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Schlagwort: Pflege

Vom Samen bis zur Ernte: Pflanzenveredelung

Die Veredelung ist einer der unglaublichen Tricks aus dem Repertoire des Bauern. Sie ist eine traditionelle Technik zum Klonen von Pflanzen und bietet viele weitere tolle Vorteile für den Bauern…

Die Veredelung ist einer der unglaublichen Tricks aus dem Repertoire des Bauern. Sie ist eine traditionelle Technik zum Klonen von Pflanzen und bietet viele weitere tolle Vorteile für den Bauern und vielleicht eines Tages auch für dich. Es ist eine Möglichkeit um Dünger zu sparen, aber auch seltene, schwer zu züchtende, oder auch besonders gut schmeckende Sorten zu vermehren.

Veredelung, die Basics: Unterlage und Edelreis

Der Bauer beginnt mit der Suche nach einer guten Unterlage für die Sorte seiner Wahl. Die Unterlage muss eng mit der Sorte, die später darauf veredelt werden soll, verwandt sein. Das heißt, dass man keine Tomate auf einem Kürbis veredeln kann. Aber man kann einen Kürbis auf einem Kürbis veredeln. Sogar Gurken sollen auf Kürbissen veredelt werden können, da beide Arten sehr nah verwandt sind. Als Unterlage bezeichnet man dabei die Pflanze, von der man Wurzeln und Stamm benutzt, um sie mit dem sogenannten Edelreis, der erwünschten Sorte, zu verbinden.

Die Unterlage besitzt in der Regel eine oder mehrere positive Eigenschaften, die der Bauer auf das Edelreis übertragen möchte. Dazu zählen schneller Wuchs, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Parasiten, gute Anpassung an den Lebensraum, oder eine hohe Verfügbarkeit. Bei einer erfolgreichen Verbindung, auch Veredelung genannt, nutzt das Edelreis diese positiven Eigenschaften der Unterlage und es entsteht eine Pflanze mit den positiven Eigenschaften der Unterlage und den gewünschten Früchten des Edelreises.

Besonders beeindruckend ist die Verbindung von einer Unterlage mit mehreren verschiedenen Edelreisen. Dazu verbindet man das Edelreis nicht mit dem Stamm, sondern mit einem der Äste. Es ist unglaublich, dass man mit dieser Technik verschiedene Sorten einer Frucht vom gleichen Baum ernten kann. Solche Veredelungen sind natürlich schwieriger zu erreichen und dadurch auch seltener und wertvoller, zeigen aber wozu die Menschen schon lange vor der Gentechnik in der Lage waren.

Die Techniken der Pflanzenveredelung

Veredelung ist nicht gleich Veredelung. Am bekanntesten ist sicher die Veredelung von mehrjährigen, holzbildenden Pflanzen wie Obstbäumen. Aber man kann auch einjährige Pflanzen wie Paprika oder Tomaten veredeln. Beim Veredeln verwendet man verschiedene Schnittformen. Wichtig ist dabei, dass Unterlage und Edelreis später möglichst gut zusammenpassen, deshalb sollten sie etwa gleich dick sein. Die bekanntesten Schnittformen sind dabei schräge, lange Schnitte, Schnitte in der Form eines Vs, die Okulation und der sogenannte Omegaschnitt, ein Schnitt, der an die Verbindung zweier Puzzleteile erinnert. Wenn Edelreis und Unterlage verbunden sind, umwickelt man die Stelle mit einem Klebeband, um Infektionen zu verhindern und versiegelt die Stelle zusätzlich mit Wachs. Diese Technik erinnert mich an Transplantationen bei Menschen. Es ist meiner Meinung nach einfach unglaublich, dass auf diese Art aus zwei verschiedenen Pflanzen wieder eine funktionierende Pflanze wird.

Leider funktioniert diese Technik, wie fast alles in der Natur, nicht immer. Selbst wenn man alles richtig macht, spielt Glück eine Rolle. Manche Kombinationen funktionieren besser, manchmal ist eine Schnitttechnik besser als eine andere und manchmal braucht es einfach die richtige Menge Glück. Züchter berichten von Erfolgsraten zwischen 30 und 90 Prozent. Natürlich haben geübte Bauern mehr Erfolg als Neulinge, näher verwandte Sorten verbinden sich leichter, der richtige Schnitt kann helfen und ein guter Verband mit Wachsversiegelung verbessert die Chancen zusätzlich.

Warum veredeln?

