Eco. Life. Style.

Schlagwort: Projekt

Aus der Redaktion. Wie der Vogel ins Nest kam

Wie ihr vielleicht in meinem letzten Kolumnenbeitrag gelesen habt, gibt es zur Zeit bei mir einige persönliche Turbulenzen, die auch dazu geführt haben, dass ich mit meiner Kolumne eine kurze…

Wie ihr vielleicht in meinem letzten Kolumnenbeitrag gelesen habt, gibt es zur Zeit bei mir einige persönliche Turbulenzen, die auch dazu geführt haben, dass ich mit meiner Kolumne eine kurze Pause einlegen musste. An dieser Stelle vielen Dank an euch alle für die lieben Worte und die Unterstützung! Doch wie sagt man so schön – the show must go on, und deshalb möchte ich heute die eigentlich für den letzten Beitrag gedachte Frage beantworten, wie The bird’s new nest entstanden ist.

Dazu müssen wir einige Jahre zurück, und zwar zu Februar 2010. Damals wollte ich meine Idee verwirklichen, eine Homepage zu gestalten, auf der nachhaltige Produkte vorgestellt werden. Ich hatte dieses Projekt schon fast wieder vergessen, bin aber kürzlich auf Planungsunterlagen gestoßen, die mir auch verraten haben, wie lange das mittlerweile schon her ist. Die Begriffe Sustainability und LOHAS waren in aller Munde und ich wollte meine Leidenschaft für einen nachhaltigen Lebensstil mit anderen teilen, zeigen, dass Naturkosmetik trendy, Bio-Food lecker und umweltbewusst Leben Spaß machen kann. Der angedachte Name war Das neue Schwarz, als Referenz zu „Grün ist das neue Schwarz“ und sollte vom Stil her auch in stylischem Schwarz-Weiß gehalten werden. Gescheitert ist die Idee dann relativ früh an dem Content Management System Joomla. Es war mir nicht möglich, mit Joomla eine Seite aufzubauen, und zusätzlich war ich privat und beruflich schon ziemlich ausgelastet.

Im November 2012 hatte ich dann den alle paar Jahre wiederkehrenden kreativen Energieschub, ein eigenes Projekt umzusetzen, und diesmal war es auch mit Privat- und Berufsleben einfacher zu koordinieren. Der Wunsch nach einer Seite für nachhaltige Produkte war nach wie vor vorhanden, genauso wie die Erinnerung an meine Erfahrungen mit Joomla. Dieses Mal wollte ich aber nicht mehr vergeblich an einer Homepage arbeiten, sondern möglichst schnell eine Plattform haben, um mich und meine Idee ausprobieren zu können. Und was geht schneller als das Erstellen einer facebook-Seite? Ich hatte zwar etwas mehr Zeit zur Verfügung, aber an umfassenden Konzepten oder Strategien war ich nicht interessiert, sondern daran, mein Konzept umzusetzen und quasi „on the go“ zu optimieren. Die Grundidee war simpel: Jeden Tag werden eines oder mehrere Produkte vorgestellt, die dem Kriterium „ökologisch und nachhaltig“ entsprechen. In regelmäßigen Abständen gibt es eine Verlosung, bei der einige der vorgestellten Produkte gewonnen werden können. Wieso ich auf die Idee gekommen bin, Produkte zu verlosen kann ich leider nicht mehr sagen – vermutlich weil es ein relativ spontaner Einfall war, und ich die Vorstellung, regelmäßig etwas zu verschenken, nett fand.

Und weil ohne Zeitplanung die nötige Action fehlt, hatte ich mir zum Ziel gesetzt, mit der facebook-Seite am 1. Januar 2013 zu starten. Ich bin so und so kein großer Freund von Silvester, wieso dieses Datum also nicht mit etwas anderem positiv aufladen? Die Zeit zwischen meinem Entschluss, das Projekt umzusetzen und dem Launch habe ich damit verbracht, meine Idee mit anderen zu diskutieren, einen Namen zu finden – auch der Name The bird’s new nest war ein spontaner Einfall -, ein Logo zu kreieren und die ersten Beiträge zu planen und zu schreiben. Am 1. Januar 2013 ist dann wie geplant The bird’s new nest auf facebook gestartet.

