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Schlagwort: Gesundheit

Licht ins Dunkel: Energiesparlampen, Teil 1

Bei jedem von uns hängen oder stehen sie in verschiedensten Formen um uns Licht zu spenden – Lampen. Uns allen ist klar, sie benötigen Strom. Aber wie viel davon ist notwendig und…

Bei jedem von uns hängen oder stehen sie in verschiedensten Formen um uns Licht zu spenden – Lampen. Uns allen ist klar, sie benötigen Strom. Aber wie viel davon ist notwendig und welches Leuchtmittel ist das ökologischste?

Im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG1 hat die EU beschlossen, dass energieineffiziente Leuchtmittel schrittweise bis zum Jahr 2016 nicht mehr produziert und in den Großhandel gebracht werden dürfen. Speziallampen (zum Beispiel in Kühlschränken, Backöfen) sind von dem Verbot nicht betroffen.

Was ist eigentlich so schlimm an der Glühbirne?

Herkömmliche Glühlampen erreichen die Energieeffizienzklassen D, E, F oder G. Bei einer Skala von A bis G ist das natürlich nicht sehr effizient. Der hohe Stromverbrauch kommt daher, weil die Glühbirne nur etwa fünf Prozent der elektrischen Leistung in sichtbare Strahlung umwandelt. Die restlichen 95 Prozent sind hauptsächlich Infrarotstrahlen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Lediglich die Wärme, die dadurch abgegeben wird, nehmen wir wahr. Das bedeutet, dass die Glühbirne tatsächlich sehr ineffizient arbeitet.Warum sich die Glühbirne trotzdem über 100 Jahre durchgesetzt und in dieser Zeit kaum verändert hat, ist schnell erklärt: Die Glühbirne ist umweltschonend in der Herstellung, enthält keine giftigen Stoffe – nur Glas, ein bisschen Blech für das Schraubgewinde, geringe Mengen an Edelgas und den Wolframfaden (Glühfaden) -, sie ist überall einsetzbar, billig an jeder Ecke zu bekommen und wenn sie kaputt geht, muss sie nicht wie Sondermüll behandelt werden. Eigentlich perfekt, wenn da die Sache mit dem hohen Stromverbrauch nicht wäre.

Dann also in Zukunft nur noch Energiesparlampen kaufen?

Wenn es rein um die Energieausbeute und den Verbrauch im Haushalt ginge, könnte man diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Betrachtet man die Kompaktleuchtstofflampe (so heißt die umgangssprachlich genannte „Energiesparlampe“ eigentlich) jedoch näher, gibt es einige Punkte die dagegen sprechen. Das Erste, was auffällt, wenn man eine Energiesparlampe benutzt ist, dass sie nach dem Einschalten nicht gleich ihre volle Leuchtkraft hat. Bis zu mehreren Minuten kann es dauern, bis die ganze Helligkeit vorhanden ist. Außerdem ist nicht jede Kompaktleuchtstofflampe dimmbar. Nur eine speziell angepasste und noch teurere Birne kann für diese Zwecke genutzt werden.

Der Teufel liegt im Detail

Leider sind das nicht die einzigen Nachteile. Warum Energiesparlampen nämlich so sparsam sind, liegt in ihrem Aufbau. Anders als eine Glühbirne wird nicht einfach ein Glühdraht zum Leuchten gebracht, sondern jede Kompaktstoffleuchte ist im Grunde eine kleine Leuchtstoffröhre. Durch Heizwendeln werden geringe Mengen von Quecksilber erhitzt, bis dieses in den gasförmigen Zustand übertritt. Das Gasgemisch wiederum erzeugt ultraviolette Strahlung. Da die ultraviolette Strahlung für das menschliche Auge nahezu unsichtbar ist, befinden sich auf den Wänden der Glasröhre drei bis fünf verschiedene Leuchtstoffe, die das UV-Licht in sichtbares Licht umwandeln.Jeder von uns kennt das Licht einer mehr oder weniger flackernden Leuchtstoffröhre. Technisch ist die Kompaktleuchtstofflampe genau dasselbe. Damit das unangenehme Flackern aber Geschichte ist, befindet sich in jeder Energiesparlampe ein elektronisches Vorschaltgerät, welches das Flackern zwar nicht verhindern kann, aber die Frequenz derart erhöht, dass es vom menschlichen Auge nicht wahr genommen werden kann. Ob das jedoch schädlich für das Nervensystem ist, kann man noch nicht genau sagen. Außerdem gibt das Vorschaltgerät wie jedes elektronische Gerät Strahlung ab, den so genannten „Elektrosmog“. Zwar können laut Studien „keine Überschreitungen der Grenzwerte festgestellt werden“, dennoch ist die Belastung mit der eines Schnurlostelefons zu vergleichen und es wird empfohlen, Energiesparlampen nicht im unmittelbaren Kopfbereich zu montieren. Man sollte jedoch beachten, dass ein Mobiltelefon nur mit Strahlung funktionieren kann, eine Lampe sollte eigentlich nur leuchten, summiert sich aber trotzdem mit der Strahlung aller anderen Geräte im Haushalt.

Fünf Milligramm Quecksilber verseuchen 5.000 Liter Wasser

Der größte Nachteil ist jedoch das giftige Quecksilber, welches in den Lampen enthalten ist. Auch wenn es nur eine geringe Menge ist – gesetzlich erlaubt sind derzeit 3,5 Milligramm pro Lampe <50 Watt -, ist es dennoch eine hochgiftige Substanz. Fünf Milligramm Quecksilber können bereits 5.000 Liter Wasser verseuchen. Zwar sollte theoretisch das Quecksilber bei einer intakten Energiesparlampe nicht austreten können, eine Untersuchung des deutschen Umweltbundesamtes ergab jedoch sehr wohl eine geringe Abgabe an die Raumluft. Auch wenn das Fazit wie folgt ausfiel: „Die hier gemessenen niedrigen Konzentrationen sind in einem realen Wohn- oder Arbeitsraum vermutlich vernachlässigbar gering.“ Geht eine Lampe kaputt, verteilt sich das vorhandene Quecksilber definitiv im Raum und in der Atemluft. Mittlerweile gibt es auch Energiesparlampen, die das Quecksilber in Form von Amalgam bündeln. Im ausgeschalteten Zustand kann das Quecksilber somit auch bei einer zerbrochenen Lampe nicht mehr verdampfen, im eingeschalteten Zustand, in dem die Teilchen voneinander getrennt sind, sehr wohl. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine eingeschaltete Stehlampe umfällt oder Gegenstände die Lampe treffen.

Umweltschäden schon vor der Nutzung

Zu bedenken ist außerdem bei jedem Kauf einer Lampe, dass für den Bau von elektronischen Teilen, wie sie eben auch in der Energiesparlampe vorhanden sind, Seltene Erden verwendet werden, von denen es weltweit nur wenige konzentrierte Vorkommen gibt. Sieben Prozent dieser wertvollen Ressourcen gehen in die Produktion von Leuchtmitteln.Der Abbau von Seltenen Erden erfolgt über Säuren, mit denen die Metalle aus den Bohrlöchern gewaschen werden. Der dabei vergiftete Schlamm bleibt zurück. Überdies fallen große Mengen an Rückständen an, die giftige Abfälle enthalten (Thorium, Uran, Schwermetalle, Säuren, Fluoride). Der Schlamm wird in künstlichen Teichen gelagert, die insbesondere im größten Förderungsland China aufgrund fehlender Umweltauflagen keinesfalls sicher sind. Neben dieser Gefahr für das Grundwasser besteht ein permanentes Risiko für das Austreten von Radioaktivität, da viele Seltene Erden hauptsächlich in Verbindung mit radioaktiven Mineralien wie Thorium oder Uran vorkommen.

