Eco. Life. Style.

Kategorie: Beauty. Style.

Das vegane Produktquartett von Love me Green

Als Naturkosmetik-Konsumentin kaufe ich mittlerweile nur noch Kosmetikprodukte, die mit einem Naturkosmetik-Siegel zertifiziert sind. Nach meiner Umstellung auf vegane Ernährung  war für mich der nächste Schritt, auch bei Kosmetika auf vegane Produkte…

Als Naturkosmetik-Konsumentin kaufe ich mittlerweile nur noch Kosmetikprodukte, die mit einem Naturkosmetik-Siegel zertifiziert sind. Nach meiner Umstellung auf vegane Ernährung  war für mich der nächste Schritt, auch bei Kosmetika auf vegane Produkte zu achten – ohne meinen Naturkosmetik-Anspruch herunterzuschrauben. Nachdem es nur sehr wenige Marken gibt, bei denen alle Produkte Naturkosmetik-zertifiziert und vegan sind, mache ich mich auch bei anderen Naturkosmetik-Marken auf die Suche nach veganen Produkten. Diese Suche hat mich zu Love me Green geführt, die so nett waren, mir alle ihre veganen Produkte zuzusenden, in diesem Fall vier Stück. Ich habe dieses vegane Produktquartett in den letzten Wochen ausführlich getestet.

Love me Green energising cleansing foam

Der erfrischende Reinigungsschaum fürs Gesicht verspricht eine sanfte und porentiefe Reinigung – der Schaum ist ECOCERT-zertifiziert, vegan und tierversuchsfrei. Das Produkt soll für eine zuverlässige sanfte Reinigung, und – auch bei empfindlicher Haut – für ein angenehmes Gefühl sorgen. Dank seiner feuchtigkeitsspendenden Extrakte aus Sonnenblumen und Papaya soll der cremig-feine Schaum mit Rosenwasser wohltuend und gründlich reinigen, ohne den pH-Wert der Haut zu beeinflussen. Der energising cleansing foam soll pflegen, regenerieren, das Austrocknen der Haut verhindern und die natürliche Regenerationsfähigkeit der Haut stimulieren. Versprochen wird eine erfrischte, natürliche Ausstrahlung, egal bei welchem Hauttyp – sprich das Produkt ist für jede Haut geeignet. Die Pflege wird durch Aloe Vera aus ökologischem Anbau ergänzt.

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Der energising cleansing foam ist Naturkosmetik mit natürlichen Pflanzenwirkstoffen und Bio-Pflanzenauszügen – in diesem Fall Aloe Vera, Glycerin, Papaya-Extrakt und Rosenblütenwasser – die in Frankreich produziert wird und kommt ohne Isopropyl-Palmitate, Parabene, Silikone, Paraffine oder Mineralölprodukte aus, dafür gibt es natürliche Düfte und Aromen. Der Schaum soll nach Grapefruit riechen, ich ordne den Duft als fruchtig-blumig ein, nicht unbedingt Grapefruit, aber angenehm.

Der Reinigungsschaum für das Gesicht wird zum Reinigen zunächst mit kreisenden Bewegungen einmassiert und danach mit warmem Wasser abgewaschen. Und der Schaum hält, was er verspricht. Das Gesicht fühlt sich gereinigt und sauber an, aber gleichzeitig ist die Haut trotzdem weich und gepflegt. Einige der Reinigungsschäume, die ich probiert habe, waren leider so aggressiv, dass ich nach dem Waschen das Gefühl hatte, dass meiner Haut sämtliche Feuchtigkeit entzogen wurde. Der energising cleansing foam von Love me Green macht seinen Job mehr als gut, und ist nicht nur mein Lieblingsprodukt aus diesem Quartett, sondern auch mein Favorit unter allen Reinigungsschaum-Produkten, die ich bis dato ausprobiert habe – und das waren doch schon einige.

Love me Green energising face peeling

Das sanfte erfrischende Gesichtspeeling soll die abgestorbenen Zellen der Haut sowie überflüssigen Talg entfernen und die natürliche Regeneration der Haut sowie die Durchblutung stimulieren. Dabei wird vollständig auf Mikroplastik, welches eine zunehmende Belastung für die Umwelt und im besonderen für die Meere darstellt, verzichtet – was übrigens bei allen Naturkosmetik-zertifizierten Produkten der Fall ist. Das energising face peeling ist in Frankreich hergestellt, ECOCERT-zertifiziert, vegan und tierversuchsfrei. Auch hier werden nur natürliche Düfte und Aromen verwendet und keine Isopropyl-Palmitate, Parabene, Silikone, Paraffine oder Mineralöl – und wie schon erwähnt kein Mikroplastik.

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Auch das Peeling ist für alle Hauttypen geeignet, es soll erfrischend, regenerierend und natürlich reinigend wirken, und das mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Arganöl, ätherischem Orangenöl, Lindenblütenwasser und Papaya-Extrakt. Das Orangenöl soll hierbei für einen Duft nach frischen, reifen Orangen sorgen, dieses wird durch Kaltpressung der Orangenschalen gewonnen. Wegen seiner beruhigenden und aufheiternden Wirkung wird das Orangenöl auch in der Aromatherapie verwendet.

Das energising face peeling wird auf die angefeuchtete Haut aufgetragen, leicht einmassiert und danach gründlich abgewaschen. Den Duft kann ich nicht 100 Prozent als Orange einordnen, aber als fruchtig und sehr ansprechend. Die Konsistenz erinnert mich mehr an eine Gelmaske als an ein Peeling, vor allem weil im Vergleich zu anderen Peelings auch relativ wenig Peelingpartikel im Produkt vorhanden sind. Dafür ist es aber wiederum sanft zur Haut und sehr angenehm anzuwenden. Wie der Reinigungsschaum ist das energising face peeling von Love me Green nicht aggressiv sondern die Haut fühlt sich nach der Anwendung angenehm und gepflegt an.

Love me Green soothing toner

Beim soothing toner handelt es sich um ein beruhigendes und pflegendes Gesichtswasser in einer Sprühflasche aus Kunststoff. Der Toner ist ECOCERT-zertifiziert, vegan und tierversuchsfrei (bei PETA gelistet) und soll als natürliches Stärkungsmittel für die Haut wirken. Enthalten sind neben Bio-Extrakten aus Heidelbeere und Cranberry, Aloe Vera, Lindenblütenwasser, Sesamöl und Papaya-Extrakt. Die antioxidativen Eigenschaften sollen Hautirritationen lindern und die Schutzbarriere und Elastizität der Haut stärken. Das Gesichtswasser soll außerdem Feuchtigkeit spenden und den natürlichen pH-Wert der Haut wieder herstellen. Durch die Wirkung der Pflanzenextrakte sollen sich die Poren verengen, was sowohl die Durchblutung als auch die Regeneration der Haut anregen soll. Versprochen wird so ein verfeinertes Hautbild, eine natürlichere Ausstrahlung und nicht zuletzt ein Frischekick.

