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Kategorie: Shopping.

Kinderflohmärkte in Deutschland

Gleich zu Anfang: Mit Ausnahme von Möbeln konnte ich mich bis dato nicht gerade für Flohmarkt- und Secondhand-Teile begeistern. Vor allem bei Kleidung schreckte mich oft der Geruch nach Mottenkugeln…

Gleich zu Anfang: Mit Ausnahme von Möbeln konnte ich mich bis dato nicht gerade für Flohmarkt- und Secondhand-Teile begeistern. Vor allem bei Kleidung schreckte mich oft der Geruch nach Mottenkugeln ab. Aber dann kam Baby und damit unser erster Kontakt mit dem Wahn um Baby- und Kindersachen. Im Gegensatz zu meiner Mutter, die verzweifelt praktische Kleidung für uns im Wien der 80er suchte (die erhältlichen Bodys waren so steif, dass sie gebügelt werden mussten) und dann in ihrer Not aus den USA importierte, bin ich in einer Zeit gelandet, in der die Mode-, Möbel- und Spielwarenindustrie Babys für sich entdeckt hat. Nichts, das man nicht in jeder Preisklasse erstehen kann und laut Beschreibung unbedingt braucht. Konsumwahn hoch zehn, der auch noch schlimmer wird, weil die Firmen sich die Unsicherheit vor allem neuer Eltern zunutze machen.

Und man will ja auch nicht, dass das Kind nicht gut aussieht, oder? Auf einmal steht man da, mit der 30-Euro-Jersey-Mütze. Dann dann trägt das Kind das Kleidungsstück zwei Mal (oder, wie bei uns: gar nicht, denn Babys Kopf ist nicht gerade klein) und es passt nicht mehr. Und jetzt? Mir war das alles zu viel. Zu viele vorgekaute Meinungen, zu viel Pseudo-Druck und zu viele Sachen. Als ich dann im sechsten Monat war, erwähnte eine Nachbarin, dass es einen ganz tollen Kinderflohmarkt in Hamburg bei uns in der Nähe gibt, der noch dazu für einen guten Zweck stattfindet und bei dem schöne Sachen in gutem Zustand zu finden sind.

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Wir waren sofort dabei! Ich wusste zwar, dass manche Klischees generell auch ein Körnchen Wahrheit an sich haben, hatte aber nicht vermutet, dass die fabelhafte Organisation der Deutschen zu so einem tollen Zweck eingesetzt wird. Nicht nur, dass der Duft nach Mottenkugeln meistens fehlt, man trifft sehr nette Leute (wir haben auch schon mal etwas geschenkt bekommen), und Kinderflohmärkte kommen meinem Widerwillen gegen Verschwendung und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit entgegen. Wenn es schon so viele schöne Sachen gibt, kann man die Freude auch unter mehreren Familien teilen. Kurz gesagt, wir sind reformiert und feste Fans dieser Marktform! Den Body, den wir auf dem ersten Markt erstanden haben, trägt Baby jetzt noch.

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Ein anderer toller Fund auf diesem Markt war ein schöner STOKKE Stuhl in meiner Wunschfarbe, weiß lackiert, in gutem Zustand. Juchuuu! Auf dem Titelbild und hier könnt ihr noch ein paar andere unserer Entdeckungen sehen:

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Besondere Empfehlungen kann ich für Hamburg-Altona machen, da wir da wohnen:
– Flohmarkt in der Lisztstrasse, auf dem Spielplatz
– Flohmarkt im Bahrenfelder Dreieck
– Flohmarkt in der Fabrik

Wer in Hamburg oder anderswo schöne Flohmärkte finden will, schaut am besten auf diesen Seiten nach:

kidsgo (Deutschlandweit)
babybasar (Deutschlandweit)
kinderbasar online (Deutschlandweit)
– Elbe Wochenblatt (nur Hamburg)
hamburg magazin (nur Hamburg)

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mymuesli.com: „Wer reich werden will, darf kein Müsli-Start-up gründen.“

In meiner Wohnung gibt es ein paar Schmuckstücke, auf die mich jede Besucherin und jeder Gast anspricht: Ein handgemachter Filzstein-Teppich, meine Couch – und eine hohe grüne Dose in der Küche. „Wo kann…

In meiner Wohnung gibt es ein paar Schmuckstücke, auf die mich jede Besucherin und jeder Gast anspricht: Ein handgemachter Filzstein-Teppich, meine Couch – und eine hohe grüne Dose in der Küche. „Wo kann man denn das kaufen?“, lautet die Standard-Frage, wenn wieder jemand meine Matcha-Müsli-Papprolle von mymuesli bewundert, die ich mir vor rund einem Jahr vom Berliner Bahnhof mitgenommen habe. Das Matcha-Müsli ist natürlich schon längst nicht mehr drinnen, das war innerhalb kürzester Zeit weggefuttert. Die Dose schmückt aber seither meine Küche.

Bisher musste ich die Staunenden auf die Website mymuesli.com verweisen, wo man seit mittlerweile über sieben Jahren vom gleichnamigen Start-Up toll zusammengestellte, nicht-nullachtfünfzehn Bio-Getreideflockenmischungen bestellen kann. Jetzt darf ich die Fragenden zehn Gehminuten weiter empfehlen, denn seit 13. September 2014 gibt es Österreichs ersten mymuesli-Laden auf der Wiener Mariahilferstraße. In den Regalen finden sich natürlich auch zahlreiche Matcha-Müsli-Dosen, doch nicht nur diese!

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„Es war reiner Zufall, dass die Müslidose mit ihrer Größe in keine Lade passt und so offen sichtbar in den Küchen herumsteht, “ erklärt Max Wittrock, einer der Gründer von mymuesli und hält dabei das eigens für den neuen Shop kreierte Wienmuesli in Händen. Vor sieben Jahren waren die Erfinder, denen die Idee zu individualisierten Müslis beim Autofahren gekommen ist, auf der Suche nach einer Verpackung. Ökologisch musste sie sein, am besten regional produziert: Die Grundvoraussetzungen galt schon damals wie heute nicht nur für die Zutaten der Müslis, sondern auch für die Hülle. So stießen die drei auf einen kleinen Hersteller – und seine Rollen aus ressourcenschonender Wellpappe, die mit 27 mm Höhe und einem Durchmesser von 90 mm eher einer Weinflasche als einer herkömmlichen Müsli-Packung gleichen. „Man muss auch einmal Glück haben“, meint Max dazu mit einem entspannten Grinsen und lässt im Gespräch unerwähnt, dass erst viele mühsame Versuche die auffällige Verpackung zu einer stabilen, für den Post-Versand idealen und haltbaren Müsli-Dose gemacht haben. Eine, an der noch immer weiter gebastelt wird: „Derzeit sind die mymuesli-Dosen mit einer hauchdünnen Aluminiumschicht bedampft.“, erklärt Max, „Die ist zwar so dünn, dass sie dank eines Fremdstoffanteils von nur 1,5% ebenfalls ins Altpapier kann, wir arbeiten aber daran, dass sie aus Mais- oder Kartoffelstärke hergestellt und dadurch komplett umweltfreundlich wird.“

Spätestens jetzt ist klar: Dass mymuesli mittlerweile zu einem der erfolgreichsten und preisgekröntesten Start-Ups im deutschsprachigen Raum zählt, hat offensichtlich nicht nur mit Glück zu tun. „Wie viele Arbeitsstunden haben Sie in der Gründungsphase verrichtet?“, fragt ein Journalisten-Kollege von Der Presse, der so wie ich heute zu einem Pressefrühstück im neuen Laden eingeladen war. Die Antwort fällt Max, der für die Müsli-Idee vor sieben Jahren kollektiv als verrückt abgestempelt worden ist, sichtbar schwer. Stunden hätten sie nicht gezählt, doch vom Mischen der Müslis bis hin zum Versand von Weihnachtskarten alles selbst gemacht: „Immer, wenn ich wach war, habe ich eigentlich gearbeitet.“, meint Wittrock, der nebenbei noch als TV-Journalist sein Geld verdient hat, „Einer von uns Gründern, Hubertus, hatte am meisten Pech. Der war früher mit dem Studium fertig und musste dann Tag und Nacht an der Website arbeiten. Freizeit gibt es dabei nicht.“ Gerade die Logistik ist dabei immer eine Herausforderung. Schließlich kauft mymuesli so regional wie möglich bei kleineren Erzeugern ein. Das Risiko, dass dabei schon einmal die eine oder andere Zutat nicht lieferbar ist, gehört genauso dazu wie die darauf folgende Nachtarbeit. „Die Qualität eines Müslis steht und fällt mit der Qualität der Zutaten.“, nennt Max als Grund, warum der Einkauf bei mymuesli wohl immer Chefsache bleiben wird. Im Gegensatz zu anderen Bereichen, wie er zugibt: „Am Anfang glaubt man, man kann alles besser als die anderen. Mit der Zeit kommt man drauf, dass man eigentlich nichts besser kann.“

