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Kategorie: Media. Culture.

Siebenzahl: Ein kriminell veganer Roman

Schon seit meiner Kindheit liebe ich Bücher und habe Unmengen gelesen. Das Studium versetzte meiner Leselust einen Dämpfer, aber einige Jahre später kam ich wieder auf den Geschmack und stecke…

Schon seit meiner Kindheit liebe ich Bücher und habe Unmengen gelesen. Das Studium versetzte meiner Leselust einen Dämpfer, aber einige Jahre später kam ich wieder auf den Geschmack und stecke meinen Kopf seitdem wieder begeistert zwischen die Seiten vieler unterschiedlicher Bücher. Krimis begeistern mich üblicherweise am meisten, insbesondere skandinavische Kriminalliteratur, von Hakan Nesser über Henning Mankell zu Karin Fossum gibt es hier Stoff für viele spannende Stunden.

„Siebenzahl“ ist der erste Schritt des GrünerSinn-Verlags, bisher bekannt für Koch- und Sachbücher, in das Belletristik-Segment. Der hier besprochene Roman ist zwar nicht dem Krimi-Genre zuzuordnen, bedient sich aber in Teilen bei diesem. Das und die Tatsache, dass sich das Buch um Veganismus und Tierrechte dreht haben meine Neugier geweckt. „Siebenzahl“ dreht sich um die Entwicklung zweier Menschen, eines Mannes, der auf extreme Art und Weise auf die Konsequenzen seines Handeln aufmerksam gemacht wird, sowie einer Frau, die auf der anderen Seite steht – durch radikale Maßnahmen möchte sie andere Menschen zu einem Umdenken bewegen.

Das Buch, das selbstverständlich auch vegan und nachhaltig produziert wurde, ist relativ kurz gehalten und war in eineinhalb Stunden ausgelesen. Wer nicht so schnell liest wie ich, braucht aber vermutlich trotzdem nicht mehr als zwei, maximal zweieinhalb Stunden dafür. Wer vor zu langen, komplizierten Büchern eher zurückschreckt, kann hier ohne Furcht zugreifen, und findet trotzdem mehr als einen typischen Kriminalroman. Die Kürze des Buches macht es aber auch relativ schwer, tiefer auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Nach dem Lesen ist das Thema aber auch nicht zwingend abgeschlossen, sondern bietet jede Menge Diskussionsstoff, was die Entwicklung der Protagonisten und deren Handlungen betrifft. So ist das Buch auch optimal geeignet für Leserunden, denn es zu Lesen benötigt nur wenig Zeit, bietet aber jede Menge Potenzial für nachfolgende Gespräche rund um Recht, Moral und Ethik

Die Autorin, Daniela M. Spitzer, lebt seit vielen Jahren vegan – inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit philosophischen und ethischen Grundfragen unserer Gesellschaft und Mitwelt – und ist zuständig für Marketing & PR im GrünerSinn-Verlag, in dem auch ihr Buch erschienen ist. Die gelernte Restaurantmeisterin und Ernährungsberaterin begann nach langen Jahren in diesen Berufen ein Studium der Kulturwissenschaften und zog sich in die bayrischen Berge zurück um zu schreiben. Ihr Debütroman „Siebenzahl“ sowie das E-Book „Das Kalb“ erschienen 2017, ihr zweiter Roman „Placebo“, der Nachfolger zu „Siebenzahl“ sowie ein Hörbuch sollen 2018 erscheinen.

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Wir gratulieren: Die Gewinner des Vegan Award 2017!

Vegane Produkte vor den Vorhang! Erstmals wurde von der Veganen Gesellschaft Österreich der Vegan Award für Produkte österreichischer Unternehmen verliehen. Der Award wurde in den Kategorien Food, Beverages, Wein und…

Vegane Produkte vor den Vorhang! Erstmals wurde von der Veganen Gesellschaft Österreich der Vegan Award für Produkte österreichischer Unternehmen verliehen. Der Award wurde in den Kategorien Food, Beverages, Wein und Non-Food (Textilien, Kosmetik…) vergeben. Im Zuge der Vegan Planet – die größte und wichtigste vegane Messe in Österreich – wurden von 26. bis 28. November 2017 alle nominierten Produkte in einem eigenen Neuheiten-Bereich der Messe ausgestellt (siehe Titelbild). Am letzten Messetag wurden die Gewinner des Vegan Award vor zahlreichem Publikum verkündet.

Rund 60 österreichische Unternehmen reichten über 110 Produktneuheiten zur Bewertung durch die Fachjury ein. Bewertet wurden die Produkte nicht nur nach den Kriterien Innovativität und Attraktivität (Geschmack, Optik), sondern auch Aspekte wie Gesundheit und Nachhaltigkeit (Zutaten, Verpackung) wurden mit einbezogen. Zur sechsköpfigen Jury zählten unter anderen Ernährungswissenschaftlerin Mag.a Katharina Petter und Geophysiker und Lebensmittelwissenschaftler Mag. Dr. Kurt Schmidinger. Die Expertenjury bewertete die Produkte vorab und ermittelte so in jeder Kategorie ein Gewinnerprodukt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, ein Mitglied der Expertenjury sein zu können und war nicht nur positiv überrascht über die Vielfalt an veganen Innovationen, auch das sorgfältige Bewerten und die Auseinandersetzung mit jedem einzelnen eingereichten Produkt war äusserst interessant.

Zusätzlich durften sich aber auch die MessebesucherInnen der Vegan Planet als Jury betätigen. Unter allen eingereichten Produkten der Ausstellenden könnte das Publikum ihr Lieblingsprodukt auswählen, das in Folge mit dem Publikumspreis gekürt wurde.

Gewinner der Vegan Awards 2017

Der Vegan Award 2017 in der Kategorie Food ging an das Bio-Walnuss-Paradeiser Pesto von Hausensteiner. Das Familienunternehmen stellt seit über zehn Jahren Fruchtaufstriche, Pesti, Sugos und feurige Chutneys in einer kleinen Manufaktur im sonnigen Mittelburgenland her. Mit der Übergabe an die nächste Generation wurde der Betrieb komplett auf Bio umgestellt. Alle Produkte werden aus rein pflanzlichen, natürlichen Zutaten hergestellt.

