Eco. Life. Style.
Nie wieder neue Beiträge oder ein Give-Away verpassen!

Abonniere unseren Newsletter und du bekommst News aus dem Nest. Wir gehen sorgsam mit deinen Daten um – alles dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung.

    Give-Away! Gewinnt "Das sensationelle Winterhochbeet" vom Löwenzahn Verlag!

    Give-Away! Gewinnt die Duftkerze "Belgian Waffle" von AVA & MAY!

    Ein neues Kapitel: The bird’s new nest goes Friendly

    Dieses Jahr habe ich mir zu meinem 40. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Zumindest fühlt es sich für mich so an, denn es ist weit mehr als ein zufälliges…

    Dieses Jahr habe ich mir zu meinem 40. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Zumindest fühlt es sich für mich so an, denn es ist weit mehr als ein zufälliges terminliches Zusammentreffen, sondern der Wunsch, mit 40 nochmals einen neuen Weg einzuschlagen, etwas Neues anzugehen und mir einen weiteren lange gehegten Traum zu erfüllen.

    Friendly – Einkaufen bei Freunden

    Wie einige von euch wissen, lebe ich in Brunn am Gebirge – nicht in den Bergen, sondern angrenzend an den südlichen Teil Wiens. Freunde von mir, Silvia und Daniel, betreiben im Nachbarort Maria Enzersdorf seit 2015 den bioveganen Nahversorger Friendly, in dem ich von Beginn an Stammkunde war. Wer Friendly kennt weiß, wie angenehm ein Einkauf dort ist – vor allem wenn man ihn mit einer Plauderei mit den Inhabern bei einem Kaffee und Linzeraugen kombiniert.

    Bei einem solchen Gespräch kam das Thema auf die zukünftigen Pläne des Friendly-Teams. Diese Pläne klangen sehr spannend und ich erwischte mich bei dem Gedanken, wie gerne ich mich hier einbringen, mitgestalten und mitarbeiten würde. Vielleicht träumt auch ihr von einem kleinen Laden, einem schnuckeligen Café oder einem schicken Bistro? Dann könnt ihr vermutlich nachempfinden, wie man sich fühlt, wenn dieser Traum auf einmal in greifbare Nähe rückt. Aber nachdem ich mit The bird’s new nest und unserer Agentur voll ausgelastet war, habe ich mein Interesse nicht geäußert. Bis irgendwann die Sprache darauf kam, dass Silvia und Daniel mit dem Daily Business voll ausgelastet wären und deshalb überlegen würden, das Team zu vergrößern. Diese Aussage hat nicht nur merkbar mein Herz höher schlagen lassen, sondern auch mein Hirn angeworfen. Möchte ich wirklich in diese Richtung gehen? Und was mache ich mit meinen anderen Projekten?

    The bird’s new nest goes Friendly

    Um zu sehen ob sich mein Wunsch nicht doch wieder verflüchtigt, habe ich eine Nacht darüber geschlafen. Am nächsten Morgen war er tatsächlich immer noch vorhanden. Aber wie soll sich das alles denn ausgehen? Nun, gute Planung ist die halbe Miete, kombiniert mit sinnvoller Zeiteinteilung und überlegter Prioritätensetzung. Und der Einstellung, dass es irgendwie schon funktionieren wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe Silvia und Daniel mein Interesse bekundet, im Friendly mitzuarbeiten und gemeinsam zukünftige Projekte umzusetzen.

    Seit Juni 2019 bin ich nun – diverse Meetings und Gespräche später – offiziell Mitglied im Friendly-Team. Um das Business umfassend kennen zu lernen arbeite ich auch vor Ort im Laden –  zur Zeit Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 13 Uhr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich besuchen kommt – auf einen Kaffee, ein Gespräch oder auch nur ein Hallo. Was euch erwartet? Ein supernetter Laden mit einem motivierten Team. Nachhaltige Produkte, fast ausschließlich in Bio-Qualität und komplett vegan, bei Obst und Gemüse ist praktisch alles unverpackt. Einen kleinen „Stammtisch“, an dem sich wunderbar bei einem Kaffee, Bier, Smoothie oder anderem plaudern lässt. Oder einen Snack, Mittag- oder Abendessen serviert bekommen – ja, das gibt es auch! Außerdem Bücher, Räucherwerk, Pflanzensamen, alles zum Keimen und vieles mehr. Klingt wunderbar? Ist es auch!

    Die Zukunft bringt…

    The bird’s new nest bleibt natürlich weiterhin bestehen, durch die Kooperation mit Friendly ergeben sich langfristig auch sehr spannende Möglichkeiten. Dasselbe gibt für Die BR-Agentur, auch hier sind viele Synergien vorhanden, die wir nützen möchten. Außerdem bin ich nicht der einzige Zuwachs im Friendly – ein mehr als doppelt so großes Team steht in den Startlöchern! Was die zukünftigen Projekte betrifft könnt ihr für weitere Information Friendly auf Facebook oder auf Instagram folgen, denn dazu kann ich hier und jetzt leider noch nichts verraten.

    Für mich beginnt nun quasi ein neues Kapitel und ich bin unglaublich gespannt, aufgeregt, motiviert und voller Vorfreude auf die Zukunft mit Friendly. Und natürlich freue ich mich auch darauf, euch bald im Geschäft persönlich begrüssen zu dürfen. Bis bald, wir sehen uns!

    15 Kommentare zu Ein neues Kapitel: The bird’s new nest goes Friendly

    Aus der Redaktion. Happy Birthday to me!

    Ich bin 40! Das zu schreiben fühlt sich – wenig überraschend – etwas eigenartig an. Gerade erst war ich noch 30, gefühlt würde ich mich irgendwo um Mitte 20 ansiedeln….

    Ich bin 40! Das zu schreiben fühlt sich – wenig überraschend – etwas eigenartig an. Gerade erst war ich noch 30, gefühlt würde ich mich irgendwo um Mitte 20 ansiedeln. Und doch habe ich nun schon seit 40 Jahren mein Leben gelebt. Ich lege nicht viel Wert auf meinen Geburtstag, für mich ist es in erster Linie eine Möglichkeit, Zeit gemeinsam mit lieben Menschen zu verbringen. Trotzdem möchte ich mir zum 40er gratulieren, als Anerkennung und Rückblick auf die letzten 40 Jahre.

    Fühle ich mich alt? Keineswegs, auch wenn mich mittlerweile niemand mehr jünger als 30 schätzen würde – diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Das vorrangige Gefühl ist Dankbarkeit, dafür dass ich zur Zeit sehr zufrieden mit meinem Leben bin. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich an einem Punkt bin, an dem ich nichts mehr ändern möchte. Sondern dass ich weiß, in welche Richtung ich gehen und was ich (ver)ändern will. Genauso wie das Wissen, dass ich Veränderung bewirken kann, auch wenn es manchmal viel Zeit und Geduld braucht.

