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Schlagwort: Yoga

Hatha Yoga im Prana Yoga-Studio

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich begonnen, regelmäßig einmal pro Woche in eine Yogastunde zu gehen. Obwohl ich es nicht geschafft habe auch zu Hause immer wieder Übungen zu…

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich begonnen, regelmäßig einmal pro Woche in eine Yogastunde zu gehen. Obwohl ich es nicht geschafft habe auch zu Hause immer wieder Übungen zu machen, habe ich gespürt wie gut mir diese eineinhalb Stunden jeden Freitag getan haben. Yoga ist für mich einfach der ideale Ausgleich zum ständigen Sitzen im Büro.

Umso stärke habe ich diese wöchentliche Einheit in der Sommerpause vermisst, wenngleich die brütende Hitze auch nicht wirklich zur Bewegung eingeladen hat. Dafür kam mir die Einladung zum Schnuppern ins Sommeryoga im Prana Yoga-Studio gerade recht.

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Auf der Mariahilferstraße in Wien befindet sich das Prana Yoga-Studio. Hier halten 15 selbstständige Yoga-Lehrerinnen und Yoga-Lehrer ihre Stunden ab. Anfangs war ich angesichts der heißen Temperaturen skeptisch, ob ich mich wirklich im Sommer auf Sport einlassen sollte, da mein Kreislauf darauf auch sehr empfindlich reagiert, aber die vier verschiedenen Trainingsräume sind alle in einem schön renovierten Altbau, wodurch es zu jeder Jahreszeit angenehm temperiert ist.

Warum Semesterkurse?

Bevor ich mich aber auf den Weg nach Wien gemacht habe, hat mich zuerst interessiert: Wie funktioniert das Prana Yoga-Studio eigentlich? In vielen Studios sind die Stunden mit 10er Blocks organisiert. Dies bietet zwar allen Teilnehmern hohe Flexibilität, führt aber auch dazu, dass die Teilnehmer immer wieder variieren und sich die Gruppe nicht kontinuierlich gleich weiter entwickeln kann.

Daher setzt das Prana Yoga-Studio schon seit Jahren auf Semesterkurse. Dabei kann man an Themen dranbleiben und besser auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Gruppen wachsen zusammen und in einem sicheren Rahmen kann man sich jede Woche neu erfahren und versuchen. Trotzdem kann man in vielen Kursen auch während des Semesters noch einsteigen.

Was ist Sommeryoga?

Wie komme ich dann auf Sommeryoga? Von Juli bis Oktober findet im Prana kein Semesterkurs statt, sondern offene Stunden. Hier kann man entweder einzelne Stunden buchen oder sich einen 5er oder 10er Block zulegen. Der Vorteil ist, dass man hier ganz ohne Verpflichtung gustieren kann, ohne sich bereits für ein ganzes Semester zu verpflichten. Man kann unterschiedliche Kursstufen probieren und auch verschiedene Lehrer. Man kauft also keineswegs die Katze im Sack.

Ich habe mich an eine einführende Stunde bei Dieter herangewagt. Nach längerer Pause habe ich mich richtig gefreut, endlich wieder meine Übungen zu machen und war gleichzeitig sehr gespannt darauf wie denn der Unterricht hier ausfallen wird.

Meine Eindrücke

Im Studio angekommen war ich jedenfalls sehr positiv überrascht. Der Raum war viel größer, als er auf den Bildern ausgesehen hat. Direkt beim Eingang steht ein Schreibtisch, wo wir von Dieter begrüßt wurden, daneben ist ein Bereich mit Stühlen zum umziehen abgetrennt. Der restliche Raum ist mit Yogamatten ausgelegt. Diese Atmosphäre und die angenehmen warmen Rot-, Braun- und Gelbtöne haben mir schon beim hereinkommen geholfen, mich zu erden und den stressigen Tag hinter mir zu lassen.

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Die Stunde selbst war ebenso angenehm, wie auch ein klitzekleines bisschen herausfordernd. Nach ein paar Wochen Abstinenz melden sich doch so manche Muskeln zurück und einige Bänder, die wieder etwas mehr gedehnt werden wollen. Das Schöne an Yoga ist aber, dass es nicht nur Gewaltlosigkeit dem Rest der Welt gegenüber predigt, sondern auch dem eigenen Körper gegenüber. Jeder geht also nur so weit, wie er bereit ist und versucht daran zu wachsen. So habe ich noch Dieters Worte in Erinnerung bei der Position des Baumes: „Entscheidet selbst, welcher Baum ihr heute sein möchtet. Ein eher großer oder kleiner, ist er weit ausladend oder hat er eine Krone auf. Wählt, was für euch heute das Beste ist.“

So vergingen die eineinhalb Stunden im Flug. Gefühlt war für mich erst die Hälfte um, da hieß es bereits es sei Zeit für die Schlussentspannung. Mit einem Lächeln im Gesicht und gefühlte zehn Kilo leichter bin ich dem Prana Yoga-Studio an diesem Abend entschwebt und ich kann jedem, der mit dem Gedanken spielt, Yoga auszuprobieren oder der gerade auf der Suche nach einem passenden Studio ist das Prana Yoga-Studio empfehlen.