Die Jury honorierte dementsprechend auch die Nachhaltigkeit des Pestos. Es wird aus vorwiegend regionalen Zutaten hergestellt und ist frei von Pestiziden, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln. Auch sein sehr ansprechender würzig-deftiger Geschmack führte zum siegreichen Ergebnis. Den zweiten Platz erlangte Manufaba – gleichfalls aus dem Burgenland – mit ihrem Chili con Räuchertofu. Den dritten Platz konnte VeggieMeat aus Niederösterreich mit den Vegini Pulled Chunks Mediterrane Kräuter für sich gewinnen.

In der Kategorie Beverages wurden aufgrund von gleicher Punkteanzahl zwei erste Plätze vergeben. Mit der Reisdrinkbasis von Libuni und dem Joya Mandel-Hafer-Drink von Mona teilen sich zwei Milchalternativen den ersten Platz.

Bei Libunis Reisdrinkbasis handelt es sich um eine unverdünnte Bio-Reisbasis ohne Zusatzstoffe, die mit Wasser nach Belieben zum fertigen Reisdrink gemischt werden kann. Durch die Einsparung an Volumen im Gegensatz zu fertig gemischten Drinks fallen nach Angaben von Libuni bis zu 75 Prozent weniger Transportkosten und 65 Prozent weniger Verpackung an.

Der Joya Mandel-Hafer-Drink aus dem Hause Mona Naturprodukte (Wien/Burgenland) konnte durch seinen Geschmack punkten. „Die kernige Hafernote und der Hauch von Mandel bilden eine unwiderstehliche Kombination“, sieht auch Mona ihre Produktneuheit als sehr gelungen. Der Hafer liefert wertvolle Nährstoffe, während die Mandeln als hochwertige Proteinquelle dienen. Aromen und Zucker werden nicht zugesetzt. Den dritten Platz erlangte der Apfel-Karottensaft des steirischen Weinguts Jöbstl.

In der Kategorie Non-Food gewann ein steirisches Handwerksprodukt. RACHEL ist eine wandelbare Allrounder Tasche, die von Gary Mash zu 100 Prozent in der Region produziert wird – vom Design über das Nähen bis hin zum ökologischen Druck. Die Tasche bietet vier Trage-Varianten und lässt sich so mit nur wenigen Handgriffen in eine andere Tasche verwandeln. RACHEL besteht aus veganen, nachhaltigen Materialien wie zertifizierter Bio-Baumwolle und wird in vielen verschiedenen Farben und Designs angeboten. Gary Mash: „Jede RACHEL ist einzigartig und individuell – so wie sein Träger oder seine Trägerin!“ Platz Zwei wurde mit der Korkgeldbörse SEATTLE ebenfalls von Gary Mash beansprucht, der dritte Platz ging an Rossi Taschen mit der aus recycelten PET-Materialien bestehenden Study Bag.

Die Kategorie Wein wurde getrennt von einer vierköpfigen Jury aus Experten und Diplomsommeliers in einer Blindverkostung bewertet. Zur Verfügung gestellt wurden dafür die Räumlichkeiten des Wiener Weinshops Vinifero. Aus den elf eingereichten Weinen wurden dabei mehrere passende sogenannte „Flights“ zusammengestellt und nach Parka benotet.

Einstimmig erlangte der eingereichte Bio-Wein eines kleinen, aber qualitätsorientierten Betriebes aus dem niederösterreichischen Weinviertel die meisten Punkte bei den Weinjuroren. „So wie uns der Schnabl gewachsen ist“ ist ein Grüner Veltliner mit Jahrgang 2016 vom Weingut Schnabl. Der Naturwein wurde so belassen, wie die Trauben gewachsen sind und sich der Most ohne Fremdeinwirkung und Zusatzstoffe entwickelt hat. Die Juroren zeigten sich erfreut über das hohe Niveau der teilnehmenden österreichischen Weine. Als sehr gut bewertet wurden des weiteren die Naturschönheit 2016, ein Bio-Rotwein-Cuvée von Hareter sowie der Platter Gelber Muskateller 2016 von Fidesser.

Der Publikums-Award ging an den Dattelbär mit Yogi & Yousef’s 100% natürlichen Datteln. „Fasziniert von ihrem mild-süßen, karamelligen Geschmack und ihrer weichen Konsistenz hat die erlesene Sorte Sukkari unsere Herzen erobert“, so Dattelbär. Mit der gesunden Nascherei (und dem sympathischen Messeauftritt) stürmte er auch mit großem Vorsprung die Herzen des Messepublikums der Vegan Planet. Der zweite Platz ging an die schon ausgezeichnete Libuni Reisdrinkbasis, Platz Drei an den Kookie Cat Vanilla Choc Chip der bulgarischen Roo Brands.

Wir gratulieren allen GewinnerInnen der Vegan Awards 2017 ganz herzlich!

 

Die Vegan Planet wurde auch heuer wieder gemeinsam mit der Yoga Planet veranstaltet und verzeichnete einen Besucherrekord. Zu den Highlights der Messe zählten neben der Verleihung des Vegan Award der Weltrekordler Patrik Baboumian, ehemals stärkster Mann Deutschlands, die Youtuber Gordon und Aljosha vom Youtube-Kanal „Vegan ist ungesund“ und der Spitzenkoch Siegfried Kröpfl sowie zahlreiche weitere Programmpunkte. Mary war an allen drei Tagen vor Ort und hat einen umfassenden Messerückblick für euch!

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Kennt ihr schon die Hand.Werk.Stadt Mödling?