    Neben Dankbarkeit ist da aber auch das Gefühl des Stolzes. Dass ich heute hier sitze habe ich mit viel Arbeit erreicht. Und damit meine ich nicht die Arbeit an The bird’s new nest, meiner Selbstständigkeit oder ähnlichem. Sondern die Arbeit an mir selber. Mit 13 Jahren war ich das erste Mal in therapeutischer Behandlung, und viele Jahre lang waren schwere Depressionen, Panikattacken, eine generalisierte Angststörung und Selbstmordgedanken meine Begleiter. Aber da war auch noch etwas anderes, nämlich der Wille trotzdem immer wieder weiter zu machen, immer wieder aufzustehen, nie aufzugeben.

    Warum ich über all dies noch nie auf The bird’s new nest geschrieben habe? Weil ich selber noch zu sehr an diesen Themen zu arbeiten hatte – gut 15 Jahre in therapeutischer Behandlung haben mir nicht nur sehr geholfen, sondern mir vermutlich auch mein Leben gerettet. Trotzdem lerne ich jeden Tag dazu, stehe vor neuen – oder alten – Problemen und das kostet mitunter viel Energie. Energie, die ich benötigt hätte, um schon früher darüber zu schreiben. Doch genauso wie Tag für Tag vergeht und auf einmal ist man in seinem 41. Lebensjahr angekommen, bewältigt man Herausforderung für Herausforderung und der Wunsch zu sich selber zu stehen und anderen Mut auf ihrem Weg zuzusprechen wird grösser als die Angst, von anderen aufgrund der eigenen Unzulänglichkeiten verurteilt zu werden.

    Und so erlaube ich es mir nicht nur, nein, ich verdiene es sogar mir selber zuzujubeln! Du hast es bis hierher geschafft! Du hast dich selber kennen gelernt, dich lieben gelernt, gelernt deine Gefühle wahrzunehmen und sie anzuerkennen. Du bist deinen Träumen gefolgt, hast dich deinen Ängsten gestellt und deine Ziele beharrlich verfolgt. Und ja, du machst noch immer Fehler. Kämpfst mit Panikattacken. Bist erschöpft von Gefühlsschwankungen. Könntest so vieles besser machen. Aber wenn man selber sein größter Kritiker ist, dann sollte man zumindest auch sein bester Freund sein.

    Deshalb rufe ich mir in Gedanken zu: Happy Birthday to me! Auf die nächsten 40 Jahre! Auf die Zukunft, auf mich!

    Alles Gute zum 40. Geburtstag, Edda!

    43 Kommentare zu Aus der Redaktion. Happy Birthday to me!

    Meine Motivation hinter The bird’s new nest – Interview mit ProntoPro

    Wann immer eine Anfrage für ein Interview ins Nest flattert freue ich mich sehr, denn so bietet sich die Möglichkeit, The bird’s new nest weiteren Personen vorzustellen. Ein Interview besteht…

    Wann immer eine Anfrage für ein Interview ins Nest flattert freue ich mich sehr, denn so bietet sich die Möglichkeit, The bird’s new nest weiteren Personen vorzustellen. Ein Interview besteht letzten Endes zwar primär aus den gegebenen Antworten, die Richtung wird aber stark durch die gestellten Fragen vorgegeben. Deshalb habe ich mich sehr über die Fragen gefreut, die mir von ProntoPro zugesendet wurden. Denn diese gehen nicht nur in die Tiefe, sondern haben mich selber zum Nachdenken gebracht. Über meine Motivation hinter The bird’s new nest, meine Verantwortung als Blogger und meinen veganen Lebensstil.

    Alle Fragen und Antworten findet ihr hier in meinem Interview mit ProntoPro. Vielen lieben Dank an ProntoPro für die interessanten Fragen!

     

    Frühere Interviews durfte ich unter anderem Julia Burget, der Agentur 1min30 sowie den Online-Magazinen diezeitschrift.at und Make Yourself Move geben.

    3 Kommentare zu Meine Motivation hinter The bird’s new nest – Interview mit ProntoPro

    Blogparade! „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“

    Täglich erreichen uns Hiobsbotschaften über unsere Umwelt, sei es der Klimawandel, das Artensterben – alleine der Bestand der Wildtiere ist seit 1970 um rund 60 Prozent (!) zurückgegangen -, Mikroplastik…

    Täglich erreichen uns Hiobsbotschaften über unsere Umwelt, sei es der Klimawandel, das Artensterben – alleine der Bestand der Wildtiere ist seit 1970 um rund 60 Prozent (!) zurückgegangen -, Mikroplastik in Meer und Boden und viele weitere Nachrichten, die verdeutlichen, wie sich der Zustand unserer Erde dramatisch verschlechtert. Die Ursachen hinter den unzähligen Problemen sind vielfältig und doch haben sie alle eines gemeinsam, sie sind durch den Menschen verursacht. Immer mehr wird uns dies auch bewusst und in vielen regt sich der Wunsch, nachhaltiger zu leben.

    So breit gestreut die Gründe hinter der Problematik sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, sein Leben nachhaltiger zu gestalten. Unsere Ernährung, der Kauf von Kleidung, unser Haushalt, die Freizeitgestaltung, Reisen, Mobilität, Unterhaltungs-Technik und alle anderen nur denkbaren Bereiche bieten Spielraum für ein Überdenken seiner Handlungen und Kaufentscheidungen. Wo also beginnen? Und wo bekommt man die notwendigen Informationen um entscheiden zu können, was genau man verändern möchte? Natürlich, online findet man massenhaft Input. Doch gerade wenn man sich neu mit einem Thema beschäftigt kann die enorme Menge an Infos überwältigend sein und dazu führen, dass die anfängliche Motivation in Überforderung endet.

    Blogparade! „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“

    Was würde sich hier besser anbieten als eine Blogparade, in der wir BloggerInnen unser Wissen und unsere Leidenschaft für Nachhaltigkeit an Interessierte weitergeben? So können wir bei den ersten Schritten behilflich sein, grundlegende Informationen für die einzelnen Bereiche liefern und LeserInnen helfen, sich im Dschungel der Informationen nicht zu verirren. Egal ob ihr schon im Bereich Nachhaltigkeit bloggt oder euch nur außerhalb eures Blogs mit Nachhaltigkeit beschäftigt, ob ihr in vielen Bereichen informiert seid oder euch nur in einem sattelfest fühlt – lasst uns unsere LeserInnen für das Abenteuer Nachhaltigkeit begeistern!

    Sämtliche Beiträge der Blogparade werden auf unserer Facebook-Seite gefeatured und von unserer Seite aus verlinkt. Du bist BloggerIn und möchtest an der Blogparade teilnehmen? Dann trete bitte folgender Facebook-Gruppe bei, hier wird alles organisiert: Blogparade! „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“

    The adventure begins!

     

    Habt ihr Themenwünsche,  -ideen oder erste Fragen zur Blogparade? Postet sie einfach in die Kommentare!

    19 Kommentare zu Blogparade! „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“

    Unser neuer Partner: Calmterra – Wenn nur Natur im Spiel ist

    Wir freuen uns sehr, unsere erste Unternehmens-Partnerschaft ankündigen zu können und möchten euch unseren Partner vorstellen: Das Familienunternehmen Calmterra*. Hinter Calmterra steht eine Familie aus Walding im oberösterreichischen Mühlviertel –…

    Wir freuen uns sehr, unsere erste Unternehmens-Partnerschaft ankündigen zu können und möchten euch unseren Partner vorstellen: Das Familienunternehmen Calmterra*. Hinter Calmterra steht eine Familie aus Walding im oberösterreichischen Mühlviertel – die Eltern Claudia und Michael, deren Tochter Alexandra und ihr Mann Lukas. Vereint nicht nur durch ihre familiären Bande, sondern auch durch ihre Liebe zur Natur.

