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    Hatha Yoga im Prana Yoga-Studio

    Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich begonnen, regelmäßig einmal pro Woche in eine Yogastunde zu gehen. Obwohl ich es nicht geschafft habe auch zu Hause immer wieder Übungen zu…

    Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich begonnen, regelmäßig einmal pro Woche in eine Yogastunde zu gehen. Obwohl ich es nicht geschafft habe auch zu Hause immer wieder Übungen zu machen, habe ich gespürt wie gut mir diese eineinhalb Stunden jeden Freitag getan haben. Yoga ist für mich einfach der ideale Ausgleich zum ständigen Sitzen im Büro.

    Umso stärke habe ich diese wöchentliche Einheit in der Sommerpause vermisst, wenngleich die brütende Hitze auch nicht wirklich zur Bewegung eingeladen hat. Dafür kam mir die Einladung zum Schnuppern ins Sommeryoga im Prana Yoga-Studio gerade recht.

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    Auf der Mariahilferstraße in Wien befindet sich das Prana Yoga-Studio. Hier halten 15 selbstständige Yoga-Lehrerinnen und Yoga-Lehrer ihre Stunden ab. Anfangs war ich angesichts der heißen Temperaturen skeptisch, ob ich mich wirklich im Sommer auf Sport einlassen sollte, da mein Kreislauf darauf auch sehr empfindlich reagiert, aber die vier verschiedenen Trainingsräume sind alle in einem schön renovierten Altbau, wodurch es zu jeder Jahreszeit angenehm temperiert ist.

    Warum Semesterkurse?

    Bevor ich mich aber auf den Weg nach Wien gemacht habe, hat mich zuerst interessiert: Wie funktioniert das Prana Yoga-Studio eigentlich? In vielen Studios sind die Stunden mit 10er Blocks organisiert. Dies bietet zwar allen Teilnehmern hohe Flexibilität, führt aber auch dazu, dass die Teilnehmer immer wieder variieren und sich die Gruppe nicht kontinuierlich gleich weiter entwickeln kann.

    Daher setzt das Prana Yoga-Studio schon seit Jahren auf Semesterkurse. Dabei kann man an Themen dranbleiben und besser auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Gruppen wachsen zusammen und in einem sicheren Rahmen kann man sich jede Woche neu erfahren und versuchen. Trotzdem kann man in vielen Kursen auch während des Semesters noch einsteigen.

    Was ist Sommeryoga?

    Wie komme ich dann auf Sommeryoga? Von Juli bis Oktober findet im Prana kein Semesterkurs statt, sondern offene Stunden. Hier kann man entweder einzelne Stunden buchen oder sich einen 5er oder 10er Block zulegen. Der Vorteil ist, dass man hier ganz ohne Verpflichtung gustieren kann, ohne sich bereits für ein ganzes Semester zu verpflichten. Man kann unterschiedliche Kursstufen probieren und auch verschiedene Lehrer. Man kauft also keineswegs die Katze im Sack.

    Ich habe mich an eine einführende Stunde bei Dieter herangewagt. Nach längerer Pause habe ich mich richtig gefreut, endlich wieder meine Übungen zu machen und war gleichzeitig sehr gespannt darauf wie denn der Unterricht hier ausfallen wird.

    Meine Eindrücke

    Im Studio angekommen war ich jedenfalls sehr positiv überrascht. Der Raum war viel größer, als er auf den Bildern ausgesehen hat. Direkt beim Eingang steht ein Schreibtisch, wo wir von Dieter begrüßt wurden, daneben ist ein Bereich mit Stühlen zum umziehen abgetrennt. Der restliche Raum ist mit Yogamatten ausgelegt. Diese Atmosphäre und die angenehmen warmen Rot-, Braun- und Gelbtöne haben mir schon beim hereinkommen geholfen, mich zu erden und den stressigen Tag hinter mir zu lassen.

     

    Die Stunde selbst war ebenso angenehm, wie auch ein klitzekleines bisschen herausfordernd. Nach ein paar Wochen Abstinenz melden sich doch so manche Muskeln zurück und einige Bänder, die wieder etwas mehr gedehnt werden wollen. Das Schöne an Yoga ist aber, dass es nicht nur Gewaltlosigkeit dem Rest der Welt gegenüber predigt, sondern auch dem eigenen Körper gegenüber. Jeder geht also nur so weit, wie er bereit ist und versucht daran zu wachsen. So habe ich noch Dieters Worte in Erinnerung bei der Position des Baumes: „Entscheidet selbst, welcher Baum ihr heute sein möchtet. Ein eher großer oder kleiner, ist er weit ausladend oder hat er eine Krone auf. Wählt, was für euch heute das Beste ist.“

    So vergingen die eineinhalb Stunden im Flug. Gefühlt war für mich erst die Hälfte um, da hieß es bereits es sei Zeit für die Schlussentspannung. Mit einem Lächeln im Gesicht und gefühlte zehn Kilo leichter bin ich dem Prana Yoga-Studio an diesem Abend entschwebt und ich kann jedem, der mit dem Gedanken spielt, Yoga auszuprobieren oder der gerade auf der Suche nach einem passenden Studio ist das Prana Yoga-Studio empfehlen.

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    MyEy – Biologisch zertifizierter, veganer Ei-Ersatz

    Auf der Veganmania 2015 in Wien hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Christian, dem – man kann es schon so nennen – Erfinder von MyEy zu unterhalten. Es war…

    Auf der Veganmania 2015 in Wien hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Christian, dem – man kann es schon so nennen – Erfinder von MyEy zu unterhalten. Es war nicht nur sehr interessant, von Christian über seinen Hintergrund zu erfahren, sondern auch mehr über MyEy erzählt zu bekommen, denn das Produkt ist im wahrsten Sinne des Worts EInzigartig – es ist nicht nur bio- und vegan-zertifiziert, sondern auch, wie von einem echten Ei-Ersatz natürlich zu erwarten ist, voll aufschlagbar. Das macht MyEy weltweit einzigartig!