Die Hand.Werk.Stadt in Mödling ist eine Werkstatt für alle, die sich handwerklich betätigen wollen. Wir bieten eine gut ausgestattete Holz-Werkstätte, eine Fahrrad-Werkstätte und ein kleines FabLab mit 3D-Drucker, Foliencutter und…

Die Hand.Werk.Stadt in Mödling ist eine Werkstatt für alle, die sich handwerklich betätigen wollen. Wir bieten eine gut ausgestattete Holz-Werkstätte, eine Fahrrad-Werkstätte und ein kleines FabLab mit 3D-Drucker, Foliencutter und Textil-Transferpresse. Einmal pro Woche wird auch Schrott wieder flott gemacht und repariert was das Zeug hält. Zwei Mal im Jahr findet außerdem ein sehr gut besuchtes Repair-Café statt. Ihr wollt die Hand.Werk.Stadt Mödling kennen lernen? Dann kommt am ersten oder dritten Dienstag im Monat um 18 Uhr zu uns und lasst euch herumführen.

Als Leiter der Hand.Werk.Stadt Mödling (ihr findet mich rechts am Titelbild) würde ich mich sehr freuen, euch bei uns begrüssen zu dürfen!

 

Hand.Werk.Stadt Mödling

D.I.-Wilhelm-Haßlinger-Straße 3 / Stiege 2 / Untergeschoß
2340 Mödling

Homepage: handwerkstadt.org
Facebook: facebook.com/handwerkstadt

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Drei Tage Vegan Planet in Wien – Mary mittendrin

Auch dieses Jahr fand am letzten November-Wochenende zum vierten Mal die Vegan Planet, wie gewohnt von der Veganen Gesellschaft Österreich organisiert, in Wien statt. Und auch dieses Jahr hatte ich…

Auch dieses Jahr fand am letzten November-Wochenende zum vierten Mal die Vegan Planet, wie gewohnt von der Veganen Gesellschaft Österreich organisiert, in Wien statt. Und auch dieses Jahr hatte ich die Ehre, die vegane Messe im Namen von The bird’s new nest zu besuchen. Von 24. bis 26. November 2017 konnten, wie auch schon in den Vorjahren, die Messen Yoga Planet und Vegan Planet im Wiener MAK (Museum für angewandte Kunst) besucht und erkundet werden. Auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gab es eine bunte Vielfalt an veganem Essen, veganer Kosmetik und veganer Mode zu entdecken. Dieses Jahr wurde außerdem zum ersten Mal der Vegan Award verliehen, Edda, die Herausgeberin von The bird’s new nest war Teil der Jury.

Bild: Rainer

Auch dieses Jahr ist es ein „Wow“, das mir beim Revue passieren über die Lippen kommt. Ein Größeres sogar als letztes Jahr, denn diesmal war ich an allen drei Tagen anwesend, um soviel wie möglich einzufangen und zu erleben. Am Freitag bin ich direkt nach der Arbeit ohne Umweg ins MAK geflitzt. Und es war mehr ein Berieselungstag um erste Eindrücke zu sammeln, mich zu orientieren und ein Begrüßen bereits bekannter Gesichter. Ein fröhliches und herzliches Wiedersehen gab es unter anderem mit Sarah und Maggy von dem steirischen Modelabel Gary Mash (siehe Titelbild, ich bin in der Mitte zu sehen), mit Sabine von Natürliches für Haut und Sinne, mit dem Team um den Dattelbären und mit dem Libuni-Leuten. Auch das Team von Hempire war wieder mit seinen tollen Produkten mit und aus Hanf vertreten. Inzwischen gibt es von Hempire sogar einen Shop in Wien und zwar in der Neubaugasse 58. Mein entspannender Abschluss des Tages war Slow Down Yoga mit Langhana.

Am Samstag war ich zu 100 Prozent als Bloggerin und Netzwerkerin da um die mir unbekannten Sachen zu testen und natürlich auch um einiges mit nach Hause zu nehmen. Absolut positiv überrascht hat mich Serotonina, veganer Keese aus Polen. Hier habe ich ziemlich zugeschlagen und auch gleich ein paar Weihnachtsgeschenke für meine noch nicht vegane Familie gekauft. Übrigens wirklich eine Empfehlung von mir, sie liefern auch nach Österreich. Meine Lieblinge sind Gorgon – der Name verrät er erinnert an Gorgonzola -, Escobar, der wie ein Camembert schmeckt und Fetina, ein Feta auf Sojabasis. Mich hat überrascht, dass meine Favoriten auf Soja basieren, obwohl ich nicht so ein großer Soja-Fan bin. Alle anderen Keesesorten sind übrigens auf Basis von Cashewnuss. Toll finde ich auch die upgecycelten Rossi Taschen, weil ich Upcycling generell super finde und die Taschen auch wirklich schick aussehen.

Bild: Rainer

Ein weiteres Highlight war für mich Risorse Future, ein komplett veganes italienisches Modelabel, welches bunte, aber auch elegante Schuhe, Gürtel und Taschen in Handarbeit herstellt. Und natürlich ohnemit Cosmetics (siehe nächstes Bild) mit ihrer Deocreme,  bei der weniger mehr ist, sprich sie kommt ohne künstliche Inhaltstoffe, Aluminiumsalze und Zinkoxid aus und wird mit ausschließlich biologischen, naturkosmetischen Wirkstoffen wie geruchsneutralisierenden Salzen und pflegenden Ölen hergestellt. Außerdem ist das Deo umweltfreundlich und nachhaltig in Glas verpackt, was schlicht, aber edel aussieht. Auch BellaStoria Vegan waren wieder mit ihrer Auswahl an italienischen Schuhen und Bambussocken vertreten. Über die Bekanntschaft mit Anita von Roobar habe ich mich auch sehr gefreut, hier konnte man sich durch die Riegel und die neuen Kookie Cat Variationen kosten.

Bild: Rainer

Kulinarisch verwöhnt wurde man außerdem mit afrikanischen Bio-Leckereien von Ténéré, mit dem wie immer tollen Essen vom Loving Hut, mit delikaten Baumkuchen sowie mit phänomenal leckeren Cupcakes von Nebeske dorticky. Bei SparVeggie konnte man sich durchs vegane Sortiment kosten, bei Vegini gab es vegane Burger mit ihrem Patty auf Erbsenbasis. Man konnte in das tolle Sortiment von Bioveganversand und der Kochmarie heineinschnuppern und vieles, vieles mehr. Dieses Jahr gab es im Foodcorner-Bereich auch Sitzmöglichkeiten und man konnte es sich zum Naschen und Plaudern gemütlich machen.

