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Schlagwort: Pelz

EARTHLINGS – Schau es dir an!

Es sind nur Tiere! Wie viel weißt du tatsächlich darüber? Oder: Fakten die du nie wissen wolltest – Eine Filmkritik Die Anfrage fing eigentlich ganz harmlos an. Ob nicht irgendwer über…

Es sind nur Tiere! Wie viel weißt du tatsächlich darüber? Oder: Fakten die du nie wissen wolltest – Eine Filmkritik

Die Anfrage fing eigentlich ganz harmlos an. Ob nicht irgendwer über den Film EARTHLINGS schreiben wolle. Im Idealfall jemand, der Fleisch isst und nicht Vegetarier oder Veganer ist. In diesem Moment hätte man es ja schon ahnen können. Tat ich aber nicht und nun sitze ich hier. Suche Worte für einen Film, den man in die Welt hinaus schreien muss. Man sollte die Zuschauer ein wenig vorbereiten auf das, was sie erwartet. Vielleicht. Denn dein Fleisch kommt nicht vom Heile-Welt-Bauernhof!

Worum geht es in Earthlings?

Der ungefähr 95 Minuten dauernde Dokumentarfilm lässt sich in mehrere Kapitel aufteilen:

Haustiere
Was passiert mit streunenden, ausgesetzten und abgegebenen Haustieren?

Nahrung
Woher kommt das Fleisch, welches wir als Nahrung zu uns nehmen? Wie wird es produziert?

Kleidung
Wie werden Leder und Pelz hergestellt?

Unterhaltung
Was haben Sea World und der Zirkus von nebenan mit EARTHLINGS zu tun?

Wissenschaft
Welche Experimente werden für Kosmetikhersteller, Pharmaunternehmen und die Verkehrsforschung durchgeführt?

Es dreht sich alles um den tatsächlichen, realen Umgang des Menschen mit Tieren. Nicht um das schöne Bild, das wir ständig in der Werbung sehen. Keine endlosen Weidegründe mit wenigen Kühen, sondern eng zusammengepferchte Kühe, Schweine und Hühner sind die Realität. Leider ist das immer noch eine Beschönigung der Zustände.

Bevor ich weiter auf den Film eingehen möchte, will ich dir noch kurz drei Fragen mit auf den Weg geben:
Sind Tiere minderwertig?
Ab wann ist ein Tier ein Lebewesen?
Ab wann empfinden Tiere Schmerzen, Leid und Angst?

Du wirst verstörende Bilder zu sehen bekommen. EARTHLINGS wird als „Dicke Berta“ der Veganer gegen die Fleischesser beschrieben. Als das schwerste Geschütz, das gegen die Gegner aufgefahren werden kann. Das ist zwar durchaus richtig aber andererseits ist es von den tatsächlichen Anschuldigungen her noch relativ wertungsfrei. Dich werden Bilder erwarten wie fast verhungerte Hunde, die lebend in eine Müllpresse geworfen werden. Hunde werden vor deinen Augen eingeschläfert. Tiere werden aus Kostengründen einfach vergast, weil es bei der Masse an Tötungen nicht mehr möglich ist, alle per Spritze einzuschläfern. Ich bin ehrlich: Das sind noch die harmloseren Bilder.

Ich kannte manche Bilder bereits aus anderen Kampagnen, doch bei EARTHLINGS musste ich mehrfach schlucken. Erst hofft man, es seien Einzelfälle. Doch das sind sie nicht. Der Film berichtet von immer wiederkehrenden Vorfällen – oft aus Kostengründen

Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Aufnahmen des Bullen, der mit aufgeschlitzter Kehle in seinem eigenen Blut auf dem Boden um seine letzten Augenblicke kämpft. Oder das Tier, welchem man in die Augen mit den langen Wimpern schauen kann, nachdem ihm bei lebendigem Leibe der Pelz vom Körper gerissen wurde. Die Affen, denen in Versuchslaboren bewusst Hirnverletzungen zugefügt werden, um deren Auswirkungen erforschen zu können.