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Blogvorstellung: ganzherzig mit ganz viel Herz (Tipps für mehr Selbstliebe inside!)

Heute gibt es wieder eine Blogvorstellung von mir, dafür habe ich mir einen – Achtung, Wortwitz! – ganz herzigen Blog namens ganzherzig ausgesucht. ganzherzig ist auch als Online-Magazin wie The bird’s…

Heute gibt es wieder eine Blogvorstellung von mir, dafür habe ich mir einen – Achtung, Wortwitz! – ganz herzigen Blog namens ganzherzig ausgesucht. ganzherzig ist auch als Online-Magazin wie The bird’s new nest zu verstehen und wurde von Maria Ma ins Leben gerufen.

Was aber bedeutet ganzherzig? „Ganzherzig ist die Steigerung von halbherzig und bedeutet auf dein Herz zu hören und die Dinge mit Achtsamkeit und deiner inneren Stimme entsprechend auszuführen. Dies ist heutzutage keine leichte Sache, sondern eher eine Lebensaufgabe. Wir sind durch Medien und gesellschaftliche Ansprüche oft so zugespamt, dass wir unsere eigene innere Stimme nicht mehr hören können, oder gar keinen Zugang dazu haben. Ich persönlich glaube aber, dass es uns und unserer Umwelt besser gehen würde, wenn wir uns wieder mehr mit uns selbst und damit auch unserer Umgebung verbinden würden.“ Das schreibt Maria über ihr Herzstück – entschuldigt bitte, aber diese Wortwitze schreiben sich gerade einfach von alleine – mir hat diese Passage so gut gefallen, dass ich euch diese nicht vorenthalten wollte.

Aber auch die Person hinter ganzherzig wirkt genau so, wie sie ihr Magazin genannt hat – ich verkneife mir jetzt den schlechten Wortwitz. Maria Ma sieht total sympathisch aus und auch ihre Beschreibung klingt interessant. Sie hat das Magazin im Jahr 2013 gegründet und widmet sich damit vorwiegend ihrer Leidenschaft auf Yoga, Indien und veganer Ernährung. Ich habe früher auch sehr lange und leidenschaftlich gerne Yoga gemacht und frage mich gerade warum ich das eigentlich jetzt nicht mehr mache…?

Im ersten Moment war ich zugegeben ein bisschen erschlagen von so vielen Bildern und Infos, die gleich auf der Startseite auf einen zukommen. Wenn man sich dann aber einen Überblick verschafft hat, entdeckt man ein… zwei… oder eher ganz viele Themen, die einen interessieren und einen Blick wert sind. Gleich ins Auge gestochen ist mir aber das wundervolle Logo, das mit grün-türkiser Wasserfarbenoptik besticht.

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An dieser Stelle wäre es jetzt an der Zeit, sich für einen Artikel zu entscheiden und euch diesen näher vorzustellen. Das entpuppt sich aber leider als schwieriger als gedacht, ich kann mich einfach nicht entscheiden. Schließlich bin ich über den Artikel „Selbstliebe lernen – 5 Tipps, wie du dein eigener Soulmate werden kannst“ gestolpert. Diesen finde ich perfekt um ihn euch vorzustellen, denn ich glaube viele von uns sollten lernen, sich selbst einfach mehr zu lieben und nicht ganz so selbstkritisch zu sein.

Maria gibt folgende Tipps:

1. Steh morgens mit einem Lächeln auf. Wenn du dann im Badezimmer vor dem Spiegel stehst, sag ein paar nette Dinge zu deinem Spiegelbild wie zum Beispiel „Wie hast du geschlafen?“ oder auch „Ich liebe dich!“.

2. Verwöhne dich selbst und fange damit schon beim Frühstück an. Höre nicht auf Diät-Bücher sondern auf deine Intuition. Maria ist davon überzeugt, dass dir dein Körper immer genau sagen wird, was er gerade braucht.

3. Nimm dir jeden Morgen etwas Zeit für ein kurzes Yoga- oder Meditationsritual, wie zum Beispiel ein paar Sonnengrüße, eine zehnminütige Atemmeditation, oder auch das Wiederholen eines Mantras.

4. Stelle dir selbst mehrmals täglich die Frage „Wie geht es dir?“ und beantworte sie selbst. Wenn es dir gut geht, ist alles in Ordnung. Wenn du die Frage aber nur negativ beantworten kannst, versuche etwas an deiner Ausgangssituation zu ändern, bis sie wieder stimmt.

5. Nimm dir regelmäßig Zeit für Entspannung und Wellness. Überlege dir, was dir gut tut und plane diese Entspannungszeiten fix in deinen Zeitplan ein.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern auf ganzherzig und entschuldige mich nochmals für die ganzen schlechten Wortwitze. Ich nehme mir jetzt meine wohlverdiente Entspannungszeit und das solltet ihr auch!

