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Schlagwort: Vielfalt

Petitionen wirken! Saatgutverordnung endlich ad acta gelegt

Lange hat es gedauert, aber nun zeigt sich: Kämpfen und nicht aufgeben lohnt sich! EU-weit unterschrieben rund 900.000 Menschen Petitionen gegen die europäische Saatgutverordnung, allein in Österreich unterstützten rund 500.000…

Lange hat es gedauert, aber nun zeigt sich: Kämpfen und nicht aufgeben lohnt sich! EU-weit unterschrieben rund 900.000 Menschen Petitionen gegen die europäische Saatgutverordnung, allein in Österreich unterstützten rund 500.000 Personen die Petition „Freiheit für die Vielfalt“ von ARCHE NOAH und GLOBAL 2000. Am 11. März 2014 war es dann so weit: Das EU-Parlament lehnte die Verordnung ab.

Mit einer ersten Ablehnung war die neue Saatgutverordnung aber noch lange nicht vom Tisch. Die EU-Kommission hatte erwogen die gescheiterte EU-Saatgutverordnung abgeändert nochmals vorzulegen statt sie zurückzuziehen und durch einen gänzlich neuen Entwurf zu ersetzen. Der wesentliche Unterschied: Während bei einem neuen Entwurf eine Folgenabschätzung und das Anhören aller Stakeholder, wie zum Beispiel auch der NGOs, zwingend sind, fallen sie bei einer Überarbeitung weg.

Saatgutverordnung zurückgezogen

Doch der Apell der BürgerInnen hat gewirkt. Am 25. Februar 2015 hat das EU-Parlament in Straßburg mit einer Mehrheit von 511 Stimmen gegen 130 Stimmen die EU-Saatgutverordnung zurückgezogen. Dieses Beispiel zeigt: Wir alle können EU-Gesetzgebungen mitgestalten, wenn wir uns rechtzeitig einbringen!

Die in Brüssel von der Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherpolitik vorbereitete EU-Saatgutverordnung hätte viele negative Entwicklungen bewirkt. Seltene und alte Sorten von Obst, Gemüse und Getreide wären vom Markt verschwunden – ein Bauer hätte Saatgut ohne Auflagen nicht einmal herschenken können. Einzig Industriepflanzen sollten gefördert und damit die Macht der Agrarindustrie weiter gestärkt werden. Diese sollte durch großen bürokratischen Aufwand bei der Zulassung von Pflanzensorten erreicht werden, die sich große Konzerne ohne weiteres leisten könnten, nicht jedoch kleine Bauern oder Organisationen, die die Vielfalt fördern.

Chance für die Vielfalt

Die EU-Kommission hat jetzt die historische Chance, die Reform von neuem zu starten und die Saatgutgesetze zukunftstauglich zu machen. ARCHE NOAH setzt sich dafür ein, dass in einer neuen Fassung alte Sorten und Raritäten einen gleichberechtigten Zugang zum Markt bekommen. Das bedeutet: Saatgut von Sortenraritäten darf nicht auf Nischen, kleine Mengen oder kleine Anbieter beschränkt werden.

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Schenke Vielfalt – Grüne Gemüse Box als Weihnachtsgeschenk

Du suchst noch ein originelles und gleichzeitig nachhaltiges Weihnachtsgeschenk? Warum nicht Vielfalt schenken mit der Grüne Gemüse Box? Nicht nur ARCHE NOAH setzt sich für die Vielfalt ein, sondern auch…

Du suchst noch ein originelles und gleichzeitig nachhaltiges Weihnachtsgeschenk? Warum nicht Vielfalt schenken mit der Grüne Gemüse Box? Nicht nur ARCHE NOAH setzt sich für die Vielfalt ein, sondern auch GLOBAL 2000. Sie haben die Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“ ins Leben gerufen und werden nun von Ute Woltron (freie Journalistin, Autorin und Gärtnerin), die die Grüne Gemüse Box kreiert hat, unterstützt.

Was ist in der Box?

