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Veganer Fisolen-Eintopf (Grüne Bohnen)

Fisolen – oder wie in Deutschland genannt grüne Bohnen – sind ein Gemüse, das ich sehr gerne esse. Im Sommer meistens als Fisolensalat oder sonst oft nur gekocht als Beilage,…

Fisolen – oder wie in Deutschland genannt grüne Bohnen – sind ein Gemüse, das ich sehr gerne esse. Im Sommer meistens als Fisolensalat oder sonst oft nur gekocht als Beilage, zum Beispiel zu Veggie Bratlingen. Letzte Woche wollte ich einmal etwas anderes mit den frischen Fisolen ,die ich eingekauft hatte, zubereiten. Aufgrund des verregneten Tages hatte ich abends am meisten Appetit auf eine Suppe beziehungsweise einen Eintopf. Meine Kreation hat dann sehr gut geschmeckt, die Fisolen harmonieren perfekt mit den Kartoffeln und den Tomaten, und zwei Lorbeerblätter und etwas Majoran bringen die richtige Würzung. Jetzt aber zum Rezept – die Menge reicht in etwa für vier Portionen. Der Eintopf eignet sich auch gut zum Aufheben für den nächsten Tag, dann sind die Gewürze noch besser eingezogen.

Zutaten (die Mengenangaben sind nur so ungefähr, nach Lust und Laune könnt ihr mehr oder weniger Gemüse verwenden):

600g Fisolen (frisch oder tiefgefrorene)
400g Kartoffeln
300g Karotten
1 Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
Etwas Olivenöl
400ml gewürfelte Tomaten aus der Dose, alternativ Tomatenmark
500ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
1 TL Majoran (oder auch je nach Vorliebe Oregano, Thymian, Basilikum)
1 getrocknete Chili (wenn ihr es wie ich scharf mögt, sonst lasst diese weg)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Gemüse schnippeln: Die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Stückchen, die Kartoffeln und Karotten in kleine Würfelchen und die Fisolen putzen und in etwa ein Zentimeter lange Stücke schneiden. Das Anbraten: In etwas Olivenöl zuerst die Zwiebel glasig braten, dann die restlichen Gemüsewürfel und den Knoblauch dazu geben und noch etwas weiterbraten und dabei oft umrühren, sodass nichts anbrennt. Dann mit den Tomatenwürfeln und der Gemüsebrühe aufgießen, die Gewürze dazu geben und auf niedriger Hitze köcheln lassen bis die Fisolen und das restliche Gemüse weich sind – es hat alles in etwa die gleiche Kochzeit. Tipp: Wenn ihr es gerne deftig habt, dann gebt noch kurz in der Pfanne angebratene Räuchertofu-Würfel dazu.

Der Gemüseeintopf schmeckt einfach so als Hauptspeise sehr lecker, am besten mit einer Scheibe selbstgebackenem Brot – hier der Link zu einem schnellen, einfachen Rezept für Weizenvollkornbrot.

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Vegane Rosinenbrötchen

Letztes Wochenende hat mich Sonntag Früh wieder einmal die Lust auf etwas frisches Süßes aus dem Ofen gepackt. Ausnahmsweise wollte ich mal keine Muffins backen, sondern mich an Rosinenbrötchen wagen,…

Letztes Wochenende hat mich Sonntag Früh wieder einmal die Lust auf etwas frisches Süßes aus dem Ofen gepackt. Ausnahmsweise wollte ich mal keine Muffins backen, sondern mich an Rosinenbrötchen wagen, die gleich zu unserem späten Frühstück verkostet werden sollten. Das Ergebnis hat wahnsinnig gut geschmeckt – vor allem noch leicht warm, frisch aus dem Ofen, waren die Brötchen mit einem Glas meiner selbstgemachten Zwetschgen-Rum-Marmelade ein Traum. Nachmittags hatten Cj und ich zum Kaffee noch die restlichen Kleinen und wie sie am nächsten Tag geschmeckt hätten, kann ich euch nicht berichten – aber frisch sind sie sicher am besten!