Ab dann habe ich jeden Tag ein nachhaltiges Produkt vorgestellt, was mir nicht schwer gefallen ist, weil ich selber keine anderen Produkte kaufe und somit meine Erfahrungen mit den Produkten weitergeben konnte. Außerdem gab es täglich einen weiteren Beitrag für einen grünen Lebensstil, entweder DIY-Tipps oder Rezepte, Informationen zu nachhaltigen Organisationen oder Inspirierendes. Am 13. Januar hatte die Seite 100 Likes erreicht – für mich der Startschuss, um mit den Verlosungen zu beginnen. Zuerst gab es nur einmal im Monat ein Give-Away zu gewinnen, aber das Verlosen hat mir so viel Spaß gemacht, dass sich relativ schnell das wöchentliche Give-Away etabliert hat. Jeden Tag zwei Beiträge zu schreiben war doch etwas aufwändiger als gedacht, aber die Freude über das viele positive Feedback war so groß, dass ich bis auf wenige Ausnahmen dieses Konzept das ganze Jahr 2013 durchgezogen habe. Zu Beginn war mein Ziel 3.000 Likes in 2013 zu erreichen – nachdem ich mich am 14. März schon über 1.000 „Daumen hoch“ freuen durfte, war dann auch klar, dass ich etwas zu tief gestapelt hatte. Bis zum Ende des Jahres 2013 hatte The bird’s new nest fast 8.000 Likes erreicht – was ich mir nie im Leben hätte vorstellen können, als ich mit der Seite gestartet bin.

Soviel zur (Vor-)Geschichte – wie kam es aber nun zum Online-Magazin? Ich wollte mich schon länger selbstständig machen – nur die zündende Idee fehlte noch. Beziehungsweise gab es mehrere Ideen, aber ich wusste nicht, welche ich nun konkret verfolgen wollte. Damit nun nicht tatenlos Zeit verging, habe ich mich im November 2013 dazu entschlossen, The bird’s new nest mit einer eigenen Homepage auszustatten, denn das wäre so oder so ein wichtiger nächster Schritt gewesen. So vorteilhaft eine facebook-Seite zum schnellen Start war, haben sich in dem einen Jahr doch auch deutliche Nachteile gezeigt: Eine facebook-Seite bietet nur die auf facebook beschränkten Funktionen, für den Anfang ausreichend, aber langfristig nicht genug. Wer nur auf facebook existiert, wird von Unternehmen nicht wahrgenommen. Ich wurde oft gefragt, wie viele Produkte ich von Unternehmen zum Testen geschickt bekomme oder wie viele der Give-Aways gesponsert sind. Abgesehen von der Fairy-Box, bei der ich die Geschäftsführerin persönlich kannte und Dr. Taffi – ein Kontakt über die Fairy-Box – ist nie ein Unternehmen an mich herangetreten. Sämtliche getesteten Produkte und verlosten Give-Aways wurden von mir selber gekauft. Das war für mich auch in Ordnung, weil ich The bird’s new nest als Hobby neben meinem Job gesehen habe, und sein Hobby lässt man sich doch ab und zu etwas kosten. Aber in punkto Unternehmenswahrnehmung war mir klar, dass ich mit facebook ziemlich unter dem Radar fliege. Und zu guter letzt wird man, egal wie viel Arbeit man in eine solche Seite steckt, von vielen nicht ernst genommen. Weil mir The bird’s new nest aber sehr am Herzen liegt wollte ich nun auch einen Rahmen dafür, der das besser widerspiegelt. Natürlich habe ich als Launchtermin wieder den 1. Januar gewählt, old habits die hard.

Von einer eigenen Homepage bis zu einem Magazin war es dann nur noch ein Gedankenschritt mehr, denn Nachhaltigkeit hat so viel mehr zu bieten als nur nachhaltige Produkte. Aber alleine ein Magazin zu füllen, in dem täglich Artikel erscheinen sollen, ist für eine Person ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb habe ich mich im November auf facebook auf die Suche nach Personen gemacht, die sich dafür interessieren würden, für ein Online-Magazin zum Thema Nachhaltigkeit zu schreiben. Die Resonanz war um einiges größer, als ich mir erhofft hatte. Und mit WordPress gab es nun auch endlich die Möglichkeit, eine professionelle Homepage zu erstellen, ohne an seinen nicht existenten html- oder CSS-Kenntnissen zu verzweifeln. Bis zum Launch habe ich jeden Tag außer Weihnachten vor dem Computer verbracht, um rechtzeitig fertig zu werden. Die Online-Redaktion wurde aufgebaut, die Redakteure willkommen geheißen, die Kategoriestruktur erstellt, Grafiken gebastelt und vieles mehr. Nach den eineinhalb Monaten auf 110% war ich ziemlich k.o., ich kann eine solchen Zeitplan daher nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich war aber auch sehr stolz und froh über das, was letzten Endes am 1. Januar 2014 als The bird’s new nest | Eco. Life. Style. Magazin. gelauncht wurde.

Das war also die Geschichte zu The bird’s new nest. Wenn ihr weitere Fragen zu mir, dem Team oder The bird’s new nest habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren hinterlassen. Wenn euch weitere Hintergrundinfo interessiert, kann ich euch die anderen Beiträge meiner Kolumne Aus der Redaktion. empfehlen.

