Eco. Life. Style.

Autor: Yvonne

Blümchen statt Tampons: Menstruationstassen

Bitte was? Keine Blümchen, aber wiederverwendbare Menstruationstassen, in meinem Fall mit Blümchen drauf und in Blümchenstoff verpackt. Die Tassen sind kelchförmige Becher aus weichem Silikon, die es mittlerweile von diversen…

Bitte was? Keine Blümchen, aber wiederverwendbare Menstruationstassen, in meinem Fall mit Blümchen drauf und in Blümchenstoff verpackt. Die Tassen sind kelchförmige Becher aus weichem Silikon, die es mittlerweile von diversen Herstellern in unterschiedlichen Grössen gibt. Sie werden während der Periode wie Tampons in die Scheide eingeführt und fangen dort das Blut auf. Die meisten Modelle sind über mehrere Jahre verwendbar. Wenn die Tasse voll ist, wird sie entfernt, entleert, gereinigt und wieder eingesetzt.

Die liebe Isabella von Ladyways hat zwei Testerinnen gesucht, die sich von ihr beraten lassen, ein passendes Produkt testen und einen Artikel darüber schreiben mögen. Das finde ich super! Es ist doch eigenartig, dass das Thema Periode noch immer so tabuisiert wird, auch unter Frauen. Mir ist das egal, ich berichte euch gerne von meinen Erfahrungen. Dies in der Hoffnung, euch etwas Neues vorstellen zu können oder euch eure noch offenen Fragen zu beantworten. Ich habe mir die „Luv ur Body“ vorgenommen.

Beratung von Isabella

Gut, eigentlich muss ich gar nicht alle Fragen beantworten, das macht Isabella schon ganz toll. Sie verkauft die Tassen nicht nur, sie bietet auch unverbindliche Beratungen an, damit sich möglichst viele Frauen an das Thema Menstruationstasse heranwagen und in der Praxis auch problemlos damit zurechtkommen. Mit Isabellas Hilfe und etwas Übung sollten sämtliche Unsicherheiten rasch verschwinden. Bevor mir Isabella meine Tasse aussucht, beantworte ich ihr viele Fragen. Sie möchte unter anderem wissen, ob ich schon Mama bin und schon Menstruationstassen verwendet habe. Ausserdem ob ich unter einer starken Blutung oder Menstruationsschmerzen leide, ob ich ab und zu an Scheidenpilz oder einer Trockenheit durch Tampons oder irgendwelchen anderen Beschwerden leide. Nach meiner Mail an Isabella war ich überzeugt, restlos alle Fragen geklärt zu haben. Das war aber anscheinend nicht wirklich so und ich habe einen Fragenkatalog als Antwort erhalten. Kurze Zeit habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht etwas zu vorlaut war und vielleicht doch nicht testen und erst recht nicht öffentlich darüber schreiben will. Nach ein paar Mails waren meine Bedenken aber weg. Ich fühle mich bei Isabella gut aufgehoben, obwohl wir ausschliesslich über Mail kommuniziert haben. Für mich steht fest, dass sie in erster Linie helfen will. Sie antwortet wahnsinnig schnell und geht gefühlvoll auf Bedenken den Tassen gegenüber und persönliche Problemchen ein. Bitte beachtet aber, dass eine Onlineberatung keinesfalls einen Termin beim Gynäkologen ersetzt.

Bild: Yvonne

Erster Eindruck

Ich bekomme eine „Luv ur Body“ Menstruationstasse in der Grösse Medium. Sie kostet auf Ladyways 28.80 Euro inklusive Versand nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz. Seitdem ich aus gesundheitlichen und vor allem aus ethischen Gründen die Hormone in Pille und Nuvaring zur Verhütung abgesetzt habe, hat mein Zyklus ein kleines Eigenleben entwickelt. Meine Zyklen sind zwischen 24 und über 50 Tage lang und meine Blutung normal lang aber stark, oft mit starken Bauchschmerzen.

Die Tasse kommt nach kurzer Versandzeit bei mir in der Schweiz an, natürlich öffne ich sofort neugierig das Paket. Ich habe schon viel über die Tassen gelesen, verwendet oder in der Hand gehalten habe ich vor dem Test aber noch keine. Meine Luv ur Body ist aus leicht transparentem Silikon, rund sechseinhalb Zentimeter lang. Ausserdem befindet sich am unteren Ende ein etwa zwei Zentimeter langer Stiel, der das Entfernen der Tasse erleichtern soll. Auf der Aussenseite ist ein Blumenmuster im Kunststoff, der Stiel ist blattförmig. Nicht, dass es wichtig wäre, ich finde die Details aber süss und sie machen mir die Tasse sofort sympathischer. Auch wenn ich sie, wie eigentlich auch erwartet, doch sehr gross finde. In der Packung befindet sich ausserdem ein Aufbewahrungsbeutel aus Stoff, ebenfalls mit Blumenmotiv. Ein weiteres Detail unterschiedet die Luv ur Body von anderen Tassen: Auf der Innenseite befindet sich eine Markierung für siebeneinhalb und 15 Milliliter. Damit kann Frau sehr gut abschätzen, wie viel Blut sie während ihrer Periode verliert – Tampons oder Binden lassen darauf keinerlei verlässliche Rückschlüsse zu. Ich bin gespannt, ob ich wirklich so viel Blut verliere, wie ich immer glaube.

