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Schlagwort: Rezept

Schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung: Gazpacho

Das heutige Rezept der Serie über schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung ist ein bisschen unflexibler als die beiden ersten – Nudelsalat und Gemüsepfanne -, dafür geht es in dieser quick…

Das heutige Rezept der Serie über schnelle, vegane Rezepte zur Vorratsverwertung ist ein bisschen unflexibler als die beiden ersten – Nudelsalat und Gemüsepfanne -, dafür geht es in dieser quick and dirty Version sehr schnell und ist ideal für die aktuelle Hitze. Das Gazpacho wirkt angenehm kühlend, ihr müsst nicht mal den heißen Herd anwerfen.

Gazpacho

Das sollte immer dabei sein: Vier große oder sechs kleine Tomaten, ein bis zwei gelbe und/oder rote Paprika, eine geschälte Salatgurke, Öl, Essig, Salz, Pfeffer

Das kann dabei sein: Eine Zwiebel (rot oder gelb), Knoblauch, Basilikum oder Koriander, eine Scheibe Weißbrot (oder Toast/Baguette), Chilischoten

Zubereitung

Halbiert die Tomaten und entfernt den grünen Strunk. Putzt die Paprika und schält die Gurke. Gebt diese Zutaten gegebenenfalls mit einer Scheibe Weißbrot (kann auch schon trockenes Brot sein), einer Zwiebel, Knoblauch, Kräutern und Chilischote in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Solltet ihr nur einen Pürierstab zur Hand haben, empfiehlt es sich, die Zutaten vorher klein zu schneiden. So lange mixen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl abschmecken, fertig ist das Gazpacho.

Die Zutaten des Gazpacho auf dem Titelbild sind sechs kleine Tomaten, eine gelbe Paprika, eine geschälte Salatgurke, zwei Scheiben trockenes Baguette, Basilikum, Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Guten Appetit!

Was ist euer liebstes Essen bei heißem Wetter?

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Rucola-Paprika-Pesto mit Kerne-Mix

Kennst du diese Tage, an denen du in den Kühlschrank schaust und überlegst, was du mit den Dingen anstellst, die du vor einigen Tagen einfach mal gekauft hast – ohne…

Kennst du diese Tage, an denen du in den Kühlschrank schaust und überlegst, was du mit den Dingen anstellst, die du vor einigen Tagen einfach mal gekauft hast – ohne einen rechten Plan zu haben, was du damit anstellst? Ich hatte einen solchen Tag heute, als ich eine Packung Rucola und die rote Paprika im Kühlschrank fand. Eine Lösung für dieses Problem war allerdings auch sehr schnell gefunden: Leckeres Rucola-Paprika-Pesto. Und das Beste daran – es passt so wunderbar zum aktuellen Wetter, noch Frühling (=Rucola) und doch bald Sommer (=Paprika).

Zutaten

250 g (eine Packung) Rucola
1 rote Paprika
1 Lauch-Zwiebel
1 Handvoll Kerne-Mix (zum Beispiel von Rapunzel)
1 Handvoll Pinien-Kerne
4 bis 5 EL Oliven-Öl
Salz, Pfeffer und etwas Chili zum Würzen

Zubereitung

Rucola, Paprika und die Lauch-Zwiebel waschen. Das Kerngehäuse der Paprika und die Wurzel der Lauch-Zwiebel entfernen. Alles in einen Mixer geben und pürieren. Nun die Kerne (dabei eine kleine Menge zur Deko aufheben) und die Gewürze dazu geben und erneut den Mixer einschalten. Das Öl dazu gießen und vermengen. Jetzt muss das Pesto noch etwas durchziehen.

Pasta, zum Beispiel Spaghetti, passen hervorragend zu Pesto. Wenn die Spaghetti al dente gekocht wurden, das Wasser abgießen und die Pasta mit dem Pesto auf einem Teller anrichten. Die restlichen Kerne zum Garnieren darüber streuen. Für die leichte Rohkost-Küche ersetzt die Pasta einfach mit Gemüsenudeln, zum Beispiel aus Zucchini.