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Der soothing toner – made in France – eignet sich für jeden Hauttyp, als Naturkosmetik mit natürlichen Pflanzenwirkstoffen und Bio-Pflanzenauszügen oder Bio-Ölen enthält das Produkte nur natürliche Düfte und Aromen und ist frei Isopropyl-Palmitaten, Parabenen, Silikonen, Paraffinen und Mineralöl.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Das Gesicht wird mit dem soothing toner eingesprüht – ich verwende zwischen zwei und drei Pumpstössen, damit ich auch sicher das ganze Gesicht erwische. Laut Love me Green soll der Überschuss mit etwas Watte entfernt werden, ich belasse einfach alles auf der Haut, der Überschuss verdunstet so und so von selber. Es wird empfohlen den Toner jedes Mal vor dem Auftragen der Gesichtscreme zu verwenden.

Der Toner riecht meiner Nase nach frisch blumig, und ich verwende ihn nicht nur als Toner, sondern auch für eine kurze Erfrischung bei der derzeit hier herrschenden Hitze, oder auch als Maskenersatz in der Badewanne. Dafür spraye ich mir den Toner einfach rund zehn Mal ins Gesicht, bis die Haut komplett feucht ist. Das funktioniert mit dem soothing toner von Love me Green sehr gut, weil dieser beim Verdunsten meine Haut nicht unangenehm austrocknet – der Toner ist also quasi ein Multitalent.

Love me Green strengthening conditioner

Der Conditioner ohne Silikone ist eine feuchtigkeitsspendende, natürliche Aufbau-Haarspülung mit Kokosöl und Frangipani-Extrakt. Der strengthening conditioner soll vom Ansatz bis in die Spitzen pflegen und dem Haar seine natürliche Schönheit zurückgeben. Die Haarspülung soll extrem schonend sein und kommt vollständig ohne Silikone und Parabene aus. Dafür sorgen Aloe Vera, Kokösöl, Glycerin, Papaya-Extrakt und Sheabutter für die natürliche Pflege der der Haare und sollen die Regeneration unterstützen und Haare und Kopfhaut gut mit Feuchtigkeit versorgen.

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Der Conditioner, natürlich auch made in France, ist ECOCERT-zertifiziert, vegan und tierversuchsfrei und für alle Haartypen geeignet. Er soll besonders strapaziertes Haar unterstützen, kräftigen und bis in die Spitzen geschmeidig machen sowie einen gesunden und natürlichen Glanz verleihen.

Der strenghtening conditioner wird über die gesamte Länge des feuchten Haares einmassiert, die Einwirkungszeit wird mit nur ein bis zwei Minuten angegeben, danach soll das Haar gründlich mit warmem Wasser ausgewaschen werden. Das natürliche Aroma ist in diesem Fall Frangipani – die weiß-gelben bis strahlend rosafarbenen Blüten der Frangipani sollen einen angenehmen exotischen Duft verströmen.

Für mich riecht der Conditioner superlecker exotisch – leider bin ich mit der Performance in diesem Fall nicht 100 Prozent zufrieden. Ich muss relativ viel Produkt verwenden, um meine Haare komplett mit Conditioner einzudecken, und nach dem Ausspülen (ich lasse Conditioner immer deutlich länger als nur zwei Minuten einwirken) fühlen sich die Haare nicht so weich an, wie ich es von anderen Produkten kenne. Auch nach dem Trocknen sind die Haare nicht weich, sondern greifen sich etwas strohig an, der versprochene natürliche Glanz ist nicht wirklich erkennbar. Das liegt vielleicht daran, dass meine Haare (leider) chemisch behandelt sind, aber von einer Haarspülung, die explizit für strapazierte Haare geeignet sein soll, erwarte ich mir hier mehr. Wer aber zu den Menschen gehört, die lieber weniger intensivere Haarspülungen mögen, ist mit dem strengthening conditioner von Love me Green vielleicht dennoch gut beraten.

Wer so wie ich auf der Suche nach veganer, tierversuchsfreier Naturkosmetik ist, die auch entsprechend zertifiziert ist, hat mit dem veganen Produktquartett von Love Me Green auf jeden Fall Chancen, hier einen oder mehrere zukünftige Lieblingsprodukte zu finden. Die Produkte könnt ihr im Fachhandel oder direkt bei Love me Green kaufen.

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Vegane Pflege Testpaket – alles Lavendel!

Vor einigen Monaten habe ich von der Gründerin von Vegane Pflege ein Testpaket zugesandt bekommen. Vorher durfte ich meine Vorlieben bei Düften und meinen Haar- sowie Hauttyp angeben. Bekommen habe…

Vor einigen Monaten habe ich von der Gründerin von Vegane Pflege ein Testpaket zugesandt bekommen. Vorher durfte ich meine Vorlieben bei Düften und meinen Haar- sowie Hauttyp angeben. Bekommen habe ich dann einen Lavendel Konjac Sponge (Naturschwamm), ein festes Shampoo namens „Increase“ von Wolkenseifen und einen MuLondon Reinigungsschaum Lavendel – MuLondon ist eine Marke aus UK. Ja genau, Lavendel finde ich super! Alle drei Artikel sind vegan und ohne Tierversuche hergestellt. Der MuLondon-Schaum ist PETA-zertifiziert und trägt zudem das Vegan-Siegel.

Zu den Inhaltsstoffen

Das handgefertigte feste Wolkenseifen-Shampoo „Increase“ (50g) hat soweit gute Inhaltsstoffe. Nur die beiden E-Nummern 104 und 124 (Farbstoffe) hätten nicht sein müssen. Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass sie möglicherweise ein Gefahrenpotential beinhalten, aber hierbei wird vor allem auf ihre Wirkung in Lebensmitteln eingegangen. Das Shampoo enthält Koffein und ist somit am besten für feines Haar geeignet, also leider nicht ganz mein Ding, da ich Locken und recht voluminöse Haare habe. Zertifizierte Naturkosmetik ist es, soweit ich weiß, nicht. Bitte belehrt mich eines besseren, aber ich habe dazu kein Siegel oder eine Zertifizierung gefunden.

Der MuLondon Gesichts-Waschschaum enthält viele Öle – unter anderem Lavendel- und Jojobaöl – und sehr gute Inhaltsstoffe wie beispielsweise Rosmarinextrakt. Ein paar der Inhaltsstoffe sind zertifiziert biologisch. Der Waschschaum soll die Haut beruhigen und wirkt entspannend durch den angenehmen Duft.