Bild: Yvonne

Erste Verwendung

Das erste Mal ausprobiert habe ich die Tasse an einem Tag ohne Periode. Im Gegensatz zu Tampons saugt sich die Tasse nicht mit Flüssigkeit voll und trocknet die Scheide nicht aus. Rumprobieren und häufiges Wechseln sind daher nicht unangenehm. Eine Anleitung gibt es in der Packungsbeilage oder auf Ladyways. Da ich für das Entziffern der Packungsbeilage ein Mikroskop bräuchte, verlasse ich mich auf Isabellas Anleitungen. Vor dem ersten Tragen koche ich die Tasse gemäss Anleitung mit kochendem Wasser ab. Zum Einsetzen wird sie gefaltet und wie ein Tampon eingeführt. Wenn die Tasse richtig platziert ist, sollte sie sich aufklappen. Durch leichtes Drehen oder Hinausziehen und wieder Zurückschieben wird etwas Luft angesaugt und es entsteht ein leichter Ansaugeffekt, der die Tasse zusammen mit der Beckenbodenmuskulatur für die Trägerin nicht spürbar an der richtigen Stelle hält. Mein Cup und ich werden nicht so richtig Freunde. Beim Üben spüre ich permanent einen Druck und kann ihn nicht so platzieren, dass ich den Rand oder Stiel nicht mehr spüre. Ich reinige die Tasse und lege sie zur Seite, im Einsatz getestet wird sie einige Tage später.

Verwendung & Alltag

Einführen geht trotz unterschiedlicher Falttechniken nur, wenn ich die Tasse mit etwas Wasser oder noch besser Gleitgel befeuchte. Dabei bin ich eigentlich weder verspannt noch habe ich Berührungsängste. Zum Entfernen drückt frau vor dem Herausziehen das untere Ende der Tasse zusammen, damit die Dichtung und der leichte Unterdruck gelöst werden. Das Entfernen ist für mich wegen des etwas härteren oberen Rings des Cup sehr unangenehm. Weil die Tasse zusammengedrückt wird, darf sie beim Entfernen nicht zu voll sein, da sie sonst überläuft.

Die erste Nacht überstehen der Cup und ich eigentlich ganz gut. Am Morgen entferne ich ihn, leere den Inhalt in die Toilette und setze ihn wieder ein. Auf dem Weg ins Büro stört er aber, ich spüre ihn immer, wenn ich mich bewege. Er fühlt sich unförmig an und ich werde das Gefühl nicht los, dass er nicht sitzt oder sich nicht komplett auffalten kann. Etwa zwei Stunden nach dem Einsetzen stört er mich so stark, dass ich ihn entfernen möchte. Und tatsächlich, er hat nicht dicht gehalten.

Aufgeben möchte ich aber nicht, meine Rettung heisst Isabella. Ich schreibe ihr meine Probleme und dass ich glaube, dass die Tasse zu gross oder einfach nicht passend für mich ist und so nicht richtig aufploppen beziehungsweise abdichten kann. Der rettende Tipp ist so simpel wie genial: Ich soll die Tasse auf links drehen! Wie ein Kleidungsstück vor dem Waschen stülpe ich den Cup um. So ist der Stiel (ohne dass ich ihn abschneiden muss) weg, die Oberfläche ist viel glatter und die Form etwas anders und vor allem schmaler. Einen sehr grossen Unterschied sehe ich nicht, aber ich spüre ihn. Die Tasse lässt sich so etwas einfacher einführen und ich habe sie sofort an der richtigen Stelle. Tatsächlich, ich spüre sie nicht mehr. Und das Beste: Sie ist dicht! Tagsüber im Büro, beim Sport und auch in der Nacht. Für mich hat Isabella die eher grosse Tasse aufgrund meiner starken Blutung ausgesucht. In den ersten zwei Tagen muss ich den Cup etwa alle sechs Stunden leeren, damit er nicht überläuft. Danach wird meine Blutung schnell einiges schwächer.

Fazit

Dank Isabellas Hilfe habe ich mich nicht nur an die Menstruationstasse getraut, ich kann sie nun auch problemlos tragen. Einsetzen und Entfernen wird mit der Zeit und mit noch mehr Routine sicher noch einfacher. Für die schwächeren Tage werde ich mir aber doch noch eine etwas kleinere Tasse kaufen. Bei dem grossen Angebot an unterschiedlichen Tassen ist eine kompetente Beratung eine sehr grosse Erleichterung. Ich habe früher noch keine Tasse bestellt, weil ich mich nicht für einen Hersteller und eine Grösse entscheiden konnte, ohne die Hilfe einer geduldigen und erfahrenen Beraterin hätte ich wohl wieder aufgegeben. Aufgrund der vielen Vorteile gebe ich meine Luv ur Body aber nicht mehr her.

Traut euch, Mädels! Es braucht etwas Überwindung, sich beraten zu lassen, die Tasse zu verwenden und bei Bedarf auch Hilfe zu holen, lohnt sich aber: Ihr spart Geld für Tampons und Binden, die nicht nur teuer sind, sondern auch viel Müll produzieren. Ihr könnt all das machen, was ihr mit Tampons auch macht und euch dabei auf den angenehmen, nicht austrocknenden Schutz der Tasse verlassen.

Hier gibt es noch eine abschliessende Übersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen.

cupsBild: Ladyways

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Blogvorstellung: Mimi’s Fairy Cakes

Mimi heisst eigentlich Miriam und schreibt seit August 2011 einen Blog rund um süsse Naschereien: Mimi’s Fairy Cakes. Sie lebt seit Anfang 2012 vegan und bezeichnet sich selbst als Backtivistin…

Mimi heisst eigentlich Miriam und schreibt seit August 2011 einen Blog rund um süsse Naschereien: Mimi’s Fairy Cakes. Sie lebt seit Anfang 2012 vegan und bezeichnet sich selbst als Backtivistin mit folgendem Lebensziel: „EUCH ALLE hungrig machen auf veganes Naschwerk!“ Vordergründig geht es in Mimis Blog, wie der Name schon erahnen lässt, um vegane Cupcakes. Zu den Rezepten für die kleinen Törtchen mischen sich aber auch diverse andere Rezepte und Aktionen, an denen Mimi teilnimmt.

Süsse Rezepte

Die Rezepte sind alphabetisch geordnet und neben der Liste befinden sich wunderschöne Bilder, die Lust auf mehr machen (und mich beinahe auf meine Tastatur sabbern lassen). Ihre Favoriten hat Mimi jeweils mit einem Sternchen markiert.

