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Seele 2.0 – Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Wir fangen sehr früh an, nicht unser Leben zu leben – zum Beispiel in der Schule. Hier eine kleine Tiergeschichte, die mir heute durch den Kopf ging: Eines Tages versammelten…

Wir fangen sehr früh an, nicht unser Leben zu leben – zum Beispiel in der Schule. Hier eine kleine Tiergeschichte, die mir heute durch den Kopf ging:

Eines Tages versammelten sich ein Kaninchen, ein Vogel, ein Eichhörnchen, ein Fisch und ein Aal im Wald. Sie beschlossen, eine Schule zu gründen und bildeten einen Schulrat. Das Kaninchen forderte, dass Schnelllauf in den Lehrplan aufgenommen werden müsse; der Vogel bestand darauf, dass Fliegen zum Lehrplan gehöre; der Fisch meinte, Schwimmen wäre wichtig; das Eichhörnchen sagte, dass senkrechtes Bäume erklettern ein absolut notwendiger Bestandteil des Lehrplans sei, und der Aal bestand auf “Löcher in die Erde bohren“. Sie nahmen alle diese Fächer in den Lehrplan auf und erklärten es zur Regel, dass jedes Tier alle Fächer belegen müsse. Obwohl das Kaninchen eine Eins im Schnelllauf bekam, stellte es sich heraus, dass es mit dem “Senkrecht auf Bäume klettern” ernsthafte Probleme hatte. Es fiel immer hintenüber. Nach kurzer Zeit war es von den vielen Gehirnerschütterungen geistig nicht mehr auf der Höhe und konnte nicht mehr so schnell laufen. Anstatt einer Eins bekam es jetzt eine Vier im Laufen und natürlich nach wie vor eine Sechs im senkrechten Bäumeklettern. Der Vogel war ausgezeichnet im Fliegen, aber wenn es darum ging, Löcher in die Erde zu bohren, war er gar nicht gut, er brach sich immer den Schnabel und die Flügel. Bald bekam er nur noch die Note drei im Fliegen, eine Sechs im “Löcher in die Erde bohren”, und beim Schwimmen erging es ihm ganz schlecht. Der Aal ging als Klassenbester hervor, weil er alles halbwegs richtig machte. Und die Erzieher waren alle zufrieden, weil jeder sämtliche Fächer belegt hatte. Sie nannten es Allgemeinbildung.

Wir lachen vielleicht über diese Geschichte, aber so sieht es aus. Wir versuchen tatsächlich, jeden Menschen dem anderen gleich zu machen und zerstören damit die Möglichkeit jedes Einzelnen, wirklich er selbst zu sein.

Was tut es mit unserer Psyche?

1. Wir lernen, nicht aufzufallen

Weil man so am besten durch die Schuljahre kommt, lernen wir, uns den anderen anzupassen und nicht aufzufallen. Kleidung, Frisuren, Lieblingsmusik. Wer anders ist, wird schnell zum Außenseiter. Außergewöhnlich zu sein ist hart, erfordert Mut und Durchhaltevermögen. Sich anzupassen scheint die leichtere Strategie zu sein. Mit einer Ausnahme: Wenn ich mich anpasse, muss ich diese angepasste Form dauerhaft aufrecht erhalten, und das kostet mich enorme Energie. Energie, die ich jeden Tag nur dafür aufwende, mich anzupassen.

2. Wir verlernen, eigene Lösungen zu suchen

Weil wir in der Schule lernen, dass es nur eine richtige Lösung gibt, suchen wir im Leben auch DIE Lösung. Dabei ist die Zahl der Möglichkeiten, unsere Themen und Probleme im Leben anzugehen, schier unerschöpflich – jeder kann die gleiche Frage anders beantworten.

3. Wir versuchen, zu gefallen

Unsere Eltern, unsere Lehrer und andere Personen, die Einfluss auf uns haben, prägen unsere Glaubenssätze. „Das ist nichts für Mädchen!“, „An deiner Stelle würde ich lieber Jura studieren!“ – kennst du solche Sprüche? Wie programmiert und ferngesteuert, laufen wir dann zum Teil jahrelang in eine Richtung und wundern uns irgendwann mit Ende 30, wofür das gut ist.