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Der Vegane Pflege Konjac-Schwamm Lavendel ist sehr natürlich, kompostierbar und besteht auch nur aus drei Zutaten: Dem Schwamm, Wasser und Lavendel. Er enthält keine Konservierungs- oder Duftstoffe.

Anwendung

Das Shampoo fand ich vom Duft her leider nur okay. Es schäumt leicht und reinigt die Haare unkompliziert. Da es nicht für meinen Haartyp geeignet ist, kann ich leider nicht mehr dazu sagen. Pluspunkt: Es ist komplett plastikfrei verpackt!

Der Konjac Sponge ist in der Anwendung relativ unpraktisch. Durch die flache, runde Form rutscht er schon mal in der Hand herum. Ansonsten fühlt er sich sehr gut auf der Haut an. Der Schwamm soll diese leicht peelen und reinigen und ist durch seine antiseptische Wirkung vor allem für gestresste und trockene Haut geeignet. Vom Lavendel merkt man allerdings nicht viel. Auch hier kein Plastik in der Verpackung!

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Der MuLondon-Schaum riecht sehr gut nach Lavendel, ist sehr ergiebig und lässt sich gut portionieren. Er brennt leicht auf irritierter Haut, das geht aber schnell wieder vorbei. Er eignet sich laut Website vor allem zur Harmonisierung der Haut, ohne ihr Fette zu entziehen.

Fazit

Das Shampoo finde ich an sich okay, aber hier würde ich gerne noch eine andere Sorte testen. Sehr gut, dass kein SLS verwendet wird, sondern ein schonendes Ersatzprodukt.

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Den Waschschaum finde ich klasse, Schaumprodukte sind sehr sparsam und dadurch umweltschonend. Den Spender kann man auch gut wiederverwenden. Der Konjac Schwamm ist mir leider wegen des Handlings zu unpraktisch, aber sonst steht er dem Klassiker in nichts nach. Wie lange er sich hält kann ich allerdings noch nicht sagen. Sehr gut finde ich ebenfalls die durchdachten (Karton-)Verpackungen der Produkte von Wolkenseifen und Vegane Pflege. Der Onlineshop vertreibt ausschließlich vegane Produkte, schaut mal rein!

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DIY-Kosmetik für den Sommer: Beruhigendes Lavendel-Tonic

Heute gibt es den dritten und letzten Teil unserer Reihe „DIY-Kosmetik für den Sommer“.  Bevor ich euch das Rezept für das beruhigende Lavendel-Tonic verrate, gibt es zum Abschluss der Serie…

Heute gibt es den dritten und letzten Teil unserer Reihe „DIY-Kosmetik für den Sommer“.  Bevor ich euch das Rezept für das beruhigende Lavendel-Tonic verrate, gibt es zum Abschluss der Serie noch ein paar Informationen über grüne Kosmetik. Bei den Rezepturen der grünen Kosmetik stehen die Urkraft der Pflanzen sowie essbare und frische Rohstoffe aus der Natur und Küche im Vordergrund. Sie unterscheiden sich zwar manchmal in der gewohnten Handhabung, Konsistenz, Haltbarkeit oder im Geruch, stehen dafür aber für Reinheit und frische Wirkung und ermöglichen es Haut und Haar durch sanfte Unterstützung sich wieder selbst zu versorgen. Die Zubereitung aus simplen Zutaten ist einfach und rasch und ermöglicht somit auch von außen gesunde und frische Nahrung zuzuführen.

Das Rezept ergibt rund 100ml Lavendel-Tonic und ist gekühlt ca. ein bis zwei Wochen haltbar. Es kann als Gesichtstonic, Deo, Bodyspray und auch als Haarpflege verwendet werden. Lavendel wirkt antibakteriell, beruhigend und entspannend sowie lindernd bei Verbrennungen. Kokos und Aloe kühlen und beruhigen die Haut und wirken feuchtigkeitsspendend und regenerierend. Apfelessig erfrischt, wirkt aktivierend, entgiftend, verfeinert das Hautbild und kühlt und regeneriert bei zu viel Sonne. Essig wirkt außerdem leicht konservierend und neutralisiert Gerüche durch seine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Körpergeruch verursachenden Bakterien. Auf den Haaren angewendet sorgt Essig für Glanz und leichte Kämmbarkeit.

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Innere Werte

125ml Wasser
1 EL ungespritzte Lavendelblüten (getrocknet oder frisch)
1 Aloeblatt (von Aloe officinalis bzw. barbadensis oder 1 EL gekaufter Aloesaft)
1 EL Kokosöl
10ml Apfelessig

So wird’s gemacht

Lavendelblüten mit Wasser aufkochen und rund 15 Minuten köcheln lassen, im Anschluss Kokosöl zugeben. Das Aloe Blatt längs durchschneiden und das Gel mit einem Messer herausschaben. Wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, Essig und Aloe zugeben. Mit einem Pürierstab nun alles fein pürieren, durch ein feines Sieb filtern und in ein Sprühfläschchen abfüllen.

 

Dieses Mal findet ihr bei makeupbine ein Ruck Zuck Salbei Deo, das man auch als Mund- und Fußspray verwenden kann. makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

 

Weitere DIY-Kosmetik für den Sommer:
Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin
Bodyspray mit Minze, Orange und Zitrone
Apres Sun Bodylotion mit Kokos
Skin & Hair Smoothie

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Amanprana Mundöl Menta – Ölziehen als Zahnpflege

Hin und wieder bekomme ich Mails mit dem Angebot, Produkte für einen Test anzufordern. Meistens ist das betreffende Produkt weder für mich noch für The bird’s new nest interessant oder…

Hin und wieder bekomme ich Mails mit dem Angebot, Produkte für einen Test anzufordern. Meistens ist das betreffende Produkt weder für mich noch für The bird’s new nest interessant oder passend. Doch ab und zu weckt etwas definitiv mein Interesse. So wie die Mail von Amanprana, ob ich eines ihrer beiden Mundöle testen wollen würde. Zur Auswahl standen Menta mit Minze und Foeniculum mit Fenchel. Nachdem ich schon Erfahrung mit Ölziehen hatte, aber bis jetzt immer nur Bio-Speiseöl verwendet habe, war ich sehr interessiert daran, ein Öl zu testen, das speziell nur für diesen Zweck konzipiert wurde.

Amanprana Mundöl Menta

Entschieden habe ich mich für das Amanprana Mundöl Menta, nicht nur weil ich den Geschmack von Minze dem von Fenchel vorziehe, sondern auch weil weiße Zähne als eines der Effekte des Öls versprochen wurden. Weiße Zähne ohne Bleichmittel oder abrasive Inhaltsstoffe? Das klingt doch sehr verlockend!

