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    Detox – Der Hype in Lifestyle- und Bloggersphären

    Detox scheint in aller Munde. Doch Wissenschaftler kritisieren jetzt: Alles totaler Schwachsinn! Was steckt dahinter? Ist es wirklich so gut, wie jeder schreibt und braucht unser Körper diese Entgiftung? Übersetzt bedeutet…

    Detox scheint in aller Munde. Doch Wissenschaftler kritisieren jetzt: Alles totaler Schwachsinn! Was steckt dahinter? Ist es wirklich so gut, wie jeder schreibt und braucht unser Körper diese Entgiftung?

    Übersetzt bedeutet Detox so viel wie Entgiftung. Prinzipiell geht dem Detox-Verfahren der Gedanke voraus, dass unser Körper sich mit den Lebensmitteln, welche wir verzehren, in Verbindung mit einem ungesunden Lebensstil, vergiftet. Die sogenannte Schlacke, voll mit Giftstoffen, bleibt in unserem Körper zurück und kann nur durch eine Detox-Kur entfernt werden.

    Bei Detox nimmt man für zwei bis sieben Tage keine feste Nahrung zu sich und stillt seinen Hunger untertags mit Smoothies und Suppen. Die Smoothies lassen sich einfach selber herstellen, mittlerweile gibt es aber auch spezielle Detox-Smoothies, die man sich portionsweise direkt nach Hause liefern lassen kann. Die Kur wird durch viel Flüssigkeit, wie Wasser und ungesüßte Tees, unterstützt. Intensiven Sport sollte man meiden, lange Spaziergänge hingegen sind erwünscht. Auch Entspannungssport wie Yoga wird empfohlen. Durch lange Schlafphasen entspannt sich der Körper und tankt Energie, die er durch das Entgiften verliert. In den ersten Tagen bemerkt man einige Nebenwirkungen, wie permanente Kopfschmerzen und starke Müdigkeit, die Zeichen der aktiven Entgiftung sind.

    Viele Detox-Anwender sind dem Irrglauben verfallen, dass Detox eine tolle Methode zum Abnehmen ist. In der Tat verliert man innerhalb kurzer Zeit viel Gewicht, da man täglich nur ungefähr 400 Kilokalorien zu sich nimmt. Doch nach der Detox-Diät setzt unwillkürlich der Jojo-Effekt ein und lässt die Kilos wieder wachsen. Auf Dauer gesehen doch keine gute Variante, um den Vanillekipferln von Weihnachten adé zu sagen.

    Anfänglich sollte dies ein Bericht über einen Detox-Selbstversuch sein, doch nach den Kritiken seitens der Wissenschaft, wird sich mein Körper, speziell meine Organe, weiterhin selbst um die Entgiftung kümmern müssen. Prinzipiell meint die Wissenschaft, dass sich unser Körper mit Hilfe der Organe selbst reinigt. Der gesunde Körper sollte keine Detox-Kur brauchen, um etwaige Schlacken abzubauen. Sollte der Körper nicht mehr imstande sein, sich selbst zu entgiften, dann hilft ihm auch keine Detox-Kur mehr. Im Prinzip ist Detox nichts anderes als Heilfasten und hilft dem geistigen und psychischen Körperempfinden. Gesundheitliche Probleme oder falsche Ernährungsgewohnheiten werden dadurch aber nicht verbessert. Nach einer Studie von „Sense About Science“ sind Produkte mit der Kennzeichnung „Detox“ reine Geldverschwendung und verbessern alleinig die Wirtschaft. Eine Untersuchung hat ergeben, dass fast alle untersuchten Detox-Produkte wirkungslos sind.

    Die einzelnen Aspekte der Detox-Diät sind in der Tat gesund für den Körper. Fasten hilft beispielsweise, unseren Körper besser wahrzunehmen und das geistige Wohlbefinden zu steigern. Flüssigkeiten sollten immer in ausreichender Menge dem Körper zugeführt werden. Sportliche Aktivitäten runden einen gesunden Lebensstil ab. Durch das Trinken von Smoothies werden dem Körper viele Vitamine und Ballaststoffe zugeführt, die den Hunger stillen und zu einer Gewichtsabnahme führen können.

    Prinzipiell solltet ihr, wenn ihr euch einer Fastenkur oder Ernährungsumstellung unterzieht, darauf achten, wie es euch damit geht. Beobachtet die Signale eures Körpers und ihr werdet merken, ob ihr euch gesünder und wohler fühlt. Definiert euer eigenes Konzept, mit dem ihr gut auskommt, denn nur ihr alleine wisst, wann es eurem Körper gut geht.

     

    Quellen:
    http://www.dge.de/presse/pm/blitzdiaeten-bleiben-ohne-dauerhaften-erfolg/
    http://www.senseaboutscience.org/pages/debunking-detox.html

    13 Kommentare zu Detox – Der Hype in Lifestyle- und Bloggersphären

    Grießbrei 2.0 – Veganer Grießbrei leicht gemacht

    Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks…

    Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben

    Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks Butter gemacht. Später hab ich dann ehrlich gesagt ganz auf dieses simple und köstliche „Wohlfühlessen“ vergessen. Erst vor kurzem habe ich Grießbrei wieder für mich entdeckt.

