Eco. Life. Style.

Schlagwort: Sommer

Aller guten Dinge sind fünf. Teil 5: Erfrischungsgetränke für den Sommer

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem fünften und letzten Teil. Ich zeige euch fünf meiner Favoriten für…

Ich werde euch hier fünf Mal fünf spannende, lustige, nützliche oder schöne Dinge vorstellen. Weiter geht es mit dem fünften und letzten Teil. Ich zeige euch fünf meiner Favoriten für selbst gemachte Erfrischungsgetränke für den Sommer. Schnell, einfach und fast ohne Kalorien. Die Rezepte sind für jeweils etwa einen Liter gedacht. Aufgiessen könnt ihr mit Mineralwasser oder Leitungswasser. Eurer Fantasie sind beim Experimentieren natürlich keine Grenzen gesetzt. Wassermuffel wie ich können so einfach, schnell, gesund und vor allem abwechslungsreich für genügend Flüssigkeit sorgen. Die Mischungen mit frischem Bio-Obst oder -Gemüse bereitet ihr am besten am Abend vor und lasst sie über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

1. Hagebutte-Rose

Zwei Beutel Hagebuttentee mit etwa 200 Milliliter kochendem Wasser übergiessen und für etwa zehn Minuten ziehen lassen. Drei Esslöffel Rosenwasser dazugeben und mit Wasser auffüllen.

2. Gurke-Basilikum

Etwa zehn fünf Millimeter dicke Gurkenscheiben und einige in Streifen geschnittene Basilikumblätter in den Krug geben und mit Wasser auffüllen.

3. Fruchtpüree

Obst oder Säfte, die dringend weg müssen, werden bei mir einfach tiefgefroren. Die Früchte pürieren oder auspressen und in Eiswürfelformen oder -beutel geben. Einige Fruchtwürfel zum Wasser geben und geniessen.

4. Erdbeere-Limette

Etwa fünf Erdbeeren in Scheiben schneiden und eine halbe Limette, ebenfalls in Scheiben geschnitten, dazugeben und mit Wasser auffüllen.

5. Kische-Pfefferminze

Etwa 20 Kirschen vom Stein befreien und halbieren oder vierteln. Einen Zweig frische Pfefferminze kleinschneiden, dazugeben und mit Wasser auffüllen.

Viel Spass beim Geniessen!

 

Hier die Links zu den andere vier Teilen:
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 1: Nützlich-nachhaltige Apps für dein Smartphone
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 2: Natürlich schön mit puren Beautyhelfern
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 3: Meine Küchenlieblinge
Aller guten Dinge sind fünf. Teil 4: Nützliche Haushaltstipps

2 Kommentare zu Aller guten Dinge sind fünf. Teil 5: Erfrischungsgetränke für den Sommer

In dubio pro deo – Deodorants für den Sommer

Der Frühling naht und ich möchte schon jetzt die Gelegenheit nutzen, euch einige Informationen zu den Sprays, Sticks, Cremes und Rollern zu geben, die ein Müffeln verhindern sollen. Beinahe jeder…

Der Frühling naht und ich möchte schon jetzt die Gelegenheit nutzen, euch einige Informationen zu den Sprays, Sticks, Cremes und Rollern zu geben, die ein Müffeln verhindern sollen. Beinahe jeder verwendet ein Deodorant, dennoch sind viele Produkte umstritten und der Markt an schweiss- und geruchshemmenden Produkten ist gigantisch.

Was ist eigentlich ein Deo?

Ein Deo (oder Deodorant) müsste eigentlich Deso heissen. Desodorant ist lateinisch und bedeutet „Entriecher“. Die Produkte werden in den Achselhöhlen aufgetragen und sollen unangenehme Gerüche verhindern. Schweiss ist übrigens geruchlos. Wir riechen die Ausscheidungen der auf der Haut lebenden Bakterien, welche den Schweiss zersetzen. Unterschiedliche Produkte setzen dabei auf unterschiedliche Wirkungsmethoden: Gerüche mit Duft überdecken, mit anti-mikrobiellen Stoffen die geruchsbildenden Mikroorganismen kontrollieren oder das Schwitzen durch Antitranspirantien verhindern.