Bild: Mary

Leider nicht geschafft habe ich es zur Vorführung der veganen Käsealternativen Vegaggio von Robert Hipfinger (der Andrang war sehr groß), aber ich habe mir sagen lassen, man findet ihn auch beim veganen Adventmarkt zur Allee in Wien. Nicht nehmen lassen habe ich mir allerdings den Auftritt von Gordon und Aljosha, dem sympathischen Youtuber-Duo von Vegan ist ungesund – wie immer mit viel Witz und Charme im Gepäck. Ein Foto musste natürlich auch sein, sie haben sich viel Zeit für ihre Fans genommen und jeder konnte ein Foto und eine Umarmung einsacken. Das abschliessende Mantra-Konzert mit Janin Devi und André Maris, war wundervoll schön, schwierig in Worte zu fassen, einfach toll.

Bild: Mary

Sehr viel Zeit hat sich auch der stärkste Mann Deutschlands 2011, Patrik Baboumian, genommen, der bereits am Samstag für Fragen, Fotos und Autogramme zur Verfügung stand. Seinen Vortrag am Sonntag habe ich mir zum Glück nicht entgehen lassen, denn er hat mich wirklich positiv überrascht. Zugegebenen hatte ich mich bisher noch nicht viel mit ihm befasst, aber seine Präsentation hat mich wirklich bewegt. Sie war sehr interessant, witzig, informativ, umrahmt mit viel Gefühl. Einfach nur super sympathisch der Mann, auch er musste für ein Foto herhalten.

Bild: Mary

Die Kochshows mit Haubenkoch Siegfried Kröpfl und später mit seiner Tochter Melanie Kröpfl, waren sicher auch grandios, leider habe ich es zeitlich einfach nicht geschafft. Ich hatte mir auch vorgenommen, viel mehr Yoga auf der Yoga Planet im Obergeschoss zu machen, aber es war einfach zu viel los und der Platz auch zu gering für die hohe Teilnehmeranzahl. Zumindest beim Faszien-Yoga war ich am Samstag noch. Apropos Faszien, am Sonntag habe ich dann noch Rollholz kennen lernen dürfen und mir direkt einen Ball von ihnen gekauft. Faszienrollen kannte ich ja schon, aber eben nicht aus Holz. Diese Variante gefällt mir aber viel besser und ich kann sie nur empfehlen. Auch bei der Verleihung des Vegan Awards war ich anwesend, wer die Preise für die besten veganen Innovationen mit nach Hause nehmen durfte, verrät euch Edda in einem separaten Artikel.

Bild: Mary

Im großen und ganzen habe ich mich hauptsächlich im Erdgeschoss, dem Bereich der Vegan Planet aufgehalten. Es ist einfach immer sehr familiär, denn die meisten Menschen kennen sich untereinander und die man noch nicht kennt, lernt man dann kennen. Diese Messen sind immer wie ein großes Wohnzimmer und man fühlt sich angekommen. Ein großes Danke an die Organisatoren, die sich viele Monate vorher mit der Planung befassen und an die vielen Helfer, die in ihrer Freizeit unentgeltlich an allen Ecken unterstützen und diese großen Veranstaltungen, zu einem unvergesslichen Erlebnis machen, immer wieder aufs Neue. Vielen Dank auch an die Vegane Gesellschaft Österreich für die Freikarte!

Wir sehen uns spätestens auf der Veganmania!

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KUNSTSTRASSE IMST mit Radikalkünstler Chris Moser

Die KUNSTSTRASSE IMST zeigt heuer die Chris Moser Ausstellung „Radikalkunst: Perspektivenwechsel – vom Objekt zum Subjekt“. Mosers neueste Skulptur „artgerecht“ ist in Imst das erste Mal öffentlich zu sehen. Das Kunst-…

Die KUNSTSTRASSE IMST zeigt heuer die Chris Moser Ausstellung „Radikalkunst: Perspektivenwechsel – vom Objekt zum Subjekt“. Mosers neueste Skulptur „artgerecht“ ist in Imst das erste Mal öffentlich zu sehen. Das Kunst- und Kulturevent KUNSTSTRASSE IMST in Tirol präsentiert heuer über 60 Künstler*innen an mehr als 20 Schauplätzen.[1] Am 1. Dezember 2017 um 18 Uhr wird die KUNSTSTRASSE IMST von der Tiroler Kulturlandesrätin Dr. Beate Palfrader eröffnet und damit auch die Ausstellung des Bildhauers Chris Moser.

Chris Moser Ausstellung

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Stadtcafes am Imster Stadtplatz 10 zeigt die Ausstellung Radikalkunst: „Perspektivenwechsel – vom Objekt zum Subjekt“ plastische und grafische Arbeiten von Bildhauer Chris Moser. Unter dem diesjährigen Event-Motto „Selbstdarstellung und andere Inszenierungsstrategien“ vollzieht der Künstler eine selbstreflexive Auseinandersetzung mit eigenen „Grenzerfahrungen“.

„Die Trennung zwischen künstlerischem Subjekt, mir als Künstler und dem künstlerischen Objekt, meinen Kunstwerken war klar und deutlich.
Am 21. Mai 2008 wurde diese klare Trennung von staatlichen Repressionsbehörden nachhaltig verwischt.
Vom Subjekt zum Objekt.
Plötzlich betrafen mich meine künstlerischen Themen selber. Repression: Nicht weiterhin ein abstraktes Schreckgespenst, sondern meine Realität.
Gefangenschaft: Nicht weiterhin erschütternde Ahnung, sondern eigene Erfahrung.
Unrecht: Nicht weiterhin nur von außen bekämpft, sondern plötzlich von Innen wahrgenommen.“

Chris Moser war Angeklagter im sogenannten Tierschutzprozess und wurde freigesprochen (aus bewiesener Unschuld, rechtskräftig). Die verschwommenen Grenzen hinsichtlich seiner eigenen Person, dem Künstler und dem Angeklagten Moser korrespondieren in Werken wie „artgerecht“ mit den Identitätskonstruktionen und Bedeutungsproduktionen der menschlichen Spezies in Abgrenzung zum „Tier“. Mehr Bilder von „artgerecht“ findet ihr in meiner Kolumne KUNST HALLT NACH.