Warum ich mich mit The bird’s new nest noch nicht selbstständig gemacht habe und wir daher zur Zeit alle ehrenamtlich arbeiten, hebe ich mir für einen anderen Kolumnenbeitrag auf. Bis dahin alles Liebe!

4 Kommentare zu Aus der Redaktion. Wie der Vogel ins Nest kam

Bahnland oder Willkommen in der Welt des Bloggens

Gastbeitrag von Lisa Tramm, Initiatorin des Projekts Bahnland: Sie möchte ab Mai 2013 per Zug ganz Deutschland bereisen und darüber ein Buch schreiben. Ein Interview mit Lisa über das Projekt findet…

Gastbeitrag von Lisa Tramm, Initiatorin des Projekts Bahnland: Sie möchte ab Mai 2013 per Zug ganz Deutschland bereisen und darüber ein Buch schreiben. Ein Interview mit Lisa über das Projekt findet Ihr auch bei Inka auf blickgewinkelt.

Ich gehöre zu den Menschen, die sich im Internet stets verdeckt gehalten haben. Ich habe keine Foren besucht, keine Beiträge verfasst und nur in aller größter Seltenheit etwas bei Facebook gepostet. Ich war anonym. Wenn man meinen Namen googelte, so fand man nichts (ausgenommen einem Eintrag als ich 13 war). Wie schnell sich so etwas ändern kann. Google ich meinen Namen heute, gerade einmal vier Wochen später, findet man so einiges. Durch ein paar Facebook-Posts und Blog Artikel taucht man plötzlich überall auf!

Im Oktober letzten Jahres habe ich noch nicht gedacht, dass ich heute einen Gastartikel verfasse, der dann veröffentlicht wird. Im Oktober letztes Jahr dachte ich noch: „Was für ein Zufall, der Fotowettbewerb der Deutschen Bahn sucht genau so ein Bild, wie ich es mit meinen Schwestern zu Weihnachten machen wollte.“ Und schon war das Bild eingeschickt. Ich ahnte nicht, dass die Google Ergebnisse zu meinem Namen heute von Lisa Tramms Projekt Bahnland handeln würden.

Bei ihrer England-Reise 2012 hätte Lisa nicht gedacht, ein Jahr später das Projekt Bahnland zu gründen. Foto: Lisa Tramm

Bei meiner England-Reise 2012 hätte ich nicht gedacht, ein Jahr später das Projekt Bahnland zu gründen.

Mit dem Gewinn der BahnCard 100 im November letzten Jahres waren die Tage der Anonymität im Netz gezählt. Mir kam die verrückte Idee, ich könne auf Reisen gehen und darüber bloggen. „Bloggen – das machen doch viele – das krieg ich schon hin.“ So nahmen meine Planungen zum Projekt Bahnland Gestalt an.

Reisen mochte ich schon immer gerne und mich hat es auch lange wieder in den Füßen gekitzelt, ein neues Abenteuer zu erleben. In einigen Ecken meines Freundeskreises hörte ich immer wieder von Work and Travel oder Erasmus. Meine Reisedurst blieb aber unbefriedigt. Als mir dann diese schöne schwarze Karte mit der 100 in die Hände gelegt wurde, war mir klar: Das ist es! Deine Chance auf ein Abenteuer. Und das im eigenen Land! Die Idee, weder Australien noch Singapur oder die Dominikanische Republik zu bereisen, sondern eben Deutschland zu entdecken, faszinierte mich. Das Land, in dem ich geboren wurde. Ich kenne bisher nur ein paar Ecken Deutschlands. Ich war noch nie in München, Berchtesgaden, Kassel, Münster, Weimar, Mainz, Erfurt…….. Die Idee, das eigene Land von oben bis untern abzufahren wurde konkreter und ich entschloss mich, nicht nur zu reisen sondern darüber zu bloggen und sogar ein Buch zu schreiben.

New York steht diesmal nicht auf dem Plan. Foto: Lisa Tramm

New York steht diesmal nicht auf dem Plan.

Ende Februar war das Projekt Bahnland geboren. Ich hatte mich entschlossen, meinen Job an den Nagel zu hängen, mein Zimmer unterzuvermieten, in die Züge Deutschlands zu steigen und die Republik abzufahren. Meine Ziele sind simpel. Ich möchte jedes Bundesland bereisen, alle Himmelsrichtungen abfahren, und ein paar Grenzstädte besuchen. Durch meine Arbeit im Umweltbereich kam mir eine weitere Idee. Auf meiner Reise möchte ich nach nachhaltigen, grünen oder ökologischen Sachen, Projekten oder ähnlichem Ausschau halten. Sei es eine Biobäckerei oder Artenschutzprogramme. Bei der Finanzierung entschied ich mich fürs Crowdfunding. Auf startnext.de gibt es die Möglichkeit seine Projekte vorzustellen und durch die Unterstützung vieler, seine Idee zu realisieren. Meine Idee war es, meine Erlebnisse in einem Buch zusammen zu fassen. Einen Reisebericht über Deutschland zu schreiben, um so Menschen anzuregen, auch einmal das eigene Land zu erleben, anstatt sich in den Flieger zu setzen. Zug fahren ist nämlich auch um einiges nachhaltiger.