Zutaten:

450g Weizenmehl (ich habe etwa die Hälfte davon als Vollkornmehl genommen)
1 TL gestr. Salz
1/4 Liter Sojamilch
1 Würfel Hefe
Vanillezucker
50g Zucker
50g Margarine oder vegane Butter (z.B. Alsan)
50g Rosinen
Nach Lust und Laune: 50g Walnüsse in Stücke gehackt

Zubereitung:
Ihr erwärmt einen kleinen Teil der Sojamilch bis sie lauwarm ist, dann zerkrümelt ihr die Hefe darin und gebt noch etwas Zucker dazu. Zuerst kommt das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel, dann gießt ihr das Hefegemisch dazu und verrührt alles zu einem dünnen Teig. Diesen sollt ihr zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Anschließend kommen die restlichen Zutaten zum Teig und ihr verknetet alles nochmals gründlich. Nun sollte das Ganze nochmal eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Wenn ihr, wie ich, etwas ungeduldig seid, könnt ihr die Zeit verkürzen – meine Brötchen sind im Backrohr trotzdem schön aufgegangen. Aus dem Teig formt ihr kleine runde Teiglinge (bei mir sind acht daraus geworden), die ihr auf ein Backblech legt und mit einem Messer einritzen könnt. Die Brötchen könnt ihr noch mit Sojamilch bestreichen und ab in den Ofen bei 175 Grad für etwa 15 bis 20 Minuten. Ich habe die Teiglinge in das kalte Ofenrohr gegeben und dem Teig die Vorwärmezeit zum Aufgehen gegeben, dann verlängert sich die Backzeit dementsprechend. Wenn die Brötchen oben leicht gebräunt sind und beim Klopfen hohl klingen sind sie durch.

Guten Appetit!

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Vegane Gnocchi-Pfanne mit Champignons

Gestern Abend wollte ich mal wieder am Herd herumexperimentieren und war nach der Arbeit schon sehr hungrig, sodass ich keine Lust hatte, etwas Zeitaufwendiges zu kochen. Da ich gerne Pilze…

Gestern Abend wollte ich mal wieder am Herd herumexperimentieren und war nach der Arbeit schon sehr hungrig, sodass ich keine Lust hatte, etwas Zeitaufwendiges zu kochen. Da ich gerne Pilze esse und welche zu Hause hatte, wusste ich, dass es ein Gericht mit Champignons werden sollte. So habe ich dann einfach die Zutaten, die ich zu Hause hatte, kombiniert und war vom Ergebnis so begeistert, dass ich die Rezeptidee mit euch teilen will. Sogar mein Freund CJ, der normalerweise Champignons aufgrund ihrer Konsistenz und ihres Geschmacks nicht mag, fand meine Gnocchi-Pfanne sehr lecker. Die Champignons werden nämlich geschmacklich von den fruchtigen Tomaten und dem fein-würzigen Basilikum überlagert.

Das Gericht ist sehr einfach und in weniger als dreißig Minuten zubereitet. Jetzt aber zum Rezept:

Zutaten:
500g Gnocchi (z.B. Bio-Gnocchi von Pasta Nuova)
400g Champignons (gerne auch mit anderen Pilzen mischen)
1 Zwiebel
1 grüne oder gelbe Paprika
3 EL Olivenöl
2 Zehen Knoblauch (gepresst oder fein gehackt)
4 Tomaten in Spalten geschnitten oder falls ihre mehrere kleine Cocktailtomaten nehmt, einfach halbieren
Salz
Pfeffer
Frische Basilikumblätter (oder alternativ getrocknete Gewürze wie z.B. Oregano, Basilikum, Rosmarin)
1 TL Speisestärke, mit etwas kaltem Wasser angerührt
Hefeflocken (z.B. von Naturata)

Zubereitung:

Zuerst könnt ihr die Champignons vorbereiten, indem ihr sie reinigt und in Scheiben schneidet. Die Paprika halbiert ihr, entfernt die Kerne und schneidet sie in Würfel. Als nächstes wird die Zwiebel in kleine Stückchen geschnitten, dann in einer Pfanne mit etwas Olivenöl angebraten bis sie glasig wird. Dann gebt ihr die Champignonscheiben, die Paprikawürfel und den Knoblauch dazu und rührt gut um bis die Champignons weich werden und Wasser lassen. Als nächstes könnt ihr die Tomatenspalten dazugeben – diese werden sehr schnell weich. Zum Schluss die Sauce mit der in Wasser angerührten Speisestärke andicken und die Gewürze dazugeben. Die Gnocchi könnt ihr entweder zwischendurch kochen, oder falls ihr die von Pasta Nuova habt, reicht es, diese mit in die Pfanne zu geben.