    Gemeinsam wurde von ihnen der Calmterra Online-Shop* gegründet in dem ausgewählte Kosmetik und Lebensmittel zu finden sind, die liebevoll und sorgfältig von der Familie ausgewählt werden. Das Sortiment von Calmterra umfasst Bio-Superfood, Bio- und Naturkosmetik, spezielle hochpolyphenolische Olivenöle mit Gesundheitszertifikaten, Bio-Massagekerzen, handgemachte Delikatessen und einiges mehr – der Großteil davon vegan.

    Im Naturkosmetik-Bereich findet ihr Produkte der Marken BIOSelect*, Qamaré*, stuwa* und HautSinn*, für Food die Marken Milestone*, The Governor*, Divinus*, Berlin Organics*, Botano* sowie die selber produzierten Olivenblätter* und Bio-Zistrose* sowie weitere Produkte für Zuhause*.

    Warum eine Partnerschaft?

    Uns ist es sehr wichtig, mit The bird’s new nest kleinere nachhaltige Unternehmen zu unterstützen. Aufgrund unseres jahrelangen Kontaktes mit EinzelunternehmerInnen sowie kleineren Firmen wissen wir, wie schwer es für diese ist, gegen das Marketingbudget und die Marktmacht größerer Konkurrenten zu bestehen. Auf The bird’s new nest werdet ihr prinzipiell keine Kooperationen mit Marken sehen, die nicht-nachhaltige Mutterkonzerne im Hintergrund haben, genauso wenig wie mit Unternehmen, die nur Greenwashing betreiben und in der Realität wie ein konventionelles Unternehmen agieren.

    Partnerschaften bieten die Möglichkeit, unsere Partner vor den Vorhang zu holen, im Gegenzug bekommen wir beim Kauf über einen der von unserer Seite weg gesetzten Links einen Teil des Kaufpreises – quasi als Vermittlungsprovision. Der Preis des Produktes ändert sich für euch dadurch natürlich nicht. Sämtliche Einnahmen, die wir durch unsere Partnerschaften lukrieren, fließen wieder direkt in The bird’s new nest. Zum Beispiel in ein Upgrade unserer Server-Infrastruktur, mit der wir euch zukünftig eine noch bessere technische Basis bieten wollen.

    Was bringt euch diese Kooperation?

    Natürlich soll die Zusammenarbeit auch euch Vorteile bringen. Einerseits erfahrt ihr so von nachhaltigen Unternehmen und Produkten, die ihr sonst möglicherweise nicht kennen gelernt hättet und könnt diese direkt unterstützen. Andererseits bringen alle zukünftigen Verbesserungen an The bird’s new nest euch direkt eine bessere User Experience, wie man heutzutage so schön sagt. Des weiteren erwarten euch regelmäßige Give-Aways mit ausgewählten veganen und nachhaltigen Produkten aus dem Sortiment von Calmterra. Und last, but not least natürlich auch Promocodes mit Rabatten für euren Einkauf von bis zu minus 20 Prozent auf den gesamten Einkauf.

    Willkommen bei The bird’s new nest, Calmterra!

     

    * Affiliate-Link: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn ihr auf so einen Verweislink klickt und über diesen Link einkauft, bekommt The bird’s new nest von eurem Einkauf eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht. Sämtliche Einnahmen werden wieder direkt in The bird’s new nest investiert. Vielen Dank für eure Unterstützung!

    1 Kommentar zu Unser neuer Partner: Calmterra – Wenn nur Natur im Spiel ist

    Vegan und alternativ – Reiseführer für ein Wochenende in Paris

    Vive la vie! Paris an einem Wochenende bietet so viele Möglichkeiten, dass man sich schon vor der Reise überlegen sollte, was man gerne ansehen und besuchen möchte. Ich habe bei diesem…

    Vive la vie! Paris an einem Wochenende bietet so viele Möglichkeiten, dass man sich schon vor der Reise überlegen sollte, was man gerne ansehen und besuchen möchte. Ich habe bei diesem Wochenendtrip den Schwerpunkt auf vegan und alternativ gelegt: Eine Mischung aus Sehenswürdigkeiten, veganen Imbissen und Cafés sowie eher Kuriosem.

    Zu Beginn aber zuerst ein paar Tipps für eure Reise. Wenn ihr mit dem Zug anreist, könnt ihr am einfachsten direkt über die TGV-Seite buchen. Bei einem knappen Zeitbudget lohnt es sich, die Reise vom Ankunftsort weg zu planen. (Achtung: In Paris gibt es mehrere Bahnhöfe!) Bei Hotels checkt nicht nur die Rezensionen auf der Buchungsseite, sondern auch die Bewertungen auf Google. Manchmal ist die Buchung direkt auf der Homepage des Hotels günstiger. Solltet ihr das Leitungswasser im Hotel trinken wollen, fragt am besten vorher direkt nach, ob das Leitungswasser trinkbar ist, dies ist je nach Unterkunft verschieden. In Kombination damit kann auch angefragt werden, welche Umgebungen man aufgrund von Demonstrationen oder ähnlichem zu eurem Besuchszeitpunkt meiden sollte. So seid ihr vor Überraschungen dieser Art sicher.

    Solltet ihr in Paris auch etwas einkaufen wollen, zahlt es sich aus zu recherchieren, welche Produkte es dort günstiger gibt. Das kann unter anderem bei Waren, die aus Frankreich importiert werden, der Fall sein. Beispielsweise französische Naturkosmetik-Marken, Bücher, Comics – die Franzosen haben eine berühmte vielfältige Comicszene – oder Lebensmittel. Hilfreich ist auch, vorher die französischen Kleidergrößen nachzusehen – üblicherweise immer eine Größe mehr als bei uns angegeben, also statt 38 muss dann 40 gewählt werden – und sich ein paar Vokabeln anzueignen, denn die französische Bevölkerung hat es sehr gerne, wenn man zumindest versucht ein Gespräch in der Landessprache zu beginnen. Habt ihr euch auf ein paar Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater, Oper oder Veranstaltungen (Konzerte, Führungen, Feste, Flohmärkte…) festgelegt, dann überlegt euch am besten eine grobe Route und seht euch die Öffnungszeiten und Preise an.

    Meine Planung für mein Pariswochenende im April 2019 war eine Tour vom Louvre, der berühmten Glaspyramide mit Kunstmuseum, zum Arc de Triomphe, einige Brücken und das Forum Les Halles, ein schöner Platz mit riesigem Einkaufszentrum. Es lohnt sich aber auch, einfach nur durch die Straßen, Gassen und an der Seine entlang zu schlendern. Die bekanntesten Attraktionen, insbesondere die Bauwerke, erreicht man gut zu Fuß. Für weitere Wege gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln auch die Möglichkeit, Elektroroller zu mieten.