    Kennt ihr das, wenn man bestimmte Lebensmittel oder Gerichte nie isst und einfach vergisst, dass sie überhaupt existieren? So ging es mir mit Grießbrei. Doch dann hatte ich vergangenen Sommer ziemliche Probleme mit meinem Bauch und habe nur noch breiige Sachen gut vertragen. Da kam er natürlich wie gerufen, der liebe Grießbrei. Weil ich aber mittlerweile ziemlich gesundheitsbewusst und auch überwiegend vegan lebe, gibt es ein paar kleine Änderungen zum Brei von früher: Grießbrei 2.0 eben.

    Grießbrei 2.0 – So esse ich ihn am liebsten

    Meistens bereite ich den Brei aus Bio-Dinkelgrieß zu, weil ich diesen besser vertrage. Und statt Kuhmilch nehme ich eine Mischung aus Wasser und Bio-Sojamilch – meist im Mischverhältnis 1:2. Das ist die Basis. Natürlich könnt ihr aber auch andere Pflanzenmilch verwenden. Die Variationen sind facettenreich. Meine Lieblings-Version möchte ich euch jetzt hier vorstellen: Schoko-Grießbrei mit Banane. Diese „verfeinerte“ Grießbrei-Version ist ebenfalls im Handumdrehen zubereitet. In die Brei-Mischung (bestehend aus circa 1/4 Liter Bio-Pflanzenmilch und 30 Gramm Bio-Grieß) einfach ein bis zwei Stück vegane Bio-Schokolade einrühren. Eine Bio-Banane schneiden und auf den noch warmen Brei legen. Mit etwas Bio-Zimt bestäuben, fertig!

    So werdet ihr zum Grießbrei-Profi

    Ich mache den Brei nie nach Rezept, sondern immer nach Gefühl. Meistens wird er dann genau so, wie ich ihn gerne mag. Und weil die einen ihn breiiger, die anderen flüssiger mögen, würde ich euch auch empfehlen: Findet durch Ausprobieren heraus, welches Mischverhältnis euch persönlich am besten schmeckt. Generell kann ich aber raten: Lieber erst weniger Grieß nehmen, denn mehr Grieß kann man immer noch einrühren.

    Wichtig: Topf und leer gegessene Schüssel immer sofort auswaschen! Denn eingetrockneter Grieß ist einfach nur fies auszuwaschen.

    Ich wünsche euch gutes Gelingen!

    11 Kommentare zu Grießbrei 2.0 – Veganer Grießbrei leicht gemacht

    Gebratene Udon-Nudeln mit Tofu (vegan)

    Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch…

    Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch grüne Bohnen zu Hause, die ich zubereiten wollte und dieses Mal nicht klassisch als Salat oder Eintopf (hier geht es zu meinem Rezept für einen Fisolen-Eintopf) , sondern gut gewürzt und angebraten aus dem Wok. Entstanden ist eine leckere Udon-Nudel-Pfanne, deren Rezept ich euch nicht vorenthalten will. Fertig war das Gericht in etwa einer halben Stunde und kurze Zeit später schon verspeist. Ihr könnt je nach Jahreszeit und nach dem was ihr zu Hause habt auch andere Gemüsesorten nehmen, gut passen zum Beispiel auch Paksoi, Pilze, Brokkoli, Karotten oder Frühlingszwiebel – mengenmäßig reicht es dann für eine Großfamilie oder den nächsten Tag.

    Zutaten

    400g Udon-Nudeln (aus dem Asialaden)
    200g Tofu
    400g grüne Bohnen
    1 rote Paprika
    1 gelbe Paprika
    2 Zehen Knoblauch
    1 kleines Stück Ingwer
    Chilipulver oder eine kleine Schote
    Sojasauce
    Mirin (japanischer Reiswein, alternativ Sherry oder einfach weglassen)
    Eine Prise Zucker
    1 bis 2 EL Sesamsaat
    Sesamöl

    Zubereitung

    Da es bei mir schnell gehen sollte, habe ich damit angefangen, die grünen Bohnen zu putzen – die längeren habe ich halbiert, während ich Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht habe. Anschließend kocht ihr die grünen Bohnen, bis sie noch bissfest sind. Ein Tipp für die Optik: Wenn ihr zum Kochwasser der grünen Bohnen etwas Natron dazugebt und sie fertig gekocht mit kaltem Wasser abschreckt, behalten sie ihre Farbe besser. Während die Bohnen im Kochtopf sind, könnt ihr den Tofu in Stücke schneiden und in etwas Sesamöl von allen Seiten knusprig anbraten, wer mag kann den Tofu vorher noch marinieren (z.B. Sojasauce-Knoblauch), ich habe mir diesen Schritt gespart. Den Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke schneiden und die Paprika oder welches Gemüse ihr sonst noch habt in dünne Streifen. Sobald die grünen Bohnen gekocht sind, könnt ihr die Udon-Nudeln für etwa zwei Minuten im Wasser kochen. Dann geht es schon ans Anbraten im Wok: Sesamöl erhitzen, dann die Gemüsestreifen mit Knoblauch, Ingwer und der Sesamsaat kurz anbraten, die Udon-Nudeln und Gewürze dazugeben, weiterbraten und gut vermischen. Mit Sojasauce und Mirin ablöschen und fertig ist die Pfanne. Auf den Tellern mit den Tofustücken garnieren und genießen!