Die fertige Gnocchi-Pfanne mit Hefeflocken bestreuen und mit frischen Basilikumblättern dekorieren. Ein grüner Salat passt gut dazu.

Einen guten Appetit!

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Vegane Marillenknödel

Seit meiner Kindheit liebe ich Marillenknödel. Für mich gehören diese fruchtig-süßen aber doch leicht säuerlichen Knödel einfach zum Sommer dazu. Meine Mama kocht Marillenknödel immer mit Topfenteig (für die deutschen…

Seit meiner Kindheit liebe ich Marillenknödel. Für mich gehören diese fruchtig-süßen aber doch leicht säuerlichen Knödel einfach zum Sommer dazu. Meine Mama kocht Marillenknödel immer mit Topfenteig (für die deutschen LeserInnen: Quarkteig) und diese saftigen Knödel mochte ich immer besonders gerne. Die Kunst ist, sie nur so lange zu kochen, dass sie nicht aufgehen, sondern die Marillen auf dem Teller noch im Teig-Brösel-Mantel eingewickelt sind. Meine Oma machte die klassische Variante aus selbstgemachtem Kartoffelteig. Diese mag ich auch, finde aber, dass zu dem Kartoffelgeschmack herzhafte Füllungen besser passen als süße.

In meiner veganen Koch-Experimentierphase habe ich natürlich auch versucht, diesen Klassiker zu veganisieren. Ein erster Schnell-Versuch mit gekauftem Kartoffelteig schmeckte zwar gut, doch so richtig zufrieden war ich mit dem Ergebnis nicht und meine Oma hätte wohl den Kopf geschüttelt, wie ich nur Fertigteig (wo man nur Wasser dazugibt) verwenden kann. Weitere Versuche, einen Topfenteig herzustellen, habe ich dann mit Seidentofu gemacht, da dieser püriert Topfen ähnelt, und auch bei Rezepten für Topfenkuchen (Käsekuchen) lecker schmeckt. Tatsächlich schmecken die so hergestellten Marillenknödel sehr lecker! Mein Freund Cj meinte sogar, dass diese wie herkömmliche schmecken und den Tofu unter den Zutaten hätte er beim besten Willen nicht erraten.

Bei der Tofuteig-Version der Marillenknödeln, gibt es zwei Varianten – entweder nur mit Mehl oder halb mit sehr feinem Gries. Ich bevorzuge die Version mit Gries, da die Knödel feiner werden.

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Rezept

10 bis 12 eher kleinere Marillen (den Kern lasse ich drinnen, dann kann man zählen, wie viele Knödel man gegessen hat und die Knödel haben noch kein Loch vom Entkernen)
400 g Seidentofu
150 g Weizenmehl (ihr könnt auch einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen)
150g feiner Gries (das Mehl-Gries Verhältnis könnt ihr anpassen. Achtung: Bei mehr Gries benötigt ihr etwas mehr Seidentofu!)
100 g Semmelbrösel
1 Packung Vanillezucker
1 EL Staubzucker (Puderzucker für die deutschen LeserInnen)
Etwas Zitronensaft
Etwas Öl
1/2 TL Zimt

Zubereitung

1) Den Seidentofu mit einem Spritzer Zitronensaft (dann wird der Geschmack säuerlicher und ähnlich wie Topfen) pürieren. Das Ganze wird recht flüssig, aber keine Angst.
2) Das Mehl, den Gries und den Vanillezucker dazugeben und kneten, bis der Teig eine homogene Masse bildet. Nach Bedarf etwas Flüssigkeit (zum Beispiel Sojasahne) oder Mehl dazu. Den Teig etwa dreißig Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
3) Den Teig in eine Rolle formen, dann zwölf Teile davon abschneiden, je eine Marille in die Mitte setzen und den Teig herumwickeln. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Hände mit kaltem Wasser feucht macht, klebt der Teig weniger an euren Fingern. Falls die Konsistenz generell zu patzig ist, einfach etwas Mehl dazugeben und nochmals gut durchkneten.
4) Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und die Knödel vorsichtig ins heiße, leicht kochende Wasser setzen. Die Hitze zurückdrehen und die Knödel durchziehen lassen. Währenddessen in einer Pfanne die Semmelbrösel anrösten – wer mag, kann auch etwas Öl verwenden. Die angebräunten Brösel mit dem Zimt vermischen.
5) Zwischenzeitlich schwimmen die Knödel sicher schon oben auf und können herausgeholt und gleich in den Bröseln gewälzt werden. Seid nicht ungeduldig und holt die Knödel nicht zu früh heraus, sonst sind die Marillen noch nicht ganz weich und der Teig ist auch noch nicht durch. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, die Knödel zerfallen nicht sofort, wenn ihr sie länger im heißen Wasser lasst, sondern eher dann, wenn das Wasser zu stark kocht, also richtig brodelt.
6) Einen guten Appetit! Wenn ihr nicht alle Marillenknödel auf einmal aufesst, könnt ihr sie auch in einem kleinen Gefäß im Kühlschrank für den nächsten Tag aufheben. Am besten ohne Bröselmantel und vor dem Verzehr nochmal im heißen Wasser warmmachen.

