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Kategorie: Food.

Lieferdienste in Österreich: Nachhaltiges und veganes Essen frei Haus

Immer mehr und immer öfter gibt es spannende, vor allem aber auch vegane und nachhaltige Alternativen zum klassischen „Essen auf Rädern“. Hier findet ihr Lieferdienste, die Österreich mit Essen beliefern: Bio,…

Immer mehr und immer öfter gibt es spannende, vor allem aber auch vegane und nachhaltige Alternativen zum klassischen „Essen auf Rädern“. Hier findet ihr Lieferdienste, die Österreich mit Essen beliefern: Bio, vegan und nachhaltig!

Rita bringt’s

Ein Rundum-Konzept, bei dem sich wohl jede(r) wundert, warum es das bisher noch nicht gab. Und zwar nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Gekocht wird frisch mit Bio-Zutaten, verpackt in kompostierbare Behälter und ausgeliefert mit einer eigenen Fahrrad-Flotte. Diese ist mit Lastenrädern in Wien unterwegs und bringen die Mittagsmenüs in Büros, aber auch zu privaten Haushalten. „Der Unterschied ist sicher unser Gesamtkonzept“, erklärt Mit-Gründerin Rita Huber, „die Kombination aus vegetarischem Lieferservice, biologischen Zutaten, selbst gekocht und umweltfreundliche Lieferung per Rad ist das Spezielle. Außerdem weiß man bei uns, woher das Essen kommt, dass es frisch zubereitet wurde und wer das getan hat!“ Fast alle Speisen sind übrigens vegan beziehungsweise vegan möglich. Plus: Lieferung ist immer kostenlos!

ritabringts.at
Bestellung am Vortag bis 16:00 Uhr, dann wird per Fahrrad zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr ausgeliefert – frisch verpackt, gekühlt transportiert. Entweder zum gleich Genießen, Aufwärmen oder fürs Aufbewahren im Kühlschrank. Das Liefergebiet ist kreisförmig um den ersten Bezirk aufgeteilt, ob eure Adresse beliefert wird könnt ihr direkt oben auf der Homepage checken. Keine Liefergebühr, Bestellsumme mindestens 12 Euro.

Auslieferung

Bild: Rita bringt’s

iss mich!

Na, der Aufforderung kommen wir gerne nach, vor allem weil es sich beim gleichnamigen Lieferdienst um ein Projekt von Filmemacher, Koch und begeistertem Dumpster Diver (= der also in Müllcontainern Privater oder von Geschäften noch Ess- und Verwendbares herausholt) Tobias Judmaier handelt. So möchte der Betreiber von wastecooking darauf hinweisen, dass ein Drittel (!) aller weltweit produzierten Lebensmittel weggeworfen wird. Völlig zu unrecht! So leistet iss mich! seit 2014 einen Pionierbeitrag zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, denn sie verkochen Gemüse, das nicht in den Handel kommt, weil es zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn oder zu krumm ist. Daraus werden so Suppen und Eintöpfe in 100 Prozent Bio-Qualität. Die Gerichte, die im Glas geliefert werden, sind zum Großteil vegan. Ausgeliefert wird auch hier CO2-Fußabdruck minimierend per Fahrrad zweimal pro Woche.

www.issmich.at
Kostenlose Lieferung gibt es ab 36 Euro Bestellwert. Geliefert wird immer Montag und Dienstag in ganz Wien.

Swing Kitchen

Fast jeder in Wien kennt die Betreiber der erfolgreichen veganen Fast Food-Kette, Swing Kitchen. Mit ihrem unkonventionellen und erfolgreichen veganen Wirtshaus Gasthaus Schillinger wurden die Schillingers zu den bekanntesten Vorreitern der veganen Gastronomie in Österreich. Daran knüpfen Irene und Charly Schillinger nun mit ihrem veganen und klimafreundlichen Burger-Konzept. Alle Verpackungen sind 100 Prozent erdölfrei, bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und verhalten sich bei der Entsorgung CO2-neutral. Die Zutaten stammen aus regionalem und gentechnikfreiem Anbau, zum Teil aus biologischer oder FairTrade-Produktion. Die Burger und Wraps können aber nicht nur in den bald sechs Standorten genossen werden, sondern kommen auch per externem Lieferdienst zu hungrigen Menschen in Wien und Graz.

swingkitchen.com
Geliefert wird im Raum Wien mit foodora, in Graz mit Mjam. Bestellt wird hier wie üblich per Website oder App des jeweiligen Anbieters. Die Lieferung erfolgt per Fahrrad, bei Mjam muss hier als Lieferart „Radlexpress“ angegeben werden.

 

Ich weiß, ich weiß, The bird’s new nest hat auch viele LeserInnen aus Deutschland und der Schweiz. Aber die Übersicht für die österreichische Seite ist jetzt einmal ein Anfang – wer Beispiele aus den Nachbarländern (und natürlich weitere aus Österreich) hat, immer her damit! Wir freuen uns auf Input und Feedback.

Guten Appetit!

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Crowdfunding für nupro – Wer gewinnt den dmSTART! Contest?

Aktuell rittern im Rahmen des dmSTART! Contests 20 Projekte aus den Bereichen Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung und Baby um die Gunst der Crowd. Die drei Projekte, die nach Ablauf der Finanzierungsphase ihr…

Aktuell rittern im Rahmen des dmSTART! Contests 20 Projekte aus den Bereichen Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung und Baby um die Gunst der Crowd. Die drei Projekte, die nach Ablauf der Finanzierungsphase ihr Fundingziel auf Startnext erreicht haben und die meisten UnterstützerInnen begeistern konnten, bekommen die Möglichkeit, einen Lieferantenvertrag mit dm abzuschließen und mit ihrem Produkt einen Listungsplatz in bis zu 2.000 dm-Märkten und/oder im dm-Onlineshop zu erhalten.