    Guten Appetit!

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    Rettet den Biobauern: Jetzt Petition unterschreiben!

    Bei der Plattform Avaaz.org läuft zur Zeit eine Petition, die der Familie Kargl helfen soll, ihren Grund zu behalten. Gib auch du deine Stimme für Familie Kargl und zeige so…

    Bei der Plattform Avaaz.org läuft zur Zeit eine Petition, die der Familie Kargl helfen soll, ihren Grund zu behalten. Gib auch du deine Stimme für Familie Kargl und zeige so der Behörde, dass es nur eine richtige Entscheidung gibt: Zur Petition

    Worum geht es dabei?

    Die niederösterreichische Agrarbezirksbehörde plant zurzeit in Großglobnitz eine Zusammenlegung (ungangssprachlich Kommassierung). Das bedeutet, dass die Agrarbehörde sämtliche Felder über die Grundeigentümer hinweg in einem gewissen Bereich neu aufteilt. So sollen aus vielen kleineren und verstreuten Feldern große, für die Landwirtschaft optimal nutzbare Flächen entstehen. Das große Problem: Auch die Flächen eines Biobauern sollen so auf diesem Weg neu zugewiesen werden.

    Die Familie Kargl aus Großglobnitz führt seit nun mehr 33 Jahren einen bio-landwirtschaftlichen Betrieb. Sie bewirtschaften 17 Felder, die insgesamt eine Größe von 30 Hektar haben und vertreiben mittlerweile ihre Erzeugnisse über ein „Gemüsekisterl“ durch welches derzeit rund 50 bis 60 Kunden direkt in den Genuss der Bio-Erzeugnisse kommen.

    Was bedeutet die Feldzusammenlegung für die Familie Kargl?

    Im Gesetz ist zwar verankert: „Jede Partei, deren Grundstücke der Zusammenlegung unterzogen werden, hat Anspruch, unter Anrechnung der Grundaufbringung gemäß Abs. 6 entsprechend dem Wert ihrer in das Verfahren einbezogenen Grundstücke mit Grundstücken von tunlichst gleicher Beschaffenheit abgefunden zu werden.“ Die Behörde unterschiedet jedoch nicht zwischen konventionell angebauten und biologisch angebauten Feldern. Viel schlimmer, die Felder der Familie Kargl sind innerhalb der Zusammenlegung die einzigen Felder, die den biologischen Kriterien entsprechen.

    Dies bedeutet zwangsläufig, dass die Familie Kargl nur Nachteile aus einer Zusammenlegung ziehen kann. Denn gegen welche biologischen Landflächen möchte die Behörde so tauschen? Ein Feld muss mindesten drei Jahre biologisch bewirtschaftet werden, also beispielsweise ohne künstlichen Dünger oder giftige Schädlingsbekämpfungsmittel, bevor sie tatsächlich für den biologischen Anbau verwendet und zertifiziert werden können. Es bleibt lediglich noch die Möglichkeit einer Abfindung.

    Trotzdem würde ein Tausch der biologischen Felder gegen konventionell angebaute der Familie ihre Existenz berauben. Die Familie möchte nichts weiter als auf ihrem eigenen Grund und Boden ihren Bio-Hof weiterhin so zu bewirtschaften, wie sie es bereits die letzten 33 Jahre getan haben.

    Bereits positive Reaktion

    Obwohl der Einspruch der Familie bereits abgewiesen wurde hat die Agrarbehörde aufgrund der vielen Medienberichte bereits zurückgerudert und räumt ein die Familie könne ihre Felder behalten. Derzeit steht der Entscheid über die Herausnahme der Grundstücke aus. Umso wichtiger ist es nun nicht nachzulassen: Zur Petition

    2 Kommentare zu Rettet den Biobauern: Jetzt Petition unterschreiben!

    Vegane Erbsen-Kokos-Suppe

    Hätte mir vor drei Monaten jemand gesagt, dass Erbsensuppe zu einer meiner Lieblingssuppen wird, hätte ich es nur belächeln können. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Durch einen veganen Kochkurs…

    Hätte mir vor drei Monaten jemand gesagt, dass Erbsensuppe zu einer meiner Lieblingssuppen wird, hätte ich es nur belächeln können. Ich wurde aber eines Besseren belehrt. Durch einen veganen Kochkurs im Happenpappen in Hamburg, habe ich diese köstliche Suppe kennengelernt und ich möchte euch dieses Rezept nicht vorenthalten. Außerdem sind die kleinen grünen Kugeln sehr gesund. Sie sind ballaststoffreich und enthalten unter anderem viel Vitamin B1 und B2 sowie die Spurenelemente Eisen, Zink, Kupfer, Kalium und Kalzium. Also genau richtig, um uns für diese kalte und nasse Jahreszeit zu wappnen.