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Das Mundöl Menta steckt in einer Glasflasche mit 200ml Inhalt, Verpackung und Öl wirken sehr hochwertig. Das Produkt ist vegan und sowohl bio- als auch NATRUE-zertifiziert, das Öl hat (Bio-)Lebensmittelqualität, das heißt man kann es im Prinzip auch essen. Das essentielle Öl aus Nelken, Zimt und Oregano sowie das Kokosöl sorgen für eine ausreichende antiseptische Wirkung, um eine bakterielle Überwucherung auszuschließen, Minze sorgt für einen guten Geschmack und einen frischen Atem. Wer es genau genau wissen möchte, hier die prozentuellen Angaben der enthaltenen Inhaltsstoffe: 49,2% Olivenöl, 40% Hanföl, 9,2% Kokosöl, 0,6% Zimt, 0,4% Nelke, 0,8% Minze und 0,2% Oregano.

Was ist Ölziehen?

Ölziehen ist eine ayurvedische Heilmethode, bei der Öl im Mundraum durch die Zähne gezogen und gedrückt wird. Dabei soll das Öl Giftstoffe und Mikroorganismen aus dem Körper entfernen. Bereits vor 2.000 Jahren wurde das Ölziehen in den ayurvedischen medizinischen Texten „Charaka-Samhita“ und „Sushrutas Arthashastra“ beschrieben. Die Anhänger des Ayurveda reinigten ihren Mund durch Gurgeln mit pflanzlichem Öl, nicht nur für die Mundhygiene, sondern auch, um den Körper wieder gesund zu machen.

Mundöl zur Mundhygiene und Zahnpflege

Beim Zähneputzen werden nur 60 Prozent der Zahnfläche und zehn Prozent der gesamten Mundhöhle erreicht. In unserem Mund leben zehn Milliarden Mikroorganismen – Bakterien, Viren, Pilze und Protozoa. Diese können das Zahnfleisch entzünden und Plaque sowie Karies verursachen. Durch schlechte Mundhygiene können diese Mikroorganismen über Zahnabszesse, Löcher und Zahnfleischentzündungen in die Blutbahn gelangen, wo sie in Folge Organe und Zellen schädigen können. Mit einem Mundöl wird der Mundraum großflächiger erreicht und die speziellen Öle können ihre Wirkung entfalten.

Fürs Ölziehen wird häufig Sesam- oder Sonnenblumenöl verwendet, weil diese Speiseöle verhältnismäßig günstig sind. Sie oxidieren jedoch sehr schnell durch den Sauerstoff, der beim Ölziehen im Mund vorhanden ist. Amanprana verwendet in ihren Mundölen drei extra native Öle: Kokosöl, das antiseptisch wirkt, eine stärkere Saugwirkung sowie eine kleine Molekularstruktur hat (und so die Hautschranke durchdringt); Olivenöl, das reich an Chlorophyll ist und etwaigen Mundgeruch schnell beseitigt und schließlich Hanföl, das eine therapeutische Wirkung und einen guten Geschmack hat.

Die Anwendung

Das Mundöl zu verwenden ist – wie Ölziehen generell – sehr einfach. Amanprana empfiehlt nach jedem Zähneputzen einen Kaffeelöffel (5 ml) Öl in den Mund zu nehmen und zwei bis fünf Minuten lang durch den Mund zu ziehen und damit zu gurgeln. Danach wird das Öl komplett ausgespuckt und der Mundraum mit Wasser ausgespült. Was anfangs etwas ungewohnt sein mag, wird relativ schnell zur Gewohnheit, wobei ich das Ölziehen immer nur abends angewendet habe. Das Mundöl schmeckt wesentlich angenehmer als das Sonnenblumenöl, das ich früher verwendet habe.

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Die Wirkung von Ölziehen ist wie bei vielen alternativen Heilmethoden nicht wissenschaftlich bewiesen, verglichen wird diese mit anderen Mundwaschflüssigkeiten. Den finalen Beweis kann ich zwar auch nicht liefern, aber ich war in den letzten Monaten weder krank – nicht einmal ein Schnupfen – noch hatte ich irgendwelche Mundprobleme wie Karies, Aphten oder ähnliches. Deshalb empfehle ich hier wie bei vielen anderen Dingen auch, es einfach selber auszuprobieren. Ein spezielles Mundöl wie das von Amanprana eignet sich hier besonders gut, weil der Geschmack von normalem Speiseöl den Einstieg ins Ölziehen doch etwas erschweren kann. Für mich ist Ölziehen zu einer angenehmen Routine geworden – ich mag den abschließenden Geschmack von Mundöl nach der Zahnpflege mittlerweile mehr als den von Zahncreme.

Alle wichtigen Informationen findet ihr hier:
Amanprana Mundöl Menta
Amanprana Mundöl Foeniculum

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Pflege für Haut und Seele

Sabine Forster ist ganzheitliche Naturkosmetikerin in Lichtenberg und Linz sowie Mitbegründerin der Firma ambient living cosmetics. Sabine erzählt in diesem Interview von ihrer Arbeit, die gleichzeitig ihre Passion ist. Eva: Was…

Sabine Forster ist ganzheitliche Naturkosmetikerin in Lichtenberg und Linz sowie Mitbegründerin der Firma ambient living cosmetics. Sabine erzählt in diesem Interview von ihrer Arbeit, die gleichzeitig ihre Passion ist.

Eva: Was ist eigentlich „ganzheitliche Naturkosmetik“?

Sabine: Ganzheitlich bedeutet: Bei meinen Behandlungen ist nicht nur der Zustand der Haut wichtig, sondern ich versuche, den Menschen als Ganzes, mit all seinen Befindlichkeiten wahrzunehmen. Haut und Psyche sind aus einem Keim entstanden. Sie reagieren aufeinander und gehören zusammen. Es besteht eine Symbiose zwischen Haut, Immun- und Nervensystem. Darum ist es mir wichtig, dass sich der Mensch wohlfühlt, entspannen oder sich sogar tief fallen lassen kann. Ich versuche eine Verbindung zwischen äußerer und innerer Schönheit mit der Kraft der Natur zu schaffen und verwende in meinen Behandlungen nur Produkte höchster Qualität. Naturkosmetik hilft, das Gleichgewicht der Haut und die natürlichen Rhythmen zu unterstützen und zu bewahren. Ich arbeite aus Überzeugung nur mit 100 Prozent reiner Naturkosmetik – die man im Falle von ambient sogar essen kann.

Wann und wie bist du erstmals mit Naturkosmetik in Kontakt gekommen?

1996 habe ich die Französin Marie Lebourgeois kennengelernt. Sie ist Produzentin einer einzigartigen, gesunden Kosmetik und ihre Ausstrahlung, ihr Wissen und ihre Leidenschaft zu den Pflanzen haben mich sehr inspiriert. Ich habe einiges von ihr persönlich lernen dürfen. 1996 war ich Mitbegründerin der essbaren ambient Naturkosmetiklinie.

