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Schlagwort: Wiederverwertung

Wohin mit alten Shampoos? Die 7 besten Recycling-Tipps

Kennt ihr das auch? Man hat das ganze Badezimmer voll mit unzähligen Shampoo-, Duschgel- und Conditioner-Flaschen und geht trotzdem immer wieder shoppen, weil man entweder noch nicht das richtige Produkt…

Kennt ihr das auch? Man hat das ganze Badezimmer voll mit unzähligen Shampoo-, Duschgel- und Conditioner-Flaschen und geht trotzdem immer wieder shoppen, weil man entweder noch nicht das richtige Produkt gefunden hat oder einfach süchtig nach Beautyartikeln ist. Beides ist natürlich nicht verwerflich – dennoch ist es aber irgendwie schade, dass die ganzen Flaschen einstauben! Ich meine, wer kann schon das ganze Zeug komplett aufbrauchen? Und dazu kommen noch Geschenke und Pröbchen. Wohin das alles? Einen zusätzlichen Schrank einbauen oder wegwerfen?

Wer nachhaltig leben möchte, kann auch mit diesen überflüssigen Produkten noch so einiges anstellen. Ich habe hier die sieben besten Tipps gesammelt und freue mich natürlich auch, wenn von euch noch ein paar Ideen hinzukommen.

1. Tipp – Duschgel: Shampoos, die man nicht für den Kopf verwenden mag, kann man prima als Duschgel benutzen.

2. Tipp – Rasiergel: Die meisten Bio-Shampoos, -Duschgele und auch –Conditioner eignen sich bestens als Rasiergel, denn sie sind dickflüssig und auch sanft zur Haut. Ich benutze sie sogar lieber als Rasierschaum, denn damit sind die Beine oft hinterher richtig trocken.

3. Tipp – Haarkur: Oft benutzt man ja Bio–Conditioner nicht mehr, weil sie nicht so reichhaltig sind und nicht so schnell wirken wie herkömmliche Produkte. Dabei hilft es meist mehr, wenn man sie länger einwirken lässt und sich die Inhaltsstoffe in Ruhe entfalten können. Wer keine Lust hat, eine halbe Stunde oder länger mit nassem Kopf herumzulaufen, kann zum Beispiel vor dem Schlafen ein paar Kleckse im trockenen Haar verteilen, etwas anfeuchten und dann mit Zopf oder auf einem Handtuch schlafen gehen. Am nächsten Morgen wie gewohnt waschen und sich überraschen lassen!

4. Tipp – Badezusatz: Sowohl Shampoo als auch Duschgel kann man bestens als Badezusatz verwenden. Das riecht meistens auch besser als die regulären Produkte.

5. Tipp – Putzmittel: Manchmal hat man ganz aggressive Shampoos, die man nicht mehr benutzen kann, weil die Kopfhaut irritiert reagiert. Wer sich ein wenig auskennt, weiß: Oft werden Tenside verwendet, die in Reinigungsmitteln vorkommen. Warum also nicht mal zum Beispiel die Badewanne damit schrubben, den Boden oder meinetwegen das Katzenklo? Habe ich alles schon ausprobiert, funktioniert einwandfrei.

6. Tipp – Seife: Die aggressivere Waschkraft der Shampoos funktioniert natürlich auch bestens zum Händewaschen – und riecht meist besser als viele Seifen.

7. Tipp – Gegenstände reinigen: Auch eine gute Idee ist es, zum Beispiel Pinsel und Bürsten mit Shampoo zu reinigen! Gerade bei Naturborsten ist es wichtig, sie fachgerecht zu säubern und da es sich hier ja auch um Haare handelt, kann man seine Wildschweinborstenbürste gleich noch länger verwenden und hat doppelt die Umwelt und ihre Ressourcen geschont.

Für alle Tipps gilt: Wer sich an der Verpackung stört, kann sie auch in andere Gefäße umfüllen, dann sieht es auch optisch gleich besser aus!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Reduzieren eurer Shampoovorräte!