    Zutaten für zwei Personen

    450 g Bio-Erbsen (tiefgekühlt)
    1 Bio-Zwiebel
    5 g Bio-Ingwer
    400 ml Bio-Kokosmilch
    200 ml Bio-Gemüsebrühe
    Salz
    Bio-Pfeffer
    25 g Bio-Pinienkerne
    Bio-Basilikum nach Belieben
    Bio-Kresse nach Belieben
    Bio-Kokosöl

    Zubereitung

    Zwiebel und Ingwer schälen und klein würfeln. Kokosöl in einem größeren Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Ingwer anbraten. Achtet darauf, das sie nicht braun werden. Nun die tiefgekühlten Erbsen hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze fünf Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse eingekocht ist, Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzufügen und alles circa 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Im Anschluss alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parallel die Pinienkerne anrösten und dann zusammen mit dem Basilikum und der Kresse die Suppe anrichten.

    Lasst es euch schmecken!

    10 Kommentare zu Vegane Erbsen-Kokos-Suppe

    Sojaschnitzel Stroganoff

    Ich esse, wie ihr wisst, gerne verschiedenste saisonale Gemüsegerichte und Salate, aber hin und wieder darf es auch ein Schnitzel sein, ein veganes natürlich. Die fertigen veganen Fleischersatzprodukte, die man…

    Ich esse, wie ihr wisst, gerne verschiedenste saisonale Gemüsegerichte und Salate, aber hin und wieder darf es auch ein Schnitzel sein, ein veganes natürlich. Die fertigen veganen Fleischersatzprodukte, die man nur mehr in der Pfanne braten muss, mag ich nicht so besonders. Besser schmeckt mir texturiertes Soja („Sojafleisch“), welches aus entfettetem Sojamehl hergestellt wird und viel Protein enthält, jedoch wenig Fett. Zu kaufen gibt es dieses in Bio- oder veganen Supermärkten in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel als Granulat für Bolognese (auch erhältlich von Alnatura), als Schnetzel oder auch Steaks. Die trockenen Sojastücke werden eingeweicht, kurz gekocht und könnten nach Belieben gewürzt und weiterverarbeitet werden. Ich finde es praktisch, dass die Sojastückchen sehr lange haltbar sind und wenig Eigengeschmack haben. Auch meine Mutter konnte ich schon davon begeistern, hin und wieder Sojaschnitzel zuzubereiten – sie war beeindruckt wie schnell das trockene Soja zubereitet ist, und schätzt auch die festere Konsistenz. Wenn ihr also mit Tofu nichts anfangen könnt, probiert mal ob die Sojaschnitzel euch zusagen.

    Wie ihr wisst, mag ich Champignons (siehe auch mein Rezept Gnocchi-Pfanne mit Champignons) und hatte wieder mal Appetit auf Sojaschnitzel und so habe ich am Wochenende Sojaschnitzel Stroganoff gekocht. Das Gericht schmeckt lecker und eignet sich gut, wenn Gäste zu Besuch kommen, die Gemüsegerichte nicht so mögen und denken, dass die vegane Küche nur wenig Abwechslung zu bieten hat.

    Zutaten

    100g Sojamedallions (Trockengewicht, z.B. von Vegetalis)
    400 g Champignons
    1 Zwiebel
    5 Gewürzgurken
    1 TL Kapern (könnt ihr auch weglassen, wenn ihr sie nicht mögt)
    Etwas Sonnenblumenöl
    250 ml Sojasahne
    Zitronensaft
    1 EL Senf (mittelscharf)
    Etwas Speisestärke
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    Zuerst könnt ihr die Sojamedaillons zubereiten. Ich gebe die trockenen Stückchen in einen Topf, übergieße sie mit heißem Wasser und lasse sie etwa eine Viertelstunde quellen. Ihr könnt statt des Wassers auch Gemüsebrühe nehmen, dann zieht etwas vom Geschmack ein. Anschließend gut auspressen und in etwa zwei Zentimeter dicke Streifen schneiden – bei meinen Medaillons sind es drei Streifen pro Stück geworden. Diese in einer Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl anbraten. Ich lösche die knusprigen Schnetzel gerne mit Sojasauce ab, dann nehmen sie den salzigen Geschmack auf und bekommen etwas mehr Farbe. Die fertigen Stückchen gebt ihr beiseite.

    Jetzt geht es ans Gemüse schnippeln, die Champignons in Streifen schneiden, die Gurkerl ebenso, die Zwiebel in kleinere Würfelchen. Im nächsten Schritt wird zuerst die Zwiebel in etwas Öl angebraten, bis sie glasig wird, dann gebt ihr die Champignonstreifen dazu und rührt weiter gut um. Bevor etwas anzubrennen droht, gebt die Sojasahne dazu und lasst es etwas köcheln. Sollte die Sauce etwas zu dünn sein, rührt in einem Glas ein paar Löffel Speisestärke mit kaltem Wasser an, falls es zu dick wird, einfach mehr Sojasahne oder Sojamilch dazu geben. Im nächsten Schritt kommen die Gurkenscheiben, die Kapernwürfelchen, die angebratenen Sojastreifen und die Gewürze dazu. Schmeckt die Sauce mit Zitronensaft und Senf ab, je nach Geschmack könnt ihr auch etwas Zucker dazugeben. Dazu passt Reis (zum Beispiel Vollkornreis), Pasta oder Hirse.

    Einen guten Appetit!

    5 Kommentare zu Sojaschnitzel Stroganoff

    Tatort Bauernhof – Trotz Gesetzen und EU-Subventionen keine behördlichen Kontrollen?