    Zu viel über Christian möchte ich nicht verraten, denn ich will ihn euch im Zuge eines Interview noch näher vorstellen. Nur so viel: Christian gilt als einer der Pioniere der veganen modernen Küche, bereits 1999 hat er Europas erste vegane Vollwertkonditorei eröffnet – und sogar im österreichischen Parlament vegan aufgetischt! Sein Motto ist „Kein Verzicht, sondern Genuss auf rein pflanzlicher Basis.“, und so hat er mit der innovativen Idee des perfekten veganen Ei-Ersatzes, getrieben von Erfindergeist und seiner Erfahrung als Konditormeister und Bäcker, aber vor allem mit dem Wunsch der Welt etwas Gutes zu tun, nach vielen Monaten des Probierens und Tüftelns MyEy entwickelt.

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    MyEy ist eine vegane, rein pflanzliche Alternative zum Backen, Braten und Kochen mit Eiern. Das Produkt basiert auf einer Mischung aus pflanzlichen Proteinen, Stärke, Gewürzen und Mineralien. MyEy ist nicht nur aufschlagbar, sondern darüber hinaus auch noch vegan- und bio-zertifiziert (für mich die Voraussetzung, ein Lebensmittel in meiner Küche willkommen zu heißen), es enthält keine tierischen Fette, keinen Zuckerzusatz und ist frei von Gentechnik, Cholesterin, Gluten und Soja. Pflanzlicher Ei-Ersatz ist übrigens nicht nur für vegan lebende Menschen interessant, sondern auch für jene, die die Aufnahme von Cholesterin und tierischen Fetten zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen vermeiden wollen.

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    MyEy vereint das gesamte Spektrum an Funktionalität – von Schaummassen, Aufschlagen und Backen bis zum veganen Spiegelei, denn das Backverhalten, die Konsistenz, die Farbe, der gewohnte Geschmack und die Funktionalität sollen natürlich auch bei einem pflanzlichen Ei-Ersatz erhalten bleiben. Die MyEy Produktpalette umfasst zur Zeit drei Produkte – VollEy, EyWeiß und EyGelb. MyEy VollEy eignet sich besonders gut zum Anreichern von Speisen, zur Erhöhung des Nährwertes und zum Verfeinern und Verbessern der Krumenstruktur – Backprofis wissen, wovon die Rede ist. Das Einsatzgebiet reicht von Backwaren, Hefegebäck, Spätzle, Süßem und Pikantem, Eierspeise, Frenchtoast, Baiser, Schaummassen, Panaden und Kuchen bis hin zu Mayonnaise, Saucen und Dessertcremes. Ich sage nur: Mousse au Chocolat!

    Noch dazu ist MyEy denkbar leicht anzuwenden (für Nicht-Backprofis wie mich besonders wichtig), denn es ist einfach mit der fünffachen Menge an Wasser anzurühren. Es ist einige Monate lang ungekühlt haltbar und in 200g Dosen sowie im Großgebinde für Weiterverarbeiter erhältlich. Weitere Informationen findet ihr auf myey.info

    Habt ihr von MyEy schon gehört oder es auch schon probiert? Wäre diese Form des Ei-Ersatzes etwas für euch?

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    Sevie Handcreme – ein Produkttest

    Ich habe mittlerweile sehr viele Handcremen. Die eine wird nach dem Baden verwendet, die andere bei sehr trockenen Händen und die dritte steht in der Küche und ist bereit um nach…

    Ich habe mittlerweile sehr viele Handcremen. Die eine wird nach dem Baden verwendet, die andere bei sehr trockenen Händen und die dritte steht in der Küche und ist bereit um nach einem Abwasch in Aktion zu treten. Heute erzähle ich euch von einem Produkt, welches ich für einen Produkttest zur Verfügung gestellt bekommen habe: Die vegane Lemongrass Handcreme mit Mangobutter und Traubenkernöl von sevie. Das Unternehmen legt hohen Wert auf lokale Produktion – die Manufaktur befindet sich sogar zentral in Wien – und verzichtet dabei auf Mineralöle und Parabene, chemische Emulgatoren, Silikone sowie Alkohol. Alle Produkte werden von Hand gefertigt und sind vegan und tierversuchsfrei.

    Jetzt aber zum Produkt! Der Geruch ist etwas gewöhnungsbedürftig und könnte vielleicht als “zu natürlich” wahrgenommen werden (da manche vielleicht eher chemische Gerüche bei kosmetischen Produkten gewohnt sind). Jedoch empfand ich ihn sofort als sehr entspannend, da der Lemongrass-Duft stark heraus kommt. Die Creme ist etwas fester und muss aus diesem Grund stärker einmassiert werden, zieht jedoch dadurch sehr schnell ein. Wenn die Dose länger offen steht, verfärbt sich die Tinktur, deshalb empfehle ich die Creme immer geschlossen zu halten und schnell aufzubrauchen.

    Lemongras, Mangobutter und Traubenkernöl

    Lemongras, Mangobutter und Traubenkernöl

    Ich empfinde die Creme als sehr angenehm auf der Haut und den Geruch als erfreulich leicht. Jedoch würde ich allen WienerInnen, die sich selbst ein “Geruchsbild” machen wollen, empfehlen einfach im sevie Shop in 1070, Burggasse 128 vorbei zu schauen und euch beraten zu lassen. Dann könnt ihr euch auch das Nachfolgeprodukt der vorgestellten Handcreme ansehen, das während meines Tests von sevie gelauncht wurde – es handelt sich um die pure sevie Handcreme mit Lavendel & Lemongrass. Wenn das nicht nach Entspannung klingt!

    Angeboten werden außerdem Workshops, die verschiedene Themengebiete abdecken wie zum Beispiel “Kosmetik selbst herstellen” und Vorträge wie unter anderem “Arbeiten mit ätherischen Ölen” und “Entgiftung und Entschlackung”.

     

    Wann verwendet ihr eine Handcreme? Habt ihr immer eine in der Handtasche dabei?