„Müsli ist natürlich kein Geschäftsmodell, wo Google zwei Tage später anklopft und das Unternehmen für eine Milliarde kauft.“, ist Max Wittrock auf dem Boden geblieben. Erfolgsgeschichte hat mymuesli jedoch auch ohne Groß-Investoren geschrieben: Mittlerweile arbeiten 340 Leute an drei mymuesli-Niederlassungen und beliefern KundInnen in fünf Ländern. Neben dem Online-Versand wurden seit dem Jahr 2012 auch vierzehn Läden in Deutschland aufgesperrt – und im September 2014 eben der erste in Österreich. Weitere – zum Beispiel in Graz oder Salzburg – sollen folgen. „Schritt für Schritt“, wie Max betont: „Wir setzen in den nächsten Jahren auf organisches, langsames Wachsen.“ Eine entspannte Einstellung, die – wie ich ahne – vielleicht nicht zum schnellen Geld führt, aber wohl noch zu vielen überraschenden, schmackhaften und gesunden Müsli-Kreationen!

Seit heute hat meine grüne Matcha-Dose übrigens Gesellschaft: Wienmüsli von mymuesli, eine extra für die Stadt gemischte Sorte aus Hafer- und Weizenflocken, Mandeln, Erdbeer- und Apfelstücken, Gerstenflocken sowie Aprikosen(= Marillen)-Würfel, steht ihr zur Seite. Und die kann man auch tatsächlich nur in Wien kaufen! Ich kann es kaum erwarten, bis mich meine nächsten Gäste darauf ansprechen. Wie wärs, wollt ihr mich nicht mal besuchen kommen?

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mymuesli-Laden in Wien

Mariahilferstraße 93 (Nahe Thalia)
1060 Wien
Mo – Fr 9.00 – 19.30 Uhr; Sa 9.00 – 19.00 Uhr

Weitere Läden in Österreich in Linz, Graz, der SCS

Ein paar offizielle Bilder von der Wiener mymuesli-Ladeneröffnung, damit ihr am Geschäft nicht vorbeilauft:

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Bilder: mymuesli

 

Online-Bestellungen könnt ihr nach wie vor unter mymuesli.com aufgeben.

Alle Müslis, Oats und Getränke können vor Ort verkostet werden. Serviert werden sie mit Bio-Milch, laktosefreier Milch oder Sojamilch. Unter den Müslis gibt es vegane sowie glutenfreie Sorten – die Verkäuferinnen beraten euch gerne. Die Müslis kosten zwischen 13 und 15 Euro.

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Wie nachhaltig ist es, mit RINGANA zu arbeiten? Interview mit einer selbstständigen RINGANA-Partnerin

Alexandra und ich sitzen in Perchtoldsdorf gegenüber der Burg vor einem netten Cafe. Alexandra ist selbstständige RINGANA-Partnerin und ich habe sie vor einiger Zeit über facebook kennengelernt. Die Produkte von…

Alexandra und ich sitzen in Perchtoldsdorf gegenüber der Burg vor einem netten Cafe. Alexandra ist selbstständige RINGANA-Partnerin und ich habe sie vor einiger Zeit über facebook kennengelernt. Die Produkte von RINGANA haben mich schon länger interessiert – Naturkosmetik aus Österreich klingt zum einen sehr interessant, zum anderen hat RINGANA einige Produkte im Sortiment, die ich in dieser Form noch nie bei anderen Herstellern gesehen habe, wie zum Beispiel das Zahnöl. Noch viel mehr interessiert hat mich aber, wie das Leben und Arbeiten als RINGANA-Partnerin (ab)läuft. Um meine vielen Fragen zu beantworten, hat sich Alexandra mit mir getroffen, und ich habe viele interessante und ausführliche Antworten bekommen.

 

Edda: Wie lange arbeitest du schon mit RINGANA und wie bist du zu RINGANA gekommen?

Alexandra: Im August 2011 bin ich durch Zufall auf der Homepage von RINGANA gelandet, die Philosophie hat mich sofort begeistert. Ich habe ein Kennenlernset für die Gesichtspflege bestellt, durch meine Bestellung wurde ich einer Frischepartnerin in meiner Nähe zugewiesen, die mich über facebook kontaktiert und zu einer „Frischen Idee“ eingeladen hat. Eine „Frische Idee“ ist eine Produktpräsentation im kleinen Rahmen, zum Ausprobieren und Testen und gemütlich Plaudern. Und natürlich erfährt man auch die RINGANA-Geschichte, die Philosophie und was dahintersteckt. Das Feuer war entfacht, die Philosophie hat mich vom ersten Moment an begeistert. Ich bin sofort Frischepartnerin geworden, auch um die Produkte günstiger zu bekommen. Ich habe die Ausbildungstools genützt, wie Frischeabend, Startertraining und die Akademie im Sommer 2012 in Loipersdorf, und so hat eins das andere ergeben. Ich habe Menschen kennengelernt, die bereits neben- oder hauptberuflich mit RINGANA arbeiteten und so wuchs auch bei mir der Wunsch die Vision der erdölfreien Badezimmer mit zu verwirklichen. Anderen Menschen von dieser Idee zu erzählen, auch anderen Menschen mit unserer schadstofffreien Pflege Gutes zu tun. Wie unser Firmenchef so schön sagt: Zur Natur gibt es keine Alternative.

Edda: Arbeitest du Voll- oder Teilzeit?

Alexandra: Ich baue mir mit RINGANA ein zweites Standbein auf, im Hauptberuf arbeite ich 30 Stunden pro Woche,als Grafikerin, meinem erlernten Beruf, und im Bereich Marketing.

Edda: Verwendest du die Produkte von RINGANA auch selber?

Alexandra: Selbstverständlich verwende ich ausschließlich RINGANA-Produkte. Nachdem ich mit der Philosophie, die absolut nachhaltig und grün ist, in Berührung gekommen war, mein Wissen zum Thema Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten und auch die Hintergründe von Nahrungsergänzungsmitteln – dieses Wort mag ich nicht besonders – also zum Thema Vitalstoffe bei den Schulungen erweitern habe, beziehungsweise mir überhaupt erst aneignen konnte – ich komme ja aus einem völlig anderen Bereich -, habe ich mein Badezimmer ausgeräumt, die vorher verwendeten Produkte zum Sondermüll gebracht und meine Regale mit der frischen, natürlichen Pflege von RINGANA aufgefüllt.

Edda: Welche drei Produkte sind bei den Kunden am beliebtesten?

Alexandra: An erster Stelle steht ganz klar das Zahnöl, an zweiter Stelle das Duschbad und das drittbeliebteste Produkt ist das Deo.

Edda: Was sind deine Lieblingsprodukte?

Alexandra: Ich liebe alle Produkte, aber gerne nenne ich meine drei momentanen Lieblinge: Der Jahreszeit entsprechend der Sonnenschutzbalsam, das RINGANAchi, der superleckere Energydrink, und natürlich das Zahnöl.

Edda: Wieviel Zeit pro Woche investierst du für dein Geschäft?

Alexandra: Circa zehn Stunden pro Woche, wobei das nicht immer gleich ist. Manchmal mehr, manchmal weniger. Dazu kommt, dass ich das Arbeiten mit RINGANA nicht als Arbeit empfinde. Es macht mir riesigen Spaß mit anderen Menschen über die einzigartige Philosophie und die besonderen Produkte zu sprechen. Mit meinem Team zu arbeiten und damit einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt ein bisschen grüner wird.

Edda: Was ist das besondere an RINGANA?

Alexandra: Die 400% Philosophie: 100% Frisch, 100% Wirkstoff, 100% Konsequenz und 100 %Ethik. Und die Menschen, die die Vision der erdölfreien Badezimmer nach außen tragen.

Edda: Wie nachhaltig ist RINGANA?

