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Schlagwort: Laufen

Blogvorstellung: beVegt – vegan leben und laufen

„beVegt – vegan leben und laufen“ ist die größte deutschsprachige Seite für vegan und vegetarisch lebende Ausdauersportler. Ich bin durch Zufall bei einer Internetsuche nach veganen Sportgels und Sportriegeln im Mai diesen…

beVegt – vegan leben und laufen“ ist die größte deutschsprachige Seite für vegan und vegetarisch lebende Ausdauersportler. Ich bin durch Zufall bei einer Internetsuche nach veganen Sportgels und Sportriegeln im Mai diesen Jahres auf den Blog gestoßen. Während Wettkämpfen bekommt man öfter solche Gels und Riegel an den Verpflegungsstellen. Da diese leicht zu transportieren sind und schnelle Energie liefern, nehme ich sie – oder auch selbstgemachte Alternativen, wenn ich mal länger als drei Stunden laufe – auch gerne zur Stärkung mit. Ich habe damals aber nicht nur diesen einen Artikel, sondern auch viele weitere gelesen. Da die Seite schon seit 2011 existiert, habe ich einiges zum Nachlesen und kann mich problemlos von einem zum nächsten Artikel weiterklicken.

Daniel und Katrin schreiben in beVegt mit großer Begeisterung ausführlich über alle möglichen Themen in Zusammenhang mit Laufen und veganer Ernährung. Die beiden wissen, worüber sie berichten und lassen einem als LeserIn an ihren Erfahrungen teilhaben. Ihre Artikel sind so unterhaltsam geschrieben, dass sie zum Weiterlesen anregen. Egal ob als Laufanfänger oder ambitionierter Freizeitläufer, auf beVegt findet ihr verschiedenste Tipps für euer Training, für Wettkämpfe, genauso wie vegane Rezepte, die alltagstauglich sind.

Die Webseite ist in folgende Themenbereiche unterteilt:

Laufen
Hier findet ihr Basics für Laufanfänger mit verschiedensten, jahreszeitlich passenden Tipps – zum Beispiel Laufen bei Hitze, Laufbekleidung im Herbst und Winter, Tipps für den ersten Wettkampf, Trainingstipps für fortgeschrittene Läufer, hier finde ich zum Beispiel den Artikel über HIIT, high-intensity-interval-training, gut – und Tipps wie ihr Verletzungen vorbeugt. Die Artikel über das Laufen sind noch persönlicher geschrieben als in diversen Lauf-Magazinen wie Runnersworld, und ich finde sie sehr gut zu lesen.

Ernährung
Das Thema vegane Ernährung ist übersichtlich in folgende Unterbereiche eingeteilt: Die Basics pflanzlicher Sporternährung für Läuferinnen und Läufer (hier können sich nicht nur Laufanfänger Tipps holen, ich finde zum Beispiel den Carboloading-Bericht vor dem Wettkampf sehr gut), Plant Power: Rezepte für selbstgemachtes Sportfood, (Pflanzliche) Ernährung allgemein (hier findet ihr Tipps wie ihr euch unterwegs vegan ernähren könnt) und Testberichte zum Thema Ernährung. Bei den Artikeln über vegane Ernährung merkt man, dass Daniel und Katrin sich aus Überzeugung rein pflanzlich ernähren und ihre Leidenschaft gerne und undogmatisch mit allen teilen.

Rezepte
Hier werden die Rezepte in folgende Kategorien eingeordnet: Sportfood (mit Rezepten für Riegel zum Selbermachen), Salate, Frühstück, Rezeptideen für Läuferinnen und Läufer (wie zum Beispiel eine Bolognese aus Linsen), Suppen, Soßen und Dips, Smoothies für Sportler, Zur Belohnung nach dem Wettkampf, Snacks und vegane Kochbücher. Die Rezepte laden zum Nachkochen ein, da sie oft einfach sind und ohne viele Spezialzutaten auskommen. Definitiv stellen sie auch für Nicht-Veganer eine Bereicherung des Speiseplans dar.

Motivation
„Wenn dir die Motivation fehlt, wirst du es schwer haben.“ In diesem Sinne findet ihr hier Motivation für Training und Wettkampf (wenn ihr noch nicht lauft mit elf Gründen wieso ihr mit dem Laufen anfangen solltet), Veränderung und Ziele, motivierende Bücher (wie zum Beispiel Scott Jureks Eat & Run, über das ich auch eine Rezension geschrieben habe) und motivierende Menschen. Diese Artikel sind persönlich geschrieben, Katrin und Daniel lassen uns an ihrer eigenen Motivation teilhaben und berichten davon, was sie anspornt und ihnen selbst hilft, sich immer wieder zu begeistern.

