Gehzeit: 5 Stunden 20 Minuten, Queyrieres, Chambres d’hotes Chez le Castaf

Wir haben die Möglichkeit bis nach Tence mit dem Bus zu fahren. Ein nettes altes Städtchen, in dem wir noch unsere Jause kaufen können. Trotz der guten Markierungen vergehen wir uns heute und müssen daher einen Umweg auf der Straße in Kauf nehmen. Es ist ganz schön heiß und mir liegt die gestrige Gänseleber, die Konrad gegessen hat, noch im Magen und geschlafen habe ich auch nicht gut. Vor allen Dingen stört mich, dass er mich für übersensibel hält und mich nicht versteht. Nachdem ich im Gespräch ordentlich Dampf abgelassen habe, geht es mir besser und ich tanke wieder Energien in der besonders schönen Kirche Saint-Jeures. Wir sind noch auf 1.000 Meter Höhe und sehen die Vulkankegel Pic du Lizieux (1.388 m) und Suc du Mounier (1.209m). Am Nachmittag befinden wir uns auf dem Gebirgszug Massif du Meygal und überschreiten den höchsten Punkt (1.200 Meter) der Via Gebennensis. Unterhalb einer auffallenden Basaltorgel aus Vulkangestein liegt das Dorf Queyrieres und unser Quartier in einem ***-Chambres d’hotes. Ein altes, besonders schön renoviertes und sehr komfortables Landhaus mit einer reizenden jungen Gastgeberin die sich über das Wiedersehen mit Konrad freut. Eine Reitergruppe übernachtet ebenfalls hier und aus unserem Fenster sehen wir deren Pferde auf der Weide. Ich bin wieder mit der Welt versöhnt! Höchst qualitativ und professionell werden wir alle gemeinsam verköstigt. Unsere Französischkenntnisse reichen für einfache Gespräche. Konrad hat den größeren Wortschatz. Ich kann besser schreiben und bin daher für die Eintragungen in den Gästebüchern zuständig.

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