Chris Moser, artgerecht, 2017

Rahmenprogramm zur Moser Ausstellung bei der KUNSTSTRASSE IMST

#Eröffnung: Am 1. Dezember um 18 Uhr am neugestalteten Platz vor der Sparkasse in Imst

#Lesung: Am 3. Dezember ab 14 Uhr liest der Künstler und Autor Chris Moser aus seinem aktuellen Buch „Viva la rebellion. Ein Aufruf zum Widerstand!“ (Kyrene Verlag).[1]

#Film: Am internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember, ab 14 Uhr wird im Zuge der Ausstellung der preisgekrönte Dokumentarfilm „Der Prozess“ von Gerald Igor Hauzenberger gezeigt. Der Film dokumentiert staatliche Maßnahmen der Repression gegen zivilen Ungehorsam von Tierrechtsaktivist*innen. Chris Moser, ehemaliger Angeklagter des sogenannten „Wiener Neustädter Tierschutzprozesses“, wird im Film porträtiert. Im Anschluss an den Film wird über zivilen Ungehorsam und Verantwortung, sowie die wichtige Rolle der Kunst im täglichen Widerstand diskutiert.

#Performance: Eine konsumkritische Performance mit dem Titel „maßlos, übertrieben & geschmacklos wie der Konstumterror selbst!“, ist in Zusammenarbeit mit der Theatergruppe ein/aus entstanden und wird  am 16. Dezember ab 14 Uhr im öffentlichen Raum gezeigt.

Öffnungszeiten

Sehen kann man/frau die Chris Moser Personale und alle weiteren Ausstellungen der Imster Kunststrasse 2017 an folgenden Wochenenden: 2. und 3. Dezember, 8. bis 10. Dezember, 16. und 17. Dezember jeweils von 14 bis 19 Uhr.

Hier findet ihr das ganze Programm der KUNSTSTRASSE IMST

Organisiert wird die KUNSTSTRASSE IMST vom Kulturreferat der Stadt gemeinsam mit dem Kulturbüro, dem Organisationsteam von Pro Vita Alpina und dem Kulturverein Freiraum Imst organisiert.

Vielen Dank an Chris Moser für die zur Verfügung gestellten Fotografien!

Chris Moser lebt und arbeitet als Künstler, Buchautor und politischer Aktivist in Tirol.
Künstlerische Medien: Bildhauerei, Grafik, Collage/Assemblage
Facebook
Website

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Wie man Cruffin-Cupcakes bäckt – Vegan, schnell und einfach

Die Headline für diesen Artikel hätte auch heißen können „Wie man Croffin-Cupcakes bäckt, die eigentlich nur zehn Minuten Vorbereitungszeit brauchen, aber man trotzdem einen ganzen Abend dafür braucht“. Das waren…

Die Headline für diesen Artikel hätte auch heißen können „Wie man Croffin-Cupcakes bäckt, die eigentlich nur zehn Minuten Vorbereitungszeit brauchen, aber man trotzdem einen ganzen Abend dafür braucht“. Das waren dann aber doch ein wenig zu viele Buchstaben. Wenn zehn Bloggerinnen gemeinsam mit Mitarbeitern der Veganen Gesellschaft Österreich und Sonja von der Easy-going Bakery backen, dann kann das schon etwas länger dauern, wenn laufend geplaudert, sich ausgetauscht und Fotos gemacht werden. Auf dem nächsten Foto seht ihr auch den Beweis für letzteres, wenn Fotos gemacht werden sind leider keine Hände mehr frei fürs Backen – mich sieht man links hinten am Bild.

Da ich mit der Arbeit an unserer Agentur und natürlich auch an The bird’s new nest ziemlich gut ausgelastet bin, gehe ich nur noch selten auf Blogger-Events. Doch als die Einladung für das gemeinsame Backen im Lafafi in meiner Inbox ankam, war für mich ganz klar, dass ich unbedingt teilnehmen möchte. Und das aus vielen Gründen: Einerseits bin ich ein großer Fan der Veganen Gesellschaft Österreich, deren Events für mich absolute Fixpunkte im Kalender sind. Sowohl die Veganmania als auch die Vegan Planet stellen absolute Highlights dar, das gemeinsame Backen war ein Vorgeschmack auf die Vegan Planet, die von 24. bis 26. November im Wiener MAK stattfindet. Andererseits kenne ich Sonja von der Easy-going Bakery – im unteren Bild mittig beim geduldigen Erklären zu sehen – schon eine halbe Ewigkeit, komme aber viel zu selten dazu, sie in ihrem Lokal zu besuchen. Und last but not least war das Lafafi in dem das Backen stattfand mir noch unbekannt, und ich liebe es, neue Locations mit tollem veganen Angebot kennen zu lernen.

Eine weitere positive Überraschung vor Ort waren die lieben Bloggerkolleginnen Angie von Grünspross und Bissen fürs Gewissen, Ulli von Cookies&Style sowie Angies Schwester Alex von Tortenschlaraffenland, die ich immer wieder bei veganen Events antreffe und die jeden Event versüßen – in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes. Und so wurden unter Anleitung von Sonja vegane Cruffin-Cupcakes gebacken, des Rezept dazu darf ich euch hiermit verraten.

Rezept für acht vegane Cruffin-Cupcakes

Zutaten

1 Packung veganen Plunder & Croissant-Teig
Sauerkirschmarmelade und Schokonussaufstrich für die Füllung, kann nach Belieben mit anderem ersetzt werden
Muffinpapier für acht Muffins

375g Maronipüree (bereits gezuckert)
150g Margarine
150ml veganes Schlagobers/Schlagsahne
1-2TL Vanillepuddingpulver
Spritzsack
Große Spritztülle

Die Cruffin-Cupcakes sind superleicht zuzubereiten und können auch noch schneller als Cruffins zubereitet werden, wenn das Topping weggelassen wird. Zu Beginn wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt und – bei Bedarf – alle Zutaten für das Topping aus dem Kühlschrank gelegt. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nach Anleitung ausrollen und in acht Streifen schneiden. Jeden Streifen mit gut einem Teelöffel Marmelade oder Schokonusscreme bestreichen. Danach jeden Streifen einzeln locker zu Schnecken einrollen.