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Tetra Pak-Recycling – Selbstgemachte Geldbörse in zwei Minuten

Und das Beste daran: Du wirst alles, was du dafür brauchst, schon zu Hause herumliegen haben. Ach, also von vorne. Ich sollte eigentlich gerade Umzugskisten packen, lasse mich aber zu…

Und das Beste daran: Du wirst alles, was du dafür brauchst, schon zu Hause herumliegen haben.

Ach, also von vorne. Ich sollte eigentlich gerade Umzugskisten packen, lasse mich aber zu gerne ablenken. Diese Portemonnaies sind mir beim Packen in die Hände gefallen. Ich hatte früher jahrelang keine andere Geldbörse, irgendwie sind sie aber etwas in Vergessenheit geraten. So ein Umzug hat also doch auch seine guten Seiten, bei all den kleinen und grösseren Schätzchen, die man so findet.

Du brauchst:
• Tetra Pak
• Gummiband
• Schere
That’s it!

Wasche die Tetra Pak Verpackung gut aus und lasse sie trocknen. Es spielt absolut keine Rolle, welche Grösse oder Form du wählst. Am besten eignen sich die etwas breiteren Packungen mit einem Volumen von einem oder zwei Litern. Ich zeige euch mit Hilfe einer grossen Eisteepackung wie es gemacht wird. Ab einer Grösse der Vorderseite von ca. 20 mal 9 Zentimeter lassen sich auch Karten in Kreditkartengrösse darin aufbewahren.

Los geht’s: Schneide die Ober- und Unterseite des Tetra Paks ab.

Danach die Seitenteile jeweils im unteren Drittel herausschneiden. Du kannst das nach Augenmass machen, es muss nicht auf den Millimeter genau sein. Nun falte die Seitenteile nach innen und streiche die Kanten gut glatt.

Nun falte den Teil, bei dem du nichts herausgeschnitten hast, in der Hälfte zusammen.

Schmälere und kürze die innere der beiden abstehenden Laschen etwas. Jetzt kannst du sie nach hinten umschlagen, in das äussere Fach der Geldbörse schieben und wieder gut glattstreichen.

Runde nun die Ecken der zweiten Lasche (also des Verschlusses) etwas ab, um eine schöne Form zu erhalten. Mache mit der Schere, einer Lochzange oder einem spitzen Gegenstand, wie zum Beispiel einer Stricknadel, zwei Löcher in die Verschlusslasche. Führe ein Gummiband zum Verschliessen von hinten durch beide Löcher und ziehe die eine so entstandene Schlaufe durch die andere. Fertig!

Deiner Phantasie sind bei der Gestaltung natürlich keine Grenzen gesetzt. Du kannst vor dem Zusammenstecken alle Schnittkanten mit Isolierband einkleben, damit die Geldbörse etwas langlebiger ist. Als Verschluss kannst du auch einen Druckknopf oder Klettverschluss befestigen. Damit der Kleber für den Klettverschluss auf der glatten Oberfläche auch hält, raue diese mit einer Nagelfeile oder etwas Schleifpapier an.

Viel Spass beim Kreieren deiner individuellen Geldbörse!

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Was ist eigentlich… Upcycling?

Anschließend an meinen Artikel zum Thema Recycling, Upcycling und Downcycling möchte ich in einer kleinen Serie auf jede der einzelnen Formen des nachhaltigen Produzierens und Wiederverwertens eingehen. Die meisten Menschen,…

Anschließend an meinen Artikel zum Thema Recycling, Upcycling und Downcycling möchte ich in einer kleinen Serie auf jede der einzelnen Formen des nachhaltigen Produzierens und Wiederverwertens eingehen.