Alexandra: Wir setzen konsequent auf die Wirkung der Natur und arbeiten nur mit natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Künstliche Konservierungsstoffe, genetisch veränderte oder chemische Grundprodukte gibt es bei RINGANA nicht. Das ist gut für die Umwelt und für unseren Körper sowieso. Wir arbeiten mit den besten Rohstoffen aus der ganzen Welt, achten darauf dass wir diese Rohstoffe mit Schiffen transportieren und das Flugzeug möglichst vermeiden. RINGANA achtet darauf, dass alle Zulieferer beziehungsweise Bauern fair bezahlt werden und – soweit möglich – direkt beim Erzeuger eingekauft wird. RINGANA unterstützt zwei Patenkinder über die Organisation „World Vision“, weiters gibt es eine enge Zusammenarbeit mit Frau Dr. Furian und ihrer Organisation „Österreich hilft Afrika“. Es gibt ein Recycling-System für unsere Glasflakons, wenn der Kunde zehn leere Glasflakons gesammelt hat, kann er diese retournieren und bekommt dafür ein gratis Kosmetikprodukt seiner Wahl. Durch das spezielle Airless-System können die Flakons ohne komplizierte chemische Reinigung wieder verwendet werden, was wiederum nachhaltig ist. Wir verwenden keine Überkartons, die Glasflakons werden in ein Biobaumwoll-Handtuch der Firma Framsohn eingewickelt. Die Firma Framsohn arbeitet ebenso nachhaltig und ist unter anderem mit dem Green Brand Gütesiegel ausgezeichnet. Für die Drucksorten wird Recyclingpapier verwendet, gedruckt wird mit Pflanzenfarben. Und das nicht nur nach außen, sondern auch intern im Büro. Und sogar das Rührwerk wird mit Lavendelalkohol gereinigt, anstatt mit giftigen Industriereinigern. RINGANA arbeitet nachhaltig bis in kleinste Detail.

Edda: Sind die Produkte von RINGANA tierversuchsfrei? Und sind sie vegan?

Alexandra: RINGANA ist seit 18 Jahren, also seit Beginn, tierversuchsfrei. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der Philosophie. Auch die Rohstoffe beziehungsweise die Lieferanten der Rohstoffe werden dahingehend ausgewählt. RINGANA arbeitet mit dem Dartsch Scientific Institut zusammen und macht zellbiologische Wirksamkeitsstudien. Und unser liebstes Testobjekt: Der Chef. Wir haben zwei Produkte im Sortiment, die nicht vegan, sondern nur vegetarisch sind: Das PACK d-etary enthält Milchzucker, welcher den Pinienextrakt mikrofein ummantelt, um dieses Öl pudrig und trocken zu halten. CAPS fem enthalten Vitamin D3 auf Wollwachsbasis. Alle anderen Produkte sind vegan.

Edda: Ist es nachhaltig mit RINGANA zu arbeiten?

Alexandra: Natürlich ist es auch nachhaltig mit RINGANA zu arbeiten. Ich und alle anderen Frischepartner tragen dazu bei, Europas Badezimmer erdölfrei zu machen – das ist die große Vision, die wir verwirklichen wollen. Ein Tropfen Erdöl verunreinigt 5.000 Liter Grundwasser. In der Kosmetikindustrie werden jährlich 60.000 Tonnen Erdöl verarbeitet. Das ist eine schier unvorstellbare Menge, die da täglich beim Duschen und Zähneputzen in den Abfluss und somit im Wasserkreislauf landet. Die Produkte von RINGANA können ein gesünderes Leben für alle Menschen in einer intakten Umwelt ermöglichen. Einen kleinen Haken gibt’s allerdings auch: Seit ich mit RINGANA arbeite, bin ich um einiges mehr mit dem Auto unterwegs. Ich versuche allerdings für längere Strecken Fahrgemeinschaften zu bilden. Und zu diesem Interview-Termin bin ich zum Beispiel mit dem Zug nach Wien gefahren.

Edda: Warum wurde die Vertriebsform Direktvertrieb gewählt?

Alexandra: Weil die Produkte zu frisch für den Handel sind. RINGANA-Produkte sind nicht konserviert, das heißt somit nicht lagerfähig. Der Firmengründer Andreas Wilfinger wollte keine Kompromisse eingehen, als Drogerien, Apotheken und so weiter seine Produkte ablehnten, mit der Begründung, dass diese nicht lagerfähig seien. Also wurden die Produkte an die Hotelgäste des elterlichen Hotels weitergegeben, diese waren so begeistert und haben in Hartberg angerufen, ob sie nicht per Post wieder „diese sensationelle Creme haben könnten“. So ist eigentlich aus einer Not eine Tugend entstanden und die Vertriebsform entspricht der frischen Qualität der Produkte. Die Kunden bekommen sozusagen rührwarme Cremen und Seren direkt nach Hause geliefert. Im Schnitt sind die Produkte kaum älter als zwei Wochen, wenn sie verschickt werden. Das Rohstofflager reicht für eine Produktionszeit von rund drei Wochen. Alles wird frisch verarbeitet, so können wir Wirkstoffe, wie zum Beispiel Knospenextrakte verwenden, die in herkömmlicher Kosmetik nicht verarbeitet werden können, wie diese sensiblen Rohstoffe die Konservierung nicht überleben würden.

Edda: Was unterscheidet RINGANA von anderen Direktvertrieben?

Alexandra: Ich habe keine Erfahrungen mit anderen Direktvertrieben, doch ich glaube ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist, dass RINGANA das erste Netzwerk ist, das von Österreich aus nach Europa geht. Der Marketingplan ist absolut fair, wir arbeiten im Team und unterstützen uns gegenseitig. Der Erfolg meiner Teamparnter ist zugleich mein Erfolg.

Edda: Haben viele Personen Vorbehalte gegen RINGANA aufgrund des Direktvertriebs?

Alexandra: Ja, das kommt immer wieder vor. Die genauen Gründe dafür kenne ich nicht. Aber wenn ich an meine Anfangszeit denke, ich war auch sehr skeptisch: Wo ist der Haken? Ist das ein Pyramidensystem, was immer man darunter versteht? Kann ich wirklich Geld damit verdienen? Werde ich da täglich mit Telefonaten belästigt und per Post auch noch mit jeder Menge Werbematerial? Ich habe bis heute keinen Haken gefunden, weder als Frischepartner noch für die Kunden. Als Kunde bekommt man zweimal im Jahr ein informatives und auch graphisch sehr fein gestaltetes Magazin per Post. Ich kontaktiere meine Kunden bei speziellen Aktionen oder Komma wenn es etwas Neues gibt. Man merkt auch recht schnell, wer diese persönliche Betreuung will und wer nicht. Es ist bei RINGANA ja auch möglich einfach über die Homepage zu bestellen, ich bin nicht von einer Party oder einem Berater abhängig. Das ist auch ein großer Vorteil. Was mir immer wieder auffällt ist, dass die Konsumenten denken, die Produkte sind teuer, weil ja der Vertriebler daran verdient und dann ihr Geld lieber ins Geschäft tragen. Aber wie funktioniert der Handel? Wer verdient im Handel? Zu Beginn steht die Produktionsstätte, wie auch bei RINGANA, dann gibt es riesige Lagerhallen, das fällt bei RINGANA schon mal weg, Transportkosten, Zwischenhandel, Geschäfte, Personal, Werbung – zum Beispiel diverse Supermodels, die Millionengagen erhalten, um ihr Gesicht in einem Werbespot zu zeigen. Das alles fällt bei RINGANA weg, die Frischepartner sind die Werbeträger, wir empfehlen die Produkte von denen wir selbst restlos begeistert sind, beraten Kunden und dafür werden wir bezahlt. RINGANA ist als Leitbetrieb Österreichs ausgezeichnet und Mitglied im Senat der Wirtschaft, diese Form des Vertriebs gilt als das Geschäft des 21. Jahrhunderts. Die Menschen suchen keine Angestelltenverhältnisse mehr, sie wollen sich nicht mehr anstellen, sondern wollen ihre eigenen Träume verwirklichen. Selbstbestimmt und eigenverantwortlich im Haupt- oder Nebenjob arbeiten, diese Möglichkeit bietet der Direktvertrieb.

Edda: Wie reagierst du auf die Vorbehalte gegenüber dem Direktvertrieb?

Alexandra: Zum einen mit unseren Referenzpunkten: Wir sind der einzige Frischeanbieter Europas, wir haben über 500.000 zufriedene Kunden und ein jährliches Wachstum zwischen 20 und 40 Prozent. Zum Teil mit den Argumenten, die ich in der vorigen Frage beantwortet habe, zum Teil gar nicht, wenn jemand die Idee nicht verstehen will, kann ich drei Stunden reden und ich werde ihn nicht für die Idee, die hinter RINGANA steht, begeistern können. Ich will auch niemanden überzeugen, die Idee spricht für sich. Du kannst dem Richtigen nichts Falsches sagen und dem Falschen nichts Richtiges.