Sondermüll mit Folgen

Energiesparlampen sind Sondermüll. Ausgebrannte oder zerbrochene Lampen dürfen auf keinen Fall einfach in den Restmüll geworfen werden, da sonst das vorhandene Quecksilber in unsere Umwelt gelangt und so auch in die Nahrungskette. Des Weiteren befindet sich durch das elektronische Vorschaltgerät in jeder Energiesparlampe einiges an Elektroschrott. Beim Verwertungsprozess fallen rund fünf Masseprozent an Aluminium an, dieses verwendet die Metallindustrie weiter. 90 Prozent der Lampe sind Natron-Kalk-Glas, das unter anderem zur Herstellung von Glaswolle als Dämmmaterial verwendet wird. Die restlichen 5,5 Prozent sind quecksilberhaltige Abfälle. Diese können jedoch nicht recycelt, sondern nur gesammelt und wie Atommüll endgelagert werden.In Wien gibt es neben den 19 Problemstoffsammelstellen auf den Mistplätzen noch 54 stationäre und mobile Möglichkeiten, Problemstoffe zu entsorgen. Außerhalb Wiens gibt es viele weitere Problemstoffsammelstellen, wo die Lampen zurückgegeben werden können. Auch Elektrofachhändler und Supermärkte ab einer Verkaufsfläche von 150 Quadratmeter sind in Österreich dazu verpflichtet, Energiesparlampen anzunehmen – zumindest dann, wenn damit der Kauf einer neuen Lampe einhergeht.

Auch in Deutschland stehen bundesweit Wertstoffhöfe und Sammelstellen zur Verfügung, die Energiesparlampen kostenlos entgegennehmen. Viele Händler nehmen ebenfalls Lampen zurück. Gesetzliche Regelung gibts es dafür jedoch keine. In der Schweiz ist die Entsorgung sehr einfach organisiert. Ausgediente Leuchtmittel können in über 450 Sammelstellen und im Handel jederzeit kostenlos zurückgegeben werden.

Entsorgung zerbrochener Lampen

Zerbricht eine Energiesparlampe, müssen sofort Fenster und Türen geöffnet werden, um den Raum gut zu lüften. Auf keinen Fall darf man zum Staubsauger greifen, denn dieser verteilt das Quecksilber im ganzen Raum und erhöht die Gefahr des Einatmens. Die Reste müssen vorsichtig mit Besen und Schaufel zusammengekehrt werden. Von einem Teppich lassen sich die Reste mit einem Klebeband ablösen. Quecksilber verdampft langsam, aber doch, bei Raumtemperatur – so kann ein kleines Quecksilberkügelchen in einer Parkettritze seine Wirkung über einen langen Zeitraum entfalten. Sollte der Fall eintreten, dass eine Lampe im eingeschalten Zustand zerbricht, weil zum Beispiel die Leuchte umfällt, wird empfohlen, alle Türen zum Zimmer zu schließen, die Fenster zu öffnen und den Raum für etwa eine halbe Stunde zu verlassen. In jedem Fall sollte man die Stelle, an der die Lampe zerbrochen ist, mit einem nassen Tuch reinigen. Chemieexperten empfehlen, die Lampenreste, Kehrbesen und Tuch dann in einen verschließbaren Behälter zu stecken, diesen luftdicht zu verschließen und mit einem Zettel „Achtung, kann Quecksilberreste von Kompaktleuchtstofflampen enthalten“ bei einer Problemstoffsammelstelle abzugeben.

Alternative: LED

Leuchtdioden (Light-emitting diode, LED) sind klein, robust, schaltfest und dimmbar. Sie verfügen über eine deutlich höhere Lichtausbeute als Glühlampen bei einer äußerst hohen Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden und können damit im Vergleich rund 80 Prozent Energie einsparen. Die Weiterentwicklung der LED-Lampen erfolgt mit hohem Tempo, wodurch sie immer besser und günstiger werden. Die Lichtstimmung der LED-Lampen ist heute dem Licht der klassischen Glühbirnen sehr ähnlich. Außerdem sind sie umweltfreundlicher als Energiesparlampen oder Halogenbirnen und enthalten außerdem keine giftigen Stoffe wie Quecksilber.Eine LED ist deutlich unempfindlicher gegenüber Schaltvorgängen als Glühlampen oder Energiesparlampen. Leuchtdioden werden nach und nach schwächer, fallen aber in der Regel nicht plötzlich aus. Dennoch kommen plötzliche Ausfälle von LED-Lampen vor. Diese sind jedoch im verwendeten Netzteil beziehungsweise in der Steuerelektronik zu finden, welche technisch bedingt in jeder LED-Lampe vorhanden ist. Diese Elektronik hält nur einer begrenzten Anzahl von Schaltzyklen stand. LED-Leuchtmittel sind aber auch inklusive Vorschaltelektronik meist deutlich schaltfester als normale Energiesparlampen. Durch diese höhere Schaltfestigkeit sowie der höheren Lebensdauer in Einschaltstunden und der höheren Lichteffizienz beziehungsweise Lichtausbeute in Lumen pro Watt sind LED-Lampen in den meisten Fällen, trotz höherer Anschaffungskosten, insgesamt wirtschaftlicher als Energiesparlampen oder Glühbirnen.

Not the best but better than the rest?

Doch auch bei der LED-Lampe ist nicht alles so perfekt wie man es sich wünscht. Genau wie die Energiesparlampe kommt die LED-Lampe nicht ohne einiges an Elektronik aus. Und auch hier wird Strahlung abgegeben. Da unsere Zellen mittels elektrischer Signale kommunizieren, kann ein äußeres elektrisches, magnetisches oder elektromagnetisches Feld die Zellkommunikation stören. Deshalb ist es aus Vorsorgeüberlegungen sinnvoll, Elektrosmog so weit wie möglich zu verringern. Postitiv ist allerdings, dass die Belastung durch elektromagnetische Strahlung bei LEDs weitaus geringer ist, als bei Energiesparlampen. Auch die Elektronik der LEDs kommt nicht ohne die schon bei den Energiesparlampen beschriebenen Seltenen Erden aus, mit all ihren Nachteilen. LEDs sind frei von gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen wie Quecksilber, müssen aber dennoch als kleine Elektroaltgeräte über die Problemstoffsammlung entsorgt werden und dürfen nicht einfach im Restmüll landen. Teilweise nehmen auch Händler beim Kauf einer neuen Lampe die alte zurück, um sie fachgerecht zu entsorgen.

Fazit

Es ist wie man sieht gar nicht so einfach das beste Leuchtmittel zu finden. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Ganz klar erkennbar ist jedoch, je weniger wir benötigen, desto besser. Denn jedes Herstellungsverfahren bringt seine Tücken mit sich. Sei es das gesundheitsgefährdende Quecksilber in den Energiesparlampen oder der Elektroschrott mit den seltenen Erden bei Energiesparlampe und LED. Licht benötigen wir nun einmal zum Leben und daran ist auch nichts verwerfliches, aber brauchen wir tatsächlich leuchtende Blumentöpfe und Geschenkschleifen? Nur weil eine LED nicht viel Strom verbraucht, heißt das nicht, dass wir diese Einsparung durch möglichst viele LEDs wieder wettmachen sollen.Mein Appell: Überlegt genau welches Licht ihr tatsächlich benötigt und dreht nur dieses auf. Auch wenn moderne Leuchten nur noch einen Bruchteil der Stromkosten verursachen, jedes Mal Einschalten geht auf die Lebensdauer der Lampe und verbraucht neue Ressourcen.