Auch Christian Fenner und sein Team nutzen diese Chance, um für ihren Proteinshake nupro Geld zu sammeln und Aufmerksamkeit zu erzeugen. In der Projektbeschreibung heißt es dazu: „nupro hilft Dir deine Speicher nach dem Sport wieder aufzufüllen und ist für Dich da, wenn mal keine Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit ist. Mit drei leckeren Sorten aus pflanzlichen Proteinen und hochwertigen Ballaststoffen ist im Handumdrehen ein leckerer, gesunder Shake zubereitet. nupro ist jedoch mehr als nur gut für Dich. Die Verpackung kommt komplett ohne Plastik aus und für jede Box werden drei Bäume in Madagaskar gepflanzt. Sei Teil unserer Bewegung für eine gesündere und grünere Welt!“

Mit dem nachhaltigen Schoko-Riegel nucao haben Christian und seine KollegInnen bereits eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich und auch dieses Mal ist die Fundingschwelle bereits erreicht. Wie es dazu kam und welche Visionen Christian und sein Team verfolgen, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Gemeinsam mit deinen Partnern hast du den Proteinshake nupro entwickelt. Erzähl doch kurz, was das Besondere daran ist.

Christian: nupro ist kurz gesagt der erste 100 Prozent nachhaltige Proteinshake. Nachhaltigkeit ist aber zugegebenermaßen ein etwas überstrapaziertes Wort. Wir meinen es trotzdem ernst damit. nupro ist aus pflanzlichen, ressourcenschonenden Proteinquellen in Bioqualität, verpackt in einer kompostierbaren Folie und für jede im Handel verkaufte Box pflanzen wir drei Mangroven in Madagaskar. Der Proteinshake ist für Menschen, die fit und bewusst unterwegs sind und ab und zu ihre Ernährung sinnvoll ergänzen möchten. Mit unseren leckeren und besonderen Sorten Pumpkin Chai und Kakao Zimt soll es auch noch möglichst viel Spaß machen.

Wie kommt man auf die Idee einen pflanzlichen Proteinshake zu produzieren?

Durch unser erstes Produkt nucao setzen wir uns natürlich viel mit gesunder Ernährung auseinander und reden mit vielen Menschen darüber – ob auf Messen mit unseren Kunden oder unter Gründern in der Food-Startup-Szene. Wir haben für uns selbst einfach gemerkt, dass wir nach dem Sport manchmal gerne eine Stärkung hätten, die wir mit gutem Gewissen zu uns nehmen. Und die nicht nur auf Proteine ausgelegt ist, sondern auf eine ganzheitliche Versorgung – also auch mit Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Hinzu kommt, dass es kein Proteinshake auf dem Markt gibt, der unseren Ansprüchen bei the nu company gerecht wird. Oft sind synthetische Zutaten im Spiel und immer sind sie in Plastik oder Alu verpackt. Das wollten wir ändern.

Ihr habt für die Serienproduktion eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gelauncht. Welche Ziele verfolgt ihr dabei?

Wir haben zwei Ziele mit dieser Kampagne. Mit dem ersten Ziel wollen wir finanziell den Markteintritt erreichen, mit allem was dazu gehört. Dazu ist die erste Schwelle von 20.000 Euro ausreichend, um die erste Zutaten-Bestellung mit akzeptablen Preisen zu tätigen und die Verpackungsmaterialien zu beschaffen. Bei unserem eigentlichen Ziel von 50.000 Euro können wir dann einen satten Launch hinlegen, inklusive Marketingbudget für Messen, Online-Werbekampagnen und einen vorsichtigen Start im deutschen Einzelhandel. Das zweite Ziel ergibt sich aus dem dmSTART! Contest. Denn mit unserer Kampagne battlen wir uns gleichzeitig mit 19 anderen Start-ups, um in Deutschlands dm-Regale zu gelangen. Die drei Start-ups mit den meisten Unterstützern erhalten diese Chance. Das ist natürlich ein riesiger Ansporn.

Vor zwei Jahren habt ihr schon mal euren Snack-Riegel nucao via Crowdfunding finanziert. Inwiefern hilft euch diese Kampagne jetzt bei nupro?

In der Konzeptionierung und der Strategieerarbeitung hat uns die erste Kampagne natürlich geholfen. Man weiß besser, wie man seine Community aktiviert und begeistert. Trotzdem muss ich sagen, dass das meiste genauso schwierig wie bei der ersten Kampagne ist – man muss bei Null anfangen was Kreativität und Innovation angeht.

Ihr unterstützt mit eurem Projekt auch die Aufforstungsinitiative edenprojects.org. Wie wichtig ist euch ein gesamtheitlicher Ansatz in Bezug auf Nachhaltigkeit?

Der ganzheitliche Ansatz ist das Herz unseres Unternehmens. Direkter Handel bei kritischen Rohstoffen wie Kakao, Bioqualität, Ökostrom in der Produktion, eine plastikfreie Verpackung – das alles sind Bausteine für nachhaltiges Wirtschaften. Wir wollten jedoch mehr als den Fußabdruck möglichst gering zu halten. Wir wollten die Bilanz zum Positiven wenden. Deshalb haben wir einem Hebel gesucht, der das möglich macht – und haben uns dafür entschieden Bäume zu pflanzen. Als soziales Start-up verpflichten wir uns, dass die soziale und grüne Bilanz immer positiv ist – die Wirtschaftlichkeit ist natürlich überlebenswichtig, muss sich aber danach einreihen.

Bild: edenprojects.org

Wenn ihr eure Kampagne erfolgreich abgeschlossen habt, wie geht es dann weiter? Was sind die nächsten Schritte?