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YOGANIMAL – Was hat königliches Karma mit Fashion zu tun?

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit entdeckte ich auf Instagram den Account „Royalkarma“. Als Yogalehrerin flatterten mir dann gleich mehrere Assoziationen durch den Kopf: * Was du nicht willst,…

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit entdeckte ich auf Instagram den Account „Royalkarma“. Als Yogalehrerin flatterten mir dann gleich mehrere Assoziationen durch den Kopf:

* Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu!
* Royal = königlich = Raja (Raja Yoga ist der Königsweg des Yogas)

Ich wurde neugierig, folgte dem Account und entdeckte herrlich schöne Yoga-Klamotten und süße, kleine, bunte Buddhafiguren. Nachdem ich dann den Onlineshop von YOGANIMAL – so heißt das Label eigentlich – durchstöbert hatte, war ich absolut begeistert. Ich wollte mehr über YOGANIMAL wissen und habe deshalb ein Interview mit Denise Edling, dem Gesicht hinter den Good-Karma-Produkten, geführt.

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Denise, möchtest du dich und YOGANIMAL selbst einmal kurz vorstellen?

Ich habe mein Label YOGANIMAL im Herbst 2013 mit der Unterstützung meines Mannes, durch die Inspiration unseres Katers Rothko und meiner Kraftquelle Yoga, gegründet. Im April 2014 ist dann unsere Webseite online gegangen. Alles, was vorher nur in meinem Kopf und Herzen Formen hatte, war nun geboren. Das war auch wie eine Neugeburt für mich! Meine Lebensphilosophien, Ideen, Ideale, Wünsche und Hoffnungen haben nun einen Guru – YOGANIMAL ist mein ganz persönlicher Guru meine Energiequelle, die mir Kraft gab und gibt. Die Umstände aus denen YOGANIMAL entstanden ist, waren nämlich erst alles andere als erfreulich. Vor der Gründung meines Labels war ich neun Jahre Weltenbummlerin – auch Flugbegleiterin genannt. Im Dezember 2012 wurde ich aber leider unerwartet fluguntauglich geschrieben und meine Lebensplanung, mit damals 41 Jahren, ziemlich durcheinander gewirbelt. Was zuerst eine absolute Katastrophe bedeutete, mündete nach Monaten in eine neue Chance, die sich schon lange in meinem Herzen breit gemacht hatte. Oftmals nimmt man diese Chancen gar nicht wahr, wenn man sich in seinem Hamsterrad befindet – man hat Angst davor, etwas zu wagen und träumt aus Zeitmangel erst gar nicht davon. Aber jeder Mensch braucht einen Guru, eine Energiequelle, etwas, an das man glaubt und etwas, das Lebensfreude schenkt – besonders in Zeiten, in denen man sich ziemlich verloren fühlt! Daher glaube ich aus persönlicher Erfahrung an Dalai Lamas Worte: „Nicht zu bekommen was man will, kann manchmal ein großer Glücksfall sein.“ und „Erst wenn du dich verloren glaubst, wirst du dich finden!“ Ich sehe YOGANIMAL als meine Berufung an – denn: Auch wenn du deinen Guru manchmal nicht auf den ersten Blick erkennst, wird er dich finden – wenn du es zulässt und daran arbeitest! Die Reise geht also weiter.

Es gab bestimmt auch Hindernisse die es erschwerten, nachhaltige Kleidung zu produzieren. Was gibt dir den Mut und die Kraft, diese zu überwinden?

Oh ja, Hindernisse gab es und gibt es auch immer noch. Das Schwierigste in der Anfangsphase war, eine Druckerei zu finden, die ausschließlich ökologisch druckt beziehungsweise Farben ohne Phthalate und schädliche Schwermetalle verwendet. Ich bin aber zuversichtlich, dass immer mehr Druckereien dieses Service anbieten werden, wenn auch die Kunden auf diese Kriterien achten. Wir als Käufer haben eine – bisher eher unterschätzte – Macht, Dinge zu verändern! So – BE THE CHANGE!

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Ein Teil der Einnahmen fließt als Spende in Hilfsprojekte. Wie hast du diese ausgewählt und was war dir bei der Auswahl wichtig?

Ja, die Hilfsprojekte sind bei uns Herzensangelegenheiten. Das „Waldpiraten-Camp“ kenne ich durch einen persönlichen Besuch mit meinem Mann und einem Freund im Rahmen eines anderen Projektes und finde, es ist eine wundervolle und wichtige Einrichtung! Das Waldpiraten-Camp ist das erste und einzige Freizeitcamp für krebskranke Kinder in Deutschland beziehungsweise im deutschsprachigen Raum und die jährlichen Kosten von zur Zeit rund 900.000 Euro werden fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Gerade diesen Aspekt finde ich toll, denn somit bleibt diese Einrichtung unabhängig! Das Projekt BARC – Bali (Dog) Adoption & Rehabilitation Centre – kenne ich durch Facebook und finde die Arbeit, die dort geleistet wird, fantastisch – ebenso wie die Arbeit, die all die anderen Tierschutzorganisationen weltweit leisten! Tiere sind auf unsere Hilfe und Unterstützung angewiesen und das, was wir für sie tun, geben sie uns tausendfach zurück! WE LOVE ANIMALS!

