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Kategorie: Cosmetics.

UND GRETEL – Neue Naturkosmetik aus Berlin

Mein Kurztrip nach Berlin letzte Woche führte mich direkt zu den Berliner Modewochen. Eines meiner Highlights war der UND GRETEL Launch, wo Stephanie Dettmann und Christina Roth ihre Naturkosmetik präsentierten. Es gab…

Mein Kurztrip nach Berlin letzte Woche führte mich direkt zu den Berliner Modewochen. Eines meiner Highlights war der UND GRETEL Launch, wo Stephanie Dettmann und Christina Roth ihre Naturkosmetik präsentierten. Es gab die Möglichkeit, sich schminken zu lassen und somit die Produkte zu testen (leider ging sich das bei mir nicht aus).

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UND GRETEL Make-Up

Ein Produkt, welches mir dennoch ins Auge gestochen ist, und sicherlich hohen Anklang finden wird, ist das SUNNE Lifting Modellage Powder – perfekt für Contouring geeignet. Die Kollektion bestand weiters aus Lippenstiften, Mascara, hoch pigmentierten Lidschatten und einigem mehr.

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Produkte konnten vor Ort gekauft werden

Die beiden Damen legen hohen Wert auf kontrollierte Naturkosmetik und erfüllen deswegen auch die BDIH Standards, welche eine hohe Qualität, regelmäßige Kontrollen und unbedenkliche Inhaltsstoffe garantieren.

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TAGAROT Lippenstift in Pink Blossom

Mir gefielen die Produkte, weil sie nicht nur ökologisch, sondern auch sehr ansprechend gestaltet sind. Und die gute Nachricht: Es gibt sie auch bereits in Wien zu kaufen.

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O’right – das grünste Shampoo der Welt

Heute erzähle ich euch eine Geschichte. Es geht um meine Kopfhaut, welche extrem empfindlich ist. Seit einiger Zeit habe ich Juckreiz und fettiges Haar, trotz regulärer Haarwäsche. Natürlich habe ich…

Heute erzähle ich euch eine Geschichte. Es geht um meine Kopfhaut, welche extrem empfindlich ist. Seit einiger Zeit habe ich Juckreiz und fettiges Haar, trotz regulärer Haarwäsche. Natürlich habe ich mich nun durch alle möglichen Produkte getestet. Um dem Problem nachzugehen, war ich sogar beim Hautarzt, der nichts Unnatürliches entdecken konnte. Somit ging meine Suche weiter und jetzt bin ich endlich bei O’right fündig geworden. O’right ist ein Kosmetikprodukt, welches aus 100% kompostierfähigem Material besteht.

Es ist:

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Bild: O’right

Das Extravagante: Es ist bei ausgewählten Produkten ein Baumsamen in der Verpackung enthalten. Somit kann die Flasche, nachdem sie leer und nutzlos geworden ist, eingepflanzt werden. Nach 12 Monaten sollten die ersten Sprossen sichtbar werden.

Meine Probleme haben sich in Luft aufgelöst – die Umstellung hat natürlich ein wenig gedauert, immerhin war meine Kopfhaut kein Bioprodukt gewöhnt. Ich habe nun weiches und glänzendes Haar und das Produkt schäumt sogar ganz ausgezeichnet, ich hatte davor ein gutes Shampoo getestet, welches jedoch kein bisschen Schaum bildete und dadurch die Haarreinigung mühsam erschien. Der Geruch sagt mir persönlich auch zu.

O’right bietet Produkte für alle Haartypen – mein Lieblingsprodukt ist das Goji Berry Shampoo, weil es den Stoffwechsel der Kopfhaut fördert und für feines Haar geeignet ist. Den Conditioner konnte ich bislang noch nicht testen, werde es jedoch heute gleich tun, da er bereits in meinem Zimmer steht und nur darauf wartet verwendet zu werden.

Wann fangt ihr eure Haardetoxkur an? Habt ihr eigene Erfahrungen mit den Produkten von O’right? Oder auch Probleme mit der Kopfhaut?