Lebst du DEIN Leben?

Sich zu entfalten, aufzublühen und sein Potenzial auszuschöpfen klingt so einfach. Ich habe Riesenrespekt vor jedem Menschen, der den Mut hat, sich auf die Suche nach seinen eigenen Schätze zu machen und diese der Welt zu zeigen. Die bekanntesten solcher Menschen sind Künstler – dort gilt Unangepasstheit auch als ein Muss. Manche der modernen Unternehmer gelten ebenfalls als Exzentriker und fahren gut damit, ein klares und scharfes Profil zu haben.

Lebst du DEIN Leben? Wie wirst du diese Frage am Ende deines Lebens beantworten? Eine australische Krankenschwester – Bronnie Ware – hat Sterbende in den letzten Wochen ihres Lebens begleitet. Die Menschen, die sie trifft, stellen viel zu oft fest, dass sie ihre eigenen Wünsche hinten angestellt und zu viel gearbeitet haben, dass sie sich zu wenig Zeit für Familie und Freunde genommen und – vor allem – sich nicht erlaubt haben, glücklich zu sein. Ich kann diese Erkenntnisse nicht oft genug zitieren. Auch für mich selbst ist es eine gute Erinnerung an das, worauf es wirklich ankommt, wenn wir mit einem Lächeln aus dem Leben treten wollen. Für sich selbst hat Bronnie Ware nach diesen Erfahrungen entschieden, dass sie nur noch das macht, was sie wirklich will.

Und dafür muss man sich selbt erstmal kennenlernen, oder? Viel Spaß dabei!

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Seele 2.0 – Bauanleitung für deine Wunschwelt in drei Schritten

„Was du willst ist, was du kriegst“, sagte einst mein Freund. Und überall, wo ich diesen Spruch bringe, entsteht ein Gespräch. Manchmal eine Diskussion, teilweise auch Streit. Können wir uns…

„Was du willst ist, was du kriegst“, sagte einst mein Freund. Und überall, wo ich diesen Spruch bringe, entsteht ein Gespräch. Manchmal eine Diskussion, teilweise auch Streit.

Können wir uns wirklich unsere Wunschwelt herbeizaubern?

Lasst uns nachsehen. An einem Tag prallen mehrere Milliarden Eindrücke und Fakten auf uns ein. Allein das Wetter besteht schon aus einem komplexen Konstrukt von Luftdruck, Feuchtigkeit, Temperatur und Luftbewegung. Dann all die Menschen und Medien, die um uns herum sind. Und dann noch unsere eigenen Gedanken. Kein Lebewesen würde das je überleben!

Unser Gehirn ist ein Sieb

Unser Gehirn hat eine Strategie entwickelt, mit dieser Menge an Informationen umzugehen: Es verwirft 99 Prozent davon. Alles, was nicht relevant ist und nicht verarbeitet werden kann, wird wieder aussortiert und dringt gar nicht erst in unser Bewusstsein ein. Wenn du dich also nicht ganz speziell für den heutigen Luftdruck interessierst, wird dieser Datenmüll bleiben, wo er hingehört.

Konstruktionsmechanismus

Eine andere faszinierende Fähigkeit unseres Gehirns besteht darin, aus wenig und aus unvollständiger Information ein komplettes Bild zu erzeugen, welches es uns erlaubt, Entscheidungen zu treffen oder uns im Raum zu bewegen. So können wir zum Beispiel auf Basis von Licht, Schatten und Geräuschen gut vorhersehen, wie ein Weg weiter geht, den wir nicht sehen, weil er hinter einer Kurve liegt. Wir erstellen für räumliche Orientierung eine sogenannte kognitive Karte, und wenn man dich jetzt bitten würde, eine Skizze von deinem jetzigen Ort oder von deinem letzten Urlaubsort zu erstellen, dann wärst du dazu in der Lage, mit mehr oder weniger Detailtiefe. Hierzu später mehr.