Guten Appetit!

 

Habt ihr Pesto schon einmal selber hergestellt? Welches ist euer liebstes Pesto-Rezept? Verrate es mir doch in den Kommentaren – Vielen Dank!

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Vegane Karotten-Ingwer-Suppe

Im Winter trinke ich sehr gerne Ingwer-Tee. Ich mag den würzig-wärmenden Geschmack und bin auch überzeugt davon, dass ich dank des Tees schon so manche Grippe- und Erkältungswelle in der Arbeit…

Im Winter trinke ich sehr gerne Ingwer-Tee. Ich mag den würzig-wärmenden Geschmack und bin auch überzeugt davon, dass ich dank des Tees schon so manche Grippe- und Erkältungswelle in der Arbeit gesund überstanden habe. (Ingwer wirkt antibakteriell und antiviral.) Aber auch bei meinen Gerichten verwende ich gerne Ingwer, ein alter Klassiker ist meine Karotten-Ingwer-Suppe. Diese ist nicht nur sehr einfach und schnell zubereitet, sondern auch sehr schnell gegessen. Vor allem wenn man von einem Winterspaziergang ausgekühlt, hungrig und durstig nach Hause kommt, ist dieses Rezept perfekt.

Zutaten:

500 g Karotten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Ein Stück Ingwer
Etwas Öl z.B. Kokosöl
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer und nach Geschmack Chilipulver, Currypulver

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch in Stückchen schneiden, die Karotten in etwas größere Stücke zerkleinern, da die Suppe sowieso fein püriert wird. Den Ingwer schälen und fein würfeln – hier ist es wichtiger, dass man keine Fasern in der Suppe hat. Öl in einer Pfanne erwärmen, die Zwiebelstücke anrösten, und wenn sie glasig werden die Karotten- und Knoblauchstückchen dazugeben und weiter braten. Wenn sich das Gemüse bräunt, mit Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen. Die Kokosmilch dazugeben und mit den Gewürzen verfeinern. Nach Geschmack etwas Chilipulver oder auch Currypulver dazu geben und nach etwa zwanzig Minuten mit den Stabmixer fein pürieren.

Die Suppe könnt ihr vor dem Servieren mit einem Klecks Sojasahne verzieren, oder auch mit Kürbiskernöl, das harmoniert gut mit der scharfen Würze des Ingwers und der Chilis.

Einen guten Appetit!

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Grießbrei 2.0

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks…

Oder: Eine Delikatesse aus Kindheitstagen erwacht zu neuem Leben

Als ich noch klein war, hat mir meine Mama oft Grießbrei der Marke Himmeltau mit geraspelter Schokolade und einem kleinen Klecks Butter gemacht. Später hab ich dann ehrlich gesagt ganz auf dieses simple und köstliche „Wohlfühlessen“ vergessen. Erst vor kurzem habe ich Grießbrei wieder für mich entdeckt.

Kennt ihr das, wenn man bestimmte Lebensmittel oder Gerichte nie isst und einfach vergisst, dass sie überhaupt existieren? So ging es mir mit Grießbrei. Doch dann hatte ich vergangenen Sommer ziemliche Probleme mit meinem Bauch und habe nur noch breiige Sachen gut vertragen. Da kam er natürlich wie gerufen, der liebe Grießbrei. Weil ich aber mittlerweile ziemlich gesundheitsbewusst und auch überwiegend vegan lebe, gibt es ein paar kleine Änderungen zum Brei von früher: Grießbrei 2.0 eben.