Die meisten Menschen, denen ich begegne, haben zwar schon von Recycling gehört, aber beim Thema Upcycling treffen mich tausend Fragezeichen. Gibt man das Wort bei Google ein, wird man nicht nur mit Links zu Homepages, sondern auch mit Bildern wahrlich überschwemmt! Totale Unwissenheit trifft Reizüberflutung. Dabei ist Upcycling gar nicht so neu, aber es ist erst seit kurzem unter dieser englischen Bezeichnung bekannter geworden.

Was also ist Upcycling jetzt genau?

Um es mit einem guten Zitat auszudrücken: „Es geht also nicht um die einfache Verbesserung des Recyclings, dass [sic!] in der Praxis oft ein Downcycling ist, sondern um ein UpCycling, UpSizing, also um echte Mehrwertschöpfung.“ (Johannes F. Hartkemyer: „Upcycling“, Seite 11)

Es hat also Ähnlichkeit zu Recycling, denn Abfall oder bereits verwendete Stoffe werden weiter verwendet, doch es ist noch besser, denn die Stoffe werden aufgewertet und das Endprodukt ist von höherer Qualität. Das klingt jetzt alles sehr schwammig und langweilig, aber macht einfach einmal den Selbstversuch und gebt das Wort „Upcycling“ in die Google-Suchleiste ein. Ihr werdet erstaunt sein, wie viele Bilder und Anregungen ihr findet! Mit ein bisschen Kreativität kann man so einiges erschaffen und hilft ganz nebenbei, Müll zu vermeiden, beziehungsweise die Umwelt zu schonen, indem man weniger Müll produziert.

Facts

Laut einer Statistik des Chelsea College of Art & Design in London werden mehr als eine Million Tonnen Textilien jedes Jahr weggeworfen, 25 Prozent davon werden recycelt oder upcycelt. Davon gehen alleine 70 Prozent in Second-Hand-Kleidung über und genauso viele Prozent der Weltbevölkerung nutzen diese. Die Kehrseite der Medaille: Es werden jährlich alleine in Großbritannien 2,15 Millionen Tonnen Kleidung und Schuhe pro Jahr konsumiert. Natürlich ist das nur eine Statistik unter vielen zum Thema Upcycling und Kleidung, aber es beweist doch, dass sich etwas tut in der Welt und wenn es nur kleine Schritte sind, dann sind es wenigstens diese.

Do it!

Was spricht dagegen, Gurken- oder Marmeladegläser als Aufbewahrung für Schrauben oder Knöpfe zu verwenden? Oder man näht sich aus der ausgedienten Hose eine Aufbewahrungstasche für die Wand, um Schlüssel, Postkarten oder ähnliches aufzubewahren. Um etwas aufwändiger zu denken – man kann sich auch seine Wohnzimmercouch komplett selbst aus Europaletten bauen. Die Kosten sind verschwindend gering im Vergleich zum Neukauf, man schont Ressourcen und betätigt sich kreativ.

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Bild: Magdalena & Lisa / weupcycle.com

Falls du jetzt hoch motiviert bist, etwas zu erschaffen, aber dir irgendwie die Ideen fehlen, keine Sorge. Das Internet ist voll von Ideen, lass dich einfach inspirieren! Probiere es doch mal hier: andersdenken.at/upcycling-kreativitaetstraining Hier finden sich mehr als 80 Upcycling-Ideen in Form von Bildern und Texten, die sicherlich jedem einen kleinen Denkanstoß verpassen. Oder du bleibst hier auf The bird’s new nest und suchst nach „DIY“, wo du laufend neue DIY-Projekte, auch zum Thema Upcycling findest.

Fazit

Upcycling kann ein wenig mehr als Recycling, ist für jeden zugänglich und in seiner kleinsten Form auch für jeden anwendbar. Man kann also mit vielen kleinen Schritten sein Zuhause schöner machen und dabei das gute Gefühl haben, selbst an der Idee und Gestaltung beteiligt gewesen zu sein und die Umwelt so ein bisschen entlastet zu haben. Gute Sache, oder?

