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Warum ich Veganer nicht leiden kann. Ein Gespräch.

Ich habe kürzlich ein sehr interessantes Gespräch auf Facebook mitverfolgt, in dem es darum ging, dass Veganer radikal seien. „Warum sind Veganer denn radikal?“, habe ich mich neugierig in das…

Ich habe kürzlich ein sehr interessantes Gespräch auf Facebook mitverfolgt, in dem es darum ging, dass Veganer radikal seien. „Warum sind Veganer denn radikal?“, habe ich mich neugierig in das Gespräch eingeklingt. „Weil sie Bilder von Tierquälerei zeigen.“, war die Antwort. Etwas verwirrt war ich unsicher, wie ich diese Antwort interpretieren sollte. Radikal ist kein schönes Wort. Konkret bedeutet es, mit Rücksichtslosigkeit und Härte vorzugehen. Es ist also soweit nachzuvollziehen, dass man jemanden, den man radikal nennt, nicht unbedingt leiden kann. Aber was genau hat das nochmals mit Bildern von Tierquälerei zu tun? Ich frage nach.

Die Antwort: „Veganer posten auf Facebook Bilder aus Schlachthöfen oder ähnliches, mit dem Kommentar, dass Fleischesser daran Schuld wären.“ „Aber das ist doch auch so…“, schießt es mir in den Kopf. Gäbe es keinen Fleischkonsum, dann gäbe es keine Schlachthäuser. „Aber die Bilder aus Schlachthöfen zeigen doch die Realität.“, sage ich. „Ja, aber ich will diese Bilder nicht sehen.“, bekomme ich als Antwort. „Aus meiner Sicht handelt es sich hier um das pure Teilen von Informationen. Ich verstehe, dass diese Bilder sehr unangenehm anzusehen sind. Aber ich halte es für wichtig, dass Informationen über Missstände jeglicher Art verbreitet werden.“, lege ich meinen Standpunkt dar. „War ja klar, dass du das sagst.“, wird mir zurückgeworfen.

„Natürlich.“, denke ich mir. Und danke im stillen dem Internet, denn ohne die Informationen, die ich über Facebook bekommen habe, wäre ich vermutlich noch immer Vegetarier, weil ich einfach nicht wusste, wie problematisch Milch- und Eiproduktion sind. Und dann erinnere ich mich daran zurück, wie unangenehm es mir war, die Informationen darüber zu sehen und zu lesen und dass auch ich wütend wurde. Ich dachte doch schon, dass ich etwas Gutes tue mit einem vegetarischen Leben. Und dann diese Information! Stimmt das überhaupt? Wird das nicht nur aufgebauscht? Oder sind das vielleicht sogar Lügen? Ich war traurig, frustriert und verfluchte innerlich die Menschen, die mir das Bild meines aus meiner Sicht rücksichtsvollen und ökologischen Lebensstils zerstört hatten.

Ich wollte herausfinden, was hinter diesen Behauptungen steckt und begann zu recherchieren. Und erfuhr Dinge wie Qualzuchten, Kükenschreddern, Antibiotikamissbrauch und noch so vieles mehr. Und war entsetzt. Wieso informierte niemand über diese Themen? Dann erinnerte ich mich aber, doch ab und zu darüber gelesen zu haben. Der eine Zeitungsbericht, die eine Doku im Kino, die eine Fernsehsendung. Doch ich hatte das alles verdrängt, denn ich war der Meinung, dass das mit mir nicht wirklich etwas zu tun hatte. Denn ich wollte das alles doch nicht, wie sollte es also mit mir zusammenhängen?

Lange Rede, kurzer Sinn, nun bin ich selber Veganer. Und stehe auf der anderen Seite. Auf der Seite, die versteht, warum solche Informationen geteilt werden. Und die es wichtig findet, so viele Menschen wie möglich darüber zu informieren. Und es dafür hinzunehmen, als Spinner, radikal und noch zig anderes bezeichnet zu werden. Aber ich verstehe auch die Seite meines Gegenübers. Die, auf der ich früher stand. Und hoffe, dass irgendwann auch die Neugier dieser Menschen überwiegt und sie erkennen, dass sie mit diesen Bildern zu tun haben. Und dass das auch bedeutet, dass das eigene Handeln relevant ist. Dass die eigenen Entscheidungen einen Unterschied machen. Dass es möglich ist, etwas zu ändern. Und vielleicht verstehen sie mich dann eines Tages auch.

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Crowdfunding für Mösl’s Bio Smoothie – Der Gründer des Fruchtgetränks im Glas im Interview

Ende letzten Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit Reinhard Mösl getroffen. Nach einem Rundgang in seiner Smoothie-Produktion in Haag in Niederösterreich hat er mir von seinem neuen Vorhaben…

Ende letzten Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit Reinhard Mösl getroffen. Nach einem Rundgang in seiner Smoothie-Produktion in Haag in Niederösterreich hat er mir von seinem neuen Vorhaben erzählt: Bio-Smoothies im Glas. Meine erste Frage: „Gibt’s das nicht schon?“ Selten im Glas und vor allem nur schwer beziehbar, so seine Antwort damals. Damit seine Smoothies direkt zu den richtigen Menschen kommen, hat sich Reinhard Mösl gegen den Verkauf im herkömmlichen Handel und für eine Direktzustellung via Bio-Kisten entschieden. Mit dem Biohof Adamah hat er den ersten wichtigen Partner für sein Vorhaben gewonnen. Mit Hilfe einer Crowdinvesting-Kampagne soll nun die notwendige Aufmerksamkeit geschaffen, aber auch eine letzte Finanzierungslücke geschlossen werden. Wie es dazu kam und wie Reinhards Visionen aussehen, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Reinhard, du produzierst seit über zehn Jahren Smoothies. Wie kam es dazu?