Lisas Wahlheimat Berlin darf bei natürlich nicht fehlen. Foto: Lisa Tramm

Meine Wahlheimat Berlin darf dabei natürlich nicht fehlen.

Nun mache ich also meine ersten Schritte in der Welt des Bloggens. Ich versuche mich an Gastartikeln und weiß noch gar nicht so recht, wie man überhaupt bloggt. Mir schwirrt immer meine alte Deutschlehrerin im Kopf herum, die meine Aufsätze früher immerhin ausreichend fand. Ich bin gespannt auf diese Welt, in der man bei Facebook postet und Artikel schreibt, auf Radiosendern sein Projekt vorstellt, um möglichst viele Leute zu erreichen, die Gefallen an dem finden, was man macht und eventuell auch Interesse haben, einen zu unterstützen.

Und plötzlich ist man nicht mehr so anonym. Man findet sich bei Google und liest Artikel über sich. Schreibt mit netten fremden Leuten, die mich zu sich einladen und mir die Gegend zeigen wollen. Ich bin in diese Sache sehr spontan hineingestolpert und bin so wahnsinnig gespannt, was als nächstes passiert. Ich glaube das Bahnland zeigt mir nicht nur Deutschland, sondern hält noch viele Überraschungen für mich parat.

 

Wenn ihr Lisas Projekt weiterverfolgen möchtet, könnt ihr das hier machen:

startnext.de/bahnland
facebook.com/bahnland
bahnland.tumblr.com
vimeo.com/60503339

Keine Kommentare zu Bahnland oder Willkommen in der Welt des Bloggens

foodsharing.de

Lebensmittel teilen statt wegzuwerfen ist das Motto von Foodsharing! foodsharing.de ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über foodsharing.de könnt…

Lebensmittel teilen statt wegzuwerfen ist das Motto von Foodsharing!

foodsharing.de ist eine Internet-Plattform, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über foodsharing.de könnt ihr euch auch zum gemeinsamen Kochen verabreden, um überschüssige Lebensmittel mit anderen zu Verkochen, statt sie wegzuwerfen.

Viel Spaß beim Foodsharen!

Hier die Homepage von foodsharing.de: foodsharing.de

Und hier deren facebook-Seite: facebook.com/foodsharing.de

Wer von euch ist schon unter die Foodsharer gegangen?

Keine Kommentare zu foodsharing.de

The Happy Ones: 13 Mal zum Glück

Das Glück lässt und lässt mich nicht los: Zuerst meine Reise ins Königreich Bhutan, und jetzt stolpere ich noch zufällig – okay, fast zufällig – über das hier: Eine Reise zu den 13…

Das Glück lässt und lässt mich nicht los: Zuerst meine Reise ins Königreich Bhutan, und jetzt stolpere ich noch zufällig – okay, fast zufällig – über das hier: Eine Reise zu den 13 glücklichsten Ländern der Welt, um herauszufinden, was die Menschen dort so zufrieden macht. Das ist nicht meine Idee, sondern die der Holland-Deutschen Maike van den Boom. Sie plant, mit Fotograf und Kameramann loszuziehen – abhängig davon, wie viele Sponsoren sie finden kann. Ansonsten geht sie allein mit Kamera bewaffnet auf die Suche nach dem Glück.

Doris: Maike, wie kam es zur Idee deiner Reise?

Maike: Als professionelle Rednerin zum Thema „Glück“ beschäftige ich mich seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema – auch im internationalen Vergleich. Natürlich fällt dann auf, dass Deutschland trotz relativen Wohlstands, Demokratie und Fortschritts in allen Studien zu Glück und Lebenszufriedenheit auf Plätzen wie 26 (World Database of Happiness), 22 (OECD Better Life Index) oder gar 47 (Gallup Studie 2012) landet (Anm.: Österreichs Positionierung ist ähnlich). Lateinamerika hingegen – eine Region mit starkem sozialen Gefälle, hoher Kriminalität und Korruption, wie Mexiko, Panama oder Kolumbien – befindet sich weit vor uns. Was ist der Grund? Diese Frage beschäftigt mich seit meiner Rückkehr aus den Niederlanden und Mexiko. Und: Können wir von Ihnen lernen? Deshalb beschloss ich Mitte 2012, den kühlen Zahlen Leben einzuhauchen. Ich werde mich auf die Reise machen in die (nach dem World Database of Happiness) 13 glücklichsten Länder dieser Welt – Costa Rica, Dänemark, Island, Schweiz, Finnland, Mexiko, Norwegen, Kanada, Panama, Schweden, Australien, Kolumbien und Luxemburg – um dort vor Ort mit Bürgern, Wissenschaftlern und Korrespondenten zu sprechen. Denn – so mein Motto – „Du musst mit Menschen reden, wenn du etwas erfahren möchtest.“. Die Idee hatte ich übrigens morgens, einfach so, als ich meiner Tochter beim Anziehen half. „Und wenn ich einfach mal hinfahre und nachfrage?“