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Recycling, Upcycling und Downcycling

An den Adventwochenenden stand ich mit meiner Upcycling-Ware auf einem Kunsthandwerksmarkt und geschätzt alle zehn Minuten kam die Frage: „Was ist denn das überhaupt?“ Oder der belustigt ausgerufene Satz: „Ach,…

An den Adventwochenenden stand ich mit meiner Upcycling-Ware auf einem Kunsthandwerksmarkt und geschätzt alle zehn Minuten kam die Frage: „Was ist denn das überhaupt?“ Oder der belustigt ausgerufene Satz: „Ach, das ist doch so neu-deutsch für Recycling, nicht?“ Am allerbesten hat mir aber gefallen: „Ach, das ist aber eine lustige Idee!“ Mindestens genauso viele Menschen blieben stehen und stellten Fragen, waren interessiert und erfreuten sich an der Kunst. Sie nahmen sich die Zeit um ein Gespräch aufzubauen und sich über Recycling, Upcycling und Downcycling auszutauschen. Viele Menschen sind noch nicht darüber informiert, worum es bei diesen nachhaltigen Systemen geht. Deshalb finde ich es wichtig, einmal zu erklären, was man unter diesen drei Begriffen versteht.

Wie definiert sich eigentlich Recycling, Upcycling und Downcycling?

Um diese Frage zu beantworten, muss man zuerst herausfinden, wie das klassische Recycling definiert wird. Grundsätzlich beschreibt dieses Wort das Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu weiterverwendbaren Stoffen oder Materialien werden. Das schließt auch organische Stoffe ein. Rein gesetzlich spricht man erst von Recycling wenn das verwendete Ausgangsmaterial zuvor wirklich Abfall war, zum Beispiel Papiertaschentücher, die zu 100 Prozent aus recyceltem Papier hergestellt werden.

Jetzt zu dem Verfahren, das noch am wenigsten bekannt ist: Downcycling. Davon spricht man, wenn das Material bei der Wiederverwertung nicht mehr die ursprüngliche Qualität erreichen kann. Trotzdem ist es genauso wichtig wie Recycling oder Upcycling, denn die Stoffe werden trotz allem weiterverwendet, wenn auch mit Qualitätseinbußen. Ein Beispiel wären hier Kunststoffflaschen. Bei vertretbarem Aufwand sind sie weiter verwendbar, jedoch nicht unbegrenzt und wie schon erwähnt mit Qualitätsverlust.

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Bild: Shirley / pixabay.com

Last but not least, Upcycling. Hierbei werden Abfallprodukte oder durch ihre bisherige Verwendung nutzlos gewordene Stoffe oder Materialien durch bestimmte Verfahren aufgewertet und zu qualitativ hochwertigeren Stoffen oder Endprodukten gemacht. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, Upcycling kann mit so gut wie jedem Material betrieben werden. Zur Zeit sehr beliebt und ein passendes Beispiel: Möbelstücke aus Europaletten.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Im Grunde genommen ist es aber egal, was man tut, Hauptsache man tut irgendetwas! Ob es nun Upcycling, Downcycling oder Recycling heißt, jedes Wiederverwertungssystem ist wichtig und sollte ausgeschöpft werden. Dabei kann man auch sehr kreativ sein, die Umwelt schützen und Neues erschaffen, entweder für den Eigengebrauch oder, wie es schon sehr viele tun, zum Weiterverkauf.

Natürlich reichen drei so kurze Absätze nicht, um die komplette Thematik hinter den drei Verfahren komplett zu beschreiben, darum wird es in weiterer Folge von mir noch detailliertere Artikel zu den einzelnen Themen geben. Schließlich ist es nicht nur wichtig, Gutes zu tun, sondern auch wichtig zu wissen, wie man es tut!

