Eco. Life. Style.

Autor: Edda

Meine Eltern sind tot, gestorben an Corona

Am 8. Januar 2021, also vor rund eineinhalb Monaten habe ich einen Beitrag über meine Eltern geschrieben, die sich beide mit Corona angesteckt hatten. Da ich Kontakt mit beiden hatte,…

Am 8. Januar 2021, also vor rund eineinhalb Monaten habe ich einen Beitrag über meine Eltern geschrieben, die sich beide mit Corona angesteckt hatten. Da ich Kontakt mit beiden hatte, sollte auch ich in Quarantäne, zehn Tage lang. Besagter Artikel entstand am Anfang meiner Quarantäne. Beide meiner Eltern waren im Krankenhaus, positiv auf Covid-19 getestet und insofern stabil, dass sie nicht künstlich beatmet werden mussten. Trotzdem war der Gesamtzustand alles andere als positiv, mindestens einmal täglich war ich mit dem betreffenden Krankenhaus in Kontakt. Ich war vor Ort, als mein Vater mit der Rettung abgeholt wurde und habe mir entsprechend große Sorgen um ihn gemacht: „Vor Ort war mein Vater in einem Zustand, in dem ich ihn noch nie gesehen habe. Schwer atmend mit offenem Mund, aber zugleich schnell und flach, als würde er nicht genug Luft bekommen. Seine Augen waren aufgerissen, gleichzeitig war er aber nicht ansprechbar und der ganze Körper verkrampft. […] Neben den eben schon beschriebenen gleich ersichtlichen Problemen, wurde festgestellt, dass mein Vater nicht genug Sauerstoff bekommt, über 39 Grad Fieber hat und die rechte Herzklappe nicht mehr richtig arbeitete – er war laut Notärztin, die kurz nach dem Eintreffen der Rettung auch dazu gerufen wurde, kurz vor einem Herzinfarkt.“

Trotzdem habe ich gehofft, dass er sich wieder erholen würde. Genauso wie meine Mutter, die in ihrem Leben schon so einige schwere Krankheiten überlebt hatte. Penicillin-Schock. Lungenembolie. Brustkrebs. Gehirnblutung. Wobei sie letztere leider zur Risikopatientin gemacht hat. Dazu kam, dass ihre Magensonde stark entzündet war, was keiner der beiden PflegerInnen der 24-Stunden-Pflege aufgefallen ist. Auch im Pflegekrankenhaus davor hatte man sich jahrelang geweigert, die Magensonde zu entfernen, obwohl sie nicht mehr nötig gewesen wäre. Meine Erlebnisse mit der „Pflegehölle Österreich“ sind aber einen eigenen Artikel wert.

Immer wieder liest man von über 100-Jährigen, die eine Corona-Infektion überlebt haben, also warum nicht auch meine Eltern? Doch egal wie viel Hoffnung man haben mag, die Angst ist ständig im Hintergrund: „Sich zu fragen ob das nächste Handyklingeln der Anruf ist, der mir leider eine schlechte Nachricht überbringen muss.“

Es tut uns sehr leid…

Und dann war es doch genau so, wie ich befürchtet hatte. Am Vormittag des 11. Januar 2021 klingelt mein Telefon: „Es tut uns sehr leid, Ihr Vater ist gerade gestorben.“ Diese Nachricht trifft mich wie ein schwerer Schlag und das ist nicht sprichwörtlich gemeint, mein ganzer Körper schmerzt, es tut furchtbar weh, überall. Gleichzeitig blockiert der Schmerz mein Gehirn, ich kann nicht klar denken, alles ist wie in Watte gehüllt. Was ist passiert? Gestern klang der Bericht aus dem Krankenhaus doch noch leicht optimistisch. Doch Corona war wohl einfach eine zu große Belastung für den 82-jährigen Körper meines Vaters. Ich kann es nicht fassen. Gerade noch habe ich mit ihm gesprochen, was wir dieses Jahr vorhaben. Was erledigt werden soll. Wobei ich helfen kann. Und jetzt ist er auf einmal weg.

Ich liege im Bett und weine. Kann nicht aufstehen. Kann nichts essen, keinen klaren Gedanken fassen. Gefühlt tagelang. Doch so lang kann es nicht gewesen sein, denn ich muss mich darum kümmern, wann mein Vater für die Bestattung freigegeben wird. Ein Bestattungsunternehmen suchen, das alles abwickelt. Wo und wie will mein Vater begraben werden? Ich weiß es nicht, das war eines der Dinge, die wir besprechen wollten. Dazu ist es aber nun nie gekommen.

Und was passiert nun mit meiner Mutter? Mein Vater war seit der Gehirnblutung meiner Mutter ihr Erwachsenenvertreter. Das würde wohl ich nun übernehmen. Wie nimmt es meine Mutter auf, dass ihr Mann, den sie seit ihrem 17. Lebensjahr kennt, verstorben ist? Kann ich mich ausreichend um meine Mutter kümmern? Wie wird sich die Covid-Erkrankung auf ihre so und so schon schwere Behinderung auswirken?

Die sozialen Medien…

An Schlaf ist nicht zu denken, gleichzeitig ist es schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Mein Vater ist tot und das tut so unglaublich weh. Parallel dazu kommen weiterhin Reaktionen auf meinen Artikel über Social Media, Kommentare hier auf The bird’s new nest und E-Mails. Unmengen an liebevoller Anteilnahme, Besserungswünschen und anderen netten Worten, für die ich euch allen sehr, sehr dankbar bin. Doch dann gibt es auch einige wenige Kommentare, die sehr schmerzen, auch wenn sie deutlich in der Minderzahl sind. „Fake News“ ist eines davon, direkt beim Artikel. Ich finde keine Worte dazu, sondern lösche den Kommentar. Das kommt praktisch nie vor, aber in diesem Fall habe ich keine Kraft für etwas anderes.

Auf Facebook schreibt man mir, dass man mit einer Art von Kur die Corona-Erkrankung vermeiden kann, jemand anderer meint: „Wo soll jetzt das Problem liegen, deine Eltern werden bald wieder nach Hause kommen.“ Mir wird unterstellt, ich würde dafür bezahlt werden, diesen Beitrag zu schreiben – das war für mich wohl die widerlichste Reaktion auf den Artikel. Aber auch sonst nimmt man sich kein Blatt vor den Mund. Worte wie „Plandemie“ fallen, „Corona-Diktatur“ oder „Regierungsgläubige“. Und ich sitze zu Hause und zu meinem Schmerz kommt die Fassungslosigkeit über die empathielose Selbstverständlichkeit, mit der man den Tod anderer Menschen als unbedeutend vom Tisch wischt.

Vier Tage später…

Am frühen Nachmittag des 15. Januar bekomme ich erneut einen Anruf. „Ihre Mutter ist nun leider auch verstorben.“ Meine Eltern sind tot. Gestorben an Corona, beide in der gleichen Woche. Ich bin ein Einzelkind, meine gesamte nähere Familie existiert somit nicht mehr. Das kleine bisschen Energie, das ich noch habe, benötige ich, um die Beerdigung meiner Eltern zu organisieren. Ich versuche alles so umzusetzen, wie ich glaube, dass es meine Eltern gewollt hätten. Viel Spielraum bleibt durch Corona so und so nicht. Und nun liegen meine Eltern gemeinsam in einem Grab am Wiener Zentralfriedhof, das Titelbild wurde am Tag der Beerdigung aufgenommen.

An die Tage nachdem auch meine Mutter verstorben ist kann ich mich kaum mehr erinnern. Möglicherweise ist das ein Schutzmechanismus des Körpers oder aber einfach nur ein Nebeneffekt des psychischen Stresses. Auch das Gedächtnis funktioniert nicht so richtig, ich merke mir viele Sachen nicht und konkrete Worte fallen mir nicht mehr ein. Und auch wenn ich damit rechnen musste, dass meine Eltern durch Corona sterben würden, hat mich ihr Tod gefühlt vollkommen unvorbereitet getroffen. Nun, über ein Monat danach, habe ich das erste Mal wieder die Kraft, darüber zu schreiben. Und darüber schreiben wollte ich auf jeden Fall. Einerseits, weil ich den ersten Artikel nicht einfach so stehen lassen wollte. Und andererseits weil ich durch die Reaktionen auf besagten Artikel davon überzeugt bin, dass ich definitiv nicht unter den Teppich kehren möchte, dass meine Eltern an Covid-19 gestorben sind.