Wenn der Bauer die richtigen Sorten für seine Veredelung aussucht, kann er die Vorteile beider Sorten für sich nutzen. Die Unterlage sollte eine Sorte sein, die hervorragend an die Herausforderungen des Lebensraums angepasst ist. Sie sollte keine Probleme mit der Bodenbeschaffenheit haben, Schädlingen und Krankheiten widerstehen und das Edelreis optimal mit Nährstoffen versorgen. Wenn die Unterlage gut gewählt ist, kann man ein Edelreis sprichwörtlich nach seinem Geschmack wählen. Häufig sind Obst und Gemüse, das man auf besonders guten Geschmack oder Aussehen hin aussucht, nicht besonders gut an den Lebensraum angepasst. Dadurch braucht man oft mehr Dünger, Schädlingsbekämpfungsmittel, oder hat wenig Ertrag und kranke Pflanzen. Kurzum, eine gute Veredelung liefert höheren Ertrag, gesündere Pflanzen, macht weniger Arbeit und belastet die Umwelt weniger mit Dünger und Chemikalien. Durch den höheren Aufwand und weil nicht jede Veredelung Erfolg hat, kosten vorgezogene, veredelte Pflanzen mehr als normale Setzlinge. Dafür liefern sie aber auch mehr Ertrag pro Quadratmeter und Pflanze und sind leichter in der Handhabung. Außerdem sind sie ein kleines Wunder der Natur und beweisen die Regenerationsfähigkeit von Pflanzen.

Ich hoffe, ich habe dir das Thema Veredelung näher bringen können und du hast das eine oder andere von diesem Beitrag gelernt. Bei den Links findest du ein paar Videos, die Details zu den Techniken und die Vorteile von Veredelungen demonstrieren. In meinem nächsten Beitrag beschäftige ich mich passend zur Jahreszeit mit den wichtigsten Bestäubern der Natur, den Bienen. In den Kommentaren kannst du wie immer gerne Fragen, Anmerkungen und Kritik hinterlassen, ich werde sie gerne beantworten. Gutes Gelingen und lass dich nicht pflanzen!

 

Links zum Thema:
Walnussveredlung mit Omegaschnitt
Veredelung von Apfelbäumen mit V-Schnitt
Veredelung von Gemüsepflanzen
Pflanzenveredelung auf Wikipedia
Okulation auf Wikipedia

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In dubio pro deo – Deodorants für den Sommer

Der Frühling naht und ich möchte schon jetzt die Gelegenheit nutzen, euch einige Informationen zu den Sprays, Sticks, Cremes und Rollern zu geben, die ein Müffeln verhindern sollen. Beinahe jeder…

Der Frühling naht und ich möchte schon jetzt die Gelegenheit nutzen, euch einige Informationen zu den Sprays, Sticks, Cremes und Rollern zu geben, die ein Müffeln verhindern sollen. Beinahe jeder verwendet ein Deodorant, dennoch sind viele Produkte umstritten und der Markt an schweiss- und geruchshemmenden Produkten ist gigantisch.

Was ist eigentlich ein Deo?

Ein Deo (oder Deodorant) müsste eigentlich Deso heissen. Desodorant ist lateinisch und bedeutet „Entriecher“. Die Produkte werden in den Achselhöhlen aufgetragen und sollen unangenehme Gerüche verhindern. Schweiss ist übrigens geruchlos. Wir riechen die Ausscheidungen der auf der Haut lebenden Bakterien, welche den Schweiss zersetzen. Unterschiedliche Produkte setzen dabei auf unterschiedliche Wirkungsmethoden: Gerüche mit Duft überdecken, mit anti-mikrobiellen Stoffen die geruchsbildenden Mikroorganismen kontrollieren oder das Schwitzen durch Antitranspirantien verhindern.

Gefährliche Antitranspirante?

Die Desodorants, die als am angenehmsten und wirksamsten beschrieben werden, sind die Produkte, die Schwitzen verhindern und dabei angenehm duften. Antitranspirante verengen die Schweissdrüsen der Haut und verhindern somit, dass die Bakterien Nahrung haben. Die beiden am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe sind Zinkoxid und Aluminiumchlorhydrate. Immer mehr Deoprodukte werben damit, ohne Aluminiumsalze auszukommen. Doch wie gefährlich sind Produkte mit Alu(miniumchlorohydrat) wirklich?

Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die beweist, dass Aluminiumsalze eine mögliche Gefahr für die Gesundheit sind. Dennoch stehen sie immer wieder in Verdacht, beispielsweise Brustkrebs oder Alzheimer auszulösen. Diesen Ruf werden die Produkte wohl auch nicht mehr los. Was aber viele nicht wissen: Wir nehmen mehr Aluminium durch Lebensmittel auf als über Kosmetika! Das können Lebensmittel sein, die natürlicherweise Aluminium enthalten wie unter anderem Backwaren, Teeblätter, Gewürze oder solche, die mithilfe aluminiumhaltiger Zusatzstoffe hergestellt wurden.