Die Grüne Gemüse Box enthält Gemüse, Kräuter und Blumensamen aus biologischem Anbau – allesamt essbar, auch die Blüten. Bei dem Mix aus verschiedenen Salaten, Paprika, Chili, Tomaten und den Kräutern Basilikum, Ringelblumen, Echte Kamille und Kapuzinerkresse handelt es sich um Saatgut, das natürlich für die Aussaat im Garten geeignet ist, besonders Wert wurde aber auch darauf gelegt, dass sämtliche Pflanzen auch für die Topf- und Balkonkistenkultur geeignet sind – ideal also auch für Stadtgärtner. Eine Stofftasche ist ebenfalls im Paket.

Warum ist Vielfalt so wichtig?

Vielfalt ist aus vielen Gründen wichtig zu erhalten. Vielfalt in der Landwirtschaft macht den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln verzichtbar, denn sie hilft, Störungen in den Agrar-Ökosystemen abzufedern. Je vielfältiger, desto stabiler. Diese Ertragssicherheit nutzt vor allem auch uns Menschen. In Zeiten des Klimawandels ist dies besonders wichtig. Ganz ohne Genmanipulation können wir von den lokal angepassten Pflanzentypen und deren Eigenschaften profitieren. Auch finden Allergiker in den tausenden Pflanzenarten genügend Alternativen, um sich zu ernähren. Des Weiteren fördern Staaten, die kleine und regionale Pflanzensorten und den Samentausch zulassen, die Unabhängigkeit. Somit entstehen keine Saatgutmonopole, die nur zum Nachteil für Bauern und Konsumenten sind.

Holt euch die Grüne Vielfalt nach Hause

Mit einem Beitrag von 48 Euro kommt die Gemüse-Vielfalt zu euch nach Hause, verpackt in einer attraktiven Geschenkbox, zusammen mit einer grünen Vielfaltstasche. Der Reinerlös der Boxen kommt der Saatgut-Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“ zu Gute. Denn es ist zwar vorläufig geschafft, die Umsetzung des EU-Vorschlags zur Vereinheitlichung des Saatguts zu verhindern, die Gefahr ist jedoch keineswegs ausgestanden. Es heißt also dran bleiben!

Bestellen kann man die Grüne Gemüse-Box online unter global2000.at/grueneblume oder telefonisch beim Spendenservice von Global 2000 unter (0810) 977 200.

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Verschenke einen Obstbaum!

Jedes Jahr geht es aufs Neue los: Das große Rätseln, was man denn zu Weihnachten verschenken soll. Konnte ich mich früher für jeglichen Staubfänger in meiner Wohnung begeistern, weil er…

Jedes Jahr geht es aufs Neue los: Das große Rätseln, was man denn zu Weihnachten verschenken soll. Konnte ich mich früher für jeglichen Staubfänger in meiner Wohnung begeistern, weil er doch so hübsch aussieht, sind meine Auswahlkriterien heute auch bei Geschenken ganz andere. Natürlich ist es wichtig, dass der Beschenkte Freude damit hat, aber es soll auch etwas Nützliches sein.

ARCHE NOAH hat daher rechtzeitig vor Weihnachten den „Obstbaumpaten“ ins Leben gerufen. Wer nicht genau weiß, wer oder was denn ARCHE NOAH ist, kann das in diesem Artikel nachlesen.

Werde Obstbaumpate – oder verschenke eine Patenschaft!

In der modernen Apfelzüchtung werden eine Handvoll moderner Sorten verwendet, die ihre Krankheitsanfälligkeit über Generationen weitervererben. Da es nur wenige Elternsorten gibt, sind alle Handelssorten eng miteinander verwandt. Die genetische Basis der Kulturpflanze Apfel wird dabei immer enger. Das gilt auch für andere Obstsorten wie Birne, Kirsche und Zwetschke. Noch werden in der Züchtung kaum alte Sorten verwendet. Einzelne Institute haben aber bereits erkannt, dass in den unbekannten Sorten wichtige Krankheitsresistenzen schlummern können.

