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Schlagwort: vegan

Sonntagslektüre: Nimm dir Zeit für Gutes

Empfehlungen für kritische Leseratten Zum Jahresabschluss der Kolumne stelle ich das vegane Kochbuch von Rüdiger Dahlke „Peace Food“ vor. Ich bekam anlässlich meines Geburtstages im Frühjahr ein Exemplar geschenkt und habe…

Empfehlungen für kritische Leseratten

Zum Jahresabschluss der Kolumne stelle ich das vegane Kochbuch von Rüdiger Dahlke „Peace Food“ vor. Ich bekam anlässlich meines Geburtstages im Frühjahr ein Exemplar geschenkt und habe seither gut ein Drittel der darin beschriebenen Speisen ausprobiert. Offen gestanden bin ich keine sonderliche Freundin von Kochbüchern, meistens landen diverse Hirngespinste auf Basis des Kühlschrank-Inhaltes auf meinem Teller. Da mir aber die Aufmachung des besagten Stücks gut gefällt, hole ich mir gerne Anregungen und koche Rezepte nach.

Aufbau und Inhalt

Das Buch beinhaltet eine ausführliche Einführung, Kochanleitungen für vegane Kleinigkeiten, Peace Food für jeden Tag und die Kapitel „Kochen für Freunde“ und „Vegan & Süß“. Außerdem finden sich im Anhang eine Austauschtabelle veganer Alternativen und eine Vorstellung der RezeptautorInnen. Im ersten Teil wird das „Peace Food“-Konzept erklärt, mit dem Soja-Mythos aufgeräumt und viel Hintergrundwissen zu Gesundheits- und Ernährungsaspekten vermittelt.
Wusstet ihr beispielsweise, dass das Vitamin-B12 von Bakterien produziert wird, die auf den Oberflächen von Feld- und anderen Früchten gedeihen? Somit ist man reichlich versorgt, wenn man in seinem Garten biologischen Eigenanbau betreibt. Man muss die Ernte kaum waschen, wodurch die Vitamine erhalten bleiben.

Was ist Peace Food?

Das Konzept des Peace Food – also Friedensessens – basiert auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, die das Weglassen allen Tierproteins und -fettes aus gesundheitlichen Gründen empfehlen. Im Unterschied zur veganen Lebensweise wird Honig befürwortet. Laut der Homepage von Peace Food macht diese Lebensweise gesund, vital, glücklich, lebendig und friedvoll. Ein Blick auf die Seite lohnt sich. Man kann nachlesen, warum uns Fleisch und Milchprodukte krank machen. Es finden sich dort Studien, ein Restaurantführer und informative Videos. Rüdiger Dahlke ist Arzt, Psychotherapeut und Verfasser zahlreicher Bücher zum Thema Krankheitsdeutung und Heilung, sowie Krisenbewältigung und Ernährung. Dem hervorragenden Bestseller „Peace Food – Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ werde ich mich im nächsten Kolumnenbeitrag widmen.

In der Südsteiermark hat Dahlke das Gesundheitsressort TamanGa geschaffen. „Taman“ bedeutet Garten auf Bali und „Ga“ steht für Gamlitz, den Ort. Auf der Anlage werden Seminare zum Thema Fasten, Gesundheit und Ernährung angeboten. Ein großer Biogarten, Schwimmteiche und vieles mehr laden ein, dort zu verweilen.

Rezepte

Neben den Klassikern der pflanzlichen Kost wie Hummus und Soja-Gemüse-Schnitzel finden sich auch einige außergewöhnliche Rezepte. Hierzu gehören meiner Meinung nach die Rote-Beete-Karotten-Suppe mit Sesam oder die gefüllten Riesenchampignons. Mein derzeitiger Favorit ist der Alt-Wiener-Krautstrudel mit Paprikasoße, den gab es erst letzte Woche bei uns. Wir schwärmen noch immer davon. Ich finde, Weißkraut wird sowieso unterschätzt, gerade in dieser Jahreszeit bietet es sich für schmackhafte Gerichte an.

Gleich auf den ersten Seiten sprang mir folgendes Zitat ins Auge, das ich euch nicht länger vorenthalten möchte: „Die schlechte Nachricht ist: Das Leben vergeht wie im Flug. Die gute ist: Du bist der Pilot.“

Habt Ihr schon einmal von Peace Food oder Rüdiger Dahlke gehört? Wenn nein, dann gibt es in der nächsten Ausgabe mehr davon.