Daniel_und_Katrin_Karotte_2014

Ich habe Katrin und Daniel einige Fragen gestellt, und sie haben mir erzählt, wie sie zur veganen Ernährung und zu ihrem Blog gekommen sind, und was sich die beiden für die Zukunft wünschen:

Eli: Wie kam es dazu, dass ihr angefangen habt, euch vegan zu ernähren?

Daniel: Ganz ehrlich, so ganz genau kann ich das gar nicht mehr rekonstruieren. Ich weiß aber, dass ich irgendwann im Sommer 2010 ein paar Bücher gelesen habe, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Ich wusste natürlich schon früher, dass es Leute gibt, die sich vegan ernähren, aber ich habe das immer als extrem und verrückt abgetan und mich nie näher mit den Gründen beschäftigt, die dahinter stehen. Jedenfalls hat mir das alles plötzlich sehr viel mehr eingeleuchtet als vorher und ich habe einen Selbstversuch gestartet, bei dem ich einen Monat lang vegetarisch essen wollte. In diesem Monat habe ich dann alles an Informationen aufgesogen, was ich finden konnte: Videos aus Schlachtfabriken und Mastanlagen, vegane Food-Blogs, Bücher über die gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Aspekte unserer Ernährung. Es hat keine drei Wochen gedauert, da war aus dem vegetarischen Selbstversuch ein veganer Selbstversuch geworden, der bis heute andauert. Und ich habe nicht mehr vor, ihn irgendwann zu beenden.

Katrin: Als Daniel mit seinem Selbstversuch anfing, fand ich das total übertrieben. Wir haben ungefähr zwei bis drei Mal pro Monat Fleisch, ein bis zwei Mal pro Monat Fisch gegessen. Im Nachhinein hätte man uns schon als Halbvegetarier bezeichnen können. Interessiert war ich trotzdem und habe mir “Eating Animals” aus seinem Bücherschrank geholt. Nach nur wenigen Seiten war Fleisch für mich passé. Aber ohne Milch und Milchprodukte – das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Wenige Kapitel später sah auch das anders aus, und ich habe mich Schritt für Schritt in die vegane Welt vorgewagt. Gerade am Anfang war es für uns hilfreich, dass wir dieses Experiment zu zweit angegangen sind und wir uns zumindest zu Hause nicht für unsere Ernährungsweise rechtfertigen mussten. Viele in meinem Umfeld dachten am Anfang noch, dass es eine Phase ist. Aber wie Daniel schon gesagt hat – auch ich habe nicht vor, jemals wieder tierische Lebensmittel zu essen.

Eli: Welche Auswirkungen konntet ihr durch die vegane Ernährung auf eure sportlichen Leistungen feststellen?

Daniel: Seit unserer Ernährungsumstellung haben wir neue persönliche Bestzeiten auf allen Distanzen aufgestellt: Zehn Kilometer, Halbmarathon und Marathon. Außerdem sind wir beide zu Ultramarathonläufern geworden und haben inzwischen schon so einige Wettkämpfe über 50 oder mehr Kilometer gefinished. Wir schreiben diese Erfolge aber vor allem unserem Training zu, denn ohne hartes Training und Durchhaltevermögen wird man auch mit der besten Ernährung nicht schneller oder ausdauernder.

Katrin: Aber es ist natürlich schon so, dass unsere Ernährung insgesamt deutlich besser geworden ist, seit wir vegan leben. Wir kochen viel häufiger und mit mehr Spaß als früher, wir sind experimentierfreudiger und probieren öfter mal ganz neue Zutaten aus, wir essen abwechslungsreicher. Gerade für Sportler ist eine pflanzliche Ernährung mit vollwertigen Lebensmitteln ideal, weil sie viel Energie in Form von komplexen und einfachen Kohlenhydraten liefert, aber auch Eiweiß, gute Fette und sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken und eine schnelle Regeneration ermöglichen.

Eli: Wie hattet ihr die Idee zu beVegt?

Daniel: Schon vom ersten Tag unserer veganen Zeit an hat uns der amerikanische Blog No Meat Athlete begleitet. Matt Frazier schreibt dort auf eine sehr sympathische und undogmatische Weise über die vegane Ernährung und das Laufen und hat damit inzwischen eine riesige, weltweite Community um sich geschart. Als wir etwa ein Jahr vegan gelebt hatten und es uns damit einfach unglaublich gut ging, dachten wir: Hey, wir müssen so etwas wie No Meat Athlete auf Deutsch machen, um anderen von unseren Erfahrungen zu berichten und sie dazu zu motivieren, diesen Lebensstil auch für sich mal auszuprobieren – einfach, weil das Laufen und die vegane Lebensweise so viel Gutes in unser Leben gebracht haben: Freundschaften, Zufriedenheit, Glück.

