Greenwatching: Freitag, 12. Dezember bis Donnerstag, 18. Dezember 2014

Friday 12th, December 2014 / 13:54 von
Greenwatching: Freitag, 12. Dezember bis Donnerstag, 18. Dezember 2014

Freitag, 12. Dezember 2014

BR, 14:15 bis 15:00
Wildes Japan – Tropenstrand und Bärenland

Japan verbindet man ja oft vor allem mit Tokio, also einer riesigen Metropole. Dabei verliert man leicht außer Augen, dass sich natürlich auch naturmäßig einiges tut. Auf Kuyshu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln, lebt beispielsweise eine Makaken-Population, die dadurch berühmt wurde, dass die Affen Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Eigenschaft auch an ihre Jungen weitergeben. In den Mangrovenwäldern Okinawas findet man Winkerkrabben und Schlammspringer und 3.000 Kilometer nördlich – auf Hokkaido – wachsen kleine Bärenjungen zu stattlichen Tieren heran.

3Sat, 20:15 bis 21:00
Geld regiert die Welt: Die Macht der Finanzkonzerne

In dieser Reportage gehen die beiden Filmemacher Tilman Achtnich und Hanspeter Michel den Machenschaften von Schattenbanken auf den Grund. Während die großen Banken im Licht der Öffentlichkeit stehen, spielen sich viele ihrer Geschäfte im Verborgenen ab. Hier werden mit Billionenbeträgen hantiert (und spekuliert) und das fast ganz ohne öffentliche Kontrolle. Ihre Macht umspannt den ganzen Globus.

 

Samstag, 13. Dezember 2014

3Sat, 09:55 bis 10:15
Winter-Wildnis – Überleben in Schnee und Kälte

Die meisten von uns Menschen haben es im Winter gut, denn wir verbringen ihn in geheizten Räumen. Aber wie ist das, wenn man ein Tier ist und zum Beispiel im Wald lebt? Auskunft über die diversen (Winter-)Überlebensstrategien der Tierwelt gibt diese Doku.

Arte, 14:00 bis 14:30
Yourope: Best of 2014 – Auf der Suche nach dem besseren Leben

Wie sieht eigentlich ein gutes Leben aus? Und wie stellen wir uns die Welt vor, in der dieses stattfinden soll? Yourope hat im letzten Jahr haufenweise IdealistInnen, AktivistInnen und VisionärInnen getroffen, die sich mit dem aktuellen Zustand nicht mehr zufrieden geben und die Welt ein Stück weit verbessern wollen.

 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Arte, 13:55 bis 14:40
360° Geo Reportage: Andalusien – Edle Pferde, wilde Stiere

So wie die Belenchons macht das heute fast keine andalusische Familie mehr! Jeden Mai ziehen sie mit ihren 400 Rindern und 2.300 Schafen in den kühleren und feuchteren Norden um und zwar zu Pferde. Diese althergebrachte Methode ist für die Tiere wesentlich stressfreier als der Transport mit LKW und zudem auch noch kostengünstiger. In diesem Jahr haben die Belenchos zum ersten Mal Unterstützung beim Treiben der Rinder. Eine neue Schule, die der alten Tradition zu neuem Leben verhelfen möchte, schickt ihre SchülerInnen vorbei.

 

Montag, 15. Dezember 2014

BR, 14:15 bis 15:00
Mondfische – Rätselhafte Giganten

Die größten Knochenfische der Welt sind Mondfische. Nachdem ich das nicht wusste, beziehungsweise ehrlich gesagt überhaupt noch nie zuvor von diesen bis zu drei Meter großen Tieren gehört habe, dachte ich, ich empfehle mal gleich eine Sendung zum Thema. Mondfische findet man in fast allen Weltmeeren, dennoch ist kaum etwas über sie und ihre Lebensweise bekannt. Thomas Behrend möchte das ändern und begibt sich auf die Spur der seltsamen Meeresbewohner.

Arte, 16:10 bis 10:00
Ladakh: Jungwa – Ein Film rüttelt auf

Sintflutartige Regenfälle gingen im August 2010 über der indischen Region Ladakh nieder, Auslöser für Schlammlawinen, die auf ihrem Weg alles mitrissen, was ihnen im Weg stand. Scheinbar leider nur der Beginn umfassender Änderungen, denn ein Jahr nach der großen Katastrophe machen sich tiefgreifende Veränderungen bemerkbar: Das Wasser wird knapper, bisher unbekannte Krankheiten befallen das Vieh, es gibt weniger Schnee, dafür aber Sturzbäche aus Schlamm. Auch IngenieurInnen und WissenschaftlerInnen schlagen im Angesicht der Umweltprobleme Alarm.