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Der Wecker läutet viel zu früh, aber man wollte ja eigentlich noch ein Workout vor dem Frühstück einlegen. Man wollte, weil man sollte. Nur noch kurz schlummern. Ein paar Minuten….

Der Wecker läutet viel zu früh, aber man wollte ja eigentlich noch ein Workout vor dem Frühstück einlegen. Man wollte, weil man sollte. Nur noch kurz schlummern. Ein paar Minuten. Die „paar Minuten“ werden mehr und mehr. Nach einer Stunde steht man dann doch noch auf, wirft einen verächtlichen Blick auf die am Vorabend vorbildlich bereitgelegten Sportsachen und sofort stellt sich das schlechte Gewissen ein, gegen das man erstmal mit schlechter Laune und Kaffee ankämpfen muss. Wer kennt das nicht? So, oder so ähnlich.

Doch das muss nicht sein. Der Frühjahrsputz in den letzten Monaten war schließlich nicht dazu da, den immer gleichen Gewohnheiten mehr Raum geben zu können, weiterhin im Hamsterrad zu laufen und nie auszubrechen. Ganz im Gegenteil! Das Ausmisten sollte ein ganzheitliches Umdenken zur Folge haben. Und das bedeutet: Neue Freude an Bewegung muss her! Nur wenn die Bewegung wirklich Freude macht, bleibt ihr auf Dauer am Ball. Sobald Routine eingekehrt ist, läuft man ganz schnell Gefahr, Sport bleiben zu lassen, anstatt ihn anzupassen.

Wenn euch zum Beispiel Laufen – egal zu welcher Tageszeit – partout keinen Spaß macht und auch keine Aussicht auf Änderung dieses Zustands besteht, dann lasst es bleiben. Wenn die 90er-Jahre Fitness-DVD (um nicht das verstaubte Wort „Aerobic“ zu strapazieren) schon beim bloßen Gedanken daran mehr Aggressionen als Freude in euch hervorruft: Weg damit!

Es ist ganz egal, was euch hindert, mit Freude und Motivation einen bestimmten Sport auszuüben. Versucht lediglich, es zu ändern. Manchmal funktioniert das mit ganz einfachen Tricks, manchmal zeigt einem der Kopf aber auch, dass es an der Zeit ist, sich komplett davon zu lösen und etwas Neues auszuprobieren.

Das Wichtigste dabei: Beobachtet euch selbst! Geht ihr immer lustlos mit einem ausgeleierten T-Shirt und der löchrigen Trainingshose zum Sport? Mögt ihr es nicht, einen verschwitzten, nassen „Lappen“ am Körper zu tragen? Was denkt ihr, wenn ihr zu euren Sportsachen greift? Würde es ein neues Trainingsoutfit schaffen, euch wieder zu motivieren? Manchmal reicht es schon, sich mit einem neuen Teil einzudecken, um wieder frisch an die Sache heranzugehen. Denn schließlich hat man auch Zeit und Geld in die Auswahl gesteckt und sieht in der richtigen Kleidung gleich um einiges fitter aus!

Macht der Sport zwar Spaß, tut aber scheinbar nicht gut? Treten regelmäßig Schmerzen auf oder kommt ihr so schnell außer Atem, dass ihr schon vor Beginn keine Lust mehr habt? Dann geht es langsamer an und lasst gegebenenfalls euer Equipment (wie zum Beispiel Laufschuhe) von einem Fachmann unter die Lupe nehmen. Oft ist es „einfach nur“ das falsche Schuhwerk, das durch Fehlbelastung unnötige Schmerzen und zu schnelle Ermüdung hervorruft.

Geht ihr regelmäßig ins Fitnesscenter, weil ihr irgendwann einmal dazu verleitet wurdet und ihr es seitdem nicht über euch gebracht habt, den Vertrag zu kündigen? Überlegt, ob ihr wirklich so eine Anlaufstelle braucht, oder ob sie euch mehr belastet. Manche können ganz wunderbar alleine zu Hause trainieren – ob mit Audio-, Video-, oder schriftlicher Anleitung. Anderen wiederum liegt die Fitnessstudio-Atmosphäre mehr. Findet heraus, was euch mehr anspricht.

Das gleiche gilt auch für die Tageszeit. Wenn ihr morgens einfach nicht aus dem Bett kommt, bleibt doch einfach liegen und absolviert eure Sporteinheit am Abend. Oder umgekehrt, wenn ihr abends immer nach Ausreden sucht, warum ihr nicht trainieren könnt. Sucht euch einen Trainingspartner, wenn ihr externe Motivation braucht oder bleibt alleine, wenn ihr das bevorzugt. Bleibt drinnen, zu Hause oder im Studio, geht hinaus an die frische Luft. Ihr entscheidet. Lasst euch nicht von anderen eine Trainingsgewohnheit aufzwingen, wenn sie euch nicht entspricht! Probiert verschiedenste Sportarten aus – es gibt fast überall Schnupperangebote, wenn man einfach nur mal testen möchte, ob einem eine Disziplin überhaupt liegt.

Macht euch einfach frei von allen inneren und äußeren Zwängen, einer ungeliebten Bewegungsform nachgehen zu müssen. Ihr müsst gar nichts. Nur darauf achten, dass es euch gut geht.

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Seele 2.0 – Wie du Probleme am einfachsten löst

Gregory Berns von der Universitätsklinik Emory in den USA forscht seit 20 Jahren über unser menschliches Gehirn. Er hat herausgefunden, dass wir unsere Glückshormone und Glücksgefühle alleine durch die Erwartung…

Gregory Berns von der Universitätsklinik Emory in den USA forscht seit 20 Jahren über unser menschliches Gehirn. Er hat herausgefunden, dass wir unsere Glückshormone und Glücksgefühle alleine durch die Erwartung auf etwas Schönes, Neues und Positives aktivieren können. Die Erwartung sei wichtiger als die eigentliche Aktivität. Konkret ausgedrückt: die Erwartung, sich etwas Schönes zu kaufen, die Erwartung, etwas Neues und Spannendes auszuprobieren, löst mehr Freude und Glücksgefühle in uns aus als die Aktivität selbst. Damit hat Herr Berns die alte Weisheit „Vorfreude ist die schönste Freude“ wissenschaftlich belegt.

Eine Empfehlung, die ich einmal in einem Reisebüro bekommen habe: Die Reise möglichst früh buchen, damit die Vorfreude richtig lang ist. Vielleicht ist dieser wissenschaftlicher Fakt auch einer der Gründe, warum es (gefühlt) kurz nach Ostern schon Weihnachtsmänner im Laden gibt – damit wir uns lange freuen und glücklich einkaufen.

Freuen wir uns über etwas, sorgen bestimmte Hormonprozesse dafür, dass unser Körper sich entspannt. Stress wird abgebaut, der Blutdruck sinkt, Schmerzen werden weniger stark wahrgenommen. Die Phantasie spielt dabei eine große Rolle: Freuen wir uns auf etwas, malen wir uns das Ereignis in den buntesten Farben aus und beschäftigen uns lange damit. Vorfreude kann also sogar glücklicher machen als die eigentliche Freude. Was hat das nun mit dem Lösen von Problemen zu tun?