Katrin: Am Anfang hatten wir natürlich schon ein bisschen Angst, dass sich niemand für unseren Blog interessieren würde. Aber dann kamen schnell die ersten Kommentare und Leser, und heute schauen jeden Tag mehrere Tausend Besucher auf beVegt vorbei und lesen unseren Newsletter. Wir hätten nie gedacht, dass es einmal so groß werden würde, aber wir freuen uns wirklich sehr darüber, denn der Blog und die Gemeinschaft, die sich darum entwickelt hat, bedeuten uns extrem viel.

Eli: Was waren die größten Komplimente, die LeserInnen euch gemacht haben?

Daniel: Am Allerschönsten ist es, wenn wir von Lesern erfahren, dass wir einen Teil dazu beigetragen haben, dass sie mit dem Laufen angefangen oder ihre Ernährung verändert haben. Dieses Gefühl, dass das eigene Handeln eine Bedeutung für andere hat und Menschen den Mut gibt, etwas zum Positiven zu verändern, das ist schon großartig und motiviert uns natürlich auch dazu, mit beVegt weiterzumachen.

Eli: Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Katrin: In den letzten Jahren ist die vegane Lebensweise sehr stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt und hat dadurch einiges von ihrem “Extrem-Image” verloren. Wir hoffen, dass diese Entwicklung weiter voranschreitet und sich immer mehr Menschen trauen, ihre eingefahrenen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hinter sich zu lassen oder wenigstens mal kritisch zu hinterfragen.

Und natürlich freuen wir uns, wenn wir zukünftig mit immer mehr veganen Läufern an der Startlinie stehen und gemeinsam für diesen Lebensstil werben können!

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Der Wecker läutet viel zu früh, aber man wollte ja eigentlich noch ein Workout vor dem Frühstück einlegen. Man wollte, weil man sollte. Nur noch kurz schlummern. Ein paar Minuten….

Der Wecker läutet viel zu früh, aber man wollte ja eigentlich noch ein Workout vor dem Frühstück einlegen. Man wollte, weil man sollte. Nur noch kurz schlummern. Ein paar Minuten. Die „paar Minuten“ werden mehr und mehr. Nach einer Stunde steht man dann doch noch auf, wirft einen verächtlichen Blick auf die am Vorabend vorbildlich bereitgelegten Sportsachen und sofort stellt sich das schlechte Gewissen ein, gegen das man erstmal mit schlechter Laune und Kaffee ankämpfen muss. Wer kennt das nicht? So, oder so ähnlich.

Doch das muss nicht sein. Der Frühjahrsputz in den letzten Monaten war schließlich nicht dazu da, den immer gleichen Gewohnheiten mehr Raum geben zu können, weiterhin im Hamsterrad zu laufen und nie auszubrechen. Ganz im Gegenteil! Das Ausmisten sollte ein ganzheitliches Umdenken zur Folge haben. Und das bedeutet: Neue Freude an Bewegung muss her! Nur wenn die Bewegung wirklich Freude macht, bleibt ihr auf Dauer am Ball. Sobald Routine eingekehrt ist, läuft man ganz schnell Gefahr, Sport bleiben zu lassen, anstatt ihn anzupassen.

Wenn euch zum Beispiel Laufen – egal zu welcher Tageszeit – partout keinen Spaß macht und auch keine Aussicht auf Änderung dieses Zustands besteht, dann lasst es bleiben. Wenn die 90er-Jahre Fitness-DVD (um nicht das verstaubte Wort „Aerobic“ zu strapazieren) schon beim bloßen Gedanken daran mehr Aggressionen als Freude in euch hervorruft: Weg damit!

Es ist ganz egal, was euch hindert, mit Freude und Motivation einen bestimmten Sport auszuüben. Versucht lediglich, es zu ändern. Manchmal funktioniert das mit ganz einfachen Tricks, manchmal zeigt einem der Kopf aber auch, dass es an der Zeit ist, sich komplett davon zu lösen und etwas Neues auszuprobieren.

Das Wichtigste dabei: Beobachtet euch selbst! Geht ihr immer lustlos mit einem ausgeleierten T-Shirt und der löchrigen Trainingshose zum Sport? Mögt ihr es nicht, einen verschwitzten, nassen „Lappen“ am Körper zu tragen? Was denkt ihr, wenn ihr zu euren Sportsachen greift? Würde es ein neues Trainingsoutfit schaffen, euch wieder zu motivieren? Manchmal reicht es schon, sich mit einem neuen Teil einzudecken, um wieder frisch an die Sache heranzugehen. Denn schließlich hat man auch Zeit und Geld in die Auswahl gesteckt und sieht in der richtigen Kleidung gleich um einiges fitter aus!

