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Schlagwort: Schädlinge

biohelp – Nützlinge auch im Haushalt

Schon vor längerem habe ich euch die Firma biohelp vorgestellt und euch meine Erfahrungen mit der Schädlingsbekämpfung in meinem Balkongarten mitgeteilt. In diesem Artikel erfahrt ihr also wie ihr lästigem Lausbefall mit…

Schon vor längerem habe ich euch die Firma biohelp vorgestellt und euch meine Erfahrungen mit der Schädlingsbekämpfung in meinem Balkongarten mitgeteilt. In diesem Artikel erfahrt ihr also wie ihr lästigem Lausbefall mit Nützlingen zu Leibe rückt, wie ihr Nützlinge im Garten fördern könnt und was es noch an Nährstoffextrakten oder Möglichkeiten zur Belebung und Vitalisierung des Bodens gibt.

Aber nicht nur im Garten, sondern auch in der Wohnung habe ich einige nützliche Helferleins bei biohelp entdeckt. Auf der Hand liegt natürlich, dass auch Zimmerpflanzen Schädlinge bekommen können, welchen mit Nützlingen einhalt geboten werden kann. Richtig aufmerksam geworden bin ich aber durch eine Mottenplage eines Bekannten, der sich ein Set von speziellen, ganz kleinen Schlupfwespen für die Bekämpfung von Kleidermotten zuschicken ließ.

Schlupfwespen gegen Motten?

Auf den ersten Blick etwas paradox, dass man eine Mottenplage beendet, indem man weiter Tierchen in seinem Kasten ausbringt, aber es wirkt. Dieses Set ist zwar nicht gerade billig, aber man hat so keinerlei Chemie in seinem Kleiderkasten und dementsprechend auch nicht auf der Kleidung, die man trägt. Außerdem werden die Schlupfwespen automatisch vier Mal im Abstand von zwei Wochen geliefert, um tatsächlich den gesamten Bestand zu eliminieren. Mit Lebensmittelmotten funktioniert das genauso.

Von der Hausstaubmilbe bis zum Abfluss

Neugierig geworden habe ich mich also nach weiteren nützlichen Helferleins umgesehen. Neben klassischen Mottenfallen, Ameisen- und Insektensprays, die hier allerdings alle auf natürlicher Basis sind, ist für mich besonders das Milbenspray interessant. Allen Hausstaubmilbenallergikern sei dieser Spay mit dem Extrakt des indischen Neembaumes ans Herz gelegt, welcher die Eiablage der Milben unterbricht. Für Mensch und Haustier ist er völlig ungiftig und kommt außerdem ohne Treibgas aus.

Weiter geht es mit verschiedenen Düngern. Vom Zimmerpflanzendünger über einen eigenen Gründünger bis hin zu speziellen Orchideen- oder Blütendüngern ist alles dabei. Meine Zimmerpflanzen müssen zwar hart im Nehmen sein, da ich nicht regelmäßig dahinter bin sie zu düngen, aber von Zeit zu Zeit bekommen auch sie ihre Extraportion Nährstoffe.

Erst kürzlich bin ich auf den Bio-Taurus-Abflussreiniger gestoßen. Hier sollen Mikroorganismen für einen sauberen Abfluss sorgen indem sie die organischen Ablagerungen in den Rohren zersetzen. Das klingt auf jeden Fall vielversprechend und ich bin schon sehr gespannt, wie dieses Produkt wirkt. Mit verstopften Abflüssen habe ich zwar nicht zu kämpfen, aber schlechten Gerüchen habe ich bis jetzt weder mit Chemie noch mit Hausmitteln Abhilfe verschaffen können. Vielleicht habe ich ja nun meinen passenden Helfer gefunden.

Der Shop
biohelp – biologischer Pflanzenschutz, Nützlingsproduktions-, Handels- und Beratungs-GmbH
Kapleigasse 16
1110 Wien

Online-Shops
Österreich: biohelp-shop.at
Deutschland: biohelp-shop.de

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biohelp – Natürliche Schädlingsbekämpfung

Ein Unternehmen, das mir schon oft meine Pflanzen und mein Gemüse gerettet hat, ist biohelp. Ich möchte weder künstlichen Dünger noch chemische Pflanzenschutzmittel benutzen, doch manchmal braucht mein Balkongarten einfach…

Ein Unternehmen, das mir schon oft meine Pflanzen und mein Gemüse gerettet hat, ist biohelp. Ich möchte weder künstlichen Dünger noch chemische Pflanzenschutzmittel benutzen, doch manchmal braucht mein Balkongarten einfach ein bisschen Unterstützung. Und hier habe ich in biohelp einen sehr guten Partner gefunden.