Drehe den Spieß um – umgekehrt gilt das Gleiche. Hast du ein Problem, das du lösen musst, sorgt dein Hormonhaushalt dafür, dass du angespannt bist. Je länger du das Problem vor dir her schiebst, desto bunter malt deine Phantasie die Unlösbarkeit und die Größe des Problems aus, desto weniger Kraft verspürst du, dich mit dem Problem zu beschäftigen. Somit kommt es in vielen Fällen dazu, dass die Beschäftigung mit dem Aufschieben der Problemlösung mehr Energie und Kräfte raubt, als die Lösung selbst. Das dürfte jedem bekannt sein, der das Geschirr tagelang in der Küche stehen lässt und jedes Mal schlechte Laune hat, wenn es in das Blickfeld gerät.

Die Lösung? Ganz einfach. Hast du dein Problem erkannt und willst es wirklich lösen, dann schiebe diesen Schritt so wenig wie möglich vor dir her. Dadurch ersparst du deinem Körper unnötige Stresshormone und sorgst für einen nachhaltigen Ressourcenhaushalt in deiner Seele. Noch eins: Zufrieden und glücklich sein heißt nicht, keine Probleme zu haben. Es bedeutet vielmehr, dass du lernst, mit den Problemen umzugehen und ihnen nicht erlaubst, dass sie dich von den Dingen ablenken, über die du glücklich und zufrieden sein kannst. Denn Gegenteil von Glück ist bekanntlich nicht Unglück, sondern Langeweile – und eine Welt ohne Probleme wäre absolut langweilig!

Ich hoffe, du bist nun hochmotiviert, die Probleme in deinem Leben mit einem frischen Blick zu betrachten und da anzupacken, wo es nötig ist. Vergiss nicht, einen Kommentar zu hinterlassen, wenn dir etwas durch den Kopf geht.

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Habt ihr in den vergangenen Wochen auch brav mit mir zusammen ausgemistet? Dann ist es jetzt an der Zeit, unseren rundum gereinigten Körpern und den frischen, luftigen Wohnungen Neues zu…

Habt ihr in den vergangenen Wochen auch brav mit mir zusammen ausgemistet? Dann ist es jetzt an der Zeit, unseren rundum gereinigten Körpern und den frischen, luftigen Wohnungen Neues zu gönnen. Am besten fangen wir beim Thema Ernährung an. Warum? Wir alle müssen essen, um zu überleben. Daher möchte ich euch gleich von Anfang an Inspiration bieten, wie ihr euren persönlichen Speiseplan nach dem Frühjahrsputz frischer, gesünder und abwechslungsreicher gestalten könnt.

Esst regelmäßig! Findet euren Rhythmus!

„Regelmäßig essen“ bedeutet in diesem Kontext, nicht einfach nur „jeden Tag“, sondern wirklich zu regelmäßigen Zeiten zu essen. Es bedeutet aber auch nicht zwangsläufig, dass unbedingt Frühstück, Mittag- und Abendessen einzuhalten sind. Denn jeder Mensch ist anders, hat andere Ernährungsgewohnheiten und Vorlieben. Findet jetzt neu heraus, womit es euch am besten geht.

So mag oder braucht beispielsweise nicht jeder Frühstück. So manchem würde es aber gut tun – also probiert es doch einfach mal ganz bewusst aus. Denn es kann durchaus sein, dass ihr seit vielen Jahren aus Gewohnheit nicht frühstückt, weil ihr morgens keine Zeit, keinen Hunger, oder einfach keine Lust habt. Manche bevorzugen kaltes Frühstück, manche warmes. Vielleicht reichen auch ein paar Früchte, um den Körper in Schwung zu bringen? Genauso müssen es morgens nicht immer drei Kaffee sein. Vielleicht reicht eine Tasse und ein großes Glas Wasser oder Tee dazu? Experimentiert. Nützt die Zeit des Erblühens, um euch selbst neu zu entdecken!

Bereitet euer Essen frisch zu!

Versucht, zu Mittag nicht einfach nur ein Brötchen vor dem Computer in euch hinein zu stopfen. Selbiges gilt für das Abendessen und die mit dieser Tageszeit verbundenen Ablenkungen zu Hause. Bereitet eure Speisen vor. Nehmt euch Zeit für die Mittagspause und die Zubereitung des Mittagessens, lasst euch treiben. Achtet darauf, dass euer Essen euch auch optisch anspricht – ein grauer Brei auf dem Teller macht selten Freude. Peppt solche Gerichte mit bunten Gemüsesorten auf, schon habt ihr nicht bloß mehr Gesundes am Teller, sondern gleichzeitig mehr Freude an der Nahrungsaufnahme. Wenn ihr euch mehr mit dem Thema Essen und dessen Zubereitung beschäftigt, wird es euch automatisch mehr Spaß machen und euch so richtig gut tun. Der Körper kann schließlich nur mit dem arbeiten, was er von uns bekommt, also sollten wir tunlichst vermeiden, ihm nebenbei minderwertige Nahrung wie zum Beispiel Fertigprodukte, Süßigkeiten oder gezuckerte Getränke zuzuführen.

Probiert neue Zutaten aus!

Esst ihr tagein, tagaus das gleiche? Habt ihr Gerichte gefunden, die euch schmecken und die ihr genau deswegen jeden zweiten Tag esst? Bevor ihr die Freude an diesen Lieblingsgerichten verliert, versucht doch einmal, jede Woche eine euch bislang unbekannte Zutat zu verarbeiten. Das kann etwas sein, das ihr aus Prinzip nicht esst, weil ihr womöglich negative Erlebnisse aus der Kindheit damit verbindet, oder etwas komplett Unbekanntes. Fragt ihr euch, ob ihr ohne Fleisch, Süßigkeiten oder Brot auskommen würdet? Ob ihr euch vielleicht sogar vegetarisch oder vegan ernähren könntet? Probiert es einen Monat lang aus! Ihr werdet sehen, es lohnt sich. Ihr werdet mit jeder Menge Abwechslung und neuen Geschmackskombinationen belohnt. Und vielleicht findet ihr so das eine oder andere neue Lieblingsgericht?

Experimentiert mit euren liebsten Zutaten!

Ihr könnt einfach nicht ohne eine bestimmte Zutat leben? Fühlt ihr euch nicht gut beim Gedanken daran, sie ein paar Tage von eurem Speiseplan zu streichen? Dann verwendet sie! Aber in einer anderen Art und Weise als bisher. Ihr wollt ein Beispiel? Bittesehr: Ich liebe Bananen. Anstatt jedoch immer nur Bananen im Ganzen aus der Schale oder in Scheiben über Müsli zu essen, bin ich dazu übergegangen, mit ihnen zu kochen. Ein indisches Gemüsecurry mit zermatschter Banane schmeckt herrlich! Ein selbst gemachter Frühstücks-Smoothie bekommt durch die Zugabe von Banane eine wunderbar cremige Konsistenz und im Sommer kann man einen extra Frischekick erreichen, indem man die geschälten Bananen im gefrorenen Zustand hinzufügt. Na, überzeugt?

Das Wichtigste kommt jedoch – wie immer – zum Schluss:

Seid neugierig!

Probiert Neues aus und bleibt dran. Stellt ihr fest, dass ihr mit gewissen Elementen eures geänderten Speiseplans beim besten Willen nicht zurechtkommt, dann ändert sie wieder. Ändert sie, so oft ihr wollt, aber vermeidet, gleich wieder in einen starren Kreislauf zu geraten. Denn je bunter und abwechslungsreicher euer Speiseplan, desto besser wird euer Körper mit den benötigten Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

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Seele 2.0 – Resilienz lernen

Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, mach eine Limonade daraus. Resilienz, fast schon zu oft ist dieses Wort irgendwo zu lesen. Widerstandsfähigkeit unserer Psyche, Stehaufmännchen-Effekt. Eine Fähigkeit, die inneren…

Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, mach eine Limonade daraus.