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Weihnachtliche Vorfreude auf italienisch: Veganer Panettone

In Italien gibt es zur Weihnachtszeit traditionell einen Kuchen namens Panettone. Mein Freund Cj liebt den Hefeteig mit dem zarten Geschmack von Zitrusfrüchten und Mandeln. Da hat es fast an ein…

In Italien gibt es zur Weihnachtszeit traditionell einen Kuchen namens Panettone. Mein Freund Cj liebt den Hefeteig mit dem zarten Geschmack von Zitrusfrüchten und Mandeln. Da hat es fast an ein Wunder gegrenzt, dass Cj am Wochenende beim Einkauf standhaft geblieben ist, und keinen mitgenommen hat. Wobei der industriell gefertigte Panettone, den es bei uns zu kaufen gibt, nicht an einen selbstgemachten heranreicht – wie ja auch beim Weihnachtsstollen. An den Hefegeschmack erinnert und mit Appetit auf etwas Süßes, hat mich Sonntag früh die Backlust ergriffen – für mich eine Premiere, an einen Panettone hatte ich mich noch nie herangetraut. Es war nicht so schwierig, ein Rezept zu finden, dieses habe ich veganisiert und nach meinem Geschmack etwas abgeändert. So ist zum Beispiel die typisch italienische Variante eher trocken, da nicht so viele Rosinen oder Zitronat/Orangeat enthalten. Ich freue mich immer, wenn ich ein Stückchen erwische, in dem ich auf mehr der saftigen Zutaten stoße. Insofern ähnelt mein selbstgemachter veganer Panettone auch etwas einem Weihnachtsstollen, denn er hat sehr viel von den leckeren Früchten. Cj war begeistert vom Ergebnis, und ich möchte das Rezept gerne mit euch teilen.

Zutaten

500 g Mehl (entweder nur helles Weizenmehl oder nach Belieben mit Vollkornmehl gemischt)
1 Würfel Hefe oder 1 Packung Trockenhefe
Ca. 180 ml Sojamilch (wenn ihr Vollkornmehl verwendet etwas mehr)
100 g Zucker
140 g Margarine (vegane, zum Beispiel Sojola oder Alsan)
1 TL abgeriebene Zitronenschale (Bio!)
1 TL Salz
100 g Rosinen
70 g Orangeat/Zitronat
40 g Mandeln
Etwas weiche Margarine zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestäuben

Panettone_2

Zubereitung

Ich verwende zum Backen gerne frische Hefe, die ich in etwas aufgewärmter Sojamilch auflöse. Anschließend wird der Teig aus Mehl, Hefegemisch, restlicher Pflanzenmilch, Zucker, Margarine, Zitronenschale und Salz zubereitet und geknetet, bis er eine gleichmäßige Konsistenz hat. Dann in der Schüssel – mit einem Tuch zugedeckt – an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Danach die Rosinen, Orangeat/Zitronat und Mandeln unter den Teig kneten, wenn es zu klebrig ist, einfach etwas Mehl dazu und gut durchmengen. Dann einen Kochtopf ohne Plastikgriffe (!) mit Backpapier auslegen, den Teig hineinfüllen und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Bevor der Teig in den Ofen kommt, die Oberfläche kreuzweise einschneiden und mit etwas zerschmolzener Margarine einstreichen. Die Backzeit beträgt je nach Ofen etwa eine Stunde, am besten eine Stäbchenprobe machen. Falls er oben schon braun ist, am besten zudecken. Im Topf abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben.

Einen guten Appetit wünsche ich euch!

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front food: Fast Food-Restaurant des 21. Jahrhunderts in Linz

Mitte November eröffnete in Linz, in der Pfarrgasse 20, das Fast Food-Restaurant front food. Auf der Speisekarte finden wir das, was wir in einem Schnellrestaurant erwarten: Burger, Nuggets, Pommes, Muffins…

Mitte November eröffnete in Linz, in der Pfarrgasse 20, das Fast Food-Restaurant front food.

front food © victoria

Auf der Speisekarte finden wir das, was wir in einem Schnellrestaurant erwarten: Burger, Nuggets, Pommes, Muffins und Ähnliches. Die Unterschiede zu allen anderen Fast Food-Restaurants in dieser Stadt – die Speisen sind bio, fair und rein pflanzlich, das Verpackungsmaterial hundertprozentig kompostierbar und alle Angestellten bekommen den gleichen Lohn. Ein Restaurantkonzept ohne Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur, mit viel Innovation und Kreativität für einen zeitgemäßen und nachhaltigen Genuss im 21. Jahrhundert.

front food © victoria

Neben Speisen und Getränken zum Mitnehmen lädt die helle und sehr ansprechende Innenausstattung zum Verweilen ein, mit Steckdose an jedem Sitzplatz, kostenlosem Internetzugang und angenehm großen Tischen entsteht hier Raum zum Arbeiten oder für eine ausgedehnte Pause. Gratulation also an front food-Gründer Bernhard Falkner, der gemeinsam mit seinem Team dieses erstaunliche Projekt realisierte und Linz dadurch kulinarisch bereichert. Am Eröffnungstag nutzten viele die erste Gelegenheit für Burger und ähnliche Köstlichkeiten aus dem front food, ich persönlich wurde von Chiiesy Burger, Pommes Frites, Nuggets und Cola satt und glücklich!