Reinhard: Mein Sohn Julian brachte mich dazu. Er ist von Kind auf ein beharrlicher Obstverweigerer und bei einem Australien-Aufenthalt versuchten wir es mit einem Smoothie. Überraschenderweise liebte er diese Mischung aus Fruchtsaft und Fruchtpüree zum Trinken und der Erfolg von Smoothies begeisterte mich so sehr, dass ich in Österreich damit startete Smoothies zu produzieren. Mittlerweile stellen wir in unserer modernen, manufakturartigen Produktionshalle monatlich rund 400.000 bis 500.000 Flaschen Smoothies als Eigenmarken für in- und ausländische Handelsketten her.

Wolfgang: Mit Mösl’s Bio Smoothie startest du jetzt mit eigener Marke. Erzähl doch bitte kurz davon.

Reinhard: Wir wollten wieder unter eigener Marke auftreten und etwas Besonderes schaffen, mit meiner persönlichen Philosophie. So entstand unser Bio-Smoothie in Glas und mittlerweile sind wir mitten in der Umsetzung. Soeben wurde unser Kühltunnel versandbereit gemacht, in dem die heiß abgefüllten Smoothies mit Wasser besprenkelt und innerhalb einer halben Stunde runtergekühlt werden. Diese neue Anschaffung bringt Mösl’s Bio Smoothie einen großen Schritt weiter ans Ziel.

Wolfgang: Was wird das Besondere an Mösl’s Bio Smoothie sein? Auch in Abgrenzung zu anderen Bio-Smoothies.

Reinhard:  Unser Bio-Fruchtsaft kommt im Glas, noch dazu in einem höchst individuellen, extra entwickelten Flaschendesign. Zudem kommt ein regionaler Charakter durch die Verwendung von österreichischem Apfel- und Traubensaft. Exotische Früchte wie zum Beispiel Mango kommen aus kontrolliert biologischen Betrieben. Außerdem setzen wir auf den Vertrieb über Bio-Kisten sowie über den Bio-Handel und die Bio-Gastronomie. Diese Kombination ist in Österreich einzigartig.

Wolfgang: Nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne vor eineinhalb Jahren sammelst du nun auf Conda nochmal Geld. Warum?

Reinhard: Das Geld wurde für die technische Umsetzung verwendet und wir werden vor dem Sommer technisch produktionsbereit sein. Allerdings haben wir uns für eine teurere Variante bezüglich der Produktion der Glasflasche entschieden. Mit dieser größeren Maschine können wir große Mengen von Glasflaschen produzieren und die einzelne Flasche wird dadurch billiger. Aufgrund der Anschaffung dieses Werkzeugs – eine Blasschale – haben wir aber höhere Ausgaben als geplant. Die Zinsen aus der letzten Kampagne wurden an die Lion Rocket InvestorInnen im Jänner bereits das erste Mal bezahlt, wobei wir die Zinsen mit unserem bestehenden Geschäft verdienen. Jetzt geht es darum den Markt zu bearbeiten und das Produkt für den Vertrieb vorzubereiten.

Wolfgang: Bereits vor dem Produktionsstart hast du namhafte Partner für dein Projekt gewinnen können, unter anderem den Biohof Adamah. Welche Rolle werden diese spielen?

Reinhard: Sie sind für uns wichtige Botschafter und Vertriebspartner gleichzeitig. Das Bio-Kistl der Familie Zoubek passt zu uns und gemeinsam wollen wir diese Nischen bedienen. Ab Herbst kann Mösl’s Bio Smoothie direkt über den Biohof Adamah bestellt werden und unsere drei Geschmacksrichtungen Birne, Himbeere und Mango werden dann zusammen mit anderen regionalen Bio-Leckereien direkt ins Haus geliefert. Wir freuen uns auf die Kooperation und hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.

Wolfgang: Was erwartest du dir von der Crowdinvesting-Kampagne? Wie können sich die Menschen beteiligen?

Reinhard: Neben dem Einsammeln von Geld ist es die mediale Aufmerksamkeit, die wir bis in den Herbst für den tatsächlichen Start mitnehmen wollen. Wir möchten die Marke gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden groß machen und freuen uns über jede Unterstützung und natürlich viele Vorbestellungen. Unsere Crowdinvesting-Kampagne ist noch bis Anfang Juli online und eine Beteiligung auf Conda ist bereits ab 100 Euro möglich. Insofern freuen wir uns über alle, die uns dabei unterstützen und den Link mit ihren Freundinnen und Freunden teilen. Und natürlich ist jedes Feedback zu unseren Produkten jederzeit willkommen.

Wolfgang: Viel Erfolg weiterhin und vielen Dank für das Interview!

 

Noch bis Anfang Juli 2018 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von Mösl’s Bio Smoothie unterstützen und euch Zinsen in der Höhe von mindestens 4,5 Prozent sichern. Denn Reinhard Mösl hat sich zur Finanzierung seiner Bio-Smoothies für das sogenannte Darlehensmodell (Lending-based Crowdfunding) entschieden. Hier werden Mikrokredite zwischen Privatpersonen und Unternehmen vergeben, die verzinst zurückgezahlt werden. Mehr zu den unterschiedlichen Crowdfunding-Arten findet ihr hier. Weitere Informationen zur Geschichte, zur Herstellung und zum Produkt sowie Updates zum Crowdfunding findet ihr auf der Kampagnen-Seite.