Gestorben an Covid-19

Denn meine Eltern sind definitiv an Covid-19 gestorben, mein Vater war für sein Alter in einem normalen Gesundheitszustand und auch meine Mutter war, abgesehen von der Infektion, gesund in Anbetracht der anderen Umstände. Eine Infektion zusammen mit Corona ist definitiv keine gute Kombination, die Infektion selber hätte aber für sich alleine langfristig kein Problem dargestellt. Und noch etwas möchte ich klarstellen: The bird’s new nest ist meine Seite und ich bekomme generell für keinen der hier veröffentlichten Artikel etwas gezahlt. Wenn das der Fall ist, was nur äußerst selten vorkommt, sind sie als Werbung gekennzeichnet. Und definitiv keiner der beiden Artikel über meine Eltern sind von irgendjemandem gezahlt, genauso wenig wie es sich hierbei um „Fake News“ handelt.

Außerdem ist es mir egal, ob man daran glaubt, dass es sich um eine „Plandemie“, eine neue Form von Diktatur oder ähnliches handelt. Oder ob der Virus von einem Tier auf den Mensch übertragen wurde oder in einem Labor kreiert. Denn meine Eltern sind tot. Die Umstände machen ihren Tod für mich nicht weniger schmerzhaft und auch Menschen über 80 haben nicht nur ein Recht auf Leben, sondern sie hinterlassen auch Menschen, die um sie trauern, wenn sie sterben.

Wie geht es mir?

Die direkte Zeit nach dem Tod meiner Eltern war eine der schlimmsten Zeiten in meinem Leben, aber jeder weitere Tag hilft, etwas Abstand zu gewinnen. Trotzdem ist etwas mehr als ein Monat nicht genug, um nicht bei einem Gedanken an meinen Vater oder meine Mutter die Tränen kommen zu spüren, auch sonst fühlt man sich emotional nicht unbedingt stabil. Den Umständen entsprechend würde ich aber sagen, dass es mir „ok“ geht. Vielleicht bin ich aber auch nur gut im Verdrängen, denn seit einigen Tagen habe ich massive Verspannungen in der Schulter, die zu einem eingeklemmten Nerv geführt haben. Extrem starke Schmerzen und äußerst eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten sind die Folge. Ohne Schmerzmittel könnte ich das hier nicht schreiben, aber der Rat des Arztes war, den Arm weiterhin so gut es geht zu benutzen, was ich hiermit tue.

Abgesehen von den emotionalen Auswirkungen hat der Tod der eigenen Eltern noch andere Folgen. So muss deren Wohnung geräumt werden, und das erste Mal in eine leere Wohnung zu kommen, wo einem sonst immer der Vater zur Begrüßung entgegenkam ist genauso schmerzhaft wie die vielen Dinge in Händen zu halten, an denen Erinnerungen haften. Da war es fast schon Glück im Unglück, dass mir mein Bausparvertrag aufgrund von zu hoher Zinsen gekündigt wurde, denn sonst hätte ich die über 7.000 Euro, die das Begräbnis meiner Eltern gekostet hat nicht so einfach zahlen können. Der Grabstein ist hier noch nicht einmal inkludiert, das sind dann wohl noch einmal mindestens 3.000 Euro. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es sein muss, seine Eltern zu verlieren um dann zu realisieren, dass man sich das Begräbnis nicht leisten kann. Uns das war in unserem Fall nur ein stilles Begräbnis, also kein Pfarrer, keine Aufbahrung, kein Leichenschmaus – aufgrund von Corona alles keine Option.

Zurück zu Corona…

Ich habe mich bei meinen Eltern nicht angesteckt, und die Quarantäne ordnungsgemäß zehn Tage lang befolgt. Einen Bescheid für die Quarantäne, genauso wie eine Aufhebung dieser habe ich nie bekommen. Genauso wenig wie irgendeine Anfrage zu Contact Tracing. Schließlich waren mit meinem Vater insgesamt mindestens acht Personen in Kontakt, als er schon erkrankt war. Interessiert hat das die österreichischen Behörden offenbar nicht. Aus meiner Sicht ist es also nicht nur der Fall, dass Contact Tracing nicht funktioniert, es existiert schlichtweg nicht, zumindest nicht in Wien.

Ich habe zudem gleich von zwei Ärztinnen, die mit meinem Vater zu tun hatten die Aufforderung zur Quarantäne erhalten, aber wie schon geschrieben nie eine offizielle Aufforderung einer Behörde, also funktioniert auch in diesem Bereich etwas absolut nicht. Dass so auch nicht nachvollziehbar war, wo sich meine Eltern angesteckt haben ist unter diesen Umständen auch nicht mehr verwunderlich. Ich habe selber während und auch nach der Quarantäne Tests durchgeführt und kann so zumindest relativ sicher ausschließen, dass ich der Überträger gewesen bin. Das ist aber in Anbetracht der Umstände nur ein geringer Trost.

Nachdem ich nun meine Eltern an Corona verloren habe, schmerzt es mich noch mehr auf Facebook zu lesen, wie sich Menschen darüber lustig machen, wenn jemand Angst vor Corona hat. Ja, ich hatte auch Angst vor Corona. Um konkret zu sein hatte ich Angst, dass sich Menschen in meinem Umfeld, die mir wichtig sind, sich damit anstecken und daran sterben. Was auch passiert ist. Trotzdem finden es wohl einige Menschen, die selber vermutlich nicht zur Risikogruppe gehören, sehr unterhaltsam, wenn sich jemand deshalb Sorgen macht. Genauso wenig haben Menschen, die Corona nicht ernst nehmen, selber vermutlich niemanden aus ihrem nähesten Umfeld an dieser Krankheit verloren.

Vielen Dank für das Lesen dieses langen Artikels! Auch möchte ich mich bei den tatsächlich hunderten Menschen bedanken, die mir auf vielen Wegen Nachrichten gesendet haben. Ich habe nicht mit so einer riesigen Menge gerechnet und war sehr berührt über das viele Mitgefühl, das mir und meinen Eltern entgegengebracht wurde. Genauso möchte ich hier mein Mitgefühl für all jene ausdrücken, die jemanden durch Covid-19 verloren haben. Danke auch an all jene, die meinen ersten Artikel geteilt haben, auch wenn der Ausgang letzten Endes leider kein guter war.

 

Bernhard Nikolaus Pascher *15.04.1938 †11.01.2021

Edda Helga Ingeborg Pascher *10.09.39 †15.01.2021

162 Kommentare zu Meine Eltern sind tot, gestorben an Corona

Meine Eltern haben Corona und ich bin in Quarantäne

Eine noch deskriptivere Überschrift war wohl kaum möglich, aber ich wollte, dass sie das Thema genau auf den Punkt trifft, ohne jeglichen Clickbait oder in diesem Fall für mich unpassende…

Eine noch deskriptivere Überschrift war wohl kaum möglich, aber ich wollte, dass sie das Thema genau auf den Punkt trifft, ohne jeglichen Clickbait oder in diesem Fall für mich unpassende Umschreibungen. Außerdem ist es für mich einfacher nicht ewig nach dem perfekt passenden Titel zu suchen, denn es ist unangenehm genug überhaupt darüber zu schreiben. Warum ich es dann trotzdem tue? Weil ich – nicht zuletzt durch The bird’s new nest – viel auf Social Media unterwegs bin und jeden Tag eine gehörige Dosis von „Corona existiert nicht“, „…ist weniger gefährlich als eine Grippe“, „…wird durch die Medien nur hochgespielt“ und so vieles andere lese.

Und weil ich zu den naiven Menschen gehört habe, die dachten, Corona trifft nur andere. Die, die sich weigern, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die, die Corona nicht ernst nehmen. Die, die ständig unter Menschen sind. Zusätzlich beruhigt so eine Sichtweise ein wenig, denn wenn es nur „die Unvorsichtigen“ trifft, dann kann man selber und in Folge die eigene Familie nicht betroffen sein, richtig? „Falsch!“ ist das einzige, das ich dazu sagen kann.

Covid-19 existiert und es kann jederzeit Menschen treffen, die vor wenigen Tagen noch absolut fit waren. Was genau dieser Virus mit Menschen anrichten kann, habe ich mit eigenen Augen gesehen. Auch wenn man die Erzählungen von Angehörigen Erkrankter oder aus dem Gesundheitswesen kennt, ist es erst wirklich real, wenn man selber seine engsten Familienmitglieder betroffen sieht.

Meine Eltern…

Meine Eltern sind beide Anfang 80, also nicht mehr die Jüngsten. In Anbetracht dessen, dass meine Großmutter väterlicherseits aber erst eine Woche vor ihrem 100. Geburtstag gestorben ist und die Schwester meiner Mutter zur Zeit mit über 90 noch sehr fit ist, ist unsere Familie generell mit hohem Alter gesegnet. Anfang 80 ist für mich also kein Todesurteil, sondern verspricht unter normalen Umständen in unserer Familie noch gut zehn bis 20 Jahre.