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OMBIA NATURE – Einstieg in die Naturkosmetik leicht gemacht

Vor ein paar Wochen hatte Hofer (in Deutschland bekannt unter dem Namen Aldi) einige Naturkosmetikprodukte der Eigenmarke OMBIA im Angebot. Nachdem ich immer wieder Probleme mit meiner Haut habe, und…

Vor ein paar Wochen hatte Hofer (in Deutschland bekannt unter dem Namen Aldi) einige Naturkosmetikprodukte der Eigenmarke OMBIA im Angebot. Nachdem ich immer wieder Probleme mit meiner Haut habe, und es schrecklich finde, wie viel Kunststoff in unseren alltäglichen Kosmetika enthalten ist, habe ich mich entschlossen, Naturkosmetik eine Chance zu geben. Als ich dann gelesen habe, dass in den neuen Produkten kein Mikroplastik enthalten ist, sondern Bambuskörner für den Peeling-Effekt, war ich sofort begeistert und habe ein paar der Produkte sofort auf meine Einkaufsliste gesetzt. Eigentlich habe ich fast alle gekauft, da ich auch vom Preis alles andere als abgeschreckt war. Zugegeben, die Anti-Age-Creme habe ich dann doch ausgelassen, da ich diese mit meinen 24 Jahren ja hoffentlich noch nicht brauche. Ich habe mich für Seife, Peeling sowie eine Creme entschieden. Jetzt hatte ich schon genügend Zeit, die Produkte ausgiebig zu testen und möchte euch gerne an meiner Erfahrung teilhaben lassen.

Folgende Produkte gab es unter der Linie OMBIA NATURE, die mit den Gütesiegeln für naturreine Kosmetik, BDIH und Natrue, zertifiziert ist, zu erwerben:
• Gesichtscreme Anti-Faltenpflege Grüner Tee, 50 ml
• Gesichtscreme Feuchtigkeitspflege Aloe Vera, 50 ml
• Gesichtspeeling Aloe Vera, 50 ml
• Gesichtspeeling Grüner Tee, 50 ml
• Stückseife Aloe Vera mit Peeling-Effekt, 3 Stk. à 100 g
• Stückseife Limette mit Lavendelblüten, 3 Stk. à 100 g
• Stückseife Grüner Tee, 3 Stk. à 100 g

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Die Preise sind absolut angemessen, ich finde sie sogar sehr günstig. Die Cremen kosten 2,99 Euro pro Stück, die Peelings 1,99 Euro und für drei Stück Seife zahlt man 2,49 Euro – also wirklich alles andere als teuer. Leider gibt es das Internet noch nicht mit Geruchsfunktion, denn hier würde sich das wirklich lohnen. Die Produkte riechen natürlich, aber alles andere als penetrant. Die Limetten-Seife riecht nur sehr leicht zitronig, aber nicht vorwiegend, was mich an anderen Limetten- oder Zitronen-Produkten oft abschreckt.

Der Peeling-Effekt der Gesichtspeelings ist einfach großartig. Gerade was Peelings angeht bin ich sehr wählerisch, denn oft sind mir Gesichtspeelings zu sanft. Ich möchte aber auch kein grobkörniges Körperpeeling verwenden, denn das ist viel zu hart für die empfindliche Gesichtshaut. An dieser Stelle muss ich etwas beichten. Gleich nachdem ich das Peeling getestet habe, bin ich losgefahren und habe mir noch ein Back-up gekauft – mehr loben kann man ein Produkt doch nicht, oder?

Bei den Stückseifen war ich mir zuerst nicht sicher, ob sie für den Körper oder für das Gesicht gedacht ist – es steht nicht genau auf der Verpackung –, aber ich habe eine der Limettenseifen einfach für das Gesicht probiert und ich bilde mir ein, dass ich tatsächlich weniger Pickel bekomme, seit ich diese Seife verwende. „Leider“ ist sie sehr ergiebig, denn ich würde wahnsinnig gerne auch gleich die Aloe Vera-Seife mit Peeling-Effekt testen. Die Neugier will alles auf einmal, aber die Vernunft sagt mir „eins nach dem anderen“.