Begeistert dich dieses Konzept für ein Fast Food-Restaurant auch?

Die Website von front food lautet: www.frontfood.at

Auf Facebook folgen könnt ihr front food hier: www.facebook.com/frontfood

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Rose küsst Wirsing – Orientalische, vegane Gemüsepfanne

Als ich gestern die Flasche Rosenwasser im Regal stehen sah, die ich schon länger nicht mehr benutzt hatte, war auf einmal die Idee für ein leckeres Rezept geboren. Bisher kannte…

Als ich gestern die Flasche Rosenwasser im Regal stehen sah, die ich schon länger nicht mehr benutzt hatte, war auf einmal die Idee für ein leckeres Rezept geboren. Bisher kannte ich Rosenwasser nur in Desserts. Ich wollte probieren, ob es sich auch in herzhafte Gerichte integrieren lässt. Das kann ich jetzt mit einem großen „Ja“ beantworten! Diese orientalische Gemüsepfanne verführt durch eine würzige Raz al Hanout Komponente, umwoben von lieblicher Rose, süßer Feige und frischer Zitrone. Lasst euch zu einer neuen Geschmacksreise in den Orient entführen.

Zutaten:

125 g Buchweizen
1 große Zwiebel
2 bis 3 Zehen Knoblauch
ca. 225 g Möhre/Karotte
ca. 225 g Zucchini
ca. 225 g Wirsing
70 g Feigen (getrocknet)
1 TL Salz
¼ TL Cumin
1 EL Raz el Hanout
¼ TL Pfeffer
10 g Mandeln
1 EL Rosenwasser
1 EL und 1 TL Zitrone

Zubereitung

Buchweizen mit Salz kochen, Knoblauch und Zwiebel hacken und ungefähr fünf Minuten kräftig anbraten. Den Buchweizen dazugeben und weitere fünf Minuten anbraten. In der Zwischenzeit das Gemüse und die Feigen in Würfel schneiden. Salz, Cumin, Raz el Hanout, Pfeffer sowie die Feigen und das Gemüse hinzugeben. Den Deckel auf die Pfanne setzen und ungefähr fünf bis sieben Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Hierbei immer wieder umrühren. Die Pfanne vom Herd nehmen, den größten Teil der gehackten Mandeln sowie das Rosenwasser und den Zitronensaft hinzugeben und gut umrühren. Den Rest der Mandeln zum Garnieren verwenden.

Wer keinen Buchweizen zu Hause hat, kann stattdessen auch Reis oder Bulgur verwenden.

Guten Appetit!

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Grün im großen weißen Norden – Niagarafälle und mein (Zwischen-) Fazit

Ende Juli bin ich von meinem halbjährigen Aufenthalt in Kanada wieder nach Europa zurück gekehrt. Da sich mit meiner Rückkehr gleichzeitig auch viele andere Aspekte in meinem Leben verändert haben,…

Ende Juli bin ich von meinem halbjährigen Aufenthalt in Kanada wieder nach Europa zurück gekehrt. Da sich mit meiner Rückkehr gleichzeitig auch viele andere Aspekte in meinem Leben verändert haben, hat sich mein Fazit zu Kanada etwas verzögert. Es hat mich zunächst ein wenig geärgert, hat mir aber den Raum zur Reflexion gegeben. Außerdem kann ich die kalten Herbsttage nun mit warmen Sommerbildern auffrischen.

An meinen letzten Tagen habe ich die Niagarafälle, London in Ontario und Niagara on the Lake besucht. Ich habe zusammen mit Freunden ein Auto gemietet und wir sind frühmorgens zu Niagara on the Lake aufgebrochen. In dem idyllischen Ferienort angekommen, saßen wir zunächst am ruhigen See, auf dem die Morgensonne glitzerte, und haben unser mitgebrachtes Frühstücksporridge genossen.