Beide meiner Eltern haben Corona ernst genommen, MNS getragen, mein Vater war nur sehr selten außer Haus, meine Mutter sitzt im Rollstuhl und ist praktisch immer zu Hause. Aber möglicherweise hätten sie noch strenger sein müssen, mein Vater FFP2-Masken und Handschuhe tragen sollen, wann immer er die Wohnung verlässt. Und natürlich waren sie mit anderen Personen in Kontakt, den Pflegerinnen meiner Mutter, den Ansprechpersonen der Pflegeorganisationen, dem Hausarzt und mit mir, nachdem ich meine Eltern in vielen Dingen unterstütze. Wie sie sich angesteckt haben, bei wem, wann und wo das passiert ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.

Mein Vater war bis vor ein paar Tagen für einen über 80-Jährigen noch sehr fit, sowohl geistig als auch körperlich. Bis die Pflegerin meiner Mutter mich an einem der letzten Tage in der Früh angerufen hat, dass es meinem Vater schlecht gehe. Er antwortet auf Fragen nur wirr, hat sich eingenässt und kann nicht selbstständig aufstehen. Mein erster Gedanke war: Schlaganfall. Und das natürlich ein Grund, sofort die Rettung zu rufen. Diese war auch in kurzer Zeit vor Ort, konnte aber außer stark erhöhtem Blutdruck nichts Auffälliges finden. Aufgrund des generellen Eindrucks wurde er aber trotzdem ins Krankenhaus gebracht.

Dort wurde er elf Stunden lang durchgecheckt, aber nicht auf Covid-19 getestet, da keine Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder anderes ersichtlich waren. Ich wurde mehrmals angerufen und es wurde nachgefragt, ob er immer so desorientiert und langsam wäre. Ich habe immer wieder versichert, dass er – abgesehen von den normalen Einschränkungen, die man mit Anfang 80 erwarten würde – vor wenigen Tagen noch absolut fit war. Am Abend wurde ich letzten Endes informiert, ich könne meinen Vater abholen.

In der Notaufnahme fand ich meinen Vater noch immer extrem verwirrt vor, er hatte sich wieder eingenässt und machte insgesamt einen schlechten Eindruck. Rückwirkend betrachtet hätte ich wohl darauf bestehen sollen, ihn nochmals durchzuchecken, aber ich war so schockiert von dem Anblick, dass ich meinen Vater nur noch nach Hause bringen und ihn in sein Bett packen wollte. Insgeheim in der Hoffnung, dass es ihm nach einer erholsamen Nacht besser gehen könnte.

…haben Corona…

Am nächsten Tag wollte ich seinen Hausarzt um einen Hausbesuch bitten, um ihn nochmals von jemandem ansehen zu lassen, der ihn in einem gesunden Zustand kennt. Leider war der Arzt auf Urlaub und bis ich eine Vertretung erreichen konnte, war der Tag quasi schon wieder vorüber, aber zumindest ein Termin für nächsten Nachmittag vereinbart. Es war zwar nicht geplant, dass ich hier anwesend hätte sein sollen, aber irgendetwas hat mich am nächsten Tag spontan ins Auto steigen lassen.

Vor Ort war mein Vater in einem Zustand, in dem ich ihn noch nie gesehen habe. Schwer atmend mit offenem Mund, aber zugleich schnell und flach, als würde er nicht genug Luft bekommen. Seine Augen waren aufgerissen, gleichzeitig war er aber nicht ansprechbar und der ganze Körper verkrampft. Für die Ärztin natürlich ein Grund, gleich die Rettung zu rufen. Verwundert wurde dann noch festgestellt, dass beim Krankenhausaufenthalt kurz davor kein Covid-Test gemacht wurde, auch wenn die restlichen Befunde alle keine Auffälligkeiten gezeigt haben.

Das war jetzt auf jeden Fall anders. Neben den eben schon beschriebenen gleich ersichtlichen Problemen, wurde festgestellt, dass mein Vater nicht genug Sauerstoff bekommt, über 39 Grad Fieber hat und die rechte Herzklappe nicht mehr richtig arbeitete – er war laut Notärztin, die kurz nach dem Eintreffen der Rettung auch dazu gerufen wurde, kurz vor einem Herzinfarkt. Und dann kam das Wort: Covid-Verdachtsfall. Und ich dachte mir nur: Das kann doch nicht sein! Noch vor zwei Tagen als quasi gesund entlassen, oder zumindest gesund genug um nicht stationär aufgenommen zu werden und nun als Covid-Verdachtsfall ins Krankenhaus? Aber vielleicht ist der Test ja negativ, wobei ich beim Zustand meines Vaters schon einige Parallelen zu Erzählungen von schweren Corona-Verläufen erahnt habe.

Nach fast zwei Stunden warten erfuhr ich dann das Ergebnis, dass mich aber schon nicht mehr überrascht hat – positiv auf Covid-19 getestet. Und auch bei ein paar anderen Dingen war ich klüger. Die Desorientiertheit und geistige Verwirrung meines Vaters war möglicherweise eines der vielfältigen eher seltenen Symptome einer Covid-19 Erkrankung. So wie es komplett symptomlose Menschen gibt, greift bei anderen der Virus Bereiche im Körper an, die normalerweise davon nicht betroffen sind. Hätte man das im Krankenhaus wissen müssen? Eigentlich ja. Aber wem möchte man in diesen Zeiten einen Vorwurf machen, in dem Krankenhäuser überfüllt und das Personal so und so schon lange vor Corona in vielen Fällen komplett überlastet ist?

Nun war es an mir, meiner Mutter beizubringen, dass mein Vater mit Corona im Krankenhaus liegt. Aber auch sie war lethargischer als sonst und das Essen vor sich am Tisch wurde nicht angerührt. Genauso wie mein Vater in den Tagen davor hatte sie keinen Appetit. Die Anweisung der Ärztin: Wenn sie Fieber oder Husten bekommt, rufen Sie die Rettung. Hustenreiz war aber keiner festzustellen und auch kein Fieber, also gab es zumindest etwas Hoffnung, dass meine Mutter sich nicht angesteckt hatte.

…und ich…

Aber was nun mir mir? Ich hatte in den Tagen davor meinen Vater umgezogen, beim Gehen gestützt, zu Trinken gegeben und einiges mehr. Würde bei mir jetzt auch ein Corona-Test gemacht? Getestet wird, so wurde ich gleich aufgeklärt nur, wenn ich Symptome zeige. Und gleich von zwei Ärzten wurde ich angewiesen, mich in Quarantäne zu begeben, zehn Tage lang. Und ja, es gäbe Menschen, die zwar keine Symptome haben, aber diese vortäuschen, damit sie getestet werden und das könne ich natürlich auch tun, aber nachdem es kein Freitesten aus der Quarantäne gibt, wäre es zumindest hier nicht zielführend. Kein Freitesten bedeutet, dass die Quarantäne immer zehn Tage dauert, egal ob in der Zwischenzeit ein Corona-Test ein negatives Ergebnis zeigt. Das liegt an der langen Inkubationszeit – zumindest war das mein Verständnis. Sollte ich aber Symptome zeigen, dann solle ich mich für eine Testung melden.

Vor einiger Zeit noch hätte man sich über zehn Tage zu Hause gefreut. Schließlich ist zu Hause immer etwas zu tun. Wenn man aber über den Tag beschäftigt ist mit Telefonaten betreffend der Eltern, Sorgen um sie und dann noch auf mögliche eigene Symptome achten soll, ist das weit entfernt von irgendeiner Basis für Produktivität. Die Nacht darauf war auch alles andere als erholsam, an Schlaf war kaum zu denken.

Am nächsten Morgen kam schon die nächste Hiobsbotschaft: Meine Mutter hat Fieber. Also wurde zum dritten Mal in wenigen Tagen die Rettung gerufen und meine Mutter ebenso als Covid-Verdachtfall ins Krankenhaus eingeliefert. Wenig überraschend kam auch hier nach einigen Stunden die Information über einen positiven Covid-Test. Nun liegen meine Eltern im gleichen Krankenhaus in der gleichen Abteilung, dem Corona-Bereich. Die Prognose ist wie immer bei Corona unklar, genauso wie ob ich in den nächsten Tagen Symptome zeigen werde. Wie in vielen anderen Fällen kann man hier nur abwarten und – mein Mittel für solche Situationen – sich ablenken.

…bin in Quarantäne

Und das mache ich mit Arbeit am Computer, Hausarbeit beschäftigt mein Gehirn leider nicht ausreichend. Und wie schon eingangs angesprochen bin ich hier auch viel in Social Media unterwegs. Schon zu Beginn der Corona-Krise fand ich Aussagen wie „Corona-Maßnahmen schränken meine Grundrechte ein“ oder „Es betrifft ja eh nur alte Menschen“ absolut rücksichtslos. Denn niemand hat ein recht darauf, andern zu schaden, die Freiheit jedes Menschen geht immer nur so weit bis die Freiheit eines anderen beschnitten wird. Und Corona betrifft nicht nur alte Menschen, die Risikogruppen entsprechen insgesamt rund 40 Prozent der Bevölkerung.