Resilienz, fast schon zu oft ist dieses Wort irgendwo zu lesen. Widerstandsfähigkeit unserer Psyche, Stehaufmännchen-Effekt. Eine Fähigkeit, die inneren Ressourcen dann zu aktivieren, wenn sie gebraucht werden. Eine Fähigkeit, die James Bond und alle anderen Superagenten dieser Welt im Überfluss haben – und die auch für Normalsterbliche sehr nützlich sein kann.

Resilienz beschreibt den Abprall-Effekt, die Teflon-Beschichtung unserer Seele. Eine heute immer häufiger benötigte Fähigkeit, dem Stress und all den Ereignissen zu begegnen, die durch zahlreiche Veränderungsprozesse in unserer Gesellschaft Teil unseres Lebens sind. Umstrukturierungen, Umzüge, Umstellungen, Kündigungen, Sanierungen, Produkteinführungen, Innovationen.

Ja, auch eine Innovation ist ein Stressfaktor. Denke an die Gesichter der Generation über 50, wenn du ihnen ein Smartphone erklärst. Oder die Cloud. Denke an genmanipulierte Lebensmittel (eine Innovation) oder die Diskussion über die Lebensbedingungen der Arbeiter, die in „Billiglohnländern“ die Produkte für die „Geiz-ist-geil“-Gesellschaft herstellen. Wir beschäftigen uns – Internet sei gedankt – oft mit Themen, denen wir nicht gewachsen sind.

Und dann sind da noch all die kleinen Dinge des Alltags: Zugverspätung, Strafzettel, Kindersorgen, Arbeits-Themen.

Wie lernst du widerstandsfähige Denkmuster?

Nimm einen Zettel und beschreibe eine Situation, die blöd gelaufen ist. Etwas, das dich geärgert hat oder traurig macht. Zum Beispiel:

  • Ich habe einen Strafzettel für zu schnelles Fahren bekommen.
  • Der Zug hatte Verspätung, ich habe den Anschlusszug verpasst.
  • Ich habe die Gehaltserhöhung nicht bekommen.
  • Mein Kind ist in der Schule sitzengeblieben.
  • Ich habe mir beim Yoga den Nacken verspannt.

Jetzt kommt die „paradoxe Denkphase„. Denke die Situation andersherum und stelle dir die Frage: „Was ist das Geschenk in dieser Situation? Was kann ich daraus lernen?“ Nimm dir ein paar Minuten Zeit und lass kommen, was kommt. Wenn dir nichts einfällt, denke, was du jemand anderem sagen würdest, um ihn zu ermuntern oder abzulenken.

Wie die Ergebnisse aussehen können

Das Geschenk in der Situation mit dem Strafzettel für zu schnelles Fahren: Wenn ich es als Warnung sehe und langsamer fahre, kann ich damit in Zukunft vielleicht einen schwereren Unfall vermeiden.

Das Geschenk in der Situation mit der Zugverspätung: Ich habe mich an zwei Zitate erinnert. Das erste lautet: „Gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann. Und gib mit Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Dann hab ich gelächelt. Ich kann die Zugverspätung nicht ändern. Das zweite Zitat lautet: „Das ärgerliche am Ärger ist, dass er niemandem nützt.“ Ich habe mich daran erinnert, wie ich mich ärgere, wenn ich verärgert in den Spiegel gucke – wie alt ich dann plötzlich aussehe. Und das will ich nicht.

Das Geschenk für die nicht erhaltene Gehaltserhöhung: Ich muss noch besser in dem werden, was ich tue, und meine Vorgesetzten noch mehr von mir überzeugen. Vielleicht ist das aber auch einfach nicht das Unternehmen, in dem ich meine Zukunft aufbauen sollte. Ich sollte mich auch mal nach anderen Stellen umschauen.

Das Geschenk in der Situation mit dem Kind: Das Lernen und Pauken wird dieses Jahr einfacher sein, und ich werde es nicht so schwer haben, das Wort „Konsequenzen“ zu erklären.

Das Geschenk beim verspannten Nacken: Gut zu wissen, wie gut es mir geht, wenn meine Gesundheit in Ordnung ist. Dafür sollte ich öfter dankbar sein!

Bei der Aufgabe geht es nicht darum, dass du dich nicht ärgerst oder die Ereignisse als harmlos und nichtig darstellst. Es geht darum, den dadurch entstehenden Stress nicht zu nah an dich ranzulassen und zu lernen, widerstandsfähiger zu werden. Aufstehen, Krone richten, etwas Gutes in der Situation finden, weiter gehen.

Irgendetwas Gutes findest du garantiert!

Aus jeder Zitrone kann man eine Limonade machen. Damit ist das Thema Resilienz nicht abgeschlossen, aber für heute bleibt es bei dieser Übung. Wenn du gute Beispiele aus deinem Leben hast, dann her damit! Und wenn du Schwierigkeiten mit der paradoxen Denkweise hast und Unterstützung brauchst, schreibe uns ein Kommentar – wir helfen dir gern!

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit dem Frühjahrsputz in allen Lebensbereichen auseinander gesetzt. Nachdem ihr jetzt hoffentlich jede Menge entrümpelt habt – in der Wohnung, im Computer,…

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit dem Frühjahrsputz in allen Lebensbereichen auseinander gesetzt. Nachdem ihr jetzt hoffentlich jede Menge entrümpelt habt – in der Wohnung, im Computer, im Körper und in der Seele – habt ihr wieder Platz und Luft für Neues. Neue Inspiration, neue Wünsche, neue Vorhaben oder was euch sonst noch durch den Kopf geht. Aber ihr kennt das: Gedanken sind schön und gut, doch oft benötigt man ein neues „Projekt“, um wieder frisch und voller Energie durchstarten zu können.

In den nächsten Wochen wird sich bei mir daher alles um Neues drehen:

– Neues lernen: Schon der englische Philosoph Francis Bacon sagte: „Wissen ist Macht.“ Und es stimmt. Wissen macht nicht einfach nur klüger. Wissen macht selbstsicher. Wissen gibt Kraft und Freude. Es existieren heutzutage unglaublich viele Möglichkeiten, seinem Gehirn etwas Gutes zu tun und sich selbstständig weiterzubilden. Ich werde euch einen Überblick über die verschiedensten Optionen bieten, vielleicht findet ihr darunter etwas passendes für euch.

– Neues Hobby: Alles sprießt und gedeiht – und das sollt auch ihr! In diesem Kolumnenbeitrag wird es ganz besonders um Inspiration gehen. Ich möchte euch einen bunten Strauß an Ideen liefern, was ihr mit eurer neu gewonnenen Energie alles anstellen könntet – denn gelangweilt auf der Couch herumsitzen oder einem Zeitvertreib nachgehen, „weil ihr das schon immer so gemacht habt“, war gestern!

– Neue Ernährung: Seid ihr gelangweilt von eurer Ernährung? Esst ihr, weil ihr essen müsst? Ernährt ihr euch tagein, tagaus von den mehr oder weniger gleichen Lebensmitteln oder Speisen? Wollt ihr in diesem Bereich etwas Neues ausprobieren, wisst aber nicht, wo ihr ansetzen sollt? Es wird hier keine Diät-Tipps geben, sondern verschiedene Ansätze, um den eigenen Speiseplan bunter und abwechslungsreicher zu gestalten. Denn Essen ist nicht nur (überlebens-)wichtig, sondern kann auch Spaß machen. Ich spreche aus Erfahrung!

