andere als teuer. Leider gibt es das Internet noch nicht mit Geruchsfunktion, denn hier würde sich das wirklich lohnen. Die Produkte riechen natürlich, aber alles andere als penetrant. Die Limetten-Seife riecht nur sehr leicht zitronig, aber nicht vorwiegend, was mich an anderen Limetten- oder Zitronen-Produkten oft abschreckt.

Der Peeling-Effekt der Gesichtspeelings ist einfach großartig. Gerade was Peelings angeht bin ich sehr wählerisch, denn oft sind mir Gesichtspeelings zu sanft. Ich möchte aber auch kein grobkörniges Körperpeeling verwenden, denn das ist viel zu hart für die empfindliche Gesichtshaut. An dieser Stelle muss ich etwas beichten. Gleich nachdem ich das Peeling getestet habe, bin ich losgefahren und habe mir noch ein Back-up gekauft – mehr loben kann man ein Produkt doch nicht, oder?

Bei den Stückseifen war ich mir zuerst nicht sicher, ob sie für den Körper oder für das Gesicht gedacht ist – es steht nicht genau auf der Verpackung –, aber ich habe eine der Limettenseifen einfach für das Gesicht probiert und ich bilde mir ein, dass ich tatsächlich weniger Pickel bekomme, seit ich diese Seife verwende. „Leider“ ist sie sehr ergiebig, denn ich würde wahnsinnig gerne auch gleich die Aloe Vera-Seife mit Peeling-Effekt testen. Die Neugier will alles auf einmal, aber die Vernunft sagt mir „eins nach dem anderen“.

Die Creme ist ein bisschen zu reichhaltig für meine Haut, ich habe sie ein paar Mal getestet, aber werde sie mir wohl für den Winter aufheben, da selbst meine ölige Haut in der kalten Jahreszeit mehr Pflege braucht. Bis jetzt kann ich nur sagen, dass sie sehr angenehm duftet und auch schnell einzieht, was für mich ein großes Plus ist.

Was mir nicht gefällt, ist die Verpackung der Seifen. Die Seifen sind in einer Papier-Verpackung mit durchsichtigem Plastikfenster enthalten. Allerdings ist jedes der drei Seifenstücke nochmals extra in dünnes Plastik verpackt. Ich bin zwar kein Verpackungsprofi, aber meiner Meinung nach hätte man diese Verpackung umweltschonender und plastiksparender machen können. Alles in allem bin ich aber wirklich begeistert von dieser Serie und als Naturkosmetik-Neuling absolut positiv angetan.

Habt ihr auch etwas von OMBIA NATURE ergattert? Wenn ja, wie findet ihr die Produkte?

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Mach was draus! DIY Peeling-Bars aus Kaffeesatz

Regelmäßige Kaffeetrinker kennen das: Jeden Tag landet etwas Kaffeesatz im (Bio-)Müll! Ist nicht tragisch, denn schließlich ist er biologisch abbaubar. Aber warum wegwerfen, wenn man aus den Resten des köstlichen Getränkes…

Regelmäßige Kaffeetrinker kennen das: Jeden Tag landet etwas Kaffeesatz im (Bio-)Müll! Ist nicht tragisch, denn schließlich ist er biologisch abbaubar. Aber warum wegwerfen, wenn man aus den Resten des köstlichen Getränkes auch tolle Peeling-Bars zaubern kann?

Dazu braucht ihr:

– Kaffeesatz
– Zucker
– Sheabutter und/oder Kakaobutter
– Etwas Wasser

Optional:
– Zimt
– Natron oder Kaolin
– Jojobaöl und/oder Kokosöl

– Eine Muffinform
– Eine große Schüssel
– Eine mikrowellengeeignete kleine Schüssel
– Einen Löffel

Und schon kann es losgehen! Einfach den feuchten oder trockenen Kaffeesatz in eine Schüssel geben (ungefähr eine Tasse).

Kaffee

Dazu kommt eine Tasse Zucker!

zucker

Wer es würzig mag, kann außerdem noch duftende Gewürze hinzugeben, wie zum Beispiel einen Teelöffel Zimt. Dieser fördert übrigens sogar die Durchblutung. Einen tollen Duft schafft auch Vanille oder ein paar Löffel Kakao!

Zimt

Für eine stärkere Peelingwirkung kann noch ein Teelöffel Natron oder Kaolin beigemischt werden, die beide dabei helfen, tote Hautschüppchen zu entfernen – bei empfindlicher oder trockener Haut lieber weglassen!
Natron

Anschließend muss alles gut vermischt werden.

Mischen

Für den pflegenden Teil gibt man einen Teelöffel Kakaobutter und einen Teelöffel Sheabutter in eine mikrowellengeeignete Schüssel.

sheabutter+kakaobutter

Nach dem Schmelzen in der Mikrowelle kann man außerdem noch etwas Jojobaöl oder Kokosöl dazugeben. Gut umrühren, damit sich alles auflöst! Man sollte jedoch von diesen Ölen nicht mehr als einen Teelöffel verwenden, sonst fällt das Produkt auseinander. Sollen die Peeling-Bars mehr Festigkeit bekommen, kann man zusätzlich noch einen Teelöffel Stärke hinzufügen.

shea+kakaogeschmolzen

Falls der Kaffeesatz trocken war, kann man ihn mit einer kleinen Menge Wasser befeuchten.

Wasser

Zuletzt kommen nun die geschmolzenen Öle und Buttern in die Schüssel und wieder geht es ans Umrühren. Damit die Peeling-Bars auch schön aussehen, können zum Beispiel Muffin-Formen verwendet werden. Natürlich kann man auch andere Formen benutzen, man sollte jedoch darauf achten, dass man die fertigen Stücke gut herausbekommt. Mit etwas Sheabutter oder Öl wird die Form wie beim Backen eingefettet.

Form einfetten

Wer möchte, kann noch einige Kaffeebohnen als Verzierung auf den Boden legen.

Kaffeebohnen    mit Kaffeebohnen

Nun wird die Mischung in die Form gegeben und gut festgedrückt.

inform   fest

Bis die Bars ganz fertig sind vergeht jedoch noch ein Tag, denn sie müssen trocknen und die Butter und Öle noch fest werden. So sieht dann das Endergebnis aus:

Peelingbar

Anwendung: In der Dusche in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen und leicht einmassieren.

effekt

Da die Kaffee-Körnchen sehr klein sind, verstopfen sie den Abfluss nicht. Hat man jedoch Kaffeebohnen als Verzierung verwendet, so sollt man ein Ausgusssieb verwenden. Die Kaffee-Bars hinterlassen eine seidig weiche und gepflegte Haut, sind eine tolle Alternative zu Peelings mit Mikroplastik und eignen sich gut als Geschenk.

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