Bau dir eine Welt, wie sie dir gefällt

Jetzt stell dir vor, Tausende von Menschen gehen jeden Tag über dieselbe Kreuzung. Sehen alle das Gleiche? Messen alle dieser Kreuzung dieselbe Bedeutung bei? Wohl kaum! Zum einen siebt das Gehirn jedes Passanten all das aus, was nicht relevant ist, zum anderen werden bei jedem Menschen andere Details hinzu konstruiert, damit er sich in seiner Welt, auf seiner Mission, gut zurecht findet.

Wie kannst du dir nun eine Welt bauen, wie sie dir gefällt? Hole dir ruhig viel weißes Papier und bunte Stifte, wir können ja ein paar Minuten zusammen bauen, dann machst du selbst weiter, ok?

Als Schritt Nummer eins schlage ich vor, du bestimmst, was es in deiner Welt oft und viel gibt. Sonne, Obst, grüne Elektroautos – was fällt dir ein? Viele lächelnde Menschen? Viele zwitschernde Vögel? Wellenrauschen? Berggipfel? Kinder? Kühe? Schokolade? Notiere einfach alles, was dir in den Sinn kommt.

Schritt Nummer zwei: Markiere alles, was aus dieser Sammlung jetzt schon da ist. Einfach um zu sehen, zu wie viel Prozent deine jetzige Welt schon deiner Wunschwelt entspricht. Erledigt? Auf welchen Wert bist du gekommen? Egal, wie viel du bereits gefunden hast, stehe gern auf und haue dir die Fäuste in die Brust, als wärest du King Kong. Feiere dich als Frau oder Herr deines Lebens!

Schritt Nummer drei: Gehe suchen! Mit der kognitiven Karte deiner Wunschwelt unterwegs zu sein, ist wie die Stadt um dich herum neu entdecken! Oder weißt du, wie es im zweiten Stockwerk der Häuser in der Fußgängerzone aussieht? Viele verborgenen Schätze sind um uns herum positioniert, wir nehmen sie bloß nicht wahr, weil unser Hirn sie gemäß der vorherigen kognitiven Landkarte als nicht relevant aussortiert hat.

Zauber der Wahrnehmung

Eine fantastische Funktion unseres Gehirns solltest du noch kennen: Es kann zwischen real und ausgedacht nicht unterscheiden. Das ist der Grund, warum wir uns vor den Thrillern gruseln und richtig hohen Puls kriegen, wo doch die Monster nur in einem Flachbildschirm stecken. Nun gib dir selbst eine Einschätzung: Wie viel Potenzial steckt in deiner Wunschwelt-Karte? Kann diese dir so viel Inspiration und „gute Monster“ schicken, dass du den ganzen Tag am lächeln bist? Ist dein Vorstellungsvermögen schon erwachsen genug, sich die Wunschwelt in allen Farben und Geschmacksrichtungen zusammen zu stellen?

Wiederhole Schritte eins bis drei immer wieder, bis du dich daran gewöhnt hast, Dinge zu sehen, die du sehen willst. Du wirst dich wundern, wie schnell dein Gehirn sich darauf umstellt und dich von unnützen Informationen abschirmt. Und sollte es bei dir gut funktionieren, helfe auch anderen um dich herum, sich ihre Wunschwelt zu erschaffen!

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Der Wecker läutet viel zu früh, aber man wollte ja eigentlich noch ein Workout vor dem Frühstück einlegen. Man wollte, weil man sollte. Nur noch kurz schlummern. Ein paar Minuten….

Der Wecker läutet viel zu früh, aber man wollte ja eigentlich noch ein Workout vor dem Frühstück einlegen. Man wollte, weil man sollte. Nur noch kurz schlummern. Ein paar Minuten. Die „paar Minuten“ werden mehr und mehr. Nach einer Stunde steht man dann doch noch auf, wirft einen verächtlichen Blick auf die am Vorabend vorbildlich bereitgelegten Sportsachen und sofort stellt sich das schlechte Gewissen ein, gegen das man erstmal mit schlechter Laune und Kaffee ankämpfen muss. Wer kennt das nicht? So, oder so ähnlich.