Edda: Was hat sich in deinem Leben verändert, seitdem du mit RINGANA arbeitest?

Alexandra: Ich habe meine Träume und Visionen wieder entdeckt. Wir stecken doch alle gewissermaßen in einem Rad: Job, Haushalt, Beziehung, Kinder, und vergessen darüber hinaus unsere Träume, unsere Visionen, was wollen wir im Leben erreichen? Ich war nie jemand der sich mit diesen „alltäglichen“ Dingen zufrieden gegeben hat. Ich wollte immer mehr, etwas Großes. Was nicht heißen soll, dass ich nicht dankbar für meine Familie und meine sonstigen Lebensumstände bin, ganz im Gegenteil, ich bin sehr dankbar. Ich kann mich glücklich schätzen für alles was ich habe und bin. Aber auch das ist etwas, dass ich in der Zeit mit RINGANA gelernt habe: Dankbar sein. Und ich habe ein großes Ziel: Ich möchte persönliche und finanzielle Freiheit erreichen, ich möchte dazu beitragen Europa ein Stück grüner zu machen und das ist mit dieser einzigartigen Firma möglich.

 

Hab ihr noch weitere Fragen an Alexandra? Stellt diese doch in den Kommentaren!

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Easy-going Bakery: Vegane, lactose- und glutenfreie Leckereien (mit Rezept!)

Kennt ihr den perfekten Abschluss für einen anstrengenden Regentag? Richtig! Ein nettes Beisammensein mit lieben Menschen, Kaffee und Kuchen. Den letzten Dienstag habe ich genau so beendet. Sonja, die Inhaberin…

Kennt ihr den perfekten Abschluss für einen anstrengenden Regentag? Richtig! Ein nettes Beisammensein mit lieben Menschen, Kaffee und Kuchen. Den letzten Dienstag habe ich genau so beendet. Sonja, die Inhaberin der Easy-going Bakery hatte zu Cupcakes und Kaffee geladen. Anfang des Jahres hat die junge Frau ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und eine kleine Cupcake-Manufaktur im siebten Wiener Gemeindebezirk eröffnet. Der Laden in der Burggasse ist winzigst klein und vom Boden bis zur Decke mit Liebe eingerichtet. Das erste, das mir auffällt, sind die Hundebilder an der Wand. Die auffallend gerahmten Schnappschüsse sind nicht nur für Hundeliebhaber ein Blickfang, selbst ich als bekennende crazy Cat-Lady komme nicht umhin sie zu bestaunen. Beinahe bleibe ich in den Anblick der Hundeaugen versunken einfach an der Wand stehen, wäre da nicht dieser wundervolle Duft nach frisch Gebackenem. Stimmt, ich bin ja aus einem besonderen Grund hier. Kurz bewundere ich noch die übrige Dekoration – Äste (an denen bald auch kopfstehende Blumentöpfe hängen werden) an der gegenüberliegenden Wand, traumhaft schöne Blumen, eine handbeschriebene Tafel – und wende mich den wirklich wichtigen Dingen zu. Cupcakes, Cakepops, Muffins. Mitten im Lokal thronen die süßen Köstlichkeiten in einer schlichten Vitrine. Naschkatzenherz, was willst du mehr?

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Während ich versuche mich für einen der angebotenen Cupcakes zu entscheiden, erzählt Sonja von der Verwirklichung ihres Traumes. „Als Kind habe ich mir schon gewünscht, irgendwann ein Teehaus zu haben. Die Idee ein Lokal zu eröffnen kam also nicht ganz überraschend. Zu Beginn wollte ich eigentlich mit einem Online-Shop starten. Ein Jahr lange habe ich überlegt und geplant und das Konzept dann doch verworfen. Mit meiner Küche zu Hause hätte das einfach nicht funktioniert. Man muss so viele Regeln und Standards beachten, und abgesehen davon ist sie auch zu klein und nicht passend ausgestattet. Also habe ich gemeinsam mit meinem Unternehmensberater überlegt und entschieden, dass ich doch ein „richtiges“ Geschäft eröffnen möchte. Gut, dass ich das gemacht habe. In meiner privaten Küche hätte ich das niemals so umsetzen können.“ Sonja hat sich auf besondere Naschereien spezialisiert. Das komplette Sortiment ist vegan, vieles andere lactose- und glutenfrei. Natürlich möchte ich wissen, warum ausschließlich solche nach wie vor exotischen Produkte auf der Karte stehen. „Meine Mutter hat eine Glutenunverträglichkeit, ich selbst leide seit einiger Zeit an einer Laktoseintoleranz. Wenn man solche Unverträglichkeiten im Familien- oder Freundeskreis erlebt, entwickelt man ein ganz anderes Bewusstsein dafür. Aus diesem Grund habe ich mich für das glutenfreie Backen entschieden. Das bringt einigen Aufwand mit sich. Ich benötige die gesamte Küchenausstattung in doppelter Ausführung. Schon ein einzelnes glutenhaltiges Mehlkorn kann einen glutenfreien Teig verunreinigen. Das klingt übertrieben, ist aber tatsächlich so. Da ich auch einige Veganer im Bekanntenkreis habe und mich selbst sehr gesundheitsbewusst ernähre, habe ich mich entschieden auch vegane Cupcakes anzubieten. Mir ist aber nicht nur wichtig, dass meine Kuchen ohne tierische Produkte auskommen und glutenfrei sind. Ich lege genau so viel Wert auf die Qualität der Zutaten. Beinahe alles ist bio und fair gehandelt, ich verwende keine Pulver, sondern richtige Lebensmittel. Zum Beispiel sind alle Cupcakes, für die Schokolade gebraucht wird, und alle Cakepops mit Zotter Schokolade gemacht.“ Als ob das nicht außergewöhnlich genug wäre, überzeugen die süßen Sünden nicht nur mit ihren inneren Werten, sondern auch mit ihrer Optik. Die Cupcakes haben nämlich die Größe von Pralinen. Sehr untypisch, sind sie doch normalerweise beinahe faustgroß. „Ich habe festgestellt, dass die Leute viel lieber etwas kleines und leckeres essen, das mit Liebe kreiert wurde, als sich vollzustopfen.“ Da kann ich nur zustimmen. Mittlerweile bin ich nämlich schon beim dritten Cupcake angelangt. Rosenwasser-Pistazie. Nach Schoko-Vanille und Kirsch-Marzipan-Brownie ein weiteres geschmackliches Highlight, das mich in erwartungsvolle Vorfreude auf die nächsten Geschmäcker versetzt. Das Sortiment wechselt alle zwei Wochen, dann muss wieder etwas Neues her.

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Ich frage Sonja wie es ist, selbstständig zu sein. Ich stelle es mir nicht so einfach vor. Immerhin muss sie sich nicht nur regelmäßig neue Rezepte ausdenken, sondern auch das übrige Angebot planen und abstimmen und ganz nebenbei auch noch verkaufen. Einstweilen steht die Inhaberin nämlich noch alleine im Geschäft. „Mir macht es Spaß selbstständig zu sein. Es ist zwar sehr anstrengend, weil ich jeden Tag mindestens vierzehn Stunden hier bin, aber es lohnt sich.“ So lange dauert ein Arbeitstag? Beinahe verschlucke ich mich an der nächsten Portion Cupcakes. „Ja, so lange. Ich mache alles selbst. Ich denke mir Rezepte aus, gehe einkaufen, backe jeden Morgen frisch, bewirte meine Gäste und putze am Abend noch alles. Ein Tag vergeht so ganz schnell. Zum Glück unterstützt mich aber auch meine Familie, das hilft mir ungemein.“ Meine nächste Frage liegt auf der Hand. Wie bitte denkt man sich Rezepte aus? Für mich mit meinen marginal vorhandenen Backkünsten ist das unvorstellbar. „Am Anfang habe ich mit Basisrezepten gearbeitet. Dann habe ich angefangen zu mixen und zu kombinieren. Natürlich hole ich mir auch Inspiration von anderen Rezepten, aber den größten Erfolg bringt es, zu experimentieren und neues auszuprobieren. Wenn einer meiner Kunden eine gute Idee hat, setze ich die, wenn sie machbar ist, auch gerne um. Auf Bestellung ist fast alles möglich.“