Die Creme ist ein bisschen zu reichhaltig für meine Haut, ich habe sie ein paar Mal getestet, aber werde sie mir wohl für den Winter aufheben, da selbst meine ölige Haut in der kalten Jahreszeit mehr Pflege braucht. Bis jetzt kann ich nur sagen, dass sie sehr angenehm duftet und auch schnell einzieht, was für mich ein großes Plus ist.

Was mir nicht gefällt, ist die Verpackung der Seifen. Die Seifen sind in einer Papier-Verpackung mit durchsichtigem Plastikfenster enthalten. Allerdings ist jedes der drei Seifenstücke nochmals extra in dünnes Plastik verpackt. Ich bin zwar kein Verpackungsprofi, aber meiner Meinung nach hätte man diese Verpackung umweltschonender und plastiksparender machen können. Alles in allem bin ich aber wirklich begeistert von dieser Serie und als Naturkosmetik-Neuling absolut positiv angetan.

Habt ihr auch etwas von OMBIA NATURE ergattert? Wenn ja, wie findet ihr die Produkte?

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Mach was draus! DIY Peeling-Bars aus Kaffeesatz

Regelmäßige Kaffeetrinker kennen das: Jeden Tag landet etwas Kaffeesatz im (Bio-)Müll! Ist nicht tragisch, denn schließlich ist er biologisch abbaubar. Aber warum wegwerfen, wenn man aus den Resten des köstlichen Getränkes…

Regelmäßige Kaffeetrinker kennen das: Jeden Tag landet etwas Kaffeesatz im (Bio-)Müll! Ist nicht tragisch, denn schließlich ist er biologisch abbaubar. Aber warum wegwerfen, wenn man aus den Resten des köstlichen Getränkes auch tolle Peeling-Bars zaubern kann?

Dazu braucht ihr:

– Kaffeesatz
– Zucker
– Sheabutter und/oder Kakaobutter
– Etwas Wasser

Optional:
– Zimt
– Natron oder Kaolin
– Jojobaöl und/oder Kokosöl

– Eine Muffinform
– Eine große Schüssel
– Eine mikrowellengeeignete kleine Schüssel
– Einen Löffel

Und schon kann es losgehen! Einfach den feuchten oder trockenen Kaffeesatz in eine Schüssel geben (ungefähr eine Tasse).

Kaffee

Dazu kommt eine Tasse Zucker!

zucker

Wer es würzig mag, kann außerdem noch duftende Gewürze hinzugeben, wie zum Beispiel einen Teelöffel Zimt. Dieser fördert übrigens sogar die Durchblutung. Einen tollen Duft schafft auch Vanille oder ein paar Löffel Kakao!

Zimt

Für eine stärkere Peelingwirkung kann noch ein Teelöffel Natron oder Kaolin beigemischt werden, die beide dabei helfen, tote Hautschüppchen zu entfernen – bei empfindlicher oder trockener Haut lieber weglassen!
Natron

Anschließend muss alles gut vermischt werden.

Mischen

Für den pflegenden Teil gibt man einen Teelöffel Kakaobutter und einen Teelöffel Sheabutter in eine mikrowellengeeignete Schüssel.

sheabutter+kakaobutter

Nach dem Schmelzen in der Mikrowelle kann man außerdem noch etwas Jojobaöl oder Kokosöl dazugeben. Gut umrühren, damit sich alles auflöst! Man sollte jedoch von diesen Ölen nicht mehr als einen Teelöffel verwenden, sonst fällt das Produkt auseinander. Sollen die Peeling-Bars mehr Festigkeit bekommen, kann man zusätzlich noch einen Teelöffel Stärke hinzufügen.

shea+kakaogeschmolzen

Falls der Kaffeesatz trocken war, kann man ihn mit einer kleinen Menge Wasser befeuchten.

Wasser

Zuletzt kommen nun die geschmolzenen Öle und Buttern in die Schüssel und wieder geht es ans Umrühren. Damit die Peeling-Bars auch schön aussehen, können zum Beispiel Muffin-Formen verwendet werden. Natürlich kann man auch andere Formen benutzen, man sollte jedoch darauf achten, dass man die fertigen Stücke gut herausbekommt. Mit etwas Sheabutter oder Öl wird die Form wie beim Backen eingefettet.