Gefährliche Antitranspirante?

Die Desodorants, die als am angenehmsten und wirksamsten beschrieben werden, sind die Produkte, die Schwitzen verhindern und dabei angenehm duften. Antitranspirante verengen die Schweissdrüsen der Haut und verhindern somit, dass die Bakterien Nahrung haben. Die beiden am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe sind Zinkoxid und Aluminiumchlorhydrate. Immer mehr Deoprodukte werben damit, ohne Aluminiumsalze auszukommen. Doch wie gefährlich sind Produkte mit Alu(miniumchlorohydrat) wirklich?

Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die beweist, dass Aluminiumsalze eine mögliche Gefahr für die Gesundheit sind. Dennoch stehen sie immer wieder in Verdacht, beispielsweise Brustkrebs oder Alzheimer auszulösen. Diesen Ruf werden die Produkte wohl auch nicht mehr los. Was aber viele nicht wissen: Wir nehmen mehr Aluminium durch Lebensmittel auf als über Kosmetika! Das können Lebensmittel sein, die natürlicherweise Aluminium enthalten wie unter anderem Backwaren, Teeblätter, Gewürze oder solche, die mithilfe aluminiumhaltiger Zusatzstoffe hergestellt wurden.

DIY

Viele Produkte enthalten nebst dem umstrittenen Aluminiumchlorid Alkohol, Konservierungsmittel und andere Stoffe, die die Haut reizen oder Allergien auslösen können. Personen mit empfindlicher Haut haben die Möglichkeit, sich einfach, schnell und vor allem günstig ihr wirksames Deo selbst herzustellen. Macht aber jeweils nur kleine Mengen, da die Produkte komplett frei von Konservierungsstoffen sind und daher innerhalb weniger Wochen aufgebraucht werden sollten. Achtet ausserdem darauf, dass ihr die Produkte grossflächig aber dennoch sparsam auftragt und vor dem Anziehen etwas antrocknen lasst, um Flecken auf der Kleidung zu verhindern. Natron neutralisiert Gerüche und lässt sich daher nicht nur aber auch zum Putzen verwenden.

Henna-Deo
Im Artikel über Henna habe ich euch gezeigt, dass man auch aus Henna ein Deo machen kann. Die Anleitung gibt es hier.

Deo-Spray
75ml destilliertes oder abgekochtes, lauwarmes Wasser
1 Teelöffel Natron
Eventuell etwas ätherisches Öl oder einige Tropfen eures Gesichtswassers
1 Sprayflasche aus Glas, ca. 100ml

Alle Zutaten in ein Glasfläschchen mit Pumpzerstäuber füllen und gut schütteln. Vor jeder Anwendung erneut schütteln, damit sich alle Zutaten vermischen. Am besten eignen sich dazu leere Deoflaschen. Falls ihr keine habt, könnt ihr die Fläschchen auch in vielen Apotheken günstig kaufen und immer wieder verwenden. Falls die Düse verstopfen sollte, den Sprayaufsatz in heisses Wasser legen und einige Male pumpen. Falls ihr euer Deo etwas beduften wollt, könnt ihr etwas Gesichtswasser dazugeben. Achtet aber darauf, dass ihr eines ohne Alkohol verwendet, um Hautirritationen zu verhindern. In der Apotheke gibt es auch ätherische Öle, die für den Einsatz in Kosmetikprodukten geeignet sind. Davon braucht ihr nur zwei bis drei Tropfen für ein Sprayfläschchen. Lasst euch aber bitte gut beraten, die ätherischen Öle sind oft sehr aggressiv und sollten keinesfalls mit empfindlichen Hautstellen in Berührung kommen! Die Produkte, die man beispielsweise in Duftlämpchen gibt, tragen daher auch entsprechende Gefahrenhinweise.