    Seit Jahrzehnten war der Bauernhof im Waldviertel bekannt für Missstände und Tierquälerei – couragierte BürgerInnen handelten! Tierquälerei am Bauernhof: April 2014 BürgerInnen melden einen landwirtschaftlichen Betrieb beim Amtstierarzt, in dem…

    Seit Jahrzehnten war der Bauernhof im Waldviertel bekannt für Missstände und Tierquälerei – couragierte BürgerInnen handelten!

    Tierquälerei am Bauernhof: April 2014

    BürgerInnen melden einen landwirtschaftlichen Betrieb beim Amtstierarzt, in dem fünf schwer verletzte Rinder in nicht artgerechter Tierhaltung und schlechten hygienischen Zuständen leben.

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    © VGT

    Der zuständige Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen an der Thaya wird, trotz Gefahr in Verzug, nicht sofort tätig. Seine Kollegin dokumentiert vier Tage nach der ersten Meldung die Missstände, am sechsten Tag erst besucht auch der Amtstierarzt schließlich den Bauernhof.

    Der Landwirt aus Eggmanns hält in einem zu kleinen Stall voller Exkremente Rinder, teilweise ohne Tageslicht und bei verfaultem Futter. Fünf der Rinder – in dauerhafter Anbindehaltung – weisen massive Verletzungen auf. Die Ketten sind mit dem Nackenfleisch der Kühe verwachsen und teilweise von neuer Haut bedeckt. Dieser Betrieb wird jährlich mit 14.000 Euro von der EU subventioniert.

    © VGT

    Laut § 37 Abs 1 Tierschutzgesetz (TSchG) ist es die Pflicht der Behörden, Verstöße gegen § 5 (Tierquälerei) und § 7 (Verbot von Eingriffen an Tieren) unmittelbar zu beenden. Statt einer Beschlagnahmung ordnet der zuständige Amtstierarzt aber eine für den Landwirt profitable Notschlachtung an. Die um das Wohl der Tiere besorgten BürgerInnen können, gemeinsam mit AktivistInnen der Tierschutzorganisation Verein gegen Tierfabriken (VGT), den Amtstierarzt und den Landwirt von einer Übergabe der fünf verletzten Rinder an einen Gnadenhof überzeugen. Die Tötung der physisch und psychisch leidenden Kühe kann verhindert werden, weil der österreichische Gnadenhof Gut Aiderbichl auf die Vorgabe des Landwirts eingeht und ihm die Tiere abkauft. Vor dem Abtransport reißt der Landwirt den Tieren die eingewachsenen Ketten aus der Haut und versucht danach, seine Handlungen zu vertuschen.

    Ist die Anbindehaltung in Österreich erlaubt?

    Nein. Das österreichische Tierschutzgesetz (TSchG) besagt in § 16 (Bewegungsfreiheit) Abs 3 „Die dauernde Anbindehaltung ist verboten.“ Die rechtlich untergeordnete Anlage 2 der 1. Tierhaltungsverordnung (2.2 Bewegungsfreiheit) wird jedoch zur Umgehung dieser Bestimmung benutzt: „Die dauernde Anbindehaltung ist zulässig, wenn eine Unterbrechung der Anbindehaltung für den Tierhalter aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist.“ Tierschutz- und Tierrechtsaktivist Elmar Völkl schickte diesbezüglich eine Sachverhaltsdarstellung an die Volksanwaltschaft mit der Bitte um eine juristische Prüfung.

    Werden diese von LandwirtInnen angegebenen Gründe überprüft?

    Nein. Dazu der zuständige Amtstierarzt in seiner Zeugenaussage vor dem Bezirksgericht Waidhofen an der Thaya: „Der Landwirt muss eigentlich nur erklären, dass er aus faktischen, gesundheitlichen, rechtlichen oder auch finanziellen Gründen nicht in der Lage sei, dieser Tierhalteverordnung zu entsprechen. Diese Gründe werden nicht überprüft, auch nicht verifiziert, es reicht die bloße Erklärung des Landwirtes und dann darf er auch weiterhin Tiere in Anbindehaltung halten.“

    © VGT

    Landwirt vor Gericht: September 2014

    Der angeklagte Landwirt bekennt sich vor dem zuständigen Bezirksgericht schuldig für die Missstände, Verletzungen und Schmerzen der fünf Tiere. Bereits vor Monaten habe er die verwachsenen Ketten bemerkt, diese immer wieder aus dem Fleisch der Kühe gelockert und die Wunden mit Blauspray besprüht. Auch das Verbot der Anbindehaltung sei ihm bekannt gewesen, Förderungen für einen Umbau nahm er aus Gründen, die ihm selbst nicht bekannt waren, nicht in Anspruch.

    Hauptverhandlung: Dezember 2014

    Das Gericht lehnt eine von der Verteidigung geforderte, außergerichtliche Einigung ab. Deren Argument, dass im Betrieb 30 Jahre lang alles in Ordnung gewesen sei, entgegnet die Richterin: „Das wage ich stark zu bezweifeln.“ Die Angabe der Verteidigung, dass der Betrieb seit kurzem vorbildlich geführt werden würde, beeindruckt die Richterin auch nicht: „Natürlich ist es gut, wenn jetzt alles funktioniert, aber das ist eine Selbstverständlichkeit.“ Die restlichen Tiere befinden sich weiterhin am Bauernhof des Beschuldigten, an deren Haltung hat sich nichts geändert.