 

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Now! Gelassen leben im Hier und Jetzt

Lebensratgeber gibt es viele. Nur wenige befassen sich wirklich intensiv mit Entspannung, Wohlbefinden oder Entschleunigung. Das Buch „NOW! Gelassen leben im Hier und Jetzt!“ ist der erste von drei Bänden, der…

Lebensratgeber gibt es viele. Nur wenige befassen sich wirklich intensiv mit Entspannung, Wohlbefinden oder Entschleunigung. Das Buch „NOW! Gelassen leben im Hier und Jetzt!“ ist der erste von drei Bänden, der diese Themen wunderbar bodenständig aufgreift und mit Yoga-Elementen verbindet. Mit bodenständig meine ich, dass das Werk weitgehend ohne esoterische Anschauungen auskommt. Die Inhalte gehen eher in Richtung Selbstfürsorge und Gesprächstherapie, die Autorinnen selbst sind Yogalehrerin und Achtsamkeitstrainerin. Der Alltagsbegleiter für ein bewusstes und gelassenes Leben soll zeigen, wie man trotz äußerer Hektik zu seiner inneren Mitte findet.

Karin Furtmeier, die Yogalehrerin, begleitet seit Jahren Menschen auf dem Weg zu mehr Präsenz, Lebensfreude und Gelassenheit. Sie hat bereits mehrere erfolgreiche Bücher zum Thema verfasst. Heike Mayer ist Achtsamkeitslehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und IFS-Therapeutin und leitet Kurse in Meditation und Stressbewältigung durch Achtsamkeit. Auch sie ist erfolgreiche Autorin – in ihren Büchern, wie in den Kursen, steht die Vermittlung von Gelassenheit, Entschleunigung und Lebensfreude im Zentrum.

Wie auf dem Buchcover beschrieben, ist das Buch in drei Teile geteilt: Yoga, Achtsamkeit und Vertrauen ins Leben. Man muss es nicht an einem Stück lesen, sondern kann sich auch einzelne Kapitel oder Themen nach Belieben herauspicken. Neben ermutigenden Texten enthält es viele Übungen, die man zuhause selbst praktizieren kann, zum Beispiel für Meditation oder Stressbewältigung. Alle Achtsamkeits- und Yogaübungen wurden von den Autorinnen speziell für dieses Buch so konzipiert, dass sie direkt im Alltag ausgeführt werden können und ohne Vorkenntnisse jederzeit anwendbar sind. Stresssituationen, endloses Grübeln und Anspannung können so aufgelöst werden. Aus der so gewonnenen inneren Ruhe soll neues Vertrauen ins Leben und in die eigene Kraft entstehen. Die 160 Seiten mit zahlreichen Fotos und Illustrationen sind im beliebten Magazin-Stil aufgemacht. „NOW!“ ist voller ansprechender Bilder, Zitate und mutmachenden Sprüchen, die zum Ziel des Buches beitragen sollen: zu helfen, leichter durchs Leben zu gehen.

Der erste Teil zum Thema Achtsamkeit beantwortet die Frage, was denn Achtsamkeit überhaupt bedeutet, wie man im Alltag achtsam sein kann und bringt konkrete Ideen zur Umsetzung. Im Yoga-Teil begegnen mir viele Übungen, die ich bereits aus der Yoga-Praxis kenne. Es wird beschrieben, welche positiven Eigenschaften diese auf unseren Körper und Geist hat. Yoga als Hilfe zu mehr Gelassenheit und Entspannung, das ist der Zusammenhang zu den beiden anderen Themen. Im letzten Teil „Vertrauen ins Leben“ geht es vorrangig um Entspannung, Stressabbau und mehr Gelassenheit. Auch hier wechseln sich kurze Input-Texte zu verschiedenen Themen mit Übungen ab.

Die „NOW!“-Bücher gefallen mir außerordentlich gut, sie sind keineswegs nur für Fans der positiven Psychologie oder für Yoga-Liebhaber geeignet, sondern sprechen meiner Meinung nach eine große Bandbreite von Menschen an. Einen Pluspunkt gibt es für das liebevolle, aber trotzdem übersichtliche und ruhige Layout.

Schon erschienen sind in dieser Reihe die Bücher „NOW! Jetzt sorg ich gut für mich“ und „NOW! Lebe wild, frei und wunderbar„. Im September diesen Jahres wird das nächste Buch veröffentlicht: „NOW! Am liebsten geht es mir gut!„.

Vielen Dank an den Scorpio Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Crowdfunding für Aizome Bedding – Der Gründer der organischen, farbechten Indigo-Bettwäsche im Interview

Als mich Michel May vor ein paar Monaten kontaktierte und mich fragte, ob ich ihn im Rahmen seiner Crowdfunding-Kampagne für eine Bettwäsche-Innovation unterstützen würde, war ich überrascht. Ich konnte mir…

Als mich Michel May vor ein paar Monaten kontaktierte und mich fragte, ob ich ihn im Rahmen seiner Crowdfunding-Kampagne für eine Bettwäsche-Innovation unterstützen würde, war ich überrascht. Ich konnte mir nicht vorstellen, wo es in diesem Bereich Innovationen geben kann. Nach einem kurzen Telefonat war ich dann aber im Bilde: der gebürtige Münchner lebt und arbeitet in Japan und hat dort die uralte Färbe-Technik mit der Indigo-Pflanze kennengelernt. Diese besitzt entzündungshemmende sowie antibakterielle Eigenschaften und ist besonders hautschonend. Allerdings waren die mit Indigo gefärbten Textilien bisher nicht farbecht und nach jedem Waschgang verloren die Textilien ein bisschen von ihrer Strahlkraft. Mit Hilfe einer eigens entwickelten Ultraschall-Technologie ist es Michel und seinem Team gelungen, farbechte, organische Bettwäsche mit natürlichem Indigo und ohne synthetische Zusätze herzustellen. Via Crowdfunding will er nur eine erste Serie finanzieren. Wie es dazu kam und welche Erfahrungen er gemacht hat, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest. 