Ich habe mich noch immer nicht entschieden, welcher Cupcake mir bis jetzt am besten geschmeckt hat. Während ich also meinen Kaffee genieße und in Gedanken Pro- und Contra-Listen für alle Sorten schreibe, frage ich Sonja nach dem absoluten Bestseller und ihren persönlichen Favoriten. „Das ist sehr unterschiedlich, aber sobald etwas mit Nuss-Nougat-Creme* gemacht wird, kommt das super an. Genau so gerne werden aber auch die fruchtigen Kuchen gegessen. Ich mag die fruchtigen Sachen am liebsten, zum Beispiel alles mit Mango oder Himbeere. Beim Schoko-Brownie kann ich aber auch nicht widerstehen, weil er so schön saftig und pappig ist.“ Wusste ich doch, dass ich nicht die einzige bin, die sich nicht entscheiden kann! Meine Contra-Listen sind noch immer leer. Ich lasse meinen Blick durch das Lokal schweifen und bleibe wieder an den Hundebildern hängen. Sonja kann nicht verleugnen, dass sie eine Hundeliebhaberin ist. Genau wie viele ihrer Kunden. „Einige kommen wirklich rein, weil sie die Bilder durch das Fenster gesehen haben. Das find ich immer wieder lustig.“ Und wer sind die anderen Kunden? „Sehr verschiedene Menschen. Junge Leute zwischen 20 und 30 vor allem. Aber auch ganz andere, wie zum Beispiel Geschäftsleute und Mütter mit ihren Kindern. Ich erinnere mich an eine Mutter, die mit ihrem Sohn hier war. Der Kleine war ungefähr sechs Jahre alt und hatte so viel Freude mit seinem Cupcake, das war richtig rührend. Das sind Momente, in denen ich ganz genau weiß, dass es sich lohnt hier zu sein. Diese Wertschätzung ist wundervoll.“

Ich bin noch immer so in meine Favoriten-Überlegung vertieft, dass ich beinahe vergesse zu fragen, wie sich das übrige Sortiment zusammensetzt. Der Kaffee, den ich trinke, ist fantastisch. Das sage ich Sonja auch. „Ich habe mir von Anfang an gedacht, dass ich nicht nur perfekte Cupcakes servieren will, sondern auch den passenden Kaffee dazu. Deshalb habe ich eine Barista-Ausbildung in der Wiener Sargfabrik gemacht. Es reicht nicht, wenn man nur die Maschine einschalten kann. Man muss schon wissen, welche Knöpfe man drücken muss.“ Ach ja, eine Barista-Ausbildung hat sie auch gemacht. Klar, neben der Geschäftseröffnung und dem Japanologie- und Publizistikstudium muss Sonja auch Unmengen an Zeit zur Verfügung haben. Die junge Frau ist eine richtige Macherin. Bewundernswert. Ein bisschen Glück hatte sie aber auch. „Als ich ein paar Tage in Hamburg war, bin ich zufällig an einem kleinen Teeladen vorbei gekommen, der gerade seine Eröffnung gefeiert hat. Ich war so begeistert davon, dass ich den unbedingt bei mir in der Bäckerei haben wollte. Eigentlich versenden sie keinen Tee, aber meine Idee hat ihnen so gut gefallen, dass es nun doch klappt. Das war schon ein glücklicher Zufall.“ Neben dem hervorragenden Kaffee und sehr besonderen Teesorten – Mandarine kann ich jedem nur ans Herz legen – gibt es auch leckere Säfte und außergewöhnliche Limonaden. Sonja hat es geschafft, ein Sortiment zusammenzustellen, das keine Wünsche offen lässt.

Als wir so nett beisammen sitzen, kann ich mir nicht verkneifen sie nach ihren geheimen Tipps und Tricks zu fragen. Wer weiß, wann die Gelegenheit wieder kommt, von einer Meisterin zu lernen. „Ein Kuchen gelingt nur dann richtig gut, wenn man Zeit hat, sich konzentriert und mit Freude bäckt. Wenn ich eigentlich gar keine Lust habe, aber trotzdem backe, ist das Ergebnis immer eine Katastrophe.“ Ob es an der mangelnden Zeit liegt, dass meine Kuchen nur so mittelprächtig werden? Ich bin mir nicht ganz sicher. „Einen Tipp kann ich dir noch geben. Wenn in einem Rezept steht, dass man eine Kuchenform nur bis zu einem Drittel füllen soll, dann hat das auch einen Grund. Füllt man mehr hinein, geht der Teig auf und fällt dann aber wieder zusammen. Der Tipp wird immer wieder unterschätzt, dabei ist er wirklich gut.“ Daran liegt es also! Ich bin immer sehr großzügig mit der Teigmenge in einer Kuchenform. Beim nächsten Mal halte ich mich an Sonjas Worte. Ich bin gespannt, ob meine Backversuche dann von Erfolg gekrönt sein werden.

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Während wir uns unterhalten, kommen immer wieder andere Kunden in die Bäckerei. Als Sonja kurz abgelenkt ist, nutze ich die Gelegenheit um mit einer anwesenden Stammkundin zu plaudern. Sothany ist eine enge Freundin von Sonja und Kundin der ersten Stunde. Natürlich will ich von ihr wissen, wie sie das Geschäft ihrer Freundin findet. „Zu Beginn war ich sehr negativ eingestellt. Ich konnte Cupcakes nicht leiden und habe mich immer gefragt, wer die überhaupt isst. Als ich dann aber das erste Mal hier war, war ich total überrascht. Die Cupcakes hier schmecken richtig gut und sind auch nicht zu groß. Sonja hat auch ein eine super Getränkeauswahl. Ich liebe den Mandarinentee und mein Freund hat den Kaffeetest gemacht. Wenn ihm Kaffee nicht schmeckt, schüttet er Unmengen an Zucker hinein. Hier trinkt er ihn ungesüßt. Auch die Atmosphäre und die ganze Dekoration finde ich toll. Alles ist so liebevoll an- und eingerichtet. Ich bin wirklich positiv überrascht.“ Sothany ist sichtlich stolz auf ihre Freundin. Sie hat übrigens Sonjas allererste Cupcakes kosten dürfen. Das ist mittlerweile fünf Jahre her.

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Sonja hat den letzten Kunden zufrieden gestellt und setzt sich wieder zu uns. Da der Abend dem Ende zu geht, bitte ich Sonja um einen Blick in die Zukunft. Worauf dürfen wir uns freuen und was wünscht sie sich? „Ich plane viele Besonderheiten. Demnächst werde ich Matcha ins Sortiment nehmen. Backmischungen soll es auch geben. Und natürlich auch viele andere Specials und Überraschungen. Was ich mir wünsche? Das ist eine gute Frage. Weiterhin viele glückliche Kunden und dass die Faszination erhalten bleibt. Ich finde es toll, dass sich gerade im Bereich der veganen und glutenfreien Ernährung immer mehr tut. Es gibt schon so viele kleine Läden und ständig sprießen neue aus dem Boden. Ich hoffe, dass diese viel Unterstützung bekommen, denn nur so kann Neues entstehen.“ Ich freue mich sehr auf ihre geplanten Neuerungen und bin sicher, sie werden fabelhaft sein. Wir lassen den Abend gemütlich bei Limo und – wer hätte es gedacht – einem weiteren Cupcake ausklingen. Zu meiner Freude beehrt uns auch Sonjas Retro-Mops Luffy mit seinem Besuch. Der kleine Prinz ist – ganz passend zum Laden – zuckersüß. Und weil Sonja mindestens ebenso süß ist, hat sie mir kurz vorm Gehen noch schnell ein Rezept ins Ohr geflüstert:

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Cakepop „Linzer Torte“ (vegan)

140g Mehl
30g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskatnuss
1/2 TL Salz
160ml Reismilch
1/2 EL Gemahlene Leinsamen
25g Apfelmus
80ml Öl
60ml Ahornsirup
90g Brauner Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 1/2 TL Haselnusssirup
Himbeermarmelade
Kuvertüre
Cake Pop Stiele

Die Menge reicht für circa 30 Cakepops.