Neben tollen Shirts für Männer und Frauen, habt ihr auch andere Produkte in eurem Onlineshop. Passend zur kalten Jahreszeit habt ihr eine wundervolle Kollektion von Beanies herausgebracht. Wovon lässt du dich für den kreativen Part deiner Arbeit inspirieren?

Natürlich fließen in den kreativen Part meiner Arbeit auch Impulse, die ich in neun Reisejahren sammeln durfte! Die meisten Inspirationen für meine Arbeit habe ich in Asien gesammelt. Ich liebe zum Beispiel die Farben Indiens. Aber auch das Streetlife in New York, Buenos Aires und Kopenhagen! Ich kann stundenlang in Cafés sitzen und mir die Menschen und ihren Style anschauen – der Style an sich verrät ja schon sehr viel über einen Menschen und seine Lebensphilosophie. Unsere Beanies und Shirts spiegeln somit auch einen Teil unserer Lebensphilosophie wieder.

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Man kann auch süße kleine Buddhas bei euch bekommen. Buddha als Deko oder steckt mehr dahinter? Auf eurer Homepage steht auch das Mantra „Om Mani Padme Hum“.

Das Mantra „Om Mani Padme Hum“ war das erste, das sich in Tibet verbreitete und ist das älteste und weltweit bekannteste. Es ist das Mantra und der Name des am meisten verehrten Buddhas „Liebevolle Augen“. Es ist dem Mitgefühl zugeordnet. Das Mantra „Om Mani Padme Hum“ ist ein Wegweiser, unablässig zum Wohle aller Lebewesen zu handeln. Es ist mein Lieblingsmantra und ich verbinde es mit dem Wunsch und der Motivation, die auch hinter YOGANIMAL steht, denn auch wir wollen dazu beitragen, mit YOGANIMAL ein Stück Liebe und Mitgefühl in die Welt zu bringen. Genau wie unsere Little Buddhas! Sie machen sich natürlich sehr gut als Deko, sie sind immer ein Hingucker und sie sind sehr fotogen. Aber sie vermitteln uns auch erstrebenswerte Tugenden, die uns auf unserem Weg begleiten und uns sinnbildlich hin und wieder daran erinnern sollen. Und wer könnte uns besser daran erinnern als so ein kleiner, hübscher, farbiger Buddha der in jede Hosen- und Handtasche passt, dass wir alle immer daran arbeiten müssen, tugendhaft zu sein? So, wie wir auch an allem anderen arbeiten, das von Bedeutung für uns ist. Darum: Jeder sollte auf seinem Weg ein Mantra und einen Little Buddha bei sich haben.

Denise, ich danke dir für dieses herzliche, ehrliche Interview!

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Was Calisthenics sind und wie sie Ästhetik mit Gesundheit und Nachhaltigkeit verbinden

Körperliche Fitness kann man auf verschiedenen Wegen erreichen. Manch einer geht morgens eine halbe Stunde joggen, ein anderer pumpt schwere Eisen im Fitnessstudio, wieder ein anderer besucht Zumba und Aerobic…

Körperliche Fitness kann man auf verschiedenen Wegen erreichen. Manch einer geht morgens eine halbe Stunde joggen, ein anderer pumpt schwere Eisen im Fitnessstudio, wieder ein anderer besucht Zumba und Aerobic Stunden oder betreibt andere Sportarten. Ein trainierter Körper hilft uns gesund zu bleiben und nachhaltig mit uns selbst umzugehen. Darüber habe ich bereits in meinem Artikel Der Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Fitness geschrieben. Interessanterweise verbinden heute die meisten von uns körperliche Fitness mit dem Fitnessstudio. Dort gibt es die verschiedensten Maschinen, freie Gewichte, jede Menge Ausdauergeräte sowie Laufbänder oder Crosstrainer. Schnell hat man sich angemeldet und die Studios haben in der Regel 15 bis sogar 24 Stunden am Tag geöffnet.

Doch gibt es eigentlich eine nachhaltigere Lösung für das tägliche Training, die auch den Geldbeutel schonen könnte? Ein Fitnessstudio betreibt viele Geräte, die alle extra gebaut werden mussten, ergo Ressourcen verbraucht haben und regelmäßig ersetzt werden müssen. Zusätzlich benötigen einige der Ausdauergeräte Strom. Außerdem brennt während der langen Öffnungszeiten ständig das Licht, die Musik läuft und in der Regel auch mehrere Fernseher. Vielleicht gibt es sogar eine Sauna oder Solarbänke. Ein letzter Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, betrifft die Anreise zum Fitnessstudio. Fährt man mit dem Auto dorthin, ist dem Umweltschutz leider keinesfalls gedient. Wie kann ich also nachhaltig für meinen Körper und meine Umwelt sorgen, und dabei auch noch Geld und Zeit sparen? Die Antwort auf diese Frage lautet Calisthenics.