– Neue Freude an Bewegung: Auch in diesem Bereich gilt es, alte Verhaltensmuster zu überdenken und ihnen einen neuen Anstrich zu geben, oder vielleicht sogar etwas ganz Neues in das persönliche Fitnessprogramm aufzunehmen. Denn ihr kennt das Problem vermutlich: Nur dann, wenn Bewegung Freude macht, bleibt man auf Dauer am Ball. Sobald die Routine eingekehrt ist, läuft man ganz schnell Gefahr, Sport bleiben zu lassen, anstatt ihn anzupassen.

– Neue Entspannung: Damit die frisch gewonnene Energie nicht sofort wieder verloren geht, zeige ich euch, mit welchen Techniken und Hilfsmitteln ihr aktiv regelmäßige Entspannungsphasen in euren Alltag einbauen könnt, auch wenn sie noch so kurz sind. Eure Seele wird es euch danken.

– Neuer Platz: Nur weil der aktuelle Frühjahrsputz jetzt abgeschlossen ist, heißt das noch lange nicht, dass wir jetzt ein Jahr lang überhaupt nichts mehr entrümpeln müssen. In diesem Beitrag werde ich euch zeigen, was ihr auch während des restlichen Jahres machen könnt, um den nächsten Frühjahrsputz viel entspannter angehen zu können.

Ihr seht also, mein großes Ziel für die nächste Zeit ist es, euch rundum Inspiration zu bieten und euch mit einer Menge Motivation in die Sonnenmonate zu schicken.

Gibt es weitere Bereiche, die euch interessieren würden?

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Seele 2.0 – Entschleunigung

Hektik, Hast, Stress! „Ich muss noch…“, „Schaffe ich das?“ – Kennst du das auch? Unsere Welt, in der es so viel Neues gibt, hat ein Eigentempo entwickelt, und nicht jeder kommt…

Hektik, Hast, Stress! „Ich muss noch…“, „Schaffe ich das?“ – Kennst du das auch?

Unsere Welt, in der es so viel Neues gibt, hat ein Eigentempo entwickelt, und nicht jeder kommt vergnügt wie auf einer Achterbahnfahrt mit diesem Tempo mit. Wenn dir der Stress und die Geschwindigkeit deines Alltags zu schaffen machen, tue folgendes:

Entschleunige dich!

Hier findest du zehn Beispiele, wie du das tun kannst:

  1. Schalte ab: Handy aus, PC aus, Fernseher aus, Telefon aus! Die meisten von uns verbringen viel Zeit online. Wir schreiben E-Mails, lesen Zeitung, schauen Videos und hören Musik am Computer. Schalte deine Geräte zunächst ein Mal pro Woche aus. Gehe stattdessen vor die Tür, mache Sport, treffe dich mit jemandem in „Real Life“. Du wirst dich wundern, wie viel Zeit du plötzlich hast, wenn du das Abschalten regelmäßig praktizierst. Mails, Chats, SMS und Co haben Zeit und können auch bis morgen warten.
  2. Genieße das Essen: Esse, ohne dabei Zeitung zu lesen, mit dem Mobiltelefon zu spielen, im Internet zu surfen oder fern zusehen. Spreche nicht, sondern konzentriere dich ganz und gar auf den Geschmack. Schmeckt es dir nicht? Bestes Zeichen, dass du das Essen stehen lassen solltest. Schmeckt es dir ausgezeichnet? Genieße jeden Bissen!
  3. Tue einfach mal nichts: Naja, liegen, stehen oder sitzen tust du dabei – aber ansonsten tue einfach nur nichts. Lege das Handy aus der Hand, stelle dir deinen Kopf gedankenleer vor, schaue gerade aus und schaue einfach nur hin, ohne zu analysieren, zu müssen oder zu fragen. Dafür eignet sich eine Wand genau so gut wie ein Fenster.
  4. Entspanne deinen Terminkalender: Komm zu Terminen immer ein paar Minuten zu früh oder sage Termine ab. Kein Projekt der Welt ist so wichtig, dass du dich stresst und so deiner Gesundheit Schaden zufügen darfst. Notiere dir, welche Termine in deinem Kalender regelmäßig zu lange dauern und dich aus der Bahn werfen. Prüfe, welche regelmäßigen Termine komplett abgesagt oder auf halb so oft geändert werden können.
  5. Plane Zeit für dich ein: Plane jeden Tag mindestens zehn Minuten nur für dich ein! Mach, worauf du Lust hast: Augen schließen und träumen, zeichnen, genussvoll naschen, eincremen oder ein Buch lesen. Plane diese Zeit so ein, dass du in ihr Energie tanken kannst.
  6. Sei im Hier-und-Jetzt: Es gibt Studien, die zeigen, dass ca. 85% der Menschen in Industrienationen vergangenheitsorientiert und deswegen unglücklich sind. Die Vergangenheit können wir nicht ändern. 13% sind gemäß diesen Studien zukunftsorientiert, und ebenfalls nicht wirklich glücklich – denn die Zukunft ist noch nicht da, man erlebt die Zukunft nicht. Das einzige, was du erleben kannst, ist die Gegenwart, und nur diese kann dich jeden Tag mit Glück versorgen. Lausche, schmecke, fühle, sei im Hier-und-Jetzt und frage dich: Was ist in meinem Leben gerade schön?
  7. Bewege dich: Dass Bewegung nicht nur unserem Körper, sondern auch der Seele gut tut, ist nichts Neues. Spaziere eine Runde, tauche ins Wasser, dehne dich auf der Yoga-Matte oder gehe ins Fitnessstudio. Bewegung ist nach einem anstrengenden Arbeitstag ein super Ausgleich! Lauf dem Stress und der Hektik einfach davon!
  8. Nimm Auszeiten: Der Tag läuft nicht so, wie du es dir vorstellst? Sage den nächsten Termin ab und gehe vor die Tür. Die Woche läuft nicht rund? Unterbreche den Automatismus, steige aus dem Stress aus – zum Beispiel mit Punkt 1 (Abschalten) verbunden mit Punkt 7 (Bewegung). Kurzurlaub muss übrigens nicht sofort auf Mallorca sein, auch Freunde und (ältere) Verwandte besuchen sorgt für Entschleunigung.
  9. Stell dir jeden Morgen diese Frage: Was kann ich tun, damit mein Leben mehr Entspannung und Entschleunigung beinhaltet?
  10. Mache nur eine Sache zur Zeit: Multitasking mag kurzfristig Zeit sparen und manchmal unabdingbar sein, aber mehrere Dinge gleichzeitig zu tun stresst uns, und auf mittlere und langfristige Sicht ist es besser, du fokussierst dich ganz und gar auf das, was du gerade tust. Dir kreisen Gedanken durch den Kopf? Schreibe dir auf, was du als nächstes tust, wenn du mit der aktuellen Aufgabe fertig bist und fahre dann fort.

 

Fällt es dir schwer, einige dieser Vorschläge umzusetzen? Das ist möglicherweise ein Zeichen, dass dir Entschleunigung sehr gut tun würde!

Hast du eigene Entschleunigungs-Aktionen? Teile diese gern mit uns hier als Kommentar!

1 Kommentar zu Seele 2.0 – Entschleunigung

Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Frühjahrsputz für die Seele Kommen wir heute zum letzten Teil meiner kleinen Serie rund um das Thema Frühjahrsputz. Wir haben uns bereits um unsere Wohnung gekümmert, um das digitale Ausmisten,…

Frühjahrsputz für die Seele

Kommen wir heute zum letzten Teil meiner kleinen Serie rund um das Thema Frühjahrsputz. Wir haben uns bereits um unsere Wohnung gekümmert, um das digitale Ausmisten, sowie um das Entrümpeln unseres Körpers. Jetzt fehlt nur mehr die Seele. Oh ja, auch die Seele kann man frühlingsfit machen!