Wo ich mich vor einiger Zeit aber nur geärgert habe, wird mir nun regelrecht schlecht, wenn ich lese, wie Menschen Corona als kaum gefährlich, die Maßnahmen als übertrieben und Menschen, die sich an diese halten als hysterisch oder regierungskonform bezeichnen. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was ich jeden Tag zu lesen bekomme. Aber ich möchte mich aus Social Media auch nicht zurückziehen, denn das ändert an der Situation auch nichts. Im Gegenteil möchte ich all jenen, die immer wieder posten: „Kennt denn jemand von euch jemanden, der an Corona erkrankt ist? Ich nicht!“ entgegenschreien: „Ja, jetzt kennt ihr jemanden, meine Eltern! Und ich habe keine Ahnung ob sie das überleben werden. Und wie sie das überleben werden. Ob neben meiner schon schwerbehinderten Mutter nun auch mein Vater aufgrund der Hirnschäden durch Corona geistig so stark eingeschränkt sein wird, dass er kein selbst bestimmtes Leben mehr führen können wird.“

Aber ich schreie niemanden an, sondern schreibe diesen Artikel. Meine Eltern haben Corona und ich bin in Quarantäne. Ich weiß jetzt, wie Corona aussehen kann. Wie es aussieht, wenn der eigene Vater mit dem Tod ringt. Und dass ich diese Qualen niemandem wünsche. Genauso wenig wie nicht zu wissen ob man die eigenen Eltern je lebendig wieder sehen wird. Sich zu fragen ob das nächste Handyklingeln der Anruf ist, der mir leider eine schlechte Nachricht überbringen muss. Und nicht nicht zuletzt sich zu fragen, ob man selber krank wird. Solange ich aber fit bin, werde ich diesen Artikel teilen. Jedes Mal, wenn ich wieder lesen muss, dass es Corona nicht gibt, dass es harmlos ist, dass die Maßnahmen enden sollen.

Danke für das Lesen. Für eure Zeit. Und danke all jenen, die Rücksicht auf andere nehmen, auch wenn sie sich selber dadurch einschränken müssen.

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8 Jahre The bird’s new nest!

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Am 1. Januar 2013 ist The bird’s new nest als Facebook-Seite gestartet, am 1. Januar 2014 wurde das Vogelnest zu einem Online-Magazin. Und am…

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Am 1. Januar 2013 ist The bird’s new nest als Facebook-Seite gestartet, am 1. Januar 2014 wurde das Vogelnest zu einem Online-Magazin. Und am 1. Januar 2021 ist The bird’s new nest acht Jahre alt geworden.

Wir sind acht!

Acht Jahre, in denen unglaublich viel passiert ist – hinter den Kulissen des Vogelnests hat sich eine Werbeagentur entwickelt, ich und in Folge das Vogelnest wurden komplett vegan, es gab einen umfassenden Relaunch mit neuer Technik und neuem Design und unser Adventskalender ist mittlerweile das Highlight jeden Jahres. Abgesehen davon habe ich Unmengen spannender Menschen kennen gelernt, konnte vieles ausprobieren und lernen und mich und The bird’s new nest acht Jahre lang weiter entwickeln.

Seit dem Start von The bird’s new nest als Online-Magazin haben uns über eine Million Menschen besucht und uns so rund 2,5 Millionen Klicks beschert. Fast 75 Prozent unserer LeserInnen kommen aus Deutschland, ein Fünftel aus Österreich und der Rest aus der Schweiz und anderen Ländern. Lesen könnt ihr bei uns zur Zeit rund 850 Artikel von fast 100 AutorInnen zu allen Bereichen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Rückblick auf 2020

2020 war wirklich kein einfaches Jahr, sowohl beruflich als auch privat gab es jede Menge Herausforderungen. Das führte auch dazu, dass die Zeit, die ich in The bird’s new nest investieren konnte im letzten Jahr relativ gering war. Umso erstaunter war ich, als ich beim Schreiben des Jahresrückblickes entdeckt habe, dass 2020 unser bis dato erfolgreichstes Jahr war. Dasselbe gilt für unseren Adventskalender, der alle bisherigen Rekorde gebrochen hat. Ein Grund zur Freude zum Abschluss dieses fordernden Jahres!

Ideen, Pläne und Co.

Für 2020 gab es viele Pläne, umgesetzt wurde davon leider kaum etwas. Am Anfang des Jahres bin ich Mitinhaberin des Einzelhändlers Friendly im niederösterreichischen Maria Enzersdorf geworden und Corona hat uns so sehr gefordert, dass daneben kaum mehr Zeit und Energie für das Vogelnest geblieben ist. Abgesehen von dem jährlichen Adventskalender, denn diesen wollte ich auf jeden Fall umsetzen, was mir Dank der Unterstützung meiner Teammitglieder bei Friendly – Daniel, Silvia und Sophie – auch gelungen ist, vielen Dank dafür an euch!

Einige der vielen Ideen und Pläne für The bird’s new nest werden sich sicher in 2021 umsetzen lassen, aber nachdem die nächste Zeit für mich schwer planbar wird, wird das eine oder andere wenn wohl eher spontan angegangen werden. An erster Stelle stehen hier für mich auf jeden Fall die vielen Themen auf meiner To-Write-About-Liste, generell möchte ich mich wieder mehr dem Schreiben widmen.

Nichts verpassen!

Wenn ihr regelmäßig Artikelvorschläge präsentiert bekommen, keines unserer Give-Aways verpassen und über alle Neuigkeiten im Nest informiert sein wollt, ist unser Newsletter das Richtige für euch. Schließt euch den fast 16.000 Empfängern unserer Newsletter-Familie an und bekommt einmal die Woche Post von mir – oft auch mit sehr persönlichen Worten.

Unsere neuen Beiträge sowie weitere News und Informationen zum Thema Nachhaltigkeit findet ihr auf unserer Facebook-Seite. Auf Instagram hingegen gibt es nicht nur Infos zu den neuesten Artikeln, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen und mehr Privates von mir. Auf Pinterest und unserem Twitter-Account findet ihr – ganz straight forward – unsere neuesten Beiträge.

Ein riesiges achtfaches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle LeserInnen, AutorInnen und alle anderen, die The bird’s new nest in der einen oder anderen Form unterstützt haben. Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und präsenter, The bird’s new nest wird dank euch allen dazu weiterhin seinen Teil beitragen.

Happy Birthday an uns alle!

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Rückblick auf 2020: Nachhaltigkeit, das Thema des Jahres

2020 war ein herausforderndes Jahr, das viele von uns privat wie beruflich an unsere Grenzen gebracht hat. Doch wie immer im Leben steckt in jeder Krise eine Chance und im…

2020 war ein herausforderndes Jahr, das viele von uns privat wie beruflich an unsere Grenzen gebracht hat. Doch wie immer im Leben steckt in jeder Krise eine Chance und im Jahr von Corona war das vor allem ein stark gestiegenes Interesse an Nachhaltigkeit in allen Bereichen, das wir auch bei The bird’s new nest deutlich gespürt haben.

So wurde 2020 für uns zum erfolgreichsten Jahr seit dem Start in 2013, was mich trotz der Strapazen des letzten Jahres unglaublich freut. Denn unsere LeserInnen für einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern und über Nachhaltigkeit in all ihren Facetten zu informieren ist der Antrieb und die Motivation hinter The bird’s new nest.

Wir freuen uns: Eine halbe Million Klicks

2020 war für The bird’s new nest das reichweitenstärkste Jahr seit unserem Start vor acht Jahren. Mit rund 517.000 Klicks wurden wir in den letzten zwölf Monaten über eine halbe Million Mal angeklickt, insgesamt haben fast 225.000 Personen unsere Seite besucht. In Anbetracht dessen, dass dieses Jahr auf Grund der äußeren Umstände vergleichsweise wenig Zeit ins Vogelnest investiert wurde, ist das eine wunderbare Entwicklung und jede Menge Motivation für 2021.

Das jährliche Highlight: Der The bird’s new nest Adventskalender

Unser Adventskalender hat dieses Jahr zum fünften Mal seine Türchen geöffnet und ist mittlerweile ein fixer Bestandteil von The bird’s new nest. Der The bird’s new nest Adventskalender 2020 wurde mit Abstand unser bisher meistbesuchter Kalender – kein Wunder bei den vielen fantastischen veganen und nachhaltigen Gewinnen, die hinter allen Türchen versteckt waren.