Der Begriff Calisthenics entpringt dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern kalos („schön“) und sthenos („Kraft“) zusammen. Einfach ausgedrückt umfassen Calisthenics Eigengewichtsübungen. Der Vorteil von Eigengewichtsübungen ist – wie der Name bereits sagt – dass man bloß sein eigenes Gewicht benötigt und etwa drei bis vier Quadratmeter Raum. Mehr ist für dieses Training nicht notwendig. Das bedeutet, ich kann zuhause trainieren und muss kein teures Fitnessstudio besuchen. Ich kann für mich alleine trainieren und muss mich nicht erst überreden, mich auf den Weg nach draußen zu machen. Calisthenics können durch wenige simple Übungen, wie etwa Liegestütze und Kniebeugen, sehr effektive Resultate erzeugen. Natürlich kann ich auch joggen gehen, doch wer daran interessiert ist die Muskulatur aufzubauen und zu stärken und nicht gerne läuft, ist mit Eigengewichtsübungen gut beraten.

Aber braucht man nicht Gewichte um Muskeln aufzubauen?

Manch einer mag glauben, dass Eigengewichtstraining relativ beschränkt ist in seiner Möglichkeit, Übungen zu steigern und progressiv Muskeln aufzubauen. Wenn jemand mit 150 Kilogramm auf den Schultern eine Kniebeuge macht, erscheint das natürlich erst einmal beeindruckender. Tatsächlich ist es aber so, dass Calisthenics wesentlich funktionaler sind als das typische Gewichte- und Bodybuilder-Training. Während die Maschinen im Fitnessstudio teilweise nur einen einzigen Muskel im Körper beanspruchen, trainiert eine Eigengewichtübung stets viele unterschiedliche Muskeln. Zudem ist das Eigengewichtstraining natürlich und damit gesünder. Rein evolutionär gesehen sind wir dazu konzipiert, unser eigenes Körpergewicht fortzubewegen und vielleicht auch auf Bäume hieven zu können. Die Übungen beanspruchen damit also ein natürliches Zusammenspiel verschiedenster Muskelgruppen, die auch die Gelenke schonend stärken. Ein externes Gewicht von 150 Kilogramm zu heben, stand hingegen nicht auf unserem evolutionären Bauplan. Oft haben Gewichtheber daher Probleme mit den Gelenken. Wer denkt, dass Calisthenics wenig Spielraum für progressiven Fortschritt lassen, dem sei dieses inspirierende Video ans Herz gelegt. Frank Medrano lebt vegan und trainiert seit drei Jahren mit Calisthenics. Die Ästhetik, die sich in diesem Training ausdrückt, ist eine beeindruckende Beherrschung des eigenen Körpers, beispielsweise mittels Handstand-Liegestützen.

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Bild: thefrankmedrano.com

Calisthenics möchte diese Extreme erreichen, aber man kann auch andere Formen von Eigengewichtstraining machen und Muskulatur aufbauen. Ein wenig weibliche Motivation und ein Eigengewichtstraining, das jeder zu Hause oder bei gutem Wetter draußen machen kann, gibt es von Zuzana Light. In dem Beitrag erklärt sie mithilfe von Bildern auch die Körperform der Übungen. Unter dem Video gibt es außerdem nützliche Anweisungen zur Form. Wer mit ganz simplen nur fünf- bis fünfzehnminütigen Trainings am Tag anfangen möchte, kann dies mit einer Trainingsreihe von Karl Ess tun. Karl Ess lebt auch vegan, trainiert aber in der Regel mit Gewichten.

Wen hingegen die Stärke von Calisthenics Athleten inspiriert hat, fängt am besten mit den Calisthenics Grundübungen an. Diese sind Kniebeugen, Ausfallschritte, Liegestütze, Klimmzüge und Sit Ups. Das klingt nach einer sehr beschränkten Auswahl, aber man kann von diesen Übungen hunderte Variationen verwenden. Ein möglicher Trainingsplan für Anfänger könnte so aussehen, dass man dreimal pro Woche alle diese Übungen macht. Es könnten vier Sets mit jeweils zehn Wiederholungen pro Übung sein. Wichtig bei jeder einzelnen Übung ist, dass man sie entsprechend seines Stärkegrades anpasst. Wenn ihr beispielsweise keine Liegestütze machen könnt, fangt mit Knie-Liegestützen oder sogar Wand-Liegestützen an. Diese übt man solange, bis man ohne Mühe 50 Wiederholungen schaffen kann, woraufhin man zum nächstschwierigeren Grad übergehen kann. So wird aus der Wand-Liegestütze irgendwann eine Handstand-Liegestütze.

