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Schlagwort: Öl

Love Me Green Organic Relaxing Massage Oil

Massagen sind Balsam für die Seele. Ob man sich von einem professionellen Masseur oder dem oder der Liebsten durchkneten lässt, oder ob man selbst Hand an die verspannten Stellen legt…

Massagen sind Balsam für die Seele. Ob man sich von einem professionellen Masseur oder dem oder der Liebsten durchkneten lässt, oder ob man selbst Hand an die verspannten Stellen legt macht kaum einen Unterschied. Die Durchblutung wird angeregt, die Verspannungen lösen sich und der Stresspegel sinkt auf einen Punkt nahe Null. Ganz nebenbei wird auch die Haut gepflegt und die Schönheit gefördert, vorausgesetzt man verwendet ein hochwertiges Massageöl. Ein solches Öl möchte ich euch heute vorstellen: Das Organic Relaxing Massage Oil von Love Me Green.

Das Label

Love Me Green vereint die Lebensfreude Costa Ricas und die Kosmetikaffinität Frankreichs in seinen Produkten. Modernste Technologien und wirksame Inhaltsstoffe stehen für das Unternehmen an erster Stelle. Die Produkte werden in Frankreich entwickelt und produziert. Das Labor und die Herstellung sind nach ISO 9001*, Ecocert* und NOP* zertifiziert. Neben der Qualität und Wirksamkeit der eigenen Produkte steht auch das Wohl unseres Planeten im Vordergrund. Sämtliche Produkte und Verpackungen werden umweltfreundlich produziert und sind leicht recycelbar. Der Großteil der Verpackungen wird in Europa hergestellt, lange Transportwege sind daher nicht notwendig. Außerdem garantiert das Unternehmen die vollständige Tierversuchsfreiheit aller Produkte. Love Me Green bietet hochwirksame Naturkosmetik, deren ökologischer Fußabdruck angenehm überschaubar ist.

Das sagt der Hersteller

„Die einzigartige Kombination aus Bio-Sesamöl, Bio-Aprikosenöl, Arganöl und Vitamin E wirkt pflegend auf Gesicht und Körper und macht die Haut sanft und geschmeidig. Die Haut wird genährt und der frische und dezente Duft von Frangipani-Blüten-Extrakt entspannt den Körper und den Geist. Frangipani-Blüten-Extrakt hat eine stresslindernde Wirkung und beruhigt Nerven und Muskeln. Das Massageöl lockert die Muskulatur. Die natürlichen pflanzlichen Öle bildet keinen Film auf der Haut und so kann die Haut atmen und sich regenerieren.“

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Bild: Renesis / wikipedia.org

INCIs:
Sesamum Indicum (Sesame) Seed Oil*, Prunus Armeniaca (Apricot) Kernel Oil*, Caprylic/Capric Triglyceride, Olus (Vegetable) Oil, Hexyldecyl Laurate, Hexyldecanol, Squalane, Parfum (Fragrance), Argania Spinosa Kernel Oil*, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Tocopherol, Glycine Soja (Soybean) Oil, Plumeria Alba Flower Extract
* aus ökologischem Anbau

Das sage ich

Ich verwende das Öl regelmäßig nach dem Duschen. Gerade im Winter benötigt meine recht trockene Haut besonders viel Pflege und Feuchtigkeit. Das Massageöl lässt sich gut verteilen und zieht sehr schnell ein. Es bleibt ein minimal spürbarer Film auf der Haut, der aber in keinster Weise stört. Die Haut fühlt sich nach der Anwendung des Massageöls genährt und gepflegt an, der leichte Film schützt vor dem erneuten Austrocknen. Ein besonderes Highlight ist der Duft des Öls. Nach der ersten Anwendung ertappte ich mich selbst beim geistesabwesenden Schnüffeln. Der Duft nach Frangipani ist außergewöhnlich. Blumig, exotisch, leicht und schwer zur gleichen Zeit. Der Hersteller beschreibt den Duft der Frangipani-Blüte als verführerisch erotisch. Dem kann ich nur zum Teil zustimmen. Die Erotik fehlt, die Aromen verführen allerdings zum Tagträumen und Gedanken schweifen lassen. Ein wunderbarer Nebeneffekt!

Das Organic Relaxing Massage Oil hat mich in den letzten Wochen nicht nur einmal in das Land der Träume geleitet. Ein weiterer schöner Nebenaspekt: Das Öl ist vegan! Einen kleinen Minuspunkt stellt in meinen Augen die Verpackung dar. Das Öl wird in einer einfachen Plastikflasche geliefert. Abgesehen davon, dass ich keine Freundin von Plastik im Allgemeinen bin, würde mir eine hochwertigere (Glas-)Verpackung einfach besser gefallen.