Grundsätzlich muss man sagen, dass jeder vorangegangene Teil des Frühjahrsputzes auch zur seelischen Gesundheit beiträgt, weil jedes ungeliebte Möbelstück, von dem wir uns trennen, Platz zum Atmen gibt. Jeder gelöschte Ordner auf dem Laptop macht ein bisschen freier und stolz darauf, etwas geschafft zu haben. Auch die neue Achtsamkeit dem Körper gegenüber tut gut. Aber es kann noch einen Schritt weiter gehen.

Die Zeit, in der wir normalerweise Vorsätze fassen, ist überwiegend von Dunkelheit und Kälte geprägt. Wir haben in dieser Jahreszeit nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Seele gewissermaßen „eingeigelt“. Wenn sich die Sonne immer länger zeigt und es immer wärmer wird, ist es an der Zeit, wieder in Schwung zu kommen. Genau der richtige Zeitpunkt also, die gefassten Vorsätze zu überprüfen. Was wollt ihr erneut aufgreifen? Was ergibt wider Erwarten doch keinen Sinn? Was macht euch zu schaffen? Wovon träumt ihr?

Werft auch einen Blick auf eure Freunde und Bekanntschaften. Gibt es darunter vielleicht Menschen, die euch mehr belasten als gut tun? Überlegt, wie viel ihr mit diesen Menschen zu tun habt. Überlegt, wie viel Energie sie euch geben oder wie viel ihr selbst in diese Beziehung investiert. Wie wichtig ist euch diese Bekanntschaft? Es ist alles andere als schlimm, Menschen ziehen zu lassen. Man selbst entwickelt sich stetig weiter und genau das Gleiche passiert mit den Menschen, mit denen wir zu tun haben. Das ist der Lauf der Natur und der Lauf der Zeit. Wenn ihr beispielsweise fühlt, dass ihr euch zu einer bestimmten Person mehr Kontakt wünscht, dann nehmt noch heute mit dieser Person Kontakt auf. Auch wenn ihr noch unsicher seid – macht euch etwas aus und beobachtet euch während des vereinbarten Treffens. Fühlt ihr euch wohl, oder ist das Zusammentreffen mit dieser Person eine lästige Pflicht? Passiert es möglicherweise aus Gewohnheit? All das muss nicht sein.

Erstellt eine Liste, was ihr eurer Seele Gutes tun wollt. Benötigt ihr ein paar Beispiele zur Inspiration? Bitteschön…
– Wollt ihr eurem Chef endlich einmal die Meinung sagen, oder vielleicht sogar den Job wechseln und etwas ganz anderes tun?
– Wollt ihr euch selbst verwirklichen?
– Wollt ihr mit bestimmten Personen engeren Kontakt?
– Welche Eigenheiten gehen euch bei euch selbst auf die Nerven? Fallt ihr anderen Menschen immer ins Wort? Seid ihr oft zu beharrlich?
– Gibt es etwas, vor dem ihr euch schon längere Zeit drückt? Einen Termin, den ihr immer vor euch herschiebt? Ganz egal, ob es sich um einen Arzttermin handelt, einen Frühstückstermin mit „diesen nervigen Leuten“ oder das Entrümpeln der Abstellkammer.
– Womit wollt ihr aufhören? Rauchen? Auf den Fingernägeln kauen?
– Wovon träumt ihr? Wolltet ihr schon immer mal diesen Pole-Dance-Schnupperkurs belegen, habt es euch aber nie getraut?
– Was würde euch glücklich machen?

Schreibt es auf! Der Akt des Niederschreibens macht uns oft erst so richtig bewusst, was wir eigentlich wirklich wollen. Aufschreiben, darüber schlafen, nochmals zu Gemüte führen und gegebenenfalls überarbeiten. So lautet die Devise.

Es ist wichtig, darüber ausgiebig nachzudenken, weil wir mit all den oben genannten Beispielen (und noch mehr) zwar immer wieder konfrontiert werden, aber nur selten in vollem Ausmaß. Meistens denken wir „Ich müsste noch…“ und verwerfen den Gedanken gleich wieder. Was bleibt, ist ein schaler Nachgeschmack. Ein bedrückendes Gefühl. Oftmals ist uns das gar nicht richtig bewusst, aber es ist da und behindert uns in der Entfaltung. Wir blockieren uns selber, obwohl wir uns oberflächlich gesehen „eigentlich ganz gut“ fühlen. Eigentlich.

Nützt die Gelegenheit, nützt die immer stärker werdenden Sonnenstrahlen und macht euch bewusst, was ihr wirklich wollt. Zieht euch zurück, lasst euch nicht dabei stören. Seht in euch hinein und scheut nicht davor zurück, offen und ehrlich all das aufzuschreiben, was euch auf dem Herzen liegt und auf der Seele brennt.

Und dann geht es aktiv an. Für einige Punkte wird vermutlich mehr Überwindung notwendig sein als für andere. Aber seid mutig. Wagt den Schritt und entfernt unnötigen Ballast von eurer Seele. Es wird sich lohnen, ihr werdet es sehen. Wenn ihr euch öffnet und den Kopf frei macht, werden möglicherweise andere Träume und Wünsche Einzug halten. Aber Vorsicht: Ihr könntet vielleicht glücklich werden!

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Seele 2.0 – Repariere deine Klingel

„Kommst du heute Abend mit ins Kino?“ – „Nein, ich muss arbeiten.“ „Wir fahren am Wochenende campen, kommst du mit?“ – „Nein, ich bin so erschossen von der Woche, bleibe…

„Kommst du heute Abend mit ins Kino?“ – „Nein, ich muss arbeiten.“
„Wir fahren am Wochenende campen, kommst du mit?“ – „Nein, ich bin so erschossen von der Woche, bleibe zwei Tage auf dem Sofa.“
„Ist es heute nicht schön? Sonne, Cappuccino…?“ – „Wenn ich nicht so urlaubsreif wäre, könnte ich mich bestimmt daran erfreuen.“

Das sind zufällig mitgehörte Dialoge. In der Bahn, in Straßencafés, in Supermarkt-Schlangen lausche ich gern, wie Menschen sich über ihren Alltag unterhalten. Und stelle fest, dass manche von uns ganz schön müde sind.

Wie wird man urlaubsreif?

Das Spiel des Lebens geht so: Jeder von uns hat zu Beginn des Tages 100% seiner Ressourcen zur Verfügung. Jeder beginnt auf seine Art und Weise, diese Ressourcen einzusetzen und zu verbrauchen. Wer mehr Ressourcen verbraucht, als ihm zur Verfügung standen, borgt sich welche aus dem morgigen Tag, und irgendwann sind die Ressourcen für Wochen im Voraus verbraucht.

Wie du deine Energie schnell verbrauchst:

  • Freundschaften vernachlässigen
  • Sich verzetteln, viele Dinge anfangen
  • Es allen recht machen wollen
  • Nicht wissen, was man wirklich will

Repariere deine Klingel!

Oft bekommen wir kleine Signale aus der Umwelt, die uns sagen, dass wir eventuell an unsere Grenzen geraten. Dass etwas anderes an der Reihe ist, zum Beispiel Freizeit mit Freunden. Wenn deine „Klingel“ – deine empfindliche und aufmerksame Signalempfangsstelle – kaputt ist, dann muss die Umwelt laut klopfen.

Wie kannst du deine Klingel reparieren? Halte ab und zu an. Halte inne. Frage dich: „Wie geht es mir gerade?“.