Wir werden hoffentlich viele, viele Pakete packen und mit dm über die Einlistung sprechen. Das wäre der Traum. Danach geht es darum, die Marke nupro ordentlich zu positionieren und nucao nicht aus den Augen zu verlieren. Die größte Herausforderung besteht darin eine Marke aufzubauen, denen Menschen vertrauen. Wenn das gelingt können wir zeigen, dass Kapitalismus auch anders funktioniert und die Welt besser machen kann.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

Noch bis 14. September 2018 könnt ihr nupro auf Startnext unterstützen, weitere Informationen zu den Projekten von Christian findet ihr auf der Webseite von nucao.

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Crowdfunding für Mösl’s Bio Smoothie – Der Gründer des Fruchtgetränks im Glas im Interview

Ende letzten Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit Reinhard Mösl getroffen. Nach einem Rundgang in seiner Smoothie-Produktion in Haag in Niederösterreich hat er mir von seinem neuen Vorhaben…

Ende letzten Jahres habe ich mich zum ersten Mal mit Reinhard Mösl getroffen. Nach einem Rundgang in seiner Smoothie-Produktion in Haag in Niederösterreich hat er mir von seinem neuen Vorhaben erzählt: Bio-Smoothies im Glas. Meine erste Frage: „Gibt’s das nicht schon?“ Selten im Glas und vor allem nur schwer beziehbar, so seine Antwort damals. Damit seine Smoothies direkt zu den richtigen Menschen kommen, hat sich Reinhard Mösl gegen den Verkauf im herkömmlichen Handel und für eine Direktzustellung via Bio-Kisten entschieden. Mit dem Biohof Adamah hat er den ersten wichtigen Partner für sein Vorhaben gewonnen. Mit Hilfe einer Crowdinvesting-Kampagne soll nun die notwendige Aufmerksamkeit geschaffen, aber auch eine letzte Finanzierungslücke geschlossen werden. Wie es dazu kam und wie Reinhards Visionen aussehen, erzählt er im Crowdfunding-Interview mit The bird’s new nest.

Wolfgang: Reinhard, du produzierst seit über zehn Jahren Smoothies. Wie kam es dazu?

Reinhard: Mein Sohn Julian brachte mich dazu. Er ist von Kind auf ein beharrlicher Obstverweigerer und bei einem Australien-Aufenthalt versuchten wir es mit einem Smoothie. Überraschenderweise liebte er diese Mischung aus Fruchtsaft und Fruchtpüree zum Trinken und der Erfolg von Smoothies begeisterte mich so sehr, dass ich in Österreich damit startete Smoothies zu produzieren. Mittlerweile stellen wir in unserer modernen, manufakturartigen Produktionshalle monatlich rund 400.000 bis 500.000 Flaschen Smoothies als Eigenmarken für in- und ausländische Handelsketten her.

Wolfgang: Mit Mösl’s Bio Smoothie startest du jetzt mit eigener Marke. Erzähl doch bitte kurz davon.

Reinhard: Wir wollten wieder unter eigener Marke auftreten und etwas Besonderes schaffen, mit meiner persönlichen Philosophie. So entstand unser Bio-Smoothie in Glas und mittlerweile sind wir mitten in der Umsetzung. Soeben wurde unser Kühltunnel versandbereit gemacht, in dem die heiß abgefüllten Smoothies mit Wasser besprenkelt und innerhalb einer halben Stunde runtergekühlt werden. Diese neue Anschaffung bringt Mösl’s Bio Smoothie einen großen Schritt weiter ans Ziel.

Wolfgang: Was wird das Besondere an Mösl’s Bio Smoothie sein? Auch in Abgrenzung zu anderen Bio-Smoothies.

Reinhard:  Unser Bio-Fruchtsaft kommt im Glas, noch dazu in einem höchst individuellen, extra entwickelten Flaschendesign. Zudem kommt ein regionaler Charakter durch die Verwendung von österreichischem Apfel- und Traubensaft. Exotische Früchte wie zum Beispiel Mango kommen aus kontrolliert biologischen Betrieben. Außerdem setzen wir auf den Vertrieb über Bio-Kisten sowie über den Bio-Handel und die Bio-Gastronomie. Diese Kombination ist in Österreich einzigartig.

Wolfgang: Nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne vor eineinhalb Jahren sammelst du nun auf Conda nochmal Geld. Warum?

Reinhard: Das Geld wurde für die technische Umsetzung verwendet und wir werden vor dem Sommer technisch produktionsbereit sein. Allerdings haben wir uns für eine teurere Variante bezüglich der Produktion der Glasflasche entschieden. Mit dieser größeren Maschine können wir große Mengen von Glasflaschen produzieren und die einzelne Flasche wird dadurch billiger. Aufgrund der Anschaffung dieses Werkzeugs – eine Blasschale – haben wir aber höhere Ausgaben als geplant. Die Zinsen aus der letzten Kampagne wurden an die Lion Rocket InvestorInnen im Jänner bereits das erste Mal bezahlt, wobei wir die Zinsen mit unserem bestehenden Geschäft verdienen. Jetzt geht es darum den Markt zu bearbeiten und das Produkt für den Vertrieb vorzubereiten.

Wolfgang: Bereits vor dem Produktionsstart hast du namhafte Partner für dein Projekt gewinnen können, unter anderem den Biohof Adamah. Welche Rolle werden diese spielen?

Reinhard: Sie sind für uns wichtige Botschafter und Vertriebspartner gleichzeitig. Das Bio-Kistl der Familie Zoubek passt zu uns und gemeinsam wollen wir diese Nischen bedienen. Ab Herbst kann Mösl’s Bio Smoothie direkt über den Biohof Adamah bestellt werden und unsere drei Geschmacksrichtungen Birne, Himbeere und Mango werden dann zusammen mit anderen regionalen Bio-Leckereien direkt ins Haus geliefert. Wir freuen uns auf die Kooperation und hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.