Doch das muss nicht sein. Der Frühjahrsputz in den letzten Monaten war schließlich nicht dazu da, den immer gleichen Gewohnheiten mehr Raum geben zu können, weiterhin im Hamsterrad zu laufen und nie auszubrechen. Ganz im Gegenteil! Das Ausmisten sollte ein ganzheitliches Umdenken zur Folge haben. Und das bedeutet: Neue Freude an Bewegung muss her! Nur wenn die Bewegung wirklich Freude macht, bleibt ihr auf Dauer am Ball. Sobald Routine eingekehrt ist, läuft man ganz schnell Gefahr, Sport bleiben zu lassen, anstatt ihn anzupassen.

Wenn euch zum Beispiel Laufen – egal zu welcher Tageszeit – partout keinen Spaß macht und auch keine Aussicht auf Änderung dieses Zustands besteht, dann lasst es bleiben. Wenn die 90er-Jahre Fitness-DVD (um nicht das verstaubte Wort „Aerobic“ zu strapazieren) schon beim bloßen Gedanken daran mehr Aggressionen als Freude in euch hervorruft: Weg damit!

Es ist ganz egal, was euch hindert, mit Freude und Motivation einen bestimmten Sport auszuüben. Versucht lediglich, es zu ändern. Manchmal funktioniert das mit ganz einfachen Tricks, manchmal zeigt einem der Kopf aber auch, dass es an der Zeit ist, sich komplett davon zu lösen und etwas Neues auszuprobieren.

Das Wichtigste dabei: Beobachtet euch selbst! Geht ihr immer lustlos mit einem ausgeleierten T-Shirt und der löchrigen Trainingshose zum Sport? Mögt ihr es nicht, einen verschwitzten, nassen „Lappen“ am Körper zu tragen? Was denkt ihr, wenn ihr zu euren Sportsachen greift? Würde es ein neues Trainingsoutfit schaffen, euch wieder zu motivieren? Manchmal reicht es schon, sich mit einem neuen Teil einzudecken, um wieder frisch an die Sache heranzugehen. Denn schließlich hat man auch Zeit und Geld in die Auswahl gesteckt und sieht in der richtigen Kleidung gleich um einiges fitter aus!

Macht der Sport zwar Spaß, tut aber scheinbar nicht gut? Treten regelmäßig Schmerzen auf oder kommt ihr so schnell außer Atem, dass ihr schon vor Beginn keine Lust mehr habt? Dann geht es langsamer an und lasst gegebenenfalls euer Equipment (wie zum Beispiel Laufschuhe) von einem Fachmann unter die Lupe nehmen. Oft ist es „einfach nur“ das falsche Schuhwerk, das durch Fehlbelastung unnötige Schmerzen und zu schnelle Ermüdung hervorruft.

Geht ihr regelmäßig ins Fitnesscenter, weil ihr irgendwann einmal dazu verleitet wurdet und ihr es seitdem nicht über euch gebracht habt, den Vertrag zu kündigen? Überlegt, ob ihr wirklich so eine Anlaufstelle braucht, oder ob sie euch mehr belastet. Manche können ganz wunderbar alleine zu Hause trainieren – ob mit Audio-, Video-, oder schriftlicher Anleitung. Anderen wiederum liegt die Fitnessstudio-Atmosphäre mehr. Findet heraus, was euch mehr anspricht.