Auf kaum einem anderen Weg lassen sich in so kurzer Zeit so viele neue nachhaltige Marken und Unternehmen kennen lernen und Inspirationen für nachhaltige Weihnachtsgeschenke sowie langfristige Alternativen zu konventionellen Produkten finden. Was vor fünf Jahren als spontane Idee gestartet ist, ist nun jedes Jahr das größte Projekt im Vogelnest.

Meistgelesen in 2020

Unser beliebtester Artikel im letzten Jahr war Lebender Weihnachtsbaum mit Liefer- und Abholservice, gefolgt von Veganer Rhabarberkuchen. Auf dem dritten Platz findet sich Über 30 Möglichkeiten, Eier in Rezepten zu ersetzen. Zu Lesen gibt es bei uns natürlich um einiges mehr: Rund 850 Artikel zu allen Themen rund um Nachhaltigkeit sind zur Zeit bei uns online!

Social Media und der geheime Star im Vogelnest

Auf Facebook haben wir von euch über 13.100 Likes erhalten, auf Instagram sind uns 3.600 Follower auf den Spuren. Vertreten sind wir auch auf Twitter und Pinterest. Der wirkliche Star und eure liebste Möglichkeit, über Neues im Nest, unsere Beiträge und aktuellen Give-Aways informiert zu werden ist aber unser Newsletter. Fast 16.000 LeserInnen erhalten wöchentlich Post aus dem Vogelnest!

Dass 2020 ein so erfolgreiches Jahr für The bird’s new nest werden würde, war für mich komplett unerwartet. Umso mehr möchte ich mich bei allen LeserInnen bedanken, die uns im letzten Jahr besucht, Artikel geteilt, geliked, kommentiert oder The bird’s new nest auf anderen Wegen unterstützt haben. Ein genauso großer Dank geht an alle AutorInnen und GastautorInnen, die mit Leidenschaft für ein nachhaltiges Leben Artikel verfasst, sowie an alle, die hinter den Kulissen mitgeholfen haben, sei es fotografisch, technisch oder auf andere Weise. Vielen Dank für eure Unterstützung und euren Einsatz!

Ich freue mich sehr auf das nächste Jahr – auf ein wunderbares gemeinsames 2021!

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DIY vegane Naturkosmetik: Gingerbread Bodyscrub

DIY liegt nach wie vor im Trend und zu Weihnachten bietet sich außerdem an, seine Liebsten mit etwas Selbstgemachtem unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen. Deshalb habe ich für euch zwei…

DIY liegt nach wie vor im Trend und zu Weihnachten bietet sich außerdem an, seine Liebsten mit etwas Selbstgemachtem unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen. Deshalb habe ich für euch zwei DIYs für vegane Naturkosmetik, mit denen ihr euch oder auch anderen die Weihnachszeit verschönern könnt.

Gemeinsam mit Sabine von makeupbine darf ich euch heute das Rezept für ein Gingerbread Bodyscrub präsentieren. Das Rezept ergibt rund 250g, ist ca. sechs Monate lang haltbar und eignet sich auch super als Last Minute Geschenk, da es sehr schnell herzustellen ist.

Innere Werte

200g brauner Rohrohr-Zucker
Bis zu 50ml neutral riechendes Öl (z.B. Sonnenblume, Kokos, Mandel)
1-2 TL geriebene Mandeln
1/4-1/2 TL Lebkuchengewürz oder geriebener Zimt, Nelke, Anis, Muskat…

So wird’s gemacht

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Zusammen mit etwas Öl nun zu einer homogenen Masse verrühren und danach in ein sauberes Schraubglas abfüllen.

Mit einem Löffel die gewünschte Menge entnehmen, unter der Dusche einmassieren und anschließend abspülen. Abgestorbene Hautschüppchen werden dabei vom Zucker und den Mandelpartikel entfernt, durch den sanften Massageeffekt wird die Durchblutung der Haut angeregt. Zusätzlich sorgt die Gewürzmischung für einen wärmenden und durchblutungsfördernden Effekt. Durch den Ölanteil lässt sich das Peeling nicht nur leichter anwenden, sondern man steigt sozusagen auch schon eingecremt aus der Dusche.

 

Vielen Dank an Sabine für das Rezept! Sabine Burggraf ist Grüne Kosmetik-Pädagogin und Make up-Artist. In Workshops, Beratungen und auf ihrem Blog zeigt sie Erwachsenen und Kindern wie man vegane Naturkosmetik schnell und einfach selber herstellen kann. Dabei lässt sie sich von Beauty Rezepten aus Großmutters Zeit inspirieren und legt bei der Umsetzung Wert auf einfache Zubereitung und Verwendung von frischen Pflanzen und Zutaten aus dem Küchenregal. Tanja hat einen von Sabines Workshops besucht und hier darüber berichtet.

Weitere Infos zum Workshop: makeupbine.com/p/blog-page_10.html

 

Lust auf etwas Sommer im Winter? Hier findest du unsere DIY-Kosmetik für den Sommer: Beruhigendes Lavendel-TonicApres Sun Bodylotion mit Kokos und Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin.

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DIY vegane Naturkosmetik: „Gute Besserung“ Kräuter-Badesalz

DIY liegt nach wie vor im Trend und zu Weihnachten bietet sich außerdem an, seine Liebsten mit etwas Selbstgemachtem unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen. Deshalb habe ich für euch zwei…

DIY liegt nach wie vor im Trend und zu Weihnachten bietet sich außerdem an, seine Liebsten mit etwas Selbstgemachtem unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen. Deshalb habe ich für euch zwei DIYs für vegane Naturkosmetik, mit denen ihr euch oder auch anderen die Weihnachtszeit verschönern könnt.

Gemeinsam mit Sabine von makeupbine darf ich euch heute das Rezept für ein „Gute Besserung“ Kräuter-Badesalz präsentieren. Das Rezept ergibt rund 500g, ist ca. ein Jahr lang haltbar und eignet sich auch super als Last Minute Geschenk, da es sehr schnell herzustellen ist.

Innere Werte

500g Totes Meer Badesalz oder Meersalz
1 EL getrocknete Kräuter wie z.B. Thymian, Salbei, Majoran
5 Tropfen ätherisches Eukalyptusöl in Bio-Qualität

So wird’s gemacht

Die Kräuter mit den Fingern klein bröseln und in eine Schüssel geben. Danach das Salz und das ätherische Öl hinzufügen und alles gut vermischen. Die Mischung in ein sauberes Schraubglas abfüllen und nach Bedarf weihnachtlich dekorieren.

Das Badesalz wird einfach ins laufende Badewasser geleert. Das Wasser sollte während des Badens ca. 37°C haben, die Badedauer idealerweise 20 Minuten betragen. Totes Meer Badesalz ist seit dem Altertum bekannt für seine reinigende und regenerierende Wirkung durch die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente. Die bei Erkältungsbeschwerden bewährten Kräuter erleichtern das Durchatmen und können das Immunsystem unterstützen und stärken.

Vielen Dank an Sabine für das Rezept! Sabine Burggraf ist Grüne Kosmetik-Pädagogin und Make up-Artist. In Workshops, Beratungen und auf ihrem Blog zeigt sie Erwachsenen und Kindern wie man vegane Naturkosmetik schnell und einfach selber herstellen kann. Dabei lässt sie sich von Beauty Rezepten aus Großmutters Zeit inspirieren und legt bei der Umsetzung Wert auf einfache Zubereitung und Verwendung von frischen Pflanzen und Zutaten aus dem Küchenregal.

 

Hier findest du unsere DIY-Kosmetik für den Sommer: Beruhigendes Lavendel-TonicApres Sun Bodylotion mit Kokos und Bodypeeling mit Zitrone und Rosmarin.

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Über erreichte und zukünftige Ziele – Interview mit blogheim.at

Interviews sind eine spannende Sache, einerseits weil man nicht weiß, welche Fragen gestellt werden, andererseits weil das Beantworten vieler Fragen zum Innehalten und Reflektieren einlädt. So auch bei meinem Interview…

Interviews sind eine spannende Sache, einerseits weil man nicht weiß, welche Fragen gestellt werden, andererseits weil das Beantworten vieler Fragen zum Innehalten und Reflektieren einlädt. So auch bei meinem Interview mit blogheim.at, der Heimat der österreichischen Blogszene.

Wer also wissen möchte, worin meiner Meinung nach der Unterschied zwischen einem Blog und einem Online-Magazin liegt, ob ich finde, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ inzwischen überstrapaziert wird oder welche Ziele ich mit The bird’s new nest schon erreicht habe und noch gerne erreichen möchte, erfährt dies alles und noch mehr im Interview.

Ansonsten kann ich blogheim.at für alle österreichischen BloggerInnen empfehlen – vernetzt euch, tauscht euch aus oder werft einen Blick auf das spannende Ranking der Topblogs in Österreich.