DIY

Viele Produkte enthalten nebst dem umstrittenen Aluminiumchlorid Alkohol, Konservierungsmittel und andere Stoffe, die die Haut reizen oder Allergien auslösen können. Personen mit empfindlicher Haut haben die Möglichkeit, sich einfach, schnell und vor allem günstig ihr wirksames Deo selbst herzustellen. Macht aber jeweils nur kleine Mengen, da die Produkte komplett frei von Konservierungsstoffen sind und daher innerhalb weniger Wochen aufgebraucht werden sollten. Achtet ausserdem darauf, dass ihr die Produkte grossflächig aber dennoch sparsam auftragt und vor dem Anziehen etwas antrocknen lasst, um Flecken auf der Kleidung zu verhindern. Natron neutralisiert Gerüche und lässt sich daher nicht nur aber auch zum Putzen verwenden.

Henna-Deo
Im Artikel über Henna habe ich euch gezeigt, dass man auch aus Henna ein Deo machen kann. Die Anleitung gibt es hier.

Deo-Spray
75ml destilliertes oder abgekochtes, lauwarmes Wasser
1 Teelöffel Natron
Eventuell etwas ätherisches Öl oder einige Tropfen eures Gesichtswassers
1 Sprayflasche aus Glas, ca. 100ml

Alle Zutaten in ein Glasfläschchen mit Pumpzerstäuber füllen und gut schütteln. Vor jeder Anwendung erneut schütteln, damit sich alle Zutaten vermischen. Am besten eignen sich dazu leere Deoflaschen. Falls ihr keine habt, könnt ihr die Fläschchen auch in vielen Apotheken günstig kaufen und immer wieder verwenden. Falls die Düse verstopfen sollte, den Sprayaufsatz in heisses Wasser legen und einige Male pumpen. Falls ihr euer Deo etwas beduften wollt, könnt ihr etwas Gesichtswasser dazugeben. Achtet aber darauf, dass ihr eines ohne Alkohol verwendet, um Hautirritationen zu verhindern. In der Apotheke gibt es auch ätherische Öle, die für den Einsatz in Kosmetikprodukten geeignet sind. Davon braucht ihr nur zwei bis drei Tropfen für ein Sprayfläschchen. Lasst euch aber bitte gut beraten, die ätherischen Öle sind oft sehr aggressiv und sollten keinesfalls mit empfindlichen Hautstellen in Berührung kommen! Die Produkte, die man beispielsweise in Duftlämpchen gibt, tragen daher auch entsprechende Gefahrenhinweise.

Deo-Creme
5g natives Kokosöl
5g Sheabutter
8g Natron
7g Speisestärke
Eventuell 2 bis 3 Tropfen ätherisches Öl
Eventuell 4 bis 5g Zinkoxid (dann 6g Kokosöl und 6g Sheabutter verwenden)
Töpfchen oder kleines Glas mit Deckel

Bild: Yvonne

Ihr bekommt alle Zutaten in Bioläden oder grösseren Drogerien. Wer einen Antitranspiranten machen möchte: Zinkoxid gibt es sehr günstig in Apotheken zu kaufen. Kokosöl und Sheabutter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, falls ihr mögt etwas ätherisches Öl dazugeben und die restlichen Zutaten gut einrühren. Die Mischung in ein kleines Gläschen füllen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach bei etwa 15 bis 22 Grad Celsius aufbewahren. Ich verwende dazu ein ganz kleines, sauber ausgewaschenes Marmeladenglas, die gibt es oft in Hotels oder auch in grösseren Supermärkten zu kaufen. Die pflegende Creme könnt ihr einfach mit den Fingern auftragen und leicht einmassieren. Diese Menge reicht bei täglichem Gebrauch für etwa drei Wochen.

Ausprobieren lohnt sich!

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Die Inspektorin: Das No-Poo-Experiment der Inspektorin

Heute erzähle ich euch von einem Experiment, von dem nur sehr wenige wissen, dass ich es gewagt habe. Es handelt sich um das „No-Poo-Experiment“. Vielleicht habt ihr schon von diesem…

Heute erzähle ich euch von einem Experiment, von dem nur sehr wenige wissen, dass ich es gewagt habe. Es handelt sich um das „No-Poo-Experiment“. Vielleicht habt ihr schon von diesem Trend aus den USA gehört. Die Bezeichnung „Poo“ leitet sich von Shampoo ab. Wie der Titel des Experiments vermuten lässt, soll die Reinigung von Haaren und Kopfhaut ohne ebendieses erfolgen. Ich kam zu diesem Trend durch meine langanhaltenden Kopfhautprobleme. Meine Kopfhaut war meistens, genauso wie meine Haare, viel zu trocken, nach drei Tagen fettig und neigte zu Schuppen. Selbst ein Besuch bei einer Hautärztin konnte nicht helfen. Sie verschrieb mir ein Shampoo und meinte, dass ich eben so veranlagt sei, da könne man nichts machen. Mit der Aussicht nur noch Shampoos aus Apotheken verwenden zu können wollte ich mich nicht zufrieden geben. Also habe ich mich im Internet über allgemeine Informationen, Hausmittel und geeignete Pflege für irritierte Kopfhaut umgesehen und bin schnell auf interessante Informationen gestoßen.