Wolfgang: Was erwartest du dir von der Crowdinvesting-Kampagne? Wie können sich die Menschen beteiligen?

Reinhard: Neben dem Einsammeln von Geld ist es die mediale Aufmerksamkeit, die wir bis in den Herbst für den tatsächlichen Start mitnehmen wollen. Wir möchten die Marke gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden groß machen und freuen uns über jede Unterstützung und natürlich viele Vorbestellungen. Unsere Crowdinvesting-Kampagne ist noch bis Anfang Juli online und eine Beteiligung auf Conda ist bereits ab 100 Euro möglich. Insofern freuen wir uns über alle, die uns dabei unterstützen und den Link mit ihren Freundinnen und Freunden teilen. Und natürlich ist jedes Feedback zu unseren Produkten jederzeit willkommen.

Wolfgang: Viel Erfolg weiterhin und vielen Dank für das Interview!

 

Noch bis Anfang Juli 2018 könnt ihr die Crowdfunding-Kampagne von Mösl’s Bio Smoothie unterstützen und euch Zinsen in der Höhe von mindestens 4,5 Prozent sichern. Denn Reinhard Mösl hat sich zur Finanzierung seiner Bio-Smoothies für das sogenannte Darlehensmodell (Lending-based Crowdfunding) entschieden. Hier werden Mikrokredite zwischen Privatpersonen und Unternehmen vergeben, die verzinst zurückgezahlt werden. Mehr zu den unterschiedlichen Crowdfunding-Arten findet ihr hier. Weitere Informationen zur Geschichte, zur Herstellung und zum Produkt sowie Updates zum Crowdfunding findet ihr auf der Kampagnen-Seite.

 

Arbeitet ihr an einem nachhaltigen Crowdfunding-Projekt oder kennt ein solches, über das auf The bird’s new nest berichtet werden sollte? Dann sendet mir eure Inputs und Vorschläge zum Thema an office@crowdfunding-service.com!

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Bio-Geschenksets von Fandler

Ich liebe meine kleine Ölbar in meiner Küche – und ich finde, dass qualitativ hochwertige Öle ein tolles Geschenk abgeben, natürlich auch entsprechend verpackt! Ich liebe Nussöle, daher finde ich…

Ich liebe meine kleine Ölbar in meiner Küche – und ich finde, dass qualitativ hochwertige Öle ein tolles Geschenk abgeben, natürlich auch entsprechend verpackt!

Ich liebe Nussöle, daher finde ich das Bio-Geschenkset 3 von Fandler einfach wunderbar. In einer schicken Metalldose stecken drei leckere Öle, ein Bio-Walnussöl, ein Bio-Macadamianussöl und ein Bio-Haselnussöl. Fandler ist übrigens eine der bekanntesten Ölmühlen Österreichs und steht für hohe Qualität. Dieses Geschenk kommt bei Feinschmeckern und Müttern sicher super an. Und bei mir natürlich auch!

Hier findet ihr alle Bio-Geschenksets von Fandler.

Welches Bio- Geschenkset gefällt euch am Besten?

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MyEy – Biologisch zertifizierter, veganer Ei-Ersatz

Auf der Veganmania 2015 in Wien hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Christian, dem – man kann es schon so nennen – Erfinder von MyEy zu unterhalten. Es war…

Auf der Veganmania 2015 in Wien hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Christian, dem – man kann es schon so nennen – Erfinder von MyEy zu unterhalten. Es war nicht nur sehr interessant, von Christian über seinen Hintergrund zu erfahren, sondern auch mehr über MyEy erzählt zu bekommen, denn das Produkt ist im wahrsten Sinne des Worts EInzigartig – es ist nicht nur bio- und vegan-zertifiziert, sondern auch, wie von einem echten Ei-Ersatz natürlich zu erwarten ist, voll aufschlagbar. Das macht MyEy weltweit einzigartig!

Zu viel über Christian möchte ich nicht verraten, denn ich will ihn euch im Zuge eines Interview noch näher vorstellen. Nur so viel: Christian gilt als einer der Pioniere der veganen modernen Küche, bereits 1999 hat er Europas erste vegane Vollwertkonditorei eröffnet – und sogar im österreichischen Parlament vegan aufgetischt! Sein Motto ist „Kein Verzicht, sondern Genuss auf rein pflanzlicher Basis.“, und so hat er mit der innovativen Idee des perfekten veganen Ei-Ersatzes, getrieben von Erfindergeist und seiner Erfahrung als Konditormeister und Bäcker, aber vor allem mit dem Wunsch der Welt etwas Gutes zu tun, nach vielen Monaten des Probierens und Tüftelns MyEy entwickelt.

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MyEy ist eine vegane, rein pflanzliche Alternative zum Backen, Braten und Kochen mit Eiern. Das Produkt basiert auf einer Mischung aus pflanzlichen Proteinen, Stärke, Gewürzen und Mineralien. MyEy ist nicht nur aufschlagbar, sondern darüber hinaus auch noch vegan- und bio-zertifiziert (für mich die Voraussetzung, ein Lebensmittel in meiner Küche willkommen zu heißen), es enthält keine tierischen Fette, keinen Zuckerzusatz und ist frei von Gentechnik, Cholesterin, Gluten und Soja. Pflanzlicher Ei-Ersatz ist übrigens nicht nur für vegan lebende Menschen interessant, sondern auch für jene, die die Aufnahme von Cholesterin und tierischen Fetten zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen vermeiden wollen.