Zu der nachhaltigen Sorge für den eigenen Körper gehört es auch, die Übungen mit der richtigen Körperhaltung auszuführen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich zuvor gut mit den Übungen vertraut macht und weiß, wie die korrekte Körperhaltung aussieht. Zum Glück bietet das Internet zahlreiche Anleitungen und Beschreibungen zu allen Übungen. Im Falle der Kniebeuge beispielsweise ist dieser Artikel sehr hilfreich. Zusätzlich ist es ratsam sich von seinem Partner oder seiner Partnerin oder Freunden beobachten und korrigieren zu lassen. Alternativ kann man sich beim Trainieren einfach mal mit der Kamera aufzunehmen, damit man ganz sicher stellen kann, dass die Form stimmt.

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Bild: Janice

Ich persönlich trainiere seit fast drei Jahren mit Eigengewichtsübungen und könnte mir ein Leben ohne mein Training gar nicht mehr vorstellen. Am Anfang beziehungsweise nach einer langen Pause ist es immer ein wenig schwer sich zu überwinden, aber in der Regel hat es etwas Süchtigmachendes an sich. Das Training gibt mir Ausgleich in meinem Alltag; ich fühle mich danach wach, konzentriert und glücklich. Den Einstieg in das Eigengewichtstraining habe ich durch Zuzana Light gefunden, die damals noch alle ihre Trainingsroutinen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Sie trainiert nach dem Konzept des HIIT (High Intensity Intervall Training), was kurze aber sehr anstrengende Trainingsroutinen umfasst, die den Metabolismus anregen, dadurch Fett verbrennen und Stärke aufbauen. Ich habe nun sehr lange mit HIIT trainiert und habe damit große Fortschritte gemacht. Früher konnte ich nur mit Mühe Liegestützen auf den Knien machen. Heute trainiere ich einarmige Liegestütze. Außerdem habe ich eine schöne körperliche Definition erlangt. Kürzlich bin ich auf Calisthenics gestoßen und möchte nun mein Training darauf ausrichten. Es reizt mich, irgendwann Handstand-Liegestütze oder einarmige Klimmzüge machen zu können.

Vielleicht möchten die meisten von euch Fitness gar nicht auf dem Level von Frank Medrano beherrschen oder gar so einen Körper haben. Ich möchte aber zeigen, dass das durchaus möglich ist. Auch wer nur ein wenig Bauchspeck loswerden möchte, oder darauf abzielt, ein wenig mehr Ausdauer und Energie durch Sport zu erlangen, kann dies kostenlos und nachhaltig im eigenen Zuhause oder im Freien erreichen. Es ist ohne Geräte möglich. Calisthenics und andere Formen von Eigengewichtsübungen sind eine bewusste Entscheidung für den Antikonsum. Die Fitnessindustrie möchte uns glauben machen, dass wir nur durch Shakes, Geräte und andere Apparate schlank und fit sein können. Doch im Grunde brauchen wir dafür nur unseren eigenen Körper und eventuell eine Matte auf dem Boden. Darüber hinaus fühlt es sich natürlich gut an, wenn man merkt, dass man stärker wird. Ich habe mehr Energie, bin seltener krank und habe das Gefühl, ich trage Sorge für meinen Körper, in dem ich schließlich zuhause bin.

Quellen:
„Convict Conditioning“ von Paul Wade
“You Are Your Own Gym: The Bible of Bodyweight Exercises” von Mark Lauren

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Der Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Fitness

Manch einer mag sich vielleicht fragen, wie Training und Fitness zu einem Magazin über Nachhaltigkeit passen. Auch ich setzte mich zunächst mit dieser Frage auseinander, nachdem ich mich entschieden hatte,…

Manch einer mag sich vielleicht fragen, wie Training und Fitness zu einem Magazin über Nachhaltigkeit passen. Auch ich setzte mich zunächst mit dieser Frage auseinander, nachdem ich mich entschieden hatte, einen Artikel über dieses Thema zu verfassen. Nach kurzem Überlegen kam ich jedoch dahinter, dass sich Fitness und Nachhaltigkeit wunderbar vereinen lassen.

Eine nachhaltige Wahl von Fitnessgeräten.

Am meisten auf der Hand liegend ist die Verbindung zwischen Fitness und Nachhaltigkeit sowohl beim Kauf von Fitnessgeräten als auch bei der Art der Ausübung. Wähle ich beispielsweise für meine morgendliche Yogaroutine eine Matte aus schadstoffhaltigem, billigem Plastik und Weichmachern, wirkt sich das ungünstiger auf die Umwelt und meine Gesundheit aus, als wenn ich eine Matte aus 100 Prozent Bio-Baumwolle oder schadstofffreiem Nitrilkautschuk mit langer Lebensdauer wähle. Dieselben Kriterien lassen sich auch auf den Kauf von Hanteln über Fitnesskleidung bis hin zu großen Trainingsgeräten anwenden.