Shampoos, egal ob medizinische aus der Apotheke oder herkömmliche aus der Drogerie, können demnach die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht bringen und sogar schuppenverstärkend wirken, weil sie die Kopfhaut austrocknen. Mein Naturfriseur erklärte mir sogar, dass in vielen Shampoos mehr Tenside als in Geschirrspülmittel enthalten seien. Nachdem mein Haupt bestimmt nicht so schmutzig wie eine frisch benutzte Pfanne ist, schien es mir sinnvoll, nach Alternativen Ausschau zu halten. Dabei bin ich zuerst auf Lavaerde gestoßen. Völlig seifenfrei reinigt sie Haar und Kopfhaut. Natürlich war ich zuerst skeptisch – wer massiert sich schon gern mit Wasser angerührte Erde in Haar und Kopfhaut, selbst wenn sie noch so hochwertig ist? Außerdem hatte ich Angst so die Abflussrohre zu verstopfen. Aber schon nach drei Anwendungen war ich überzeugt. Meine Haare fetteten erst nach fünf Tagen nach, mein Schuppenproblem wurde besser und die Abflussrohre funktionierten weiterhin hervorragend. Meine leichte Naturwelle kam ebenfalls wieder, was ich auch darauf zurückführte, dass die Lavaerde Silikone aus den Haaren wäscht.

Irgendwann bin ich dann auch über auf Tipp gestoßen, Haar und Kopfhaut mit einer – Sorry, liebe Veganer – Wildschweinborstenbürste zu reinigen. Ungefähr 100 Bürstenstriche täglich, die auch die Kopfhaut massieren, tragen zur alternativen Reinigung bei. Dadurch wird die Kopfhaut entschlackt, von Schuppen befreit und überschüssige Nährstoffe werden vom Haaransatz bis in die Haarspitzen gebürstet, was einen weiteren natürlichen Pflegeeffekt hat. Diese Kopfhautmassage ist äußerst angenehm und effektiv.

Den Durchbruch zu einer komplett lavaerde- und shampoofreien Phase brachte ein Besuch beim Naturfriseur. Der meinte, dass Haare ja eigentlich auch nur mit Wasser ausreichend gereinigt seien, Shampoo braucht man nicht zwangsläufig. Er empfahl ein bis zwei Mal pro Woche eine gute Pflege für mindestens eine Stunde einwirken zu lassen, mit kühlem Wasser auszuspülen und anschließend mit einer ebenfalls kühlen Wasser-Essig-Mischung nachzuspülen, um die Pflege besser im Haar einzuschließen. Dafür reicht ein kleiner Löffel Essig auf einen halben Liter Wasser. Wenn das sogar ein Friseur empfiehlt, wollte ich unbedingt ein shampoofreies Leben testen, und siehe da, auch das hat funktioniert. Ich war restlos begeistert, weil Haar und Kopfhaut sich immer mehr erholt haben. Geld, um mich durch verschiedenste Shampoos zu testen, habe ich auch gespart und die Umwelt durfte sich über weniger Abfall und Tenside in den Gewässern freuen.

Der einzige Nachteil an der komplett shampoofreien Zeit war für mich, dass mindestens gute eineinhalb Stunden für die Haarpflege aufgewendet werden mussten, daher ging ich dazu über, meine Haare wieder mit einem seifenfreien Shampoo von Alverde zu waschen. Die Wildschweinborstenbürste ist aber geblieben und hält Haar und Kopfhaut weiterhin fit.

Was haltet ihr vom No-Poo-Trend? Habt ihr No-Poo schon einmal probiert? Habt ihr auch ein paar Geheimtipps auf Lager, was Haare betrifft, die ihr mit uns teilen wollt?