    Es ist die Pflicht von LandwirtInnen, die untersten Mindeststandards zu erfüllen – die sehr engagierte Richterin ist empört darüber „dass Landwirte sich durch eine einfache, nicht überprüfte Erklärung vom Verbot der dauernden Anbindehaltung selbst ausnehmen können.”, und bezeichnet den Umstand, dass unterste Mindeststandards derart unterschritten werden als „nicht tolerierbar.“

    Das Urteil

    Unter anderem wegen Vernachlässigung der Tiere und dem aktiven Herausreißen der Ketten wurde der Landwirt – rechtskräftig – zu drei Monaten bedingter Strafe verurteilt. Für Tierschutz- und Tierrechtsaktivist Elmar Völkl handelt es sich um ein richtungsweisendes Urteil: „Heute ist ein richtungsweisendes Urteil gefallen, mit einem klaren Signal an TierhalterInnen, dass die Unterschreitung der ohnehin niedrigen Mindeststandards nicht mehr toleriert wird!“

    Die fünf Tiere befinden sich auf Gut Aiderbichl, wurden medizinisch versorgt und erholen sich seither von ihren physischen und psychischen Verletzungen. Danke an alle engagierten Menschen, die hinsehen, erkennen und handeln!

     

    Nachgefragt bei Tierschutz- und Tierrechtsaktivist Elmar Völkl

    Wie sollten Menschen vorgehen, wenn sie ZeugInnen von Tierquälerei werden?

    Elmar Völkl: Dokumentieren, dokumentieren, dokumentieren! Es ist essenziell, Tierquälereien so gut wie möglich zu dokumentieren, für den Fall, dass mündlichen Aussagen nicht geglaubt wird, wie wir beim Verein gegen Tierfabriken (VGT) leider schon oft erleben mussten. Um zu verhindern, dass ein Verfahren erfolgend aus einer privaten Meldung eingestellt wird, empfiehlt sich bei schweren Fällen von Tierquälerei, den Kontakt mit Tierschutz-/Tierrechtsvereinen, wie dem VGT, aufzunehmen. Qualifizierte Sachverhaltsdarstellungen können erarbeitet und ein Fall gegebenenfalls an die Öffentlichkeit gebracht werden. Sollte Gefahr in Verzug herrschen, zögern Sie bitte nicht, die Polizei zu rufen und auf ein sofortiges Einschreiten zu bestehen!

    Was können KonsumentInnen tun?

    Elmar Völkl: Es liegt an den mündigen, kritischen KonsumentInnen selbst, die sich ein Bild davon machen müssen, welche Lebensmittelproduktion ihren ethischen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird. Leider sind Bioprodukte – vor allem weil es letzten Endes wieder um Massenproduktion geht – auch nicht der Tierethik letzter Schluss: Nicht zuletzt aufgrund stets wachsendem Wissen über die kognitiven und sozialen Fähigkeiten nicht-menschlicher Tiere und deren Personenstatus, entscheiden sich immer mehr Menschen für eine vegetarische oder vegane Lebensweise.

     

    Quellen:
    Bundesgesetz über den Schutz der Tiere (Tierschutzgesetz – TSchG)
    Tierhaltungsverordnung, Anlage 2, Mindestanforderungen für die Haltung von Rindern
    News des Vereins gegen Tierfabriken
    Niederösterreichische Nachrichten
    Gut Aiderbichl, Video von Transport
    Tierrechtsradio, Sendung vom 5. Dezember 2014

    2 Kommentare zu Tatort Bauernhof – Trotz Gesetzen und EU-Subventionen keine behördlichen Kontrollen?

    Buchweizen-Porridge

    Frühstück ist meine liebste Mahlzeit am Tag, ich könnte morgens, mittags und abends nur frühstücken und und mir würde nichts abgehen. Weil ich es so gerne mag und und auch…

    Frühstück ist meine liebste Mahlzeit am Tag, ich könnte morgens, mittags und abends nur frühstücken und und mir würde nichts abgehen. Weil ich es so gerne mag und und auch täglich zubereite, arbeite ich ständig an neuen Porridge-Kreationen. So wie dieses Rezept für Buchweizen-Porridge.

    Erst letztes Jahr habe ich die warmen Frühstücks-Mahlzeiten auch unter der Woche für mich entdeckt. Wenn man sich gut organisiert, dauert das gar nicht lange und man hat eine vollwertige Mahlzeit, mit der man gut in den Tag starten kann. Ihr könnt zum Beispiel den Buchweizen köcheln lassen, während ihr euch für die Arbeit oder Schule fertig macht.