Aber auch die Art und Weise, wie ich Sport ausübe, spielt eine Rolle. Jogge ich draußen in der Natur, verwende ich wesentlich weniger Ressourcen, als wenn ich im hell beleuchteten Fitnessstudio auf dem Laufband laufe, zu dem ich womöglich noch mit dem Auto gefahren bin. Nachhaltigkeit kann also wie in allen anderen Lebensbereichen auch bei der Fitness ein hilfreicher Wegweiser sein.

Ein nachhaltiger Umgang mit dem eigenen Körper.

Unter Nachhaltigkeit versteht man eine ressourcenschonende, zukunftsfähige und bewusste Lebensweise. Während wir dieses Konzept meistens gesamtgesellschaftlich betrachten, lässt es sich auch auf den einzelnen Menschen übertragen. Unser Körper ist als Organismus für uns unser Lebensraum. Er bietet uns alle Ressourcen, um erfolgreich mit der Umwelt interagieren zu können. An diesen Lebensraum sind wir allerdings ein Leben lang gebunden. Wir können nicht in einen anderen Körper wechseln. Mit diesem Lebensraum nachhaltig umzugehen, bedeutet also, dafür Sorge zu tragen, dass unser Körper jetzt und auch in fernerer Zukunft gesund und in seiner Funktionalität erhalten bleibt.

Es ist hinlänglich bekannt, dass körperliche Fitness sich nicht nur signifikant positiv auf unsere körperliche, sondern auch geistige Gesundheit auswirkt. Wer regelmäßig Sport treibt, stärkt sein Herz und Immunsystem und beugt Osteoporose vor. Außerdem führt körperliche Fitness zu einem geringeren Risiko fettleibig zu werden sowie an Diabetes, Herz- und Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck und sogar Krebs zu erkranken. Zudem werden durch Sport Glückshormone freigesetzt und das Risiko einer Depression vermindert. Fitness, sofern man den Sport richtig betreibt, ist also ein nachhaltiger Umgang mit dem eigenen Körper.

Darüber hinaus kann ein trainierter Körper aber auch auf gesellschaftlichem Niveau zu einer Schonung von Ressourcen beitragen. Durch die verminderte Anfälligkeit für physische und psychische Krankheiten sind erheblich weniger Medikamente notwendig. Außerdem spart Fitness auf eine ganz simple Weise Strom und andere Ressourcen. Wer die Treppe nimmt statt den Aufzug, oder das Fahrrad anstelle des Autos, macht die Welt mit ein wenig Fitness ein Stück grüner. Hierdurch könnte auch eine erhöhte Nachfrage nach Parks oder Radwegen entstehen. Diese könnten, wenn gebaut, auch andere zu mehr Bewegung motivieren. Ein grüner Dominoeffekt ist entstanden.

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Bild: Sterosize / pixabay.com

Fitness schult ein nachhaltiges Mindset.

Fitness kann aber auch einen sehr subtilen Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Umwelt ausüben. Während wir im Allgemeinen davon ausgehen, dass unsere Einstellung unser Handeln bestimmt, zeigen langjährige Erkenntnisse aus der Psychologie, dass das Gegenteil der Fall ist. Wenn wir viel Sport betreiben (das Verhalten), wird sich mit der Zeit unsere Einstellung dahingehend ändern, dass wir Fitness als wichtiger erachten als früher. Jemand, der regelmäßig trainiert, ist geneigt, sich auch mit dem Thema Gesundheit auseinander zu setzen. Dabei wird er oder sie zunächst einmal vielleicht nur aus rein eigennützigen Motiven auf beispielsweise chemische Zusätze in Essen und Kleidung verzichten. Langfristig wird aber auch dieses Handeln seine oder ihre Einstellung verändern können. So entwickelt jemand, der zunächst ausschließlich aus Eigennutz begann, biologisch einzukaufen, nun auch eine allgemein nachhaltige Einstellung: Eine Einstellung, die nicht nur nachhaltig für den eigenen Körper sorgen möchte, sondern für den gesamten Planeten.

Vielleicht fühlt ihr euch bereits motiviert euch zu bewegen. Kleine Veränderungen können manchmal viel bewirken.

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Meine Lieblingsrezepte aus der Yoga-Küche auf Hawaii

„Essen ist mir ja normalerweise egal,“, sagt sie und schenkt mir dabei ein begeistertes Lächeln, „aber hier schmeckt es großartig!“ Ein schöneres Kompliment kann eine Köchin nicht bekommen, also serviere…

„Essen ist mir ja normalerweise egal,“, sagt sie und schenkt mir dabei ein begeistertes Lächeln, „aber hier schmeckt es großartig!“ Ein schöneres Kompliment kann eine Köchin nicht bekommen, also serviere ich diesem Gast gerne und mit stolzgeschwellter Brust eine extra Portion Salat. Schließlich habe ich als Freiwillige beim Kochen in der Yoga Community Kalani auf Big Island, Hawaii geholfen.