London Ontario

Niagara on the Lake ist ein friedliches Nest, das nördlich der Niagarafälle liegt und ein typischer Ferienort zu sein scheint. Wir erkundeten die Straßen und Grünanlagen ausgiebig, bevor wir uns weiter zum nächsten Halt aufmachten – die Niagarafälle. Ich hatte nicht allzu viel erwartet, da mir bereits berichtet worden war, dass die Fälle sehr touristisch sind. Dennoch war ich von der Lieblosigkeit des Ortes etwas geschockt. Kalte Betonbauten, leerstehende Geschäfte und nur wenig Grün waren zu sehen, als wir aus dem Auto stiegen. Aber wir haben uns nicht lange im Ort aufgehalten und sind gleich zu den Fällen gelaufen, die leider auch direkt an einer vierspurigen Straße liegen.

Die Fälle selbst waren aber einzigartig beeindruckend. Der Wasserdampf sprühte bis zu uns hoch und fiel als sanfter Regen auf uns hinunter. Das Geräusch, das die schieren Wassermengen verursachten, hatte ich so noch nie gehört. Niagara bedeutet in der Sprache der Ureinwohner „donnerndes Wasser“. Es war ein wunderschönes Naturspektakel, selbst wenn um die Fälle herum nicht sehr viel Natur gewahrt wurde. Die breite Fläche von Wasser, die auf einmal von einer Höhe über 58 Meter auf eine tiefere Höhe verlagert wird, war wirklich atemberaubend.

Wir setzten uns auf die Wiese neben den Fällen und picknickten wieder, dieses Mal ein Chili con Soja zum Mittagessen. Schließlich ging es weiter nach London in Ontario, wo wir über Nacht blieben und im Garten einer meiner Freunde frischen Knoblauch, Radieschen und Rhabarber ernteten. Diese Leckereien wurden im Abendessen und im nächsten Frühstück verarbeitet. Bittersüß waren diese Tage, denn sie waren wunderschön, aber es waren meine letzten.

Wenn ich an Toronto zurück denke, ist meine erste Regung, dass ich die Stadt vermisse. Nicht nur, weil ich hier wunderbare Menschen getroffen habe und mich dort zu Hause gefühlt habe, auch weil mir die zahlreichen Parks in der Stadt gefallen haben, die Potluck-Kultur und der alternative Flair, die vielen veganen Restaurants zu unglaublich günstigen Preisen, die lokalen Märkte, meine biologische Food-Coop und die Möglichkeit in „bulk“ ohne Verpackungen einzukaufen.

Kensington-Market

Die Potlucks haben mir besonders gut gefallen. Das Konzept funktioniert so, dass man sich gemeinsam zu einem Picknick, auf einem Festival oder bei jemanden zu Hause trifft und jeder bringt etwas zu essen mit. So ist kostengünstig auf einmal ein leckeres Buffet gezaubert und man lernt oft neue Rezepte und Gerichte kennen.

Ich war in Toronto auf veganen Potlucks, DIY workshops, einer Demonstration, auf gratis Musikfestivals und einem Outdoor-Yoga-Festival. Ich lag am Strand, war im Lake Ontario schwimmen und auf ihm segeln. Ich habe über Pflanzensamenbanken zur Artenvielfalterhaltung gelernt, über die Sprossenzucht, biologischen Gartenanbau und Food-Coops. Mein grüner Horizont hat sich in Toronto auf jeden Fall erweitert.

YogaFestival

Natürlich gibt es in Kanada auch Schattenseiten. Besonders die Genehmigung von genmanipulierten Nahrungsmitteln und der Hormonbehandlung von Tieren empfinde ich als extremes Defizit, auch wenn ich damit durch meine vegane Ernährung und den Einkauf bei meiner Food-Coop weitestgehend persönlich nicht in Berührung gekommen bin. Auch habe ich das Gefühl, dass die Take-out- und To-go-Kultur in Kanada noch stärker verbreitet war, als in Deutschland.

Ist Kanada also grüner als Europa? In manchen Aspekten ja, in anderen nein, aber schlussendlich kommt es darauf an, was man selbst daraus macht.

Ich habe mich während meines Aufenthalt in das Land und die Stadt verliebt und freue mich darauf, im nächsten Jahr die Nationalparks dort zu erkunden und endlich einen Kolibri zu sehen. Eventuell gehe ich nämlich zurück.

Toronto

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Buchweizen – starke Flocken, grundlos unterschätzt!

Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen…

Wer auf der Suche nach einer sehr gesunden Alternative zu den morgendlichen Haferflocken ist, darf sich auf die Bandbreite von Buchweizen freuen. Man kennt das glutenfreie Pseudo-Getreide, welches seinen Namen den dreikantigen Körnern verdankt, die an Bucheckern erinnern, ursprünglich aus der russischen oder polnischen Küche. Es wird Zeit, ihm auch in unseren Küchenschränken mehr Platz einzuräumen!