Wirklich, keine schönen Aufnahmen. Doch gerade wenn du FleischesserIn, PelzträgerIn oder begeisterte/r ZirkusbesucherIn bist erwarte ich eines von dir: Schau es dir an!

Ich bin, wie gesagt, selbst Konsument von Fleisch, trage im beruflichen Alltag Lederschuhe und fand Delfin-Shows toll. Genau aus diesem Grund finde ich es wichtig, dass man weiß, unter welchen Umständen all dies entsteht. denn wenn du es nutzt, solltest du auch wissen, woher es kommt.

Earthlings und die KZ-Vergleiche

In der WAZ werden mehrfach die Vergleiche mit einem Konzentrationslager kritisiert. Holocaust, Rinderzucht, andere Verbrechen. Alles irgendwie das selbe. Denn zu Beginn des Films werden Aufnahmen einer großen Rinderfarm kurz nach Bildern eines Konzentrationslagers gezeigt. Anschließend bekommt der Zuschauer weitere Verbrechen zu sehen, diesmal wieder an Menschen. Wo und aus welchen Gründen diese geschehen sind bleibt offen. Konzentrationslager, nicht genauer benannte Menschenrechtsverletzung und Massentierhaltung in einer Szene. Das wirkt nicht nur wie ein billiger Versuch Aufmerksamkeit zu erhaschen, sondern ist auch gefährliche Gleichmacherei.

Denn die politische Verfolgung von Millionen Juden hat rein gar nichts damit zu tun, dass Menschen viele Tiere als günstige Nahrungsquelle ausnutzen. Der Holocaust, Rinderzucht, irgendwelche anderen Verbrechen. Bei Earthlings ist das alles irgendwie das selbe. Das ist schade.“

Ich kann verstehen, wenn man im ersten Moment unverständlich den Kopf schüttelt. Verbrechen an Menschen können nicht den gleichen Stellenwert haben wie Verbrechen an Tieren. Doch trotzdem muss ich in ein paar Punkten widersprechen. Greift man zurück auf den Anfang der Dokumentation, findet man dort die Definitionen von Sexismus, Rassismus und Spezieismus. In der NS-Zeit Deutschlands wurden Juden getötet, weil sie Juden waren. In der heutigen Zeit werden Tiere getötet, weil sie Tiere sind. Das eine ist Rassismus, das andere Spezieismus.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, habe ich die Definition von Konzentrationslagern herausgesucht: Als Konzentrationslager wurden bisher verschiedene Haftorte in verschiedenen Ländern zu verschiedenen Zeiten bezeichnet. Die lateinische Wortherkunft bedeutet sammeln, zusammenziehen oder zusammenlegen. Passt leider besser, als uns lieb sein dürfte. Ich halte es nicht unbedingt für einen „billigen Versuch Aufmerksamkeit zu erhaschen“, sondern für eine Darstellung von den unvorstellbaren Zahlen an Lebewesen die damals wie heute vernichtet wurden. Ich kann mir zum Beispiel nicht die Menge von fünf Millionen Menschen vorstellen. Wie soll ich mir dann die Menge von 66 Millionen Tieren vorstellen, die jeden Tag von Menschen getötet werden. Jeden Tag? Für mich ist das unvorstellbar viel. Das kann nur mit einer Tötungsmaschinerie ablaufen. Und so schließt sich der Kreis zu den KZs.

Mein persönliches Fazit: Ansehen!

Ich finde den Film gut. Sehr gut sogar. Was mir gefällt ist die Tatsache, dass es wirklich eine Dokumentation ist und keine direkte Anklage. Bei Interviews, Dokus und Vorträgen zum Thema Ernährung driftet es leider manchmal schnell in eine Anklage ab. Zuschauer bekommen das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen. Bei Earthlings kam mir das nicht so vor. Das mag auch an dem Satz zum Schluss liegen: Make the connection.