Wolfgang: Michel, du bist Gründer von Aizome Bedding. Was macht dein Unternehmen?

Michel: Wir stellen Betttextilen her, die speziell für Leute gemacht sind, die auf ihre Haut achten wollen oder müssen. Dafür nutzen wir ein altes, japanisches Verfahren, das wir mit einer neuen Färbetechnik verbessert haben.

Wolfgang: Du bist ursprünglich aus München, lebst aber in Tokio. Dort entstand auch die Idee zu eurem Produkt. Wie kam es dazu?

Michel: In Japan wird seit je her mit Indigo gefärbt. Das Bewusstsein, dass mit Pflanzen gefärbte Textilien zusätzlichen, dermatologischen Nutzen bringen, ist hier sehr verbreitet. Wer selbst einmal erlebt habt, wie stark chemische Färbungen unsere Gesundheit oder die Umwelt beschädigen, fragt sich, warum nicht mehr nach Alternativen gesucht wird. So war es auch bei mir. Nach vielen Jahren im Health Care-Bereich wollte ich etwas machen, dass uns hilft, gesund zu bleiben und nicht so lange zu warten, bis teure Heilung her muss.

Bild: Nguyen Chung Tu

Wolfgang: Hautverträgliche Bettwäsche, gibt es das nicht schon? Was ist das Besondere an eurem Produkt?

Michel: Ja, gibt es. Aber da spielen wir – mit Verlaub – in einer ganz anderen Liga. Wir nutzen ein komplett neues Färbeverfahren, das mit Hochfrequenzwellen die natürlichen Farbstoffe aus der Indigo-Pflanze extrem fest bindet. Übliche zertifizierte, hautfreundliche Bettwäsche wird zum Beispiel so lange gewaschen, bis keine toxischen Chemikalien mehr in ihr zu finden sind. Wir benutzen keine Farbstoffe, Weichmacher, Bleichmittel oder Schwermetalle. Mit Indigo gefärbte Bettwäsche ist zusätzlich antibakteriell und tötet Pilzkulturen und Bettmilben ab, die sich gerne in Bettwäsche ausbreiten. Außerdem macht es Stoff extrem haltbar. Es gibt mehrere tausend Jahre alte Stoff-Fetzten, die mit Indigo gefärbt wurden.

Wolfgang: Ihr bereitet euch schon eine Weile auf den Markteintritt vor? Warum startet ihr in Europa, nicht in Asien?

Michel: Wir verkaufen auch in Asien, aber machen verstärkt Werbung im Westen. Die Diskussion über den Zusammenhang von Umwelt und Gesundheit ist gerade sehr schwungvoll im deutschsprachigen Raum und der USA. Wenn die Menschen #noplastic posten, sind sie leichter dafür zugänglich, dass heute die meisten Textilien und deren Farben aus den gleichen Quellen wie ihre gehassten Plastikflaschen gemacht werden. Die meisten Textilien werden in Asien produziert. Aber die Nachfrage aus dem Westen diktiert, wie hier produziert wird. Eine Crowdfunding-Aktion schien uns ideal, um zu zeigen, dass es eine große Nachfrage gibt. Wir haben übrigens bereits in 42 Länder verkauft.

Wolfgang: Stichwort „Crowdfunding“. Was erwartet uns, wenn wir auf eure Projektseite auf Indiegogo kommen?

Michel: Ein wunderschöner Eindruck der Kunst und Ästhetik von Aizome, dem japanischen Handwerk des Textilfärbens mit Indigo. Ich freue mich über Feedback.

Wolfgang: Wie soll es nach dem Crowdfunding weitergehen? Habt ihr schon Vertriebspartner?

Michel: Wir arbeiten bereits mit einigen Gesundheitszentren zusammen im Bereich der klinischen Forschung, aber nicht im Vertrieb. Ein Viertel aller Menschen leiden heute an Hautkrankheiten und unsere herkömmlichen Textilien machen alles eher schlechter. Das muss aber nicht so sein. In der Zukunft können Textilien zur Heilung beitragen. Und da sehen wir uns. Unsere Bettwäsche wollen wir noch einige Zeit online direkt verkaufen, dann sehen wir, wie es weiter geht.

Wolfgang: Dann wünsche ich weiterhin viel Erfolg. Danke für das Interview!

 

Noch bis Mitte Juni 2018 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von Aizome Bedding (für Informationen in Deutsch auf der Seite nach unten scrollen), die ihr gestecktes Ziel schon weit übertroffen hat, unterstützen und euch die ersten Produkte der hautfreundlichen und nachhaltigen Bettwäsche-Serie im Set als Dankeschön sichern. Für die 25 schnellsten LeserInnen von The bird’s new nest hat das Team ein Spezialangebot geschnürt: 30% Rabatt auf ein Aizome Bedding Bettwäsche-Set plus einen Kopfkissen Bezug kostenlos dazu. Schickt dazu einfach eine Nachricht an contact@aizomebedding.com mit „I WANT! The bird’s new nest“ im Betreff. Weitere Informationen zur Geschichte, zur Herstellung und zum Produkt sowie Updates zum Crowdfunding findet ihr auf der Kampagnen-Seite.

 

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

 

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Relaunch! The bird’s new nest in neuem Design

Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem…

Es ist geschafft! Nach fast viereinhalb Jahren hat The bird’s new nest mit diesem Relaunch einen neuen Look erhalten und mit diesem kommt eine komplett neue Seite, die auf dem neuesten Stand der Technik basiert. Das Vögelchen bleibt – auch auf euren vielfachen Wunsch hin – natürlich erhalten, Logo und Design wurde eine modernere Optik verpasst, die hoffentlich euren oft geäußerten Wunsch nach mehr Farbe erfüllt und euch so gut gefällt wie mir.