Buchweizen hat einen leicht bitteren, kräftigen Geschmack, der sich aber in den verschiedenen Zubereitungsarten dennoch gut einfügt. Auch seine inneren Werte überzeugen – mit rund zehn Prozent hochwertigem Eiweiß sollten gerade Sportler dem grauen Korn einen Freundschaftsantrag stellen. Vitamin E, B1, B2 und Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium bringen zusammen mit der enthaltenen Kieselsäure für Haut und Haare zusätzlichen Schwung in die Müslischale. Mit rund 350 Kalorien auf 100 Gramm ist Buchweizen vergleichbar mit anderen natürlichen Frühstücks-Zerealien und kann daher mengenmäßig mit anderen Kohlehydrat-Quellen in Rezepten ausgetauscht werden. Buchweizen gibt es als ganzes Korn zu kaufen, aber auch als Flocken, Grütze oder Mehl – es empfiehlt sich die lichtgeschützte Aufbewahrung im Vorratsschrank.

Für die kalte Jahreszeit findet ihr meine drei aktuellen Lieblings-Rezepte für Buchweizen in Kombination mit Chiasamen, als Porridge und als Protein-Pfannkuchen.

Overnight Kokos-Buchweizen Parfait

parfait

Zutaten

  • 60 g Buchweizenflocken
  • 15 g Chiasamen
  • 20 g Kokosraspeln
  • 1 TL Erdnuss-Muß
  • Süßungsmittel nach Wahl
  • Pflanzenmilch (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
  • ½ Granatapfel

Buchweizenflocken über Nacht mit Pflanzenmilch, Kokosraspeln, einem Teelöffel Erdnussmuß, Chiasamen und Süßungsmittel nach Wunsch in den Kühlschrank stellen und quellen lassen. Am nächsten Morgen fünf Minuten in die Mikrowelle geben und Buchweizen nachgaren, danach weitere fünf Minuten quellen lassen. Das Parfait mit Granatapfelkernen garnieren.

Buchweizen-Kürbis-Porridge mit lauwarmem Kompott und Kakao-Nibs

kuerbisporridge

Zutaten

  • 50 g Buchweizen-Flocken
  • 20 g Haferflocken
  • ca. 120 ml Wasser
  • Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
  • 4 EL Kürbispürée
  • Süßungsmittel nach Wahl
  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • Rohe Kakao-Nibs

Buchweizen (wer mag auch gemischt mit Haferflocken) mit Wasser zehn Minuten köcheln lassen, bis das Wasser fast verkocht ist. Den warmen Brei mit einem Schuss Pflanzenmilch cremig rühren und mit Kürbispürree mischen. Mit Zimt, einer Süßungsquelle (Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Xylith und ähnlichem) nach Wunsch süßen und weitere fünf Minuten quellen lassen. In einem zweiten Topf Apfel- und Birnenstücke mit ein wenig Wasser für zehn Minuten kochen, bis das Obst weich wird, und nach Wunsch süßen. Das warme Kompott auf den Buchweizen-Porridge geben und für den extra Crunch beim Essen noch mit rohen Kakao-Nibbs und Nüssen garnieren.

Tipp: Wer am Morgen nicht extra den Herd anwerfen möchte, kann auch am Vorabend die Zutaten für den Porridge über Nacht mit Pflanzenmilch zum Quellen in den Kühlschrank geben und den Porridge am nächsten Morgen nur für vier Minuten in der Mikrowelle erhitzen.

Kürbispürée und Kompott lassen sich auch super auf Vorrat produzieren und in Einmachgläsern lagern. Für hausgemachtes Kürbispürée einen Hokkaido in Wasser kochen, abgießen, mit sehr wenig Wasser pürrieren und mit Zimt, Süßungsmittel nach Wahl sowie Zitronenschale, einem Hauch Ingwer und Nelken abschmecken, noch heiß in Einmachgläser füllen.

Das Porridge schmeckt auch super mit warmen Bananen und Kokosmilch.