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Gebrauchtes in Österreich weitergeben

In unserer Überflussgesellschaft ist es durchaus möglich, dass sich einige Dinge in Wohnung und Keller ansammeln, die schon seit Monaten wenn nicht sogar Jahren nicht mehr in Verwendung sind. Diese Ansammlung…

In unserer Überflussgesellschaft ist es durchaus möglich, dass sich einige Dinge in Wohnung und Keller ansammeln, die schon seit Monaten wenn nicht sogar Jahren nicht mehr in Verwendung sind. Diese Ansammlung von „zuviel“ bemerkt man, wenn man mal wieder die hintersten Ecken der Wohnung entstaubt, Platz für einen neuen Mitbewohner macht, umzieht, Platz für Neues braucht oder man schlicht und einfach auf sehr engem Raum wohnt. Nachdem das Aussortieren geschafft ist hat sich meist ein großer Berg an – zumindest im Auge des Betrachters – unnützen Sachen mitten im Wohnzimmer gebildet. Die bequemste, aber ökologisch furchtbarste Lösung wäre nun, einfach alles im Hausmüll zu entsorgen. Es kann aber sehr viel Spaß machen und ökologisch sinnvoll sein noch Intaktes weiterzugeben. Vielleicht lässt sich ja mit dem einen oder anderen Ding sogar noch etwas Geld verdienen.

willhaben.at

Eine Möglichkeit, nutzlos gewordenes Hab und Gut gebührenfrei in den Weiten des World Wide Web feilzubieten, gibt es in Österreich auf willhaben.at. Im Bereich Marktplatz könnt ihr alles gratis inserieren. Lediglich das Anbieten von Autos und Immobilien ist kostenpflichtig. Es ist durchaus ratsam auf den Preis, den ihr für eure Ware haben wollt, ein paar Euro aufzuschlagen, so könnt ihr den feilschfreudigen Usern beim Preis entgegenkommen. Die Übergabe kann dann persönlich erfolgen oder per Post. Hier ist zu empfehlen, sich den Kaufpreis vor Übergabe überweisen zu lassen oder mit dem Käufer eine Versendung per Nachnahme zu vereinbaren. In dem Fall muss der Käufer bei Abholung von der Post den vereinbarten Betrag am Postschalter begleichen, der dann von der Post auf das vom Verkäufer genannte Konto überwiesen wird.

Flohmärkte

Hättet ihr lieber alles in einem Schwung an den Mann/die Frau gebracht, könnte ein Flohmarkt die Lösung sein. Flohmarktstände gibt es zu unterschiedlichen Preisen zu mieten. Überlegt vorher genau, ob ihr mit euren Sachen zumindest die Kosten für den Stand wieder einnehmen könntet. Googelt einfach nach einem Flohmarkt in eurer Nähe und meldet euch dafür an. Vielleicht entdeckt ihr ja so euer Talent zum Verkaufen und Handeln.

Tauschpartys

Ihr glaubt ihr seid die Einzigen mit zu vielen Sachen? Weit gefehlt, euren Freunden geht es bestimmt genauso. Warum also nicht alle zu einer Tauschparty einladen? Jede/r nimmt Dinge mit, die er/sie nicht mehr braucht und schon kann munter drauflos getauscht werden. Das Stück das euch am meisten nervt kann für einen eurer Freunde das neue Lieblingsteil werden. Übrig gebliebene Kleidung kann in einer Kleidersammelbox entsorgt, alles andere von Wohltätigkeitsorganisationen abgeholt werden. Vielleicht gibt es eine Pfarre oder ein Tierschutzhaus in eurer Nähe, das regelmäßig Flohmärkte veranstaltet und dafür noch zu Verkaufendes braucht.