Macht der Sport zwar Spaß, tut aber scheinbar nicht gut? Treten regelmäßig Schmerzen auf oder kommt ihr so schnell außer Atem, dass ihr schon vor Beginn keine Lust mehr habt? Dann geht es langsamer an und lasst gegebenenfalls euer Equipment (wie zum Beispiel Laufschuhe) von einem Fachmann unter die Lupe nehmen. Oft ist es „einfach nur“ das falsche Schuhwerk, das durch Fehlbelastung unnötige Schmerzen und zu schnelle Ermüdung hervorruft.

Geht ihr regelmäßig ins Fitnesscenter, weil ihr irgendwann einmal dazu verleitet wurdet und ihr es seitdem nicht über euch gebracht habt, den Vertrag zu kündigen? Überlegt, ob ihr wirklich so eine Anlaufstelle braucht, oder ob sie euch mehr belastet. Manche können ganz wunderbar alleine zu Hause trainieren – ob mit Audio-, Video-, oder schriftlicher Anleitung. Anderen wiederum liegt die Fitnessstudio-Atmosphäre mehr. Findet heraus, was euch mehr anspricht.

Das gleiche gilt auch für die Tageszeit. Wenn ihr morgens einfach nicht aus dem Bett kommt, bleibt doch einfach liegen und absolviert eure Sporteinheit am Abend. Oder umgekehrt, wenn ihr abends immer nach Ausreden sucht, warum ihr nicht trainieren könnt. Sucht euch einen Trainingspartner, wenn ihr externe Motivation braucht oder bleibt alleine, wenn ihr das bevorzugt. Bleibt drinnen, zu Hause oder im Studio, geht hinaus an die frische Luft. Ihr entscheidet. Lasst euch nicht von anderen eine Trainingsgewohnheit aufzwingen, wenn sie euch nicht entspricht! Probiert verschiedenste Sportarten aus – es gibt fast überall Schnupperangebote, wenn man einfach nur mal testen möchte, ob einem eine Disziplin überhaupt liegt.

Macht euch einfach frei von allen inneren und äußeren Zwängen, einer ungeliebten Bewegungsform nachgehen zu müssen. Ihr müsst gar nichts. Nur darauf achten, dass es euch gut geht.

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Scott Jurek: Eat & Run

Im Januar dieses Jahres habe ich Scott Jureks Buch gelesen, oder besser gesagt verschlungen. Schon der Titel hat mich angesprochen – ich laufe auch gerne, zwar keine Ultras, aber immerhin…

Im Januar dieses Jahres habe ich Scott Jureks Buch gelesen, oder besser gesagt verschlungen. Schon der Titel hat mich angesprochen – ich laufe auch gerne, zwar keine Ultras, aber immerhin normale Marathondistanzen sowie Bergläufe und ich ernähre mich auch vegan (zu Hause ausschließlich, sonst flexi-vegan). In „Eat & Run“ schreibt Scott Jurek über seine Kindheit und Jugend, darüber wie er zum Laufsport gekommen ist, wie sich seine Leidenschaft weiterentwickelt hat, wie er immer wieder und immer weiter gelaufen ist und wie er dabei auf vegane Ernährung gekommen ist.

Mit fesselnden Worten gelingt es Scott Jurek den Leser in seinen Bann zu ziehen und an seinen Abenteuern bei den längsten und härtesten Rennen teilhaben zu lassen. Man kann förmlich die Anstrengungen und Hitze mitfühlen, sowie die Schönheit der geschilderten Natur mit genießen und sich mit ihm freuen, wenn er einen Lauf gewinnt. Scott Jurek schreibt über seine schwerkranke Mutter, sein hartes Leben zwischen Laufsport, Studium und Geldverdienen, aber auch über seine Freunde und jene Menschen, die ihn motiviert und inspiriert haben. Die Ernährung kommt im Buch immer wieder nebenbei vor, zum Beispiel was er an neuen Nahrungsmitteln gerade ausprobiert, beeinflusst von seinen Reisen und Erfahrungen. Am Ende jeden Kapitels stellt Scott Jurek eines seiner veganen Lieblingsrezepte vor. Ein paar davon, wie den Chia-Pudding, habe ich schon ausprobiert – einfach zu machen und schmeckt sehr lecker. Ein persönlich geschriebenes, sehr lesenswertes Buch ist Scott Jurek gelungen. Nicht nur für Läufer empfehlenswert!

Hier geht es zu Scotts Website: scottjurek.com

 

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