Grießbrei 2.0 – So esse ich ihn am liebsten

Meistens bereite ich den Brei aus Dinkelgrieß zu, weil ich diesen besser vertrage. Und statt Kuhmilch nehme ich eine Mischung aus Wasser und Sojamilch – meist im Mischverhältnis 1:2. Das ist die Basis. Die Variationen sind facettenreich. Meine Lieblings-Version möchte ich euch jetzt hier vorstellen: Schoko-Grießbrei mit Banane. Diese „verfeinerte“ Grießbrei-Version ist ebenfalls im Handumdrehen zubereitet. In die Brei-Mischung (bestehend aus circa 1/4 Liter Pflanzen-Milch und 30 Gramm Grieß) einfach ein bis zwei Stück vegane Schokolade (z.B. Conscious Chocolate) einrühren. Die Banane schneiden und auf den noch warmen Brei legen. Mit etwas Zimt bestäuben, fertig!

 

So werdet ihr zum Grießbrei-Profi

Ich mache den Brei nie nach Rezept, sondern immer nach Gefühl. Meistens wird er dann genau so, wie ich ihn gerne mag. Und weil die einen ihn breiiger, die anderen flüssiger mögen, würde ich euch auch empfehlen: Findet durch Ausprobieren heraus, welches Mischverhältnis euch persönlich am besten schmeckt. Generell kann ich aber raten: Lieber erst weniger Grieß nehmen, denn mehr Grieß kann man immer noch einrühren.

Wichtig: Topf und leer gegessene Schüssel immer sofort auswaschen! Denn eingetrockneter Grieß ist einfach nur fies auszuwaschen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

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Gebratene Udon-Nudeln mit Tofu (vegan)

Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch…

Gestern Abend hatte ich wieder einmal Appetit auf etwas Asiatisches und schnell sollte es auch gehen, da ich schon mit einem Riesenhunger aus der Arbeit heimgekommen bin. Ich hatte noch grüne Bohnen zu Hause, die ich zubereiten wollte und dieses Mal nicht klassisch als Salat oder Eintopf (hier geht es zu meinem Rezept für einen Fisolen-Eintopf) , sondern gut gewürzt und angebraten aus dem Wok. Entstanden ist eine leckere Udon-Nudel-Pfanne, dessen Rezept ich euch nicht vorenthalten will. Fertig war das Gericht in etwa einer halben Stunde und kurze Zeit später schon verspeist. Ihr könnt je nach Jahreszeit und nach dem was ihr zu Hause habt auch andere Gemüsesorten nehmen, gut passen zum Beispiel auch Paksoi, Pilze, Brokkoli, Karotten oder Frühlingszwiebel – mengenmäßig reicht es dann für eine Großfamilie oder den nächsten Tag.

Zutaten

400g Udon-Nudeln (aus dem Asialaden)
200g Tofu
400g grüne Bohnen
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Zehen Knoblauch
1 kleines Stück Ingwer
Chilipulver oder eine kleine Schote
Sojasauce
Mirin (japanischer Reiswein, alternativ Sherry oder einfach weglassen)
Eine Prise Zucker
1 bis 2 EL Sesamsaat
Sesamöl

Zubereitung

Da es bei mir schnell gehen sollte, habe ich damit angefangen, die grünen Bohnen zu putzen – die längeren habe ich halbiert, während ich Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht habe. Anschließend kocht ihr die grünen Bohnen, bis sie noch bissfest sind. Ein Tipp für die Optik: Wenn ihr zum Kochwasser der grünen Bohnen etwas Natron dazugebt und sie fertig gekocht mit kaltem Wasser abschreckt, behalten sie ihre Farbe besser. Während die Bohnen im Kochtopf sind, könnt ihr den Tofu in Stücke schneiden und in etwas Sesamöl von allen Seiten knusprig anbraten, wer mag kann den Tofu vorher noch marinieren (z.B. Sojasauce-Knoblauch), ich habe mir diesen Schritt gespart. Den Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke schneiden und die Paprika oder welches Gemüse ihr sonst noch habt in dünne Streifen. Sobald die grünen Bohnen gekocht sind, könnt ihr die Udon-Nudeln für etwa zwei Minuten im Wasser kochen. Dann geht es schon ans Anbraten im Wok: Sesamöl erhitzen, dann die Gemüsestreifen mit Knoblauch, Ingwer und der Sesamsaat kurz anbraten, die Udon-Nudeln und Gewürze dazugeben, weiterbraten und gut vermischen. Mit Sojasauce und Mirin ablöschen und fertig ist die Pfanne. Auf den Tellern mit den Tofustücken garnieren und genießen!