Das Muffinpapier in ein Muffinblech geben und jeweils eine Schnecke mit der Schnittfläche nach oben in ein Papier stellen. Die Schnecken von oben bis etwas unter den Rand flachdrücken und ab in in den vorgeheizten Ofen. 15 bis 20 Minuten backen bis die Cruffins schön goldbraun sind. Wenn ihr nur Cruffins ohne Topping wollt, seid ihr nun fertig!

Für das Topping die Cruffins zuerst gut auskühlen lassen. Die Zutaten für die Creme sollten nun Zimmertemperatur haben. Die Margarine und das Maronipüree cremig mixen, danach das Puddingpulver mit 80 Milliliter Schlagobers verrühren und dem Margarine-Maroni-Mix hinzufügen. Das restliche Schlagobers nach und nach hinzufügen, bis die Creme die richtige Konsistenz für den Spritzsack hat – nicht zu fest und nicht zu flüssig. Die Creme in den Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Nach Belieben mit Marmelade, Nusscreme, Streusel oder Früchten verzieren. Die Cruffin-Cupcakes müssen wegen der Creme unbedingt im Kühlschrank lagern, sollten sie nicht noch am selber Tag gegessen werden. Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur, also gut zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Guten Appetit!

Vielen lieben Dank an die Vegane Gesellschaft Österreich für die Einladung und an Sonja von der Easy-going Bakery für das leckere Rezept und die Backbegleitung!

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Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten

Mit 23 Jahren ein Lokal in Wien gegründet, mit 26 Jahren das erste Buch veröffentlicht und ein eigenes Business gestartet – Maja Elena Scheid hat in ihren jungen Jahren schon…

Mit 23 Jahren ein Lokal in Wien gegründet, mit 26 Jahren das erste Buch veröffentlicht und ein eigenes Business gestartet – Maja Elena Scheid hat in ihren jungen Jahren schon einiges beachtliches geleistet. Mit „Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten“ packt die gelernte Konditorin ihre besten Rezepte für vegane Rohkost-Kuchen und -torten in ein geniales Buch, das jedem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Was genau bedeutet aber eigentlich Rohkost? Als roh bezeichnet werden Speisen, bei denen keine Zutat über 42 Grad erhitzt wird – auch nicht das Endprodukt. Meistens werden für Rohkost sehr hochwertige Zutaten benutzt, die naturbelassen und vollwertig sind und so die geballte Power an Nährstoffen für den Körper beinhalten. Das Besondere an diesem Kochbuch ist aber nicht nur die Rohphilosophie, sämtliche Rezepte sind vegan, gluten-, soja-, laktose- und industriezuckerfrei. Rohkost eignet sich für das ganze Jahr, aber gerade im Sommer bieten die rohen Leckereien zusätzliche Erfrischung.

„Sweet & Raw“ startet mit einem kurzen Einführungsteil. Auf was sollte man bei den Zutaten achten? Brauche ich besonderes Zubehör? Hier sei vorab erwähnt, dass auf jeden Fall ein Mixer benötigt wird, der bei der Rohkostzubereitung aber so oder so zum Standard gehört, da viel mit Nüssen und Trockenobst gearbeitet wird. Und schon geht es ans Eingemachte, sprich an die Grundrezepte, die für einige der Torten und Kochen verwendet werden wie zum Beispiel Kokossahne.

Im ersten Kapitel „Klassiker“ sind Varianten von bekannten Köstlichkeiten zu finden, zum Beispiel Sachertorte, Käsekuchen oder Apfelstrudel. Wichtig: Die meisten Mengenangaben werden in Cups gemessen. Einige der Rezepte sind nach Schwierigkeit von einfach bis anspruchsvoll bewertet.

All jenen, die Schokolade lieben und für die Orangen-Schoko-Törtchen sehr verlockend klingen oder denen, die Fruchtiges wie Wassermelonentörtchen vorziehen ist jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet. Aber auch Rezepte für Kekse oder Energy Balls finden sich im Buch. Von Cupcakes über Tiramisu bis zu einfachen Obstkuchen – hier ist für jede Naschkatze etwas dabei. Meine Favoriten sind der Marmor-Gugelhupf und die Nougattorte.

Sweet & Raw – Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten“ könnte ohne Übertreibung das neue Standardwerk für die Kuchentafel werden. Die Beschreibungen zur Zubereitung der einzelnen Rezepte ist bewusst kurz gehalten, es kommen nur sehr wenige exotisch klingende Zutaten in den Rezepten vor und die ansprechende Optik macht direkt Lust auf Nachmachen. Auf 144 Seiten warten über 60 rohveganen Köstlichkeiten. Eine klare Empfehlung für alle Freunde der süßen Küche!

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Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle

Das Thema Zero Waste zieht sich ja momentan vermehrt durch die Medien – super! Im Zuge dessen erscheinen auch immer mehr Bücher, die helfen, Zero Waste in unser aller Alltag umsetzbar…

Das Thema Zero Waste zieht sich ja momentan vermehrt durch die Medien – super! Im Zuge dessen erscheinen auch immer mehr Bücher, die helfen, Zero Waste in unser aller Alltag umsetzbar zu machen. Wenn ihr euch auch für diesen Lebensstil interessiert, dürfte die Neuerscheinung „Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle“ von Hannah Sartin und Carlo Krauss interessant sein.

Durch entsprechende Medien-Berichte ist wohl den meisten von uns mittlerweile bekannt, dass wir viel zu viel Müll produzieren. Wer die wichtigsten Fakten zu diesem Thema nachlesen möchte, kann sich zu Beginn des Buches darüber informieren. Das Paar Sartin und Krauss erklärt anfangs auch die eigene Reise zu Zero Waste und warum sie sich dafür entschieden haben, diesen Weg einzuschlagen. Das Buch fokussiert sich relativ stark auf Zero Waste mit der ganzen Familie, vor allem mit Kleinkindern, wer Zero Waste im Familienverbund umsetzen möchte, findet hier entsprechende Ideen und Inspiration.