Deo-Creme
5g natives Kokosöl
5g Sheabutter
8g Natron
7g Speisestärke
Eventuell 2 bis 3 Tropfen ätherisches Öl
Eventuell 4 bis 5g Zinkoxid (dann 6g Kokosöl und 6g Sheabutter verwenden)
Töpfchen oder kleines Glas mit Deckel

Bild: Yvonne

Ihr bekommt alle Zutaten in Bioläden oder grösseren Drogerien. Wer einen Antitranspiranten machen möchte: Zinkoxid gibt es sehr günstig in Apotheken zu kaufen. Kokosöl und Sheabutter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, falls ihr mögt etwas ätherisches Öl dazugeben und die restlichen Zutaten gut einrühren. Die Mischung in ein kleines Gläschen füllen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach bei etwa 15 bis 22 Grad Celsius aufbewahren. Ich verwende dazu ein ganz kleines, sauber ausgewaschenes Marmeladenglas, die gibt es oft in Hotels oder auch in grösseren Supermärkten zu kaufen. Die pflegende Creme könnt ihr einfach mit den Fingern auftragen und leicht einmassieren. Diese Menge reicht bei täglichem Gebrauch für etwa drei Wochen.

Ausprobieren lohnt sich!

4 Kommentare zu In dubio pro deo – Deodorants für den Sommer

Neun Zürcher Sommer-Spartipps: (Fast) gratis, aber nicht umsonst

“Zürich ist sooo schön, aber soooo unglaublich teuer.” Wie oft habe ich diese Aussage schon gehört? Sie stimmt ja auch: Wer nach Zürich reist, muss schon eine dicken Geldbörse einstecken…

“Zürich ist sooo schön, aber soooo unglaublich teuer.” Wie oft habe ich diese Aussage schon gehört? Sie stimmt ja auch: Wer nach Zürich reist, muss schon eine dicken Geldbörse einstecken und damit rechnen, für uns Euro-NutzerInnen horrende Preise zu zahlen. Ein Mittagessen um 20 CHF (das sind umgerechnet rund 18 Euro) ist beinahe ein Schnäppchen, für eine Tageskarte für die Verkehrsbetriebe berappt man 8,40 CHF und in Sachen Alkohol kommt man – wie ich festgestellt habe – mit Bier meist noch am Besten davon.

Nachdem ich aber – nicht zuletzt wegen meiner vielen Sommerreisen – nicht gerade Lust darauf hatte, noch mehr Geld auszugeben, habe ich mich auf die Suche nach einigen Gratis- oder sagen wir besser Fast-Gratis-Möglichkeiten begeben. Unterstützt durch meine lokalen Freunde, versteht sich. Und siehe da: Es gibt einiges, das Zürich auch für die schmäleren Börsen bietet.

Hier sind meine Spartipps – und auch die sind gratis, aber sicher nicht umsonst.

1. Wasser

Nach Zürich eine leere, wieder befüllbare Flasche mitzunehmen (oder einen Vapur-Beutel, den ich nach vielem Ausprobieren absolut empfehlen kann), lohnt allemal. Überall gibt es Brunnen und Hähne, bei denen man sich einfach Wasser nachfüllen kann. Verdursten ausgeschlossen.

2. Züri rollt

“Gratis Veloverleih” – und das in Zürich! Die Integrationsinitiative “Züri rollt” bietet an sieben Standorten, in der ganzen Stadt verteilt, brandneue, gut gewartete Fahrräder an. Für einen Einsatz von 20 CHF kann man diese dann auch tatsächlich kostenfrei nutzen, vorausgesetzt, man gibt sie bis spätestens 21.30 Uhr des selben Tages zurück. Wer sie – wie ich – über Nacht behalten möchte, zahlt 10 CHF Euro pro Tag. Durchaus eine lohnende Investition, mit der man außerdem neben dem Umwelt- noch einen sozialen Beitrag leistet. Denn “Züri rollt” beschäftigt Asylsuchende und Stellenlose der Stadt.

3. Bäckeranlage

Es gibt einige Grünwiesen in Zürich, auf denen man einfach den Tag vertrödeln kann. Die Bäckeranlage ist allerdings speziell und besonders angesagt: Auf dieser Grünfläche am Ende der Lokal-Meile Langstraße ist immer etwas los. Da picknicken untertags die Familien, üben sich Alt- und Neu-Hippies im Jonglieren und trinken Freundesgruppen schon einmal ein oder zwei oder drei Bier miteinander. Wenn es dann noch ein Gratis-Konzert gibt, ist kaum mehr ein Plätzchen im Grün zu finden. Getränke nimmt man entweder mit oder holt sie im Lokal mitten auf der Anlage, wo man übrigens auch kostenlos aufs – überraschend saubere – WC gehen kann.