    1 Kommentar zu Sevie Handcreme – ein Produkttest

    Vegane Eiscreme: Bananen-Schoko-Melt

    Die größte Hitze haben wir zwar jetzt überstanden, doch eine lecker-kühle Erfrischung kann man ja immer essen. Noch dazu, wenn sie vegan ist und mit nur drei Zutaten auskommt. Dieser Bananen-Schoko-Melt…

    Die größte Hitze haben wir zwar jetzt überstanden, doch eine lecker-kühle Erfrischung kann man ja immer essen. Noch dazu, wenn sie vegan ist und mit nur drei Zutaten auskommt. Dieser Bananen-Schoko-Melt schmeckt genauso gut wie konventionelle Eiscreme, nur ist er wesentlich gesünder und leichter zu machen. Er ist jetzt schon einer meiner Favoriten – ich habe ihn diesen Sommer jede Woche zubereitet, denn man braucht fast kein schlechtes Gewissen dabei zu haben. Durch die Zugabe von Kakaopulver kommen sogar noch Antioxidantien dazu, und natürlich ein genialer Schokogeschmack! Eismaschine muss man dafür keine haben, es reicht ein guter Pürierstab.

    Nun aber zum Rezept. Für zwei Portionen braucht ihr folgende Zutaten:

    145g reife Banane (in kleine Stückchen geschnitten und einige Stunden im Tiefkühlschrank gefroren)
    220g Kokosmilch
    1 EL rohes Kakaopulver

    Und so wird’s gemacht: Man gibt die gefrorenen Bananenstücke und die Kokosmilch in ein hohes Gefäß. Dann kommt der Pürierstab zum Einsatz, mit ihm wird alles gut zerkleinert, bis eine dicke Masse entstanden ist.

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    Wer gerne eine festere Konsistenz hat, kann auch etwas weniger Kokosmilch verwenden, nur ist das Pürieren dann schwerer. Nun fehlt nur noch der Kakao und schon kann der Bananen-Schoko-Melt genossen werden.

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    Den Kakao einfach in die Masse einrühren und servieren. Ich wette, ihr werdet genauso süchtig danach wie ich!

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    ODEM.eu – Der TENCEL Online-Shop

    Nachhaltige Mode muss nicht immer aus Bio-Baumwolle oder Leinen sein. Ein Material, das mittlerweile an Bekanntheit gewinnt ist TENCEL, eine natürliche Faser aus Eukalyptusholz der Gattung Lyocell, hergestellt mit einem EU-Umweltpreis…

    Nachhaltige Mode muss nicht immer aus Bio-Baumwolle oder Leinen sein. Ein Material, das mittlerweile an Bekanntheit gewinnt ist TENCEL, eine natürliche Faser aus Eukalyptusholz der Gattung Lyocell, hergestellt mit einem EU-Umweltpreis gekrönten neuen Verfahren. TENCEL zeichnet sich durch sein einmaliges Feuchtigkeits- und Wärmemanagement aus – es nimmt Körperfeuchtigkeit sehr leicht auf und gibt diese auch wieder ab. Die Faser ist sanfter als Seide und kühler als Leinen, daher besonders hautverträglich und auch für Menschen mit sensibler Haut oder Neurodermitis interessant.

    Wo bekommt man aber nun Kleidung aus TENCEL? Zum Beispiel bei ODEM.eu, dem TENCEL Online-Shop. ODEM steht für das althochdeutsche Wort „Atem“. Der Shop bietet atmungsaktive und hautsympathische Kleidung bestehend aus der Faser TENCEL an. Die von ODEM.eu geführten Marken wie Bleed, CHILLAZ und Mandala erfüllen dessen hohen Anforderungen betreffend Nachhaltigkeit.

    Das alles klingt sehr verlockend, aber ist das Material auch in der Praxis ein Alleskönner? Um diese Frage beantworten zu können hat uns ODEM zwei Shirts zugesendet, die Nadine und ich testen durften. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um Nadine zu einem Shooting zu bitten, damit die Shirts auch entsprechend zur Geltung kommen.

    Das NFNTY Damen TENCEL Miles Tanktop Open Sides ist ein locker fallendes Tanktop mit weitem Hals- und Armausschnitt und coolem Grafik-Print.

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    Auch die Rückenpartie ist weit und locker geschnitten und lässt einen Blick auf Nadines Tattoos zu.

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    Das Tanktop hat Nadine so gut gefallen, dass sie es am Ende des Tages gar nicht mehr hergeben wollte. Deshalb ist sie nun dessen stolze Besitzerin: „Ich finde das Shirt von NFNTY super. Es hat eine tolle Qualität und ist sehr angenehm zu tragen. Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen macht sich das feine Material bezahlt. Abgesehen von der Qualität finde ich auch den Print sehr ansprechend. Er ist nicht zu auffällig, aber trotzdem ein Eyecatcher. Ich werd mir sicher noch das eine oder andere TENCEL-Shirt kaufen.“

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    Das Continental Batwing Tunic T-Shirt (auch zu sehen auf dem Titelbild) ist mein Favorit – obwohl es kurze Ärmel hat und relativ lang ist, trägt es sich sehr leicht. Das Material ist tatsächlich unglaublich weich, was natürlich auch für das Tanktop von NFNTY gilt.

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    Mittlerweile besitze ich nun schon einige Shirts aus Lyocell bzw. TENCEL – Kleidung aus diesem Material finde ich mittlerweile am angenehmsten, deshalb suche ich nun generell nach Produkten, die mit Lyocell/TENCEL produziert wurden.

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    Natürlich sind diese beiden Shirts nur ein kleiner Teil des Angebots von ODEM.eu. Deshalb habe ich euch hier meine weiteren Lieblinge aus der aktuellen Kollektion herausgesucht. Den Anfang macht hier die Continental Curved Hem Jersey Vest, von der mir sowohl der Schnitt als auch die Farbe sehr gut gefällt. Vorstellen kann ich mir das Top sehr gut zu Jeans oder auch unter einem Blazer.

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    Wenn es wieder kühler wird, wäre der CHILLAZ Spitzbergen W’s Hoody Woman etwas für mich. Der weiße Kapuzenpullover wirkt durch die karierten Details sowohl schlicht als auch trendy.

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    Mein Traum wäre Bettwäsche aus TENCEL – natürlich mit einem schönen Design, so wie die Fleuresse TENCAl Bettwäche „White Dream“. Mein Favorit war bis jetzt Bauwoll-Satin, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Lyocell/TENCEL auch bei Bettwäsche meine Nummer Eins werden wird.