Welche Ausbildungen gibt es im Bereich der Naturkosmetik?

Die eigene Leidenschaft steht an erster Stelle. Auf meiner Suche habe ich eine Ausbildung in München gefunden und 1998 mein Diplom zur ganzheitlichen Naturkosmetikerin in der Thalamus-Heilpraktikerschule abgeschlossen. In Österreich braucht man einen Gewerbeschein für die Eröffnung eines Kosmetikstudios, also habe ich 2003 die Kosmetik-Meisterprüfung gemacht und dann mein Naturkosmetik-Studio Sabine Forster gegründet. Weitere ganzheitliche Weiterbildungen folgten: Cosmetic-Shiatsu- und Akupressurbehandlungen, Dr. Hauschka-Naturkosmetikerin, Energiearbeit, Farblicht-Punktur, Noreia-Blüten-Essenzen, Bachblüten, Aromapflege, diplomierte systemische Kinesiologie.

Welche Produkte verwendest du?

Ich verwende aus Überzeugung nur ganz reine Naturprodukte von ambient living cosmetics und Dr. Hauschka. Ich lasse nur Stoffe auf die Haut, die dem Körper auch von Innen gut tun.

Was ist an ambient Kosmetik so besonders?

Dass es 100-prozentig lebendige Naturkosmetik ist, das heißt die ganze Pflanze wird verwendet und darüber hinaus nur Pflanzen, die auch zum Essen gesund wären. Also 100-prozentig purer Wirkstoff! Für ambient sind folgende Punkte selbstverständlich:
• Keine Spur von Chemie! Keine Kompromisse: Frei von minderwertigen Rohstoffen und Erdölprodukten wie zum Beispiel Paraffine oder Tenside, frei von aggressiven Zusätzen, das heißt keine chemische Konservierung, synthetischen Duftstoffe, chemische Emulgatoren, Stabilisatoren oder Farbstoffe.
• Keine Tierversuche sondern ausschließlich Humantests.
• Keine giftigen Abfälle: Die Abfallprodukte, die bei der Verarbeitung entstehen, werden zu Kompost umgewandelt.
• 100 Prozent Transparenz: Lesbar bis ins Detail, volle Deklaration aller Zutaten in der internationalen Fachsprache INCI und in deutscher Sprache, keine Verwendung von verborgenen Zutaten.
• Fast ausschließlich Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung.
• Sehr gute Haltbarkeit, obwohl keine Konservierungsstoffe enthalten sind: Die Haltbarkeit wird durch 100 Prozent natürliche Fermentation (Harze, geringe Anteile ätherischer Öle, natürliche Fruchtsäuren) und hygienische Verpackung gewährleistet.
• Die optimale Verträglichkeit der Produkte, die durch die Natürlichkeit der Inhaltsstoffe eine große Affinität/Verwandtschaft zu Haut und Organismus erzielen und die biologischen Hautfunktionen unterstützen. Das natürliche, gesunde Gleichgewicht der Haut wird bewahrt, eine Wohltat für Gesundheit, Schönheit und Umwelt.

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Sabine Forster über Sabine Forster?

Was mir wichtig ist: Die Weitergabe von Wissen, damit die Menschen wieder ein Gespür für sich selbst und dafür, was ihnen gut tut, bekommen und sie in Eigenverantwortung für ihren Körper ihr Wohlbefinden erlangen. Besonders in sensiblen Lebenslagen ist gesunde Pflege von großer Bedeutung: In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Krankheiten, Diäten und natürlich bei allen Hautkrankheiten. In meiner fast 15-jährigen Praxis ist mir aufgefallen, dass manche Menschen sehr streng zu sich sind und sich in ihrer Haut unwohl fühlen. Sie suchen Cremes gegen Falten, Unreinheiten und so weiter – „Die Haut solle sich doch endlich gut anfühlen!“ – und probieren vieles aus. Mir ist es wichtig aufzuzeigen, dass die Haut nicht nur eine Hülle ist und nicht isoliert betrachtet werden kann. Sie ist ein wichtiges und gleichzeitig unser größtes Organ und ist abhängig von unseren Zyklen, Befindlichkeiten und unserem Immunsystem. So wie jede unsere Körperfunktionen verdient speziell die Haut unsere Aufmerksamkeit und unseren Respekt. Sie ist ein wichtiges Schutz-, Ausscheidungs-, Aufnahme-, Speicher- und Sinnesorgan und Teil des Nerven- und Immunsystems. Mir ist es wichtig, dass die Menschen gut für sich selbst sorgen können. Dazu gehört auch die tägliche Zuwendung durch die Pflege mit gesunder Kosmetik.

 

Kontakt

Sabine Forster
Dipl. ganzheitliche Naturkosmetikerin für körperliches und seelisches Wohlbefinden
Dipl. Systemische Kinesiologin
Ganzheitliche Behandlungen mit reiner 100 Prozent Naturkosmetik

Naturkosmetik-Studios:
Studio Linz: 4020 Linz, Unionstraße Nr. 3
Studio Lichtenberg: 4040 Lichtenberg, Lierzbergerweg 55

Online-Shop und Infos: naturkosmetik-studio.at
s.forster@naturkosmetik-studio.at
Bitte um telefonische Terminvereinbarung: 0676 / 590 5534

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DIY-Kosmetik für den Sommer: Apres Sun Bodylotion mit Kokos

Passend zum heißen und sonnigen Wetter ist das zweite DIY in unserer Serie rund um einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer eine Apres Sun Bodylotion mit Kokos. Das Rezept ergibt rund 100ml…

Passend zum heißen und sonnigen Wetter ist das zweite DIY in unserer Serie rund um einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer eine Apres Sun Bodylotion mit Kokos. Das Rezept ergibt rund 100ml und ist gekühlt ca. eine Woche lang haltbar. Die Inhaltsstoffe Kokos und Aloe kühlen und beruhigen die Haut und wirken feuchtigkeitsspendend und regenerierend. Minze kühlt und vitalisiert die Haut. Kokosöl hat außerdem einen Lichtschutzfaktor von 2 und der Geruch wirkt abschreckend auf Zecken – also ideal nach einem Sonnenbad, wenn man sich abends noch gemütlich im Freien aufhalten möchte.

Innere Werte

100ml Kokosmilch
1 Aloeblatt (von Aloe officinalis bzw. barbadensis oder 1 EL gekaufter Aloesaft)
1 EL Kokosöl
1 EL Minze
1 Kaffeelöffel Guarkernmehl (oder ein ähnliches Bindemittel)

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So wird’s gemacht

Das Aloeblatt längs durchschneiden und das Gel mit einem Messer herausschaben. Zusammen mit den restlichen Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren. Durch ein feines Sieb filtern und in ein Fläschchen abfüllen. Nach dem Sonnenbad direkt auf die Haut auftragen. Auch als Haarspitzen-Balsam geeignet. Vor Gebrauch schütteln!