Schritt 1: Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Schritt 2: Reismilch und Leinsamen mischen, dann Ahornsirup, Zucker, Öl, Vanille, Sirup, und Apfelmus dazu geben.
Schritt 3: Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Natron, Zimt, Muskatnuss und Salz vermengen und vorsichtig mit den flüssigen Zutaten vermengen.
Schritt 4: Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte große Ofenform gießen und auf mittlerer Schiene circa 35 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Schritt 5: Den Kuchen gut auskühlen lassen und im Anschluss in einer großen Schüssel mit den Händen gut zerbröseln. Einen EL Himbeermarmelade dazu geben und sehr gut durchkneten. Noch einen weiteren EL Marmelade dazugeben und wieder gut durchkneten. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Konsistenz der Masse der von Plastilin (Knetgummi) ähnelt.
Schritt 6: Den Teig zu Kugeln formen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen!
Schritt 7: Vegane Kuvertüre schmelzen. Das Ende eines Stäbchens in die Schokolade tauchen und in die Mitte der Kugel stecken. Kurz warten bis die Schokolade etwas fest geworden ist, dann können die aufgespießten Kugeln komplett überzogen werden.
Schritt 8: Die Kugeln abtropfen lassen und auf ein Stück Steckmoos oder in ein Glas mit Zucker stecken und trocknen lassen. Wer mag, kann auf die noch flüssige Schokolade bunte Streusel oder Krokant streuen.
Schritt 9: Zurücklehnen und genießen!

Beladen mit einer riesigen Box voller Cupcakes, Cakepops und Muffins für den Mann mache ich mich auf den Heimweg. Ich habe noch immer keine Entscheidung getroffen und muss wohl oder übel auch alle kommenden Sorten testen. Als Naschkatze hat man es eben auch nicht immer leicht. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass die kleinen Kuchen lange existieren werden, aber ich frage vorsichtshalber nach, bis wann man sie denn gegessen haben sollte. „Die Cupcakes halten ein paar Tage. Richtig gut sind sie in den ersten zwei bis drei Tagen, mit der Zeit werden sie ein bisschen trockener. Die Cakepops halten ungefähr eine Woche.“ Keine Gefahr, so gut kann ich die gar nicht verstecken, dass sie nicht entweder dem Mann oder mir innerhalb der nächsten 24 Stunden zum Opfer fallen.

Wenn ihr auch solche Schleckermäuler seid wie ich, kann ich euch einen Besuch in der Easy-going Bakery sehr empfehlen. Ihr wohnt am anderen Ende der Stadt? Kein Problem! Sonja bietet zwar selbst keinen Versand an, es gibt aber durchaus die Möglichkeit einen Lieferdienst zu nutzen. Wer also seine Kollegen oder Freunde zur Feier des Tages mit handgemachten, süßen Versuchungen überraschen will, ist hier an der richtigen Adresse. Falls einer meiner Kollegen das liest: Die Visitenkarte liegt gut sichtbar auf meinem Schreibtisch und ich lasse mich liebend gerne überraschen!

(*) Schmeckt wie Nutella, nur besser!

 

Easy-going Bakery
facebook.com/Easygoingbakery
Burggasse 20
1070 Wien

Öffnungszeiten:
Mi, Do, Fr: 13:00 bis 19:30
Sa, So: 13:00 bis 19:00
Mo, Di und feiertags geschlossen.

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again & a-gain – eine Alternative zu Einwegtaschen im Obst- und Gemüsebereich

Wiederverwendbare Einkaufstaschen aus Baumwolle oder recyceltem Polyester gehören schon fast zur Standardausrüstung einer Handtasche. Doch wie sieht es mit den kleinen Kunststofftüten aus, die für den Einkauf in der Obst-…

Wiederverwendbare Einkaufstaschen aus Baumwolle oder recyceltem Polyester gehören schon fast zur Standardausrüstung einer Handtasche. Doch wie sieht es mit den kleinen Kunststofftüten aus, die für den Einkauf in der Obst- und Gemüseabteilung fast unverzichtbar sind? Für die gibt es natürlich auch eine nachhaltige Alternative!

Meine Kaufempfehlung: take5nets von again & a-gain. Das sind, wie der Name schon verrät, fünf quietschgrüne und federleichte Netzchen, die wiederverwendbar und bei 30 Grad waschbar sind und daher bei vielen Einkäufen oder Marktbesuchen Freude machen – uns und der Umwelt! Man erkennt die eingepackten Waren durch die Netzstruktur, und die Etiketten, die man nach dem Abwiegen der Lebensmittel aufklebt, lassen sich einfach wieder ablösen. Ausserdem sind die Beutel atmungsaktiver als herkömmliche aus Kunststoff. Die Lebensmittel bleiben darin länger frisch, auch wenn sie nicht sofort wieder ausgepackt werden.

again & a-gain wurde im Jahr 2007 mit dem Hauptziel gegründet, eine komfortable und nachhaltige Lösung für Käufer zu schaffen, um das Aufkommen von Verpackungsmaterial zu minimieren. Die Produktpalette kombiniert Qualität und Wiederverwendbarkeit. Die Produkte sind sorgfältig entworfen, robust gefertigt und preislich attraktiv. Ihr bekommt die take5nets Beutel und den Rest des Sortiments direkt auf der Homepage oder auch in ausgewählten Bioläden, Onlineshops und Reformhäusern.

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Produkt-Review: Echtholz-Smartphonecover von balolo

Vor kurzem durfte ich ein Echtholz-Smartphonecover von balolo mit persönlicher Gravur für euch testen! Hier mein Erfahrungsbericht dazu. Derzeit stehen vier verschiedene Echtholz-Arten zur Wahl: Bambus, Kirsche, Walnuss und Zebrano….

Vor kurzem durfte ich ein Echtholz-Smartphonecover von balolo mit persönlicher Gravur für euch testen! Hier mein Erfahrungsbericht dazu.

Derzeit stehen vier verschiedene Echtholz-Arten zur Wahl: Bambus, Kirsche, Walnuss und Zebrano. Ich habe mich für Walnuss entschieden, weil ich dunkle Holzarten den helleren vorziehe und ich bei Zebrano die Befürchtung hatte, dass das Motiv nicht gut sichtbar sein würde. Man kann entweder Text oder Foto beziehungsweise Motiv gravieren lassen – natürlich ist es aber auch möglich, das Cover ohne Gravur zu kaufen und die Echtholz-Optik pur zu geniessen. Falls man sich für Text entscheidet, tippt man die gewünschten Worte einfach in eine Eingabemaske, wählt aus neun möglichen Schriftarten eine aus und sendet die Info ab.

Für eine Motivgravur muss eine Bilddatei im Format PNG, GIF oder JPG in hoher Auflösung übermittelt werden. Genauere Spezifikationen konnte ich trotz Suche auf der Website nicht finden, aber laut FAQ hieß es, ein balolo Mitarbeiter würde mich kontaktieren, wenn absehbar ist, dass das Gravur-Ergebnis mangelhaft werden könnte. Als Motiv habe ich das Logo von The bird’s new nest für das obere Drittel ausgewählt und den Slogan „Living. Eco. Loving. Life.“ für den unteren Rand. Die Daten wurden verschickt, Rückmeldung bezüglich Datenaufbereitung kam keine mehr, also durfte ich davon ausgehen, dass die Daten laut Vorlage graviert werden können.

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Als ich die Lieferung aber dann ausgepackt habe, war ich erstaunt, dass sich niemand gemeldet hat. In der Hand hatte ich ein Cover, dessen Holzfarbe deutlich matter wirkt als die Darstellung auf der Website (aber gut, Echtholz ist nun einmal Echtholz und kann daher variieren). Das Cover fühlt sich angenehm glatt an, ist sehr dünn und riecht angenehm nach Holz. Es ist graviert mit einem größtenteils nicht erkennbaren Logo, der Name The bird’s new nest ist gar nicht lesbar. Der Claim am unteren Rand ist zwar lesbar, das dort angebrachte Vögelchen ist allerdings leider nur dann als Vögelchen erkennbar, wenn man weiß, dass der „Tropfen“ eines darstellen soll.

Die Anbringung des dünnen Echtholz-Covers funktioniert ganz problemlos. Man reinigt die Rückseite des Smartphones, zieht die Schutzfolie des Covers ab, achtet auf eine genaue Platzierung und drückt das Cover an. Die Haltbarkeit ist einwandfrei, sodass ich davon ausgehe, dass es sich auch durch Einstecken in die Hand- oder Hosentasche oder bei häufiger Verwendung nicht ablöst. Wer das Cover dennoch einmal ablösen will, wird es laut Hersteller auch schaffen.