Tauschkisten

Eine weitere sehr schöne Idee ist es eure alten Sachen als Geschenke auf die Reise zu schicken. Dazu gebt ihr zum Beispiel zehn Gegenstände in eine Box, diese gebt ihr an einen Freund weiter der sich dann so viele Gegenstände wie er will aus der Box heraus nehmen darf, ebenso viele muss er aber auch wieder in die Tauschkiste geben und sie weiter auf die Reise schicken. Vielleicht landet sie ja irgendwann wieder mit neuen brauchbaren Überraschungen bei euch. Solltet ihr wirklich vieles loswerden wollen, könnt ihr sogar Thementauschkisten ins Leben rufen. Zum Beispiel eine Dekotauschkiste, eine Küchentauschkiste oder eine DVD-Tauschkiste. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Freecycle

Freecycle ist eine international agierende Verschenkeplattform, die in viele kleine regionale Untergruppen unterteilt ist. Googelt einfach nach „Freecycle“ und eurem Wohnort und findet die passende Gruppe aus eurer Region. Es reicht eine kurze Beschreibung der Dinge die ihr verschenken wollt, die ihr dann an die Gruppe eurer Region sendet. Schon können sich Leute per Mail, oder wenn ihr wollt auch per Handy melden, um einen Abholtermin zu vereinbaren.

Share and Care

Wer die Einfachheit und Bekanntheit von facebook nutzen will um seine Sachen zu verschenken, kann dies auf einer der Share and Care Seiten seiner Region tun. Einfach ein Foto uploaden, wenn notwendig noch eine kurze Beschreibung dazu und schon können sich Interessierte bei euch melden.

Mistplatz

Wenn ihr eure Sachen sofort und auf der Stelle loswerden wollt, fahrt einfach zu einem Mistplatz in eurer Nähe. Dort gibt es eine Station, bei der noch brauchbare Gegenstände gesammelt werden. Fragt einfach bei einem Mitarbeiter wo noch Intaktes deponiert werden kann. Spielsachen und Kinderwaren werden karitativen Zwecken zugeführt, der Rest wird am 48er Basar verkauft und so der Lebenszyklus der Waren verlängert und bis zu 800 Tonnen Abfall pro Jahr vermieden: Weitere Infos

KOSTnixLADEN

Falls ihr sicher gehen wollt, dass eure Sachen verschenkt werden, ihr sie aber trotzdem auf einmal an den Mann/die Frau bringen wollt, gibt es ja vielleicht in eurer Nähe einen Laden, der alle Waren verschenkt. In Wien gibt es zum Beispiel im zwölften Bezirk in der Ratschkygasse 14 so einen Kostnixladen. Ihr könnt während der Öffnungszeiten und ohne Voranmeldung eure Sachen vorbeibringen. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Dinge noch intakt sind. Falls euch im Laden etwas gefällt könnt ihr pro Tag bis zu drei Dinge mit nach Hause nehmen und das natürlich gratis: kostnixladen.at

usetwice.at

Vielleicht stolpert ihr beim Aufräumen ja auch über Dinge, die ihr nur ganz selten braucht, wie zum Beispiel einen Schlagbohrer, Ski oder einen Dampfreiniger. Das sind Dinge, die ihr vielleicht nur wenige Stunden im Jahr nutzt, deshalb könntet ihr sie auf usetwice.at vermieten. So erspart sich jemand anderer einen dieser Sachen extra zu kaufen: usetwice.at

foodsharing

Solltet ihr beim Ausmisten eurer Küche auf Nahrungsmittel stoßen, die ihr geschenkt bekommen habt aber nie wolltet oder einfach versehentlich zu viel eingekauft wurden, könnt ihr sie auf foodsharing anbieten. Die Nahrungsmittel dürfen das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten haben, das Essen darf nicht zubereitet sein, Fleisch, Fisch, Geflügel und rohe Eierspeisen sind ebenfalls vom Verschenken ausgenommen. Natürlich könnt ihr auch in Essenskörben stöbern und bei Interesse an einem FoodsharingHotSpot oder einem individuell vereinbarten Treffpunkt abholen: foodsharing.de

Das sind nur einige der Möglichkeiten Gebrauchtes sinnvoll zu verwerten. Vielleicht habt ihr ja schon einige der beschriebenen Wege ausprobiert, um Sachen einem neuem Verwendungszweck zuzuführen? Habt ihr noch weitere Tipps, wie man nicht mehr Benötigtes weitergeben kann?

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