Der Einstieg erfolgt mit dem Thema Recycling. Hier geht es vor allem um Papier, Kleidung und Glas. Einem kurzen Infoblock folgt eine Auflistung an Ideen und Denkanstößen, wie wir unser Handeln konkret verändern können. Der Zero Waste Einkauf wird sehr praxisnah beschrieben – inklusive DIY für eigene Stoffbeutel. Und wie koche ich eigentlich weitestgehend müllfrei? Auch hier finden sich sowohl Rezepte als auch Inspirationen für eine müllfreiere Küche, zum Beispiel was Hygieneprodukte angeht. Die Rezepte im Kapitel „Zero-Waste-Küche“ sind leider nicht alle vegan, bei einigen sind aber zumindest vegane Alternativen aufgeführt.

Mein persönliches All-Time-Favorite Thema ist und bleibt das Zero Waste Bad. Im Bad lässt sich schnell und unkompliziert Müll einsparen, sei es durch Stückseife oder selbstgemachte Pflegeprodukte. Die nächsten Kapitel behandeln den müllfreien Alltag, weniger Müll im Job sowie im Urlaub. Mit den beiden Themen „Reparieren“ und „Urban Gardening“ schließt das Buch ab.

Wie wir es schaffen, ohne Müll zu leben – Zero Waste als Lifestyle“ ist eine gelungene Mischung aus Erfahrungsbericht und Praxisanleitungen. Mit seinen 176 Seiten ist das Buch ausführlicher als gedacht, man merkt, dass die beiden Autoren mit Herzblut und Erfahrung bei der Sache sind. Viele Rezepte zum Selbermachen runden das Buch ab und Motivieren so nicht nur das Thema gleich direkt anzugehen sondern liefern auch konkrete Ansätze, die den Einstieg stark vereinfachen.

Vielen Dank an die Münchner Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

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Mit allen Sinnen gewaschen – Vegane Naturseifen

Ich bin bei meiner Körperpflege schon vor einer ganzen Weile auf Seife umgestiegen – sowohl beim Duschen als auch fürs Gesicht. Nachteile gibt es dadurch keine, im Gegenteil. Es entsteht…

Ich bin bei meiner Körperpflege schon vor einer ganzen Weile auf Seife umgestiegen – sowohl beim Duschen als auch fürs Gesicht. Nachteile gibt es dadurch keine, im Gegenteil. Es entsteht weniger Müll, da Seifen oft ohne Verpackung erhältlich sind und noch dazu länger halten als ein Duschgel in der Flasche. Die Vielzahl an unterschiedlichen Düften, Formen und Arten von Seifen lässt keine Wünsche mehr offen, für jeden Hauttyp existiert ein passendes Angebot.

Schon als Kind habe ich Seife selber hergestellt, mit Glyzerin zum Einschmelzen, Seifenförmchen und Lebensmittelfarbe. Kürzlich packte mich wieder die Lust darauf Seife selber zu machen – aber ist das nicht total kompliziert? In der Tat, Seife sieden ist ein chemischer Vorgang, bei dem man durchaus etwas Vorsicht walten lassen muss, da er nicht ganz ungefährlich ist. Deshalb wollte ich mich umfassend informieren, und habe zu diesem Zweck das Buch “Mit allen Sinnen gewaschen – Vegane Naturseifen” von Ruth Höfer ausgewählt.

Das Buch startet mit den Grundlagen: Es gibt unterschiedliche Arten von Seife, die oben genannte Glyzerinseife, kaltgerührte Seifen und Heissverfahren. Mit der kaltgerührten Seife lässt sich am besten experimentieren und die vielfältigsten Ergebnisse herstellen, so wird es im ersten Kapitel beschrieben. Als nächstes können wir prüfen, ob wir alles nötige an Equipment zuhause haben. Wir benötigen eine feine Waage, aber auch – sehr wichtig! – Schutzbrille und Handschuhe. An Seifen lassen sich Farbe, Duft und wirksame Inhaltsstoffe variieren. Bei veganen Seifen kommen häufig Öle zum Einsatz, zum einen Basisöle wie Kokosöl oder besondere pflegende Öle wie Mandelöl. Und nicht zu vergessen die wichtigste Zutat: Seifenlauge (Natronhydroxid).

Nun geht es ans Eingemachte: Wie gehe ich vor beim Seife sieden? Hier geht es am Anfang darum, erst einmal auszuprobieren. Die Autorin empfiehlt nach den ersten eigenen Experimenten auch einen Anfängerkurs zu besuchen, um die Ergebnisse zu verbessern. Seife wird in bestimmte Formen – am Anfang reichen auch aufgeschnittene Getränkekartons aus – abgefüllt und mit viel Wasser, Berechnung und Geduld hergestellt. Das Sieden an sich beginnt mit der Herstellung von Lauge, dann werden die Öle geschmolzen beziehungsweise die Lauge zu den Ölen hinzugefügt. Erst danach kommen Duftstoffe, Zusatzöle und Butter dazu.

Alles klar, nun wissen wir, wie wir vorgehen müssen. Aber woher nehme ich nun die Ideen für eigene Kreationen? Auch die liefert das Buch – im Rezepteteil!  Von der klassischen Sole- oder Olivenölseife bis zur ausgefalleneren Rasierseife oder Peelingseife wird hier jede/r fündig. Ob Haarseife oder Gesichtsseife ist ganz euch überlassen. Zuguter letzt gibt es Kopiervorlagen für hübsche Verpackungen der Kunstwerke.

Mir gefällt besonders das fröhliche Layout und die gut zusammengefassten Kapitel. Das Buch ist nicht besonders dick, es liefert einen kompakten, aber dennoch umfassenden Einstieg in die Kunst des Seife siedens und man spürt beim Lesen, wie viel Spaß die Autorin an dieser Tätigkeit hat. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es schon: An manchen Stellen wird Palmöl verwendet, was man vom ökologischen Standpunkt her durchaus kritisch sehen kann.

