Das neue Jahr steht kurz bevor und so möchte ich wie auch in den letzten beiden Jahren den Grundstein für die kommenden zwölf Monate in Form eines Wortes für 2019 legen. Einige von uns werden für nächstes Jahr vielleicht Vorsätze fassen oder auch konkrete Ziele formulieren. Manchmal sind es auch einfach nur Wünsche, die Realität werden sollen oder bestimmte Dinge, die wir uns erhoffen.

Doch wenn das Jahr dann so richtig in Gang kommt, sind die Vorsätze und Ziele oft schnell vergessen – zu hektisch ist der Alltag, an zu viel anderes ist zu denken. Irgendwann ist das Jahr dann zu Ende und es geht wieder von vorne los. Neue Vorsätze, Ziele und Hoffnungen, die vielleicht sogar dieselben sind, die man das Jahr zuvor gefasst  hat, um sie dann im Laufe der Zeit zu vergessen. Um den Fokus nicht zu verlieren hilft das Wort für 2019!

Euer Wort für 2019

Wählen wir also ein Wort, ein Wort für das Jahr 2019! Ein Wort, das wir für das gesamte restliche Jahr als unseren Fokus nehmen können. Ein Wort, das verkörpert, was uns in diesem Jahr besonders wichtig ist. Achtsamkeit, Zufriedenheit, Selbstliebe, Leidenschaft, Zielstrebigkeit – wählt ein Wort, das sich für euch richtig und stimmig anfühlt. Wann immer ihr euch nun im Laufe des Jahres ziellos oder verloren fühlt, wenn es euch schwer fällt, Prioritäten zu setzen oder Entscheidungen zu treffen, ruft euch euer Wort für dieses Jahr in Erinnerung. Was wären die nächsten Schritte in diese Richtung? Welche Aufgaben führen euch dorthin? Welche Entscheidungen lassen sich mit eurem Wort mehr vereinbaren als andere? Euer Wort wird euch helfen, den Fokus nicht zu verlieren und euch Orientierung bieten, wenn es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Wenn ihr Lust habt, notiert euch euer Wort auf einem Post-It und klebt es – siehe Titelbild – an euren Monitor. Oder zaubert in einem Grafikprogramm ein Bild um es an die Wand zu hängen. Packt eure Malutensilien aus – der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt!

Eure Fragen für 2019

Alle, die sich mit ihrem Wort für 2019 noch näher befassen wollen, können sich diese vier Fragen stellen. Nehmt euch die Zeit, die Fragen in Ruhe zu überlegen und schreibt eure Antworten nieder.

1. Was bedeutet dein Wort für dich? Welche Gefühle, Bilder und Assoziationen ruft es hervor? Lass deinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf, egal was auftaucht, alles ist erlaubt.
2. Warum ist dein Wort wichtig für dich? Wenn dein Wort der Hauptfokus in deinem Leben wäre, was würde sich ändern?
3. Wie kannst du dein Wort in dein Leben einbauen, egal ob täglich, wöchentlich oder monatlich. Wie würde das aussehen?
4. Wie kannst du sicherstellen, dass all das tatsächlich passiert? Welche Unterstützung brauchst du, um all dies Schritt für Schritt umzusetzen?

Was ist euer Wort für 2019?

Mein Wort für 2018 war „Innerer Frieden“. Zugegeben, es waren in diesem Fall zwei Worte, aber es passte einfach wunderbar und war für mich eine Weiterentwicklung, denn auch der Wunsch nach Ganzheit im Jahr davor war letztlich der Wunsch nach innerem Frieden und Gelassenheit. Das Wissen um diesen Fokus ließ mich auch meine anderen Ziele und Vorsätze einfacher umsetzen, denn Pläne wie täglich Yoga zu machen, meinen Besitz genauso wie meine mir selbst auferlegten To-Dos zu reduzieren hatten im Sinne des inneren Friedens einen gemeinsamen Fokus, der mir unglaublich wichtig ist.

2017 hieß es für mich wie schon erwähnt „Ganzheit“, um mich darauf zu besinnen, mich ganz zu fühlen. Vor allem gerade in den Momenten, wo man sich hektisch und zerrissen fühlt, wo man vor lauter Aufgaben gar nicht weiß, wo zuerst beginnen, einen vielleicht auch das Gefühl überkommt, „das alles nicht zu schaffen“, ich mich daran erinnern kann, dass ich nicht zuerst etwas tun oder erreichen muss, um mich ganz zu fühlen. Dass der Augenblick und das Empfinden ganz und vollständig im Jetzt zu sein das wichtigste ist und nicht der ständige Fokus auf Dinge, die im Aussen stattfinden. Jedes Mal, wenn ich mir das Wort in Erinnerung gerufen habe, war ich sofort ruhiger und entspannter und ich konnte mich so schnell wieder darauf besinnen, was mir wirklich wichtig ist.

Wie in den Vorjahren war mein Wort für 2019 relativ schnell gefunden. Ich sehne mich zur Zeit sehr nach „Freiheit“. Aus Gewohntem auszubrechen, neue Wege zu gehen, eingefahrene Routinen zu hinterfragen. Sich frei zu fühlen von Erwartungen, die mir nicht dienen. Frei auch in Gedanken, den eigenen Vorstellungen mehr Raum zu geben, kreativ zu sein, out of the box zu denken. Sich die Freiheit zu nehmen, man selber zu sein.

Was ist euer Wort für 2019? Hat euch euer Wort für 2018 geholfen? Teilt eure Worte, Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren!

Viel Erfolg auf eurem Weg!