Beim Lesen springt mir sofort die Rawrrrr! Schoko-Erdbeer-Torte mit Erfrischungsgarantie ins Auge. Mimi hat das Rezept am wohl einzig richtig heissen Tag dieses Sommers gepostet. Die kleine Torte besteht aus Boden, Füllung und Ganache und wird nicht gebacken. Alle Zutaten werden dabei – wenn überhaupt – nur leicht erwärmt und im Kühlschrank wieder abgekühlt, damit die Torte fest wird. Für einen besonderen Frischekick kann die Torte sogar tiefgekühlt werden. Mit der leckeren Torte werden (fast) alle glücklich: Sie ist vegan, roh, ohne Mehl, ohne Soja und ohne Zucker!

R awrrr Schoko Erdbeer Torte

Ein weiteres Highlight sind für mich die Schoko-Chai-Cupcakes mit doppeltem Topping. Ich liebe Schokolade und alles, was nach dem südasiatischen Gewürztee duftet oder schmeckt. Mimis Rezepte sind, wenn nichts Anderes vermerkt ist, für zwölf Törtchen gedacht. Dieses hier reicht etwa für die doppelte Menge, was bei diesem Rezept absolut verständlich ist. Auf dem Teig der Küchlein werden vor dem Backen als erstes Topping-Streusel verteilt. Die gebackenen Törtchen erhalten noch eine Buttercreme, wie sie für Cupcakes typisch ist, diese wird natürlich aus Margarine und Pflanzenmilch statt Butter zubereitet.

mimis fairy cakes chai cupcakes

Passend zur Jahreszeit habe ich noch einen niedlichen Herbstkuchen gefunden, der Eichhörnchen-Kuchen mit Herbstgeschmack. Ich bin ein grosser Fan von ausgefallenen Rezepten, dieses gehört eindeutig dazu. Der helle Kuchen in Kastenform kommt ganz unspektakulär daher. Zumindest bis er angeschnitten wird, dann kommt ein Eichhörnchen zum Vorschein. Der Kuchen ist eigentlich ein Kuchen im Kuchen und die Idee dahinter finde ich genial. Mimi hat dafür zuerst einen Kürbiskuchen gebacken. Den Kuchen hat sie in Scheiben geschnitten und mit ihrem Keksausstecher in Eichhörnchenform die süssen Nager ausgestochen. Die Tierchen hat sie wieder zurück in ihre Kastenform gesetzt, diese mit einem hellen Kuchenteig aufgefüllt und erneut gebacken. Zuckerguss und Haselnusskrokant runden das Kunstwerk ab. Die Fummelei hat sich gelohnt, das Ergebnis kann sich sehen lassen und macht selbst beim miesesten Herbstwetter gute Laune.

mimis fairy cakes eichhörnchenkuchen

Use Up Along

Das Projekt ist aus dem Jahr 2013 und eine wirklich tolle Idee, nachmachen absolut empfohlen. Das könnt ihr sofort und auch ohne Blog. Mimi hat das Problem folgendermassen kurz und treffend beschrieben: „Kennt ihr das? Ihr schaut in den Küchenschrank und die gerade ganz doll dringend benötigte Zutat ist nicht da. Ihr kauft sie ein, benutzt sie, stellt sie in den Schrank und beim Öffnen der Türe fallen einem drei Päckchen ebendieser Zutat ins Gesicht. Dazu noch zehn weitere voll abgefahrene Lebensmittel, die man im letzten Jahr gekauft und dann nie benutzt hat. Höm.“

Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme, welche Mengen von welchem Lebensmittel in welchem Schrank auf ihren Einsatz warten, werden die Produkte in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Rot muss bei Mimi weg, über blau hat sie sich besonders gewundert. Nachdem die Schränke aufgeräumt und kategorisiert sind, wird die Liste aktuell gehalten und möglichst alles aufgebraucht. Hier geht es weiter zu Mimis Liste.

Vegan MoFo 2014

Beim Vegan Month Of Food im September 2014 hat Mimi ebenfalls teilgenommen. Die Idee hinter dem Bloggerprojekt ist es, einen Monat lang so viel wie möglich über veganes Essen zu schreiben und so der Welt zu zeigen, wie toll, spannend und vielseitig veganes Essen oder eine vegane Lebensweise sein kann! Mimis schön bebilderte Beiträge zum MoFo 2014 aber auch zu den beiden Vorjahren findet ihr hier.

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Aller guten Dinge sind fünf. Teil 5: Erfrischungsgetränke für den Sommer

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem fünften und letzten Teil. Ich zeige euch fünf meiner Favoriten für…

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem fünften und letzten Teil. Ich zeige euch fünf meiner Favoriten für selbst gemachte Erfrischungsgetränke für den Sommer. Schnell, einfach und fast ohne Kalorien. Die Rezepte sind für jeweils etwa einen Liter gedacht. Aufgiessen könnt ihr mit Mineralwasser oder Leitungswasser. Eurer Fantasie sind beim Experimentieren natürlich keine Grenzen gesetzt. Wassermuffel wie ich können so einfach, schnell, gesund und vor allem abwechslungsreich für genügend Flüssigkeit sorgen. Die Mischungen mit frischem Bio-Obst oder -Gemüse bereitet ihr am besten am Abend vor und lasst sie über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

1. Hagebutte-Rose

Zwei Beutel Hagebuttentee mit etwa 200 Milliliter kochendem Wasser übergiessen und für etwa zehn Minuten ziehen lassen. Drei Esslöffel Rosenwasser dazugeben und mit Wasser auffüllen.

2. Gurke-Basilikum

Etwa zehn fünf Millimeter dicke Gurkenscheiben und einige in Streifen geschnittene Basilikumblätter in den Krug geben und mit Wasser auffüllen.

3. Fruchtpüree

Obst oder Säfte, die dringend weg müssen, werden bei mir einfach tiefgefroren. Die Früchte pürieren oder auspressen und in Eiswürfelformen oder -beutel geben. Einige Fruchtwürfel zum Wasser geben und geniessen.

4. Erdbeere-Limette

Etwa fünf Erdbeeren in Scheiben schneiden und eine halbe Limette, ebenfalls in Scheiben geschnitten, dazugeben und mit Wasser auffüllen.