Fazit

Das Organic Relaxing Massage Oil von Love Me Green ist ein wunderbar duftendes Pflegeöl, das eine Wohltat für geplagte Winterhaut darstellt. Ein zusätzlicher Bonuspunkt ist der günstige Preis. Wer in Hinsicht auf die Verpackung ein Auge zudrücken kann, ist mit diesem zertifizierten Naturprodukt sehr gut beraten.

Das Organic Relaxing Massage Oil ist im Online-Shop von Love Me Green zu einem Preis von 9,90 Euro für 100ml erhältlich.

Leidet ihr im Winter auch an trockener Haut? Wie geht ihr damit um? Sind Massageöle für euch auch eine gute Alternative? Ich freue mich auf eure Tipps und Tricks!

*Weitergehende Informationen zu den einzelnen Zertifikaten erhaltet ihr hier für Ecocerthier für NOP und hier für ISO 9001.

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Kokosöl – Tropisches Wundermittel

Die Hauptanbauländer von Kokosnüssen sind Indonesien, die Philippinen und Indien. Mittlerweile sind Kokosprodukte auch in unseren Breitengraden immer gefragter und die Auswahl wächst stetig. So ist es heutzutage einfach möglich,…

Die Hauptanbauländer von Kokosnüssen sind Indonesien, die Philippinen und Indien. Mittlerweile sind Kokosprodukte auch in unseren Breitengraden immer gefragter und die Auswahl wächst stetig. So ist es heutzutage einfach möglich, an hochwertiges und ökologisch korrektes Kokosöl zu gelangen, welches mit fairer Zusammenarbeit von bio-zertifizierten Kleinbauern produziert wird.

Kokosöl sowie Palmöl sind als Laurinöle stark in Verruf geraten. Für die stetig wachsende Nachfrage nach diesen Produkten, wurden Regenwaldflächen zur Anlage von Plantagen abgeholzt. In den letzten 40 Jahren fanden jedoch keine nennenswerten Vernichtungen von Primärwäldern für den Kokosölanbau mehr statt. Kokosnüsse können also durchaus einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Palmen lassen sich in diversen, ärmeren Ländern der Tropen einfach anbauen und ihre Produkte können vielseitig verwendet werden. Wenn die Kokosnüsse mit hochstämmigen Kokospalmen angebaut werden, kann der Boden darunter für den Anbau anderer Pflanzen genutzt werden. Eine vielseitige Nutzung der Fläche wird gewährleistet und eine Monokultur verhindert. Hier zwei Beispiele für eine sinnvolle Nutzung der Nüsse: Kokosnussfasern können als umwelt- und klimafreundliches Baumaterial eingesetzt werden. Sie haben eine gute Wärme- und Schalldämmeigenschaft. Außerdem können die Kokosnussfasern als Torfersatz eingesetzt werden. Im Gartenbau können gepresste Kokosnussfasern in gleicher Weise wie Naturtorf verwendet werden. Durch das Ersetzen des Torfs werden für den globalen Kohlenstoffspeicher wichtige Naturmoore erhalten.

Die frischen Kokosnüsse werden direkt nach der Ernte in einem speziellen, sehr schonenden Kaltpressverfahren verarbeitet. Zur Gewinnung von Bio-Kokosnussöl darf ausschließlich das Öl aus der ersten Pressung verwendet werden. Nur so kann der hohe Gehalt an natürlichen Inhaltsstoffen, hochwertigen Fettsäuren und Vitaminen garantiert werden.

Der Unterschied von Kokosöl und Kokosfett

Auf der Suche nach einem passenden Produkt kann aber doch noch einiges schief gehen. Man sieht ein Töpfchen Kokosfett und ein Gläschen Kokosöl vor sich. Und nun? Zugegeben, es ist verwirrend, aber erklärbar. Der Unterschied ist der Schmelzpunkt. Wenn Fett bei Zimmertemperatur flüssig ist, wird es als Öl bezeichnet. Kokosöl hat einen Schmelzpunkt von etwa 23°C. Wenn es im Sommer im Küchenschrank steht, ist es ein Öl, den Winter über ein Fett.