Ansonsten sollte man wissen, dass die meisten Inhaltsstoffe im Fachhandel bestellt werden müssen, wenn man nicht zufällig einen Kosmetikrohstoffhandel vor Ort hat. Das stellt aber kein großes Hindernis dar, da im Anhang einige Adressen genannt werden, bei denen man fündig wird.

Also, ran ans vegane Naturseifen sieden!

Anmerkung 05/2018: Inzwischen gibt es einige andere, zwiespältige Rezensionen zu diesem Buch. Bitte infomiert euch im Voraus darüber, ob dieses Buch das richtige für euch darstellt.

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Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht

Immer dann, wenn eine Bloggerkollegin ein Buch herausbringt bin ich sehr neugierig auf das Ergebnis. Wenn es sich dann noch um ein veganes Kochbuch handelt kennt meine Neugier kaum noch…

Immer dann, wenn eine Bloggerkollegin ein Buch herausbringt bin ich sehr neugierig auf das Ergebnis. Wenn es sich dann noch um ein veganes Kochbuch handelt kennt meine Neugier kaum noch Grenzen. Wie schön, dass ich Yvonne von Freude am Kochen persönlich kenne und sie so lieb war, mir ein Rezensionsexemplar ihres neuen Buchs “Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht” zusenden zu lassen.

Mein Interesse an diesem Buch war auch deshalb so groß, weil ich mich wieder vermehrt mit Themen wie Zero Waste und DIY beschäftige – dazu gehört für mich auch, die Basics meiner veganen Küche zu hinterfragen. Was kann ich selber machen, wo kann ich Verpackungsmüll vermeiden und so vielleicht auch noch Geld sparen? Besonders gespannt war ich auf alle Rezepte zu Pflanzenmilch, aber auch generell ist Inspiration für meine vegane Küche immer willkommen.

Werfen wir also einen Blick in das Buch! Gleich nach dem Vorwort geht es schon in medias res, das erste Kapitel informiert über die Grundlagen, sprich welche Zutaten und Geräte für die Zubereitung der Rezepte benötigt werden. Die verwendeten Basisprodukte sind primär Nüsse, Kerne und Sojabohnen, zusätzlich gibt es Informationen zu Fermentationsstartern für die Käseproduktion wie Rejuvelac und Kombucha, Gerinnungsmittel und Emulgatoren, Verdickungsmittel sowie Geschmacksgeber.

Für den Großteil der Rezepte reicht ein Stabmixer aus, aber auch Hochleistungsmixer, Sojadrink- und Joghurt-Bereiter, Nussmilch-Beutel, Käseformen und etwaige Alternativen werden angesprochen. Nach den Basisinformationen zur Herstellung von Käse, Drinks und Sahne, Joghurt und Tofu gibt es nun die ersten Rezepte zur Zubereitung von Rejuvelac und Kombucha.

Das erste große Rezeptkapitel dreht sich um Käse und Tofu. Als Basis gibt es die Rezepte für Cashewkäse und Mandelkäse, danach folgen 21 weitere Rezepte mit Klassikern wie Kräuter-Frischkäse-Rolle, Soja-Frischkäse oder Kürbiskern-Cashewkäse.

Sehr verlockend sehen auch der Walnuss-Mandel-Käse, der Tomaten-Rosmarin-Käse, der gebackene Mandelkäse oder auch die Trüffel-Käse-Pralinen aus. Super finde ich, dass es auch Rezepte zur Verwertung von Nebenprodukten gibt – mit Mandeltrester kann man so zum Beispiel einen Pesto-Aufstrich herstellen.

Nicht immer benötigt man aber einen Fermentationsstarter, denn der Pizzakäse oder der Streukäse als Ersatz für Parmesan kommt ohne solchen aus. Beides wird von mir definitiv in Kürze ausprobiert! Bei den Tofu-Rezepten warten Tofu mit Nigiri, Tofu mit Zitronensaft, aber auch Seidentofu und sogar Shan-Kicherersen-Tofu, das ohne Soja zubereitet wird auf das Nachkochen.

„Sahne, Joghurt & Co.“ ist das nächste Kapitel. Crème Fraîche aus Cashew oder Mandel, süße oder saure Sahne, Mascarpone, Quarkersatz, Ricotta, Joghurt, Butter – in den 17 Rezepten ist alles vertreten! Besonders fasziniert hat mich die Olivenöl-Butter, die ich auch bald testen werde.

Weiter geht es mit den veganen Drinks. Klassiker wie Mandel- oder Cashewdrink sind natürlich vertreten, ganz toll finde ich das ebenso simple wie geniale Rezept für den schnellen Nussdrink. Auch ausgefalleneres wie Hanf- oder Buchweizendrink fehlt nicht, weitere Klassiker wie Soja, Hafer und Kokos folgen. Abgerundet werden die zehn Rezepte in diesem Kapitel mit Buttermilch.

Ein tolles Goodie: In den ausklappbaren Umschlagseiten des Buchs finden sich weitere pikante und süße Rezepte wie Cashew-Käsefondue, Hokkaido-Mac-and-Cheese oder Tiramisu.

Käse, Joghurt, Tofu, Milch. Vegan und selbstgemacht” hat das Potenzial, viele Herzen höher schlagen zu lassen. Seien es die der vegan lebenden Käseliebhaber, der Zero Waste-Interessierten, der DIY-Motivierten oder auch die all jener, die gerne ihre Lebensmittel von Grund auf selber zubereiten. Alle Rezepte sind bebildert, für mich ein Kochbuch-Must Have, das leider noch immer nicht alle Rezeptwerke erfüllen.

Und noch etwas für mich ganz wichtiges bietet das Buch. Es gibt mir das Gefühl, dass die Zubereitung der Rezepte einfach und auch für nicht extrem erfahrene Personen machbar ist. So kann ich guten Gewissens Yvonnes Kochbuch auch all jenen empfehlen, die sich die Herstellung von veganem Käse und Co. bisher nicht zugetraut haben, denn so einfach und verständlich erklärt werden auch Unerfahrene motiviert, ihre vegane DIY-Küchenkarriere zu starten. Gratuliere, Yvonne, zu diesem tollen Buch!

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