5. Kische-Pfefferminze

Etwa 20 Kirschen vom Stein befreien und halbieren oder vierteln. Einen Zweig frische Pfefferminze kleinschneiden, dazugeben und mit Wasser auffüllen.

Viel Spass beim Geniessen!

 

Hier die Links zu den andere vier Teilen:
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 1: Nützlich-nachhaltige Apps für dein Smartphone
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 2: Natürlich schön mit puren Beautyhelfern
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 3: Meine Küchenlieblinge
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 4: Nützliche Haushaltstipps

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Aller guten Dinge sind fünf. Teil 4: Nützliche Haushaltstipps

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem vierten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, die total einfach…

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem vierten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, die total einfach umzusetzen sind und euch im Alltag Zeit und Geld sparen.

1. Scheibenwischwasser für das Auto

Sommer wie Winter, das Scheibenwischwasser sollte für eine klare Sicht nie ausgehen. Doch die Produkte sind meist teuer und enthalten Zusätze, die der Umwelt schaden können. Dabei kann man es so schnell, einfach, wirksam und vor allem fast kostenlos selbst herstellen. Für die Sommermischung einfach eine leere und rückstandslos saubere Flasche mit Wasser füllen und noch etwas Platz lassen. Für eine Anderthalbliterflasche etwa zwei bis drei Esslöffel handelsübliches Spülmittel und die gleiche Menge Essig dazugeben. Schütteln, einfüllen, fertig. Im Winter einfach Spiritus (Ethylalkohol) dazugeben, um den Gefrierpunkt herunterzusetzen.

2. Kugelschreiber entfernen

Aus Versehen wieder die Haut oder die Jeans mit Kugelschreiber angemalt? Dagegen gibt es schnelle und einfache Hilfe aus dem Badezimmer: Haarspray. Einfach die Stelle grosszügig mit dem Spray einsprühen und sofort wieder abwaschen. Bei empfindlicher Kleidung vorsichtig sein und den Tipp an einer unauffälligen Stelle testen. Noch vor dem Eintrocknen des Sprays am besten in der Waschmaschine waschen.

3. Tierhaare entfernen

Wenn der pelzige Liebling auf Textilien wie Kissen und Polstern viele Haare verloren hat, helfen dickere Putzhandschuhe – zum Beispiel aus Latex – am besten. Einfach anziehen und die Polster damit gut abreiben. So sammeln sich die Haare schnell zu kleinen Haarballen, die eingesammelt und entsorgt werden können.

4. Backofen reinigen

Eine feuerfeste Schale oder Auflaufform mit Wasser und einigen Spritzern frischem Zitronensaft in den Backofen stellen und bei etwa 150 Grad Celsius verdampfen lassen. Der Wasserdampf und die Säure der Zitrone helfen, Fettrückstände zu lösen, damit sie sich nach dem Auskühlen des Ofens ganz einfach entfernen lassen.

5. Badezimmer reinigen

Die Schale der Zitrone muss nicht entsorgt werden, sondern kann im Badezimmer verwendet werden. Schmutzränder und Kalkablagerungen in Duschen oder Badewannen lassen sich ganz einfach mit Zitronenschalen entfernen. Erst mit der weissen Seite die Flecken abreiben, danach mit der gelben. Anschliessend gut mit Wasser nachspülen.

Im nächsten Teil zeige ich euch fünf (beinahe) kalorienfreie und selbst gemachte Erfrischungsgetränke für den Sommer.

Hier die Links zu den ersten drei Teilen:
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 1: Nützlich-nachhaltige Apps für dein Smartphone
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 2: Natürlich schön mit puren Beautyhelfern
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 3: Meine Küchenlieblinge

2 Kommentare zu Aller guten Dinge sind fünf. Teil 4: Nützliche Haushaltstipps

Aller guten Dinge sind fünf. Teil 3: Meine Küchenlieblinge

Ich stelle euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vor. Nach nützlich-nachhaltigen Apps für dein Smartphone und „Natürlich schön mit puren Beautyhelfern“ geht es weiter mit dem…

Ich stelle euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vor. Nach nützlich-nachhaltigen Apps für dein Smartphone und „Natürlich schön mit puren Beautyhelfern“ geht es weiter mit dem dritten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, auf die ich in meiner Küche nicht mehr verzichten will.

1. Elektrischer Milchaufschäumer

Ich hatte lange einen klassischen Milchaufschäumer. Ihr kennt sie sicher, diese kleinen, batteriebetriebenen Handgeräte mit dem Minischwingbesen. So wirklich effektiv sind die aber nicht und die Milch muss vor dem Aufschäumen erst erhitzt werden. Ich empfehle einen Milchaufschäumer, der wie ein kleiner Wasserkocher funktioniert. Man kann wählen zwischen „nur aufwärmen“ und „aufwärmen und aufschäumen“. Innert weniger Minuten zaubert er perfekten Milchschaum, natürlich nicht nur aus Kuhmilch, sondern auch aus aufschlagbaren Pflanzendrinks wie Hafer- oder Sojamilch.

2. Täschler von Betty Bossi

Ich bin süchtig nach gefüllten Teigtaschen. Taschen aus Pizzateig, Blätterteig, süss oder herzhaft. Mit dem Täschler sind sie schnell und einfach gemacht und absolut gleichmässig. Aus gekauftem, rechteckigen Teig lassen sich zehn grosse oder 20 kleine Teigtäschchen zaubern. Es ist ganz einfach: Den Teig halbieren, auf den Täschler legen, befüllen, die Ränder mit Wasser bestreichen, schliessen, Täschchen herauslösen und eventuell vor dem Backen mit (pflanzlicher) Sahne bepinseln. Einige Beispiele und Ideen für die Füllungenfindet ihr auch in meinem Blog.