Earthlings für Kinder und Jugendliche? Zu Beginn des Films wird gesagt, dass man den Film auch seinen Kindern zeigen kann. Damit hätte ich, bei meiner Tochter mit neun Jahren, noch Bauchschmerzen. Ich denke den Film sollte man frühestens mit zwölf, besser aber erst mit 16 Jahren sehen. Sicherlich kann und sollte man das Thema „Woher kommt mein Essen?“ bei passender Gelegenheit ansprechen, doch solche Bilder müssen für unter 16jährige nicht unbedingt sein. Wo der Film aber gut hin passen würde, wäre im schulischen Bereich der Oberstufe. Man kann damit mehrere gesellschaftliche sowie politische Themen ansprechen.

Was hat der Film für Auswirkungen auf mein Konsumverhalten? Da ich schon seit einiger Zeit bewusster auf meinen Konsum achte, ändert sich bei mir langsam etwas. Manche Bilder bleiben im Gedächtnis und kehren auch wieder wenn man zum Beispiel vor der Wurst- oder Käsetheke steht. Dann schaue ich mich eher nach vegetarischen Alternativen um. Mein Fleischkonsum ist nicht komplett eingestellt. Allerdings entwickle ich eine Neugier auf vegetarische bzw. vegane Produkte, mit der ich vorher nicht gerechnet hätte. Auch der Gedanke mich vegetarisch zu ernähren wird immer konkreter.

Privat trage ich kein Leder oder Pelz. Beruflich bin ich aber leider zu Lederschuhen verpflichtet. Daher werde ich mich beim nächsten Kauf von Schuhen auch nach Kunstleder umschauen. Noch besser wäre es natürlich, wenn die jetzigen noch möglichst lange halten. Im Großen und Ganzen hat EARTHLINGS bei mir also eine bewusstere Wahrnehmung meines Konsumverhaltens hervorgerufen.

Nun bist du gefragt! Was denkst du über den Film? Lass es mich wissen und schreibe doch ein Kommentar!

12 Kommentare zu EARTHLINGS – Schau es dir an!

„Wenn ich groß bin, werde ich ein Pelzkragen!“

Eine Gruppe von Menschen sammelt sich vor einer Filiale der Modemarke „Burberry“ in der Wiener Innenstadt. Das Auffälligste an ihnen sind die Masken, die einen weißen Fuchskopf zeigen, welche viele…

Eine Gruppe von Menschen sammelt sich vor einer Filiale der Modemarke „Burberry“ in der Wiener Innenstadt. Das Auffälligste an ihnen sind die Masken, die einen weißen Fuchskopf zeigen, welche viele von ihnen bei sich tragen. Ein Mann, ein hochgehaltenes Schild mit der Aufschrift „Bloodberry“ tragend, kommt mir entgegen. Ich lasse meinen Blick auf eine Reihe von Menschen vor dem Geschäft schweifen. „Save Kimi“ lautet der Schriftzug auf einem großen Transparent, welches die Personen vor sich halten. Ich stelle mich zu der Gruppe und entrolle mein Plakat. Passanten gehen vorüber und schauen irritiert auf die Banner. Viele von ihnen fragen sich sicher wer Kimi ist, bis sie von einem engagierten Tierschützer einen Flyer überreicht bekommen, welcher die Unklarheiten beseitigt.

Wer ist Kimi?

„Wenn ich groß bin, werde ich ein Pelzkragen!“ lautet die Überschrift auf dem Flyer der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Kimi ist ein weißer Fuchs. Ein Tier stellvertretend für viele Füchse, Waschbären und Nerze, die für die Pelzindustrie gehalten und getötet werden. Er wurde im April 2014 geboren und lebt mit tausenden Artgenossen in kleinen Käfigen auf einer Pelzfarm in Finnland. Die Haltebedingungen dort sind schlecht. Die Käfige sind klein, viele Tiere krank und verängstigt. Unter den Gittern, auf denen sie stehen, sammeln sich Exkremente. Doch dort lebt er nicht lange. Im Oktober hat die sogenannte Fell-Ernte begonnen, die sich noch durch den gesamten November zieht. Während dieser Zeit werden die Tiere getötet. Ihnen wird das Fell abgezogen, um damit später Jacken und Mäntel, Mützen und Schuhe zieren zu können.