Die Technik hinter The bird’s new nest wurde nicht nur erneuert, sondern auch optimiert, was zu kürzeren Ladezeiten und generell zu einer besseren Performance führen sollte. Frühere technische Probleme wie Schwierigkeiten bei der Teilnahme zu Give-Away-Verlosungen sollten mit dem neuen Setup der Vergangenheit angehören.

Was ist neu?

Auf der Startseite findet ihr nun die neuesten drei Artikel auf einen Blick, darunter unsere zwei aktuellen Give-Aways. Alle weiteren Artikel sind in der Reihenfolge ihres Erscheinens und nicht mehr wie früher nach Kategorien aufgelistet. Die Kategorien findet ihr nach wie vor im Menü der Seite, angezeigt werden diese auch über jeder Überschrift. Die Suche ist ganz nach oben gewandert, zusammen mit den Links zu all unseren Social Media-Kanälen.

Bilder und Fotos spielen ab sofort bei uns eine noch grössere Rolle. Sowohl auf der Startseite, aber vor allem in den Beiträgen selber sind Bilder und Fotos nun deutlich grösser dargestellt. Auch die Lesefreundlichkeit sollte mit neuer, grösserer Schrift verbessert worden sein, genauso wie die gesamte Usability der Seite vereinfacht wurde, was die Navigation stark erleichtern sollte. Diese Punkte gelten selbstverständlich auch für sämtliche mobilen Ansichten – von Smartphone bis Tablet -, die sich dem Auge nun deutlich angenehmer präsentieren. Am Ende jeder Seite findet ihr ein Archiv aller Beiträge geordnet nach Monaten – für alle, die lieber auf diese Weise als nach Kategorien geordnet durch die Artikel surfen.

Datenschutz im Nest

Die europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, die mit 25. Mai 2018 in Kraft tritt, gilt natürlich auch für uns. Im Zuge des Relaunch haben wir auch hier alles auf den rechtlich vorgeschriebenen Stand gebracht. Dazu gehört auch unsere neue Datenschutzerklärung, die mit dem heutigen Tag in Kraft tritt. Solltet ihr Fragen dazu oder zu anderen Datenschutz-Bereichen haben, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen oder mir eine E-Mail an nest@thebirdsnewnest.com senden.

Und was jetzt?

Nun können wir mit neuem Design wieder voll durchstarten – euch erwarten neben Wolfgang, der erst kürzlich unser Team erweitert hat, neue Autoren, die ihr Wissen, Tipps, DIYs, Rezepte, aber auch ihre Meinung und vieles mehr mit euch teilen werden. Ihr könnt euch also auf jede Menge Lesestoff und neue Aktionen freuen – zu viel möchte ich aber noch nicht verraten!

 

Ich hoffe sehr, euch gefällt unsere neue Seite, denn in dem von Grund auf neu gebautem Nest stecken einige Monate an Arbeit, einiges an Geld, viel Energie und noch viel mehr Liebe für das Thema rund um The bird’s new nest: Nachhaltigkeit. Es würde mich sehr freuen, wenn wir mit unserem neuen Design unsere Leidenschaft für Eco. Life. Style. einen passenden Rahmen verleihen können, mit dem es noch mehr Spaß macht, unsere Inhalte zu lesen und zu teilen. Vielen Dank an euch alle für euer Feedback, Wünsche und Ideen, die mir dabei geholfen haben, das neue, neue Nest zu gestalten!

Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche zum neuen Design oder zu unserer neuen Seite? Dann schreibt sie einfach in die Kommentare!

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SALE – im LENTOS Linz: Nur mehr für kurze Zeit!

Kennt ihr das Gefühl, wenn man* mit der besten Freundin stundenlang durch Boutiquen zieht und in aufregenden Probiersessions Zeit und einfach alles vergisst? In der Ausstellung INES DOUJAK – SALE…

Kennt ihr das Gefühl, wenn man* mit der besten Freundin stundenlang durch Boutiquen zieht und in aufregenden Probiersessions Zeit und einfach alles vergisst?

In der Ausstellung INES DOUJAK – SALE im Lentos Kunstmuseum erlebte ich ein Revival dieses Gefühls. Mitten im großen Saal des LENTOS laden Kleiderstangen mit Röcken, Kleidern, Overalls und Mänteln aus tollen Stoffen und in stylischen Schnitten zum Anprobieren ein und die Museumshalle verwandelt sich noch bis 21. Mai 2018 in einen Pop-up Store.

Neben Probiersession-Feeling erzeugt Ines Doujak mehrfach angenehme Gefühle, die aber bei genauerer Betrachtung der Werke ins Stocken geraten. Die österreichische Künstlerin vernäht das Offensichtliche mit komplexen Sinnebenen und chiffriert das Politische auf modische Weise.

Ines Doujak, Karneval

Schmutzige Geheimnisse, blutende Pferde, freche Plünderer, brennende Nähmaschinen, gequälte Affen und dreckige Ideologien. In ihren Werken verwebt Doujak künstlerische Praxis mit kritischen Labels und formuliert mit Nadelstichen ihre vielschichtige Kritik unter anderem an der Modeindustrie. Textiler Zwirn verstrickt mit metaphorischen Fäden, die es zu entwickeln gilt.

Das Saalheftchen benennt das politische Feld der Globalisierung und daraus resultierende Konsequenzen: #Freihandelsabkommen, #Transportkosten, #Ausbeutung, #Rassismus, #Tierqual.