    Zutaten für eine Portion

    50 g Buchweizen
    2 EL Rosinen oder Cranberries
    2 EL Kokosflocken
    2 EL Mandeln
    1/2 Apfel
    1/2 Banane
    1 EL Agavendicksaft
    1 TL Zimt
    1 Prise Vanillepulver
    ca. 200 ml Pflanzenmilch (Mandel-, Reis- oder Hafermilch)
    ca. 125 ml Wasser

    Zubereitung

    In einem kleinem Topf das Wasser zuerst zum Kochen bringen. Den Buchweizen abspülen und ebenfalls in den Topf geben. Während dieser weichgekocht wird, könnt ihr das Obst in kleine Stücke schneiden. Rund fünf bis zehn Minuten muss der Buchweizen kochen, bis er sich leicht mit einem Löffel zerdrücken lässt. Das Wasser müsste nun auch ganz verdampft und aufgesogen sein – aufpassen, dass nichts anbrennt! Die restlichen Zutaten und die Pflanzenmilch werden im Topf mit dem Buchweizen zusammengemischt und noch mal für circa fünf Minuten gekocht. Hier ist es wichtig, öfter umzurühren, damit die Masse nicht anbrennt.

    Buchweizen Porridge

    Den Porridge könnt ihr dann etwas auskühlen lassen und sofort mit noch ein bisschen frischem Obst essen. Oder ihr macht es so wie ich und füllt den Porridge in ein Thermo-Geschirr und nehmt euch euer leckeres Frühstück fürs Büro oder die Schule mit. In meinem Thermobecher bleibt der Porridge sehr lange warm.

    Ihr könnt natürlich die unterschiedlichsten Zutaten daruntermischen und herumexperimentieren- guten Appetit!

    5 Kommentare zu Buchweizen-Porridge

    Rohe Köstlichkeiten mitten in Wien: simply raw bakery (mit Rezept!)

    Das Backen und Verzieren von Süßem ist für mich zu einer richtigen Sucht geworden. Kochen ist aber auch eine Leidenschaft von mir – kurz gesagt, ich verbringe sehr viel Zeit…

    Das Backen und Verzieren von Süßem ist für mich zu einer richtigen Sucht geworden. Kochen ist aber auch eine Leidenschaft von mir – kurz gesagt, ich verbringe sehr viel Zeit in der Küche beziehungsweise auch auf regionalen Märkten, auf denen ich die Zutaten besorge. Wenn ich einkaufen gehe, achte ich darauf, regionale und auch saisonale Produkte zu kaufen. Gerne kaufe ich direkt bei Produzenten ein. Da wir einen Garten unser eigen nennen und mein Freund auch einen (kleinen) landwirtschaftlichen Betrieb hat, verwende ich natürlich bevorzugt unsere eigenen Produkte. Heraus kommen dabei neben typisch regionalen, saisonalen Speisen oftmals auch „Exoten“, dann ich probiere gerne Neues aus.

    Meine Neugierde in Bezug auf Rohkost hat mich auch in die simply raw bakery in Wien geführt. Ich habe mich durch das Sortiment gekostet und eine Mitarbeiterin sowie die Besitzerin mit Fragen gelöchert. Auch die Atmosphäre in der Bakery hat mich beeindruckt. Es ist sehr gemütlich – die Sofas sind ein Hammer und die leise Musik im Hintergrund wirkt auf mich äußerst beruhigend. Das Personal ist sehr bemüht und gibt gerne Auskunft über die Speisen und deren Zubereitung.

    simply raw bakery in Wien

    Am 23. April 2014 hat die simply raw bakery in Wien eröffnet. Die Besitzerin der Bakery, Gabriele Danek, hat bereits 2010 die Rohkost-Welt für sich entdeckt. Nach der Absolvierung der Gastgewerbeprüfung und der Ausbildung zum „Raw Food Chef“ eröffnete die Quereinsteigerin diesimply raw bakery im Herzen Wiens.

    simply raw bakery in Wien

    in der simply raw bakery in Wien

    Das Besondere an der simply raw bakery ist die Herstellung der Speisen in Gourmet Rohkost Qualität. Aus Früchten, Nüssen, Samen, Superfoods, Gemüse und Kräutern aus biologischer Landwirtschaft werden Gerichte gezaubert, die herkömmlichen Speisen in nichts nachstehen. So werden traditionelle Süßspeisen roh-köstlich interpretiert – Sachertorte, Marillenknödel, Kaiserschmarren und Gugelhupf.

    Bei der Herstellung von Gourmet-Rohkost werden Lebensmittel zu keinem Zeitpunkt der Verarbeitung über eine Temperatur von 42 Grad erhitzt, gekocht oder gebacken. Durch diese Vorgehensweise bleiben alle Vitamine, Enzyme und Spurenelemente erhalten. Der menschliche Körper kann somit den besten Nutzen aus der Nahrung schöpfen. In der simply raw bakery sind alle Speisen laktose-, gluten- und zuckerfrei (es wird kein industrieller Zucker verwendet, sondern hausgemachte Dattelpaste und Agavensirup) sowie biologisch, sojafrei und vegan.

    Schneefloeckchen in der simply raw bakery

    In Handarbeit wird täglich frische Mandelmilch hergestellt, die zur Zubereitung von Speisen, aber auch für einige Kaffeevarianten verwendet wird. Es gibt aber nicht nur Süßes in der simply raw bakery. Auch kleine, nach Saison variable Snacks, Häppchen, Suppen und Tabouleh werden angeboten. Genauso wie Bruschetta, Nudeln und Lasagne kredenzt werden, natürlich in Rohkostqualität.

