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Geschenke verpacken – Kreativ Müll vermeiden

Weihnachten ist die Zeit des Zusammenseins, des Schenkens und der Freude. Ich liebe es, mir Gedanken zu machen, womit ich meinen Mitmenschen die größte Freude bereite, aber gerade zu Weihnachten…

Weihnachten ist die Zeit des Zusammenseins, des Schenkens und der Freude. Ich liebe es, mir Gedanken zu machen, womit ich meinen Mitmenschen die größte Freude bereite, aber gerade zu Weihnachten steigt auch das Abfallgewicht um etwa 20 Prozent an. Alleine in Wien fallen laut MA48 etwa 300 Tonnen Altpapier zusätzlich (!) an. Mit unserer Kaufentscheidung tragen wir also wesentlich dazu bei, ob und wie viel Abfall wir selbst dabei erzeugen.

Die wichtigste Grundregel ist sicher, auf transparentes, beschichtetes oder aluminiumhaltiges Geschenkpapier zu verzichten. Noch besser ist, man achtet auf Recyclinggeschenkpapier, aber die Königsdisziplin ist, zusätzlichen Müll gänzlich zu vermeiden. Viele Materialien, die man mit etwas Kreativität zu hübschen Geschenkverpackungen umfunktionieren kann, finden sich bei jedem zu Hause.

Fünf ökologische Verpackungsideen

Geschenke in Stoff verpacken: Anstelle von Papier können Geschenke mit Halstüchern, Geschirrtüchern oder ähnlichem verpackt werden. Aber auch Stoffreste (zum Beispiel vom Flohmarkt), oder ausrangierte Kleidung eignen sich zugeschnitten wunderbar um Geschenke darin einzuwickeln. So bereiten sie vor ihrem endgültigen Ende noch einmal Freude.

Kleine Geschenkkartons aus Klopapierrollen basteln: Brigitte zeigt euch auf ihrem Blog wie es geht.

Alte Zeitungen/Zeitschriften: Wer regelmäßig Zeitung ließt, häuft hier einiges an Altpapier an. Warum nicht vor dem Gang zur Mülltonne noch ein zweites Mal nutzen? Da die Tinte bei Zeitungen meist ein wenig abfärbt, greife ich jedoch lieber zu alten Zeitschriften, auch weil diese immer deutlich bunter und damit fröhlicher gestaltet sind.

Wiener Geschenksack: Der in drei Größen erhältliche Sack hilft nicht nur, den Müllberg zu Weihnachten klein zu halten, sondern erfüllt auch noch einen sozialen Zweck. Er wird nämlich von Menschen mit Behinderungen hergestellt.

Geschenkkartons: Egal ob fertig gekauft, oder selbst verziert, ein schöner Geschenkkarton macht etwas her unter dem Weihnachtsbaum und kann immer wieder verwendet werden, sofern man keine Namen oder Beglückwünschungen direkt darauf schreibt.

Geschenke

Vier Ideen für Schleifen und Dekoration

Auf die üblichen Einweggeschenkbänder sollte man gänzlich verzichten. Wem ein einfacher Spagat oder Bast zu wenig ist, der kann auch auf Geschenkschleifen zurückgreifen. Diese können vom Beschenkten weiter verwendet werden und sparen somit einiges an Müll ein.

Essbare Geschenkanhänger backen: Entweder als Hingucker oder, wer sich in Besitz eines Stempelsets befindet, als Namensanhänger eignen sich Keksanhänger wunderbar.

Anhänger aus Wachs: Selbes Prinzip, anderes Material. Aus alten Kerzenresten kann so wunderbar etwas Neues entstehen.

Natur pur: Egal ob Tannenzweige oder -zapfen, Nüsse, Kastanien, rote Beeren oder Efeu. Hübsch arrangiert bietet uns die Natur alles was man für ein nettes Geschenk braucht.