Eure Inspektorin

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Basisches Edelsteinbad – Ein Selbstversuch

Mit einer Biobox habe ich eine Probe „Basisches Edelsteinbad“ bekommen. Der Badezusatz ist ein naturkosmetisches Produkt, ganz ohne tierische Substanzen, Farb- und Duftstoffe, Konservierungsmittel und Erdölderivate. Die Besonderheit dieses Produktes ist das…

Mit einer Biobox habe ich eine Probe „Basisches Edelsteinbad“ bekommen. Der Badezusatz ist ein naturkosmetisches Produkt, ganz ohne tierische Substanzen, Farb- und Duftstoffe, Konservierungsmittel und Erdölderivate. Die Besonderheit dieses Produktes ist das Zusammenspiel der Haut und dem basischen Wasser. Ich war gespannt, wie meine Haut auf dieses Produkt reagieren wird und habe deshalb heute einen Selbstversuch gestartet. Ich habe mir ein Vollbad eingelassen und schon ging es los.

Beim Testen waren mir drei Punkte besonders wichtig: Beschaffenheit des Produktes, Geruch und Wirkung auf die Haut. Beschaffenheit des Produktes: Das Basische Edelsteinbad ist weißes, feinkörniges Pulver und sieht ein bisschen aus wie Salz. Geruch: Das weiße, feinkörnige Pulver ist geruchlos. Gibt man es dann in das Badewasser, löst es sich nach kurzer Zeit fast vollständig auf. Durch den Badezusatz wird das Wasser milchig ohne zu schäumen. Wirkung auf die Haut: Die Haut wird beim Baden mit einem hauchdünnen Film überzogen. Wie es in der Beschreibung stand, habe ich alle 15 Minuten mit einem Schwamm meine Haut massiert. Das Wasser perlt dabei von der Haut ab und überzieht die Haut danach erneut mit einem Film. Nach dem Baden zieht durch den ganzen Körper eine wohlige Wärme und die ganze Haut kribbelt angenehm. Nach dem Abtrocknen ist sie samtweich und fühlt sich sauber und gereinigt an.

Ich kann dieses Produkt nur empfehlen, da man seiner Haut etwas Gutes tut, ohne sie mit künstlichen Zusatzstoffen zu belasten.

Das Produkt findet ihr hier: Droste-Laux Basisches Edelsteinbad

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Henna – Eine vielfältige Pflanze

Der Hennastrauch (Lawsonia inermis) gehört wie auch der Granatapfelbaum zu den Weiderichgewächsen. Angebaut wird Henna seit Jahrtausenden in Nord- und Ostafrika sowie in weiten Teilen Asiens. Im Frühjahr und Herbst…

Der Hennastrauch (Lawsonia inermis) gehört wie auch der Granatapfelbaum zu den Weiderichgewächsen. Angebaut wird Henna seit Jahrtausenden in Nord- und Ostafrika sowie in weiten Teilen Asiens. Im Frühjahr und Herbst werden auf Hennaplantagen die Blätter des Hennastrauches geerntet. Aus den Blättern der Frühjahrspflanze kann neutrales, farbloses Hennapulver gewonnen werden. Dieses färbt nicht und wird vor allem in Kosmetikprodukten oder farbneutralen Haarkuren verwendet. Aus älteren Pflanzen wird ebenfalls neutrales Henna gewonnen. Dieses kann aber noch leicht färben, man sollte daher unbedingt vor der Anwendung einen Farbtest an einer unauffälligen Hautstelle machen. Henna hat eine leicht antiseptische und kühlende Wirkung und eignet sich dadurch auch gut als Pflege für gereizte Haut.

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Bild: Atamari (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Schon die Pharaonen im alten Ägypten schmückten ihre Haut mit Verzierungen aus Henna: Den sogenannten Mehndis. Auch heute noch werden diese traditionellen Hennamalereien auf der Haut, besonders an Händen und Füssen, vor allem in Indien für religiöse Zeremonien verwendet.

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Bild: MJO / pixabay.com

In türkischen oder asiatischen Geschäften gibt es oft günstiges Henna zu kaufen. Die Rückstände der Spritzmittel auf den gemahlenen Blättern können jedoch allergische Reaktionen verursachen, ausserdem fällt das Farbergebnis bei minderer Hennaqualität nicht sehr gut aus. Daher ist es am sinnvollsten, das Hennapulver im Reformhaus, der Drogerie oder dem Bioladen aus 100 Prozent biologischem Anbau zu kaufen.

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Bild: A.I. (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Rezepte

Vor jeder Anwendung auf Haut und Haaren sollte ein Allergietest gemacht werden. Dafür einfach die Anweisungen auf der Packung beachten oder ein wenig Hennapulver mit warmem Wasser anrühren und in die Armbeuge geben. Zeigt sich nach 24 Stunden keine Rötung oder Irritation und juckt die Hautstelle nicht, kann das Pulver verwendet werden. Wer unsicher ist, sollte seinen Arzt vor der Anwendung um Rat fragen.