Ich war vor kurzem in Bhutan, was hältst du von dem Glücksnationalprodukt, das dort als Index für den „Erfolg“ des Landes hergenommen wird? Sollte das in Deutschland, Österreich oder sogar überall auch eingeführt werden?

Du musst immer die Kultur im Auge behalten. Klar ist das eine gute Idee und es gibt bereits eine Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, die sich damit beschäftigt. Wir sind jedoch in Deutschland noch so sehr darauf getrimmt, zu denken, dass die Arbeit vor dem Vergnügen kommt und Fortschritt über alles geht, dass man alle behutsam daran gewöhnen muss, zu denken, Glück kommt vor dem Erfolg und begünstigt ihn sogar. Plus, dass Fortschritt dann auf einmal gar nicht mehr so wichtig ist.

Maike fragt Menschen von der Straße nach ihren glücklichsten Momenten. Foto: Maike van den Boom

Du fragst ja die Menschen nach ihrem glücklichsten Moment: Was ist deiner?

Ich habe witzigerweise keinen absolut glücklichsten Moment. Ich kenne viele Glücksmomente am Tag, die sich wie Perlen an einander reihen.

Du hast vor, Experten in den jeweiligen Ländern zum Glück zu befragen: Hast du schon alle ausfindig gemacht bzw. wie hast du diese ausgewählt?

Ich habe Prof. Ruut Veenhoven, den Gründer des World Database of Happiness, in den Niederlanden interviewt. Und der kennt alle anderen Glücksforscher auf der Welt. Mit seiner Empfehlung habe ich sie dann alle angeschrieben und mit manchen telefoniert, zum Beispiel mit Kolumbien über Skype. Und sie waren alle ausnahmslos spontan dazu bereit. Zwei Länder haben leider keine Experten. So be it. Aber sie sind alle an Bord! Und es ist sehr interessant, wer sich mit Glück beschäftigt: Psychologen, Politologen, Soziologen, Philosophen, Wirtschaftswissenschaftler…

Ruut Veenhoven und Maike im Gespräch. Foto: Maike van der Boom

Wie verarbeitest du die Ergebnisse dann – was möchtest du damit tun? 

Ziel meiner Reise ist herauszufinden, was andere Menschen glücklich macht. Und was wir hier in Deutschland von ihnen lernen könnten. Entweder werde ich einen Dokumentarfilm drehen oder auch ein Buch darüber schreiben.

Ich habe gelesen, du hast auch ein Kind zuhause: Wie vereinbarst du deine Familie mit dieser Reise?

Ich bin alleinerziehend, habe aber wunderbare aktive Eltern, leider in einer anderen Stadt. Während ich auf Reisen bin, wohnen sie in meiner Wohnung. Die Reisen sind aber auch so geplant, dass ich maximal drei Wochen am Stück von zu Hause weg sein werde. Das heißt, in jedem Land bin ich ca. zwei bis drei Tage. Ein absoluter Marathon. Aber gemütlich im Fünf-Sterne-Hotel um die Welt tuckern kann ja jeder. Träume zu leben innerhalb der Rahmenbedingungen, die dir das Leben stellt, das ist eines der Geheimnisse des Glücklichseins.

Geheimnisse des Glücks. Foto: Maike van den Boom

Du bist selbst als Holländerin und Deutsche aufgewachsen: Was können die Holländer in Sachen Glück von den Deutschen lernen und umgekehrt?

Na ja, die Holländer schneiden in allen Studien signifikant besser ab als wir Deutschen, obwohl sie über sich selber auch immer sagen, sie würden so viel jammern. Ruut Veenhoven hat deutlich gesagt, dass der Aspekt der persönlichen Freiheit eine große Rolle spielt. Individualisierte Länder mit viel persönlicher Freiheit, scheinen sehr viel glücklicher zu sein. Die Holländer führen die Liste der freien Völker an. Sie dürfen Drogen konsumieren, ihr Lebensende bestimmen, und so weiter.

Ich persönlich finde, wir sollten uns selber nicht so wichtig nehmen und das Leben feiern. Wir haben ja nur eins. Wir sollten das Positive sehen, nicht die Gefahren, die überall lauern und nach dem suchen, was uns verbindet, nicht nach dem, was uns trennt.