Form einfetten

Wer möchte, kann noch einige Kaffeebohnen als Verzierung auf den Boden legen.

Kaffeebohnen    mit Kaffeebohnen

Nun wird die Mischung in die Form gegeben und gut festgedrückt.

inform   fest

Bis die Bars ganz fertig sind vergeht jedoch noch ein Tag, denn sie müssen trocknen und die Butter und Öle noch fest werden. So sieht dann das Endergebnis aus:

Peelingbar

Anwendung: In der Dusche in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen und leicht einmassieren.

effekt

Da die Kaffee-Körnchen sehr klein sind, verstopfen sie den Abfluss nicht. Hat man jedoch Kaffeebohnen als Verzierung verwendet, so sollt man ein Ausgusssieb verwenden. Die Kaffee-Bars hinterlassen eine seidig weiche und gepflegte Haut, sind eine tolle Alternative zu Peelings mit Mikroplastik und eignen sich gut als Geschenk.

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Mach was draus! DIY Schäumender Seifenspender

Ein neuer Trend in der Gesichtspflege ist, das Reinigungsprodukt für das Gesicht nicht einfach mit der Hand aufzuschäumen, sondern feinsten Schaum mit einem Pumpstoß aus einem Spender zu erhalten. So weit,…

Ein neuer Trend in der Gesichtspflege ist, das Reinigungsprodukt für das Gesicht nicht einfach mit der Hand aufzuschäumen, sondern feinsten Schaum mit einem Pumpstoß aus einem Spender zu erhalten. So weit, so gut! Aber was ist mit der Verpackung, wenn das Produkt leer ist?

Seit ich schäumende Seife als Kind zum ersten Mal entdeckt habe, finde ich solche Seifenspender faszinierend. Der Schaum lässt sich leicht in der Hand verteilen und ist praktisch. Leider sind solche besonderen Bad-Utensilien nicht die billigsten. Bis mein Gesichtswaschschaum leer wurde. Denn statt die Verpackung wegzuwerfen, behielt ich sie und bastelte einen schäumenden Seifenspender, der mir immer noch jeden Tag eine kleine Freude bereitet!

Und so geht’s

Erst einmal werden jegliche Etiketten entfernt und die Verpackung ordentlich ausgespült. Dieses minimalistische Etikett habe ich selbst designt, ihr könnt es hier downloaden oder einfach selbst eines zeichnen oder gestalten. Ein einfacher Schriftzug auf Papier tut es für den Anfang auch!

SchaumSeifenspenderVorlage SchaumSeifenspenderBeklebt

Das Etikett ausschneiden und auf den Seifenspender kleben. Entweder durchsichtiges Klebeband (Vorsicht, das Papier sollte vor Wasser geschützt sein) oder eine Klebefolie verwenden. Und schon haben wir ein neues Bad-Utensil!

SchaumSeifenspenderSeife SchaumSeifenspenderWasser

Zur Verwendung einfach noch mit flüssiger Seife (am besten im Nachfüllpack) und etwas Wasser befüllen und der Schaum-Spaß kann losgehen!

SchaumSeifenspenderFertig

Diese Form des Upcycling funktioniert auch gut mit einem ehemaligen Pumpspender für Öl oder Lotion, den man mit Handcreme befüllen und neben den Seifenspender stellen kann. So kann man sich nach dem Händewaschen gleich die Hände eincremen!

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lavera Make-up im Shooting-Test

Wenn man sich aufmacht, für einen Artikel Fotos zu schießen, darf das passende Make-up dazu natürlich nicht fehlen. Dieses Mal habe ich die Gelegenheit genutzt, drei Produkte von lavera zu verwenden, die…

Wenn man sich aufmacht, für einen Artikel Fotos zu schießen, darf das passende Make-up dazu natürlich nicht fehlen. Dieses Mal habe ich die Gelegenheit genutzt, drei Produkte von lavera zu verwenden, die ich bei einer Produkttest-Verlosung gewonnen hatte.

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Ich schminke mich privat zwar nur selten, bin aber trotzdem sehr an Make-up interessiert und meine Sammlung an Produkten ist relativ umfassend, wobei ich hier nur mehr Naturkosmetik kaufe – was bei dem reichlichen Angebot heutzutage aber auch nicht vor einer überquellenden Schminklade schützt.