 

Dienstag, 16. Dezember 2014

Phoenix, 16:35 bis 17:05
Letzte Warnung: Die Grenze des Wachstums

1972 erschien die vom Club of Rome herausgegebene Studie „Die Grenzen des Wachstums“, die damals eine internationale Diskussionen über die Grenzen unseres Planeten und unseres Lebensstils anstieß. Mittlerweile wurde die Studie zweimal umfassend aktualisiert und bildet nach wie vor die Basis vieler Nachhaltigkeitsdebatten. Die Dokumentation zeigt, welche Wellen in der öffentlichen Wahrnehmung die Studie damals schlug und zu welchen Schlussfolgerungen sie kam.

ORF, 20:15 bis 21:05
Universum: Wildes Venedig

Für die meisten bedeutet Venedig: Markusplatz, Rialtobrücke und Acqua Alta. Doch die Stadt führt ein Doppelleben, denn auf den vielen spärlich besiedelten Inseln der Lagune schufen Mensch und Natur einen Lebensraum, den sie seit Jahrtausenden friedlich miteinander teilen. So findet man nicht nur zahlreiche Wildtier und Vogelarten, sondern sogar Korallenriffe. Wer hätte das gedacht?

 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Phoenix, 21:00 bis 21:45
Der Mais-Wahn: Wie eine Pflanze Profit und Hunger schafft

Während die nördlichen Industrieländer ihn zu Ethanol und Biogas umwandeln, wissen die BewohnerInnen der Südhalbkugel kaum, wie sie gerade soviel davon bezahlen sollen, um ihre Familien satt zu bekommen. Die Rede ist von Mais – Industriepflanze Nummer Eins im 21. Jahrhundert –, dessen Preis in den letzten Jahren explodiert ist. Diese Dokumentation erzählt die Geschichte von den Opfern und den Machern des Mais-Wahns.

ORF 2, 22:30 bis 23:20
Menschen & Mächte: Vision Possible – Projekt Europa: Wie wir in Zukunft leben könnten

Europa – das Konzept sowie die geographische Tatsache – gilt seit dem „frühen“ Griechenland (bzw. danach wieder seit der Aufklärung) als Hort der Demokratie. Die EU (als Nationen übergreifendes, Nationalismus überwindendes Bündnis) sollte dieses Bild verfestigen, doch mehr als zwei Dekaden nach ihrer Gründung sieht die Sache anders aus: Separatistische Bewegungen überall, Postpolitik (die Verschmelzung von Wirtschaft und Politik) und Wut gegen „die da oben“ stellen eine ernsthafte Gefahr für die Zukunft der Unternehmung dar. Diese im Rahmen des ORF-Schwerpunktes „20 Jahre EU-Beitritt“ gezeigte Dokumentation fragt nach der Zukunft der Union und wie die einstigen Ideale (im Hinblick auf ökonomische, ökologische, soziale Aspekte) vielleicht doch noch zum Tragen kommen können.

 

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Arte, 17:05 bis 17:35
X:enius: Rettung für den bedrohten Ackerboden

Bald braucht es nicht mehr den Sirocco, der gelegentlich Sand von Afrika übers Mittelmeer nach Nordeuropa bläst: Durch Verwüstung im Zuge der Überbeanspruchung von Ackerland kann es auch in Österreich & Co in relativer Kürze staubtrocken werden. Wie man der Sahara-Werdung Europas entgegensteuern kann, ist eine Frage der Nachhaltigkeit und des staatlichen Regulierungswillens. Können wir es uns leisten, den Boden, auf und von dem wir leben, der Ertragswut zu opfern, nur um kurzfristig zuviel, langfristig jedoch zu wenig zu essen haben?

Über den Autor

Steffi, wohnhaft in Wien, liebt Filme, Musik, Tanzen und Reisen. Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sie schon als sie mit elf Jahren einen "Kinder-Natur-Umweltclub" gründete. Einige Jahre später ist The bird's new nest nun der optimale Ort um ihre Gedanken zum Thema zu teilen und neue Dinge dazuzulernen. Jetzt studiert sie Umwelt und Nachhaltigkeitsmanagement und beschäftigt sich besonders mit Nachhaltigkeit im Kunst- und Kulturbereich.

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