Wer bezieht dieses Fell?

Der Protest unter dem Titel „Save Kimi“ richtet sich überwiegend gegen das britische Modelabel Burberry, welches ihren Pelz von der Firma SAGA FURS bezieht. Doch Pelz ist nicht nur ein Problem bei Burberry oder einzelnen Modegeschäften, viele Modeketten führen noch immer Kleidung mit Pelz.

Warum sollte man keinen Pelz kaufen?

Für viele Tierrechtler steht der moralische Aspekt im Vordergrund. Pelz ist heutzutage nicht mehr dazu da, um sich warm zu halten, sondern ist ein reines Modeaccessoire geworden. Die meisten möchten grundsätzlich nicht, dass ein Tier für die optische Aufwertung eines Kleidungsstückes getötet wird. Auch die Haltebedingungen der Tiere in den Pelzfarmen schrecken viele Leute ab. Oft werden sie in viel zu kleinen Käfigen gehalten, in denen sie sowohl körperlich als auch psychisch krank werden und vor sich hinvegetieren, um eines Tages das Fell abgezogen zu bekommen und dem Menschen als Schmuck zu dienen.

Pelz ist Tierquälerei – meist sind die Haltebedingungen der Tiere deshalb schlecht, da die Pelze aus vielen Ländern importiert werden, wo die Tierschutzstandards deutlich niedriger sind als in der EU. Die Tiere werden ohne Betäubung erdrosselt, vergast, erschlagen oder erstochen. Manchmal lässt man sie auch ausbluten, um das Fell nicht zu beschädigen. In einigen Fällen sind die Tiere noch nicht einmal tot, wenn sie gehäutet werden.

Pelz ist gesundheits- und umweltschädlich. Wenn einen nicht der moralische Aspekt überzeugt, dann tut es vielleicht der gesundheitliche: Pelz ist kein so natürliches Produkt, wie es auf den ersten Blick scheint. Das Fell muss mit vielerlei Chemikalien behandelt werden, um es zu reinigen, zu gerben und zu konservieren. Hinzu kommt oftmals eine Färbung des Felles. Die Stoffe, die hier eingesetzt werden sind zum Teil bedenklich für den Menschen. Laut einer Studie (Gift im Pelz Report II – 2011 „Bedenkliche Chemikalien in Pelzprodukten“ Report und Untersuchungsprogramm von EcoAid by Manfred Krautter) der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ wurden in Pelzprodukten Chemikalien gefunden, die Krebs, Fortpflanzungsbeeinträchtigungen, Allergien, Nervenschäden, Schleimhautreizungen oder Hormonstörungen auslösen können. Unter anderem wurden Rückstände von Schwermetallen und Formaldehyd festgestellt. Bei Pelz und Lederprodukten wird der Verbraucher kaum vor giftigen Stoffen geschützt, denn der Formaldehydgehalt in Leder und Pelzen unterliegt keinen spezifischen rechtlichen Regelungen oder Kennzeichnungspflichten, sofern es sich nicht um Produkte für Kleinkinder handelt, obwohl es Allergien, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen auslösen kann und von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO als „krebserregend für den Menschen“ eingestuft wurde.

Wie kann ich Kunstpelz und Echtpelz voneinander unterscheiden?

Oftmals wird Echtpelz nicht als solcher deklariert und es kommt nicht selten vor, dass das Fell ursprünglich einer Katze oder einem Hund gehörte. Zwar besteht seit 2009 ein EU-weites Importverbot für Haustierfelle, doch durch falsche Angaben gelangen immer noch Haustierpelze nach Europa. Zudem ist die Produktion von Echtpelz außerhalb der EU oftmals günstiger als die Herstellung eines guten Kunstpelzes. Daher ist auch der Preis kein Kriterium mehr, um die Echtheit eines Pelzes zu bestimmen. Allerdings gibt es Möglichkeiten, wie man versuchen kann, Echtpelz und Kunstpelz voneinander zu unterscheiden:

1. Pusten: Pustet man gegen echtes Fell, so bewegt es sich schon bei leichten Windstößen. Kunstpelz bleibt bei einem kleinen Windzug nahezu unbewegt.