Deopuder / Trockenshampoo

• 30g Speisenatron oder neutrales Babypuder
• 30g neutrales, farbloses Henna

Die Zutaten mit einen möglichst feinen Sieb in eine Schüssel sieben und gut vermischen. Darauf achten, dass die Mischung nicht feucht wird. In eine gut verschliessbare Dose geben und jeweils eine kleine Menge mit einer Puderquaste, einem Wattepad oder mit den Händen auftragen. Die Mischung aus Babypuder und neutralem Henna kann auch als Trockenshampoo verwendet werden. Dazu eine kleine Menge auf die trockenen Haare, insbesondere auf den fettenden Ansatz auftragen, leicht einmassieren und gut ausbürsten.

Antischuppenspülung

• 80 bis 100ml Mineralwasser oder destilliertes Wasser
• 2 Beutel Brennnesseltee
• 1 Teelöffel neutrales Hennapulver
• Teebaumöl

Wasser aufkochen und den Brennnesseltee (oder auch selbst gesammelte, getrocknete Brennnessel) zehn Minuten darin ziehen lassen – am besten in einem kleinen Kännchen oder einer Tasse. Die Teebeutel entfernen und das Hennapulver einrühren. Zum Schluss drei Tropfen Teebaumöl untermischen. Nach dem Waschen die Mischung über die handtuchtrockenen Haare giessen und gut in die Kopfhaut einmassieren. Zehn bis 15 Minuten einwirken lassen und danach mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Pflegepackung für trockene Hände und Füsse

• 1 bis 2 Teelöffel neutrales Hennapulver
• Jojoba- oder Mandelöl

Henna sieben und nach und nach so viel Öl einrühren, bis ein cremiger Brei entsteht. Die Paste auftragen und mindestens 30 Minuten oder über Nacht einwirken lassen. Dazu Baumwollhandschuhe oder -socken tragen. Wer eine besonders intensive Handpflege braucht, lässt die Paste unter Plastikhandschuhen einwirken. Anschliessend mit warmem Wasser abspülen und die Haut trockentupfen.

Der Klassiker: Haare färben mit Henna

Einige Tage vor dem Färben sollte nicht nur ein Hauttest, sondern besonders bei blondem oder grauem Haar ein Strähnchentest gemacht werden, um das Farbergebnis zu testen. Zum Färben eignet sich pures Hennapulver am besten, die weiteren Zutaten für den gewünschten Farbton werden selber beigefügt. Es gibt mittlerweile Hennapulver in unterschiedlichen Rottönen zu kaufen. Von fertigen oder ölhaltigen Mischungen wird abgeraten, da diese oft Zutaten enthalten, die Allergien auslösen können oder durch die grosse Menge an Fetten verhindern, dass die Farbe richtig und gleichmässig am Haar wirken kann.

Im Gegensatz zu handelsüblicher Haarfarbe dringt Henna nicht ins Haar ein, sondern legt sich als dünne Schicht um jedes einzelne Haar. Durch regelmässiges Färben wird vor allem sehr feines Haar etwas dicker und griffiger. Wer eine grosse Farbveränderung möchte, sollte innerhalb von etwa zwei Wochen drei bis vier Mal färben, um so mehrere Farbschichten um das Haar zu legen. Das Naturhaar schimmert immer leicht durch, besonders im Sonnenlicht. Dadurch wirkt die Farbe aber lebendig und sehr natürlich, ein nachwachsender Ansatz fällt weniger stark auf.

Achtung bei dauergewelltem oder gefärbtem Haar: Vor dem Färben mit Henna mindestens drei Wochen abwarten! Nachdem die Haare mit Pflanzenhaarfarbe gefärbt wurden, nicht mehr auf die handelsüblichen Chemiefarben zurückwechseln, da es zu grünlichen Fehlfärbungen kommen kann.

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Bild: Faylyne / flickr.com

Grundrezept

• Ca. 100g färbendes Hennapulver, je nach Haarlänge
• Mindestens die doppelte Menge kochendes Wasser oder starker Schwarztee
Ausserdem:
• Plastikhandschuhe
• Zeitungspapier, um den Boden zu schützen
• Ein altes Plastiktöpfchen und einen Haarfärbepinsel zum Anrühren und Auftragen
• Hautcreme oder Kokosöl als Schutz vor Verfärbungen und um Patzer auf der Haut zu beseitigen
• Klarsichtfolie oder eine Duschhaube und ein Handtuch
• Bei langen Haaren ein altes Haargummi

Henna und Wasser oder Tee zu einem dickflüssigen Brei verrühren. Die Masse sollte sich noch gut verteilen lassen, aber nicht tropfen. Die Haare mit einem milden, silikonfreien Shampoo waschen und danach sehr gut ausspülen. Die Haut an Stirn und Ohren mit einer fettenden Creme eincremen, um sie vor Verfärbungen zu schützen. Den Boden am besten mit Zeitungspapier auslegen und Flecken im Waschbecken möglichst schnell entfernen, um Verfärbungen zu verhindern.