 

Dieses Mal findet ihr bei makeupbine einen Skin & Hair Smoothie, der nicht nur superweiche Haut macht, sondern auch unglaublich gut schmeckt – ich habe ihn ausführlich getestet! makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen, hier findet ihr alle kommenden Termine. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

 

Weitere DIY-Kosmetik für den Sommer:
Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin
Bodyspray mit Minze, Orange und Zitrone

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DIY-Kosmetik für den Sommer: Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin

Diesen Sommer haben makeupbine und ich uns zusammengetan, um für euch einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer zu kreieren, die jeder von euch leicht nachmachen kann – ohne komplizierte Zutaten…

Diesen Sommer haben makeupbine und ich uns zusammengetan, um für euch einfache vegane Naturkosmetik-DIYs für den Sommer zu kreieren, die jeder von euch leicht nachmachen kann – ohne komplizierte Zutaten oder spezielle Geräte. Die nächsten drei Wochen werden wir euch mit unseren Kreationen versorgen, von Apres Sun Bodylotion über Deodorant bis zu einer Gesichtsmaske, die man auch als Smoothie genießen kann.

Los geht es mit einem Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin, das Rezept ergibt rund 100 Gramm und ist ein gutes Jahr lang haltbar. Der Clou an dem Peeling ist, dass es sich auch ausgezeichnet als Grillsalz oder zum Kochen eignet – achtet hier darauf, dass ihr nur Bio-Zutaten zur Herstellung verwendet. Rosmarin fördert die Durchblutung und vitalisiert die Haut. Zitrone wirkt straffend, Poren verengend, anregend und reinigend. Salz ist mineralisierend und desodorierend. Olivenöl pflegt vor allem trockenen Haut, fördert die Durchblutung und wirkt entzündungshemmend.

Innere Werte

100g feines Meersalz
Abrieb einer Zitrone
1 EL getrockneter und gemahlener Rosmarin
Einige EL Olivenöl

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So wird’s gemacht

Alle Zutaten einfach miteinander vermengen bis eine sandige Masse entsteht. Am Besten direkt unter der Dusche anwenden und die Haut damit sanft peelen. Das Peeling kann auch als Badesalz oder für Fußbäder verwendet werden.

 

Bei makeupbine findet ihr dieses Mal ein Rezept für ein Bodyspray mit Minze, Orange und Zitrone, das genauso vielfältig verwendbar ist wie das Bodypeeling. makeupbine bietet auch Workshops an, unter anderem zu veganer DIY-Kosmetik und veganem Kochen und backen, hier findet ihr alle kommenden Termine. Tanja hat schon über den Naturkosmetik-Workshop berichtet, Corinna war bei Vegan Kochen & Backen für Anfänger.

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Master Lin: Der Weg zur zertifizierten Naturkosmetik

Die Marke Master Lin ist eine Luxus-Naturkosmetiklinie auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin, die die Haut mit Inhaltsstoffen wie Feingold oder fernöstlichen Heilkräutern aus handverlesener Pflückung wieder in Balance bringen soll. Nadine…

Die Marke Master Lin ist eine Luxus-Naturkosmetiklinie auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin, die die Haut mit Inhaltsstoffen wie Feingold oder fernöstlichen Heilkräutern aus handverlesener Pflückung wieder in Balance bringen soll. Nadine hat einige der Master Lin Produkte getestet, einerseits Gesichtspflege, andererseits Körper- und Haarpflege.

Jedes Produkt von Master Lin ist für jeden Hauttyp geeignet, denn die Haut nimmt aus den Produkten das auf, was sie gerade braucht. Darüber hinaus handelt es sich bei Master Lin um Naturkosmetik, somit sind die Produkte frei von Mineralölen, Paraffinen und synthetischen Duftstoffen.

Doch Naturkosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik, und um den KonsumentInnen die größtmögliche Sicherheit betreffend der hohen Qualität der Produkte und Inhaltsstoffe zu bieten, wurde der Entschluss gefasst, die Produkte von Master Lin, die seit 2006 in Österreich, Deutschland und der Schweiz verfügbar sind, als Naturkosmetik zertifizieren zu lassen. Der lange Prozess fand letztes Jahr in der Naturkosmetik-Zertfizierung des Produktsortiments auf das NATRUE-Gütesiegel entsprechend seinen Abschluss. Im Zuge der Zertifizierung wurde die gesamte Produktion nach Österreich verlegt, um eine entsprechende Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess gewährleisten zu können.

Das NATRUE-Label

Das NATRUE-Label steht für umfassende, zertifizierte Naturkosmetik aus garantiert natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen, die bis zur Quelle nachverfolgbar sein müssen. NATRUE-zertifizierte Produkte enthalten keine synthetischen Duft- oder Farbstoffe, keine Inhaltsstoffe aus der Erdölchemie (Paraffine, PEG, -propyle, etc.) und keine Silikonöle oder genetisch modifizierte Inhaltsstoffe. Endprodukte oder pflanzliche Stoffe werden nicht bestrahlt und es werden, wie in der EU vorgeschrieben, keine Tierversuche gemacht. Die Produktionsanlagen werden regelmäßig durch den Zertifizierer geprüft, eine Rezertifizierung ist alle zwei Jahre notwendig. NATRUE ist international gültig, und als Organisation nicht gewinnorientiert.

Merkmale des NATRUE Labels

  • Festgelegter Mindestgehalt an authentischen Naturstoffen (ätherische Öle, Bienenwachs, Extrakte)
  • Festgelegter Maximalgehalt an naturnahen Rohstoffen (Emulgatoren, Tenside, Glycerin)
  • Keine synthetischen Duft- oder Farbstoffe, keine Inhaltsstoffe aus der Erdölchemie (Paraffine, PEG, -propyle-, -alkyle-, etc.)
  • Keine Silikonöle und -derivate, keine genetisch modifizierten Inhaltsstoffe (auf Grundlage der EU-Regelungen)
  • Keine Bestrahlung von Endprodukten oder pflanzlichen Inhaltsstoffen
  • Keine Tierversuche (laut EU-Regelung)
  • Herkunftsnachweis jedes einzelnen Rohstoffes erforderlich
  • Regelmäßige Prüfung der Produktionsanlagen durch den Zertifizierer
  • Rezertifizierung nach zwei Jahren notwendig

 

Im Interview: Tamara Vecera und Viviane Handler-Kunze

Ich habe mit Tamara Vecera, M.Sc. aus der Research & Development-Abteilung (links im Bild) und Dipl. Ing. Viviane Handler-Kunze aus dem Quality Management, der für die Umstellung verantwortlichen Expertinnen, gesprochen und ihnen meine Fragen zum Zertifizierungsprozess von Master Lin gestellt.