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Als Basis für jedes Make-up ist ein makelloser Teint wichtig – und alle, die nicht mit einem solchen gesegnet sind, können mittlerweile mit Produkten nachhelfen, die nicht nur natürlich anzusehen, sondern auch angenehm zu tragen sind. Das vegane „Trend sensitiv Natural Mousse Make-Up“ in Ivory hat es mir hier sehr leicht gemacht, denn die Konsistenz ist tatsächlich wie Mousse und so sehr leicht mit den Fingern aufzutragen. Meine Gesichtshaut ist um einiges heller als meine Hände, deshalb kann man auf dem nächsten Foto auch sehr gut erkennen, dass das Make-up relativ deckend ist, ohne unnatürlich auszusehen.

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Das restliche Make-up kam aus meiner Schminklade, bis es dann zum Finale – zu den Lippen – ging. Diese sollten in einem satten Rot sein, und dafür haben sich der vegane Lippenstift „Trend sensitiv Beautiful Lips Colour Intense“ in Wild Cherry sowie das Lipgloss „Trend sensitiv Glossy Lips“ in Magic Red perfekt angeboten.

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Als Basis habe ich in diesem Fall einen knallroten Lippenkonturenstift verwendet, und darüber den Lippenstift aufgetragen. Als Finish für ein richtig sattes Rot folgte dann noch das Lipgloss.

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Hier noch die Swatches von beiden Produkten, oben der Lippenstift „Trend sensitiv Beautiful Lips Colour Intense“ und darunter das Lipgloss „Trend sensitiv Glossy Lips“. Die Mischung war perfekt und das Make-up hat das ganze Shooting über durchgehalten – ohne Nachschminken. Die perfekte Kombi für rote Lippen!

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Falls euch weitere Bilder vom Shooting interessieren, könnt ihr diese hier sehen. 

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Pai Rosehip BioRegenerate Oil

Meine Haut ist unrein und dabei gleichzeitig sensibel mit dem entzückenden Bonus, dass sie sehr schlecht verheilt. Das bedeutet, dass die Pickel, die ich bekomme, gerne noch wochenlang als rote…

Meine Haut ist unrein und dabei gleichzeitig sensibel mit dem entzückenden Bonus, dass sie sehr schlecht verheilt. Das bedeutet, dass die Pickel, die ich bekomme, gerne noch wochenlang als rote Punkte in meinem Gesicht zu sehen sind, wenn die Entzündung längst verschwunden sein sollte. Mit normalen Spot-On Produkten brauche ich es gar nicht erst zu versuchen, weil die in der Regel Alkohol enthalten und meine Haut strikte Anti-Alkoholikerin ist. Auf Produkte mit Alkohol reagiert sie nur mit noch mehr Unreinheiten, Rötungen und anderen Gemeinheiten.

Auf meiner Suche nach einem Pflegeprodukt, das den Selbstheilungskräften meiner Haut ein bisschen unter die Arme greifen kann, bin ich auf das Rosehip BioRegenerate Oil von Pai gestoßen, das auf einigen Blogs als das ultimative Wundermittel gegen eigentlich jedes Hautproblem gepriesen wird. Laut Hersteller ist es für alle Hauttypen geeignet und soll dank der hohen Konzentration an Retinolsäuren sowohl gegen erste Fältchen wirken als auch die Selbstheilungskräfte der Haut ankurbeln und Narben mildern. Dabei kommt es völlig ohne chemische Zusätze aus – es ist reines, durch CO²-Extraktion gewonnenes, Hagebuttenöl.

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Das Öl befindet sich in einem hochwertig wirkenden Glasfläschen mit integrierter Pipette, durch die es hygienisch entnommen und gut dosiert werden kann. Ich verwende es abends nach der Reinigung, indem ich zwei Tropfen in die noch feuchte Haut einmassiere und einziehen lasse. Je nach Zustand meiner Haut benutze ich danach noch eine normale Feuchtigkeitspflege oder lasse das Öl alleine seine Wirkung tun. Und es hat mich tatsächlich nicht enttäuscht. Der Preis von 24 Euro für 30 Milliliter hat mich am Anfang etwas abgeschreckt, aber es ist unheimlich ergiebig. Ich verwende es jetzt seit einem dreiviertel Jahr und das Fläschchen ist immer noch nicht leer.