Ines Doujak, Kriminalaffe

Jedes Werk könnte Ausgangspunkt sein, um Fragen zu konkreten Entwicklungen in Gesellschaft und Politik zu eröffnen. Doch ich schließe an dieser Stelle und empfehle den Besuch der Ausstellung: SALE – nur mehr für kurze Zeit im Lentos Linz.

Ausstellungsansicht, großer Saal im LENTOS Kunstmuseum Linz

Danke an mein zauberhaftes Fotomodell Jasmin Maria David!

INES DOUJAK – SALE
LENTOS Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz

Über Pfingsten geöffnet!

Kuratorin: Hemma Schmutz

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Kommt hin! 8. bis 10. Juni 2018: Veganmania Wien 2018

Es ist wieder soweit! Das meistbesuchte und längste vegane Sommerfest Europas findet endlich wieder statt. Von 8. bis 10. Juni steht vor dem Wiener Museumsquartier alles im Zeichen von Party, Musik und…

Es ist wieder soweit! Das meistbesuchte und längste vegane Sommerfest Europas findet endlich wieder statt. Von 8. bis 10. Juni steht vor dem Wiener Museumsquartier alles im Zeichen von Party, Musik und umweltfreundlichem, gesundem und tierleidfreiem Genießen. Wie jedes Jahr dürft ihr euch über ein breites kulinarisches Angebot freuen – vom deftigen Döner über Burger und NotDogs bis hin zur gesunden Rohkost und vollwertigen veganen Küche ist alles dabei. Auch für den süßen Hunger ist bestens gesorgt, Köstlichkeiten von veganen Bäckereien und Eis warten auf euch. So vielfältig wie das kulinarische Angebot ist auch das Programm. Während Eltern das DJ-Line-Up mit einem erfrischenden Getränk genießen, können sich die Kinder in der Hüpfburg so richtig austoben. Außerdem informieren zahlreiche Vereine und Organisationen über Tierrechte, Gesundheit und die vielen Facetten der veganen Lebensweise.

Meine zwei Insider-Tipps nach einigen Jahren Veganmania-Erfahrung: Auf keinen Fall mit vollem Bauch kommen! Es gibt so unglaublich viele unterschiedlichen Sachen zu (ver)kosten, dass es unmöglich ist, alles zu probieren, selbst wenn man alle drei Tage auf der Veganmania verbringt. Ihr könnt ohne Probleme einen ganzen Tag von Frühstück bis zum finalen Absacker auf dem Festival verbringen und werdet nicht eine Sekunde Hunger verspüren – im Gegenteil. Das führt mich auch schon zum zweiten Tipp: Ein Tag ist zu wenig! Wenn man das kulinarische Angebot genießen, sich auf den verschiedenen Ständen umsehen und dann auch noch mit anderen Besuchern plaudern möchte ist ein Tag alleine nicht ausreichend. Plant mindestens zwei Tage ein und scheut euch auch nicht, mit den supernetten Leuten an den Ständen der diversen Vereine und Organisationen zu plaudern. Bei gutem Wetter kann man sich auch direkt auf der Wiese vor dem Museumsquartier gemütlich in der Sonne entspannen.

Wenn ihr noch genauer wissen wollt, was euch erwartet, könnt ihr hier meinen Bericht von der Veganmania 2015 nachlesen.

Vorbeischauen lohnt sich – der Eintritt ist wie immer frei!

 

Veganmania Wien 2018

Museumsplatz Ecke Mariahilfer Straße, 1070 Wien
direkt vor dem MuseumsQuartier (MQ) Wien

Freitag, den 8. Juni 2018 von 14 bis 22 Uhr
Samstag, den 9. Juni 2018 von 10 bis 22 Uhr
Sonntag, der 10. Juni 2018 von 10 bis 18 Uhr

Hier geht es zum Facebook-Event, alle Informationen zum Event findet ihr auf der Veganmania-Homepage.

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Crowdfunding für Truly Great – Der Gründer der gesunden Pflege für glückliche Babys im Interview

Im vergangenen September erhielt ich eine E-Mail-Anfrage von Reinhard Gamper, der kurz zuvor ein Unternehmen gründete, das sich „auf High-End Babykosmetik spezialisiert hat“. Einen Crowdfunding-Workshop sowie zahlreiche Telefonate und E-Mails später kann…

Im vergangenen September erhielt ich eine E-Mail-Anfrage von Reinhard Gamper, der kurz zuvor ein Unternehmen gründete, das sich „auf High-End Babykosmetik spezialisiert hat“. Einen Crowdfunding-Workshop sowie zahlreiche Telefonate und E-Mails später kann seine Baby-Pflegeserie namens Truly Great via Crowdfunding auf der Plattform Startnext vorbestellt werden. Gemeinsam mit ExpertInnen, darunter Hebammen, GynäkologInnen und Eltern haben Reinhard und sein Team ein bio-veganes und nachhaltiges Produkt geschaffen. Was das Besondere daran ist und wie es von der Idee zur Umsetzung kam, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest. 

Wolfgang: Reinhard, du bist Gründer der Truly Great Nature GmbH. Was macht dein Unternehmen?

Reinhard: Wir entwickeln und vertreiben hochqualitative Baby-Pflegeprodukte, die die Gesundheit unserer Kleinsten fördern und den ökologischen Footprint unserer Kunden minimieren. Daher haben wir drei Grundregeln für alle unsere Produkte festgelegt: sie müssen bio, vegan und nachhaltig sein!

Wolfgang: Wie kamst du zur Idee, eine natürliche Baby-Pflegeserie zu entwickeln?