3. Kochbuch Vegane Geschenke aus meiner Küche von Joni Marie Newman

Das Buch ist voller Ideen für selbstgemachte und essbare Geschenke oder Mitbringsel. Es ist in sechs Kapitel eingeteilt, von „Drum und Dran“ wie Verpackungen und Geschenkkarten mit den Rezepten über Präsentkörbe bis zu Köstlichkeiten im Glas oder selbstgemachtem Likör, ist für jeden etwas dabei. Garantiert nicht nur für Veganer. Mir persönlich gefällt das Kapitel „Einfach Wasser dazu“ am besten. Das sind schön geschichtete und daher haltbare Trockenmischungen im Glas, bei denen der Beschenke durch einfaches Anmischen mit Wasser einen Kuchen- oder Cookieteig, einen leckeren Cappucchino oder die Basis für vegane „Macaroni and Cheese“ bekommt.

4. Guaranapulver von Sinfo

Ich bin ein kleiner Koffeinjunkie, der Kaffee nicht sehr gerne mag. Um die Finger etwas mehr von Energydrinks und Cola zu lassen, habe ich vor einiger Zeit Guaranapulver entdeckt. Die Guaranapflanze enthält die fünffache Menge an Koffein verglichen mit der Kaffeebohne. Guarana entfaltet sein Koffein allerdings erst nach und nach, weil es an Gerbstoffe gebunden ist, die erst im Körper abgebaut werden müssen. So wirkt es bis zu sechs Stunden lang. Ich trinke das Pulver am liebsten mit rohem Kakao und etwas Zucker in Sojamilch eingerührt.

5. Spätzle- und Pfannkuchenmaker von GEFU

Ich liebe Spätzle! Und ich mache sie am liebsten selbst, nach meinem ganz eigenen, veganen Rezept. Weil das mit Spätzlesieb ein sehr grosser Aufwand ist und die ganze Küche einkleckert, habe ich vor einiger Zeit das ideale Tool für eine schnelle Portion Spätzle gefunden. Die Zutaten direkt im Shaker oder besser erst in einer Schüssel gut vermischen, die Spätzle durch die Öffnung im Deckel in kochendes Salzwasser drücken und drei bis vier Minuten kochen lassen. Funktioniert auch ohne Ei und Kuhmilch.

Im nächsten Teil zeige ich euch fünf praktische Haushaltstipps.

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Warum nachhaltig leben nur vegan möglich ist, oder: Der grosse Umweltaspekt neben dem Tierschutz

Ich möchte niemanden überreden, etwas zu tun oder es nicht zu tun. Ich möchte dazu animieren, das eigene (Konsum-)Verhalten anhand spannender und neutraler Informationen rund um die Nutztierhaltung zu überdenken…

Ich möchte niemanden überreden, etwas zu tun oder es nicht zu tun. Ich möchte dazu animieren, das eigene (Konsum-)Verhalten anhand spannender und neutraler Informationen rund um die Nutztierhaltung zu überdenken und sich etwas aus der eigenen, gewohnt-gemütlichen Komfortzone zu wagen. Denn ihr entscheidet, was für euch richtig und moralisch vertretbar und was falsch ist.

Ja, ich bin Veganerin. Primär aus Tierschutzgründen habe ich mich vor einiger Zeit für diesen Schritt entschieden. Immer öfter hört man aber auch von vegan lebenden Menschen, denen die Tiere salopp gesagt relativ egal sind. Doch was steckt hinter den unterschiedlichen Beweggründen, tierische Produkte wie Fisch, Fleisch, Milch, Eier, Käse, Leder, Wolle oder auch Seide komplett aus seinem Leben zu streichen?

Man hört immer: „Schalte bitte das Licht aus, um Strom zu sparen.“ oder „Lasse das Wasser nicht zu lange laufen, das ist Verschwendung!“. Dabei vergessen wir immer, wie viele Ressourcen indirekt für unsere Produkte gebraucht und verschwendet werden. Ich versuche euch diese unglaublichen Mengen anhand einiger Fakten aufzuzeigen.

Durchschnittlicher Fleischkonsum

Weltweit werden durchschnittlich 42,5 Kilogramm Fleisch pro Mensch und Jahr konsumiert. Im Jahr 2009 hat ein Österreicher im Schnitt 102 Kilogramm Fleisch gegessen, in Deutschland rund 88 Kilogramm und in der Schweiz 75 Kilogramm. Das sind pro Tag zwischen 200 und 280 Gramm pro Person. Der durchschnittliche Deutsche isst rund 150 Tiere pro Jahr.

Nur für den Fleischbedarf werden in der EU jährlich 360 Millionen Schweine, Schafe, Ziegen und Rinder sowie mehrere Milliarden Hühner und Puten geschlachtet. Fische und Krustentiere sind dabei noch nicht eingerechnet. In Brütereien werden ausserdem jährlich rund 330 Millionen männliche Küken sofort nach dem Schlüpfen getötet, weil sie für die Eierproduktion wertlos sind. Die Fakten aus Deutschland zusammengefasst, findet ihr in diesem Film: „Was passiert, wenn wir 80% weniger Fleisch essen?“

Lebensdauer der Tiere

Der Unterschied der Lebensdauer eines Tieres in der Natur verglichen mit einem Nutztier, egal ob in konventionellen oder Bio-Betrieben, ist gewaltig. Die Lebenserwartung einer Milchkuh liegt bei fünf Jahren, die eines Fleischrindes bei etwa zwei Jahren, dabei könnten Kühe problemlos 30 Jahre alt werden. Eine Legehenne lebt im Schnitt nur etwas mehr als ein Jahr, danach ist sie nicht mehr produktiv genug und ihr Körper ist durch die enorme Belastung der vielen gelegten Eier geschwächt, sie stirbt oder wird getötet. Dabei wird sie im Vergleich zu Masthühnern richtig alt, denn diese werden innerhalb weniger Wochen getötet. In der Natur können Hühner bis zu zehn Jahre alt werden. Gänse werden als Nutztier nur wenige Wochen alt, dabei könnten sie sogar gut 40 Jahre alt und noch älter werden.