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    Bei der Anmeldung zum ODEM.eu Newsletter bekommt ihr übrigens einen Startbonus von fünf Euro für den nächsten Einkauf.

    Hier geht es zur Homepage von ODEM.eu: odem.eu
    Und hier zur Facebook-Seite: facebook.com/odem.eu

    79 Kommentare zu ODEM.eu – Der TENCEL Online-Shop

    „Täglich vegan – Vegan leicht gemacht“ von Daniel Pack

    Hin und wieder werde ich gefragt, ob wir auf The bird’s new nest ein neues veganes Kochbuch vorstellen wollen. Das alleine klingt schon verlockend, doch wirklich interessiert war ich, als…

    Hin und wieder werde ich gefragt, ob wir auf The bird’s new nest ein neues veganes Kochbuch vorstellen wollen. Das alleine klingt schon verlockend, doch wirklich interessiert war ich, als ich erfahren habe, dass der Kochbuchautor steirische Wurzeln hat. Ob sich das auch auf das Kochbuch übertragen hat?

    Über das Buch

    Mit „Täglich vegan – Vegan leicht gemacht“ möchte Daniel Pack zeigen, wie einfach und leicht es ist, vegan zu kochen. Auf insgesamt 120 Seiten finden sich 90 Rezepte, von Vorspeisen und Suppen über Hauptspeisen bis zu hin Nachspeisen. Zusätzlich gibt es obendrauf noch Cocktails und Basics – Basisrezepte für zum Beispiel Pizza- oder Nudelteig, Mayonnaise, Pesto und Saucen.

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    Unter den Vorspeisen hat mich der Fenchel-Birnen-Blüten-Traum am meisten angesprochen, eine originelle Mischung an Zutaten, die einfach, aber auch sehr lecker klingt.

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    Der steirische Einfluss hat sich tatsächlich ein wenig auf den Inhalt des Kochbuchs ausgewirkt, so findet man ein Buschenschank Brot, Liptauer und Kürbiskernaufstrich sowie steirische Kürbiscremesuppe. Und nicht zuletzt meine beiden Favoriten unter den Hauptspeisen, das Sellerieschnitzel und Serviettenknödel. Zwei Gerichte, die es auch bei uns Zuhause gab und die mich daher an meine Kindheit erinnern.

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    Ich persönlich hätte mich über weitere typisch steirische Rezepte gefreut, wie zum Beispiel Bohnensterz oder gebackene Mäuse. Vielleicht lässt sich auch der Faschingskrapfen zu besagten Mäusen adaptieren – ich werde es versuchen! Weitere vegane Rezepte, die sich auch im Buch finden, könnt ihr hier nachlesen.

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    Über den Autor

    Daniel Pack berät Restaurants und Buschenschänke in Sachen Veganismus und kocht als PEACE-FOOD-Koch im TamanGa, dem Gesundheitszentrum von Rüdiger Dahlke. Außerdem hält er regelmäßig Kochkurse ab, kommt aber auch gerne mit „Sack und Pack“ zu einem privaten Kochkurs zu euch nach Hause.

    Sehr interessant ist Daniel Packs Weg zum Veganismus, den ihr auch im Kochbuch nachlesen könnt – er selbst hat durch die Umstellung auf rein pflanzliche Nahrung 20 Kilogramm abgenommen. 105 Kilogramm schwer wurde Daniel Pack zuerst Vegetarier und nach zwei Jahren stiegen er und seine Familie schließlich auf eine vegane Lebensweise um.

    Das führte bei Daniel Pack nicht nur zu einer Gewichtsabnahme auf 85 Kilogramm, sondern auch zu mehr Energie und Motivation. Im Konkreten heißt das für ihn, dass er durch den Energie- und Motivationsschub mit einer viel positiveren Lebenseinstellung durchs Leben geht, wieder sportlich aktiv ist und seitdem nicht mehr krank war. So schreibt Daniel Pack im Nachwort des Kochbuchs: „Im Grunde geht es darum, dass du mit einer veganen Ernährung die Welt um dich herum ein wenig besser machst. Durch jedes vegane Gericht, das gekocht wird, verändert sich nicht nur das Leben eines Tieres, nein, es verändert das Leben vieler Menschen und natürlich auch dich.“

    „Täglich vegan – Vegan leicht gemacht“ könnt ihr hier kaufen.

     

    Zur Homepage von Daniel Pack: taeglich-vegan.com
    Zu seiner Facebook-Seite: facebook.com/TaeglichVEGAN

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    Cooktown – Oder wie man das Pferd von hinten aufzäumt

    Vegane Lokale und innovative Start-ups schießen momentan ja förmlich wie Schwammerl aus dem Boden. Erfreulicherweise, denn so wächst auch die Auswahl an gesunden Lokalen, die nicht einer großen Kette angehören….

    Vegane Lokale und innovative Start-ups schießen momentan ja förmlich wie Schwammerl aus dem Boden. Erfreulicherweise, denn so wächst auch die Auswahl an gesunden Lokalen, die nicht einer großen Kette angehören. Vorwiegend findet man solche Lokale noch in Großstädten, aber der Trend dehnt sich aus und so habe ich vor kurzem ein tolles Lokal nur ein Stück außerhalb von Wien entdeckt.

    Seit dem Frühjahr 2015 gibt es das Cooktown am Hauptplatz in Korneuburg. Hier werden mit viel Herzblut täglich frische Speisen zubereitet. Dabei wird vor allem auf Nachhaltigkeit und biologische Produkte geachtet. „Wir schaffen es, etwa 80 bis 90 Prozent unserer Zutaten biologisch einzukaufen und bemühen uns mit regionalen Bauern zusammenzuarbeiten. Leider bekommen wir aber noch nicht alles in der Menge, die wir benötigen.“, erklärt mir Thomas Vitzthum, der gemeinsam mit seiner Frau das Cooktown betreibt. Zum Gedanken der Nachhaltigkeit gehört aber auch das tägliche Bemühen, nur die Menge an Lebensmittel zu verarbeiten, die auch am selben Tag verzehrt werden.