Guten Appetit!

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Blogvorstellung: ClaudiGoesVegan oder die Tortilla, die etwas anderes werden wollte (mit Rezept!)

Im Blog ClaudiGoesVegan schreibt Claudia über ihr veganes Leben – ursprünglich war der Blog als Tagebuch auf dem Weg ins vegane Leben gedacht, aber wie es bei vielen Blogs der Fall ist, ist…

Im Blog ClaudiGoesVegan schreibt Claudia über ihr veganes Leben – ursprünglich war der Blog als Tagebuch auf dem Weg ins vegane Leben gedacht, aber wie es bei vielen Blogs der Fall ist, ist auch dieser mit seiner Besitzerin gewachsen. Und das sogar zu einem eigenen Buch! Im März 2012 hat Claudia ein vierwöchiges Rohvegan-Projekt gestartet, das als „Rohvegan – Mein 4-Wochen Selbstversuch“ veröffentlicht wurde. Außerdem ist Claudia Mitautorin der Bücher „Ab heute vegan“ und „Go vegan!“. Claudia ist vegane Beraterin – ich wusste bis jetzt ehrlich gesagt gar nicht, dass es solch einen Beruf gibt. Damit bietet sie persönliche und individuelle Beratung und begleitet euch in die vegane Lebensweise. Da ich persönlich zwar nicht vegan lebe, aber immer wieder versuche, Mahlzeiten vegan zu gestalten, was meiner Meinung nach anfangs ganz und gar nicht einfach ist, finde ich es gut, wenn man sich an jemanden wenden kann, der einem hilft. Generell finde ich es toll und wünschenswert, wenn man seine Leidenschaft auch beruflich ausüben kann.

Erwähnenswert finde ich auch das Aussehen des Blogs – das Titelbild mit dem Schaf auf Holzplatten und dem Post-it finde ich großartig, sowie die Absperrbänder mit der Aufschrift „Vegan scene – follow the white sheep“. Wenn man einen Blog kennen lernen will, klickt man oft einfach herum. Was mir dabei ins Auge gestochen ist, möchte ich euch jetzt näher vorstellen. Es ist ein Rezept für Mais-Schmarrn – was den Schmarrn so sympathisch macht, ist, dass er anscheinend gar nicht als Mais-Schmarrn gedacht war. Dieser Schmarrn sollte eigentlich eine Tortilla werden. Aber wie man so schön sagt, kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt.

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Für den Mais-Schmarrn braucht ihr:
200 g Maismehl
½ Packung Weinsteinbackpulver
Pfeffer
2 Esslöffel Currypulver
Schnittlauch
350 ml Wasser

Im Großen und Ganzen vermengt ihr jetzt alles und verrührt es gut – im Idealfall habt ihr jetzt schon den fertigen Teig. Für mich als Kochmuffel klingt das super einfach und vor allem: Zu schaffen. Diesen Teig bratet ihr dann einfach so wie Kaiserschmarrn in einer Pfanne an und zerteilt ihn in kleine Stücke, damit ihr ihn gut wendet könnt. Claudia hat den Mais-Schmarrn noch mit Tofu und Salat serviert, sieht sehr appetitlich aus.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen – ich bin dann mal in der Küche!