Geschenkpapier kann auch gut wieder verwendet werden, wenn man sein Geschenk mit Bedacht öffnet. Mit einer Schere vorsichtig das Klebeband durchschneiden und das Papier beim Öffnen nicht durchreißen. Nicht nur die Umwelt freut sich darüber, sondern auch die Spannung steigt dadurch beim Auspacken. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Habt ihr noch weitere Ideen, Geschenke nachhaltig zu verpacken? Teilt sie doch mit uns in den Kommentaren!

4 Kommentare zu Geschenke verpacken – Kreativ Müll vermeiden

Verschenke einen Obstbaum!

Jedes Jahr geht es aufs Neue los: Das große Rätseln, was man denn zu Weihnachten verschenken soll. Konnte ich mich früher für jeglichen Staubfänger in meiner Wohnung begeistern, weil er…

Jedes Jahr geht es aufs Neue los: Das große Rätseln, was man denn zu Weihnachten verschenken soll. Konnte ich mich früher für jeglichen Staubfänger in meiner Wohnung begeistern, weil er doch so hübsch aussieht, sind meine Auswahlkriterien heute auch bei Geschenken ganz andere. Natürlich ist es wichtig, dass der Beschenkte Freude damit hat, aber es soll auch etwas Nützliches sein.

ARCHE NOAH hat daher den „Obstbaumpaten“ ins Leben gerufen. Wer nicht genau weiß, wer oder was denn ARCHE NOAH ist, kann das in diesem Artikel nachlesen.

Werde Obstbaumpate – oder verschenke eine Patenschaft!

In der modernen Apfelzüchtung werden eine Handvoll moderner Sorten verwendet, die ihre Krankheitsanfälligkeit über Generationen weitervererben. Da es nur wenige Elternsorten gibt, sind alle Handelssorten eng miteinander verwandt. Die genetische Basis der Kulturpflanze Apfel wird dabei immer enger. Das gilt auch für andere Obstsorten wie Birne, Kirsche und Zwetschke. Noch werden in der Züchtung kaum alte Sorten verwendet. Einzelne Institute haben aber bereits erkannt, dass in den unbekannten Sorten wichtige Krankheitsresistenzen schlummern können.

In Österreich gibt es geschätzte 2.000 Apfelsorten. Allerdings sind nur rund 800 Sorten davon bekannt und Jahr für Jahr sterben in Österreich weitere Obstsorten aus. Für rund 300 extrem seltene Obstsorten besteht derzeit akuter Handlungsbedarf, da die Mutterbäume kurz vor dem Absterben stehen. Von diesen Sorten möchte ARCHE NOAH junge Bäume auf verschiedenen Sortenerhaltungswiesen auspflanzen. Denn eine Obstsorte kann nur als Baum überleben. Wirklich abgesichert gilt eine Sorte aber erst, wenn fünf Bäume davon an verschiedenen Standorten wachsen. Eine Langzeitlagerung von Samen oder Edelreisern ist schlichtweg nicht möglich. Eine Patenschaft kann man ganz einfach für sich selbst oder als Geschenk für 16 Euro im Monat beantragen und sie ist jederzeit wieder kündbar.

Was bringt eine Obstbaumpatenschaft?

Der jährliche Beitrag für die Patenschaft finanziert nicht nur das Auffinden und Absichern einer gefährdeten Obstsorte, sondern auch die Auspflanzung und dauerhafte Pflege eines jungen Baumes einer seltenen Sorte auf einer der Sortenerhaltungswiesen. Als Obstbaumpate erhält man eine persönliche Urkunde, auf Wunsch ein persönliches Namensschild beim Patenbaum und einen Gutschein für eine Teilnahme an einem eintägigen ARCHE NOAH Obstbaumschnitt oder Veredelungskurs. Außerdem bekommt man genaue Informationen zu Herkunft und Geschichte der Obstsorte sowie einen Lageplan der Obstwiese zugesandt und selbstverständlich kann man seinen Obstbaum jederzeit besuchen – so habt ihr schon die nächste Geschenkidee: Eine gemeinsame Reise zum Obstbaum mit einem Besuch bei ARCHE NOAH!

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