Vielen lieben Dank an Jürgen von blogheim.at für die interessanten Fragen!

 

Frühere Interviews durfte ich unter anderem ProntoPro, Julia Burget sowie den Online-Magazinen diezeitschrift.at und Make Yourself Move geben.

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Leona Games – Spielerisch die Welt verändern

Leona Games ist ein soziales Spieleunternehmen aus Berlin, das 2018 mit dem Ziel gegründet wurde, mit einzigartigen Bildungsspielen für Kinder, Jugendliche und Familien den Spielemarkt, die Gesellschaft und vielleicht sogar…

Leona Games ist ein soziales Spieleunternehmen aus Berlin, das 2018 mit dem Ziel gegründet wurde, mit einzigartigen Bildungsspielen für Kinder, Jugendliche und Familien den Spielemarkt, die Gesellschaft und vielleicht sogar die Welt zu verändern.

Was sind Bildungsspiele?

Bildungsspiele verbinden Spiel, Spaß und Bildung miteinander, denn Spiele können weit mehr als nur unterhalten. Lerninhalte jeglicher Art können am Besten über Spiel und Spaß vermittelt werden, egal ob es sich bei den Lernenden um Kinder oder Erwachsene handelt. Leona Games möchte mit ihren Spielen über relevante Themen aufklären, die uns als Gesellschaft alle betreffen und dabei zum Nachdenken und Handeln anregen.

Wichtige und interessante Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Vielfalt und Diversität finden sich nicht nur thematisch – altersgerecht und altersübergreifend vermittelt – in den Spielen wieder, sondern bilden die Grundlage der Vision und Werte des Spieleunternehmens. So bieten die Spiele eine optimale Grundlage dafür, Menschen miteinander zu verbinden, einen Austausch zu ermöglichen und spielerisch gemeinsam zu lernen.

Leona Games und Nachhaltigkeit

Alle Spiele werden umweltschonend mit regionalen Rohstoffen aus nachhaltigem Anbau in Deutschland produziert. Leona Games sieht es als unsere gemeinsame Verantwortung, die Umwelt zu schützen und unseren Planeten zu erhalten. Als Unternehmen ist es sich dieser Verantwortung besonders bewusst, weshalb sich Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht nur thematisch in den Spielen wiederfinden.

Die Druckpartner von Leona Games sind Vorreiter im sauberen Spieledruck, bereits seit 1996 investieren sie in erneuerbare Energien – die Spiele werden ausschließlich mit grünem Strom aus Wind-, Wasser- und Sonnenenergie produziert. In allen Spielen wird gänzlich auf Komponenten aus Plastik verzichtet, lediglich die Einschweißfolie der einzelnen Spiele enthält Plastikanteile, für welche recyceltes Plastik verwendet wird.

Die Herstellung der Spiele erfolgt in Deutschland. Rohstoffe und Materialien, die dafür verwendet werden stammen aus regionalem Anbau aus einem Umkreis von 250 Kilometer um das Produktionswerk der Partner. Das Holz und Papier stammt aus lokaler und nachhaltiger Forstwirtschaft mit FSC- oder PEFC-Zertifikat, die Verarbeitung des Holzes erfolgt ebenfalls lokal, Abfallprodukte werden direkt zur Energieerzeugung verwendet oder zu organischem, umweltschonenden Brennmaterial verarbeitet. Alle genutzten Farben und Lacke sind wasserbasierend und ungiftig.

Leona Games und Diversität

Menschen sind unterschiedlich. Spiele und Bücher sollten das auch so widerspiegeln. Die Erfahrung von Leona Games bisher war, dass sie sich selbst in keinem der gängigen Spiele wiederfinden konnten. Gar keine Repräsentation zu erleben oder mit stereotypisierenden Darstellungen aufzuwachsen schadet schon früh dem Selbstbild und dem Demokratieverständnis von Kindern. Leona Games möchte unsere Gesellschaft so darstellen, wie sie ist, divers und vielfältig. So zeigen die Spiele die Vielfalt unserer Gesellschaft auf und stellen vor allem jene Menschen dar, die ansonsten nur selten Repräsentation erfahren.

Die Spiele von Leona Games

Bee Good

Helft den Bienen zurück zum Bienenstock zu kommen! Unterstützt sie dabei, Blumen und Nektar zu finden, um sich für ihren langen Weg zu stärken und zu überleben.

Im Spiel erfahrt ihr von der Bedeutung der Biene für unser Ökosystem und erhaltet konkrete Hinweise und Informationen, wie wir zum Erhalt der Bienen beitragen können. Gemeinsam gilt es Hindernisse wie Monokulturen, Betonwüsten und Gifte zu überwinden, um alle Bienen zu retten.

Leona Games spendet einen Euro pro Spiel an die Initiative „Deutschland summt!“

Family Coloring Book

Familien in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt! Das Malbuch zeigt ein breites Spektrum des Zusammenlebens und ermöglicht, sich während dem Ausmalen ganz achtsam über Gemeinsamkeiten auszutauschen.

Das Family Coloring Book liefert auf 34 liebevoll gestalteten Seiten kreativen Ausmalspaß für die ganze Familie. Es fördert die Feinmotorik und regt zu Gesprächen über unterschiedliche Familienmodelle an.

Family Memo

Menschen sind unterschiedlich, Familien sind vielfältig und Spiele sollten das auch sein! Lasst uns achtsam in einen Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede kommen.

Das Family Memo thematisiert die Vielfalt und Diversität von Familien altersübergreifend. Die liebevoll gestalteten Memo-Karten zeigen verschiedene Altersgruppen, Geschlechter, Religionen und Familienmodelle und lassen so erahnen, wie vielfältig Familien sein können.

Noch mehr Informationen zu Leona Games und den Spielen findet ihr auf der Website von Leona Games.

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Die schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalender 2020

Ihr seid auf der Suche nach den schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalendern für 2021? Diese findet ihr hier: Die schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalender 2021   Als ich mich vor…

Ihr seid auf der Suche nach den schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalendern für 2021? Diese findet ihr hier: Die schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalender 2021

 

Als ich mich vor zwei Jahren das erste Mal auf die Suche nach den schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalendern gemacht habe, war die Ausbeute beachtlich, aber es war trotzdem gut möglich, den Überblick zu behalten. Das letzte Jahr musste ich aus Zeitmangel aussetzen, aber dieses Jahr wollte ich mich unbedingt wieder nach nachhaltigen Adventskalendern umsehen, alleine schon weil ich neugierig war, wie sehr sich das Angebot in den letzten zwei Jahren verändert hat.

Und, wow, ich war überwältigt! Nicht nur dass die Auswahl sich stark vergrößert hat, sind relativ viele Adventskalender, die in die Kategorie nachhaltig und vegan passen schon ausverkauft. Das ist wohl einerseits dem generellen gestiegenen Interesse an Nachhaltigkeit zu verdanken, liegt andererseits aber wohl auch daran, dass nach dem anstrengenden Jahr die Vorfreude auf eine schöne und entspannte Adventszeit noch grösser ist als sonst.

Warum nachhaltig und vegan?

Die Auswahl an veganen Adventskalendern ist mittlerweile relativ groß, doch nicht alle Kalender sind deshalb nachhaltig, denn ohne kontrolliert biologischen Anbau oder fairem Handel ist auch das vegane Produkt nur halb so viel wert. Konventionelle Produktion schadet Mensch, Tier und Natur und Fair Trade ist gerade bei Produkten wie Schokolade ein wichtiger Faktor um soziale Ungerechtigkeit zumindest etwas auszugleichen.

Alle in diesem Artikel vorgestellten Adventskalender sind ohne Ausnahme vegan und aus kontrolliert biologischem Anbau und in einem Großteil der Fälle aus fairem Handel. Auch die Verpackung ist zumeist aus biologisch abbaubaren Materialien oder kann einfach wiederverwertet oder -verwendet werden. Großkonzerne gehören auch nicht zu meinem Verständnis von Nachhaltigkeit, deshalb kommen nachhaltige Marken, die einen Weltkonzern im Hintergrund haben für diese Auflistung auch nicht in Frage.

Die Auswahl war dieses Jahr wirklich nicht einfach – ich präsentiere euch hiermit die meiner Meinung nach schönsten nachhaltigen und veganen Adventskalender 2020, die zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels noch nicht ausverkauft waren:

Tee-Adventskalender

Tee-Adventskalender sind mittlerweile ein Klassiker und werden von vielen Marken angeboten, diese vier Adventskalender sind meine Favoriten aus der großen Auswahl, alle davon liefern euch Tee für jeden Tag im Advent.