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MyEy vereint das gesamte Spektrum an Funktionalität – von Schaummassen, Aufschlagen und Backen bis zum veganen Spiegelei, denn das Backverhalten, die Konsistenz, die Farbe, der gewohnte Geschmack und die Funktionalität sollen natürlich auch bei einem pflanzlichen Ei-Ersatz erhalten bleiben. Die MyEy Produktpalette umfasst zur Zeit drei Produkte – VollEy, EyWeiß und EyGelb. MyEy VollEy eignet sich besonders gut zum Anreichern von Speisen, zur Erhöhung des Nährwertes und zum Verfeinern und Verbessern der Krumenstruktur – Backprofis wissen, wovon die Rede ist. Das Einsatzgebiet reicht von Backwaren, Hefegebäck, Spätzle, Süßem und Pikantem, Eierspeise, Frenchtoast, Baiser, Schaummassen, Panaden und Kuchen bis hin zu Mayonnaise, Saucen und Dessertcremes. Ich sage nur: Mousse au Chocolat!

Noch dazu ist MyEy denkbar leicht anzuwenden (für Nicht-Backprofis wie mich besonders wichtig), denn es ist einfach mit der fünffachen Menge an Wasser anzurühren. Es ist einige Monate lang ungekühlt haltbar und in 200g Dosen sowie im Großgebinde für Weiterverarbeiter erhältlich. Weitere Informationen findet ihr auf myey.info

Habt ihr von MyEy schon gehört oder es auch schon probiert? Wäre diese Form des Ei-Ersatzes etwas für euch?

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Neu bei dm: dm Bio

Seit heute, dem 16. April 2015, gibt es eine neue Eigenmarke bei dm. dm Bio, die neue Bio-Lebensmittelmarke richtet sich an Vegetarier, Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten. Aber auch an alle, die…

Seit heute, dem 16. April 2015, gibt es eine neue Eigenmarke bei dm. dm Bio, die neue Bio-Lebensmittelmarke richtet sich an Vegetarier, Veganer und Menschen mit Unverträglichkeiten. Aber auch an alle, die auf nachhaltig produzierte Lebensmittel achten, denn alle Produkte der Marke kommen aus kontrolliert biologischem Anbau. Laktosefreie, glutenfreie und fruktosefreie Produkte sind als solche gekennzeichnet.

dm unterstützt seine Partner, den biologischen Landbau auszubauen und gemeinsam neue Produkte zu entwickeln. Gleichzeitig möchte dm mehr Menschen mit den Werten und der Philosophie hinter Bio-Lebensmitteln vertraut machen. Das Ziel der Drogeriemarkt-Kette ist, 100 % Bio für seine Kunden anzubieten. Auf unnötige Inhalts- und Füllstoffe wird verzichtet. Ein Grossteil der dm Bio-Produkte ist vegan und für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten geeignet.

Produktgruppen

Unter den ersten Produkten der 25. dm-Eigenmarke befinden sich Fruchtmark-Produkte aus Bio-Obst ohne Zuckerzusatz.

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Beim Getreide gibt es Bulgur, Couscous, Quinoa und Amaranth, sowie Reis-, Mais-, Dinkel- und Amaranthwaffeln.

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dm Bio bietet des Weiteren Apfel- und Traubensaft sowie Hafer-, Dinkel- und Kokosdrinks sowie pure und gespritzte Säfte. In Deutschland finden sich einige weitere Produkte im Sortiment, die Produktpalette wird in beiden Ländern laufend erweitert.

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Wie gefällt euch die neue dm-Eigenmarke? Welche Produkte wünscht ihr euch als nächstes von dm Bio?

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Vegane Wundertüte vor der Haustür: Die VEGAN BOX

„Die VEGAN BOX ist da!“, rief mein Postbote heute morgen und hielt mir strahlend den hübschen kleinen Karton entgegen. In der Veganszene ist sie derzeit – im wahrsten Sinne des Wortes…

„Die VEGAN BOX ist da!“, rief mein Postbote heute morgen und hielt mir strahlend den hübschen kleinen Karton entgegen. In der Veganszene ist sie derzeit – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde: die VEGAN BOX. „Die Überraschungs-Box für Vegetarier und Veganer, für Allergiker, Sportler und alle, die ernährungs- und gesundheitsbewusst leben möchten.“ So werben die Erfinder des kleinen Wunderkistchens auf ihrer Website.

Seit Mitte 2013 kann man die VEGAN BOX Classic in klein und groß bestellen. Die beiden unterscheiden sich natürlich zum einen im Preis – für die kleine Box zahlt man 14,90 Euro im Monat und für die große 24,90 Euro -, zum anderen aber auch im Inhalt. Ein paar Ingredienzen fehlen in der kleinen Box. Welche das sind ist immer unterschiedlich und man weiß es vorher natürlich nicht. Seit Mitte 2014 gibt es die VEGAN BOX zusätzlich in den Ausführungen „Just food“, „Glutenfrei“ und „Sojafrei“. Das ist erfreulich, denn gerade meine männlichen Freunde wussten selten etwas mit Gesichtscremes und -masken anzufangen. Leider gibt es „Just food“ nicht in verschiedenen Größen, sondern nur in der großen Variante für 24,90 Euro. Dasselbe gilt auch für die gluten- und die sojafreie Box. Einige Monate hatte ich die kleine Classic Box im Abo und nun habe ich seit Oktober die VEGAN BOX Just food.

Unboxing VEGAN BOX!

Die VEGAN BOX kommt immer in einem schönen weißen Karton, der Lust aufs Auspacken macht. Die Box ist zudem sehr liebevoll gepackt, mit einem lila Knisterpapier und viel Stroh. Wie in einem Osternest! Irgendwie ist es überhaupt immer wie Ostern, wenn man die VEGAN BOX bekommt. Immerhin ist sie ein Geschenk, das man sich selbst gemacht hat und von dem man noch nicht einmal weiß, was drin ist!