In Österreich gibt es geschätzte 2.000 Apfelsorten. Allerdings sind nur rund 800 Sorten davon bekannt und Jahr für Jahr sterben in Österreich weitere Obstsorten aus. Für rund 300 extrem seltene Obstsorten besteht derzeit akuter Handlungsbedarf, da die Mutterbäume kurz vor dem Absterben stehen. Von diesen Sorten möchte ARCHE NOAH junge Bäume auf verschiedenen Sortenerhaltungswiesen auspflanzen. Denn eine Obstsorte kann nur als Baum überleben. Wirklich abgesichert gilt eine Sorte aber erst, wenn fünf Bäume davon an verschiedenen Standorten wachsen. Eine Langzeitlagerung von Samen oder Edelreisern ist schlichtweg nicht möglich. Eine Patenschaft kann man ganz einfach für sich selbst oder als Geschenk für 16 Euro im Monat beantragen und sie ist jederzeit wieder kündbar.

Was bringt eine Obstbaumpatenschaft?

Der jährliche Beitrag für die Patenschaft finanziert nicht nur das Auffinden und Absichern einer gefährdeten Obstsorte, sondern auch die Auspflanzung und dauerhafte Pflege eines jungen Baumes einer seltenen Sorte auf einer der Sortenerhaltungswiesen. Als Obstbaumpate erhält man eine persönliche Urkunde, auf Wunsch ein persönliches Namensschild beim Patenbaum und einen Gutschein für eine Teilnahme an einem eintägigen ARCHE NOAH Obstbaumschnitt oder Veredelungskurs. Außerdem bekommt man genaue Informationen zu Herkunft und Geschichte der Obstsorte sowie einen Lageplan der Obstwiese zugesandt und selbstverständlich kann man seinen Obstbaum jederzeit besuchen – so habt ihr schon die nächste Geschenkidee: Eine gemeinsame Reise zum Obstbaum mit einem Besuch bei ARCHE NOAH!

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ARCHE NOAH – Rettet die Vielfalt

Heute möchte ich euch eine Organisation vorstellen, die wirklich Vorbildcharakter hat, und zwar ARCHE NOAH. Nein, hier werden keine Tiere eingesammelt und vor der großen Sintflut gerettet. Es handelt sich…

Heute möchte ich euch eine Organisation vorstellen, die wirklich Vorbildcharakter hat, und zwar ARCHE NOAH. Nein, hier werden keine Tiere eingesammelt und vor der großen Sintflut gerettet. Es handelt sich hierbei um einen gemeinnützigen Verein, der sich für die Artenvielfalt der Kulturpflanzen und den Erhalt und die Verbreitung alter Sorten und das Wissen darum einsetzt.

Diese Vielfalt ist aus vielen Gründen so wichtig zu erhalten. Vielfalt in der Landwirtschaft macht den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln verzichtbar, denn sie hilft Störungen in den Agrar-Ökosystemen abzufedern. Je vielfältiger, desto stabiler. Diese Ertragssicherheit nutzt vor allem auch uns Menschen. In Zeiten des Klimawandels ist dies besonders wichtig. Ganz ohne Genmanipulation können wir von den lokal angepassten Pflanzentypen und deren Eigenschaften profitieren. Auch finden Allergiker in den tausenden Pflanzenarten genügend Alternativen, um sich zu ernähren. Des Weiteren fördern Staaten, die kleine und regionale Pflanzensorten und den Samentausch zulassen, die Unabhängigkeit. Somit entstehen keine Saatgutmonopole, die nur zum Nachteil für Bauern und Konsumenten sind.

Zu guter Letzt ist Vielfalt Genuss und Lebensqualität. Wer schon einmal in eine saftig-aromatische Tomatenrarität vom Bauernmarkt gebissen hat, sich bei einer Sortenausstellung durch die Geschmacksvielfalt alter Apfelsorten gekostet hat oder seltene Sorten aus eigenem Anbau genießen konnte, kennt den Unterschied und weiß, was auf dem Spiel steht.

ARCHE NOAH entstand auf Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten. Denn: Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit dramatisch – um etwa 75 Prozent – zurückgegangen! Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und immer noch Kriege dieses kostbare Erbe.

ARCHE NOAH hält dem eine positive Vision und zahlreiche Aktivitäten entgegen. Alles steht unter dem Motto „Kulturpflanzenvielfalt kann nur durch ihre Nutzung lebendig erhalten werden.“. Gesagt, getan! Im Niederösterreichen Schiltern hat die ARCHE NOAH einen Schaugarten gegründet. Hier werden die verschiedensten Sorten angebaut und großgezogen. Von hier aus werden auch die Jungpflanzen beziehungsweise das Saatgut verkauft. Geöffnet hat der Schaugarten von April bis Oktober (Montags ist geschlossen) und zwischendurch gibt es immer wieder themenbezogene Veranstaltungen. Veranstaltungen und Märkte finden aber nicht nur in Schiltern statt, sondern in ganz Österreich und teilweise sogar in Deutschland.