Bild: Sonnentor, Demmers Teehaus, English Tea Shop, Lebensbaum

1. Sonnentor Tee Adventkalender: Der Tee Adventkalender von Sonnentor enthält 24 Aufgussbeutel mit Bio-Teemischungen. Die 24 unterschiedlichen Sorten – von beliebten Klassikern bis zu würzigen Neuheiten – bringen Weihnachten jeden Tag genussvoll etwas näher. Durch das Aufklappen der Flügel wird der Adventkalender zum festlichen Blickfang.

2. Demmers Teehaus BIO Quick-T Adventkalender: Eine feine Auswahl des BIO Quick-T Sortiments von Demmers Teehaus mit zwei Mal zwölf Teebeuteln in abwechslungsreichen Sorten, verpackt als festliches Bäumchen.

3. English Tea Shop Tee Adventskalender „25 Days“: Der Tee-Adventskalender von English Tea Shop bringt 13 weihnachtlichen Teekreationen verpackt in 25 Pyramidenbeuteln. Jeder dieser einzigartigen Teemischungen mit Zutaten wie Kardamom, Orangenschale, Ingwer- oder Zimtstückchen soll die Zeit bis zum Fest in genußreiche Tage verwandeln. Die 25 Pyramidenbeutel sind in einem aromaversiegelten, stilvoll designten Papierwürfel verpackt. Für Teeliebhaber besonderer Teekreationen!

4. Lebensbaum Tee Adventskalender: Im Lebensbaum Tee Adventskalender findet ihr 24 verschiedene Tees im Aufgussbeutel für jeden Tag im Advent – mit Früchte-, Gewürz- und Kräuterteemischungen.

Adventskalender mit Essbarem

Vom Klassiker mit Schokolade über Müsli und Porridge bis zu Gewürzen gibt es auch bei den Adventskalendern mit essbarem Inhalt einiges an Auswahl. So findet sich hoffentlich jeder seinen Favoriten!

Bild: Zotter, mymuesli, Sonnentor, Spicebar

1. Zotter Nashis Adventkalender: Der vegane Nashis-Adventkalender von Zotter ist mit 24 puren Mini-Schokoladen (13 unterschiedliche Sorten) gefüllt. Von rein pflanzlichen Milchschokoalternativen über bunte Fruchttafeln und hochprozentige dunkle Schoko-Klassiker bis hin zur hundertprozentigen Schokolade ist alles dabei, sogar eine Lebkuchen-Schokolade. Obendrauf gibt es noch eine 25. Tafel gefüllt mit erfrischender Pfefferminzcreme.

2. mymuesli Premium Adventskalender: 24 vielfältige Türchen mit einzigartigen Müslis, cremigem Porridge, verführerischen Chocs und aromatischem Tee warten in diesem Adventskalender auf euch.

3. Sonnentor Gewürz Adventkalender: Mit dem Gewürz Adventkalender entdeckt ihr 24 süße und pikante Gewürze und Gewürzmischungen, außerdem unterstützt ihr mit dem Kauf dieses Kalenders SOS-Kinderdorf.

4. Spicebar Gewürz-Adventskalender: Der Spicebar Gewürz-Adventskalender vereint 24 hocharomatische Bio Gewürze, Gewürzmischungen und Gewürzzubereitungen. Von altbewährten Klassikern bis hin zu noch unentdeckten Gewürz-Raritäten ist alles dabei.

Adventskalender mit Kosmetik

Natürlich müssen auch Beauty-Fans nicht auf die tägliche Advents-Überraschung verzichten, hochwertige Kosmetik, Make-up oder Aromaöle überraschen euch hier jeden Tag.

Bild: Junglück, Primavera, SAVUE, NUI Cosmetics

1. Junglück Adventskalender: Der Junglück Adventskalender bringt Produkte im Wert von 183 Euro, 21 Pflegeprodukte in Probiergröße, zwei in Originalgröße und zwei Überraschungen aus dem für alle Hauttypen verträglichen Produktsortiment. Cherry on top: Für jeden gekauften Kalender werden 24 Bäume gepflanzt!

2. Primavera Duftender Adventskalender: Entdeckt die Welt der ätherischen Öle: Im Duftenden Adventskalender erwartet euch jeden Tag ein anderes Dufterlebnis. 17 ätherische Öle, sechs verschiedene Duftmischungen und zwei Bio Pflegeöle warten auf euch.

3. SAVUE Vegan Beauty Adventskalender: 18 Originalgrößen und acht Deluxe Samples sind in diesem himmlischen Adventskalender versteckt. Die dekorative Kosmetik, verwöhnende Gesichts-, Körper- und Haarpflege und Make Up Tools haben einen Gesamtwert von 426 Euro.

4. NUI Cosmetics Natural & Vegan Beauty Adventskalender: Fünf Looks aus veganer High-Performance Naturkosmetik, 23 Originalgrößen und ein Deluxe Sample, drei exklusive und brandneue Limited Editions plus ein 15 Euro Gutschein für NUI Cosmetics ergibt einen Gesamtwert von über 600 Euro. Die Deluxe Version unter den Beauty-Adventskalendern!

Adventskalender mit dem gewissen Extra

Für alle, die einen Adventskalender mit dem gewissen Extra suchen gibt es hier vier Adventskalender, die noch besonderer sind, jeder auf seine eigene Art und Weise.

Bild: The Rainforest Company, Startups For Tomorrow, STOP THE WATER WHILE USING ME, 24 GUTE TATEN

1. The Rainforest Company Adventskalender mit Mission: Dieser Adventskalender beschert euch und euren Liebsten Geschenke der ganz anderen, völlig nachhaltigen Art. Ob Superfoods für Body and Mind oder To Dos mit Social Impact – jedes täglich wechselnde Goodie ist ein Geschenk für eure Gesundheit, eure Haut, eure Mitmenschen oder die Umwelt. Und jedes Goodie schützt den Regenwald!

2. Startups For Tomorrow Adventskalender: 12 nachhaltige Startups haben diesen Kalender mit 24 Überraschungen mit einem Warenwert von über 120 Euro befüllt. Mit jedem Kauf unterstützt SFT das Projekt „Recycle up! Ghana“ mit 10 Euro!

3. STOP THE WATER WHILE USING ME All Natural No Advent Calendar: Der Nicht-Adventskalender im minimalistisch-reduzierten Design stellt das Konzept klassischer Adventskalender auf den Kopf. Der klimaneutrale Kalender beinhaltet statt 24 nur sechs Türchen mit hochwertigen Full Size Kosmetik-Essentials – rein natürliche und vegane Stückprodukte für die tägliche Körper-, Haar- und Zahnpflege. Jeder Kauf spendet an die Wasserschutzprojekte GOOD WATER PROJECTS!

4. 24 GUTE TATEN Adventskalender: Hinter jedem Türchen steckt ein Projekt, das mit eurer Spende umgesetzt wird. So könnt ihr schon ab 24 Euro an 24 unterschiedlichen Orten der Welt Projekte in den Kategorien Gesundheit, Umwelt, Bildung, und Versorgung unterstützen. Öffnet jeden Tag im Dezember ein Türchen und freut euch darüber, welche 24 guten Taten eure Spende bewirkt!

 

Ich hoffe, euch gefällt meine Auswahl an nachhaltigen und veganen Adventskalendern! Welcher dieser Adventskalender ist euer Favorit? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

 

Lust auf noch mehr Adventskalender? Dann verpasst nicht den The bird’s new nest Adventskalender 2020, in dem sich nachhaltige Gewinne im Wert von über 1.500 Euro verstecken! Was genau euch erwartet und eine Vorschau auf einige der teilnehmenden Marken findet ihr in diesem Artikel.

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Adventsome Adventskalender 2020 – Der beste Adventskalender der Welt

Den besten Adventskalender der Welt zu kreieren ist ein ehrgeiziges Vorhaben, dem sich Lea und Josias vor zwei Jahren verschrieben haben. Was einen solchen Adventskalender ausmacht? Durchdacht bis ins letzte…

Den besten Adventskalender der Welt zu kreieren ist ein ehrgeiziges Vorhaben, dem sich Lea und Josias vor zwei Jahren verschrieben haben. Was einen solchen Adventskalender ausmacht? Durchdacht bis ins letzte Detail soll er alles vereinen, was dem Paar aus Köln wichtig ist: ein wunderschönes Design, tägliche Freude und Spannung durch vielfältigste Geschenke, Nachhaltigkeit und Mitgefühl.