Unbehandeltes, natives und kaltgepresstes Kokosöl – oft sogar in Rohkostqualität – wird aufgrund des natürlich tiefen Schmelzpunktes in Gläsern angeboten. Man findet es vor allem in Reformhäusern und Bioläden. Es riecht und schmeckt intensiv und frisch nach Kokosnuss. Das viel günstigere Kokosfett gibt es in vielen Supermärkten in Plastikeimerchen oder in Alufolie eingewickelt als Speise- und Bratfett zu kaufen. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein Fett, es schmilzt erst bei über 40 °C. Es wird raffiniert und industriell gehärtet und ist fast geschmacksneutral, es hat nur ein sehr schwaches Kokosaroma.

Wirkung und Verwendung

Kokosöl kann vielseitig verwendet werden. Es ist hitzebeständig und eignet sich daher zum Kochen, Braten und Backen, außerdem es gibt asiatischen Gerichten eine feine Kokosnote. Kokosöl kann des Weiteren als Massageöl oder zur Pflege von trockenen Hautpartien, Hautausschlägen oder spröden Lippen verwendet werden. Man kann es auch als pflegenden Make-Up Entferner verwenden. Eine Haarkur aus Kokosöl eignet sich besonders bei trockenen, spröden Haaren. Dazu eine kleine Menge Kokosöl bei Körpertemperatur schmelzen lassen und im trockenen oder feuchten Haar verteilen und einige Zeit einwirken lassen – am besten über Nacht. Danach mit einem milden Shampoo waschen und die Haare an der Luft trocknen lassen. Kokosöl kann vorbeugend bei Mensch und Tier als Schutz vor Zecken und anderen Insekten angewendet werden. Bei Pferden mit Sommerekzem wirkt das Öl gleich doppelt: Es macht die Haut weich und geschmeidig und hält gleichzeitig Kriebelmücken fern. Veganer können bei Halsschmerzen den Löffel Honig im Tee einfach durch Kokosöl ersetzen.

Doch warum ist das so? Natives und naturbelassenes Kokosöl enthält viele Mineralien und Vitamine: Vitamin B1, B2, B3, B6, C, E, Folsäure, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Sodium und Zink. Es hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und einen kühlenden Effekt auf der Haut. Der Hauptbestandteil des Öls sind gesättigte Fettsäuren, davon sind bis zu 60 Prozent Laurinsäure. Über die Laurinsäure und ihre Eigenschaften wird seit den vielen Jahren geforscht. Wissenschaftlich bestätigt ist ihre anti-mikrobielle Wirkung. Weitere Forschungen werden vielleicht in Kürze zeigen, ob Kokosöl nebst der Verwendung in der Küche und als Pflegeprodukt für Haut und Haar auch seinen Platz in der Medizin finden wird.

Wofür verwendet ihr Kokosöl? Hinterlasst uns einen Kommentar unter dem Artikel!

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Held der Woche: Vanja, der Beharrliche

Unterwegs begegne ich vielen Menschen, die mich beeindrucken, mich inspirieren, mir Mut machen oder mich zum Nachdenken anregen. Mal sind es Bekannte oder Leute, mit denen ich mehr Zeit verbringe…

Unterwegs begegne ich vielen Menschen, die mich beeindrucken, mich inspirieren, mir Mut machen oder mich zum Nachdenken anregen. Mal sind es Bekannte oder Leute, mit denen ich mehr Zeit verbringe – ein anderes Mal ist es ein zufälliges, kurzes Zusammentreffen mit einem Fremden, das Spuren hinterlässt. Es ist Zeit, diese – meine – Helden des Alltags vorzustellen!

Wer: Vanja Dujc, Autodidakt, Olivenbauer, Geschichtenerzähler

Nicht irgendeiner, sondern einer, der seit rund zehn Jahren für sein „flüssiges Gold“ weltweit Preise einheimst. Einer, dessen Öl auch meine türkische Freundin (türkisch = mediterran = Expertin) und meine Gourmet-Kollegin (von der ich vermute, dass sie sogar vom Genießen träumt) für das Beste halten, das sie je gekostet haben. Einer, der sich jahrzehntelang von Null zur Spitze empor gearbeitet und trotz anfänglicher Misserfolge nicht aufgegeben hat.

Wo wir uns begegnet sind: In seinem Olivenhain über dem Städtchen Izola nahe Piran an der slowenischen Küste. Womit er mich beeindruckt: Mit seinem Öl natürlich. Viel mehr aber noch mit seiner Beharrlichkeit. Vor dreißig Jahren hat der Ingenieur aus Ljubljana erkannt, dass er im damaligen Jugoslawien nicht auf die Sicherheit seines Jobs vertrauen könne, sondern etwas Eigenes schaffen musste, um unabhängig zu sein. Pilze wollte er züchten – so war die Idee. Zwei Jahre dauerte es, bis er einsehen musste, dass daraus nichts werden konnte. Pilze wachsen in der Region nicht, dafür waren vier Hektar Olivenhain frei. Ohne Ahnung von Oliven zu haben pachtete er den Grund, kaufte Samen, die gerade verfügbar waren, und baute an. Es folgte einer der härtesten Winter seit langem. Die Olivenbäume erfroren. Mit einem neuen Kredit wurden neue Pflanzen gekauft. So ging es weiter, plätscherte vor sich hin. Zehn Jahre lang.