    Die so genannten Superfoods, Goji-Beeren, Chia-Samen, Kakao-Nips und Kakao-Puder, sind auch in der Bakery erhältlich. Die Superfoods zeichnet ihr hoher Anteil an Antioxidantien aus, welche Fänger von freien Radikalen sind. Alle angebotenen Speisen können auch mitgenommen werden. Von diesem Angebot machte ich auch gleich Gebrauch, nachdem ich vor Ort schon ordentlich zugelangt habe. Ich gönnte mir ein traumhaftes, cremiges Tiramisu und einen Caffè Latte mit Mandelmilch. Die Creme des Tiramisus zerging regelrecht auf der Zunge, das Kakao-Puder obendrauf rundete den Geschmack ab. Um ehrlich zu sein, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass es sich dabei um Rohkost handelt. Die in der Geschenkbox mitgenommenen Rohkost-Kugeln und die Bounty-Variation haben zu Hause keinen Tag überlebt – mein Gusto war einfach zu groß.

    Tiramisu und Caffè Latte in der simply raw bakery

    In Zukunft werde ich die simply raw bakery öfters besuchen. Ich kann nur jedem empfehlen, vorbeizuschauen und in die Welt der Rohkost einzutauchen – es zahlt sich auf jeden Fall (nicht nur geschmacklich) aus.

    Weitere Informationen findet ihr unter simplyrawbakery.at, auf Facebook unter ‪facebook.com/simplyrawbakery  und auf Instagram unter instagram.com/simplyrawbakery.

    Die simply raw bakery befindet sich in der Drahtgasse 2/Am Hof in 1010 Wien. Sie hat von Montag bis Samstag von 9:30 bis 17 Uhr geöffnet, Mittwoch und Donnerstag bis 18 Uhr.

    Da ich von den rohen Köstlichkeiten so begeistert war, habe ich Gabriele nach einem Rezept gefragt. Die Glückskugeln passen übrigens perfekt zur Winterzeit finde ich, denn es ist Zimt darin.

    Glueckskugerl nach einem Rezept der simply raw bakery

    Glückskugeln (Rezept für ca. 30 Stück)

    ¼ Tasse Orangensaft
    1 Tasse Datteln
    2 Tassen gemahlene Mandeln
    1 Teelöffel Zimt
    1 Teelöffel Vanille
    1 Prise Salz
    Kokosflocken oder gemahlene Nüsse zum Wälzen

    Datteln eine Stunde in Orangensaft einweichen. Mit einem starken Mixer zu Dattelpaste verarbeiten, restliche Zutaten dazugeben und gut durchmischen. Mit der Hand Kugeln formen und in den Kokosflocken oder gemahlenen Nüssen rollen. Mindestens drei Stunden kühl stellen – genießen!

    2 Kommentare zu Rohe Köstlichkeiten mitten in Wien: simply raw bakery (mit Rezept!)

    Grüne Vollwert-Chiaplätzchen

    Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich…

    Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich besonders auf einen kleinen süßen Happen. Wenn ihr gute Vorsätze bezüglich eurer Gesundheit für das neue Jahr gefasst habt, sind diese Kekse damit durchaus kompatibel.

    Ich versuche bei meinen Backrezepten stets leckere, aber dennoch möglichst gesunde Kreationen zu zaubern. So auch mit diesen Plätzchen – sie sollten vollwertig und zuckerfrei sein, und ich hatte mir vorgenommen, Spinat darin zu verarbeiten. Keine Angst, sie sind trotzdem süß und lecker, aber haben dadurch eine interessante Farbe und passen mit ihrem grünen Kleid in jede nachhaltige und gesundheitsbewusste Keksdose.

    Der Geschmack der Plätzchen ist sehr mild geworden, was entgegen meiner Sorgen auch bei anderen gut angekommen ist. Die Kekse schmecken unverwechselbar zart und lieblich. Wer dennoch mehr Süße haben möchte, kann natürlich etwas mehr Datteln und Apfelmus dazugeben.

    Zutaten

    2 EL (ca. 60 g) ungesüßtes Apfelmus
    130 g Datteln
    500 g Dinkel-Vollkornmehl
    195 g Kokosöl
    1 Prise Salz
    1,5 TL Vanille
    130 ml Pflanzenmilch eurer Wahl
    30 g Chia
    20 g Spinat

    Zubereitung

    Das Apfelmus mit den Datteln pürieren, bis eine weiche Masse entstanden ist. Mehl, Kokosöl, Salz, Vanille und Pflanzenmilch mit dem Dattelmus zusammen mixen. Die Chia Samen mit einem Löffel darunter mischen. Etwa zwei Drittel des Teiges abspalten und in den Kühlschrank stellen. Den Spinat mit dem anderen Drittel des Teiges pürieren und ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 30 bis 45 Minuten die beiden Teigteile aus dem Kühlschrank holen und Plätzchen formen: Eine flachen runden Kreis mit dem braunen Teig formen. Einen etwas kleineren grünen Kreis formen und auf den braunen drücken. Alternativ kann man auch eine große Fläche mit dem braunen Teig formen, dann eine grüne Schicht darauf legen, zu einer Rolle zusammen rollen und dann mit dem Messer Kekse abschneiden. Ich haben beide Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert. Die Plätzchen etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen.

    Guten Appetit!

    3 Kommentare zu Grüne Vollwert-Chiaplätzchen

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