Anthropogener Treibhauseffekt am Beispiel Methangas

Kühe sind Wiederkäuer und rülpsen dabei Methangas. Das Klimagas steigt in die Atmosphäre und bildet dort eine Schicht, die die Wärme der Erde nicht mehr ins Weltall entweichen lässt. Es wird wärmer. Methan wirkt dabei 23 Mal stärker auf den Treibhauseffekt als Kohlendioxid. 18 Prozent aller Treibhausgase, die durch den Menschen entstehen, stammen aus der Viehzucht. Wie viel das wirklich ist? Forscher sagen, dass man mit den bis zu 300 Litern reinen Methans, die eine einzige Kuh pro Tag produziert, 24 Stunden lang einen Kühlschrank betreiben könnte. Diesen von Menschen verursachten Treibhauseffekt nennt man „anthropogener Treibhauseffekt“. Menschliche Aktivitäten führen zu einem immer höheren Ausstoß von Kohlendioxid, Methan, Distickstoffoxid, troposphärisches Ozon, Flourchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) oder Chlorflourmethane (CFM).

Enorme Ressourcenverschwendung: Wasser- und Getreideverbrauch

Mit dem Wasserverbrauch zur Erzeugung von einem Kilo Fleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen. Auch unsere pflanzlichen Lebensmittel verbrauchen viel Wasser. Für ein Kilogramm Äpfel werden rund 700 Liter verbraucht, für ein Kilo Brot 1‘300 Liter und für ein Kilo Rindfleisch (mit Kraftfutter gemästet) 15‘500 Liter Wasser. Rund ein Drittel des weltweit produzierten Getreides wird an Tiere verfüttert, um deren Fleisch zu essen. Um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, benötigt man rund 15 Kilogramm Getreide oder Soja als Tierfutter. Anders gesagt, kann man mit 15 Kilogramm Getreide etwa 20 Menschen direkt ernähren oder damit etwa die Menge Fleisch produzieren, die als Nahrung für zwei Personen ausreicht.

Soziale Ungerechtigkeit und Zerstörung von Regenwald

Würden sich alle Menschen rein pflanzlich ernähren, gäbe es weitaus genügend Anbaufläche, um alle Menschen weltweit ernähren zu können. Ein Veganer braucht im Schnitt 700 Quadaratmeter Anbaufläche für die Lebensmittel, die er konsumiert. Für eine fleischessende Person benötigt man rund 13‘000 Quadratmeter Land. Das kultivierbare Land auf der Erde geteilt durch alle Bewohner unseres Planeten gibt rein rechnerisch für jeden eine Fläche von rund 2’700 Quadratmeter.

Weil die Nachfrage nach Fleisch stetig ansteigt, wird auch immer mehr Anbaufläche für das Tierfutter benötigt. Ökologisch sensible Regionen wie der Regenwald in Südamerika werden vernichtet und in Weideflächen für die Futtermittelproduktion umgewandelt. Die Futtermittel werden in Monokulturen angebaut, oft mit Hilfe von aggressiven Pestiziden. Diese haben für die Bauern und für die Bevölkerung rund um die Anbaugebiete schwerwiegende Folgen. Monokulturen verdrängen und zerstören die natürlichen Lebensräume von Wildtieren und schädigen somit die Artenvielfalt. Eine spannende und kurze Dokumentation (ARD) dazu findet ihr hier: Plusminus – Pflanzenschutz Im Film wird eindrücklich aufgezeigt, wie die Menschen in Südamerika unter dem Anbau von gentechnisch verändertem Soja für die günstige Futtermittelproduktion leiden und auch, in welchen bekannten Produkten möglicherweise mit Gensoja produziertes Fleisch enthalten ist. 

Wie weiter?

Wir alle treffen jeden Tag mit dem Kauf und dem Konsum verschiedener Produkte Entscheidungen, die grossen Einfluss auf unsere Welt von heute und morgen haben. Wir können uns umfassend über unsere Lebensmittel informieren und regionale, biologisch angebaute, mehrheitlich pflanzliche Produkte kaufen. Wie wäre es mit einem oder zwei veganen Tagen pro Woche? Dazu möchte ich euch aus der Tierschutzsicht auch noch einen neuen Kurzfilm aus der Schweiz ans Herz legen: „Tiere essen“ Ihr könnt euch dazu die deutschen Untertitel in der Menüleiste einblenden.



Quellen
http://www.vegan.ch
http://www.vegetarismus.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/Fleischkonsum
http://www.schlachthof-transparent.org/pages/statistik.php
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/deutsche-essen-uber-12-milliarden-tiere-pro-jahr
http://www.welt.de/wissenschaft/article121083557/So-kann-man-Energie-aus-der-Kuh-zapfen.html
http://phys.org/news/2011-09-deforested-amazon-cattle.html

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again & a-gain – eine Alternative zu Einwegtaschen im Obst- und Gemüsebereich

Wiederverwendbare Einkaufstaschen aus Baumwolle oder recyceltem Polyester gehören schon fast zur Standardausrüstung einer Handtasche. Doch wie sieht es mit den kleinen Kunststofftüten aus, die für den Einkauf in der Obst-…

Wiederverwendbare Einkaufstaschen aus Baumwolle oder recyceltem Polyester gehören schon fast zur Standardausrüstung einer Handtasche. Doch wie sieht es mit den kleinen Kunststofftüten aus, die für den Einkauf in der Obst- und Gemüseabteilung fast unverzichtbar sind? Für die gibt es natürlich auch eine nachhaltige Alternative!