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Grüne Vollwert-Chiaplätzchen

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich…

Weihnachten liegt inzwischen bereits einige Tage hinter uns und der eine oder andere bekommt bestimmt wieder Lust auf Kekse. Gerade im Winter, wenn es so kalt ist, freue ich mich besonders auf einen kleinen süßen Happen. Wenn ihr gute Vorsätze bezüglich eurer Gesundheit für das neue Jahr gefasst habt, sind diese Kekse damit durchaus kompatibel.

Ich versuche bei meinen Backrezepten stets leckere, aber dennoch möglichst gesunde Kreationen zu zaubern. So auch mit diesen Plätzchen – sie sollten vollwertig und zuckerfrei sein, und ich hatte mir vorgenommen, Spinat darin zu verarbeiten. Keine Angst, sie sind trotzdem süß und lecker, aber haben dadurch eine interessante Farbe und passen mit ihrem grünen Kleid in jede nachhaltige und gesundheitsbewusste Keksdose.

Der Geschmack der Plätzchen ist sehr mild geworden, was entgegen meiner Sorgen auch bei anderen gut angekommen ist. Die Kekse schmecken unverwechselbar zart und lieblich. Wer dennoch mehr Süße haben möchte, kann natürlich etwas mehr Datteln und Apfelmus dazugeben.

Zutaten

2 EL (ca. 60 g) ungesüßtes Apfelmus
130 g Datteln
500 g Dinkel-Vollkornmehl
195 g Kokosöl
1 Prise Salz
1,5 TL Vanille
130 ml Pflanzenmilch eurer Wahl
30 g Chia
20 g Spinat

Zubereitung

Das Apfelmus mit den Datteln pürieren, bis eine weiche Masse entstanden ist. Mehl, Kokosöl, Salz, Vanille und Pflanzenmilch mit dem Dattelmus zusammen mixen. Die Chia Samen mit einem Löffel darunter mischen. Etwa zwei Drittel des Teiges abspalten und in den Kühlschrank stellen. Den Spinat mit dem anderen Drittel des Teiges pürieren und ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 30 bis 45 Minuten die beiden Teigteile aus dem Kühlschrank holen und Plätzchen formen: Eine flachen runden Kreis mit dem braunen Teig formen. Einen etwas kleineren grünen Kreis formen und auf den braunen drücken. Alternativ kann man auch eine große Fläche mit dem braunen Teig formen, dann eine grüne Schicht darauf legen, zu einer Rolle zusammen rollen und dann mit dem Messer Kekse abschneiden. Ich haben beide Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert. Die Plätzchen etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen.

Guten Appetit!

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Kürbis-Süßkartoffel-Eintopf

Seit Oktober steht Kürbis nun ständig auf meinem Speiseplan, weil er sich so vielfältig einsetzen und zu immer neuen Geschmackserlebnissen zusammensetzen lässt. Zudem gibt es unzählige verschiedene Kürbissorten und -formen,…

Seit Oktober steht Kürbis nun ständig auf meinem Speiseplan, weil er sich so vielfältig einsetzen und zu immer neuen Geschmackserlebnissen zusammensetzen lässt. Zudem gibt es unzählige verschiedene Kürbissorten und -formen, sodass das Kochen immer Abwechslung bietet. Mein absoluter Favorit ist und bleibt der Hokkaidokürbis, den ich schon als Kind in der Küche meiner Mutter zu genießen wusste.

Besonders in den kalten Monaten hilft das im Kürbis enthaltene Vitamin C, das Immunsystem auf Trab zu halten. Darüber hinaus versorgen Kürbisse uns mit reichlich Antioxidantien und den Vitaminen A und E, die unter anderem die Sehkraft und das Strahlen der Haut unterstützen. Klingt so als sei Kürbis ein echter Allrounder? Ist auch so! Also nutzt die letzten Gelegenheiten und kocht etwas Feines, zum Beispiel diesen wunderbar wärmenden Kürbiseintopf.