Das gleiche gilt auch für die Tageszeit. Wenn ihr morgens einfach nicht aus dem Bett kommt, bleibt doch einfach liegen und absolviert eure Sporteinheit am Abend. Oder umgekehrt, wenn ihr abends immer nach Ausreden sucht, warum ihr nicht trainieren könnt. Sucht euch einen Trainingspartner, wenn ihr externe Motivation braucht oder bleibt alleine, wenn ihr das bevorzugt. Bleibt drinnen, zu Hause oder im Studio, geht hinaus an die frische Luft. Ihr entscheidet. Lasst euch nicht von anderen eine Trainingsgewohnheit aufzwingen, wenn sie euch nicht entspricht! Probiert verschiedenste Sportarten aus – es gibt fast überall Schnupperangebote, wenn man einfach nur mal testen möchte, ob einem eine Disziplin überhaupt liegt.

Macht euch einfach frei von allen inneren und äußeren Zwängen, einer ungeliebten Bewegungsform nachgehen zu müssen. Ihr müsst gar nichts. Nur darauf achten, dass es euch gut geht.

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit dem Frühjahrsputz in allen Lebensbereichen auseinander gesetzt. Nachdem ihr jetzt hoffentlich jede Menge entrümpelt habt – in der Wohnung, im Computer,…

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit dem Frühjahrsputz in allen Lebensbereichen auseinander gesetzt. Nachdem ihr jetzt hoffentlich jede Menge entrümpelt habt – in der Wohnung, im Computer, im Körper und in der Seele – habt ihr wieder Platz und Luft für Neues. Neue Inspiration, neue Wünsche, neue Vorhaben oder was euch sonst noch durch den Kopf geht. Aber ihr kennt das: Gedanken sind schön und gut, doch oft benötigt man ein neues „Projekt“, um wieder frisch und voller Energie durchstarten zu können.

In den nächsten Wochen wird sich bei mir daher alles um Neues drehen:

– Neues lernen: Schon der englische Philosoph Francis Bacon sagte: „Wissen ist Macht.“ Und es stimmt. Wissen macht nicht einfach nur klüger. Wissen macht selbstsicher. Wissen gibt Kraft und Freude. Es existieren heutzutage unglaublich viele Möglichkeiten, seinem Gehirn etwas Gutes zu tun und sich selbstständig weiterzubilden. Ich werde euch einen Überblick über die verschiedensten Optionen bieten, vielleicht findet ihr darunter etwas passendes für euch.

– Neues Hobby: Alles sprießt und gedeiht – und das sollt auch ihr! In diesem Kolumnenbeitrag wird es ganz besonders um Inspiration gehen. Ich möchte euch einen bunten Strauß an Ideen liefern, was ihr mit eurer neu gewonnenen Energie alles anstellen könntet – denn gelangweilt auf der Couch herumsitzen oder einem Zeitvertreib nachgehen, „weil ihr das schon immer so gemacht habt“, war gestern!

– Neue Ernährung: Seid ihr gelangweilt von eurer Ernährung? Esst ihr, weil ihr essen müsst? Ernährt ihr euch tagein, tagaus von den mehr oder weniger gleichen Lebensmitteln oder Speisen? Wollt ihr in diesem Bereich etwas Neues ausprobieren, wisst aber nicht, wo ihr ansetzen sollt? Es wird hier keine Diät-Tipps geben, sondern verschiedene Ansätze, um den eigenen Speiseplan bunter und abwechslungsreicher zu gestalten. Denn Essen ist nicht nur (überlebens-)wichtig, sondern kann auch Spaß machen. Ich spreche aus Erfahrung!

– Neue Freude an Bewegung: Auch in diesem Bereich gilt es, alte Verhaltensmuster zu überdenken und ihnen einen neuen Anstrich zu geben, oder vielleicht sogar etwas ganz Neues in das persönliche Fitnessprogramm aufzunehmen. Denn ihr kennt das Problem vermutlich: Nur dann, wenn Bewegung Freude macht, bleibt man auf Dauer am Ball. Sobald die Routine eingekehrt ist, läuft man ganz schnell Gefahr, Sport bleiben zu lassen, anstatt ihn anzupassen.

– Neue Entspannung: Damit die frisch gewonnene Energie nicht sofort wieder verloren geht, zeige ich euch, mit welchen Techniken und Hilfsmitteln ihr aktiv regelmäßige Entspannungsphasen in euren Alltag einbauen könnt, auch wenn sie noch so kurz sind. Eure Seele wird es euch danken.