4. Kafi Duzis

Eine meiner Lieblings-Entdeckungen in Zürich. Im Szeneviertel Zürich West öffnet den ganzen Sommer lang an einem Sonntag im Monat das Kafi Duzis seine Pforten und lässt Alt, Jung, Junggebliebene, schlicht alle, hinein in den Privat-Garten. Bei diesem “Performance Venue” gibt es Gratis-Livemusik, supergünstige Getränke, hausgemachte Burger oder Couscous-Salat um 6 CHF.

Hier sind wir - im Duzis. Couscoussalat um 6 CHF. Foto: Doris

Hier sind wir – im Duzis. Couscoussalat um 6 CHF.

Zur Nachspeise darf man sich an Melonen, Torten oder Marshmallows bedienen oder holt sich vom “Eismann” ein cremiges Dessert à 2 CHF. Und wer noch Lust hat, stöbert ein bisschen durch den Flohmarkt.

Kafi Duzis, eines meiner Highlights in Zürich. Foto: Doris

Kafi Duzis, eines meiner Highlights in diesem Zürcher Sommer.

5. Oberer Letten

Zürich oder vielmehr die Zürcher sind im Sommer wirklich gesegnet. Da können sie sich nicht nur im Zürcher See gratis abkühlen, sondern auch an der Limmat. Besonders nett fand ich die Anlage Oberer Letten, wo es kostenlose Dusch-, Umkleide-, WC- und Depot-Anlagen und außerdem jede Menge Liegefläche für die Badenden gibt. Dann geht man ein Stückchen vor, schmeißt sich in den kühlen Fluss und lässt sich zum Ausgangspunkt zurücktreiben – echt fein!

Oberer Letten - reinspringen ins kühle Nass & dann in der Sonne trocknen. Foto: Doris

Oberer Letten – reinspringen ins kühle Nass und dann in der Sonne trocknen.

6. Rote Fabrik/Sommerkino

Auch im Kulturzentrum Rote Fabrik gibt es gerade im Sommer einige Events, die (beinah) gratis sind. Das Sommer-Open-Air-Kino ist so eine Veranstaltungsreihe, bei der nur nach einer Kollekte, also einer freiwilligen Spende, gefragt wird. Wer dann außerdem noch eigene Getränke mitnimmt, der kommt wirklich recht günstig davon.

Die Rote Fabrik verlangt meist Eintritt, im Sommerkino aber bloß Kollekte. Foto: Doris

Die Rote Fabrik verlangt meist Eintritt, im Sommerkino aber bloß Kollekte.

7. Flohmarkt am Helvetiaplatz

Es ist angeblich der älteste Flohmarkt von Zürich, sicher aber einer der größten. Und am Helvetiaplatz kann man wirklich noch Schnäppchen finden. Dort verkaufen nämlich Privatleute und Profi-Markttandler ihr Hab und Gut. Jeden Samstag bis ca. 17 Uhr.

Am Flohmarkt findet man gute Schnäppchen, auch in Zürich. Foto: Doris

Am Flohmarkt findet man gute Schnäppchen, auch in Zürich.

8. Haus Hiltl

“Man kann hier herkommen, sich gratis Wasser holen, kostenlos das WiFi nutzen und Zeit verbringen.”, empfängt uns Rolf Hiltl in seinem Haus. Es ist das weltweit älteste vegetarische Restaurant (seit 1898) – und natürlich musste ich es deshalb besuchen. Leider fand zur Zeit kein Kochkurs statt, ich hätte gerne einen besucht, auch wenn dieser ganz und gar nicht gratis ist. Ebenso wenig wie das restliche Angebot des Gourmet-Hauses, das neben Restaurant und Kochschule Bar, Club, Laden und den ersten vegetarischen Metzger der Schweiz umfasst.