    Neben diesen Plänen habe ich mich für einen Besuch einer Ausstellung zum Thema „La Lune“ (der Mond) im Grand Palais, einem sehenswerten Ausstellungsgebäude, entschieden. Achtung: Bis zum 25. Lebensjahr zahlt man in vielen Museen oft weniger oder keinen Eintritt. Unterwegs auf der „Avenue des Champs-Élysées“ war mein Ziel „Rivoli 59“, ein buntes, verrücktes Künstlerhaus in der Rue Rivoli mit mehreren Stockwerken. Hier kann man die aktuellen Werke und das Schaffen der KünstlerInnen direkt in ihren Ateliers beobachten.

    Im Rivoli 59

    Aber auch Street Art-Fans kommen auf ihre Kosten. Diese Kunstform aus zumeist Mosaik oder Papier an Wänden thematisiert oftmals kritisch gesellschaftliche Zustände und wird auch in Galerien ausgestellt.

    Street Art in Paris

    Paris ist aber mittlerweile auch Vorläufer in Sachen Biomarkt, veganen und rohköstlichen Imbissen und Cafés. Biomärkte gibt es an fast jeder Ecke, mir haben zwei besonders gut gefallen. Einmal My Bio Delicious in der Rue Rivoli 91 sowie Biocoop Dada Paradis in der Rue Paradis 36. In beiden gab es eine große Auswahl an Marken, die bei uns noch unbekannt oder nicht verfügbar sind. Und natürlich viele leckere Köstlichkeiten, davon einiges vegan. Bei My Bio Delicious gibt es auch die Möglichkeit, im Sitzen einen Imbiss zu sich zu nehmen. So ziemlich jeder Bioladen von Naturalia bis Biocoop hat Unverpackt-Spender mit Nüssen, Müsli oder Trockenfrüchten im Angebot.

    Paris ist eine Veggie-freundliche Stadt

    Wer vegan essen möchte, kann an jedem beliebigen Standort „vegan“ bei Google Maps eingeben und bekommt Vorschläge für vegane Restaurants, Imbisse oder Cafés. Ich kann folgende davon wärmstens empfehlen: Cloud Cakes (Rue Mandar 6), ein Himmel aus veganen Köstlichkeiten in Bio-Qualität – seht euch die Auswahl am unteren Bild an! Das Lokal ist relativ klein, man kann sich die Leckereien aber auch in einer Pappbox mitgeben lassen.

    Bei Cloud Cakes

    Le Potager de Charlotte (Rue de la Tour d’Avergne 12) ist höherpreisig, hat aber wirklich tolle, kreative und leckere Küche und das komplett pflanzlich. Ich habe dort Kichererbsenpfannkuchen mit Cashewcreme gegessen und einen Smoothie aus Waldbeeren getrunken. Ein komplett veganes Sortiment gibt es auch im Supermarkt Un Monde Vegan (Rue Notre Dame de Nazareth 64). Rohköstlich ist das Angebot von Wild & Moon, von dieser Kette gibt es gleich sechs Lokalitäten in der französischen Hauptstadt (zum Beispiel in der Rue des Gravilliers 25). Hier findet ihr außergewöhnliche Kaffeekreationen mit Superfoods und pflanzliche Küche. Lecker und hip!

    Wer gerne Second Hand shoppt, der kommt bei den vielen Filialen – sechs Mal in Paris – von Mad Vintage ganz auf seine Kosten, mit tollen Vintage-Schätze und Hipsterkram.

    Zum Abschluss bleibt zu sagen: Vergesst nicht, eure Kamera zu laden, nehmt euch gutes Schuhwerk mit und startet bei Bedarf bei einem der Tourismus-Infopoints. À bientôt à Paris!

     

    Was hat euch in Paris besonders gut gefallen? Habt ihr weitere Tipps für einen veganen und alternativen Kurzbesuch in der französischen Hauptstadt?

    3 Kommentare zu Vegan und alternativ – Reiseführer für ein Wochenende in Paris

    Fashion Revolution Day – Stundenlohn unter einem Euro, zu Hause in der Produktionshalle

    Spätestens seit dem Unglück am 24. April 2013, als die Textilfabrik Rana Plaza in der Nähe von Dhaka in Bangladesch einstürzte, haben wir alle von den schlechten Arbeitsbedingungen in der…

    Spätestens seit dem Unglück am 24. April 2013, als die Textilfabrik Rana Plaza in der Nähe von Dhaka in Bangladesch einstürzte, haben wir alle von den schlechten Arbeitsbedingungen in der Modebranche erfahren. 1.138 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 2.500 wurden verletzt. Einen Tag zuvor wurde die Fabrik wegen schwerer Baumängel polizeilich gesperrt. Dennoch wurden mehr als 3.000 Menschen von den Fabrikbetreibern gezwungen ihre Arbeit aufzunehmen. Um neun Uhr stürzte das Gebäude ein.

    Ein paar Monate davor brach ein Feuer in einer Textilfabrik in Pakistan aus. Dabei kamen rund 300 Menschen ums Leben. Anfang diesen Jahres begann der Prozess gegen den Textildiscounter KiK in Deutschland, der in dieser Textilfabrik produzierte. Die Klage könnte allerdings wegen Verjährung abgewiesen werden. 2017 explodierte ein Boiler in einer Textilfabrik in Bangladesch. Dabei starben 13 Menschen, mehr als 50 wurden schwer verletzt.

    Who made my clothes?

    Der 24. April ist seit 2014 zum Fashion Revolution Day geworden, der Gedenktag an die Opfer dieses Unglücks. Weltweit haben sich in knapp 100 Ländern Menschen zusammengefunden, die Konsumenten und Modewelt wachrütteln und auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen in diesen Textilfabriken aufmerksam machen wollen.

    Das Rana Plaza-Gebäude (Bild: Solidarity Center)

    Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung wird im asiatischen Raum produziert. Zweitgrößtes Exportland – nach China – ist Bangladesch mit rund 7.000 Textilfabriken, in denen unsere Kleidung produziert wird. Die Arbeitsbedingungen in diesen Ländern sind verheerend, 70 Stunden Wochen keine Seltenheit. Der monatliche Mindestlohn wurde nach dem Unglück von Rana Plaza zwar auf 5.300 Taka (ca. 55 Euro) erhöht, große Unternehmen wollen allerdings nur bedingt mehr zahlen. Schließlich würde dann der Preis eines T-Shirts im Verkauf um ein oder zwei Euro steigen. Ein Euro, der für die Näherinnen viel bedeuten und uns Konsumenten nicht schaden würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Einkaufspreise sinken für die Auftraggeber und die Mode bleibt für den Konsumenten weiterhin günstig.

    Seit kurzem existiert die sehr interessante Karte „Mapped in Bangladesch“ auf der Bekleidungsfabriken in Bangladesch angezeigt werden, inklusive der Information, für welche Marken sie produzieren, wohin sie exportieren, wie viel Prozent Frauen in der Fabrik arbeiten und vieles weitere.