Tamara Vecera und Viviane Handler-Kunze_2

Wieso hat sich Master Lin dazu entschieden, sich Naturkosmetik-zertifizieren zu lassen?

Viviane Handler-Kunze: Viele KonsumentInnen sind bei der großen Menge an Neu-Lancierungen am Kosmetikmarkt zusehends verunsichert, was die Qualität der Produkte anbelangt und orientieren sich vermehrt an Richtlinien. Verschiedene Zertifizierungs-Siegel bieten entsprechende Richtlinien. Die Marktentwicklung zeigt, das als nur„naturnahe“ ausgewiesene Produkte nicht so stark wachsen wie zertifizierte Produkte, also solche, bei denen die KonsumentInnen eine Garantie dafür haben, dass eine neutrale Stelle die Güte des Produkts beurteilt hat. Wir wollten für Master Lin eine Garantie für die hunderprozentige Naturprodukt-Qualität haben, daher haben wir uns für die Zertifizierung entschieden.

Wie lange hat der Umstellungsprozess von der Entscheidung, Master Lin Naturkosmetik-zertifizieren zu lassen bis zur Verleihung des Zertifikates gedauert?

Tamara Vecera: Vom ersten Schritt, dem Entwicklungs-Briefing an die Produktentwickler bis zum Launch dauerte es über zwei Jahre. Es wurden TCM-Spezialisten in den Prozess involviert, die uns hinsichtlich der Ingredienzien beraten haben. Auch sind Konsumententests sowie zahlreiche Haltbarkeits- und Keimbelastungs-Tests nötig, bis ein Produkt auf den Markt kommen darf.

Wieso hat sich Master Lin für NATRUE und nicht für ein anderes Zertifikat entschieden?

Viviane Handler-Kunze: Nach Prüfung verschiedener Labels haben wir uns für NATRUE entschieden, weil die Maßstäbe hier sehr hoch und unseres Ermessens nach gut sind. Auch ist die Dachorganisation nicht kommerziell orientiert ist, das heißt man zahlt zwar den Gutachter für die Zertifizierung, aber darüber hinaus ist NATRUE nicht gewinnorientiert. Nachdem der Begriff „Naturkosmetik“ nicht eindeutig geregelt ist, war es uns wichtig, ein Label zu verwenden, bei dem für den Konsumenten transparent ist, welche Kriterien sich dahinter befinden. Zudem sollte das Label beim Konsumenten bekannt und anerkannt sein.

Wie groß ist die Investition in so eine Umstellung?

Viviane Handler-Kunze: Wenn man all die Arbeitsstunden zusammenrechnen würde, die in das Projekt gelaufen sind, das alleine schon Tausende von Euros, dazu kommt noch entsprechende Werbe- und Verkaufsunterstützung. Die externen Kosten, die pro Zertifizierung anfallen, sind mit rund 1.000 Euro vergleichsweise gering. Die wesentlichste Investition sind somit die unzähligen Arbeitsstunden der MitarbeiterInnen in der Produktentwicklung, der Qualitätssicherung, im Einkauf und an vielen weiteren Bereichen im Unternehmen.

Welche Belege oder Nachweise muss ein Unternehmen bringen, um das NATRUE-Zertifikat zu erhalten?

Viviane Handler-Kunze: Zu Beginn des Projektes wird durch den Zertifizierer für jeden einzelnen Rohstoff überprüft, ob die Herstellungsverfahren den NATRUE-Kriterien entsprechen und der Rohstoff auch GVO-frei, das heißt nicht gentechnisch modifiziert, ist. Für alle Rohstoffe müssen daher die entsprechenden Dokumente vom Lieferanten angefordert werden. Während einer Betriebsüberprüfung kontrolliert der externe Zertifizierer vor Ort, ob in der Produktionsstätte die Voraussetzungen vorhanden sind, um hygienisch einwandfrei Produkte zu produzieren. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass es zu keinen Verwechslungen von Rohstoffen kommen kann.

Welche Maßnahmen musste Master Lin ergreifen, um diese Voraussetzungen zu erreichen?

Tamara Vecera: Baulich waren zum Glück keinerlei Maßnahmen notwendig weil wir auch nach GLP-Richtlinien produzieren. Ansonsten hatten wir einige Vorbereitungszeit bei der Auswahl der Rohstoffe und bei der Formulierung.

Was musste im konkreten Fall alles umgestellt werden?

Tamara Vecera: Alle Inhaltsstoffe, die bisher in Master Lin Produkten enthalten waren, mussten auf NATRUE-konforme Inhaltsstoffe umgestellt werden. Dies beinhaltet die Suche nach Lieferanten, die diese Pflanzenextrakte und Öle anbieten, sowie die Re-Formulierung, damit diese Stoffe auch stabil sind.

Mussten auch Produkte neu formuliert werden? Wenn ja, wie lange dauert so eine Umstellung eines Produktes ungefähr?

Tamara Vecera: Ein paar Inhaltsstoffe, darunter auch jene, die für den Duft mitgestaltend waren, gibt es auf dem Weltmarkt nicht in NATRUE-Qualität, hier mussten wir auf Stoffe ausweichen, die laut TCM die gleiche Wirkung haben.

Hatte die Umstellung auf zertifizierte Naturkosmetik noch andere Auswirkungen auf die Marke?

Tamara Vecera: Die eben angesprochene Änderung des Duftes war für viele unserer langjährigen KundInnen ein sehr ungeliebter Seiteneffekt – ich finde aber, dass man sich an den neuen Duft sehr schnell gewöhnt und mit der Zertifizierung hat man dabei das gute Gefühl, dass das Produkt von einer unabhängigen Stelle qualitätsgeprüft ist!

 

Weitere Informationen zu Master Lin findet ihr auf der Homepage: masterlin.at

Hier geht es zur Homepage von NATRUE: natrue.org

 

In Kooperation mit Master Lin

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DIY-Kosmetik: Heilerde-Shampoo

Vielleicht kennt ihr das auch: Im Badezimmer stapeln sich Fläschchen, Tiegelchen und so weiter? Ihr kauft immer wieder Neues, seid euch aber nicht sicher, wie und ob die Produkte überhaupt…

Vielleicht kennt ihr das auch: Im Badezimmer stapeln sich Fläschchen, Tiegelchen und so weiter? Ihr kauft immer wieder Neues, seid euch aber nicht sicher, wie und ob die Produkte überhaupt wirken? Ihr sehnt euch nach ein paar Basics, die locker zum „Heiligen Gral“ werden könnten? Dann probiert doch mal Selfmade-Kosmetik aus. Hier bestimmt ihr, was auf eure Haut darf und was nicht. Zudem lernt man einiges über Wirkstoffe von Kräutern, Gemüse und weiterem. Seit einer Weile probiere ich immer wieder neue Sachen aus und möchte euch hier von meinen Erfahrungen berichten.

