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Schlagwort: Tofu

Schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung: Die Gemüsepfanne

Weil jede Menge Gemüse in meinem Kühlschrank liegt, geht Teil zwei der Serie über schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung mit der flexiblen Gemüsepfanne weiter. Den ersten Teil, Nudelsalat, findet ihr…

Weil jede Menge Gemüse in meinem Kühlschrank liegt, geht Teil zwei der Serie über schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung mit der flexiblen Gemüsepfanne weiter. Den ersten Teil, Nudelsalat, findet ihr hier.

Das flexible Gemüsepfannenrezept

Das sollte immer dabei sein: Gemüse, Speiseöl, Gewürze

Das kann dabei sein: Obst, Nüsse, Kräuter, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne, gelbe oder rote Linsen, Keimlinge, Tofu, Seitan…

Auch gerne mit Sauce: Sojasauce, Pflanzensahne…

Mögliche Beilagen: Reis, Pasta, Kartoffeln, Couscous, Bulgur…

Zubereitung

Gewünschtes Gemüse putzen und schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Gemüse hinzufügen. Im Öl anbraten und würzen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, eine Sauce hinzuzufügen falls eure Gemüsepfanne eine braucht. Sonst reichen auch Öl und ein paar Löffel Wasser. Das Gemüse unter regelmäßigem Umrühren köcheln. Fertig ist die Gemüsepfanne.

Die Zutaten der Gemüsepfanne auf dem Titelbild sind Karotten, Kohlrabi, Räuchertofu, Kartoffeln, Sojasauce und Salz.

Guten Appetit!

Was ist eure kreativste Gemüsepfannenkreation?

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Vegane Marillenknödel

Seit meiner Kindheit liebe ich Marillenknödel. Für mich gehören diese fruchtig-süßen aber doch leicht säuerlichen Knödel einfach zum Sommer dazu. Meine Mama kocht Marillenknödel immer mit Topfenteig (für die deutschen…

Seit meiner Kindheit liebe ich Marillenknödel. Für mich gehören diese fruchtig-süßen aber doch leicht säuerlichen Knödel einfach zum Sommer dazu. Meine Mama kocht Marillenknödel immer mit Topfenteig (für die deutschen LeserInnen: Quarkteig) und diese saftigen Knödel mochte ich immer besonders gerne. Die Kunst ist, sie nur so lange zu kochen, dass sie nicht aufgehen, sondern die Marillen auf dem Teller noch im Teig-Brösel-Mantel eingewickelt sind. Meine Oma machte die klassische Variante aus selbstgemachtem Kartoffelteig. Diese mag ich auch, finde aber, dass zu dem Kartoffelgeschmack herzhafte Füllungen besser passen als süße.

In meiner veganen Koch-Experimentierphase habe ich natürlich auch versucht, diesen Klassiker zu veganisieren. Ein erster Schnell-Versuch mit gekauftem Kartoffelteig schmeckte zwar gut, doch so richtig zufrieden war ich mit dem Ergebnis nicht und meine Oma hätte wohl den Kopf geschüttelt, wie ich nur Fertigteig (wo man nur Wasser dazugibt) verwenden kann. Weitere Versuche, einen Topfenteig herzustellen, habe ich dann mit Seidentofu gemacht, da dieser püriert Topfen ähnelt, und auch bei Rezepten für Topfenkuchen (Käsekuchen) lecker schmeckt. Tatsächlich schmecken die so hergestellten Marillenknödel sehr lecker! Mein Freund Cj meinte sogar, dass diese wie herkömmliche schmecken und den Tofu unter den Zutaten hätte er beim besten Willen nicht erraten.

Bei der Tofuteig-Version der Marillenknödeln, gibt es zwei Varianten – entweder nur mit Mehl oder halb mit sehr feinem Gries. Ich bevorzuge die Version mit Gries, da die Knödel feiner werden.

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Rezept

10 bis 12 eher kleinere Marillen (den Kern lasse ich drinnen, dann kann man zählen, wie viele Knödel man gegessen hat und die Knödel haben noch kein Loch vom Entkernen)
400 g Seidentofu
150 g Weizenmehl (ihr könnt auch einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen)
150g feiner Gries (das Mehl-Gries Verhältnis könnt ihr anpassen. Achtung: Bei mehr Gries benötigt ihr etwas mehr Seidentofu!)
100 g Semmelbrösel
1 Packung Vanillezucker
1 EL Staubzucker (Puderzucker für die deutschen LeserInnen)
Etwas Zitronensaft
Etwas Öl
1/2 TL Zimt