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Mein Fazit: Die Idee, Echtholz-Cover anzubieten, finde ich ganz wunderbar, genauso wie die Möglichkeit, individuelle Gravuren anfertigen zu lassen. Mir persönlich fehlt jedoch ein zusätzliches Qualitätsmanagement, also jemand, der vor der Gravur überprüft, ob das Motiv, das man einsendet, wirklich gut verwendbar ist. Es sollte außerdem Vorgaben für Mindestgrößen beziehungsweise -strichstärken geben, denn für individuelle Cover, die auch ihren Preis haben – ab EUR 19,90, der Preis ist abhängig von der gewünschten Gravur-Option; individuelle Anfertigungen sind von der Rückgabe ausgeschlossen -, sollte auch eine optimale Umsetzung gewährleistet sein. Nichtsdestotrotz werde ich das Cover weiterhin auf meinem Smartphone belassen, weil das Telefon mit Holz-Cover angenehm in der Hand liegt und sehr gut riecht.

Hier geht es zur Homepage von balolo: balolo.de

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Online-Büchermärkte – Echte Alternativen

Es gibt einen gigantischen Marktführer für den Bücherverkauf im Internet, gegen den andere, kleinere Unternehmen kaum eine Chance haben. Ja, sie wirken fast machtlos gegenüber dem Riesen. Da hat man…

Es gibt einen gigantischen Marktführer für den Bücherverkauf im Internet, gegen den andere, kleinere Unternehmen kaum eine Chance haben. Ja, sie wirken fast machtlos gegenüber dem Riesen. Da hat man es als Verbraucher oft schon schwer, nicht mit dem Giganten in Berührung zu kommen. Aber leider lässt es sich manchmal einfach nicht vermeiden.

Deshalb finde ich, dass es an der Zeit ist das zu ändern und auch kleinen Online-Unternehmen im Bereich Bücher eine Chance zu geben. Ich habe ein paar tolle Alternativen gefunden, die ich euch gerne vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um kleine Unternehmen, die online Bücher verkaufen und damit gleichzeitig soziale Projekte unterstützen.

Fairbuch – Die faire Idee

Fairbuch.de unterstützt seit 2006 als Sponsor die Kindernothilfe, um damit Kindern in aller Welt mehr Chancen auf Gesundheit, Bildung und Frieden zu geben. Wenn man bei Fairbuch einkauft, erhält die Kindernothilfe zwei Prozent des Verkaufspreises, das gilt auch für Hörbücher, eBooks, DVDs, CDs oder Spiele. Das Unternehmen wurde von Dr. Eva Funke und Andreas Funke im Jahr 2006 gegründet. Beide sind Gründungsmitglieder einer internationalen Montessori-Schule in Hessen. Auf Grund ihres persönlichen und beruflichen Werdegangs entstand der Wunsch, benachteiligen Kindern aus der ganzen Welt zu helfen. Der Verkaufspreis der Bücher oder anderer Artikel erhöht sich dadurch nicht. Alle Produkte werden seit Mai 2013 versandkostenfrei verschickt, um noch mehr Kunden zu gewinnen und somit das Spendenaufkommen zu erhöhen.

Buch7

Buch7.de unterstützen mit 75 Prozent ihres Gewinnes soziale, kulturelle oder ökologische Projekte. Die Projekte müssen einen gesellschaftlichen Mehrwert haben und überwiegend uneigennützige Zwecke verfolgen. Formlose Vorschläge für ein neues Projekt werden von Buch7 jederzeit entgegen genommen. Man kann so bewirken, einem tollen Projekt, das einem selber am Herzen liegt, möglicherweise finanzielle Unterstützung zu verschaffen. Buch7 gibt sich viel Mühe das beste Spendenprojekt zu finden, und nicht nur „publikumswirksame“ Projekte zu unterstützen. Bei Buch7 fallen unter einem Bestellwert von 19,50 Euro Versandkosten in Höhe von 2,90 Euro an. Da die Preise von deutschen Büchern einer Preisbindung unterlegen sind, kosten die Bücher bei Buch7 genauso viel wie bei jedem anderen Buchhändler auch.

Ecobookstore

Ecobookstore spendet 70 Prozent der Provision ihres Gewinnes zum Schutz des Regenwaldes. Hinter dem Unternehmen steht Macadamu, ein kleines IT-Dienstleistungsunternehmen aus dem Allgäu. Seit 2012 betreiben sie den Online-Buchhandel in einer Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Libri. Alle Bestellungen von Büchern und Hörbüchern ab einem Bestellwert von 20 Euro werden versandkostenfrei verschickt. Bei Bestellung unter 20 Euro berechnet Ecobookstore eine Versandkostenpauschale von drei Euro.

Macadamu betreibt außerdem noch eine firmeneigene Solarstromanlage, die jährlich zu einer Kohlendioxid-Vermeidung von durchschnittlich 25 Tonnen beiträgt. Und Ecobookstore hat noch eine Besonderheit: Macadamu legt großen Wert auf ein umweltfreundliches Hosting und hat deshalb alle ihre Webseiten bei der Hetzner Online AG. Dieses Unternehmen wurde mit dem GreenIT Best Practice Award 2011 ausgezeichnet und deckt seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

 

Die drei Unternehmen fördern durch ihr soziales Engagement unterschiedliche Projekte und bewirken damit Gutes. Mir gefällt der Gedanke sehr, dass ich mit dem Kauf eines Buches ein Projekt unterstützen kann und anderen helfe. Diese mittlerweile große Auswahl an sozialen Unternehmen zeigt mir deutlich, dass man schon lange nicht mehr auf den großen, gigantischen Marktführer angewiesen ist. Denn wie man sieht gibt es nicht nur Alternativen, sondern man kann sich so auch aussuchen, welche Projekte man mit dem Kauf unterstützt. Bei näherer Betrachtung der drei Alternativen, würde ich mich persönlich für Fairbuch entscheiden. Die Entscheidung lässt sich nicht sachlich begründen, da sie auf meinem Gefühl beruht. Alle drei sind aber in meinen Augen gute Möglichkeiten, um nicht dem kommerziellen Riesen unser Geld in den Rachen zu schieben.

 

Weitere Informationen zu den sozialen und nachhaltigen Tätigkeiten der Shops findet ihr unter den folgenden Links:
Fairbuch
Buch7
Ecobookstore

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Einkaufen auf die altmodische Art und Weise wird wieder modern

Heute kann ich euch voller Freude dieses Bio-Einkaufserlebnis vorstellen: Lunzers Maß-Greißlerei. Ich war schon bei der Eröffnung vor Ort und fühlte mich wie ein kleines Kind im Süßigkeitenladen. Überall tolle Bio-Produkte, unverpackt…

Heute kann ich euch voller Freude dieses Bio-Einkaufserlebnis vorstellen: Lunzers Maß-Greißlerei. Ich war schon bei der Eröffnung vor Ort und fühlte mich wie ein kleines Kind im Süßigkeitenladen. Überall tolle Bio-Produkte, unverpackt und zum selber dosieren.

In der heutigen Gesellschaft wird viel zu viel Plastik verwendet und um diesem Trend entgegenzuwirken, gibt es hier alles lose zu kaufen. Wie transportiere ich die Sachen dann nach Hause, werden sich jetzt einige fragen. Ganz einfach: In Pfandgläsern, die man vor Ort erwerben kann, in Papiersackerln oder in selbst mitgebrachten Gefäßen. Diese könnt ihr vor dem Befüllen bei der Kassa abwiegen lassen, damit ihr auch wirklich nur den Inhalt zahlt.

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Die Auswahl in der Lunzers Maß-Greißlerei ist groß – ob Gewürze, Öle, Marmeladen, Obst, Gemüse, Tiefkühlprodukte, Säfte, Bier, Wein, Brot, Getreide, Bohnen, Nudeln – alles ist in diesem charmanten Geschäft aufzufinden. Es gibt sogar Putzutensilien von Uni Sapon zu erwerben. Die Vorteile der Produkte dieses Herstellers sind leicht aufzuzählen: Rein pflanzliche Tenside, sehr leicht biologisch abbaubar, besonders hautfreundlich, gentechnikfrei, frei von synthetischen Duft- und Farbstoffen, ohne Konservierungsmittel und frei von petrochemischem Alkohol.

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Für das kulinarische Wohl in der Greißlerei wird auch gesorgt. Warme und kalte Speisen, einige davon vegan und roh und natürlich alle bio, können euch neben dem Einkaufserlebnis den Tag verschönern. Ich persönlich finde das Konzept hervorragend und muss gestehen, ich bin noch dazu begeistert, weil die Lunzers Maß-Greißlerei ganz in meiner Nähe gelegen ist! Ich warte schon seit Jahren sehnsüchtig darauf, dass in meiner Umgebung ein Bio-Geschäft aufmacht, und besser hätte man es wirklich nicht mehr umsetzten können. Also nichts wie hin!