– Neuer Platz: Nur weil der aktuelle Frühjahrsputz jetzt abgeschlossen ist, heißt das noch lange nicht, dass wir jetzt ein Jahr lang überhaupt nichts mehr entrümpeln müssen. In diesem Beitrag werde ich euch zeigen, was ihr auch während des restlichen Jahres machen könnt, um den nächsten Frühjahrsputz viel entspannter angehen zu können.

Ihr seht also, mein großes Ziel für die nächste Zeit ist es, euch rundum Inspiration zu bieten und euch mit einer Menge Motivation in die Sonnenmonate zu schicken.

Gibt es weitere Bereiche, die euch interessieren würden?

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Wer den Kränzelhof be-suchet, der findet

„Jetzt kennst du meine ganze Lebensgeschichte.“, meint er, während er vor mir mit bloßen Füßen, die Schuhe in der einen Hand, sein Sakko in der anderen, durchs Gras stapft. Keine schlechte…

„Jetzt kennst du meine ganze Lebensgeschichte.“, meint er, während er vor mir mit bloßen Füßen, die Schuhe in der einen Hand, sein Sakko in der anderen, durchs Gras stapft. Keine schlechte Leistung, nachdem wir uns vor weniger als einer Stunde kennen gelernt haben. Ob’s an mir liegt? Oder am Venetiano, den wir gemeinsam genossen haben? Vielleicht. Ich habe aber den Verdacht, dass es vielmehr an dem Ort liegt, an dem wir uns gemeinsam befinden.

Der Be-Sucher schließt sich den Suchenden an. Vielleicht wird ihm auch dabei bewusst, was er in seinem eigenen Leben sucht oder zu finden hofft.“ Begrüßungsschild beim Eingang zum Kränzelhof

Der Kränzelhof im Südtiroler Tscherms ist schwer zu beschreiben. Anders ist dieser 20.000 Quadratmeter große Grünraum auf jeden Fall – im Vergleich zum nah gelegenen, fein säuberlich gepflegten Meran mit seinen schmucken Gärten und großflächigen Parks, die an die glorreiche Geschichte erinnern. Aber auch anders als die nutzbaren Apfel- und Weingärten der Umgebung oder die Wälder rund um die Waalwege, diesen Wanderpfaden neben den alten Flusssystemen im Meraner Land.

Im Kränzlhof kann man sehr gut essen und trinken. Genauer gesagt im Gasthof miil. Foto: Doris

Essen, trinken und sich freuen – im Gasthof miil im Kränzlhof.

Wild und doch kunstvoll kommt der Kränzelhof daher, diese „lebendige Installation“: Kunstwerke, mehr oder weniger temporär, sind überall verstreut; auf zig-Grasstufen ist ein Theater entstanden; mittendrin ein grüner Raum aus bewachsenen Mauern; Schaukel, Steintische und -bänke rufen ein „Bleib‘ hier, rast‘ auf mir!“; die Füße zieht’s zum kühlen Teich. Das Herzstück ist wohl aber der Irrgarten, dessen Wände jetzt im Mai noch kahl wirken, bald aber schon mit Weinreben bewachsen keinen Blick, keine Orientierung, mehr durchlassen.

Füße hoch, schaukeln und in Gedanken schwelgen. Foto: Doris

Füße hoch, schaukeln und in Gedanken schwelgen.

Es ist ein Ort zum Barfußlaufen, zum Fühlen, zum Verweilen, zum (Nachmit)Tag-Verplempern, zum Nachdenken, sich Inspirieren lassen und zum Philosophieren. Über den Sinn und Unsinn dessen, was wir suchen und vielleicht doch nicht finden sollen; übers Leben, das Dasein, die Freude, den Schmerz, das Lernen, das Altern… und übers Reisen.

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Genau das tun wir, der Fremde und ich. Und vielleicht auch du?

Lass dich inspirieren!