Zubereitung

1) Den Seidentofu mit einem Spritzer Zitronensaft (dann wird der Geschmack säuerlicher und ähnlich wie Topfen) pürieren. Das Ganze wird recht flüssig, aber keine Angst.
2) Das Mehl, den Gries und den Vanillezucker dazugeben und kneten, bis der Teig eine homogene Masse bildet. Nach Bedarf etwas Flüssigkeit (zum Beispiel Sojasahne) oder Mehl dazu. Den Teig etwa dreißig Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
3) Den Teig in eine Rolle formen, dann zwölf Teile davon abschneiden, je eine Marille in die Mitte setzen und den Teig herumwickeln. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Hände mit kaltem Wasser feucht macht, klebt der Teig weniger an euren Fingern. Falls die Konsistenz generell zu patzig ist, einfach etwas Mehl dazugeben und nochmals gut durchkneten.
4) Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und die Knödel vorsichtig ins heiße, leicht kochende Wasser setzen. Die Hitze zurückdrehen und die Knödel durchziehen lassen. Währenddessen in einer Pfanne die Semmelbrösel anrösten – wer mag, kann auch etwas Öl verwenden. Die angebräunten Brösel mit dem Zimt vermischen.
5) Zwischenzeitlich schwimmen die Knödel sicher schon oben auf und können herausgeholt und gleich in den Bröseln gewälzt werden. Seid nicht ungeduldig und holt die Knödel nicht zu früh heraus, sonst sind die Marillen noch nicht ganz weich und der Teig ist auch noch nicht durch. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, die Knödel zerfallen nicht sofort, wenn ihr sie länger im heißen Wasser lasst, sondern eher dann, wenn das Wasser zu stark kocht, also richtig brodelt.
6) Einen guten Appetit! Wenn ihr nicht alle Marillenknödel auf einmal aufesst, könnt ihr sie auch in einem kleinen Gefäß im Kühlschrank für den nächsten Tag aufheben. Am besten ohne Bröselmantel und vor dem Verzehr nochmal im heißen Wasser warmmachen.

Wenn ihr Seidentofu zu Hause habt und noch ein schokoladiges Dessert damit zubereiten wollt, dann probiert mein veganes Schoko-Mousse aus, dieses schmeckt auch verführerisch lecker.

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Tofu einmal anders: Rezept für Tofu-Feta

Ich esse total gerne Tofu in allen möglichen Varianten und Zubereitungsarten, da ich die Konsistenz mag und auf diese Weise einfach Eiweiß aufnehmen kann. Vor allem nach dem Sport habe…

Ich esse total gerne Tofu in allen möglichen Varianten und Zubereitungsarten, da ich die Konsistenz mag und auf diese Weise einfach Eiweiß aufnehmen kann. Vor allem nach dem Sport habe ich manchmal einen richtigen Appetit auf Tofu. Ungewürzt schmeckt er relativ langweilig, aber genau das schätze ich, da ich ihn einfach mit verschiedensten Gewürzen, Marinaden und weiteren Tipps aufpeppen kann und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Heute will ich euch ein einfaches sommerliches Rezept beschreiben, das sich gut in einem veganen griechischen Salat macht. Oder auf Pasta, wie ihr bei dem Foto sehen könnt – für die ich ein paar Tofuwürfel und etwas vom gewürzten Olivenöl für Zucchinipasta verwendet habe.

Ihr braucht wenige Zutaten für den Tofu-Feta, die Herstellung ist echt einfach, doch das Ergebnis nichtsdestotrotz sehr lecker.

Zutaten:
200g Naturtofu (eher festeren)
Salz
Olivenöl
2 EL Kräuter (Oregano, Thymian, Rosmarin)
2 EL Balsamico Bianco (oder alternativ der Saft einer halben Zitrone)
2-3 Zehen Knoblauch (könnt ihr auch weglassen)
Nach Belieben: Chiliflocken, in Stücke geschnittene getrocknete Tomaten

Zubereitung:
Ihr nehmt den Tofu aus der Packung und schneidet ihn in kleine Würfel. Diese legt ihr zumindest eine halbe Stunde in Salzwasser ein, es können aber auch ein paar Stunden oder über Nacht sein. Zwischenzeitlich wascht ihr ein sauberes Glas mit einem Schraubverschluss noch einmal mit kochendem Wasser aus. Jetzt geht es daran, den in kleine Würfeln geschnittenen Tofu mit den anderen Zutaten in das Glas zu geben. Deckel darauf und nochmals durchschütteln. Achtet darauf, dass alle Tofustückchen komplett mit Olivenöl bedeckt sind. Mindestens über Nacht in den Kühlschrank damit, besser durchgezogen ist es, wenn ihr mehr Geduld habt. Schmeckt lecker in einem griechischen Salat, einfach so zu Brot, über Aufläufen oder zu Pasta. Das Öl mit den Gewürzen verwende ich total gerne für Pastagerichte oder zum kochen, weil es schon perfekt gewürzt ist. Der Tofu-Feta hält sicher eine Woche im Kühlschrank – spätestens nach ein paar Tagen habe ich aber immer schon alles aufgegessen. Ein kleiner Hinweis: Manchmal wird Olivenöl durch die Lagerung im Kühlschrank flockig, das gibt sich aber wieder, wenn es sich erwärmt.

Guten Appetit – in meinen kommenden Beiträgen werde ich euch weitere Rezepte mit Tofu vorstellen.