    Made in Europe

    Nach dem großen Unglück in 2013 wandern immer mehr Auftraggeber nach Europa zurück. Viele Unternehmen rühmen sich damit, in Europa zu produzieren. „Made in Europe“ hört sich natürlich immer besser an als „Made in Bangladesch“. Und schließlich herrschen in Europa faire und soziale Arbeitsbedingungen. Oder doch nicht? Die Clean Clothes Campaign hat einen umfassenden Bericht über die Sweatshops Europas erstellt.

    Die Arbeitsbedingungen in diesen sind vergleichbar mit denen im asiatischen Raum – menschenunwürdig und existenzbedrohend! So ist zum Beispiel der gesetzliche Mindestlohn in Bulgarien, Mazedonien und Rumänien niedriger als in China. In Moldawien und in der Ukraine liegt er sogar unter dem gesetzlichen Mindestlohn von Indonesien. Und selbst der gesetzliche Mindestlohn wird oft nicht bezahlt. Laut befragten Arbeitern in Ungarn beträgt der niedrigste Nettolohn inklusive Überstunden und Zuschlägen 197 Euro im Monat. Knapp 50 Euro weniger als das Gesetz vorgibt.

    In den Sweatshops Europas wird für die unterschiedlichsten Firmen produziert. Auftraggeber sind allerdings nicht nur Fast Fashion Labels wie H&M, C&A, Zara und Mango, auch hochpreisige Designermarken wie Gucci, Dolce&Gabbana, Louis Vuitton und Versace lassen in Süd-Osteuropa produzieren. Doch egal für welche Marke schlussendlich genäht wird, die Arbeitsbedingungen sind immer dieselben und die Stimmen der Arbeiter sind eindeutig:

    „Ich habe der Vorgesetzten gesagt, ich könne an dieser Maschine nicht atmen. Es seien bereits 30 Grad in der Fabrik, und wenn wir diese Maschine bedienen, würde es noch viel heißer. Da nahm sie das heiße Abluftrohr der Maschine, richtete es auf die Gesichter von mir und meiner Kollegin und sagte: ˏDas ist euer Problem, und wenn ihr damit nicht zurechtkommt, gibt es genug Leute, die darauf warten, euren Platz einzunehmen!´“  

    Aus der Ukraine hört man: „Meine Familie muss für Elektrizität und Wasser monatlich 86 Euro bezahlen [das entspricht dem gesetzlichen Mindestlohn und dem Standardlohn].“

    Ein weiterer Grund für die Produktion in Europa ist Zeit. Fast Fashion Labels wie zum Beispiel H&M und Zara bringen bis zu 24 Kollektionen im Jahr auf den Markt. Sie wollen immer schneller immer mehr Kleidung in die Läden im Westen bringen. Das funktioniert natürlich mit einer nahen Produktionsstätte am besten. Im Vergleich zu den Transportwegen von Asien mit rund vier Wochen, brauchen die Stücke von Osteuropa nur ein bis drei Tage in die Läden.

    Pronto Moda – Fast Fashion made in Italy

    Was hört sich noch besser an als „Made in Europe“? Richtig, „Made in Italy“! Ihr kennt doch bestimmt diese Shops, in denen groß angekündigt wird „Mode aus Italien zu günstigen Preisen“. Da kann doch was nicht stimmen!

    Im Zentrum der „pronto moda“ steht die Stadt Prato kurz vor Florenz. Prato war schon im Spätmittelalter für seinen Textilhandel bekannt. Das „Lumpenzentrum Europas“, wie man die Stadt auch nannte, war ein wichtiges Einwanderungsgebiert für Italiener aus dem Süden. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Prato zu einer Industriestadt mit Schwerpunkt Stoffherstellung. Durch die Finanzkrise 2008 mussten viele italienische Stoffproduzenten schließen. Einwanderer gibt es seit den 90ern trotzdem viele. Diesmal kommen die Menschen allerdings aus China. Chinesische Hilfsarbeiter arbeiten viel und sie arbeiten schnell, heißt es. Laut der italienischen Wirtschaftsjournalistin Silvia Pieraccini, produzieren die chinesischen Betriebe in Prato jeden Tag rund eine Million Kleidungsstücke. Im Industrieviertel der Stadt gibt es fast 5.000 gemeldete Betriebe. Der Großteil davon Textilunternehmen.

    Die Arbeitsbedingungen sind mit denen in den Textilfabriken in Bangladesch zu vergleichen. Viele Chinesen arbeiten und leben an einem Ort – in der Produktionshalle. Ein 18-Stunden-Tag und ein Einkommen von einem Euro pro Stunde oder weniger ist keine Seltenheit. Und auch dort kam es im Dezember 2013 zu einem Brand in einer Textilfabrik, wo sieben Menschen starben.

    Greenwashing – Wie sich die Großen reinwaschen wollen

    Dass der Trend zu Nachhaltigkeit in der Modebranche immer stärker wird, merkt man auch bei den großen Konzernen. H&M kennzeichnet seine „nachhaltigere“ Kollektion mit seinem CONSCIOUS-Siegel, C&A seine „nachhaltigeren“ Stücke mit „WearTheChange“. Bio-Baumwolle und recycelte Materialien hören sich zwar toll an, aber werden die Näherinnen und Näher, die diese Stücke produzieren, dann auch besser bezahlt? 2013 kündigte der schwedische Modekonzern an, dass 850.000 ArbeiterInnen in seinen Zulieferfabriken bis 2018 ein existenzsichernder Lohn bezahlt werde. Die Zeit ist abgelaufen, doch es werden weiterhin nur Armutslöhne gezahlt.

    Mit dem Slogan „Turn around, H&M“ erinnerte eine Gruppe von AktivistInnen der Clean Clothes Kampagne in Stockholm die TeilnehmerInnen der Jahreshauptversammlung von H&M am 8. Mai 2018 daran, dass die 2,6 Mrd. USD Gewinn mehr als genug sind, um den Skandal mit den Hungerlöhnen in den Fabriken sofort zu beenden. (Bild: CCC)

    Wenn man sich die Informationen auf deren Websites durchliest, fällt der Begriff „nachhaltiger“ sehr oft. Die Unternehmen wollen in Zukunft mehr auf „nachhaltigere“ Materialien und „nachhaltigere“ Produktionsbedingungen setzen. Zwischen „nachhaltiger“ und „nachhaltig“ ist dennoch ein großer Unterschied. Die Materialien sind nachhaltiger als zuvor, was nicht schwierig ist, die Produktionsbedingungen sind auch nachhaltiger als zuvor, was erst recht keine Herausforderung darstellen sollte. Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. An Glaubwürdigkeit fehlt es dennoch. Nicht zuletzt, weil diese Unternehmen eigene Siegel verwenden, die sich nach ihren eigenen Standards richten und ihre eigene Definition von Nachhaltigkeit haben.

    It’s Time for a Fashion Revolution

    Rana Plaza hat die Modeindustrie geprägt. Viele Konsumenten stellen sich und der Modewelt am Fashion Revolution Day die bekannte Frage „Who made my clothes?“. Dennoch gibt es noch genug Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen, wer, wie und wo ihre Kleidung hergestellt wurde und für die Kleidung ein Wegwerfprodukt geworden ist. Kaum jemand kann sich vorstellen, wie viel Arbeit hinter einem Kleid steckt. Wie auch, wenn ein Kleid oft keine 20 Euro kostet? Was sind schon 20 Euro? Zwei Mal tragen, dann weg damit.