Heilerde-Shampoo

Eigentlich sollte ich hier mit einem Erfolgserlebnis anfangen, um euch zu ermutigen, aber leider war es, zumindest bei mir, nicht so. Ich hatte zwei Varianten eines Heilerde-Shampoos ausprobiert, doch ich habe gleich die wichtigste Regel beim Benutzen von selbstgemachter Kosmetik gelernt: Nicht alles wirkt gleich gut bei jedem! Zu meinen Haaren passt es leider nicht. Das heißt, probiert es gerne aus, bei jedem kann das Resultat anders ausfallen.

Ich kann an dieser Stelle leider kein komplettes Rezept preisgeben, da ich mich von einem Buch habe inspirieren lassen. Hier aber eine grobe Auflistung der Inhaltsstoffe, mit denen ich unter anderem mein Shampoo gemixt habe:

– Heilerde
– Kräuter, die gut fürs Haar sind (je nach Haartyp gibt es viele Variationen, zum Beispiel Lindenblätter oder auch Basilikum)
– Eine Ölkomponente (z.B. Olivenöl)

Anwendung

Ich habe leere Gläser und Shampooflaschen gesammelt und meinen Mix beim Haarewaschen ausprobiert. (Vorher schütteln!) Leider ist die Sache mit der Heilerde eine ziemliche Sauerei, welche die Dusche nicht gerade sauber hinterlässt. Nach dem Auswaschen des Shampoos, das natürlich nicht schäumt und lieber warm angerührt werden sollte (nur als Tipp am Rande), habe ich nochmals gründlich mit Wasser nachgespült.

Resultat

Meine Haare sahen sehr hübsch und samtig aus, aber nur in den Spitzen, denn der Rest der Haare war ziemlich ölig. Ich hatte bei beiden Varianten dasselbe Resultat und somit sind diese Rezepte, in denen Heilerde und Öl als Basis verwendet werden, für mich erst einmal gestorben. Auch mit Spülung oder Rinse wurde es nicht besser.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Heilerde-Shampoos gemacht? Kommt ihr gut damit klar? Das nächste Mal stelle ich euch mein Lieblingsrezept vor, in dem zwar auch Heilerde vorkommt, das aber nicht für die Haarpflege gedacht ist. Seid gespannt!

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Review: Organicum Shampoo

Gerade in der Übergangszeit von Winter auf Frühling ist das Thema Haare waschen für mich ein besonders kompliziertes. Durch trockene Heizungsluft und das ständige Tragen von Mützen sind Haare und…

Gerade in der Übergangszeit von Winter auf Frühling ist das Thema Haare waschen für mich ein besonders kompliziertes. Durch trockene Heizungsluft und das ständige Tragen von Mützen sind Haare und Kopfhaut extrem strapaziert und fühlen sich fast schon wie ein Fremdkörper an. Die Kopfhaut neigt in dieser Zeit dazu, schneller nachzufetten und leicht zu schuppen, was dazu führt, dass ich am Liebsten jeden Tag Haare waschen, das Problem damit aber nur verschlimmern würde.

Darum hat es mich sehr gefreut, zwei Pröbchen vom Organicum Shampoo für normales bis trockenes Haar in den Händen halten und ausprobieren zu dürfen.

Das Shampoo mit Wildkräutern ist laut Hersteller für den täglichen Gebrauch geeignet. Probleme wie Schuppen, Ekzeme, Dermatitis, Schuppenflechte und Haarausfall können damit verringert und sogar dauerhaft beseitigt werden. Es kommt ohne künstliche Farbstoffe aus, ohne ALS, SLS, SLES, Parabene, Silikon und Glycerin. Alle enthaltenen Hydrolate stammen aus gentechnisch unveränderten Pflanzen. Außerdem ist es vegan und wurde ohne Tierversuche entwickelt und hergestellt. Klingt doch schon mal gut, meint ihr nicht auch?

Inhaltsstoffe gemäß INCI

Ammonium Laureth Sulfate**, Aqua, Decyl Glucoside, Urtica Dioica*, Salvia Officinalis*, Lavandula Angustifolia*, Rosmarinus Officinalis*, Laurus Nobilis*, Humulus Lupulus*, Disodium Cocoamphodiacetate, Cocamidopropyl Betaine, Magnesium Sulfate, C12-15 Alkyl Lactate, Hydrolyzed Wheat Protein, Climbazole, Polyquaternium-10, D-Panthenol, Citrus Sinensis Oil, Sodium Benzoate, Citric Acid, Sodium Chloride (* = 100% organisch; ** = aus Kokosöl gewonnen)

Anwendung

Das Organicum Shampoo ist an sich wie jedes andere Shampoo für empfindliche Kopfhaut anzuwenden: Sanft in das feuchte Haar und die Kopfhaut einmassieren und ein bis drei Minuten einwirken lassen, anschließend mit lauwarmem Wasser ausspülen. Zur Trocknung wird empfohlen, das Haar nicht trocken zu rubbeln, sondern lediglich trocken zu tupfen und das Haar beim Föhnen nicht zu stark zu erhitzen. Das kann man aber durchaus als generellen Tipp zur Haarpflege betrachten.

Fazit

Ich führe grundsätzlich immer zwei Waschgänge durch, weil sich meine unglaublich vielen Haare nach der ersten Spülung nie wirklich gereinigt anfühlen. Das Gefühl der Kopfhaut nach der zweiten Spülung ist gut, sie wirkt frisch und beruhigt. Auch nach der zweiten Anwendung kann ich nur positives berichten. Ich kann mir vorstellen, dass Kopfhautprobleme bei regelmäßiger Anwendung wirklich vermindert oder sogar beseitigt werden, vor allem in Kombination mit den anderen Produkten (Conditioner und Haarmaske) aus dem Organicum Haarpflege-Sortiment.

Der einzige negative Punkt ist meiner Meinung nach der Geruch des Produkts, der mich stark an Vitamin-Brausetabletten erinnert – einen Geruch, den ich gar nicht mag und an den ich mich auch nicht gewöhnen kann.

Den Preis von 15,90 Euro für 350ml empfinde ich persönlich als relativ hoch, vor allem, wenn man bedenkt, dass eine Flasche bei täglichem Gebrauch bei mir nicht einmal für einen Monat ausreichen würde. Da das Shampoo aber auch für die Haarpflege in Verbindung mit diversen Krankheitsbildern gedacht ist, denke ich, dass Betroffene durchaus gewillt sind, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, wenn die Wirkung dafür spricht.

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