Jeder von uns kann seinen Teil zur Verbreitung der Saatenvielfalt beitragen, indem wir einfach einmal über den Tellerrand hinausschauen. Es muss nicht immer dasselbe Obst oder Gemüse sein. Habt ihr schon einmal eine „Green Zebra“-Tomate gegessen? Oder eine Stachelgurke? Und es gibt noch viel mehr zu entdecken. Davon kann sich jeder selbst überzeugen, denn man staunt nicht schlecht, wenn man beispielsweise vor etwa sieben Metern Tomatenpflänzchen in unzähligen Sorten steht und nur noch sagen kann: „Ich wollte eigentlich nur ein paar Tomaten haben…“. Aber zum Glück gibt es immer einige GärtnerInnen, die einem mit gutem Rat zur Seite stehen, Pflegetipps inklusive.

Und damit möglichst viele Menschen die Saatenvielfalt verbreiten können, bietet ARCHE NOAH nicht nur das passende Saatgut an, sondern veranstaltet auch immer wieder Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen. Ob Saatgutvermehrung, der richtige Schnitt für Beeren und Obst oder das Gärtnern im Topf – für alle Zielgruppen ist etwas dabei. Wer nicht gleich ein Seminar buchen möchte, kann sich auch in einem der zahlreichen Bücher schlau lesen, die von oder in Kooperation mit ARCHE NOAH erschienen sind. Ob Sortenhandbuch, Kochbuch, Handbuch Bio-Balkongarten und viele mehr – auch hier ist für jeden etwas dabei. Und aus eigener Erfahrung kann ich hier nur eine Empfehlung aussprechen.

Dass es tatsächlich nicht um Profit geht, kann man auch an der Tatsache erkennen, dass man sein Saatgut selbst herstellen kann. Denn wer rechtzeitig Saatgut aufhebt, braucht im Jahr darauf keines mehr kaufen, sondern verwendet einfach sein eigenes wieder. Theoretisch braucht man also eine Pflanze nur ein Mal zu kaufen und kann immer wieder pflanzen. Das funktioniert aber nur, wenn man vorher nicht alles aufisst.

Nachhaltig ist ARCHE NOAH vor allem, weil ihre Pflanzen ausschließlich biologisch und gentechnikfrei sind, aber auch ein anderes Detail sticht auf der Homepage sofort ins Auge: Umweltfreundlich wirbt ARCHE NOAH dafür, über die Mitfahrbörse gemeinsam zum Schaugarten zu fahren statt alleine. Nachahmenswert!

 

Nähere Infos:
Internet: arche-noah.at
Online-Shop: shop.arche-noah.at
Mitfahrbörse: mitfahren.arche-noah.at

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Aus der Redaktion: Unser Team

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“ Wer kennt diesen Spruch nicht? Doch bevor jetzt Beschwerden zu sexistischem Inhalt kommen – ich möchte diesen Spruch für The bird’s new…

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“ Wer kennt diesen Spruch nicht? Doch bevor jetzt Beschwerden zu sexistischem Inhalt kommen – ich möchte diesen Spruch für The bird’s new nest passend umformuliert verwenden: Hinter jedem erfolgreichen Online-Magazin steht ein starkes Team! Wie ihr soeben erkannt habt, geht es im heutigen Beitrag zu dieser Kolumne um das Team hinter The bird’s new nest.

Ein Team zusammenzustellen ist nie einfach. Schon gar nicht, wenn man nichts anzubieten hat als eine Idee – die Idee ein Online-Magazin zum Thema Nachhaltigkeit. Das war zumindest mein Gedanke als ich mit der Suche nach Schreibfreudigen für The bird’s new nest begonnen habe. Mit Gruseln habe ich an frühere Teambildungsversuche zurückgedacht: Das Volleyball-Team beim Schulsport, die Arbeitsgruppe auf der FH, das Projekt-Team im vorletzten Job. Mein Wunschziel war, beim Start von The bird’s new nest 20 Leute gefunden zu haben, die gerne Artikel oder Kolumnen zum breiten Feld der Nachhaltigkeit schreiben wollen würden. Und das außerdem ehrenamtlich, da The bird’s new nest als Hobbyprojekt läuft. Wäre das überhaupt möglich?