Was die Holländer von uns lernen können? Ich denke die Disziplin, die wir in allem aufbringen. Denn glücklich sein, das kommt nicht immer von alleine. Manchmal muss man sich ganz schön anstrengen, das Positive zu sehen, oder sich daran zu erinnern, dankbar zu sein. Und das erfordert Disziplin. Wenn wir uns in Deutschland etwas vorgenommen haben, dann schaffen wir das auch. Nur – noch nicht jeder hat sich vorgenommen glücklich zu sein.

Danke für das Gespräch!

 

Mehr über das Projekt erfahrt Ihr auf der Website und der Facebook-Page.

Keine Kommentare zu The Happy Ones: 13 Mal zum Glück

Als Nomade leben, arbeiten und die Welt verändern? Es geht!

„Warum willst du dich auf einen einzigen Platz beschränken, den du Heimat nennst, wenn doch der ganze Planet so viel anzubieten hat?“ Tudor Tarlev möchte sich in keinem Fall beschränken lassen….

„Warum willst du dich auf einen einzigen Platz beschränken, den du Heimat nennst, wenn doch der ganze Planet so viel anzubieten hat?“ Tudor Tarlev möchte sich in keinem Fall beschränken lassen. Seit er 16 ist, ist er auf einer unternehmerischen Reise – als Nomade. „Ich schätze, ich kann mein Dorf in Moldawien Heimat nennen, aber da bin ich nur ein paar Wochen im Jahr.“ Den Rest der Zeit ist der „chronische Unternehmer und Aktivitätsjunkie mit sechs Start-Ups in Planung und großen Misserfolgen“ als selbst ernannter „Veränderungsagent“ unterwegs in ganz Europa, um positive, nachhaltige Projekte durchzuführen. Ich habe Tudor zu seinem Lebensstil und seinen Projekten befragt – und vielleicht inspirieren sie auch dich:

Doris: Tudor, du bezeichnest dich als „Nomade und Unternehmer“ – was genau machst du? 

Tudor: Ich habe meine unternehmerische Laufbahn gestartet als ich 16 war, während meiner Zeit auf dem College in Moldawien, als ich Wirtschaft studiert habe. Nach einigen Monaten kam mir der Gedanke, dass man die Seite der wirtschaftlichen Entwicklung nur dann verstehen kann, wenn man selbst ein Unternehmen gründet und zum Wachsen bringt. Das Konzept des Nomadentums kam 2011 dazu, als ich von Moldawien nach Rumänien übersiedelt bin und dort aktiv an lokalen und regionalen Treffen in Europa teilgenommen habe. Damals habe ich eine einfache Entdeckung gemacht: Du kannst mit deinem Unternehmen keine globale Auswirkungen haben oder haben wollen, wenn du nicht mit deiner Gemeinschaft in Kontakt bist, deine Märkte kennst, starke Netzwerke pflegst, kulturelle Hintergründe anschaust und das, was die Menschen bewegt, wo auch immer sie sind.

Jetzt bin ich dabei, ein Sozialunternehmen namens Dreamups zu gründen, ausgehend von Österreich. Das Team ist aber sehr international und besteht aus Nomaden.

Screenshot der Website Dreamups.

Dreamups ist im August 2012 gestartet, die Plattform möchte als eine Art „Bibliothek“ fungieren, in der jeder sein Buch/sein Wissen einbringen und mit Gleichgesinnten teilen und jeder alles Wissen übernehmen/ansehen kann. Alle Anweisungen aus der Bibliothek sind nachhaltige und mit Leidenschaft entwickelte Lösungen. Die Idee ist, Lösungen in einem simplen “do it yourself” Format zugänglich zu machen, um von lokalen Gemeinschaften und Individuen weltweit genutzt zu werden.

Foto: Tudor Tadev

Wann und warum hast du dich für ein Leben als Nomade entschieden?

Ich nenne es keine Entscheidung, es war mehr als Lebensstil, der sich über die Zeit entwickelt hat, als ich versucht habe, mich weiter zu bewegen, zu lernen und mein Netzwerk zu schaffen. Zumindest jetzt, wo ich mich um weniger Dinge kümmern muss und mehr Bewegungsfreiheit habe, möchte ich so viel wie möglich entdecken und gleichzeitig etwas Positives für die Welt kreieren.

Was sind die größten Herausforderungen und Chancen deines Lebensstils? 