Für vier Portionen braucht man:

2 TL Chiliflocken
Ein ca. 2cm großes Stück Ingwer
1 rote Zwiebel
1 Jalapeño
Öl zum Anbraten
1 kleinen Hokkaidokürbis
2 faustgroße Süßkartoffeln
300 g gewürfelte Tomaten mit Soße
300 g grüne Bohnen
500 bis 600 ml Gemüsebrühe
Petersilie
Salz und Pfeffer
Kürbiskerne zum Garnieren
Evtl. Linsen und/oder Zimt

Als Erstes den Ingwer und die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und zusammen mit den Chiliflocken und der Jalapeño in etwas Öl andünsten. In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln schälen und diese sowie den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Wenn die Zwiebeln glasig sind, beides hinzugeben und fünf Minuten anbraten, hinterher mit der Brühe ablöschen. Die Tomaten unterrühren und bei mittlerer Hitze für 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbis- und Süßkartoffelstücke fast weich sind. Zu guter Letzt die klein geschnittenen Bohnen und etwas frische Petersilie für 10 bis 15 weitere Minuten mit garen. Abschließend dann das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Kürbiskernen garnieren und genießen.

Wer es etwas deftiger mag, kann zum Beispiel noch Linsen mitkochen, dann wird der Eintopf sättigender. Ein Hauch von Zimt rundet das Gericht weihnachtlich ab.

Lasst es euch schmecken!

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Weihnachtliche Vorfreude auf italienisch: Veganer Panettone

In Italien gibt es zur Weihnachtszeit traditionell einen Kuchen namens Panettone. Mein Freund Cj liebt den Hefeteig mit dem zarten Geschmack von Zitrusfrüchten und Mandeln. Da hat es fast an ein…

In Italien gibt es zur Weihnachtszeit traditionell einen Kuchen namens Panettone. Mein Freund Cj liebt den Hefeteig mit dem zarten Geschmack von Zitrusfrüchten und Mandeln. Da hat es fast an ein Wunder gegrenzt, dass Cj am Wochenende beim Einkauf standhaft geblieben ist, und keinen mitgenommen hat. Wobei der industriell gefertigte Panettone, den es bei uns zu kaufen gibt, nicht an einen selbstgemachten heranreicht – wie ja auch beim Weihnachtsstollen. An den Hefegeschmack erinnert und mit Appetit auf etwas Süßes, hat mich Sonntag früh die Backlust ergriffen – für mich eine Premiere, an einen Panettone hatte ich mich noch nie herangetraut. Es war nicht so schwierig, ein Rezept zu finden, dieses habe ich veganisiert und nach meinem Geschmack etwas abgeändert. So ist zum Beispiel die typisch italienische Variante eher trocken, da nicht so viele Rosinen oder Zitronat/Orangeat enthalten. Ich freue mich immer, wenn ich ein Stückchen erwische, in dem ich auf mehr der saftigen Zutaten stoße. Insofern ähnelt mein selbstgemachter veganer Panettone auch etwas einem Weihnachtsstollen, denn er hat sehr viel von den leckeren Früchten. Cj war begeistert vom Ergebnis, und ich möchte das Rezept gerne mit euch teilen.

Zutaten

500 g Mehl (entweder nur helles Weizenmehl oder nach Belieben mit Vollkornmehl gemischt)
1 Würfel Hefe oder 1 Packung Trockenhefe
Ca. 180 ml Sojamilch (wenn ihr Vollkornmehl verwendet etwas mehr)
100 g Zucker
140 g Margarine (vegane, zum Beispiel Sojola oder Alsan)
1 TL abgeriebene Zitronenschale (Bio!)
1 TL Salz
100 g Rosinen
70 g Orangeat/Zitronat
40 g Mandeln
Etwas weiche Margarine zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestäuben

Panettone_2

Zubereitung

Ich verwende zum Backen gerne frische Hefe, die ich in etwas aufgewärmter Sojamilch auflöse. Anschließend wird der Teig aus Mehl, Hefegemisch, restlicher Pflanzenmilch, Zucker, Margarine, Zitronenschale und Salz zubereitet und geknetet, bis er eine gleichmäßige Konsistenz hat. Dann in der Schüssel – mit einem Tuch zugedeckt – an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Danach die Rosinen, Orangeat/Zitronat und Mandeln unter den Teig kneten, wenn es zu klebrig ist, einfach etwas Mehl dazu und gut durchmengen. Dann einen Kochtopf ohne Plastikgriffe (!) mit Backpapier auslegen, den Teig hineinfüllen und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten aufgehen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Bevor der Teig in den Ofen kommt, die Oberfläche kreuzweise einschneiden und mit etwas zerschmolzener Margarine einstreichen. Die Backzeit beträgt je nach Ofen etwa eine Stunde, am besten eine Stäbchenprobe machen. Falls er oben schon braun ist, am besten zudecken. Im Topf abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben.

Einen guten Appetit wünsche ich euch!

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Topinambur-Kartoffel-Karotten-Püree

Kennt ihr eigentlich die Wunderknolle Topinambur? Nicht? Nicht schlimm – ich habe sie auch erst im vergangenen Herbst kennen und lieben gelernt. Aber was macht dieses nussig-süß schmeckende Wurzelgemüse eigentlich…

Kennt ihr eigentlich die Wunderknolle Topinambur? Nicht? Nicht schlimm – ich habe sie auch erst im vergangenen Herbst kennen und lieben gelernt. Aber was macht dieses nussig-süß schmeckende Wurzelgemüse eigentlich so besonders? Topinambur (lateinisch: Helianthus tuberosus), mit der Sonnenblume verwandt, zeigt im Sommer eine sonnig-gelbe Blütenpracht, der Sonnenblume nicht unähnlich. Geerntet werden allerdings die unter der Erde liegenden Knollen, die den Ingwer-Wurzeln sehr ähnlich sehen. Diese sollen beim Abnehmen helfen, da sie gut sättigen und wenig Kalorien enthalten. Und da Topinambur den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst, wird das Gemüse in manchen Kreisen auch DiabetikerInnen-Kartoffel genannt. Mehr dazu erfahrt ihr unter anderem in diesem Artikel. Zum Glück muss ich noch nicht auf meinen Blutzucker achten, aber ich mag die Knolle trotzdem sehr.

Und hier nun ein ganz einfaches Rezept, welches du als Hauptmahlzeit oder Beilage essen kannst.

Die Zutaten

Eine Handvoll Topinambur
Eine Handvoll Kartoffeln
Eine Handvoll Karotten
Eine Prise Salz
(Wer mag, etwas Kreuzkümmel)
200 bis 300 ml Soja-Reis-Drink
Salz, Pfeffer, Muskat zum Würzen

Topinambur-Kartoffel-Karotten-Püree

Die Zubereitung

Gemüse gut waschen und – wer mag, muss oder will – schälen. Ich habe darauf verzichtet, da ich alles aus dem Biomarkt habe. So kann ich auch die Schale dran lassen, denn da stecken ja bekanntlich viele Vitamine. In etwas größere Würfel schneiden, in gesalzenes Wasser geben und aufkochen lassen. Bei kleiner Flamme etwa 20 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Nun das Wasser abgießen, etwas Soja-Reis-Drink dazu geben und mit einem Kartoffelstampfer alles breit drücken bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und bei Bedarf noch etwas Soja-Reis-Drink dazu geben. Fertig.

Ich hab mir dazu noch veganes Mutter Paneer (oder auch Mater Paneer geschrieben) gekocht, indem ich den Käse durch Tofu ersetzt habe.  Lecker.

Topinambur-Kartoffel-Karotten-Püree

 

Hast du schon einmal mit Topinambur gekocht? Was magst du besonders daran? Hast du Rezepttipps, die du mir in den Kommentaren verraten willst?

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