Bis er wusste, er musste eine Entscheidung treffen und alles auf eine Karte setzen. Statt einem Brotverdienst nachzugehen, studierte er die nächsten zehn Jahre Bücher alter italienischer Experten über das Thema, las alles, was er in die Finger bekam, nutzte jede Gelegenheit mit Experten zusammenzuarbeiten und probierte vor allem aus. Mit Erfolg!

Glück war natürlich auch dabei. Dass Vanja ausgerechnet den Hain bekam, auf dem Oliven wachsen, dass er seine Kredite wegen der wachsenden Inflation schnell abzahlen konnte, kurz, dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Und doch hätte sich wohl so mancher durch die anfänglichen Misserfolge vom Projekt abbringen lassen, wäre vor der harten körperlichen und geistigen Arbeit, etwas so Neues zu beginnen, zurück geschreckt. An einer Idee Jahrzehnte lang zu arbeiten, durch- und festzuhalten an etwas, wofür man anfangs belächelt wird, dazu gehört schon eine beachtliche Portion Geduld und Beharrlichkeit.

Einer, der mutig genug war, seine Begeisterung zu leben. Foto: Doris

Einer, der mutig genug war, seine Begeisterung zu leben.

Wie du ihn treffen kannst: Wer – wie ich – bei dieser Erfolgsgeschichte ein großes, prunkvolles Anwesen erwartet, das schon von Weitem per Schild und Pfeil angekündigt wird, der irrt. Der Hain ist so bescheiden und schwer zu finden, dass mich Najda vom Kempinski Palace Portoroz hin begleitet hat. Und selbst sie musste noch gut darauf achten, den richtigen Feldweg zu nehmen, auch wenn sie schon zigfach dort war. Wer Vanja besuchen möchte, meldet sich am besten via Website des Ölproduzenten. Dann holt der Autodidakt gerne die Gäste von der Hauptstraße ab, führt sie über den Hain, erklärt die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten – und beeindruckt ganz sicher auch sie mit seiner Geschichte.

Das flüssige, grüne Gold! Foto: Doris

Das flüssige, grüne Gold!

Dass Vanja nicht nur bei mir einen Eindruck hinterlassen hat, beweisen die zahlreichen Berichte über ihn. Ich finde das großartig, schließlich sollten wir alle viel öfter über Mutmacher und Helden sprechen!

Vanjas Olivenöl gibt es übrigens weltweit in ausgewählten Läden und Restaurants. In Wien wird es derzeit unter anderem im Vinoe verkauft.

Alle Olivensorten schauen anders aus. Foto: Doris

Alle Sorten von Olivenbäumen schauen anders aus: Die Blätter, wie die Äste wachsen… Vanja kennt sie – jetzt – alle.

Vor dreißig Jahren hat der Ingenieur begonnen, sich mit Oliven zu beschäftigen. Foto: Doris

Vor dreißig Jahren hat der Ingenieur begonnen, sich mit Oliven zu beschäftigen.

Der Blick an die slowenische Küste - der Olivenhain liegt malerisch über der Stadt Izola. Foto: Doris

Der Blick an die slowenische Küste – der Olivenhain liegt malerisch über der Stadt Izola.

Auch essbare Oliven hat Vanja anzubieten. Foto: Doris

Manche Oliven werden nach der Ernte nur zum Essen eingelegt – aus dem Großteil wird Öl gemacht.

 

Offenlegung: Danke an Stromberger PR und Kempinski Palace für die Einladung. Die Ansichten und Meinungen in der Geschichte bleiben meine eigenen. 

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Fandler Olivenöl

Die Basis einer guten Küche ist ein gutes Öl! Ein gutes Olivenöl darf in der Ölbar meiner Küche nicht fehlen und das Olivenöl von Fandler kommt zusätzlich in einer schicken Flasche….

Die Basis einer guten Küche ist ein gutes Öl! Ein gutes Olivenöl darf in der Ölbar meiner Küche nicht fehlen und das Olivenöl von Fandler kommt zusätzlich in einer schicken Flasche.

Mehr zum Fandler Olivenöl findet ihr hier.

Wer von euch hat wie ich mehrere Öle in der Küche? 

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