Die Hennapaste wird auf das handtuchtrockene Haar – am besten Scheitel für Scheitel – aufgetragen, den Rest anschliessend in den Längen verteilen. Wer besonders trockenes Haar hat, gibt für die Längen noch etwas Weizenkeim- oder Jojobaöl zu der Mischung, um ein weiteres Austrocknen der Haare zu verhindern und sie zu pflegen. Die Haare mit einem Haargummi ohne Metallteil zu einem Knoten binden und mit einer Duschhaube oder etwas Frischhaltefolie abdecken. Danach ein altes Handtuch um den Kopf wickeln. Wärme hilft dabei, ein schönes, intensives Farbergebnis zu erhalten.

Die Mischung sollte mindestens eine Stunde einwirken, für einen starken Rotton zwei bis drei Stunden oder über Nacht. Nach der gewünschten Zeit so lange mit warmem Wasser ausspülen, bis das Wasser klar ist. Wenn nötig, kann man die Haare mit einem milden Shampoo waschen und danach eine Spülung oder Kur verwenden. Wer ohne auskommt, sollte auf unnötiges Waschen verzichten, um eine möglichst starke Farbe zu erhalten. Nach dem Färben ist es ratsam, die Haare einige Tage nicht zu waschen. Henna dunkelt mit der Zeit noch etwas nach, das Endergebnis der Farbe zeigt sich erst nach einem bis drei Tagen. Die Farbveränderung in den ersten Tagen ist bei hellem Naturhaar besonders gross.

Heller, rötlicher Goldton für helles Naturhaar

• 100g färbendes Hennapulver
• Mindestens die doppelte Menge kochendes Wasser
• 2 gehäufte Esslöffel Kamillentee

Den Tee mit kochendem Wasser aufgiessen und für mindestens fünf Minuten ziehen lassen. Die Kamille herausfiltern und wie beim Grundrezept vorgehen.

Tiefes, dunkleres Rot

• 100g färbendes Hennapulver
• Mindestens die doppelte Menge kochendes Wasser
• Rotwein

Vorgehen wie beim Grundrezept. Statt Wasser oder Tee mit heissem (aber nicht kochendem) Rotwein arbeiten.

Rotbraun

• 100g färbendes Hennapulver
• Mindestens die doppelte Menge kochendes Wasser
• 1 Handvoll Walnussschalen
oder
• Kaffee

Die Walnussschalen mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Wasser mit den Schalen aufkochen und bis zur gewünschten Menge einkochen lassen. Danach die Schalen entfernen und wie beim Grundrezept fortfahren. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann starken Kaffee anstelle von Tee oder Wasser zum Anrühren der Mischung verwenden.

Dunkle, blaurote Reflexe

• 20g färbendes Hennapulver
• 60g Indigopulver
• Ca. 200ml heisses, aber nicht kochendes Wasser

Die Zutaten vermischen und mindestens anderthalb Stunden einwirken lassen. Flecken auf der Haut sofort mit einer fettigen Creme oder etwas Zitronensaft entfernen. Diese Mischung sollte nur auf braunem oder schwarzem Haar angewendet werden.

 

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Henna als Pflege und Dekoration für Haut und Haar gemacht?

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Kokosöl – Tropisches Wundermittel

Die Hauptanbauländer von Kokosnüssen sind Indonesien, die Philippinen und Indien. Mittlerweile sind Kokosprodukte auch in unseren Breitengraden immer gefragter und die Auswahl wächst stetig. So ist es heutzutage einfach möglich,…

Die Hauptanbauländer von Kokosnüssen sind Indonesien, die Philippinen und Indien. Mittlerweile sind Kokosprodukte auch in unseren Breitengraden immer gefragter und die Auswahl wächst stetig. So ist es heutzutage einfach möglich, an hochwertiges und ökologisch korrektes Kokosöl zu gelangen, welches mit fairer Zusammenarbeit von bio-zertifizierten Kleinbauern produziert wird.