Meine Kaufempfehlung: take5nets von again & a-gain. Das sind, wie der Name schon verrät, fünf quietschgrüne und federleichte Netzchen, die wiederverwendbar und bei 30 Grad waschbar sind und daher bei vielen Einkäufen oder Marktbesuchen Freude machen – uns und der Umwelt! Man erkennt die eingepackten Waren durch die Netzstruktur, und die Etiketten, die man nach dem Abwiegen der Lebensmittel aufklebt, lassen sich einfach wieder ablösen. Ausserdem sind die Beutel atmungsaktiver als herkömmliche aus Kunststoff. Die Lebensmittel bleiben darin länger frisch, auch wenn sie nicht sofort wieder ausgepackt werden.

again & a-gain wurde im Jahr 2007 mit dem Hauptziel gegründet, eine komfortable und nachhaltige Lösung für Käufer zu schaffen, um das Aufkommen von Verpackungsmaterial zu minimieren. Die Produktpalette kombiniert Qualität und Wiederverwendbarkeit. Die Produkte sind sorgfältig entworfen, robust gefertigt und preislich attraktiv. Ihr bekommt die take5nets Beutel und den Rest des Sortiments direkt auf der Homepage oder auch in ausgewählten Bioläden, Onlineshops und Reformhäusern.

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Vegan unterwegs

„Du reist so oft um die halbe Welt, wie schaffst du es, ausser Haus auch wirklich vegan zu essen?“ Gut, ob mein Essen inklusive Aromen immer komplett tierfrei ist, kann…

„Du reist so oft um die halbe Welt, wie schaffst du es, ausser Haus auch wirklich vegan zu essen?“ Gut, ob mein Essen inklusive Aromen immer komplett tierfrei ist, kann ich schlecht garantieren. Aber wer kann das schon? Schwer ist es wirklich nicht, denn Reis, Obst, Gemüse, Gewürze und Nüsse gibt es doch praktisch überall! Wir verbringen unsere Ferien meist in Südostasien, vor allem in Thailand. Es kann durchaus vorkommen, dass wir pro Jahr dreimal dort sind. Zugegeben, die Vielfliegerei ist weder nachhaltig noch sinnvoll, diesen Luxus gönne ich mir aber ganz bewusst – unvegane Ausnahmen hingegen nicht. Ich zeige euch hier meine drei Favoriten, die bei veganen Reisen ohne viel Aufwand eine grosse Hilfe sind.

Im Flugzeug

Online oder im Reisebüro gebucht, kann bei diversen Fluggesellschaften eine spezielle Mahlzeit ohne Mehrkosten gewählt werden. Das ist üblicherweise immer dann möglich, wenn mehr als nur ein kleiner Snack angeboten wird. Bei vielen Fluggesellschaften geht das in einem Zug mit der Online-Sitzplatzreservierung. Und noch ein Vorteil der Vorbestellung: Man bekommt sein Essen vor allen anderen schön heiss serviert. Oft werden vorsichtshalber einige vegane Menüs mehr in den Flieger gepackt. Wer also vergessen hat, sich etwas zu bestellen, kann das oft beim Einchecken oder direkt im Flugzeug noch nachholen. Das vegane Flugzeugessen trägt bei allen Airlines die Abkürzung VGML, die Bezeichnung lautet teilweise vegan, teilweise streng vegetarisch.

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Vorbereitungen und Anfragen

Weltweit haben Hotels E-Mail-Adressen, an die man Fragen stellen kann. Am besten frühzeitig vor der Buchung beim Hotel anfragen und kurz erklären, was man essen möchte und vor allem was nicht. Es ist nicht nur für den Gast, sondern auch für das Hotel sehr unangenehm, nicht informiert zu sein und in letzter Minute improvisieren zu müssen. Diverse Facebookgruppen und Onlineforen, zum Beispiel Vegan Reisen, bieten ausserdem eine gute Austauschplattform mit Hotel- und Restauranttipps und vielen Erfahrungsberichten. Eine weitere Alternative sind Apps oder Internetseiten wie zum Beispiel Happycow. Diese leben aber nur davon, dass viele mitmachen und neue Entdeckungen oder Änderungen melden. Sich anmelden und aktiv beteiligen lohnt sich also für alle! Ich habe nämlich schon mehrfach Restaurants gesucht, die es nicht mehr gibt.

Und noch mein Favorit, der Vegan Passport

Der Vegan Passport gehört nebst dem Reisepass definitiv mit ins vegane Gepäck. Das Büchlein der Vegan Society erklärt in 73 Sprachen, was vegan bedeutet und was man essen möchte oder eben nicht. Die Sprachen decken übrigens über 95% der Weltbevölkerung ab, so bekommt man weltweit sehr einfach sein gewünschtes Essen. Bestellen kann man den Vegan Passport in diversen Onlineshops, das Büchlein im A6-Format kostet um die sieben Euro. Je nach bereister Region und Art des Lokals, sollte man aber etwas aufpassen. Viele Inhaber von Strassenständen und kleineren Lokalen können nicht oder nur schlecht lesen und schreiben. In gewissen Kulturen können und wollen die Leute keine Schwäche zeigen, falls sie nicht helfen können oder die Frage nicht verstehen. Wer zum Beispiel in Thailand oder Japan nach dem Weg fragt, bekommt immer eine Antwort. Die Frage ist nur, wohin die Beschreibung führt. Das gleiche gilt leider auch beim Essen. Wenn etwas nicht verstanden wird, wird einfach was gebrutzelt, denn alles ist besser als nachfragen. Aber gerade in Thailand habe ich auch folgende zwei Beispiele von Speisekarten per Zufall entdeckt:

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In Asien bedeutet „vegetarisch“ übrigens vielerorts „vegan“. Da aus dem Ei ein Tier heranwachsen soll, gelten Eier als getötetes Tier. Milchprodukte sind fast nur in den Touristengebieten und grossen Städten wirklich verbreitet, viele Asiaten haben eine Laktoseintoleranz. Eine grosse Ausnahme stellt Indien dar, dort wird je nach Region sehr viel mit Butter und Joghurt gekocht. Vegane Alternativen sind aber oft möglich, da viele Hindus und Buddhisten aus religiösen Gründen vegan leben.

Wo geht eure nächste vegane Reise hin?

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Aller guten Dinge sind fünf. Teil 2: Natürlich schön mit puren Beautyhelfern

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem zweiten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, die im Badezimmer…

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem zweiten Teil. Ich zeige euch meine fünf Favoriten, die im Badezimmer nicht mehr fehlen dürfen. Dabei handelt es sich um unvermischte, pure Naturprodukte.