Reinhard: Als die ersten Paare aus meinem Freundeskreis Eltern wurden, wollte ich ihnen beziehungsweise den Babys etwas schenken. Ich habe mich umgesehen, habe mich darüber informiert, was Babys denn so brauchen, habe zu Produkten recherchiert – und zu meiner Ernüchterung festgestellt, was es denn eigentlich alles an „Schrott“ auf dem Markt gibt. Irgendwann wurde dann mein guter Freund Sascha, mit dem ich bei Ernst & Young zusammengearbeitet hatte, Vater – und ich stand vor dem gleichen Problem: Was schenke ich denn dem Kind? So wurde dann die gemeinsame Idee geboren: Wir machen selbst Baby-Produkte!

Die Idee für die neue Baby-Pflegeserie entwickelte Reinhard Gamper, als er von den anstehenden Vaterfreuden seines Mit-Gründers Sascha Grimm erfuhr. Als dieser ihm von seinen Ängsten und Sorgen berichtete, war klar, dass sie gemeinsam eine neue Ära für Baby-Pflegeprodukte einläuten wollen.

Wolfgang: Der Mitbewerb ist hier nicht klein. Was unterscheidet euch von anderen, nachhaltigen Baby-Pflegeprodukten?

Reinhard: Genau. Der Markt ist tatsächlich hart umkämpft und es ist sicher nicht einfach, unsere Marke aufzubauen. Aber es ist Platz für gute Produkte. Wir wissen, dass die Konsumenten immer besser informiert sind und durch Transparenz am Markt schlechte Produkte von guten unterscheiden und so bewusste Entscheidungen treffen können. Wir arbeiten eng mit Hebammen und Gynäkologen zusammen, denn es ist uns wichtig, dass die Babys gesund sind. Unsere Produkte sollen ganzheitlich sein, das ist uns besonders wichtig.

Wolfgang: Ihr verfolgt also einen ganzheitlichen Ansatz. Was genau bedeutet das?

Reinhard: Das Ganzheitliche beginnt für uns schon der Verpackung. Damit die Inhaltsstoffe konserviert werden können und das Baby nicht aus Versehen an das Produkt gelangt, muss die Verpackung aus Plastik sein. Aber wir produzieren nachhaltiges Plastik: Laut Greenpeace ist Zuckerrohr der nachhaltigste Rohstoff für die Plastik-Produktion. Unsere Verpackung kommt aus Österreich und der Inhalt ist nach COSMOS Organic und V-Label zertifiziert. Wichtig ist uns auch – Mütter kennen es – , dass das Produkt mit einer Hand einfach zu bedienen ist, getreu dem Grundsatz: eine Hand am Baby, eine Hand am Produkt. Abgerundet wird alles durch ein schickes Design (uns gefällt es zumindest sehr gut und wir sind sehr happy damit).

Wolfgang: Eure Produkte wurden ja von zahlreichen Eltern getestet. Inwiefern ist dieses Feedback in die Produktentwicklung eingeflossen?

Reinhard: Wir haben uns von Anfang an Feedback von Experten, also den Eltern, eingeholt und jede einzelne Anregung sehr ernst genommen. Wir wollten ja ein Produkt für Eltern schaffen, welches wir auch selbst an uns und unseren Kindern anwenden würden. Daher haben wir das Produkt quasi mit den Mamis und Papis gemeinsam entwickelt – es war eine große Teamarbeit und wir haben versucht jegliches Feedback ins Produkt aufzunehmen. Ich glaube, das ist uns auch ganz gut gelungen. Als sie dann nämlich die Proben erhalten haben, waren alle restlos begeistert. Und das macht uns sehr glücklich und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wolfgang: Aktuell läuft ja eure Crowdfunding-Kampagne auf Startnext. Warum sollte man sie unterstützen?

Reinhard: Im Grunde wenden wir uns an eine breite Masse der Gesellschaft, denn wir alle benutzen Pflegeprodukte: Ob Shampoo, Duschgel oder auch nur Zahnpasta. Dabei handelt es sich um Produkte, die in direkten Kontakt mit unserem Körper kommen. Warum dann nicht nur ausschließlich Artikel verwenden, die gesund für einen selbst und auch noch gut für den Planeten Erde sind? Und genau das ist unser Standard, den wir so gern bei allen Waren hätten. Wir fangen bei unseren Kleinsten an und wollen langfristig die gesamte Branche grüner machen. Natürlich richten sich unsere Produkte primär an Eltern, aber es gibt auch tolle Dankeschöns für Leute, die keine Kinder haben und dennoch mithelfen wollen, die Welt ein wenig besser zu machen. Und ganz nebenbei kann man unser Baby-Öl auch für die Massage von Erwachsenen verwenden, da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Wolfgang: Danke für das Interview und viel Erfolg noch für’s Crowdfunding!

 

Noch bis 27. Mai 2018 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von Truly Great unterstützen und euch die ersten Truly Great Produkte oder auch diverse Goodies als Dankeschön sichern. Auf der Webseite von Truly Great findet ihr weitere Informationen zur nachhaltigen Baby-Marke.

 

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Willkommen im Team, Wolfgang!

Ich freue mich sehr, ein neues Teammitglied bei uns begrüssen zu dürfen! Wolfgang wird zukünftig regelmäßig als Crowdfunding-Experte bei The bird’s new nest über aktuelle nachhaltige Crowdfunding-Projekte berichten und vor allem…

Ich freue mich sehr, ein neues Teammitglied bei uns begrüssen zu dürfen! Wolfgang wird zukünftig regelmäßig als Crowdfunding-Experte bei The bird’s new nest über aktuelle nachhaltige Crowdfunding-Projekte berichten und vor allem innovative Produkte vorstellen bzw. deren ProduzentInnen in Form von Interviews zu Wort kommen lassen.