Aber wie bei anderen Geschenken auch, ist nicht immer alles in der VEGAN BOX ansprechend. Oft entdeckt man neue tolle Produkte, manchmal sind aber auch Dinge in dem Kistchen, mit denen man gar nichts anfangen kann. Beispielsweise hatte ich schon zwei Mal Tee in der Box. Und Tee finde ich langweilig. Aber andererseits habe ich schon großartige Sachen entdeckt! Kokosöl beispielsweise. Seit einmal ein kleines Gläschen in der VEGAN BOX war, liebe ich es zum Backen, Braten oder einfach aufs Brot statt Butter. In jeder VEGAN BOX ist eine Liste mit den Produkten enthalten, die sich in der Box befinden. Außerdem eine kleine Erklärung zu jedem Produkt. So lässt sich ganz leicht herausfinden, ob auch alles da ist, was da sein soll. Daneben gibt es eine Preisliste, sodass man sehen kann, was die Produkte im Handel kosten würden.

VEGAN BOX Dezember

Nun möchte ich euch kurz aufführen, was in der Dezember Just food enthalten war, damit ihr euch ein Bild machen könnt: Grünkern Burger (DAVERT), Mandelremoulade (EMILS), Zartbitter-Weihnachtsmann (ROSENGARTEN), Mini Zwieback Rosmarin & Olivenöl (SOMMER), Organic NOM Bar (NOM FOODS), Ausländer Veggie Würstchen Snack (VIANA), VegEgg (ARCHE), Fourré Choc Kekse (LE MOULIN DU PIVERT), Gemüsebrühe to go (NATURATA), Cheesauce (VANTASTIC FOODS), Vegane Streichcreme (VEGGY STREET).

Einiges davon habe ich schon probiert und für sehr lecker befunden. Besonders habe ich mich über die Käsesoße gefreut und auch der Ei-Ersatz kommt mir aktuell sehr gelegen. Aber auch dieses Mal ist natürlich etwas enthalten, das mich nicht ganz glücklich macht: Der Zartbitter-Weihnachtsmann. Ich mag keine Zartbitter-Schokolade, jedoch kann ja dafür die VEGAN BOX nichts. Die Grünkernburger sind mir zu klischeehaft, aber auch die KlischeeveganerInnen wollen ja bedient sein. Wozu ich eine Gemüsebrühe to go brauche, hat sich mir auch noch nicht so ganz erschlossen, aber ich stecke sie mal in meine Arbeitstasche. Vorsichtshalber. Für die MacGyvers der Ökoszene!

Ein Blick auf die Facebook-Seite von VEGAN BOX verrät, dass die Dezember-Box im Allgemeinen wieder gut angekommen ist.

Inhalt der Dezemberbox

Summa summarum würden die Produkte laut der beigefügten Preisliste im Handel 29,51 Euro kosten. Gespart habe ich also durchaus. Allerdings muss man dazusagen, dass ich mir vermutlich nicht einmal die Hälfte davon gekauft hätte. Ziehe ich die Produkte ab, die mir nicht oder nur mäßig geschmeckt haben, so komme ich noch auf 23,44 Euro. Dafür musste ich aber erstens keinen Versand bezahlen, zweitens hatte ich ein Geschenk von mir für mich zum Freuen und Auspacken und drittens habe ich Dinge probiert, die ich sonst nie probiert hätte.

Es ist übrigens kein Problem, die Kisten alle durchzuprobieren, denn das Abo ist problemlos mit einer einzigen E-Mail wieder gekündigt. Also einfach mal ausprobieren und selbst urteilen auf vegan-box.de!

Ich jedenfalls bin gespannt auf die Januar-Box! Und bis dahin habe ich für den Notfall immer noch die Gemüsebrühe to go in der Tasche!

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Mach was draus! Tetra Paks als Keimschale

Jeder kennt sie: Tetra Paks! Darin stecken meist Säfte oder Milch, am Ende des Tages landen die Verpackungen dann aber im Müll. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, sie wiederzuverwenden: Als…

Jeder kennt sie: Tetra Paks! Darin stecken meist Säfte oder Milch, am Ende des Tages landen die Verpackungen dann aber im Müll. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, sie wiederzuverwenden: Als Keimschale für Mungobohnensprossen!

Dazu braucht man nur einen leeren Tetra Pak-Behälter und eine Handvoll Mungobohnen – diese gibt es in Bioläden aber auch von Alnatura bei dm.

TetraPak   Mungobohnen

Die Verpackung sollte gut ausgespült und die Mungobohnen sanft mit klarem Wasser gewaschen werden. Jetzt schneidet man die vier Ecken oben ab, sodass kleine Löcher enstehen, die ungefähr gleich groß oder etwas kleiner als eine Mungobohne sein sollten.

MungobohnenTetrapak

Zum Schluss werden die Bohnen durch die große Öffnung in das Tetra Pak geschüttet. Es können auch mehr Bohnen verwendet werden, beim Keimen vergrößern sie sich aber stark und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Sprossen besser keimen, wenn man eine kleinere Menge verwendet.

Nun muss der Karton ungefähr zu zwei Drittel für zwölf Stunden mit lauwarmem Wasser gefüllt und der Deckel wieder verschlossen werden. Er sollte an einen eher warmen, dunklen Ort gestellt werden, wie zum Beispiel in einem Küchenschrank. Nach zwölf Stunden wird das Wasser dann durch die vier kleinen Löcher abgegossen und die Sprossen müssen nun alle zwölf Stunden mit lauwarmem Wasser für zwanzig Minuten bewässert werden. Danach wird das Wasser wieder abgegossen. Am geschicktesten finde ich es, wenn man dies während des Frühstücks und Abendessens macht, dann wird es nicht so leicht vergessen. Nach ungefähr einem Tag beginnen die Bohnen dann zu keimen.