2. Trägermaterial überprüfen: Wenn man die Haare des Fells auseinanderzieht kann man oft erkennen, was für ein Trägermaterial darunter liegt. Echte Felle sind oftmals noch an der Tierhaut befestigt. Kunstfelle dagegen haben ein Gewebe als Grundlage.

3. Brennprobe: Beim Anzünden von Fasern eines echten Felles riecht es nach verbranntem Haar. Bei Kunstpelz kann ein Geruch nach verbanntem Plastik entstehen. Zudem schrumpft verbrannter Kunstpelz zu einer kleinen Kugel zusammen, während verbranntes echtes Fell zerfällt.

Doch auch diese Tests sind kein hundertprozentiger Garant dafür, um festzustellen, ob man einen echten Pelz vor sich hat.

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Wie kann ich aktiv werden?

Am besten ist es, in kein Produkt zu investieren, das mit Pelzbesatz geschmückt wird. Denn auch wenn man sich sicher ist, keinen echten Pelz zu besitzen, trägt man die Botschaft nach Außen, dass Pelzbesatz, egal ob echt oder unecht, schick sei. Man verstärkt somit die Mode, was bewirken kann, dass andere, nicht so gut informierte Leute, beeinflusst werden und zu Pelzprodukten greifen. Der eigene Verzicht ist ein wichtiger Schritt gegen die Pelzfarmen, da man Stellung bezieht und den Geschäften zeigt, dass man ihre Pelzprodukte nicht haben möchte. Zudem gibt es noch weitere Möglichkeiten sich zu engagieren:

Soziale Netzwerke: Es braucht aktives Engagement, um auf die Pelzproblematik aufmerksam zu machen. Man kann beispielsweise Informationen zur Herstellung von Pelz in sozialen Netzwerken teilen und mit Freunden über das Thema sprechen.

Feedback an Geschäfte geben: Hat man gelesen oder selbst in einem Geschäft festgestellt, dass eine Firma Pelz in ihren Läden vertreibt, kann man sich an die Firma per E-Mail oder über ein soziales Netzwerk wenden und sie bitten, die Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. Wichtig hierbei ist, einen freundlichen Ton zu bewahren und klar und kritisch zu erklären, warum man keine Pelzprodukte kaufen möchte. Man sollte deutlich machen, dass man nicht bereit ist, in dem Geschäft weiterhin einzukaufen, so lange es dort Pelzprodukte gibt. So zeigt man der Firma, was man sich als Konsument wünscht. Man glaubt vielleicht, die Nachricht eines Einzelnen könnte nichts bewirken, allerdings hat das Aussprechen seiner Meinung und Wünsche als Kunde mehr Auswirkungen als man erwartet. Vor allem, wenn man andere dazu animiert, ebenfalls an die Geschäfte zu schreiben. Doch auch positive Resonanz ist ein wichtiger Aspekt bei der Kommunikation mit Unternehmen. Hat eine Firma tatsächlich Pelzprodukte aus den Geschäften verbannt, so ist eine Nachricht, in der man seine Freude über die Entwicklung ausdrückt, ein guter Schritt.

Demonstrationen: Anti-Pelz Demonstrationen finden in ganz Europa statt. Allein die „Save Kimi“ Demonstrationen haben Leute in London, Berlin, Hamburg und Wien erreicht. In Deutschland findet zudem jährlich die Großdemonstration „Frankfurt Pelzfrei!“ der Tierrechtsinitiative Rhein-Main statt, die ebenfalls einen Besuch wert ist.

Tierschutzorganisationen: Auch regionale Tierschutzorganisationen kann man im Kampf gegen den Pelz unterstützen oder sie auf die Problematik hinweisen, sollten noch keine Aktionen zu dem Thema stattfinden.

Das Engagement jedes Einzelnen ist gefragt. Helft mit, Pelz aus den Geschäften zu verbannen!

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