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    Im Cooktown stehen täglich zwei Hauptgerichte auf dem Speiseplan. Neben einem Fleischgericht wird immer auch eine fleischlose Speise angeboten, die größtenteils sogar vegan zubereitet wird. Außerdem gibt es täglich eine – ebenfalls oft vegane – Suppe und frische Salate wie etwa einen Getreide- oder Couscous-Salat. Wer danach noch nicht satt ist, kann sich an dem wechselnden Nachspeisenangebot bedienen. Hier findet man auch immer wieder etwas für sich, wenn man so manches nicht essen darf oder möchte, wie zum Beispiel vegane, glutenfreie Brownies.

    Mich hat natürlich auch interessiert wie es denn überhaupt zu der Idee gekommen ist, das Cooktown zu eröffnen. „Gastronomie hat mich immer schon fasziniert, aber leider hat es damals mit der Hotelfachschule nicht geklappt.“, erfahre ich von Thomas. So hat er zunächst lange als Krankenpfleger gearbeitet und auch eine Zeit lang auf wien.at eine Kolumne verfasst. Die Leidenschaft zum Kochen hat ihn aber nie so recht losgelassen. Also hat er sich schließlich entschlossen doch noch eine Gastronomieausbildung zu machen und sein eigenes Lokal zu eröffnen. Seine Frau war bis jetzt als Kindergartenpädagogin tätig, steht mittlerweile aber auch voll mit im Lokal.

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    „Privat verzichten wir auf Fleisch, sowohl aus gesundheitlichen, als auch aus ethischen Gründen und wir versuchen auch unserem Sohn beizubringen woher sein Essen stammt.“ So wollten die Beiden ein Lokal eröffnen, dass gesunde Alternativen bietet und in denen Menschen auch einmal Neues ausprobieren können und sich vielleicht auch öfter an fleischlose Kost wagen. Ein Fleischgericht steht dennoch jeden Tag auf dem Speiseplan, da die Nachfrage hier einfach noch zu groß ist.

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    Um sein Essen zu genießen kann man entweder in dem netten kleinen Lokal an einem der vier Tische Platz nehmen, wo man sehr herzlich umsorgt wird. Eine Kanne Leitungswasser wird hier wie selbstverständlich am Tisch platziert. Bei schönem Wetter kann man auch im kleinen Schanigarten vor dem Lokal Sonne tanken.

    Nachdem sich momentan ein Lieferservice im Probelauf befindet und der Großteil der Kunden ihr Essen mit nach Hause oder an den Arbeitsplatz nimmt, wurde auch bei der Wahl der Verpackungen überlegt, wie man Umwelt und Gesundheit so wenig wie möglich schädigt. Suppen und Hauptgerichte werden also in Zuckerrohrschalen abgefüllt, das Ganze kann dann in Papiertragetaschen transportiert werden. Lediglich die Salatschälchen sind noch aus Kunststoff.

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    Zum Schluss unseres Gesprächs kommt Thomas aber noch einmal ins Schwärmen, denn neben biologischen Fruchtsäften, Kaffee und Getränken wie Fritz-Kola gibt es auch Bier im Cooktown. „In Zukunft möchte ich auch öfter Events veranstalten und immer wieder Bierverkostungen machen, denn Craft Beer ist mein absolutes Steckenpferd.“

    Mich hat das Cooktown jedenfalls überzeugt. Preis-Leistung stimmt und ich kann mein Essen immer mit gutem Gewissen genießen. Genauso wie ich meinen Mann zu Hause gut versorgt weiß, wenn der Kühlschrank wieder einmal nichts Passendes hergibt. Schon jetzt bietet das Cooktown für alle möglichen Geschmäcker etwas, aber in meinem Interview habe ich schon herausgehört, dass es an Ideen für die Zukunft nicht mangelt. „Wir haben zuerst das Lokal eröffnet und arbeiten uns jetzt Idee für Idee vorwärts. Wir zäumen eben das Pferd von hinten auf.“

    Wenn ihr nun neugierig geworden seid, so könnt ihr unter cooktown.bio schon etwas gustieren oder ihr lasst euer Like auf der Facebook-Seite und bleibt so auf dem Laufenden. Am besten ist aber, ihr stattet dem Cooktown einfach einen Besuch in der Bisambergerstraße 1 in Korneuburg ab und kostet euch selbst durch das Angebot.

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    Bist du ein Homo ABER? – Radikalkunst von Chris Moser

    Künstler Chris Moser konfrontiert uns schonungslos mit der Fratze der Pseudoargumentation. Hässliche Zähne, weit aufgerissener Mund, schwarz-rote Augen, die Wirbelsäule dringt aus dem Nacken und über ihr glänzt eine merkwürdige Mechanik….

    Künstler Chris Moser konfrontiert uns schonungslos mit der Fratze der Pseudoargumentation. Hässliche Zähne, weit aufgerissener Mund, schwarz-rote Augen, die Wirbelsäule dringt aus dem Nacken und über ihr glänzt eine merkwürdige Mechanik. Mitten im abscheulichen Kopf steckt eine rote Axt, eine Brille schwächt den monsterhaften Charakter dieser Büste und ein Schriftzug betitelt sie. Es ist ein „Homo ABER“! Wir können seinen Schrei beinahe hören.

    Bild: Chris Moser, homo ABER, Gips, Accessoires, 2015 | © Chris Moser

    Bild: Chris Moser, homo ABER, Gips, Accessoires, 2015 | © Chris Moser

    Homo ABER?

    Der „Homo ABER“ kann laut Künstler Chris Moser im weitesten Sinne als Gegenstück zum anthropologischen Begriff des „Homo Faber“ gesehen werden. Der „Homo Faber“, als schaffender Mensch, führt durch sein Handeln Veränderungen herbei, im Gegensatz zu ihm sucht der „Homo ABER“ stets nach Argumenten, um sein Handeln oder Nicht-Handeln zu legitimieren.
    Symbolisch steht der „Homo ABER“ für die Aussagen, die am Sockel zu lesen sind. Diese Phrasen sind austauschbar – das pseudo-argumentative ABER hinter den leeren Wortfetzen bleibt bestehen. Will sich der „Homo ABER“ weiterentwickeln ist laut Moser Bewusstseinsbildung notwendig.