Die größte Herausforderung sind wohl die Ressourcen – du hast keinen fixen Job und du musst ja von etwas leben, also musst du entweder als Freelancer gut sein, oder dein Start-Up läuft so gut, dass es deine Kosten deckt. Eine andere Herausforderung ist dein Können und das Vertrauen: Wie organisierst du deine Arbeit und einen Erfolg außerhalb eines normalen, geregelten Büroalltags, manchmal mit Menschen, die auf der anderen Seite des Ozeans leben? Sozial: Manchmal ist es hart, sich in eine lokale Gemeinschaft zu integrieren und alle Möglichkeiten zu entdecken, die sie für dich bietet. Das Geheimnis ist, den Fluss zu genießen, Menschen zu vertrauen und dich selbst jeden Tag zu fragen: Welchen Wert habe ich für andere geschaffen?

Unbenannt-1

Kannst du bitte deine Reise beschreiben? Die Landkarte auf deiner Website sieht spannend aus! 

Naja, die Landkarte ist einfach zu erklären: Ich habe einige Projekte in Moldawien, Rumänien und Österreich gegründet. Die restlichen Länder habe ich mehr für Gemeinschaftsprojekte, Konferenzen, Kongresse und zur unternehmerischen Forschung besucht. Andere wie die Niederlande oder Deutschland sind potenzielle Umfelder für zukünftige Entwicklungsprojekte. In den nächsten Jahren werden die Punkte auf der Landkarte rasant zunehmen, nachdem ich plane, jedes Jahr neue Länder anzuschauen, dort zu leben und innerhalb der Dreamups Gemeinschaft zu arbeiten.

Foto: Tudor Tadev

Du lebst gerade in Österreich – ist das das Ende deines Nomadendaseins oder bloß eine Pause? 

Der genaue Ort ist Dreamicon Valley, Siegendorf, eine halbe Stunde südlich von Wien. Da ist auch das Hauptquartier der Dreamups und der Platz, an den wir alle drei Monate zusammenkommen, um zu evaluieren und die nächsten Schritte für die kommenden drei Monate zu überlegen. Den Rest der Zeit bin ich unterwegs, um Möglichkeiten zu entdecken und positive Auswirkungen auf die Welt zu haben.

Was sind deine größten Projekte bisher, worauf bist du am meisten stolz? 

Eine meiner besten Erfahrungen war TEDxChisinau.com, ein großartiges Team und etwas, was ich geschafft habe, zum Wachsen zu bringen und dadurch Lösungen für die lokale Gemeinschaft zu schaffen. Jetzt führt Elena, eine Freundin aus Moldawien, das Projekt und sie übertreffen alle Erwartungen, die wir im ersten Moment hatten. Ich liebe das, was sie derzeit machen. Die zweite Sache sind meine Lebenserfahrungen, all die großartigen Menschen, die ich getroffen habe, und meine Bankrotterklärungen; sie haben meine Zukunft enorm bereichert. Das letzte und aufregendste ist mein neues Baby, Dreamups – eine globale Plattform für Menschen, um nachhaltige Lösungen zu entdecken und zu erschaffen. Es ist einfach riesig und ich freue mich sehr auf seine Entwicklung.

Foto: Tudor Tadev

Kannst du auch noch etwas Genaueres zu deinem neuen Projekt, einem Buch verraten? 

Die Arbeitslosenrate wird in Zukunft noch mehr werden, weil alles automatisiert und technologisiert wird. Dann können wir zu dem Moment kommen, wo Menschen in vielen Bereichen nicht mehr gebraucht werden. Aber es gibt einen Platz, wo man sie immer brauchen wird – in ihrer Gemeinschaft und der Familie. Ich stelle mir eine Zeit vor, wenn Menschen zu ihren Wurzeln zurück kommen und ein viel mehr von den Werten geprägtes Leben führen, zum Beispiel ihr eigenes Essen produzieren, Selbstgemachtes und Upcycling-Produkte nutzen. Es ist großartig zu begreifen, dass wir unsere Fähigkeiten außerhalb des Arbeitsmarkts einsetzen können und trotzdem unseren Lebensunterhalt verdienen und Mehrwert schaffen. Das wird der Moment sein, an dem jede Person ein Künstler, ein Erschaffer sein darf. Das Buch nennt sich “DO nomads” und wird eine interaktive Reise mit Aufgaben und Herausforderungen sein, die es zu meistern gilt, und deshalb wird die Erfahrung für jeden Leser einzigartig sein. Eine Geschichte in Echtzeit, die die Erfahrung anderer Menschen darstellt und Einblicke gibt, wie man Neues erschafft und diesen Weg meistert. Es ist eine Reise über vier Jahre, und ich hoffe, dass das Stück Kunst 2015 öffentlich zugänglich wird. Um zu verstehen, was ich sage, lest am besten Robots Will Steal Your Job, But That’s OK von Federi Pistono oder We Are All Artists Now von Seth Godin.

Danke, Tudor!

Keine Kommentare zu Als Nomade leben, arbeiten und die Welt verändern? Es geht!