Mahlzeit - auf dem Lanai, dem Essensbereich in Kalani. Foto: Jess Scranton

Nun mag sein, dass im paradiesischen Umfeld von Hawaii alles besser schmeckt, doch nachgekocht kann man sich das fitte Urlaubsfeeling auch nach Hause holen. Deshalb haben mir die Köche und Köchinnen von Kalani hier einige ihrer veganen Lieblingsrezepte – jeweils für sechs Personen – verraten. Was für ein Zufall, dass es sich dabei auch um meine Highlights handelt.

Morgendliches: George’s Bio-Ahorn-Granola

Ob es daran liegt, dass Dessertchef George’s Granola bisher als „Geheimrezept“ unter Verschluss gehalten wurde oder daran, dass es einfach soooo köstlich ist: Die meisten Gäste fragen, wie man das Granola auch Zuhause auf den Frühstückstisch zaubert. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet:

600g Haferflocken, nicht gekocht
Jeweils 130g von mindestens vier dieser Zutaten:
– Pekannüsse
– Mandeln
– Pinienkerne
– Sonnenblumenkerne
– Kokosflocken
– Walnüsse
– Kürbiskerne
– Erdnüsse
– Sesam
1 ½ Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Muskat
1 ½ Teelöffel Salz
90g brauner Zucker
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Tasse Ahornsirup
150g Kokosöl oder Erdnussöl

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Alles mit den Händen gut vermischen und dann auf einem Blech auflegen. Zusammendrücken, damit die Granola flach wird. Rund 20 Minuten Backen bis es braun wird, dazwischen nicht verrühren. Vollständig abkühlen lassen und schließlich in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

Nichts für SuppenkasperInnen: Grüne Papaya Suppe

1 mittelgroße Zwiebel, geschnitten
2 Zehen Knoblauch, ebenfalls geschnitten
2 Esslöffel Ingwer
2 geschnittene Karotten
1 bis 2 grüne Papaya, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten
1 bis 2 Esslöffel Kochöl
150g geschälte Tomaten, geschnitten
1 Teelöffel getrockneter Oregano
1 Teelöffel getrocknete Petersilie oder 1 Esslöffel frische Petersilie, gehackt
Meersalz zum Abschmecken
2 kg lange Reisnudeln (Sai Fun)
0,70 l Gemüsesuppe

Das Öl in einem Suppentopf erhitzen, darin die Zwiebeln anbraten, bis sie hellbraun sind. Karotten, Knoblauch und Ingwer dazu geben und für weitere drei Minuten erhitzen. Tomaten, Papaya und Kräuter hinzufügen. Danach mit der Gemüsebrühe aufkochen, die Nudeln dazu geben und für weitere 15 Minuten (oder bis die Nudeln fertig sind) kochen. Heiß servieren.

Variation: Man kann auch Spinat oder anderes grünes Gemüse hinzufügen. Mit grünem Zwiebel garnieren, Sprossen und Koriander oder Kresse beifügen.

Auf dem Bauernmarkt in Hilo gibt es übrigens eine andere empfehlenswerte Köstlichkeit aus grüner Papaya: Den Green Papaya Salad von Ratana’s Green Papaya Salad, einem kleinen Stand unter den anderen Essensshops. Ich habe ihn probiert – er ist köstlich!

Knackiges: Spinat- und Brunnenkresse-Salat mit Himbeer-Vinaigrette

300g Spinatblätter
60g Brunnenkresse
15g getrocknete Cranberries
15g geröstete Walnüsse
30g geschnittene rote Zwiebel
30g frische Himbeeren
8 Esslöffel Olivenöl
2 Teelöffel Sherryessig
1 Teelöffel Balsamico Essig
Salz und frisch geriebener Pfeffer

Für das Dressing den Essig und die Hälfte der Himbeeren in einen Mixer geben, dann mit Öl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salatzutaten mit dem Rest der Himbeeren und dem Dressing abrühren. Sofort servieren.

Sowohl die Suppe als auch den Salat kann man als Vorspeise, als pūpū (so der hawaiianische Ausdruck) genießen. Oder einfach so, weil alles ʻono (= köstlich) ist!

Lasst es euch schmecken!

 

Mehr Rezepte aus der Yoga-Küche: The Many Flavors of Kalani Oceanside Retreat – a guide to heavenly cuisine by the kalani culinary arts team, Copyright 2009 via Kalani

Dieser Beitrag ist ein Vorgeschmack auf mein Reise-Buch über meine Zeit in der Yoga-Community auf Hawaii. Darin gibt’s noch mehr Rezepte und vor allem viele „Schmankerl“ von Big Island und den anderen Inseln: Hawaii – zwischen Yoga, Lava und Kochtöpfen. Drei Monate in einer Community auf der Trauminsel

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