    Ich lasse als Modedesignerin von Anfang an meine Kollektionen unter fairen und sozialen Arbeitsbedingungen in einer sozialökonomischen Schneiderei in Wien produzieren. Die Augen werden dann oft sehr groß, wenn neue Kundinnen erfahren, dass meine Stücke in Österreich produziert werden. Ein Ding der Unmöglichkeit? Im Gegenteil! Als ich mein Label gegründet habe, kam mir gar nicht erst der Gedanke irgendwo im Ausland zu produzieren. Seit die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilbranche verstärkt ans Tageslicht gerückt sind, lege ich noch mehr Wert darauf, meinen Kunden und meinen Mitmenschen klar zu machen, dass es so nicht weitergehen kann und dass es sehr wohl möglich ist, unter fairen, nachhaltigen und sozialen Bedingungen Kleidung herzustellen.

    Wenn es kleine Modelabels schaffen, warum schaffen es dann die Großen nicht?

    54 Kommentare zu Fashion Revolution Day – Stundenlohn unter einem Euro, zu Hause in der Produktionshalle

    Der wahre Fashion Victim: Wie unsere Kleidung die Umwelt zerstört

    Das Thema Umweltverschmutzung und Klimawandel ist in aller Munde. Auch Dank der jungen Greta Thunberg, die wöchentlich für eine bessere Zukunft streikt und weltweit andere Jugendliche motiviert, sich ihr anzuschließen. Obwohl…

    Das Thema Umweltverschmutzung und Klimawandel ist in aller Munde. Auch Dank der jungen Greta Thunberg, die wöchentlich für eine bessere Zukunft streikt und weltweit andere Jugendliche motiviert, sich ihr anzuschließen. Obwohl wir die erste Generation sind, die den Klimawandel am eigenen Leib spürt und möglicherweise die letzte sein wird, die alles noch stoppen kann, tragen viele von uns noch Scheuklappen und empfinden den Klimawandel als sehr weit entfernt oder als gar nicht vorhanden. Doch er ist pure Realität.

    Ich habe mich mit diesem Thema in den letzten Wochen viel beschäftigt. Nicht zuletzt, weil ich selber in einer Branche arbeite, die als eine der größten Umweltverschmutzer auf unserem Planeten gilt. Ich habe mir Dokumentationen angesehen und Artikel gelesen, was meistens mit Tränen in den Augen endete und ich für mich zur Erkenntnis kam: Wir MÜSSEN etwas ändern!

    Wieso zerstört unsere Kleidung die Umwelt?

    Wenn man die Worte „Umweltverschmutzung“ und „Klimawandel“ hört, sehen die meisten von uns rauchende Erdölfabriken, abgeholzte Regenwälder und verschmutzte Meere vor ihrem inneren Auge – das bewegt viele Menschen dazu, nach- und umdenken. Meist beginnt man beim Lebensmittelkauf. Lieber regional, saisonal und auf Bio-Lebensmittel zurückgreifen als auf mit Antibiotika vollgestopftes Fleisch für zwei Euro das Kilogramm. Das ist in fast allen Köpfen angekommen. Wenn es allerdings um das Konsumverhalten bei Bekleidung geht, denken die wenigsten daran, dass sie auch hier die Umwelt beeinflussen. Aber was hat Mode mit Umweltverschmutzung und Klimawandel zu tun, fragt ihr euch jetzt? Sehr viel. Viel zu viel sogar! Die Textilindustrie ist, wie schon erwähnt, einer der größten Umweltverschmutzer der Erde.

    Das Problem Polyester

    Einer der schädlichsten Faktoren in der Mode ist Polyester. In mehr als 60 Prozent unserer Kleidung steckt das auf Erdöl basierende Material. Das Problem bei dieser Faser ist nicht nur, dass sie nicht biologisch abbaubar ist, bei jedem Waschgang löst sich außerdem Mikroplastik in Form von Partikeln oder Fasern und gelangt ins Abwasser und danach in Flüsse und Meere. Da diese Fasern so klein sind, können Kläranlagen diese auch nicht herausfiltern und so enden Unmengen an Mikroplastik in unserer Umwelt. Laut Schätzungen der Weltnaturschutzunion IUCN landen jährlich ungefähr 1,5 Millionen Tonnen Mikroplastik im Meer. Zwei Drittel davon aus unserer Kleidung.

    Baumwolle? Bitte nur aus biologischem Anbau!

    Auch Baumwolle ist ein beliebtes Material für Bekleidung. Doch auch das ist – im konventionellen Bereich – mit Vorsicht zu genießen. Bei der konventionellen Baumwollproduktion werden reichlich Pestizide und Düngemittel auf den Feldern eingesetzt, die wiederum in die Böden gelangen, was für Tiere und Umwelt gefährlich ist und auch den Menschen bei der Baumwollernte gesundheitlichen Schaden zufügt. Dazu kommt der enorme Wasserverbrauch, der unter anderem zum Austrocknen des Aralsees führte. Für ein Kilo Baumwolle werden durchschnittlich 11.000 Liter Wasser bis zur Ernte verbraucht.

    Bei Bio-Baumwolle sieht das schon ganz anders aus. Beim Anbau dieser dürfen keine giftigen Chemikalien und keine schädlichen Düngemittel verwendet werden. Auch der Wasserverbrauch ist deutlich geringer, da die Pflanzen auf einer dickeren Humusschicht angebaut werden, die mehr Wasser speichern kann.

    Gefährliche Chemikalien im Produktionsprozess

    Der nächste Schritt ist die Färbung der Stoffe. Auch dabei kommen Chemiecocktails giftiger Substanzen zum Einsatz, die oft ungefiltert direkt in die Gewässer der Produktionsländer gelangen und dabei deren Trinkwasser verunreinigen. Mittlerweile sind über zwei Drittel der chinesischen Gewässer als verschmutzt klassifiziert. Grund dafür sind die zu schwachen Umweltauflagen. Auf dem Titelbild dieses Artikels ist ein Fluss im Herzen der chinesischen Textilindustrie zu sehen, Qiantang in Xiaoahen. Die starke Verschmutzung des Wassers ist die Folge der Kleidungsproduktion unter anderem zahlreicher internationaler Fashion-Labels. Am unteren Bild seht ihr den Fluss Tullahan, der zwischen den Städten Caloocan und Valenzuela fließt. Dieser ist von lilafarbenen Schaum bedeckt, der aus unbekannten Quellen in den Fluss gelangt.

    Bild: Gigie Cruz-Sy / Greenpeace

    Die Verschmutzung der Gewässer ist das eine Problem, das andere ist, dass diese Chemikalien auch über das fertige Produkt dem menschlichen Organismus schaden können. Wenn wir wüssten, welche Chemikalien in einem Shirt enthalten sind, damit es sich weich anfühlt oder leicht zu bügeln ist, dann würden wir es nur noch mit Handschuhen anfassen. In der Textilindustrie sind viele Chemikalien zulässig, die in anderen Industrien längst verboten sind. Davor warnt auch die Europäische Kommission regelmäßig. Tributylzinn zum Beispiel zählt zu den giftigsten Chemikalien und wird hauptsächlich gegen Pilzbefall in Holzschutzmitteln eingesetzt. Früher wurde es bei Schiffsanstrichen verwendet, seit 2003 ist dies in der EU verboten. Bei Socken und Sportbekleidung wird es dennoch teilweise eingesetzt da es unangenehme Gerüche verhindern soll.