Mungosprossenkeimen

Es dauert etwa eine Woche, bis die Sprossen groß sind, sie sind aber zu jedem Zeitpunkt essbar. Bei erreichter Wunschgröße wird der Karton einfach aufgeschnitten und die fertigen Mungosprossen „geerntet“.

Tetrapakaufschneiden

Vor dem Verzehr sollten die grünen Schalen aussortiert und eventuell die kleinen Fäden am Ende entfernt werden. Zudem empfiehlt es sich, die Sprossen noch ein paar Minuten mit heißem, kochendem Wasser zu übergießen. Sie verlieren dadurch nicht an Frische und bleiben knackig.

Mungosprossenfertig

Die äußerst gesunden Sprossen schmecken nicht nur im Salat, sondern auch auf Brot oder sorgen, wie in einigen asiatischen Gerichten, in Suppen für mehr Frische.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Ich liebe Kaffee, aber… – Vegane Kaffeealternativen

Ja, ich liebe Kaffee – das wissen vor allem vermutlich jene, die mir auf Twitter folgen, denn dort tweete ich des öfteren unter dem Hashtag #coffeelove. So sehr ich den Duft…

Ja, ich liebe Kaffee – das wissen vor allem vermutlich jene, die mir auf Twitter folgen, denn dort tweete ich des öfteren unter dem Hashtag #coffeelove. So sehr ich den Duft und Geschmack von Kaffee auch liebe, es gibt Tage, an denen vertrage ich ihn einfach nicht. Oder – was selten, aber doch hin und wieder vorkommt – ich habe einfach keine Lust darauf, möchte aber doch einen Koffeinkick. Deshalb habe ich mich auf das Experiment „Energie ohne Kaffee“ eingelassen, und Alexandra von Frischeuniversum hat mich dabei unterstützt und mir drei Produkte von RINGANA zum Testen zur Verfügung gestellt, die Kaffee im täglichen Leben ersetzen können, natürlich alle vegan: Der Bio-Matcha Tee, RINGANAchi und PACK energy.

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Ich habe Matcha Tee zwar schon auswärts genossen und fand ihn sehr lecker, der Bio-Matcha Tee ist aber mein erster Matcha in meinem Zuhause.  Matcha Tee enthält tatsächlich mehr Koffein als Kaffee, soll aber laut RINGANA trotzdem die Nerven beruhigen und Stress abbauen. Geerntet wird der Matcha in Japan nach jahrhundertealter Tradition, die dunkelgrünen Teeblätter werden in Granitsteinmühlen zu dem für Matcha üblichen Pulver vermahlen. Der Matcha stammt aus dem Süden Japans und ist daher nicht radioaktiv belastet. Wer es aber trotzdem noch genauer wissen will: Die Ernte 2011 wurde durch das unabhängige Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien, Hamburg, auf radioaktive Rückstände überprüft. Die Messwerte liegen unterhalb der Nachweisgrenze und sind absolut unbedenklich. Auch alle zukünftigen Lieferungen werden auf radioaktive Rückstände überprüft.Die Bio-Teefelder des Matcha Tees von RINGANA liegen im südlichen Teil Japans auf der Insel Kyushu. Sie sind damit ungefähr 1.000 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt. Laut dem Strahlenschutzexperten Prof. Dr. Ulrich Nöhle vom Institut für Lebensmittelchemie der TU Braunschweig kann der Matcha Tee daher bedenkenlos genossen werden.

Der Zubereitungsvorschlag von RINGANA ist, einen halben Teelöffel Matcha Tee in den RINGANA Shaker zu geben, mit 80 °C heißem Wasser aufzugießen und dann gut zu schütteln. Mit Wasser wollte ich meinen Matcha nicht zubereiten, denn ich mag den Geschmack von grünem Tee normalerweise gar nicht – schwarzen Tee finde ich übrigens noch ungenießbarer, deshalb kommen beide für mich auch nicht als Kaffeeersatz in Frage – und schätze am Matcha Tee, dass er mit Pflanzenmilch zubereitet einfach superlecker ist. Leider war der Shaker trotz mehrmaligem Check, ob dieser gut zugeschraubt ist, nicht dicht, und das Shaken führte zu einer Aufwischaktion in meiner Küche. Deshalb verwende ich nun einen Milchaufschäumer. Was bei mir außerdem nicht fehlen darf ist ein ordentlicher Schuss Agavendicksaft, denn wie bei Kaffee mag ich meinen Matcha Tee süß.

Der Matcha Latte ist mein absoluter Favorit unter den Kaffeealternativen, weil er nicht nur unglaublich lecker, sondern auch gesund ist. Außerdem kann man mit Matcha noch einiges mehr machen – hier findet ihr Elis Artikel dazu. Wie viele Portionen Matcha Tee pro Tag kann man trinken? Mit Matcha Tee ist es wie mit Kaffee, die Menge, die man gut verträgt variiert von Mensch zu Mensch. Folgt hier am besten eurer Intuition und eurem Wohlbefinden!

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Ein für viele von euch vermutlich eher unbekanntes Produkt ist RINGANAchi, ein Ananas-Ingwer-Shot, der als „natürlicher Energiebooster“ eine noch nie dagewesene Wirksamkeit verspricht. Die rein pflanzliche Zutaten wie Maca, Ginseng und Koffein sollen den Körper beleben und auf wohltuende Art und Weise die Sinne anregen. Mein RINGANAchi lagert im Kühlschrank und ist deshalb nochmals extra erfrischend. Und ja, der Ingwer tritt sehr deutlich hervor und macht das Getränk scharf, aber auf eine angenehme Art und Weise. Die Shots sind relativ klein, ich trinke sie dementsprechend auch am liebsten in kleinen Schlucken und schon in der Mitte des Fläschchens merke ich, wie mein Kreislauf beginnt zu arbeiten.