    Auszug Sockelbeschriftung:
    „Ich bin bestimmt nicht rassistisch, ABER“
    „Mir tun die Tiere ja auch leid, ABER“
    „Natürlich müssen wir die Mitwelt schützen, ABER“
    „Klar sollten Kinder nicht geschlagen werden, ABER“
    „Mir tun Flüchtlinge ja auch leid, ABER“
    „Natürlich bin ich gegen Gewalt, ABER“

    Bild: Chris Moser, homo ABER, Gips, Accessoires, 2015 | © Chris Moser

    Bild: Chris Moser, homo ABER, Gips, Accessoires, 2015 | © Chris Moser

    Radikalkunst

    Das Werk steht für den manipulativen Moment in Mosers Kunst: „Wer diese Arbeit kennt und in Zukunft eine der bekannten unseligen ABER-Phrasen hört, erkennt in der SprecherIn unvermeidbar die Fratze des „Homo ABER“. Wer solche Aussagen (noch) selbst tätigt, ertappt sich dabei, selbst abstoßender „Homo ABER“ zu sein!“ [1]

    Konfrontativ, provokant und erbarmungslos ist die Kunst des Tirolers. In der Provokation sieht Moser sein Stilmittel, nämlich „das Brecheisen, um die verkrusteten Schalen von Gleichgültigkeit und Politikverdrossenheit aufzubrechen“[2]. Sein Kunstbegriff ist eindeutig: „Ganz allgemein denke ich, dass KünstlerInnen die Verantwortung haben, sich klar zu positionieren. […] Solange Ungerechtigkeit und Ausbeutung herrschen, ist es die Pflicht der Kunst […] dagegen vorzugehen.“[3] Schweigt die Kunst zu gesellschaftsrelevanten Themen, ist sie bloße Dekoration, dient der Zerstreuung, der Ablenkung und unterstützt so Unrecht und Gewalt.[4]

    Kunst oder Aktivismus?

    Chris Mosers Kunst und sein Engagement als politischer Aktivist lassen sich nicht voneinander abgrenzen. Seine Kunst ist Teil seines politischen Aktivismus. Als Angeklagter im sogenannten Tierschutzprozess wurde seine künstlerische Intention vom Gericht hinterfragt und sein Aktivismus kriminalisiert. Moser wurde freigesprochen (aus bewiesener Unschuld, rechtskräftig) und fand in seinem Plädoyer im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Wiener Neustadt klare Worte: „Ich werde nicht auf Gerechtigkeit hoffen, sondern weiterhin dafür kämpfen! Für die Befreiung von Mensch und Tier, für die Freiheit der Kunst! Somit schließe ich mit einem Zitat Bertolt Brechts: Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht!”[5]

    Fazit

    Moser adressiert die Betrachtenden direkt, verweist dabei unmissverständlich auf die Verantwortung jedes einzelnen Menschen und will diese zum Nach- und Umdenken ermutigen. Als notwendige Voraussetzung einer emanzipatorischen Kraft stellt Moser dominierende Herrschaftsmechanismen und Hierarchiekonzeptionen in Frage, beleuchtet Ausbeutungs- und Unterdrückungsprozesse und fordert mittels dem Symbol der Axt die Zerschlagung von traditionellen Denk- und Handlungsstrukturen.

    Chris Moser lebt und arbeitet als Künstler, Buchautor und politischer Aktivist in Tirol.
    Künstlerische Medien: Bildhauerei, Grafik, Collage/Assemblage
    Facebook
    Website

     

    Quellen:
    Der Prozess. Ein Film zur §278a-Thematik von Igor G. Hauzenberger, 2011
    Green Seven Report 2013 – Chris Moser
    MOSER, Chris, Die Kunst Widerstand zu leisten. Wie mit § 278 a im Tierschutzprozess Freiheit untergraben und Kunst zum Verbrechen wurde. Ein Tatsachenbericht, Kyrene Verlag, 2012
    MOSER, Chris, M.E, Kyrene Verlag, 2013
    objects? of art! (Katalog zur Ausstellung am 6. Tierrechtskongress Wien, 10. bis 12. Oktober 2014), Wien 2014
    Tierschutzprozess. Effektiver Tierschutz und gelebte Demokratie in Gefahr

    [1] E-Mail Interview mit Chris Moser
    [2] MOSER, Chris, M.E, Kyrene Verlag, 2013, S.20
    [3] MOSER, M.E, S.24
    [4] Vgl. MOSER, M.E, S.24
    [5] MOSER, Chris, Die Kunst Widerstand zu leisten. Wie mit § 278 a im Tierschutzprozess Freiheit untergraben und Kunst zum Verbrechen wurde. Ein Tatsachenbericht, Kyrene Verlag, 2012, S.16

    1 Kommentar zu Bist du ein Homo ABER? – Radikalkunst von Chris Moser

    Der 5. vegane Stammtisch Mödling – ich war dabei!

    In vielen größeren Städten werden regelmäßig vegane Stammtische organisiert, so auch in Wien. Als Nicht-mehr-Wienerin und Bewohnerin des Stadtrandes habe ich eine aktivere vegane Szene in meinem Wohnbezirk Mödling bis…

    In vielen größeren Städten werden regelmäßig vegane Stammtische organisiert, so auch in Wien. Als Nicht-mehr-Wienerin und Bewohnerin des Stadtrandes habe ich eine aktivere vegane Szene in meinem Wohnbezirk Mödling bis vor kurzem vermisst. Das hat sich aber rasant geändert, als Harald Anfang April diesen Jahres die Gruppe Veganer Stammtisch Mödling auf Facebook eröffnet hat. Der erste Stammtisch wurde am Dienstag, den 21. April 2015 organisiert, rund zehn Personen sind im IKEA Vösendorf zusammengetroffen – das war der Start des veganen Stammtisch Mödling.