Kokosöl sowie Palmöl sind als Laurinöle stark in Verruf geraten. Für die stetig wachsende Nachfrage nach diesen Produkten, wurden Regenwaldflächen zur Anlage von Plantagen abgeholzt. In den letzten 40 Jahren fanden jedoch keine nennenswerten Vernichtungen von Primärwäldern für den Kokosölanbau mehr statt. Kokosnüsse können also durchaus einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Palmen lassen sich in diversen, ärmeren Ländern der Tropen einfach anbauen und ihre Produkte können vielseitig verwendet werden. Wenn die Kokosnüsse mit hochstämmigen Kokospalmen angebaut werden, kann der Boden darunter für den Anbau anderer Pflanzen genutzt werden. Eine vielseitige Nutzung der Fläche wird gewährleistet und eine Monokultur verhindert. Hier zwei Beispiele für eine sinnvolle Nutzung der Nüsse: Kokosnussfasern können als umwelt- und klimafreundliches Baumaterial eingesetzt werden. Sie haben eine gute Wärme- und Schalldämmeigenschaft. Außerdem können die Kokosnussfasern als Torfersatz eingesetzt werden. Im Gartenbau können gepresste Kokosnussfasern in gleicher Weise wie Naturtorf verwendet werden. Durch das Ersetzen des Torfs werden für den globalen Kohlenstoffspeicher wichtige Naturmoore erhalten.

Die frischen Kokosnüsse werden direkt nach der Ernte in einem speziellen, sehr schonenden Kaltpressverfahren verarbeitet. Zur Gewinnung von Bio-Kokosnussöl darf ausschließlich das Öl aus der ersten Pressung verwendet werden. Nur so kann der hohe Gehalt an natürlichen Inhaltsstoffen, hochwertigen Fettsäuren und Vitaminen garantiert werden.

Der Unterschied von Kokosöl und Kokosfett

Auf der Suche nach einem passenden Produkt kann aber doch noch einiges schief gehen. Man sieht ein Töpfchen Kokosfett und ein Gläschen Kokosöl vor sich. Und nun? Zugegeben, es ist verwirrend, aber erklärbar. Der Unterschied ist der Schmelzpunkt. Wenn Fett bei Zimmertemperatur flüssig ist, wird es als Öl bezeichnet. Kokosöl hat einen Schmelzpunkt von etwa 23°C. Wenn es im Sommer im Küchenschrank steht, ist es ein Öl, den Winter über ein Fett.

Unbehandeltes, natives und kaltgepresstes Kokosöl – oft sogar in Rohkostqualität – wird aufgrund des natürlich tiefen Schmelzpunktes in Gläsern angeboten. Man findet es vor allem in Reformhäusern und Bioläden. Es riecht und schmeckt intensiv und frisch nach Kokosnuss. Das viel günstigere Kokosfett gibt es in vielen Supermärkten in Plastikeimerchen oder in Alufolie eingewickelt als Speise- und Bratfett zu kaufen. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein Fett, es schmilzt erst bei über 40 °C. Es wird raffiniert und industriell gehärtet und ist fast geschmacksneutral, es hat nur ein sehr schwaches Kokosaroma.

Wirkung und Verwendung

Kokosöl kann vielseitig verwendet werden. Es ist hitzebeständig und eignet sich daher zum Kochen, Braten und Backen, außerdem es gibt asiatischen Gerichten eine feine Kokosnote. Kokosöl kann des Weiteren als Massageöl oder zur Pflege von trockenen Hautpartien, Hautausschlägen oder spröden Lippen verwendet werden. Man kann es auch als pflegenden Make-Up Entferner verwenden. Eine Haarkur aus Kokosöl eignet sich besonders bei trockenen, spröden Haaren. Dazu eine kleine Menge Kokosöl bei Körpertemperatur schmelzen lassen und im trockenen oder feuchten Haar verteilen und einige Zeit einwirken lassen – am besten über Nacht. Danach mit einem milden Shampoo waschen und die Haare an der Luft trocknen lassen. Kokosöl kann vorbeugend bei Mensch und Tier als Schutz vor Zecken und anderen Insekten angewendet werden. Bei Pferden mit Sommerekzem wirkt das Öl gleich doppelt: Es macht die Haut weich und geschmeidig und hält gleichzeitig Kriebelmücken fern. Veganer können bei Halsschmerzen den Löffel Honig im Tee einfach durch Kokosöl ersetzen.

Doch warum ist das so? Natives und naturbelassenes Kokosöl enthält viele Mineralien und Vitamine: Vitamin B1, B2, B3, B6, C, E, Folsäure, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Sodium und Zink. Es hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und einen kühlenden Effekt auf der Haut. Der Hauptbestandteil des Öls sind gesättigte Fettsäuren, davon sind bis zu 60 Prozent Laurinsäure. Über die Laurinsäure und ihre Eigenschaften wird seit den vielen Jahren geforscht. Wissenschaftlich bestätigt ist ihre anti-mikrobielle Wirkung. Weitere Forschungen werden vielleicht in Kürze zeigen, ob Kokosöl nebst der Verwendung in der Küche und als Pflegeprodukt für Haut und Haar auch seinen Platz in der Medizin finden wird.

Wofür verwendet ihr Kokosöl? Hinterlasst uns einen Kommentar unter dem Artikel!

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