    Ein anderes Beispiel ist Pentachlorphenol. Diese krebserregende Substanz fand man ebenfalls in Holzschutzmitteln. Seit 2002 ist auch sie dort verboten. Trotzdem fand man 2013 die doppelte als gesetzlich zugelassen Menge Pentachlorphenol in Herrenpantoffeln von Primark.

    Kleidung als Wegwerfprodukt

    Nach der Faserproduktion und der Färbung des Stoffes gelangt das fertige Material in die Textilfabriken, großteils im asiatischen Raum. Dort wird daraus das fertige Produkt genäht – den Arbeitsbedingungen in diesen Fabriken werde ich mich in einem anderen Artikel widmen. Schließlich endet das fertige Kleidungsstück in europäischen Läden und somit bei uns Endkonsumenten. Obwohl, „endet“ stimmt so eigentlich nicht. Denn die Kleidung, die die meisten von uns kaufen und manchmal sogar nur ein paar Mal tragen, weil sie dann zum Beispiel nicht mehr im Trend liegt, landet im besten Fall im Altkleidercontainer. In Österreich – und Österreich ist vergleichsweise ein kleines Land – werden 80.000 Tonnen Altkleider im Jahr gesammelt. In Wien alleine sind es 10.000 Tonnen. Davon können nur 50 Prozent als Kleidung wieder verwendet werden. Der Rest landet in der Müllverbrennungsanlage. Kleidungsstücke, die erst gar keinen Käufer finden, werden sogar oft vom Hersteller vernichtet.

    Es gibt viele Alternativen!

    Herkömmliche Kleidung aus Kunstfasern oder konventioneller Baumwolle, die noch dazu oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wird, richtet großen Schaden an. Den meisten von uns ist aber nicht bewusst, dass wir einen großen Einfluss auf all das haben und sehr wohl für eine positive Veränderung verantwortlich sein können. Mit unserem Umdenken können wir alle viel erreichen! Aber wie genau umdenken und was sind Alternativen für unsere bestehenden Gewohnheiten?

    1. Konsumiert bewusster und nachhaltiger! Niemand braucht 30 Billigjeans – weniger ist oft mehr! Erkundet eure Innenstädte nach lokalen Herstellern oder Anbietern. Fair produzierte Kleidung hat meist eine bessere Qualität, ist vielleicht eine Spur teurer, dafür hat man länger etwas davon.

    2. Achtet beim Neukauf auf Bio- und Fair-Zertifizierungen! Wie zum Beispiel GOTS (Global Organic Textile Standard)

    3. Fragt nach! Fragt bei den Herstellern nach! Vor allem kleine Modelabels sind sehr transparent und erklären ihren Kunden gerne, wo, wie und wer die Stück genäht hat und woher die Materialien kommen.

    4. Veranstaltet Tauschpartys oder findet Second Hand Shops in eurer Nähe! Wenn jeder von uns ein wenig in die richtige Richtung geht, ändert sich auf einmal sehr viel und gemeinsam machen wir die Welt wieder ein bisschen besser und erhalten sie für unsere nächsten Generationen.

    Denn wie hat Mahatma Gandhi so schön gesagt: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

    10 Kommentare zu Der wahre Fashion Victim: Wie unsere Kleidung die Umwelt zerstört

    Veganer Striezel aus Germteig

    In der Familie meines Freundes ist ein Striezel zu Ostern Tradition. Und weil meine Schwiemu in spe so lieb ist, vegan zu kochen beziehungsweise ihre Rezepte zu veganen umzuwandeln, gab…

    In der Familie meines Freundes ist ein Striezel zu Ostern Tradition. Und weil meine Schwiemu in spe so lieb ist, vegan zu kochen beziehungsweise ihre Rezepte zu veganen umzuwandeln, gab es letztes Ostern einen wunderbaren veganen Striezel aus Germteig. Ich kannte bis jetzt nur die Gekauften aus dem Supermarkt, die mich nie zu Begeisterungsstürmen hingerissen haben. Ganz anders ist das beim hausgemachten Osterstriezel, auf den freue ich mich dieses Jahr schon sehr!

    Damit auch ihr in den Genuss des Striezels kommen könnt, hat mir meine Schwiemu in spe das Rezept verraten, damit ich es mit euch teilen kann.

    Zutaten

    200 g glattes Bio-Mehl
    60 g Bio-Staubzucker
    1 Packung Bio-Vanillezucker
    1⁄2 TL Salz
    1 Packung Bio-Trockengerm
    125 ml Bio-Mandelmilch oder Bio-Sojamilch
    40 g Bio-Margarine
    Bio-Zitronenschale
    Etwas Rum
    Bio-Hagelzucker und/oder Bio-Mandelblättchen

    Mehl, Trockengerm, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz mit einem Schuss Rum vermischen. Margarine in einem Topf schmelzen, Mandelmilch dazu geben. Achtung – diese Mischung darf nur lauwarm werden! Die Flüssigkeit zum Mehlmix dazu gießen und kneten, bis sich ein elastischer Teig ergibt. Bei Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen, bis der Teig nicht mehr klebrig ist. Den Teig zu einer Kugel formen und mit etwas Mehl bestreuen, dann mit Klarsichtfolie abdecken und rund eine Stunde ins warme Backrohr bei ca. 50 Grad stellen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Nun den Teig in drei Teile teilen, zu langen Stangen formen und einen Zopf flechten. Mit Mandelmilch bestreichen, mit Hagelzucker und/oder Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad ca. 30 Min. backen.

    Guten Appetit euch allen!

    Ein weiteres Rezept, das ich euch ans Herz legen möchte ist der österreichische Klassiker Gebackene Mäuse. Natürlich in vegan – unbedingt ausprobieren!

    3 Kommentare zu Veganer Striezel aus Germteig

    Vegan Transformation – Holt euch jetzt euer kostenloses Print-Exemplar!

    Neulich saß ich bei meinen Eltern am Esstisch. Meine Eltern sind ihr Leben lang Fleisch- und Allesesser, in meiner Jugend lebte ich deshalb gefühlt im siebten Himmel. Es gab sehr…

    Neulich saß ich bei meinen Eltern am Esstisch. Meine Eltern sind ihr Leben lang Fleisch- und Allesesser, in meiner Jugend lebte ich deshalb gefühlt im siebten Himmel. Es gab sehr oft Fleisch und wenn es mal keines gab, habe ich rebelliert und mir selbst welches gemacht. Doch heute ist es anders. Ich lebe mittlerweile sehr viele Jahre vegan und meine Eltern wissen das auch. Wir hatten viele Gespräche darüber. Doch das war heute nicht das Thema. Während eines Gesprächs am Tisch fiel mir auf, dass diesmal keine Wurst angerichtet war. Mein Vater erwiderte auf meine Verwunderung: „Wir essen keine Wurst und kein Fleisch mehr.“ Ich fiel fast vom Stuhl.