Und es wirkt! Ich habe immer noch genau so viele Pickel wie vorher – gegen Unreinheiten wirkt es nicht (was ja auch nie versprochen wurde). Aber die dazugehörigen Rötungen sind nach wenigen Tagen verschwunden, was meinen Teint insgesamt deutlich ruhiger und ausgeglichener wirken lässt. Ich habe es auch schon auf Narben von Katzenkratzern angewendet und eine deutliche Besserung beobachtet. Auch auf trockenen, aufgesprungenen Lippen wirkt es wahre Wunder. Und all das mit nur einem einzigen Inhaltsstoff, ohne Chemie, ohne Tierversuche und ohne schlechtes Gewissen. Für mich ist klar: Wenn das Fläschchen in den nächsten Monaten zur Neige geht, werde ich es definitiv nachkaufen und bei dieser Gelegenheit vielleicht auch den anderen Gesichtspflegeprodukten von Pai eine Chance geben!

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alverde Selbstbräunungs-Gesichtscreme

Gestern bin ich durch Zufall bei dm auf die alverde Selbstbräunungscreme für das Gesicht gestoßen. Da ich gerade zurück aus dem Urlaub bin, meine leicht sommerliche Farbe durch die Zeit…

Gestern bin ich durch Zufall bei dm auf die alverde Selbstbräunungscreme für das Gesicht gestoßen. Da ich gerade zurück aus dem Urlaub bin, meine leicht sommerliche Farbe durch die Zeit im Büro aber schnell wieder verblasst ist und ich sowieso ein sehr heller Hauttyp bin, dachte ich mir sofort – wieso nicht diese Creme einmal ausprobieren und etwas nachhelfen. Angesprochen hat mich vor allem, dass der Selbstbräuner zertifizierte Naturkosmetik und vegan ist. Außerdem verspricht der Text auf der Tube einen sanft exotischen Duft, was sich auch gut anhört. Denn wer von euch schon Selbstbräunungscremes ausprobiert hat weiß, dass diese teilweise ziemlich unangenehm riechen können. Die Inhaltsstoffe mit Bio-Kokosnuss-, Bio-Macadamianuss-Öl und Bio-Sheabutter sollen zudem die Gesichtshaut pflegen.

So, jetzt aber zum Produkttest. Die Creme riecht frisch aus der Tube wirklich angenehm leicht nach Kokos, nach ein paar Stunden kommt leider etwas der Selbstbräuner-Geruch zum Vorschein, allerdings bei weitem nicht so stark wie bei so manchen anderen Produkten. Das Produkt lässt sich leicht auftragen ohne zu glänzen. Schon nach relativ kurzer Zeit konnte ich eine leichte Bräunung feststellen. Zum Glück wirkt diese natürlich und gleichmäßig und passt vom Farbton zu mir. Schließlich will ich nicht à la Marge Simpson mit einem gelb-orangen Gesicht herumlaufen oder, was mindestens genauso schlimm ist, mit Farbstreifen oder Schlieren, bei denen jeder sofort statt an Urlaub und Sommer an Hilfsmittel denkt. Wie lange diese leichte Bräunung hält, wird sich zeigen, aber ich würde annehmen ein paar Tage beziehungsweise wenn ich vorher ein Gesichtspeeling verwende, etwas kürzer. Zusammenfassend bin ich mit der alverde Selbstbräunungs-Gesichtscreme sehr zufrieden und kann euch diese weiterempfehlen!