Blaubeer-Buchweizen-Protein-Pfannkuchen

pancakes

Zutaten

  • 120 g Buchweizenmehl oder Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl weiterverarbeitet
  • 1 reife Banane
  • 45 g veganes Proteinpulver
  • 20 g Nüsse, z.B. Cashews
  • 250 ml Pflanzendrink (Sojadrink, Haferdrink, Mandeldrink…)
  • 1 TL Backpulver
  • Eine Hand voll Blaubeeren

Buchweizenflocken im Mixer zu Mehl verarbeiten. Die Bananen, Backpulver, Proteinpulver sowie nach Wunsch Nüsse und einige Blaubeeren zusammen mit dem Pflanzendrink im Mixer zu einem cremigen Teig verarbeiten. Den Teig einige Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne Kokosöl erhitzen. Den Teig portionsweise zu Pfannkuchen verbacken, dabei jeweils ein paar Blaubeeren in den Pfannkuchen einbacken. Pfannkuchen servieren und mit den restlichen Beeren garnieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wir ihr Buchweizen kombiniert!

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Einfacher Veganer Krautstrudel

Der Weißkohl (in Österreich Kraut genannt) ist ein Wintergemüse mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, Magnesium, Kalium und Kalzium. In meiner Kindheit habe ich gerne Krautfleckerl gegessen und koche…

Der Weißkohl (in Österreich Kraut genannt) ist ein Wintergemüse mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, Magnesium, Kalium und Kalzium. In meiner Kindheit habe ich gerne Krautfleckerl gegessen und koche dieses Gericht, da es einfach vegetarisch oder vegan (mit Teigwaren ohne Ei) zubereitet wird, auch in den letzten Jahren gerne in der kälteren Jahreszeit. Da zeigt sich, dass die österreichische Hausmannskost nicht immer deftig und mit Fleisch sein muss. Heute will ich euch ein Rezept für einen schnellen veganen Krautstrudel verraten, den ich letztes Wochenende gekocht habe, da ich noch einen halben Weißkohl im Kühlschrank hatte – jedoch keine passenden Teigwaren mehr in meinem Schrank fand, denn Spaghetti passen meiner Meinung nach weniger statt der Fleckerl.

Das Grundrezept ist aber ähnlich, wenn ihr gerade keinen Strudelteig habt, dann kocht einfach Pasta (Fleckerl, Spiralen oder dergleichen) dazu und vermengt das – gut durchgezogen sind die „Krautfleckerl“ fertig.

Zutaten:

1 Blätterteig (viele, die ihr im Supermarkt kaufen könnt sind vegan)
1/2 kleiner Kopf Weißkohl oder Jaroma-Kohl (dieser flache Kohl ist geschmacklich etwas milder)
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Etwas Öl
Bei Bedarf einen Schuss Essig
Salz, Pfeffer
Paprikapulver oder nach Belieben Chiliflocken, Kümmel

Zubereitung:

Eigentlich ist das Aufwendigste das Zerkleinern des Weißkohls – ihr könnt ihn entweder mit einer Reibe in feine Stücke hobeln oder, wie ich das immer mache, mit einem Messer in dünne Streifen schneiden. Den Strunkansatz sowie härtere Blattrillen gebt ihr am besten weg. Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und den Knoblauch entweder fein schneiden oder pressen. Jetzt beginnt das Anrösten: Das Öl in einer Pfanne (ich verwende meinen Wokn weil der groß ist und ich bequem umrühren kann, ohne alles über den halben Herd zu verteilen) erhitzen und zuerst die Zwiebelstückchen kurz anrösten, dann die Weißkohlstreifen und den Knoblauch dazu mischen und gut umrühren. Hier muss man gut aufpassen, dass nichts anbrennt, für einen würzigeren Geschmack könnt ihr einen Schuss Essig dazugeben. Sollte euer Gemüse drohen zu braun zu werden, ohne dabei schon weich genug zu sein, dann einfach etwas Wasser (oder Gemüsebrühe) dazu, sodass der Weißkohl etwas dünsten kann. Die Gewürze, Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver und Kümmel (das ist Geschmacksache und könnt ihr auch weglassen), dazugeben. Da ich es gerne scharf mag, würze ich auch mit Chiliflocken. Sobald der Weißkohl weicher, aber nicht zerkocht ist, lasst ihr ihn kurz überkühlen. Dann kann schon der Blätterteig gefüllt werden und kommt nur mehr für 20 bis 25 Minuten bei 180 Grad Celsius in den Ofen, bis der Strudelteig sich leicht färbt.

Gut dazu passt ein grüner Salat. Einen guten Appetit!

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Ein letzter Spätsommergruß: Nudeln mit grüner Soße (vegan)

Bei einem sonnigen Herbst-Spaziergang durch den Garten hinterließ dieser mir noch einen kleinen Spätsommergruß. So fand ich noch drei Zucchini sowie leuchtende rote und gelbe Tomaten. Wieder daheim überlegte ich, was…

Bei einem sonnigen Herbst-Spaziergang durch den Garten hinterließ dieser mir noch einen kleinen Spätsommergruß. So fand ich noch drei Zucchini sowie leuchtende rote und gelbe Tomaten. Wieder daheim überlegte ich, was ich wohl daraus leckeres zaubern würde. So entstand dieses tolle Rezept für Nudeln mit grüner Soße – natürlich vegan.