Es ist möglich!

Als die ersten E-Mails von Interessenten eingetrudelt sind, habe ich mich sehr darüber gefreut. Natürlich habe ich damit gerechnet, dass ein großer Teil dankend absagt, wenn ich mit detaillierten Informationen antworte. Noch nichts vorzuzeigen als eine Facebook-Seite? Nur eine einzige Person hinter dem ganzen Projekt? Keine Bezahlung? Keine echte Redaktion sondern nur eine virtuelle? Doch das Gegenteil war der Fall. Mit großem, fassungslosen Staunen habe ich am 13. Dezember 2013 alle Interessanten zusammengezählt: 22 Personen. 19. Dezember: 31 Personen. Das Staunen weicht einer großen, noch etwas ungläubigen Freude. So viele Meldungen! 26. Dezember: Die Liste wächst auf 36. Nur noch sechs Tage bis zum Start. Endspurt – man hat sich schon etwas kennengelernt, aber in Kürze folgt die Probe aufs Exempel. Wird das geäußerte Interesse sich auch in Artikel und Kolumnenbeiträge verwandeln? Werden wir genügend Lesestoff veröffentlichen können?

29. Dezember: 40 Personen. Drei Tage bis zum Start und… alles läuft! Ich freue mich nicht mehr – ich bin begeistert! Noch nie habe ich irgendwo so ein motiviertes und energetisches Team gesehen. Das sich in so kurzer Zeit formiert hat und trotzdem so zusammenarbeitet, als würde man sich schon jahrelang kennen. Das viele tolle Ideen liefert, sich gegenseitig hilft und auch bei Diskussionen immer respektvoll und produktiv bleibt. Ein Team, das ich so fantastisch finde, dass ihm ein eigener Kolumnenbeitrag gebührt.

Vor den Vorhang

Zuguter letzt möchte ich noch die für mich faszinierende Heterogenität des Teams hervorheben. Nun, nicht unbedingt was das Geschlecht betrifft, von den gestarteten 49 Redaktionsmitgliedern waren 40 weiblichen Geschlechts. Was aber aufgrund der Thematik nicht so verwunderlich ist, viele Bereiche der Nachhaltigkeit ziehen eher Frauen als Männer an – noch. Rund die Hälfte des Teams kommt aus Österreich, die andere Hälfte aus Deutschland und eine einzelne Schweizerin hat sich auch eingefunden. Das ist zwar keine repräsentative Verteilung, aber zumindest wäre der gesamte deutschsprachige Raum abgedeckt.

Richtig spannend wird es dann bei der Altersstruktur. Unser jüngster Autor ist 16, unsere Autorin mit den meisten Lebensjahren ist 67 Jahre alt. Generationskonflikt? Nicht die Spur, im Gegenteil – durch die große Streuung an Lebensjahren ergeben sich viele spannende Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu betrachten und über die eigenen Erfahrungen berichten zu können. Mich freut sehr, dass so viel verschiedene und interessante Menschen zu The bird’s new nest gefunden haben und das Magazin mit ihren Ideen, Artikeln und Kolumnen mit Leben und Lesestoff füllen. An diesem Punkt ein grosses Dankeschön an alle Teammitglieder, schön, dass ihr hier seid!

Meet the team, join the team!

Neugierig geworden? Die Teammitglieder findet ihr hier mit Foto und kurzer Beschreibung. Lust bekommen, auch für The bird’s new nest zu schreiben? In das Leben hinter dem Magazin zu blicken? Eure Leidenschaft für Nachhaltigkeit auszuleben? Dann bitte hier entlang – ich freue mich über eure Mails.

Nach diesem etwas gefühlsbetonteren Artikel wird es in meinem nächsten Kolumnenbeitrag um das Arbeiten im Home-Office, also von zu Hause aus, gehen. Um die Vor- und Nachteile und Herausforderungen, die beim eigenen Schreibtisch lauern.

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