1. Sheabutter

Sheabutter, auch Galambutter oder Karitébutter genannt, wird aus den Fruchtkernen (Kariténüsse) des Karitébaumes hergestellt. Man kann Sheabutter in Reformhäusern oder grösseren Drogerien kaufen oder in diversen Onlineshops bestellen. Ich verwende die Butter sehr gerne als Lippenbalsam. Sie hilft auch sehr gut gegen trockene Hautstellen wie zum Beispiel an den Ellbogen. Gegen trockene, spröde Haare kann man eine kleine Menge in den warmen Händen verteilen und gut in die nassen oder trockenen Haarspitzen einkneten.

2. Heilerde

Heilerde ist ein Pulver aus Sedimentablagerungen. Es gibt sie unterschiedlich fein für diverse Anwendungsgebiete zu kaufen. Ich nehme immer die, die für die Hautpflege geeignet ist. Heilerde wird für und gegen alles mögliche eingesetzt, bei mir wird sie nur als Gesichtsmaske gegen fettige, unreine Haut genutzt. Dafür kann man einfach etwas Heilerde mit lauwarmem Wasser zu einer Paste anrühren und mit einem Pinsel auf das Gesicht auftragen. Die Maske sollte mindestens so lange wirken, bis sie komplett eingetrocknet ist. Danach mit viel Wasser abnehmen und die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme pflegen. Etwa zwei bis drei Mal pro Woche angewendet, haben Unreinheiten keine Chance mehr.

3. Jojobaöl

Jojobaöl ist eigentlich ein Wachs, welches bei Raumtemperatur flüssig ist. Es wird aus den Samen des Jojobastrauches gewonnen und eignet sich super als Massageöl oder zur Haut- und Haarpflege. Ich verteile oft wenige Tropfen Jojobaöl in die nassen Haare. Das Öl kann als Tages- oder Nachtpflege an Stelle von herkömmlichen Gesichtscremes verwendet werden. Dazu tägt man eine kleine Menge auf die gereinigte und noch feuchte Gesichtshaut auf. Das Öl ist eine tolle Pflege nach der Heilerdemaske.

4. Amla

Amla ist die Frucht des Amlabaumes, der auch indische Stachelbeere genannt wird. Diese Früchte gibt es getrocknet und gemahlen unter dem Namen Amla zu kaufen. Ihr findet das Pulver vor allem online oder in indischen Geschäften. Es wird in Indien in diversen Kosmetikprodukten für Haut und Haar und in der ayurvedischen Medizin angewandt, seine Wirkung wird zur Zeit in Studien erforscht. Ich kaufe mir das Pulver aber nur für die Haare und verwende es zwischendurch als Haarkur. Nachdem man die Haare mit einem milden Shampoo gewaschen hat, rührt man eine Paste aus Amlapulver und Wasser an. Wer mag, gibt noch etwas Olivenöl oder Haarspülung dazu. Dann wird die Mischung auf die gewaschenen Haare und die Kopfhaut aufgetragen und vor dem Ausspülen einige Minuten einwirken gelassen. Aber Vorsicht bei hellen Haaren, Amla hat eine dunkle Färbewirkung! Die Haare und die Kopfhaut werden gepflegt, das Haar glänzt, wird weich und bekommt etwas mehr Volumen. Angeblich hilft es auch, grauen Haaren und Haarausfall vorzubeugen.

5. Essig

Ich verwende nach jeder Haarwäsche eine kalte, saure Rinse für meine Haare. Dazu etwa einen Esslöffel Essig auf einen Liter kaltes Leitungswasser geben, nach der Wäsche über die Haare giessen und nicht ausspülen. Die Essigmenge kann je nach Haartyp etwas angepasst werden, bei zu viel Essig werden die Haare jedoch trocken. Das kalte Wasser und er Essig helfen, die äussere Schicht der Haare anzulegen und sie so in nassem Zustand etwas widerstandsfähiger gegen mechanische Belastungen wie zum Beispiel durch Kämme oder Haarbürsten zu machen. Durch den Essig werden ausserdem Kalkrückstände des Wassers aus den Haaren entfernt. Die Haare sind nach der Rinse weich und glänzend, der Essiggeruch verfliegt, wenn die Haare trocken sind.

Im nächsten Teil zeige ich euch, welche fünf Dinge sich einen Stammplatz in meiner Küche verdient haben.

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Arkayana: Eine heilende Reise in den Amazonas.

Ein aussergewöhnliches Crowdfunding-Projekt braucht deine Hilfe! Eine starke Frau, die anderen Frauen mit einem englischen Dokumentarfilm neuen Mut machen will. Ein Film, der zwei Frauen auf ihrer Reise durch den…

Ein aussergewöhnliches Crowdfunding-Projekt braucht deine Hilfe!

Eine starke Frau, die anderen Frauen mit einem englischen Dokumentarfilm neuen Mut machen will. Ein Film, der zwei Frauen auf ihrer Reise durch den Amazonas begleitet. Sie wollen sich ihrer von sexuellem Missbrauch geprägten Vergangenheit stellen. Die Regisseurin Mardy Malika möchte mit ihrem Team La Loca Colectiva Frauen stark machen und sich für ihre Rechte einsetzen. Sie möchte die Frauen ermutigen, das Schweigen über ihren Missbrauch zu brechen und wie die Frauen im Film ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Das Team findest du auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/lalocacolectiva.

Die gesamten Spenden werden für die Produktion des Dokumentarfilms verwendet. Das ambitionierte Team möchte keinen Gewinn machen, sondern helfen und möglichst viele Menschen mit ihrer Arbeit erreichen. Man will den Opfern zeigen, dass sie nicht alleine sind und auf die Problematik und den Handlungsbedarf in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Der Film wird kostenlos auf YouTube und Vimeo veröffentlicht werden und darf und soll geteilt werden.

Falls auch du helfen möchtest, dieses Projekt zu unterstützen, findest du hier weitere Informationen: http://igg.me/at/arkayana

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