    Mittlerweile wurde der zweite Dienstag jeden Monats als Stammtisch-Tag auserkoren und plötzlich stand auch schon der fünfte Stammtisch vor der Türe, wieder in besagtem IKEA. Ich hatte bis dato an keinem Stammtisch teilgenommen, weil ich außer zu beruflichen Terminen kaum aus dem Haus komme (bei der Veganmania in Wien war ich natürlich schon), denn das Vogelnest möchte laufend gehegt und gepflegt werden. Nachdem ich aber das Wachsen der Facebook-Gruppe mit großem Interesse verfolgt habe und mich auch schon mit Harald online unterhalten hatte, wollte ich mir den Stammtisch dieses Mal nicht entgehen lassen. Vor allem nachdem zusätzlich noch angekündigt wurde, dass IKEA aufgrund der ständig steigenden Teilnehmeranzahl dieses Mal mehrere vegane Speisen anbieten würde.

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    Um 18 Uhr sollte es losgehen und als ich kurz danach im für den Stammtisch reservierten Bereich im IKEA eintraf, waren schon jede Menge Leute vor Ort – nachdem ich niemanden persönlich kannte, war mein Stresslevel deshalb schon etwas erhöht, denn auch wenn ich gerne neue Leute kennen lerne sind so viele unbekannte Gesichter auf einmal für mich trotzdem eine Herausforderung. Zum Glück setzte sich kurz nach meiner Ankunft jemand auf den Sitz mir gegenüber, der mir bekannt vorkam. Tatsächlich, ich war mit Carina, der früheren Veranstalterin des veganen Stammtisch Wien, schon länger auf Facebook vernetzt. Und daneben sass Birgit, YouTuberin und vegane Ernährungsberaterin, mit der ich auch schon über Facebook verbunden war. Leute persönlich kennen zu lernen, mit denen man bisher nur online Kontakt hatte ist jedes Mal wieder spannend! Dann verkündete Harald auch schon, dass wir uns unser Essen sichern sollten, denn die veganen Speisen waren auch für alle anderen IKEA Restaurant-Besucher zugänglich.

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    Der folgende Ansturm auf die Essensausgabe war für einen Dienstag Abend wohl eher ungewöhnlich.

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    IKEA bezeichnete das erweiterte vegane Speisenangebot als „veganen Dienstag“, insgesamt gab es mit den veganen Gemüsebällchen – Grönsaksbullar -, die seit einiger Zeit als Alternative zu den bekannten Fleischbällchen erhältlich sind, vier vegane Speisen zur Auswahl.

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    Die Wahl war für mich nicht leicht zu treffen, denn es klang alles lecker: Hausgemachte Grillgemüsepfanne, Pasta all’arrabiata, besagte Grönsaksbullar…

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    …oder grünes Curry mit Räuchertofu und Wasserkastanien. Gewonnen hat letzten Endes das Curry, weil mich die Wasserkastanien neugierig gemacht hatten.

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    Für alle, die wissen wollen, was in den veganen Gemüsebällchen genau steckt, gibt es bei der Essensausgabe eine genaue Information über das enthaltene Gemüse.

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    Auch vegane Desserts wurden angeboten, Obstsalat oder Schokomousse um jeweils einen Euro. Das Getränkeangebot lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig, mit ChariTea und Lemonaid gibt es zwei biovegane Fair Trade Getränke-Marken zur Auswahl (außer ChariTea green mit Ingwer und Honig). Ich habe mich für ChariTea black, Schwarzer Tee mit Zitrone, entschieden.

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    Rein optisch bleibt IKEA Essen natürlich IKEA Essen, aber das Curry war durchaus lecker. Eine große Überraschung war aber mein erstes Grönsaksbullar, das mir Carina zum Kosten überlassen hatte, denn das schmeckte wirklich gut. Ich hatte mir zugegebenermaßen nicht wirklich viel von den veganen Gemüsebällchen erwartet, ich werde aber definitiv in Bälde eine ganze Portion verkosten! Auch das Schokomousse war sehr gut, so gut, dass mein linker Sitznachbar vier davon konsumiert hat. Obwohl sogar noch etwas nachprodziert wurde, war es schon vor Ende der Veranstaltung ausverkauft.

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    Nachdem wir mit dem Essen fertig waren – manche holten sich noch einen Nachschlag und zum Kaffee wurde für uns Sojamilch bereit gestellt -, gab es eine Rede von Harald, die ich als sehr gelungen und ansprechend empfunden habe. Abgesehen vom Inhalt war nämlich deutlich zu erkennen, wie sehr ihm das Thema Veganismus am Herzen liegt und wie sehr er sich freute, dass so viele TeilnehmerInnen zusammengefunden hatten. Eine Zählung unsererseits ergab über 60 Personen!

    Nun aber zurück zur Rede. Wie auch schon auf den Zetteln zu lesen war, die zu Beginn verteilt wurden, soll der vegane Stammtisch Mödling allen offen stehen, die sich für die vegane Ernährung interessieren. Deshalb war der Stammtisch auch bunt gemischt, von VeganerInnen über VegetarierInnen bis zu „Keines-von-beidem, möchte es aber mal probieren“. Harald hat die Facebook-Gruppe deshalb gegründet, weil seinem Empfinden nach das vegane Angebot in Mödling viel zu gering ist, er auch keine Veganer im Mödlinger Gebiet kannte und deshalb für vegane Treffen nach Wiener Neustadt gefahren ist. Nun hat er sich zum Ziel gesetzt, das Angebot an veganen Speisen in Mödling zu vergrößern, Menschen, die vegan leben, zu verbinden und Personen, die sich für eine vegane Lebensweise interessieren einen einfachen Einstieg zu ermöglichen. Außerdem rief Harald zu Unterstützung auf, veganes Angebot jeglicher Art in Mödling in die Facebook-Gruppe zu posten, um somit die Information über derartige Angebote besser zugänglich zu machen.

    Tatsächlich waren zum Stammtisch nicht nur viele Menschen aus Mödling, sondern auch aus Wien gekommen, was sich im Anschluss beim Plaudern mit den diversen TeilnehmerInnen herausstellte. Und weil das Plaudern so nett war, wurde der Stammtisch auch nicht beendet, nachdem IKEA seine Pforten für den Tag geschlossen hatte, sondern ein großer Teil der Gruppe begab sich Richtung Light City – ehemals Multiplex, umgangssprachlich aber immer nur UCI genannt. Dort landeten wir in einer Cocktailbar, wo wir das gesamte obere Stockwerk bevölkerten und uns erst um Mitternacht auf nach Hause machten.