    Dazu müsst ihr wissen, dass meine Eltern immer dagegen waren, sich einseitig zu ernähren. Seit fünf Jahren haben sie mitverfolgt, dass ich mich zu 99,9 Prozent vegan ernähre und ich in dieser Zeit nie krank war. Das war für sie aber auch kein Grund, über ihre Ernährungsweise nachzudenken. Doch dann lasen sie ein Buch von Richard David Precht über Fleisch und dessen Produktion. Sie leben nun zwar nicht komplett vegetarisch oder vegan, doch achten sie mittlerweile sehr bewusst auf die Herkunft des Fleisches und unterstützen somit gewisse Dinge nicht mehr. Es hat alles seine Zeit im Leben und genauso wie meine Eltern auf ihrem eigenen Weg zu dieser Erkenntnis gekommen sind, könnt auch ihr euren Weg finden – und ich kann euch dabei unterstützen!

    Um euch den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, verschenke ich 1.500 Print-Exemplare meines neuen Buchs „Vegan Transformation”* – nur die Versandkosten (für Deutschland 5,95 Euro, für Österreich und die Schweiz 9,45 Euro) fallen an. Klickt einfach auf den Link oder lest weiter um mehr darüber zu erfahren!

    Vegan Transformation

    Möchtet ihr den Weg durch diese Welt für euch und alle anderen Lebewesen glücklicher, gesünder und schöner gehen? Vielleicht habt ihr auch hin und wieder das Gefühl, nur ein Rädchen des Systems zu sein. Und mit eurem Lebensstil Dinge zu unterstützen, die ihr eigentlich nicht gut findet. Vielleicht denkt ihr euch auch, dass ihr euch nicht gut ernährt und dieses vegan zumindest einmal ausprobieren solltet. Vielleicht lebt ihr auch schon vegetarisch und vegan, schafft es aber noch nicht auf das eine oder andere Stück Käse zu verzichten? Oder ihr wollt mit eurem Lebensstil auf keinen Fall Partner, Familie oder Freunde vor den Kopf stoßen? Vielleicht lebt ihr schon komplett vegan, habt aber dennoch das Gefühl, dass der Weg noch nicht ganz gegangen ist?

    Mit meinem Buch „Vegan Transformation”* möchte ich euch eine Transformationsanleitung in die Hand geben, nach der ihr möglicherweise schon lange gesucht habt. Ich verspreche euch, dass ihr das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingen und voller neuer Informationen in eure Transformation starten werdet. Ihr werdet offen nach etwas ganz Neuem streben – nach einem Leben in Fülle, in Freiheit. Ein Leben ohne Dogmatismus und in Anerkennung und tiefer Dankbarkeit für diese Fülle. Auch wenn ihr euch heute schon auf dem richtigen Weg fühlt, werdet ihr euch nach der Lektüre und der Umsetzung der Maßnahmen aus diesem Buch noch mindestens zehnfach besser fühlen. Da ich von meinem Buch absolut überzeugt bin, verschenke ich die ersten 1.500 Exemplare. Ihr könnt euch euer kostenloses Buch hier* holen!

    Unsere Ernährung im Jahr 2050

    Mit meinem Buch möchte ich euch ermutigen zu sehen, dass ihr schon auf dem richtigen Weg seid. Es ist möglich, die Ernährung der Zukunft zu beeinflussen. Stellt euch dieses Szenario für das Jahr 2050 vor: Die Massentierhaltung wurde abgeschafft. Nur noch in der Mongolei oder in Afrika gibt es einige Weiderinder. In der Zukunft benötigen wir kein Fleisch von Tieren mehr. Wir können alles pflanzlich herstellen, teilweise sogar aus Zellulose, die wir mittels Fermentation mit Mikroorganismen in Proteine oder essbare Kohlenhydrate umwandeln um dann daraus weitere Produkte zu produzieren. Hülsenfrüchte wie Soja und Lupinen, aber auch Getreide, Pilze, spezielle Schimmelpilze, Nüsse, Algen und Bestandteile von Gemüse sind immer noch die gängigsten Rohstoffe für pflanzliche Fleischalternativen. Die beste Ernährung lässt sich nach wie vor unter dem begriff „Whole Food, Plant Based” zusammenfassen. Unverarbeitetes Gemüse und Obst, viel grünes Blattgemüse und mikro-nährstoffreiche Hülsenfrüchte bilden die Basis einer guten Ernährung.

    Die wichtigsten Bausteine der Transformation

    „Whole Food, Plant Based“ ist der Grundpfeiler eurer Gesundheit. Dafür sollte die Nahrung möglichst unverarbeitet, regional und saisonal sein, sowie von hervorragender Qualität aus biologischem Anbau. Viel wildes Blattgrün wie Kräuter, Brennessel, Löwenzahn, Spinat und mehr bilden die Grundlage, da sie viele Mikronährstoffe enthalten. Was ist mit Soja? Wie ich im Buch beschreibe, verzichtet wenn möglich auf unfermentiertes Soja und esst fermentierte Sojaprodukte maximal zwei Mal in der Woche. Die besten Alternativen sind gekeimte oder nicht gekeimte Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und die Süßlupine. Die besten 55 veganen Lupinenrezepte findet ihr in meinem Bestseller „Vegan Kochen mit Lupine”.

    Ein weiterer wichtiger Baustein ist eure Social Community. Die Zeit unter Menschen die ihr liebt, die euch respektieren und wertschätzen und mit denen ihr gerne Zeit verbringt ist nicht nur schön, sondern trägt auch wesentlich zu eurer Zufriedenheit bei. Verbringt Zeit mit Menschen, die euch in unterschiedlichen Bereichen eures Lebens inspirieren, weiter bringen und fördern. Das eigene Umfeld ist neben der persönlichen Einstellung ein wesentlicher Faktor um ein glückliches Leben zu führen.

    Eliminiert Stress in eurem Leben und übt euch in einer Art spirituellem Glauben nach etwas Größerem oder Höheren. Auch Sport und regelmäßige Bewegung sowie Meditation sind wichtige Bausteine auf diesem Weg. Auch wenn es nicht ganz einfach scheinen mag, all dies konsequent umzusetzen, ist das Zusammenspielen all dieser Teile wesentlich. Was ihr braucht, um dies alles umzusetzen? Motivation! Zu wissen, dass ihr auf einem Weg seid, dessen Ziel es ist, all diese Dinge in euer Leben zu integrieren um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Denke immer daran: Du bist die wichtigste Person in deinem Leben!

    Noch mehr Motivation und Information gibt es in meinem neuen Buch „Vegan Transformation”* – gehen wir gemeinsam unseren Weg zu einer veganen Transformation!

     

    *Affiliate-Link: Mit einem Klick auf diesen Link unterstützt ihr die Arbeit von The bird’s new nest ohne selber dafür etwas zu zahlen. Vielen Dank für eure Unterstützung!

    12 Kommentare zu Vegan Transformation – Holt euch jetzt euer kostenloses Print-Exemplar!

    Was möchtest du finden?