Wenn ihr Seidentofu zu Hause habt und noch ein schokoladiges Dessert damit zubereiten wollt, dann probiert mein veganes Schoko-Mousse aus, dieses schmeckt auch verführerisch lecker.

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Tofu einmal anders: Rezept für Tofu-Feta

Ich esse total gerne Tofu in allen möglichen Varianten und Zubereitungsarten, da ich die Konsistenz mag und auf diese Weise einfach Eiweiß aufnehmen kann. Vor allem nach dem Sport habe…

Ich esse total gerne Tofu in allen möglichen Varianten und Zubereitungsarten, da ich die Konsistenz mag und auf diese Weise einfach Eiweiß aufnehmen kann. Vor allem nach dem Sport habe ich manchmal einen richtigen Appetit auf Tofu. Ungewürzt schmeckt er relativ langweilig, aber genau das schätze ich, da ich ihn einfach mit verschiedensten Gewürzen, Marinaden und weiteren Tipps aufpeppen kann und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Heute will ich euch ein einfaches sommerliches Rezept beschreiben, das sich gut in einem veganen griechischen Salat macht. Oder auf Pasta, wie ihr bei dem Foto sehen könnt – für die ich ein paar Tofuwürfel und etwas vom gewürzten Olivenöl für Zucchinipasta verwendet habe.

Ihr braucht wenige Zutaten für den Tofu-Feta, die Herstellung ist echt einfach, doch das Ergebnis nichtsdestotrotz sehr lecker.

Zutaten:
200g Naturtofu (eher festeren)
Salz
Olivenöl
2 EL Kräuter (Oregano, Thymian, Rosmarin)
2 EL Balsamico Bianco (oder alternativ der Saft einer halben Zitrone)
2-3 Zehen Knoblauch (könnt ihr auch weglassen)
Nach Belieben: Chiliflocken, in Stücke geschnittene getrocknete Tomaten

Zubereitung:
Ihr nehmt den Tofu aus der Packung und schneidet ihn in kleine Würfel. Diese legt ihr zumindest eine halbe Stunde in Salzwasser ein, es können aber auch ein paar Stunden oder über Nacht sein. Zwischenzeitlich wascht ihr ein sauberes Glas mit einem Schraubverschluss noch einmal mit kochendem Wasser aus. Jetzt geht es daran, den in kleine Würfeln geschnittenen Tofu mit den anderen Zutaten in das Glas zu geben. Deckel darauf und nochmals durchschütteln. Achtet darauf, dass alle Tofustückchen komplett mit Olivenöl bedeckt sind. Mindestens über Nacht in den Kühlschrank damit, besser durchgezogen ist es, wenn ihr mehr Geduld habt. Schmeckt lecker in einem griechischen Salat, einfach so zu Brot, über Aufläufen oder zu Pasta. Das Öl mit den Gewürzen verwende ich total gerne für Pastagerichte oder zum kochen, weil es schon perfekt gewürzt ist. Der Tofu-Feta hält sicher eine Woche im Kühlschrank – spätestens nach ein paar Tagen habe ich aber immer schon alles aufgegessen. Ein kleiner Hinweis: Manchmal wird Olivenöl durch die Lagerung im Kühlschrank flockig, das gibt sich aber wieder, wenn es sich erwärmt.

Guten Appetit – in meinen kommenden Beiträgen werde ich euch weitere Rezepte mit Tofu vorstellen.

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