    Der fünfte vegane Stammtisch Mödling war mein allererster Stammtisch dieser Art und ich war positivst überrascht. Einerseits von der Mühe seitens des IKEA Management, einen gelungenen Abend zu gestalten – abgesehen von dem für uns reservierten Restaurant-Bereich und den zusätzlichen veganen Speisen wurde laufend nachgefragt, ob alles in Ordnung sei oder ob wir noch Wünsche hätten -, die Organisation des Treffens von Haralds Seite war gleichermaßen gelungen, denn bei vielen Veranstaltungen ab einer bestimmten Teilnehmergröße nimmt manchmal doch das Chaos überhand. Die TeilnehmerInnen, mit denen ich mich unterhalten habe waren alle äusserst nett, und alles in allem hat der Stammtisch einfach Spaß gemacht. Sprich, ich bin nächstes Mal auf jeden Fall wieder dabei!

    Vielen Dank an Harald und IKEA Vösendorf für die tolle Organisation!

     

    Für zukünftige vegane Stammtische in Mödling und weitere Informationen rund um das vegane Angebot in und um Mödling besucht die folgenden Facebook-Gruppen:
    Veganer Stammtisch Mödling
    Mödling Vegan
    Mödling kocht bäckt und schraubt VEGAN

    Alle Termine zu veganen Stammtischen in ganz Österreich findet ihr hier: facebook.com/VeggieTreffen

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    benecos – Vegane Make-up Neuheiten

    Wie ihr vielleicht schon in meinem Artikel über das vegane Produktquartett von Love Me Green gelesen habt, ist mein Anspruch an Kosmetik mittlerweile ziemlich streng geworden. Beim Kauf achte ich…

    Wie ihr vielleicht schon in meinem Artikel über das vegane Produktquartett von Love Me Green gelesen habt, ist mein Anspruch an Kosmetik mittlerweile ziemlich streng geworden. Beim Kauf achte ich nicht nur darauf, dass die Produkte Naturkosmetik-zertifiziert sind, sondern auch ob diese vegan sind. Das gilt natürlich nicht nur für Haar- und Körperpflege, sondern auch für Make-up. Wie gerufen kam deshalb das Angebot von benecos, ihre neuen veganen Make-up Neuheiten zu testen – alle Produkte tragen hier das BDIH-Siegel. Und weil ich zur gleichen Zeit auch ein Shooting mit unserer Autorin Nadine geplant hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt, die Produkte für ihr Make-up zu verwenden. Das Titelbild ist dabei eines der vielen schönen Bilder, die an diesem Tag entstanden sind.

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    Für die Augenbrauen kam der benecos NATURAL EYEBROW-DESIGNER in blonde zum Einsatz. Man möge meinen, blonde ist nicht der richtige Farbton, denn auch in natura sieht der Stift sehr hell aus.

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    Doch beim Swatch und auch bei der Anwendung offenbart sich eine dunklere Farbe als erwartet – obwohl ich braune Haare und Augenbrauen habe, verwende ich selbst diesen Augenbrauenstift auch sehr gerne, weil mir Produkte, die für braunes oder dunkles Haar geeignet sein sollen meist viel zu dunkle Augenbrauen bescheren. Vor allem wenn das Haar wie bei mir einen leichten Aschton hat, passt dieser Augenbrauenstift umso besser. Auch die kleine Bürste am Stiftende ist hier ein sehr praktisches Tool, um nach dem Füllen und Nachzeichnen der Augenbrauen den Look durch leichtes Verwischen entsprechend natürlich zu gestalten.

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    Nadines Augenbrauen kamen alleine durch die Verwendung des benecos NATURAL EYEBROW-DESIGNER in blonde wunderbar zur Geltung.

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    Das benecos NATURAL QUATTRO EYESHADOW in coffee&cream wurde für das Augen Make-up genutzt – ich habe alle der vier Farbtöne hier miteinander kombiniert.

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    Zwei der Farben sind matt, zwei schimmernd und keine davon ist sehr stark pigmentiert, sie lassen sich aber relativ gut aufbauen und auch in unterschiedlichen Variationen miteinander kombinieren.

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    Ich habe das Quartett mittlerweile schon des öfteren verwendet und auch auf Geschäftsreisen mitgenommen und war mit dem Ergebnis immer sehr zufrieden, vor allem weil sich sowohl ein Nude-Look für untertags als auch ein dunkleres Smokey Eye für den Abend mit all diesen Farben sehr einfach bewerkstelligen lässt.

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    Die Wimpern zu tuschen stellte mich vor eine kleine Herausforderung, denn ich hatte von benecos zwei Mascaras zugesendet bekommen. Welche sollte ich nun für Nadines Look verwenden? Das Problem löste sich aber wie von selbst, denn die schwarze Mascara, die benecos NATURAL MASCARA VEGAN VOLUME in magic black, wirkte wie ausgetrocknet, es ließ sich praktisch keine Farbe auf die Wimpern übertragen. Zufällig hatte ich genau die gleiche Mascara noch einmal bei mir, denn diese war auch schon in der Love Beauty Box von April zu finden. Und leider war auch diese Wimperntusche nicht zu gebrauchen, sie war genauso ausgetrocknet wie die andere.

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    Graue Wimperntusche – ob das gut aussieht? Ich hatte ja schon diverse Farben an meinen Wimpern ausprobiert: Braun, schwarzblau, aubergine… Auch der Applikator sah relativ ungewöhnlich aus. Aber ein Augen-Make-up ohne Mascara geht natürlich gar nicht – dann also in grau. Die Überraschung war nach der anfänglichen Skepsis umso größer. Die benecos NATURAL MASCARA VEGAN WONDER in steel grey ließ sich gut auftragen und betont die Wimpern deutlich, aber dennoch natürlich. Eine tolle Alternative zu braunen Mascaras!

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    Ich war mit dem Outcome des Tages sehr zufrieden, nicht nur hatte ich jede Menge Bilder für einen zukünftigen Artikel, sondern auch drei neue vegane Naturkosmetik-Favoriten entdeckt, und nicht zuletzt hat es jede Menge Spaß gemacht, gemeinsam mit Nadine den Tag zu verbringen – eine absolut gelungene Kombination!

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