Vor allem ist biohelp meine erste Anlaufstelle, wenn ich Schädlinge wie Blattläuse auf meinen Pflanzen habe. Hierfür ist es zunächst wichtig, genau zu bestimmen, welcher Schädling eine Pflanze befallen hat. Im Schädlingschek sind die gängigsten Schädlinge wie Blattlaus, weiße Fliege, Thrips, Spinnmilbe und viele weitere mit Bild und genauer Beschreibung aufgeführt. Damit kann man meist schon gut selbst bestimmen, welchen Plagegeist man zu bekämpfen hat. Die passenden Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegenlarve und Schlupfwespe, oder andere Bekämpfungsmittel sind auf der Seite ebenfalls gleich aufgeführt. Mag jedoch keine Beschreibung so recht passen, sind die hilfsbereiten Mitarbeiter von biohelp immer bemüht, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Tipps zu geben.

Hat man den richtigen Nützling gefunden, ist die Ausbringung desselben ganz einfach. Teilweise gibt es zwei verschiedene Verpackungsarten: In Kartonstreifen oder als Streuware. Im Grunde besteht aber kein Unterschied. In den Verpackungen befindet sich außer den Nützlingen immer auch noch anderes Streugut wie Spelzen oder ähnliches, um den Tierchen bis zum Ausbringen einen Lebensraum zu bieten. Zum Ausbringen verteilt man einfach den gesamten Inhalt auf die befallenen Pflanzen und wartet ab. Nun reguliert sich alles von selbst. Die Nützlinge machen sich auf die Suche nach Nahrung und vernichten so die Schädlinge. Sind alle Schädlinge vertilgt, verschwinden automatisch auch die Nützlinge wieder, da die Pflanze ohne Nahrung als Lebensraum unattraktiv geworden ist. Es wird empfohlen, den Vorgang nach 14 Tagen zu wiederholen, um sicher zu gehen, dass wirklich alle Generationen der Schädlinge vernichtet wurden, dies war bei mir aber noch niemals notwendig.

Möchte man generell Nützlinge in seinem Garten ansiedeln, gibt es bei biohelp natürlich auch jede Menge Instrumente, um dies zu erleichtern. Vom Insektenhotel über Florfliegenhaus und Hummelburg bis hin zur Igelschnecke und Ohrwurmsäckli gibt es alles, was das Naturfreundeherz begehrt. Toni gibt euch in seiner Kolumne ebenfalls viele hilfreiche Tipps, wie ihr Nützlingen euren Garten schmackhaft macht und welche Hausmittel es gegen Schädlinge gibt.

Des Weiteren bekommt man bei biohelp auch allerlei Hilfsmittel, um seine Pflanzen zu stärken und ihnen genügend Nährstoffe zu bieten. Wem es zu umständlich ist, selbst Knoblauch-, Schachtelhalm- oder Brennnesselextrakt anzusetzen, der kann dies bei biohelp ebenso erwerben wie verschiedenste Bodenaktivatoren mit Mineralien und Urgesteinsmehl sowie Kompostextrakte mit Mikroorganismen zur Düngung, Stärkung, Belebung und Vitalisierung des Bodens.

Ideal finde ich, dass es einen Shop im 11. Wiener Bezirk gibt, bei dem man jederzeit vorbei kommen kann, wenn schon der Hut brennt – oder auch einfach nur zum Schmökern. Nur bei Nützlingen empfiehlt es sich, vorher anzurufen und zu fragen, ab wann diese abholbereit sind. Aber auch ein Online-Shop ist vorhanden, in welchem man ganz bequem von zu Hause aus bestellen kann.

Mein Tipp beim Gärtnern: Auch hier ist weniger oft mehr. Unsere Pflanzen halten mehr aus als wir glauben beziehungsweise können sie nur Widerstandskräfte aufbauen, wenn wir sie nicht zu sehr verhätscheln. Überlegt euch also lieber vorher ganz genau, welche Produkte wirklich notwendig sind. Ich habe in der Regel nur drei bis vier Produkte zu Hause, mit denen ich für alle Eventualitäten gerüstet bin. Auf Schädlingsbefall oder Krankheiten überprüfe ich täglich beim Gießen. Je früher man bekämpft, desto weniger muss getan werden und desto größer ist die Chance, dass die Pflanze keinen großen Schaden nimmt. Bei Läusen habe ich die beste Erfahrung mit Nützlingen gemacht. Tapferes Sprühen mit verschiedensten biologischen Mitteln führte leider kaum zum Erfolg. Eine Packung Florfliegen oder Schlupfwespen später waren die kleinen Quälgeister aber meist nach wenigen Tagen Geschichte.