Noch ein paar allgemeine Tipps bei der Anwendung von Selbstbräunungs-Cremes:
– Diese Cremes schützen nicht vor Sonneneinstrahlung, daher trotzdem Sonnencreme verwenden.
– Wenn ihr euch nicht sicher seid, wie stark die Wirkung ist und ob euch der Bräunungsfarbton zusagt, probiert den Selbstbräuner am besten vorher an einer kleinen unauffälligen Stelle aus, bevor ihr euch damit das ganze Gesicht eincremt.
– Vor dem Auftragen Gesicht waschen und am besten ein Peeling verwenden, damit die Haut schön glatt und sauber ist und den Selbstbräuner gut ohne Streifen aufnehmen kann.
– Wenn ihr keine bräunlichen Handflächen wollt, die Hände sofort nach der Verwendung der Bräunungscreme waschen. Oder noch besser normale Handcreme auftragen bevor ihr den Selbstbräuner verwendet, dann zieht dieser nicht so stark ein.
– Falls ihr ein farblich schwächeres Ergebnis wollt, mischt einfach die Selbstbräunungscreme mit eurer normalen Gesichts-Tagescreme.

Verwendet ihr Selbstbräuner? Was sind eure Erfahrungen?

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Aller guten Dinge sind fünf. Teil 2: Natürlich schön mit puren Beautyhelfern

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem zweiten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, die im Badezimmer…

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem zweiten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, die im Badezimmer nicht mehr fehlen dürfen. Dabei handelt es sich um unvermischte, pure Naturprodukte.

1. Sheabutter

Sheabutter, auch Galambutter oder Karitébutter genannt, wird aus den Fruchtkernen (Kariténüsse) des Karitébaumes hergestellt. Man kann Sheabutter in Reformhäusern oder grösseren Drogerien kaufen oder in diversen Onlineshops bestellen. Ich verwende die Butter sehr gerne als Lippenbalsam. Sie hilft auch sehr gut gegen trockene Hautstellen wie zum Beispiel an den Ellbogen. Gegen trockene, spröde Haare kann man eine kleine Menge in den warmen Händen verteilen und gut in die nassen oder trockenen Haarspitzen einkneten.

2. Heilerde

Heilerde ist ein Pulver aus Sedimentablagerungen. Es gibt sie unterschiedlich fein für diverse Anwendungsgebiete zu kaufen. Ich nehme immer die, die für die Hautpflege geeignet ist. Heilerde wird für und gegen alles mögliche eingesetzt, bei mir wird sie nur als Gesichtsmaske gegen fettige, unreine Haut genutzt. Dafür kann man einfach etwas Heilerde mit lauwarmem Wasser zu einer Paste anrühren und mit einem Pinsel auf das Gesicht auftragen. Die Maske sollte mindestens so lange wirken, bis sie komplett eingetrocknet ist. Danach mit viel Wasser abnehmen und die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme pflegen. Etwa zwei bis drei Mal pro Woche angewendet, haben Unreinheiten keine Chance mehr.

3. Jojobaöl

Jojobaöl ist eigentlich ein Wachs, welches bei Raumtemperatur flüssig ist. Es wird aus den Samen des Jojobastrauches gewonnen und eignet sich super als Massageöl oder zur Haut- und Haarpflege. Ich verteile oft wenige Tropfen Jojobaöl in die nassen Haare. Das Öl kann als Tages- oder Nachtpflege an Stelle von herkömmlichen Gesichtscremes verwendet werden. Dazu tägt man eine kleine Menge auf die gereinigte und noch feuchte Gesichtshaut auf. Das Öl ist eine tolle Pflege nach der Heilerdemaske.

4. Amla

Amla ist die Frucht des Amlabaumes, der auch indische Stachelbeere genannt wird. Diese Früchte gibt es getrocknet und gemahlen unter dem Namen Amla zu kaufen. Ihr findet das Pulver vor allem online oder in indischen Geschäften. Es wird in Indien in diversen Kosmetikprodukten für Haut und Haar und in der ayurvedischen Medizin angewandt, seine Wirkung wird zur Zeit in Studien erforscht. Ich kaufe mir das Pulver aber nur für die Haare und verwende es zwischendurch als Haarkur. Nachdem man die Haare mit einem milden Shampoo gewaschen hat, rührt man eine Paste aus Amlapulver und Wasser an. Wer mag, gibt noch etwas Olivenöl oder Haarspülung dazu. Dann wird die Mischung auf die gewaschenen Haare und die Kopfhaut aufgetragen und vor dem Ausspülen einige Minuten einwirken gelassen. Aber Vorsicht bei hellen Haaren, Amla hat eine dunkle Färbewirkung! Die Haare und die Kopfhaut werden gepflegt, das Haar glänzt, wird weich und bekommt etwas mehr Volumen. Angeblich hilft es auch, grauen Haaren und Haarausfall vorzubeugen.