Mit grüner Brille durch Berlin

Sieht gemütlich aus, der Kaffeeklatsch: Auf zwei Gartenstühlen sitzen sie, die zwei Frauen, die Zigarette in der Hand und wegen der frostigen Herbsttemperaturen in mehrere Schichten eingepackt. Auf der anderen Seite…

Sieht gemütlich aus, der Kaffeeklatsch: Auf zwei Gartenstühlen sitzen sie, die zwei Frauen, die Zigarette in der Hand und wegen der frostigen Herbsttemperaturen in mehrere Schichten eingepackt. Auf der anderen Seite sind zwei Hipster mit einer Runde Tischfußball genauso beschäftigt wie der eine, der hier sein hoffentlich noch warmes Mittagessen mehr in sich hinein schaufelt als genießt.

Irgendwie beschleicht mich aber das dumpfe Gefühl, als Schaulustige mit Kamera bewaffnet zu stören, in diesem grünen Alltagsidyll mitten in der Stadt, umringt von Pflanzenstauden, Kräutern und Blumengewirr, von etwas angegriffenen Gemüsebeeten und Erdsäcken. Doch er darf auf keiner Tour durchs nachhaltige Berlin fehlen, der Prinzessinnengarten*.

Das hat sich wohl auch unser Guide Katharina gedacht, die uns im Rahmen einer Pressereise durch Kreuzberg, über den Morizplatz und die Oranienstraße führt. Gemeinsam mit der GoArt-Chefin Miriam Bers hat sie die „Green Design Tours“ initiiert, um „Berlins kreative, ökologische, faire, eben nachhaltige Lifestyle-Seiten erlebbar zu machen.“, wie es auf der Website heißt.

„Was, stehen wir jetzt schon im Stadtführer?“, freut sich Christoph, einer der Gründer des Co-Workings-Spaces betahaus, als wir ihm zufällig vor der Haustür begegnen. Was wie ein Café aussieht, lädt Kreative zum stunden-/tage-/monatsweisen Arbeiten an neuen – nachhaltigen (?) – Projekten ein. Hinten gibt es außerdem eine Werkstatt und natürlich „richtige Büros“.

Teil der Tour ist auch eine Fahrt zu einer besonders riesigen grünen Seite Berlins: Zum Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof, wo mittlerweile der größte Park der Stadt zum Erskaten, Erlaufen, Erradeln, Ergärtnern oder anderem Erleben einlädt.

Und sonst? Ein paar Ökoläden, ein „grünes“ Papiergeschäft, ein Eckladen für Bio-Küche… wirklich spannende Projekte zeigt der rund dreistündige Spaziergang kaum. Ob es daran liegt, dass in Berlin alles weiter verstreut ist und die Wege zu lang für eine zeitlich befristete Tour sind? Oder vielleicht wären wir mit einer „Creative sustainability tour“ von ID22 besser beraten gewesen? Oder waren wir schlicht und einfach zur falschen Zeit am falschen Ort? Ich fand es jedenfalls schade, hat doch die deutsche Bundeshauptstadt, die sich mit Extremen wie „grünste, Auto freiste Stadt, Radfahrparadies“ nur so überschlägt, garantiert mehr zu bieten. Das verspricht zumindest die 15-seitige (!) Information, die uns visitBerlin mitgegeben hat.

Einen Apfelstrudel in Deutschlands erstem klimaneutralen Restaurant kosten, in einem der 30 individuell von KünstlerInnen gestalteten Zimmer des ersten Bio-Hotels der Stadt übernachten, das Kultur- und Sozialzentrum ufaFabrik besuchen, dessen Energie aus Blockheizkraftwerken gewonnen wird, mit einem Solar-Hausboot die Wasserwege entlang schippern: Berlin sieht mich jedenfalls (nicht nur deshalb) wieder! Vielleicht schon um den 17./ 18. November zur „ersten Verbrauchermesse rund um den nachhaltigen Genuss, Konsum und energieeffizienten Technik“, dem 5. Berliner Heldenmarkt im Postbahnhof.

*Seit 2009 belebt das mehrfach ausgezeichnete Ökolandbau- und Community-Projekt Prinzessinnengarten die Nachbarschaft des prekären Viertels Kreuzberg und zeigt, wie die Städte der Zukunft gestaltet und wie Menschen integriert werden können.

 

Eingeladen von Deutsche Zentrale für Tourismus in Kooperation mit Tourismus Marketing Brandenburg, Fly Niki und visitBerlin durfte ich einige Tage in Brandenburg und Berlin verbringen. Herzlichen Dank dafür! Die Meinungen und Ansichten in dieser Geschichte bleiben meine Eigenen. 

Nähere Infos zum Reisen in Berlin findet ihr hier: visitBerlin

4 Kommentare zu Mit grüner Brille durch Berlin

Was möchtest du finden?