Jede Reise ist wie ein eigenständiges Wesen, keine gleicht der anderen. (John Steinbeck)

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Man reist nicht, um andere Orte kennenzulernen, sondern um sich anderen Situationen auszusetzen. (Unbekannt)

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Es ist ein gar charmantes herrliches Ding ums Reisen. Reisen muss man, oder man kommt hinter nichts. (Voltaire)

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Steigst du nicht auf die Berge, so siehst du auch nicht in die Ferne. (Unbekannt)

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When you realize there is nothing lacking, the whole world belongs to you. (Lao Tzu)

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Eine Reise ist ein vortreffliches Heilmittel für verworrene Zustände. (Franz Grillparzer)

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Es ist ein angenehmes Gefühl, auf dem Rücken zu liegen und den leichten, weißen Wolken nachzueifern mit reiselustigen Gedanken. (Paul Zech)

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Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat haben. (Theodor Fontane)

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Reisen sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen lassen will. (Oskar Maria Graf)

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 Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens. (Armin Müller-Stahl)

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Je nachdem, wie mutig ein Mensch ist, expandiert oder schrumpft sein Leben. (Anais Nin)

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Die Chance klopft öfter an, als man denkt. Doch meistens ist man nicht zu Hause. (Unbekannt)

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Man schiebt viel lieber auf als an. (Klaus Klages)

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Reisen ist, in jedem Augenblick geboren werden und sterben. (Victor Hugo)

There is hope if people will begin to awaken that spiritual part of themselves, that heartfelt knowledge that we are caretakers of this planet. (Brooke Medicine Eagle)

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You’ve got a lot of choices. If getting out of bed in the morning is a chore and you’re not smiling on a regular basis, try another choice. (Steven D. Woodhull)

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Offenlegung: Danke an Südtirol Tourismus für das Ermöglichen dieses Besuchs und fürs Inspirieren! 

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Vegan for Fit von Attila Hildmann

Die vegane Ernährungsweise liegt voll im Trend – nicht zuletzt aufgrund des großes Erfolges der Bücher von Attila Hildmann, wie zum Beispiel Vegan for Fit. Vegan for Fit ist kein Kochbuch…

Die vegane Ernährungsweise liegt voll im Trend – nicht zuletzt aufgrund des großes Erfolges der Bücher von Attila Hildmann, wie zum Beispiel Vegan for Fit.

Vegan for Fit ist kein Kochbuch im ursprünglichen Sinn, obwohl es jede Menge leckere Rezepte enthält. Attila Hildmann will die Leser mit der 30-Tage-Challenge herausfordern, sich 30 Tage lang vegan zu ernähren um die positiven Auswirkungen selbst zu erleben. Das Buch enthält außerdem Erfahrungsberichte und Vorher-Nachher-Fotos zahlreicher Teilnehmer der 30-Tage-Challenge.

Das Buch Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge findet ihr hier: vegan-for-fit.de

Wer von euch kennt Vegan for Fit schon oder hat sogar das Buch zu Hause?

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Vegan & vollwertig genießen

Vegan – die kulinarische Herausforderung? Vegan, also ohne tierische Zutaten zu kochen, das muss doch total langweilig sein, oder nicht? Ich habe mich der Herausforderung gestellt, zu Hause für mich…

Vegan – die kulinarische Herausforderung?

Vegan, also ohne tierische Zutaten zu kochen, das muss doch total langweilig sein, oder nicht? Ich habe mich der Herausforderung gestellt, zu Hause für mich vegan zu kochen! Und siehe da – es ist alles andere als langweilig, es macht im Gegenteil Spaß, immer wieder neue vegane Gerichte zu entdecken.

Wer auf die vegane Küche genauso neugierig ist wie ich, kann die Inspiration auch in einem Kochbuch finden. „Vegan & vollwertig genießen“ vom Hädecke Verlag ist ein guter Start sowohl zum Hineinschnuppern als auch zum regelmäßigen veganen Kochen. Guten Appetit!

Wer von euch isst noch – regelmäßig oder hin und wieder – vegan?

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