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9:00 bis 19:00 Uhr, Sa 9:00 bis 17:00 Uhr
Heinestraße 35, 1020 Wien

Homepage: mass-greisslerei.at

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Alles außer gewöhnlich: Alternative Weihnachtsmärkte in Wien

Geht es nach dem Angebot an Weihnachtsmärkten in Wien, dann könnte ich ab Mitte November nichts anderes tun, als von einem Punschstand zum Nächsten zu wanken. Ich finde Wien im…

Geht es nach dem Angebot an Weihnachtsmärkten in Wien, dann könnte ich ab Mitte November nichts anderes tun, als von einem Punschstand zum Nächsten zu wanken. Ich finde Wien im Advent immer zum Verlieben schön und freue mich wie eine Schneekönigin auf die nächsten Wochen –  vor allem auf das Angebot an alternativen Märkten fernab von Plastikkitsch, billig produzierten, überverzierten Kerzen aus den Nachbarländern oder Glühwein aus dem Pappkarton. Und damit ihr wisst, wovon ich schwärme, habe ich hier eine kleine Auswahl der feinsten Wiener Christkindlmärkte zusammen gestellt – denn gemeinsame Vorfreude ist doch immer noch am Schönsten.

Wandel*Werkstatt, 12. und 13. Dezember 2015

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch bei der Wandel*Werkstatt: Bei dem Markt geht es um Weihnachtsshopping mit gutem Gewissen, es werden unter anderem handgefertigte Ohrringe aus Pflanzen-Samen, Bio-Kleidung, Filz-Blumen oder Deko aus Recyclingmaterialien geboten.

Die „Gute-Laune-Stücke aus eigener Produktion“ kann man übrigens auch wörtlich nehmen und sich bei verschiedenen Werkstätten gleich selbst in der Schmuckherstellung oder Buchbinderei üben. Daneben werden regional Eingekochtes, Schnäpse, Maroni, Öle und Gewürze aufgetischt. Um es mit RinglRingl, die handgemachten Schmuck aus Südamerika herstellen, zu sagen:

So eine warme, familiäre Atmosphäre wie ich es noch bei keinem anderen Weihnachtsmarkt erlebt habe, Feierstimmung, schöne Bilder, tolle Aussteller, und die liebsten Kunden, die es gibt!

Wo: Wohnprojekt Wien, Krakauerstr. 19, 1020 Wien
Wann: 12. Dezember 2015, 13 bis 21 Uhr, 13. Dezember 2015, 10 bis 18 Uhr

Alle Informationen zu Musik, Werkprogramm und Kulinarischem findet ihr hier.

World Art Bazar, 21. November bis 24. Dezember 2015

Für alle, die ihn schon kennen – sorry, ich bin manchmal eine Spätzünderin: Schon ab 21. November (und bis einschließlich 24. Dezember) kann man in der Fortuna Galerie ungewöhnliche, fair gehandelte Geschenke aus aller Welt ergattern. Nicaragua, Peru, Ägypten, Indien, Kenia, Vietnam – die Liste der ProduzentInnen und Waren liest sich wie eine Reise durch die Welt, wie man sie selbst wohl nicht besser hinbekommen könnte. Und das Beste an diesen individuellen Geschenken: Nicht nur, dass sie sonst niemand hat, man unterstützt noch dazu den fairen Handel. Ach, ich weiß jedenfalls, wo mich meine Einkaufslust demnächst hin treibt.

Wo: Fortuna Galerie, Berggasse 21, 1090 Wien
Wann: 21. November bis 24. Dezember 2015, Mo bis Sa: 11 bis 19 Uhr, 24. Dezember, 11 bis 14 Uhr

Adventmarkt und Weihnachtsschau in den Blumengärten Hirschstetten, 19. November bis 20. Dezember 2015

Zum 13. Mal blüht der Blumengarten Hirschstetten auch im Advent auf: Wie jedes Jahr steht der Christkindlmarkt unter einem Motto: Diesmal wird zu „Süße Weihnachtszeit“ eingeladen. In den über 40 weihnachtlich geschmückten Buden werden vor allem Bio-Ware und regionale Köstlichkeiten angeboten, daneben gibt es handgemachten Christbaumschmuck, Spielzeug aus Holz und vieles mehr.

Wo: Blumengärten Hirschstetten, Quadenstraße 15, 1220 Wien
Wann: Do bis So, 10 bis 20 Uhr sowie Mo, 7., und Di, 8. Dezember 2015 von 10 bis 20 Uhr

Weitere Informationen rund um den Adventmarkt und die Weihnachtsschau in den Blumengärten Hirschstetten findet ihr hier.

Akademie Wintermarkt, 18. bis 20. Dezember 2015

Die Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien sorgen immer wieder für großartige Veranstaltungen. Eine solche ist der Wintermarkt, der von 18. bis 20. Dezember das ehemalige Semperdepot rockt. Buchstäblich, denn neben einem Kunst- und Designmarkt der Kreativen und angehenden Profi-Künstler gibt es noch DIY-Workshops und Konzerte. Das Ganze bei freiem Eintritt, versteht sich!

Wo: Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien (= Semperdepot), Lehargasse 8, 1010 Wien
Wann: 18. bis 20. Dezember, Uhrzeit steht noch nicht fest

Weitere Informationen zum Programm des Akademie Wintermarkt findet ihr in Kürze auf deren Facebook-Seite.

lights WUK Designmarkt, 4. bis 6. Dezember 2015

Leider nur drei Tage lang kann man im WUK den chilligsten Indoor-Weihnachtsmarkt der Stadt genießen. „lights“, eine Initiative des Werkstättenbereichs im WUK zur Förderung junger Labels und innovativer Produkte, gibt es heuer schon zum zehnten Mal. Die rund 40 Labels zeigen Textiles von Kopf bis Fuß, Schmuck, Accessoires zum Anziehen und für die eigenen vier Wände, Taschen, Keramik, Seifen, Gewand und Stofftiere für Babys und Kleinkinder, Papierwaren aller Art und und und. Natürlich lässt sich die Designware auch kaufen, klar.

Bei freiem Eintritt kann man sich außerdem auf die Sofa-Ecke im WUK zurückziehen und etwas zu Essen oder selbst gemachten Soli-Punsch genießen sowie sich im WUK Hof beim mobilen Maroni-Stand von WUK bio.pflanzen an der frischen Luft entspannen. Wie immer auch mit DJs und Live-Musik!

Wo: Projektraum WUK (Stiege 4, Halbstock), Währinger Straße 59, 1090 Wien
Wann: 4. bis 6. Dezember 2015, Freitag und Samstag jeweils 14 bis 21 Uhr, Sonntag 14 bis 20 Uhr

Weitere Informationen plus Programm zum „lights“ findet ihr hier.

lights 2012 im WUK. Foto: WUK

Kennt ihr weitere interessante alternative Weihnachtsmärkte in Wien? Teilt sie doch mit uns in den Kommentaren!

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Grüne Erde

Heute möchte ich euch eines meiner liebsten Geschäfte vorstellen: Grüne Erde. Bei Grüne Erde findet man ökologische Produkte fürs Wohnen und Schlafen, Naturkosmetik und einigen Jahren auch Kleidung. Alle Produkte sind…

Heute möchte ich euch eines meiner liebsten Geschäfte vorstellen: Grüne Erde. Bei Grüne Erde findet man ökologische Produkte fürs Wohnen und Schlafen, Naturkosmetik und einigen Jahren auch Kleidung. Alle Produkte sind aus natürlichen, nachwachsenden, gift- und schadstofffreien Rohstoffen höchster Qualität gefertigt und nach umweltschonenden, strengsten ökologischen Standards zum grössten Teil in Österreich und Deutschland produziert.

Wunderschön finde ich das Design der Produkte, zeitlos und modern zugleich! Meine Wunschliste für Grüne Erde Produkte ist lang, schon verwöhnt habe ich mich mit einer Matratze, mit der ich mehr als zufrieden bin, mit einer Bettdecke, zahlreichen Wohnaccessoires, aber auch einiges an Naturkosmetik und Kleidung. Hier auf The bird’s new nest stelle ich auch gerne immer wieder Grüne Erde Produkte vor!

Alle Produkte können online bestellt werden, Shops gibt es in Österreich und Deutschland.

Hier geht es zur Homepage von Grüne Erde: grueneerde.com

Kennt ihr Grüne Erde schon? Wie gefallen euch die Produkte?

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