Der Shop
biohelp – biologischer Pflanzenschutz, Nützlingsproduktions-, Handels- und Beratungs-GmbH
Kapleigasse 16
1110 Wien, Austria

Online-Shops
Österreich: www.biohelp-shop.at
Deutschland: www.biohelp-shop.de

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Vom Samen bis zur Ernte: Mischkultur

Was sind Mischkulturen? Schon frühe Hochkulturen haben Mischkulturen genutzt um Ertrag und Gesundheit ihrer Pflanzen zu verbessern. Trotzdem sind Mischkulturen keine Erfindung des Menschen sondern kommen auch wie von selbst…

Was sind Mischkulturen?

Schon frühe Hochkulturen haben Mischkulturen genutzt um Ertrag und Gesundheit ihrer Pflanzen zu verbessern. Trotzdem sind Mischkulturen keine Erfindung des Menschen sondern kommen auch wie von selbst in der Natur vor. Pflanzen und Lebewesen beeinflussen sich unvermeidlich durch ihre gegenseitige Anwesenheit. Dabei spricht man in der Biologie von einer Symbiose. Eine Symbiose bedeutet, dass zwei Lebewesen sich gegenseitig beeinflussen. Bei einem positiven Effekt von zwei Lebewesen aufeinander, spricht man von „Mutualismus“ und genau den versuchen Bauern schon seit tausenden Jahren für sich zu nutzen.

Zu den ersten Völkern die Mischkulturen nutzten, zählen die Maya. Sie bildeten eine frühe Hochkultur in Mittelamerika und Nachkommen dieser Völker leben bis heute. Man spricht ihnen viele Errungenschaften zu. Aber ihr Wissen über Mischkulturen war wahrscheinlich einer der wesentlichsten Gründe für ihr beeindruckendes Bevölkerungswachstum und hat geholfen, den Nahrungsbedarf für riesige Völker zu sichern. Sie bauen bis heute Kürbisse, Mais und Bohnen gemeinsam an. Diese Kombination heißt Milpa, oder auch „die drei Schwestern“ und zählt zu den bekanntesten Beispielen für eine gut funktionierende Mischkultur.

Wenn du eine Mischkultur nutzen möchtest, solltest du darauf achten, welche Pflanzen gut zusammen passen und welche nicht. Dazu bieten sich sogenannte Mischkulturtabellen an, in denen eingezeichnet ist, welche Pflanzenpaare gut zusammen passen und welche nicht. Leider finden sich hier häufig auch widersprechende Informationen, weshalb einem oft nichts anderes übrig bleibt, als selbst mit verschiedenen Kombinationen Erfahrungen zu sammeln.

Die Grundregeln der Mischkultur

Eng verwandte Pflanzen sollten nicht gemeinsam angebaut werden. Sie haben gemeinsame Vorfahren und damit auch sehr ähnliche Bedürfnisse und sind meistens auch noch auf die gleichen Schädlinge anfällig. Sie müssen sich also nicht nur die limitierten Rohstoffe teilen, sondern bieten selbst eine gute Nahrungsquelle für Läuse, Schnecken und Fliegen. Pflanzen mit unterschiedlich viel Anspruch an Sonnenlicht können gute Partner sein. Basilikum zum Beispiel wächst sehr gut im Schatten und Halbschatten, solange wenigstens eine Temperatur von 12°C vorherrscht und bildet mit Tomaten eine gute Gemeinschaft. Tomaten haben es gerne sehr sonnig und heiß und können anderen Pflanzen Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung bieten.

Man kann Pflanzen auch anhand ihrer Wurzelbildung unterscheiden. Flachwurzler breiten ihre Wurzeln tellerförmig in den oberen Bodenschichten aus. Pfahlwurzler bilden eine Hauptwurzel, die tief in den Boden wächst und von der sich Seitenwurzeln bilden. Die verschiedenen Wurzelformen beziehen ihr Wasser und ihre Nährstoffe aus unterschiedlich tiefen Bodenschichten und konkurrieren dadurch weniger um die gleichen Nährstoffe. Wenn du ein Problem mit einem bestimmten Schädling hast, kann es sich lohnen nach einer Pflanze zu suchen, die dieser Schädling nicht mag. Zum Beispiel ist Knoblauch ein altes Hausmittel gegen Blattläuse. Man kann ihn direkt neben anfälligen Pflanzen setzen, aber auch Knoblauchblätter vorsichtig um befallene Pflanzen binden, oder sie mit Knoblauchsud einsprühen.

Nächstes Mal beschäftige ich mich mit dem Thema Pflanzkalender und Aussaat. Welche Pflanzen du wann anbauen kannst und wie du aus deinen Samen am besten Keimlinge gewinnst. Gutes Gelingen und lass dich nicht pflanzen!

 

Nützliche Links:
Mischkulturtabelle
Knoblauch gegen Blattläuse
Milpa
Pfahlwurzel
Flachwurzel

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