Wolfgang Gumpelmaier-Mach unterstützt mit seiner digital media agentur gumpelmedia Unternehmen, Kreativschaffende und Kulturbetriebe sowie Organisationen und Institutionen bei der Einbindung digitaler Medien in ihre Kommunikationsstrategien. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Crowdfunding und hat seither über 100 Projekte beraten, betreut und mehrere eigene Projekte auf diese Weise erfolgreich finanziert. Seit 2010 ist er als Crowdfunding-Berater in Österreich, Deutschland und der Schweiz aktiv und begleitet angehende Crowdfunder bei der Planung ihrer Kampagnen. Auf seiner Webseite Crowdfunding-Service.com und im monatlich erscheinenden Crowdfunding-Newsletter informiert er über laufende Crowdfunding-Projekte, kommende Events und News aus der Crowdfunding-Branche.

Crowdfunding ist eine Form von Crowdsourcing, also die Auslagerung von Aufgaben und Tätigkeiten an eine Gruppe von freiwilligen, oft anonymen Internetnutzern. Beim Crowdfunding wird diese Auslagerung um den finanziellen Aspekt erweitert und für künstlerische Projekte, Unternehmensgründungen und Geschäftsideen oder Sozialprojekte Geld gesammelt. Die Online-Crowd, also die breite Masse der Internet-NutzerInnen, unterstützt dabei ein Projekt finanziell und ermöglicht somit dessen Durchführung. Man unterscheidet dabei zwischen vier Arten von Crowdfunding, wobei sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausprägungen vor allem auf die Art der Unterstützer-Motivation beziehen:

  • Beim Beteiligungsmodell (Equity-based Crowdfunding) bestehen die Gegenleistungen aus Erfolgsbeteiligungen am unterstützten Start-up bzw. Unternehmen.
  • Beim Darlehensmodell (Lending-based Crowdfunding) werden Mikrokredite zwischen Privatpersonen/Unternehmen vergeben, die verzinst zurückgezahlt werden.
  • Beim Belohnungsmodell (Reward-based Crowdfunding) erhalten die Unterstützer ideelle oder materielle Gegenleistungen, abhängig von der Höhe des beigesteuerten Betrags.
  • Beim Spendenmodell (Donation-based Crowdfunding) geht es vor allem um das gute Gefühl und die Unterstützer erhalten für ihre Unterstützung gegebenenfalls eine Spendenquittung.

Wolfgang arbeitet im Zuge seiner Tätigkeit immer wieder mit Projekten in nachhaltigen Bereichen und ist Beobachter und Kenner der Crowdfunding-Szene. Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das bei uns berichtet werden sollte? Dann sendet ihm eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

Willkommen im Team, Wolfgang!

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Diversity Ball am 5. Mai 2018 – Your Time is Now

Diversität steht für Vielfalt und Unterschiedlichkeit zugleich. Der englische Begriff „Diversity“ kommt aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und wird heutzutage mit den Forderungen nach Gleichstellung, Antidiskriminierung, Chancengerechtigkeit, Partizipation und Inklusion assoziiert….

Diversität steht für Vielfalt und Unterschiedlichkeit zugleich. Der englische Begriff „Diversity“ kommt aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und wird heutzutage mit den Forderungen nach Gleichstellung, Antidiskriminierung, Chancengerechtigkeit, Partizipation und Inklusion assoziiert. Diversity beschreibt daher ein Konzept zur Förderung von Chancengerechtigkeit und Vielfalt, unter anderem kultureller, sozialer, alters- oder geschlechtsbezogener Vielfalt (Ilona Buchem, 2013).

Your time is Now.

Der Diversity Ball mit dem diesjährigen Thema „Your time is Now“ steht für genau das – Diversity. Er zeigt, dass es nicht darauf ankommt in ein vorgegebenes Schema zu passen, sondern eben „man-frau-selbst-zu-sein“ und dabei in Zufriedenheit zu schwelgen. Diese berauschende Ballnacht stellt die Unterschiede in den Hintergrund und fokussiert sich auf das Lebensgefühl der Gleichheit, der Freude und der Individualität. Es geht nicht darum, sich in ein Ballkleid zu zwängen um an diesem speziellen Event teilnehmen zu können, statt dessen sucht man sich einen Look aus einer beliebigen Epoche, wirft sich in Schale und tanzt den Abend hindurch.

Einzigartige Vielfältigkeit.

Der Diversity Ball wird von equalizent organisiert, deren Unternehmenssprachen die österreichische Gebärdensprache sowie gesprochenes Deutsch sind. Monika Haider, die Ballmutter, veranstaltet den Ball, der manchmal auch als kleiner Bruder des Life Balls bezeichnet wird, bereits zum elften Mal. Humana durfte beim Presseevent mit einem sehr ungewöhnlichen Fitting (siehe Fotos) unterstützt von unzähligen Prominenten nicht fehlen. Anzutreffen waren die Schauspieler Stefano Bernardin, Dolores Schmidinger, Michael Schottenberg, der neue SOKO Donau-Star Brigitte Kren, Kabarettist Reinhard Nowak, Alkbottle-Sänger Roman Gregory und Russkaja-Frontman Georgij Makazaria. Mit dem Reinerlös des Diversity Ball werden Projekte wie Weiterbildungskurse für gehörlose Flüchtlinge sowie Projekte zur Integration von Kindern mit Behinderung ins Regelschulwesen unterstützt.

Event facts.

11. DIVERSITY BALL
Samstag, 5. Mai 2018 ab 20:00
im Kursalon Wien, Johannesgasse 33, 1010 Wien
Tickets kosten zwischen 45 und 54 Euro

Wir bedanken uns für die Einladung zum Presseevent im Kursalon Wien!

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