Nudeln mit grüner Soße

Nudeln mit grüner Soße: die Grundzutaten

Die Zutaten

  • 500 g Nudeln (ich verwende hier Spaghetti)
  • 3 Zucchini
  • 9 Tomaten (hier 6 gelbe und 3 rote Tomaten)
  • 1 handvoll frischer Basilikum-Blätter
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika-Gewürz
  • 2 kleine Chili-Schoten
  • Gemahlener Koriander
  • Oliven-Öl

Zubereitung

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln dazu geben. Währenddessen anderthalb bis zwei Zucchini, zwei Drittel der Tomaten, den Basilikum, Salz, Pfeffer, Paprika-Gewürz sowie die zwei kleinen Chili-Schoten pürieren. Die restlichen Tomaten und Zucchini würfeln und mit gehackter Zwiebel, Salz, Pfeffer, Paprika-Gewürz und gemahlenem Koriander in einem etwas kleineren Topf mit Öl anbraten. Sobald das Gemüse weich ist, das Püree dazugeben und als Soße aufkochen. Abschmecken nicht vergessen.

Zum Schluss auf einem Teller schön anrichten. Guten Appetit!

 

Übrigens benutze ich zum Pürieren am liebsten meinen Mr. Magic. Auf kiraton verrate ich ein bisschen mehr über ihn, als Bonus findet ihr dort auch ein paar super-leckere Smoothie-Rezepte von mir.

Was würdet ihr noch mit drei Zucchini und neun Tomaten anstellen? Verratet es mir in den Kommentaren! Euch hat der Beitrag gefallen? Fandet ihr diesen Artikel hilfreich? Teilt ihn und empfehlt ihn weiter – Danke!

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Veganes Kürbisrisotto

Als erstes meiner veganen Rezepte habe ich euch ein Fenchelrisotto präsentiert. Heute werde ich euch ein weiteres Risottorezept verraten, das richtig gut zur herbstlichen Jahreszeit passt. Kürbis wird beim Kochen so…

Als erstes meiner veganen Rezepte habe ich euch ein Fenchelrisotto präsentiert. Heute werde ich euch ein weiteres Risottorezept verraten, das richtig gut zur herbstlichen Jahreszeit passt. Kürbis wird beim Kochen so schön cremig-weich und passt daher hervorragend in dieses Reisgericht. Das Rezept ist sehr einfach zuzubereiten und schmeckt sehr lecker. Selbst wenn ihr Kürbis nicht so mögt, ist es einen Versuch wert, da ich finde, dass dieser geschmacklich nicht so stark hervorsticht, sondern dem Risotto eine cremige Note verleiht.

Zutaten:

500 g Kürbis (zum Beispiel Hokkaido)
3 Karotten
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Etwas Olivenöl
250 g Risottoreis (zum Beispiel Arborioreis)
700 ml Gemüsebrühe
150 ml Weißwein (alternativ einfach mehr Gemüsebrühe und etwas Zitronensaft)
Bei Bedarf 150 ml Sojasahne / Sojamilch
Salz, Pfeffer
Etwas Chilipulver, scharfes Currypulver
Würzhefeflocken

Zubereitung:

Wenn ihr den Kürbis gut wascht, müsst ihr manche Sorten wie zum Beispiel Hokkaido oder Butternuss nicht schälen. Den Kürbis und die Karotten in kleine Würfel schneiden, dazu braucht ihr ein möglichst scharfes Messer, da roher Kürbis doch recht hart ist. Die Zwiebel und den Knoblauch klein schnippeln. In einer Pfanne das Öl erhitzen und zuerst die Zwiebelstückchen anbraten bis sie glasig sind, dann die Kürbis- und Karottenwürfel sowie den Knoblauch und den Reis dazugeben und etwas anrösten. Jetzt müsst ihr gut umrühren, und bevor es anzubrennen droht sofort mit einem Teil der Gemüsebrühe und dem Weißwein ablöschen. Im Laufe der nächsten 15 Minuten rührt ihr hin und wieder um und gießt nach und nach mehr von der Gemüsebrühe dazu, so dass der Reis in der Flüssigkeit gut köchelt. Wenn ihr euer Risotto gerne sehr cremig mögt, gebt auch Sojasahne- oder milch dazu. Die Gewürze nicht vergessen und sobald der Reis weich ist, aber innen noch etwas kernig, ist das Risotto fertig. Ihr könnt es mit in Olivenöl angebratenen Kürbisspalten servieren oder mit Kürbiskernen und Kürbisöl verzieren (hatte ich leider nicht bei der Hand) und mit den Würzhefeflocken bestreuen. Ein Salat, zum Beispiel Ruccola, passt perfekt dazu.