5. Essig

Ich verwende nach jeder Haarwäsche eine kalte, saure Rinse für meine Haare. Dazu etwa einen Esslöffel Essig auf einen Liter kaltes Leitungswasser geben, nach der Wäsche über die Haare giessen und nicht ausspülen. Die Essigmenge kann je nach Haartyp etwas angepasst werden, bei zu viel Essig werden die Haare jedoch trocken. Das kalte Wasser und er Essig helfen, die äussere Schicht der Haare anzulegen und sie so in nassem Zustand etwas widerstandsfähiger gegen mechanische Belastungen wie zum Beispiel durch Kämme oder Haarbürsten zu machen. Durch den Essig werden ausserdem Kalkrückstände des Wassers aus den Haaren entfernt. Die Haare sind nach der Rinse weich und glänzend, der Essiggeruch verfliegt, wenn die Haare trocken sind.

Im nächsten Teil zeige ich euch, welche fünf Dinge sich einen Stammplatz in meiner Küche verdient haben.

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Nachhaltig lieben: Vegane Gleitgels – jetzt auch mit Öko-Siegel

Auf der Vivaness 2014, der Nürnberger Weltleitmesse für Naturkosmetik, wurde es stolz der Welt präsentiert: Ab sofort soll das vegane Gleitgel BIOglide Umweltbewussten bedenkenlose Lust im Bett verschaffen. Ein guter…

Auf der Vivaness 2014, der Nürnberger Weltleitmesse für Naturkosmetik, wurde es stolz der Welt präsentiert: Ab sofort soll das vegane Gleitgel BIOglide Umweltbewussten bedenkenlose Lust im Bett verschaffen.

Ein guter Marketing-Gag oder was steckt dahinter? Vegane und ökologisch hergestellte Gleitgels gibt es bereits einige. Als bisher erstem seiner Art wurde jetzt dem Gleitmittel BIOglide von Joydivision seine Nachhaltigkeit mit einem Gütesiegel vom deutschen Bundesverband BDiH (Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V.) bestätigt. Der neu ins Leben gerufene „Natural Product Standard“ für zertifiziert natürliche Medizinprodukte legt Wert auf korrekte Verbraucherinformation und fairen Wettbewerb. Nur Produkte, die umweltschonend hergestellt und nach den Grundsätzen nachhaltigen Wirtschaftens verbreitet werden, erhalten das Siegel. Kategorien, die BIOglide offensichtlich erfüllt.

Ausschlaggebend dafür war vor allem die CO2-arme Herstellung in Deutschland. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen für Herstellung und Transport werden außerdem durch ein Klimaschutzprojekt in Bolivien ausgeglichen. Dort investiert Joydivision in die Aufforstung einheimischer Baumarten mit sozialem und ökologischem Zusatznutzen. Ziel ist, dass dadurch nicht nur das Klima, sondern auch die Artenvielfalt und die Menschen vor Ort profitieren.

Weitere nachhaltige Gleitmittel

Wenn auch nicht zertifiziert, ist bewusstes Genießen bei der schönsten Nebensache der Welt mit diesen Gleitmitteln ebenfalls möglich:

  • Glyde Veganes Gleitgel: 100% Veganes Gleitgel auf Wasserbasis.
  • ORION-Gleitgel: Medizinisches Gleitgel auf Wasserbasis mit Wärme-Effekt.
  • Good Clean Love: Diverse Gleitgels wie „Almost Naked“. Enthält keine Petrochemikalien und keine Parabene (Konservierungsstoffe), die empfindliche Schleimhäute reizen, ausschließlich mit naturbelassenen, organischen Inhaltsstoffen hergestellt, 100% vegan, essbar und tierversuchsfrei.

 

Das macht doch bedenkenlos Lust auf die schönste Nebensache der Welt, oder?

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