Mahlzeit im Hiltl! Foto: Doris

Mahlzeit im Hiltl!

Doch wie gesagt: Wer wirklich nur das Ambiente genießen möchte, der kann bei Wasser und WiFi ins Hiltl schnuppern. Ich garantiere aber für nichts: Wer dann nämlich einen Blick auf das großartige Buffet wirft, wird wohl schwach werden. Geldbörse hin oder her…

9. CouchSurfing oder AirBnb

Ihr könnt es kaum mehr lesen, oder? Ich weiß, ich promote CouchSurfing und dessen großen, kostenpflichtigen Bruder ganz schön, aber ich bin nun einmal ein Fan davon. Wer nicht das Glück hat, so wie ich bei Freunden unterzukommen, sollte gerade in teureren Städten wie Zürich einen Blick auf die Plattformen werfen. Man kann nur gewinnen: Neue Freunde zum Beispiel – und mehr Geld für die vielen anderen Aktivitäten in Zürich…

Abhängen an der Roten Fabrik. Was wäre ein Sommer ohne? Foto: Doris

Mit alten und neuen Freunden abhängen an der Roten Fabrik. Was wäre ein Sommer ohne?

7 Kommentare zu Neun Zürcher Sommer-Spartipps: (Fast) gratis, aber nicht umsonst

Marokkanischer Kichererbsensalat – Und der Sommer wird bunt

Farbenfroh! Wenn ich an Marokko denke, so läuft mein inneres Auge über vor bunten Bildern: Reges Markttreiben, üppige Farbenpracht und verspielte Reize für die Sinne – das ist Marokko für…

Farbenfroh! Wenn ich an Marokko denke, so läuft mein inneres Auge über vor bunten Bildern: Reges Markttreiben, üppige Farbenpracht und verspielte Reize für die Sinne – das ist Marokko für mich. Genauso reich an Farben ist auch der marokkanische Kichererbsensalat, den es heute bei mir auf meiner Reise durch die Küchen der Welt gibt. Von den reichen Geschmäckern gar nicht zu sprechen. Genau das Richtige für den heißen Sommer!

Hier gibt’s das Rezept (für 4 Portionen)

250g Kichererbsen (aus der Dose)
1 Karotte
1 kleiner Karfiol
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 kleiner Radicchio (optional)
1 Bio-Zitrone
1/2 TL Cumin bzw. Kreuzkümmel
1 EL weißer Balsamico Essig (Alternativ ein anderer Essig)
1 EL gerösteter Sesam
Salz, Pfeffer und Olivenöl zum Abschmecken beziehungsweise kochen

Die Kichererbsen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Karotte schälen und in dünne Scheiben, den Karfiol in Röschen schneiden. Knoblauch schälen und zerkleinern. Petersilie abzupfen und ebenfalls schneiden. Radicchio putzen und in Blätter teilen. Danach ca. 250 ml Salzwasser mit einem Stück Zitronenschale aufkochen. Karotte dazugeben, zugedeckt rund zwei Minuten kochen. Dann den Karfiol beigeben und so lange kochen, bis er bissfest ist. Gemüse abseihen und mit zwei Esslöffel Zitronensaft sowie einem Esslöffel Olivenöl vermischen. Abkühlen lassen. Das Kochwasser auffangen, zurück in den Topf geben und köcheln lassen, bis nur noch die Hälfte da ist. Danach mit dem Gemüse vermischen.

In der Zwischenzeit ein Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Knoblauch darin kurz anrösten. Cumin und Kichererbsen hinzu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und einen Moment braten. Dabei das Ganze rühren. Mit Balsamico ablöschen, wieder kurz erhitzen und das restliche Gemüse dazu geben. Den Salat durchziehen lassen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie dazu und mit Raddicchio anrichten. Den Sesam kurz anrösten und danach darüber streuen.

Fertig ist das ideale Sommergericht! Oder بالهنا و الشفاء!, wie man vermutlich in Marokko hören kann!

2 Kommentare zu Marokkanischer Kichererbsensalat – Und der Sommer wird bunt

Was möchtest du finden?