Tipp: Wenn ihr einen großen Hokkaidokürbis habt, dann könnt ihr die Kürbiskerne anrösten. Einfach die Kerne herausgeben und über Nacht in Salzwasser einlegen, damit sich die daran hängenden Kürbisfasern leichter lösen. Dann in einer Pfanne mit Olivenöl, Salz und – wenn ihr mögt – Chili anrösten, bis die Kerne sich leicht bräunlich färben. Ein Traum zum Knabbern – ich esse die gerösteten Kerne wie sie sind mit der knackigen Schale!

Einen guten Appetit!

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Vegane Nuss-Schokolade-Herzen

Herbst- und Winterzeit bedeutet für mich kühle, dunkle Tage, warme Tees, gute Bücher und dazu ein feines Stückchen Schokolade. Als ich anfing, mich vegan zu ernähren, war Schokolade eines der – wenn…

Herbst- und Winterzeit bedeutet für mich kühle, dunkle Tage, warme Tees, gute Bücher und dazu ein feines Stückchen Schokolade. Als ich anfing, mich vegan zu ernähren, war Schokolade eines der – wenn nicht sogar das – Nahrungsmittel, auf das zu verzichten es mir besonders schwer fiel. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf Zartbitterschokoladen mit besonders hohem Kakaoanteil umgestiegen, die keine Milchprodukte enthält. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das ist nicht das Gleiche!

Und wenn man sich schon so einen Kopf darum macht, was man da so nascht, warum nicht gleich selbst machen? Betrachtet man die Zutatenliste diverser Bitterschokoladen, finden sich neben verschiedenen Emulgatoren und Aromastoffen drei wichtige Ingredienzien: Kakaomasse, Zucker und Kakaobutter. In meinem Fall habe ich die Kakaomasse durch eine Mischung aus selbstgemachtem Erdnussmus, das zur Zeit in fast jedem meiner Gerichte (ob Smoothie oder Kürbissuppe) Verwendung findet, und Kakaopulver ersetzt und da ich versuche, auf raffinierten Zucker zu verzichten, habe ich für die Nuss-Schokolade-Herzen statt Zucker Ahornsirup verwendet, man kann aber sicherlich auch jede andere Form von Süßungsmittel nehmen.

Für 120 Gramm Schokolade braucht ihr:

50 g Kakaobutter
40 g Erdnüsse (wenn man sie vorher selbst knacken muss, hat die Vorfreude mehr Zeit zu wachsen)
10 g Kakaopulver
15 g Ahornsirup
¼ TL Zimt
1 Prise Salz (als Ausgleich zu der Süße)
Kostenpunkt ca. 2 Euro

selbst gemachte Schokolade

Zuerst schmeißt ihr die Erdnüsse in einen kleinen Mixer mit scharfem Messer und zerkleinert sie. Anfangs werden es nur kleine Stückchen, aber nicht entmutigen lassen, nach kurzer Zeit hat man eine Art „Erdnussmehl“ und wenn man sie dann noch ein bis zwei Minuten weitermixt, erhält man ein wunderbar cremiges, pures Erdnussmus ohne Zusätze. Schaltet den Mixer vielleicht zwischendurch herunter oder aus, damit der Motor nicht zu heiß wird. Zu dem Erdnussmus gebt ihr dann alle Zutaten bis auf die Kakaobutter und vermischt alles gut.

In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Kakaobutter in einem Wasserbad auf dem Herd. Wenn diese geschmolzen ist, fügt ihr die Kakao-Nuss-Masse hinzu und verrührt beides gut mit einem Schneebesen, bis ihr eine glatte, flüssige Masse erhaltet. Diese könnt ihr nun in eure Pralinen- oder Schokoladeförmchen gießen und für ein paar Stunden im Kühlschrank erkalten lassen. Als kleine Überraschung habe ich in ein paar Förmchen zusätzlich grobgehackte Nüsse gefüllt und dann erst mit der Schokolade aufgegossen – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. In den nächsten Tagen werde ich noch ein paar andere Varianten ausprobieren, falls euch die Ergebnisse interessieren, lasst es mich wissen.

Viel Spaß beim Kreieren der süßen Versuchungen!

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