Höre auf deine Sinne. Wenn es dir gerade nicht gut geht, reagiere. Sofort. Tue etwas Gutes für dich. Tanke Energie. Versetze dich in gute Stimmung – wie das geht, habe ich in diesem Kolumnenbeitrag geschrieben. Wenn du bei der Arbeit bist, mache eine Pause. Gehe kurz vor die Tür und einmal um den Block. Sollte dich jemand komisch angucken, setze dein bezauberndstes Lächeln auf und übe positive Ansteckung.

Beschäftige dich mit der Klingel-Metapher

Wie sieht deine Klingel aus? Wie klingt sie, wenn jemand darauf drückt? Magst du dieses Geräusch? Was kannst du machen, damit deine Klingel nicht so oft defekt ist?

Hast du Erfahrungen mit dem Thema „Energie tanken“? Wie sorgst du dafür, deine Ressourcen nicht zu verbrauchen? Wir freuen uns über deine Ideen und Vorschläge – diese kannst du hier über die Kommentar-Funktion hinterlassen!

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Sort of Sophie – Dieses Jahr wird irgendwie alles besser.

Frühjahrsputz für den Körper Der Frühling ist nun endgültig bei uns angekommen. Grund genug also, mit dem Frühjahrsputz in die nächste Runde zu gehen! In meinen letzten beiden Beiträgen ging…

Frühjahrsputz für den Körper

Der Frühling ist nun endgültig bei uns angekommen. Grund genug also, mit dem Frühjahrsputz in die nächste Runde zu gehen! In meinen letzten beiden Beiträgen ging es schon um das Entrümpeln der Wohnung, sowie um das nur allzu oft vergessene oder verdrängte digitale Ausmisten. Aber wenn ihr glaubt, dass das schon alles war, habt ihr euch getäuscht! Die Frühlingszeit ist auch die perfekte Gelegenheit, den eigenen Körper zu „entrümpeln“.

Dabei möchte ich an dieser Stelle in keinster Weise eine konkrete „Entschlackungs“-Kur, Diät oder Ähnliches anpreisen. Ich möchte lediglich Anregungen bieten, wie ihr euren Alltag mit wenigen Umstellungen gesünder gestalten könnt, ohne ein Gefühl des Verzichts zu erleben. Essenziell ist, was für ein Ziel ihr verfolgen wollt. Geht es euch darum, die Bikini- oder Badehosenfigur für den Sommer zu erreichen? Darum, die Kilos der Weihnachtsfeiertage, die immer noch an den Hüften kleben, loszuwerden? Oder wollt ihr einfach nur ein allgemein besseres Körpergefühl und einen Frischekick für die Haut? Je nachdem, was ihr erreichen wollt, könnt und solltet ihr in der Intensität variieren.

Worauf ihr grundsätzlich achten solltet:

Hochwertige Lebensmittel!
Lest die Inhaltsstoffe auf diversen Verpackungen und nehmt Abstand von E-Nummern, künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, verstecktem Zucker und Fett. Denn je weniger etwas industriell verarbeitet wurde, desto lebendiger und wertvoller ist es. Eigentlich logisch, oder?

Frische Lebensmittel!
Natürlich ist es immer noch gesünder, Erbsen aus der Dose zu essen, als gar kein Gemüse – aber wen wundert es, wenn man beim Anblick des mehr grauen als grünen Gemüses so gar keine Lust darauf verspürt und stattdessen lieber zur „hübschen“ Tiefkühlpizza greift? Na eben. Ein guter Gradmesser ist der eigene Appetit. Seht euch in der Obst- und Gemüseabteilung um und entscheidet euch für das, was euch anlacht. Meistens weiß der Körper ganz genau, welche Nährstoffe er gerade braucht und führt euch zielstrebig dorthin. Denn – obwohl ihr das vielleicht gerade nicht hören wollt – wenn der Körper beispielsweise unstillbaren Heißhunger auf Schokolade anzeigt, braucht er genau genommen gar keine Schokolade. Viel wahrscheinlicher fehlt ihm das darin enthaltene Magnesium, das er auch in Nüssen, Samen und vielen Gemüsesorten findet.

Frisch und vor allem selbst kochen!
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich höre, wie Menschen davon erzählen, dass sie „jeden Tag frisch kochen“ und ich dann feststellen muss, dass „frisch kochen“ im Aufreißen und Mischen von Packungen und Tüten besteht, mit dem eigentlichen Begriff also nichts zu tun hat. Dabei ist es so einfach und muss nicht länger dauern, als Fertiggerichte zuzubereiten. Wenn man selbst oder miteinander frisch kocht, bekommt man ein ganz anderes Verhältnis zum Thema Ernährung. Spaß und stolz macht es obendrein! Inspiration könnt ihr euch beispielsweise hier holen.

Wasser, Wasser, Wasser!
Der menschliche Körper besteht zu über 75 Prozent aus Wasser. Gerade deswegen ist es so wichtig, ihn damit ausreichend zu versorgen und nicht darauf zu warten, bis er Durst signalisiert. Aber Vorsicht! Nur Wasser ist Wasser. Auch wenn viele Getränke Wasser beinhalten oder damit zubereitet werden, solltet ihr euch angewöhnen, es so pur wie möglich zu trinken und so wenige Zusatzstoffe wie möglich zu euch zu nehmen. Wenn ihr das – aus welchem Grund auch immer – nicht könnt oder wollt, dann versucht, dem Wasser mit frischen Zutaten Geschmack zu geben. Also beispielsweise mit Zitronenscheiben oder möglichst frisch gepressten Fruchtsäften. Versucht aber, das Verhältnis von Wasser zu Saft nach und nach zu reduzieren. Sogenannte „Functional Drinks“, wie es sie heutzutage zuhauf gibt und die Jugend, Schönheit und Gesundheit versprechen, beinhalten meist sehr viele Aromen, unverhältnismäßig viel Zucker (!) und andere Zusatzstoffe, die kein Körper braucht. Die benötigte Wassermenge variiert von Mensch zu Mensch und ist von vielen Faktoren wie beispielsweise Ernährungsgewohnheiten, Temperatur und Tätigkeit abhängig, mit einer Menge von zwei bis drei Litern kann man aber normalerweise nichts falsch machen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen im Durchschnitt 35 Milliliter Wasser pro Tag und pro Kilogramm Körpergewicht.

Bewegung ist Leben!
Um den Körper so richtig in Schwung zu bringen, darf Bewegung nicht fehlen. Ob Yoga, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Wandern oder etwas anderes – macht, was euch Freude bereitet. Aber macht es. Jede Form von bewusster Bewegung hilft dem Körper, fitter und gesünder zu werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt pro Woche mindestens 150 Minuten Sport, aber von solchen Vorgaben halte ich wenig. Das Wichtigste ist und bleibt das persönliche Befinden, denn Glück und Zufriedenheit sind mehr wert als jede Zahl. Wer partout keinen Sport machen möchte, kann dennoch zusätzliche Bewegung in den Alltag einbauen: Am Weg zur Arbeit eine Station früher aussteigen und zu Fuß gehen oder gleich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, auf den Lift verzichten und stattdessen die Treppe nehmen. Gartenarbeit kann ebenfalls ein gutes Workout darstellen.

Gewöhnt euch Rituale an!
Morgens direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Wasser zu trinken, bringt euch und euren Verdauungstrakt in Schwung. Überlegt nicht lange, ob ihr gerade Durst habt, oder nicht. Trinkt einfach. Genauso könnt ihr zum Beispiel Werbepausen im Fernsehen für Körperübungen nützen oder am Wochenende ausgedehnte Spaziergänge einplanen. Lasst es euch gut gehen.

Fühlt ihr euch schon frühlingsfit?

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