Wie Kaffee und Matcha Tee ist auch das RINGANAchi nicht für Kinder, schwangere Frauen oder koffeinsensitive Personen geeignet. Außerdem darf RINGANAchi nicht mit Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken gemischt werden – die empfohlene Tagesverzehrmenge liegt bei einem Fläschchen pro Tag und sollte nicht überschritten werden. Wer das RINGANAchi nicht so wie ich gerne pur trinkt, kann es zum Beispiel auch zum Frühstück in einen Obstsalat mischen.

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Das PACK energy ist ein weiterer Energybooster aus der Natur. Bioverfügbare Mineralstoffe gemixt mit ausgewählten pflanzlichen Kraftstoffen (B-Vitamine aus Quinoa) sollen den vermehrten Bedarf bei körperlicher Aktivität decken und Energie spenden. Vegetarier und Veganer können PACK energy auch als pflanzliche Eiweißquelle verwenden, das Eiweiß stammt aus Erbsenproteinen. Bei gesteigerter Aktivität soll PACK energy ca. 30 Minuten vor der körperlichen Betätigung getrunken werden, als Nahrungsanreicherung kann es auch einfach morgens als Frühstücksgetränk dienen. Nach Einnahme von PACK energy wird übrigens empfohlen, ein Glas Wasser zu trinken.

So toll ich es finde, dass PACK energy auch als Eiweißquelle dient, hat es für mich im Vergleich zum Matcha Tee und RINGANAchi einen gravierenden Nachteil: Den Geschmack. Denn gut schmeckt das Getränk einfach nur mit Wasser gemixt nicht. Hier würde ich weitere Zubereitungsvorschläge sehr hilfreich finden, denn ich möchte meine flüssigen Energielieferanten gerne genießen können, und dazu gehört für mich natürlich auch ein ansprechender Geschmack.

 

Wie alle Produkte von RINGANA sind auch diese ohne Tierversuche in Österreich hergestellt, solltet ihr Fragen zu RINGANA oder den Produkten haben, könnt ihr euch gerne an Alexandra wenden, ein wenig kennenlernen könnt ihr sie in diesem Interview, das ich mit ihr vor einiger Zeit geführt habe. Getestet habe ich auch Kosmetik von RINGANA, den Bräunungsaktivator, den Hand- und Nagelbalsam, das Zahnöl und das Deo

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VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl

Ich habe euch sicher schon einmal verraten, dass ich in meiner Küche eine kleine Ölbar habe, die ich plane in meiner neuen Wohnung deutlich zu vergrößern. Zur Zeit befinden sich…

Ich habe euch sicher schon einmal verraten, dass ich in meiner Küche eine kleine Ölbar habe, die ich plane in meiner neuen Wohnung deutlich zu vergrößern. Zur Zeit befinden sich Rapsöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl sowie Kokosöl in der Bar – und natürlich Olivenöl, denn Olivenöl muss einfach immer dabei sein. Bei Ölen gibt es große Qualitätsunterschiede, was Rohstoffe und Pressung betrifft. Bei Olivenöl kommen noch viele Geschmacksvarianten dazu, von süßlich bis scharf können diese Öle einen sehr individuellen Geschmack entwickeln.

Als Ilka von Was Schickes mich gefragt hat ob ich ein Bio-Olivenöl testen möchte, war ich deshalb natürlich sofort dabei. Als das VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl dann bei mir angekommen ist, habe ich mir Zeit genommen, das Öl umfassend zu testen – und zwar pur mit etwas Brot, denn im Salat oder in der Tomatensoße zur Pasta kann man den individuellen Geschmack eines Öles kaum erkennen – ein simples Weißbrot bietet hier die optimale Kombination. Das Bio-Olivenöl hat eine charakteristische kräftige goldgelbe Farbe, und es war so lecker, dass ich sicher ein Achtel Liter vertestet habe – pur. Das Öl hat ein süßlich-mildes Aroma mit einer leichten Schärfe im Abgang – typisch für Ölivenöl, wobei die Schärfe so intensiv sein kann, dass mir das Öl nicht mehr schmeckt. Deshalb ziehe ich milde Ölivenöle wie dieses definitiv vor, wobei das Arome darunter keineswegs leidet, im Gegenteil.

Das VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl ist „extra virgin“ (natives Olivenöl Extra) und wird direkt aus den Oliven ausschließlich durch mechanische Pressung gewonnen, ein sogenanntes kalt gepresstes Olivenöl. Das Öl ist nicht nur bio-zertifiziert, sondern auch DIO-zertifiziert. DIO ist eine private griechische Zertifizierung, die nochmals kontrolliert, ob die EU-Vorschriften für den ökologischen Landbau eingehalten wurden. Die verwendeten Oliven gehören zur Sorte „Throumba“ und stammen von der griechischen Insel Thassos. Diese Olivensorte wächst nur auf dieser, im Nordosten gelegenen griechischen Insel, deshalb handelt es sich auch um ein Olivenöl mit geschützter geografischer Angabe (ggA).

Wer seine Küche mit dem gesunden Öl bereichern will, der ist mit dem VI.EL.THA. Griechisches Bio-Olivenöl auf jeden Fall gut beraten. Ihr könnt es in Salaten verwenden oder auch in allen mediterranen Speisen – und natürlich auch pur mit Brot. Wer das noch nie probiert hat, dem möchte ich dies wärmstens ans Herz legen, denn das ist aus meiner Sicht die beste Art, ein Öl zu genießen.

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