Der Beginn des Herzensprojektes

Aber zuerst einmal zurück zum Anfang, denn wie kommt man eigentlich auf die Idee, sich einem Adventskalender-Projekt zu verschreiben – und das jedes Jahr aufs Neue? Wie so oft entstehen Ideen dieser Art aus einer Notwendigkeit, einem persönlichen Bedürfnis, das mit keinem existierenden Produkt befriedigt werden kann. Unbefriedigend waren in diesem Fall im Jahr 2017 die Adventskalender, die Lea und Josias füreinander als Geschenk kaufen wollten. Ob gefüllt mit Schokolade, Tee oder anderen Produkten, keiner der Kalender war genau das, was man sich gegenseitig schenken wollte. Egal ob in Bezug auf die enthaltenen Produkte, die Verpackung oder den Faktor Nachhaltigkeit, kein Adventskalender konnte wirklich überzeugen.

Die Lösung fand sich – wie so oft – darin, die Dinge selber in die Hand zu nehmen und einen Adventskalender nach den eigenen Vorstellungen selber zu basteln und zu befüllen. Die Umsetzung dieser Idee bereitete beiden großen Spaß und das Resultat war – vor allem durch die mit Sorgfalt und Liebe ausgewählten Geschenken hinter den Türchen – so aufregend und besonders, dass Lea und Josias beschlossen, dieses Erlebnis mit anderen zu teilen. Und so wurde das Herzensprojekt Adventsome geboren.

Der beste Adventskalender der Welt

Der erste Schritt war ein Konzept für den perfekten Adventskalender zu erstellen: Die Produkte sollten hochwertig, nachhaltig und innovativ sein. Gleichzeitig wollten Lea und Josias keine Wegwerfverpackung verwenden, sondern eine Box, die auch nach der Adventszeit benützt werden kann. Zu guter Letzt wollten sie mit dem Adventskalender wohltätige Organisationen unterstützen.

Handelsübliche Adventskalender gehen typischerweise thematisch in eine Richtung. Sie enthalten beispielsweise 24 Beautyprodukte, 24 Süßigkeiten oder 24 Tees. Oft kommt alles von derselben Marke, man weiß also schon ziemlich genau, was einen erwarten wird. Der Überraschungseffekt geht so verloren. Der Adventsome Adventskalender liefert hingegen eine bunte Mischung von Produkten zahlreicher Startups. So ist jeder Tag eine Überraschung.

Wie sieht der Adventsome Adventskalender 2020 nun aus und was steckt hinter den Türchen? 20 hochwertige nachhaltige und vegane Produkte von Startups wie Snacks, Drinks, Gadgets sowie Pflege- und Wellnessprodukte können im Kalender gefunden werden. Dazu kommen vier Spenden für wohltätige Zwecke, die sich ebenfalls hinter den Türchen verstecken. Zusätzlich gibt es 19 exklusive Rabattcodes für die Online-Shops der Startups. All dies steckt in einer liebevoll illustrierten Box, die auch nach Weihnachten weiterverwendet werden kann. Verpackt wird der Kalender von Hand in einer sozialen Werkstatt.

Die Produkte und die Startups dahinter

Bei der Auswahl der Produkte, die im Adventsome Adventskalender enthalten sind, war Nachhaltigkeit ein zentrales und wichtiges Kriterium. Damit der Kalender jeden Tag eine Überraschung bietet, haben sich Lea und Josias nicht auf eine Kategorie von Produkten festgelegt, sondern bieten einen bunten Mix von 20 innovativen Geschenken. Eins aber haben alle gemeinsam, der Adventskalender enthält ausschließlich vegane Produkte, die auf jegliche tierische Inhaltsstoffe verzichten.

Viele der beteiligten Startups engagieren sich neben ihren nachhaltigen Produkten zusätzlich für eine bessere Welt, indem sie beispielsweise auf eine plastikfreie Verpackung setzen oder einen Teil ihrer Gewinne spenden. Ein jedem Geschenk beigelegtes Briefchen erzählt mehr über das Startup wie Fun Facts, die Gründungsstory oder Wissenswertes zum Produkt. Zusätzlich gibt es exklusive Gutscheincodes mit bis zu 25 Prozent Rabatt für die jeweiligen Online-Shops. Besonders Neugierige finden auf der Homepage von Adventsome einen Spoiler für den Inhalt des Adventskalenders, in dem drei der 24 Geschenke verraten werden.

Der Adventskalender ist vor allem aus zwei Gründen mit Startup-Produkten gefüllt: Erstens machen diese den Adventskalender erst richtig spannend, denn die Wahrscheinlichkeit auf Produkte zu treffen, die man noch nicht kennt ist größer. Außerdem möchten Lea und Josias Startups mit tollen Ideen gerne unterstützen. Von eben erst gegründeten Startups, deren Schätze noch richtige Geheimtipps sind, bis hin zu etwas bekannteren Jungunternehmen, ist alles dabei. Die teilnehmenden Unternehmen bekommen durch Adventsome die Möglichkeit, neue Menschen von sich zu überzeugen und zu begeistern.

20.000 Euro für gute Zwecke

Was wäre Weihnachten ohne Nächstenliebe? Ohne etwas zurückzugeben und Freude zu teilen? Lea und Josias haben sich entschieden, diese Gedanken einen festen Bestandteil des Adventskalenders werden zu lassen. Deshalb sind vier der 24 Geschenke im Kalender Spenden für wohltätige Zwecke.

An den jeweiligen Tagen versteckt sich hinter dem Türchen ein Brief der jeweiligen Organisation, der erklärt, wofür sich diese einsetzt und was konkret mit eurer Spende bewirkt wird. Die wohltätigen Organisationen erhalten durch den Adventsome Adventskalender dieses Jahr finanzielle Unterstützung von insgesamt 20.000 Euro in ihrem Engagement für eine bessere Welt. Seit dem Start im Jahr 2018 wurden so bereits über 10.000 Euro gespendet, in 2020 kommen die eben erwähnten 20.000 Euro hinzu. Welche Organisationen bis jetzt Spenden erhalten haben könnt ihr auf der Adventsome-Homepage nachlesen.

Verpackung und Design

Eine nachhaltige Verpackung war Lea und Josias besonders wichtig. Anstelle einer Wegwerfverpackung finden die 24 Geschenke Platz in einer wertigen, stabilen Box aus Pappe, die von der Künstlerin Farina Kuklinski mit einer Winterlandschaft mit vielen liebevollen Details illustriert wurde. Die Box kann nach der Adventszeit einfach weiterverwendet werden, zum Beispiel zum Aufbewahren von Weihnachtsdeko oder um sie erneut mit Geschenken zu befüllen.

Nachhaltigkeit war dem Paar auch bei Details wichtig, so wurde bei allen Materialien wie zum Beispiel den Umschlägen für die Briefe oder den Zahlenstickern vegane Varianten ohne tierische Klebstoffe gewählt. Auch die Postkarten, die dem Adventskalender beiliegen, werden in der Umweltdruckerei nachhaltig hergestellt. Der gesamte Adventskalender wird sorgfältig und liebevoll in einer sozialen Werkstatt im Kölner Raum von Hand verpackt.

Made with Love in Germany

Nachdem Lea und Josias aus Köln stammen, war es ihnen wichtig, alle Komponenten des Kalenders aus Deutschland zu beschaffen. So wird die Box in der Nähe von Leipzig hergestellt, genauso wie das zum Umwickeln der Geschenke verwendete FSC-zertifizierte Seidenpapier in Deutschland produziert wird. Zusammengestellt wird der Adventskalender wie weiter oben schon erwähnt in Köln – Menschen mit Behinderung bekommen hier die Möglichkeit, sich den eigenen Fähigkeiten entsprechend im eigenen Tempo einzubringen. Und last, but not least stammen auch alle 20 Startups, die am Adventsome Adventskalender 2020 beteiligt sind, aus Deutschland.

 

Ist der Adventsome Adventskalender der beste Adventskalender der Welt? Das werden die 24 Tage der Adventszeit zeigen, die Lea und Josias für euch mit Spannung, Entdeckungen und Vorfreude füllen möchten. Wenn ihr diese mit anderen teilen wollt, könnt ihr den Adventskalender auch als Paar (der Kalender ist unisex und nicht für ein bestimmtes Geschlecht gepackt), mit Familie (es sind keine alkoholischen Produkte enthalten) oder mit Freunden öffnen.

Nachdem ich Adventsome und die Idee dahinter näher kennenlernen durfte, bin ich nicht nur beeindruckt vom Engagement von Lea und Josias, sondern auch sehr neugierig auf alle enthaltenen Marken und Produkte. Gratulation zur Idee und zur wunderbaren Umsetzung und auf viele weitere adventsome Adventszeiten!

 

Nicht verpassen – zur Zeit könnt ihr den Adventsome Adventskalender als Give-Away von The bird’s new nest gewinnen. Wie ihr an der Verlosung teilnehmen könnt, findet ihr in diesem Beitrag.

7 Kommentare zu Adventsome Adventskalender 2020 – Der beste Adventskalender der Welt

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