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Eli kocht vegan: Tofu als Basis für Mousse au Chocolat

Das ist vielleicht für einige schwer vorstellbar, ein veganes Schoko-Mousse auf Tofu-Basis. Vor mittlerweile drei Jahren, als ich versuchte von der vegetarischen Ernährung vermehrt zur veganen überzugehen und auch meinen…

Das ist vielleicht für einige schwer vorstellbar, ein veganes Schoko-Mousse auf Tofu-Basis. Vor mittlerweile drei Jahren, als ich versuchte von der vegetarischen Ernährung vermehrt zur veganen überzugehen und auch meinen Speiseplan erweitern wollte, habe ich einen Kochkurs mit dem klingenden Namen „Tofu, Seitan und Tempeh“ besucht. Die meisten der Gerichte, die wir als Hauptspeisen kochten, kannte ich vorher schon, doch das Mousse war für mich neu und ist seitdem eines meiner Lieblingsdesserts. Von der Vielzahl der erhältlichen Tofu-Varianten kannte ich vorher auch nur die schnittfesten in normaler oder geräucherter Art beziehungsweise mit allen möglichen Gewürzen und anderen Zutaten. Der Seidentofu ist viel weicher und eignet sich auch als Basis für vegane Dips und Saucen (zum Beispiel Aioli) und veganen Käsekuchen. Das eine oder andere Rezept mit Tofu werde ich hier noch vorstellen – also dranbleiben, nachkochen und genießen.

Beim ersten Nachkochen war mein Freund Cj noch etwas skeptisch, als der vegane Aspekt in Form von Tofu in Spiel gekommen ist – ob das wieder eines meiner Experimente sei, die manchmal von ihm als „interessant“, teilweise als „gewagt“ und selten aber doch als „genial“ bezeichnet werden. Das Mousse fiel nach einer ersten Verkostung in letztere Kategorie. Cj gefällt es, dass es leichter schmeckt als herkömmliche, weniger fettig, aber trotzdem sehr schokoladig, und man dadurch mehr davon essen kann – solange noch etwas da ist! Schon des Öfteren haben wir uns fast gestritten, wer die letzten Reste aus den Mixgefäß herausschlecken darf.

Wenn sich Besuch ankündigt, mache ich dieses Dessert gerne, da es sehr schnell zubereitet ist, nicht einmal fünf Minuten dauert es und es ist fertig, und ab in den Kühlschrank damit. Den Gästen sage ich zuerst nicht, worum genau es sich handelt, da doch der eine oder andere Vorurteile gegenüber normalem Tofu hegt (im besten Fall „geschmacksneutral-langweilig“, „komische Konsistenz“) – erraten woraus die Mousse ist, hat soweit noch niemand. Geschmeckt hat es allen. Darüber gefreut, dass sich in dieser Mousse keine rohen Eier oder Gelatine befinden, haben sich schon so manche FreundInnen.

Rezept (eifrei, laktosefrei, glutenfrei, nussfrei)

Zutaten

400g Seidentofu (z.B. von Demeter, erhältlich in Bio-Supermärkten wie Basic, Alnatura, etc.)
100g dunkle Schokolade (wenn vegan gewünscht wird, dann Schokolade ohne Milch, z.B. von Alnatura, GEPA oder Viana)
6 EL Rohrzucker
Nach Belieben etwas Vanille (aus einer Schote), ein Schuss Rum, Deko (wie Physalis, Kiwispalte, Mangosauce, etc.)

Werkzeug

Stabmixer oder ähnliches zum schnellen und gründlichen Pürieren

In einem Topf etwas Wasser erhitzen und die Schokolade in einer Tasse im Wasserbad schmelzen, dabei zwischendurch hin und wieder umrühren. Sobald die Schokolade schmilzt, den Rohrzucker dazugeben, nach Belieben etwas Vanille (bevorzugt aus einer Vanilleschote) oder einen Schuss Inländer-Rum dazu unterrühren für den Geschmack.

Den Seidentofu aus dem Kühlschrank öffnen, und falls sich etwas Flüssigkeit oben gebildet hat, diese vorsichtig abgießen. Den Tofu in Stücke schneiden und in einen Mixbecher geben. Kurz mit einem Stabmixer pürieren und dann muss es schnell gehen, da die Schokolade beim Auskühlen wieder fest wird: die Schoko-Zucker-Masse zum Seidentofu gießen und weitermixen bis alles cremig ist. Fertig – ab in den Kühlschrank. Es würde sich prinzipiell dort auch ein paar Tage halten, soweit ist es bei mir allerdings nie gekommen. Schwupps war alles leergeschleckt. Falls die Konsistenz noch fester gewünscht ist, einfach eine winzige Prise Johannisbrotmehl oder Guakernmehl mitmixen (zum Beispiel als Bindino erhältlich).

Die gut gekühlte Mousse au Chocolat anrichten: Mit einem Löffel Nockerl ausstechen, in Schälchen oder Teller geben und nach Belieben dekorieren (zum Beispiel mit einer Physalis, Kiwispalte, oder etwas Mangosauce).

Einen guten Appetit!

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